DE69303707T2 - Hufeisenanordnung - Google Patents
HufeisenanordnungInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Hufeisen, das ein Grundprofil, welches aus einem Körper besteht, der mit Löchern für Nägel versehen ist, eine Tragplatte mit Einrichtungen, um diese am Grundprofil zu befestigen, sowie Tragränder mit Einrichtungen, um diese am Grundprofil und an der Tragplatte zu befestigen, aufweist.
- Die US-Patentschrift Nr. 646,029 offenbart ein ähnliches Hufeisen, bei dem ein Grundprofil mit einer Tragplatte und stoßdämpfenden Tragrändern versehen ist, die am Grundprofil befestigt sind. Der Nachteil dieses Hufeisens ist, daß aufgrund der ungenügenden Dicke des Materials des Grundprofils eine beträchtliche Gefahr besteht, daß wegen der Kerbwirkung, die die Nagellöcher vorsehen, Risse um die Löcher zur Aufnahme von Nägeln auftreten. Außerdem unterliegen die Schrauben, die zur Befestigung der Tragplatte und der Tragränder verwendet werden, der Abnutzung und können folglich nicht gelöst werden, wenn die Tragplatte oder die Tragränder ersetzt werden müssen.
- Die dänische veröffentlichung Nr. 157,520 offenbart ein Hufeisen, bei dem das Problem der Abnutzung der Befestigungseinrichtungen mittels eines einfachen Zapfen- und Lochmechanismus gelöst wird. Die Tragplatte und die stoßdämpfenden Tragränder bilden eine einzige Einheit, indem die Tragränder sich als ein einziger Tragrand entlang des gesamten Grundprofils erstrecken und die Tragplatte im Tragrand, der aus Kunststoff hergestellt ist, eingebettet ist. Deshalb können diese Teile nicht einzeln ersetzt werden. Außerdem besteht ebenfalls eine beträchtliche Gefahr, daß Risse um die Löcher zur Aufnahme von Nägeln auftreten, da das Grundprofil aus einem Plattenmaterial, das eine ungenügende Materialdicke besitzt, hergestellt ist, und es deshalb keine ausreichende Festigkeit um die Löcher zur Aufnahme von Nägeln besitzt.
- Ein primärer Nachteil beim bekannten Stand der Technik ist, daß das Hufeisen keine ausreichende Flexibilität im Hinblick auf die individuelle Anpassung des Grundprofils an die Geometrie des individuellen Hufs besitzt. Die Anpassung von Hufeisen nach dem Stand der Technik birgt eine große Gefahr in sich, daß die Befestigungsvorrichtungen zwischen jeweils dem Grundprofil, dem Tragrand und der Tragplatte ihre Größe ändern und so die Befestigung gelockert wird. Dies kann bewirken, daß der Tragrand und die Tragplatte getrennt werden und während des täglichen Gebrauchs verlorengehen.
- Ein sekundärer Nachteil bei diesem Stand der Technik ist, daß die Hufeisen keine ausreichende Flexibilität im Hinblick auf das Ersetzen der einzelnen Teile, die der täglichen Abnutzung unterliegen, besitzen. Die Abnutzung entsteht in den Löchern zur Aufnahme von Nägeln, in denen die Nägel durch das Grundprofil gehen, auf der Tragplatte wie auch auf den Tragrändern. Die Abnutzung dieser Teile kann sich durch unterschiedliche Zeiträume in Abhängigkeit vom einzelnen Pferd und in Abhängigkeit davon, für welche Reitaktivität das Pferd herangezogen wird, unterscheiden.
- Es ist daher das Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Hufeisen bereitzustellen, bei dem die Anpassung von unterschiedlichen Hufgeometrien möglich ist und bei dem die Verschleißteile einzeln ersetzt werden können, so daß die Anzahl an Ersetzungen des Grundprofils minimiert wird.
- Diese Ziele werden mittels eines Hufeisens erreicht, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß es weiter Vor 35 richtungen zur Aufnahme von Nägeln aufweist, daß die Vorrichtungen zur Aufnahme von Nägeln in den Löchern des Grundprofils angebracht sind, daß die Tragplatte ein Anschlußstück zur Arretierung, das zwischen der Tragplatte und dem Grundprofil angeordnet ist und das mit Arretierungsvorrichtungen auf dem Grundprofil zusammenwirkt, aufweist und daß die Tragränder erste Arretierungsvorrichtungen aufweisen, die Verbindungsstücke und Elemente zur Aufnahme von Sperrhaken aufweisen und die jeweils am vordersten und hintersten Teil jedes Tragrands angebracht sind und die mit zweiten Arretierungsvorrichtungen, welche jeweils Halterungen und Sperrhaken auf der Tragplatte und dem Grundprofil aufweisen, zusammenwirken.
- Dies stellt eine vergrößerte Anpassungsfähigkeit dadurch sicher, daß die Befestigungsvorrichtungen zwischen dem Grundprofil bzw. den Vorrichtungen zur Aufnahme von Nägeln und den Tragrändern und der Tragplatte einzeln am Grundprofil angebracht sind. Folglich können die einzelnen Elemente nicht während des Anpassens des Grundprofils an dem Huf einzeln ihre Größe ändern. In diesem Zusammenhang sollte angemerkt werden, daß ein wesentlicher Unterschied in der Form des Hufs je nach Pferderasse bestehen kann, wie auch die Form des Hufs innerhalb der einzelnen Pferderassen und in Abhängigkeit davon, in welchem Teil der Welt die Pferde gezüchtet worden sind, variieren kann.
- Es ist außerdem sichergestellt, daß die Verschleißteile einzeln ohne die Notwendigkeit, alle Teile zu ersetzen, ersetzt werden können. Außerdem ist die Gefahr, daß Risse um die Nagellöcher im Grundprofil auftreten, wesentlich geringer, wenn Vorrichtungen zur Aufnahme von Nägeln verwendet werden, und somit wird die Lebensdauer des Grundprofils im Verhältnis zu den Profilen, die früher benutzt worden sind, wesentlich verlängert. Dies wird die Ausgaben für das Beschlagen in Verbindung mit der Pflege des Pferdes verringern.
- Nach einer vorteilhaften Ausführungsform sind die Vorrichtungen zur Aufnahme von Nägeln so hergestellt, daß das eigentliche Nagelloch im Verhältnis zum äußeren Umriß der Vorrichtung zur Aufnahme von Nägeln unterschiedlich zentriert ist. Außerdem kann die zentrale Achse des eigentlichen Nagellochs unterschiedliche Inklinationswinkel im Verhältnis zur zentralen Achse des äußeren Umrisses der Vorrichtung zur Aufnahme von Nägeln haben. Dadurch wird es möglich, die Nägel im Huf unter Berücksichtigung der Größe und der Form des einzelnen Hufes anzuordnen. Ein Grundprofil mit einer gegebenen Anordnung von Löchern für die Vorrichtungen zur Aufnahme von Nägeln kann so für Hufe mit verschiedenen Hufdicken verwendet werden, indem die Anordnung der Nägel über das Grundprofil, wie erwähnt, mittels der gewählten Vorrichtung zur Aufnahme von Nägeln und nicht mittels des Lochs im Grundprofil gebildet wird, wie es bei Grundprofilen nach dem Stand der Technik der Fall ist. Hierdurch wird die Flexibilität des Hufeisens weiter vergrößert.
