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DE69220020T2 - Kamera für Vorrichtung zur Erkennung von Oberflächenfehlern auf Materialbahnen - Google Patents

Kamera für Vorrichtung zur Erkennung von Oberflächenfehlern auf Materialbahnen

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DE69220020T2
DE69220020T2 DE69220020T DE69220020T DE69220020T2 DE 69220020 T2 DE69220020 T2 DE 69220020T2 DE 69220020 T DE69220020 T DE 69220020T DE 69220020 T DE69220020 T DE 69220020T DE 69220020 T2 DE69220020 T2 DE 69220020T2
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camera unit
housing
cameras
camera
unit according
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Toshiro Mihara
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Futec Inc
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    • G01N21/84Systems specially adapted for particular applications
    • G01N21/88Investigating the presence of flaws or contamination
    • G01N21/89Investigating the presence of flaws or contamination in moving material, e.g. running paper or textiles
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    • G01N21/8903Optical details; Scanning details using a multiple detector array
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kamera-Einheit zum Photographieren eines blattartigen Gegenstandes in einer Vorrichtung zur Fehlererkennung für die Oberfläche des blattartigen Gegenstands und, insbesondere eine Kamera-Einheit, die CCD-Bildaufnehmer mit ladungsgekoppelten Speichereinheiten in linearer Anordnung als Kamera aufweist, und durch eine Vielzahl solcher Kameras gebildet wird.
  • Als eine Vorrichtung, um Fehlerabmessungen (Blattbreiten, abnorme Teile der gedruckten Mustern, und dergleichen) der jeweiligen Teile eines Blatts oder eines bedruckten Blatts, als ein Beispiel eines Untersuchungsgegenstands, zu erkennen, oder um Fehler (Nadellöcher, Fremdkörper, Verunreinigungen, schwarze Punkte, Fischaugen, Druckverschiebungen, Farbänderungen, Streifenmuster, und dergleichen) des Blatts oder des gedruckten Blatts zu erkennen, ist eine Vorrichtung zur Erkennung von Oberflächenfehlern auf Materialbahnen bekannt. Die Vorrichtung zur Erkennung von Oberflächenfehlern auf Materialbahnen wird z. B. in dem U.S.-Patent US-A- 4,724 481 (09. Februar 1988), Anmelder Nishioka, Titel "FLAW DETECTOR FOR DETECTING FLAWS IN A SHEET" ("Fehlererkennungsvorrichtung zur Fehlererkennung auf einem Blatt"), gezeigt. Eine Vorrichtung zur Fehlererkennung, die in diesem Patent aufgezeigt wird, photographiert einen blattartigen Gegenstand mit einer Vielzahl von CCD-Kameras in linearer Anordnung, die in der Breitenrichtung des sich bewegenden blattartigen Gegenstands ausgerichtet sind, und bearbeitet das photographische Signal zur Fehlererkennung.
  • Obwohl nicht besonders in oben genannter Referenz dargestellt, werden im allgemeinen, wie in Fig. 1 gezeigt, eine Vielzahl von Kameras 100 wie oben beschrieben ausgerichtet und in einem Gehäuse 102 untergebracht, das sich in der Breitenrichtung eines blattartigen Gegenstands 104 erstreckt, wodurch eine einzelne Kamera-Einheit gebildet wird. Videosignale von den Kameras 100 werden durch elektrische Leitungen 108 in eine Steuerkonsole 106 eingegeben. In der Steuerkonsole 106 befindet sich ein Schaltkreis zur Signalverarbeitung, wie im oben genannten Patent aufgezeigt, der Fehler erkennen kann. Die Erkennungsergebnisse werden von einer Sicht- oder einer Druckvorrichtung (jeweils nicht dargestellt) ausgegeben, die in der Steuerkonsole 106 angeordnet ist.
  • In der oben beschriebenen Vorrichtung zur Fehlererkennung wird das Gehäuse 102 der Kamera-Einheit mittels eine Stahlplatte ausgeformt. Als ein Verfahren die Kamera-Einheit abzukühlen, wird externe Luft von einem Lüftungsrohr 110 zum Gehäuse der Kamera-Einheit 102 geblasen, oder die Kamera-Einheit wird von einem eingebauten Lüfter 112 des Gehäuses 102 der Kamera-Einheit belüftet und abgekühlt.
