DE6924305U - Schneefahrzeug - Google Patents
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Description
betreffend Schneefahrzeuf·
Sie Erfindung besieht sieh allgemein auf mit einer
endlosen Laufraupe rereehene Fahrzeuge und betrifft insbesondere eine Aufhängungskonstruktion für kleine sur Beförde*
rung von Personen bestimmte Schneefahr Beuge mit einer endlosen
Lauf- und Antriebsraupe·
Sehneefahrzeuge werden gewöhnlieh bei der Fahrt auf beliebigem Gelände wie Eis, Schnee oder gefrorenem Erdboden mit
Hilfe einer endlosen Baupe angetrieben, wobei die Karosserie des Sohneefahrzeuge auf der Baupe durch mehrere Leitrollen abgestützt
ist, und wobei mehrere hintere leer umlaufende Kettenräder oder dergleichen -vorgesehen sind, die in Biohtung der
Fahrzeuglängsachse verstellt werden können, um die Spannung
der Antriebsraupe zu variieren. Diese Kettenräder sind auf den freien Enden von Hebelarmen gelagert, die ihrerseits auf der
Karosserie gelagert und durch steife Federn nach unten vorgespannt sind. Die lenkbaren Skier sind mit der Lenkvorrichtung
gewöhnlich durch Blattfederbaugruppen verbunden, die die Skier in einem Abstand vom Fahrzeugkörper haltest.
Bei einer solchen bekannten Anordnung ist die Auswärtsbewegung der hinteren, leer umlaufenden Kettenräder dadurch begrenzt, daß die Hebelarme jeweils sur Anlage an einem festen
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Anschlag körnen können. Biese Anordnung bewirkt in Verbindung
Kit den Abstand zwischen den Skiern und dem Fahrseugkörper, daß das Gewicht des Schneefahrseugs auf die Antriebsraupe und
die Skier verteilt wird. Hierdurch erhält das Schneefahr»eug unveränderliche Lenkungs- und Antriebseigenschaften.
Me Aufgabe der Erfindung besteht nunmehr darin, ein·
▼erstellbare Aufhängungskonstruktion für ein Schneefahrseug zu schaffen, die es nach Wunsch ermöglicht, die Verteilung de·
Gewichtes auf die Skier und die Antriebsraupe su variieren, üb so dem Schneefahrseug jeweils andere Lenkungs- und Antriebseigenschaften su verleihen. Ferner sieht die Erfindung ein·
Anordnung vor, die es ermöglicht, den Abstand «wischen den
leer umlaufenden hinteren Kettenradern und dem Fahrseugkörper su verstellen und so die Gewichtsverteilung su ändern. Weiterhin sieht die Erfindung eine Vorrichtung vor, mittels deren
der Abstand «wischen den Skiern und dem Fahrseugkörper sum Zweck einer Änderung der Gewichtsverteilung variiert bzw. eingestellt
werden kann·
Zur Erfüllung ihrer Aufgabe sieht die Erfindung bei einem Sehneefahrzeug eine Aufhängungskonstruktion vor, die su
dem erwähnten Zweck an swei Punkten verstellbar ist· Am Fahrseugkörper ist ein verstellbarer Anschlag angebracht, um die
Bewegung der leer umlaufenden hinteren Kettenräder vom Fahrseugkörper
weg unter der Wirkung der Aufhlngungsfedera su begrenzen.
Die Blattfederbaugruppen, die die Skier mit der Lenkvorrichtung verbinden, sind so verstellbar, daß die Wölbung bzw*
Durchbiegung der Federn variiert werden kann, um den Abstand zwischen den Skierik und dem vorderen Ende des Schneefahrzeugkörpers
su verändern.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden an Hand schottischer z»i ^wwTigm am
einem Ausführungsbeispiel näher erläutert·
Fig. 1 ist eine teilweise in strichpunktierten Linien
gezeichnete Seitenansicht eines mit einer erfindungsgemäßen ▼erstellbaren Aufhängungskonstruktion ausgerüsteten Schneefahrzeuge. _
Fig, 2 let «in vergrößerter Ausschnitt aus Fig. 1 und
zeigt die erfindungsgemäße verstellbare hintere Radaufhängungekons
truktion·
Fig· 4 zeigt im Vergleich zu Fig. 1 in einem größeren
Maßβtab eine erfindungegemaße verstellbare Skier-Aufhängungsvorriehtung.
