DE69203961T3 - Bodenplatte eines Raupenbandes oder einer Raupenkette. - Google Patents
Bodenplatte eines Raupenbandes oder einer Raupenkette.Info
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Description
- Diese Erfindung betrifft einen Schuh eines Raupenbandes oder einer Raupenkette, hiernach als "Raupenschuh" bezeichnet, der in einem eine endlose Raupe aufweisenden Fahrzeug benutzt wird, wie beispielsweise eine Bau- oder Landmaschine oder dergleichen.
- Wie in der Fig. 4 gezeigt, weist ein mit einer endlosen Raupe versehenes Fahrzeug gemäß dem Stand der Technik Raupenbänder oder Ketten auf, von denen jede eine Vielzahl von Raupenschuhen 10 umfaßt. Jeder der Raupenschuhe 10 umfaßt einen Metallschuh 11, der beispielsweise aus Eisen oder dergleichen hergestellt ist, und einen elastischen Schuh 12, der beispielsweise aus Gummi oder dergleichen hergestellt ist und mit dem Metallschuh 11 an der Grundkontaktseite integral aufvulkanisiert (sultration molded) und abgedichtet ist, um zu verhindern, daß die geteerte Straße durch solch einen Raupenschuh 10 beschädigt wird. Der elastische Schuh 12 und der Metallschuh 11 des Raupenschuhs 10 sind mit hierdurch durchgehenden, verdeckten Einsatzschraubenlöchern (nicht gezeigt) zum Befestigen eines auf dem anderen versehen. Die Raupenschuhe 10 sind in Reihe durch hieran angebrachte Kettenglieder 30 mittels Stiften 20 mit Schrauben und Muttern zur Bildung eines endlosen Raupenbands oder einer Kette miteinander verbunden.
- Bei einem derartigen konventionellen bekannten Raupenschuh 10 ist der elastische Schuh 12 auf der Oberfläche der jeweiligen Enden in Bewegungsrichtung mit konvexen Abschnitten versehen (d. h. die Ecke der Verschneidung der Seitenflächen 14 entlang der Längsrichtung und der Grundkontaktfläche 15).
- Aufgrunddessen wird, wenn der sich auf dem angetriebenen oder nicht angetriebenen Zahnrad 40 erstreckende Raupenschuh 10 mit der Straßenoberfläche 50 in dem "Endgliedeintauchwinkel A" in Kontakt kommt und einer der entsprechenden Endabschnitte 13 des elastischen Schuhs 12 in Bewegungsrichtung zwischen der Straßenoberfläche 50 und der Vorkragung 11a des Metallschuhs 11 eintauchen wird, aufgrund der Scherkräfte der Gummi um diesen Abschnitt 13 einer Dehnungsbeanspruchung oder Deformation ausgesetzt sein.
- Der "Endgliedeintauchwinkel θ" ist definiert als ein Winkel des Kettenglieds, wenn das vorangehende Kettenglied 30a in eine Position parallel zu der Straßenoberfläche 50 kommt und wird wie folgt dargestellt. θ = 360º/n wobei hier n = Anzahl der Kettenglieder ist.
- Aufgrunddessen wird während des Bewegens auf einer Schotterstraße, wenn Kieselsteinchen oder dergleichen auf der Straße durch die Seitenflächen 14 des elastischen Schuhs 12 aufgenommen werden, der Gummi hierherum beschädigt oder manchmal ein Gummistückchen wegbrechen.
- Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Raupenschuh zu schaffen, bei dem der elastische Schuh, insbesondere an den jeweiligen Endabschnitten des Raupenschuhs, keinen Scherkräften ausgesetzt wird, wenn der Raupenschuh in eine "eintauchende Position" bezüglich der Straßenoberfläche kommt.
- Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Raupenschuh zu schaffen, bei dem der elastische Schuh nicht durch Scherkräfte beschädigt wird, wenn der Raupenschuh in eine "eintauchende Position" bezüglich der Straßenoberfläche kommt.
- Es ist noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Raupenschuh zu schaffen, bei dem die zuvor beschriebenen Nachteile des Standes der Technik überwunden werden können.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wurden diese Aufgaben durch die Merkmale des Anspruchs 1 bzw. 4 gelöst.
