DE69211604T2 - Tragschiene für Gehäuse elektrischer Bauteile - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine längliche Tragschiene oder einen Kabelkanal zur Aufnahme elektrischer Bauteile gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Es gibt verschiedene Anwendungen oder Einsatzgebiete, bei denen Tragschienenbauteile verwendet werden, um elektrische Bauelemente und/oder Schaltungen aufzunehmen, um Schaltungen zu verbergen und zu schützen oder aber auch für andere Zwecke.
- Ein Beispiel für solch ein Anwendungsgebiet bilden Raumteilersysteme zum Unterteilen von Büros oder anderen Innenräumen in kleinere Arbeitsbereiche. Systeme dieser Art umfassen normalerweise mehrere lösbar miteinander verbundene senkrechte Trennwände, die heutzutage individuell vorverdrahtet sind, wobei die elektrischen Steckverbinder oder die Stromversorgungsanschlüsse benachbarter Trennwände durch flexible elektrische Bauteile miteinander verbunden werden. Diese Systeme ermöglichen dem Benutzer eine hohe Flexibilität bei der Anordnung von Arbeitsbereichen und bei deren Umgestaltung bei sich verändernden Arbeitsbedingungen.
- Die verschiedenen Arbeitsbereiche werden üblicherweise durch zwei Verfahren mit der erforderlichen Energie versorgt und mit den erforderlichen Kommunikationssystemen ausgerüstet. Die Trennwände können entweder jeweils vorverdrahtet sein oder aber die Stromversorgung und die Kommunikationssysteme können in länglichen Vertiefungen oder Kanälen in den Trennwänden oder an der Unterseite der Trennwände installiert werden. Bei den letztgenannten Systemen erstreckt sich üblicherweise ein Kabelkanal für die Stromversorgung und die Aufnahme von Nachrichtenverbindungen in Längsrichtung entlang der Trennwände, um die Verlängerung der Leitungen des Stromversorgungs- und Nachrichtenverbindungssystems effizient, jedoch verdeckt und geschützt zu ermöglichen. Die Schaltung kann hierbei an ausgewählten Orten verwendet werden.
- Ein Kabelkanal oder eine Tragschiene der obengenannten Art (US-A-4,423,284) umfaßt zwei Tragschienenabschnitte, die so zusammengefügt werden können, daß sie schwenk- oder klappbar sind und durch eine ineinandergreifende Verriegelungseinrichtung geschlossen werden können. Die äußere Oberfläche der Tragschiene umfaßt keine Befestigungseinrichtung.
- Bei einer anderen vorbekannten Tragschiene (US-A-3,786,171) werden L-förmige Schienenabschnitte durch einen ein Scharnierelement bildenden Wulst miteinander verbunden. Es ist keine äußere Befestigungseinrichtung vorgesehen.
- Die EP-A-0 453 392, in der die Priorität vom 19. April 1990 in Anspruch genommen wird, und in der (u.a.) Italien benannt ist, offenbart eine Tragschiene, die aus U-förmigen Abschnitten besteht, die schwenkbar miteinander verbunden und verriegelt sind. Es ist keine äußere Befestigungseinrichtung vorgesehen.
- Obwohl sich die bekannten Tragschienensysteme als sehr zuverlässig und erfolgreich erwiesen haben, ist man nichtsdestoweniger nach wie vor noch bestrebt, die Herstellung, die Brauchbarkeit, die Flexibilität, die Betriebssicherheit und den Bedienungskomfort solcher Systeme noch zu verbessern, insbesondere in dem Bemühen, die Tragschienen oder Kabelkanäle für die Stromversorgung und für die Aufnahme von Kommunikationsleitungen als integralen zugehörigen Bestandteil von Trennwandsystemen in diese Systeme zu integrieren. Die vorliegende Erfindung betrifft daher Verbesserungen bei der Gestaltung von Tragschienen der obengenannten Art.
- Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher in der Schaffung einer neuen und verbesserten Tragschiene zur Aufnahme elektrischer Bauteile.
- Die Erfindung ist durch Anspruch 1 bestimmt.
- Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung sind zwei längliche Tragschienenabschnitte vorgesehen, die einen im großen und ganzen geschlossenen Hohlraum zur Aufnahme und zum Schutz elektrischer Bauteile bilden, wenn sie in Langsrichtung nebeneinander angeordnet sind. Die benachbarten Längsseiten der Tragschienenabschnitte sind durch eine Scharniereinrichtung miteinander verbunden, so daß die Schienenabschnitte zwischen einer offenen und einer geschlossenen Stellung bewegbar sind. Die gegenüberliegenden Längsseiten der Schienenabschnitte sind mit komplementären ineinandergreifenden Verriegelungseinrichtungen versehen, durch die die Abschnitte in der geschlossenen Stellung gehalten werden.
- Wie hier offenbart wird, handelt es sich bei den Schienenabschnitten um einstückig ausgebildete Kunststoffbauteile. Die komplementären ineinandergreifenden Verriegelungseinrichtungen sind einstückig mit den Schienenabschnitten ausgebildet. Die Verriegelungseinrichtungen umfassen Haken, die zur Verriegelung einrasten.
- Die Scharniereinrichtung wird durch einen Steg gebildet, der sich in Längsrichtung entlang der Schienenabschnitte erstreckt. Die Schienenabschnitte umfassen in Längsrichtung verlaufende Aufnahmen, während der Steg vergrößert ausgebildete Teile umfaßt, die in die Aufnahmen eingreifen.
- Die Schienenabschnitte weisen einen im großen und ganzen U- förmigen Querschnitt auf, wobei jeder Schienenabschnitt zwei Schenkelteile umfaßt, die an ihren proximalen Enden durch einen Steg miteinander verbunden sind. Die Scharniereinrichtung und die komplementären ineinandergreifenden Verriegelungseinrichtungen befinden sich an den äußeren Enden der Schenkelteile der U-förmigen Schienenabschnitte.
- Die Außenseite der Tragschiene umfaßt zudem eine Befestigungseinrichtung in Form von länglich ausgebildeten Haken, die mit zusätzlichen Halterungen oder Hakenbügeln zusammenwirken.
- Es wird vorgeschlagen, daß die Schienenabschnitte aus einem dielektrischen Material, wie z.B. aus einem Kunststoff oder desgleichen, extrudiert werden. Die Schienenabschnitte werden dann einfach paarweise auf die gewünschte Länge zurechtgeschnitten, so daß beim Zusammenfügen der Abschnitte eine geschlossene Tragschiene oder ein geschlossener Kabelkanal der gewünschten Länge entsteht.
- Andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden ausführlichen Beschreibung in Verbindung mit den zugehörigen Zeichnungen.
- Die als neu angesehenen Merkmale der vorliegenden Erfindung sind insbesondere in den zugehörigen Ansprüchen ausgeführt. Die Erfindung, die ihr zugrundeliegenden Aufgaben und ihre Vorteile werden am besten anhand der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den zugehörigen Zeichnungen verständlich. In den Zeichnungen, in denen gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, zeigen:
- Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Stromversorgungs- und Nachrichtenverbindungssystems zur Verwendung in einem modularen Trennwandsystem, das eine erfindungsgemäße Tragschiene umfaßt;
- Fig. 2 eine Seitenansicht der Tragschiene gemäß Fig. 1 von links, in der die Tragschiene in einer offenen Stellung zusammen mit einem elektrischen Steckverbinder dargestellt ist;
- Fig. 3 eine zur Fig. 2 entsprechende Ansicht, wobei sich in einem der beiden Tragschienenabschnitte der elektrische Steckverbinder befindet;
- Fig. 4 eine zu den Fig. 2 und 3 entsprechende Ansicht, wobei die Tragschienenabschnitte in geschlossener Stellung dargestellt sind, in der sie den Steckverbinder vollständig umgeben;
- Fig. 5 eine perspektivische Ansicht, in der sowohl das Nachrichtenverbindungssystem als auch das Stromversorgungssystem zu erkennen ist;
- Fig. 6 eine Seitenansicht von links auf das in Fig. 5 dargestellte System, wobei die Schienenabschnitte in einer geschlossenen Stellung dargestellt sind, und wobei sowohl ein Kabelkanal für die Nachrichtenverbindung als auch ein Kabelkanal für die Stromversorgung dargestellt ist;
- Fig. 7 eine Schnittansicht mit Blick auf das rechte Ende in Fig. 1; und
- Fig. 8 eine ausführliche Darstellung des Steges.
