DE69213000T2 - Schirm für Luftreinigung - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein einen Schirm zum Trennen eines Raums und insbesondere einen solchen Schirm, der mit einem Luftfilter oder einem Gebläse ausgerüstet ist, sodaß er eine Luftreinigungsfunktion hat.
- Herkömmlich werden Schirme in weitem Umfang benutzt, weil sich hierdurch die folgenden Vorteile ergeben. Erstens kann man einen Schirm anbringen, um einen Raum einfacher als mit einer Wand zu trennen, weil keine Bauwerkzeuge erforderlich sind. Entsprechend einer Nutzungsänderung des Raums läßt er sich leicht bewegen und entfernen. Eine geeignete Höhe des Schirms, die nicht bis zur Decke reicht, ergibt gute Blickverhältnisse und erzeugt kein eingeengtes Gefühl, sodaß die Menschen nicht isoliert sind. Weil der herkömmliche Schirm nur zum Zweck der Raumtrennung vorgesehen ist, erzeugt er keine andere Wirkung als die Begrenzung eines Bereichs vom Boden bis zu einer bestimmten Höhe. Wenn andererseits die herkömmlichen Schirme zum Trennen eines Raums in eine Mehrzahl von Nischen verwendet werden, kann verunreinigte Luft (z.B. Zigarettenrauch, Atemluft, toxische Gase oder dergleichen) oder schlechter Geruch von außerhalb oder einer anderen Nische durch den Bereich über den Schirmen in die eine Nische fließen, weil Luft durch diesen Bereich zwischen den Nischen frei strömen kann. Diese verunreinigte Luft oder dieser schlechte Geruch kann von einer Nische zur anderen strömen.
- Zur Lösung des obigen Problems hat der vorliegende Anmelder vorgeschlagen:
- (1) einen Schirm mit einem Luftvorhang (japanische Gebrauchsmuster-Offenlegungsschrift Nr. 1-114874); und
- (2) einen Schirm mit einem Luftfilter und einem Luftvorhang (japanische Patent-Offenlegungsschrift Nr. 2-45014).
- Der Luftvorhang (1) vom vorliegenden Anmelder umfaßt ein Schirmelement mit einem Luftblasauslaß an einem oberen Abschnitt und einem Luftansaugeinlaß an einem unteren Abschnitt, sowie ein Gebläse, das innerhalb dieses Schirmkörpers angeordnet ist. Bei diesem herkömmlichen Beispiel sind ein oder mehrere Schirmelemente so angeordnet, daß sie einen Teil eines Raums umgeben, wobei ihre Lufteinlässe nach innen gerichtet sind, wobei Luft mittels der Lufteinlässe der Schirmelemente durch das Gebläse angesaugt und von den Luftblasauslässen ausgegeben wird, um über den Schirmelementen einen Luftvorhang zu bilden, wodurch der Bereich oder der Teil des Raums durch diesen Luftvorhang und die Schirmelemente begrenzt wird, mit der Folge, daß möglicherweise verunreinigte Luft in diesem Bereich daran gehindert wird, nach außen zu strömen.
- Der Luftvorhang (2), auch vom vorliegenden Anmelder, umfaßt einen Luftblasauslaß an einem Schirmelement zur Bildung eines nach oben gerichteten Luftvorhangs; einen Lufteinlaßdurchgang und einen Luftauslaßdurchgang an einer Oberfläche bzw. der entgegengesetzten Oberfläche des Schirmelements; einen Luftfilter und ein Gebläse zwischen den Luftauslaßdurchgang und den Lufteinlaßdurchgang; und einen Luftströmungsmengeneinsteller, der an der stromabwärtigen Seite des Gebläses in dem Schirmelement angeordnet ist, um die von dem Luftauslaßdurchgang ausgegebene Luftmenge einzustellen. Ein oder mehrere Schirmelemente sind so angebracht, daß sie einen Teil eines Raums umgeben, wobei die Lufteinlaßdurchgänge nach innen gerichtet sind, um hierdurch mittels dieses Luftvorhangs und der Schirmelemente einen Bereich oder einen Teil des Raums zu begrenzen. Wenn ferner durch den Lufteinlaßdurchgang angesaugte Luft von dem Luftauslaßdurchgang ausgegeben wird, wird die ausgegebene Luftmenge durch den Luftflußmengeneinsteller so eingestellt, daß sie größer als eine Luftmenge ist, die in dem Bereich von der Außenseite einbezogen wird, wodurch in dem Bereich ein Unterdruckzustand erzeugt wird, um zu verhindern, daß verunreinigte Luft von der Außenseite in diesen Bereich hereinströmt, um den gesamten Bereich außer diesen Bereich sauber zu halten.