  • Um einem Bedarf an einer Zunahme der Bewegungsgeschwindigkeit des blattartigen Gegenstands 104 bei dessen Untersuchung gerecht zu werden, und einer Anforderung bei der Aufdeckung kleinerer Fehler zu entsprechen, tendiert die erzeugte Wärmemenge der Kameras 100, die im Gehäuse 102 der Kamera-Einheit eingebaut sind, in den letzten Jahren zu größeren Werten, oder die Anzahl der eingebauten Kameras wird vergrößert, und dadurch wird die thermische Belastung des Gehäuses 102 der Kamera-Einheit tendenziell erhöht. Insbesondere wird die Bearbeitungsstraße des blattartigen, zu untersuchenden Gegenstands 104 zur Leistungssteigerung mit höherer Geschwindigkeit angetrieben. Überdies werden die zu erkennenden Fehler kleiner.
  • Derartige Tendenzen führen bei einer Kamera, die einen CCD-Bildaufnehmer als Sensor benutzt, aus folgenden Gründen zu einer Zunahme der erzeugten Wärmemenge.
  • (A) Ein Längenbereich eines Blatteils, der das Blickfeld der Kameras 100 in einem vorbestimmten Zeitraum durchquert, entspricht einem Bereich A in Fig. 1 bei einer geringen Geschwindigkeit, wogegen er verbreitert ist, wie von einem Bereich B in Fig. 1 dargestellt, wenn die Vorschubgeschwindigkeit des blattartigen zu erkennenden Gegenstands 104 vergrößert wird. Um eine Auflösung entsprechend der bei einer geringen Geschwindigkeit zu erhalten, muß eine Akkumulationszeit (Abtastrate) der Kameras 100 verringert werden. Dies führt zu der Anforderung einer Zunahme der Geschwindigkeit der die Kamera betreibenden Taktgeber, und führt zu einem höheren Stromverbrauch des Stromkreises, in anderen Worten, zu einer Zunahme der generierten Wärmemenge
  • (B) Wenn die zu erkennenden Fehler kleiner werden, vermindert sich eine Bereichsbreite W je Kamera. Daher muß, um eine Bereichsbreite (gesamte Bereichsbreite AW) sicher zu stellen, die die ganze Breite des blattartigen zu untersuchenden Gegenstands abdecken kann, die Anzahl der Kameras vergrößert werden. Insbesondere steigt die Dichte der Kameras 100 je Längeneinheit (je Längeneinheit in Richtung der zu untersuchenden Breite). Dadurch wird eine thermische Belastung der Kamera-Einheit erhöht.
  • Die Lebensdauer eines elektronischen Schaltkreises hängt im allgemeinen von der Temperatur der Schaltkreiselemente ab. Insbesondere wird, wenn die Temperatur in einem Zustand mit hohem Stromverbrauch steigt, die Lebensdauer kürzer. Die Lebensdauer von Kondensatoren als typische Elemente eines elektronischen Stromkreises wird besonders stark von der Temperatur beeinflußt. Der CCD-Bildaufnehmer besitzt ein spezifisches thermisches Rauschsignal. Das thermische Rauschen steigt mit der Temperatur des CCD.
  • Deshalb muß die Wärmegeneration in der Kamera-Einheit vermieden werden, oder der Innenraum der Kamera-Einheit durch irgendein Verfahren abgekühlt werden. Als das konventionelle Verfahren, das in der Kamera-Einheit angewendet wird, wird externe Luft vom Belüftungsrohr 110 in die Kamera-Einheit geblasen, oder der Innenraum der Kamera-Einheit wird vom Lüfter 112 belüftet.
  • Wenn externe Luft hineingeblasen wird, wird normalerweise Kompressorluft (Preßluft) benutzt. Die Preßluft enthält normaler weise eine geringe Menge Öl. Das Öl gelangt bis hin zu Glasteilen, wie den Linsen der Kameras 100 und verschlechtert langfristig die Kameraleistung. Das Öl gelangt auch bis zu einem Fensterglasteil, das an einer vorgegebenen Position des Gehäuses der Kamera-Einheit 102 entsprechend der Position der Linse jeder Kamera ausgeformt ist, wodurch die Wartungsfrequenz zur Reinigung erhöht wird. Wenn die Wartung zur Reinigung in regelmäßigem Abstand unmöglich ist, wird die Leistung der Kamera-Einheit permanent beeinträchtigt.
  • Wenn die Lüftung durch den Lüfter 112 erfolgt, bereitet es Schwierigkeiten, den Eintritt von Staub in die externe Luft oder einer kleinen Menge Öl vollständig zu verhindern.
