GEBIET DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung betrifft einen in Kombination mit einem
Regenerator verwendeten elektrophotographischen Flüssigentwickler
zur Verwendung bei der Entwicklung eines durch elektrostatische
Photographie gebildeten elektrostatischen latenten Bildes und ein
Vervielfältigungsverfahren unter Verwendung dieser Kombination,
wodurch verbesserte Eigenschaften für die wiederholte Verwendung
erhalten werden.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die wichtigsten Merkmale von elektrostatischer Photographie, worin
ein in Systemen wie Elektrophotographie, elektrostatischer
Aufzeichnung, Tintenstrahlaufzeichnung, Kathodenstrahlröhren-
Aufzeichnung gebildetes elektrostatisches latentes Bild durch eine
Entwicklungsverarbeitung in ein sichtbares Bild umgewandelt wird,
bestehen darin, daß das elektrostatische photographische System
verglichen mit Silbersalz-Photographie einfach, schnell und
preisgünstig ist. Des weiteren besteht das wichtigste Merkmal von
Flüssigentwicklern für die elektrostatische Photographie darin, daß
verglichen mit Trockenentwicklern für die elektrostatische
Photographie ein Bild von hoher Qualität mit hohem Auflösungsvermögen
reproduziert werden kann.
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Allgemein werden Flüssigentwickler für die elektrostatische
Photographie durch Dispergieren organischer oder anorganischer
Pigmente oder Farbstoffe, wie z.B. Ruß, Nigrosin, Phthalocyaninblau
usw., und natürlicher oder synthetischer Harze, wie z.B. Alkydharze,
Acrylharze, Kolophonium, synthetischer Kautschuke usw., in einer
Flüssigkeit mit hohen elektrischen Isoliereigenschaften und niedriger
Dielektrizitätskonstante, wie z.B. aliphatischen
Erdöl-Kohlenwasserstoffen, und weitere Zugabe eines Ladungssteuerungsmittels, wie z.B.
Metallseifen, Lecithin, Leinöl, höheren Fettsäuren oder
Vinylpyrrolidon enthaltenden Polymeren, erhalten.
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In den Zusammensetzungen dieser Flussigentwickler werden Farbkörner
verwendet, um ein elektrostatisches latentes Bild in ein sichtbares
Bild umzuwandeln, und Harzkörner werden verwendet, um die Fixierung
des Bildes zu verbessern und die Stärke des Bildes
aufrechtzuerhalten. Körner, die eine färbende Komponente sowie eine
fixierende Komponente umfassen, können ebenfalls verwendet werden.
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Ladungssteuerungsmittel, die dazu dienen, diesen Körnern positive
Ladung oder negative Ladung zu verleihen, werden verwendet, um
dadurch Elektrizität auf spürende Tonerkörner zu bilden.
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Die Elektrizität auf spürenden Tonerkörner müssen starke und stabile
Ladungen aufweisen. Insbesondere haben in den letzten Jahren
Strichvorlagen und Halbtonvorlagen sowie die Vorlagen von
Halbtonbildern als zu vervielfältigende (kopierende) Vorlagen
deutlich zugenommen.
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Die Aufladbarkeit der Tonerkörner ist sehr wichtig, um die
originalgetreu vervielfältigten (kopierten) Bilder derartiger
Vorlagen mit hoher Auflösung zu reproduzieren. Wenn die Aufladbarkeit
unzureichend ist, kann die gewünschte Bilddichte nicht erhalten
werden, und erzeugte Bilder neigen dazu, einen Fließfehler
(sogenannte Streifen) aufzuweisen, und des weiteren kommt es in der
Regel zu der Ablagerung der Tonerkörner auf Nicht-Bildbereichen
(Schleier).
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Ladungssteuerungsmittel zur Verringerung oder Beseitigung eines
derartigen wie oben beschriebenen Phänomens wurden entwickelt und
derartige Mittel umfassen Halbalkylamid-Verbindungen von
Maleinsäure-Copolymeren, wie in JP-B-49-26594 (der wie hierin verwendete Ausdruck
"JP-B" bedeutet eine "geprüfte japanische Patentveröffentlichung")
(US-A-4,062,789), JP-A-60-179750 (der wie hierin verwendete Ausdruck
"JP-A" bedeutet eine "ungeprüfte veröffentliche japanische
Patentanmeldung") offenbart, und Metallsalze von
N,N-Dialkylaminoalkancarbonsäuren und Metallsalze von N,N-Dialkylaminoalkansulfonsäuren,
wie in JP-A-60-21056 offenbart.
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Eine durch wiederholte Entwicklung einer großen Anzahl von
elektrophotographischen Materialien (im folgenden manchmal als
Platten bezeichnet) verursachte Änderung der Bildqualität und
Empfindlichkeit muß so weit wie möglich minimiert werden, um die
praktischen Merkmale, d.h. Einfachheit, Schnelligkeit und geringe
Kosten der elektrostatischen Photographie sowie hohe Bildqualität
der Flüssigentwickler aufrechtzuerhalten. Allgemein können Änderungen
der Bildqualität, wie z.B. der Bilddichte oder der Gradation und der
Empfindlichkeit, mit einer Verringerung der Konzentration der
Tonerkörner und mit einer Änderung der Zusammensetzung des
Entwicklers auftreten wenn eine Entwicklung viele Male wiederholt
durchgeführt wird. Wenn sich die Bildqualität ändert, kann hohe
Bildqualität, bei der es sich um einen der Vorteile des
Flüssigentwicklers handelt, nicht erhalten werden. Wenn sich die
Empfindlichkeit ändert, ist es erforderlich, die Belichtungsmenge
zu steuern, und Einfachheit und Schnelligkeit, bei denen es sich um
die Vorteile von Elektrophotographie handelt, können nicht erreicht
werden. Wenn sich Bildqualität und Empfindlichkeit bei wiederholter
Entwicklung einer großen Anzahl von Platten mit demselben Entwickler
stark ändern, ist es des weiteren erforderlich, daß ein Entwickler
häufig durch einen neuen ersetzt wird, und somit verringern sich die
Vorteile der Einfachheit, Schnelligkeit und geringen Kosten.
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Wenn eine große Anzahl von Platten, z.B. 1000 Platten oder mehr, mit
herkömmlichen Flüssigentwicklern entwickelt wird, ändert sich die
Bildqualität stark und deshalb sind Entwicklungsapparate so
konstruiert, daß die Apparate mit einer automatischen Steuervorrichtung
versehen sind, um die Konzentration der Tonerkörner in dem
Entwicklungstank konstant zu halten. Eine derartige Vorrichtung,
die dazu dient, die Konzentration der Tonerkörner konstant zu halten,
verursacht jedoch andere Probleme, wie z.B. erhöhte Kosten für
Apparate und komplizierte Aufbauten, der Apparate, was zu
Maschinenstörungen und zeitaufwendigen Arbeiten zur Wartung der
Apparate führt.
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Um diese Probleme zu überwinden, wurde in JP-B-63-55063 ein
Flüssigentwickler vorgeschlagen, der weiter verzweigte aliphatische
Alkohole mit nicht weniger als 12 Kohlenstoffatomen enthält.
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Des weiteren offenbart JP-A-57-210384 ein Verfahren, worin die
Konzentration eines zur Regeneration während der wiederholten
Verwendung verwendeten Entwicklers höher ist als die eines zu Beginn
der Entwicklung verwendeten Entwicklers, und JP-A-48-90236 und
JP-A-64-32278 offenbaren ein Verfahren, worin eine verwendete Menge
eines Ladungssteuerungsmittels in einem Entwickler zur Regeneration
verringert wird und der resultierende Entwickler regeneriert wird.
