DE69207927T2 - Anlassvorrichtung - Google Patents
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Description
- Diese Erfindung betrifft eine für einen Motor vorgesehene Anlasservorrichtung, bei der die Drehung der Ankerwelle eines Gleichstrommotors über ein Planetenuntersetzungsgetriebe auf die Abtriebswelle übertragen wird, und die Drehung der letzteren auf eine Freilaufkupplung übertragen wird, um ein Ritzel zu drehen, um dadurch den Motor zu starten.
- Fig. 3 ist eine geschnittene Seitenansicht, die wesentliche Komponenten einer herkömmlichen Anlasservorrichtung zeigt. In Fig. 3 bezeichnet die Bezugsziffer 1 einen Gleichstrommotor. Eine Ankerwelle 5 ist aus dem Anker 2 des Motors 1 heraus verlängert. Ein kleines Zahnrad, nämlich ein Sonnenrad 5a ist auf dem vorderen Endteil der Ankerwelle 5 ausgebildet. Weiter bezeichnet in Fig. 3 die Bezugsziffer 6 ein Joch, das auf seiner zylindrischen Innenwand Feldmagnete aufweist. Das Joch 6 ist mit einer vorderen Halterung 8 und einer hinteren Halterung 9 verbunden.
- Die Bezugsziffer 10 bezeichnet eine Abtriebswelle, die über eine stahlkugel 11 in einer solchen Weise mit dem vorderen Ende der Ankerwelle 5 gekoppelt ist, daß die erstere 10 koaxial zur letzteren 5 ist. Der vordere Endteil der Ankerwelle 5 greift durch ein Lager 13 hindurch in eine in der hinteren Stirnseite der Abtriebswelle 10 ausgebildete Ausnehmung ein. Die Bezugsziffer 15 bezeichnet ein Planetenuntersetzungsgetriebe, das wie folgt bezeichnet ist: die Bezugsziffer 16 bezeichnet eine Mehrzahl von Planetenrädern, die mit dem Sonnenrad 5a im Eingriff stehen und die jeweils durch Lager 18 auf Haltebolzen 17 gehalten werden. Die Haltebolzen 17 sind starr in einem Träger 10a eingebettet, der ein am hinteren Ende auf der Abtriebswelle 10 ausgebildeter Flansch ist. Die Bezugsziffer 19 bezeichnet ein Innenzahnrad, das an der Innenwand der vorderen Halterung 8 befestigt ist. Das Innenzahnrad 19 weist in seiner inneren zylindrischen Wand eine Innenverzahnung 19a auf, die mit den Planetenrädern 16 im Eingriff steht, um die letzteren zu drehen. Der hintere Endteil der Abtriebswelle 10 wird durch ein Lager 21 auf der inneren zylindrischen Wand des vorderen Endteils des Innenzahnrades 19 gehalten.
- Weiter bezeichnet in Fig. 3 die Bezugsziffer 22 eine auf der Abtriebswelle 10 montierte Freilaufkupplung, die von einer üblichen Art ist. Die Freilaufkupplung 22 ist wie folgt gestaltet: die Freilaufkupplung 22 umfaßt ein Kupplungsäußeres 23 und ein Kupplungsinneres 24. Das Kupplungsäußere 23 weist eine schraubenförmige Keilwellenverzahnung 23a auf, die mit einer auf der Abtriebswelle 10 ausgebildeten schraubenförmigen Keilwellenverzahnung 10b im Eingriff steht. Das Kupplungsinnere 24 ist so angepaßt, daß es in einer Richtung eine Drehung über Rollen 25 auf das Kupplungsäußere 23 überträgt. Das Kupplungsinnere 24 wird durch ein Lager 12 auf der vorderen Halterung 8 gehalten und hält durch ein Lager 29 den vorderen Endteil der Abtriebswelle 10. Weiter bezeichnet in Fig. 3 die Bezugsziffer 26 ein Ritzel, das auf dem vorderen Endteil des Kupplungsinneren 24 ausgebildet ist, wobei das Ritzel 26 bei einer vorwärtsbewegung der Freilaufkupplung in den Zahnkranz des Motors eingespurt wird; die Bezugsziffer 27 bezeichnet einen Einspurring, der auf dem Kupplungsäußeren 23 angebracht und mit einem Sprengring gesichert ist; und die Bezugsziffer 30 bezeichnet einen auf der Abtriebswelle 10 angebrachten Anschlag, um die Vorwärtsposition der Freilaufkupplung 22 einzustellen.
