DE6926010U - Verpackung - Google Patents
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Description
DYNAMII ΚΟΒΕΙ J
Troisdorf, Be^. Köln
Verpackung
Die Neuerung bezieht sich auf eine Verpackung für kleine Gegenstände,
wie Tabletten, Kugeln, Nägel od. dgl., mit einer Trägerplatte und einer mit dieser durch einen Schweiß- bzv/. Siegelrand
verbundenen Blister bildenden geformten Folie.
Die Verpackung einer Vielzahl, von Gegenständen erfordert eine
wiederholt verschließbare Entnahmeöffnung, wie sie z. B. Schachteln mit Ober- und Unterteil, einschiebbaren Teilen u. ä.
aufweisen. Insbesondere bei preiswerten Massenartikeln stellt sich nun die Forderung nach einer kostensparenden Verpackung,
die gleichzeitig als Verkaufspackung zum Anbieten der Ware dient.
Es sind nun einerseits vielerlei Schachteln u. ä. für kleine Gegenstände bekannt. Andererseits'sind die sogenannten Blisterpackungen
für Einzelgegenstände aber auch als- einzelne Sammelverpackungen bekannt, bei denen auf einer Trägerplatte eine mit
dieser durch einen Schweiß- bzw, Siege!rand verbundene, den Verpackungsraum
bildende geformte Folie angeordnet ist.
Der Neuerung liegt nun die Aufgabe zugrunde, diese bekannten Blisterverpackungen weiterzu.entwi ekeln.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß in der Trägerplatte im Bereich der Blister eine die Entnahme der Gegenstände
ermöglichende und mittels eines Selbstklebebandes
wiederholt verschließbare Entnahmeöffnung vorgesehen ist.
Um ein mehrmaliges Aufreißen uiid Verschließen des Selbstklebebandes
zu gewährleisten, v/eist die Trägerplatte auf der Ent-
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nahmeseite nach einem "weiteren Merkmal äer Neuerung eine entsprechende
Schicht aus z. B. Aluminium oder einem geeigneten Kunststoff auf.
Der mit der Neuerung erzielbare Vorteil besteht darin, daß die einfache kostensparend herzustellende Verpackung mit guter Sichtbarkeit
der Gegenstände in dem Blister nun auch für die mehrmalige Entnahme und Vorratshaltung der Gegenstände anwendbar ist.
Nach einem weiteren Merkmal der Neuerung sind auf der Trägerplatte
mit Abstand in einer Reihe hintereinander mehrere Blister angeordnet ".und das durch den Abstand gebildete Zwischenfeld ist
zur Kennzeichnung der Gegenstände verwendet. Des weiteren wird vorgeschlagen, zwischen den Blistern eine Perforation vorzusehen.
Diese Ausbildung ermöglicht also, neben der einzelnen Herstellung der Verpackung auch die Ausführung von Mehrfachverpackungen, z„ B.
im Fünfer- oder Zehner-Verband. Zweckmäßig ist dann im Bereich des Zwischenfeldes der Trägerplatte ein Aufhängeloch angeordnet.
Die Verbandverpackungen können, da sie zwischen den Einzelverpackungen perforiert sind, auch vereinzelt und einzeln verkauft
werden.
Ausführungsbeispiele der Neuerung sind in der Zeichnung dargestellt
und v/erden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine Verpackung im Viererverbands
Fig. 2 eine Seitenansicht der Verpackung nach Fig. 1,
Fig. 3 eine weitere Ansicht der Verpackung nach Fig. 1,
Fig. 4 eine Variation der Verpackung nach Fig. 1,
Fig. 5 eine raumsparende Anordnung der neuerungsgemäßen
Verpackung
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— 3 —
In den Fig. 1, 2 und 3 ist die neuerungsgemäße Verpackung als
Viererverpackung in drei Ansichten dargestellt. Auf der Ober-■ seite 4 der länglichen Trägerplatte 1, die beispielsweise aus
Karton besteht, sind mit Abstand voneinander die vier aus Folie geformten Blister 5 zur Aufnahme der zu verpackenden Gegenstände,
wie z. B. Luftgewehrkugeln, vorgesehen und mittels eines Schweißbzw. Siegelrandes auf der Bodenplatte 1 befestigt. Hinter der
durchsichtigen Folie sind die Gegenstände gut zu erkennen. Dabei ist es möglich, sowohl einzelne Blister auf der Trägerplatte
anzuordnen als auch eine durchgehende Folie mit ausgeformten Blistern aufzubringen. Letzteres hat den Vorteil, daß die Trägerplatte
auch auf ihrer Oberseite vollständig mit der Kunststofffolie beschichtet ist.