Fig. 5 zeigt schematisch verschiedene mögliche Stellungen
der verstellbaren Skieraufhängungevorrichtung und der
Skier»
Fig. 6 ist eine vergrößerte Teildareteilung der Skier-Aufhängungevorrichtung·
In Fig. 1 erkennt man ein Sehneefahrzeug mit einem Fahrzeugkörper 10, der einen Fahrgastsltz 12, eine Fußstütze 14 und
eine eine Windschutzscheibe 18 tragende vordere Verkleidung umfaßt. Ferner ist der Fahrzeugkörper 10 mit einer Lenkungsbetätigungsvorrichtung
bzw. Lenkstangen 20 versehen, mittels deren ein aiöht dargestelltes Lenkgestänge bekannter Aft betätigt werden kann, um zwei durch einen Querabstand getrennte
Lenkwellen 22 zu betätigen. Jede Lenkwelle 22 trägt eine erfindungsgemäß
ausgebildete verstellbare Skibaugruppe 24. Da die beiden Skibaugruppen 24 von gleicher Konstruktion sind, wird
im folgenden nur eine dieser Konstruktionen beschrieben.
Das Sehneefahrzeug wird mit Hilfe einer endlosen flexiblen Raupe 26 angetrieben, an deren unterem Strang sich
mehrere Leitrollen 28 abstützen. Zwar sind in den Zeichnungen nur die auf der linken Seite des Fahrzeugs angeordneten Leitrollen
28 dargestellt, doch sei bemerkt, daß die Leitrollen paarweise auf Hebelarmen 50 gelagert sind, die ihrerseits mit
Hilfe von Achsen 32 am Fahrzeugskörper gelagert sind. Die Leitrollen sind vom Fahrzeugkörper weg durch Torsionsfedern 34
vorgespanntt die auf die Achsen 32 aufgeschoben sind und mit
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-4-
den Hebelarmen 30 zusammenwirken. Auf diese Weise übertragen
die Leitrollen das Gewioht de« hinteren Teils des Fahrzeugkörpers
10 auf dan unteren Strang der Antriebsraupe 26.
Die Raupe 26 wird auf bekannte Weise über ein nioht dargestelltes Kettenrad angetrieben, das hinter einem am Fahrzeugkörper
angebrachten Schild 36 angeordnet ist. Zum Antreiben
des Antriebskettenrades dient eine nicht dargestellte, in
der vorderen Verkleidung 16 untergebrachte Kraftquelle.
Sie richtige Spannung der Antriebsraupe wird duroh eine
mit weiteren Einzelheiten in Fig· 2 und 3 dargestellte Baugruppe 38 mit leer umlaufenden hinteren Kettenrädern aufrechterhalten« Da die Baugruppe 33 auf seiden Seiten des Fahrzeugs
▼on gleichartiger Konstruktion 1st, wird im folgenden nur der auf der linken Seite liegende Teil beschrieben.
Auf jeder Seite des Fahrzeuge umfaßt die Baugruppe 38
ein am hinteren Ende angeordnetes, leer umlaufendes Kettenrad
40, das auf einer Buchse 42 sitzt, die auf einer Achse 44 drehbar gelagert ist. Die Achse 44 trägt auf ihrem äußeren
Ende einen Hebelarm 46, der sich gegenüber dem Fahreeugkörper
10 nach vorn erstreckt und auf einer Achse 48 gelagert ist, an der ein Bügelteil 50 befestigt ist. Die Achse 48 ist fest
im Lagerbookteil 52 eingebaut, das zwei Schenkel umfaßt und mit der Fußstütze 14 duroh Sohrauben 54 und Schraubentragetüoke
56 in der Längsrichtung verstellbar verbunden ist.
Auf die Achse 48 ist eine steife Torsionsfeder 58 aufgeschoben, deren einer Arm mit dem Bügelteil 50 zusammenarbeitet,
während sich ihr anderes Ende am unteren Ende des Hebelarms 46 abstützt. Hierdurch wird der Hebelarm 46 zusammen mit
dem hinteren Kettenrad 40 vom Fahrzeugkörper 10 weg naoh unten vorgespannt. Die Bewegung des Hebelarms 46 von dem Fahrzeug-
lcörper 10 weg» die durch die Torsionsfeder !58 herbeigeführt
wird, wird dadurch begrenzt, daß die Unterkante des Hebelarme
46 gemäß Flg. 2 zur Anlage an einem an dem Bügelteil 50 befestigten
verstellbaren Anschlag kommt, der z.B. durch eine Schraube 60 gebildet sein kann.