- Wie in den Zeichnungen und insbesondere in Fig. 1 ausführlicher dargestellt ist, betrifft die Erfindung eine mit dem allgemeinen Bezugszeichen 10 versehene Tragschiene oder einem Kabelkanal, der Bestandteil eines mit dem allgemeinen Bezugszeichen 12 versehenen Systems zur Stromversorgung und zur Herstellung von Nachrichtenverbindungen ist, das in Verbindung mit einem modularen Trennwandsystem verwendbar ist. Das Versorgungssystem 12 kann in einer Aussparung oder in einer Vertiefung entlang der unteren Kante einer Trennwand des modularen Trennwandsystems untergebracht sein.
- Das System 12 zur Stromversorgung und zur Herstellung von Nachrichtenverbindungen umfaßt in einem offenen Ende 16 der Tragschiene 10 einen mit dem allgemeinen Bezugszeichen 14 versehenen elektrischen Steckverbinder oder eine Stromversorgungseinheit. Von dem gegenüberliegenden Ende der Tragschiene 10 steht eine flexible Rohrleitung 18 nach außen vor. Ein mit dem allgemeinen Bezugszeichen 20 versehener anderer elektrischer Steckverbinder ist mit den Leitern oder Leitungen des Stromversorgungs- und Nachrichtenverbindungssystems innerhalb der flexiblen Rohrleitung 18 elektrisch gekoppelt. Bei dem Steckverbinder 20 kann es sich beispielsweise um einen Stecker handeln, während es sich bei dem Steckverbinder 14 um eine Buchse handeln kann. Der Stecker 20 ist somit mit der Buchse 14 eines anderen Stromversorgungs- und Nachrichtenverbindungssystems 12 in einer benachbarten Trennwand des modularen Trennwandsystems verbindbar. Es sei bemerkt, daß das Versorgungssystem 12 selbstverständlich lediglich ein Beispiel für die mögliche Verwendung einer erfindungsgemäßen Tragschiene 10 darstellt.
- Die Tragschienen 10 können beispielsweise mit anderen Bauteilen, wie z.B. mit Haltebügeln 22, versehen sein, um ein Anbringen der Tragschiene innerhalb einer Trennwand oder entlang des Bodens einer Trennwand zu ermöglichen. Zusätzlich hierzu kann die Tragschiene 10 Seitenöffnungen 24 umfassen, in denen herkömmliche Buchsenplatten 26 angebracht sind. Wie zu erkennen ist, umfassen die Buchsenplatten 26 jeweils zwei "3-Stift"-Anordnungen aus Löchern zur Aufnahme herkömmlicher geerdeter elektrischer Stecker. Innerhalb der Tragschiene 10 sind entsprechende Klemmenkontakte angebracht, die mit den Löchern verbunden sind, um die herkömmlichen geerdeten Stecker an den Leitern oder Leitungen des Stromversorgungs- oder Nachrichtenverbindungssystems innerhalb der Tragschiene abzuschließen, die die Steckverbinder oder Anschlußblocks 14 und 20 miteinander verbinden.
- Wie in Fig. 2 in Verbindung mit Fig. 1 zu erkennen ist, wird eine erfindungsgemäße Tragschiene 10 aus zwei länglichen, im großen und ganzen U-förmigen Schienenabschnitten hergestellt, die mit den Bezugszeichen 30 und 32 versehen sind. Der U-förmige Schienenabschnitt 30 umfaßt zwei Schenkelteile 30a und 30b, die über einen Steg 30c miteinander verbunden sind. Der U-förmige Schienenabschnitt 32 umfaßt entsprechend zwei Schenkelteile 32a und 32b, die über einen Steg 32c miteinander verbunden sind. Die Schienenabschnitte 30 und 32 sind so gestaltet, daß sie, wie in den Fig. 1 und 2 zu erkennen ist, einen im großen und ganzen geschlossenen Hohlraum zur Aufnahme und zum Schutz der elektrischen Bauteile bilden, wenn sie in Längsrichtung nebeneinander angeordnet sind.
