DE69217672T2 - Verbesserte stiftzuhaltungen sowie korrespondierende schlüssel für zylinderschlösser - Google Patents
Verbesserte stiftzuhaltungen sowie korrespondierende schlüssel für zylinderschlösserInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft Verbesserungen bei Zylinderschlössern und insbesondere für die Formen der Spitzen des Zuhaltungsstiftes und der entsprechenden Schlüsselbartflächen.
- Zylinderunteranordnungen vom Yale-Typ sind seit 1865 bekannt. In typischer Weise wurden Unterschiede zwischen Zylindern entwickelt, indem zusätzlich die Längen der Zuhaltungsstifte in dem Zylinder justiert wurden, und es wurden Schlüsseunterschiede durch Variieren der entsprechenden Tiefen der Bärte auf dem Schlüssel geschaffen. Veränderungen in der Form der Spitze der Zuhaltungsstifte sind nicht neu. In dem Fall des U.S-Patentes 457,753 (1891) von Taylor schaffen diese Veränderungen Möglichkeiten für Hauptschlüssel.
- Das Positionieren von Zuhaltungsstiften durch Schlüssel war Gegenstand von fortlaufender Verbesserung und umfangreicher Tätigkeit in der Schloßtechnik. Das U.S.-Patent 3,499,302 (1970) von Spain et al. beschreibt Zuhaltungsstifte mit meißelgeformten Spitzen, welche durch schräg geschnittene Schlüsselbärte in vorbestimmte Positionen drehbar waren, um in Verbindung mit einem Seitenriegelmechanismus zu arbeiten. Ein anderes U.S.-Patent 3,722,240 von Spain et al. ist eine Verbesserung an dem Schloßmechanismus, indem einzigartige, drehende Zuhaltungen für die Zusammenarbeit mit einem anderen Seitenriegel verwendet werden. Diese Patente verbesserten den Stand der Schloßzylindertechnik, indem Zuhaltungsstifte in Zylindermechanismen beschrieben werden, wodurch die Zuhaltungsstifte zusätzlich zu der herkömmlichen Höhenpositionierung drehend justiert werden. Bei einem Zylinder mit sechs Stiften erhöht die Möglichkeit, jeden Stift in die drei von Spain verwendeten Positionen zu drehen, das Bart- und Kombinationspotential von 1,000,000 auf 729,000,000 unverwechselbare bzw. einzigartige Schlüssel.
- Mit dem Auftreten des Höhen- und Drehpositionierens eines Zuhaltungsstiftes innerhalb eines Zylinders wurden die Seiten und Formen der Spitze des Zuhaltungsstiftes und die Bartfläche zu einem wichtigen Faktor bei dem Betrieb des Zylinders. Die Einführung der schräg geschnittenen Bärte in den Zylinder zwangen die Zuhaltungsstifte, in eine genaue Position zu drehen. Unregelmäßig ausgebildete oder ungenaue Oberflächen entweder auf der Spitze des Zuhaltungsstiftes oder der Oberfläche des entsprechenden Schlüsselbartes würden den Zuhaltungsstift nicht genau positionieren und den Betrieb des Zylinders nicht erlauben. Ein jüngeres U.S-Patent 4,635,455 (1987) von Oliver beschreibt das Versetzen der Spitze einer meißelzugespitzten Zuhaltung. Dies erhöht die theoretischen Bart- und Kombinationsmöglichkeiten eines Zuhaltungszylinders mit sechs Stiften auf 46,656,000,000. Schlüssel, die für den Betrieb mit versetzten Zuhaltungsstiftspitzen hergestellt sind, sind nicht austauschbar mit Schlüsseln für Zylinder, deren Stiftspitzen nicht versetzt sind. Diese kleinen Veränderungen sind für die Technik von Zylindern mit drehenden Stiften wichtig.
- Das U.S.-Patent 4,756,177 (1988) von Widen beschreibt einen drehenden Zuhaltungsstift mit einem abgerundeten Finger, der quer nach außen von dem Stiftkörper für die Zusammenarbeit mit einer ausgebildeten Seitenoberfläche eines Schlüsselblattes hervorspringt.