Im folgenden wird an Hand von Fig. 4 bis 7 die Konstruktion der Skierbaugruppe 24 beschrieben. Die Baugruppe
umfaßt einen gekrümmten, em Boden anliegenden Ski 62, der an seinem nach oben gebogenen vorderen Ende in einen gebogenen
Handgriff 64 übergeht. Am hinteren Ende dee Skies 62 ist ein Lagerbock 66 befestigt, der eine Schraube 68 aufnimmt,
mittels deren das nicht dargestellte hintere Auge einer Blattfederbaugruppe 70 an dem Lagerbock 66 befestigt ist. Die Blattfederbaugruppe
70 trägt zwischen ihren Enden einen Lagerbook 72, der durch einen Gelenkbolzen 74 mit einem am benachbarten Ende
einer Lenkwelle 22 befestigten Tragatück 76 schwenkbar verbunden
ist·
Nahe dem Griff 64 trägt der Ski 62 einen zweischenkligen
Lagerbock 78, dessen Sohenkel mit drei Paaren von jeweils gleichacheigen öffnungen 80, 82 und 84 versehen sind* Gemäß
Fig. 6 und 7 ist in eines der Paare von öffnungen ein Bolzen 88 eingebaut, um das vordere Ende der Federbaugruppe 70 zwischen
dem Bolzen und dem Baeisteil 86 des Lagerbocks 78 fest»
zuhalten.
Wie in Fig. 5 gezeigt, bewirkt der Einbau des Bolzens
88 jeweils in eines der drei verschiedenen Öffnungspaare 80, 82 und 84, daß die Federbaugruppe 70 in einem unterschiedlichen
Ausmaß durchgebogen wird, und daß sieh hierbei unterschiedliche Abstände zwischen dem am Fahrzeugkörper 10 befestigten Lagerbock
72 und dem Ski 62 ergeben.
Beim Betrieb jedes Sohneefahrzeuga spielen zwei Faktoren
eine erhebliche Rolle. Der eine Faktor ist die sogenannte Traktionsviirkung, durch die das Schneefahrzeug angetrieben wird,
und bei dem anderen Faktor handelt es sich um die Wirksamkeit der Lenkvorrichtung. Bei einem Motor von gegebener Größe und
einem gegebenen Gewloht de· Fahrseuigktfrper· riohten eloh die
Traktion·- oder Antrieb·eigenschaften naoh dea dureh den unteren
Strang der Antriebsraupe unterstützten fell de· Fahreeugkörpergewiohtes.
JH.es ist darauf zurückzuführen, daß das Gewioht
de· FshrseugkBrpers Über die leitrollen und die «ugeherigen
Federn übertragen und auf den unteren Strang der Antrieberaupe verteilt wird, eo daß auf den Boden ein Druck wirkt· der
ee ermöglicht, das Fahrzeug dureh Antreiben der Bau?· su bewegen.
Je mehr Gewioht auf dem unteren Strang der Raupe ruht·
desto höher wird der auf den Boden wirkende Druck und die übertragbare
Antriebskraft· Umgekehrt verringert aieh der auf den
Boden wirkende Druck und damit auoh die verfügbare Antrieb·- kraft, wenn ein kleineres Gewicht auf den unteren Strang der
Raupe wirkt*
Entsprechend riohtet sich die Lenkbarkeit de· Sehneefahrzeuge
naoh der GrSBe des Gewichtes, das auf die Skier aufgebraeht
wird« um diese in den Sehnee su drücken· Hierbei wird die Lenkung sehr sohwergänglg, jedoch sehr wirksam· wenn ein
\ größeres Gewicht auf den Skiern lastet, wlhrend eine leicht-
gängigere, jedoch weniger wirksame Lenkung ersielt wird, wenn
man die Gewichtsbelastung der Skier verringert· Sa beide· die Skier und die Antriebsraupe eusammen da· gesamte Gewicht des
Fahrseugkörpers su tragen haben, bestimmt die Aufteilung des
Gewichtes zwisohen den Skiern einerseits und der Antriebsraupe
andererseits sowohl die Antriebs- sls such die Lenkungselgensehsften
des Schneefshrseugs · Bei Rennen und bei der Bergauffahrt
ist es erwünscht, such auf Kosten einer guten Lenkbarkeit eine größere Antriebskraft sur Verfügung su haben· Venn
eine Strecke mit zahlreichen Kurven befahren werden soll· so daß eine größere Manövrierfähigkeit des Fahrseugs erwünscht
ist, kommt einer besseren Lenkbarkeit auch auf Kosten der verfügbsren
Antriebskraft eine größere Bedeutung su·
