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DE69210525T2 - Verfahren zur Reinigung von Carbonsäuren und/oder deren Anhydriden - Google Patents

Verfahren zur Reinigung von Carbonsäuren und/oder deren Anhydriden

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Publication number
DE69210525T2
DE69210525T2 DE69210525T DE69210525T DE69210525T2 DE 69210525 T2 DE69210525 T2 DE 69210525T2 DE 69210525 T DE69210525 T DE 69210525T DE 69210525 T DE69210525 T DE 69210525T DE 69210525 T2 DE69210525 T2 DE 69210525T2
Authority
DE
Germany
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fraction
carbonylation
iodine
anhydride
iodide
Prior art date
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DE69210525T
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DE69210525D1 (de
Inventor
Jeremy Bernard Cooper
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BP Chemicals Ltd
Original Assignee
BP Chemicals Ltd
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Publication date
Application filed by BP Chemicals Ltd filed Critical BP Chemicals Ltd
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Publication of DE69210525T2 publication Critical patent/DE69210525T2/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/54Preparation of carboxylic acid anhydrides
    • C07C51/573Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C53/00Saturated compounds having only one carboxyl group bound to an acyclic carbon atom or hydrogen
    • C07C53/15Saturated compounds having only one carboxyl group bound to an acyclic carbon atom or hydrogen containing halogen
    • C07C53/16Halogenated acetic acids
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/42Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives
    • C07C51/43Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives by change of the physical state, e.g. crystallisation
    • C07C51/44Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives by change of the physical state, e.g. crystallisation by distillation

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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
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  • Catalysts (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ganz allgemein die Reinigung von Carbonsäuren und/oder von deren Anhydriden und insbesondere die Entfernung von Iodid-Verunreinigungen aus Carbonsäuren und/oder aus deren Anhydriden, erzeugt durch die Flüssigphase-Carbonylierung von niedrigeren Alkoholen und/oder von deren Estern unter Verwendung von Iod-enthaltenden Promotoren, bevorzugterweise aus Essigsäure und/oder Essigsäureanhydrid, hergestellt durch die Flüssigphase-Carbonylierung von Methanol und/oder Methylacetat.
  • Essigsäure und Essigsäureanhydrid sind seit vielen Jahren als technische Chemikalien bekannt. Essigsäureanhydrid macht den zweitgrößten Endverbrauch für Essigsäure aus und wird in weitem Umfang in der Herstellung von Celluloseacetat und anderen Celluloseestern verwendet. Kleinere Mengen werden für die Herstellung von speziellen Estern, Aspirin und Pestiziden eingesetzt. Essigsäure wird als ein Konservierungsmittel verwendet und als eine Zwischenverbindung für die Herstellung von beispielsweise Acetatestern.
  • Die Herstellung von Essigsäure durch die Flüssigphase-Carbonylierung von Methanol ist ein wohlbekanntes industriell betriebenes Verfahren und wird in weitem Umfang kommerziell durchgeführt. Das Carbonylierungsverfahren, welches typischerweise durch Rhodium und Methyliodid katalysiert wird, ist im Detail beispielsweise in der GB-Patentschrift 1 233 121 beschrieben. Die Europäische Patentanmeldung EP-A-0 087 870 beschreibt eine Modifikation, in welcher Essigsäureanhydrid, mit oder ohne die Netz-Coproduktion von Essigsäure aus Methanol und Kohlenmonoxid in einer Reihe von Veresterungs-, Carbonylierungs- und Abtrennungsstufen erhalten wird. Mehr im Detail umfaßt das letztgenannte Verfahren:
  • (1) Das Umsetzen von Methanol mit rückgeführter Essigsäure in einer Veresterungsstufe zur Herstellung eines veresterten Produkts, enthaltend überwiegend Methylacetat, Wasser und gegebenenfalls nichtumgesetztes Methanol,
  • (2) Entfernen eines Teils des Wassers aus dem Veresterungsprodukt,
  • (3) Umsetzen des noch Wasser enthaltenden Veresterungsprodukts mit Kohlenmonoxid in einer Carbonylierungsstufe in Gegenwart von freiem oder kombiniertem metallischen Carbonylierungskatalysator als Katalysator, und, als Promotor, von freiem oder kombiniertem Halogen zur Bildung eines Carbonylierungsprodukts, enthaltend Essigsäure und Essigsäureanhydrid,
  • (4) Auftrennen des Carbonylierungsprodukts durch fraktionierte Destillation in eine niedrigsiedende Fraktion, enthaltend Carbonylierungsbeschickung und flüchtige Carbonylierungspromotor-Komponenten, Essigsäure und Essigsäureanhydrid-Fraktionen, und eine höhersiedende Fraktion, enthaltend Carbonylierungskatalysator- Komponenten,
  • (5) Rückführen der niedrigsiedenden Fraktion, enthaltend Carbonylierungsbeschickung und Carbonylierungspromotor-Komponenten und der höhersiedenden Fraktion, enthaltend Carbonylierungskatalysator-Komponenten, in die Carbonylierungsstufe, und
  • (6) Rückführen von zumindest einem Teil der Essigsäure-Fraktion in die Veresterungsstufe.
  • Die Herstellung von Carbonsäureanhydriden durch Carbonylierung wird beispielsweise in den US-Patentschriften 4 792 620 und 5 003 104 beschrieben.
  • In Flüssigphase-Carbonylierungsverfahren, beispielsweise in denen der GB-Patentschrift 1 233 121, EP-A-0 087 870, US-Patentschriften 5 003 104 und 4 792 620, ist ein bevorzugter Promotor eine Iod-enthaltende Verbindung, bevorzugterweise ein Organoiodid, wie ein Alkyl- oder ein Arylhalogenid, wobei Methyliodid besonders bevorzugt wird. Auch Iodid-enthaltende Copromotoren können verwendet werden, wie quaternäre heterocyclische Aminiodidsalze, wie in der EP-A-0 391 680 beschrieben; alkylierte Imidazoliumiodide, wie in der EP-A-0 479 463 beschrieben und Lithiumiodid, wie in der US-Patentschrift 5 003 104 beschrieben.
