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DE69229643T2 - Kettenriemen - Google Patents

Kettenriemen

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Publication number
DE69229643T2
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DE
Germany
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DE69229643T
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English (en)
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DE69229643D1 (de
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Philip J. Mott
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BORG WARNER AUTOMOTIVE MORSE T
Original Assignee
BORG WARNER AUTOMOTIVE MORSE T
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Publication date
Application filed by BORG WARNER AUTOMOTIVE MORSE T filed Critical BORG WARNER AUTOMOTIVE MORSE T
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Publication of DE69229643D1 publication Critical patent/DE69229643D1/de
Publication of DE69229643T2 publication Critical patent/DE69229643T2/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G5/00V-belts, i.e. belts of tapered cross-section
    • F16G5/16V-belts, i.e. belts of tapered cross-section consisting of several parts
    • F16G5/18V-belts, i.e. belts of tapered cross-section consisting of several parts in the form of links

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmissions By Endless Flexible Members (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft Gliederbänder zur Verbindung von Kegelscheiben eines Gliederbandgetriebes, insbesondere für stufenlos veränderbare Getriebe (CVT).
  • Verstellbare Gliederbandgetriebe zur Drehmomentübertragung von einer Eingangs- oder Antriebswelle an eine Ausgangs- oder Abtriebswelle sind schon länger bekannt. Bei diesen Getrieben besteht eine erste Riemenscheibe aus zwei Flanschen, von denen mindestens einer konisch ist, und die so an der Antriebswelle befestigt sind, daß zumindest einer der Flansche gegenüber dem anderen axial verschieblich ist. An der Abtriebswelle ist eine zweite, ähnlich aufgebaute Riemenscheibe befestigt. Die zwei Riemenscheiben werden von einem Gliederband verbunden, das bei Antrieb der Antriebswelle das Drehmoment überträgt. Wird der wirksame Durchmesser oder Hebelarm einer Riemenscheibe verändert, und der wirksame Durchmesser oder Hebelarm der anderen Riemenscheibe in der anderen Richtung verändert, kann das Antriebsverhältnis zwischen Antriebs- und Abtriebswelle gleichmäßig und kontinuierlich verstellt werden.
  • Es ist in der Automobiltechnik seit langem bekannt, daß der maximale Wirkungsgrad eines Motors dann erreicht werden kann, wenn das Getriebe auf unterschiedliche Last und Antriebsverhältnisse eingestellt werden kann, so daß der Motor beim Betriebszustand mit maximalem Wirkungsgrad betrieben und gehalten werden kann. Wird ein übliches Schaitgetriebe an einen Motor geschaltet, ist dies nicht möglich. Bei üblichen Schaltgetrieben wird das Antriebsverhältnis in Stufen, nicht jedoch kontinuierlich verstellt. Man bemüht sich deshalb, kontinuierlich veränderliche Getriebe der beschriebenen Art einzusetzen. Dies führte in Europa zur Produktion und zum Vertrieb des DAF-Pkw, bei dem ein flexibler Gummiriemen die Riemenscheiben kraftschlüssig miteinander verbindet. Gummiriemen werden jedoch gegenüber Metallbänder nachteilig bewertet, da sie unter vielen schwierigen Be triebszuständen arbeiten müssen. In jüngerer Zeit haben Fiat und Volvo Fahrzeuge hergestellt, die CVT-Getriebe haben und Metallbänder oder Kunststoffbänder verwenden. Einige Ansätze für die Herstellung von Metallbändern, die eine lange Lebensdauer haben, relativ geräuscharm laufen und wirtschaftlich zu vertreiben sind, sind in der Literatur sowie in Patentdruckschriften zu finden.
  • Flexible Metallbänder für CVT-Getriebe werden üblicherweise auf zwei verschiedene Arten verwendet, sogenannte Zugbänder und sogenannte Schubbänder.
  • Schubbänder finden gegenwärtig im CVT-Getriebe von Fiat Verwendung. Ein Beispiel für ein Schubband ist in US-A-3,720,113 (von Doorne et al.) beschrieben und ein Beispiel für ein Zugband findet sich in US-A-4,313,730 (Cole Jr. et al.). Das Band nach von Doorne et al. weist einen Endlosträger auf, der aus mehreren verwobenen Metallbändern und einem endlosen Band aus im wesentlichen trapezförmigen (von vorne gesehen) Lastblöcken, die den Träger umgeben und auf ihm längs beweglich sind, aufgebaut ist. Jeder Block hat Stirnseiten, die an den Flanschen der Riemenscheibe eines Riemenscheibengetriebes anliegen, um das Drehmoment zwischen den Riemenscheiben zu übertragen. Das Zugband nach Cole Jr. et al verwendet eine Endloskette als Träger, deren Gliedergruppen über Gelenkmittel drehbar miteinander verbunden sind. Lastblöcke ähnlich denen nach von Doorne et al. umgeben die Glieder, sind jedoch von den Gelenkmitteln an einer Längsbewegung entlang der Kette gehindert.
  • Ein weiteres Beispiel für ein Zugband ist in US-A-4,569,671 (Ledvina) aufgeführt, worin ein Gliederband mit mehreren abwechselnd angeordneten Gruppen von Gliedern und damit verbundenen Lastblöcken verwendet wird. Jedes Glied wird durch eine Zunge gebildet, wobei die Zungen eines jeden Gliedes innen von parallelen Flanken begrenzt werden, die über eine Gabel verbunden werden. Zwischen den innenliegenden Flanken ist ein Lastblock aufgenommen und verläuft um das Glied herum. Zwischen den Gliedern und den Blöcken ist ein gehärteter Einsatz angeordnet, um die Glieder zu schützen und die Lebensdauer des Bandes zu steigern.
  • Dieses Zugband ist relativ teuer in der Herstellung und muß als Endlosband eingebaut und/oder ausgetauscht werden. Deshalb muß das Riemengetriebe minde stens teilweise zerlegt werden, nicht nur beim ersten Einbau, sondern auch beim Austausch des Zugbandes, der beispielsweise bei Versagen eines oder mehrerer Lastblöcke oder eines oder mehrerer Trägerbänder erforderlich sein kann.
  • Zugbänder sind eine kostengünstige Alternative zu Schubbändern. Eine exakte Passung der Trägerteile ist nicht erforderlich. Das Band kann offen zusammengebaut werden, um die Riemenscheiben angeordnet und die Enden dann mit einem Gelenkglied verbunden werden. Dadurch kann ein Zerlegen des Getriebes vermieden werden, sowohl beim ersten Einbau des Bandes als auch bei einem Austausch.
  • Neben den Kosten schenken die Automobilkonstrukteure der Geräuscherzeugung eines Riemenantriebes sehr große Aufmerksamkeit. Lärm mit einer Frequenzmischung wird üblicherweise von Menschen nicht so störend empfunden wie monofrequenter Lärm. Zur Einschätzung wird gegenwärtig von einigen Automobilkonstrukteuren der von einem Riemenantrieb der beschriebenen Art subjektiv durch Fahren oder Mitfahren in einem Kraftfahrzeug mit dem Riemen und Wahrnehmen des erzeugten Lärms bewertet. Der Lärm wird dann auf einer Skala von 1 bis 10 bewertet, wobei die höheren Zahlen einen geringer störenden Lärm anzeigen. Bänder mit einer Bewertung von 6 oder höher sind üblicherweise für den Einsatz in Automobilantrieben tauglich und können als vermarktungsfähig eingestuft werden. Natürlich müssen solche Bänder stabil sein, so daß sie eine ausreichende Lebensdauer haben.
  • Zum Aufhau eines Bandes für CVT-Getriebe, das im Betrieb akzeptierbar lärmarm ist, wurden verschiedene Vorgehensweisen vorgeschlagen, eine Diskussion einiger dieser Vorgehensweisen findet sich im Stande der Technik. Nun folgt eine Beschreibung einiger dieser vorbekannten Ansätze.
  • US-A-4,464,152 offenbart ein Gliederband, bei dem Geräuschdämpfmittel zwischen den Lastblocklaminaten angeordnet sind.
  • US-A-4,516,964 offenbart Lastblöcke mit unterschiedlicher Querbreite, die alle in Kontakt mit den Riemenscheibenflanschen sind, von denen jedoch einige an anderen radialen Stellen an den Riemenscheibenflanschen anliegen als andere, wodurch das erzeugte Lärmmuster verändert wird.
  • US-A-4,516,965 offenbart, daß einige Lastblöcke die Riemenscheibenflansche nicht kontaktieren, oder daß einige Lastblöcke fehlen oder "ausgelassen" werden, wodurch das erzeugte Lärmmuster verändert wird.