- Bei dem Raupenschuh gemäß der vorliegenden Erfindung ist der mit der Straßenoberfläche in Kontakt kommende Abschnitt des elastischen Schuhs in dem Endgliedeintauchwinkel θ mehr einer Druckbeanspuchung oder -deformation als einer Scherspannung oder -deformation unterworfen. Aufgrunddessen wird während des Bewegens auf einer Schotterstraße, sogar wenn Kieselsteinchen oder dergleichen auf der Straße durch diese Abschnitte aufgenommen werden, der Gummi hierherum nicht beschädigt. Es kann somit ein dauerhafter elastischer Schuh erhalten werden.
- Fig. 1 ist eine Querschnittsansicht eines ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung, die einen Teil des Raupenbandes zeigt, das eine Anzahl von Raupenschuhen aufweist, wobei einer mit der Straßenoberfläche in Kontakt ist und ein anderer in einer eintauchenden Position ist;
- Fig. 2 ist eine Querschnittsansicht eines keinen Teil der Erfindung darstellenden Ausführungsbeispiels, die ein der Fig. 1 ähnliches Teil hiervon zeigt;
- Fig. 3 ist eine Querschnittsansicht eines dritten Ausführungsbeispiels dieser Erfindung, die einen Teil hiervon ähnlich der Fig. 1 zeigt; und
- Fig. 4 ist eine Querschnittsansicht eines konventionellen Raupenbandes, wobei dargestellt ist, daß eines mit der Straßenoberfläche in Kontakt ist und ein anderes in einer eintauchenden Position ist.
- Die vorliegende Erfindung wird nun im Detail unter Bezugnahme zu dem Ausführungsbeispiel des in den Fig. 1, 2 und 3 gezeigten Raupenschuhs beschrieben.
- In Fig. 1 sind die Teile oder Elemente des Raupenschuhs, die denen in Fig. 4 entsprechen, mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
- Die Oberfläche des elastischen Schuhs 12 dieses Raupenschuhs 10 ist an Positionen, an denen zwischen der vertikalen Seitenflächen 14, die an den entsprechenden Enden in Bewegungsrichtung angeordnet sind, und der Grundkontaktfläche 15, die bezüglich der Bewegungsrichtung horizontal ist, mit abgefasten Oberflächen 16 versehen, das heißt auf den Oberflächen (die oberen Abschnitte der Vorkragungen 11a), die den in der vertikalen Richtung, gegen die Grundkontaktfläche projizierten Flächen der Vorkragung 11a entsprechen, vorausgesetzt, daß die Vorkragungen 11a des Metallschuhs 11 in der vertikalen Richtung projizierte Flächen oder Oberflächen haben.
- Die Neigung oder Inklination der abgefasten Oberfläche 16 sollte bezüglich einer Gummidicke des elastischen Schuhs 12 in solch einer Weise geeignet festgelegt sein, daß an einer Position des Endgliedeintauchwinkels θ ein zwischen der abgefasten Oberfläche 16 und der Straßenoberfläche 15 (d. h. der horizontalen Oberfläche) definierter Winkel α 0 bis 30º, bevorzugtermaßen 5 bis 15º, ist.
- Angenommen, daß die Neigung der abgefasten Oberfläche 16 nach unten bezüglich der Straßenoberfläche 50 verläuft, ist der Neigungswinkel α positiv, und wenn sie nach oben bezüglich der Straßenoberfläche 50 verläuft, ist der Neigungswinkel α negativ.
- Wenn der Neigungswinkel α negativ ist und wenn Kieselsteinchen oder dergleichen auf der Straße in dem verbleibenden Spalt zwischen der abgefasten Oberfläche 16 und der Straßenoberfläche 50 vorhanden sind, wird die abgefaste Oberfläche 16 dem Gewicht dieses Raupenfahrzeugs unterworfen und aufgrunddessen wird in einigen Fällen der elastische Schuh beschädigt. Andererseits, wenn der Neigungswinkel α größer ist als 30º, wenn der entsprechende Endabschnitt des elastischen Schuhs 12 in der Bewegungsrichtung mit der Straßenoberfläche 50 in Kontakt kommt, wird eine Dehnungsbeanspruchung, die auf den elastischen Schuh 12 ausgeübt wird, durch eine Scherkraft vergrößert.
- Obwohl bei der oben erwähnten ersten Ausführungsform die Grundkontaktoberfläche 15 des elastischen Schuhs 12 eine flache Oberfläche, wie in der Fig. 1 gezeigt, aufweist, kann sie auch als eine konvexe Oberfläche geformt sein. Außerdem kann der elastische Schuh 12 mit Quernuten an der vertikal projizierten Fläche der zentralen Vorkragung 11b versehen sein.