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Diese Verfahren sind jedoch hinsichtlich der für die stabile
Vervielfältigung von Bildern von Vorlagen mit sehr hoher Auflösung,
einschließlich Halbtonbildern, erforderlichen Eigenschaften, die
gegenwärtig über einen langen Zeitraum hinweg erforderlich sind, noch
immer unzureichend. Des weiteren ist es noch stärker erforderlich,
daß die originalbilder durch elektrostatische Photographie stabil
reproduziert werden, selbst wenn sich die Umgebungsbedingungen stark
ändern, so daß z.B. Bedingungen niedriger Temperatur und geringer
Feuchte oder Bedingungen hoher Temperatur und hoher Feuchte
vorherrschen. Des weiteren bestand in letzter Zeit selbst bei der
elektrostatischen Photographie unter Verwendung eines
Flüssigentwicklers der Wunsch nach einer mit dem Trockenentwickler-System
vergleichbaren einfachen Wartung.
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Demzufolge besteht weiterhin Bedarf nach einem Flüssigentwickler mit
hervorragenden Eigenschaften bei wiederholter Verwendung und einem
Vervielfältigungsverfahren unter Verwendung desselben.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Demzufolge stellt die vorliegende Erfindung eine Kombination eines
elektrophotographischen Flüssigentwicklers und eines Regenerators
für den Entwickler nach Anspruch 1 bereit.
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Die vorliegende Erfindung stellt weiter ein
Vervielfältigungsverfahren nach Anspruch 2 bereit.
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In einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt der Flüssigentwickler
der vorliegenden Erfindung weiter ein Färbemittel.
AUSFUHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Universelle Flüssigentwickler für die elektrostatische Photographie
sind so aufgebaut, daß Tonerkörner in einem nicht-wäßrigen
Lösungsmittel (Träger) mit hoher Isoliereigenschaft und niedriger
Dielektrizitätskonstante dispergiert sind und weiter ein
Ladungssteuerungsmittel und die Menge desselben so eingestellt
werden, daß die Erzeugung von Ladung auf den Körnern und eine
vorgegebene Ladungsmenge aufrechterhalten werden. Bei derartigen
Entwicklern ist das verwendete Ladungssteuerungsmittel in dem Träger
gelöst, doch nicht immer sind 100% des verwendeten
Ladungssteuerungsmittels effizient an die Tonerkörner gebunden.
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Demzufolge ist ein Teil des Ladungssteuerungsmittels in dem
Entwickler enthalten, ohne an die Tonerkörner gebunden zu sein. In
bestimmten Fällen liegt ein Teil des Ladungssteuerungsmittels in dem
Entwickler in einem solchen Zustand vor, daß das
Ladungssteuerungsmittel instabil an die Tonerkörner gebunden ist und dazu neigt, in
dem Träger zu diffundieren.
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Wenn somit wiederholt eine Entwicklung durchgeführt wird, während
ein frischer Flüssigentwickler als Regenerator, der die gleiche
Zusammensetzung wie die eines in dem Entwicklungstank zu Beginn der
Entwicklung verwendeten frischen Flüssigentwicklers (im folgenden
als frische Tankflüssigkeit oder Stamm-Flüssigkeit bezeichnet)
aufweist, bei der wiederholten Reproduktion einer großen Anzahl von
Platten regeneriert wird, werden die Körner als Bilder verbraucht,
doch die Konzentration des in den Träger diffundierten
Ladungssteuerungsmittels erhöht sich allmählich und infolge dessen ändert
sich allmählich die Ausgewogenheit der Zusammensetzung des
Entwicklers. Die Erhöhung der Konzentration des
Ladungssteuerungsmittels und die Änderung der Ausgewogenheit der Bestandteile führen
zu einer Erhöhung der Ladung der Körner oder einer Erhöhung der
Ladung in dem Träger, wodurch sich die Menge der an dem
elektrostatischen latenten Bild abgelagerten Körner verringert und
die Bilddichte abnimmt.
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Um die Wiederholungs-Eigenschaften zu verbessern, wurde ein Verfahren
vorgeschlagen, worin ein Flüssigentwickler, der kein
Ladungssteuerungsmittel enthält, als zu regenerierender Entwickler
(Regenerator) regeneriert wird oder ein Regenerator, der ein
Ladungssteuerungsmittel in einer geringeren Konzentration als der
des in dem zu Beginn der Entwicklung verwendeten frischen
Flüssigentwickler (Stamm-Flüssigkeit) enthaltenen
Ladungssteuerungsmittels enthält, regeneriert wird, wodurch die
Wiederholungsstabilität
verbessert werden kann. Wenn die Konzentration des
Ladungssteuerungsmittels jedoch verringert wird, besteheri die
Nachteile, daß sich die Ladungsmenge auf den Körnern verringert, die
elektrostatische Abstoßungskraft zwischen den Körnern abnimmt und
es in der Regel zu einer Agglomeration der Körner kommt. Des weiteren
ist die Stabilität mit dem oben vorgeschlagenen Verfahren immer noch
unzureichend, wenn das Verfahren wiederholt über einen langen
Zeitraum hinweg verwendet wird.
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Der Flüssigentwickler der vorliegenden Erfindung ist von
herkömmlichen Flüssigentwicklern, bei denen die Erzeugung von Ladung
auf den Tonerkörnern und die Steuerung der Ladungsmenge durch eine
Verbindung mit einer Funktion, die in der Lage ist, Ladung zu
erzeugen, und die Menge der Verbindung reguliert werden, völlig
verschieden. Wie oben erläutert, werden nicht immer 100% der
verwendeten Verbindung (A), die in der Lage ist, Ladung zu erzeugen,
effektiv von den Tonerkörnern verwertet und somit verursacht die
Verbindung (A) in dem Träger durch die schwankenden Konzentrationen
der Tonerkörner und der Verbindung (A) eine Änderung der Ladungsmenge
auf den Tonerkörnern. Die vorliegende Erfindung ist dadurch
gekennzeichnet, daß die Änderung der Ladungsmenge auf den
Tonerkörnern durch Verwendung der Verbindung (B), die in der Lage
ist, die Ladungsmenge auf den Tonerkörnern zu verringern, in
Kombination mit der Verbindung (A) verringert oder beseitigt wird.
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Auf diese Weise wurde es möglich, daß, im Gegensatz zu der mit Hilfe
des herkömmlichen Entwicklers und des herkömmlichen
Vervielfältigungsverfahrens erhaltenen Anzahl von Vervielfältigungen mit klaren
vervielfältigten Bildern von höchstens etwa 1000, etwa 3000
elektrophotographische Materialien mit klaren vervielfältigten
Bildern über einen langen Zeitraum hinweg entwickelt werden können.
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Wenn des weiteren der Entwickler mit einem geringeren
Gewichtsverhältnis (A)/(B) der Verbindung (A) zur Ladungserzeugung zu der
Verbindung (B) zur Ladungshemmung als das Gewichtsverhältnis (A)/(B)
der Verbindung (A) zu der Verbindung (B), die in dem zu Beginn der
Entwicklung verwendeten Entwickler (Stamm-Flüssigkeit) enthalten
sind, als Entwickler zur Verwendung bei der Regeneration
(Regenerator) verwendet wird, um die Wiederholungs-Eigenschaften zu
stabilisieren, wird es möglich, daß 10000 oder mehr
elektrophotographische Materialien über einen langen Zeitraum hinweg
entwickelt werden können.
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Dies wird der Tatsache zugeschrieben, daß bei wiederholter Verwendung
des Entwicklers über einen langen Zeitraum hinweg die
ladungserzeugende Verbindung (A) daran gehindert wird, sich in dem in dem
Entwicklungsapparat enthaltenen Entwickler anzusammeln oder zu
konzentrieren, und die Präventionswirkung durch die ladungshemmende
Verbindung (B) erhöht wird.