- Außerdem verringern die Vorrichtungen zur Aufnahme von Nägeln die Spannungen im Huf, wenn der Huf wächst, indem die Vorrichtungen zur Aufnahme von Nägeln aus einem flexiblen Material hergestellt sind, das es zuläßt, daß die Nägel ihre Inklination gleichzeitig mit dem Wachstum des Hufs verändern. Das oben erwähnte Problem kann nicht mittels der Hufeisen nach dem Stand der Technik gelöst werden, da die Nägel keine Möglichkeit haben, sich in den Nagellöchern des Grundprofils anzupassen. Aufgrund von Beanspruchung tritt bei den Hufeisen nach dem Stand der Technik eine beträchtliche Abnutzung bei den Vorrichtungen zur Aufnahme von Nägeln auf, weswegen das Grundprofil normalerweise ersetzt werden muß. Gemäß der Erfindung können die Vorrichtungen zur Aufnahme von Nägeln ersetzt werden, wenn dies notwendig erscheint, ohne daß das Ersetzen des Grundprofils notwendig ist.
- Das Nagelloch in der Vorrichtung zur Aufnahme von Nägeln ist außerdem mit einer Vertiefung in den Ecken versehen. Hierdurch wird die Kerbwirkung in den Nagellöchern verhindert, indem die Nägel die Beanspruchung nur aufihren ebenen Seiten übertragen, und somit wird die Lebensdauer der Vorrichtungen zur Aufnahme von Nägeln und des Grundprofils beträchtlich verlängert.
- Der Vorteil der Herstellung der Tragplatte und der Tragränder als einzelne Einheiten ist es, ebenso wie der Vorteil der Vorrichtungen zur Aufnahme von Nägeln, die Möglichkeit zu haben, jedes einzelne Teil des Hufeisens individuell zu ersetzen, wenn diese Teile abgenutzt sind. Wie erwähnt, werden die Teile über unterschiedliche Zeiträume abgenutzt, und ein Grundprofil mit Vorrichtungen zur Aufnahme von Nägeln wird beträchtlich länger halten als eines ohne diese, jedoch werden sich die Tragplatte und die Tragränder höchstwahrscheinlich viel schneller abnutzen. Mit dem erfindungsgemäßen Hufeisen ist es möglich, diese Elemente häufiger als z.B. das Grundprofil zu ersetzen.
- Dadurch, daß die Tragplatte und die Tragränder als einzelne Einheiten hergestellt werden, ist es darüber hinaus möglich, das Grundprofil für mehrere Pferderassen und mehrere Arten von Hufen zu verwenden, wobei die Wahl der Tragplatte und der Tragränder von den Umständen abhängt, unter welchen das Pferd eingesetzt werden soll: leichtere Teile zum Traben und Galoppieren, stärkere Teile für Ausritte in der Natur und andere spezielle Anforderungen und Wünsche.
- Die oben beschriebenen Vorteile haben zur Folge, daß das Grundprofil eine beträchtlich längere Lebensdauer erreicht und gleichzeitig die abgenutzten Teile individuell ersetzt werden können. Außerdem bietet das erfindungsgemäße Hufeisen eine erhöhte Sicherheit, daß das Grundprofil, die Tragplatte und die Tragränder bei der Verwendung nicht verlorengehen. Diese Faktoren verringern die Kosten bei der Verwendung des Hufeisens.
- Gemäß vorteilhaf ten Ausführungsformen für die Befestigungseinrichtungen und die Arretierungsvorrichtungen zur Befestigung der Tragplatte am Grundprofil sind diese mit individuellen doppelten Federauflagen versehen, die eine wirksame Arretierung vorsehen, und gleichzeitig kann die Tragplatte Longitudinal- und Transversalkräfte auf das Grundprofil übertragen.
- Die Arretierung der Tragränder und des Grundprofils wird vorteilhafterweise mittels einer Zapfen- und Lochverbindung sowie mittels Arretierungswulste und einer Arretierungsleiste, die im Grundprofil bzw. im Tragrand vorgesehen sind, durchgeführt.
- Die Flexibilität des Hufeisens beinhaltet, daß es an alle Hufgeometrien und Hufdicken ohne Rücksicht auf die Rasse und den Einsatz des Pferdes angepaßt werden kann, was für den Hufeisenbestand des Schmieds wichtig ist.
- Mit dem erfindungsgemäßen Hufeisen ist der Pferdebesitzer im Zusammenhang mit dem Ersetzen der Tragplatte und der Tragränder, wenn diese abgenutzt sind, oder im Zusammenhang mit der Anpassung dieser Teile bezüglich unterschiedlicher Reitbedingungen nicht vom Hufschmied abhängig.
- Die Erfindung wird nun weiter im Detail mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen erklärt, wobei
- Fig. 1A, 1B, 1C, 1D und 1E alternative Ausführungsformen des Querschnitts eines Grundprofils darstellen,
- Fig. 2A eine Ausführungsform eines Grundprofils, senkrecht auf der Ebene des Grundprofils gesehen, darstellt,
- Fig. 2B eine alternative Ausführungsform einer Befestigungseinrichtung darstellt,
- Fig. 3A, 3 und 3C eine Reihe von Vorrichtungen zur Aufnahme von Nägeln und Schnittansichten der Position der Vorrichtungen zur Aufnahme von Nägeln im Grundprofil darstellen,
- Fig. 3D eine alternative Ausführungsform einer Vorrichtung zur Aufnahme von Nägeln darstellt, welche besonders nützlich im Zusammenhang mit dem in Fig. 1E dargestellten Grundprofil ist,
- Fig. 4A einen Schnitt der Elemente im Seitenendstück des Grundprofils darstellt,
- Fig. 4B & 4C das Seitenendstück des Grundprofils, von verschiedenen Blickwinkeln aus gesehen, darstellen,
- Fig. 5A & 5B einen Tragrand, von verschiedenen Blickwinkeln aus gesehen, darstellen,
- Fig. 5C & 5D einen Schnitt durch einen Tragrand darstellen,
- Fig. 6A eine an zwei Tragrändern angebrachte Tragplatte darstellt,
- Fig. 6B & 6C unterschiedliche Ausführungsformen eines Anschlußstücks zur Arretierung darstellen,
- Fig. 7A & 7B Schnitte durch alternative Zusammenbauten der Tragplatte mit den Tragrändern darstellen, und
- Fig. 8A, 8B, 8C, 8D, 8E, 8F & 8G Schnitte durch unterschiedliche Ausführungsformen von Befestigungseinrichtungen für die Befestigung der Tragplatte am Grundprofil darstellen.