- Weiter bezeichnet in Fig. 3 die Bezugsziffer 31 einen auf der vorderen Halterung 8 angebrachten Elektromagnetschalter. Der Elektromagnetschalter 31 besitzt einen beweglichen Eisenkern, das heißt eine Tauchspule 32, mit der ein Haken 33 in einer solchen Weise im Eingriff steht, daß der vordere Endteil nach außen übersteht. Der Elektromagnetschalter 31 ist mit einem Einrückhebel 34 versehen. Die oberen Endteile der Gabeln des Einrückhebels stehen in einer axialen Richtung mit dem Haken 33 im Eingriff, und die unteren Endteile mit dem Einspurring 27. Der Einrückhebel 34 weist in der Mitte ein überstehendes Teilstück 34a auf, mittels dessen er in einer solchen Weise von der vorderen Halterung 8 gehalten wird, daß der Einrückhebel um dieses verschwenkbar ist. Ein Verschlußelement 35 aus Gummi ist in einem in der vorderen Halterung 8 ausgebildeten Einschnitt eingepaßt.
- Der Betrieb der derart aufgebauten herkömmlichen Anlasservorrichtung wird nun beschrieben. Wenn der Anlaßschalter für den beispielsweise auf einem Kraftfahrzeug eingebauten Motor eingeschaltet wird, wird die Erregerspule (nicht dargestellt) des Elektromagnetschalters 31 erregt, so daß die Tauchspule 32 nach innen angezogen wird; das heißt, sie wird nach hinten bewegt, so daß der Einrückhebel 34 über den Haken 33 in Fig. 3 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird; das heißt, die Freilaufkupplung 23 wird nach vorne bewegt. Infolgedessen wird das Ritzel 26 in den Zahnkranz des Motors eingespurt. Während die Tauchspule 32 nach hinten bewegt wird, wie oben beschrieben, wird der bewegliche Kontakt ebenfalls nach hinten bewegt und mit einem Paar stationärer Kontakte (nicht dargestellt) in Eingriff gebracht, womit der Ankerstromkreis des Gleichstrommotors geschlossen wird. Somit wird der Anker 2 in Drehung versetzt. Die Drehung des Ankers 2 wird durch das Planetenuntersetzungsgetriebe 15 auf die Abtriebswelle 10 übertragen. Die Drehung der Abtriebswelle 10 wird durch die Freilaufkupplung 22 auf das Ritzel 26 übertragen, um dadurch den Zahnkranz des Motors zu drehen.
- Wenn der Motor auf diese Weise gestartet wird, dreht er das Ritzel 26 mit hoher Geschwindigkeit in derselben Richtung; jedoch wird die Antriebskraft nicht auf die Seite der Ankerwelle 5 aufgebracht, weil die Freilaufkupplung 22 dazwischengeschaltet ist.
- Wie oben beschrieben wurde, ist das Ritzel 26 auf dem vorderen Endteil der Verlängerung des Kupplungsinneren 24 ausgebildet. Wenn die Spezifikation des Ritzels 26 geändert wird, ist es deshalb erforderlich, auch diejenige der Freilaufkupplung zu verändern. Dies ist für die Produktion ziemlich lästig.