  • Das Carbonylierungsprodukt enthaltend Carbonsäure und/oder Anhydrid, Carbonylierungsbeschickung, Carbonylierungskatalysator und Iod-enthaltenden Promotor und gegebenenfalls Iodid-enthaltende Copromotor-Komponenten, kann durch Einführen in eine erste Destillationskolonne abgetrennt werden, worin eine Überkopf-Fraktion, enthaltend Carbonylierungsbeschickung und Iod-enthaltende Promotorkomponenten, eine Zwischenfraktion, enthaltend Carbonsäure und/oder Anhydrid und eine niedrigere Fraktion, enthaltend Katalysator und gegebenenfalls Copromotor-Komponenten abgetrennt werden, wobei die Überkopf-Fraktion und die niedrigere Fraktion in die Carbonylierungsstufe rückgeführt werden, die Zwischenfraktion, falls erforderlich, durch fraktionierte Destillation in einer zweiten Destillationskolonne zu einer Carbonsäure-Fraktion und einer Carbonsäureanhydrid-Fraktion aufgetrennt werden.
  • Ein Problem mit Carbonsäuren und/oder deren Anhydriden, hergestellt durch die vorerwähnten Carbonylierungsverfahren, enthaltend Iod-enthaltende Promotoren und gegebenenfalls Iod-enthaltende Copromotoren, besteht darin, daß sie sogar nach Abtrennung und Reinigung, wie vorstehend erwähnt, noch signifikante Mengen an Iodid-Verunreinigungen enthalten können. Für bestimmte Anwendungen, beispielsweise in der nachfolgenden Umwandlung von Essigsäure zu Vinylacetat, sind Iodid-Verunreinigungen schädlich und ihre Entfernung ist in hohem Maße erwünscht.
  • Das Problem kann bis zu einem gewissen Ausmaß erleichtert werden, indem man das Carbonylierungsprodukt zu allererst in einen Entspannungsverdampfer einführt, worin eine flüssige Fraktion, enthaltend Carbonylierungskatalysator und gegebenenfalls Iod-enthaltende Copromotoren von einer Dampffraktion, enthaltend Carbonsäure und/oder Anhydrid, Carbonylierungsbeschickung und Iod-enthaltende Promotorkomponenten, abgetrennt wird, wobei die flüssige Fraktion in den Carbonylierungsreaktor rückgeführt und die Dampffraktion zu der ersten Destillationskolonne geführt wird, modifiziert zur Abtrennung von lediglich einer Überkopf- Fraktion, enthaltend Carbonylierungsbeschickung und Iod-enthaltenden Promotor und eine niedrige Fraktion, enthaltend Carbonsäure und/oder Anhydrid. Jedoch enthält die Säure und/oder das Anhydrid noch eine Menge an Iodid-Verunreinigungen, was für viele Zwecke nicht annehmbar ist.
  • Es wurde nun gefunden, daß das Problem der Iodid-Verunreinigung wesentlich verringert werden kann, indem man eine Iodidverunreinigte Carbonsäure und/oder Anhydrid-Fraktion, erhalten durch Flüssigphase-Carbonylierung unter Verwendung von Iod-enthaltenden Promotoren und gegebenenfalls Iod-enthaltenden Copromotoren, und befreit von Carbonylierungskatalysator, Carbonylierungsbeschickung und Iod-enthaltenden Promotorkomponenten und gegebenenfalls Iod-enthaltenden Copromotoren, einer Verdampfung unterwirft, worin Carbonsäure und/oder Anhydrid mit verringerter Iodid-Verunreinigung als eine Dampffraktion von einer flüssigen Fraktion abgetrennt wird.
  • Demzufolge liefert die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Reinigung einer Iodid-verunreinigten Carbonsäure und/oder Anhydrid-Fraktion, erhalten durch Flüssigphase-Carbonylierung eines carbonylierbaren Ausgangsmaterials unter Verwendung eines Carbonylierungskatalysators, eines Iod-enthaltenden Promotors und gegebenenfalls eines Iod-enthaltenden Copromotors und befreit von Carbonylierungskatalysator, Carbonylierungsausgangsmaterial und Iod-enthaltendem Promotor und gegebenenfalls Iod-enthaltenden Copromotor-Komponenten, worin die Iodid-verunreinigte Carbonsäure und/oder Anhydrid-Fraktion einem Verdampfer zugeführt wird, nachstehend als der Nach-Entspannungsverdampfer bezeichnet, worin Carbonsäure und/oder Anhydrid mit reduzierter Iodid-Verunreinigung als eine Dampffraktion von einer flüssigen Fraktion abgetrennt wird.
  • Die Carbonsäure und/oder das Anhydrid können eine C2-4- Carbonsäure und/oder ein Anhydrid derselben sein, bevorzugterweise entweder Essigsäure oder Essigsäureanhydrid, oder eine Mischung derselben.
  • Die Iodid-verunreinigte Carbonsäure und/oder das Anhydrid wird durch Flüssigphase-Carbonylierung eines carbonylierbaren Ausgangsmaterials unter Verwendung eines Carbonylierungskatalysators, eine Iod-enthaltenden Promotors und gegebenenfalls eines Iod-enthaltenden Copromotors erhalten. Weitere Details der Carbonylierung, der Katalysatoren, der Promotoren und gegebenenfalls der Iod-enthaltenden Copromotoren sind in den vorerwähnten Patentveröffentlichungen GB-Patentschrift 1 233 121, EP-A- 087 870, US-Patentschriften 4 792 620 und 5 003 104 zu finden, auf die hier ausdrücklich Bezug genommen wird.
