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DE60206553T2 - CVT-Kettenriemen mit an Kettenlaschen auf oder zwischen Bolzenenden angebrachten Verschleisskissen - Google Patents

CVT-Kettenriemen mit an Kettenlaschen auf oder zwischen Bolzenenden angebrachten Verschleisskissen Download PDF

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DE60206553T2
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BorgWarner Inc
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G5/00V-belts, i.e. belts of tapered cross-section
    • F16G5/16V-belts, i.e. belts of tapered cross-section consisting of several parts
    • F16G5/18V-belts, i.e. belts of tapered cross-section consisting of several parts in the form of links

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  • Chain Conveyers (AREA)

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung betrifft das Gebiet mechanischer Antriebsketten für stufenlose Getriebe. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Kettenband eines stufenlosen Getriebes (CVT = continuously variable transmission), das von einem Lasche-und-Bolzen-Typ ist.
  • BESCHREIBUNG DES VERWANDTEN STANDES DER TECHNIK
  • In den letzten Jahren wurde bedeutende Forschung und Entwicklung stufenlosen Getrieben (CVT) für automobile Anwendungen gewidmet. Ein CVT stellt einen Teil der mechanischen Verbindung zwischen dem Motor des Fahrzeugs und den Antriebsrädern bereit, das zur Steuerung der Drehmomentabgabe des Motors verwendet wird.
  • Ein CVT arbeitet im Allgemeinen unter der Verwendung von mehreren veränderlichen Riemenscheiben, die auf parallelen Achsen befestigt, durch ein endloses Kettenband verbunden sind und typischerweise aus Metall oder elastomeren Materialien bestehen. Eine erste veränderliche Riemenscheibe ist auf einer Antriebswelle angeordnet und wird mechanisch durch den Fahrzeugmotor angetrieben. Eine zweite veränderliche Riemenscheibe ist auf einer Antriebswelle angeordnet und wird durch die erste Riemenscheibe über das Kettenband angetrieben. Die zweite Riemenscheibe wirkt über zusätzliche Antriebskomponenten, um das Drehmoment auf die Antriebsräder des Fahrzeugs zu übertragen. Jede Riemenscheibe dreht sich um eine unabhängige Welle und wird durch das Zusammenwirken von zwei Scheiben der Riemenscheibe gebildet, während eine davon in einer Richtung entgegengesetzt von der anderen axial bewegbar ist. Die auf der Riemenscheibenachse befestigten Scheibenpaare bilden die Innenflächen der Riemenscheibe. Die Profile der inneren Flächen sind im Allgemeinen derart geneigt, dass die zwei inneren Scheibenflächen in Richtung der Riemenscheibenachse konvergieren. Wenn zumindest eine der Scheiben in Bezug auf die andere Scheibe axial bewegbar ist, kann eine Änderung des die gegenüberliegenden inneren Flächen trennenden Abstands erzielt werden.
  • Die Kontaktoberfläche der Kette oder des Bandes beziehungsweise Riemens, der als ein Energieübertragungselement wirkt, ist im Eingriff mit den Innenflächen der Scheiben der Riemenscheibe und überträgt das Drehmoment durch Reibung. Die konventionellsten Lastblockkonfigurationen umfassen Lastblöcke mit einer Kontaktoberfläche, die eine ebene Oberfläche umfasst. In derartigen Konfigurationen sind die Kontakte beziehungsweise Verbindungen mit konventionellen konischen Scheiben Linienkontakte (das heißt das kontaktierte beziehungsweise verbundene Gebiet ist ein Band) und keine Punktkontakte. Wenn das Kettenband über die Riemenscheibe läuft, ist der Punkt, wo der Lastblock oder die Erfindung gelagert ist, als die Teillinie definiert. Die Teilung P (P = pitch) ist der Abstand zwischen aufeinander folgenden Gliederungen.