- Weil jedoch in dem Beispiel (1) die strömende Luftmenge zunimmt, wenn der nach oben über die Schirmelemente blasende Luftvorhang Luft von innerhalb und außerhalb des Bereichs enthält, der durch diese Schirme und den Luftvorhang begrenzt ist, wird eine Ursache der Verunreinigung, wie etwa Zigarettenrauch, falls in diesem Bereich erzeugt, in den Luftvorhang eingemischt. Um zu verhindern, daß diese verunreinigte Luft zur Außenseite des Bereichs fließt, sind zusätzliche Einrichtungen wie etwa ein Luftabsaugrohr und ein Luftauslaß erforderlich, um von der Decke oder dem Boden des Bereichs eine Luftmenge auszugeben, die größer als eine Luftmenge ist, die durch den Luftvorhang von der Außenseite des Bereichs einbezogen wird. Ferner wird es zur Anbringung dieser Einrichtungen immer erforderlich sein, in diesem Bereich einen Unterdruck zustand zu halten.
- Das Beispiel (2) hat wiederum den Vorteil, daß das Erfordernis zusätzlicher Installation eines Luftabsaugrohrs und eines Luftauslasses an der Decke entfällt, daß es einen Bereich in einem Raum, der von den Schirmelementen und dem Luftvorhang umgeben ist, in einem Unterdruckzustand hält und daß es den Bereich sauber hält. Weil jedoch das Beispiel (1) einen Druckverlust erzeugt, der durch einen Luftströmungsmengen-Einsteller wie etwa eine Drossel verursacht ist, welche die von dem Luftauslaßdurchgang ausgegebene Luftmenge einstellt, sind ein größeres Gebläse und ein Hochleistungmotor erforderlich, um eine vorbestimmte Menge ausgegebener Luft und eine Luftmenge zu halten, die zur Bildung eines Luftvorhangs erforderlich ist.
- Patent Abstracts of Japan, Ausgabe 15, Nr. 332 (C-0861) vom 23. August 1991 offenbart ein Schirmelement für einen Luftreinigungsschirm, umfassend:
- zwei mit Abstand angeordnete, entgegengesetzte Schirmoberflächen;
- eine Luftblasöffnung, die in einem Oberteil des Schirmelements gebildet ist;
- eine Zirkulationsluft-Einlaßöffnung, die in einer Oberfläche von diesem gebildet ist;
- ein Gebläse, das zwischen der Luftblasöffnung und der Zirkulationsluft-Einlaßöffnung angeordnet ist, um Luft durch die Zirkulationsluft-Einlaßöffnung aufzunehmen und Luft durch die Luftblasöffnung zur Bildung eines nach oben gerichteten Luftvorhangs auszublasen; und
- eine zweite Lufteinlaßöffnung, die an derselben Oberfläche gebildet ist, an der die Zirkulationsluft-Einlaßöffnung vorgesehen ist.
- Die vorliegende Erfindung ist über diesen Stand der Technik dadurch gekennzeichnet, daß eine Luftauslaßöffnung an der sowohl der zweiten Lufteinlaßöffnung als auch der Zirkulationsluft-Einlaßöffnung entgegengesetzten Oberfläche gebildet ist und daß
- ein Luftfiltermittel und ein Luftausgabemittel beide zwischen der zweiten Lufteinlaßöffnung und der Luftauslaßöffnung angeordnet sind.
- Nach einem zweiten Aspekt zeigt die Erfindung einen Schirm mit Luftreinigungsfunktion, der wenigstens ein erstes Schirmelement nach obiger Beschreibung aufweist.