- Die Fig. 1A, 1B und 1C stellen alternative Querschnitte eines Grundprofils 1 dar. Der Querschnitt in Fig. 1A besteht aus einem Körper 2 und zwei Kanten 3. Zwischen den Kanten 3 und dem Körper 2 ist ein Kanal 4 gebildet. Die Kanten 3 sind mit Arretierungsbalken 5 versehen, die sich von den Kanten 3 in den Kanal 4 erstrecken. Fig. iB zeigt einen Querschnitt, der im wesentlichen dem in Fig. 1A gezeigten gleich ist, bei dem jedoch jede der Kanten 3 mit zwei Arretierungsbalken 5 versehen ist, die sich ebenfalls in den Kanal 4 erstrecken. Fig. 1C zeigt einen Querschnitt, bei dem die Arretierungsbalken 5 so vorgesehen sind, daß der Kanal 4 einen schwalbenschwanzförmigen Querschnitt annimmt.
- Fig. 1D stellt eine weitere Ausführungsform dar, die mit mehreren Arretierungsbalken 5 versehen ist, die auf jeder Kante 3 ein gezahntes Muster auf der Innenseite des Kanals 4 bilden. Der in dieser Figur gezeigte Querschnitt des Grundprofils 1 stellt außerdem eine Halterung 6 an der Spitze dar. Die innere Seite 7 dieser Vorsprungshalterung liegt am vordersten Teil des Hufs an, wenn das Grundprofil am Huf befestigt ist.
- Fig. lE stellt eine alternative Ausführungsform des Querschnitts eines Grundprofils 1 dar. Dieser Querschnitt weist einen Körper 2 und einen Balken 8 auf, der mit Arretierungsbalken 5 versehen ist. Dadurch werden zwei offene Nuten 9 gebildet, die dem Kanal 4 entsprechen. Der Balken 8 ist außerdem mit einer Rille 10 versehen.
- Das Grundprofil 1 ist vorteilhafterweise aus Aluminium hergestellt. Dadurch wird es möglich, das Profil mittels Extrusion herzustellen. Dieser Herstellungsprozeß hat geringere Werkzeugkosten zur Folge als die Prozesse der Plattenherstellung, die bei der Herstellung der bekannten Hufeisen angewendet werden. Gleichzeitig wird es möglich sein, viele unterschiedliche Größen von Hufeisen aus demselben Extrusionsprofil herzustellen. Die Vorsprungshalterung 6 kann in der gewünschten Anzahl und mit der gewünschten Form bereitgestellt werden, und der Herstel lungsprozeß wird ausgeführt, bevor das Profil in Hufeisenform gebogen wird. Das Gründprofil kann beispielsweise auch aus Walzstahl hergestellt sein. Bei diesem Herstellungsprozeß wird es jedoch notig sein, die Vorsprungshalterung 6 mit dem Grundprofil 1 zu ver schweißen.
- Fig. 2A stellt das Grundprofil 1 senkrecht auf seine Ebene gesehen dar. Das Grundprofil wird von unten gezeigt, d.h. von der Seite, die bei der Verwendung nach unten gewandt ist. Das Profil ist bezüglich der Linie A symmetrisch, und in dieser speziellen Figur ist es nicht mit einer Tragplatte oder Tragrändern versehen.
- Der linke Seitenast 11 des Grundprofils zeigt die Kanten 3, die den Kanal 4 bilden. Im Kanal 4 sind Löcher 12 für die Anordnung der Vorrichtungen zur Aufnahme von Nägeln vorgesehen. Dies wird am rechten Seitenast 13 des Grundprofils gezeigt, bei dem die Vorrichtungen 14 zur Aufnahme von Nägeln, die gegenseitig mittels Verbindungsgliedern 15 verbunden sind, in den Löchern 12 des Grundprofils angeordnet sind. In beiden Seitenendstücken 16 ist das Grundprofii mit einem Sperrhaken 17 versehen, der für die Befestigung der Tragränder am Grundprofil verwendet werden soll. Der Sperrhaken ist mittels einer Niete 18 befestigt.
- Am vorderen Ende des Grundprofils ist eine Arretierungsvorrichtung 19 für die Tragplatte angebracht. Die Arretierungsvorrichtung 19 besteht aus einer gebogenen Plattenfeder 72 (siehe Fig. 8A-8G), die an einer Grundplatte 73 (durch die gestrichelte Linie dargestellt) angebracht ist, und wird am Grundprofil 1 mittels Nieten 74 befestigt. In die gebogene Plattenfeder 72 und in die Grundplatte 73 sind Kerben 84, 85 eingefügt (durch gestrichelte Linien dargestellt), um Zapfen oder Bügel, die Teil eines Anschlußstücks zur Arretierung (siehe Fig. 6A) sind, zu befestigen. Entlang den gegenüberliegenden Seiten der Arretierungsvorrichtung ist ein Umriß gebildet, der aus zwei Kanten 120, 121, die im wesentlichen parallel zur Symmetrieachse A sind, und einer Kante 122, die im wesentlichen senkrecht auf der Symmetrieachse A steht, besteht. Diese Kanten 120, 121, 122 wirken mit Befestigungskanten an einem entsprechenden Anschlußstück zur Arretierung (siehe Fig. 6A) zusammen, so daß die Verbindung der Arretierungsvorrichtung 19 und des Anschlußstücks zur Arretierung sowohl transversale als auch longitudinale Kräfte aufnehmen kann.
- Eine Führung 20 ist zuvorderst auf dem Grundprofil ausgebildet. Eine detailliertere Darstellung der Arretierungsvorrichtung 19 und der Funktion der Führung 20 geht aus Fig. 8D hervor.
- In Fig. 28 wird eine alternative Ausführungsform der Arretierungsvorrichtung 19 gezeigt. Diese Arretierungsvorrichtung besteht ebenfalls aus einer gebogenen Plattenfeder 72, ist aber dadurch am Grundprofil befestigt, daß sie in der Mitte gebogen ist, so daß sie am Grundprofil 1 anliegt, und ist mittels Nieten 74 ohne eine Grundplatte befestigt. In der gebogenen Plattenfeder 72 sind Zungen 92, 94 ausgebildet, die durch Vorrichtungen in einem Anschlußstück zur Arretierung (siehe Fig. 6B-6C) dieses Anschlußstück zur Arretierung am Grundprofil befestigen. Die Aufnahme der transversalen und longitudinalen Kräfte zwischen der Arretierungsvorrichtung und dem entsprechenden Anschlußstück zur Arretierung (siehe Fig. 6B und 6C) erfolgt, da die Seitenkanten der Arretierungsvorrichtung so abgekantet sind, daß schräge Oberflächen 123, 124 gebildet werden, die an den Kanten am Anschlußstück zur Arretierung anliegen.
