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Die WO-A-8 912 558 zeigt ein mobiles Gerät, mit einer
Gruppe von vorderen Bewegungsorganen und einer Gruppe von
hinteren Bewegungsorganen, wobei die Bewegungsorgane einer
jeden Gruppe an Gruppen von vorderen bzw. hinteren
Hydraulikmotoren angehängt sindl die mit ersten und zweiten
Hauptverbindungen versehen sind, und die mit einer
Hauptpumpe verbunden sind, während die hintere Gruppe von
Hydraulikmotoren einen ersten und einen zweiten Hubraum
aufweist, die voneinander getrennt sind, wobei die ersten
Hauptverbindungen der vorderen Gruppe der Hydraulikmotoren
und des ersten Hubraums der hinteren Gruppe der
Hydraulikmotoren parallel ausgehend von der Hauptpumpe
durch erste Stücke der Zuführleitung verbunden sind, wobei
diese selbst mit der Hauptpumpe verbunden sind, und wobei
der Hubraum der vorderen Gruppe der Hydraulikmotoren
geeignet ist, die vorderen Bewegungsorgane mit einer
linearen Geschwindigkeit anzutreiben, die gleich jener
Antriebsgeschwindigkeit der hinteren Bewegungsorgane durch
den zweiten Hubraum der hinteren Gruppe der
Hydraulikmotoren ist.
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In diesem bekannten Gerät, wenn die verschiedenen Motoren
angetrieben werden, dies durch einen parallelen
Zuführkreis, was zu der Konfiguration führen kann, bei der
eine der Bewegungsorgangruppen am Boden gleitet, speist das
von der Hauptpumpe zurückgeförderte Fluid nur mehr die, die
mit den Bewegungsorganen, die durchrutschen, gekoppelt
sind, was zum Stillstand des Gerätes führt.
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Die US-A-3 250 340 sieht eine Anordnung vor, die erlaubt,
den Nachteil des Durchrutschens zu beheben, unter Erzeugung
der Fluidzufuhr der hinteren Motoren durch das Fluid, das
von den vorderen Motoren kommt.
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Diese Anordnung des Standes der Technik weist jedoch einen
Nachteil auf: das Antriebsmoment der Hinterräder ist
wenigstens gleich dem Antriebsmoment der vorderen Räder,
was manchmal als nicht ausreichend angesehen wird.
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Die Erfindung versteht sich, die festgestellten
Unvollkommenheiten zu überwinden, unter Vorschlagen einer
Lösung, die gleichzeitig die Risiken des Durchrutschens
oder Ausrutschens vermeidet und die Wahl der Werte der
Antriebsmomente der verschiedenen Bewegungsorgangruppen
ermöglicht.
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Hierzu ist in dem als erstes beschriebenen Gerät
erfindungsgemäß die erste Hauptverbindung des zweiten
Hubraums der hinteren Gruppe der Hydraulikmotoren von jener
des ersten Hubraums der hinteren Gruppe von
Hydraulikmotoren getrennt und durch eine Verbindungsleitung
mit der zweiten Hauptverbindung der vorderen Gruppe der
Hydraulikmotoren verbunden ist, und die erste
Hauptverbindung des ersten Hubraums der hinteren Gruppe der
Hydraulikmotoren direkt mit der Hauptpumpe verbunden ist,
ohne daß ein Hubraum der vorderen Gruppe von
Hydraulikmotoren in Reihe zwischen der Hauptpumpe und dem
ersten Hubraum der hinteren Gruppe der Hydraulikmotoren
verbunden ist.
