DE3304262C2 - Umluft-Abzugshaube - Google Patents
Umluft-AbzugshaubeInfo
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Abstract
Bei einer Umluft-Dunstabzugshaube mit den Dunststrom begrenzendem Luftvorhang (allseitig oder dreiseitig) wird der Luftvorhang über längliche Schlitze in Form von lokal ebenen Freistrahlen in einem Winkel zur Vertikalen geneigt aus den Schlitzen schräg nach unten und außen auf den Rand der Arbeitsfläche gerichtet; der Luftvorhang wird von der Auftreffstelle auf der Arbeitsfläche abgelenkt, an der Arbeitsfläche aufgestaut und der nach innen umgelenkte Teil als dynamischer Aufstrom (Fountain-Effekt) in den Ansaugstrom eingeführt. Die Strömungsgeschwindigkeit des Aufstromes ist dabei wesentlich größer als die Strömungsgeschwindigkeit des Ansaugstromes an der Einführstelle. Vorzugsweise weist die Dunstabzugshaube einen Ausziehschirm sowie eine im Gebläsekanal angeordnete Umlenk- und Prallvorrichtung auf, durch die die vom Gebläse erzeugte Strömung gegen die Unterseite des Schirmes gerichtet wird; aufgrund des Coanda-Effektes wird die Strömung an der Unterseite des Schirmes entlang der Ablösekante und als Freistrahl nach unten gegen die Arbeitsfläche gerichtet.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Umluft-Abzugshaube nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine solche Umluft-Abzugshaube ist durch die DE-OS 16 04 293 bekannt.
Diese bekannte Haube weist am unteren Haubenrand auf den offenen Seiten der Haube schräg nach unten
und außen gerichtete Luftführungen auf, durch die die aus dem Filter austretende Luft einen den Herd umgebenden,
seitlich am Herd vorbei gerichteten Luftschleier bildet. Dieser Luftschleier begrenzt in Höhe
des Herdes eine Fläche, die erheblich größer ist als die Herdfläche. Dadurch wird zwar die von der Herdfläche
aufsteigende bzw. von dem Gebläse angesaugte Abluft nach oben durch das Filter bewegt, wobei ein Großteil
der Luftverunreinigungen abgefiltert wird. Aufgrund der Umluftfilterung gelangt jedoch die aus dem Filter
austretende Luft durch die Luftführungen wieder in den Umlauf, und diese Luft wird aufgrund der ihr erteilten
Strömungsrichtung zumindest zu einem erheblichen Teil in den den Herd umgebenden Arbeitsraum
geblasen und damit die Luft in diesem Arbeitsraum erheblich verschlechtert.
Aus der DE-OS 19 24 345 ist eine Dunstabzugshaube für Abluftbetrieb bekannt, bei der Ausblaseschlitze
vorgesehen sind, die eine Luftdüse ausbilden, aus der einen Luftvorhang bildende Luftstrahlen nach
unter und innen gegen die Herdfläche gerichtet werden. Die den Luftvorhang erzeugende Düse besitzt
eine schlitzförmige Blasöffhung und ist teleskopförmig
auf die gewünschte Länge über der Herdoberfläche ausziehbar. Der aus der Düse nach abwärts gerichtete
Luftstrom ist ein kleiner Teil der durch das Gebläse geförderten Luft, somit ein verhältnismäßig schwacher
Luftstrom, der von oben nach unten und nach hinten gerichtet ist. Durch die aus der Haube hervorziehbare
Düse ist es zwar möglich, den Flächeninhalt der Haube
selbst kleiner auszulegen als den der Herdoberfläche; dies gilt jedoch nur, wenn die Düse nicht ausgezogen
ist. In voll ausgezogenem Zustand ragt die Düse über die der Bedienungsperson zugewandte Seite der Herdoberfläche
vor, nachdem der Luftstrom aus der Düse schräg nach unten und innen gerichtet sein soll. Da es
sich bei dieser Haube um eine Ablufthaube handelt, tritt das bei Umlufthauben auftretende Problem nicht
auf, daß die nicht abgefilterten Luftverunreinigungen wieder in den Arbeitsraum zurückgeblasen werden.