  • US-A-4,516,963 offenbart eine statistische Zusammensetzung des Lastblock- Riemenscheibenflansch-Eingriffsbereiches, um ein Muster von statistischem Eingriff mit den Riemenscheibenflanschen zu schaffen, wodurch ein geändertes Lärmmuster erzeugt wird.
  • Als ein Weg, das Lärmmuster bei einem Band zu verändern, bei dem die Gelenkmittel antreibend die Riemenscheibenflansche kontaktieren, wurde vorgeschlagen, ein Antriebsband vorzusehen, das aus Gliedern unterschiedlicher Teilung aufgebaut ist, wie es in US-A-4,344,761 offenbart ist, das am 16.08.1982 erteilt wurde.
  • US-A-1,868,334, das am 19.07.1923 erteilt wurde, lehrt den Aufbau einer Kette, die für Zahnräder gedacht ist, die unterschiedliche Abstände zwischen benachbarten Anlenkzentren haben oder verschiedene "wirksame Teilungen", um "rythmische Schwingungen aufzubrechen, die manchmal Schwierigkeiten bei Kettenantrieben verursachen". Das Patent gibt keinen Hinweis, ob diese "Schwierigkeiten" mit Lärm zu tun haben, oder ob nicht.
  • In der Stammanmeldung EP-A-0 520 621 der Patentinhaberin sind verschiedene andere Konstruktionen für Gliederbänder offenbart, die den Gliederbandlärm verringern sollen.
  • Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen weiteren Aufbau für ein Gliederband anzugeben.
  • In US-A-5,007,883 (der Patentinhaberin) ist ein Gliederband insbesondere zur Verbindung von Kegelscheiben eines Gliederbandgetriebes allgemein offenbart mit mehreren abwechselnd angeordneten Gruppen von Gliedern, wobei jede Gruppe mehrere quer angeordnete Glieder hat, Gelenkmitteln, die nebeneinanderliegende Gruppen von Gliedern zur einer Endlosschleife verbinden, einem von den Gliedern gebildeten Kanal und mehreren mit den Gliedern verbundenen Lastblöcken, die im Kanal angeordnet sind, wobei die Stirnseiten jedes Lastblockes zum Kontakt mit den Riemenscheiben des Getriebes dienen.
  • Aus JP-A-62-132051 ist entsprechend den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 ein Gliederband bekannt, das aus mehreren abwechselnd angeordneten Gruppen von Gliedern mit mehreren V-Blöcken von rechtwinkligem Schnitt besteht, die in einem Kanal befestigt sind, der von Löchern in den Gliedern gebildet ist, wobei jeder Lastblock einen Mittenabschnitt mit gleichförmigem Querschnitt und Endabschnitte mit gegenüber dem Mittenabschnitt verringertem Querschnitt hat.
  • Nach der beanspruchten, vorliegenden Erfindung ist ein Gliederband vorgesehen, das insbesondere zur Verbindung von Kegelscheiben eines Gliederbandgetriebes geeignet ist, mit mehreren abwechselnd angeordneten Gruppen von Gliedern, wobei jede Gruppe mehrere querangeordnete Glieder hat, Gelenkmitteln, die die nebeneinanderliegenden Gruppen von Gliedern zur Endlosschleife verbinden, einem von den Gliedern gebildeten Kanal, mehrere mit den Gliedern verbundenen Lastblöcken, die im Kanal angeordnet sind, wobei die Stirnseiten jedes Lastblockes zum Kontakt mit den Riemenscheiben des Getriebes dienen, wobei jeder Lastblock an beiden Enden eine Ausnehmung hat, die sich an beiden Seiten des Lastblockes erstreckt, und einem Halteglied, das an den Enden jeder Gruppe von Gliedern angeordnet ist und einen Haltekanal hat, der zum Eingriff in eine der Ausnehmungen des Lastblockes ausgerichtet ist, um das Halten des Lastblockkanals zu unterstützen, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingriff zwischen dem Haltekanal jedes Haltegliedes und der Ausnehmung jedes Lastblockes durch eine Preßsitz erfolgt, um die Lastblöcke in den Kanälen zu halten.
  • Die Erfindung ist insbesondere für verschiedene Gliederbänder, die als "Zugbänder" bekannt sind, brauchbar.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnung, in der die Fig. 1 bis 27 in obenstehend erwähnter Stammanmeldung EP-A-0 520 621 enthalten sind und Konstruktionen zeigen, die nicht Teil der vorliegenden Erfindung sind, jedoch ihr Verständnis erleichtern, gezeigt, in der:
  • Fig. 1 eine schematische Ansicht eines kontinuierlich veränderlichen Getriebes (CVT) zeigt:
  • Fig. 2 eine schematische Ansicht desselben kontinuierlich veränderlichen Getriebes mit einem anderen Übersetzungsverhältnis zeigt;
  • Fig. 3 eine Seitenansicht des Gliederbandes zeigt;
  • Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 der Fig. 3 zeigt;
  • Fig. 5 eine Draufsicht des gleichen Gliederbandes zeigt;
  • Fig. 6 eine Explosionsdarstellung der Bestandteile des gleichen Gliederbandes zeigt;
  • Fig. 7 eine Seitenansicht eines weiteren Gliederbandes zeigt;
  • Fig. 8 eine Seitenansicht eines weiteren Gliederbandes zeigt;
  • Fig. 9 einen Schnitt längs der Linie 9-9 der Fig. 8 zeigt;
  • Fig. 10 eine Draufsicht auf das Gliederband der Fig. 8 zeigt;
  • Fig. 11 eine Explosionsdarstellung der Bestandteile des gleichen Gliederbandes zeigt;
  • Fig. 12 eine Explosionsdarstellung der Bestandteile eines anderen Gliederbandes zeigt;
  • Fig. 13 eine Seitenansicht eines anderen Gliederbandes zeigt;
  • Fig. 14 eine Seitenansicht eines Bestandteils des Gliederbandes der Fig. 13 zeigt;
  • Fig. 15 eine Seitenansicht des Bestandteils der Fig. 14 zeigt;
  • Fig. 16 eine Draufsicht auf das Gliederband der Fig. 13 zeigt;
  • Fig. 17 eine Explosionsdarstellung der Bestandteile des Gliederbandes der Fig. 13 zeigt;
  • Fig. 18 eine seitliche Teilansicht eines Teils eines anderen Gliederbandes zeigt;
  • Fig. 19 eine Frontalansicht einer Gliedbauweise zeigt;
  • Fig. 20 eine Frontalansicht einer anderen Gliedbauweise zeigt;
  • Fig. 21 eine Frontalansicht einer weiteren Gliedbauweise zeigt;
  • Fig. 23 eine Schnittdarstellung durch ein weiteres Gliederband zeigt;
  • Fig. 24 eine Frontalansicht einer Anordnung eines Gliedes und eines Bolzens zeigt;
  • Fig. 25 eine Teilansicht einer Anordnung aus Glied und Bolzen zeigt;
  • Fig. 26 eine Teilansicht einer Anordnung aus Glied und Bolzen zeigt;
  • Fig. 27 eine Frontalansicht einer Anordnung von Glied und Bolzen zeigt;
  • Fig. 28 eine perspektivische Explosionsdarstellung der Bestandteile eines erfindungsgemäßen Gliederbandes zeigt;
  • Fig. 29 eine Schnittdarstellung ähnlich der Fig. 4 mit den Bestandteilen der Fig. 28 im zusammengebauten Zustand zeigt; und
  • Fig. 30 eine Seitenansicht des Gliederbandes der Fig. 28 und 29 zeigt.
  • In den Fig. 1 und 2 besteht ein CVT-Getriebe 10 aus einem Paar Scheiben 12 und 20 auf Wellen 16 bzw. 18, von denen eine angetrieben ist und die andere abtreibt. Die Scheibe 12 besteht aus einem Paar Flanschen 20, 22, von denen mindestens einer konisch ist. Die Scheibe 14 besteht aus einem Paar Flanschen 24, 26, von denen mindestens einer konisch ist. Über die Scheiben läuft ein Band 28, dessen seitliche Flächen 30 im Reibeingriff mit den Scheibenflanschen sind. Mindestens ein Flansch jeder Scheibe ist gegenüber dem anderen axial verschiebbar, um so das Übersetzungsverhältnis zwischen den Scheiben ändern zu können. Die Pfeile zeigen die axiale Bewegung der Flansche zum Einstellen des Übersetzungsverhältnisses. Zum axialen Verschieben mindestens eines Flansches gegenüber dem anderen sind nicht dargestellte Mittel vorgesehen.
