-
Bauelement mit einer verlorenen Schalung =======================================
Die Erfindung betrifft ein Bauelement mit einer verlorenen Schalung, die aus zwei
Schalungswänden besteht, zwischen denen ein Baustahlgewebe aufgenommen wird, zur
Verwendung beim Errichten von Häusern oder Gebüuden, insbesondere als Einzelzelle
beim Fertighausbau.
-
Es ist bekannt Wände oder ganze Gebäude aus gegossenem Beton hersustellen
Die Herstellung geschieht so, dass die Wände oder Teile derselben eingeschalt werden;
zwischen die beiden Schalungswände wird ein Baustahlgewebe eingeführt und später
nach Sicherung der Schalung wird der Zwischenraum zwischen den beiden Schalungshälften,
in dem sich das Baustahlgewebe befindet, mit Beton ausgegossen. Die Schalung selbst
besteht aus flolz oder Metall Die Sicherung der Schalung benötigt den grössten Arbeitsaufwand
und ist in keiner Weise kostengUnstig, da die Schalung den Druck beim Ausgiessen
mit Beton aushalten muss ohne sich masslich zu verändern. Zur Sicherung der Schalung
ist es nötig viel Zimmermannsarbeit aufzuwenden, um die Schalung nach aussen zu
verkeilen und entsprechende Spanndrähte vorzusehen, die die beiden Schalungshälften
auf dem vorbestimmten Abstand halten. Die Schalung kana zwar nach Aushärten des
Betone wider verwendet
werden, Jedoch ist die Aufbereitung derselben
zur .iederverwendung und auch die Lagerhaltung des Schalungsmaterials so lohnintensiv
und in keiner Weise platzsparend, dass von der Kostenseite her sich die Wiederverwendung
der Schalung kaum lohnt.
-
Fllr den Fertighausbau ergibt sich zusätzlich noch, dass vorgefertigte
Elemente schwer zu transportieren sind, da diese Elemente fertig, also auch bereits
mit Beton ausgegossen zu dem Bauplatz transportiert und dort nur durch entsprechend
starke Maschinen aneinandergesetzt werden können* Die Erfindung hat die Aufgabe
ein Bauelement mit einer verlorenen Schalung zu schaffen, das sowohl die Lagerhaltung
des Schalungsmaterials zur Wiederverwendung, als auch die lohnintesive Zismermannsarbeit
vermeidet und leicht und billig transportiert werden kann.
-
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Schalung aus
zwei gegossenen oder gespritzten äusseren Schalungshälften besteht, in die auf beiden
Innenseiten die äusseren Knotenpunkte des Baustahlgewebes beim Aushärten der Schalungshälften
fest eingeschlossen sind.
-
Da mit dem Bauelement nach der Erfindung so viele Vorteile erreicht
werden können, seien an dieser Stelle nur die wichtigsten Vorteile aufgezeigt. Bei
dem Bauelement nach der Erfindung entfallen die Spanndrähte, die die Schalungshälften
auf den vorbestimmten Abstand halten, vollkommen. r die Ausrichtung des Bauelementes
ist lediglich eine leichte Abstutzung nötig, damit beim Eingiessen des Betone, z.B.
-
durch Anstossen der mit Beton gefüllten Behälter an die Schalung,
das gesamte Bauelement nicht aus der für die z.B. zuklinftige Wand vorgesehenen
Lage kommt. Die Vorteile liegen vor allem beim wesentlich einfacheren Transport
der Bauelemente, da der Beton erst am Bauplatz in das fertigausgerichtete Bauelement
eingegossen wird. Dadurch ergibt sich auch der Vorteil, dass zum SetzXen der Bauelemente
keine aufwendigen und grosse Lasten tragende Maschinen oder Geräte verwendet werden
müssen.
-
Eine Ausbildung nach der Erfindung sieht vor, dass die Schalungshälften
aus einem Kunststoff bestehen, der nach dem Vergiessen oder Verspritzen aushärtet
und dass als Kunststoff eiu flüssiger Polyester mit Glasfaserverstärkung verwendet
wird. Daraus ergibt sich der Vorteil, dass die Trennkanten der aneinandergesetzten
Bauelemente untereinander durch ein einfaches Schweissen verbunden werden können.
A Ausserdem kann dieses Material weder verrotten noch verwittern.