- Mittels dieser Anordnung erhält man einen Schirm mit einer Luftreinigungsfunktion, der in der Lage ist, in einem in einem Raum begrenzten Bereich konstant einen Unterdruck aufzubauen, um zu verhindern, daß in diesem Bereich möglicherweise erzeugte verunreinigte Luft herausfließt, und diese verunreinigte Luft zu reinigen, ohne an der Decke des Raums oder dergleichen ein Luftabsaugrohr oder einen Luftauslaß anzubringen.
- Der Schirm kann durch lediglich ein oder durch mehrere erste Schirmelemente gebildet sein, oder kann eine Kombination erster Schirmelemente und zweiter Luftvorhang bildender Elemente umfassen, welche nur eine Luftblasöffnung und eine Zirkulationsluft-Einlaßöffnung zur Bildung eines nach oben gerichteten Luftvorhangs in einem oberen Abschnitt bzw. einer Schirmoberfläche aufweisen, sowie ein Gebläse, das zwischen der Luftblasöffnung und der Zirkulationsluft-Einlaßöffnung angeordnet ist.
- Einige Ausführungen der Erfindung werden nun beispielshalber und anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben, worin:
- Fig. 1 zeigt in vertikaler Schnittansicht ein Schirmelement mit Luftreinigungsfunktion nach einer Ausführung der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 2 zeigt in Draufsicht, wie die Schirmelemente in einem Raum angebracht sind;
- Fig. 3 zeigt in Seitenansicht die Luftströmung, wenn Schirmelemente in einem Raum angebracht sind;
- Fig. 4 zeigt in vertikaler Schnittansicht ein Schirmelement nach einer anderen Ausführung der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 5 zeigt eine Vertikalschnittansicht eines Schirmelements zur Bildung eines Luftvorhangs;
- Fig. 6 zeigt eine Draufsicht einer weiteren Ausführung ähnlich Fig. 2;
- Fig. 7 zeigt eine Draufsicht einer weiteren Ausführung ähnlich Fig. 2;
- Fig. 8 zeigt eine Draufsicht einer weiteren Ausführung ähnlich Fig. 2; und
- Fig. 9 zeigt in Seitenansicht eine weitere Ausführung ähnlich Fig. 3.
- Ein Schirm 1 mit Luftreinigungsfunktion, der allgemein mit dem Bezugszeichen 1 versehen ist, umfaßt ein oder mehrere Schirmelemente 3, die so angebracht sind, daß sie einen Teil eines Raums 2 umgeben, wie in Fig. 2 gezeigt, wobei eine Zirkulationsluft-Einlaßöffnung 9 und eine Lufteinlaßöffnung 12 jedes Schirmelements nach innen gerichtet sind, was später im Detail beschrieben wird. Wie nachfolgend erläutert, ist die Luftmenge, die von in den Schirmelementen 3 angeordneten Luftausgabeförderer 15 (Fig. 1) ausgegeben wird, größer als die Luftmenge, die durch einen Luftvorhang, der durch ein Gebläse 10 gebildet wird, von außerhalb eines durch den Luftvorhang 4 umgebenen Bereichs 5 einbezogen wird. Zu Fig. 1. Das Schirmelement 3 umfaßt: an seinem Oberteil 6 einen Luftblasauslaß 8, um zusammen mit der an einer Oberfläche 7 des Schirmelements gebildeten Zirkulationsluft-Einlaßöffnung 9 den nach oben gerichteten Luftvorhang 4 zu erzeugen; das Gebläse 10, das zwischen dem Luftblasauslaß 8 und der Zirkulationsluft-Einlaßöffnung 9 angeordnet ist; eine Lufteinlaßöffnung 12 und eine Luftauslaßöffnung 13 an der einen Fläche 7 bzw. der entgegengesetzten Fläche 11; und einen Luftfilter 14 und den Luftausgabeförderer 15, der zwischen der Lufteinlaßöffnung 12 und der Luftauslaßöffnung 13 angeordnet ist.