  • Ein Gliederband 32 (Fig. 3 und 4 zeigen Teilansichten des Gliederbandes 32) besteht aus mehreren verschachtelten Gruppen 34 von Gliedern 36, wobei jedes Glied zwei beabstandete Öffnungen 38, 39 aufweist. Die Öffnungen sind dazu vorgesehen, daß Gelenkmittel 40 benachbarte Gliedergruppen verbinden und damit ein gelenkiges Gliederband bilden. Gelenkmittel 40 sind Bolzen und Gelenkglieder, doch können auch andere Gelenkmittel in bekannter Weise benutzt werden. Infolge der Verschachtelung haben die Gliedergruppen abwechselnd unterschiedliche Gliedergruppen.
  • Jedes Glied hat zwei Finger 42a, 42b mit Außenflanken 44a, 44b und Innenflanken 46a, 46b. Die Finger 42a, 42b erstrecken sich von den Gliedern auf die Wellen 16, 18 des Getriebes zu, wenn das Gliederband geeignet in das Getriebe eingebaut ist. Die Innenflanken sind beabstandet und stehen einander gegenüber. Die Innenflanken sind bogenförmig und über eine gekrümmte Gabelung 48 miteinander verbunden. Das Profil der Innenflanken und der Gabelung 48 führt dazu, daß gegenüberliegende Finger einen im wesentlichen kreisförmigen Kanal 80 bilden, wobei die Fingerenden im Abstand von den Gelenkbolzen eine Öffnung 82 bilden.
  • Zu jeder Gliedergruppe gehört ein Lastblock 50. Er liegt im Kanal 80 zwischen den gegenüberliegenden Fingern. Der obere Teil 48 der Lastblöcke hat die gleiche Grundform wie der Kanal 80 und ist lediglich etwas kleiner, damit der Lastblock in den Kanal eingesetzt werden kann. Die Lastblöcke haben einen unteren Teil 86, der vom Kanal vorsteht, mit Enden 88, welche an den Flanschen der Scheiben des Getriebes 10 anliegen. Die Lastblöcke sind vorzugsweise solide Metallblöcke, damit sie die nötige Festigkeit und Verschleißfestigkeit im Getriebebetrieb haben. Freilich können die Lastblöcke auch aus mehreren Metallteilen bestehen.
  • Die Lastblöcke 50 haben an jedem Ende eine Ausnehmung oder Nut 90. Die Nut ist am Lastblock im oberen Teil 84 dem Kanal 80 zugekehrt angeordnet. Das Gliederband hat ein Halteglied 92, das als Außenglied auf jeder Seite des Gliederbandes sitzt. Die Halteglieder 92 haben einen Vorsprung 94, mit dem sie in den Kanal 80 greifen, der von den gegenüberliegenden Fingern gebildet wird. Der Vorsprung 94 ist so angeordnet, daß er in die Nut 90 an den Lastblöcken greift, um diese an einer Bewegung in Querrichtung zur Laufrichtung des Gliederbandes 32 zu hindern. Bei dieser Bauweise dienen die Nuten 90 so auch zum Zusammenhalten der Glieder 36, da die Nuten ein Trennen der Glieder voneinander verhindern. Ist das Gliederband in Betrieb, so wird der obere Bereich der Lastblöcke 50 in Kontakt mit der gekrümmten Gabelung 48 der Glieder geschoben, wenn das Gliederband an den Scheiben 12 und 14 des Getriebes 10 läuft. Die gekrümmte Gabelung ist ein sehr starker Abschnitt des Gliedes und damit sehr gut in der Lage, die auf die Lastblöcke 50 ausgeübten Kräfte aufzunehmen. Die Kräfte an den Lastblöc ken 50 werden über die Breite der Glieder 36 hinweg verteilt und zu einem Abschnitt der Glieder geleitet, an dem sie sehr stabil sind. Die Finger 42a und 42b sind keinen hohen Kräften durch die Lastblöcke 50 von den Scheiben des Getriebes 10 aus unterworfen.
  • Die Flansche der Scheiben des Getriebes 10 üben im wesentlichen zweierlei Belastungen auf die Lastblöcke 50 aus. Die auf die Lastblöcke wirkenden Kräfte sind in Fig. 18 dargestellt. Die Hauptkraft oder -last auf die Lastblöcke liegt radial und damit allgemein rechtwinklig zur Laufrichtung des Gliederbandes. Die Radialkraft, die durch Pfeil 58 gezeigt ist, schiebt die Lastblöcke 50 in Richtung auf die Gabelung 48 der Glieder 36 zu. Eine kleinere Kraft wirkt auf die Lastblöcke 50 in im wesentlichen tangentialer Richtung oder in der gleichen Richtung wie die Laufrichtung des Gliederbandes 32. Die Tangentialkräfte sind in Fig. 18 mit dem Pfeil 53 bezeichnet. Der resultierende Kraftvektor 55, der sich aus der Kombination der hohen Radialkraft 51 mit der kleineren Tangentialkraft 53 ergibt, wirkt stets zwischen den Kontaktstellen 47 im Bereich der Gabelung 48 der Glieder 36, wie in Fig. 3 und 18 dargestellt ist. Die Gabelung 48 ist so aufgebaut, daß der Gabelungsbereich die Lastblöcke auf jeder Seite der Kontaktstellen 47 kontaktiert. Diese Kontaktstellen auf jeder Seite der Lastblöcke 50 dienen zur Stabilisierung der Lastblöcke und bewirken im wesentlichen, daß im Betrieb des Gliederbandes 32 eine Verdrehung der Lastblöcke verhindert wird. Wie bereits erwähnt, liegen die Kontaktbereiche in der Gabelung 48 der Glieder 36 an den Kontaktstellen 47 derart, daß der resultierende Kraftvektor an den Lastblöcken stets zwischen den Kontaktstellen 47 liegt. Somit werden die Lastblöcke 50 stets auf jeder Seite des Kontaktbereichs der Gabelung 48 kontaktiert, was eine etwaige Verdrehungsneigung der Lastblöcke 50 wesentlich vermindert. Der größte Anteil der auf die Lastblöcke wirkenden Kraft 50 wird in den Bereich der Gabelungen 48 der Glieder 36 eingeleitet, und nur geringe Kräfte werden in die Finger 42a und 42b übertragen.
  • Obwohl jedes Glied 36 mit zwei Fingern versehen ist, sollte erkannt werden, daß es nur nötig ist, daß die Finger den Kanal 80 für die Lastblöcke 50 bilden. Möglicherweise kann jedes Glied auch nur einen Finger aufweisen, und die Finger be nachbarter Glieder liegen so gegenüber, daß der Kanal für die Lastblöcke 50 gebildet wird. Es ist auch nicht nötig, daß die Finger einen kreisförmigen Kanal 80 formen. Die Finger können unterschiedliches Profil haben, solange der von den Fingern gebildete Kanal zur Aufnahme für die Lastblöcke 50 geeignet ist und die Lastblöcke neben den Gliedern 36 hält. Der in den Kanälen liegende Teil der Lastblöcke 50 sollte vorzugsweise so profiliert sein, daß die Kräfte im Getriebe 10 auf die beschriebene Weise übertragen werden.
  • Die obige Bauweise macht es möglich, daß das Gliederband 32 im wesentlichen nur so breit ist, wie die Lastblöcke 50, wodurch die Zugfestigkeit des Gliederbandes erhöht ist. Bei bekannten Gliederbändern läuft das Band oft durch ein Fenster oder eine Öffnung in den Lastblöcken, womit das Band schmäler ist als die Lastblöcke. Dies vermindert die Maximalgröße des Bandes sowie die zu übertragenden Kräfte. Indem man die Lastblöcke 50 unter dem Gliederband 32 anordnet, kann dieses breiter gehalten werden. Damit ist es möglich, eine größere Anzahl oder stabilere Glieder für das Gliederband zu verwenden, um die Lastkapazität des Gliederbandes zu erhöhen. Da die Lastblöcke 50 unter dem Gliederband 32 angeordnet sind, ist die Breitenvergrößerung möglich, ohne die effektive Breite des Gliederbandes zu vergrößern, die die Scheiben 12 und 14 des Getriebes 10 kontaktieren. Es hat sich in der Praxis gezeigt, daß das Gliederband 32 eine Erhöhung der Zugfestigkeit um etwa 55% gegenüber normalen Gliederbändern für Getriebe aufweist.
