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DE69307623T2 - Werbeschild aus mehreren Tafeln, mit dem mehrere Botschaften zusammengestellt werden können, die einzeln ausgewählt und angezeigt werden - Google Patents

Werbeschild aus mehreren Tafeln, mit dem mehrere Botschaften zusammengestellt werden können, die einzeln ausgewählt und angezeigt werden

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Publication number
DE69307623T2
DE69307623T2 DE69307623T DE69307623T DE69307623T2 DE 69307623 T2 DE69307623 T2 DE 69307623T2 DE 69307623 T DE69307623 T DE 69307623T DE 69307623 T DE69307623 T DE 69307623T DE 69307623 T2 DE69307623 T2 DE 69307623T2
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DE
Germany
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panels
formation
selection
panel
plates
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DE69307623T
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Carlos Conrado Bosio
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Original Assignee
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Publication of DE69307623T2 publication Critical patent/DE69307623T2/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F15/00Boards, hoardings, pillars, or like structures for notices, placards, posters, or the like
    • G09F15/0087Boards, hoardings, pillars, or like structures for notices, placards, posters, or the like including movable parts, e.g. movable by the wind
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
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    • G09F15/00Boards, hoardings, pillars, or like structures for notices, placards, posters, or the like
    • G09F15/0068Modular articulated structures, e.g. stands, and articulation means therefor

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  • Theoretical Computer Science (AREA)
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  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
  • Road Signs Or Road Markings (AREA)
  • Devices For Indicating Variable Information By Combining Individual Elements (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ganz allgemein aus mehreren Tafeln bestehende Anzeigevorrichtungen. Insbesondere befaßt sich die Erfindung mit Reklameschildern, die aus mehreren Tafeln mit mehreren Botschaften zusammengesetzt sind, welche individuell ausgewählt und angezeigt werden.
  • Das erfindungsgemäße Reklameschild kann durch Bewegen eines oder mehrerer Teile entsprechend einer programmierbaren Folge mehr als eine Botschaft vermitteln.
  • Der Stand der Technik ist aus DE-A-32 0826 bekannt und im Oberbegriff des Anspruchs 1 wiedergegeben. Er zeigt ein System von Reklametafeln, bestehend aus rechtwinkligen Tafeln, die durch Gelenke an ihren langen Seiten verbunden sind, wobei jedes Tafelteil am Kopf und Boden durch runde parallele Stäbe und keine anderen vertikalen Achsen als die Gelenke gehalten werden. Diese Tafeln lassen sich falten und übereinanderlegen, wobei zwei Paare von Tafeln eine erste oder zweite Reklamefläche bilden, je nachdem welches Paar über die eine oder die andere Seite geklappt ist.
  • Dieses System hat verschiedene Nachteile. Zunächst muß jede dieser Tafeln vollständig sein und kann daher nicht Teil eines ganzens, einzigen Reklameschildes sein. Desweiteren ist es schwierig, das System in der gewählten Lage zu blockieren, da es nicht als blockierbares System ausgebildet ist.
  • Um diese Nachteile zu beseitigen, besteht die Möglichkeit, ein System zu entwerfen, bei dem eine Vielzahl von Tafeln mit einer einzigen senkrechten Wand miteinander gelenkig verbunden werden, wobei diese Tafeln trotzdem waagrecht in eine Anzahl von Platten unterteilt werden können, so daß die Möglichkeit gegeben ist, eine große Anzahl unterschiedlicher Reklametafeln in einem einzigen System zu schaffen, das allerdings ein Auswahl- und Blockierungssystem erfordert.
  • Schilder, die variable Reklamebilder aufweisen, sind bereits bekannt. Diese Schilder sind aus langen gleichseitigen, dreieckförmigen Abschnitten aufgebaut, die sich um eine Längsachse drehen. Die Bilder sind auf besonderen Teilen jeder sichtbaren Fläche der Dreiecke so nebeneinander angeordnet, daß für den Betrachter das Erscheinungsbild sich ändert, wenn sich die Dreiecke drehen. Der Vorteil dieser Schilder besteht dann, daß drei unterschiedliche Bilder in einem einigen Tragrahmen und einem Satz von Dreieckelementen entstehen. Dadurch ergeben sich niedrige Baukosten, während ein attaktives, rotierendes Reklamebild geboten wird. Die meisten herkömmlichen Anwendnngen hierfür finden sich in Stadien, auf öffentlichen Plätzen und anderen Bereichen, wo die Größe der Zuhörerschatt die Installationskosten rentabel macht.
  • Diese Schilder haben jedoch drei wesentliche Nachteile. Der erste betrifft die Größe der Konsruktion. Jedes dreieckförmige Element wird nur an seinen beiden äußeren Enden getragen. Wenn die Länge eines Elementes sehr groß ist, dann kann das Gewicht des Elements seine Drehung beeinträchtigen und dadurch verhindern, daß die Vorrichtung wie gewünscht funktioniert. Der zweite Nachteil ist darin zu sehen, daß das Schild nur drei unterschiedliche Botschafen präsentieren kann. Schließlich besteht der Hauptnachteil dann, daß immer dann, wenn die drei Reklamebotschaften geändert werden sollen, alle dreieckförmigen Elemente ausgetauscht werden müssen. Sie müssen dann in die Werkstatt zurückgebracht werden, woraufhin mit der erforderlichen Sorgfalt die neuen Bilder aufzumalen oder auf den Oberflächen der dreieckförmigen Elemente anzubringen sind. Diese Verfahrensweise ist mit sehr hohen Kosten beiln Austausch der Reklamebotschaften verbunden.
  • Diese Nachteile sind der Grund dafür, daß üblicherweise ein System mit einer Basiskonstruktion und einem Tragrahmen, auf dem eine einzelne Reklamebotschaft angeordnet ist, bevorzugt wird. Auf diesen Schildern besteht jedoch nur die Möglichkeit des Wechsels der Botschaft, wenn die Schildertafel emeut bemalt oder der Reklamebogen ausgetauscht wird. Dies bedeutet, daß diese Schilder, da sie fixiert sind, keinen Wechsel der dargestellten Botschaft in einer programmierbaren Weise ermöglichen.
  • Somit besteht ein Bedürfnis nach einer neuen Vorrichtung mit allen Vorteilen eines großen Schildes mit veränderlichem Bild, jedoch ohne die genannten Nachteile und die beschränkte Veränderungsmöglichkeit von zusammengesetzten Bildern, die die dreieckförmigen Elemente bietet.
  • Eine Aufgabe der Erfindung besteht desalb darin, eine Vorrichtung zum Anzeigen von Werbebildern in einem weiten Größenbereich, ausgehend von wenigen Quadratmetern bis zu großen öffentlichen Reklameschildern zu schaffen.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Schild zu schaffen, das eine große Anzahl zusammengesetzter Bilder enthält, beispielsweise bis zu 25 verschiedene Bilder, die sich aus demselben Schild zusammensetzen lassen.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein schnelleres, einfacheres und weniger kostspieliges System zum Verändern zusammengesetzter Bilder eines Schildes zu schaffen.
  • Eine weitere Aufgabe dieser Erfindung besteht darin, informative Schilder zu schaffen, die sich zur Ankündigung von Schauspielen, Ereignissen, Ausstellungen sowie zur Anzeige anderer Informationsarten zu schaffen.
  • Eine weitere Aufgabe dieser Erfindung besteht darin, ein Reklameschild zu schaffen, auf dem niemals ein leeres Bild zu finden ist, wobei selbst daan, wenn die Formation der zusammengesetzten Bilder wechselt, dem Betrachter ein Bild prasentiert wird.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, in einer besonderen Ausgestaltung ein Schild ohne kompletten Rahmen zu schaffen, das nur eine Ausgestaltung enthält.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Schild zu schaffen, das bezüglich der Sequenz und der zeitlichen Abfolge der dargestellten Bilder anpassungsfähig ist, so daß beispielsweise Bilder in einer Reihenfolge übersprungen werden können, die Abbildungszeit für jedes Bild individuell eingestellt werden kann und unterschiedliche Zusammenstellungen für bestimmte Bildgruppen benutzt werden können.