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Die zusätzlichen folgenden Anordnungen sind von
vorteilhafter Ausgestaltung:
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- ein Zweistellungsverteiler ist an dem ersten Stück der
Zuführleitung des ersten Hubraums der hinteren Gruppe der
Hydraulikmotoren angeordnet, und stellt in seiner ersten
Stellung die Kontinuität bzw. den Durchlaß des ersten
Stücks der Zuführleitung her, und unterbricht in seiner
zweiten Stellung die Kontinuität bzw. den Durchlaß des
ersten Stücks der Zuführleitung;
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- das Gerät weist eine Ausflußleitung auf, die mit den
zweiten Hauptverbindungen der hinteren Gruppe der
Hydraulikmotoren verbunden ist, und eine Umgehungsleitung
auf, die die Ausflußleitung mit dem Zweistellungsverteiler
verbindet, der in seiner ersten Stellung die
Umgehungsleitung schließt, und der in seiner zweiten
Stellung die Umgehungsleitung mit dem Abschnitt des ersten
Stücks des Zuführleitung verbindet, die in ständiger
Verbindung mit der ersten Hauptverbindung des ersten
Hubraums der hinteren Gruppe der Hydraulikmotoren steht;
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- das Gerät weist eine Überlaufflüssigkeitsquelle auf, mit
der, durch eine Überlaufleitung, die Verbindungsleitung
verbunden ist, wobei eine Einwegklappe an der
Überlaufleitung angeordnet ist und den Hindurchtritt eines
Fluids von der Überlaufflüssigkeitsquelle zu der
Verbindungsleitung erlaubt, und eine Abflußleitung auf, die
mit den zweiten Hauptverbindungen der ersten und der
zweiten Hubräume der hinteren Gruppe der Hydraulikmotoren
verbunden ist, mit der eine Ablaßleitung verbunden ist, die
darüber hinaus mit der Verbindungsleitung verbunden ist,
während eine Ablaßklappe des Schutzes gegen Überdrücke an
der Ablaßleitung angeordnet ist;
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- das Gerät weist eine Ausflußleitung, die mit den zweiten
Hauptverbindungen der hinteren Gruppe der Hydraulikmotoren
verbunden ist, eine Richtungssteuerung und eine
Ausgleichsleitung auf, die die Verbindungsleitung mit der
Ausflußleitung verbindet, während ein Verteiler mit
zunehmender Öffnung an dieser Ausgleichsleitung angeordnet
ist, normalerweise in eine erste Stellung gesetzt ist, in
der er den Durchfluß der Ausgleichsleitung unterbricht und
mit einer Regelungsvorrichtung seiner Position versehen
ist, die an der Richtungssteuerung angehängt ist, wobei
jene die zunehmende Öffnung des Verteilers mit zunehmender
Öffnung steuert, derart, daß bei einer Kurve des Geräts der
kontrollierte Fluiddurchfluß von der Verbindungsleitung
oder zu dieser ermöglicht wird.
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Der Hauptvorteil der Erfindung besteht in der Einfachheit
und in der Wirksamkeit der vorgeschlagenen Einrichtungen,
die unter Eliminieren der Rutschgefahr darüber hinaus ein
vorteilhaftes Verhältnis des Moments auf die
Bewegungsorgane schafft, aus dem Gleiten mit dem Boden.
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Die Erfindung wird besser verständlich und die weiteren
Eigenschaften und ihre Vorteile ergeben sich während der
Beschreibung von Ausführungsbeispielen. selbstverständlich
werden die Beschreibung und die Zeichnungen nur
angabenmäßig und nicht einschränkend gegeben.
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Es wird Bezug genommen auf die beigefügten Zeichnungen, in
denen:
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- die Figuren 1 und 2 die Zuführkreise der vorderen und
hinteren Motorgruppen der beiden getrennten
Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Geräts darstellen;
und
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- die Figur 3 den entsprechenden Kurvenverlauf bildet,
unter Präzisierung einer Ausführungsform eines den Kreis
der Figur 2 bildenden Elements.
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Der Kreis von Figur 1 betrifft den Antrieb der Vorderräder
1 und der Hinterräder 2 eines beweglichen Geräts mit Hilfe
hydraulischer Motoren 3 bzw. 4.