- Das Schirmelement 3 sieht aus wie eine Platte mit Beinen 16 an ihrem unteren Teil und hat eine Form, die dazu geeignet ist, einen Teil eines Raums zu umgeben, wie in Fig. 1 gezeigt. Es werden verschiedene Bauarten von Schirmelementen unterschiedlicher Breiten und Höhen vorbereitet, sodaß sie zu einer Vielzahl von Anwendungen passen.
- Ein oder mehrere Schirmelemente 3 sind in dem Raum 2 wie oben gesagt installiert, sodaß sie einen Teil des Raums 2 umgeben. Das Schirmelement 3 ist an seinem oberen Teil mit einem Luftblasauslaß 8 versehen, um einen Luftvorhang zu erzeugen. Dieser Luftblasauslaß 8 kann eine beliebige Form haben, solange er einen nach oben gerichteten Luftvorhang 4 erzeugen kann. Beispielsweise kann der Luftblasauslaß 8 langgestreckt rechteckig sein, eine Mehrzahl von in einer Reihe angeordneter Löcher aufweisen oder eine Mehrzahl von in einer Reihe angeordneter Düsen. Von dem Luftblasauslaß ausgeblasene Luft wird durch Wirkung des Gebläses durch die Zirkulationsluft-Einlaßöffnung 9 angesaugt, die an der einen Oberfläche 7 gebildet ist. Die von diesem Luftblasauslaß 8 ausgeblasene Luft bildet den nach oben gerichteten Luftvorhang 4, der wiederum zusammen mit den Schirmelementen 3 den den Teil des Raums 2 begrenzenden Bereich 5 bildet. Nebenbei, obwohl irgendein Gebläse 10 verwendbar ist, solange es einen Luftvorhang bilden kann, ist für diese Ausführung ein Gebläse von Perkolationstyp am besten geeignet. In einem Unterteil der Oberfläche 7 des Schirmelements 3 ist eine Lufteinlaßöffnung 12 gebildet, durch die Luft in den Bereich 5 durch Wirkung des Luftausgabeförderers 15 eintritt. Der Luftausgabeförderer 15 ist durch eine Trennplatte 17 von dem Luftblasauslaß 8 getrennt. Diese Luft wird durch den Luftfilter 14 gereinigt und durch die Luftauslaßöffnung 13 an der entgegengesetzten Oberfläche 11 nach außerhalb des Bereichs 5 ausgegeben. Die von der Auslaßöffnung 13 ausgegebene Luftmenge ist größer eingestellt als die Luftmenge, die durch den Luftvorhang 4 von außerhalb des Bereichs 5 einbezogen wird (nachfolgend als die von außen einbezogene Luftmenge Q bezeichnet) um hierdurch in dem Bereich 5 einen Unterdruckzustand zu erzeugen. Anders gesagt, die Luftfördermenge des Luftausgabefördereres 15 ist größer eingestellt, als die von außen einbezogene Luftströmungsmenge Q.
- Allgemein wird die von dem Luftausgabeförderer 15 ausgegebene Luftmenge durch die folgenden Gleichungen berechnet:
- Qt = 0,55(H/H&sub0;)1/2 Q&sub0; ... (1)
- Q > 1/2(Qt - Q&sub0;) ... (2)
- wobei
- Q = von außen einbezogene Luftströmungsmenge [m³/min]
- Q&sub0; = Luftströmungsmenge des Luftvorhangs [m³/min]
- W&sub0; = Breite der Blasöffnung des Luftvorhangs [m]
- H = Abstand von der Oberseite des Schirmelements zur Decke [m]
- Qt = Luftströmungsmenge des die Decke erreichenden Luftvorhangs [m³/min]
- Nebenbei ist der Typ des Luftausgabeförderers 15 nicht in bestimmter Weise eingeschränkt. Der Luftfilter 14 ist ebenfalls nicht auf eine bestimmte Form eingeschränkt und kann beispielsweise ein Filter oder ein elektrischer Staubsammler sein.
- Nun wird beschrieben, wie man den nach obiger Beschreibung konstruierten Schirm 1 mit Luftreinigungsfunktion benutzt.