  • Die Lastblöcke 50 sind vorzugsweise einstückig und dienen zum direkten Antrieb der Glieder des Gliederbandes 32. Diese einstückigen Lastblöcke sind stärker als nach dem Stande der Technik, welche aus mehreren Platten hergestellt sind, die dicht nebeneinander liegen, um einen Lastblock zu bilden. Diese bekannten Lastblöcke sind ebenfalls mit einem Fenster für das Gliederband versehen, indem das Gliederband zu liegen kommt. Die hier geschilderten Lastblöcke sind vorzugsweise ganzstückig und haben keine Öffnung oder Fenster. Diese Lastblöcke 50 sind sehr viel stabiler als bekannte Lastblöcke und können leichter hohe Lasten aufnehmen sowie schwierige Betriebsbedingungen eines Getriebes aushalten. Die Außenseiten 60 der Lastblöcke sind zum Anlaufen an die Flansche der Scheiben 12 und 14 profiliert. Es ist relativ einfach, eine ebene Außenseite 60 für das Kontaktieren der Scheiben zu erzeugen, wenn der Lastblock ein ganzstückiges Metallteil ist. Variieren die Platten bekannter Lastblöcke etwas in der Größe oder liegen sie unterschiedlich um das Gliederband herum, so können sich leichte Änderungen an den Außenseiten einstellen, die an den Scheiben des Getriebes anlaufen. Diese Änderungen führen zu einer unebenen Außenseite der Lastblöcke. Dann kann es passieren, daß nicht alle Lastblöcke die Scheiben des Getriebes kontaktieren. In diesem Fall stellt sich eine ungleichmäßige Lastverteilung zwischen den die Lastblöcke bildenden Platten ein und die Lastblöcke haben verminderten Wirkungsgrad bei der Drehmomentübertragung zwischen den Scheiben, wobei sich der Verschleiß im Betrieb des Getriebes erhöht. Die einstückigen, ganzteiligen Lastblöcke vermeiden diese Nachteile einiger Lastblöcke nach dem Stande der Technik.
  • Die Lastblöcke 50 sind leicht am Gliederband 32 anzuordnen. Sie werden im Kanal 80, der von den gegenüberliegenden Fingern 42a und 42b eines jeden Gliedes 36 des Gliederbandes gebildet ist, angeordnet. Das Anordnen der Lastblöcke im Kanal 80 und die Verwendung des Haltegliedes 92 zum Sichern der Lastblöcke vor einer Bewegung im Kanal ist einfach. Dieser Aufbau ist wesentlich vereinfacht gegenüber bekannten Lastblöcken, bei denen das Gliederband durch eine Öffnung des Lastblockes geführt werden muß. Diese Lastblöcke müssen dann von Bolzen gehalten werden, die an benachbarten Gliedergruppen befestigt sind. Bei dem bekannten System ist es deshalb erforderlich, daß die Lastblöcke beim Zusammenbau des Gliederbandes auf dem Gliederband angeordnet werden. Ein solcher Aufbau ist schwieriger und teurer als die hier beschriebenen Lastblöcke. Demzufolge ist das Gliederband billiger und einfacher zusammenzubauen als bekannte Gliederbänder.
  • Die auf die Lastblöcke 50 von den Gliederbändern des Getriebes übertragenen Kräfte werden in den Gabelungsbereich 48 der Glieder 36 eingeleitet. Diese Last verteilt sich dann auf die Gesamtbreite des Gliederbandes 32. Dies ist ein vorteilhafter Weg, die Kräfte von den Lastblöcken 50 auf das Gliederband 32 zu übertragen. Bei vielen bekannten Gliederbändern werden die Lastblöcke von Drehzapfen gehalten, welche benachbarte Gliedergruppen verbinden und so das Gliederband bilden. Bei diesen Systemen ergeben sich sehr hohe Kräfte auf kleinen Querschnitten der Bolzen oder Glieder bzw. den Lastblöcken. Diese hohen Kräfte begrenzt häufig die Last, die eine solche Gliederbauweise aufnehmen kann. Der vorliegende Aufbau überträgt die Kräfte dagegen von den Lastblöcken 50 auf das Gliederband 32, was die Lastkapazität des Gliederbandes wesentlich erhöht.
  • Fig. 7 zeigt ein weiteres Gliederband, bei dem jeder Finger 42a, 42b einen Vorsprung 96 hat, der in den Kanal 80 reicht. Auf jeder Seite der Lastblöcke 50 sitzt eine Ausnehmung 98. Die Ausnehmungen 98 fluchten mit den Vorsprüngen 96 der Finger. Sind die Lastblöcke 50 am Gliederband 32 angeordnet, so greifen die Vorsprünge 96 in die Nuten 98 und bewirken, daß die Lastblöcke 50 in Stellung neben den Gliedern 36 des Gliederbandes gehalten werden.
  • Die Fig. 8, 9, 10 und 11 zeigen ein weiteres Gliederband, bei dem die Lastblöcke 50 an einer Querbewegung auf dem Gliederband 32 gehindert sind. Bei dieser Bauweise werden mehrere Haltebügel 101 verwendet, um die Lastblöcke 50 am Gliederband zu befestigen. Die Haltebügel 101 sind an jeder Gruppe 34 von Gliedern 36 angeordnet und haben einen ersten Abschnitt 103, der über die Seite der Glieder 36 im Abstand und gegenüber dem Kanal 80 verläuft. Ein zweiter Teil 105 des Haltebügels verläuft längs der Seiten der Glieder. Der zweite Teil 105 endet mit einem Fuß 109, der sich unter dem Gelenkmittel 40 erstreckt. Das Gelenkmittel befestigt jedes Ende des Haltebügels 101 am Gliederband 32. Der Haltebügel greift auch über mindestens ein Teil der Enden der Lastblöcke 50, um diese an einer Bewegung quer zur Laufrichtung des Gliederbandes zu hindern. Die Nut 91 an den Enden der Lastblöcke 50 kann so angeordnet werden, daß der Fuß 109 am zweiten Teil 105 des Haltebügels 101 aufgenommen wird. Gemäß den Fig. 9 und 10 kann die Nut 91 am äußersten Ende der Lastblöcke 50 liegen. Die Nuten 91 an den Enden der Lastblöcke 50 können etwas größer sein als die Stärke des Fußes 109 am Haltebügel 101. Durch solche Nuten 91 können die Lastblöcke 50 etwas in Querrichtung im Kanal 80 beweglich sein, so daß sie sich ausrichten können, wenn sie in der Scheibe des Getriebes 10 laufen. Die Haltebügel 10 bewirken dann dennoch, daß die Lastblöcke 50 im von den Laschen 36 gebildeten Kanal 80 gehalten werden. Der Haltebügel 101 kann zweite Abschnitte 105 haben, die symmetrisch oder asymmetrisch ausgebildet sein können. In der Praxis hat sich gezeigt, daß asymmetrische zweite Abschnitte vorteilhaft sind, wie sie in Fig. 8 und 10 dargestellt sind. Bei einem asymmetrischen Profil verläuft der Fuß 109 auf jeder Seite des Haltebügels 101 in entgegengesetzten Richtungen und erfaßt ein Gelenkmittel 40 an einem Ende der Gliedergruppe 36. Auf diese Weise wird der Haltebügel 101 von den Gelenkmitteln 40 gehalten, die zu einer Gliedergruppe gehören, wodurch es keine Relativbewegung zwischen den Gelenkmitteln und dem Haltebügel gibt. Der Fuß 109 an jedem Ende des Haltebügels kann einen genuteten Abschnitt 111 aufweisen, der zu den Gelenkmitteln 40 ausgerichtet ist. Der genutete Abschnitt 111 macht es möglich, daß die Schwenkmittel sich verdrehen können, ohne daß dies zu einer wesentlichen Bewegung des Haltebügels führt. Der zweite Abschnitt 105 ist weiter so geformt, daß sich ein Spiel zwischen den Gelenkmitteln 40 ergibt, womit eine Verdrehung des Gelenkmittels 40 keine Bewegung des Haltebügels 101 zur Folge hat.
  • Am zweiten Abschnitt 105 des Haltebügels 101 kann gegenüber dem Fuß 109 eine Ausnehmung 115 vorgesehen sein. Die Ausnehmung 115 nimmt den Fuß 109 des benachbarten Haltebügels 101 auf. Somit können benachbarte Haltebügel ineinandergreifen, womit weniger Platz benötigt wird, und sie für die Gelenkbewegung des Gliederbandes weniger störend sind.
  • Der erste Abschnitt 103 des Haltebügels kann auch so gekrümmt sein, daß er sich zu den Gliedern 36 hinbiegt. Liegt der Haltebügel 101 auf den Gliedern 36, so wird der erste Abschnitt durch die Glieder verschoben und fungiert als Feder. Dann zieht der erste Abschnitt 103 den zweiten Teil 105 weg von den Lastblöcken. Sitzt der Fuß 109 unter den Gelenkmitteln 40, bewirkt die Federwirkung des ersten Abschnittes 103, daß der Fuß 109 auf jeder Seite des Haltebügels 101 in Kontakt mit den Gelenkmitteln 40 gehalten wird. Diese Federwirkung des ersten Abschnittes 103 unterstützt so die Halterung des Haltebügels am Gliederband.