Bei einer Absauganlage nach der DE-OS 19 63 456 handelt es sich ebenfalls um ein reines Abluftsystem,
bei dem Umluft nicht in den Arbeitsraum geblasen werden kann, weil diese Luft aus dem Raum in das Freie
abgesaugt wird. Mit dieser Absauganlage soll erreicht werden, daß z.B. bei offenen Grillstationen, die in
einem Speiseraum aufgestellt werden, durch die starke Absaugung im Speiseraum, in dem die Gäste sich aufhalten,
die Strömungsverhältnisse nicht beeinflußt werden. Hierbei ist für mehrere parallele Kochstellen
eine einzige Absaughaube vorgesehen, die aus zwei parallelen, nebeneinander angeordneten Haubenaufsätzen
besteht, deren einer den Absaugkanal und deren anderer die Frischluftverteilerkanäle ausbildet. Die aus
den Luftaustrittsschlitzen austretende Luft bildet einen Frischluftschleier, der sich vor die von der Herdanlage
aufsteigende verbrauchte Luft legt, der sich mit der verbrauchten Luft vermischt und der verhindert, daß
durch die Luftabsaugung eine Zugwirkung im umgebenden Raum auftritt. Die Gesamtluft wird dann ins
Freie über den Absaugkanal geführt. Den Luftaustrittsschlitzen sind Luftleitlamellen zugeordnet, die es ermöglichen,
die Richtung des Frischluftschleiers zur Herdanlage einzustellen. Auch hier spielt das bei
Umlufthauben auftretende Problem, daß die nicht abgefilterten Luftverunreinigungen in den Arbeitsraum
zurückgeblasen werden, wegen des Abluftbetriebes keine Rolle.
Gegenstand der DE-OS 22 59 670 ist eine Ablufthaube mit Luftschleier, bei der die vom Herd abgesaugte
Luft teilweise über einen Abzugskanal ins Freie abgefiihrt wird und eine durch das Absauggebläse unter
Überdruck gehaltene Druckkammer einen Schleierstrahler speist, der den nicht abgeführten Teil der Zuluft
aufgrund des Überdruckes nach unten zur Herdoberfläche richtet. Der Luftschleier wird hierbei durch den Sog
der Zuluft nach innen und oben mitgenommen. Eine derartige Ablufthaube arbeitet mit kombiniertem Abluft-Umluftbetrieb.
Am Haubenrand sind eine Vielzahl von kreisrunden Löchern vorgesehen, die in ihrer Gesamtheit
einen mantelformigen Luftschleier auf drei Seiten des Hei-Jes erzeugen. Der durch diese Löcher
hindurch erzeugte Luftschleier besteht aus einer Vielzahl von nebeneinander angeordneten, parallelen, runden
Freistrahlen. Die Strömungsenergie des Luftschleiers wird in Höhe der Herdoberfläche etwa gleich
Null, so daß die Ansaugung durch das Gebläse eine Umlenkung zum und eine Aufwärtsbewegung zusammen
mit dem Zuluftstrom ergibt. Die Geschwindigkeit des Zuluftstromes mit der Schleierluft wird ausschließlich
durch die Saugleistung des Gebläses bestimmt, die sehr hoch bemessen ist, so daß eine hohe
Luftmenge umgewälzt und zwangsweise ein starkes Geräusch in Kauf genommen werden muß.
Die Aufgabe, die der Erfindung zugrunde liegt, besteht
mithin darin, den Austritt von Primärdanst aus dem Ansaugbereich in den Arbeitsraum zu verhindern
und die Ausbreitung des aus der Haube austretenden und noch Restdunst enthaltenden Luftstromes in den
Arbeitsraum weitestgehend zu unterbinden.
Dies wird gemäß der Erfindung mit den Merkmalen des Kennzeichens des Anspruches 1 erreicht. Weitere
Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Mit der erfindungsgemäßen Abzugshaube wird die Luft aus der Druckkammer des Haubengebläses durch
Ausblaseschlitze so nach abwärts geblasen, daß ein zwischen den Ausblaseschlitzen und dem Rand der
Herdfläche ausgebildeter Luftschleier entsteht, der durch Aufstau an der Arbeitsfläche größtenteils nach
innen umgelenkt und als dynamischer Aufstrom wieder dem Reinigungskreislauf zugeführt wird. Der dynamische
Aufsirom unterstützt die Ansaugwirkung des Gebläses, und der dabei zurückgeführte Luftstrom gelangt
mit seinem Restdunst nicht in den Arbeitsraum. Mit diesem Rezirkulationsbetricb wird erreicht, daß
vom Gebläse lediglich die Luftmenge gefördert werden muß, die innerhalb des Raumes Haube-Dunstquelle
umzuwälzen ist, so daß damit eine wesentlich geringere Luftmenge gefordert werden muß und gleichzeitig die
umzuwälzende Luft einen außerordentlich kurzen Weg mit genau definierter und besonders effektiver Rezirkulation
zurücklegt. Dies hat letztlich zur Folge, daß die Umlufthaube nach der Erfindung eine ungewöhnlich
niedrige Gebläseleistung erfordert, wodurch eine wesentlich geringere Bauhöhe als bei vergleichbaren bekannten
Hauben erzielt werden kann, die Strömungsgeräusche aufgrund der geringeren Gebläseleistung
sehr gering gehalten werden können und die zu reinigende Luft rascher als bei bekannten Hauben umgewäizt
wird. Dadurch, daß die Gebläseleisiung bei einer Haube nach der Erfindung sehr gering gehalten werden
kann, sind die im Betrieb der Haube auftretenden Geräusche vernachlässigbar; sie werden nicht mehr als
störend empfunden.