- Zuerst wird ein Schirmelement 3 mit einer geeigneten Höhe und Breite entsprechend der Gestalt und Größe eines Raums 2 gewählt, und es wird eine erforderliche Anzahl von Schirmen vorbereitet. Im in Fig. 2 gezeigten Beispiel sind vier Schirmelemente 3 installiert. In diesem Fall sind die Schirmelemente 3 so installiert, daß sie einen Teil des Raums 2 derart umgeben, daß die Zirkulationsluft-Einlaßöffnungen 9 und die Lufteinlaßöffnungen 9 der jeweiligen Schirmelemente 3 zu dem Bereich 5 in Fig. 2 gerichtet sind. Dann werden das Gebläse 10 und der Luftausgabeförderer 15 angeschaltet. Wenn das Gebläse 10 zu arbeiten beginnt, tritt Luft in die Zirkulationsluft- Einlaßöffnung 9 ein und wird aus der Luftausblasöffnung 8 ausgeblasen, um hierdurch einen Luftvorhang 4 zu bilden. Dieser Luftvorhang 4 und die Schirmelemente 3 umgeben den Teil des Raums 2 zum Begrenzen des Bereichs 5, in dem Luft zirkuliert wird. Hierbei entnimmt der Luftvorhang 4 Luft von außerhalb des Bereichs 5 (die von außen einbezogene Luftmenge Q).
- Weil der Luftausgabeförderer 15 ebenfalls arbeitet, wird Luft in dem Bereich in die Lufteinlaßöffnung 12 gesaugt und durch einen Filter oder dergleichen gereinigt, der den Luftfilter 14 bildet. Die somit erzeugte Reinluft wird von der Luftauslaßöffnung 13, die in der entgegengesetzten Oberfläche 11 des Schirmelements gebildet ist, durch den Luftausgabeförderer 15 zur Außenseite des Bereichs 5 ausgegeben. In diesem Fall ist die Luftströmungsmenge des Luftausgabeförderers 15 auf einen größeren Wert festgelegt als die von außen einbezogene Luftmenge Q, um hierdurch in dem Bereich 5 einen Unterdruck zu erzeugen. Auch wenn daher im Unterdruckzustand eine Person in dem Bereich 5 eine Zigarette raucht, wird der Rauch niemals von dem Bereich 5 zur Außenseite austreten, sondern wird durch die Lufteinlaßöffnung 12 angesaugt, vom Luftfilter 14 gereinigt und zur Außenseite ausgegeben.
- Insgesamt bildet der Schirm 1 mit Luftreinigungsfunktion nach dieser Ausführung den Bereich 5, der in einem stabilen Unterdruckzustand gehalten wird, wobei, auch wenn eine Person in den Bereich 5 raucht, der Rauch niemals nach außerhalb des Raums 5 austritt, wodurch es möglich wird, die Umgebung innerhalb des Raums 2 zufriedenstellend zu halten.
- Fig. 4 - 9 zeigen eine andere Ausführung der vorliegenden Erfindung. Wie in Fig. 4 zu sehen, unterscheidet sich ein Schirm mit Luftreinigungsfunktion von dem in den Fig. 1 - 3 gezeigten Schirm 1 darin, daß der Schirm ein Schirmelement 3a aufweist, das den Fig. 1 - 3 ähnelt, jedoch mit einem Luftausgabeförderer 15 größerer Luftfördermenge und einem Luftfilter 14 ebenfalls größerer Durchsatzmenge versehen ist. Der Rest der Konstruktion ähnelt der in den Fig. 1 - 3 gezeigten Ausführung, sodaß die gleichen Bezugszahlen entsprechende Teile bezeichnen und ihre Erläuterung weggelassen ist.
- Fig. 5 zeigt ein Schirmelement 21, das Fig. 1 ähnelt, außer das die untere Hälfte nicht mit einem Luftfilter und einem Luftausgabeförderer versehen ist. Statt dessen sind nur die obere Luftzirkulationsöffnung 9, das Gebläse 10 und der Blasauslaß 8 vorgesehen, um den Luftvorhang zu erzeugen. Dieses Schirmelement 21 fällt per se nicht in den Umfang der Erfindung, kann aber mit erfindungsgemäßen Schirmelementen zur Bildung von Schirmen kombiniert werden, was aus der folgenden Beschreibung verständlich wird.