- Da der Anschlag 30 innerhalb der inneren zylindrischen Wand des Ritzels 26 vorgesehen ist, kann außerdem der Innendurchmesser des letzteren 26 nicht verringert werden, und dementsprechend ist es nicht zulässig, die Zähnezahl des Ritzels 26 zu verringern. Außerdem ist das Lager 12 auf dem vorderen Endteil der Verlängerung des Kupplungsinneren 24 montiert, und daher kann der Außendurchmesser des Ritzeis 26 nicht vergrößert werden, und dementsprechend ist es nicht zulässig, die Zähnezahl des Ritzels zu erhöhen. Somit ist bei der herkömmlichen Anlasservorrichtung das Ritzel hinsichtlich der Freiheitsgrade bei seiner Gestaltung großen Einschränkungen unterworfen.
- Außerdem muß der Außendurchmesser der Verlängerung des Kupplungsinneren 24 gleich oder größer als der Außendurchmesser des Ritzels 26 sein. Dies kann zu einer Zunahme des Gewichts des Kupplungsinneren führen, was das Einspuren des Ritzeis in den Zahnkranz des Motors nachteilig beeinflußt.
- Eine Anlasservorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 ist aus der US-A-4,818,889 bekannt und weist ein Anschlagelement in Form eines Bolzens oder in Form von Bolzen oder in Form eines Paars von Ringhälften auf, das mit dem äußeren Teil einer Planetenwelle in Eingriff tritt, um eine axiale Ritzelbewegung zu begrenzen.
- Eine Aufgabe dieser Erfindung ist es, die oben beschriebenen Schwierigkeiten zu beseitigen, welche eine herkömmliche Anlasservorrichtung begleiten. Insbesondere besteht eine Aufgabe der Erfindung darin, eine Anlasservorrichtung bereitzustellen, bei der die Einschränkung hinsichtlich der Änderung der Zähnezahl des Ritzels gemildert wird, um es unnötig zu machen, die Freilaufkupplung zu wechseln, und bei der das Gewicht des Kupplungsinneren verringert wird, womit es dem Ritzel ermöglicht ist, reibungslos in den Zahnkranz einzuspuren.
- Diese Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung durch eine Anlasservorrichtung nach Anspruch 1 gelöst.
- Bei einer Anlasservorrichtung gemäß dieser Erfindung weist die vordere Hälfte der Abtriebswelle einen kleineren Durchmesser als die hintere Hälfte auf, wobei der Träger, welcher durch Haltebolzen die Planetenräder trägt, auf dem hinteren Endteil der Abtriebswelle angebracht ist, und es wird eine Einrichtung mit Eingriff in Umfangsrichtung verwendet, um die Drehung zu übertragen. Ein erster Sprengring ist am Ende in die Abtriebswelle eingepaßt, um das hintere Ende des Trägers festzuhalten. Das Kupplungsäußere der Freilaufkupplung ist in einer solchen Weise auf dem vorderen Teil der hinteren Hälfte der Abtriebswelle montiert, daß das erstere mit dem letzteren durch einen darauf ausgebildeten Keilwellentrieb verbunden ist. Ein zweiter Sprengring ist zwischen dem vorderen Ende des Trägers und dem hinteren Ende des Kupplungsäußeren in der Abtriebswelle eingepaßt. Der mittlere Teil des Kupplungsinneren, der mit einem kleineren Durchmesser als der hintere Endteil hergestellt ist, wird durch ein Lager auf der vorderen Halterung gehalten und hält durch ein Lager die Abtriebswelle. Und der vordere Endteil des Kupplungsinneren, der mit einem kleineren Durchmesser als der mittlere Teil hergestellt ist, trägt das Ritzel über einen darauf ausgebildeten Keilwellentrieb.
