DE6921679U - Unterflanschlaufkatze nach art einer u-foermigen klammer - Google Patents
Unterflanschlaufkatze nach art einer u-foermigen klammerInfo
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Description
VIBRU- GmbH. 19. Mai 1969
Gkrubenbedarfsartikel - V 20 -
4231 Drevenack
Hunsdorfer Weg
Hunsdorfer Weg
Unterflanschlaufkatze nach. Art einer U-förmigen Klammer
Die Neuerung betrifft eine ein- oder zweiachsige Unterflanschlaufkatze
nach Art einer U-förmigen Klammer, deren beide Schenkel auf ihrer Innenseite je eine oder
zv/ei Laufrollen tragen und deren Abstand voneinander quer zur Laufbahn veränderbar ist.
Diese Veränderbarkeit des Schenkelabstandes dient bekanntlich dazu, die UnterflanscLlaufkatze auf verschiedene
Planschbreiten von Einschienen-Hängebahnen einstellen
zu können. Hierfür ist es bekannt, den die beiden Schenkel miteinander verbindenden Steg zweiteilig
und so.iit die beiden Schenkel winkelförmig auszubilden und zwar derart, daß sich die den Steg bildenden unteren
Schenkel überlappen. Mittels Schraubenbolzen, die wahlweise durch einzelne einer Anzahl Bohrungen geführt werden
können, ist eine stufenweise Verstellbarkeit der die Laufrollen tragenden Schenkel entsprechend der jeweiligen
Breite des Unterflansches möglich. Zum Anpassen der
Unterflanschiaufkatze an eine andere Laufbahnbreite
müssen die Schraubenbolzen mittels eines Schraubenschlüssels gelöst, dann umgesteckt und hiernach wieder
festgezogen werden.
Im Untertagebau Beschäftigte müssen sehr oft relativ lange Strecken zu Fuß bis zu ihrer Einsatzstelle zurücklegen
und dabei ihr Werkzeug und dgl. tragen. Das bedeutet eine erhebliche körperliche Belastung, die sich
negativ auf die Arbeit auswirken muß. Die heute in vielen Untertagebetrieben vorhandenen Hängebahnen dienen
VIBRU- GmbH. 19-5.1969
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dem Transport und der Aufhängung von elektrischen Betriebsmitteln wie Sammelschienenkästen, Sehaltschützen
und dgl. Diese Hängebahnschienen sind also blockiert und können deshalb nicht für den Transport der Werkzeuge
mitbenutzt werden, und zwar auch dann nicht, wenn man für diesen Transport die vorstehend beschriebenen
teilbaren Unterflanschlaufkatzen einsetzen wollte, weil das gegebenenfalls zu wiederholende Aufsetzen und Abnehmen
der Laufkatze derart zeitraubend und mühevoll wäre, daß der Vorteil des bequemeren Transportierens
von den damit verbundenen Nachteilen mehr als aufgewogen würde.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, untertage die Werkzeuge und Geräte auf bequeme Weise zur Binsatzstelle
bringen zu können unter Benutzung einer gegebenenfalls mehrfach blockierten Hängebahnschiene.
Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Neuerung aus von einer ein- oder zweiachsigen Unterflanschlaufkatze nach
Art einer U-förmigen Klammer, deren beide Schenkel auf ihrer Innenseite je eine oder zwei Laufrollen tragen
und deren Abstand voneinander quer zur Laufbahn veränderbar ist. Die Neuerung ist gekennzeichnet durch eine
Ausschwenkbarkeit oder Verschiebbarkeit zumindest eines
Schenkels quer zur Laufbahn in der Weise, daß die Laufkatze ohne Zuhilfenahme eines Werkzeugs aufsetzbar und
abnehmbar ist, wobei zur Verriegelung der Gebrauchslage eine Rast oder/und eine durch Handrad oder Knebel betätigbare
Klemmvorrichtung oder eine vorgespannte Feder vorgesehen ist.
Damit wird auf einfache Weise und mit geringem Aufwand erreicht, daß der vor Ort Beschäftigte sein Werkzeug
auf dem Wege dahin nicht mehr die ganze Strecke tragen muß sondern an einer leichten Laufkatze aufhängen kann,
die er bei sich hat und mühelos und schnell an jeder
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beliebigen Stelle auf die Hängebahnfahrschiene aufsetzen
und ebenso von dieser z.B. an blockierten Schienenstellen abnehmen kann.