- Eine Führung 21 ist zuhinterst auf dem vordersten Teil des Grundprofils ausgebildet. Die Arretierungsvorrichtung 19 in der vorliegenden Figur wird detaillierter in Fig. 8F gezeigt.
- Die Bezugszeichen der Arretierungsvorrichtungen 19 entspre chen jenen, die in den Fig. 8A-8G verwendet werden, in denen verschiedene Ausführungsformen für das Anschlußstück zur Arretierung bzw. für die Arretierungsvorrichtungen detaillierter beschrieben werden.
- Die Ausarbeitung der Vorrichtungen 14 zur Aufnahme von Nägeln und der Befestigungseinrichtungen für die Tragränder in den Seitenendstücken 16 wird in den Fig. 3A-3D bzw. in den Fig. 4A-4C beschrieben.
- Das in Fig. 2A gezeigte Grundprofil 1 ist mittels Extrusion als lineares Profil mit einem der in den Fig. 1A-1D gezeigten Querschnitte hergestellt; Im nachfolgenden Bearbeitungsprozeß werden Bereiche 22 und Führungen 23 durch Entfernen der Kanten 3 an den in Frage kommenden Stellen ausgebildet. Die abgerundete Form der Seitenendstücke 16 wird ebenso mittels eines nachfolgenden Prozesses aus dem extrudierten Linearprofil ausgebildet. Hiernach wird das Profil über ein Horn gebogen, um die gewünschte gekrümmte Hufeisenform zu erhalten. Zuletzt werden die Löcher 12 für die Anordnung der Vorrichtungen 14 zur Aufnahme von Nägeln gemacht, und die Arretierungsvorrichtung 19 und die Sperrhaken 17 werden angebracht.
- Das Grundprofil wird vorteilhafterweise aus Aluminium hergestellt, jedoch können auch andere Metalle oder Materialien verwendet werden.
- Fig. 3A zeigt vier Vorrichtungen 14 zur Aufnahme von Nägeln, die gegenseitig mittels Verbindungsgliedern 15 verbunden sind. Der äußere Umriß 24 der Vorrichtungen 14 zur Aufnahme von Nägeln (durch gestrichelte Linien dargestellt) ist so vorgesehen, daß diese in die Löcher 12 des Grundprofils 1 passen. Der innere Umriß 25 der einzelnen Vorrichtungen zur Aufnahme von Nägeln variiert in Abhängigkeit davon, wie weit unten am Huf der Nagel angeordnet werden soll. Die erste Vorrichtung 14a zur Aufnahme von Nägeln besitzt einen inneren Umriß 25a, bei dem die Neigung der zentralen Achse C bezüglich der Ebene des Grundprofils von 90º verschieden ist (siehe Fig. 3B) Dies ist der Tatsache zuzuschreiben, daß an der Stelle, an der der der Vorrichtung 14a zur Aufnahme von Nägeln entsprechende Nagel im Huf angeordnet werden soll, der äußere Umriß des Hufes nicht senkrecht zur Trittfläche des Hufes ist und der Nagel unter einem stumpfen Winkel zur Trittfläche des Hufes und zur Ebene des Grundprofils in den Huf getrieben werden muß. Weiter unten entlang dem Hufist die Neigung des äußeren Umrisses des Hufes verringert, und der Nagel muß unter einem entsprechend senkrechteren Winkel in den Huf getrieben werden. Deshalb hat der innere Umriß 25 beispielsweise der letzten Vorrichtung 14d zur Aufnahme von Nägeln eine zentrale Achse C, die im wesentlichen senkrecht auf der Ebene des Grundprofils steht (siehe Fig. 3C).
- In den Vorrichtungen 14b und 14c zur Aufnahme von Nägeln ist der innere und äußere Umriß nicht gezeigt, aber die zentrale Achse des inneren Umrisses kann dadurch positioniert werden, daß unter anderem sowohl die Dicke des Hufes als auch die Neigung der äußeren Hufgeometrie an der in Frage kommenden Stelle in Betracht gezogen werden.
- In den Ecken des Umrisses 25 zur Aufnahme von Nägeln wird eine Verlängerung der beiden gegenüberliegenden Oberflächen 25e des Umrisses ausgeführt, so daß die Ecken im Umriß zur Aufnahme von Nägeln entfernt und durch die gezeigten Rundungen oder Ausnehmungen 25f auf den beiden gegenüberliegenden Oberflächen 25g ersetzt werden. Dadurch wird erreicht, daß der Nagel nur auf seinen ebenen Oberflächen, die an den Oberflächen 25e und 25g des inneren Umrisses anliegen, trägt, wodurch die Gefahr eines Kerbeffekts beträchtlich verringert wird.
- Fig. 3B zeigt eine Vorrichtung 14a zur Aufnahme von Nägeln, bei der die zentrale Achse C des inneren Umrisses 25a eine wesentliche Neigung gegenüber der Ebene des Grundprofils 1 besitzt. Die Vorrichtung 14a zur Aufnahme von Nägeln, die in dieser Figur gezeigt wird, ist mit einem äußeren Umriß 24 versehen, dessen Querschnitt einen Schwalbenschwanz bildet. Ein entsprechender Umriß ist im Loch 12 des Grundprofils vorgesehen, und somit ist die Vorrichtung 14a zur Aufnahme von Nägeln fest im Loch befestigt.
- Fig. 3C zeigt eine Vorrichtung 14d zur Aufnahme von Nägeln, bei der die zentrale Achse C senkrecht auf der Ebene P des Grundprofils 1 steht, und ein Nagel, der durch diese Vorrichtung zur Aufnahme von Nägeln in den Huf getrieben wird, wird unter demselben Winkel in den Huf getrieben. Die Vorrichtung 14d zur Aufnahme von Nägeln ist in dieser Figur mit einer Klappe 26 versehen, so daß die Vorrichtung zur Aufnahme von Nägeln in den untersten der Arretierungsbalken entlang der Innenseite jeder der Kanten 3 einrastet, und auf diese Art ist sie fest am Boden des Kanals 4 des Grundprofils befestigt.
- Fig. 3D zeigt eine Vorrichtung 14 zur Aufnahme von Nägeln, bei der die Verbindungsglieder 15 gegenüber der oberen Seite 27 der Vorrichtungen zur Aufnahme von Nägeln erhöht sind, im Gegensatz zu den in den Fig. 3B und 3C gezeigten Vorrichtungen zur Aufnahme von Nägeln, bei denen die Verbindungsglieder auf einem Niveau mit der Oberseite der Vorrichtungen zur Aufnahme von Nägeln verlaufen. Diese Vorrichtung zur Aufnahme von Nägeln, bei der die Verbindungsglieder 15 erhöht sind, ist für die Verwendung in Verbindung mit einem Grundprofil 1, das einen wie in Fig. 1E dargestellten Querschnitt besitzt, vorgesehen. Das Verbindungsglied 15 verläuft in der Rille 10 (siehe Fig. 1E), die zwischen den Löchern 12 des Grundprofils, in denen die Vorrichtungen 14 zur Aufnahme von Nägeln angeordnet sind, vorgesehen ist.
