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DE69212403T2 - Einkapselung einer adresse in einem weitergeleiteten datenrahmen in einem rechnersystem - Google Patents

Einkapselung einer adresse in einem weitergeleiteten datenrahmen in einem rechnersystem

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Publication number
DE69212403T2
DE69212403T2 DE69212403T DE69212403T DE69212403T2 DE 69212403 T2 DE69212403 T2 DE 69212403T2 DE 69212403 T DE69212403 T DE 69212403T DE 69212403 T DE69212403 T DE 69212403T DE 69212403 T2 DE69212403 T2 DE 69212403T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
field
destination address
communication system
lan
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE69212403T
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English (en)
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DE69212403D1 (de
Inventor
Floyd Backes
William Hawe
G Koning
David Mitton
Radia Perlman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Digital Equipment Corp
Original Assignee
Digital Equipment Corp
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Publication date
Application filed by Digital Equipment Corp filed Critical Digital Equipment Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE69212403D1 publication Critical patent/DE69212403D1/de
Publication of DE69212403T2 publication Critical patent/DE69212403T2/de
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00Data switching networks
    • H04L12/02Details
    • H04L12/16Arrangements for providing special services to substations
    • H04L12/18Arrangements for providing special services to substations for broadcast or conference, e.g. multicast
    • H04L12/1836Arrangements for providing special services to substations for broadcast or conference, e.g. multicast with heterogeneous network architecture
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00Data switching networks
    • H04L12/28Data switching networks characterised by path configuration, e.g. LAN [Local Area Networks] or WAN [Wide Area Networks]
    • H04L12/46Interconnection of networks
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L45/00Routing or path finding of packets in data switching networks
    • H04L45/74Address processing for routing
    • H04L45/742Route cache; Operation thereof
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L2212/00Encapsulation of packets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Small-Scale Networks (AREA)

Description

    GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung betrifft allgemein ein Adressieren von Datenübertragungsblöcken zwischen lokalen Netzen, und insbesondere eine Einkapselung einer Adresse innerhalb eines Datenübertragungsblocks, der von einem ersten lokalen Netz zu einem zweiten lokalen Netz weitergeleitet wird.
  • TABELLE ZUGEHÖRIGER PATENTE
  • Die folgenden Anmeldungen für ein US-Patent stehen mit der vorliegenden Anmeldung in Beziehung und sind vom selben Anmelder wie die vorliegende Anmeldung am selben Tag wie die vorliegende Anmeldung eingereicht:
  • Titel: "Many to Few Group Address Translation Through a Network Bridge", eingereicht von F. J. Backes, et al., mit dem Aktenzeichen der Kanzlei PD91-0077;
  • Titel: "Using a Multicast Address in a Local Area Network where the Local Area Network has Inadequate Multicast Addressing Capability", eingereicht von R. J. Perlman, mit dem Aktenzeichen der Kanzlei PD91-0138;
  • und alle Offenbarungen dieser zugehörigen Patentanmeldungen sind hierin durch Bezugnahme enthalten.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Lokale Netze LAN sind mit vielen unterschiedlichen Adressierschemata aufgebaut worden. Beispielsweise hat der Ethernet-LAN-Aufbau mit dem IEEE 802.3-Standard 47 Bits, die für Rundfunkadressen für eine Gesamtheit von nahezu 140 Trillionen Adressen bestimmt sind.
  • Gegensätzlich dazu bieten Implementierungen des Tokenring-IEEE 802.5- Standards nur ungefähr 24 bis ungefähr 31 einzelne Adressen für Rundfunkadressen, und diese Adressen sind bei einem durch den IEEE 802.5-Standard definierten funktionellen Adressieren vorgesehen. Der IEEE 802.5-Standard sieht 6 Bytes oder 48 Bits für ein funktionelles Adressieren vor, aber eine Chip-Implementierung des Standards erfordert als erstes, daß einige der Bits auf einen definierten Wert eingestellt werden, die Indikator für funktionelle Adressen genannt wird, und erfordert auch, daß nur ein Bit der übrigen Bits auf "1" gesetzt wird und die anderen auf "0" gesetzt werden. Die Bits mit dem definierten Wert zeigen an, daß der Rest der Bits eine "Funktionaladresse" anzeigt, und der "Rest der Bits" macht in Abhängigkeit von der Implementierung nur etwa 24 bis 31 Bits aus, und nur eines dieser Bits kann gesetzt werden.
  • Es ist allgemeine Praxis, Datenübertragungsblöcke von einem LAN zu einem anderen LAN mittels einer Brücke weiterzuleiten. Normalerweise wird das Zielortadressenfeld eines Datenübertragungsblocks, der von einem ersten LAN an der Brücke ankommt, in das Zielortadressenfeld des Datenübertragungsblocks kopiert wird, der durch die Brücke auf das zweite LAN übertragen wird. Jedoch ist es im Fall von Rundfunkadressen, wenn das erste LAN ein Ethernet ist, das 140 Trillionen Rundfunkadressen unterstützt, nicht möglich, sie direkt auf einen Tokenring-IEEE 802.5- Adressenraum von nur etwa 24 bis 31 Adressen abzubilden, die für Rundfunkzwekke verfügbar sind.
  • Eine Lösung für das Abbilden von Rundfunkadressen zwischen LANs verschieden großer Rundfunkadressenräume ist im US-Patent 4,933,938 von D.B. Sheehy vom 12. Juni 1990 vorgeschlagen worden. Im Patent von Sheehy wird eine Umsetztabelle dazu verwendet, die Rundfunkadressen des ersten LAN direkt auf die Rundfunkadressen des zweiten LAN abzubilden.