  • Das Gliederband der Fig. 8 bis 11 funktioniert im wesentlichen wie das beschriebene Gliederband und besitzt auch die gleichen Vorteile. Darüber hinaus ist es sehr leicht, die Lastblöcke 50 im Kanal 80 anzuordnen. Nach dem Zusammenbau der Glieder 36 können die Lastblöcke 50 in den Kanal 80 eingesetzt werden, und die Haltebügel 101 werden aufgesetzt, um die Lastblöcke 50 im Kanal 80 in Stellung zu halten.
  • Fig. 12 zeigt ein weiteres Gliederband, bei dem die Lastblöcke 50 eine Nut 91 haben, die an jedem Ende der Lastblöcke 50 angeordnet ist. Die Nuten 51 sind genau am Ende der Lastblöcke 50 eingeschnitten. Ein Führungsglied 121 liegt am Außenglied an jeder Seite des Gliederbandes. Die Führungsglieder 121 greifen in die Nuten 91. Die Enden bestimmter Gelenkmittel 40 passen in die endseitigen Öffnungen 93 der Führungsglieder 121. Die Führungsglieder 121 hindern die Lastblöcke 50 an Bewegungen quer zur Laufrichtung des Gliederbandes 32. Die Führungsglieder 121 halten weiter die Lastblöcke 50 im Kanal 80, der zwischen den Fingern der Glieder 36 gebildet ist. Die Nuten 31 können etwas größer sein als die Dicke der Führungsglieder 121, so daß diese sich etwas in Querrichtung verschieben können. Diese geringe Querbewegung der Lastblöcke ermöglicht es, daß diese sich ausrichten, wenn sie durch die Scheiben des Getriebes 10 laufen. Die geringe Querverschiebung der Lastblöcke vermindert den Verschleiß zwischen den Lastblöcken 50 und den Führungsgliedern 121.
  • Die Fig. 13 mit 17 zeigen ein weiteres Gliederband, bei dem ein Federglied 131 an dem zuvor beschriebenen Gliederband 32 vorgesehen ist. Das Federglied 131 hat Finger 132a und 132b und bildet einen Kanal 134 für die Lastblöcke 50. Ein Federglied 131 ist an jeder Gruppe mit Gliedern 36 des Gliederbandes vorgesehen. Der Kanal 134 des Federgliedes fluchtet im wesentlichen mit dem Kanal 80, der von den anderen Gliedern 36 des Gliederbandes 32 gebildet ist, damit die Lastblöcke 50 aufgenommen werden können. Der Kanal 134 des Federgliedes 131 ist jedoch etwas kleiner als der Kanal 80, und der Lastblock 50 wird in den Kanal 134 eingepreßt, so daß er vom Federglied 131 befestigt ist. Das Federglied 131 hindert somit den Lastblock an einer Bewegung in Querrichtung im Kanal 80. Das Federglied 131 ist im wesentlichen sinusförmig, wenn man es im Gliederband von oben sieht, wie es in Fig. 14 dargestellt ist. Die Sinusform macht es möglich, daß das Federglied 131 in Querrichtung elastisch nachgibt und damit kleine Querbewegungen der Lastblöcke 50 zuläßt. Diese geringe Querbewegung verhindert eine Bewegung der Lastblöcke 50 gegenüber dem Federglied 131 und hält den Preßsitz zwischen dem Lastblock 50 und dem Federglied 131 aufrecht. Ohne diese Eigenschaft des Federgliedes, sich zusammen mit dem Lastblock 50 zu verschieben, würde sich der Preßsitz lösen können, wenn sich die Lastblöcke 50 beim Durchlauf durch die Scheiben des Getriebes 10 ausrichten. Durch das Federglied 10 können die Nuten an den Lastblöcken 50 wegfallen. Die Halteglieder 133 an jeder Seite des Gliederbandes 32, welche die Laschen zusammenhalten, haben eine Nut 135, die über die Oberseite der Lastblöcke 50 paßt. Der Einsatz der Federglieder 131 eliminiert mögliche Verschleißprobleme zwischen den Haltegliedern und den Nuten der Lastblöcke. Diese Bauweise des Gliederbandes ermöglicht weiter, daß die Lastblöcke 50 in den Kanal 80 eingebaut werden, nachdem die Glieder 36 des Gliederbandes zusammengebaut wurden. Dies vereinfacht den Zusammenbau und verringert dessen Kosten. Auch wenn nur ein Federglied 131 für jede Gruppe 34 der Glieder 36 dargestellt ist, können natürlich - wenn gewünscht - auch mehrere Federglieder verwendet werden und an verschiedenen Stellen in der Gliedergruppe eingesetzt werden.
  • Fig. 19 zeigt ein Merkmal, das zur Geräuschverminderung im Betrieb des Gliederbandes 32 verwendet werden kann. Dieses Konzept zur Lärmminderung beruht auf der Technik nach US-A-4,650,445 eines bekannten Gliederbandes. Es wird deshalb hier ausdrücklich auf die Offenbarung dieses U. S. Patentes Bezug genommen, da dies die Erläuterung der Erfindungsmerkmale wesentlich vereinfacht. Die Hauptunterschiede zwischen der vorliegenden Erfindung und der Offenbarung in US-A-4,650,445 bestehen darin, daß unterschiedliche Gliederbauweisen, Lastblöcke und Befestigungssysteme für die Lastblöcke in den Gliedergruppen bei der vorliegenden Erfindung Verwendung finden.
  • Wie in Fig. 19 zu sehen ist, befindet sich auf der linken Seite ein Standardglied 36, wie es zum Aufbau eines der zuvor beschriebenen Gliederbänder 32 verwendet werden kann. Das Glied hat beabstandete Öffnungen 38, 39 und einen Kanal 80. Einer der zuvor beschriebenen Lastblöcke 50 ist im Kanal 80 angeordnet. Die Mittelpunkte der Öffnungen 38 und 39 liegen auf einer Geraden 175, die im wesentlichen auf der Längsmittellinie des Gliedes 36 liegt.
  • Auf der rechten Seite der Fig. 19 ist ein Glied 136 dargestellt, mit dem eine Gruppe von Gliedern für ein Gliederband 32 gebildet werden kann. Das Glied 136 hat zwei längs beabstandete Öffnungen 138, 139. Das Glied 136 hat weiter einen Kanal 80 zur Aufnahme eines Lastblockes 50, wie bereits zuvor beschrieben. Ein Glied 136 befindet sich mindestens eine Längsöffnung 138, 139 im Abstand zur Geraden 175, die im wesentlichen entlang der Längsmittellinie des Gliedes 136 verläuft. Wie Fig. 19 zeigt, ist der Mittelpunkt der Öffnung 138 um ein geringes Maß oberhalb zur Gerade 175 verschoben, und der Mittelpunkt der Öffnung 139 liegt auf der Geraden 175. Es sollte jedoch verstanden werden, daß die Mittelpunkte der beabstandeten Öffnungen über bzw. unter der Geraden 175 im Abstand liegen können, und daß beide Öffnungen 138, 139 auch gegenüber der Geraden 175 versetzt sein können, entweder in der gleichen Richtung oder in entgegengesetzter Richtung. Für gewöhnlich können die Öffnungen 138, 139 in jeder Richtung zur Geraden 175 und bis zu etwa 5% der Teilungslänge des Gliedes 136 versetzt sein.
  • Baut man ein Gliederband 32, so hätte jedes Glied in einer Gliedergruppe die gleiche Ausrichtung der Öffnungen. Jede einzelne Gruppe kann jedoch auch aus Gliedern zusammengesetzt werden, bei denen die Anordnung der Öffnungen anders ist als bei den Gliedern der anderen Gruppen. Ein Gliederband kann aus Gruppen bekannter Gliedern 36 mindestens einer Gruppe von Gliedern 136 aufgebaut werden, bei dem die Öffnungen gegenüber der Bezugsgerade 175 versetzt angeordnet sind. Es ist auch möglich, die Gliedergruppen für das Gliederband 32 zu mischen, wobei jede Gliedergruppe eine bestimmte Ausrichtung erhält. Baut man mit unterschiedlich ausgerichteten Gliedergruppen, so können die Gliedergruppen in einem statistisch verteilten Muster oder auch in einem vorbestimmten Muster zum Gliederband miteinander verbunden werden. Ein so aufgebautes Gliederband hat eine im wesentlichen konstante Teilung. Das Glied 136 kann durch eine "verschobene" oder "versetzte" Öffnung beschrieben werden.