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Des weiteren verringert sich bei herkömmlichen Verfahren die Dichte
des vervielfältigten Bildes und der Hintergrundschleier im Nicht-
Bildbereich nimmt stark zu, wenn sich die Umgebungsbedingungen
während der Vervielfältigung ändern, so daß Bedingungen niedriger
Temperatur und geringer Feuchte (z.B. 15ºC, 20% rF) oder Bedingungen
hoher Temperatur und hoher Feuchte (z.B. 30ºC, 80% rF) vorherrschen.
Wenn jedoch der Entwickler und das Vervielfältigungsverfahren der
vorliegenden Erfindung verwendet werden, können diese Phänomene stark
verbessert werden.
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Man nimmt an, daß sich die Ladungsmenge an den Tonerkörnern und die
Ladungsmenge in dem Träger nicht ändern und stabil gehalten werden,
selbst wenn sich die Umgebungsbedingungen während der
Vervielfältigungsverarbeitung wie oben beschrieben ändern.
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Der Flüssigentwickler der vorliegenden Erfindung wird unten
ausführlicher beschrieben.
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Der Flüssigentwickler der vorliegenden Erfindung ist dadurch
gekennzeichnet, daß der Ladungszustand durch Verwendung der
Verbindung (A) mit einer Wirkung zur Erhöhung der Ladungsmenge auf
den in dem oben genannten nicht-wäßrigen Lösungsmittel als Träger
dispergierten Tonerkörnern (die Verbindung (A) wird im folgenden als
ladungserzeugendes Mittel (A) bezeichnet) und der Verbindung (B) mit
einer Wirkung zur Verringerung der Ladungsmenge auf den in dem
nichtwäßrigen Lösungsmittel dispergierten Tonerkörnern (die Verbindung
(B) wird im folgenden als ladungshemmendes Mittel (B) bezeichnet)
gesteuert wird, und dadurch, daß zur Gewährleistung der wiederholten
Verwendung des Flüssigentwicklers über einen langen Zeitraum hinweg
das Gewichtsverhältnis (A)/(B) der Ladungssteuerungsmittel, d.h. der
Verbindung (A) zu der Verbindung (B), die in dem Flüssigentwickler
zur Verwendung bei der Regeneration (Regenerator) enthalten sind,
auf mindestens das 0,1-Fache, jedoch weniger als das 1,0-Fache
(vorzugsweise das 0,1- bis 0,95-Fache, insbesondere vorzugsweise das
0,3-bis 0,8-Fache) des Gewichtsverhältnisses (A)/(B) der Verbindung
(A) zu der Verbindung (B), die in dem zu Beginn der Entwicklung
verwendeten Flüssigentwickler (Stamm-Flüssigkeit) enthalten sind,
eingestellt wird.
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Das ladungserzeugende Mittel (A) wird unten ausführlich beschrieben.
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Die Verbindung (A) wird in einer Mengen von etwa 0,0001 bis etwa 1
Gewichtsteil, vorzugsweise 0,005 bis 0,5 Gewichtsteilen, pro 1000
Gewichtsteile des nicht-wäßrigen Lösungsmittels (Trägers) der
vorliegenden Erfindung verwendet. Wenn die Menge der Verbindung (A)
weniger als etwa 0,0001 Gewichtsteile beträgt, wird der
Ladungszustand (die Ladungsmenge) der Tonerkörner instabil, ist die
Dichte des vervielfältigten Bildes unzureichend und kommt es in der
Regel zu einer Streifenbildung auf dem Bild. Wenn die Menge mehr als
1 Gewichtsteil beträgt, erhöht sich die in dem Träger gelöste Menge
der Verbindung, erhöht sich die Ladungsmenge (Ionenmenge) in dem
Träger und es kommt infolge dessen in der Regel ebenfalls zu einer
Streifenbildung auf dem Bild.
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Bei dem ladungserzeugenden Mittel (A) kann es sich um irgendeine der
herkömmlichen Verbindungen handeln, die als Ladungseinstellungsmittel
(oder Steuerungsmittel) bekannt sind.
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Beispiele für Verbindungen (A), die in der vorliegenden Erfindung
verwendet werden können, umfassen Metallsalze von Fettsäuren, wie
z.B. Naphthensäure, Octensäure, Ölsäure und Stearinsäure; Metallsalze
von Sulfosuccinaten; Metallsalze von öllöslichen Sulfonsäuren, wie
in JP-B-45-556, JP-A-52-37435 und JP-A-52-37049 beschrieben;
Metallsalze von Phosphorsäureestern, wie in JP-B-45-9594 beschrieben;
Metallsalze von Abietinsäure oder hydrierten Abietinsäuren, wie in
JP-B-48-25666 beschrieben; Calciumsalze von Alkylbenzolsulfonsäuren,
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wie in JP-B-55-2620 beschrieben; Metallsalze von aromatischen
Carbonsäuren oder Sulfonsäuren, nichtionische Tenside, wie z.B.
polyoxyethylierte Alkylamine, Fette und Öle, wie z.B. Lecithin und
Leinöl, Polyvinylpyrrolidon, organische Säureester von mehrwertigen
Alkoholen, wie in JP-A-52-107837, JP-A-52-38937, JP-A-57-90643 und
JP-A-57-139753 beschrieben; Phosphorsäureester-Tenside, wie in
JP-A-57-210345 beschrieben; und Sulfonsäure-Harze, wie in
JP-B-56-24944 beschrieben. Des weiteren können Aminosäure-Derivate,
wie in JP-A-60-21056 und JP-A-61-50951 beschrieben, verwendet werden.
Die Aminosäure-Derivate umfassen durch die folgende allgemeine Formel
(1) oder (2) dargestellte Verbindungen und durch,Umsetzen einer
Aminosäure mit einer Titanverbindung in einem organischen
Lösungsmittel, Mischen der resultierenden Reaktionsmischung mit
Wasser und weiteres Umsetzen der resultierenden Mischung erhaltene
Reaktionsmischungen.
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In den allgemeinen Formeln (1) und (2) bedeuten R&sub1; und R&sub2; jeweils
ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe oder eine substituierte
Alkylgruppe mit 1 bis 22 Kohlenstoffatomen (Beispiele für
Substituentengruppen umfassen eine Dialkylaminogruppe, eine
Alkyloxygruppe und eine Alkylthiogruppe), eine Arylgruppe oder eine
substituierte Arylgruppe mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen (Beispiele
für Substituentengruppen umfassen eine Dialkylaminogruppe, eine
Alkyloxygruppe, eine Alkylthiogruppe, ein Chloratom, ein Bromatom,
eine Cyanogruppe&sub1; eine Nitrogruppe und eine Hydroxylgruppe), eine
Aralkylgruppe, eine Acylgruppe mit 1 bis 22 Kohlenstoffatomen, eine
Alkylsulfonylgruppe, eine Alkylphosphonylgruppe, eine
Arylsulfonylgruppe mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen oder eine Arylphosphonylgruppe
mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen. R&sub1; und R&sub2; können gleich oder
verschieden sein oder R&sub1; und R&sub2; können miteinander verbunden sein,
um einen Ring zu bilden. R&sub1; und R&sub2; können nicht gleichzeitig
Wasserstoffatome sein. A bedeutet eine Alkylengruppe oder eine
substituierte Alkylengruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen; X
bedeutet ein Wasserstoffatom, ein einwertiges bis vierwertiges
Metall oder ein quartäres Ammonium-Kation; und n bedeutet eine
positive ganze Zahl.