  • Weitere Aufgaben, Vorteile und neuartige Merkmale der Erfindung sind in der folgenden Beschreibung angegeben und werden für den Fachmann beim Lesen der Beschreibung oder bei der Ausübung der Erfindung offensichtlich. Die Aufgaben und Vorteile der Erfindung können realisiert und durch die angehängten Ansprüche verwirklicht werden.
  • Um die obigen und andere Aufgaben zu lösen, schlagt die vorliegende Erfindung eine aus mehrere Tafeln bestehende Anzeigevorrichtung gemäß Anspruch 1 vor, mit der ausgewählte Botschaften zusammengestellt und dargestellt werden können, bestehend aus einem ersten Paar in etwa rechtwinktiger Tafeln, von denen jede eine Anzeigeoberfläche für die Wiedergabe einer Botschaft aufweist, ferner ein erstes Gelenk, das die Tafeln dieses ersten Paares miteinander verbindet, einen tragenden Rahmen mit einer Führungseinrichtung zum Führen dieses erstes Tafelpaares zwischen einer ersten Stellung, in der die Anzeigeoberflächen dieses ersten Tafelpaares im wesentlichen in einer Ebene liegen, und einer zweiten Stellung, in der diese Anzeigeoberflächen wechselseitig gegenüberliegen, wobei mehrere dünne Platten, auf denen Bilder abgebildet sind, mit dem ersten Gelenk verbunden sind und in bezug auf die Tafeln um dieses erste Gelenk winkelbeweglich sind, und wobei Befestigungsmittel auf jeder Tafel zur wahlweisen Befestigung einer gewählten Anzahl dieser verschiedenen dünnen Platten an der Anzeigeoberfläche einer diesbezüglichen Tafel vorgesehen sind, wodurch das Bild auf wenigstens einer gewählten dünnen Platte einen Teil einer dargestellten Botschaft bildet, sobald dieses erste Tafelpaar sich in der ersten Stellung befindet.
  • Gemäß einer anderen Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung kann die Anzeigevorrichtung eine Struktur besitzen, auf Grund derer sie in der Lage ist, eine Vielzahl steifer, rechtwininiger Tafeln zu tragen, wobei wenigstens eine Oberfläche und wenigstens ein Teil eines Bildes, das auf derselben Tafel zusammengestellt ist, in der Lage ist, eine Werbebotschaft anzuzeigen. Desweiteren ist ein Tragrahmen mit einer Führungsvorrichtung vorhanden, die wenigstens einen Zyklus definiert. Dieses Schild ist aus wenigstens einem Paar Tafeln aufgebaut, die nebeneinanderliegen und durch parallele Gelenke verbunden sind. Dabei ist das erste Tafelpaar durch die gemeinsamen Ränder verbunden und definiert einen ersten Gelenktyp, während die parallelen Ränder einer der Tafeln ihrerseits mit dem nächsten Tafelpaar an einem anderen gemeinsamen Rand verbunden sind, wodurch ein zweiter Gelenktyp gebildet wird, so daß sich die so mit Gelenkverbindungen ausgestattete Tafelfolge in einer ersten Position befinden kann, in der sich die Tafeln in der gleichen Ebene befinden und ein Bild bilden, sowie in einer zweiten Position, in der sich die Tafeln gegenüberliegen, wodurch es für mindestens einen der gemeinsamen Ränder bewegliche Verbindungselemente gibt, die mit der Führung zusammenwirken. Mindestens eines der ersten oder zweiten Gelenke beschreibt dabei einen Weg, der teilweise senkrecht zur Führung verläuft, wänrend der von den übrigen Gelenken beschriebene Weg parallel zur gleichen Führung verläuft. Die Tafeln sind über die genannten Verbindungselemente mit der Struktur verbunden, zumindest in Übereinstimmung mit dem Gelenk an der Tafelgruppe, wo mehrere dünne Platten einzeln mit jedem ersten Gelenk verbunden und zwischen den Oberflächen der beiden diesem Gelenk entsprechenden zwei Tafeln angeordnet sind. Diese dünnen Platten sind einzeln und im Winkel von einer Tafel zur anderen verschiebbar, so daß sie wenigstens eine Gruppe überlagerter dünner Platten bilden, die wahlweise auf der Oberfläche einer der Tafeln des Paares ruhen. Dabei befinden sich auf der sichtbaren Seite der letzten dünnen Platte die Werbebotschaft oder der entsprechende Teil der Werbebotschaft. Jede Tafel hat Halte- und Befestigungsvorrichtungen für jede dünne Platte, wobei diese Halte- und Befestigungsvorrichtungen so auf die besagte letzte dünne Platte einwirken, daß die anderen dünnen Platten zwischen die besagte letzte Platte und die Tafeloberfläche gepresst werden.
  • Auf der Grundlage des oben beschriebenen Mechanismus können unterschiedliche Schilder gebildet werden. In Hinblick darauf jedoch, daß die obenerwähnten Vorteile demonstriert werden sollen und um das Verständnis der konstrukiven und funktioneilen Eigenschaften des aus mehreren beweglichen Tafeln bestehenden Werbeschildes zu verdeutlichen, die zu vielfältigen Botschaften zusammengestellt werden können, welche dargestellt und individuell ausgewahlt werden, werden im folgenden ausgewählte Beispiele beschrieben. Auf Grund der Tatsache, daß diese nur Beispiele sind, sollen sie den Schutzumfang des Patents nicht beschränken, sondem hier nur als Mittel dienen, die Erfindung zu verstehen.
  • Die folgenden Zeichnungen, auf die in der Beschreibung Bezug genommen wird, zeigen eine Ausführungsform der Erfindung und dienen zusammen mit der Erläuterung zur Klärung der wesentlichen Merkmale der Erfindung. In der Zeichnung zeigen:
  • Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Reklameschildes gemäß der Erfindung, wobei das allgemeine Layout der Werbetafeln in einer "ersten Stellung" dargestellt ist;
  • Fig. 2 eine Draufsicht der Werbetafeln in derselben Anordnung wie in Fig. 1,
  • Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des Schildes in einem mittleren Bewegungszustand,
  • Fig. 4 eine Draufsicht, die die Werbetafeln mit dem Zwischenzustand von Fig. 3 zeigt,
  • Fig. 5 eine andere perspektivische Ansicht des Schildes, die das allgemeine Layout der Tafeln in einer "zweiten Stellung" zeigt,
  • Fig. 6 eine Draufsicht der Werbetafeln in der zweiten Stellung von Fig. 5,
  • Fig. 7 eine perspektivische Ansicht der Organisation der die Tafeln tragenden Struktur,
  • Fig. 8 eine perspektivische Ansicht eines ersten Gelenkes, das die Tafeln und Gruppen von Werbeplatten zwischen den beiden Tafeln verbinden,
  • Fig. 9 eine perspektivische Detailansicht des ersten Gelenkes von Fig. 8,
  • Fig. 10 eine Draufsicht desselben Gelenkes in Fig. 9,
  • Fig. 11 eine perspektivische Ansicht der Rückseite einer Tafel und der tragenden Struktur,
  • Fig. 12 eine vergrößerte perspektivische Ansicht der tragenden Strutur von Fig. 11,
  • Fig. 13 eine perspektivische Detailansicht eines Teils der Trag- und Befestigungsvorrichtung für die einzelnen Werbeplatten,
  • Fig. 14 eine abgeschnittene Seitenansicht eines Verschiebemechanismus für die Trag- und Befestigungsvorrichtung der Werbeplatten.
  • Auf der Grundlage der obenbeschriebenen Figuren wird das bevorzugte Ausführungsbeispiel der Erfindung im folgenden im einzelnen beschrieben.
  • Figur 1 zeigt das allgemeine Layout der erfindungsgemäßen Werbetafeln in ihrer ersten Stellung. Diese Figur zeigt die Oberfläche 100, die das Werbeschild trägt, im zusammengebauten Zustand wie ein reguläres Schild. Diese Oberfläche 100 setzt sich aus vier Tafeln 101, 102, 103, 104 zusammen, die eine erste Formation bilden, in der diese vier Tafeln in derselben Ebene liegen. Die anderen vier Tafeln 201, 202, 203 und 204, die eine zweite Formation bilden, sind für den Betrachter nicht sichtbar, weil sie hinter den in dieser Figur nicht dargestellten Rahmenseiten verborgen sind.