-
Gemäss einer anderen Ausbildung nach der Erfindung ist die Fläche
der Form, in der eine der Schalungshälften gegossen oder gespritzt wird, so gestaltet,
dass die ausgehärtete Schalungswand nach dem Entformen bereits die Oberfläche aufweist,
die das Bauelement bei einer Weiterverwendung in einem Haus oder Gebäude haben soll.
Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass an der Oberfläche des Bauelementes bzw. der
Verschalung keine Nacharbeit mehr nötig ist, da z-B. auf der Innenfläche einer durch
Bauelemente so entstandenen Wandung eines Zimmers ohne irgendwelche Aufbereitung
der Wandung sofort tapeziert oder Farbe aufgetragen werden kann. Dasselbe gilt fUr
die Aussenwand, die durch
die Formgebung z.B, bereits eine Putzstruktur
erhalten hat.
-
Eine weitere Ausbildung nach der Erfindung sieht vor, dass der flttssige
Polyester, mit dem die Schalungshälften gegossen oder gespritzt sind, eingefärbt
ist. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass die Schalungshälften einen Grundton oder
bereits den endgültigen Farbton erhalten, sodass weder ein Verputzen noch ein Anstreichen
der Aussen- oder Innenwände nötig wird; die betreffende Farbe ausserdem in den ganzen
Stärke der Schalungshälfte vorhanden sodass eine unbeabsichtigte Verletzung der
Schalungshälfte ohne Einfluss auf den Farbton bleibt.
-
Gemäss einer weiteren Ausbildung nach der Erfindung werden die anein
der stossenden Trennstellen der Schalungshälften zweier Bauelemente miteinander
verschweisst. Dadurch werden die aneinandergereihten Bauelemente bereits eigenstabiler.
-
Eine andere Ausbildung nach der Erfindung sieht vor, dass die offenen
Stirnseiten von Manerkanten oder Aussparungen für Fenster und Tieren mit Teilen
oder Leibungen ausgesetzt und mit den entsprechenden Stellen der Schalungshälften
verschweisst sind. Durch diese Ausbildung werden zusätzliche Schalungsteile vermieden.
-
Weiterhin ist vorgesehen, dass in den Schalungshälften der Bauelemente
Kanäle fttr Leerrohre und Aussparungen zum späteren Einsetzen von Abzweig- oder
Steckdosen sowie Schaltern vorgesehen sind. Dadurch kann ein Gebäude durch vorproduzierte
Fertigbauteile errichtet werden.
-
Dadurch, dass mindestens eine wärme- oder schalidämmende Schicht vor
dem Betonieren zwischen die Schalungshälften eingeschäumt wird, kann die Dicke einer
Wand bis auf die statisch notwendige Stärke reduziert und dennoch eine gute Schall-
und Wärmeisolation erreicht werden Die Erfindung wird anhand von in Zeichnungen
aufgefUhrten Beispielen erläutert. In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 ein Formteil,
geschnitten gezeichnet und von der Seite her gesehen, mit eingegossenem oder gespritztem
Polyester, in den das Baustahlgewebe eingedrdckt wird; Fig. 2 ein Formteil in der
Darstellung nach Fig. 1 mit eingegossenem oder eingespritztem flüssigem Polyester,
in das die eine aus gehärtete Schalungshälfte, die fest mit dem Baustahlgewebe verbunden
ist, in Pfeilrichtung eingedrückt wird; Fig. 3 ein fertig ausgeformtes Bauelement
mit ausgehärteten Schalungshälften in Sicht auf eine Stirnseite des Bauelementes;
Fig 4 einen Ausschnitt aus einer möglichen Eckverbindung zweier Bauelemente in der
Darstellung nach Fig. 3; Fic. 5 einen Ausschnitt aus einer weiteren möglichen Eckverbindung
zweier Bauelemente in der Darstellung nach Fig. 3; Fig. 6 einen Ausschnitt aus einm
Bauelement nach der Erfindung mit einem eingesetzten Kantenabschluss in der Darstellung
nach Fig.3; Fig. 7 ein Bauelement nach der Erfindung in perspektivischer Ansicht
und abgebrochen gezeichnet, bei dem eine Aussparung z.B. für ein Fenster vorgesehen
ist;
Fig. 8 ein Bauelement in der Darstellung nach Fig. 3, bei dem
eine Aussparung für die Rohrleitungsführung vorgesehen ist;-Fig. 9 eine Eckverbindung
zwischen zwei Bauelementen, wie in Fig. 4 dargestellt, aber in perspektivischer
Ansicht, teilweise abgebrochen gezeichnet; Fig.10 eine Ausführung eines Bauelementes
nach der Erfindung, das als Boden- oder Decken teil verwendet werden kann, von einor
Stirnseite her gesehen; Fig. 11 eine weitere Ausführung des Bauelementes nach der
Erfindung, in Sicht auf eine Stirnseite, das als nichttrage-ndes Teil, z.B. in einer
Zwischenwand, Anwendung finden kann und mit einer schall- oder wärmeschluckenden
Zwischenschicht versehen ist.