- Da die anderen Abschnitte des in der Fig. 1 gezeigten Raupenschuhs die gleichen sind, wie die der in Fig. 4 gezeigten, werden detaillierte Erläuterungen hierzu weggelassen.
- Gemäß der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform, da der Raupenschuh 10 wie oben erwähnt ausgebildet ist, kommt zum Zeitpunkt des Endgliedeintauchwinkels θ der elastische Schuh 12 zuerst mit dem Endabschnitt A der Grundkontaktfläche 15 mit der Bodenfläche in Kontakt (d. h. der Zwischenpunkt an der abgefasten Oberfläche 16). Das bedeutet, daß die entsprechenden Endabschnitte des elastischen Schuhs 12 in Bewegungsrichtung, d. h. die vertikal projizierte Fläche der entsprechenden Vorkragung 11a, auf der die abgefaste Oberfläche 16 geformt ist, kommt nicht mit der Bodenoberfläche in Kontakt. Aufgrunddessen werden diese Abschnitte einer größeren Druckbeanspruchung als einer Scherbeanspruchung ausgesetzt und somit wird eine durch die Scherkraft begingte Dehnungsbeanspruchung beträchtlich reduziert.
- Deshalb wird während der Bewegung auf einer Schotterstraße der Gummi hierum nicht beschädigt, sogar wenn Kieselsteinchen oder dergleichen auf der Straße durch die Seitenfläche 14 des elastischen Schuhs 12 aufgenommen (snapped) werden.
- Wenn die Neigung oder der Neigungswinkel α der abgefasten Oberfläche 160 bis 30º beträgt, kann eine Dehnungsbeanspruchung, die auf den elastischen Schuh 12 ausgeübt wird, auf einen minimalen Wert reduziert werden. Ebenso kann die Grundkontaktoberfläche 15 des elastischen Schuhs 12 als konvexe Oberfläche geformt sein, obwohl bei der oben erwähnten ersten Ausführungsform die Grundkontaktoberfläche 15 des elastischen Schuhs 12 eine flache Oberfläche, wie in der Fig. 1 gezeigt, hat. In diesem Fall wird die Spannungskonzentration an dem zentralen Abschnitt des elastischen Schuhs 12 sehr stark reduziert werden und deshalb wird eine Beschädigung um den Gummi eliminiert werden.
- Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform, wobei die Teile oder Elemente des Raupenschuhs, die denen in den Fig. 1 bis 4 entsprechen, mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind. Die Oberfläche des elastischen Schuhs 12 dieses Raupenschuhs 10 ist mit abgestuften Abschnitten an Positionen von Überschneidungen zwischen den vertikalen Seitenflächen 24, die an den entsprechenden Enden in Bewegungsrichtung angeordnet sind, und der Grundkontaktoberfläche 25, die bezüglich der Bewegungsrichtung horizontal ist, versehen. Mit anderen Worten: auf den Oberflächen (die oberen Abschnitte der Vorkragungen 11a) des elastischen Schuhs 22, die den in der vertikalen Richtung, gegen die Grundkontaktfläche 25 projizierten Flächen der Vorkragungen 11a entsprechen, vorausgesetzt, daß die Vorkragungen 11a des Metallschuhs 11 in vertikaler Richtung projizierte Flächen oder Oberflächen haben, sind die abgestuften flachen Oberflächen 26, die eine Höhe niedriger als die der Grundkontaktoberfläche 25 an dem zentralen Abschnitt hiervon in Bewegungsrichtung haben, geformt.
- Es ist vorteilhaft, daß die Gummidicke t des gestuften Abschnitts 26 des elastischen Schuhs 22 an den vertikal projizierten Flächen der Vorkragung 11a gleich oder niedriger ist als eine Weite w der Vorkragungen 11a an dem oberen Abschnitt hiervon, bevorzugtermaßen gilt t ≤ w.
- Wenn die Gummidicke t größer ist als die Weite w des oberen Vorkragungsabschnitts, wird die Schersteifigkeit um den gestuften Abschnitt 26 vergrößert werden und deshalb werden während der Bewegung auf einer Schotterstraße Kieselsteinchen oder dergleichen auf der Straße leicht durch die Seitenfläche 24 des elastischen Schuhs 22 aufgenommen und der Gummi hierum wird leicht beschädigt werden.