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Des weiteren können Halbalkylamid-Verbindungen von Maleinsäure-
Copolymeren, wie in US-Patent 4,579,803 und JP-A-60-179750
beschrieben, verwendet werden. Diese Copolymere sind Träger-lösliche
Polymere mit mindestens einer durch die folgende Formel (3)
dargestellten wiederkehrenden Einheit.
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In der allgemeinen Formel (3) haben R&sub3; und R&sub4; die gleiche Bedeutung
wie R&sub1; und R&sub2; in der allgemeinen Formel (1).
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Unter diesen Verbindungen umfassen bevorzugte Verbindungen
Metallsalze von Naphthensäure, Metallsalze von Dioctylsulfosuccinat,
Lecithin, die oben beschriebenen Aminosäure-Derivate und die
Halbalkylamid-Verbindungen der oben beschriebenen Maleinsäure-
Copolymere.
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Diese ladungserzeugenden Mittel (A) können entweder allein oder in
einer Kombination von zwei oder mehr Mitteln verwendet werden.
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Als nächstes wird das ladungshemmende Mittel (B) unten ausführlich
beschrieben.
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Die Verbindung (B) wird in einer Menge von etwa 1 bis etwa 500
Gewichtsteilen, vorzugsweise 10 bis 150 Gewichtsteilen, pro 1000
Gewichtsteile des Trägers der vorliegenden Erfindung verwendet. Wenn
die Menge der Verbindung (B) weniger als etwa 1 Gewichtsteil beträgt,
kommt es im Falle einer wiederholten Anwendung in der Regel zu einer
unzureichenden Dichte oder Streifenbildung des vervielfältigten
Bildes. Wenn die Menge mehr als etwa 500 Gewichtsteile beträgt,
treten die gleichen Phänomene wie oben beschrieben auf und die
Wiederholungs-Stabilitätseigenschaften verringern sich.
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Beispiele für die Verbindung, die als ladungshemmendes Mittel in der
vorliegenden Erfindung verwendet werden kann, umfassen
niedermolekulare organische Verbindungen mit mindestens einer
Hydroxylgruppe pro Molekül (z.B. Alkohole mit einer verzweigten
aliphatischen Gruppe mit nicht weniger als 12 Kohlenstoffatomen, wie
in JP-B-63-55063 beschrieben; Diole mit nicht weniger als insgesamt
6 Kohlenstoffatomen und Polyole, wie in High-Molecular Data Handbook
(Grundlagen-Teil), S. 281-326, herausgegeben von High-Molecular
Material Society, veröffentlicht von Baifukan (1986) beschrieben);
Kronenether oder Kryptand genannte macrocyclische Verbindungen mit
einem Sauerstoffatom, einem Schwefelatom und/oder einem
Stickstoffatom, und Polymere mit einer macrocyclischen
heterocyclischen Gruppe (z.B. R.M. Izatt, J.J. Christensen, Synthetic
Multidentate Macrocyclic Compounds, Kapitel I, Academic Press (New
York) (1978); in Crown Ether Chemistry, spezielle chemische Nummer
74, geschrieben von Ryohei Oda, Toshiyuki Shono und Haruo Tabushi,
veröffentlicht von Kagaku Dojin (1978) beschriebene Verbindungen);
Polyether und Polyester mit einem Gewichtsmittel des
Molekulargewichts von 500 bis 1x10&sup4; und einer -O-Bindung und/oder einer
-COO-Bindung in der Polymer-Hauptkette derselben (z.B. in Oligomer
Handbook, hergestellt unter Aufsicht von Mr. Junji Furukawa,
veröffentlicht von Kagaku Kogyo Dohosha (1977), Newest Application
Technique of Oligomers, herausgegeben von Michio Hiraoka,
veröffentlicht von CMC (1983) beschriebene Verbindungen); und
oligomere, wqrin endständige Hydroxylgruppen und/oder endständige
Carboxylgruppen der Polymer-Hauptketten der obigen Polyether oder
der obigen Polyester durch eine Ethergruppe und/oder eine Estergruppe
modifiziert sind (z.B. in der für die obigen Polyether und Polyester
zitierten Literaturstelle beschriebene Verbindungen).
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Diese ladungshemmenden Mittel (B) können entweder allein oder in
einer Kombination von zwei oder mehr Mitteln verwendet werden.
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Die wichtigen Merkmale für die Verbindungen sind, daß das
ladungshemmende Mittel (B) eine Kohlenwasserstoff-Verbindung mit
nicht weniger als insgesamt 6 Kohlenstoffatomen, die ein Heteroatom
von Sauerstoff, Schwefel oder Stickstoff enthält, und/oder ein aus
einer wiederkehrenden Einheit der obigen Kohlenwasserstoff-
Verbindung zusammengesetztes Oligomer ist, und daß die obige
Kohlenwasserstoff-Verbindung und das oligomer eine derartige
Löslichkeit in einem Toluol-Lösungsmittel besitzen, daß mindestens
ein Gewichtsteil des ladungshemmenden Mittels (B) in 100
Gewichtsteilen eines Toluol-Lösungsmittels bei einer Temperatur von
25ºC löslich ist.
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Wie oben beschrieben ist die vorliegende Erfindung dadurch
gekennzeichnet, daß der Flüssigentwickler das ladungserzeugende
Mittel (A) und das ladungshemmende Mittel (B) in einer Kombination
in einem willkürlichen Verhältnis enthält, und dadurch, daß das
Vervielfältigungsverfahren unter Verwendung des Flüssigentwicklers
durchgeführt wird, der so gesteuert wird, daß das Gewichtsverhältnis
(A)/(B) der Verbindung (A) zu der Verbindung (B), die in dem
Regenerator enthalten sind, geringer ist als das Gewichtsverhältnis
(A)/(B) der Verbindungen, die in dem zu Beginn der Entwicklung
verwendeten Flüssigentwickler (Stamm-Flüssigkeit) enthalten sind,
um die Wiederholungs-Eigenschaften über einen langen Zeitraum hinweg
zu stabilisieren.
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D.h., die Verbindung (A) und die Verbindung (B) werden in der Stamm-
Flüssigkeit und dem Regenerator im Bereich von O,1≤Rb/Ra< 1,0,
vorzugsweise 0,1≤Rb/Ra≤0,95, insbesondere vorzugsweise 0,3≤Rb/Ra≤0,8
verwendet, worin Ra das Gewichtsverhältnis (A)/(B) der Verbindung
(A) zu der Verbindung (B), die in der Stamm-Flüssigkeit verwendet
werden, bedeutet und Rb das Gewichtsverhältnis (A)/(B) der Verbindung
(A) zu der Verbindung (B), die in dem Regenerator verwendet werden,
bedeutet, wobei die Menge der Verbindungen (A) und (B) jeweils auf
1000 Gewichtsteile der Gesamt-Zusammensetzung des Entwicklers bzw.
des Regenerators bezogen ist.
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Das Gewichtsverhältnis (A)/(B) in der Stamm-Flüssigkeit und dem
Regenerator im Bereich von 0,1≤Rb/Ra< 1,0 variiert je nach den
verwendeten Arten der dispergierten Tonerkörner und den Arten des
ladungserzeugenden Mittels (A) und des ladungshemmenden Mittels (B),
kann jedoch durch die Kombination derselben geeignet eingestellt
werden.
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Wenn das Verhältnis von Rb/Ra weniger als 0,1 beträgt oder 1,0
überschreitet, können Probleme auftreten, wie z.B. daß sich die
Stabilität der Wiederholungs-Eigenschaften verringert, die Dichte
des vervielfältigten Bildes abnimmt und es zu einer Streifenbildung
auf dem Bild kommt.