  • Während des Betriebs des CVT kann eine bewegbare Scheibe an der ersten Riemenscheibe axial entlang der Riemenscheibenachse bewegt werden, so dass der Abstand vergrößert oder verkleinert wird, der die Innenflächen der Scheiben der ersten Riemenscheibe trennt. Gleichzeitig verringert oder vergrößert eine bewegbare Scheibe an der zweiten Riemenscheibe den Abstand, der die Innenflächen der Scheiben der zweiten Riemenscheibe trennt, so dass die geforderte Gesamtkettenlänge für die Schleife um die zwei Riemenscheiben erhalten bleibt.
  • Wenn die Scheibenelemente geradlinig entlang der Achse der Riemenscheibe bewegt werden, wird der effektive Riemenscheibenradius aufgrund der geneigten inneren Flächen der Scheiben vergrößert oder verkleinert. Die Lage der Gelenkverbindung des Kettenbands oder die neutrale Achse (das heißt die Teilungslinie) um den Zwischenumfang der Innenflächen der Riemenscheibe definiert den effektiven Radius der Riemenscheibe. Wenn sich der Trennungsabstand der Innenflächen der Scheiben der ersten Riemenscheibe verringert, wird das Kettenband dazu gezwungen, eine Verbindung bei einer größeren radialen Entfernung herzustellen, wenn es entlang der geneigten inneren Scheibenfläche aufwärts wandert und sich die Teilungslinie ändert. Gleichzeitig wird der effektive Radius der zweiten Riemenscheibe durch die Beabstandung der Scheiben darin zu gleichem Anteil verringert. In gleicher Weise wie bei der ersten Riemenscheibe wird das Kettenband dazu gezwungen, die Riemen scheibe bei einer kleineren radialen Entfernung zu kontaktieren und die Teilungslinie wird verändert. Daher kann das Verhältnis der Riemenscheibenradien stufenlos verändert werden, um das gewünschte abschließende Antriebsverhältnis für die spezifischen Betriebsbedingungen des Fahrzeugs zu erhalten. Durch diesen Vorgang ändert das CVT das „Gang"-Verhältnis des Getriebes – das Verhältnis der Geschwindigkeiten der Antriebs- und der Abtriebswelle – in einer kontinuierlichen Weise.
  • Typischerweise verlaufen die geneigten inneren Scheibenflächen im Allgemeinen linear (konisch). Es werden jedoch ebenfalls krummlinige Profile der inneren Scheibenflächen verwendet, um den Gesamtquerschnitt der CVT-Riemenscheiben zu reduzieren.
  • In der Vergangenheit war die allgemeinste Konfiguration eines Kettenbands, das mechanisch die Riemenscheiben verbindet, ein konventionelles Kettenband mit einer Mehrzahl von miteinander verbundenen Belastungsblöcken. Das Kettenband kann eine Vielzahl von Kettenglieder- und Blockkonfigurationen aufweisen, wie zum Beispiel Bolzen- oder Hebelketten, Gliederbänder, etc. Eine derartige Kette überträgt Energie in konventioneller Weise, indem eine Zugkraft über die Kettenglieder und Bolzen der Kette übertragen wird. Dieser Kettentyp hat Nachteile während des Betriebs des CVT, weil sehr große Druckkräfte erforderlich sind, um die Energie von den Scheiben auf das Getriebeband zu übertragen. Wenn in einem CVT eine konventionelle Kette verwendet wird, bewirkt diese Druckkraft einen Verschleiß der Kette, und sie kann die Bolzen und Kettenglieder bzw. Laschen der Kette verformen.