Die bis jetzt bekannten Sohneefahrseuge sind so konstruiert, daß eine nicht veränderbare Gewichtsverteilung swiaohen
den Skiern und der Antrieberaupe erzielt wird. Da sioh jedoch die Bodenbeschaffenheit ändert, erweist sioh diese feste
Gewichtsvertellung nicht im ganzen Betriebsbereich des Schneefahrzeugs
als optimal, denn man muß sich mit einer Kompromißlösung abfinden. Bei den erfindungsgemäßen Schneefahrzeug sind
dagegen zwei Vorrichtungen vorgesehen, die es ermöglichen, die Gewichtsverteilung einzustellen, so daß der Fahrer des
Sehneefahrzeuge bei allen in Frage kommenden Betriebsbedingungen die gewünschte Antriebskraft und die gewünschte Lenkbarkelt wählen kann,
IAi eine Änderung der Gewichtsverteilung zu bewirken,
kann man die Anschlagschrauben 60 für die Hebelarme 46 verstellen und die Bolzen 88 zum Festhalten der Blattfederbaugruppen
70 jeweils in andere Paare von Öffnungen der Lagerböcke 78
einsetzen. Aus Fig. 5 ist ersichtlich, daß es durch eine Änderung
der lage der Bolzen 88 möglich ist, die Skier 62 in einem
kleineren oder größeren Abstand vom vorderen Ende des Fahrzeugkörpers 10 anzuordnen. Wenn die Skier 62 in einem größeren
Abstand vom Fahrzeugkörper 10 angeordnet, d.h. aus der Stellung B in die Stellung C gebracht werden, wird der Fehrzeugkörper
um sein hinteres Ende nach oben geschwenkt uad mit seinem vorderen Ende vom Boden abgehoben. Hierdurch werden die vorderen
Leitrollen 28 teilweise entlastet, da sich die Spannung der
zugehörigen Federn 34 verringert, und gleichzeitig verringert sieh der auf den Boden durch den unteren Strang der Raupe 26
aufgebrachte Druck. Dieses "Verloren·" Gewicht wird auf die
Skier 62 und die hinteren, leer umlaufenden Kettenräder 40 übertragen·
Diese Verringerung des Auflagedrucks der fiaupe führt zu einer Verringerung der verfügbaren Antriebskraft, während
die höhere Belastung der Skier bewirkt, daß die Lenkung schwergängiger, Jedooh wirksamer wird. Umgekehrt verlagert sich das
vordere Ende des Fahrzeugekörpers 10 nach unten, wenn man die Skier 62 gemäß Fig. 5 in die Stellung A bringt, bei der sie
weniger weit vom Fahrzeugkörper entfernt sind. Hierdurch wird dl· Belastung der Leitrollen 28 vergrößert, so daß der Bodendruck
der Baupe 26 zunimmt, wobei gleichzeitig die Skier und
dl· hinteren Kettenräder 40 entlastet werden, so daß ein· größer·
Antriebskraft zur Verfügung steht, während die Lenkung leiehtgängiger, jedoch weniger wirksam wird.
Gemäß Fig. 2 hält die steife Torsionsfeder 58 den Hebelarm
46 normalerweise in Anlage an der Anschlagschraube 60. Wird die Schraube 60 in dem Bügelteil 50 weiter nach oben geschraubt,
heben die Hebelarme 46 die hinteren Kettenräder 40 vom Boden ab, wie es in Fig. 2 mit strichpunktierten Linien
in einem übertriebenen Maßstab dargestellt ist. Hierdurch wird der Fahrzeugkörper 10 um sein vorderes Ende nach unten
geschwenkt, so daß die hinteren Kettenräder 40 und die Skier 62 teilweise entlastet und dia Laufrollen 28 über die Federn
34 stärker belastet werden. Diese Änderung der Gewichtsverteilung führt zu einer Erhöhung des zwischen der Baupe und
dem Boden wirkenden Drucks und damit auch dar verfügbaren Zugkraft, während die Wirksamkeit der Lenkvorrichtung verringert
wird. Umgekehrt ist es möglich, die Schrauben 60 bis zur äußersten Grenze nach unten zu verstellen, so daß sieh dia
hinteren Kettenräder 40 nach unten bewegen, so daß die Leitrollen 28 teilweise entlastet und die hinteren Kettenräder 40
sowie die Skier 62 stärker belastet werden und eine Verringerung der Zugkraft eintritt und die Lenkung sehwergängiger, Jedoch
wirksamer wird.
