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DE6925261U - Steckhalter fuer insbesondere tuschefuellhalter - Google Patents

Steckhalter fuer insbesondere tuschefuellhalter

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Publication number
DE6925261U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plug
holder
tubes
fountain pen
valves
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19696925261
Other languages
English (en)
Inventor
Dinse Rudolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19696925261 priority Critical patent/DE6925261U/de
Publication of DE6925261U publication Critical patent/DE6925261U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Andrejewski & Henke Patentanwalts Diplom-Physiker Dr. Walfw Andrajowski
r, , Diplom-Ing*ni«ur
: 32 847Ae. Dr.-Ing. Manfred Honl»
Essen, den 4. Juni 1969
36
Gebrauchsmusteranmeldung Rudolf D i η s e
5 Köln, Brüsselerstraße 32
Steckhalter für insbesondere xuschefüiihaiter
Steckhalter für Füllhalter, Kugelschreiber, Bleistifte und dergleichen Schreibgeräte sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt und bestehen in der Regel aus Ständer mit einer oder mehreren EinsteckrÖhren. Die bekannten Steckhalter dienen praktisch nur zum vorübergehenden Einstecken der Schreibgeräte und haben keine andere Funktion zu erfüllen· Handelt es sich bei den Schreibgeräten jedoch insbesondere un Tuschefüllhalter, so ist ein Eintrocknen der Tusche oder Tuschepfopfenbildung im Bereich des AuffülIröhrchens bzw. der Ausflufl-
Patentanwälte Dr. W. Andrejewski, Dr. M. Honke, 43 Essen, Kettwiger Straße
spitze des Füllhalters zu befürchten» Jedenfalls ist bei dem bekannten Steckhalter die Aufrechterhaltung eines ausreichens hohen Flüssigkeitsgrades der Tusche, der ein sofortiges Anschreiben des Füllhalters möglich macht, im allgemeinen nicht gegeben. Aus diesem Grunde verzichtet man häufig auf Steckhalter und nimmt das zeitraubende Aufsetzen und Abnehmen von Füllhalterkappen in Kauf. - Hier will die Erfindung Abhi_fe schaffen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Steckhalter für insbesondere Tuschefüllhalter zu schaffen, der unter Verzicht auf sonst übliche Kappen auch noch dann einwandfreies Anschreiben des Füllhalters ermöglicht, wenn dieser längere Zeit nicht gebraucht und in dem Steckhalter abgestellt worden ist.
Die Erfindung betrifft einen Steckhalter für insbesondere Tuschefüllhalter, aus Ständer mit einer oder mehreren Einsteckröhren. ■ Die Erfindung besteht darin, daß in jeder Einsteckröhre ein Ventil angeordnet ist, welches bei Betätigung durch den in die Einsteckröhre eingeführten Tuschefüllhalter öffnet und einen Kanal freigibt, der zu einem in dem Ständer vorgesehenen Hohlraum mit Alkoholfüllung führt. - Diese Maßnahmen der Erfindung haben zur Folge, daß der in die Einsteckröhre eingeführte Tuschefüllhalter bzw. seine Ausflußspitze in einem mit Alkoholdampf angefüllten Raum eintaucht. Dieser Alkoholdampf besitzt tuschelösende Eigenschaften und hält daher dieTusche im Bereich der Spitze des Ausfluiaröhrchens bzw. der Ausflußspitze auf unbegrenzte Zeit in einem für sofortiges Anschreiben ausreichend flüssigen Zustand, gewährleistet also einen ausreichens hohen Flüssigkeitsgrad der Tusche„ Beim Herausnehmen des Flüühalters
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aus der Einsteckröhre s chi ie lot das Ventil und verhindert ein Verflüchtigen des Alkohols bzw. Entweichen des Alkoholdampfes.
Weitere erfindungswesentliche Merkmale sind im folgenden aufgeführt. So sieht die Erfindungwr, daß die Einsteckröhren als Bohrungen mit dem Türchefüllhalter angepaßten konischen Mündungen ausgeführt sind, so daß die Füllhalter einwandfrei bei geöffnetem Ventil gehalten werden. Die Ventile sind erfindungsgemäß als Kolbenventile ausgebildet und in den Einsteckröhren gegen Federkraft, z.B. gegen eine Blatt- oder Schraubenfeder, geführt, so daß nach Entfernen des Tuschefüllhalters automatisch durch diese Feder das Kolbenventil in die Schließstellung zurückgeführt wird. Die Kolbenventile besitzen nach weiterer Lehre der Erfindung eine Kammer zur Aufnahme der Füllhalterspitze, wobei diese Kammer bei geöffnetem Ventil mit dem jeweils zugeordneten Kanal, der zu dem Alkoholbad führt, in Verbindung steht. Dadurch wird gleichzeitig Schutz der Ausflußspitze im Bereich des Ventils verwirklicht. Endlich empfiehlt die Erfindung, daß die Mündungen der Kanäle im Bereich der Einsteckröhren höher liegen als im Bereich des Hohlraums bzw. des Spiegels der Alkoholfüllung. Dadurch ist sichergestellt, daß sich die Ausflußspitzen der Tusehefüllhalter steht in Alkoholdampf befinden, wenn diese Füllhalter in den erfindungsgemäßen Steckhalter eingesteckt sind.
Die durch die Erfi" U erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, da Steckhalter für insbesondere Tuschefüllhalter verwirklicht wird, der bei Nichtgebrauchen der darin eingesteckten Füllhalter gewährleistet, daß die Tusche in den Ausflußspitzen nicht eintrocknet, Tusehepfropfen sich also nicht bilden können. Stets hält Alkoholdampf die Tusche in der Ausflußspitze flüssig und gewährleistet einen ausreichend hohen
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Flüssigkeitsgrad, der sofortiges Anschreiben ermöglicht. Das sonst übliche und umständliche Aufsetzen von Kappen auf die Füllhalter erübrigt sich also bei Benutzung des erfindungsgemäßen Steckhalters.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert;
es zeigen: '
Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch einen erfindungs- » gemäßen Steckhalter, und |
Fig. 2 den Gegenstand nach Fig· 1 in Seitenansicht, teilweise j geschnitten. [
In den Figuren ist ein Steckhalter 1 für insbesondereTuschefüllhalter 2 dargestellt, der in seinem grundsätzlichen Aufbau aus Ständer 3 mit einer oder mehreren EinsteckrÖhren 4 besteht, in jeder Einsteckröhre 4 ist ein Ventil 5 angeordnet, welches bei Betätigung durch den in die Röhre 4 eingeführten Tuschefüllhalter 2 öffnet und einen Kanal 6 freigibt, der zu einem in dem Ständer 3 vorgesehenen Hohlraum 7 mit Alkohol führt· Die Einsteckröhren 4 sind als Bohrungen mit dem Tuschefüllhalter angepaßten konischen Mündungen 8 ausgeführt, damit die darin eingesteckten Tuschefüllhalter 2 möglichst luft- bzw. dampfdicht abschließt, so daß die sich aufgrund der Alkoholfüllung in dem Hohlraum 7 entwickelnden Alkoholdämpfe bei eingestecktem Tuschefüller 2 und geöffnetem Ventil 5 nicht entweichen können. Die Ventile 5 sind als Kolbenventile ausgebildet und in den Einsteckröhren 4 gegen Federkraft, z.B. gegen Blatt- oder Schraubenfedern 9, geführt. Die Kolbenventile 5 besitzen jeweils eine Kammer 10 zur Aufnahme der Füllhalterspitze 11. Diese Kammern
Pc 3fitanwälte Dr. W. Anopw. Dr. M. HonI», 43 Essen, Kettwiger Strafe
stehen bei geöffneten Ventilen 5 mit den jeweils zugeordneten Kanälen 6 in Verbindung. Die Mündungen 12 der Kanäle 6 liegen im Bereich der Steckröhren 4 höher als im Bereich des Hohlraumes 7 bzw. des Spiegels der Alkoholfüllung, wie das aus den Figuren unschwer zu entnehmen ist·
S chutzansprüche:
6325261-H.71