  • Jedoch bleibt immer noch das Problem, daß einige LANs, wie beispielsweise das Ethernet, ungefähr 140 Trillionen Rundfunkadressen haben, und andere LANs, wie beispielsweise das Tokenring-LAN mit dem Standard IEEE 802.5 nur ungefähr 24 bis 31 Rundfunkadressen in ihrem Funktionaladressenraum haben. Beim Bilden einer Brücke zwischen einem Ethernet-LAN und einem Tokenring-802.5-LAN wird ein Großteil des Vorteils, daß man im Ethernet viele Rundfunkadressen hat, beim Weiterleiten von Datenübertragungsblöcken zum Tokenring-LAN mit dem Standard IEEE 802.5 verloren.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung in ihrer allgemeinen Form besteht in einer Verbindungsvorrichtung, wie sie in den Ansprüchen 1 und 10 angegeben ist. Wie es hierin nachfolgend beschrieben ist, schafft eine Verbindungsvorrichtung zur Verwendung in Kommunikationssystemen eine Einrichtung zum Aufbewahren der Rundfunkadresse eines Datenübertragungsblocks bei einem ersten Kommunikationssystem mit einem großen Rundfunkadressenraum, wenn der Datenübertragungsblock auf ein zweites Kommunikationssystem mit einem kleinen Rundfunkadressenraum weitergeleitet wird.
  • Ein technisches Dokument mit dem Titel "Transparent Interconnection of Incompatible Local Area Networks Using Bridges", das auf den Seiten 381-389 in Computer Communication Review, Bd. 17, Nr.5, August 1987, New York, US, von den Autoren Varghese et al veröffemntlicht ist, lehrt eine Betrachtung darüber, wie Brücken für LANs ihre Führungsinformation lernen. Verschiedene Arten von Informations- Datenübertragungsblöcken, die sowohl eingekapselt als auch nicht eingekapselt sind, müssen unterschieden werden. Das Dokument lehrt eine Betrachtung darüber, wie das durch die LAN-Brücken verwendete Einkapselungsprotokoll auch das Lernproblem lösen muß.
  • Eine Verbindungsvorrichtung ist zum Verbinden eines ersten Kommunikationssystems mit einem zweiten Kommunikationssystem vorgesehen. Es gibt eine Einrichtung zum Empfangen wenigstens eines ersten Datenübertragungsblocks vom ersten Kommunikationssystem, wobei der wenigstens eine erste Datenübertragungsblock ein Zielortadressenfeld aufweist, wobei das Zielortadressenfeld eine gewünschte Zielortadresse enthält, und es gibt eine Einrichtung zum Weiterleiten des wenigstens einen ersten Datenübertragungsblocks auf das zweite Kommunikationssystem als zweiten Datenübertragungsblock und zum Schreiben einer zweiten Zielortadresse in ein Zielortadressenfeld des zweiten Datenübertragungsblocks. Es gibt auch eine Einrichtung zum Schreiben der gewünschten Zielortadresse in ein vorbestimmtes Feld des zweiten Datenübertragungsblocks und eine Einrichtung zum Schreiben eines Indikators in den zweiten Datenübertragungsblock, wobei der Indikator durch eine Empfangsstation derart interpretiert werden kann, daß die gewünschte Zielortadresse in das vorbestimmte Feld des zweiten Datenübertragungsblocks geschrieben ist.
  • Der Datenübertragungsblock kann auf ein drittes Kommunikationssystem weitergeleitet werden, das die Rundfunkadressenstruktur des ersten Kommunikationssystems unterstützt, und die Rundfunkadresse wird aus der Darstellung der Rundfunkadresse entdeckt, die in den zweiten Datenübertragungsblock geschrieben ist, und die Rundfunkadresse wird in das Adressenfeld des dritten Datenübertragungs blocks geschrieben, der auf das dritte Kommunikationssystem übertragen wird.
  • Andere und weitere Aspekte der vorliegenden Erfindung werden im Laufe der folgenden Beschreibung und durch Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen klar.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Nimmt man nun Bezug auf die Zeichnungen, wobei gleiche Bezugszeichen gleiche Teile in den mehreren Ansichten darstellen, ist folgendes gezeigt:
  • Fig. 1 ist ein Datenübertragungsblock-Felddiagramm gemäß der Erfindung.
  • Fig. 2 ist ein Blockdiagramm mehrerer durch Brücken und Führer verbundener LANs gemäß der Erfindung.
  • Fig. 3 ist eine Blockzeichnung, die das OSI-Standard-Referenzmodell mit den IEEE- und den IEEE/ANSI-LAN-Standards vergleicht.
  • Fig. 4 ist ein Standard-Datenübertragungsblock-Felddiagramm für einen MAC-Anfangsblock.
  • Fig. 5 ist ein Standard-Datenübertragungsblock-Felddiagramm für einen LLC-Anfangsblock.
  • Fig. 6A ist ein LLC-Anfangsblock gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Fig. 6B ist ein MAC-Anfangsblock und ein LLC-Anfangsblock gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Fig. 7 ist ein LLC-Anfangsblock gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Fig. 8 ist eine Nachschautabelle gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Fig. 9 ist eine Nachschautabelle gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
  • In Fig. 1 ist ein Felddiagramm eines Datenübertragungsblocks mit einer Selbstbeschreibungseigenschaft gemäß der Erfindung gezeigt. Der Datenübertragungsblock wird durch eine Ursprungsstation auf ein ursprüngliches LAN gesendet und wird von einer oder mehreren Stationen auf entweder demselben LAN oder auf anderen mit dem ursprünglichen LAN verbundenen LANs empfangen.