Gemäß der vorstehenden Beschreibung ermöglicht es die erfindungsgemäße verstellbare Aufhängungskonstruktion bei einen
Schneefahrzeug, die Gewichtsverteilung auf die Baupe und dia Skier nach Wunsch zu variieren und so die Lenkungs- und Antriebeeigenschaften des Schneefahrzeuge zu variieren. Dar Banutzar
das Schneefahrzeugs kann dia Aufhängungsvorrichtung laicht verstellen, um das Schneefahrzeug den jeweiligen Fahrbedingungen
anzupassen. Zu diesem Zweck ist es nur erforderlich, entweder die beiden Anschlagschrauben 60 oder dia beiden Bolzen 88 oder
aber sowohl die Schrauben als auch dia Bolzen zu verstauen·
Ein weiteres Merkmal der erfindungsgemäßen verstellbaren Aufhängungskonstruktion besteht darin, daß sich beim Verstellen
der Blattfederbaugruppen 70 auch deren Federkonstante ändert. Bei der Stellung A nach Fig. 2 sind dia Federn weicher als bei
den Stellungen B und C. Somit kann man eine welche Federung für
die Fahrt auf unebenem Gelände und eine härtere Federung ftt"
die Fahrt auf ebenem Boden wählen.
Alle in den Unterlagen offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die offenbarte räumliche Ausgestaltung,
werden, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dam Stand der Technik neu sind, ala erfindungawesentlioh beansprucht
.
- Ansprüohe -
Claims (1)
- Ansprüoke1· Sehneefahrzeug mit einem Fahrzeugkörper, einer auf dem Boden aufliegenden, daa Fahrzeug fortbewegenden Raupe, die länge einer oberen und einer unteren Bahn bewegbar am Fahrzeugkörper gelagert ist, einer Vorrichtung buh Abstützen dea hinteren Seils des FahrzeugkBrpers auf dem unteren Strang der Raupe, damit dieser Strang am Boden an· greift, einer Vorrichtung sum Antreiben der Raupe und einer am Boden angreifenden lenkbaren Vorrichtung sum Absttltsen des Torderen Teile des Fahrzeugkftrpers und sum Lenken des Fahrzeuges sowie einer auf dem Fahrzeugkurper angeordneten Vorrichtung zum Betätigen der lenkbaren Vorrichtung, gekennzeichnet durch Sinstellvorriohtungon (24, 38), mittels derer die Lage des FahreeugkSrpera (10) relativ zum Boden verstellbar ist, um die Anteile des FahrzeugkBrpergewiehtes, die rom unteren Strang der Raupe (26) und der am Boden angreifenden lenkbaren Vorrichtung (62) aufgenommen werden, und damit die Antriebs* und Lenkungseigenschaften des Schneefahrzeugs nach Bedarf zu variieren.2· Sehneefahrzeug naoh Anspruoh 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen (28, 40) zum Unterstützen der Raupe (26) ein am hinteren Ende des Fahrzeugs angeordnetes Spannrad (40) umfassen, das mittels einer AufhängungsYorriohtung (46) so am FahrzeugkBrper (10) gelagert ist, deö es gegenüber dem Fahrzeugkörper (10) in Richtung auf den Boden und von diesem wog bewegbar 1st, sowie eine Vorspannvorrichtung ($8), durch die das 3pannrad (40) vom FahrzeugkBrper (10) weg vorgespannt ist, wobei die Einstellvorrichtung en (24, 58) verstellbare Anschläge (60) umfassen,-„ ■· ^duroh die die Bewegung de· Spannradea (40) to« fahrzougkörper (10) veg rater der Wirkung der VorapannYorriohtunf (58) begrenzt wird, um die Lage de· fahrzeugktfrper· (TO) gegenüber dem Boden su regeln·5. Schneefahrzeug naoh Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dia AufhSngungaYorrichtung (46) m. Lagern dea Spannradee (40) am TahrzeugkBrper (10) einen an einem Ende mit dem Spannrad (40) and am anderen Snde mit dem Pahrzeugkttrper (10) drehbar verbundenen Hebelarm (46) umfaßt und dafi die YorapaanTteriohtung (58) eine auf de» ?ahrzeugkerper (10) gelagerte, den Haltelarm (46) yob