- Die Fig. 4A, 4B und 4C zeigen ein Seitenendstück 16 auf dem Grundprofil 1, an dem Befestigungseinrichtungen für die Befestigung der Tragränder am Grundprofil angebracht sind. Im Grundprofil ist ein Teil der Kanten 3 entfernt, wodurch Führungen 23 gebildet werden, die transversal zur Längsachse L des Profils verlaufen (vgl. auch Fig. 2A). Ein Sperrhaken 17 erstreckt sich entlang dieser Längsachse L. Der Sperrhaken 17 ist mit einem Fuß 28 versehen, der zwischen den Kanten 3 angeordnet und fest am entferntesten Seitenendstück 16 mittels einer Niete 29 befestigt ist. Die Niete 29 kann entweder direkt auf den Körper 2 des Grundprofils punktgeschweißt sein oder auf ein Verschleißband 30 punktgeschweißt sein, das an der gegenüberliegenden Seite des Grundprofils 1 angebracht ist.
- Das Verschleißband 30 ist zur Verringerung der Abnutzung zwischen dem Grundprofil und dem Huf bestimmt. Das Grundprofil liegt an dieser Stelle an den Seitenendstücken des Hufs an, welche durch die Bewegungen des Pferdes eine Transversalbewegung auf der Oberseite des Grundprofils ausführen, wodurch beträchtliche Abnutzung auftritt. Das Verschleißband 30 kann auf unterschiedliche Weisen befestigt sein. In der gezeigten Ausführungsform ist das Verschleißband 30 durch die Niete 29 befestigt, so daß die Niete das Verschleißband 30 und den Fuß 28 des Sperrhakens um den Körper 2 des Grundprofils festzieht. Vorteilhafterweise besteht das Verschleißband 30 aus einem strapazierfähigen Material, welches gleichzeitig keine Korrosion entweder des Verschleißbandes 30 oder des Grundprofils 1 verursacht. Das Verschleißband 30 besitzt im wesentlichen die gleiche Form wie die Seitenendstücke 16 des Grundprofils. Das Verschleißband 30 ist jedoch mit Ausnehmungen 31 versehen, um zu verhindern, daß die Ecken 32 schlecht in die Umrisse 33 des Profils passen, wenn es an die Form des Hufs angepaßt wird. Außerdem besitzt die innerste Kante 34 am Verschleißband 30 eine Kreisbogenform, so daß das Seitenendstück 16 des Grundprofils gebogen werden kann, ohne Druck in der Führung zu verursachen, in der das Verschleißband angebracht ist.
- Die Fig. 5A, 5B zeigen einen Tragrand 35 von verschiedenen Winkeln aus gesehen, und Fig. 5C zeigt einen Schnitt durch einen Tragrand 35. Der Tragrand 35 ist aus einem flexiblen und stoßdämpfenden Material hergestellt, vorzugsweise aus Urethan. Jedoch können auch andere Materialien, die den Anforderungen an die Flexibilität, die Stoßdämpfung und die Verschleißeigenschaften der Tragränder 35 genügen, verwendet werden.
- Der Tragrand 35 besteht aus einem Verbindungsstück 36 mit einer Leiste 37, die in an einer Tragplatte angebrachte Befestigungseinrichtungen (siehe Fig. 6A) einrastet. Der Ast des Tragrands 35 besteht zweckmäßigerweise aus einem Kern 38, der auf seiner einen Seite mit einer Druckleiste 39 versehen ist, die sich entlang dem Kern 38 erstreckt.
- Die Druckleiste 39 bildet eine kleine Erhebung des Kerns 38 nach unten gegen den Boden, wenn der Tragrand 35 am Grundprofil 1 angebracht ist. Auf der anderen Seite ist der Kern 38 mit einer Arretierungsleiste 40 versehen, die in die Arretierungsbalken 5 entlang der inneren Seite der Kanten 3 des Grundprofils 1 einrastet, wenn der Tragrand 35 am Profil angebracht ist. Die Arretierungsleiste 40 ist mit abgerundeten Kanten 41 versehen, so daß die Leiste leichter in den Kanal 4 zwischen den Kanten 3 des Grundprofils gedrückt werden kann. Der Kern 38, die Druckleiste 39 und die Arretierungsleiste 40 stellen eine integrierte Einheit dar, da der Tragrand 35 aus gegossenem Urethan hergestellt wird.
- Fig. 5D ist ein Schnitt durch das äußerste Ende des Tragrands 35. Hier sind verschiedene Elemente in die synthetischen Materialien, aus denen der Tragrand hergestellt ist, eingeschmolzen. Ein Element 42 bildet ein konisches Loch für den Sperrhaken 17 (siehe Fig. 4A), der am äußersten Seitenendstück 16 befestigt ist. Wenn der Tragrand 35 am Grundprofil angebracht ist, rastet der Sperrhaken 17 in dieses konische Loch 42 ein.
- In der gezeigten Ausführungsform ist eine Grundplatte 43 in den nach unten gewandten Teil des Tragrands 35 eingelassen, und die Platte 43 ist mit einem Schraubengewinde 44 versehen. Somit wird es möglich, Haken oder Widerhaken in den Tragrand 35 einzuschrauben, wodurch der Stand des Pferdes beim Reiten in Gebieten mit eisiger oder glitschiger Oberfläche verbessert wird.
- Das Element 42 und die Platte 43 sind gegenseitig über einen Federbügel 45a verbunden, der am Element 42 befestigt ist. Alternativ dazu können das Element 42 und die Platte 43 über einen Federbügel 45b (durch gestrichelte Linien dargestellt) verbunden sein. Der Federbügel 45a oder 45b vergrößert die Stabilität der Lage der eingelassenen Platte 43 im Tragrand, und gleichzeitig werden die stoßdämpfenden Eigenschaften des Tragrands erhalten. Wenn der Huf des Pferdes in Kontakt mit dem Boden gebracht wird, stellt der Federbügel 45a oder 45b in Verbindung mit der Flexibilität des Tragrands 35 sicher, daß das Element 42 und die Platte 43 gegeneinander verschoben werden können.
- Fig. 6A zeigt zwei Tragränder 35, die an einem Anschlußstück 46 zur Arretierung befestigt sind, welches dazu bestimmt ist, am Grundprofil 1 mittels der Arretierungsvorrichtung 19 (siehe Fig. 2) angebracht zu werden. Die Darstellung ist symmetrisch bezüglich der Linie B. Das Anschlußstück 46 zur Arretierung ist der Teil, der die Tragplatte am Grundprofil 1 und die Tragränder 35 an deren vorderem Ende befestigen soll. In der gezeigten Ausführungsform bildet das Anschlußstück 46 zur Arretierung außerdem die Tragplatte. Die Tragränder 35 sind hier von einer Seite gezeigt, welche derjenigen, die in Fig. 5A dargestellt ist, gegenüberliegt Bei der Verwendung ist die in Fig. 6A dargestellte Seite dem Grundprofil zugewandt.