Dasselbe wird auch erreicht mit einer noch einfacheren Laufkatze, die gemäß einem weiteren Vorschlag der Neuerung
dadurch gekennzeichnet ist, daß die Schenkel miteinander über eine oder mehrere Blattfedern verbunden
sind, die ein manuelles Auseinanderspreizen der Schenkel in der Weise erlaubt bzw. erlauben, daß die Laufrollen
in einem zum schnellen Aufsetzen und Abnehmen ausreichenden Ausmaß voneinander entfernt werden.
Eine solche Laufkatze ist sehr leicht und billig, sodaß sie jeder bei sich führen kann, der in einem mit einer
Hängebahnschiene ausgerüsteten Gang Werkzeug oder dgl. befördern mu°. Zum Aufsetzen und Abnehmen der Laufkatze
wird auch bei dieser Katzbauart weder ein Schrauben; -
schlüssel noch ein anderes zusätzliches Werkzeug benötigt*
Die gestellte Aufgabe ist ferner mittels einer Laufkatze lösbar, deren Schenkel gemäß der Neuerung die oberer
Enden einer eine horizontale Achse aufweisenden Schere oder Zange bilden, deren untere Enden in der Gebrauchslage miteinander korrespondierende Aufnahmeorgane wie
Haken, Ösen oder dgl. zum Anhängen der Last besitzen.
Auch bei dieser Laufkatze kann ebenso wie bei der zuvor beschriebenen Laufkatze auf eine besondere Vorrichtung
zur Verriegelung der Gebrauchslage verzichtet werden, denn beim Anhängen der Last werden automatisch die Aufhängeorgane
der beiden unteren Scherenschenkel miteinander zur Deckung gebracht, wobei die die Laufrollen
tragenden oberen Schenkel die Gebrauchslage selbsttätig einnehmen, in der sie dtirch die Last gehalten werden.
Eine sehr zweckmäßige Bauform der Laufkatze mit relativ zueinander verschiebbaren Schenkeln ergibt sich, wenn
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der diese Schenkel verbindende Steg aus tubusartig ineir.anderschiebbaren
Rohren, vorzugsweise Vierkantrohren gebildet ist. Diese Bauart bedarf einer manuell leicht
lösbaren - also ohne Hilfswerkzeug zu bewerkstelligenden
- Arretierung der Gebrauchsstellung.
Vorzugsweise ist die Laufkatze bei allen beschriebenen Bauarten mit nur zwei spurkranzlosen, in oder nahe den
Hohlkehlen des Unterflansches der Hängebahnschiene laufenden Kunststoffrollen ausgerüstet, die mit nach außen
geneigten Laufachsen angeordnet sind. Die Laufkatzen
sind demzufolge sehr leicht, verschleißarm und besitzen vorzügliche Fahreigenschaften.
In der Ze- xnung sind vier Ausführungsbeispiele der Neueru" dargestellt, und zwar zeigt
Fig.1 eine U-förmige Laufkatze mit ausschwenkbaren Schenkeln,
Fig.2 eine U-förmige Laufkatze mit tubusartigem, verlängerbarem Steg und
Fig.3 eine Seitenansicht der Laufkatze nach Fig.2.,
nach Linie III - III in Fig.2 geschnitten.
Fig.4 stellt eine Laufkatze dar, deren Schenkel
miteinander durch zwei Blattfedern verbunden
Fig.5 zeigt eine Laufkatze mit scherenartig um eine gemeinsame Achse schwenkbaren, zweiarmiger
Schenkeln.
Die Laufkatze nach Fig.1 weist zwei schildartige Schenkel 1 auf, die entgegen der Kraft einer Rückholfeder
um Achsen 3 nach außen schwenkbar sind. Die Achsen 3 befinden sich an den Enden eines Steges 4, der an seiner
Unterseite eine öse 5 zum Anhängen der Last aufweist. Die Gebrauchslage, in der beim dargestellten Beispiel
spurkranzlose Laufrollen 6a in oder nahe den unteren Hohlkehlen eines !-Trägers 7 laufen, wird von einem
21679
V : ...- ,.... ... 19.5.1969
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Anschlag 8 bt..-stinmt, an den der rechte Schenkel 1 von
der i'eder 2 gedruckt wird.. Natürlich können Ausbildung
und Lagerung der Laufrollen auch ähnlich wie in Pig.2
gewählt werden.