  • Geeignete carbonylierbare Ausgangsmaterialien enthalten Alkohole, Ether und/oder Ester, beispielsweise Methanol, Diethylether und Methylacetat. Der Carbonylierungskatalysator kann geeigneterweise die Metalle der Gruppe VIII des Periodischen Systems der Elemente enthalten, von welchen die Edelmetalle Iridium, Osmium, Platin, Palladium, Rhodium und Rhutenium bevorzugt werden. Besonders bevorzugt ist Rhodium. Als Iodid-enthaltender Promotor kann elementares Iod, Iodwasserstoff, ein anorganisches Iodidsalz, wie beispielsweise Natrium-, Kalium-, Lithium oder Cobaltiodid, und dergleichen, und quaternäres Ainmonium- oder Phosphoniumiodid, verwendet werden.
  • Besonders bevorzugt sind organische Iodide, wie Alkyloder Aryliodide, und besonders bevorzugt Methyliodid. Als bdenthaltender Copromotor können Lithium-, Magnesium-, Calcium-, Titan-, Chrom-, Eisen-, Nickel- und Aluminiumiodide verwendet werden, besonders bevorzugt Lithiumiodid, oder es können quaternäre Ammonium- oder Phosphoniumiodide, wie beispielsweise N,N'- Methylimidazoliumiodid, oder Vorstufen davon, eingesetzt werden. Die Verwendung von geeigneten Copromotoren wird in EP-A-0 087 870, EP-A-0 391 680, EP-A-0 479 463 und in der US-Patentschrift 5 003 104 beschrieben, auf deren Inhalte hier ausdrücklich Bezug genommen wird. So beschreibt die EP-A-0 391 680 die Herstellung von Carbonsäuren durch Carbonylierung unter Verwendung eines Copromotors, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus quaternären Ammoniumiodiden der nachfolgenden Formeln: und oder
  • worin die Gruppen R und R¹ unabhängig aus Wasserstoff oder C1-20-Alkylgruppen ausgewählt sind, unter der Bedingung, daß zumindest R¹ ein anderer Rest als Wasserstoff ist.
  • Die EP-A-0 479 463 beschreibt die Herstellung von Carbonsäureanhydriden unter Verwendung eines Copromotors, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus:
  • 1,3-Dialkyl-4-methylimidazoliumiodid,
  • 1,3-Dialkyl-4-ethylimidazoliumiodid,
  • 1,3-Dialkyl-4-n-propylimidazoliumiodid,
  • 1,3-Dialkyl-4-isopropylimidazoliumiodid,
  • 1,3-Dialkyl-4-n-butylimidazoliumiodid,
  • 1,3-Dialkyl-4-sek.-butylimidazoliumiodid,
  • 1,3-Dialkyl-4-tert.-butylimidazoliumiodid,
  • 1,3-Dialkyl-2,4,5-trimethylimidazoliumiodid
  • und Mischungen derselben,
  • worin die Alkylgruppen unabhängig C1-20-Alkyl sind.
  • Die US-Patentschrift 5 003 104 beschreibt die Carbonylierung von Methylacetat in Gegenwart von Lithiumiodid-Copromotor.
  • Bevorzugterweise ist der Nach-Entspannungsverdampfer ein Entspannungsverdampfer ohne Fraktionierung. Die Temperatur, der Druck und andere Betriebsparameter des Nach-Entspannungsverdampfers, wie Spalten der Flüssigkeit in Dampffraktionen und die Verweilzeit werden von solchen Parametern abhängen, wie der Zusammensetzung, der Temperatur, dem Druck und der Fließrate der Iodid-verunreinigten Carbonsäure und/oder Anhydrid-Fraktion, zugeführt in den Nach-Entspannungsverdampfer. Geeigneterweise kann der Nach-Entspannungsverdampfer bei einem Druck von bis zu 10 barg betrieben werden, bevorzugterweise in dem Bereich von 0 bis 1,5 barg und/oder bei einer Temperatur im Bereich von 100º bis 200ºC, bevorzugterweise 120º bis 160ºC. Geeigneterweise kann der Nach-Entspannungsverdampfer mit einem Massenverhältnis von Dampffraktion zur Flüssig-Fraktion im Bereich von 0,5 bis 100 : 1, bevorzugterweise von 5 : 1 bis 30 : 1, betrieben werden. Der Nach-Entspannungsverdampfer kann betrieben sein durch Nichtbereitstellung für irgendeine Flüssig-Fraktion und der Rückführung der gesamten Dampffraktion als Beschickung. Geeigneterweise kann die Verweilzeit der Flüssigkeit in dem Nach-Entspannungsverdampfer, berechnet als Masse der Flüssigkeit in dem Nach- Entspannungsverdampfer, geteilt durch die Massenbeschickungsrate, bis zu 60 Minuten betragen, und bevorzugterweise im Bereich von 5 bis 40 Minuten liegen.
  • Die Wärme kann dem Nach-Entspannungsverdampf er mittels irgendwelcher geeigneter Vorrichtungen zugeführt werden, jedoch bevorzugterweise durch Dampf, beispielsweise durch einen außenliegenden Thermosyphon-Verdampfer mit Dampfaußenwand und Verfahrensflüssigkeit rohrseitig, welcher die Flüssigkeit vom Boden des Verdampfers aufnimmt und Flüssigkeit-Dampf oberhalb des Flüssigkeitsstands in dem Verdampfer zurückführt.
  • Es wird bevorzugt, daß die Carbonsäure und/oder das Anhydrid von Carbonylierungskatalysator, Carbonylierungsbeschickung und Iod-enthaltendem Promotor und gegebenenfalls Iod-enthaltenden Copromotor-Komponenten befreit sind durch Zuführen des Carbonylierungsprodukts in einen Vor-Entspannungsverdampfer, worin eine flüssige Fraktion, enthaltend Carbonylierungskatalysator und gegebenenfalls Iod-enthaltenden Copromotor von einer Dampffraktion, enthaltend Carbonsäure und/oder Anhydrid, Carbonylierungsausgangsmaterial und Iod-enthaltende Promotorkomponenten abgetrennt wird, wobei die flüssige Fraktion in den Carbonylierungsreaktor rückgeführt wird und die Dampffraktion in eine Destillationskolonne geleitet wird, worin eine Überkopf-Fraktion, enthaltend Carbonylierungsausgangsmaterial und Iod-enthaltenden Promotor, von einer Bodenfraktion, enthaltend die Iodid-verunreinigte Carbonsäure und/oder das Anhydrid, abgetrennt wird.