  • Felder 100 sind führende Felder und können beispielsweise von dem bestimmten Standard abhängen, zu dem der LAN-Aufbau gehört. Ein Feld 102 ist eine Zielortadresse, die hierin nachfolgend DA-Feld genannt wird. Das Feld 102 kann bei einigen Ausführungsbeispielen der Erfindung auch einen Indikator zu einer Information aufweisen, die interpretiert werden muß, um für eine den Datenübertragungsblock erfassende Station die beabsichtigte Zielortadresse zu kennen.
  • Bei einem Beispiel wurde der Datenübertragungsblock von einem ersten LAN durch eine Brücke zu einem zweiten LAN weitergeleitet, und das DA-Feld im ersten LAN enthält eine Rundfunkadresse, und das zweite LAN hat eine kleine Rundfunkadressenkapazität, so daß es keine direkte Umsetzung der ursprünglichen Rundfunkadresse in eine Adresse auf dem zweiten LAN gibt. Bei diesem Beispiel ist das DA- Feld 102 des Datenübertragungsblocks auf dem zweiten LAN ein Indikator zu zusätzlicher Information, die im Datenübertragungsblock auf dem zweiten LAN gespeichert ist, wobei die zusätzliche Information der Empfangsstation ermöglicht, die ursprüngliche Rundfunkadresse wiederherzustellen. Die zusätzliche Information ist in dem Datenübertragungsblock in einem Feld 104 enthalten. Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist ein Feld 120 ein zusätzlicher Indikator zum Feld 104.
  • Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung kann der erste Indikator ein Feld 103 enthalten. Beispielsweise kann das Feld 103 das Datenübertragungsblock- Steuerfeld, das FC-Feld, sein.
  • Zusätzlich zeigt Fig. 1 andere Felder 110, 112, 114, die ein Teil des Datenübertragungsblocks sind, aber nicht direkt zur vorliegenden Erfindung gehören. Es ist auch das Quellenadressenfeld, das SA-Feld, 116 gezeigt, obwohl das SA-Feld auch nicht direkt zur vorliegenden Erfindung gehört.
  • Wie es in Fig. 1 gezeigt ist, enthält die Erfindung wenigstens einen und alternativ dazu mehrere Indikatoren 102, 103, 120 zu einem Feld 104, das Information hält, die zum Wiederherstellen der ursprünglichen Rundfunkadresse nötig ist. Auf alle bei der Erfindung verwendeten Indikatoren sowie auf die im Feld 104 gehaltene zusätzliche Information kann als Selbstbeschreibungseigenschaft des Datenübertragungsblocks zur Wiederherstellung der ursprünglichen Rundfunkadresse Bezug genommen werden.
  • Wendet man sich nun der Fig. 2 zu, ist dort ein repräsentatives System gezeigt, das aus mehreren lokalen Netzen LANs aufgebaut ist. Die LANs können mittels Brücken miteinander verbunden sein, um ein erweitertes LAN zu bilden, oder mittels Führern, um ein weiträumiges Netz zu bilden.
  • Ein LAN 130 ist durch eine Brücke 132 mit einem LAN 134 verbunden. Beispielsweise kann das LAN 130 ein Ethernet-LAN und/oder ein IEEE 802.3-LAN sein, während das LAN 134 ein Tokenring sein kann. Das LAN 134 kann beispielsweise ein IEEE 802.5-Tokenring sein. Alternativ dazu kann das LAN 134 ein ANSI/IEEE- FDDI-Tokenring sein.
  • Das LAN 134 ist durch eine Brücke 140 mit einem LAN 142 verbunden. Das LAN 142 ist durch eine Brücke 144 mit einem LAN 146 verbunden. Das LAN 134 ist durch eine Brücke 140 auch mit einem LAN 152 verbunden. Das LAN 152 ist durch eine Brücke 154 mit einem LAN 156 verbunden. Das LAN 156 ist durch einen Führer 160 über eine Telekommunikationsverbindung 162,164 und über einen Führer 166 mit einem LAN 170 verbunden. Das LAN 170 ist durch eine Brücke 172 mit einem LAN 174 verbunden.
  • Ein erweitertes LAN 180 wird durch eine Brückenverbindung der LANs 130, 134, 142, 146, 152, 156 gebildet. Ein weiteres erweitertes LAN 182 wird durch mittels Brücken verbundene LANs 170, 174 gebildet. Ein weiträumiges Netz wird durch Verbinden des erweiterten LAN 180 mittels der Führer 160,166 zu einem erweiterten LAN 182 ausgebildet.
  • Das in Fig. 2 gezeigte gesamte System stellt einfach die komplexen Netzwerke dar, die in modernen Computerkommunikationssystemen miteinander verbunden sein können.
  • Eine Übertragung von Datenübertragungsblöcken zwischen unterschiedlichen LANs wird durch Standards ermöglicht. Beispielsweise definiert die von Standardserie IEEE 802.x eine Anzahl von Standard-LANs. Der IEEE 802.2-Standard definiert eine Logikverbindungssteuerungsschicht, die den verschiedenen IEEE 802.x-LANs gemeinsam ist, und die auch mit dem ANSI/IEEE-FDDI-Tokenring gemeinsam ist.