  • Die vorliegende Erfindung ist unter Berücksichtigung der obigen Situation entstanden und hat zum Ziel, eine Wärmeabstrahlungsleistung zu verbessern, wobei (A) eine hochdichte Anordnung von Kameras realisiert wird, (B) die Betriebsdauer der Kameras verlängert und die Zuverlässigkeit verbessert werden, (C) Verunreinigung in der Kamera-Einheit verhindert werden und (D) das thermisches Rauschen eines Kamerasignais verringert wird.
  • Nach der vorliegenden Erfindung wird eine Kamera-Einheit wie in Anspruch 1 zur verfügung gestellt. Weitere Einzelheiten der vorliegenden Erfindung werden in den jeweiligen Ansprüchen aufgezeigt.
  • Insbesondere wird ein Gehäuse einer Kamera-Einheit mit einem Kühler integriert, und aus einem stranggepreßten Bauteil oder einem gezogenen Bauteil aus einer Kupferlegierung oder aus einer Aluminiumlegierung geformt. Die Wärmeabstrahlungsleistung kann vier- bis achtfach gegenüber einem konventionellen, aus einer Stahlplatte geformten Gehäuse, verbessert werden. Insbesondere ist die Wärmeabstrahlungsleistung eines Metalls zu seiner Wärmeleitfähigkeit proportional. Die Wärmeleitfähigkeiten von Stahl, einer Aluminiumlegierung und Kupfer sind jeweils über 50, 236, und 403 W m&supmin;¹ ºK&supmin;¹, und die Verhältnisse der Verbesserung der Wärmeabstrahlungsleistung betragen 236/50 und 403/50, d. h. ungefähr das Vier- bis Achtfache.
  • Dadurch ermöglicht die verbesserte Wärmeabstrahlungsleistung eine Kamera-Anordnung, die eine Gehäuselänge eines CCD-Bildaufnehmers mit einem Kamera-Abstand bei der theoretisch höchsten Dichte entsprechend einem tatsächlichen Kamera-Abstand erlaubt.
  • Diese Erfindung kann besser verstanden werden durch die folgende detaillierte Beschreibung unter Berücksichtigung der anliegenden Zeichnungen, in denen:
  • Fig. 1 eine perspektivische Ansicht ist, die eine Anordnung einer Vorrichtung zur Erkennung von Oberf lächenfehlern auf Materialbahnen zeigt, in der eine konventionelle Kamera-Einheit Anwendung findet;
  • Fig. 2A und 2B jeweils eine Schnittansicht und ein Grundriß sind, die eine Anordnung einer Kamera-Einheit nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigen; und
  • Fig. 3A und 3B sind jeweils eine Schnittansicht, entsprechend Fig. 2A, die die gegenseitige Lage unter einer Vielzahl von CCD- Bildaufnehmern in der Kamera-Einheit nach der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt, und eine Schnittansicht entlang einer Linie A - A in Fig. 3A.
  • Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird unten unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen beschrieben. Fig. 2A ist eine Schnittperspektive von einer Kamera-Einheit nach einer Ausführungsform, worin die gegenwärtige Erfindung z. B in einer Vorrichtung zur Erkennung von Oberflächenfehlern auf Materialbahnen angewendet wird. In dieser Ausführungsform wird ein Gehäuse 10 durch vier verschiedene stranggepreßte (extrudierte) Bauteile 10A, 10B, 10C und 10D gebildet.
  • Das erste stranggepreßte Bauteil 10A hat im wesentlichen einen U-förmigen Querschnitt, und seine Längsrichtung erstreckt sich in der Breite eines sich fortbewegenden zu untersuchenden blattartigen Gegenstands (nicht gezeigt). Fenster sind an vorgegebenen Stellungen auf der Oberfläche, die dem zu untersuchenden blattartigen Gegenstand gegenüber liegt, des ersten stranggepreßten Bauteils 10A korrespondierend zu Sensorkameras ausgeformt, die in einer Kamera-Einheit untergebracht werden. Fenstergläsern 12 sind in diesen Fenstern eingepaßt
  • Ein erster Strömungsweg 14A, der sich in der Längsrichtung des ersten stranggepreßten Bauteils 10A erstreckt, ist an der Innenwand des Bauteils 10A ausgeformt. Der Strömungsweg 14A ist ein unabhängiger Strömungsweg für Flüssigkeiten, der innerhalb der Kamera-Einheit angeordnet ist, und ein Kühlmedium, das durch den strömungsweg 14A strömt, kann den Innenraum der Kamera-Einheit abkühlen. Als Kühlmedium ist Wasser effektiv, da es eine große spezifische Wärme hat. Allerdings kann selbstverständlich ein Öl oder Luft angewendet werden.