  • In der Zeichnung verbindet ein erstes Gelenk 301 in der Mittelposition die Tafeln 102 und 103. Dieses Gelenk häk eine fixe Position in bezug auf den tragenden Rahmen, der in dieser Figur nicht dargestellt ist, aufrecht. Die Tafeln 101 und 102 sind durch ein zweites Gelenk 302 miteinander verbunden. In ähnlicher Weise verbindet ein drittes Gelenk 303 die Tafeln 103 und 104.
  • Die äußersten Tafeln der ersten Formation 101 und 104 sind mit den Tafeln der zweiten Formation 202 und 203 durch das vierte und fünfte Gelenk 304 bzw. 305 verbunden.
  • Die zweite Formation ist aus zwei Paaren Tafeln aufgebaut, wobei sich je ein Paar aufjeder Außenseite des Schildes befindet. Das linke Paar 201, 202 wird durch ein sechstes Gelenk 306 verbunden, und das rechte Paar 203, 204 durch ein siebtes Gelenk 307. Das Tafelpaar 201, 202 ist mit der ersten Formation durch das vierte Gelenk 304 verbunden, und das Tafelpaar 203, 204 mit der ersten Formation durch das fünfte Gelenk 305. Schließlich sind die Tafeln 201 und 204 mit den linken und rechten Außenseiten der Struktur mit Hilfe eines achten und eines neunten Gelenkes 308, 309 verbunden. Diese beiden Gelenke sind an den äußeren Rändern dieser Tafeln angebracht und nehmen feste Positionen ein.
  • Figur 2 zeigt eine Draufsicht derselben in Fig. 1 beschriebenen Position. Das Schild wird in dieser Position über eine festgelegte Zeitspanne gehalten. Am Fnde dieser Periode beginnen sich die Tafeln dieser ersten Formation 101, 102, 103, 104 zu fälten, wobei sie ihre Positionen in der Frontalebene (siehe Figur 3) verlassen. Die vierten und fünften Gelenke 304, 305 bewegen sich quer zu der Ebene, welche durch ihre ursprüngliche Positionen bestimmt ist, in Richtung auf die Mitte des Schildes, während die zweiten und dritten Gelenke 302,303 die Frontalebene dadurch verlassen, daß sie sich nach hinten bewegen.
  • Figur 3 zeigt ein Zwischenstadium der obenbeschriebenen Bewegung. In Figur 3 kommen die Tafeln der zweiten Formation ins Blickfeld des Beobachters. Sie werden durch die vierten und fünften Gelenke 304, 305 getragen. Die sechsten und siebten Gelenke 306, 307 können in dieser Figur ebenfs gesehen werden. Dieser bestimmte Augenblick der Bewegung des Schildes läßt sich auch in der Draufsicht von Figur 4 erkennen.
  • Die Bewegung setzt sich durch Verschieben der Gelenke 304 und 305 fort und endet dann, sobald diese die zentrale Position zusammen mit der Verbindung 301 erreichen. Diese Position, gewinnt die zweite Position, ist in Figur 5 dargestellt. Das Schild befindet sich wieder in einer statischen Position, wobei es dem Betrachter eine neue Oberfläche zeigt. Diese Oberfläche bleibt fixt, ist jedoch aus den aufeinanderfolgenden Tafeln der zweiten Formation 201, 202, 203, 204 in derselben Ebene aufgebaut, was bedeutet, daß eine neue und andersartige Werbebotschaft gezeigt wird.
  • Figur 6 zeigt eine Drautsicht der Tafeln in der zweiten Position.
  • Die erste in Figur 1 gezeigte Position und die zweite in Figur 5 gezeigte Position bilden die beiden extremen Zustände der Schildbewegung. In der ersten Position ist nur die Botschaft der ersten Formation der Tafeln sichtbar. In der zweiten Position ist nur die Botschaft der zweiten Formation der Tafeln sichtbar. Natürlich zeigt jede Formation eine andere Botschaft. Das Schild ändert sich von dem einen Extremzustand zum anderen und dann zurück zum ersten Zustand usw., und zwar auf Grund der in Figur 3 gezeigten Translationsbewegung.
  • Es versteht sich, daß die Gelenke 302, 303, 306 und 307 dem ersten Gelenktyp (im folgenden auch so bezeichnet) entsprechen, der sich von den Gelenken 301, 304 und 305 unterscheidet, die einem zweiten Gelenktyp (im folgenden auch so bezeichnet) zuzurechnen sind.
  • Auf der Grundlage der obigen Beschreibung lassen sich die folgenden Merkmale der Erfindung herausstellen:
  • I - Die kleinste Einheit, die zur bildung eines Schildes notwendig ist, ist aus einem Paar Tafeln zusammengesetzt, die durch ein erstes Gelenk miteinander verbunden sind.
  • II - Der Einbau mehrer Tafeln geschieht durch Verbinden der kleinsten Einheiten. Schilder aus vier, sechs oder acht Tafeln können mit dem Erfindungsvorschlag hergestellt werden. Die Anzhl der Tafeln entspricht innner einer geraden Zahl, und es sind immer genau so viele erste Gelenktypen (beispielsweise 302, 303, 306 und 307) vorhanden wie minimäle Einheiten im Schild.
  • III - Da das Schild aus einer Wiederholung von Minimaleinheiten aufgebaut ist, ist die Anzahl der zweiten Gelenktypen (beispielsweise 301, 304 und 305) kleiner als die Anzahl der Minimaleinheiten. Wenn also das Schild gerademal aus einem Paar Tafeln besteht (also einer Minimaleinheit), dann sind keinerlei zweite Gelenktypen vorhanden.
  • IV - Die Kopplung einer Folge von Tafeln an die Struktur geschieht mit Hilfe der Führungsvorrichtung. Auch sind die Tafeln mit der Struktur durch die Gelenke an den äußeren Enden (308 und 309 in den Figuren) oder durch wennigstens entweder den ersten oder den zweiten Gelenktyp verbunden.
  • V - Eine Aufeinanderfolge von Tafeln läßt sich so organisieren, daß sie durch zwei oder mehr unabhängige Formationen gebildet wird. Die Formationen werden getrennt gezeigt. Wenn die ersten Formationen zu sehen sind, dann befindet sich das Schild in seiner ersten Position, in der der Rest der Formationen verborgen ist. Sobald die zweite Formation sichtbar ist, befindet sich das Schild in der zweiten Position, in der die Tafeln der ersten Formation verborgen sind. Es gibt so viel verschiedene Positionen, wie Tafelpositionen vorhanden sind.
  • VI - Elnige Teile des Schildes bewegen sich, wenn das dargestellte Bild gewechselt wird. Die Wechselungen der Bilder beinhalten die Bewegung der Gelenke an den äußeren Rändern oder des ersten oder zweiten Gelenktyps in der Formation, die gerade dargestellt wird. Die Bewegung der Gelenke kann in vielfältigen Richtungen erfolgen (in Richtung auf die Mitte oder die Seiten, vorwärts oder rückwärts, geradeaus oder gekrümmt, etc.). Sobald die Bewegung abgeschlossen ist, werden die Minimaleinheiten der Formationen, die nicht dargestellt werden, wechselseitig miteinander konfrontiert.
  • VII- Die Bewegungjeder Tafel ist eine Kombination aus Drehbewegung und Translationsbewegung.
  • VIII - Während eine der Formationen auf diese Weise aus dem Blickfeld kommt, tritt eine andere in das Blickfeld des Betrachters ein. Wenn nur eine Formation von Tafeln vorhanden ist, so ihltet sich diese zu einem dünnen unstetigen Gebilde. Diese Translationsbewegung kann in waagrechter, senkrechter oder schräger Richtung erfolgen, und zwar gemäß dem Format und den Erfordernissen desjeweiligen Schildes.