- Die Tragränder 35 weisen auf dieser Seite die Arretierungsleiste 40 auf. In die Arretierungsleiste sind Ausnehmungen 47 eingeformt, die für Nägel Platz machen, wenn der Tragrand 35 am Grundprofil angebracht wird. Beim Anbringen machen andere Ausnehmungen 48 Platz für die Vorrichtungen 14 zur Aufnahme von Nägeln Das Element 42, das in den Tragrand 35 eingelassen ist, ist durch gestrichelte Umrißlinien gezeigt.
- Die Verbindungsstücke 36 mit der Leiste 37 rasten über Halteleisten 49, die in einer Halterung 50 vorgesehen sind, welche ein geschlossenes viereckiges Profil bildet, das das Verbindungsstück 36 umgibt und das an jedem Ende des Anschlußstücks 46 zur Arretierung angeordnet ist, in das Anschlußstück 46 zur Arretierung ein. Die Halterung 50 bildet mit dem Rest des Anschlußstücks 46 zur Arretierung einen Winkel, um der gebogenen Hufeisenform des Grundprofils zu fglgen.
- Das Anschlußstück 46 zur Arretierung weist weiter einen Paßstift 89 und eine Zunge 91 (siehe Fig. 8D) auf, die Teile zweier gebogener Kanten 53, 54 bilden, welche im Verhältnis zur Oberfläche 55 des Anschlußstücks 46 zur Arretierung gebogen sind. Der Paßstift 89 und die Zunge 91 sind dazu bestimmt, in die entsprechenden Ausnehmungen 84, 85 (siehe Fig. 8D) in der Arretierungsvorrichtung 19, die am Grundprofil 1 angebracht ist, einzurasten. Eine innere Kante an den Halterungen ist gemäß einem Umriß geformt, der identisch mit den Seitenkanten an den in Fig. 2A gezeigten Befestigungseinrichtungen ist, d.h. den zwei Kanten 125, 126, die im wesentlichen parallel zur Symmetrieachse B sind, und einer Kante 127, die im wesentlichen senkrecht auf der Symmetrieachse B steht. Longitudinale und transversale Kräfte können somit zwischen den Befestigungseinrichtungen und dem Anschlußstück zur Arretierung übertragen werden.
- Fig. 68 zeigt eine Ausführungsform, bei der das Anschlußstück 46 zur Arretierung mit einer separaten Tragplatte 56 versehen ist. Die Halterung 50 des Anschlußstücks 46 zur Arretierung ist im wesentlichen wie die Halterung 50 am Anschlußstück zur Arretierung in Fig. 6A ausgeführt. In dem geschlossenen viereckigen Profil, das die Halterung 50 bildet, wird eine Halteführung 49a mittels Stanzen oder Herunterbiegen eines Teils des viereckigen Profils gebildet, wobei diese Führung etwas größer als der Halteschlitz in Fig. 6A ist und sich transversal zur gesamten Halterung 50 erstreckt. Die Arretierungsleiste 37 muß entsprechend größer sein, um mit der Ausführung der Halteführung zusammenzupassen.
- Fig. 6C zeigt eine alternative Ausführungsform der Halte rung 50 des Anschlußstücks 46 zur Arretierung. Das Anschlußstück 46 zur Arretierung ist hier ebenso mit einer Tragplatte 56 versehen. Die Halterung 50 bildet ein offenes, im wesentlichen U-förmiges Profil. Die Verbindungsstücke 36 an den Tragrändern 35 werden somit nicht von der Halterung umschlossen. Die Tragränder sind mittels eines Federbügels 65 (siehe Fig. 7A) befestigt, der an das Verbindungsstück 36 gespannt ist, und die Kanten 67, 68 des Federbügels (siehe Fig. 7A) rasten in die Ausnehmungen 61 bzw. 62 und über Gegenhalter 64, mit denen das Anschlußstück 46 zur Arretierung versehen ist, ein.
- Alternativ zum Federbügel 65 kann ein Stift 69 (siehe Fig. 7B), der am Boden des offenen Profils, das die Halterung 50 bildet, positioniert ist, zur Befestigung des Verbindungsstücks 36 mit dem Anschlußstück 46 zur Arretierung befestigt sein.
- Das Anschlußstück 46 zur Arretierung ist außerdem mit Klappen 57 (diese erstrecken sich aus der Ebene der Figur heraus) versehen, die durch teilweise gestanzte und gebogene Teile der Oberfläche 55 gebildet werden. Diese Klappen 57 verhindern, daß das Anschlußstück 46 zur Arretierung, wenn es am Grundprofil angebracht ist, gegen die Befestigungseinrichtungen 19 verschoben wird.
- Die in Fig. 6B und Fig. 6C gezeigten Anschlußstücke zur Arretierung sind dazu bestimmt, mit den in Fig. 28 gezeig ten Befestigungseinrichtungen zusammenzuwirken. Die Kanten 128, 129, die von der Halterung 50 in Fig. 6B bzw. von den Klappen 57 in Fig. 6C gebildet werden, liegen an den schrägen Oberflächen 123, 124 an den Befestigungseinrichtungen 19 (siehe Fig. 2B) an, wenn die Befestigungseinrichtungen 19 und das Anschlußstück 46 zur Arretierung miteinander verbunden werden. Somit können transversale und longitudinale Kräfte zwischen der Arretierungsvorrichtung und dem Anschlußstück zur Arretierung übertragen werden.
- Fig. 7A stellt dar, wie das Verbindungsstück 36 des Tragrands 35 an einem Anschlußstück 46 zur Arretierung von der in Fig. 6C dargestellten Art befestigt ist. Die Halterung sb, die an jedem Ende des Anschlußstücks zur Arretierung vorgesehen ist, bildet, wie erwähnt, ein offenes, im wesentlichen U-förmiges Profil. Das Verbindungsstück 36 ist in diesem offenen Profil so angeordnet, daß die untere Seite 58 am Boden des Profils anliegt. Die Halterung so ist mit Ausnehmungen 61, 62 und einem Gegenhalter 64 versehen. Der Gegenhalter wird aus teilweise gestanzten Teilen und einem gebogenen Teil von einem der Äste 63 des U-förmigen Profils gebildet. Ein Federbügel 65 erstreckt sich um die obere Seite 66 des Verbindungsstücks 36, und die Enden 67, 68 des Federbügels 65 rasten, wie erwähnt, in die Ausnehmungen 61 bzw. den Gegenhalter 64 ein. Bei dieser Ausführungsform ist das Anschlußstück zur Arretierung mit einer separaten Tragplatte 56 versehen, die mindestens mit dem Teil, der die Halterung 50 bildet, auf das Anschlußstück zur Arretierung geschweißt ist.