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Die Gruppen von hinteren Hydraulikmotoren 4, die mit jeder
Gruppe von Hinterrädern gekoppelt sind, rechts und links,
haben zwei getrennte Hubräume, die durch die Motoren 4A, 4B
schematisiert dargestellt sind. Der Wert eines jeden
zweiten Zylinders eines Motors 4B ist C4B und ebenfalls
gleich dem Hubraum C3 eines jeden Motors 3:
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C4B = C3.
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Der Wert C4A eines jeden ersten Hubraums eines Motors 4A
ist, was die vorliegende Erfindung betrifft, unabhängig vom
Wert C4B.
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Alle Motoren sind reversibel bzw. umkehrbar und sind mit
zwei Hauptverbindungen: 31, 32 der Motoren 3; 41A, 42A der
Motoren 4A; und 41B, 42B der Motoren 4B versehen.
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Die Durckfluidzufuhr der verschiedenen Motoren wird durch
eine Pumpe mit variabler Pumpleistung 5 geschaffen, die
ebenfalls mit zwei Hauptleitungen 51, 52 versehen ist. Eine
Leitung 6 verbindet eine Leitung 7, die mit der Verbindung
31 eines jeden Motors 3 verbunden ist, mit einer Leitung
10, die selbst mit der Verbindung 51 der Pumpe verbunden
ist. Eine Leitung 8 verbindet eine Leitung 9, die mit der
Verbindung 41A eines jeden Motors 4A verbunden ist mit der
Leitung 10. Eine Verbindungsleitung 11 verbindet die
Verbindung 32 des Motors 3, der an dem vorderen linken Rad
angehängt ist mit der Verbindung 41B des Motors 4B, der an
dem hinteren rechten Rad angehängt ist. Auf ähnliche Weise
verbindet eine weitere Verbindungsleitung 11 die Verbindung
32 des Motors 3, der am vorderen linken Rad angehängt ist,
mit dem Verbinder 41B des Motors 4B, der am hinteren linen
Rad angehängt ist. Leitungen 12A, 12B, die an den
Verbindungen 42A, 42B der Motoren 4A bzw. 4B angeklemmt
sind, sind mit Leitungen 13 verbunden, die selbst durch
eine Leitung 14 mit der Verbindung 52 der Pumpe 5 verbunden
sind.
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Es wird darauf hingewiesen, daß das Gerät entweder mit
Rädern 1 und 2, wie im beschriebenen Ausführungsbeispiel
versehen ist, oder auf allgemeinere Weise mit vorderen
Bewegungsorganen 1 und hinteren Bewegungsorganen 2 versehen
ist, die aus Rädern, Ketten oder dergleichen gebildet sind.
Die Hubräume C3 und C4B sind auf sehr allgemeine Weise
proportional und derart gewählt, daß wenn sie durch
Fluidraten von gleichem Wert gespeist werden, die Motoren
3, 4B die Bewegungsorgane 1, 2 mit gleichen linearen
Geschwindigkeiten antreiben.
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Der Kreis von Figur 2 bezieht sich auf ein Gerät mit drei
Rädern oder Rädergruppen, allgemeiner auf drei Gruppen von
Bewegungsorganen: einem vorderen Rad 101, und zwei
Hinterrädern 102, rechts und links. Ein Hydraulikmotor 103
mit dem Hubraum C103 ist an ein Vorderrad 101 angehängt und
weist zwei Hauptverbindungen oder Hauptverbinder 131, 132
auf. Gruppen von Hydraulikmotoren 104 sind mit den
Hinterrädern 102 verbunden und weisen jeweils einen Motor
104A mit dem Hubraum C104A, und einen Motor 104B mit dem
Hubraum C104B auf. Die Hubräume C103 und C104B sind
proportional und derart ausgewählt, daß sie von gleichen
Fluidraten oder -mengen gespeist werden, wobei die Motoren
103 einerseits und die Motoren 104B andererseits
zusammengenommen die Bewegungsorgane 101, 102 mit gleichen
linearen Geschwindigkeiten antreiben. Im beschriebenen
Ausführungsfalle, unter der Annahme, daß die Räder 101 und
102 gleichen Umfang haben, sind die Hubräume C103 und
2xC104B gleich:
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C103 = (C104B) x 2
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Die Motoren sind reversibel und mit zwei Hauptverbindern
versehen: 131, 132 des Motors 103; 141A, 142A der Motoren
104A; und 141B, 142B der Motoren 104B.