- Das U.S.-Patent 3,738,136 (1973) von Falk zeigt eine Anordnung von Zuhaltungen, die parallel zu der Achse eines zylindrischen Schlüsselblattes positioniert sind.
- Andere Patente nach dem Stand der Technik beschreiben mit flachen Schlüsseln betätigte Zuhaltungen. In typischer Weise sind die Aufbauten der Zuhaltungsspitze verjüngt konisch oder meißelangespitzt. Siehe zum Beispiel die U.S.-Patente 4,289,002 (1981) von Gretler, 4,325,241(1982) von Keller und 4,760,722 (1988) von Fann et al. Es sind auch Zuhaltungsstifte bekannt, die versetzte Anordnungen verwenden, um Drehung zu verhindern, wie zum Beispiel die U.S.-Patente 3,731,507 (1973) und 4,098,104 (1978) von Wolter.
- Die Erhöhung der Anzahl der Schlüsselbärte resultiert in einer größeren Anzahl von unverwechselbaren Schlüssenunterschieden. Dies verringert erheblich für jeden Schlüssel die Möglichkeit, einen anderen Zylinder als seinen eigenen zu betätigen. Die für die größte Mehrheit der auf dem Markt befindlichen Schloßzylinder erteilten Patente sind abgelaufen. Ihre Schlüssel können auf herkömmlichen Maschinen vom in dem U.S.-Patent 1,439,382 (1922) von Segal beschriebenen Typ kopiert werden. Die erforderlichen Schlüsselrohlinge sind weit über die Kontrolle der Schloßhersteller hinaus verbreitet. Die Entwicklung von schräg geschnittenen Schlüsselbärten schafft für den Schlüsselbesitzer zusätzliche Sicherheit, da herkömmliche Rotationsmaschinen diese Winkelschnitte nicht kopieren konnten. Da Maschinen zum Kopieren schräg geschnittener Schlüsselbärte entwickelt wurden, ist ihre Sicherheit verringert. Einzigartig geformte Schlüsselbärte und kontrollierte Verteilung von geschützten Schlüsselrohlingen verringern die Wahrscheinlichkeit, daß Schlüssel im Besitz von unehrlichen Angestellten in Eisenwarenläden oder ähnlich kopiert werden können.
- Trotz Verbesserungen in den gut gearbeiteten Schloßtechniken bleibt ein fortlaufender Bedarf an Mechanismen, die eine außergewöhnliche Anzahl von einzigartigen Schlüsseln schaffen können, die nicht Gegenstand einer unberechtigten Nachahmung sind. Es besteht auch der Bedarf nach Schloßmechanismen, die modernen Techniken des Schloßaufbrechens widerstehen, einschließlich der Abdruckmethoden, um falsche Schlüssel zu erhalten. Es ist auch wünschenswert, daß die Abmessungen des Schlosses übliche Zylindergröße nicht überschreiten. Ebenfalls wichtig ist es, daß die Komponenten wirtschaftlich in Mengen gefertigt werden können.
- Die Erfindung schafft eine außerordentlich große Anzahl von Schlüsselunterschieden, wobei drehbare und möglichst höhen- und/oder axialbewegliche Schloßzuhaltungen verwendet werden, die einen hohen Aufbrechwiderstand haben, die Grenzen der Industrienormen nicht überschreiten und für die Massenproduktion geeignet sind.
- Diese Aufgaben werden nach Anspruch 1 teilweise durch einen Schloßmechanismus erfüllt, der mindestens einen drehbaren Zuhaltungsstift vom nach dem Stand der Technik bekannten allgemeinen Typ verwendet, der mit einer verjüngten Spitze versehen ist, die im allgemeinen von einer Seitenkante der Zuhaltung zu der anderen schräg abfällt. Diese verjüngte Spitze kann flach, abgerundet (konvex oder konkav) oder teilweise flach oder teilweise abgerundet sein. Die Oberfläche der Zuhaltungsspitze ist geeignet, mit einer ausgebildeten bzw. konfigurierten Schlüsselblattoberfläche in Eingriff zu kommen, die in einer im wesentlichen komplementären Form zu einer schräg abfallenden bzw. geneigten Oberfläche ausgebildet ist, so daß, wenn die zwei geneigten Oberflächen in Kontakt kommen, der Zuhaltungsstift unter axialer Vorbelastung bzw. Vorspannung danach suchen wird, sich der schrägen Oberfläche des Schlüssels anzupassen und sich drehen wird, bis die Schlüsseloberflächen und Zuhaltungsstiftspitze zusammenpassen, womit so der Zuhaltungsstift an einer durch den Schlüsselbart vorbestimmten Position ausgerichtet wird. Ein entsprechendes Verfahren ist in Anspruch 14 bestimmt.