- Fig. 7B zeigt eine alternative Ausführungsform zu denjenigen, die in Fig. 6C und in Fig. 7A dargestellt sind. Am Boden des offenen Profils, den die Halterung 50 bildet, ist ein Stift 69 befestigt. Mittels Widerhaken 70 am Stift ist das Verbindungsstück 36 des Tragrands 35 am Anschlußstück 46 zur Arretierung befestigt, so daß der Stift 69 in ein Loch 71 im Verbindungsstück 36 geführt wird. Darüber hinaus ist in dieser alternativen Ausführungsform das Anschlußstück zur Arretierung mit einer Tragplatte 56 auf mindestens dem Teil, der die Halterung 50 bildet, versehen.
- Die Fig. 8A bis 8G stellen verschiedene Ausführungsformen von Arretierungsvorrichtungen zur Befestigung einer Tragplatte 56 durch das Anschlußstück 46 zur Arretierung am Grundprofil 1 durch die Arretierungsvorrichtung 19 dar.
- Die Fig. 8A und 8B zeigen das hintere Ende eines Anschlußstücks 46 zur Arretierung und Arretierungsvorrichtungen. Eine Plattenfeder 72 und eine Grundplatte 73 sind am Grundprofil mittels einer Niete 74 befestigt. Die Plattenfeder 72 ist mit einem nach oben gewandten Gegenhalter. 75 versehen. Das Anschlußstück 46 zur Arretierung ist mit einem Schlitz 76 und einem Gegenhalter 77 versehen, die nach unten und nach innen zum Anschlußstück zur Arretierung gewandt sind. Ein Federbügel 78 befestigt das Anschlußstück 46 zur Arretierung an der Plattenfeder 72, indem die Enden 79, 80 des Federbügels 78 den Gegenhalter 75 der Plattenfeder 72 bzw. den Gegenhalter 77 des Anschlußstücks 46 zur Arretierung miteinander verbinden (siehe Fig. 8B).
- Fig. 8C stellt eine alternative Ausführungsform dar. Die Plattenfeder 72 und die Grundplatte 73 sind ebenso am Grundprofil mittels Nieten 74 (nicht gezeigt) befestigt. Bei dieser Ausführungsform ist die Plattenfeder 72 mit Gegenhaltern von der Form einer gezahnten Oberfläche 81 mit nach oben zeigenden "Zähnen" versehen. Ein Blattfederbügel 82 ist zwischen dem Anschlußstück 46 zur Arretierung und der Tragplatte 56 befestigt. Der Blattfederbügel 82 ist mit einer gezahnten Oberfläche 83 versehen, die derjenigen auf der Plattenfeder 72 entspricht, wobei die "Zähne" nach unten zeigen. Die Tragplatte 56 wird am Grundprofil dadurch befestigt, daß die Sägezahneinschnitte 81, 83 an der Plattenfeder 72 bzw. am Blattfederbügel 82 ineinander einrasten.
- Fig. 8D stellt ebenfalls eine Ausführungsform dar, bei deü die Plattenfeder 72 und die Grundplatte 73 am Grundprofil mittels einer Niete 74 befestigt sind. Die Plattenfeder 72 ist zuvorderst und zuhinterst mit Schlitzen 84, 85 versehen. In der gezeigten Ausführungsform bildet das Anschlußstück 46 zur Arretierung darüber hinaus die Tragplatte und besteht aus einer Oberfläche 55 mit verschiedenen Krümmungen 86, 87, 88. In der Krümmung 87 ist ein Gegenhalter 89 ausgeformt, während die Krümmung 88 ein Loch 90 und eine Zunge 91 aufweist. Das Anschlußstück 46 zur Arretierung wird am Grundprofil dadurch befestigt, daß die Krümmung 87 in den Schlitz 84 in der Plattenfeder 72 eingeführt wird, wonach die Zunge 91 über die Plattenfeder 72 nach unten geführt wird und in den Schlitz 85 einrastet.
- Als Alternative zur Arretierung des hintersten Teils des Anschlußstücks 46 zur Arretierung mittels einer Zunge 91, die in den Schlitz 85 einrastet, kann die in Fig. 8A gezeigte Ausführungsform verwendet werden.
- Fig. 8E zeigt, wie die in Fig. 8D gezeigte Krümmung 87 alternativ ausgeführt sein kann. Der Gegenhalter 89a bildet einen Balken, der eine ausgedehntere Kontaktfläche zur Plattenfeder 72 vorsieht. Durch diese Ausführung wird eine bessere Befestigung des Anschlußstücks 46 zur Arretierung erreicht.
- Fig. 8F stellt eine Ausführungsform dar, bei der die Plattenfeder 72 so gebogen ist, daß sie in der Mitte am Körper 2 des Grundprofils anliegt, und sie ist an diesen mittels Nieten 74 befestigt. Dies ist eine alternative Ausführungsform der Anwendung der Grundplatte 73. Zuvorderst ist ein Teil 92 der Plattenfeder 72 nach oben gebogen, so daß eine Nut 93 gebildet wird, während zuhinterst ein Teil 94 der Plattenfeder 72 so gebogen ist, daß ein Rückhaltestift 95 gebildet wird. Das Anschlußstück 46 zur Arretierung besteht aus der Oberfläche 55, in der in der Mitte eine Senkung 96 eingeformt ist. Diese Senkung 96 ist mit einem Loch 97 versehen, und wenn die Tragplatte 56 am Anschlußstück 46 zur Arretierung befestigt ist, bilden die Senkung 96 und die Tragplatte 56 eine Tasche 98. Das Anschlußstück 46 zur Arretierung weist weiter Krümmungen 99, 100 auf, und in der Krümmung 99 ist ein Schlitz 101 ausgebildet. Ein Blattfederbügel 102 weist an einem Ende 103 einen Arretierungsstift 104 und am anderen Ende 105 eine gebogene Federauflage 106 auf. Der Blattfederbügel 102 wird am Anschlußstück 46 zur Arretierung dadurch angebracht, daß das eine Ende 103 in die Tasche 98, die zwischen der Senkung 96 und der Tragplatte 56 eingeformt ist, gleitet. Der Arretierungsstift 104 rastet dann in das Loch 97 in der Senkung 96 ein. Die Tragplatte 56 wird am Grundprofil dadurch befestigt, daß der vorderste Teil 92. der Plattenfeder 72 in den Schlitz 101 im Anschlußstück 46 zur Arretierung eingeführt wird, wonach der Blattfederbügel 102 über den hintersten Teil 94 der Plattenfeder 72 nach unten geführt wird, so daß die gebogene Federauflage 106 mit dem Rückhaltestift 95 kuppelt.
- Alternativ dazu kann die in Fig. 8C dargestellte Ausführungsform zur Befestigung des hintersten Teils des Anschlußstücks 46 zur Arretierung verwendet werden.