- Die benachbarten Längsseiten (d.h. die Schenkel 30b und 32b) der Schienenabschnitte sind im allgemeinen durch eine Scharniereinrichtung 34 miteinander verbunden, so daß die Abschnitte um die Scharniereinrichtung zwischen einer offenen Stellung (Fig. 2 und 3) und einer geschlossenen Stellung (Fig. 1 und 4) bewegbar sind. Die Scharniereinrichtung 34 ist insbesondere in Form des Steges ausgebildet, der sich in Längsrichtung entlang der Schienenabschnitte erstreckt. Die Schienenabschnitte umfassen Aufnahmeeinrichtungen (socket means) in Form von Kanälen 36, die in den äußeren Oberflächen der Schenkel 30b und 32b ausgebildet sind. Der Steg umfaßt vergrößert ausgebildete Seitenkanten 38, die in den Kanälen 36 angeordnet sind, um den Steg in seiner Stellung zu halten. Der Steg besteht aus einem flexiblen Material, so daß die Abschnitte 30 und 32 aus ihrer in Fig. 3 dargestellten offenen Stellung in Richtung des Pfeils 40 in ihre in Fig. 4 dargestellte geschlossene Stellung schwenkbar sind.
- Die Schienenabschnitte 30 und 32 umfassen im allgemeinen an ihren Längsseiten komplementäre ineinandergreifende Verriegelungseinrichtungen (d.h. an den Schenkeln 30a und 32a), die der Scharniereinrichtung 34 gegenüberliegen und die Schienenabschnitte in ihrer geschlossenen Stellung halten. Wie in den Fig. 2 bis 4 zu erkennen ist, ist der Schenkel 30a des Schienenabschnittes 30 an seiner Außenseite insbesondere mit einem Haken 42 versehen, während der Schenkel 32a des Schienenabschnittes 32 an seiner Außenseite mit einer Hakenaufnahmeeinrichtung oder einem Vorsprung 44 versehen ist. Wenn die Schienenabschnitte, so wie dies durch den Pfeil 40 in Fig. 3 angedeutet ist, um ihre Scharniereinrichtung 34 bewegt werden, schnappt der Haken 42 hinter dem Hakenvorsprung 44 ein, so wie dies in Fig. 4 dargestellt ist, so daß die Abschnitte in ihrer geschlossenen Stellung gehalten oder verriegelt werden, in der sie elektrische Bauteile, wie z.B. die Steckbuchse 14, umgeben, aufnehmen und schützen.
- Die Schienenabschnitte können andere innere oder äußere Einrichtungen umfassen, die mit der Verwendung der Tragschiene im Einklang stehen. Die Außenseite der Schenkel 30a und 32a der Schienenabschnitte 30 bzw. 32 kann beispielsweise mit länglichen Haken 46 versehen sein. Wie in Fig. 4 zu erkennen ist, weisen die Haken 46 in entgegengesetzten Richtung nach außen. Wie in Fig. 1 zu erkennen ist, werden die Haken verwendet, um die Einrastkanten der Haltebügel 22 auf der Oberseite der Tragschiene einrasten zu lassen, so daß keine externen Befestigungseinrichtungen erforderlich sind.
- Zusammenfassend läßt sich sagen, daß die Schienenabschnitte 30 und 32 einzeln hergestellt und anschließend durch die Scharniereinrichtung in Form des Steges 34 miteinander verbunden werden können, so wie dies in Fig. 2 dargestellt ist, wobei sich die Abschnitte in ihrer vollständig geöffneten Stellung befinden. Die in der Tragsahiene zu montierenden elektrischen Bauteile, wie z.B. der elektrische Steckverbinder 14, Stromversorgungsleitungen, Nachrichtenübertragungskabel oder desgleichen, werden nun in einem der Tragschienenabschnitte angeordnet, so wie dies z.B. anhand des Abschnittes 32 in Fig. 3 dargestellt ist. Der andere Schienenabschnitt, wie z.B. der Abschnitt 30, wird nun in seine in Fig. 4 dargestellte geschlossene Stellung geschwenkt, wobei der Haken 42 über dem Hakenvorsprung 44 einrastet. Die elektrischen Bauteile sind nun vollständig von der Tragschiene umgeben und von dieser geschützt, was durch die Verwendung von lediglich zwei schwenkbar miteinander verbundenen Teilen erreicht wurde.