Bei der Laufkatze nach i'ig.2 sind Laufrollen 6b να it
Spurkränzen dargestellt. Sie sind an Schenkeln 1 gelagert, die miteinander über einen tubusartigen, verlängerbaren Steg verbunden sind. Dieser wird von zwei ineinander verschiebbaren Vierkantrohren 9 und 10 gebildet, von denen das äußere Rohr 9 mit dem linken Schenkel und das innere Rohr 10 mit dem rechten Schenkel
fest verbunden ist. Außer einer öse 5 trägt das äußere Vierkantrohr 9 eine federnde Rast 11, damit die durch
den Anschlag dieses Vierkantrohres 9 am rechten Schenkel bestimmte Gebrauchslage mit Sicherheit beibehalten
wird.
Statt der Rast 11 kann auch - wie ebenfalls in Ii'ig.2
angedeutet ist - eine vorspannbare Feder 2 vorgesehen
werden, für deren raumsparende Unterbringung - wie in Fig.2 und 3 erkennbar - sich der Hohlraum des Innenrohres 10 anbietet. Die Rast 11 kann dann entfallen.
Diese Bauart ermöglicht auch auf einfache Weise eine kontinuierliche oder auch stufenweise Anpassung des
Rollen- bzw. Schenkelabstandes an Schienenprofile 7 verschiedener Breite mittels einer nicht dargestellten
Klemm- oder Steckvorrichtung, z.B. einer durch ein Handrad oder einen Knebel betätigbaren Klemme oder
einer versteckbaren, unter Pederspannung stehenden
Klammer.
ohne Verriejelungsorgan od. dgl. auskommende und trotzde.n leicht auf- und abzubauende, die Gebrauchslage mit Sicherheit beioehaltende Laufkatze ist in
I'ig.4 dargestellt. Die Schenkel 1 dieser Bauart besitzen
unten rechtwinklig nach innen umgebogene Teile 12, die miteinander durch zwei I'ederbleche 13, 14 verbunden
sind. Ziui Aufsetzen und Abnehmen dieser Laufkatze v/erden die Schenkel von Hand gespreizt, wobei die
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Federbleche 13 und I4 nach oben durchgebogen werden. Die
Bohrungen in einem der Federbleche 13 oder 14 für die
Schrauben 15 bestimmen den Abstand der Schenkel 1 voneinander in der Gebrauchslage. Das zweite Federblech
weist für die Befestigung Langlöcher oder Schlitze auf, damit es sich der Krümmung des anderen Federbleches anpassen
kann. Beide Federbleche 13, Η werden klauenartig
von einem Tragorgan 16 umfaßt, das eine öse 5 zum Anhängen der Last besitzt.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig.5 sind die Schenkel 1
nach Art einer Seilte oder Zange um eine gemeinsame horizontale
Achse 17 schwenkbar. Die unteren Enden 18 der beiden Scherenteile sind zu einander zugekehrten Haken
19 umgebogen und zwar miteinander derart korrespondierend,
saß in der Gebrauchsstellung der Laufkatze eine geschlossene öse 20 gebildet wird. Beim Einhängen eines
strich-punktiert angedeuteten Lastorgans 21 ist die Gebrauchslage arretiert.
Strich-punktiert ist in Pig.5 außerdem gezeigt, daß ein
Spreizen der Schenkel 1 um ein relativ geringes Maß bereits genügt, um die Laufkatze mühelos und schnell aufsetzen
oder abnehmen zu können.
Bei der Bauart nach Pig.2 und 3 genügt es zum Aufsetzen
und Abnehmen der Laufkatze, den Steg um ungefähr die Breite einer Laufrolle 6b zu strecken. Wird diese Ausführung
jedoch ebenfalls mit spurkranzlosen Laufrollen 6a ausgerüstet, die in oder nahe den unteren Hohlkehlen
der Hängebahnschiene 7 laufen, so müssen die Vierkantrohre 9, 10 ungefähr um das Haß der halben Unterflanschbreite
relativ zueinander verschoben werden.