  • Im Stand der Technik wurden verschiedene Versuche unternommen, um das Problem der Kettenabnutzung im CVT anzugehen. Das US-Patent mit der Nummer 3,431,724 von Steuer offenbart eine Kette mit Gliedern einheitlicher Konstruktion, die in der Mitte der äußeren Oberfläche der Glieder angeordnete Verschleißkissen aufweisen. Das US-Patent mit der Nummer 4,944,715 von Ueda et al. offenbart eine Kette, in der die äußeren Gliederplatten mittige Verschleißkissen aufweisen, die integral mit den Kettengliederplatten ausgebildet sind. Ein Problem mit derartigen Ketten des Standes der Technik besteht jedoch darin, dass wegen der Anordnung der Verschleißkissen an den Kettengliedern selbst die großen Druckkräfte der CVT-Riemenscheiben die Kettenlaschen zusammendrücken, wodurch ungewollte Reibung zwischen den einander zugewandten Paaren von Gliederplatten erzeugt wird und ein potentielles Biegen und Zerbrechen der Kettenglieder stattfindet. Die US-Patente mit den Nummer 5,052,985 und 5,306,214 von Masuda et al. offenbaren Ketten mit Verschleißkissen, die über den Bolzen angeordnet sind. Ein Problem mit diesen Ketten des Standes der Technik besteht darin, dass aufgrund der Anordnung der Verschleißkissen über den Bolzen die hohe Druckkraft der CVT-Riemenscheiben die Bolzen zusammen drückt, wodurch ein potentielles Verbiegen der Bolzen und ein Beschädigen der entsprechenden Glieder stattfindet. In einer Mehrfachplattenverbindungskette kann der Druck der äußeren Platten mit den Belastungsblöcken die inneren Glieder zusammen drücken, wodurch ein gesteigerter Widerstand gegenüber dem erforderlichen Biegen der Kette erzeugt wird.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung ist durch ein Kettenband gemäß Anspruch 1 definiert.
  • Das Kettenband für ein CVT umfasst eine Mehrzahl von Kettengliedern, während jedes Kettenglied eine Mehrzahl von parallelen Zuggliederplatten beziehungsweise Zugverbindungslaschen aufweist. Jede Gliederplatte umfasst Verbindungslöcher, die im Wesentlichen in Richtung der Enden der Gliederplatten bzw. -laschen angeordnet sind, während jedes Kettenglied mit einem angrenzenden Kettenglied durch einen Bolzen verbunden ist, dessen zwei Enden durch die überlappenden Verbindungslöcher in angrenzenden Gliederplatten laufen. Verschleißkissen sind an den äußeren Gliederplatten angeordnet. Eine Hülse, die zumindest so lang ist wie die Dicke der Zuggliederplatten, umgibt koaxial die Kettenbolzen, die durch die überdimensionierten Löcher in den Gliederplatten laufen. Durch die Hülse werden Druckkräfte zwischen den Verschleißkissen übertragen, so dass die durch die Scheiben aufgebrachten Druckkräfte nicht den Bolzen deformieren oder die Gliederplatten zusammendrücken. Die Verschleißkissen sind mittig an der Mittellinie der Kette ausgerichtet und verjüngen sich, um mit der Verjüngung der Scheiben der Riemenscheibe zusammenzupassen. Die Verschleißkissen sind ebenfalls derart konstruiert, dass die Mittellinie der Verschleißkissen die Mittelachse der Riemenscheibe schneidet, wenn die Kette verwendet wird.
  • Für ein besseres Verständnis dieser und anderer Aspekte der Erfindung sollte auf die folgende detaillierte Beschreibung in Verbindung mit den begleitenden Figuren Bezug genommen werden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • 1 zeigt eine Schnittansicht der bewegbaren Hälften der Riemenscheibe (minus eine) eines CVT, um den Kettenweg und ein Kettensegment in einer 1:1-Antriebsphase zu illustrieren.
  • 2 zeigt ein Kettensegment, das die Komponenten der vorliegenden Erfindung darstellt.
  • 3 zeigt ein Segment des Kettenbandes der vorliegenden Erfindung, um darzustellen, wie die Oberflächen der Verschleißkissen mit dem konischen Winkel der Riemenscheibe zusammenpassen und wie das Verschleißkissen um die Riemenscheibenachse angeordnet ist und von ihr strahlförmig ausgeht und wie es die Kettenteilungslinie zwischen zwei Bolzen halbiert.
  • 4 zeigt ein Kettensegment, um die Komponenten einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darzustellen, in der doppelt so viele Verschleißkissen durch Anbringen eines Verschleißkissens an jedem Ende jedes Bolzens verwendet werden.