  • Figur 7 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform einer Art der Tragstruktur des Schildes. In Fig. 7 ist eine Anzahl von Strukturelementen zu sehen, welche "steife Ebenen" genannt werden können. Diese sind:
  • - Steife Hauptebenen 401, 402 und 403, bestehend aus zwei senkrechten Ebenen an den äußeren Enden und einer in der Mitte der Struktur;
  • - zwei senkrechte steife Ebenen 404 und 405, die zwischen den äußeren Enden und der mittleren steifen Ebene liegen;
  • - zwei horizontale steife Ebenen, und zwar eine obere und eine untere 406 und 407;
  • - zwei Längsträger, und zwar ein oberer 408 und ein unterer 409. Diese Träger ruhen auf den steifen Hauptebenen 401,402 und 403 und
  • - eine senkrechte, steife hintere Ebene 410, die auf den steifen Hauptebenen 401, 402 und 403 ruht.
  • Die Führungselemente, auf denen die ersten und zweiten Gelenke sich bewegen, sind ebenfalls aus Figur 7 ersichtlich. In dieser speziellen Darstellung sind die Führungselemente 501 und 502 gerade und an den Längsträgern 408 bzw. 409 angebracht. Letztere sind einfache Stangen, über die der zweite Gelenktyp 301, 304 und 305 läuft. Außerdem sind gekrümmte Führungen 503, 504, 505, 506, 507 und 508 vorhanden, die durch gekrümmte Stangen gebildet werden, welche auf den waagrechten steifen Ebenen 406 und 407 liegen.
  • Diese Tragstrukur ist ein Beispiel von vielen, das zeigt, wie die Schildtafeln getragen werden können. Jede Ebene 406 und 407 besitzt ein definiertes Netzwerk von Führungselementen. Diese sind für Schilder kleiner und mittlerer Größe nicht erforderlich, wo die Tafeln die oberen gekrümmten Stangen nicht benötigen. In derselben Weise können die C-Ebenen bei kleinen Schilderabmessungen weggelassen werden. Die starren Ebenen lassen sich durch andere Elemente ersetzen, die demselben Zweck dienen (beispielsweise eine netzartige Ebene).
  • Figur 8 zeigt einen ersten Gelenktyp, der demjenigen 302 von Fig. 1 entspricht. Dieser erste Gelenktyp verbindet die Tafeln 101 und 102. Das Gelenk ist ein "Klavier"-Scharnier, das das Tafelpaar verbindet. Das Scharnier kaan die gesamte Länge der Ränder der beiden Paneele bedecken und braucht sogar keine durchgehende Verbindung zu bilden.
  • Bei einem großformatigen Schild können die Tafeln, die die äußeren Flächen bilden, in zwei unabhängige Untertafeln aufgeteilt werden. Die Tafel 101 ist in die Halbtafeln 111-121 und die Tafel 102 in die Halbtafeln 112-122 aufgeteilt, die beide ihr eigenes "Klavier"-Scharnier 311 bzw. 312 aufweisen. In den großflächigen Schildern sind die ersten Gelenktypen ebenihls eine tragende Vorrichtung, die insofern von Bedeutung sind, als sie der Windkraft entgegenwirken. Zu diesem Zweck ist das Gelenk 302 mit einem windresistenten Träger 411 verbunden, der eine netzwerkartige oder gefüllte Fläche autweisen kann und Teil der Struktur ist.
  • Bei kleinflächigen Feldern sind die ersten Gelenktypen nur aus einem einzelnen Scharnier zusammengesetzt, das beide Tafeln verbindet. Dieses Gelenk wird durch die Verbindungsscharniere 311 und 312 gebildet.
  • Die Bewegung, die das Wechseln des Schildes aus der einen Position in die andere ermöglicht, wird durch einen Viertelkreis der ersten Scharniergelenktypen 302, 303, 306 und 307 beschrieben. Der windresistente Träger kann über diesem Kreis angeordnet werden. Für diesen Zweck werden die gekrümmten Stangen 503 - 508, die in Fig. 7 dargestellt sind, als Führungs- und Traghilfe benötigt.
  • Der Träger 411 weist ein Rollensystem 412 auf, mit dem er sich auf den gekrümmten Stangen bewegen kann.
  • Bei kleinen Schildern vervollständigen die ersten Gelenktypen den Kreis ohne irgendeine Führung oder Abstützung. Das Gewicht und die Windwirkung werden durch die zweiten Gelenktypen 301, 304 und 305 aufgenommen, die die ersten Gelenktypen 302, 303, 306 und 307 flankieren. Das bedeutet, daß keine Notwendigkeit für die Verwendung von gekrümmten Stangen oder windresistenten Trägern 411 besteht.
  • Zwischen den Tafeln 101 und 102, die durch das Gelenk 302 verbunden sind, befinden sich eine Anzahl Platten. Unter diesen sind die Platten 131 und 132 in Figur 8 dargestellt. Diese Platten sind mit dem Gelenk verbunden, in das sie übergehen, in diesem Fall dem Gelenk 302.
  • Alle Tafeln bei diesem besonderen Beispiel für das Schild besitzen einen Rahmen, der aus rohrförmigen, rechteckigen (Querschnitt) Trägern wie der in Fig. 11 dargestellte aufgebaut ist. Eine metallene (oder ein anderes Material) Platte ist an dem Rahmen angebracht und bildet die Oberfläche 140 der Tafel 101. Die Platten 131 und 132 bestehen aus demselben Material wie das, das für die Oberfläche der Tafeln verwendet wird. Die Platten 131 und 132 weisen keinerlei Rahmen auf, was bedeutet, daß sie sehr dünn sind.
  • Die Anzahl der Platten kann von eins bis zu 20 oder sogar mehr variieren. Diese Platten werden in zwei Gruppen versammelt (Reihen von Platten), und zwar eine für jede der Tafeln, wenn diese Tafeln sich in derselben Ebene befinden. Diese Platten sind an dem ersten Gelenktyp angebracht, der das Plattenpaar in jeder Minimaleinheit verbindet. Die erste Platte jeder Gruppe führt eine Winkelbewegung aus, und zwar unabhängig von den anderen.
  • Figur 9 zeigt eine Detailansicht eines Scharniers 302 in einer Position, die seine zugehörigen Tafeln 101 und 102 in dieselbe Ebene bringt. Diese Position ist die erste Position für das Gelenk 302 (Fig. 1). Die Platten 131 und 132, die mit dem Gelenk verbunden sind, liegen in dieser Figur nicht auf der Tafel, wo sie normalerweise zu finden sind. Stattdessen sind sie winkelverschoben und geöffnet dargestellt, um eine klarere Ansicht der Position zu zeigen.
  • Das Scharnier weist einen Zapfen 320 auf, der die Gelenkachse bildet. Eine Gruppe von Ringen (eine Reihe) dreht sich um den Zapfen. Diese Gruppe von Ringen wiederholt sich längs der Achse einige male. Diese Ringe verbinden die verschiedenen Gegenstände mit dem ersten Gelenktyp 302. Im folgenden wird eine Analyse der in Fig. 9 gezeigten Reihe von Ringen gegeben:
  • - Ring 321 ist mit dem windresistenten Träger 411 verbunden und verbindet den Zapfen mit dem Träger unter Verwendung einer Außengewindeschraube 322. Dieser Ring hat eine Klammerform und umgibt den Zapfen teilweise. Zwei kleine Flügel erstrecken sich von dem Ring aus und dienen zur Befestigung des Trägers 411 und des Zapfens mit Hilfe der obenerwähnten Schraube.
  • - Der Ring 322 verbindet die Tafel 102 mit dem Gelenk. Der Ring kann mit Hilfe einer Lötnaht 324 an der Tafel angelötet werden.
  • - Der Ring 325 verbindet die Tafel 101 mit demselben Gelenk durch eine Lötstelle 326.
  • - Der Ring 327 befestigt eine der Platten 131 der Plattenreihe mit demselben Gelenk. In diesem Fall hat der Ring eine Klammer 328, die mit der Platte 131 vernietet ist und die Platte trägt.
  • - Der Ring 329 befestigt die andere Platte 132 an dem Gelenk mit Hilfe seiner Klammer 330.
  • Es sind genau so viele Ringe des Typs 327 oder 329 in jeder Ringgruppe vorhanden, wie Platten vorhanden sind. Dies ist darauf zurückzuführen, daß einer von ihnen für jede Platte benötigt wird, die mit dem Gelenk verbunden ist.