- Es wird bevorzugt, daß der elastische Schuh 22 solch einen Querschnitt an dem Ende der Grundkontaktoberfläche 25 hat, das heißt ein Schnittpunkt B, der durch die gestufte Oberfläche 26 des elastischen Schuhs 22, der an der vertikal projizierten Fläche der Vorkragung 11a geformt ist, und der Grundkontaktfläche 25 an dem Mittelabschnitt hiervon in Bewegungsrichtung definiert ist, näher zu der Grundoberfläche 50 liegt, als ein Endabschnitt der gestuften Oberfläche 26 zum Zeitpunkt des Endgliedeintauchwinkels θ.
- Die Grundkontaktoberfläche 25 des elastischen Schuhs 22 kann auch als konvexe Oberfläche geformt sein, obwohl bei der oben erwähnten zweiten Ausführungsform diese eine flache Oberfläche hat. Außerdem kann der elastische Schuh 22 mit Quernuten an der vertikal projizierten Fläche des Mittelabschnitts 11b in der gleichen Weise wie bei der ersten Auführungsform versehen sein.
- Da die anderen Abschnitte des in Fig. 2 gezeigten Raupenschuhs die gleichen sind wie die in den Fig. 1 bis 4 gezeigten, werden detaillierte Erläuterungen hierzu weggelassen.
- Gemäß der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform, da der Raupenschuh 10 wie oben erwähnt aufgebaut ist, kommt zu der Zeit des Endgliedeintauchwinkels θ der gestufte Abschnitt 26 des elastischen Schuhs 22, der an der vertikal projizierten Fläche der entsprechenden Vorkragung 11a der entsprechenden Endabschnitte des Metallschuhs 11 in Bewegungsrichtung geschaffen ist, nicht in Kontakt mit der Grundoberfläche, aber die Bodenoberfläche 25, die höher ist als der gestufte Abschnitt 26, kommt in Kontakt mit der Grundoberfläche. Die Grundkontaktoberfläche 25 ist jedoch derart geformt, daß sie sich in den mittleren Bereich des elastischen Schuhs 22 und weg von der vertikal projizierten Fläche der entsprechenden Vorkragung 11a erstreckt und deshalb werden diese Abschnitte mehr einer Druckbeanspruchung als einer Scherbeanspruchung unterworfen.
- Deshalb wird nur eine sehr kleine oder fast keine Dehnungsbeanspruchung auf den eingetauchten Endabschnitt des elastischen Schuhs 12, beinhaltend den abgestuften Abschnitt 26 zwischen der Seitenfläche 24 und der Grundkontaktoberfläche 25, ausgesetzt. Deshalb wird während der Bewegung auf einer Schotterstraße der Gummi hierum nicht beschädigt werden, sogar wenn Kieselsteinchen oder dergleichen auf der Straße durch den Endabschnitt des elastischen Schuhs 22 aufgenommen werden.
- Insbesondere kann eine Dehnungsbeanspruchung, die auf den elastischen Schuh 22 ausgeübt wird, auf einen Minimalwert reduziert werden, wenn die Gummidicke t des gestuften Abschnitts 26 des elastischen Schuhs 22 an den vertikal projizierten Flächen der Vorkragung 11a gleich oder geringer ist als die Weite w der Vorkragungen 11a an dem oberen Abschnitt hiervon.
- Auch wenn die Grundkontaktoberfläche 25 des elastischen Schuhs 22 eine konvexe Oberfläche hat, wird die Spannungskonzentration in dem zentralen Abschnitt des elastischen Schuhs 22 stark reduziert werden und deshalb eine Beschädigung des Gummis um die Grundkontaktoberfläche 25 eliminiert werden.
- Fig. 3 zeigt eine zweite Ausführungsform dieser Erfindung. In Fig. 3 sind die Teile oder Elemente des Raupenschuhs, die den in den Fig. 1, 2 und 4 gezeigten entsprechen, mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
- Die Oberfläche des elastischen Schuhs 32 dieses Raupenschuhs ist mit Quernuten 37 versehen an Positionen weg von den oberen Abschnitten der Vorkragungen 11a der entsprechenden Enden des Metallschuhs 11 in Bewegungsrichtung und hin zu dem zentralen Abschnitt in Bewegungsrichtung. Die Tiefe der Nuten 37 ist kleiner als die Höhe der Vorkragungen 11a. Mit anderen Worten: Der Grund der Nuten 37 ist von dem Grundkontaktabschnitt 35 weiter entfernt als die Oberseite der Vorkragungen 11a.