  • Die Iodid-verunreinigte Säure und/oder die Anhydrid-Bodenfraktion wird dann in den Nach-Entspannungsverdampfer eingeleitet, worin Carbonsäure und/oder Anhydrid mit reduzierter Iodid- Verunreinigung als eine Dampffraktion von einer flüssigen Fraktion abgetrennt wird.
  • In einer Modifikation dieser Ausführungsform des Verfahrens der vorliegenden Erfindung ist der Nach-Entspannungsverdampfer integral mit der Destillationskolonne. Daher wirkt der Kessel der Destillationskolonne als Verdampfungsbehälter und die Verdampfung wird eher durch den Verdampfer der Destillationskolonne als durch eine separate Wärmequelle bewirkt. Daher wird in dieser Ausführungsform eine überkopf-Fraktion aus der Destillationskolonne entfernt, enthaltend Carbonylierungsausgangsmaterial und Iod-enthaltenden Promotor. Eine Dampffraktion enthaltend Carbonsäure und/oder Anhydrid, wird als eine Dampffraktion aus dem Boden der Destillationskolonne entnommen. Diese hat einen niedrigeren Iodidgehalt, als wenn eine Flüssig-Fraktion aus dem Boden der Destillationskolonne entnommen würde. Eine flüssige Bodenfraktion wird getrennt aus der Dampffraktion vom Boden der Destillationskolonne entfernt. In dieser Ausführungsform kann die Dampffraktion unmittelbar oberhalb der Flüssigkeit in dem Kessel am Boden der Destillationskolonne entfernt werden oder sie kann etwa einen oder zwei Böden vom Boden der Destil lationskolonne entfernt werden, um ein Mitreißen der Flüssigkeit zu verhindern. Es können dem Fachmann bekannte Verfahren verwendet werden, um ein Mitreißen zu verringern.
  • Es wird ferner bevorzugt, daß der Vor-Entspannungsverdampfer in dem oberen Bereich desselben mit einem Waschabschnitt versehen ist, der Maschen, Zerstäuber, Böden oder dergleichen hat, und daß eine Flüssigkeit, geeigneterweise das zur Auflösung des Katalysators verwendete Lösungsmittel in den Verdampfer oberhalb des Waschabschnitts als Wäsche dafür eingeführt wird. Andererseits, oder zusätzlich können die oberen Bereiche des Vor-Entspannungsverdampfers mit einer Destillationshilfe versehen sein, beispielsweise mit Gewebemaschen. Eine bevorzugte Wäsche für den Waschabschnitt in dem Vor-Entspannungsverdampfer ist Flüssig-Fraktion, getrennt von dem Nach-Entspannungsverdampfer.
  • Aufgrund bisheriger Erfahrungen enthalten beispielsweise Essigsäure und Essigsäureanhydrid noch Mengen an Iodid-Verunreinigungen im Überschuß von denjenigen, die für bestimmte Anwendungen erwünscht sind, sogar wenn ein Vor-Entspannungsverdampfer, versehen mit Waschabschnittmöglichkeiten und Gewebemaschenpackung in Abwesenheit des Nach-Entspannungsverdampfers verwendet wird. Dies ist insbesondere der Fall, wenn Iod-enthaltende Copromotoren in dem Carbonylierungsverf ahren verwendet werden. Der Grund dafür kann nur eine Sache der Spekulation sein, vielleicht weil sehr hochsiedende lodide als sehr feiner Nebel in dern Entspannungsdestillat mitgerissen werden und/oder chemische Umwandlungen in der anschließenden Destillationskolonne Iodide produzieren. Was immer auch der Grund sein mag, es besteht die Tatsache, daß das Produkt mit Iodid auch nach den vorerwähnten Verfahren verunreinigt sein kann. Im Hinblick auf die Geschichte der Iodid-verunreinigten Säure und/oder des Anhydrids ist es in hohem Maße überraschend, daß das Unterwerfen des Produkts durch eine zusätzliche Entspannungsverdampfung Iodid-Verunreinigung signifikant reduziert.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführungsform liefert die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von Essigsäureanhydrid mit oder ohne die Netto-Coproduktion von Essigsäure aus Methanol und Kohlenmonoxid in einer Reihe von Veresterungs-, Carbonylierungs- und Abtrennungsstufen, umfassend:
  • (1) Das Umsetzen von Methanol mit rückgeführter Essigsäure in einer Veresterungsstufe zur Bildung eines Veresterungsprodukts, enthaltend überwiegend Methylacetat, Wasser und gegebenenfalls nichtumgesetztes Methanol,
  • (2) das Entfernen eines Teils des Wassers aus dem Veresterungsprodukt,
  • (3) das Umsetzen des noch Wasser enthaltenden Veresterungsprodukts als carbonylierbares Ausgangsmaterial mit Kohlenmonoxid in einer Carbonylierungsstufe in Gegenwart von freiem oder kombiniertem metallischen Carbonylierungskatalysator als Katalysator, eines Iod-enthaltenden Promotors und gegebenenfalls eines Iod-enthaltenden Copromotors zur Bildung eines Carbonylierungsprodukts, enthaltend Essigsäure und Essigsäureanhydrid,
  • (4) das Einspeisen des Carbonylierungsprodukts in einen Vor-Entspannungsverdampfer, der in dem oberen Bereich mit einem Waschabschnitt versehen ist, worin eine flüssige Fraktion, enthaltend Carbonylierungskatalysator und gegebenenfalls Iod-enthaltenden Copromotor, von einer Dampffraktion, enthaltend Essigsäure, Essigsäureanhydrid, Carbonylierungsausgangsmaterial und Iod-enthaltenden Promotor, abgetrennt wird,
  • (5) das Rückführen der flüssigen Fraktion von (4) in die Carbonylierungsstufe,
  • (6) das Abtrennen der Darnpffraktion von (4) durch fraktionierte Destillation in einer Destillationskolonne in eine Bodenfraktion, enthaltend Iodid-verunreinigte Essigsäure und Essigsäureanhydrid und eine Überkopf-Fraktion, enthaltend nichtumgesetztes Carbonylierungsausgangsmaterial und Iod-enthaltenden Promotor,
  • (7) das Rückführen der Überkopf-Fraktion von (6) in die Carbonylierungsstufe,
  • (8) das Einspeisen der Bodenfraktion von (6), enthaltend Iodidverunreinigte Essigsäure und Essigsäureanhydrid, in einen Nach- Entspannungsverdampfer, worin Essigsäure und Essigsäureanhydrid mit reduzierter Iodid-Verunreinigung als eine Dampffraktion von einer flüssigen Fraktion abgetrennt wird,
  • (9) das Rückführen der flüssigen Fraktion von (8) als Waschflüssigkeit in den Waschabschnitt des Vor-Entspannungsverdampfers, (10) das Abtrennen durch Destillation der Essigsäure von Essigsäureanhydrid in der Dampffraktion von (8),
  • (11) das Rückführen von zumindest einem Teil der in (10) abgetrennten Essigsäure in die Veresterungsstufe (1), und
  • (12) das Rückgewinnen von Essigsäureanhydrid und irgendwelcher nicht in die Veresterungsstufe aus der Dampffraktion von (8) rückgeführter Essigsäure.