Wesentlich für die einwandfreie Arbeitsweise der
Umluft-Dunstabzugshaube nach der Erfindung ist, <ö
d;iB zur Erzeugung ;les Luftvorhanges die Luft durch
ebene längliche Schlitze anstatt durch eine Reihe von kleinen Löchern, wie in, Falle der DIi-OS 22 >l>
<i7() ausgeblasen wird. Ein ebener länglicher Schlitz erzeugt einen ebenen Freistrahl, während eine Lochreihe eine
Serie von runden Freistrahlen ergibt. Die Freistrahltheorie (Literaturstelle H. Schlichting, Grenzschichttheorie,
Verlag G. Braun, Karlsruhe) besagt, daß der ebene Freistrahl im Vergleich zu runden Freistrahlen
weniger schnell abgebremst wird, da der ebene Freistrahl eine geringere Reibungsoberfläche besitzt als
der runde Freistrahl. Für den Geschwindigkeitsverlauf gilt:
Für den ebenen Freistrahi:
u(x) = un ■ .
u(x) = un ■ .
Für den runden Freistrahl:
1
1
u(x) »
xld
Dabei ist χ die Entfernung vom Abstrahlort, d die
Schlitzhöhe bzw. der Lochdurchmesser, u0 die Geschwindigkeit
an der Stelle χ = 0, und u(x) die Geschwindigkeit
im Abstand χ vom Schlitz bzw. von den Löchern jeweils längs der Strahlachse.
Zum Verständnis der Ausbildung des dynamischen Aufstromes und dessen Geschwindigkeit im Vergleich
mit der Zuströmgeschwindigkeit zu einer Saugöffnung wird nachstehend kurz auf die Theorie eingegangen.
Der dynamische Aufstrom bildet sich zwischen zwei Freistrahlen aus, die senkrecht auf eine ebene Fläche
geblasen werden (Literaturstelle H. Hertel »Wandströmungen und Aufströme aus der Umlenkung von Freistrahlgruppen«
Fortschritt Berichte VDI-Zeitschrift, Reihe 12, Nr. 11, JuÜ 1966), siehe Fig. 6. Die Ausströmgeschwindigkeit
uA ist proportional der Freistrahlgeschwindigkeit
u(x) an der Staufiäche, also uA = k u(x). Die Zuströmung zu einer Saugfläche
erfolgt aus dem gesamten umgebenden Raum. Die Zusirömgeschwindigkeit us(x) nimmt mit dem Abstand
χ rasch ab (Fig. 7).
Eine Abschätzung des Verhältnisses von Aufströmgeschwindigkeit uA zu Ansauggeschwindigkeit us ergibt:
Aufströmgeschwindigkeit ιιΛ = k χ u(x).
k = 0,5 bedeutet uA = Halbwertgeschwindigkeit im
Freistrahi, wobei k = empirischer Faktor.
Für u{x) im ebenen Freistrahl gilt (Literaturstelle
H. Schlichting »Grenzschicht-Theorie«):
wobei u0 = Ausblnsegeschwindigkeit, h = Schlitzbreite,
/ = Schlitzlänge.
Für //., ergibt sich:
Für //., ergibt sich:
ti, — k
da U1, - -—
fxlh
wobei
V = Luftdurchsatz,
F1 = Abluftschlitzflächc = /; χ /,
Zuströmgeschwindigkeit i/v.
Für die Zuströmgeschwindigkeit zu einer Saugfläche gilt (Literaturstelle W. Pfeiffer, Absaugluftmengen von
Erfassungseinrichtungen offener Bauart, Slaub-Reinh. Luft (1982) Nr. 8, Seiten 303-308):
1 + 10 · X2ZFx '
wobei
Fs = Ansaugfläche,
V = Luftdurchsatz,
ν = Abstund.
V = Luftdurchsatz,
ν = Abstund.