- Fig. 8G zeigt eine Ausführungsform eines Anschlußstücks 46 zur Arretierung, die in Verbindung mit einem Grundprofil der in Fig. 1E dargestellten Art verwendet werden kann. Eine Plattenfeder 72 ist am Körper 2 des Grundprofils mittels Nieten 74 befestigt. Die Plattenfeder 72 ist in Ausschnitten gezeigt. Sie besteht aus einem Oberflächeabschnitt 107, einer elastischen Zunge 108 und zwei Zungen 109, die so gebogen sind, daß die Plattenfeder den in den Ausschnitten und in der Hauptfigur dargestellten Querschnitt erhält. An der Tragplatte 56 ist ein Anschlußstück 46 zur Arretierung befestigt, das unter anderem einen Mittelteil aufweist, der aus Krümmungen 111 mit Löchern 112 und einer Kontaktfläche 113 besteht. Das Anschlußstück 46 zur Arretierung ist am Grundprofil mittels eines Federbügels 114 befestigt, dessen eines Ende 115 in die Löcher 112 im Anschlußstück 46 zur Arretierung einkuppelt und dessen anderes Ende 116 um die beiden nach oben zeigenden Zungen 109 herum an die Plattenfeder 72 ankuppelt. Das Anschlußstück 46 zur Arretierung ist mit einer Krümmung 117 versehen, in der eine Zunge 118 eingeformt ist und die an der elastischen Zunge 108 an der Plattenfeder 72 anliegt.
- Die in den vorstehend angeführten Figuren dargestellten Ausführungsformen sind alle sehr speziell in ihrer Ausarbeitung. Die dargestellten Ausführungsformen sind nur als Beispiele gedacht und nicht als Begrenzung der vorliegenden Erfindung.
Claims (10)
1. Hufeisen, das ein Grundprofil (1), welches aus einem
Körper (2) besteht, der mit Löchern (12) für Nägel versehen
ist, eine Tragplatte (56) mit Einrichtungen, um diese am
Grundprofil zu befestigen, sowie Tragränder (35) mit
Einrichtungen, um diese am Grundprofil und der Tragplatte
zu befestigen, aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß es
weiter Vorrichtungen (14). zur Aufnahme von Nägeln aufweist,
daß die Vorrichtungen zur Aufnahme von Nägeln in den
Löchern (12) des Grundprofils (1) angebracht sind, daß die
Tragplatte (56) ein Anschlußstück (46) zur Arretierung, das
zwischen der Tragplatte und dem Grundprofil angeordnet ist
und das mit Arretierungsvorrichtungen auf dem Grundprofil
zusammenwirkt, aufweist und daß die Tragränder (35) erste
Arretierungsvorrichtungen aufweisen, die Verbindungsstücke
(36) und Elemente (42) zur Aufnahme von Sperrhaken
aufweisen und die jeweils am vordersten und hintersten Teil
jedes Tragrands angebracht sind und die mit zweiten
Arretierungsvorrichtungen, welche jeweils Halterungen (50)
und Sperrhaken (17) auf der Tragplatte und dem Grundprofil
aufweisen, zusammenwirken.
2. Hufeisen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der innere Umriß (25) der Vorrichtungen (14) zur Aufnahme
von Nägeln eine zentrale Achse (C) hat, welche nicht
rechtwinklig auf der Ebene des Grundprofils steht.
3. Hufeisen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Grundprofil (1) mit mindestens
einem Sperrhaken (17), der auf jedem der Seitenendstücke
(16) des Grundprofils angebracht ist, versehen ist und daß
die Basis des Sperrhakens quer zur Längsachse des
Grundprofils im Seitenendstück verläuft und daß der
Tragrand (35) mit einem Loch (42) versehen ist, welches so
vorgesehen ist, daß der Sperrhaken in den Seitenendstücken
des Grundprofils fest in das Loch einrastet, wenn der
Tragrand am Grundprofil angebracht wird.
4. Hufeisen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (12) des
Grundprofils (1) konisch oder pyramidal-konisch geformt
sind und daß die Vorrichtungen (14) zur Aufnahme von Nägeln
einen entsprechenden äußeren Umriß haben.
5. Hufeisen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierungsvorrichtungen
des Grundprofils Arretierungsteile aufweisen, die sowohl
auf dem vordersten als auch auf dem hintersten Teil der
Arretierungsvorrichtungen angeordnet sind, und daß das
Anschlußstück (46) zur Arretierung der Tragplatte (56)
Arretierungsteile einer Arretierung aufweist, die den
Arretierungsvorrichtungen des Grundprofils entspricht und
die sowohl auf dem vordersten als auch auf dem hintersten
Teil des Anschlußstücks zur Arretierung angeordnet ist.
6. Hufeisen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Tragränder (35) aus einem
flexiblen Material, vorzugsweise aus Urethan, gefertigt
sind.
7. Hufeisen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Grundprofil (1) über einen
Teil seiner oder über seine ganze Ausdehnung mit einem
Verschleißband (30) versehen ist, das entlang der dem Huf
zugewandten Oberfläche angebracht ist.
8. Hufeisen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Grundprofil (1) aus einem
Körper (2) mit einer im wesentlichen ebenen Oberfläche auf
der dem Huf zugewandten Seite besteht, wobei die vom Huf
abgewandte Oberfläche, die mit den Tragrändern (35)
zusammenwirkt, optional einen zentralen positionierten
Verlängerungsb, alken (8) oder zwei vorstehende Kanten (3)
aufweist, die entlang den Seitenbereichen des Körpers (2)
positioniert sind und die zusammen mit dem Körper einen U-
förmigen Kanal (4) bilden.
9. Hufeisen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Tragrand (35) auf seiner abwärts gerichteten Seite eine
Druckleiste (39) aufweist, die sich entlang eines zentralen
Teils der Längsachse des Tragrands erstreckt und die in
einigem Abstand vom Element (42) des Tragrands, das in den
Sperrhaken (17) einrasten soll, endet.
10. Verfahren zum Beschlagen von Pferden, bei dem ein
Hufeisen nach einem der vorhergehenden Ansprüche verwendet
wird und das dadurch gekennzeichnet ist, daß Vorrichtungen
(14) zur Aufnahme von Nägeln in den Löchern (12) des
Grundprofils (1) befestigt werden, daß das Grundprofil an
den Huf grenzt, daß Nägel durch die Vorrichtungen zur
Aufnahme von Nägeln eingeführt und in den Huf getrieben
werden, daß die Tragplatte (56) und die Tragränder (35)
mittels Verbindungsstücken (36) und Halterungen (50) sowie
mittels Elementen (42) zur Aufnahme von Sperrhaken und
Sperrhaken (17) miteinander verbunden werden und daß die
Tragplatte und die Tragränder mittels eines Anschlußstücks
(46) zur Arretierung am Grundprofil befestigt werden.
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