- Figuren 1a bis 1g sind Seitenansichten, welche die Oberflächen der Spitze eines Zuhaltungsstiftes und die komplementär ausgebildete Schlüsseloberfläche veranschaulichen, welche diese Erfindung ausmachten.
- Figur 2 ist eine perspektivische Ansicht, die ein herkömmliches, im allgemeinen rechteckiges, gekerbtes Schlüsselblatt veranschaulicht, das in einer seiner oberen Kantenflächen komplementär ausgebildete Teile hat.
- Figur 3 ist eine perspektivische Ansicht eines Schlüsselblattes von in dem Widen-Patent gezeigten Typ mit den komplementären Oberflächen in einer Seitenfläche eines im allgemeinen rechteckigen Schlüsselblattes.
- Figur 3A ist eine perspektivische Ansicht eines im allgemeinen rechteckigen Schlüsselblattes mit einer in einer Seitenfläche gezeigten komplementären Oberfläche.
- Figur 4 ist eine perspektivische Teilansicht eines flachen Schlüssels mit komplementären Oberflächen, die entweder in seiner Fläche oder Seitenkante gebildet sind, und es werden auch Bohrungen bzw. Bärte an versetzten Stellen gezeigt.
- Figur 5 ist eine perspektivische Ansicht eines Teils eines Schlüssels für ein axiales Zuhaltungsschloß, die eine Möglichkeit von Bartoberflächen zeigt.
- Figuren 6a bis 6g sind Schnittansichten entlang der Linie 13-13 der Zuhaltungsstiftspitzen und komplementärer Schlüsseloberflächen, wie in den Figuren 1a bis 1g gezeigt ist.
- Bezieht man sich auf die Figuren 1a bis 1g, so zeigt jeder Elementsatz einen drehbaren Zuhaltungsstift 10 und einen entsprechenden Oberflächenaufbau 16 des Schlüsselbartes. Der Zuhaltungsstift 10 würde in einer Zuhaltungsstiftbohrung zurückgehalten, wie in den oben diskutierten Patenten beschrieben ist. Der Schlüsselaufbau 12 ist nur ein repräsentativer Teil des Schlüssels an der Kontaktfläche bzw. -bereich des Zuhaltungsstiftes aus Veranschaulichungsgründen, der tatsächliche Schlüssel wäre nach den in den Figuren 2 bis 5 gezeigten Darstellungen.
- Der Zuhaltungsstiftkörper 10 ist im allgemeinen zylindrisch und arbeitet in einer Bohrung und wäre in typischer Weise, wie bekannt, gegen den Schlüssel vorgespannt. Diese Erfindung beruht im wesentlichen in der Ausbildung der Kontaktoberfläche der Zuhaltungsstiftspitze 14 und einer damit zusammenwirkenden Kontaktoberfläche 16 des zugehörigen Schlüssels 12. Die zusammenwirkenden Kontaktoberfächen haben im wesentlichen komplementäre Form. Wie in Figur 1a gezeigt wird, sind der Zuhaltungsstift 10 und der Schlüsselteil 12 durch den Buchstaben "A" bezeichnet, was anzeigt, daß ihre Oberflächen identisch sind, wobei die Oberfläche der Zuhaltungsstiftspitze 14 eine flache bzw. eben geneigte Oberfläche 18 hat, wobei diese Oberfläche von einer Seite 20 zu der anderen Seite 22 geneigt ist. Diese flache, geneigte Oberfläche ist mit der zusammenwirkenden Kontaktoberfläche 16 des Schlüssels identisch. Wenn die Schlüsseloberfläche 16 mit einer Oberfläche 18 einer Zuhaltungsstiftspitze in Kontakt kommt und sie beide die in Figur 1a gezeigte Konfiguration A-A haben, dreht sich die in ihre Bohrung eingeschlossene Zuhaltung um ihre Achse unter Federvorspannung, Gewicht oder anderer Vorspannung, die auf die Zuhaltungsstifte angewandt wurden, damit die komplementären Oberflächen 14 und 16 zusammenpassen. Die fluchtende Ausrichtung der Bartoberfläche 16 auf dem Schlüssel bestimmt somit die Drehposition des Zuhaltungsstiftes 10.