-
In Fig. 1 ist mit 1 ein Ausschnitt aus einer Form bezeichnet, die
eine Vertiefung 6 aufweist. Die Kanten der Vertiefung 6 sind mit 4 und 5 bezeichnet.
In die Vertiefung 6 der Form 1 wird ein flüssiger Kunststoff, beispielsweise Polyester
mit Glasfaserverstärkung, eingegossen, oder eingespritzt undin die flüssige Masse
in der Vertiefung 6 ein Baustahlgewebe so eingedrückt, dass die durch die Querstäbe
8 und Längsstäbe 9 gebildeten Knotenpunkte von dem flüssigen Polyest?r voll umschlossen
werden. In dieser Stellung wird das Baustahlgewebe gehalten bis der Kunststoff ausgehärtet
ist. Nach der Aushärtung wird das Baustahlgewebe mit der fast mit diesem verbundenen
Schalungshälfte 10 entformt.
-
Je nachdem, ob die Schalungshälfte 10 des Bauelementes für eine Innen-
oder Aussenwand verwendet werden soll, kann die Fläche er Vertiefung 6 in der Form
1 so ausgebildet sein, dass die entformte Schalungshälfte 10 bereits die endgültige
Oberfläche aufweist. Zu diesem Zweck, kann die Grundfläcne 2 der Form 1 z.B. eine
tur oder eine glatte Flache 3 aufweisen.
-
Der in die Form 1 eingegossene oder eingespritzte flüssige Polyester,
der an sich farblos oder glasklar ist, kann ebenfalls mit einen Farbton angereichert
oder vermischt sein, der dem endgültigen Farbton für eine Innen- oder Aussenwand
annähernd oder ganz entspricht.
-
Der Raum 7 zwischen den Quer- und Längsstäben 8 und 9 der Baustahlgewebes
bleibt vorerst hohl. Für den Fall, dass aus statischen Gründen eine zusätzlich Armierung
in der fertigen Wand notwendig wird, kann der Abstand der Querstäbe 8 des Baustahlgewebes
entsprechend geringer sein oder es sind zusätzliche Längsstäbe 9' vorgesehen, die
fest mit den übrigen Teilen, z.B. mit den Querstäben 8, des Baustahlgewebes verbunden
sind.
-
Die mit dem Baustahlgewebe fest verbundene Schalungswand 10 wird wie
in Fig. 2 dargestellt, in Richtung des Pfeiles 12 in die bereits mit flüssigen Polyester
ausgefällte Vertiefung 6 der Form 1 so eingedrückt, dass die noch freien Knotenpunkte
des Baustahlgewebes von dem flüssigen Polyester umschlossen werden.
-
Nach dem Aushärten des Kunststoffes kann das fertige Bauelement, das
aus den Schalungshälften 10 und 11 und dem mit diesen fest verbundenen Baustahlgewebe
besteht, der Form 1 entnommen werden. Dieses fertige Bauelement ist in Fig. 3 dargestellt.
-
Das in Fig. 3 abgebildete Bauelement kann als Zelle oder Grundelement
für den Hausbau oder Fertighausbau dienen. Die Bauelemente werden in der bisher
geschilderten Form an den Bauplatz transportiert und dort weiterverarbeitet0 Die
Weiterverarbeitung der Bauelemente besteht hauptsächlich aus dem Aufrichten, Aneinanderreihen
und Verbinden derselben. Es ist s.B. nicht mehr nötig die Schalungswände 10 und
11 zusätzlich noch mit Spanndrähten zu versehen, wie dies bisher üblich war, um
auch beim Einfliessen des Betons zwischen die Schalungshälften 10 und 11 trotz auftretenden
t;berdrucks den genauen Abstand zwischen den Schalungshälften zu erhalten. Lediglich
eine leichte seitliche Abstützung des gesamten Bauelementes ist nötig, damit beim
Einllen des Betons zoB durch Berühren des den Beton enthaltenden Gefässes das Bauelement
nicht aus seiner vorbestimmten Lage gebracht wird.