  • 5 stellt dar, wie ein minimaler Spielraum zwischen den Verschleißkissen vom Bolzen zum großen Ende die Kissenoberflächen in einem geraden Strang ausgerichtet hält, um einen geeigneten Eingriff mit den Kegeln der Riemenscheibe zu realisieren.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung ist ein Kettenband für ein stufenloses Getriebe, wie zum Beispiel der Typ mit den Riemenscheibenhälften oder „Scheiben", die sich axial zueinander und voneinander weg bewegen, wodurch der Abstand zwischen ihnen an einer gegebenen radialen Entfernung vergrößert oder verkleinert wird. Das erfindungsgemäße Kettenband weist eine definierte Breite auf mit radialen Verschleißkissen, die bevor zugt entlang und von der Mittelachse der Riemenscheibe ausgehend und in dem gleichen Winkel wie die Riemenscheibenoberfläche hervorspringen. Die Verschleißkissen stellen einen beinah linienförmigen Kontakt mit der Riemenscheibe unabhängig von der radialen Anordnung her, weil sie im Verhältnis zu den Bolzen positioniert sind. Gemäß einer Ausführungsform ist die Breite der Verschleißkissen relativ schmal aber ausreichend, um kleinere Abweichungen zu berücksichtigen, und die Seiten sind winklig oder parallel. Die Länge kann dem Bedarf entsprechend ausgebildet sein, um die Reibung zum Übertragen des erforderlichen Drehmoments bereitzustellen.
  • 1 zeigt ein Schnittbild der bewegbaren Riemenscheibenhälften 2 eines CVT, um den Kettenweg 4 und ein Segment der Kette 6 in einer 1:1-Antriebsphase (das heißt bei der gleichen radialen Anordnung in jeder Riemenscheibe) darzustellen. Eine Scheibe 2 wurde weggelassen, um die Kettenverbindungen 6 zu veranschaulichen.
  • Bezug nehmend auf 2 ist ein Kettensegment gezeigt, um die Komponenten der vorliegenden Erfindung darzustellen. Das CVT-Kettenband der Erfindung umfasst eine Kette mit einer Mehrzahl von Kettengliedern, während jedes Kettenglied eine Mehrzahl von inneren Zuggliederplatten beziehungsweise -laschen 14 mit einem Paar von äußeren Kettengliedern 13 an jeder Seite aufweist. Die äußeren Kettenglieder 13 besitzen Verschleißkissen 8 für eine Reibungsverbindung zu den Scheiben. In der Ausführungsform der 1 bis 3 sind die Verschleißkissen 8 auf halbem Wege zwischen den Enden der äußeren Kettenglieder 13 angeordnet.
  • Jede Gliederplatte 13 oder 14 weist Gliederöffnungen 11 auf, die im Wesentlichen in Richtung der Enden davon angeordnet sind. Jedes Glied ist mit einem angrenzenden Glied durch einen Bolzen 12 verbunden, der durch die überlappenden Gliederöffnungen 11 in angrenzenden Gliederplatten läuft. Die Bolzen 12 sind von einer Hülse 10 umgeben. Der Durchmesser der Öffnung in der Hülse 10 und der Durchmesser der Bolzen 12 kann derart ausgewählt werden, dass sie durch einen festen Presssitz verbunden sind, oder die Verbindung kann lose sein. In ähnlicher Weise können die Zugglieder 14 relativ lose über die Hülsen 10 passen, um ein Drehen der Kettenglieder um die Hülsen zu gestatten, oder sie können einen festen Sitz aufweisen. Die äußeren Glieder 13 passen ziemlich fest auf die Bolzen 12, um die äußeren Glieder in ihrer Position zu halten.