- Somit ist der elastische Schuh 32 durch solche Nuten 37 unterteilt in den Grundkontaktabschnitt 35, der sich von den Nuten 37 gegen den Zentralabschnitt in der Bewegungsrichtung erstreckt, und den Seitenkantenabschnitt 36, der sich von den Nuten 37 erstreckt, um die Vorkragungen 11a zu bedecken. Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform ist der Grundkontaktabschnitt 35 mit einer flachen Grundkontaktoberfläche 35a versehen.
- Der elastische Schuh 32 hat solch einen Querschnitt, daß die Höhe der Seitenabschnitte 36 des elastischen Schuhs 32 geringer ist als die Höhe des Grundkontaktabschnitts 35 und zum Zeitpunkt des Endgliedeintauchwinkels θ ist der Endpunkt C der Grundkontaktoberfläche 35a des Grundkontaktabschnitts 35 der Straßenoberfläche 50 näher als das obere Ende der Seitenkantenabschnitte 36.
- Bei der oben erwähnten zweiten Ausführungsform kann die Grundkontaktoberfläche 35a des elastischen Schuhs 32 auch als konvexe Oberfläche geformt sein, obwohl diese eine flache Oberfläche hat. Außerdem kann der elastische Schuh 32 mit Quernuten (nicht gezeigt) an der vertikal projizierten Fläche des Mittelabschnitts 11b in der gleichen Weise wie die erste und zweite Ausführungsform versehen sein.
- Da die anderen Abschnitte des in Fig. 3 gezeigten Raupenschuhs die gleichen sind wie die der in den Fig. 1, 2 und 4 gezeigten, werden detaillierte Erläuterungen hierzu weggelassen.
- Gemäß der in Fig. 3 gezeigten zweiten Ausführungsform kommt, da der Raupenschuh 10 wie oben erwähnt aufgebaut ist, zum Zeitpunkt des Endgliedeintauchwinkels θ der Seitenkantenabschnitt 36 des elastischen Schuhs 32 nicht mit der Bodenfläche in Kontakt, aber der Grundkontaktabschnitt 35, der durch die Quernut 37 hiervon beabstandet ist, kommt mit der Straßenoberfläche 50 in Kontakt. Der Grundkontaktabschnitt 35 ist jedoch so geformt, um sich in den mittleren Bereich des elastischen Schuhs 32 und weg von der entsprechenden Vorkragung 11a zu erstrecken, und deshalb werden diese Abschnitte mehr einer Druckbeanspruchung als einer Scherbeanspruchung unterworfen.
- Deshalb wird nur eine sehr kleine oder fast keine Dehnungsbeanspruchung auf die eingetauchte Seite des elastischen Schuhs 32, beinhaltend den Seitenkantenabschnitt 36 und den Grundkontaktabschnitt 35, ausgeübt. Sogar wenn Kieselsteinchen oder dergleichen auf der Straße durch den Seitenkantenabschnitt 36 oder den Grundkontaktabschnitt 35 während der Bewegung auf einer Schotterstraße einklemmt werden, wird deshalb der Gummi hierum nicht beschädigt.
- Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform kann die Gummidicke an dem Seitenkantenabschnitt 36 und dem Grundkontaktabschnitt 35 des elatischen Schuhs in derart verschiedener Weise ausgewählt werden, daß das obere Ende der Seitenkantenabschnitte 36 der Straßenoberfläche 50 zum Zeitpunkt des Endgliedeintauchwinkels θ näher ist als der Endpunkt C der Grundkontaktoberfläche 35a.
- In diesem Fall kommt der Seitenkantenabschnitt 36 des elastischen Schuhs 32 vor dem Grundkontaktabschnitt 35 mit der Grundoberfläche 50 in Kontakt. Jedoch, sogar wenn der Gummi um den Seitenkantenabschnitt 36 aufgrund der Scherbeanspruchung beschädigt wurde, würde der Gummi des Grundkontaktabschnitts 36 durch die Quernut 37 geschützt werden und deshalb eine Beschädigung verhindert werden. Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform kann, obwohl der Seitenkantenabschnitt 36 durch den relativ dünnen Gummi des elastischen Schuhs bedeckt ist, der Gummi an diesem Abschnitt entfernt werden, so daß der obere Abschnitt der Vorkragungen 11a freiliegt.
- Auch wenn die Grundkontaktoberfläche 35a des elastischen Schuhs 22 ein konvexe Oberfläche hat, wird die Spannungskonzentration in dem zentralen Abschnitt der Grundkontaktoberfläche 35a stark reduziert werden und deshalb wird eine Beschädigung des Gummis um den Grundkontaktabschnitt 35 eliminiert werden.