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Bevorzugte Beispiele für die nicht-wäßrigen Lösungsmittel (Träger)
mit einem elektrischen Widerstand von mindestens 10&sup9;Ω cm und einer
Dielektrizitätskonstante von nicht höher als 3,5, die in der
vorliegenden Erfindung verwendet werden können, umfassen geradkettige
oder verzweigte aliphatische Kohlenwasserstoffe, alicyclische
Kohlenwasserstoffe, aromatische Kohlenwasserstoffe und halogenierte
Kohlenwasserstoffe. Unter diesen Verbindungen sind Octan, Isooctan,
Decan, Isodecan, Nonan, Dodecan, Isododecan&sub1; Decalin und
isoparaffinische Erdöl-Lösungsmittel, wie z.B. Isopar E, Isopar G,
Isopar H, Isopar L (Handelsnamen, Produkte von Exxon Co.) ,
Shellsol-71 (Handelsname, ein Produkt von Shell Oil Company) und Amsco OMS
(Handelsname, ein Produkt von American Mineral Spirits Co.) unter
dem Gesichtspunkt der Flüchtigkeit, Stabilität, Toxizität und des
Geruchs mehr bevorzugt. Diese Lösungsmittel können einzeln oder als
Mischung von zwei oder mehr Lösungsmitteln verwendet werden.
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Alle herkömmlichen Tonerkörner können in der vorliegenden Erfindung
ohne besondere Beschränkung verwendet werden. Z.B. können alle Harze,
die in den oben angegebenen nicht-wäßrigen Lösungsmitteln im
wesentlichen unlöslich sind, als aufbauende Hauptkomponenten der
Tonerkörner verwendet werden. Konkrete Beispiele für die Harze
umfassen synthetische oder natürliche Harze, wie z.B. Acrylharze,
Methacrylharze, Polyvinylalkanoat-Harze, Amid-Harze, Alkylen-Harze,
Phenol-modifizierte Alkydharze, Epoxyharze, Kolophonium-Harze,
Polycarbonat-Harze, Styrol-Harze und synthetischen Kautschuk.
Harzdispersionen, die in den Flüssigentwicklern der vorliegenden
Erfindung verwendet werden können, können durch herkömmliche,
Fachleuten bekannte Verfahren hergestellt werden. Z.B. können die
Harzdispersionen durch die Verfahren hergestellt werden, worin das
gewünschte Harz mit Hilfe einer Kugelmühle oder eines
Hochgeschwindigkeits-Rührwerks in einem nicht-polaren Lösungsmittel
dispergiert wird.
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Des weiteren können die Harzdispersionen gemäß den in
JP-A-61-292645, JP-A-62-75651, JP-A-66666, JP-A-1-216367 und
JP-A-1-285955 beschriebenen Verfahren hergestellt werden.
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Des weiteren ist ein Verfahren (sogenanntes Polymergranulierungs-
Verfahren) bekannt, worin ein Monomer in dem nicht-wäßrigen
Lösungsmittel polymerisiert wird, um ein darin dispergiertes Harz
zu erhalten. Derartige Harzdispersionen können gemäß den z .B. in E.J.
Barrett, Dispersion Polymerization in Organic Media, John Willey and
Sons, London (1974), US-A-3,637,569, 3,753,760, 4,840,865, 4,618,557
und 4,842,975, JP-A-60-185962, JP-A-2-74956, JP-A-2-271365 und
JP-A-2-173667 beschriebenen Verfahren hergestellt werden.
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Es ist wünschenswert, daß die Korngrößen der resultierenden
Harzdispersionen so gesteuert werden, daß sie nicht größer als 5 µm,
insbesondere vorzugsweise nicht größer als 1 µm sind, um
Halbtonbilder zu erhalten.
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Falls gewünscht können Färbemittel als Komponente der Tonerkörner
verwendet werden. Alle herkömmlichen Pigmente oder Farbstoffe können
ohne besondere Beschränkung als Färbemittel verwendet werden.
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Beispiele für schwarze Färbemittel umfassen Rußschwarz,
Anilinschwarz (hergestellt von Imperial Chemical Industries Ltd., UK, im
folgenden mit ICI abgekürzt), Cyaninschwarz BX (hergestellt von
Sumi,tomo Chemical Co., Ltd.), Mogal A (hergestellt von Gotfrey L
Cabonet Co., USA, im folgenden mit Cabonet abgekürzt),
Spironschwarz (hergestellt von Hodogaya Kagaku Co., im folgenden mit
Hodogaya abgekürzt), Monolite-Echtschwarz BX (ICI), Spritschwarz
(hergestellt von Orient Kasei Co., im folgenden mit Orient abgekürzt)
und Mikrolithschwarz (Ciba). Beispiele für rote Färbemittel umfassen
Spironrot (Hodogaya), Spironorange (Hodogaya), Benzinorange
(hergestellt von Sanyo Shikiso Co., im folgenden mit Sanyo
abgekürzt), Brillantkarminrot 6B (Sanyo), Scharlachrot KR (Sanyo),
Echtrot (Sanyo), Echtrosa 836 (hergestellt von Dainichiseika Color
& Chemicals Mfg. Co., Ltd., im folgenden mit Dainichiseika abgekürzt)
und Monolite-Echtrot B (ICI). Beispiele für gelbe Färbemittel
umfassen Spirongelb (Hodogaya), Benzingelb GNN (Sanyo), Benzingelb
471 (Dainichiseika) und Monolite-Echtgelb IDG (ICI). Beispiele für
blaue Färbemittel umfassen Viktoriablau (Hodogaya), Methylenblau
(Hodogaya), Ölblau (Orient), Alkaliblau (Dainichiseika), Himmelblau
(Sanyo), Cyaninblau FG (Sanyo), Cyaninblau NSG (Dainichiseika),
Phthalocyaninblau und Lignolblau (hergestellt von Toyo Ink Mfg. Co.,
Ltd.), Monastral-Echtblau G (ICI) und Balli-Echtblau (Orient).
Beispiele für grüne Färbemittel umfassen Phthalocyaningrün LL
(Sanyo), Phthalocyaningrün LX (Sanyo), Seikalite Grün-Lack #4554
(Dainichiseika) und Chromo Feingrün (Dainishiseika). Ein Beispiel
für ein anderes Färbemittel umfaßt Spironviolett (lila,
Dainishiseika).
-
Wenn lichtdurchlässige elektrophotographische Filme entwickelt
werden, können weiße Pigmente, wie z.B. Banumsulfat, Titanoxid,
Zinkoxid und Magnesiumoxid, verwendet werden.
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Diese Färbemittel können einzeln gegebenenfalls in Gegenwart eines
Dispergierungsbeschleunigers in dem nicht-wäßrigen Lösungsmittel
dispergiert werden. Durch chemische Bindung eines Polymers an die
Oberfläche des Färbemittels gebildete Körner vom Pfropf-Typ (z.B.
Graft Carbon, Handelsname, ein Produkt von Mitsubishi Gas Chemical
Company, Inc.) können verwendet werden. Die Färbemittel können zuvor
in die oben beschriebenen Harze eingeschlossen werden.
-
Beispiele für Verfahren zur Färbung der dispergierten Harze umfassen
herkömmliche Verfahren, worin die Färbemittel mit Hilfe einer
Dispergiervorrichtung, wie z.B. eines Farbschüttelapparates, einer
Kolloidmühle, einer Schwingmühle oder einer Kugelmühle, wie in JP-
A-48-75242 beschrieben, physikalisch dispergiert werden. Pigmente
und Farbstoffe, die in diesen Färbeverfahren verwendet werden können,
umfassen diejenigen, die bereits oben beschrieben wurden.