  • In einer Modifikation dieser Ausführungsform kann der Nach- Entspannungsverdampfer integral mit der Fraktionier-Destillationskolonne sein, die verwendet wird, um die fraktionelle Destillation von Stufe (6) zu bewirken, so daß die Stufen (6) bis (9) wie folgt modifiziert sind:
  • (6') Das Abtrennen der flüchtigen Fraktion aus (4) durch fraktionierte Destillation in einer Destillationskolonne in eine Überkopf-Fraktion, enthaltend nichtumgesetztes Carbonylierungsausgangsmaterial und Iod-enthaltenden Promotor, eine Boden- Dampffraktion, enthaltend Carbonsäure und/oder Anhydrid mit reduzierter Iodid-Verunreinigung und eine flüssige Bodenfraktion,
  • (7') das Rückführen der Überkopf-Fraktion von (6') in die Carbonylierungsstufe,
  • (8') das Abziehen der Boden-Dampffraktion von dem Boden der Destillationskolonne und der Boden-Flüssigfraktion von dem Boden der Destillationskolonne,
  • (9') das Rückführen der Boden-Flüssigfraktion von (8') als Waschflüssigkeit in den Waschabschnitt des Vor-Entspannungsverdampfers.
  • Wie bereits früher diskutiert, kann die Boden-Dampffraktion aus der Destillationskolonne bei etwa einem oder zwei Böden vom Boden zur Verringerung des Mitreißens entfernt werden.
  • Einzelheiten der bevorzugten Reaktionsteilnehmer, der Reaktionsbedingungen und der Verfahren zur Durchführung dieser besonders bevorzugten Ausführungsform können in der früher angegebenen EP-A-0 087 870 gefunden werden.
  • Eine besonders bevorzugte Ausführungsform des Verfahrens der Erfindung wird ferner unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen erläutert, in welchen Figur 1 ein vereinfachtes Fließdiagramm des entsprechenden Teils des Verfahrens für die Herstellung von Essigsäureanhydrid und Essigsäure aus Methanol und Kohlenmonoxid durch die integrierten Veresterungs-, Carbonylierungs- und Abtrennungsstufen der EP-A-0 087 870 ist, und Figur 2 eine Modifizierung der Vorrichtung von Figur 1 darstellt, wobei der Verdampfer integral mit der Destillationskolonne ist.
  • Bezugnehmend auf Figur 1 wird im Betrieb das Produkt der Carbonylierungsreaktion, bestehend aus überwiegend Essigsäureanhydrid, Essigsäure, nichtumgesetztem Methylacetat, Rhodiumcarbonylierungskatalysator, irgendwelchem Methyliodid-Promotor und gegebenenfalls Copromotor, wie N,N' -Dimethylirnidazoliumiodid aus dem Carbonylierungsreaktior 20 durch die Leitung 1 zu dern Vor-Entspannungsverdampfer 2 geführt, der mit Waschböden 3 und einer Einleitung für die Rückführflüssigkeit 4 versehen ist. Er enthält auch Gewebemaschen-Packung 14. Eine Dampffraktion, bestehend aus Essigsäureanhydrid, Essigsäure, nichtumgesetztern Methylacetat und Methyliodid-Promotor, wird aus dem Vor-Entspannungsverdampfer über Leitung 5 entfernt und eine flüssige Fraktion, enthaltend nichtflüchtigen Carbonylierungskatalysator und gegebenenfalls Copromotor wird über Leitung 6 entfernt und in den Carbonylierungsreaktor 20 zurückgeführt. Die Waschböden 3, die Gewebemaschen-Packung 14 und die Waschflüssigkeit 4 sollen daher die Entfernung von nichtflüchtigen Iodiden in der Flüssig- Fraktion, entfernt durch Leitung 6, erleichtern.
  • Die Dampffraktion aus dem Vor-Entspannungsverdampfer 2 wird über die Leitung 5 in die Destillationskolonne 7 geführt, aus welcher überkopf über Leitung 8 eine Fraktion entfernt wird, die hauptsächlich nichtumgesetzten Methylacetat-Reaktionsteilnehmer und Methyliodid-Promotor enthält, welcher rückgeführt wird in die Carbonylierungsreaktion und von dem Kessel 9 über die Leitung 10 eine Boden-Flüssigfraktion von überwiegend Iodid-verunreinigtem Essigsäureanhydrid und Essigsäure.