- Bei der Anlasservorrichtung der Erfindung weist die vordere Hälfte der Abtriebswelle, der durch das Lager auf die vordere Hälfte der Abtriebswelle aufgesetzte mittlere Teil des Kupplungsinneren einen kleineren Durchmesser auf, und der vordere Endteil des Kupplungsinneren weist einen kleineren Durchmesser als der mittlere Teil auf und steht mit dem Ritzel durch den darauf ausgebildeten Keuwellentrieb im Eingriff. Dank dieser Konstruktion wird das Gewicht des Kupplungsinneren verringert, und die Zähnezahl des Ritzels läßt sich mit Leichtigkeit verändern. Das Kupplungsäußere wird von hinten her in einer solchen Weise auf der hinteren Hälfte der Abtriebswelle montiert, daß das erstere mit der letzteren durch einen darauf ausgebildeten schraubenförmigen Keilwellentrieb im Eingriff steht. Danach wird der Träger auf dem hinteren Endteil der Abtriebswelle montiert und wird dann in Richtung des Kupplungsäußeren bewegt, um den hinteren Endteil der Abtriebswelle freizulegen. In diesem Zustand wird der erste Sprengring in die Abtriebswelle eingepaßt. Dann wird der Träger nach hinten bewegt, um zu bewirken, daß der erste Sprengring den Grund einer im Träger ausgebildeten kreisförmigen Ausnehmung festhält. Ein zweiter Sprengring wird zwischen dem vorderen Ende des Trägers und dem hinteren Ende des Kupplungsäußeren in die Abtriebswelle eingepaßt, um das hintere Ende des Trägers festzuhalten, um dadurch den Träger in einer axialen Richtung auf der Abtriebswelle zu sichern.
- Fig. 1 ist ein Längsschnitt, der wesentliche Komponenten eines Beispiels einer Anlasservorrichtung gemäß dieser Erfindung zeigt.
- Fig. 2 zeigt eine Vorgehensweise beim Anbringen eines Trägers und eines Kupplungsäußeren auf einer Abtriebswelle. Spezieller ist der Teil (A) von Fig. 2 eine Schnittansicht, welche das Kupplungsäußere und den Träger zeigt, der auf der Abtriebswelle mit einem in die letztere eingepaßten Sprengring montiert ist, und der Teil (B) von Fig. 2 ist eine Schnittansicht, die einen zweiten Sprengring zeigt, der in die Abtriebswelle eingepaßt ist, wobei der Träger nach hinten bewegt ist, um ihn einzusetzen.
- Fig. 3 ist eine geschnittene Seitenansicht, die wesentliche Komponenten einer herkömmlichen Anlasservorrichtung zeigt.
- Fig. 1 zeigt ein Beispiel einer Anlasservorrichtung gemäß dieser Erfindung. In Fig. 1 bezeichnen die Bezugsziffern oder Bezugszeichen 5, 5a, 11, 13, 15 bis 19, 19a, 21, 29, 34, 34a und 35 dieselben Komponenten wie diejenigen in Fig. 3, und ein Gleichstrommotor 1 (nicht dargestellt) und ein Elektromagnetschalter 31 (nicht dargestellt) sind ebenfalls dieselben wie diejenigen in Fig. 3. Weiter bezeichnet in Fig. 1 die Bezugsziffer 41 eine auf dem Joch 40 des Gleichstrommotors angebrachte Stirnplatte; die Bezugsziffer 42 eine mit dem Joch 40 verbundene vordere Halterung; und die Bezugsziffer 43 eine Abtriebswelle, welche den vorderen Endteil der Ankerwelle 5 mit einem Lager 13 hält. Die Abtriebswelle 43 ist durch die Stahlkugel 11 in einer solchen Weise mit der Ankerwelle 5 gekoppelt, daß die erstere 43 koaxial zur letzteren 5 ist. Eine Keuwellenverzahnung 43a ist auf dem hinteren Endteil der Abtriebswelle 43 ausgebildet. Zusätzlich ist eine schraubenförmige Keilwellenverzahnung 43b auf dem hinteren Endteil der Abtriebswelle 43 zwischen der Keilwellenverzahnung 43a und ihrer Mitte ausgebildet. Ein Anschlag 43e ist so auf dem hinteren Endteil der Abtriebswelle 43 angebracht, daß er gegen eine auf dem Kupplungsäußeren ausgebildete schraubenförmige Keilwellenverzahnung anschlägt. Die vordere Hälfte der Abtriebswelle weist einen kleineren Durchmesser als die hintere Hälfte auf. Weiter bezeichnet in Fig. 1 die Bezugsziffer 44 einen Träger, der einen Flansch und in diesen eingebettete Haltebolzen 17 umfaßt. Der Träger 44 steht in einer solchen Weise mit der Abtriebswelle 43 am hinteren Ende im Eingriff, daß er mit der Keuwellenverzahnung 43 gekoppelt ist. Der Träger 44 wird wie folgt auf der Abtriebswelle 43 gehalten: ein erster Sprengring (wie beispielsweise ein C-förmiger Sprengring) 45, der am hinteren Ende auf der Abtriebswelle 43 angebracht ist, hält das hintere Ende des Trägers 44 fest, und ein zweiter Sprengring (wie beispielsweise ein E-förmiger Sprengringy 46, der auf der Abtriebswelle angebracht ist, hält das vordere Ende des Trägers 44 fest.