  • Die Bedeutung der Glieder 136 in der Gruppe eines Gliederbandes 32 liegt darin, daß die Lastblöcke 50 im Kanal 80, der von den Gliedern 136 gebildet wird, eine etwas andere Ausrichtung als die Lastblöcke 50 im Kanal 80 mit den Standardgliedern 36 erhalten. Somit berühren die zu den Gliedern 136 mit verschobenen Öffnungen gehörenden Lastblöcke 50 die Hälften der Riemenscheibe an einer anderen Stelle als die Lastblöcke 50 der Standardglieder. Dies unterbricht das Geräuschmuster, das von den Lastblöcken 50 erzeugt wird, wenn sie an den Scheiben der Riemenscheibe eines kontinuierlich veränderlichen Getriebes anlaufen. Auch wird das Sehnenmuster des Gliederbandes 32 geändert, das entsteht, wenn dieses in die Scheiben des Getriebes einläuft und aus ihnen ausläuft, wie es in dem '445 Patent erläutert ist.
  • Fig. 20 zeigt eine weitere Eigenschaft, die zur Verringerung des Betriebslärms eines Gliederbandes 32 verwendet werden kann. Auf der linken Seite der Fig. 20 ist ein bereits beschriebenes Standardglied 36 dargestellt. Das Standardglied 36 hat eine Teilungslänge A, die durch den Abstand zwischen dem Mittelpunkt der beiden Öffnungen 38 und 39 gegeben ist. Auf der rechten Seite der Fig. 20 ist ein anderes Glied 146 dargestellt, das in eine zweite Gliedergruppe eingesetzt werden kann, um das Gliederband 32 zu bilden. Das Glied 146 hat beabstandete Öffnungen 148, 149. Die Teilung für das Glied 146 ist durch die Linie B dargestellt und verläuft zwischen den Mittelpunkten der Öffnungen 148 und 149. Die Teilungslänge B des Gliedes 146 unterscheidet sich von der Teilungslänge A des dargestellten Gliedes. So ist in Figur A die Teilungslänge B etwas größer als die Teilungslänge A des Gliedes 36. Natürlich kann auch die Teilungslänge B kleiner sein als die Teilungslänge A, und die Erfindung dennoch zufriedenstellend arbeiten. Üblicherweise weicht die Teilungslänge B des Gliedes 146 von der Teilungslänge A des Standardgliedes 36 um ein Maß ab, das etwa 5% bis 50% der Teilungslänge A des Standardgliedes 36 beträgt.
  • Das Gliederband 36 besteht aus einer ersten Gruppe von Gliedern 36 und mindestens einer zweiten Gruppe von Gliedern 146, wie bereits erläutert worden ist. Ein Lastblock 50, wie er bereits vorstehend beschrieben wurde, liegt im Kanal 80, der von den Gliedern 36 und 146 gebildet ist. Jede Gliedergruppe besitzt nur einen Gliedertyp in jeder Gruppe, und das Gliederband 136 kann aus Gruppen mit Gliedern 36 und mit Gruppen aus Gliedern 146 gemischt sein. Die Gliedergruppen können statistisch oder in einem vorbestimmten Muster angeordnet werden.
  • Die Änderung der Teilungslänge für die zweite Gruppe mit Gliedern 146 im Gliederband 32 führt dazu, daß die Lastblöcke 50 die Scheiben des Getriebes an einer anderen Stelle berühren als die Lastblöcke 50, die zu den Gruppen der Gliedern 36 gehören. Wie bereits erläutert, bricht dies das Geräuschmuster auf, das vom Gliederband erzeugt wird und vermindert so den Lärmpegel des Gliederbandes erheblich.
  • Fig. 21 zeigt eine weitere Eigenschaft der Erfindung, die zur Verringerung des von einem Gliederband 32 im Betrieb erzeugten Lärms verwendet werden kann. Auf der linken Seite der Fig. 21 ist ein Standardglied 36 dargestellt, wie es bereits zuvor beschrieben wurde. Dieses Glied hat beabstandete Öffnungen 38 und 39 und einen Kanal 80, in den - wie zuvor beschrieben worden ist - ein Lastblock 50 angeordnet werden kann. Der Kanal 80 liegt so, daß der Mittelpunkt des Kanals auf einer Ebene D zu liegen kommt. Die Ebene D verläuft im wesentlichen senkrecht zur Laufrichtung des Gliederbandes und hat gleiche Abstände zu dem Mittelpunkt der Öffnungen 38 und 39. Damit läuft die Ebene D im wesentlichen durch den Mittelpunkt des Gliedes 36, und der Kanal 80 liegt symmetrisch zu dieser Ebene.
  • Rechts in Fig. 21 ist ein weiteres Glied 156 mit beabstandeten Öffnungen 158, 159 dargestellt. Das Glied 159 hat einen Kanal 180, dessen Mittelpunkt von der Ebene D beabstandet ist, die durch den Mittelpunkt des Gliedes 156 läuft und rechtwinklig zur Laufrichtung des Gliederbandes 32 liegt. Wie in Fig. 21 zu sehen ist, ist der Kanal 160 mit seinem Mittelpunkt auf der Linie E gegenüber der Linie D in einer Richtung auf die Öffnung 158 hin versetzt. Der Mittelpunkt E des Kanals 180 kann aber auch gegenüber der Ebene D in einer Richtung auf die Öffnung 159 hin versetzt sein. Der Mittelpunkt des Kanals 180 kann in beiden Richtungen aus der Ebene D und bis zu 35% der Teilungslänge des Gliedes 156 herausgerückt sein.
  • Wie erläutert, erhält jede Gliedergruppe im Gliederband 32 nur eine Gliederart; entweder das Standardglied 36 oder das Glied 156 mit verschobenem Kanal. Mindestens eine Gruppe von Gliedern 156 mit verschobenem Kanal sollte im Gliederband angeordnet sein. Das Gliederband 32 kann aus einer Mischung von Gliedergruppen aufgebaut werden, bei denen jede Gruppe Glieder einer bestimmten Ausrichtung hat. Wird ein Gliederband aus Gruppen unterschiedlich orientierter Glieder aufgebaut, können die Gliedergruppen statistisch verteilt oder in einem bestimmten Muster zum Gliederband verbunden werden.
  • Wie erwähnt, führt der verschobene Kanal 180 der Glieder 156 dazu, daß die Lastblöcke an den Scheiben der Riemenscheiben des Getriebes an anderen Stellen laufen als die Lastblöcke der Standardglieder 36. Dies ändert Muster und Frequenz des vom Gliederband 32 erzeugten Lärms und mindert das Gesamtgeräusch während des Gliederbandbetriebes.
  • Fig. 22 zeigt eine weitere Eigenschaft, die zur Minderung des vom Gliederband 32 erzeugten Lärms verwendet werden kann. Links in Fig. 22 ist ein Standardglied 36 beschrieben. Das Glied hat beabstandete Öffnungen 38, 39 und einen Kanal 80, in dem ein zuvor beschriebener Lastblock 50 angeordnet werden kann. Die Öffnungen 38 und 39 haben einen Mittelpunkt, der auf der Bezugsgeraden 175 liegt, welche im wesentlichen durch die Mittelpunkte der Glieder 36 in Querrichtung zur Laufrichtung des Gliederbandes 32 verläuft. Die Oberseite des Kanals 80 ist um einen Abstand F von der Bezugsgeraden 175 entfernt.
  • Rechts in Fig. 22 ist ein Glied 166 dargestellt, das beabstandete Öffnungen 168 und 169 aufweist, die im Mittelpunkt der auf der Bezugsgeraden 175 liegen, die im wesentlichen durch die Mittelpunkte des Gliedes 166 läuft. Ein Kanal 188 ist im Glied 166 angeordnet und dient zur Aufnahme eines Lastblockes 50, wie zuvor beschrieben wurde. Die Oberseite des Kanals 181 ist im Abstand G von der Bezugsgeraden 175 beabstandet. Der Abstand G unterscheidet sich vom Abstand F der Standardglieder 36. So ist der Abstand G in Fig. 22 etwas größer als der Abstand F, den der Kanal 80 von der Bezugsgeraden 175 hat. Natürlich kann auch der Abstand G etwas größer oder kleiner als der Abstand F des Standardgliedes 36 sein. Der Ab stand G der Oberseite des Kanals 181 von der Bezugsgeraden 175 kann in jeder Richtung vom Abstand F eines Standardgliedes 36 bis zu 10% der Teilungslänge des Gliedes 166 abweichen.