  • Die Bodenf raktion aus der Destillationskolonne 7 wird über die Leitung 10 in den Nach-Entspannungsverdampfer 11 überführt. Der Nach-Entspannungsverdampfer wird mittels eines außenliegenden Thermosyphon-Verdampfers 21 mit Mitteldruckdampf außenwandig erhitzt. Von 11 wird über Leitung 12 eine Dampffraktion von Essigsäureanhydrid und Essigsäure mit einem wesentlich reduzierten Iodidgehalt entnommen. Eine flüssige Abdampffraktion wird aus dern Verdampfer über Leitung 13 entnommen und als Waschflüssigkeit zu den Böden 3 des Vor-Entspannungsverdampfers 2 über die Eingangsleitung 4 zugeführt.
  • Die Dampffraktion aus 11 wird durch Destillation in Essigsäureanhydrid und Essigsäure in einer Destillationskolonne (nicht gezeigt) aufgetrennt, und die Essigsäure in der Weise, wie sie in der EP-A-0 087 870 beschrieben wird, zurückgeführt, wobei ein Teil der abgetrennten Essigsäure verwendet wird, um Methylacetat-Beschickung für den Reaktior durch Veresterung herzustellen.
  • Figur 2 zeigt eine Modifizierung der Anlage von Figur 1, in der der Nach-Entspannungsverdampfer integral mit der Destillationskolonne ist, wobei die restliche Anlage die gleiche ist.
  • Daher strömt bei der Anwendung das Produkt der Carbonylierungsreaktion, bestehend aus überwiegend Essigsäureanhydrid, Essigsäure, nichtumgesetztem Methylacetat, Rhodiumcarbonylierungskatalysator, irgendwelchem Methyliodid-Promotor und gegebenenfalls Copromotor, wie N,N'-Dimethylimidazoliumiodid aus dem Carbonylierungsreaktor 20 durch die Leitung 1 in den Vor-Entspannungsverdampfer 2, der mit Waschböden 3 und einer Einleitung für Rückführflüssigkeit 4 versehen ist. Er enthält auch Gewebemaschenfüllung 14. Eine Dampffraktion, bestehend aus Essigsäureanhydrid, Essigsäure, nichtumgesetztern Methylacetat und Methyliodid-Promotor wird aus dem Vor-Entspannungsverdampfer über die Leitung 5 entfernt und eine flüssige Fraktion, enthaltend nichtflüchtigen Carbonylierungskatalysator und gegebenenfalls Copromotor wird über die Leitung 6 entfernt und in den Carbonylierungsreaktor 20 zurückgeführt. Die Waschböden 3, die Gewebemaschenfüllung 14 und die Waschflüssigkeit 4 sollen daher die Entfernung von nichtflüchtigen Iodiden in der Dampffraktion, entfernt durch Leitung 6, erleichtern.
  • Die Dampffraktion aus dem Entspannungsverdampfer 2 wird über Leitung 5 in die Destillationskolonne 7 geführt, aus welcher über die Leitung 8 über Kopf in der Fraktion hauptsächlich enthaltender nichtumgesetzter Methylacetat-Reaktionsteilnehmer und Methyliodid-Promotor entfernt wird, welcher in die Carbonylierungsreaktion zurückgeführt wird.
  • In Figur 2 ist der Nach-Entspannungsverdampfer integral mit der Destillationskolonne, so daß der Kessel 30 der Destillationskolonne 7 als der Behälter des Nach-Entspannungsverdampfers wirkt und die Verdampfung mittels eines äußeren Thermosyphon- Verdampfers 21 mit mittlerem Dampfdruck außenseitig bewirkt wird, was auch die Destillationskolonneninhalte zum Sieden erhitzt.
  • Aus dem Destillationskolonnenkessel 30 wird über die Leitung 12 eine Dampf-Bodenfraktion von Essigsäureanhydrid und Essigsäure entnommen, welche einen wesentlich reduzierten Iodidgehalt aufweisen, als wenn eine flüssige Fraktion vom Boden der Destillationskolonne entnommen worden wäre. Eine flüssige Abdampffraktion wird aus dem Kessel 30 über die Leitung 13 abgezogen und als Waschflüssigkeit zu den Böden 3 des Vor-Entspannungsverdampfers 2 über die Einleitung 4 rückgeführt. Die Dampffraktion kann auch etwa ein oder zwei Böden vom Boden der Destillationskolonne abgezogen werden.
  • Die aus 30 durch Leitung 12 entfernte Dampffraktion wird durch Destillation in Essigsäureanhydrid und Essigsäure in einer Destillationskolonne (nicht gezeigt) aufgetrennt, und die Essigsäure in der in der EP-A-0 087 870 beschriebenen Weise zurückgeführt, wobei ein Teil der abgetrennten Essigsäure zur Herstellung von Methylacetat für den Reaktor durch Veresterung verwendet wird.
  • Die Erfindung wird nun unter Bezug auf die nachfolgenden Beispiele erläutert.
  • Beispiele 1 und 2
  • Es wurde eine Apparatur ähnlich der in Figur 1 gezeigten für diese Beispiele verwendet.