-
Das Verbinden der einzelnen Bauelemente an den Trennfugen wird vor
dem Einfüllen des Betons durch eine einfache Schweissung erreicht.
-
Dadurch erhält der aus mehreren Bauelementen zusammengesetzte Teil
einer Mauer oder eines Gebäudes eine zusitzliche Eigenstabilität.
-
Nach dem Aushärten des zwischen die Schalungswände 10 und 11 eingefüllten
Betons brauchen nur die Abstützeinrichtungen entfernt werden, die ein seitliches
Verrutschen des gesamten Bauelementes während des Eingiessene des Betons verhinderten
Dadurch,
dass in der Vertiefung 6 der Form 1 die zukünftige Oberflächenstruktur vorhanden
ist, kann ein Verputzen des mit den Bauelementen nach der Erfindung errichteten
Gebäudes entfallen. Legt man aber besonderen Wert auf einen z.B. Anstrich der Innen
und/oder Aussenwände, so kann dieser ohne weiteres auf der Oberfläche der Schalung
angebracht werden. Eine weitere Bearbeitung ist nicht erforderlich.
-
Ausser dem bisher beschriebenen Grundelement sind z.B. für den Fertighausbau
auch besondere Ausbildungen an dem Bauelement erforderlich, von denen einige im
folgenden beschrieben werden.
-
In Fig. 4 und 5 ist Je eine Eckverbindung zwischen Zwei Bauelementen
dargestellt, Die Schalungshälften 10 und 10' der beiden Bauelemente sind etwaslänger
ausgeführt als die Schalungshälften 11 und 11t. Diese besondere Ausführungsform
kann gleich in der Form 1 beim Herstellen desBauelementes vorgesehen werden. Auch
die schrägen Kanten 5' können bereits beim Giessen oder Spritzen der Schalungshälften
angeformt sein, wenn man nicht, wie in Fig.. 5 dargestellt, ein stumpfes Aneinanderfügen
der Schalungshälften 10 und 101 oder 11 und 112 bevorzugt. An den Trennkanten werden
die Schalungen 10 und 10t sowie 11 und 11' miteinander verschweisst.
-
Wie in Fig. 6 dargestellt, wird ein Bauelement, wenn dies erforderlich
ist, vor dem Betonieren an der Stirnseite mit einem Teil 13 abgeschlossen. Dieses
Teil 13 besteht aus Kunstßtoff, ist maselich
dem Zwischenraum zwischen
den Schalungshälften 10 und 11 angepasst und mit dessen an den Trennfugen verschweisst,
sodass auch an dies ser Stirnseite eine glatte Oberfläche entsteht, die kleiner
Nacharbeit bedarf Ähnlich verhält es sich, wie in Fig. 7 dargestellt, mit in den
Bauelementen vorkommenden Offnungen für Fenster oder Türen. Zwischen die Schalungshälften
10 und 11 werden Laibungen 14 eingesetzt, die ebenfalls aus Kunststoff bestehen
und mit den Schalungshälften 10 und 11 verschweisst werden Soll, wie in Fig. 8 dargestellt,
ein Kanal 15 für Rohre oder Leitungen 17 in dem Bauelement eingelassen werden, so
ist die Form 1 zur Herstellung der Schalungshälfte 11 des Bauelementes und das Drahtgewebe
an dieser Stelle eo ausgebildet, dass sich der Kanal 15 durchgehend über die gesamte
Röhe oder Breite des Bauelementes bei dessen Herstellung ergibt. Der Kanal 15 kann
später nach Fertigstellung der Installation mit einem Deckel 16 verschlossen werden.
-
Es ist natUrlich auch möglich Leerrohre mit entsprechendem Durchmesser
vor dem Betonieren in das Bauelement sinzusetzen und dies beim Einfüllen des Betons
abzudecken. In diese Lesrrohre können dann Leitungen oder ein Medium führende Rohre
eingesetzt werden, die nachträglich zu einem Rohrleitungsnetz verbunden werden.
-
Fig. 9 zeigt ein solches Beispiel für Leerrohre, inX die später elektrische
Leitungen eingezogen werden können, bei einer Eckverbindung zweier Bauelemente.