- Weiter bezeichnet in Fig. 1 die Bezugsziffer 47 eine Freilaufkupplung, die in einer solchen Weise auf der Abtriebswelle 43 angebracht ist, daß sie entlang der letzteren 43 beweglich ist. Die Freilaufkupplung 47 ist wie folgt gestaltet: die Freilaufkupplung 47 umfaßt nämlich: ein Kupplungsäußeres 48 mit einer schraubenförmigen Keilwellenverzahnung 48a, die zur Übertragung einer Drehung mit der schraubenförmigen Keilwellenverzahnung 43b der Abtriebswelle im Eingriff steht; und ein Kupplungsinneres 49 zur Übertragung einer Drehung in einer Richtung durch Rollen 50 auf das Kupplungsäußere 48. Das Kupplungsinnere 49 weist einen mittleren Teil mit einem kleineren Durchmesser auf, an dem es durch ein Lager 51 auf der vorderen Halterung 42 gehalten wird, und hält den vorderen Endteil der Abtriebswelle 43 durch ein Lager 29. Der vordere Endteil des Kupplungsinneren 49 weist einen kleineren Außendurchmesser als der mittlere Teil auf, und weist eine Keilwellenverzahnung 49a darauf auf. Ein Einspurring 57 ist in einer solchen Weise starr auf dem Kupplungsäußeren 48 angebracht, daß er mit dem Endteil des Einrückhebels 34 im Eingriff steht.
- Weiter bezeichnet in Fig. 1 die Bezugsziffer 52 ein Ritzel, das in einer solchen Weise auf den vorderen Endteil des Kupplungsinneren 49 aufgesetzt ist, daß es durch einen Keilwellentrieb mit dem letzteren verbunden ist. Ein Anschlag 53 ist vorgesehen, um das Ritzel 52 am vorderen Ende festzuhalten, und das Ritzel 52 wird durch eine Druckfeder 54 nach vorne gedrückt. Der Träger 44 und das Kupplungsäußere 48 sind mit der Abtriebswelle 43 gekoppelt, wie in Fig. 1 dargestellt. Wie im Teil (A) von Fig. 2 dargestellt, wird zuerst das Kupplungsäußere 48 von hinten her auf den mittleren Teil der Abtriebswelle 43 aufgepaßt, bis die schraubenförmige Keilwellenverzahnung 48a mit der schraubenförmigen Keilwellenverzahnung 43a im Eingriff steht. Als nächstes wird der Träger 44 von hinten her in einer solchen Weise auf dem hinteren Endteil der Abtriebswelle 43 montiert, daß der erstere durch einen Keuwellentrieb mit der letzteren verbunden ist und gegen das vordere Ende (sic) des Kupplungsäußeren 48 anschlägt. In diesem Zustand wird eine erste Ringnut 43c (sic) freigelegt, die für den Sprengring zum Festhalten des vorderen Endes der Abtriebswelle vorgesehen ist. Der erste Sprengring 45 wird in die Nut eingepaßt. Wie im Teil (B) von Fig. 2 dargestellt, wird der Träger 44 nach hinten bewegt, bis der Grund einer darin ausgebildeten runden Ausnehmung gegen den ersten Sprengring 45 anschlägt. In diesem Zustand überdeckt die innere zylindrische Wand der runden Ausnehmung 44a den Sprengring 45 und verhindert so eine Radialbewegung des Sprengrings. Die Abtriebswelle 43 weist eine zweite Ringnut auf, die für den zweiten Sprengring 46 ausgebildet ist. Der zweite Sprengring 46 wird in die freiliegende zweite Ringnut 43d eingepaßt, um den Träger 44 am vorderen Ende festzuhalten, und um die Rückwärtsposition des Kupplungsäußeren 48 einzustellen.