  • Eine flüssige Zusammensetzung aus einer Rhodium-katalysierten Carbonylierung von Methanol/Methylacetat/Wasser wurde in Anwesenheit von Methyliodid-Promotor und N,N'-Dimethylirnidazohumiodid-Copromotor in einem kontinuierlich gerührten Reaktor in einen Vor-Entspannungsverdampfer geführt. Eine flüssige Fraktion, enthaltend nichtflüchtigen Rhodium-Carbonylierungskatalysator und N,N'-Dimethyliumidazoliumiodid, wurde aus dem Vor-Entspannungsverdampfer in den Carbonylierungsreaktor zurückgeführt. Die Dampffraktion aus dem Vor-Entspannungsverdampfer wurde in eine Destillationskolonne geleitet. Aus dem Kopf der Destillationskolonne wurde eine Fraktion, enthaltend Methylacetat-Reaktionsteilnehmer und Methyliodid-Promotor in den Carbonylierungsreaktor zurückgeführt. Eine flüssige Fraktion wurde vom Boden der Destillationskolonne abgezogen, gekühlt und in einem Behäter gesammelt, bevor sie zu einem Dampf-beheizten Verdampf er geführt wurde, der bei einem Druck von 1 barg und etwa 149ºC betrieben wurde. Die Zusammensetzungen der Beschickung, der Dampffraktion und der flüssigen Fraktionen sind in den Tabellen I und II für die Beispiele 1 und 2 gezeigt.
  • Aus den Ergebnissen in den Tabellen I und II ist es ersichtlich, daß die Dampffraktion eine signifikant reduzierte Iodid-Verunreinigung als die Beschickung aufweist, trotzdem die Beschickung bereits einer Vor-Entspannung unterworfen worden war. TABELLE I - BEISPIEL 1 Strom Beschickung Dampffraktion Flüssige Fraktion Fließrate Zusammensetzung Essigsäure Essigsäureanhydrid Iodid (ppm) TABELLE II - BEISPIEL 2 Strom Beschickung Dampffraktion Flüssige Fraktion Fließrate Zusammensetzung Essigsäure Essigsäureanhydrid Iodid (ppm)
  • Beispiele 3 und 4
  • Es wurde eine Apparatur ähnlich der in Figur 2 gezeigten für diese Beispiele verwendet.
  • Eine flüssige Zusammensetzung aus einer durch Rhodium katalysierten Carbonylierung von Methanol/Methylacetat/Wasser in Gegenwart von Methyliodid-Promotor und N,N'-Dimethylimidazoliumiodid-Copromotor in einem kontinuierlich gerührten Reaktor wurde zu einem Vor-Entspannungsverdampfer geführt. Eine flüssige Fraktion, enthaltend nichtflüchtigen Rhodium-Carbonylierungskatalysator und N,N'-Dimethylimidazoliumiodid, wurde aus dem Vor-Entspannungsverdampfer in den Carbonylierungsreaktor zurückgeführt. Die Dampffraktion aus dem Vor-Entspannungsverdampfer wurde zu einer bei atmosphärischem Druck betriebenen Oldershaw- Destillationskolonne mit einem Durchmesser von 3 inch geführt. Aus dem Kopf der Destillationskolonne wurde eine Fraktion, enthaltend Methylacetat-Reaktionsteilnehmer und Methyliodid-Promotor in den Carbonylierungsreaktor zurückgeführt. Eine Dampffraktion, enthaltend Essigsäure und Essigsäureanhydrid mit niedriger Iodid-Verunreinigung wurde aus dem Kolonnenboden 2 der Destillationskolonne, gezählt vom Boden aus, entnommen. Eine flüssige Abdampffraktion wurde vom Boden der Destillationskolonne entnommen und in den Vor-Entspannungsverdampfer zurückgeführt.
  • In Beispiel 3 wurde die Destillationskolonne mit einer Rückführung des Rückflusses zum Kopf der Kolonne bei einem Rückfluß Kopf-Entfernungsverhältnis von 1,94 bis 1,0 betrieben, in Beispiel 4 wurde das Rückflußverhältnis nicht angegeben.
  • Es wurden zwei Versuche durchgeführt und die Ergebnisse sind in den Tabellen III und IV niedergelegt. Die niedrigen Iodidgehalte der Dampffraktionsströme und der hohe Iodidgehalt der Boden-Abdampffraktionen zeigen, daß die Dampffraktionen niedrigere Iodidgehalte aufweisen, als wenn die Säure/Anhydrid- Verfahrensströme als Flüssigkeit von dem Boden der Destillationskolonne entnommen würden. TABELLE III - BEISPIEL 3 Durchschnittliche Säulenbasistemperatur 132, 1ºC; Kopftemperatur 72,4ºC Strom Dampffraktion Flüssigbasis-Abdampffraktion Fließrate Zusammensetzung Essigsäure Essigsäureanhydrid Iodid
  • TABELLE IV - BEISPIEL 4
  • Durchschnittliche Säulenbasis temperatur 131,90 C; Kopftemperatur 71,3ºC Strom Dampffraktion Flüssigbasis-Abdampffraktion Fließrate Zusammensetzung Essigsäure Essigsäureanhydrid Iodid

Claims (10)

1. Verfahren zur Reinigung einer Iodid-verunreinigten Carbonsäure und/oder Anhydrid-Fraktion, erhalten durch Flüssigphase- Carbonylierung eines carbonylierbaren Ausgangsmaterials unter Verwendung eines Carbonylierungskatalysators, eines Iod-enthaltenden Promotors und gegebenenfalls eines Iod-enthaltenden Copromotors und befreit von Carbonylierungskatalysator, Carbonylierungsausgangsmaterial und Iod-enthaltendem Promotor und gegebenenfalls Iod-enthaltenden Copromotor-Komponenten, dadurchgekennzeichnet, daß die Iodid-verunreinigte Carbonsäure und/oder Anhydrid-Fraktion einem Verdampfer zugeführt wird, nachstehend als der Nach-Entspannungsverdampfer bezeichnet, worin Carbonsäure und/oder Anhydrid mit reduzierter Iodid-Verunreinigung als eine Dampffraktion von einer flüssigen Fraktion abgetrennt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, in welchem die Carbonsäure und/oder das Anhydrid von Carbonylierungskatalysator, Carbonylierungsausgangsmaterial und Iod-enthaltendem Promotor und gegebenenfalls Iod-enthaltendem Copromotor befreit sind durch Zuführen des Flüssigphase-Carbonylierungsprodukts in einen Vor-Entspannungsverdampfer, worin eine flüssige Fraktion, enthaltend Carbonylierungskatalysator und