  • Ein Gliederband kann mit Gruppen aus Standardgliedern 36 und Gruppen aus Gliedern 166 auf die bereits erläuterte Art und Weise aufgebaut werden. Die Gruppen aus Gliedern 166 können statistisch verteilt oder in einem vorbestimmten Muster im Gliederband angeordnet werden. Die Gruppen mit den Gliedern 166 orientieren die Lastblöcke 50 anders gegenüber der Bezugsgeraden 175, als die Lastblöcke 50 in den Gruppen mit den Standardgliedern 136 angeordnet sind. Dies führt dazu, daß die Lastblöcke 50 in den Gruppen mit den Gliedern 166 die Scheiben des Getriebes an anderen Stellen kontaktieren als die zu den Gruppen mit Standardgliedern 36 gehörenden Lastblöcke 50. Dies bricht das vom Getriebe erzeugte Geräuschmuster auf und mindert die Betriebsgeräusche des Gliederbandes 32.
  • Fig. 23 zeigt eine weitere Eigenschaft der Erfindung, die zur Geräuschminderung des von einem Gliederband 32 erzeugten Lärms dienen kann. Das dieser Bauweise zugrundeliegende Konzept ähnelt dem der vorgenannten US-A-4,516,964, auf deren Offenbarung hier ausdrücklich Bezug genommen wird, da dies die Erläuterung der Erfindungsmerkmale wesentlich vereinfacht. Der Hauptunterschied zwischen der technischen Lehre des '964 Patentes und der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß die Lastblöcke und das System zum Halten der Lastblöcke im Gliederband sich von der im '964 Patent dargestellten Weise unterscheidet.
  • In Fig. 23 ist oben ein Gliederband 32 dargestellt, dessen Bauweise der in dieser Patentanmeldung bereits beschriebenen Art entspricht. Ein Lastblock 50 ist auf bereits beschriebene Art und Weise mit dem Gliederband 32 verbunden. Die Breite des Lastblockes 50 ist durch die Abmessung H gegeben. Das Gliederband 32, das im unteren Teil der Fig. 23 dargestellt ist, entspricht im wesentlichen dem zuvor erläuterten Gliederband, mit dem Unterschied, daß ein zugehöriger Lastblock 150 vorgesehen ist, dessen Breite der Abmessung I entspricht. Der Lastblock 150 ist im wesentlichen identisch zum Lastblock 50 mit dem Unterschied, daß die Breite des Lastblockes 150 sich etwas von der Breite des Lastblockes 50 unterscheidet. In Fig. 23 ist der Lastblock 50 etwas schmaler dargestellt als der Lastblock 50. Normalerweise ist der Lastblock 150 etwa 0,051 mm (0,002 inch) bis 0,203 mm (0,008 inch) breiter oder schmäler als der Lastblock 50 des Gliederbandes.
  • Das Gliederband 32 wird aus mindestens einer Gliedergruppe mit einem Lastblock 150 aufgebaut. Außerdem können die Lastblöcke 150 im Gliederband statistisch verteilt oder in einem vorbestimmten Muster verwendet werden. Die Breitenabweichung zwischen den Lastblöcken 50 und 150 ist klein genug, daß alle Lastblöcke die Scheiben der Riemenscheiben des Getriebes kontaktieren. Da aber die Lastblöcke sich in der Breite etwas unterscheiden, kontaktieren sie die Scheiben an unterschiedlichen radialen Stellen, was das Geräuschmuster, das beim Anlaufen der Lastblöcke an die Scheiben entsteht, aufbricht und das Gesamtgeräusch, das beim Betrieb des Gliederbandes entsteht - wie vorstehend beschrieben - mindert. Da die Scheiben der Riemenscheiben unter einem Winkel verlaufen, ist der radiale Versatz in den Scheiben für den Lastblock 150 erheblich größer als der Breitenunterschied zwischen den Lastblöcken 50 und 150.
  • Die Fig. 24 mit 28 zeigen eine weitere Eigenschaft der Erfindung, die zur Minderung des Lärms verwendet werden kann, der von einem Gliederband erzeugt wird. Das Konzept der Fig. 24 ähnelt der technischen Lehre der US-A-4,708,701, deren Offenbarung hier ausdrücklich einbezogen wird, um die Erläuterung der Erfindung zu vereinfachen. Die Hauptunterschiede zwischen diesem '701 Patent und der vorliegenden Erfindung liegen in der Form der Lastblöcke und im System zum Halten der Lastblöcke im Gliederband 32.
  • Fig. 24 zeigt ein Standardglied 36 mit beabstandeten Öffnungen 38 und 39, deren Mittelpunkte auf der Bezugsgeraden 175 liegen, die im wesentlichen durch den Mittelpunkt des Gliedes 36 in einer Richtung parallel zur Laufrichtung des Kettenriemens verläuft. Das Glied 36 hat auch einen Kanal 80 zur Aufnahme eines Lastblockes 50, wie zuvor bereits beschrieben wurde. Gelenkmittel liegen in den fluchtenden Öffnungen 38, 39 und verbinden die verschachtelten Gliedergruppen miteinander, wie zuvor bereits beschrieben wurde. Die Gelenkmittel bestehen aus zwei asymmetrischen Bolzen 140, 141, die schwenken bzw. kippen und damit für eine gelenkige Verbindung benachbarter Glieder sorgen. Wegen der asymmetrischen Bauweise der Bolzen 140, 141 ist der Kontaktpunkt 177 zwischen zwei Bolzen in Fig. 27 gegenüber der Referenzlinie 175 verschoben, die durch die Mittelpunkte der Öffnungen 38, 39 in Richtung auf den Kanal 80 zuläuft. Der Kontaktpunkt 177 der Bolzen 140, 141 definiert den Gelenkpunkt für die Gruppen von Gliedern 36, die den Kettenriemen 32 bilden. Durch Verwendung der asymmetrischen Bolzen 140, 144 kann man den Gelenkpunkt aus dem Mittelpunkt der Öffnungen 38, 39 herausschieben. Die asymmetrischen Bolzen ändern die Stelle, an der die Lastblöcke 50 in den Kanälen 80 die Scheiben der Riemenscheiben des Getriebes kontaktieren und verringern so den vom Gliederband erzeugten Lärm. Wie Fig. 25 zeigt und auch in dem '701 Patent erläutert ist, liegt der Kontaktpunkt 178 im wesentlichen auf der Referenzlinie 175, die durch die Mittelpunkte der Öffnungen 38, 39 läuft, wenn einer der asymmetrischen Bolzen 140, 141 anders herum eingesetzt wird. So zeigt Fig. 36, daß der Kontaktpunkt 179 auf der Bezugslinie 175 in einer Richtung weg vom Kanal 80 wandert, wenn beide asymmetrische Bolzen 140, 141 in den Öffnungen 38, 39 gedreht werden. Somit kann man mittels der asymmetrischen Bolzen 140, 141 den Kontaktpunkt für die Bolzen verschieben und den Gelenkpunkt für die Gliedergruppen ändern. Die unterschiedlichen Gelenkpunkte für die Gliedergruppen führen dazu, daß die Lastblöcke die Scheibenhälften an unterschiedlichen Stellen kontaktieren und - wie bereits ausgeführt wurde - dadurch den vom Gliederband 32 erzeugten Lärm mindern. Die asymmetrischen Bolzen können entweder statistisch verteilt im Gliederband angeordnet werden oder in einem bestimmten Muster vorgesehen werden, um die gewünschten Geräuscheigenschaften zu erzielen.
  • Das in den Fig. 24 bis 26 gezeigte Konzept führt zu einem Gliederband, das in Betrieb und hinsichtlich der Geräuschverminderung dem in Fig. 19 gezeigten Konzept mit verschobenen Öffnungen sehr ähnlich ist. Jedoch erfolgt hier die Geräuschminderung durch Änderung der Bolzen, die die Gliedergruppen zum Gliederband verbinden. Es ist einfacher und billiger, die Bolzen zu ändern als die Öffnungen der Glieder. Auch ist es einfacher, ein Gliederband mit asymmetrischen Bolzen zu bauen, da die Wahrscheinlichkeit gering ist, daß diese dann falsch eingesetzt werden. So bietet der Aufbau der Fig. 24 mit 26 einen Weg zur Minderung des vom Gliederband 32 erzeugten Lärms, der billig und einfach in der Herstellung ist.