- Die Figuren 1b und 1c zeigen die Zuhaltung B und den Schlüsselteil C bzw. die Zuhaltung C und den Schlüsselteil B. In diesen Figuren hat die Spitze 14 der Zuhaltung 10 eine gekrümmte, konvexe Form von der Kante 20 zu der entgegengesetzten Kante 22'. Durch die Schaffung einer konvexen Form gibt es an der Kante 22' eine Spitze. Das zusammenpassende Element des Schlüsselteils C ist die Oberfläche 16', die von Seitenkante zu Seitenkante der Oberflächenkonfiguration des Schlüssels komplementär konkav ist. Der Betrieb ist wieder der gleiche, bei Kontakt mit der Schlüsselbartfläche sucht die Zuhaltungsstiftspitze nämlich eine Position, die völlig zusammenpaßt, und dreht sich, um dieses Zusammenpassen zu erreichen. Somit bestimmt die Position der Bartoberfläche 16' auf dem Schlüssel die Position des Zuhaltungsstiftes 10.
- In Figur 1c ist der Zuhaltungsstift C konkav, und der Schlüsselteil B ist konvex. Die Spitze 14 des Zuhaltungsstiftes C ist von der Seite 22 zur entgegengesetzten Seite 20' konkav, welche eine kleine Vertiefung komplementär zu der Spitze auf dem Schlüsselaufbau hat. Die Wechselwirkung der Schlüsselbartoberfläche und des Zuhaltungsstiftes ist die gleiche wie oben beschrieben.
- Die Figuren 1d und 1e zeigen zwei andere Möglichkeiten, die einen konvexen, mit B bezeichneten Zuhaltungsstift mit einem Schlüsselaufbau verwenden, der mit D bezeichnet ist, und umgekehrt. Die konvexe Zuhaltungsstiftspitze 14 der Zuhaltung B paßt mit einer Oberflächenform 16" des Schlüsselteils D zusammen. Wie in Figur 1e gezeigt wird, beinhaltet das Teilstück D einen Teil 24, der konkav ist, um mit der konvexen Oberfläche von B zusammenzupassen, wobei er auf beiden Seiten einen klein geformten Seitenteil bzw. -abschnitt 26 hat, und durch einen kleinen Nutteil 28 umgeben wird, der mit einer Spitze 30 auf der zusammenpassenden Oberfläche zusammenarbeitet. Der Betrieb ist wieder der gleiche, wie oben diskutiert, wobei der Zuhaltungsstift, der innerhalb einer Bohrung zurückgehalten und gegen den Schlüssel vorgespannt wird, fortfährt, um mit dem komplementären Teil der Bartoberfläche auf dem Schlüssel zusammenzupassen, und sich herumdreht, wobei die Spitze 30 in der Nut 28 läuft, bis das völlige Zusammenpassen mit der konvexen Oberfläche durchgeführt ist, die auf der konkaven Oberfläche 24 ruht.
- Die Figuren 1f und 1g veranschaulichen wieder komplementäre, zusammenpassende Elemente, die einen Zuhaltungsstift oder Schlüsselbartelemente A und einen Schlüsselbart oder mit E bezeichneten Zuhaltungsstift verwenden. In diesen Ausführungsformen hat die Zuhaltungsstiftspitze 14 (oder Schlüsseloberfläche 16''') eine flache bzw. ebene Fläche 32, die auf beiden Seiten von verjüngten oder abgeschrägten Flächen 34 umgeben ist. Wieder ist der Betrieb wie oben beschrieben, wobei mit dem Einführen des Schlüssels in den Zylinder die Zuhaltungsstiftspitze in Kontakt mit der Schlüsselbartoberfläche kommt und der Zuhaltungsstift, der frei ist sich zu drehen, sich dreht, bis die flache bzw. ebene Oberfläche 32 mit der entsprechenden flachen bzw. ebenen Oberfläche auf dem zusammenpassenden Teil in Kontakt kommt, wobei die Seitenoberflächen 34 die Drehung unterstützen.