Geschwindigkeitsverhältnis uA/us'-
Fs (1 + 10 ■ X2ZFs)
Ua
"s
"s
2 ■ k ■ -^
VxIh
Diese Gleichung zeigt, daß die Aufstromgeschwindigkeit mit dem Verhältnis von Saug- zu Ausblasefläche
zunimmt. Entscheidend ist jedoch, daß das Geschwindigkeitsverhältnis bei zunehmendem Abstand
der Staufläche χ erheblich zunimmt. Dies ergibt sich daraus, daß die Ansauggeschwindigkeit us mit l/.v2
abnimmt, während die Aufströmgeschwindigkeit uA
nur mit xl-/x abnimmt. Dies sei an einem Zahlenbeispiel,
das typisch für die Anwendung bei Dunstabzugshauben ist, dargelegt.
Flächenverhältnis
Eintritts fläche
Abstand
Schlitzbreite
Empirischer Faktor
Eintritts fläche
Abstand
Schlitzbreite
Empirischer Faktor
Sauggeschwindigkeit
| FsIF11 | = 10 |
| Fs | = 0,1 m2 |
| X | = 0,6 m |
| h | = 0,01 m |
| k | = 0,5. |
1 + 10
us = 2 · 0,5 · 10
0,36
0,1
0,1
46.
Aus diesem Zahlenbeispiel ergibt sich, daß der dynamische Aufstrom über dem Herd eine Geschwindigkeit
in Richtung aufdie Abzugshaube liefert, die46mal
größer ist als die reine Ansaugströmung. Selbst wenn die Aufströmgeschwindigkeit nur das lOfache der Ansauggeschwindigkeit
betragen sollte, übertrifft die Aufstromwirkung die Ansaugwirkung ganz entscheidend,
so daß der mit der Erfindung erzielbare Effekt außergewöhnlich groß ist.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Querschnitisansicht längs der Linie I-I
der Fig. 2 einer Sunstabzugshaube mit angedeutetem Herd, in schematischer Darstellung,
Fig. 2 eine Längsschnittansicht längs der Linie ΙΙ-Π der Fig. 1 durch die Abzugshaube nach Fig. 1 in
schematischer Darstellung,
Fig. 3 eine Queschnittsansicht in einer Darstellung ähnlich der nach Fig. 1 einer weiteren Ausführungsform
einer Abzugshaube mit herausziehbarem Schirm, in schematischer Darstellung,
Fig. 4 einen Ausschnitt aus der Darstellung nach Fig. 3 in vergrößertem Maßstab,
Fig. 5 eine schematische Darstellung des Geschwindigkeitsverlaufes
in einem ebenen Freistrahl,
Fig. 6 eine schematische Darstellung der Ausbildung des dynamischen Aufstromes zwischen zwei Freistrahlen,
Fig. 7 eine schematische Darstellung der Ansauglü
strömung.
Oberhalb eines Kochherdes 1 bzw. einer Kochstelle bzw. einer Dunstquelle ist die Abzugshaube 2 im normalen
Arbeitsabstand angeordnet. Über einen Filter 3 wird die Ansaugströmung 10 einer Saugkammer 4 der
Haube 2 einem Gebläse 5 zugeführt. Das Gebläse 5 fördert die gefilterte Luft in eine Druckkammer 6. Aus
der Druckkammer 6 der Haube 2 wird die Luft am unteren äußeren Umfangsrand der Haube durch einen
vorderen Aiisblascschütz 7 sowie durch zwei seitliche
Ausblaseschlitze 8 nach unten gegen den Herd 1 geblasen.
Die Fläche der Ausblaseschlitze 7, 8 beträgt etwa 1/10 der Ansaugfläche des Filters 3. Die Neigung der
Ausblaseschlitze 8 ist so gewählt, daß ein Ausblasestrahl 11, der sich nach der Freistrahltheorie ausbreitet,
beim Auftreffen auf die Arbeitsfläche des Küchenherdes 1, eine Staulinie 12 bildet, die den Kochfeldbercich
imschließt. Innerhalb diesef Staulinie 12, die in den Schnittzeichnungen nach den Fig. 1-3 als
JO Staupunkt sichtbar ist, bildet sich ein Aufstrom 13
aus, der die Ansaugwirkung des Gebläses 5 erheblich unterstützt. An der Stauline 12 teilt sich der Ausblasemassenstrom
in einen Anteil I, der im Aufstrom wieder der Haube zugeführt wird, und in einen Anteil II, der
in den Arbeitsraum gelangt, der aber durch die Ansaugwirkung des Gebläses 5 den Bereich des Herdes 1
bzw. der Dunstquelle nicht verläßt und fortlaufend im Rezirkulationsbetrieb wieder dem Aufstrom beigemischt
wird.