  • Das zweite stranggepreßte Bauteil 10B ist ein Deckel, der an der offenen Seite des ersten stranggepreßten Bauteils 10A mittels Befestigungsschrauben 16 befestigt wird. Das zweite stranggepreßte Bauteil 10B hat die Funktionen, den Innenraum der Kamera- Einheit als einen geschlossenen Raum zu schließen und auch Wärme in Richtung eines Pfeils A in Fig. 2A abzustrahlen.
  • Die dritten und vierten stranggepreßten Bauteile 10C und 10D erstrecken sich in der Längsrichtung der Kamera-Einheit, und sind auf den zwei Seiten der Fenstergläser 12 angebracht, um sie dazwischen einzubetten, wobei damit jeweils der zweite und der dritte Strömungsweg 14B und 14C gebildet wird. Diese zweiten und dritten Strömungswege 14B und 14C sind unabhängige Strömungswege für Flüssigkeiten, die auf der äußeren Oberfläche der Kamera- Einheit angeordnet werden. Als ein Kühlungsmedium, das den entsprechenden Strömungsweg in einer Richtung eines Pfeils C in Fig. 2B hindurchströmt, eignet sich vorzugsweise Wasser. Allerdings kann ein Öl oder Luft wie in dem ersten Strömungsweg 14A angewendet werden. Die Kühlwirkungen der zwei Strömungswege 14B und 14C umfassen eine Wirkung, die Wärme zu absorbieren, die von dem Innenraum der Kamera-Einheit generiert wird, eine Wirkung, die thermische Abstrahlung von einem zu untersuchenden Blattmedium abzuschirmen, wenn das zu untersuchende Blattmedium eine hohe Temperatur aufweist, und eine Wirkung, die Kamera-Einheit thermisch abzukühlen und vor einer Hochtemperatur-Atmosphäre in der Nähe der Fenstergläser 12 zu schützen.
  • Eine Vielzahl von Leiterplatten 18A auf denen CCD-Bildaufnehmer 20 montiert sind, eine Vielzahl von Leiterplatten 18B auf denen Antriebe für die CCD-Bildaufnehmer 20 und dergleichen ausgeformt sind, die Vielzahl der CCD-Bildaufnehmer 20, und eine Vielzahl optischer Systeme 22, wovon jedes aus einer Vielzahl von Linsen gebildet wird, die zwischen jedem CCD-Bildaufnehmer 20 und dem entsprechenden Fensterglas 12 angeordnet sind, sind in dem ersten stranggepreßten Bauteil 10A angeordnet. Elektronische Bauteile 24, wie ICs (integrierte Schaltkreise), Transistoren, Kondensatoren, Widerstände, und dergleichen, sind auf jeder Leiterplatte 18B montiert. Die Leiterplatten 18B sind mit Schrauben am ersten stranggepreßten Bauteil 10A befestigt.
  • Überdies ist eine Busleitung 26 auf dem ersten stranggepreßten Bauteil 10A mit Befestigungsschrauben angebracht. Die Busleitung 26 wird gebildet durch vier Kupferplatten 26A, die sich in der Längsrichtung der Kamera-Einheit erstrecken und fünf elektrisch isolierende Platten (Isolierplatten) 26B zur Isolierung der Kupferplatten 26A von einander. Die Kupferplatten 26A sind mit den Leiterplatten 18B zur Anordnung in den Kamera-Einheiten durch Verbindungsleiter 30 verbunden. Die vier Kupferplatten 26A sind elektrisch von einander durch die zwischengeordneten Isolierplatten 26B isoliert. Die vier Kupferplatten 26A umfassen drei Kupferplatten zur Versorgung der Stromkreise mit einer Versorgungsspannung, wie der Antriebe, die auf der Leiterplatte 18B ausgebildet sind und der CCD-Bildaufnehmer 20, und eine Kupferplatte zur Lieferung der Startsignale zum Antrieb der CCD Bildaufnehmer 20.
  • Die Busleitung 26 ist an dem ersten stranggepreßten Bauteil 10A mittels Schrauben durch eine dünne elektrisch isolierende Platte (normalerweise 0,18 mm dick.) befestigt. Wärme, die ein Strom entwickelt, der durch die Busleitung 26 fließt, kann (in einer Richtung eines Pfeils B in Fig. 2A) durch die dünne Isolierplatte und das stranggepreßte Bauteil 10A extern abfließen.