In beiden Bauelementen sind beispielsweise
Ausnehmungen oder Hohlräume
18 vorhanden, die sich flüchtend gegenüberstehen und in die die Enden der Leerrohre
22, 23, 24 münden. In diesem Hohlräumen 18 können später die Abzweigdosen installiert
werden und mit deren Hilfe die in die Leerrohre eingezogenen elektrischen Leitungen
zu Schaltkreisen verbunden werden. Auf ähnliche Art können auch die Abzweigdosen
für Schalter und Steckdosen bzw. an einem Dockenbauelement eine Anschlussdose für
Beleuchtungskörper von dem Betonieren vorgesehen werden. Diese Hohlräume oder Öffnungen
lassen sich noch Abschlus der Elektroarbeiten leicht durch bekannte Abschlussblenden
für Steckdosen oder Schalter oder auch durch Kunststoffplatten abdecken, die im
eingesetzten Zustand eine Ebene mit der Schalungsoberfläche bilden.
-
Wie in Fig. 10 dargestellt, können auch Bauelemente für Böden oder
Decken in ähnlicher Weise hergestellt werden. Anstelle des für Wände üblichen Baustahlgewebes
kann ein statisch günstiger Gitterträger in Dreieck- oder Wellenform verwendet werden.
Dieser Gitterträger besteht aus Bewehrungsstäben 19 und 21, die zusammenhängend
aus einem Stück hergestellt sind. Diese Gitterträger werden in die Form 1, die vorher
mit flüssigem Polyester ausgegossene oder ausgespritzt worden ist, so eingedrückt,
dass die Biegestellen zwischen den Stäben 19 und 21 von dem Kunststoff umschlossen
werden und basis Aushärten desselben mit so der so entstandenen Schalungshälfte
20 fest verbunden sind. In diesem Zustand werden die Deckenbauelemenee a 0t und
Stelle in die Gebäudekonstruktion eingesetzt und in bekannter Weise mit Deckenstützen
gegenüber dem darunterliegenden Boden abgestützt. Die Trennstellen
zwischen
den einzelnen zusammengesetzten Schalungshälften 20 werden, wie bereits für die
Schalungshälften 10 und 11 beschrieben, untereinander verschweisst. Ist dies geschehen,
so kann die Decke betoniert werden, aber nur mit einer so hohen Schicht, dass die
oberen Biegestellen der Bewehrungsstäbe 19 und 21 aus der Betonschicht hervorstehen.
Nach Abbinden des Betons wird flüssiger Polyester so weit aufgefüllt und mit einem
"Glattstrich versehen, dass die Biegestellen der Bewehrungsstäße vollkommen verschwunden
sind Nach dem Aushärten des flüssigen Polyesters entsteht eine obere Deckenschalungshälfte
26, die so glatt ist, dass auf dieser Fläche ein Bodenbelag wie Linoleum, Kunststoff,
Gummi oder Teppichboden verlegt werden kann. Es ist selbstverständlich, dass zum
späteren Anschluss von Beleuchtungskörpern für den darunterliegenden Raum; oder
für Bodensteckdosen die entsprechenden Leerrohre vor dem Betonieren eingesetzt werden.
-
In ähnlicher Weise kann auch der Boden im Untergeschoss ausgeführt
erden. Be unterste Schalungshälfte 20 aus Kunststoff wirkt dabei noch isolierend
gegenüber der Bodenfeuchtigkeit.
-
Wie das Ausführungsbeispiel nach Fig. 11 zeigt, können auch schalldämmende
oder wärmeisolierende Schichten zwischen die Schalungswände 10 und 11 (aber auch
anwendbar für das Beispiel nach Fig. 10 mit den Schalungshälften 20 und 26) eingebracht
werden. Das aus dem beiden Schalungshälften und dem Baustahlgewebe bestehende Bauelement
wird zu diesem Zweck vor dem Betonieren mit einer Schicht, z.B. aus
Styropor,
ausgeschäumt, die etwa den Raum 25 einnehmen kann. Dann kann am Bauplatz selbt,
wie bereits beschrieben der übrige Hohlraum zwischen den Schalungshalften 10 und
11 mit Beton ausgefüllt werden.
-
Es ist auch denkbar diese isolierende Schicht auf beiden Innenseiten
der Schalungshälften 10 und 11 anzubringen.