DE6922301U - Bausteine als gussformen. - Google Patents
Bausteine als gussformen.Info
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Description
Bausteine für Hochbauzwecke müssen außer einer Reihe anderer Eigenschaften ausreichende Druckfestigkeit haben, obwohl die
sie verbindende Mörtelschicht meist weniger druckfest ist. Beider Druckfestigkeit wird selten ausgenutzt* Das bei Steinen
oder steinähnlichen Stoffen hohe Raumgewicht ist nachteilig für Transport und bezüglich Verarbeitungslohn, zumal es zu kleinen
handlichen Steingrößen zwingt.
Anders verfährt man beim Stahlgerippe- oder Stahlbetongerippebau, bei denen deren hohe Druckfestigkeit weitgehend ausgenutzt wird,
alle übrigen Wandteile aber als nichttragende Füllteile eingefügt werden* Diese Bauweise ist jedoch aus vielerlei Gründen erst bei
Großbauten vertretbar und rationell. Für einfache bis mittelgroße Baukörper wird bisher immer noch die bekannte lohnaufwendige
"Backsteinbauweise11 für den Rohbau angewendet, samt anschließendem
Innen- und Außenputz für den Fertigbau.
Das Schutzbegehren betrifft eine Bauweise, die es ermöglicht mit entsprechend geformten und maßhaltigen Bausteinen die Lohnkosten
ihrer Verarbeitung für das Auf- und Nebeneinanderfügen unter Vermeiden von Mörtel zu verringern, ferner auch die für
das ständige Prüfen des Höhen- und Seitenfluchtens. Dies wird
erreicht durch bestimmte Oberflächenformen der Steine.
Ferner sollen die Bausteine die Aufgabe als Gußformen für bestimmte
Betonfüllungen als Tragkonstruktion übernehmen, während sie selber jedoch nicht zum Tragen herangezogen werden. Daher
brauchen sie nicht mehr aus tragfähigem Stoff bestehen, sondern können nun aus Leichtbau-, Kunst- oder gar Schaumstoffen geformt
werden. Dadurch kann an Baugewicht und entsprechenden Transportkosten
und -einrichtungen (Kränen) gespart werden. Das Baustoffgewicht ist dann fast allein vom Gewicht des (im flüssigen Zustande
ζ B durch einer Schlauchleitung transportierbaren und einzufüllenden) Betons abhängig, dessen Gußquerschnitte in den Gußformen
nach Bedarf variabel zu gestalten sind (z B für untere und obere Stockwerke). ΑΠθ Ο OA 4
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Da die Bausteine von geringem Raumgewicht sind, können sie ]
wesentlich größer an Format sein als die heutigen. Für ihre Verarbeitung sind Fachkräfte nicht oder nicht unbedingt erforderlich.
Nun können für die zur Gußform der Tragkonstruktion gewordenen Bausteine Stoffe mit erwünschten technologischen Eigenschaften
für andere Vorteile gewählt werden, wie Elastizität, beliebig genaue Formbarkeit für Formschlüssigkeit und Fugendichtheit,
Klebbarkeit und schließlich Wärme- und Schalldämmung.
Solche Bausteine sind leicht nachzubearbeiten, anzupassen und
für alle Installationsleitungen in den Wänden zu schlitzen und zu fugen, so daß diese zugleich kostensparend, körperschall- und
wärmeisoliert verlegbar sind. Solche Schalldämmaßnahmen aktiver Art sind meist billiger und wirksamer als solche passiver Art. ;
Für die Festigkeit der Betonfüllungen ist ihre Stahlarmierung von Vorteil. Die Form der Bausteine ermöglicht und erleichtert
deren zweckmäßiges und variables Einfügen und begünstigt das ] Bütteln "-nfl Verdielrfces des eingegossenen Betons. I
In den Abbildungen 1 und 2 ist eine der vorgeschlagenen Baustein- !