  • Wendet man sich nun der Fig. 3 zu, ist dort ein Vergleich zwischen dem Siebenschichten-Referenzmodell der internationalen Standardorganisation ISO für Kommunikationen und den durch verschiedene IEEE- und ANSI-Standard-LANs definierten Modelschichten gezeigt. Der IEEE 802.2-LLC-(Logikverbindungssteuerungs)- Block 190 ist Teil des Datenverbindungsblocks 192 der zweiten OSI-Ebene. Im OSI- Datenverbindungsblock 192 ist auch der Teil einer mittleren Zugriffssteuerung (MAC) der IEEE 802.x-Standards enthalten, der den IEEE 802.3-Ethernetblock 194, den IEEE 802.4-Tokendurchlaßbusblock 196, den IEEE 802.5-Tokenringblock 198 und den IEEE/ANSI-FDDI-Block 200 enthält. Der Gesamtkörper des IEEE 802.2- LLC-Standards für die spezifischen LAN-Standards, nämlich die Blöcke 194,196, 198 und 200, wird bei der vorliegenden Erfindung vorteilhaft eingesetzt.
  • Fig. 4 zeigt ein repräsentatives MAC-Anfangsblock-Datenübertragungsblockformat des Typs, der dazu verwendet wird, Information auf einem LAN und Datenübertragungsblöcke zwischen LANs zu übertragen. Es sind nur das Zielortadressen-DA- Feld 210, das Quellenadressenfeld SA 212 und die Felder für Information INFO 214 gezeigt. Jeder IEEE 802.x-Standard definiert führende Felder 216 und definiert auch nachfolgende Felder 218, und jeder Standard kann beispielsweise seine eigenen eindeutigen Führungs- und Folgefeder 216 bzw. 218 haben. Auch hat der IEEE 802.3-Ethernet-Datenübertragungsblock ein zusätzliches Längenfeld 220 zwischen dem SA-Feld 212 und dem INFO-Feld 214. Das INFO-Feld 214 wird dazu verwendet, Information von einer Sendestation zu einer Empfangsstation zu übertragen. Wendet man sich nun der Fig. 5 zu, ist dort eine IEEE 802.2-LLC-Feldstruktur gezeigt. Die in Fig. 5 gezeigte Feldstruktur ist den in Fig. 3 gezeigten LAN-Standards gemeinsam, nämlich dem IEEE 802.3-Ethernet 194, dem IEEE 802.4- Tokendurchlaßbus 196, dem IEEE 802.5-Tokenring 198 und dem IEEE/ANSI-FDDI- Tokenring 200. Das DSAP-Feld 230 ist das Zielortdienstzugriffsstellenfeld, das SSAP-Feid 232 ist das Quellendienstzugriffsstellenfeld, das Steuerfeld 234 folgt dem Feld SSAP 232 und ein optionales Protokollidentifiziererfeld 236 kann dem Steuerfeld 234 folgen. Die Bedingung dafür, ein Protokollidentifiziererfeld zu haben, besteht darin, daß das DSAP-Feld einen Wert von SNAP SAP hat. Der Wert SNAP SAP ist der Unternetzwerkzugriffsprotokollwert und ist ein eindeutiger Wert, der in Verbindung mit dem IEEE 802.2-LLC-Standard definiert ist. Beispielsweise ist der SNAP SAP ein spezieller SAP-Wert, der zum Zwecke einer Einkapselung eines Protokoltypenfeldes im LLC-Anfangsblock, zum Beispiel des Protokollidentifiziererfeldes 236, zugeordnet ist. Beispielsweise kann sich der SNAP SAP-Wert im DSAP- Byte-Feld 230 zwischen 1-en und 0-en ändern. Bei einigen beispielhaften Ausführungsbeispielen ist es für das SSAP-Feld 232 auch bequem, den SNAP SAP-Wert zu haben.
  • Felder 238 folgen dem Protokollidentifiziererfeld 236, wenn es vorhanden ist, oder folgen dem Steuerfeld 234, wenn das Protokollfeld 236 nicht vorhanden ist. Die Felder 238 tragen Information zur Verwendung durch die LLC-Schicht oder zur Übertragung zu höheren Schichten im OSI-Referenzmodell.
  • Ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung, das eine Einkapselung der gewünschten Rundfunkadresse verwendet, ist in Fig. 6 gezeigt. Unter Bezugnahme auf Fig. 4 wird ein Zielortadressen-DA-Feld 210 im MAC-Anfangsblock gewählt, um anzuzeigen, daß eine Rundfunkadresse aus einer Information wiederhergestellt werden muß, die innerhalb des Datenübertragungsblocks gehalten wird. Beispielsweise wird in dem Fall, daß der Datenübertragungsblock auf einem IEEE 802.5- Tokenring-LAN weitergeleitet wird, das DA-Feld 210 als eine der funktionellen Adressen gewählt, und diese funktionelle Adresse wird dafür reserviert, immer anzuzeigen, daß eine Rundfunkadresse aus Information wiederhergestellt werden muß, die innerhalb des Datenübertragungsblocks gespeichert ist. Die Rundfunkadresse kann dann entweder vor dem LLC-Anfangsblock oder nach dem LLC- Anfangsblock angeordnet werden.
  • Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird das DA-Feld 210 des MAC-Anfangsblocks als dieselbe funktionelle Adresse wie beim ersten Ausführungsbeispiel gewählt, jedoch wird das DSAP-Feld 230 wiederum unter Bezugnahme auf Fig. 6 so gewählt, daß es dem SNAP SAP-Wert gleicht. Die Rundfunkadresse wird dann innerhalb des Feldes 240 gespeichert, das dem Protokollidentifiziererfeld 236 direkt folgt.