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Andere Färbeverfahren umfassen diejenigen, worin die dispergierten
Harze durch Erwärmen, wie z.B. in JP-A-57-48738 beschrieben, mit den
gewünschten Farbstoffen gefärbt werden. Beispiele für Farbstoffe,
die in den Färbeverfahren verwendet werden können, umfassen
Hansagelb, Kristallviolett, Viktoriablau, Malachitgrün, Celliton-
Echtrot, Dispersgelb, Dispersrot, Dispersblau und Lösungsmittelrot.
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Wieder andere Färbeverfahren umfassen diejenigen, worin die
dispergierten Harze chemisch an die Farbstoffe gebunden werden, wie
z.B. ein Verfahren, worin ein Harz mit einem Farbstoff umgesetzt
wird, wie z.B. in JP-A-53-54029 beschrieben, und ein Verfahren, worin
ein Monomer, das in der Lage ist, durch Polymerisation in ein
unlösliches dispergierbares Harz umgewandelt zu werden, zuvor an
einen Farbstoff gebunden wird, wie z.B. in JP-B-44-22955 beschrieben.
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Herkömmliche Dispersionsstabilisatoren können verwendet werden&sub1; um
die oben beschriebenen Harze oder die oben beschriebenen Färbemittel
stabil in den nicht-wäßrigen Lösungsmitteln zu dispergieren. D.h.,
es können verschiedene synthetische oder natürliche Harze einzeln
oder in Kombination von zwei oder mehr davon verwendet werden.
Beispiele für die Harze, die verwendet werden können, umfassen
Homopolymere eines Monomers, wie z.B. eines Alkylesters von
Acrylsäure oder Methacrylsäure (worin der Alkylrest 4 bis 30
Kohlenstoffatome aufweist, mit einem Halogenatom, einer
Hydroxylgruppe, einer Aminogruppe&sub1; einer Alkoxygruppe usw.
substituiert sein kann, und die Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung
derselben ein intervenierendes Heteroatom, wie z.B. ein
Sauerstoffatom aufweisen kann), Vinylesters einer Fettsäure, eines
Vinylalkylethers oder eines Olefins, wie z.B. Butadien, Isopren oder Dusopren,
Copolymere von zwei oder mehr Monomeren davon, und Copolymere eines
Monomers, das in der Lage ist, mit einem oder mehreren unten
beschriebenen Monomeren ein in den oben beschriebenen aliphatischen
Kohlenwasserstoff-Lösungsmitteln lösliches Polymer zu bilden.
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Beispiele für derartige Monomere zur Verwendung bei der Herstellung
der obigen Copolymere umfassen Vinylacetat, Methyl-, Ethyl-,
n-Propyl- oder Isopropylester von Acrylsäure oder Methacrylsäure;
Styrol und Derivate davon, wie z.B. Vinyltoluol und α-Methylstyrol;
ungesattigte Carbonsäuren und Anhydride davon, wie z.B. Acrylsäure,
Methacrylsäure, Crotonsäure, Maleinsäure, Itaconsäure und
Maleinsäureanhydrid; und Monomere mit einer polaren Gruppe, wie z.B.
einer Hydroxylgruppe, einer Aminogruppe, einer Amidogruppe, einer
Cyanogruppe, einer Sulfogruppe, einer Carbonylgruppe, einem
Halogenatom oder einem heterocyclischen Ring, wie z.B.
Hydroxymethylmethacrylat, Hydroxyethylmethacrylat,
Diethylaminoethylmethacrylat, N-Vinylpyrrolidon, Acrylamid, Acrylnitril, 2-Chlorethyl-
methacrylat und 2,2,2-Trifluorethylmethacrylat. Zusätzlich zu den
oben beschriebenen synthetischen Harzen können auch Alkydharze,
Fettsäure-modifizierte Alkydharze, modifizierte Polynrethan-Harze
und natürliche Harze, wie z.B. Leinöl, verwendet werden.
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Die Menge jeder der in dem Flüssigentwickler der vorliegenden
Erfindung enthaltenen Hauptkomponenten ist unten beschrieben.
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Die hauptsächlich aus dem Harz und dem Färbemittel zusammengesetzten
Tonerkörner werden in einer Menge von vorzugsweise 0,5 bis 50
Gewichtsteilen pro 1000 Gewichtsteile des nicht-wäßrigen
Lösungsmittels (Trägers) verwendet. Wenn die Menge derselben weniger
als 0,5 Gewichtsteile beträgt, ist die Dichte des Bildes
unzureichend, und wenn die Menge mehr als 50 Gewichtsteile beträgt,
neigen die Nicht-Bildbereiche zur Schleierbildung. Die Harze, die
in dem nicht-wäßrigen Lösungsmittel löslich sind, wie z.B. die oben
beschriebenen Dispersionsstabilisatoren, können gegebenenfalls
verwendet werden und werden in einer Menge von 0,5 bis 100
Gewichtsteilen pro 1000 Gewichtsteile des nicht-wäßrigen
Lösungsmittels eingeschlossen.
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Der Flüssigentwickler der vorliegenden Erfindung kann auf
herkömmliche Weise, z.B. durch gründliches Kneten der Tonerkörner
und des Harzes als Dispersionsstabilisator mit einer geringen Menge
des nicht-wäßrigen Lösungsmittels unter Bildung eines konzentrierten
Toners und anschließendes Verdünnen desselben mit dem nicht-wäßrigen
Lösungsmittel, hergestellt werden. Wenn das Harz, das in dem
nichtwäßrigen Lösungsmittel unlöslich ist, als Dispersionsstabilisator
verwendet wird, werden das Harz und die Tonerkörner gründlich in
einem Lösungsmittel, in dem das Harz löslich ist, geknetet und das
resultierende geknetete Produkt wird mit dem nicht-wäßrigen
Lösungsmittel verdünnt. Wenn durch Granulierung während der
Polymerisation erhaltene Tonerkörner verwendet werden, kann der obige
Knetvorgang weggelassen werden. Das ladungserzeugende Mittel (A) kann
während oder nach dem Kneten zugegeben werden. Eine vorher
festgelegte Menge des ladungshemmenden Mittels (B) kann im Laufe der
Herstellung des konzentrierten Toners oder des verdünnten Toners
zugegeben werden.
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Falls gewünscht können verschiedene Zusätze zugegeben werden.
Beispiele für derartige Zusätze umfassen diejenigen, die in Yuij
Harasaki, Denshi Shashin, Band 16, Nr.2, Seite 44 beschrieben sind.
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Die Obergrenze der Gesamtmenge der Zusätze für den Flüssigentwickler
wird durch den elektrischen Widerstand des Entwicklers festgelegt.
Wenn der Flüssigentwickler, aus dem die Tonerkörner entfernt sind,
einen elektrischen Widerstand von weniger als 10&sup9;Ω cm aufweist, ist
es schwierig, ein Halbtonbild von guter Qualität zu erhalten, und
somit sollte die zuzugebende Menge jedes Zusatzes so gesteuert
werden, daß sie die obige Anforderung an den elektrischen Widerstand
erfüllt.
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Die Flüssigentwickler der vorliegenden Erfindung können für die
Entwicklung der mit Hilfe irgendeines Verfahrens gebildeten
elektrostatischen latenten Bilder verwendet werden.
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Beispiele für Verfahren zur Bildung eines elektrostatischen latenten
Bildes sind z.B. in Recording Material and Light-Sensitive Resins,
herausgegeben von Isamu Shinohara, Hidetoshi Tsuchida und Hideaki
Kusakawa, veröffentlicht von Gakkai Shuppan Center (1983)
beschrieben. Typische Beispiele dafür umfassen ein
elektrophotographisches Verfahren, ein elektrostatisches Aufzeichnungsverfahren und
ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsverfahren. Das elektrophotographische
Verfahren wird in der Praxis für verschiedene Zwecke verwendet, da
es Bilder mit hoher Auflösung einschließlich Halbtonbildern erzeugt,
und bei dem Verfahren handelt es sich auch um ein hochempfindliches
Aufzeichnungsverfahren. Somit ist der Entwickler der vorliegenden
Erfindung für das elektrophotographische Verfahren besonders
nützlich.