In dem freien Zwischenfeld 9 zwischen zwei Blistern 5 kann
beispielsweise eine Beschriftung vorgesehen sein, die das Verpackungsgut kennzeichnet. Im Übergang von Zwischenfeld 9 zu
Blister 5 ist die Perforierung 6 vorgesehen, um eine Vereinzelung der Verpackungen zu ermöglichen. Außerdem ist in dem Zwischenfeld
9 das Loch 2 vorgesehen, um ein Aufhängen der Verpackung zu ermöglichen,
was die öffentliche Zurschaustellung erleichtern soll, zweckmäßig dann am oberen Rand des Zwischenfeldes.
j Die Unterseite 3 der Trägerplatte 1 aus Karton ist ebenfalls
j beschichtet, beispielsweise mit einer Aluminiumfolie. Es ist jedoch
ebenso eine Kunststoffbeschichtung möglich, wie auch daran gedacht ist, die Trägerplatte 1 gänzlich aus Kunststoff herzustellen,
so daß in dieser. Fall die Beschichtung der Unterseite entfallen kann. Im Bereich des Blisters 5 ist in der Trägerplatte
1 die Entnahmeöffnung 7, die ihrer Gestalt und Größe nach dem Verpacku.igsgut angepaßt ist, vorgesehen. Das Selbstklebeband
8 verschließt von der Unterseite 3 der Trägerplatte 1 die Öffnung 7. Dieses Selbstklebeband gewährleistet ein mehrmaliges
Öffnen und Verschließen mit demselben Band in einwandfreier Weise. Zweckmäßig hat das Selbstklebeband 8 ein klebstoffreies
Griffende zum wiederholten Öffnen und Verschließen.
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In Fig. 4 ist eine Yerbandpackung dargestellt mit vier Einzelverpackungen
entsprechend vier Blistern 5, wobei nur am oberen Rand der Trägerplatte 1 das Aufhängeloch 2 vorgesehen ist. Die
neuerungsgemäße Verpackung kann eine beliebige Anzahl von Blistern auf einer Trägerplatte hintereinander aufweisen.
Aus der Pig. 5 geht hervor, in welch einfacher und raumsparender Weise die neuerungsgemaße Verpackung selber untergebracht
werden kann, insbesondere dann, v/enn das Zwischenfeld 9 etwas größer als die Grundfläche des Blisters 5 ist. Die neuerungsgemaße
Verpackung hat also bedeutende Vorteile sowohl in bezug auf einfache Herstellung, Raumersparnis und leichte Zurschaustellung
des verpackten Gutes.
Troisdorf, den 27. 6. 1969
MG/Hüb. OZ 69085 GM
MG/Hüb. OZ 69085 GM
Claims (5)
1. Verpackung für kleine Gegenstände, wie Tabletten, Kugeln, Nägel od. dgl., mit einer Trägerplatte und einer mit dieser
durch, einen Schweiß- bzw. Siegelrand verbundenen Blister bildende geformten Folie, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Trägerplatte (1) im Bereich der Blister (5) eine die Entnahme der Gegenstände ermöglichende
und mittels eines Selbstklebebandes (8) wiederholt verschließbare Entnahmeöffnung (7) vorgesehen ist. I
2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Trägerplatte (1) auf der Entnahmeseite eine ein mehrmaliges Aufreißen und Verschließen des Selbstklebebandes (8) gewährleistende
Schicht (3) aus z. B. Aluminium oder einem geeigneten Kunststoff aufweist.
3. Verpackung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Trägerplatte (1) mit Abstand in einer Reihe
hintereinander mehrere Blister (5) angeordnet sind urd äae
durch den Abstand gebildete Zwischenfeld (9) zur Kennzeichnung der Gegenstände verwendet ist.
4. Verpackung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Blistern (5) eine Perforierung (6) vorgesehen
ist.
5. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich des Zwischenfeldes (9) der Trägerplatte (1) ein Aufhängeloch (2) angeordnet ist.
Troisdorf, den 27. 6. 1969
MG/Hüb. OZ 69085 GM
MG/Hüb. OZ 69085 GM
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE6926010U DE6926010U (de) | 1969-06-27 | Verpackung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE6926010U DE6926010U (de) | 1969-06-27 | Verpackung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE6926010U true DE6926010U (de) |
Family
ID=34122822
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE6926010U Expired - Lifetime DE6926010U (de) | 1969-06-27 | Verpackung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6926010U (de) |
-
1969
- 1969-06-27 DE DE6926010U patent/DE6926010U/de not_active Expired - Lifetime
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