  • Bei einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird das DA-Feld 210 des MAC-Anfangsblocks wie dieselbe funktionelle Adresse des ersten Ausführungsbeispiels gewählt, aber der DSAP-Wert wird als ein anderer SAP-Wert gewählt. Das Protokollidentifiziererfeld 236 ist dann nicht vorhanden, und die gewünschte Rundfunkadresse wird in einem Feld 242 gespeichert, das dem Steuerfeld 234 direkt folgt, wie es in Fig. 7 gezeigt ist.
  • Bei einem vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird ein Tabellennachschauverfahren dazu verwendet, die gewünschte Rundfunkadresse in einem lokalen Netz (LAN) wiederherzustellen, wo das LAN eine nicht angepaßte Rundfunkadressenkapazität hat. Fig. 8 stellt die Nachschautabelle 260 dar. Das DA-Feld 210 des MAC- Anfangsblocks wird gewählt, wie es hierin oben angegeben ist, um eine funktionelle Adresse zu enthalten. Jedoch gehört ein spezifischer Wert eines SAP zu jeder gemeinsam verwendeten Rundfunkadresse. Der geeignete Wert von SAP wird dann im DSAP-Feld 230 des LLC-Anfangsblocks angeordnet. Eine diesen Datenübertragungsblock erfassende Station interpretiert den Datenblock als erstes durch Erkennen aus der Adresse im DA-Feld 210 des MAC-Anfangsblocks, daß Information bezüglich einer Rundfunkadresse innerhalb des Datenübertragungsblocks enthalten ist; als zweites durch Erkennen, daß der innerhalb des DSAP-Feldes 230 enthaltene SAP-Wert ein Indikator 262 ist, der als Eintragsstelle zur Tabelle 260 dient, die die Rundfunkadresse als einen Eintrag 264 enthält; und als drittes durch Verwenden des aus dem DSAP-Felds 230 gelesenen SAP-Wertes zum Eingeben in die Tabelle und Schauen nach der gewünschten Rundfunkadresse, wo der SAP-Wert 266 der Rundfunkadresse 268 entspricht. Der Tabelle 260 ist eine Liste von SAP-Werten zugeordnet, und jeder der zugeordneten SAP-Werte ist eine Eintragsstelle in die in der Station gespeicherten Tabelle. Ein Tabellenwert entspricht einer jeweiligen Eintragsstelle, und der Tabellenwert enthält die gewünschte Rundfunkadresse. Die Tabelle muß innerhalb der Station erzeugt werden. Die Tabelle kann als ein erstes Beispiel durch den Stationshersteller erzeugt werden, wenn die Station hergestellt wird. Als zweites Beispiel kann die Tabelle durch einen Systemmanager durch Eingeben des geeigneten entsprechenden SAP und der Rundfunkadressen erzeugt werden. Als drittes Beispiel kann die Tabelle aus der Ferne durch Informationsnachrichten erzeugt werden, die über das LAN ankommen und von der Station empfangen werden.
  • Bei einem fünften Ausführungsbeispiel der Erfindung wird ein Tabellennachschauverfahren gleich dem Verfahren des vierten Ausführungsbeispiels verwendet. Die Tabelle 260 ist in Fig. 8 dargestellt. Jedoch enthält das DA-Feld des MAC- Anfangsblocks eine Rundfunkadresse. Beispielsweise kann die Rundfunkadresse so sein, daß alle sechs Bytes eines beispielhaften DA-Feldes derart eingestellt sind, daß sie gleich "1" sind, um 48 "1"-en herzustellen. Wiederum wird ein zugehöriger SAP-Wert in das DSAP-Feld des LLC-Anfangsblocks geschrieben, und der zugehörige SAP-Wert ist ein Eintrag 262, 266 in die Tabelle 260, die die gewünschte Rundfunkadresse 264, 268 enthält.
  • Bei einem sechsten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird ein Tabellennachschauverfahren gleich dem Verfahren des vierten Ausführungsbeispiels verwendet. Jedoch ist das DSAP-Feld des LLC-Anfangsblocks derart eingestellt, daß es dem SNAP SAP-Wert gleicht, und das Protokollidentifiziererfeld 236 der Fig. 6 des LLC- Anfangsblocks enthält den Eintrag zur Tabelle 260. Die gewünschte Rundfunkadresse ist als Wert in der Tabelle an einer Stelle 268 gespeichert, die dem ldentifizierer 266 entspricht. Das Protokollidentifiziererfeld 236 ist im IEEE 802.5-Standard derart definiert, daß es für eine Gesamtheit von 40 Bits im Protokollidentifiziererfeld 5 Bytes lang ist, wobei jedes Byte acht Bits aufweist. Mit einer Gesamtheit von 40 Bits kann das Protokoll identifiziererfeld 236 2 zur 40.ten Potenz oder etwa 1,1 Trillionen unterschiedliche Werte halten, und somit ist der Raum dieses Feldes ausreichend groß genug, um als ein Eintrag in eine Tabelle zu dienen, wo der Eintrag zu einer in der Tabelle gespeicherten Rundfunkadresse zeigt.