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei der an der Haube 14 ein nach vorne ausziehbarer Schirm 15 angeordnet
ist. Am unteren, vorderen Rand der Haube 14 ist ein Ausblaseschlitz 16 vorgesehen, der einen vorderen
Ausblasestrom 17 im Bereich des Schirmes 15 auf die Unterseite des Schirmes 15 richtet. Aufgrund
des Coanda-Effektes bildet sich dabei ein Wandstrahl 18 aus, in dem die Abluft der Unterseite des
Schirmes 15 bis zur Vorderkante des Schirmes 15 und an der Unterseite anliegend entlangströmt und den
Schirm 15 an dessen Vorderkante als Freistrahl nach abwärts zum Herd 1 verläßt. Ein aus einem Geblase 19
abfließender Luftstrom 20 gelangt durch einen Luftkanal 21 hindurch nach unten auf eine Umlenk- und
Prallfläche 22, die den Luftstrom 20 umlenkt und als Wandstrahl 23 durch den Ausblaseschlitz 16 gegen die
Unterseite des Schirmes 15 und entlang dessen Fläche bis zu einer Ablösekante 24 und dann nach unten als
Freistrahl 17 gegen den Herd 1 richtet.
Die schematischen graphischen Darstellungen nach den Fig. 5, 6 und 7 sind in Verbindung mit den
theoretischen Ausführungen weiter oben zu lesen und bedürfen keiner detaillierten Erläuterung an dieser
Stelle.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Umluft-Abzugshaube für den Einsatz über einer
Kochstelle oder einer entsprechenden Staub- oder Dunstquelle, mit einem Ansauggebläse, einer
Filteranordnung, Luftführungen und einer Vorrichtung zur Erzeugung eines von der Haube nach
abwärts gerichteten, durch längliche Ausblaseschlitzes am unteren Haubenrand gebildeten Luftvorhanges,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausblaseschlitze (7; 24) so ausgebildtet sind, daß
der austretende Luftvorhang in Form von ebenen Freistrahlen flächenmäßig so auf den Rand der
Arbeitsfläche der Dunstquelle (1) gerichtet ist, daß eine Staulinie (12) auf der Arbeitspfiäche ausgebildet,
der Freistrahl am Rand der Arbeitsfläche aufgestaut, nach innen umgelenkt und als dynamischer
Aufstrom den Ansaugstrom der Haube unterstützend MD»a Gebläse (5) wieder angesaugt wird,
und daß die Geschwindigkeit des dynamischen Aufstromes (13) (umgelenkter Ausblasestrahl in Richtung
Abzugshaube) ein Vielfaches der Geschwindigkeit der Ansaugströmung (10) an der Arbeitsfläche
ist.
2. Umluft-Abzugshaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ebene der Ausblaseschlitze
(7; 24) nach außen leicht schräg angestellt ist.
3. Umluft-Abzugshaube nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ebene der Ausblaseschlitze
(7; 24) im Winkel von<-<u 10-15°gegenüber
der Ebene der Arbeitsfläche (1) geneigt ist.
4. Umluft-Abzugshaube nac*) einem der Ansprüche
1-3, dadurch gekennzeichnet, daß das Flächenverhältnis vor. Ausbiaseschützen (7; 24) zur
Gesamtansaugfläche der Filteranordnung (3) etwa 1:10 beträgt.
5. Umluft-Abzugshaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abzugshaube (14)
einen ausziehbaren Schirm (15) aufweist, daß im Kanal (21) des Gebläses (19) eine Umlenk- und
Pral !vorrichtung (22) angeordnet ist, die die vom Gebläse (19) erzeugte Strömung (20) gegen die
untere Fläche des Schirmes (15) richtet, und daß die Strömung (23) aufgrund des Coanda-Effektes
an der Unterseite des Schirmes (15) entlangströmt und von der Ablösekante (24) als Freistrahl (17)
nach unten gegen die Arbeitsfläche gerichtet ist.
6. Umluft-Abzugshaube nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenk- und Prallvorrichtung
(22) eine gegenüber der Horizontalen leicht geneigte und gegen die Unterseite des Schirmes
(15) gerichtete Platte ist.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3304262A DE3304262C2 (de) | 1983-02-08 | 1983-02-08 | Umluft-Abzugshaube |
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Family
ID=6190307
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3304262A Expired DE3304262C2 (de) | 1983-02-08 | 1983-02-08 | Umluft-Abzugshaube |
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