- Fig. 6 - 8 zeigen, wie die Schirmelemente der Fig. 4 und 5 zur Bildung eines Schirms (20) kombiniert werden können. Verschiedene Sätze dieser gewählten Schirmelemente werden mit geeigneter Höhe und Breite vorbereitet und dann zur Bildung eines Luftvorhangs kombiniert, wie in den Fig. 6 - 8 gezeigt. In diesem Fall werden die Schirmelemente 3a (Fig. 4) und die Schirmelemente 21 (Fig. 5) für den Luftvorhang installiert, und zwar ähnlich der vorstehenden Ausführung der Fig. 1 - 3, derart, daß Zirkulationsluft-Einlaßöffnungen 9 und Lufteinlaßöffnungen 12 der jeweiligen Schirmelemente an der Seite des Bereichs 5 angeordnet sind, während die Auslaßöffnungen 13 zur Außenseite des Bereichs hin gerichtet sind. Dann werden die Gebläse 10 und die Luftausgabeförderer 15 der jeweiligen Schirmelemente 3a, 21 betrieben. Wenn die jeweiligen Gebläse 10 arbeiten, tritt Luft in die Zirkulationsluft-Einlaßöffnungen 9 ein und tritt von den Luftblasöffnungen 8 zur Bildung eines Luftvorhangs 4 aus. Dieser Luftvorhang 4 und die den Teil des Raums 5 umgebenen Schirmelemente begrenzen den Bereich 5, in dem Luft zirkuliert wird. In diesem Fall bezieht der Luftvorhang 4 Luft (von außen einbezogene Luftmenge Q) von außerhalb des Bereichs 5. Ähnlich der vorstehenden Ausführung nach den Fig. 1 - 3 wird Luft in dem Bereich 5 durch die Luftfilter 14 mit größerer Leistung gereinigt und von der Luftauslaßöffnung 13 durch die Luftausgabeförderer 15 mit einer größeren Luftfördermenge ausgegeben, um in den Bereich 5 einen Unterdruck zu erzeugen. Durch Kombination des Schirmelements 3a (Fig. 4), ausgerüstet mit dem Luftfilter, und dem getrennten Schirmelement 21 zum Erzeugen des Luftvorhangs allein nach dieser Ausführung wird der Schirm insgesamt kompakt gemacht, wird die Anzahl der Luftfilter 14 reduziert und wird die Wartung entsprechend erleichtert.
- Wie oben im Detail beschrieben, werden die in den Schirmelementen angeordneten Gebläse betätigt, um mittels der Zirkulationsluft-Einlaßöffnungen Luft anzusaugen und die Luft von den Luftblasöffnungen auszublasen, um einen nach oben gerichteten Luftvorhang zu bilden, wodurch ein Teil des Raums von dem Luftvorhang und den Schirmelementen umgeben ist. Dann werden die Luftförderer betätigt, um Luft von innerhalb des Bereichs über die Lufteinlaßöffnungen anzusaugen, um die angesaugte Luft mit den Luftfiltern zu reinigen. Weil die Reinluftmenge, die durch die Luftförderer von der Luftauslaßöffnung ausgegeben wird, größer festgelegt ist als die Luftmenge, die von außerhalb des Bereichs einbezogen wird, wird in dem Bereich ein Unterdruck erzeugt, wodurch in dem Bereich möglicherweise erzeugte verunreinigte Luft niemals nach außen austritt. Es ist nicht erforderlich, zusätzlich separate Absaugrohre und Luftförderer an der Decke oder dergleichen vorzusehen, sodaß die Schirme mit Luftreinigungsfunktion leicht an jedem Teil eines Raums installiert werden können, um zu verhindern, daß verunreinigte Luft wie etwa Zigarettenrauch in dem umgebenen Bereich nach außerhalb austritt, mit der Folge, daß die verunreinigte Luft in dem Bereich vor ihrer Ausgabe gereinigt wird und der Raum niemals verunreinigt wird. Weil zusätzlich das Gebläse zur Bildung eines Luftvorhangs und der Luftförderer zur Reinigung von Luft und Auswurf der gereinigten Luft nach außerhalb des Bereichs getrennt vorgesehen sind, kann der Luftvorhang ohne Druckabfall stabil erzeugt werden, verglichen mit einem Fall, wo eine Luftmenge durch ein Luftfördermengen- Einstellmittel, wie etwa eine Drossel, eingestellt wird, um hierdurch insgesamt eine gute Betriebswirkung zu erreichen.