- Figur 2 ist eine Veranschaulichung eines Schlüssels für ein Schloß, wobei diese einzigartigen Zuhaltungsstifte verwendet werden. Eine oder mehrere Bartflächen 36 sind entlang der Oberkante des Schlüsselblattes positioniert und entsprechend den Konfigurationen in der Bodenreihe der Figuren 1a bis 1g geformt, geschnitten oder gebohrt, um mit den Zuhaltungsstiften in der oberen Reihe der Figuren 1a bis 1g zusammenzutreffen und wie beschrieben zu arbeiten.
- Figur 3 ist eine andere Variante eines Schlüssels. Das Blatt hat an seiner Oberkante herkömmliche Bohrungen 38, und zusätzliche Bohrungen 40 sind entlang einer oder mehrerer seiner unteren Seiten positioniert. Diese sekundären Bohrungen sind mit den geneigten Flächen ausgebildet, wie in den Figuren 1a bis 1g veranschaulicht ist.
- Figur 3A ist eine andere Variante eines Schlüssels mit sekundären Bohrungen auf einer Seitenoberfläche. Das Blatt hat auf seiner Oberkante herkömmliche Bohrungen 38', und eine zusätzliche Bohrung 40' ist mindestens auf einer der Seitenoberflächen positioniert. Die sekundäre Bohrung ist mit den geneigten Oberflächen ausgebildet, wie in den Figuren 1a bis 1g veranschaulicht ist.
- Figur 4 ist ein Teil eines Schlüssels 42 für ein Schloß von dem Typ, in welchem ein Zuhaltungsstift durch einen flachen Schlüssel positioniert wird. Siehe zum Beispiel das U.S.- Patent 4,289,002. In diesem Fall verjüngen sich die Bohrlöcher 43 in der Oberfläche des Schlüssels oder das Bohrloch 44 in der Seite des Schlüssels von einer Kante zur anderen, wie oben beschrieben ist. Zusätzlich kann das Drehpositonieren seiner versetzten Spitze bzw. Scheitels des Zuhaltungsstiftes dadurch bewirkt werden, daß das konische Bohrloch 46 so positioniert wird, daß seine Spitze von der Achse der Zuhaltungsstiftbohrung versetzt ist. Das Bohrloch 46 ist auch gegenüber einer Linie durch die Mitten der Bohrlöcher 43 versetzt.
- Figur 5 ist eine perspektivische Ansicht eines Teils eines Schlüssels 48 für den Betrieb eines axialen Stiftzuhaltungsschlosses, siehe zum Beispiel das U.S.-Patent3,738,136. Bei dieser Verbesserung könnte die verjüngte Schlüsselbartoberfläche in dem vorderen Ende des Zylinders sein, wie bei 52 gezeigt ist, oder in einer Seitenfläche, wie bei 54 gezeigt ist.
- Unter Bezugnahme auf die Figuren 6a bis 6g stellt jeder Satz der Elemente eine Querschnittsansicht entlang einer Linie 13-13 eines drehbaren Zuhaltungsstiftes und einer entsprechenden Oberflächenkonfiguration des Schlüsselbartes dar, wie in den Figuren 1a bis 1g gezeigt ist.
- In der Figur 6a sind die Zuhaltungsstiftspitze und der entsprechende Schlüsselteil beide durch den Buchstaben "A" bezeichnet, um zu zeigen, daß ihre Oberflächen die gleichen sind, wie bei dem in Figur 1a mit "A" bezeichneten Stift und Schlüssel.
- Die Figuren 6b und 6c zeigen eine Zuhaltung "B" und einen Schlüsselteil "C" bzw. eine Zuhaltung "C" und einen Schlüsselteil "B".
- In den Figuren 6d und 6e ist der konvexe Zuhaltungsstift mit "B" bezeichnet und paßt zu einer auf dem Schlüssel geformten Bartoberfläche, der mit "D" benannt ist und umgekehrt.
- In den Figuren 6f und 6g ist eine der zusammenpassenden Oberflächen auf dem Stift oder dem Schlüsselbartteil mit verjüngten Flächen umgeben.