  • Figur 10 zeigt eine Draufsicht von Fig. 9, wobei die Ringe 321, 323, 325, 327 und 329 einer über dem anderen liegen.
  • Figur 11 zeigt die Rückeite einer Tafel, die die Grundstruktur verdeutlicht. Über dieser Struktur ist eine metallene Platte 140 (oder aus einem anderen Material bestehend). Bei dieser groß dimensionierten Version des Schildes ist jede Tafel wenigstens 2 m breit und 4 m hoch, was bedeutet, daß das Verfahren zum Austausch einer Botschaft schwierig ist. Aus diesem Grund werden Tafeln dieser Größe gewöhnlich in kleinere Tafeln unterteilt.
  • Der Rahmen ist aus den folgenden Elementen aufgebaut:
  • - Zwei rohrförmige, rechtwklige Träger 421 und 422, die an den Seiten vertkal angeordnet sind. Diese Träger sind nicht durchgehend, wenn die großen Platten in kleinere unterteilt werden.
  • - Sieben horzizontale Querträger 423, die an den senkrechten Trägern angelötet sind. Am senkrechten Mittelpunkt können zwei Träger nebeneinander liegen, da der eine zu der oberen Untertafel und der andere zu der unteren Untertafel gehört. Diese beiden Träger sind mittels Schrauben 425 befestigt, um Relativbewegungen zwischen den Teilen der Tafeln zu beseitigen.
  • - Senkrechte Zwischenträger 424, welche eine senkrechte Linie bilden, sind zwischen den Querträgern angeordnet.
  • Aus Figur 11 sind auch die Trag- und Befestigungsvorrichtungen für die Platten ersichtlich. In diesem Fall werden sie von einer Gruppe Schraubenbolzen gebildet, die in zwei senkrechten Reihen angeordnet ist. Die eine Bolzenreihe 601 befindet sich in der Nähe des Randes der Tafel und die andere Bolzenreihe 602 in der Nähe der Mittellinie. Jede Gruppe von Bolzen ist durch die entsprechenden Stangen 603 und 604 verbunden.
  • Die senkrechten Stangen werden mittels Führungen an den senkrechten Trägern der Tafeln gehalten. Die Stangen sind miteinander an ihren oberen Enden mit Hilfe eines "Aufhängers" 605 verbunden. Dieser Aufhänger ermöglicht die senkrechte Verschiebung des ganzen Befestigungssystems, dessen Bewegung durch einen angebrachten Stab 606 ausgelöst wird.
  • Figur 12 zeigt eine detaillierte Version von Figur 11. Es sind zwei Befestigungen mit ihren entsprechenden Bolzen erkennbar. Dabei handelt es sich jeweils um die erste der Gruppen 601 und 602.
  • Jede Befestigungsvorrichtung dieser Art besteht aus einem rechteckigen Rahmen aus kleinen Stangen und einem Bolzen 610, der am Kopf oder Boden des Rahmens angebracht ist. Der Bolzen ist am Kopf oder Boden in Abhängigkeit davon befestigt, ob die Befestigungsvorrichtung sich in der linken Tafel oder rechten Tafel befindet. Alle Bolzen in einem der Tafelpaare (links oder rechts) sind in derselben Weise befestigt. So können beispielsweise alle Bolzen an der unteren Stange des Befestiglingsrahmens angebracht sein. Aus diesem Grunde werden sie untere Bolzen genannt. Alle Stangen der anderen Tafel des Paares sind in derselben Weise an der oberen Stange des Befestigungsrahmens angebracht und werden obere Bolzen genannt. Der Grund hierfür wird später erläutert.
  • Eine der Außenseite 601 des Befestigungsrahmens ist Teil der Stange 603, die in senkrechter Richtung alle Befestigungselemente dieser Linie verbindet. Dasselbe gilt für das Befestigungselement 602 und die Stange 604. Die Führungen 608, die die Stangen an den seitlichen Trägern des Tafelrahmens halten, lassen sich ebentils erkennen. Die "Kugelverriegelung" 609, deren Aufgabe darin besteht, eine senkrechte Verschiebung des Befestigungssystems zu verhindern, ist ebenfalls sichtbar. Beide senkrechte Linien der Befestigungselemente sind an ihren oberen Teilen mit Hilfe einer starren Querstange 605 (im folgenden "Aufhänger" genannt) verbunden. Dies ermöglicht, daß die senkrechte Verschiebung mit Hilfe eines angebrachten Stabes 606 gesteuert werden kann. Dieser Stab besitzt eine Öffnung 607, die als Verbindung mit einem System dient, das alle Verriegelungselemente bewegt (dies wird im folgenden noch erläutert).
  • Die folgenden Elemente führen ebenfalls zu dieser besonderen Version der Trag- und Befestigungsvorrichtung für die Platten:
  • - Hinter der Verriegelung kann eine Reihe Nuten auf der Oberfläche 140 festgestellt werden, die am Tafelrahmen festliegen. Diese werden "Fenster" 611 genannt. Durch diese Fenster tritt eine Anzahl perforierter Platten 640 hindurch in die Verriegelungsrichtung. Diese Platten besitzen eine Bohrung 630, die von dem Bolzen 610 durchstoßen wird. Jede Platte hat ihre eigene perforierte Platte. Es sind so viele Fenster 611 auf der Oberfläche der Tafel 140 vorhanden, wie Platten zwischen den Tafeln anzutreffen sind. Es sind außerdem so viele perforierte Platten 640 wie Platten der erstgenannten Art vorhanden. Dies bedeutet nicht notwendigerweise, daß jedes Fenster durch eine entsprechende, perforierte Platte 640 besetzt ist, da sie, wie im folgenden noch erläutert wird, nicht vorhanden zu sein brauchen.
  • Figur 13 zeigt die Details der perforierten Platten 640, welche auf jeder Platte installiert werden, um diese auf der Tafel zn befestlgen. Diese Platten werden im folgenden "Befestigungszungen" 640 genannt. Die Befestigungszunge 640 ist mit Hilfe einer genieteten Stütze 650 an der entsprechenden Platte angebracht. Zur Platte 132 gehören die Bohrung 632, die Befestigungszunge 642 und die genietete Stütze 652.
  • Die Befestigungszungen 640, die aus Metall oder irgendeinem anderen resistenten und steifen Material bestehen können, sind lotrecht in die Ebene jeder Platte implantiert. Jede Befestigungszunge 640 erstreckt sich von ihrer entsprechenden Platte auf beiden Seiten so, daß sie in der richtigen Weise in die entsprechenden Tafeln eindringt, wenn immer sie wechselseitig miteinander konfrontiert werden. Damit dies möglich ist, ist es notwendig, daß alle Platten mit Fenstern versehen sind, durch die die Befestigungszungen der anderen Platten hindurchtreten können (beispielsweise die Fenster 612 auf der Platte 131). Die Platte 132 ist ebenfalls mit Fenstern 613 versehen, die es ermöglichen, daß die Befestigungszungen der anderen Platten hindurchtretn. Die Löcher sind senkrecht angeordnet und so positioniert, daß die Befestigungszunge der Platte, die einer Tafel am nächsten liegt, die oberste Lage einnimmt. Die Löcher, die den anderen Platten entsprechen, nehmen der Reihe nach hintereinander die restlichen Positionen ein. In Figur 13 ist dargestellt, wie der Tafelstab 606 die Öffnung 607 überlappt.
  • Figur 14 ist eine weggeschnittene Seitenasicht der Tafeln 103 und 104, wenn diese wechselseitig miteinander konfrontiert sind, was bedeutet, daß sie sich in der zweiten Position befinden. In Figur 14 sind die folgenden Trageinrichrungen und Plattenbefestigungen, die bei dieser Ausfühungsform Verwendung finden, gezeigt:
  • - Die Rahmenstruktur mit den waagrechten Querträgern 423 jeder Tafel Ein senkrechter Schnitt zeigt die Öfihung, durch die der senkrechte Stab 606 sich erstreckt, die senkrechten Träger 421 jeder Tafel und die Oberfläche der Tafel 140.
  • - Die Zwischenplatten, die in dieser Position zwschen zwei Tafeln gepresst sind, bilden die obenerwähnten Platten 131 und 132.