  • Bei einem siebten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird ein Datenübertragungsblock-Steuerfeld 103 in Fig. 1 vom MAC-Anfangsblock dazu verwendet, anzuzeigen, daß der Datenübertragungsblock aufgeteilt und analysiert werden muß, um die gewünschte Rundfunkadresse zu bestimmen. Dieser Mechanismus arbeitet in einem beliebigen LAN mit einem Datenübertragungsblock-Steuerfeld vor dem Zielortadressen-DA-Feld, wie beispielsweise dem IEEE 802.5-Tokenring oder dem ANSI/IEEE FDDI-Tokenring. Dieses Ausführungsbeispiel hat den Nachteil, daß das FC-Feld nur ein Byte hat, d.h. acht Bits, und es ist nicht möglich, daß man eine zentrale Autorität, wie beispielsweise die internationale Standardorganisation oder IEEE, einen eindeutigen Wert zum Anzeigen einer selbstbeschreibenden Datenübertragungsblockstruktur zum Halten einer gewünschten Rundfunkadresse zuteilen läßt. Demgemäß entsteht dann, wenn eine andere Person, oder ein Verkäufer, denselben Wert des FC-Feldes für einen anderen Zweck verwendet, ein Problem bei einer betriebsmäßigen Zusammenarbeit.
  • Bei einem achten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist ein nicht verwendetes Bit oder ein nicht verwendeter Bytewert im LLC-Steuerfeld 234 der Fig. 5 dem Zwecke eines Anzeigens zugeordnet, daß der Datenübertragungsblock eine Rundfunkadresse enthält. Dieses Ausführungsbeispiel ist gleich der Verwendung des Datenübertrag ungsblock-Steuerfeldes vom MAC-Anfangsblock, aber dieses Ausführungsbeispiel verwendet den LLC-Anfangsblock. Dieses LLC-Steuerfeld 234 des LLC-Anfangsblocks kann ein oder zwei Bytes lang sein. Es ist möglich, daß ein Wert vom LLC-Steuerfeld von einem Standard-Gremium, wie beispielsweise der internationalen Standardorganisation, einem Hersteller für einen bestimmten Zweck zugeordnet wird. Beispielsweise könnte ein bestimmter Wert für den Zweck dieser Erfindung zugeordnet werden, anzuzeigen, daß eine Rundfunkadresse innerhalb des Datenübertragungsblocks gespeichert ist.
  • Bei einem neunten Ausführungsbeispiel der Erfindung werden zwei Stellen im Datenübertragungsblock dazu verwendet, anzuzeigen, daß der Datenübertragungsblock eine Rundfunkadresse enthält, was in Fig. 68 gezeigt ist. Dieses Ausführungsbeispiel ist gleich wie aber ein weiteres Ausführungsbeispiel für die vierten bis achten Ausführungsbeispiele, die hierin oben beschrieben sind. Der erste Punkt ist, daß das Zielortadressen-DA-Feld, nämlich 102 der Fig. 1 und 210 der Fig. 4, des MAC-Anfangsblocks eine spezielle Adresse enthält. Die spezielle Adresse kann beispielsweise eine Rundfunkadresse sein, oder kann als zweites Beispiel eine zugeordnete funktionelle Adresse sein. Der zweite Punkt ist, daß ein spezieller Indikator 120 der Fig. 1, wie beispielsweise das DSAP-Feld des LLC-Anfangsblocks 211, oder als zweites Beispiel das SSAP-Feld des LLC-Anfangsblocks 211, oder als drittes Beispiel das Datenübertragungsblock-Steuerfeld des LLC-Anfangsblocks 211 anzeigt, daß eine Rundfunkadresse im Datenübertragungsblock gespeichert ist. Dieser LLC-Anfangsblock 211 ist ein spezieller LLC-Anfangsblock, der zur Adressierung bestimmt ist. Zusätzlich muß auch ein "realer" LLC-Anfangsblock 213 im Datenübertragungsblock gespeichert werden, um die gewöhnlichen LLC- Anfangsblockwerte, Protokollcodepunkte, etc. eher als eine Adressierinformation zu enthalten.
  • Beim zehnten Ausführungsbeispiel der Erfindung informiert das DA-Feld 210 des MAC-Anfangsblocks zusammen mit dem SAP-Wert im DSAP-Feld 230 die Station darüber, daß der Datenübertragungsblock weiter aufgeteilt werden muß, um den Typ des Datenübertragungsblocks zu bestimmen. Wenn der Typ des Datenübertragungsblocks einmal bestimmt ist, dann wird eine Tabelle 270 in Fig. 9, die zum Datenübertragungsblocktyp und Rundfunkadressen gehört, bei einem Datenübertragungsblocktypeintrag 272 eingegeben. Die Tabelle liefert eine Ausgabe, die die gewünschte Rundfunkadresse 274 ergibt. Beispielsweise kann der Datenübertragungsblock eine Dienstberatungsnachricht sein, wie es im US-Patent 4,823,122 von Mann et al, vom 18. April 1989 und mit dem Titel "Local Area Network for Digital Data Processing System" offenbart ist. Wenn die Station einmal bestimmt hat, daß der Datenübertragungsblock eine Dienstberatungsnachricht ist, schaut die Station nach diesem Datenübertragungsblocktyp 276 in der Tabelle und der zugehörigen Rundfunkadresse 278, die durch diesen Typ eines Datenübertragungsblocks verwendet wird. Die Tabelle enthält eine Liste von Rundfunkadressen 274, 278 für jeden Typ von Datenübertragungsblock 272, 276, der durch die Station erkannt wird.
  • Bei einem elften Ausführungsbeispiel der Erfindung wird das "Datenübertragungsblocktyp"-Verfahren wie beim zehnten Ausführungsbeispiel verwendet, jedoch wird dort irgendeines der anderen Verfahren verwendet, um anzuzeigen, daß eine Rundfunkadresse innerhalb des Datenübertragungsblocks gespeichert ist.