formen dargestellt:
Der Baustein (1) umschließt große senkrechte Öffnungen zum Ausgießen
(2), in die Armierungsstahldrähte (3) eingefügt werden \ können. Hierfür dienen Angüsse (4) in den Öffnungen oder in ent- \
sprechenden Aussparungen eingesteckte Halterungen oder zwischen j die Steine anschließend an die Paßleisten (8) eingelegte Klebe- ]
folien 3nit Halterungsohren. Die Stahl drähte (3) können somit in j
beliebiger zweckentsprechender Richtung gehaltert werden. Sie lcönnen die Hohe einer Etage haben, so daß sie mit den Stahlbeton- ;
decken kraftsclilüssig zur Verringerung der Knieklänge vergossen
werden. Die Öffnungen können durch Querfurchen (5) verbunden sein, die beim Ausgießen ebenfalls mit Beton gefüllt werden, der dabei
die eingelegte Stahl armierung (6) umschließt, die über mehrere Bausteine durchläuft. Falls nötig können die Bausteine der
-Fugendiehtheit halber aufeinander, ggf mit einer zwisehengelegfcen
Klebefolie verklebt werden.
Das Auf— und Sebeneinanderschlieliten der Bausteine erleichtern
Eckwarzen {7} oder Paßleisten (8) auf der Oberfläche bzw entsprechende
Aussparungen an ihrer Unterseite. Ahnliche Formschlüsse können die Bausteine an ihren Stirnseiten gegeneinander aufweisen
(9)·
-Diese SOrmsefclüsse dienen zugleich der iTransportstabilität von
1,2 oder gar 4 2b3 Yerpackungs einheit en, die je nach fiaumgewieht
0,1 bis 0,5 t wiegen. ./,
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Natürlich sind, da u V noch leicht transportierbar, wesentlich
größere Normabmessungen (Abb 2) der Bausteine möglich, ohne an
Baufestigkeit bzw an Stahlarmierung einzubüßen.
Das Verputzen eines Rohbaues mit flüssigem Mörtel ist sehr lohn-,
wasser- und zeitaufwendig. Die Platten-Trockentechnik anstelle des Verputzens der Wände von innen ist lohn- und platzaufwendig.
Durch die Wahl entsprechender Stoffe für Bausteine, ihrer Bemessung
für Wärme- und Schalldämmung und ihrer Oberflächenstruktur (Dichte, Glätte, Farbe) bedarf es keines Verputzes des Mauerwerks
mehr, weder für die Wände nach außen noch nach innen.
Claims (1)
- 3 1 * * mit * * » » ft2 25 J 32 3*3 1 S * *ί i -. t Li τ. .j itSchutzansprüeheBaustein als Gußform aus Leicht- oder Kunststoffen, gekennzeichnet dadurch, daß er3) im Verhältnis zum Volumen große, senkrechte, runde, elliptische oder auch rechteckige Öffnungen aufweist, deren Wandungen zu den Plachseiten hin verhältnismäßig schwach und elastisch sind und in Querrichtung Purchen aufweist, die in den senkrechten Öffnungen auslaufen, }2) in den Öffnungen nach Anspruch 1) angegossene Halterungen oder Aussparungen zum Einfügen solcher Halterungen für das Einlegen oder Einklemmen von Stahlarmierdrähten aufweist,3) angef onnte Warzen oder Paßleisten auf der Oberseite und entsprechende Aussparungen auf der Unterseite aufweist.zum fonüsehlüssigen Aufeinanderschlichten,4) aus Iieiclrfcstoffen "besteht, die sich im Spritz- oder Schäumverfahren geisäß den Ansprüchen 1) "bis 3) gut formen lassen,5) aus leichtstoffen besteht, deren dem Außen- und auch dem Uutzraum zugekehrten ^Flächen "bei der Bausteinherstellung verdichtet, gefärbt oder auch strukturiert werden können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696922301 DE6922301U (de) | 1969-06-04 | 1969-06-04 | Bausteine als gussformen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696922301 DE6922301U (de) | 1969-06-04 | 1969-06-04 | Bausteine als gussformen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6922301U true DE6922301U (de) | 1969-11-13 |
Family
ID=6602622
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19696922301 Expired DE6922301U (de) | 1969-06-04 | 1969-06-04 | Bausteine als gussformen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6922301U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7714976B2 (en) | 2003-10-23 | 2010-05-11 | Nitto Denko Corporation | Optical resin sheet and liquid crystal cell substrate including the same, liquid crystal display device, substrate for an image display device, and image display device |
-
1969
- 1969-06-04 DE DE19696922301 patent/DE6922301U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7714976B2 (en) | 2003-10-23 | 2010-05-11 | Nitto Denko Corporation | Optical resin sheet and liquid crystal cell substrate including the same, liquid crystal display device, substrate for an image display device, and image display device |
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