- Nach Wunsch kann eine Drehbeschränkungsvorrichtung, wie zum Beispiel Nuten, für einen Zuhaltungsstift verwendet werden, die mit einem Vorsprung (nicht gezeigt) zusammenarbeitet, um die Drehung des Zuhaltungsstiftes einzuschränken und um die obere bzw. hohe Kante der Zuhaltungsstiftspitze daran zu hindern, Kontakt mit der oberen bzw. hohen Kante der Schlüsseloberfläche zu bekommen.
- Wie man sehen kann, löst diese Erfindung eine Anzahl von Problemen dadurch, daß ein leicht produzierbarer Zuhaltungsstift mit komplementärer Schlüsseloberfläche hergestellt werden kann, wobei die Oberfläche des Zuhaltungsstiftes von einer Seitenkante zu der anderen geneigt ist, so daß sie genau innerhalb eines Schloßzylinders durch eine komplementäre, zusammenpassende Oberfläche auf dem Schlüssel positioniert werden kann.
Claims (14)
1. Zylinderschloß mit zumindest einem Zuhaltungsstift und Schlüssel hierfür, mit den
folgenden Merkmalen: eine Oberfläche der Spitze des Zuhaltungsstiftes ist so geformt,
daß sie von einer Seitenfläche des Zuhaltungsstiftes her bis zu einer gegenüberliegenden
Seitenfläche des Zuhaltungsstiftes geneigt verläuft, um eine einzelne, geneigte
Kontaktfläche zu bilden, zumindest eine Schlüsselblattfläche ist im wesentlichen komplementär
zu der Spitze des Zuhaltungsstiftes ausgebildet, so daß dann, wenn die
Schlüsselblattfläche und die Spitze des Zuhaltungsstiftes in einem anfänglichen, teilweisen Kontakt
sind, die Schlüsselblattfläche bewirkt, daß die einzelne, geneigte Kontaktoberfläche der
Spitze des Zuhaltungsstiftes sich unter Berührung entiang der komplementären
Oberfläche bewegt und dadurch bewirkt, daß sich der Zuhaltungsstift um seine Achse dreht,
so daß er im Gebrauch relativ zu einem Zylinderschloß in einer geeigneten
Entriegelungsposition angeordnet wird.
2. Zylinderschloß mit zumindest einem Zuhaltungsstift und Schlüssel nach Anspruch 1,
wobei die Spitzenoberfläche des Zuhaltungsstiftes und die Schlüsselblattoberfläche über
ihren Kontaktbereich hinweg flache bzw. eben geneigte Oberflächen sind.
3. Zylinderschloß mit zumindest einem Zuhaltungsstift und Schlüssel nach Anspruch 1,
wobei zumindest eine der Flächen eine gekrümmte, konvexe Oberfläche und die andere
der Flächen eine gekrümmte, konkave Oberfläche ist.
4. Zylinderschloß mit zumindest einem Zuhaltungsstift und Schlüssel nach Anspruch 1,
wobei zumindest eine der Flächen, nämlich die der geneigten Spitzen der Zuhaltungsstifte
und die des damit zusammenwirkenden Schlüsselblattes, eine gekrümmte, konvexe
Oberfläche ist und daß die andere im zentralen Bereich der Fläche eine teilweise konkave ist
und auf beiden Seiten von einem geformten Seitenabschnitt umgeben ist.
5. Zylinderschloß mit zumindest einem Zuhaltungsstift und Schlüssel nach Anspruch 1,
wobei zumindest eine der Flächen, nämlich der geneigten Zuhaltungsstiftspitzen und des
damit zusammenwirkenden Schlüsselblattes eine flache bzw. ebene, geneigte Fläche ist
und daß die andere Oberfläche einen flachen zentralen Bereich in dem geneigten
Zentrum hat, welcher sich von einer Fläche zu einer gegenüberliegenden Fläche mit
abgeschrägt geformten Flächen erstreckt, die an beiden Rändern des flachen zentralen
Bereiches anschließen.