  • Ein Vorteil des Verwendens eines gewählten Wertes eines SAP im DSAP-Feld 230 besteht darin, daß die internationale Standardorganisation Werte von SAPS bestimmten Anwendungen zuordnet. Demgemäß kann ein Anwender oder ein Käufer einen eindeutigen Wert haben, oder eine Gruppe von Werten, die zugeordnet sind, um einen selbstbeschreibenden Datenübertragungsblock anzuzeigen, der eine gewünschte Rundfunkadresse hält. In bezug auf einen anderen Käufer wird kein Streit bei einer operationsmäßigen Zusammenarbeit auftreten, weil die internationale Standardorganisation anderen Käufern für andere Zwecke verschiedene Werte zuteilen wird. Auch resultiert dieser Vorteil aus einem Verwenden irgendeines anderen Feldes, wie beispielsweise des LLC-Anfangsblock-Steuerfeldes, für das ein Standard-Gremium einem Hersteller einen bestimmten Wert zuteilen wird.
  • Ein Verwenden der Erfindung kann unter Bezugnahme auf Fig. 2 beschrieben werden. Als Beispiel wird angenommen, daß ein Datenübertragungsblock von einer Station 250 auf einem LAN 130 entsteht, und es soll weiterhin angenommen werden, daß das LAN 130 ein IEEE 802.3-Ethernet mit 140 Trillionen verfügbaren Rundfunkadressen ist. Der Datenübertragungsblock wird zum LAN 134 weitergeleitet, und es soll weiterhin angenommen werden, daß das LAN 134 ein IEEE 802.5- Tokenring mit nur etwa 31 funktionellen Adressen ist, die für Rundfunkadressen verwendet werden können. Eine Brücke 132 verwendet dann eines der Ausführungsbeispiele der hierin oben angegebenen Erfindung, um den Datenübertragungsblock auf dem LAN 134 für den Zweck der gewünschten Rundfunkadresse selbstbeschreibend zu machen.
  • Eine Brücke 150 leitet den Datenübertragungsblock vom LAN 134 zu einem LAN 152 weiter. Es wird angenommen, daß das LAN 152 ein IEEE 802.3-Ethernet-LAN ist. Die Brücke 150 analysiert den selbstbeschreibenden Datenübertragungsblock, um die gewünschte Rundfunkadresse zu lernen, und schreibt die gewünschte Rundfunkadresse in das DA-Feld 102 des MAC-Anfangsblocks vor einem Übertragen des Datenübertragungsblocks auf das LAN 152.
  • Eine Brücke 140 leitet den Datenübertragungsblock auf ein LAN 142 weiter. Es soll angenommen werden, daß das LAN 142 ein ANSI/IEEE FDDI-LAN ist. Die Brücke 140 analysiert den selbstbeschreibenden Datenübertragungsblock, um die gewünschte Rundfunkadresse zu lernen, und schreibt die gewünschte Rundfunkadresse in das DA-Feld des MAC-Anfangsblocks vor einem Übertragen des Datenübertragungsblocks auf das FDDI-LAN 142. Der FDDI-Standard kann Rundfunkadressen unterschiedlich vom IEEE 802.3-Ethernetstandard des LAN 130 definieren, und die Brücke 140 trägt irgendeinem derartigen Untershied beim Schreiben einer Rundfunkadresse in das DA-Feld 102 auf geeignete Weise Rechnung.
  • Eine Brücke 154 leitet den Datenübertragungsblock auf ein LAN 156 weiter, und in dem Fall, daß das LAN 156 ein IEEE 802.5-Ethernet ist, benötigt die Rundfunkadresse im DA-Feld 102 keine Abänderung durch die Brücke 154.
  • Ein Repeater 126 und ein Repeater 166 leiten den Datenübertragungsblock zu einem LAN 170 weiter, und in dem Fall, daß das LAN 170 wieder ein IEEE 802.5- Tokenring ist, wird die Erfindung noch einmal verwendet, und zwar diesmal vom Repeater 166, um den Datenübertragungsblock auf dem LAN 170 selbstbeschreibend zu machen.
  • Eine Brücke 172 leitet den Datenübertragungsblock zu einem LAN 174 weiter. Es soll angenommen werden, daß das LAN 174 ein IEEE 802.3-Ethernet ist. Die Brükke 172 verwendet die Selbstbeschreibungseigenschaft des Datenübertragungsblocks auf dem LAN 170 gemäß der Erfindung dazu, die gewünschte Rundfunkadresse wiederherzustellen und die gewünschte Rundfunkadresse in das DA-Feld 102 des MAC-Anfangsblocks vor einem Übertragen des Datenübertragungsblocks auf das LAN 174 zu schreiben. Die Rundfunkadresse begann bei diesem Beispiel ausgehend von einem IEEE 802.3-Ethernet-LAN 130, verlief durch zwei IEEE 802.5-LANs, durch LAN 134 und LAN 170, und wurde als auf dem IEEE 802.3- Ethernet-LAN 174 verwendete Rundfunkadresse wiederhergestellt.