MarzeugkBrper (10) veg vorspannende ?eder (58) uafaßt, und daß der verstellbare Anaohlag (60) am lahrseugktfrper (10) angebraoht iet und mit dem Hobelara (46) suaamaenarbeltet, um die Bewegung dea Hebelarm· (46) tob Fanrfleugkfirper (10) veg su begrenzen*4· Sohneefanrzeug naoh einem der Anapruehe 1 bi» 5 t *·* dureh gekennzeichnet, daß dia BlnatellYorriohtungen Binetellmittel (78, 86, 88) sub Binatellen der Lage dea Pahrzeugkerpere (10) umfaaaen, mittel· deren dia Stellung der am Boden angreifenden lenkbaren Yorriohtung (24) gegsnüber dom Torderen Soll des Pahrzeugktfrper· (10) naoh Bedarf yariiert werden kann, um die Lage de· fahrzeug· körpere (10) gegenüber dem Boden zu regeln·5· Sehneefahrzeug naoh Inapruoh 4« dadurch gekennzeichnet, daß die am Boden angreifende lenkbare Torriehtung (24) einen am Boden angreifenden Ski (62) aovle eine gekrümmte Blattfederbaugruppe (70) umfaßt, die an ihren duroh einen Abotand getrennten laden an dem Ski (62) befeatlgt iet, aovie eine Torriohtuag (72, 74, 76), die die Pederbaugruppe (70) zviaehen deren Enden feetriebam&Big mit der Lenkvorrichtung (20, 22) verbindet, und daß die-3-Elnatellmittel (73, 86, 88) zum Eineteilen der lage dee Fahrzeugkörpera (10) eine Anordnung (78, 86, 88) umf aasen, mittels deren der Abstand zwischen den an dem Ski (62) befestigten Enden der Blattfederbaugruppe (70) nach Bedarf variiert werden kann» um den Krümmungegrad Hex Blattfederbaugruppe (70) und damit auch die Lage dea Skies (62) gegenüber dem Fahrzeugkörper (10) zu ändern«6· Sehneefahrzeug naoh einem der Ansprüche 1 bia 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Abstützen dee hinteren feile des FahrzeugkÖrpera (10) mehrere am Fahrzeugkörper gelagerte Leitrollen (28) umfaßt zum Abstützen des Gewichtes des hinteren Teils des Fahrzeugkörpers auf dem unteren Strang der Raupe (26) und sum Erzeugen eines auf den Boden wirkenden Drucks, daß mehrere hintere, mit der Raupe (26) zusammenarbeitende und sie spannende Kettenräder (40) und zwei Hebelarme (4-6) vorgesehen sind, die jeweils an ihrem einen Ende mit den hinteren Kettenrädern (40) und am anderen Ende mit dem Fahrzeugkttrper (10) drehbar verbunden sind, daß auf dam Fahrzeug Federn (58) zum Vorspannen der Hebelarme und der Kettenräder von dem Fahrzeugkörper weg und in Richtung auf den Boden angeordnet sind, so daß die Lage dea Fahrzeugkörpere gegenüber dam Boden variiert werden kann» daß auf dam Fahrzeugkörper verstellbare Ansehlagvorriohtungen (60) sum Begrenzen der durch die Federn herbeigeführten Bewegung der Hebelarme und der Kettenräder vom Fahrzeugkttrper vag angeordnet sind·7· Sehneofahrzeug naoh einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durob. zwei am Boden angreifende, vor der Raupe angeordnete Skier (62), wobei jedem Skier eine eigene Blattfederbaugruppe (70) zugeordnet ist, Vorrichtungen (72, 74, 76), mittels deren die Federbaugruppen (70)-4-zwisehen Ihren Enden an der Lenkvorrichtung (22) befestigt aind, Einstellmittel (78, 86, 88) zum Variieren dee Äbstandea der Enden jeder Elattfederbaugruppe auf dem Ski und zum Variieren dee Krümmungsgradee der Blattfederbaugruppen, so daß die Lage der Skier gegenüber dem vorderen Teil des yahrzeugkörpera variiert werden kann sowie eine auf dem Fahrzeugkörper vorgesehene Lenkungebetätigungavorriohtung (20) zum Betätigen der Lenkvorrichtung (22) und damit auoh zum Lenken der Skier (62).
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Also Published As
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