  • Fig. 27 zeigt ein weiteres Merkmal der Erfindung zur Minderung des von einem Gliederband 32 in Betrieb erzeugten Lärms. In Fig. 27 hat das Standardglied 26 zwei beabstandete Öffnungen 38 und 39 und einen Kanal 80 zur Aufnahme des Lastblockes 50, wie dies bereits beschrieben worden ist. In den Öffnungen 38, 39 sitzen zwei Bolzen 170, 171, welche Gelenkmittel 173 bilden. In dieser Ausführungsform haben die Bolzen 170, 171 nicht die gleiche Größe. Stattdessen ist der Bolzen 171 wesentlich größer als der Bolzen 170. Der Bolzen 171 ist etwas größer und der Bolzen 170 etwas kleiner als der Bolzen 40, die bereits in dieser Patentanmeldung beschrieben wurden. Durch die Bolzen 170, 171 verändert sich die Lage des Kontaktpunktes 180 für die Bolzen 170, 171 gegenüber den Öffnungen 38, 39. Wie in Fig. 27 dargestellt ist, liegt der Kontaktpunkt 180 in den Öffnungen 38, 39 weiter auseinander, wodurch die Gelenkpunkte des Gliederbandes mit einer Gruppe aus Gliedern 36 mit den Bolzen 170, 171 größeren Abstand voneinander haben. Dies verlängert die wirksame Teilungslänge für die Gliedergruppen mit dem Bolzen 170, 171. Natürlich können die Bolzen auch so ausgebildet werden, daß der Kontaktpunkt 180 zwischen den Bolzen 170 und 171 näher zusammenrückt, so daß die wirksame Teilungslänge der Gliedergruppen mit den Bolzen 170, 171 kürzer ist. Verwendet man die in Fig. 27 dargestellten Bolzen, kann die wirksame Teilungslänge für eine Gliedergruppe vergrößert oder verkleinert werden, was dazu führt, daß der Lastblock 50 im Kanal 80 die Scheiben der Riemenscheibe des Getriebes an anderen Stellen kontaktiert, als die zu einem Standardglied 36 mit Standardbolzen 40 gehörenden Lastblöcke. Die Gliedergruppen mit den Bolzen 170, 171 können statistisch im Gliederband 32 verteilt werden, oder es kann ein vorbestimmtes Muster verwendet werden, um diese Gliedergruppen im Gliederband anzuordnen. Das in Fig. 27 dargestellte Konzept führt zu Gliedergruppen im Gliederband, die den Gruppen mit Gliedern 146 der Fig. 27 sehr ähnlich sind. Jedoch wird in dieser Ausführungsform die Änderung der wirksamen Teilungslänge der Gliedergruppen da durch erreicht, daß die Bolzen modifiziert werden, die in den Öffnungen 38, 39 angeordnet sind, anstelle andere Gliedergruppen zu verwenden, deren Öffnungen in den Gliedern verschoben sind.
  • Fig. 28 bis 30 zeigen ein Gliederband, das gemäß der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist. Das Gliederband 50 hat mehrere Glieder 251 und 252. Die Glieder 251 und 252 sind in Seitenansicht sehr ähnlich, jedoch unterscheidet sich ihre Dicke manchmal abhängig vom Ort und vom Zweck des Gliedes im Gliederband 250. Die Glieder 251 und 252 haben Hauptabschnitte 253 und daran hängende Finger 254, die einen Kanal 255 bilden. Die Glieder 252 und 253 bilden beabstandete Öffnungen 258, in denen querverlaufende Bolzen 259 sitzen.
  • Das Gliederband 250 umfaßt weiter einen querverlaufenden Lastblock 260 mit einem Mittenabschnitt 261, der in fluchtenden Kanälen 255 der Glieder 251 oder 256 sitzt. Die Enden 262 der Lastblöcke 260 sind zum Anlaufen an die Wände der Riemenscheiben 12 und 14 des Getriebes 10 geeignet ausgebildet. Die Lastblöcke 260 haben weiter einen Abschnitt mit einer Ausnehmung 263 nahe den Enden 262. Die Abschnitte mit den Ausnehmungen 263 liegen an jeder Seite des Lastblockes 260 und verlaufen in einer Richtung, die im wesentlichen senkrecht zur Laufrichtung des Gliederbandes 250 liegt. Nahe den Enden 262 des Lastblockes 260 ist ein Halteglied 266 angeordnet, das einen unteren Haltekanal 267 hat, so daß der Abschnitt mit der Nut 263 im Haltekanal 267 zu liegen kommt. Normalerweise sitzt der Abschnitt mit der Nut 263 im Preßsitz im Haltekanal 267, um die Lastblöcke 260 im Kanal 255 in Stellung zu halten. Die Halteglieder 266 haben Öffnungen 268. Die Bolzen 259 haben gestufte Enden 269, die in den Öffnungen 268 liegen und dort befestigt sind.
  • Wie Fig. 30 zeigt, ist der Abstand zwischen einer Tangente am Boden der Öffnungen 258 und einer Tangente am oberen Ende des Kanals 255 der Glieder 251 und 252 des Gliederbandes 250 durch die Strecke "A" gegeben. Die Abmessung "B" zeigt den kürzesten Abstand zwischen den Öffnungen 258 und dem Kanal 255. Der die Abmessung "B" wiedergebende Teil des Gliedes muß für ausreichende Stabilität des Gliedes geeignet sein. Die Abmessungen "A" und "B" sind direkt mitein ander verknüpft. Möchte man die Stabilität eines Gliedes steigern, kann die Abmessung "A" erhöht und die Abmessung "B" verringert werden. Wird die Abmessung "A" dabei nicht erhöht, muß man die Öffnungen 258 weiter wegrücken, um im Bereich des Gliedes, das die Abmessung "A" hat, genug Material vorzusehen, um ausreichende Stabilität des Gliedes zu erhalten. Ein Auseinanderrücken der Öffnungen 258 erhöht die Teilungslänge des Gliederbandes 250, was zu einem lärmenderen und damit weniger wünschenswerten Gliederband führt. Möchte man die Teilungslänge der Glieder in einem Gliederband verringern, kann die Abmessung "A" verringert werden, um mehr Material in dem Bereich des Gliedes zu haben, der der Abmessung "B" entspricht. Somit bietet die Vergrößerung der Abmessung "A" eine Möglichkeit, die Stabilität des Gliedes zu erhalten und zugleich die Teilungslänge des Gliedes zu vermindern. Der Abstand "A" muß mindestens 7% der Teilungslänge betragen, vorzugsweise beträgt er 1,5% der Teilungslänge. Die obere Grenze für die Abmessung "A" ist weniger wichtig und kann zwischen 21% und 50% oder mehr der Teilungslänge liegen.
  • Ein weiterer Vorteil des Bandaufbaues der Fig. 30 liegt darin, daß der Boden des Lastblockes 160 unter die Finger 254 ragt, die den Kanal 255 bilden. Dadurch kann der Lastblock 160 tiefer in den Scheiben 12 und 15 des Getriebes laufen. Diese Eigenschaft vergrößert den Verstellbereich des Getriebes.

Claims (2)

1. Gliederband insbesondere zur Verbindung von Kegelscheiben (12, 14) eines Gliederbandgetriebes (10) mit
- mehreren abwechselnd angeordneten Gruppen von Gliedern (251, 252), wobei jede Gruppe mehrere quer angeordnete Glieder (251, 252) hat,
- Gelenkmitteln (40), die die nebeneinanderliegenden Gruppen von Gliedern (251, 252) zu einer Endlosschleife verbinden,
- einem von den Gliedern (251, 252) gebildeten Kanal (255),
- mehreren mit den Gliedern (251, 252) verbundenen Lastblöcken (260), die im Kanal (255) angeordnet sind, wobei die Stirnseiten (262) jedes Lastblockes (260) zum Kontakt mit den Riemenscheiben (12, 14) des Getriebes (10) dienen,
- wobei jeder Lastblock (260) an beiden Enden eine Ausnehmung (263) hat, die sich an beiden Seiten des Lastblockes (260) erstrecken, und
- einem Halteglied (266), das an den Enden jeder Gruppe von Gliedern (251, 255) angeordnet ist und einen Haltekanal (267) hat, der zum Eingriff in eine der Ausnehmungen (263) des Lastblockes (260) ausgerichtet ist, um das Halten des Lastblockes (260) im Kanal (255) zu unterstützen, dadurch gekennzeichnet, daß
- der Eingriff zwischen dem Haltekanal (267) jedes Haltegliedes (266) und der Ausnehmung (263) jedes Lastblockes durch einen Preßsitz erfolgt, um die Lastblöcke (260) in den Kanälen (255) zuhalten.
2. Gliederband nach Anspruch 1, bei dem die Ausnehmung (263) auf jeder Seite des Lastblockes (260) angeordnet ist, und in einer Richtung verläuft, die im wesentlichen rechtwinklig zur Förderrichtung des Gliederbandes (32) verläuft.
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