- Wie in Fig. 1 dargestellt, wird das Kupplungsinnere 49 in einer solchen Weise von vorne her auf die vordere Hälfte der Abtriebswelle 43 aufgesetzt, daß es durch das Lager 29 auf der Abtriebswelle 43 angebracht ist. Eine Mehrzahl von Rollen 50 ist zwischen das Kupplungsäußere 48 und das Kupplungsinnere 49 eingesetzt, und Druckfedern (nicht dargestellt) sind eingesetzt, um die Rollen in Umfangsrichtung zu drücken. In diesem Zustand werden das Kupplungsäußere und das Kupplungsinnere durch eine Stirnplatte 55 mit einem Deckel 56 miteinander gekuppelt.
- Wenn bei der derart konstruierten Anlasservorrichtung der Einrückhebel 34 vom Elektromagnetschalter gedreht wird (in Fig. 1 entgegen dem Uhrzeigersinn), wird die Freilaufkupplung nach vorne bewegt, um das Ritzel 52 mit dem Zahnkranz des Motors in Eingriff zu bringen. Als nächstes wird der Gleichstrommotor gestartet, um die Ankerwelle 5 zu drehen. Die Drehung der Ankerwelle 5 wird durch das Planetenuntersetzungsgetriebe 15 und durch den Träger 44 auf die Abtriebswelle 43 übertragen. Die Drehung der Abtriebswelle 43 wird durch die Freilaufkupplung 47 auf das Ritzel 52 übertragen, um den Zahnkranz des Motors zu drehen; d.h. um den Motor zu drehen.
- Das Ritzel 52 ist auf dem vorderen Endteil mit kleinem Durchmesser des Kupplungsinneren 49 angebracht, wobei der Anschlag 53 außen angebracht ist. Daher kann der Innendurchmesser des Ritzels 52 verringert werden, und der Außendurchmesser kann auf einen gewünschten Wert eingestellt werden. Das heißt, bei der Anlasservorrichtung der Erfindung ist der Freiheitsgräd bei der Formgebung des Ritzels höher, und es ist nicht erforderlich, die Spezifikation der Freilaufkupplung 47 zu ändern, wenn diejenige des Ritzels verändert wird.
- Wie oben beschrieben wurde, wird bei der Anlasservorrichtung der Erfindung die durch den Umlauf der Planetenräder verlangsamte Drehung auf den Träger und dann auf die mit dem vorderen Endteil des Trägers gekoppelte Abtriebswelle übertragen, und die Freilaufkupplung ist so auf der Abtriebswelle angebracht, daß die Drehung der Abtriebswelle durch die Freilaufkupplung auf das Ritzel übertragen wird. In diesem Zusammenhang ist das Kupplungsinnere der Freilaufkupplung so gestaltet, daß sein mittlerer Teil einen geringeren Durchmesser aufweist, und der vordere Endteil ist kleiner gemacht als der mittlere Teil, um das Ritzel zu halten. Somit wird bei einer Vergrößerung oder Verkleinerung der Zähnezahl des Ritzeis der Freiheitsgrad gleichfalls erhöht. Dementsprechend ist es bei der Anlasservorrichtung der Erfindung im Unterschied zur herkömmlichen Anlasservorrichtung nicht notwendig, die Spezifikation der Freilaufkupplung zu ändern, wenn diejenige des Ritzels verändert wird. Zusätzlich trägt die oben beschriebene Konstruktion zur Verringerung des Gewichts des Kupplungsinneren bei, womit ein reibungsloses Einspuren des Ritzeis in den Zahnkranz des Motors ermöglicht wird.