  • Die Versorgungsspannung und die Startsignale werden von einer Steuerkonsole (nicht gezeigt) durch elektrische Leiter (nicht gezeigt) auf die Busleitung 26 gegeben. Videosignale von den CCD-Bildaufnehmern 20 werden einem Schaltkreis zur Signalverarbeitung, der in der Steuerkonsole (nicht gezeigt) angeordnet ist, durch die elektrischen Leiter (nicht gezeigt) zur Fehlererkennung geliefert. Da der Schaltkreis zur Signalverarbeitung detailliert in dem U.S.-Patent US-A-4, 724, 481 offengelegt ist, wird auf dessen detaillierte Beschreibung hier verzichtet.
  • Als Material des Gehäuses 10 der Kamera-Einheit, d. h. das der ersten bis vierten stranggepreßten Bauteile 10A bis 10D, ist Kupfer hinsichtlich der Wärmeabstrahlungsleistung am besten. Allerdings ist Aluminium oder eine Aluminiumlegierung hinsichtlich der Kosten das zweitbeste Mittel.
  • Insbesondere ist die Wärmeabstrahlungsleistung eines Metalls zu seiner Wärmeleitfähigkeit proportional. Die Wärmeleitfähigkeiten von Stahl, einer Aluminiumlegierung und Kupfer sind jeweils ungefähr 50, 236 und 403 W-m&supmin;¹-ºK&supmin;¹, und die Verhältnisse der Verbesserung der Abstrahlungsleistung betragen 236/50 und 403/50, d. h ungefähr das vier- bis achtfache. Daher kann die Wärmeabstrahlungsleistung vier- bis acht-fach gegenüber einem konventionellen Gehäuse, ausgeformt durch eine Stahlplatte, verbessert werden. Die verbesserte Wärmeabstrahlungsleistung ermöglicht eine Kamera-Anordnung, die eine Gehäuselänge der CCD- Bildaufnehmer 20 ermöglicht mit einem Kamera-Abstand mit der theoretisch höchsten Dichte entsprechend einem tatsächlichen Kamera-Abstand.
  • Insbesondere, in Fig. 3B, da die Wärmeabstrahlungsleistung des Gehäuses 10 der Kamera-Einheit verbessert werden kann, kann ein Kamera-Abstand CP bis zu einer Gehäuselänge L der CCD-Bildaufnehmer 20 verkürzt werden. In diesem Fall können die Abmessungen der Leiterplatten (18A und 18B) und die Durchmesser der Linsen (der optischen Systeme 22) eingestellt werden, um kleiner als die Gehäuselänge der CCD-Bildaufnehmer 20 zu sein. In dieser Ausführungsform sind Trennwände (d. h, ein Gehäuse für jede Kamera {dargestellt durch alternierend lang- und zwei kurz-gestrichelte Linien in Fig. 3B}) zwischen benachbarten Kameras weggelassen, um die Wärmeabstrahlungsleistung weiter zu verbessern und die Kamera-Abstände zu verkürzen.
  • Als ein Herstellungsverfahren für das Gehäuse ist ein Ziehverfahren hinsichtlich der Maßtreue vorzuziehen. Ein Strangpreßverfahren (Extrudierverfahren) ist allerdings unter Berücksichtigung der Kosten das zweitbeste Mittel.
  • Obwohl nicht gezeigt, korrespondiert das Endteil des Gehäuses 10 der Kamera-Einheit (das Endteil in der Breite des Blattmediums) mit einer geringen thermischen Aufladung, und dessen Struktur und Material kann willkürlich gewählt werden.
  • In dieser Ausführungsform sind die unabhängigen Strömungswege 14A, 14B und 14C für eine Kühlungsflüssigkeit, deren Wege von einem stranggepreßten Bauteil aus einer Kupferlegierung oder einer Aluminiumlegierung geformt sind, auf der inneren oder äußeren Oberfläche des Gehäuses der Kamera-Einheit angeordnet. Der Innenraum der Kamera-Einheit kann damit als ein geschlosse ner Raum definiert werden, der gegen externe Luft abgeschirmt wird. Deswegen können die optischen Bauteile vor Verunreinigungen mit kleinen Mengen Öl, die in der Kühlflüssigkeit enthalten sind, bewahrt werden.