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Die Zufuhr von Druckfluid zu den verschiedenen Motoren wird
durch eine Pumpe mit variabler Durchflußrate 105
geschaffen, die ebenfalls mit zwei Hauptverbindern 151, 152
versehen ist. Eine Leitung 106 verbindet den Verbinder 131
des Motors 103 mit einer Leitung 110, die selbst mit einem
Verbinder 151 der Pumpe verbunden ist. Eine Leitung 208
verbindet eine Leitung 109, die mit dem Verbinder 141A
eines jeden Motors 104A verbunden ist, mit einem
Zweistellungsverteiler 15, wobei eine Leitung 108 darüber
hinaus den Verteiler 15 mit zwei Positionen mit der Leitung
110 verbindet. Eine Verbindungsleitung 111 verbindet den
Verbinder 132 des Motors 103, der am vorderen Rad angehängt
ist, mit zwei Leitungen 211, die selbst an den Verbindungen
141B der Motoren 104B angeschlossen sind. Leitungen 112A,
112B, die an den Verbindern 142A, 142B der Motoren 104A
bzw. 104B angeschlossen sind, sind mit Leitungen 113
verbunden, die selbst durch eine Leitung 114 mit dem
Verbinder 152 der Pumpe 105 verbunden sind.
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Eine Leitung 16 verbindet die Leitung 114 mit dem Verteiler
15 mit zwei Stellungen. Eine Leitung 17 verbindet eine der
Leitungen 211 mit der Leitung 114, wobei eine
Ausbringklappe 18 an der Leitung 17 angeordnet ist.
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Ein Verteiler 19 mit progressiver Öffnung ist ebenfalls
vorgesehen, wobei er durch Leitungen 20, 21 mit den
Leitungen 111 bzw. 114 verbunden ist, und mit einem
Einstellungsorgan seiner Position versehen ist. Das Gerät
weist eine Richtungssteuerung 23 des lenkenden Rades 101
auf, wobei es mit einer Steuervorrichtung 24 des
Regelungsorgans 22 verbunden ist (25), wobei die
Vorrichtung 24 die Korrespondenz bzw. den Zusammenhang,
beispielsweise entlang der Kurve D der Figur 3, zwischen
dem Einschlagwinkel A des Vorderrads 101 und dem
Hindurchtrittsabschnitt S des Verteilers mit zunehmender
Öffnung 19 und auch der Rate Q, die durch den Verteiler mit
zunehmender Öffnung 19 laufen muß, schafft. Der Ausgang der
Vorrichtung 24 ist mit dem Regelungsorgan 22 verbunden
(26). Auf der Kurve D können Werte V entnommen werden, die
der Bewegungsgeschwindigkeit des Geräts entsprechen. In der
Kurve der Figur 3 sind die verwendeten Einheiten: die Grade
für den Winkel A; die Quadratmillimeter für S; die Liter
pro Minute für Q; und die Kilometer pro Stunde für V.
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Eine Überlaufflüssigkeitspume 27 ist mit ihrer
Ansaugleitung 28 mit einem Fluidreservoir 29 verbunden und
mit ihrer Rücklaufleitung 30 mit der Leitung 111 verbunden.