- Obwohl die Schienenabschnitte 30 und 32 auch durch ein Gießverfahren hergestellt werden können, wird vorgeschlagen, die Abschnitte zu extrudieren, so daß sie auf jede beliebige Länge zurechtgeschnitten werden können, wodurch für eine Reihe von Anwendungen eine Tragschiene 10 beliebiger Länge geschaffen wird.
- Es sei bemerkt, daß die vorliegende Erfindung auch durch andere Ausführungsformen verkörpert werden kann, ohne den durch die Ansprüche festgelegten Schutzbereich der Erfindung zu verlassen. Die vorliegenden Beispiele und Ausführungsformen dienen daher lediglich zur Veranschaulichung. Sie stellen keinerlei Beschränkung dar und die Erfindung ist nicht auf die dabei angegebenen Details beschränkt.
Claims (10)
1. Längliche Tragschiene zur Aufnahme elektrischer Bauteile
mit folgenden Merkmalen:
zwei längliche Schienenabschnitte (30, 32) weisen im
großen und ganzen einen U-förmigen Querschnitt auf,
wobei jeder Abschnitt (30, 32)
einen ersten Schenkel (30a, 32a) mit nahen und fernen
Enden,
einen zweiten Schenkel (30b, 32b) mit nahen und fernen
Enden sowie
einen Steg (30c, 32c) zur Verbindung der nahen Enden der
Schenkel aufweist;
eine Scharniereinrichtung (34) verbindet die entfernten
Enden der zweiten Schenkel (30b, 32b) der
Schienenabschnitte (30, 32) miteinander, so daß die
Abschnitte (30, 32) um die scharniereinrichtung (34)
zwischen offenen und geschlossenen Stellungen der
Schiene (10) bewegbar sind;
komplementär ineinandergreifende
Verriegelungseinrichtungen (42, 44) sind an den
entfernten Enden der zweiten Schenkel (30a, 32a)
vorgesehen, um die Abschnitte (30, 32) in der
geschlossenen Stellung der Schiene (10) zu halten, in
welcher eine generell hohle, geschlossene Struktur zum
Verbergen und Schützen der elektrischen Bauteile (14)
gebildet wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein länglicher Haken (46) auf der Außenseite des
ersten Schenkels (30a, 32a) jedes Schienenabschnitts
(30, 32) nahe des nahen Endes vorgesehen ist, so daß
eine Schienenmontagevorrichtung gebildet wird, welche
mit Stegen (48) an zusammenarbeitenden Haltebügeln (22)
zusammenpaßt.
2. Längliche Schiene nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schienenabschnitte (30,
32) einheitliche Kunststoffbauteile umfassen.
3. Längliche Schiene nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die komplementären,
ineinandergreifenden Verriegelungseinrichtungen (42, 44)
einstückig mit den Schienenabschnitten (30, 32)
ausgebildet sind.
4. Längliche Schiene nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die komplementären,
ineinandergreifenden Verriegelungseinrichtungen (42, 44)
Hakenausbildungen zum Einschnappen in
Verriegelungseingriff aufweisen.
5. Längliche Schiene nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die komplementären,
ineinandergreifenden Verriegelungseinrichtungen (42, 44)
sich im wesentlichen entlang der gesamten Länge der
Schienenabschnitte (30, 32) erstrecken.
6. Längliche Schiene nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Scharniereinrichtung
(34) durch einen biegsamen Steg gebildet wird, der sich
in Längsrichtung der Schienenabschnitte (30, 32)
erstreckt.
7. Längliche Schiene nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die entfernten Enden der
zweiten Schenkel (30b, 32b) der Schienenabschnitte (30,
32) Kammern (36) aufweisen und der Steg (34) vergrößerte
Teile (38) besitzt, die innerhalb der Kammern angeordnet
sind.
8. Längliche Schiene nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (36) im
wesentlichen entlang der gesamten Länge des jeweiligen
Schienenabschnitts (30, 32) verläuft und die verdickten
Teile (38) Rippen entlang der entgegengesetzten Kanten
des in den Kammern gelegenen Stegs (34) aufweisen.
9. Längliche Schiene nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß in der geschlossenen
Stellung der Schiene (10) die entfernten Enden der
zweiten Schenkel (30b, 32b) stumpf aneinander stoßen.
10. Längliche Schiene nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Haken (46) der
Schienenmontageeinrichtungen nach außen in
entgegengesetzten Richtungen weisen.
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