6. Zylinderschloß mit zumindest einem Zuhaltungsstift und Schlüssel nach Anspruch 4,
wobei zumindest eine der Flächen, nämlich die geneigten Spitzen des/der
Zuhaltungsstifte(s) und der damit zusammenwirkenden Schlüsselblattflächen eine gekrümmte,
konvexe Oberfläche mit einem spitzen Ende ist, und daß die andere im zentralen Bereich
teilweise konkav ist und auf beiden Seiten von einer Nut zwischen dem geformten
Seitenabschnitt und dem zentralen Bereich umgeben ist, wobei die Nut mit dem spitzen
Ende der gekrümmten konvexen Oberfläche zusammenwirkt.
7. Zylinderschloß mit zumindest einem Zuhaltungsstift und Schlüssel nach Anspruch 1,
wobei das Schlüsselblatt von im wesentlichen rechteckiger Form ist, wobei zumindest
eine der komplementär geformten Flächen bzw. Bereiche zumindest in einer oberen
Kante ausgebildet ist.
8. Zylinderschloß mit zumindest einem Zuhaltungsstift und Schlüssel nach Anspruch 1,
wobei das Schlüsselblatt von im wesentlichen rechteckiger Form ist, wobei zumindest
eine der komplementär geformten Flächen in zumindest einer Seitenfläche ausgebildet
ist.
9. Zylinderschloß mit zumindest einem Zuhaltungsstift und Schlüssel nach Anspruch 1,
wobei das Schlüsselbatt von im wesentlichen ebener Form ist, wobei zumindest eine der
komplementär geformten Flächen in zumindest einer Seitenfläche ausgebildet ist.
10. Schlüssel nach Anspruch 9, wobei zumindest eine der geformten Flächen bzw. Bereiche
ein im wesentlichen konisches Loch in dem Schlüsselblatt ist, wobei die Spitze des
Loches von der Position der Achse einer entsprechenden Zuhaltestiftbohrung versetzt ist.
11. Zylinderschloß mit zumindest einem Zuhaltungsstift und Schlüssel nach Anspruch 1,
wobei das Schlüsselblatt von im wesentlichen flacher Form ist, wobei zumindest einige
der komplementären Schlüsselbartflächen in den Kanten ausgebildet sind.
12. Zylinderschloß mit zumindest einem Zuhaltungsstift und Schlüssel nach Anspruch 1,
wobei das Schlüsselblatt von im wesentlichen zylindrischer Form ist und zumindest einige
komplementäre Schlüsselbartflächen in dem vorderen Ende ausgebildet sind.
13. Zylinderschloß mit zumindest einem Zuhaltungsstift und Schlüssel nach Anspruch 1,
wobei das Schlüsselblatt von im wesentlichen zylindrischer Form ist, wobei zumindest
einige der komplementären Schlüsselbartflächen in der Seite ausgebildet sind.
14. Verfahren zum Drehen von Zuhaltungsstiften in Zuhaltungsstiftbohrungen eines
Zylinderschlosses mit Hilfe eines besonders ausgestalteten Schlüssels, wobei das Verfahren
aufweist: Vorsehen einer Oberfläche auf einem Spitzenbereich eines Zuhaltungsstiftes,
so daß sie von einer Seitenkante zur anderen Seitenkante des Zuhaltungsstiftes im
wesentlichen geneigt verläuft, um eine einzelne, geneigte Kontaktfläche bereitzustellen,
Ausbilden einer Oberfläche auf dem Schlüssel, die im wesentlichen komplementär zu der
einzelnen, geneigten Kontaktoberfläche auf der Spitze des Zuhaltungsstiftes ausgebildet
ist, in Berührung Bringen der Oberflächen, indem der Stift in das Schloß eingesetzt und
eine der Oberflächen gegen die andere vorgespannt wird, so daß sich der Zuhaltungsstift
dreht bis die komplementären Flächen in vollem Kontakt miteinander sind.
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| US07/959,018 US5289709A (en) | 1991-10-24 | 1991-10-24 | Pin tumblers and corresponding keys for cylinder locks |
| PCT/US1992/009155 WO1993008353A1 (en) | 1991-10-24 | 1992-10-23 | Improved pin tumblers and corresponding keys for cylinder locks |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE69217672D1 DE69217672D1 (de) | 1997-04-03 |
| DE69217672T2 true DE69217672T2 (de) | 1997-06-12 |
Family
ID=25501568
Family Applications (2)
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