Claims (5)

Patentanwälte Dr. W. Andrejewslei, Dr. M. Honlce, 43 Essen, Ketrwiger Straße Schutzansprüche:
1) Steckhalter für insbesondere Tuschefüllhalter, aus Ständer mit einer oder mehreren Einsteckröhren, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Einsteckröhre (4) ein Ventil (5) angeordnet ist, welches bei Betätigung durch den in die Einsteckröhre (4) eingeführten Tuschefüllhalter (2) öffnet und einen Kanal (6) freigibt, der zu einem in dem Ständer vorgesehenen Hohlraum (7) mit Alkoholfüllung führt.
2) Steckhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsteckröhren (4) als Bohrungen mit dem Tuschefüllhalter (2) angepaßten konischen Mündungen (8) ausgeführt ist.
3)· Steckhalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile (5) als Kolbenventile ausgebildet und in ^.an Einsteckröhren (4) gegen Federkraft, z.B. gegen Blatt- oder Schraubenfedern (9) geführt sind.
4) Steckhalter nach einem der Ansprüche 1 bis J>, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenventile (5) Kammern (10) zur Aufnahme der Füllhalterspitzen (11) besitzen und diese Kammern (10) bei geöffneten Ventilen (5) mit dem jeweils zugeordneten Kanal (6) in Verbindung stehen.
5) Steckhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündungen (12) der Kanäle (6) im Bereich der Einsteckröhren (4) höher liegen als im Bereich des Hohlraumes (7) bzw, des Spiegels der Alkoholfüllung.
PAe Dr.Andrejewski, Dr.Honke
DE19696925261 1969-06-26 1969-06-26 Steckhalter fuer insbesondere tuschefuellhalter Expired DE6925261U (de)

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