  • - Die Befestigungszungen aller Platten, insbesondere die Befestigungszungen 641 und 642, die den Platten 131 bzw. 132 entsprechen, und die Träger 651 und 652, die die Befestigungszungen an diesen Platten anbringen, sowie die entsprechenden Bohrungen 631 und 632. Diese Bohrungen, die von den entsprechenden Befestigungszungen getragen werden, erstrecken sich durch die Fenster 612, 613, etc. in den Platten sowie durch die Fenster 611 in den Oberflächen der Tafeln 140.
  • - Der vordere Rand der Befestigungselemente 601 mit ihren entsprechenden Bolzen 610 läßt sich ebenfalls in Figur 14 erkennen. Sie befinden sich für die Tafel 103 oben und für die Tafel 104 unten.
  • - In der Ebene der Befestigungselemente sind die Aufhänger 605, an denen die senkrechten Stäbe 606 mit den Löchern 607 angebracht sind.
  • - Das Scharnier, das zu dem zweiten Gelenktyp 301 gehört, ähnlich dem ersten Gelenktyp 302 (der einzige Unterschied besteht darin, daß an dem zweiten Gelenktyp 301 keine Platten befestigt sind). Dieses Scharnier ist an dem Plattenrahmen 103 durch einen Ring 323 und eine Lötverbindung 324 angebracht.
  • - Der Hauptzapfen 613, der eine zylindrische Stange ist, tritt in die Öffnungen 607 der senkrechten Stäbe ein. Er bewegt sich längs der speziellen Zapfenführmg 614 vertikal. Er wird durch das Zapfenkabel 615 bewegt. Von der Seite, die in Figur 14 nicht zu sehen ist, tritt der Zapfen in die senkrechten Stäbe ein, die den Tafeln 101 und 102 entsprechen. Der Zapfen 613 ist symmetrisch, wobei sich das Kabel 615 in der Mitte des Zapfens befindet.
  • Das Trag- und Befestigungssystem, das im Zusammenhang mit seinen Elementen in den Figuren 11-14 beschrieben ist, hat zwei Hauptziele, nämlich erstens die Plattengruppe fest an den Tafeln abzustützen, so daß sie eine Einheit bilden und durch den Wind nicht bewegt werden, wenn sie sich außedhab beiinden. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es bei großen Schildern notwendig, die freiliegende Platte jeder Gruppe an einigen Punkten pro m² abzustützen. Das zweite Ziel besteht darin, es zu ermöglichen, das gewünschte Bild unter allen Bildern, die aus all den Platten zusammensetzbar sind, auszuwählen.
  • Unter Bezugnahme auf den in den Figuren dargestellten Mechanismus wird im folgenden die Arbeitsweise des Bildauswählsystems der vorliegenden Erfindung beschrieben. Die dargestellte Ausführungsform des Schildes ist aus zwei bekannten Formationen zusammengesetzt, die sich, wie in den Figuren beschrieben, ändern lassen. Das Schild hat zwei extreme statische Positionen (im obigen als die "erste Position" und die "zweite Position" bezeichnet) und wird von der einen in die andere mit einer translatorischen Bewegung verschoben. Diese Bewegung besteht hauptsächlich aus dem Zusammenfalten in der sichtbaren Formation und dem Entfalten der verborgenen Formation. Diese Bewegung ist ähnlich derjenigen eines Akkordeons. Die zweiten Gelenktypen 304 und 305, die beide Formationen verbinden, steuern die Bewegung. Wenn diese Gelenke in die eine Richtung bewegt werden und dann in die andere Richtung, so wird das Schild aus der einen Position in die andere bewegt und umgekehrt. Diese zweiten Gelenktypen rollen auf den geraden Schienen 501 und 502.
  • Das Vorhandensein von zwei Tafelformationen garantiert die Zurschaustellung von wenigstens zwei unterschiedlichen Botschaften (eine von jeder Formation), jedoch kann jede Formation eine Anzahl unterschiedlicher Botschaften zeigen. Somit ist die Anzahl der Botschaften unabhängig von der Anzahl der Formationen. Die Veränderung der Botschaften findet inneralb der Minimaleinheiten statt, die aus einem Paar Tafeln zusammengesetzt sind, welche durch einen ersten Gelenktyp 302, 303, 306 und 307 verbunden sind. Jedes Paar schließt zwischen den Oberflächen der beiden Tafeln eine Vielzahl von Platten ein (im Beispiel 131 und 132, jedoch allgemein genannt 130), die mit den ersten Gelenktypen verbunden sind. Diese Minimal einheit, die aus einem Tafelpaar und den zwischen den Tafeln befindlichen Platten zusammengesetzt ist, arbeitet wie ein Buch mit Deckeln und Seiten. Wenn ein Buch an verschiedenen Seiten aufgeschlagen wird, so sind unterschiedliche Botschaften sichtbar. Auf diesselbe Weise sind, wenn ein Paar Tafeln mit unterschiedlichen Platten geöffnet werden, unterschiedliche Botschaften sichtbar.
  • Die Platten 130 sind solche ohne eine zusätzliche Struktur und somit sehr instabil. Aus diesem Grund ist es unmöglich, die Botschaft einfach dadurch zu verändern, daß die Platten bewegt werden und die Tafeln in einer festen Position in derselben Ebene belassen werden, (beispielsweise die Tafeln 101 und 102). Die Anderung hat in dem Moment zu erfolgen, in dem die beiden Tafeln wechselweise gegenüberliegen, wobei alle Platten zwischen ihnen zusammengepresst sind.
  • Die Translationsbewegung (Fallung der Tafeln), die oben beschrieben wurde, hat zwei grundsätzliche Ziele, nämlich erstens einen visuellen Effekt zu schaffen, der die Aufmerksamkeit des Betrachters weckt und zweitens, die Formation so zu transportieren, daß sie in einer neuen Position gezeigt wird. Dies ist die Position, in der die Tafeln eines Paares wechselweise konfrontiert sind, so daß die Anderung der Bilder stattfinden kann.
  • In der ersten Position, wie in Fig. 1 gezeigt, liegt die erste Formation offen und die zweite Formation ist mit ihrem Tafelpaar in Konfrontation. Durch den Einfaltungsprozeß, der in Fig. 3 dargestellt ist (angestoßen durch die Bewegung in Richtung auf die Mitte der Gelenke 304 und 305) bewegt sich das Schild in die zweite Position, die in Fig. 5 dargestellt ist. In dieser Position ist die zweite Formation sichtbar und die erste Formation ist mit ihrem Tafelpaar in Konfrontationsstellung. Das Schild bleibt in dieser Position für eine gewünschte Zeitspanne stehen. Während dieser zeit erfolgt der Auswahlprozeß für die Platten, um das nächste Bild der ersten Formation zu etablieren. Diese Arbeit findet in den beiden Tafelpaaren 101, 102 und 103, 104 statt, die diese Formation bilden. Sie geschieht in koordinierter und sinuiltaner Weise so, daß die Tafeln ein einziges Bild in den vier Tafeln herstellen, das sichtbar ist, sobald das Schild in die erste Position zurückgeht. Wenn die Formation mehr als zwei Plattenpaare aufweist, so sind diese alle gleichzeitig diesem Prozeß unterworfen.
  • Zu der gewünschten zeit trennen sich die zweiten Gelenktypen 304 und 305, falten die zweite Formation und lassen die erste sichtbar werden. Während des Übergangs sieht das Schild wie in Fig. 3 dargestellt aus, wobei es sich jedoch in die entgegengesetzte Richtung bewegt. Es erreicht die erste Position (Figur 1), jedoch zeigt die erste Formation nunmehr ein neues Bild, nämlich das Produkt der speziellen Auswahl der Platten 130.
  • In dieser ersten Position befindet sich nun eine zweite Formation in der für den Bilderwechsel geeigneten Stellung. Das Verfähren ist ähnlich demjenigen für die erste Formation beschriebenen. Wenn das Bild in die zweite Position von Fig. 5 zurückkehrt (sobald die zweite Formation, die aus den Tafeln 201, 202, 203 und 204 zusammengesetzt ist, wieder sichtbar wird), so wird das zweite Bild gezeigt.