In Fig.3 ist statt der Rast 11 und der Feder 2 eine
Klemmvorrichtung mit Handrad 22 dargestellt.
(Li
■■■Λ. ,./ ."J
Claims (1)
- VIBRU- GmbH. 19.5.1969- V 20 -S chut ζ ans prü eile:1. Sin- oder zweiachsige Unterflanschlaufkatze nach Art einer U-förmi^en Klammer, deren "beide Schenkel auf ihrer Innenseite eine oder zwei Laufrollen tragen und deren Abstand voneinander quer zur Laufbahn veränderbar ist, gekennzeichnet durch die Ausschwenkbarkeit oder Verschiebbarkeit zumindest eines Schenkels (1) quer zur Laufbahn (7) in der Weise, daß die Laufkatze an beliebigen Stellen der Laufbahn (Hängebahnschiene 7) ohne Zuhilfenahme eines Werkzeuges aufsetzbar und abnehmbar ist, wobei zur Verriegelung der Gebrauchslage eine Rast (Anschlag 8) oder/und eine durch Handrad oder Knebel(22) betätigbare Klemmvorrichtung oder eine vorgespannte Peder (2) vorgesehen ist.2. Ein- oder zweiachsige TJnterflanschlaufkatze nach Art einer U-förmigen Klammer, deren beide Schenkel auf ihrer Innenseite eine oder zwei Laufrollen tragen und deren Abstand voneinander quer zur Laufbahn veränderbar ist, dadurch gekennze ichn e t , daß die Schenkel (1) über eine oder mehrere Blattfedern (Federbleche 13, H) miteinander verbunden sind, die ein manuelles Auseinanderspreizen der Schenkel (1) in der Weise erlaubt bzw. erlauben, daß die Laufkatze an beliebigen Stellen der Laufbahn (Hängebahnschiene 7) aufsetzbar und abnehmbarist. (s. Mg.4_ ρ _ ■VIBKJ- -J-inb.i. 19.5.1969- V 20 -3. Bin- oder zweiachsige Unterflanschlaufkatze nach Art einer U-förmigen Klammer, deren beide Schenkel auf ihrer Innenseite je eine oder zwei Laufrollen tragen und deren Abstand voneinander que^ zur Laufbahn veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (1) die oberen Enden einer eine horizontale Schwenkachse (17) aufweisenden Schere oder Zange bilden, deren untere Enden (18) miteinander korrespondierende Aufnahmeorgane (Haken 19) bilden, die sich zu einer geschlossenen öse (20) für das Einhängen eines Lastorgans (21) ergänzen (Pig.5)·4· Unterflanschlaufkatze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der die Schenkel (1) miteinander verbindende Steg aus tubusartig inexnanderschiebbaren Hohren (Vierkantrohre 13, 14) gebildetist.5. Unterf]anschlaufkatze nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufkatze auf nur zwei spurkranzlosen, in oder nahe den Hohlkehlen des Unterflansches der Hängebahnschiene (7) laufenden Laufrollen (6a) mit nach außen geneigten Laufachsen verfahrbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696921679 DE6921679U (de) | 1969-05-19 | 1969-05-19 | Unterflanschlaufkatze nach art einer u-foermigen klammer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696921679 DE6921679U (de) | 1969-05-19 | 1969-05-19 | Unterflanschlaufkatze nach art einer u-foermigen klammer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6921679U true DE6921679U (de) | 1969-09-25 |
Family
ID=34111027
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19696921679 Expired DE6921679U (de) | 1969-05-19 | 1969-05-19 | Unterflanschlaufkatze nach art einer u-foermigen klammer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6921679U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3122428A1 (de) * | 1981-06-05 | 1982-12-23 | Franz 8741 Unterelsbach Gärtner | Tragbuegel |
| DE3214045A1 (de) * | 1982-04-16 | 1983-10-27 | Franz 8741 Unterelsbach Gärtner | Tragbuegel |
-
1969
- 1969-05-19 DE DE19696921679 patent/DE6921679U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3122428A1 (de) * | 1981-06-05 | 1982-12-23 | Franz 8741 Unterelsbach Gärtner | Tragbuegel |
| DE3214045A1 (de) * | 1982-04-16 | 1983-10-27 | Franz 8741 Unterelsbach Gärtner | Tragbuegel |
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