Claims (11)

1.Verbindungsvorrichtung zum Verbinden eines ersten Kommunikationssystems mit einem zweiten Kommunikationssystem, die folgendes aufweist:
eine Einrichtung zum Empfangen wenigstens eines ersten Datenübertragungsblocks (Fig. 1) vom ersten Kommunikationssystem, wobei der wenigstens erste Datenübertragungsblock ein Zielortadressenfeld (102) hat, wobei das Zielortadressenfeld eine gewünschte Zielortadresse enthält;
eine Einrichtung zum Weiterleiten des wenigstens ersten Datenübertragungsblocks in das zweite Kommunikationssystem als einen zweiten Datenübertragungsblock (Fig. 6) und zum Schreiben einer zweiten Zielortadresse in ein Zielortadressenfeld (210) des zweiten Datenübertragungsblocks;
eine Einrichtung zum Schreiben der gewünschten Zielortadresse in ein vorbestimmtes Feld (104) des zweiten Datenübertragungsblocks;
eine Einrichtung zum Schreiben eines Indikators (103; 120) in den zweiten Datenübertragungsblock, wobei der Indikator durch eine Empfangsstation derart interpretiert werden kann, daß er bedeutet, daß die gewünschte Zielortadresse in das vorbestimmte Feld des zweiten Datenübertragungsblocks geschrieben ist.
2. Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 1, die folgendes enthält:
eine Einrichtung zum Bestimmen, in Antwort auf die gewünschte Zielortadresse, ob eine Einkapselung des wenigstens ersten Datenübertragungsblocks zum Weiterleiten in das zweite Kommunikationssystem nötig ist oder nicht, und in dem Fall, daß bestimmt wird, daß eine Einkapselung nötig ist, zum Auswählen des Indikators.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Indikator weiterhin eine in das Zielortadressenfeld des zweiten Datenübertragungsblocks geschriebene vorbestimmte Adresse aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Indikator weiterhin einen in ein vorbestimmtes Feld (210) eines LLC-Dateianfangsetiketts geschriebenen vorbestimmten Wert aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Indikator weiterhin eine in das Zielortadressenfeld (210) des zweiten Datenübertragungsblocks geschriebene vorbestimmte Adresse und einen in ein DSAP-Feld (230) eines LLC- Dateianfangsetiketts im zweiten Datenübertragungsblock geschriebenen vorbestimmten Wert aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das zweite Kommunikationssystem ein Tokenring-LAN nach IEEE 802.5 ist, und der Indikator eine funktionelle Adresse ist, die durch eine Implementierung des zweiten Kommunikationssystems bereitgestellt wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Indikator weiterhin einen in ein DSAP- Feld (230) in einem LLC-Dateianfangsetikett des zweiten Datenübertragungsblocks geschriebenen SNAP SAP-Wert aufweist und das vorbestimmte Feld (240) einem Protokoll-Identifizierungsfeld (236) des zweiten Datenübertragungsblocks folgt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Indikator weiterhin einen in ein DSAP- Feld (230) in einem LLC-Dateianfangsetikett des zweiten Datenübertragungsblocks geschriebenen Wert aufweist, wobei der Wert kein SNAP SAP-Wert ist, und das vorbestimmte Feld (240) einem Steuerfeld (234) des zweiten Datenübertragungsblocks folgt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das vorbestimmte Feld sechs Bytes lang ist.
10. Verbindungsvorrichtung zum Verbinden eines ersten Kommunikationssystems mit einem dritten Kommunikationssystem, die folgendes aufweist:
eine Einrichtung zum Empfangen bei einer ersten Station, wobei die erste Station sowohl mit dem ersten Kommunikationssystem als auch einem zweiten Kommunikationssystem verbunden ist, wenigstens eines ersten Datenübertragungsblocks (Fig. 1) vom ersten Kommunikationssystem, wobei der wenigstens erste Datenübertragungsblock ein Zielortadressenfeld (102) hat, wobei das Zielortadressenfeld eine gewünschte Zielortadresse enthält;
eine Einrichtung zum Weiterleiten des wenigstens ersten Datenübertragungsblocks durch die erste Station in das zweite Kommunikationssystem als einen zweiten Datenübertragungsblock (Fig. 6) und zum Schreiben einer zweiten Zielortadresse in ein Zielortadressenfeld (210) des zweiten Datenübertragungsblocks;
eine Einrichtung zum Schreiben der gewünschten Zielortadresse durch die erste Station in ein gewünschtes Feld (104) des zweiten Datenübertragungsblocks;
eine Einrichtung zum Schreiben eines lndikators (103; 120) in den zweiten Datenübertragungsblock&sub1; wobei der Indikator durch eine Empfangsstation derart interpretiert werden kann, daß er anzeigt, daß die gewünschte Zielortadresse in das vorbestimmte Feld des zweiten Datenübertragungsblocks geschrieben ist, wobei die Empfangsstation auch mit dem dritten Kommunikationssystem verbunden ist;
eine Einrichtung in einer Station an dem zweiten Kommunikationssystem zum Weiterleiten des zweiten Datenübertragungsblocks als einen dritten Datenübertragungsblock in ein drittes Kommunikationssystem;
eine Einrichtung in der Empfangsstation, die auf den Indikator antwortet, zum Lesen der gewünschten Zielortadresse vom vorbestimmten Feld des zweiten Datenübertragungsblocks und zum Schreiben der gewünschten Zielortadresse in ein Zielortadressenfeld des dritten Dateniibertragungsblocks.
11. Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 10, die folgendes enthält:
eine Einrichtung zum Bestimmen, in Antwort auf die gewünschte Zielortadresse, ob eine Einkapselung des wenigstens einen ersten Datenübertragungsblocks zum Weiterleiten in das zweite Kommunikationssystem nötig ist oder nicht, und in dem Fall, daß bestimmt wird, daß eine Einkapselung nötig ist, zum Auswählen des Indikators.
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