  • Auf diese Weise wiederholt sich die Bewegungsfolge. Die Formation wird wieder freigelegt, kaan jedoch ein anderes Bild zeigen. Diese Bilder lassen sich in irgendeiner gewünschten Reihenfolge auswählen und zeigen.
  • Das Plattentrag- und Befestigungssystem (beschrieben in den Figuren 11, 12, 13 und 14) dient als Mittel zur Bildauswahl. Diese Platte weist (wie im obigen beschrieben) eine Anzahl Befestigungszungen 640 auf, die über ihre Oberfläche verteilt sind. Diese Zungen sind lotrecht auf den Platten angebracht und erstrecken sich von beiden Oberflächen. Sie fixieren die Platten an jeder Tafel an mehreren Stellen, sobald ein Bolzen 610 und ein Befestigungselement 601 und 602 durch sie hindurchtreten.
  • Wenn eine Platte mit Zungen 640 versehen ist, so weisen alle anderen Platten Fenster 612, 613, etc. auf. Wenn all diese Platten in Berührung stehen, bilden sie ein Paket, und eine Gruppe von Zungen 640 wird sichtbar, die sich von beiden Oberflächen aus erstrecken. Jede Gruppe ist aus so viel aneinandergereihten Zungen zusammengesetzt, wie Platten sich in dem Paket befinden.
  • Wenn die Tafeln auf die Platten Druck ausüben, so tritt jede Gruppe von Zungen 640 in jede Tafel (eine auf jeder Seite) durch die Fenster 611 in der Oberfläche 140 ein. Das Paket bleibt innerhalb) des Rahmens der Stangen, die die Befestigungselemente 601 oder 602 (in Fig. 14) bilden. Aus diesem Grunde entspricht jedes Befestigungselement (601 oder 602 in Fig. 11) einer Gruppe von Zungen.
  • In der in Fig. 5 gezeigten Position sind dann, wenn die Tafeln alle Platten zusammenpressen und alle Zungen aufgereiht sind, die Bohrungen 630 senkrecht aneinandergereiht und ermöglichen somit den Eintritt des Bolzens 610. Das Verriegelungselement bewegt sich senkrecht über den Träger 421 des Tafelrahmens. Diese Bewegung ist mit der Bewegung aller anderen Verriegelungselemente 601 oder 602 synchronisiert. Die Verriegelungselemente sind durch vertikale Stangen 603 und 604 miteinander verbunden, die ihrerseits an dem Rahmen mit Hilfe von Führungen 608 angebracht sind. Die Verriegelungselemente werden durch den Aufhänger 605 bewegt, der beide senkrechten Stangen durch den Stab 606 verbindet. Der Stab durchquert den Querträger des Rahmens 423.
  • Nimmt man an, daß in der ersten Stellung (Figur 1) alle Platten der Tafelpaare 101 und 102 über der Tafel 102 liegen, und die Platten 103 und 104 über der Tafel 104 liegen, so wird das von dem Schild gezeigte Bild auf der sichtbaren Seite der letzten Platten, die auf jeder Tafel liegen, und auf den Oberflächen 140 der Tafeln 101 und 103 dargestellt.
  • Dies ist die Auswahl Nummer eins, in der die Tafeln 101 und 103 frei sind (keine Platten sind an ihnen angebracht), und demzufolge sind ihre Fenster 611 frei von Befestigungszungen 640. Die Tafel 102 und 104 tragen alle die an ihnen angebrachten Platten. Das bedeutet, daß die Fenster 611 alle mit den Zungen 640 jeder Platte 130 ausgefüllt sind. Da die Platten an den Tafeln anzubringen sind, müssen die Zungen, die zu diesem Zweck verwendet und auf der Oberfläche verteilt werden, auf den Tafeln verriegeit werden, um die Platten zurückzuhalten. Dies ist die Aufgabe des Bolzens 610, der im Falle der Tafeln 102 und 104 die Zungen festhält. Er bewirkt dies, indem er durch alle Bohrungen 630 hindurchtritt.
  • Wenn das Schild sich in die zweite Position bewegt, werden beide Tafelpaare der ersten Formation wechselseitig konfrontiert (Figur 5), wobei die Platten 130 zusammengepreßt werden. Alle freien Zungen 640 der Platten treten durch die Fenster 611 der Tafeln 101 und 103 innerhalb der Verriegelungselemente 601 und 602 der Tafeln. In diesem Augenblick entspricht die Position der in Figur 14 gezeigten und befindet sich im Auswahlzustand Nr. 1. Bei den Verriegelungselementen der Tafeln 102 und 104 mit ihren Bolzen treten alle Zungen 640 durch die Bohrungen. Verriegelungselemente der Tafeln 101 und 103 sind so verschoben, daß ihre Bolzen keine Bohrung durchgreifen. Wenn das Tafelpaar sich wieder öffnen würde, würde das Bild dasselbe sein. Die Plattensind wie im obigen erläutert angebracht.
  • Wenn stattdessen alle Verriegelungselemente beider Tafeln senkrecht abwärts bewegt werden, um die eine Position synchron anzusteuern, verlassen alle Bolzen der Tafeln 102 und 104 die Bohrungen der ersten Zungen. Diese Zungen besetzen die oberen Plätze der sogenannten "Gruppen von Zungen". Gleichzeitig treten in den Tafeln 101 und 103 die Bolzen in die Bohrungen der ersten Zungen ein.
  • Das heißt, beim Ansteuern der ersten Position werden die ersten Platten der Pakete von den Tafeln 102 und 104 unabhängig und an den Tafeln 101 und 103 befestigt. Die zweiten Platten der Pakete bleiben mit den Tafeln 102 und 104 fest verbunden, weil die Bolzen dieser Verriegelungselemente, die nur etwas vorrücken, noch die Bohrungen durchdringen, die zu den zweiten Platten gehören.
  • Wenn zu diesem Zeitpunkt das Schild in die erste Position zrrückbewegt würde, könnte man sehen, daß die erste Formation ein anderes Bild zeigt, weil andere Platten sichtbar werden, die die Auswahl Nr. 2 darstellen.
  • Um diesen Bildwechsel zu ermöglichen, müssen die Bolzen in den gegenüberliegenden Tafeln unteschiedlich arbeiten. Die Bolzen in den Tafeln 102 und 104 sind "untere" Bolzen. Die Bolzen in den Tafeln 101 und 103 sind "obere" Bolzen (Figur 12). Wenn die unteren Bolzen in der einen Richtung (vorwärts oder rückwärts) bewegt werden, bewegen sich die oberen Bolzen in der entgegengesetzten Richtung. Die Verriegelungselemente brauchen sich nicht in progressiver Folge zu bewegen. Zwei Positionen können gleichzeitig entweder vorwärts oder rückwärts angestrebt werden.
  • Diese Bewegungen werden durch den Steuerzapfen 616 gelenkt, der eine zylindrische, waagrechte Stange bildet, die von einem Seil 615 senkrecht bewegt wird. In der ersten Formation wird dieser Zapfen über dem Gelenk 301 symmetrisch angeordnet. Das motorgetriebene Seil615 beifindet sich in der Ebene, die durch die Gelenkachse läuft.
  • Dieser Zapfen ist an der senkrechten Stange 606 angebracht. Diese Stange bewegt den "Aufhänger" 605, der beide Reihen von senkrechten Verriegelungselementen verbindet. Diese senkrechte Stange hat eine Bohrung 607, die von dem Steuerzapfen durchgriffen wird.
  • Wie im obigen erläutert, erfolgt der Wechsel der Platten auf allen Tafeln gleichzeitig. Dies bedeutet, daß der Zapfen mit den Stangen der vier Tafeln gleichzig verbunden ist. Dies geschieht, sobald das Schild die Position verändert. Die Lage des Zapfens und der Stangen ist so gewählt, daß dann, wenn die zweite Position gebildet wird, die senkrechten Stangen der Tafeln 101 und 102 auf der linken Hälfte des Zapfens sitzen. Gleichzeitig sitzen die Stangen der Tafeln 103 und 104 auf der rechten Seite, wobei der Zapfen durch die Bohrungen 607 jeder Stange hindurchtritt. In dieser zweiten Position (Figur 5) sind die vier senkrechten Stangen mit dem Steuerzapfen verbunden. Das Motorseil kann den Zapfen nach oben ziehen (oder nach unten stoßen). In jedem Fall bewegt es die Verriegelungssysteme aller vier Tafeln, indem die Verriegelungselemente bewegt werden.