  • Die Länge der Hülse 10 ist bevorzugt ungefähr die gleiche wie die Gesamtdicke der geschichteten inneren Kettenglieder 14, so dass die innere Oberfläche der äußeren Kettenglieder 13 gegen die Enden der Hülse 10 drückt, wenn die Löcher 11 in den äußeren Kettengliedern 13 auf den Bolzen 12 angebracht sind. Auf diese Weise wird jede Druckkraft, die auf die Verschleißkissen 8 und daher auf die äußeren Kettenglieder 13 aufgebracht wird, auf die Hülsen 10 und nicht auf die inneren Kettenglieder 14 oder die Bolzen 12 übertragen. Der Bolzen 12 wird nur die Zugkräfte der Kette wahrnehmen und wird sich nicht deformieren oder durch die Druckbelastung verformen, und die inneren Kettenglieder werden nicht zusammen gedrückt und gemeinsam blockiert. Alternativ können die Hülsen 10 etwas länger als die Gesamtdicke der inneren Kettenglieder, aber noch etwas kürzer als die Länge der Bolzen 12 ausgebildet werden, und die Löcher 11 in den äußeren Kettengliedern 13 könnten dann in einer abgestuften Weise mit einem größeren Durchmesseranteil in Richtung der Innenseite und einem kleineren Durchmesseranteil in Richtung der Außenseite hergestellt sein, so dass die Hülsen 10 in einem größeren Durchmesserteil der Löcher auslaufen würden und der Bolzen durch einen kleineren Durchmesserteil läuft.
  • Die Einschnürung der Zugglieder beziehungsweise Zuglaschen sowie die Dicke und die verwendete Anzahl der Zugglieder (die die Kettenbreite bestimmen) werden durch die Kettenbelastung sowie durch viele andere Bedingungen bestimmt, die dem Fachmann bekannt sind.
  • Bezugnehmend auf 3 ist ein Segment des Kettenbandes der vorliegenden Erfindung gezeigt, um die Form der Verschleißkissenoberflächen 8 darzustellen. Die Verschleißkissen 8 sind zentriert auf der Mittellinie der Kette 21 und sie sind nicht nur konisch zulaufend oder verjüngt, um mit dem Winkel 23 der Scheibe, mit der sie in Verbindung stehen werden, zusammen zu passen, sondern sie sind ebenfalls verjüngt, so das sich die Linie 22 der Verschleißkissen 8 mit der Mittellinie 20 der Riemenscheibenwelle schneidet.
  • 4 zeigt ein Kettensegment, das die Komponenten einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung illustriert, in der die äußeren Kettenglieder die Verschleißkissen darstellen, während ein Verschleißkissen 8 an jedem Ende eines jeden Bolzens 12 angeordnet ist im Gegensatz zu einer äquidistanten Anordnung zwischen den Bolzen. In dieser Ausführungsform würden zweimal so viele Verschleißkis sen wie in der oben beschriebenen ersten Ausführungsform vorhanden sein und die Druckkraft würde direkt von dem Verschleißkissen 8 auf die Hülse 10 übertragen werden im Gegensatz zu einer Übertragung über ein getrenntes äußeres Kettenglied 13 (1). Die äußeren Konstruktionsdetails – innere Kettenglieder 14, Bolzen 12, Hülsen 10, entsprechen den oben beschriebenen.
  • Nun Bezug nehmend auf 5 hält ein minimaler Spielraum 25 zwischen den Verschleißkissen 8 von dem Bolzen bis zum großen Ende die Kissenoberflächen ausgerichtet in einem geraden Strang für einen genauen Eingriff mit der Mittelachse 20 der Kegel der Riemenscheibe. Ein Aussparungswinkel 26 von dem Bolzen zum schmalen Ende gestattet der Kette, den kleinsten Durchmesser der Riemenscheibe zu umlaufen.