gegebenenfalls Iod-enthaltenden Copromotor von einer Dampffraktion, enthaltend Carbonsäure und/oder Anhydrid, Carbonylierungs ausgangsmaterial und Iod-enthaltende Promotorkomponenten abgetrennt wird, wobei die flüssige Fraktion in den Carbonylierungsreaktor rückgeführt wird und die Dampffraktion in eine Destillationskolonne geleitet wird, worin eine Überkopf-Fraktion, enthaltend Carbonylierungsausgangsmaterial und Iod-enthaltenden Promotor, von einer Bodenfraktion, enthaltend die Iodid-verunreinigte Carbonsäure und/oder das Anhydrid, abgetrennt wird, welche Bodenfraktion in den Nach-Entspannungsverdampfer geführt wird, worin Carbonsäure und/oder Anhydrid mit einer reduzierten Iodid-Verunreinigung als eine Dampffraktion von einer flüssigen Fraktion abgetrennt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, in welchem der Nach-Entspannungsverdampfer ein Entspannungsverdampfer ist.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch modifiziert, daß der Nach-Entspannungsverdampfer integral mit der Destillationskolonne ist und die Dampffraktion von dem Vor-Entspannungsverdampfer in die Destillationskolonne geleitet wird, worin eine Überkopf- Fraktion, enthaltend Carbonylierungsausgangsmaterial und Iodenthaltenden Promotor, aus der Destillationskolonne entfernt wird, und eine Dampffraktion, enthaltend Carbonsäure und/oder Anhydrid vom Boden der Destillationskolonne entnommen wird, getrennt von einer Flüssigboden-Fraktion, welche vom Boden der Destillationskolonne abgezogen wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, in welchem der Nach-Entspannungsverdampfer bei einem Druck von bis zu 10 barg und/oder einer Temperatur im Bereich von 100º bis 200ºC betrieben wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 5, in welchem der Vor-Entspannungsverdampfer in dem oberen Bereich desselben mit einem Waschabschnitt versehen ist, zu welchem eine Flüssigkeit als Waschflüssigkeit dafür vorgesehen ist.
7. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, in welchem eine Carbonsäure mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen und/oder ein Anhydrid derselben gereinigt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, in welchem eine Fraktion, enthaltend Essigsäure und Essigsäureanhydrid, gereinigt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, in welchem die Essigsäure und das Essigsäureanhydrid durch die Carbonylierung von carbonylierbarem Ausgangsmaterial in Gegenwart eines Rhodium-Carbonylierungskatalysators, eines Methyliodid-Promotors und eines N,N'- Dimethylimidazoliumiodid-Copromotors hergestellt werden.
10. Verfahren zur Herstellung von Essigsäureanhydrid und seiner Reinigung gemäß Anspruch 1 mit oder ohne die Netto-Coproduktion von Essigsäure aus Methanol und Kohlenmonoxid in einer Reihe von Veresterungs-, Carbonylierungs- und Abtrennungsstufen, umfassend:
(1) Das Umsetzen von Methanol mit rückgeführter Essigsäure in einer Veresterungsstufe zur Bildung eines Veresterungsprodukts, enthaltend überwiegend Methylacetat, Wasser und gegebenenfalls nichtumgesetztes Methanol,
(2) das Entfernen eines Teils des Wassers aus dem Veresterungsprodukt,
(3) das Umsetzen des noch Wasser enthaltenden Veresterungsprodukts als carbonylierbares Ausgangsmaterial mit Kohlenmonoxid in einer Carbonylierungsstufe in Gegenwart von freiem oder kombiniertern metallischen Carbonylierungskatalysator als Katalysator, eines Iod-enthaltenden Promotors und gegebenenfalls eines Iod-enthaltenden Copromotors zur Bildung eines Carbonylierungsprodukts, enthaltend Essigsäure und Essigsäureanhydrid,
(4) das Einspeisen des Carbonylierungsprodukts in einen Vor-Entspannungsverdampfer, der in dem oberen Bereich mit einem Waschabschnitt versehen ist, worin eine flüssige Fraktion, enthaltend Carbonylierungskatalysator und gegebenenfalls Iod-enthaltenden Copromotor, von einer Dampffraktion, enthaltend Essigsäure, Essigsäureanhydrid, Carbonylierungsausgangsmaterial und Iod-enthaltenden Promotor, abgetrennt wird,
(5) das Rückführen der flüssigen Fraktion von (4) in die Carbonylierungsstufe,
(6) das Abtrennen der Dampffraktion von (4) durch fraktionierte Destillation in einer Destillationskolonne in eine Bodenfraktion, enthaltend Iodid-verunreinigte Essigsäure und Essigsäureanhydrid und eine Überkopf-Fraktion, enthaltend nichtumgesetztes Carbonylierungsausgangsmaterial und Iod-enthaltenden Promotor,
(7) das Rückführen der Überkopf-Fraktion von (6) in die Carbonylierungsstufe,
(8) das Einspeisen der Bodenfraktion von (6), enthaltend Iodidverunreinigte Essigsäure und Essigsäureanhydrid, in einen Nach- Entspannungsverdampfer, worin Essigsäure und Essigsäureanhydrid mit reduzierter Iodid-Verunreinigung als eine Dampffraktion von einer flüssigen Fraktion abgetrennt wird,
(9) das Rückführen der flüssigen Fraktion von (8) als Waschflüssigkeit in den Waschabschnitt des Vor-Entspannungsverdampfers,
(10) das Abtrennen durch Destillation der Essigsäure von Essigsäureanhydrid in der Dampffraktion von (8),
(11) das Rückführen von zumindest einem Teil der in (10) abgetrennten Essigsäure in die Veresterungsstufe (1), und
(12) das Rückgewinnen von Essigsäureanhydrid und irgendwelcher nicht in die Veresterungsstufe aus der Dampffraktion von (8) rückgeführter Essigsäure.
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