- Bezugszeichen in den Ansprüchen sind zum besseren Verständnis vorgesehen und sollen die Reichweite nicht einschränken.
Claims (4)
1. Anlasservorrichtung, umfassend:
- ein Planetenuntersetzungsgetriebe (15), in dem
Planetenräder (16) umlaufen, um eine Drehgeschwindigkeit der
Ankerwelle (5) eines Elektromotors (1) zu verringern;
- einen die besagten Planetenräder haltenden Träger (44),
auf den die Drehung der besagten Ankerwelle durch das besagte
Planetenuntersetzungsgetriebe (15) übertragen wird;
- eine Abtriebswelle (43), bei welcher der besagte
hintere Teil der besagten Abtriebswelle (43) mit dem besagten
Träger (44) im Eingriff steht, so daß die Drehung durch den
besagten Träger (44) auf die besagte Abtriebswelle (43)
übertragen wird;
- ein Kupplungsäußeres (48), welches durch eine darauf
ausgebildete schraubenförmige Keilwellenverzahnung (48a) mit
dem mittleren Teil der besagten Abtriebswelle (43) gekoppelt
ist, so daß die Drehung der besagten Abtriebswelle (43) darauf
übertragen wird;
- ein Kupplungsinneres (49), bei welchem der hintere
Endteil desselben durch eine Mehrzahl von Rollen (50) mit dem
besagten Kupplungsäußeren (48) gekuppelt ist, womit eine
Freilaufkupplung (47) zum Übertragen einer Drehung in einer
Richtung gebildet wird,
- wobei das besagte Kupplungsinnere (49) einen mittleren
Teil mit kleinerem Durchmesser aufweist, sowie einen vorderen
Endteil, der einen kleineren Durchmesser als der besagte
mittlere Teil aufweist,
- ein in die vordere Halterung (42) des besagten
Elektromotors (1) eingepaßtes Lager (51), welches den besagten
mittleren Teil des besagten Kupplungsinneren (49) hält; und
- ein Ritzel (52), das auf dem besagten vorderen Endteil
des besagten Kupplungsinneren (49) montiert ist,
gekennzeichnet durch
einen ersten Sprengring (45), der am hinteren Ende in die
Abtriebswelle (43) eingepaßt ist, um das hintere Ende des
besagten Trägers (44) festzuhalten, und einen zweiten
Sprengring (46), der vor dem besagten ersten Sprengring (45)
in die Abtriebswelle (43) eingepaßt ist, um das vordere Ende
des besagten Trägers (44) festzuhalten, sowie dadurch, daß die
Abtriebswelle (43) ein vom Träger (44) getrenntes Teil ist,
und der vordere Teil der Abtriebswelle (43) einen kleineren
Durchmesser als der hintere Teil aufweist.
2. Anlasservorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß sie weiter umfaßt:
einen Anschlag (53), der vorgesehen ist, um das besagte
Ritzel (52) am vorderen Ende zu halten; und
eine Feder (54), durch welche das besagte Ritzel (52)
nach vorne gedrückt wird.
3. Anlasservorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der besagte erste Sprengring ein C-
förmiger Sprengring (45) ist.
4. Anlasservorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der besagte zweite Sprengring ein E-
förmiger Sprengring (46) ist.
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