  • Der Kontakt der Riemenscheibenkegel erfolgt über die Mittellinie der Kette. Die Verwendung der Hülse 10 um den Bolzen 12 bewirkt, dass die Last über die Kette übertragen wird, wodurch die Bolzen 12 nur Zugkräfte über die Kettenlänge wahrnehmen, während die Druckkraft der Riemenscheibe auf die Hülsen 10 und nicht auf die Bolzen selbst aufgebracht wird. Verschiedene Materialien und Prozesse sind für die Komponenten der Erfindung in Abhängigkeit von der geplanten Nutzung anwendbar. Zum Beispiel wird die Reibung betrachtet, wenn das Material, die Zusammensetzung und die Oberflächenbeschaffenheit der Verschleißkissen ausgewählt werden. Andere Variationen der hierin beschriebenen Ausführungsformen kommen in Betracht, wie zum Beispiel das Kombinieren eines Bolzens und einer Hülse in einem abgestuften Bolzen, das Vernieten des Bolzens an dem Verschleißkettenglied, das Hinzufügen einer Unterlegscheibe zwischen dem Ende der Hülse und dem Verschleißkettenglied.
  • Demgemäß sollte man anerkennen, dass die Ausführungsformen der hierin beschriebenen Erfindung lediglich illustrierend für die Anwendung der Prinzipien der Erfindung sind. Die Bezugnahme auf Details der dargestellten Ausführungsformen ist nicht dazu gedacht, den Rahmen der Ansprüchen zu beschränken, die selbst jene als wesentlich für die Erfindung angesehenen Merkmale wiedergeben.

Claims (4)

  1. Kettenband für ein stufenloses Getriebe (CVT ≡ continuously variable transmission) mit einer Mehrzahl von variablen Rillenscheiben, die auf Wellen mit einer Achse befestigt sind und konisch zulaufende, einwärts gerichtete Kontaktoberflächen umfassen, mit den folgenden Merkmalen: a) eine Mehrzahl von Verbindungen, die jeweils eine Mehrzahl von parallelen Zugverbindungsplatten (14) aufweist, während jede der Verbindungsplatten eine Länge und eine Dicke sowie Verbindungsöffnungen (11) umfasst, die im Wesentlichen in Richtung der Enden der Verbindungsplatten (14) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Kettenband weiterhin aufweist: b) eine Mehrzahl von zylindrischen Buchsen (10), die durch die Verbindungsöffnungen in den Verbindungsplatten laufen, während jede Buchse (10) ein hohles Zentrum und eine Länge aufweist, die zumindest gleich der Gesamtdicke der Verbindungsplatten ist, durch die die Buchse läuft, c) eine Mehrzahl von zylindrischen Stiften (12), die durch das hohle Zentrum jeder der Buchsen laufen, während jeder zylindrische Stift eine Länge größer als die Länge der Buchsen aufweist, und d) eine Mehrzahl von Verschleißkissen (8) an jeder Verbindung, die angeordnet sind, um Druckkräfte auf die Enden der Buchsen zu übertragen, während jedes Verschleißkissen entlang einer Mittellinie der Kette zentriert ist und sich verjüngt, um mit den Kontaktoberflächen der Rillenscheiben zusammenzupassen.
  2. Kettenband gemäß Anspruch 1, bei dem die Verschleißkissen an den Stiften angeordnet sind, so dass die Verschleißkissen Druckkräfte durch ein Drücken gegen die Enden der Buchsen übertragen.
  3. Kettenband gemäß Anspruch 1, in dem die Verbindungen weiterhin äußere Verbindungsplatten (13) aufweisen, die parallel zu den Zugverbindungsplatten angeordnet sind, während die Verschleißkissen an den äußeren Verbindungsplatten auf halbem Wege zwischen den Stiften angeordnet sind, so dass die Verschleißkissen Druckkräfte auf die äußeren Verbindungsplatten und dann auf die Buchsen übertragen, indem die äußeren Platten gegen die Enden der Buchsen drücken.
  4. Kettenband gemäß Anspruch 1, 2 oder 3, in dem die Verschleißkissen eine Mittellinie (22) aufweisen und in dem sich, wenn die Verschleißkissen des Kettenbands in Verbindung mit den Kontaktoberflächen der Rillenscheibe sind, die radial nach innen verlängerte Mittellinie der Verschleißkissen mit der Achse (20) der Welle der Rillenscheiben schneidet.
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