- Es soll durch Fachleute verstanden werden, daß die vorhergehende Beschreibung sich nur auf Ausführungsformen der offenbarten Erfindung nach den Ansprüchen 1 bis 6 bezieht.
Claims (6)
1. Raupenschuh, der an einem mit einer endlosen Raupe
versehenen Fahrzeug verwendet wird, wobei der
Raupenschuh (10) eine Grundkontaktseite aufweist und
einen beispielsweise aus Eisen oder dergleichen
hergestellten Metallschuh (11), der integral mit
zumindest zwei Vorkragungen (11a) versehen ist, die zu
der entlang einer Bewegungsrichtung des Raupenschuhs
angeordneten Grundkontaktseite hin vorstehen, und einen
beispielsweise aus Gummi oder dergleichen hergestellten
elastischen Schuh (12) umfaßt, der an dem Metallschuh an
der Grundkontaktseite integral angeformt ist und diesen
umschließt, wobei der elastische Schuh senkrechte, an
den in Bewegungsrichtung jeweiligen Enden angeordnet
Seitenflächen (14) und eine Grundkontaktfläche (15)
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß
vorausgesetzt, daß die Vorkragungen in vertikaler
Richtung projizierte Flächen haben, der elastische Schuh
an einer mit einer vertikal projizierten Fläche von
einer der vorhergehenden Vorkragungen übereinstimmenden
Stelle mit zumindest einer abgefasten Oberfläche (16)
versehen ist, und
ein Schnittpunkt (A) zwischen der Grundkontaktfläche
(15) und der abgefasten Oberfläche (16) näher an einem
Mittelabschnitt des elastischen Schuhs liegt als die
projizierte Fläche der Vorkragung (11a).
2. Raupenschuh nach Anspruch 1, bei dem eine Neigung oder
Inklination der abgefasten Oberfläche (16) bezüglich
einer Gummidicke des elastischen Schuhs in solch einer
Weise festgelegt ist, daß, in der Stellung des
Endgliedeintauchwinkels (θ) ein zwischen der abgefasten
Oberfläche und der Straßenoberfläche definierter Winkel
(α) 0 bis 30º beträgt.
3. Raupenschuh nach Anspruch 1, bei dem der elastische
Schuh (11) an den vertikal projizierten Flächen der
jeweiligen Vorkragungen (11a) entsprechenden Stellen mit
zwei abgefasten Oberflächen (16) versehen ist.
4. Raupenschuh, der an einem mit einer endlosen Raupe
versehenen Fahrzeug verwendet wird, wobei der
Raupenschuh (10) eine Grundkontaktseite aufweist und
einen beispielsweise aus Eisen oder dergleichen
hergestellten Metallschuh (11), der integral mit
zumindest zwei Vorkragungen (11a) versehen ist, die zu
der entlang einer Bewegungsrichtung des Raupenschuhs
angeordneten Grundkontaktseite hin vorstehen, und einen
beispielsweise aus Gummi oder dergleichen hergestellten
elastischen Schuh (32) umfaßt, der an dem Metallschuh
(11) an der Grundkontaktseite integral angeformt ist und
diesen umschließt, wobei der elastische Schuh (32)
senkrechte, an den in Bewegungsrichtung jeweiligen Enden
angeordnete Seitenflächen und eine Grundkontaktfläche
(35) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß
der elastische Schuh (32) in Bewegungsrichtung an einer
von einem oberen Abschnitt von zumindest einer der
vorhergehenden Vorkragungen (11a) beabstandeten und hin
zu einem Mittelabschnitt liegenden Stelle mit einer
Quernut (37) versehen ist, und die Quernut (37) eine
Tiefe hat, die kleiner ist als eine Höhe der
Vorkragungen (11a).
5. Raupenschuh nach Anspruch 4, bei dem der elastische
Schuh (32) einen derartigen Querschnitt besitzt, daß
beim Endgliedeintauchwinkel (θ) ein Endpunkt (C) der
Grundkontaktfläche (35) näher an der Straßenoberfläche
liegt als ein oberes Ende (C') eines
Seitenkantenabschnitts, der durch die Quernut von der
Grundkontaktfläche beabstandet ist.
6. Raupenschuh nach Anspruch 4, bei dem der elastische
Schuh in Bewegungsrichtung an jeweiligen von den
jeweiligen oberen Abschnitten der Vorkragungen
beabstandeten und hin zu einem Mittelabschnitt liegenden
Stellen mit zwei Quernuten (37) versehen ist.
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1992
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