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Bei dem elektrophotographischen Verfahren können die Entwickler der
vorliegenden Erfindung für alle elektrophotographischen Materialien
unter Verwendung eines herkömmlichen organischen oder anorganischen
photoleitfähigen Materials verwendet werden.
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Beispiele für die elektrophotographischen Materialien umfassen
diejenigen, die in Harumi Miyamoto und Hidehiko Takei, Imaging, 1973,
Nr. 8, S. 2; R.M. Schaffert, Electrophotography Focal/Hastings Hous
(New York) (1980); und Recent Development and Practical Use of
Photoconductive Material and Sensitive Material, herausgegeben von
Hiroshi Kokado, veröffentlicht von Shuppanbu von Nippon Kagaku Joho
KK (1986) beschrieben sind, und alle diese Materialien können
verwendet werden. Des weiteren kann der Entwickler der vorliegenden
Erfindung für das PPC-System als auch das CPC-System verwendet
werden.
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Die Flüssigentwickler der vorliegenden Erfindung können nicht nur
auf vervielfältigte Schwarzweiß-Bilder, sondern auch auf
vervielfältigte Farb-Bilder angewendet werden, wenn sie in
Kombination mit den gefärbten Tonerkörnern verwendet werden (z.B.
in Kuro Takizawa, Shasin Kogyo, 33, 34 (1975) und Masayasu Anpo,
Denshi Tsushin Gakkai Gilutsu Kenkvu Hokoku, 77, 17 (1977)
beschriebene Verfahren).
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Des weiteren können die Flussigentwickler der vorliegenden Erfindung
effektiv für andere Anwendungen in den neuesten Systemen, die ein
elektrophotographisches Verfahren verwenden, verwendet werden. Die
Flüssigentwickler der vorliegenden Erfindung können z.B. auf den
Gebieten verschiedener elektrophotographischer Plattenherstellungs-
Systeme verwendet werden, die auf die Originalplatten für den
Offsetdruck, im Offsetdruckverfahren verwendete Aufzeichnungsmaterialien
für Blockkopien und Farbprüfdrucke angewendet werden.
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Die vorliegende Erfindung wird nun anhand der folgenden Beispiele
näher erläutert, die jedoch nicht so verstanden werden sollen, daß
sie die vorliegende Erfindung in irgendeiner Weise beschränken.
BEISPIEL 8 UND VERGLEICHSBEISPIELE B UND C
Herstellung von Harzteilchen L-2
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Eine Mischlösung von 99,7 g Octadecylmethacrylat, 0,3 g Divinylbenzol
und 200 g Toluol wurde unter Rühren in einer Stickstoff-Atmosphäre
auf 85ºC erwärmt. Anschließend wurden 3 g
2,2'-Azobis(isobutyronitril) (im folgenden mit A.I.B.N. abgekürzt) zugegeben und die
Mischung wurde 4 Stunden lang umgesetzt. Weiter wurde 1 g A.I.B.N.
zugegeben und die Mischung wurde 4 Stunden lang umgesetzt. Das
resultierende Copolymer hatte ein Gewichtsmittel des
Molekulargewichts von 4 x 10&sup4;.
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Eine Mischlösung von 25 g (auf Feststoff-Basis) des oben erhaltenen
Polymers, 100 g Vinylacetat und 380 g Isopar H wurde unter Rühren
in einem Stickstoffstrom auf 70ºC erwärmt. Der Mischlösung wurden
1,0 g A.I.V.N. zugegeben und die Mischung wurde 3 Stunden lang
umgesetzt. Weiter wurden 0,5 g A.I.V.N. zugegeben und die Mischung
wurde auf 75ºC erwärmt, um die Reaktion 2 Stunden lang durchzuführen.
Die Reaktionsmischung wurde auf 100ºC erwärmt, um nicht umgesetztes
Vinylacetat abzudestillieren. Die Mischung wurde abgekühlt und durch
ein 200 mesh-Nylongewebe filtriert. Die resultierende weiße
Harzdispersion wies eine mittlere Teilchengröße von 0,23 µm und
einen Polymerisationsgrad von 86% auf.
Herstellung von gefärbten Teilchen D-2
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10 g eines Dodecylmethacrylat/Acrylsäure-Copolymers
(Copolymerisations-Verhältnis: 95/5 bezogen auf das Gewicht), 8 g Alkaliblau und
30 g Isopar H wurden zusammen mit Glasperlen in einen
Farbschüttelapparat gegeben und 2 Stunden lang dispergiert, um eine feine
Dispersion von Alkaliblau zu erhalten.
Flüssigentwickler für die Stamm-Flüssigkeit
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7 g (auf Feststoff-Basis) der oben beschriebenen dispergierten
Harzteilchen (L-2), 0,8 g (auf Feststoff-Basis) der oben
beschriebenen gefärbten Teilchen, 13 g FOC-1400 (B-3) und 0,020 g
der Verbindung (A-8) mit der folgenden Struktur wurden in 1 Liter
Isopar H dispergiert und gelöst, um einen Flüssigentwickler für die
Stamm-Flüssigkeit herzustellen.
Ladungserzeugendes Mittel (A-8):
Flüssigentwickler für den Regenerator (Beispiel 8 und
Vergleichsbeispiele B und C)
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Vorher festgelegte Mengen der in Tabelle 2 angegebenen Verbindungen
wurden in einem Liter Isopar H dispergiert und gelöst, um einen
Entwickler für den Regenerator gemäß der vorliegenden Erfindung und
Vergleichs-Entwickler für Regeneratoren herzustellen.
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Das elektrophotographische Material vom Typ ELP Master I wurde
verwendet und eine Vervielfältigung wurde auffolgende Weise
wiederholt in einer vollautomatischen Plattenherstellungsmaschine
ELP-330 (hergestellt von Fuji Photo Film Co., Ltd.) bei einer
Plattenherstellungs-Geschwindigkeit von 3 Platten/Min. durchgeführt.
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Zunächst wurde der oben beschriebene Entwickler für die Stamm-
Flüssigkeit dem ELP-330 zugeführt. Danach wurde jeder der Entwickler
von Beispiel 8 und der Vergleichsbeispiele B und C als Entwickler
für den Regenerator verwendet und der Grad an Wiederholungsstabilität
wurde untersucht. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
TABELLE 2
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* worin Ra das Gewichtsverhältnis (A)/(B) der Verbindung (A)
zu der Verbindung (B), die in der Stamm-Flüsssigkeit
verwendet werden, darstellt und Rb das Gewichtsverhältnis
(A)/(B) der Verbindung (A) zu der Verbindung (B), die in
dem Regenerator verwendet werden, darstellt, wobei die
Menge der Verbindungen (A) bzw. (B) jeweils auf 10000
Gewichtsteile der Gesamtzusammensetzung des Entwicklers
bzw. des Regenerators bezogen ist.
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Wenn die Vervielfältigung mit dem Entwickler für den Regenerator
gemäß der vorliegenden Erfindung durchgeführt wurde&sub7; konnte bis zur
wiederholten Verarbeitung von 12000 Platten ein klares Bild erhalten
werden.
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Wenn dagegen die Entwickler der Vergleichsbeispiele B und C verwendet
wurden, kam es zu einer Abnahme, der Dichte des Bildes und der
Streifenbildung auf dem Bild, wenn 1500 Platten bzw. 4000 Platten
verarbeitet wurden.