  • Um die Wärmeabstrahlungsleistung weiter zu verbessern, werden die Metallgehäuse der jeweiligen Kameras weggelassen, und die Busleitung 26, die eine Versorgungsspannung und Startsignale liefert, wird in dichtem Kontakt zum Gehäuse 10 der Kamera-Einheit angeordnet. Auf diese Weise kann die Wärme, die durch die Busleitung 26 generiert wird, extern effizient durch das Gehäuse 10 der Kamera-Einheit abgestrahlt werden.
  • Die Ausführungsform der gegenwärtigen Erfindung ist beschrieben worden. Die gegenwärtige Erfindung ist allerdings nicht auf eine Vorrichtung zur Fehlererkennung zur Erkennung von Fehlern in einem sich bewegenden Blattmedium beschränkt. Zum Beispiel kann die gegenwärtige Erfindung auf eine Vorrichtung angewandt werden, um Fehler in einem sich nicht-bewegenden Blattmedium (d. h. eine Glasplatte, eine Papierbogenoberfläche, Flachglas und dergleichen) zu entdecken, sofern eine Kamera-Einheit bewegt wird. Insbesondere kann die gegenwärtige Erfindung auf beide Fälle angewendet werden, worin eines von beiden oder beide, das Blattmedium bzw. die Kamera-Einheit, beweglich sind.
  • Die gegenwärtige Erfindung kann überdies auf jede andere Vorrichtungen angewandt werden, die eine Kamera-Einheit verwendet, die durch Ausrichtung einer Vielzahl von Kameras in einem einzelnen Gehäuse zusätzlich zur Vorrichtung zur Fehlererkennung gebildet wird.
  • Wie oben beschrieben, wird nach der gegenwärtigen Erfindung die Wärmeabstrahlungsleistung der Kamera-Einheit, die die Vielzahl der Kameras aufnimmt verbessert, so daß die Erkennungsleistung (entsprechend einem Blatt mit Hochgeschwindigkeit und kleinen Fehlern), die Zuverlässigkeit und die Betriebsdauer verbessert werden können, womit große industrielle Vorteile erzielt werden.

Claims (7)

1. Kamera-Einheit mit einer Anordnung (array) einer Vielzahl von Einzelkameras in einem Gehäuse, wobei die Kameras CCD- Bildaufnehmer mit ladungsgekoppelten Speichereinheiten (CCD) in linearer Anordnung aufweisen, sowie optische Systeme zum Projizieren von Bildern auf die entsprechenden CCD-Bildaufnehmer,
wobei in dem Gehäuse Fenster an Stellen ausgeformt sind, die den CCD-Bildaufnehmern gegenüberliegen, und die optischen Systeme zwischen sich aufnehmen, und durchsichtige Fenstergläser in den Fenstern angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Grundkörper des Gehäuses (10) aus einem der folgenden Materialien besteht: Kupfer, eine Kupferlegierung, Aluminium oder eine Aluminiumlegierung, und entweder durch Strangpressen (Extrudieren) oder durch Ziehen hergestellt ist, und
die Kamera-Abstände (Teilung CP) der in dem Gehäuse (10) angeordneten Kameras im wesentlichen der Gehäuselänge (L) eines integrierten Schaltkreises (IC) der CCD-Bildaufnehmer (20) entspricht.
2. Kamera-Einheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net, daß zumindest ein unabhängiger Strömungsweg (14A, 14B, 14C) für eine Kühlflüssigkeit auf entweder der inneren oder außeren Oberfläche des Gehäuses (10) angeordnet ist, um eine Kühlflüssigkeit hindurchströmen zu lassen.
3. Kamera-Einheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Busleitung (26) in engem Kontakt mit der inneren Oberfläche des Gehäuses (10) angeordnet ist, um eine Versorgungsspannung und ein Startsignal zu den Kameras zu liefern.
4. Kamera-Einheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Strömungsweg (14A, 14B, 14C) aus einem der folgenden Materialien gebildet ist: eine Kupferlegierung, Aluminium, oder eine Aluminiumlegierung, entweder durch Strangpressen (Extrudieren) oder durch Ziehen.
5. Kamera-Einheit nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Strömungsweg (14B, 14C) auf der äußeren Oberfläche des Gehäuses in der Nähe der Fenstergläser angeordnet ist.
6. Kamera-Einheit nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Busleitung (26) an dem Gehäuse (10) mittels einer Platte (26B) aus einem isolierenden Material angeordnet ist.
7. Kamera-Einheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Busleitung (26) eine Vielzahl von Kupferplatten (26A) aufweist, die sich in Längsrichtung der Kamera-Einheit mit zwischengeordneten Isolierplatten (26B) erstrecken.
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