  • Jede Bewegung dieser Art führt zu einem Wechsel der ausgewählten Platte. Die Bewegungen können die Verriegelungsbolzen gleichztig in verschiedene Positionen und in jeder Richtung verschieben. Dies ist möglich auf Grund des Seils 615, welches von einem "Hilfs"-Motor bewegt wird, der entweder durch eine mechanische Steuereinrichtung oder einen elektronischen Prozessor gesteuert wird.
  • Nachdem der Wechsel stattgefunden hat, bleibt das Schild eine vorbestimmte Zeitspanne in der zweiten Position. Wenn es dann damit beginnt, sich in die erste Position zurückzubewegen, wird der Zapfen aus den senkrechten Stangen herausbewegt. Die Verriegelungssysteme der Tafeln in der ersten Formation behalten während der Translation, der Ausstellung der Reklame und der Rückkehr in die zweite Position ihre fixe (unveränderte) Position bei. In der zweiten Position treffen sich der Zapfen und die Bohrungen wieder. Senkrechte "Kugelriegel" 609, die die senkrechten Stangen 603 und 604 mit den Rahmenträgern verriegeln, dienen dazu, das Verriegelungssystem in einer fixen Lage zu halten, wänrend die Tafeln bewegt werden.
  • Um die Bilder der zweiten Formation zu wechseln (deren Tafeln während der ersten Formation frontal einander gegenüberliegen), sind zwei steuernde Halbzapfen erforderlich. Für jedes Tafelpaar 210, 202 udn 203, 204 ist ein Halbzapfen vorgesehen. Zwei Motorseile und zwei "Hilfs"-Motoren betätigen die Zapfen und benützen dieselbe Steuervorrichtung.
  • Dieses Betriebssystem arbeitet für jedes beliebige Schild in derselben Weise, ist jedoch entsprechend der Größe des Schildes mit unterschiedlichen Komponenten ausgestattet. Schilder im Freien mittlerer Größe sind mit einer geringeren Anzahl Verriegelungselemente pro Flächeneinheit versehen. Bei in Gebäuden verwendeten Schildern kleinerer Größe sind die Verriegelungssysteme auf der Rückseite der Tafeln angeordnet. In diesen letztgenannten Fällen befindet sich auf jeder Platte eine Zunge, die den Rand der Tafel (oben, unten oder an beiden Seiten) überlappt.
  • Diese Zungen sind in einer Weise angeordnet, daß die gewünschte Zunge mit Hilfe einer Schiebeverriegelung an der gewünschten Tafel angebracht werden kann, um dadurch die unterschiedlichen Selektionen zu wählen. Die Schiebeverriegelungen sind an jeder Tafelstruktur entweder am oberen oder unteren Rand fest angebracht. Sie werden mit Hilfe von Elementen bewegt, die den Steuerzapfen ähnlich sind, verschieben jedoch in waagrechter Weise (mit ihrem erforderlichen Motorseil, den "Hilfs"-Motoren und den Steuerungen) und ergreifen die gewünschte Platte.
  • In den folgenden Abschnitten werden einige grundlegende Merkmale des Motorsystems des Schildes beschrieben. Die Erläuterung basiert auf dem Schild mit festem Rahmen, innerhalb dessen die Tafeln bewegt werden (so wie im Beispiel). Diese Erfindung betrifft jedoch auch rahmenlose Schilder, die nur eine Formation aufweisen. In diesem Fall muß das Motorsystem entsprechend angepaßt werden.
  • Unabhängig davon, welche Konfiguration das Schild hat, ob es nun ein Paar oder mehrere Formationen beinhaltet, die oberen und unteren Führungseinrichtungen sowie die Verbindungselemente sind für die Funktion des Schildes in jedem Fall erforderlich. Diese Verbindungselemente sind im wesentlichen Roll- oder Schiebeeinrichtungen. Sie können an den ersten oder zweiten Gelenken befestigt werden oder in der Mitte des oberen Randes eines Tafelrahmens. Die oberen und unteren Verbindungselemente sind immer senkrecht ausgerichtet. Die Steifigkeit der Tafeln erzwingt diese senkrechte Ausrichtung, wobei es keine Rolle spielt, in welchem augenblicklichen Bewegungszustand sich das Schild befindet.
  • Bei dem Beispiel wird der Positionswechsel (von der ersten in die zweite) durch Bewegung der zweiten Gelenktypen 304 und 305 erreicht. Diese Bewegung kann durch Kräfte veranlasst werden, die nur auf die unteren Enden der Gelenke übertragen werden. Eine Antriebskette zusammen mit Kettenrädern (eines in jedem zweiten Gelenk, was bedeutet, eines für jede Schildhälfte) wird zur Bewegung der Tafeln benutzt. Eine Hauptkette, die mit einem Motor verbunden ist, bewegt das gesamte System.

Claims (1)

  1. Am Ende der Bewegung in die zweite Position aktvieren die zweiten Gelenktypen einen Schalter, der den Motor und damit die Bewegung stoppt. Wenn das Schild in die erste Position zurückwechselt, bewegen sich die Ketten (und der Motor) in der entgegengesetzten Richtung. Das Einschalten und das Umsteuern des Motors werden durch dieselbe mechanische Steuervorrichtung oder denselben elektronischen Prozessor bewerkstelligt, der zur Auswahl der darzustellenden Platten benutzt wird.
    Die vollständige Folge von Ruhe- und Bewegungszuständen des Schildes ist gekennzeichnet durch:
    1- Erste Position, erste Formation in Auswahl Nr. 1;
    2- Ausstellungszeit - erste Formation
    3- Einschalten des Motors in Richtung A (siehe Figur 3)
    4- Stop
    5- Zweite Position, zweite Formation in Auswahl Nr. 1. Erste Formation gefaltet, wobei die Tafeln einander gegenüberliegen; Steuerzapfen 616 mit den Stangen 607 der Tafeln 101, 102, 103 und 104 verbunden
    6- Bildwechsel in der ersten Formation, Auswahl Nr. 2 (Zapfen bewegt sich, wobei das gesamte Verriegelungssystem gezogen wird, wodurch die Plattenauswahl verändert wird)
    7- Ausstellungszeit - zweite Formation
    8- Einschalten des Motors in Richtung B (siehe Figur 3)
    9- Stop
    10- Erste Position, erste Formation der Auswahl Nr. 2, zweite Formation eingefaltet, wobei Tafeln einander zngewendet sind; Steuerzapfen 616 verbunden mit Stangen 607 der Tafeln 201, 202, 203 und 204;
    11- Bildwechsel in der zweiten Formation, Auswahl Nr. 2;
    12- Ausstellungszeit - erste Formation
    13- Einschalten des Motors in Richtung A (siehe Figur 3)
    14- Stop
    15- Zweite Position, zweite Formation in der Auswahl Nr. 2; erste Formation eingefaltet, wobei die Tafeln einander zugewendet sind; Steuerzapfen 616 mit Stangen 607 der Tafeln 101, 102, 103 und 104 verbunden;
    16-Wechsel in der ersten Formation, Auswahl Nr. 3;
    17- Ausstellungszeit - zweite Formation
    18- Einschalten des Motors in Richtung B (siehe Figur 3);
    19- Stop
    20- Erste Position, erste Formation in der Auswahl Nr. 3.
    Dieser Zyklus setzt sich fort, bis alle Platten jeder Formation gezeigt sind (Ausstellungszeit könnte für jede Platte unterschiedlich sein). Der Zyklus wird dann wiederholt, beginnend mit Schritt 1. Die Darstellung der Bilder kann in einer beliebigen gewünschten Folge stattfinden (beispielsweise könnte eine spezielle Folge zu bestimmten Tageszeiten gezeigt werden). All dies läßt sich durch die Bewegung des Steuerzapfens 616 in den Schritten 6, 11, 16 etc. erreichen.
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