- Auch in der zweiten Ausführung, wo der mit einem Luftfilter ausgerüstete Schirmkörper und das Schirmelement zum ausschließlichen Erzeugen eines Luftvorhangs getrennt ausgebildet sind, ist die Gesamtabmessung kompakt, was es dem Benutzer ermöglicht, den Schirm in einen Raum leicht anzuordnen, und was insbesondere die Wartung des Luftfilters erleichtert.
Claims (4)
1. Schirmelement (3) für einen Luftreinigungsschirm (1),
umfassend:
zwei mit Abstand angeordnete, entgegengesetzte
Schirmoberflächen (7, 11);
eine Luftblasöffnung (8), die in einem Oberteil des
Schirmelements gebildet ist;
eine Zirkulationsluft-Einlaßöffnung (9), die in einer
Oberfläche (7, 11) von diesem gebildet ist;
ein Gebläse (10), das zwischen der Luftblasöffnung (8) und der
Zirkulationsluft-Einlaßöffnung (9) angeordnet ist, um Luft
durch die Zirkulationsluft-Einlaßöffnung (9) aufzunehmen und
Luft durch die Luftblasöffnung (8) zur Bildung eines nach oben
gerichteten Luftvorhangs auszublasen; und
eine zweite Lufteinlaßöffnung (12), die an derselben
Oberfläche (7, 11) gebildet ist, an der die
Zirkulationsluft-Einlaßöffnung (9) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Luftauslaßöffnung (13) an der sowohl der zweiten
Lufteinlaßöffnung als auch der Zirkulationsluft-Einlaßöffnung
entgegengesetzten Oberfläche (7, 11) gebildet ist und daß
ein Luftfiltermittel (14) und ein Luftausgabemittel (15) beide
zwischen der zweiten Lufteinlaßöffnung (12) und der
Luftauslaßöffnung (13) angeordnet sind.
2. Schirm (1) mit Luftreinigungsfunktion, umfassend wenigstens
ein erstes Schirmelement (3) nach Anspruch 1.
3. Schirm (1) nach Anspruch 2, der ferner wenigstens ein
zweites Schirmelement (21) umfaßt, wobei das zweite Schirmelement
(21) umfaßt:
zwei mit Abstand angeordnete entgegengesetzte
Schirmoberflächen (7, 11);
eine Luftblasöffnung (8), die in einem oberen Teil des
Schirmelements gebildet ist;
eine Zirkulationsluft-Einlaßöffnung (9), die in einer
Oberfläche (7, 11) von diesem gebildet ist;
ein Gebläse (10), das zwischen der Luftblasöffnung (8) und der
Zirkulationsluft-Einlaßöffnung (9) angeordnet ist, um Luft
durch die Zirkulationsluft-Einlaßöffnung (9) aufzunehmen und
Luft durch die Luftblasöffnung (8) zur Bildung eines nach oben
gerichteten Luftvorhangs auszublasen.
4. Schirmanordnung mit einem Schirm (1) nach Anspruch 2 oder
3, wobei der Schirm (1) in einem Raum (2) so installiert ist,
daß er einen Teil (5) des Raums (2) umgibt, wobei die
Lufteinlaßöffnungen (9, 12) der Schirmelemente (3, 20) nach innen
gerichtet sind, wobei bei Verwendung die Luftmenge, die von
dem in dem einen oder in mehreren der ersten Schirmelemente
(3) vorgesehenen Luftausgabemittel (15) ausgegeben wird,
größer festgelegt ist als die Luftmenge, die durch den
Luftvorhang von außerhalb des Bereichs einbezogen wird.
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