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Aus den obigen Ergebnissen ist ersichtlich, daß nur die Kombination
des Entwicklers für die Stamm-Flüssigkeit und des Entwicklers für
den Regenerator gemäß der vorliegenden Erfindung die
Wiederholungsstabilität über einen sehr langen Zeitraum hinweg aufrechterhält
BEISPIELE 9 BIS 17
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Flüssigentwickler wurden in gleicher Weise wie in Beispiel 8
hergestellt, mit der Ausnahme, daß die in Tabelle 3 angegebenen
Verbindungen anstelle des ladungserzeugenden Mittels (A-8) und des
ladungshemmenden Mittels (B-3), die in Beispiel 8 verwendet wurden,
verwendet wurden. Die Vervielfältigung wurde durchgeführt und der
Grad an Wiederholungsstabilität wurde untersucht. Die erhaltenen
Ergebnisse sind ebenfalls in Tabelle 3 unten gezeigt.
-
Wie aus den Ergebnissen in Tabelle 3 ersichtlich ist, zeigen der
Entwickler für die Stamm-Flüssigkeit und der Entwickler für den
Regenerator, die gemäß der vorliegenden Erfindung in Kombination
verwendet werden, ein klares Bild, selbst wenn 10000 Platten oder
mehr wiederholt verarbeitet wurden.
TABELLE 3
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* worin Ra das Gewichtsverhältnis (A/(B) der Verbindung (A) zu der Verbindung (B),
die in der Stamm-Flüssigkeit verwendet werden, darstellt und Rb das Gewichtsverhältnis
(A)/(B) der Verbindung (A) zu der Verbindung (B), die in dem Regenerator verwendet werden,
darstellt, wobei die Menge der Verbindungen (A) bzw. (B) jeweils auf 1000 Gewichtsteile der
Gesamtzusammensetzung des entwicklers bzw. des Regenerators bezogen ist.
BEISPIEL 18
Herstellung von gefärbten Harzkörnern DL-1
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1 g Ruß (#40, hergestellt von Mitsubishi Kasei Corporation) und 2
g eines Octadecylmethacrylat/Methylmethacrylat-Copolymers
(Molverhältnis 1/9) wurden bei 120ºC 30 Minuten lang in einer
Dreiwalzenmühle gemischt und schmelzgeknetet. Die Mischung wurde auf
Raumtemperatur abgekühlt und in einer Hammermühle grobzerkleinert
und in einer Stiftmühle feinvermahlen.
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Eine Mischung von 3 g des oben hergestellten feinvermahlenen
Materials, 20 g Solprene 1205 (hergestellt von Asahi Chemical
Industry Co., Ltd.) und 437 g Isopar H wurde in einem Attritor
vordispergiert und dann wurde die endgültige Dispergierung 2 Stunden
lang bei einer Umfangsgeschwindigkeit von 10 m/Sek. in einer
Supermühle durchgeführt. Die so erhaltene Dispersion war eine
konzentrierte Lösung mit einem Feststoffgehalt von 13 Gew.-%. Während
der Dispergierung wurde die Temperatur bei 35ºC gehalten.
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Die in Tabelle 4 gezeigten Komponenten wurden in den angegebenen
Mengen dispergiert oder in 1 Liter Isopar G gelöst, um jeweils einen
Entwickler für die Stamm-Flüssigkeit und einen Entwickler für den
Regenerator herzustellen.
TABELLE 4
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Wenn die Wiederholungsstabilität der vervielfältigten Bilder in
gleicher Weise wie in Beispiel 8 untersucht wurde, wurde
festgestellt, daß bis zur Verarbeitung von 8000 Platten ein stabiles
Bild erhalten werden konnte.
BEISPIELE 19 BIS 24
Herstellung von gefärbten Harzteilchen DL-2 bis DL-7
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Eine Mischung von 100 g der dispergierten Harzteilchen (L-2) und 3
g eines in Tabelle 5 gezeigten Farbstoffes wurde auf eine Temperatur
von 70 bis 80ºC erwärmt und 6 Stunden lang gerührt. Die Mischung
wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und durch ein 200 mesh-
Nylongewebe geleitet. Der auf dem Gewebe zurückgebliebene Farbstoff
wurde entfernt, um gefärbte dispergierte Harzteilchen zu erhalten.
Die Harzteilchen hatten eine mittlere Teilchengröße von 0,22 bis
0,25 µm.
TABELLE 5
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Flüssigentwickler wurden in gleicher Weise wie in Beispiel 18
hergestellt, mit der Ausnahme, daß die in Tabelle 6 gezeigten
Harzteilchen anstelle der in dem Entwickler für die Stamm-
Flüssigkeit und dem Entwickler für den Regenerator in Beispiel 18
verwendeten gefärbten Harzteilchen DL-1 verwendet wurden.
TABELLE 6
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Die Wiederholungsstabilität von vervielfältigten Bilder wurde unter
Verwendung dieser Entwickler in gleicher Weise wie in Beispiel 8
untersucht. Es wurde festgestellt, daß mit Hilfe des
Vervielfältigungsvorgangs mindestens 7000 Platten mit einem stabilen Bild
erhalten werden konnten.
BEISPIELE 25 BIS 28
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Flüssigentwickler für die Stamm-Flüssigkeit und Flüssigentwickler
für Regeneratoren wurden in gleicher Weise wie in Beispiel 8
hergestellt, mit der Ausnahme, daß in Tabelle 7 gezeigte Verbindungen
(B) anstelle des in Beispiel 8 verwendeten ladungshemmenden Mittels
(B-3) verwendet wurden.
TABELLE 7
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Die Wiederholungsstabilität von vervielfältigten Bildern wurde unter
Verwendung dieser Entwickler in gleicher Weise wie in Beispiel 8
untersucht. Es wurde festgestellt, daß mit Hilfe des
Vervielfältigungsverfahrens mindestens 7000 Platten mit einem stabilen
Bild erhalten werden konnten.
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Demzufolge können mit Hilfe der vorliegenden Erfindung Originalbilder
mit sehr hoher Auflösung einschließlich Halbtonbildern stabil über
einen langen Zeitraum hinweg vervielfältigt werden, im wesentlichen
ohne Änderungen der Bildqualität und der Empfindlichkeit zu
verursachen, selbst wenn eine große Anzahl von
elektrophotographischen Materialien entwickelt wird. Des weiteren können die
Originalbilder selbst dann stabil reproduziert werden, wenn sich die
Umgebungsbedingungen ändern, so daß z.B. niedrige Temperatur und
geringe Feuchte oder hohe Temperatur und hohe Feuchte vorherrschen.
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Die vorliegende Erfindung stellt ein Vervielfältigungsverfahren
bereit, worin eine elektrostatische Vervielfältigung mit einem
Flüssigentwickler für die elektrostatische Photographie durchgeführt
wird, der Tonerkörner enthält, die hauptsächlich aus einem Harz in
einem nicht-wäßrigen Lösungsmittel mit einem elektrischen Widerstand
von mindestens 10&sup9;Ω cm und einer Dielektrizitätskonstante von nicht
höher als 3,5 zusammengesetzt sind, wobei der Flüssigentwickler (a)
eine Verbindung (A) mit einer Wirkung zur Erhöhung der Ladungsmenge
und (b) eine Verbindung (B) mit einer Wirkung zur Verringerung der
Ladungsmenge enthält.
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Während die Erfindung ausführlich und unter Bezugnahme auf spezielle
Ausführungsformen derselben beschrieben wurde, ist es für Fachleute
offensichtlich, daß verschiedene Änderungen und Abwandlungen daran
vorgenommen werden können, ohne von dem Umfang der beigefügten
Ansprüche abzuweichen.