Eine Einwegklappe 231 ist an der Leitung 30 angeordnet und
erlaubt den Hindurchtritt des Fluids der
Überlaufflüssigkeitspumpe 27 zur Leitung 111. Die Leitungen
231, 232 verbinden die Leitung 30 den Verbindern 108, 104,
wobei Einwegklappen 233, 234 an den Leitungen 231, 232
angeordnet sind und den Hindurchtritt des Fluids der
Leitung 30 zu den Leitungen 108 bzw. 114 ermöglichen. Die
Leitungen 235, 236 sind mit den Leitungen 231, 232
beiderseits von Einwegklappen 233 bzw. 234 verbunden.
Austragsklappen 237, 238 sind an Leitungen 235, 236
angeordnet, und erlauben die eventuelle Passage von Fluiden
zu der Leitung 30. Schließlich verbindet eine Leitung 239
den Bereich der Leitung 30, die zwischen der
Überlaufflüssigkeitspumpe 27 und der Einwegklappe 231
enthalten ist, mit dem Reservoir 29, wobei eine
Ausbringklappe 240 an der Leitung 239 angeordnet ist, und
den möglichen Hindurchtritt von Fluid zu dem Reservoir 32
ermöglicht.
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Die beiden Positionen des Verteilers 15 entsprechen:
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- die erste Stellung dem In-Verbindung-Setzen der Leitungen
108 und 208, und dem Verschließen der Leitung 16; und
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- die zweite Stellung dem In-Verbindung-Setzen der
Leitungen 16 und 208 und dem Verschließen der Leitung 108.
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Darüber hinaus, wenn das Gerät sich geradlinig bewegt,
isoliert der Verteiler 19 mit progressiver oder zunehmender
Öffnung die Leitung 20 von der Leitung 21. Demgegenüber,
wenn der Verwender des Geräts ddie Steuerung 23 der
Ausrichtung der Lenkenden Räder betätigt, und wenn sich das
Gerät in der Kurve nach rechts oder nach links bewegt, wird
es notwendig, entweder eine entsprechende Fluidmenge in die
Leitungen 111 und 211 hinzuzugeben, oder im Gegensatz dazu,
eine derartige Menge hreauszuziehen. Dies wird ermöglicht
durch die Öffnung des Verteilers 19 mit zunehmender
Öffnungd der, in Antwort auf den Impuls, der durch sein
Einstellorgan 22 empfangen wird und von der Vorrichtung 24
herrührt, die Verbindung zwischen den Leitungen 20 und 21
herstellt.
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Es muß darauf hingewiesen werden, daß dieses In-Verbindung-
Setzen zunehmend stattfindet, wobei daß der Querschnitt S
der Fluidpassage im Inneren des Verteilers 19 mit
progressiver Öffnung, zwischen den Leitungen 20 und 21,
einen variablen Wert hat, der vom Wert des Einschlagwinkels
A abhängt. Das Verbindungsgesetz zwischen dem Querschnitt
S, der der reduzierte Querschnitt einer hydraulischen
Verengung ist, und dern Winkel A, wird durch die klassische
Rechnung, die die genannte komplementäre Fluidmenge
definiert, geschaffen, und durch Beobachtung des wirklichen
Betriebs des Geräts verifiziert. Dieses Verhältnis ist
nicht Teil der eigentlichen Erfindung und ist im Bereich
der hydraulischen Getriebe oder Übertragungen bekannt.
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Die Betriebsweise der beschriebenen Geräte ist wie folgt.
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Eine Vorbemerkung besteht zunächst darin, die folgenden
Anordnungen zu beobachten:
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- es wird angenommen, daß die Vorwärtsbewegung des Geräts
von Figur 1 dem Zurückfluß des Druckfluids durch die Pumpe
5 in der Leitung 10 entspricht, sodann in den Leitungen 6,
7, 8 und 9, wobei das Zurückbringen der Pumpe 5 in der
Leitung 14 selbstverständlich erlaubt, den Rückwärtsgang zu
erreichen;
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- auf analoge Weise entspricht die Vorwärtsbewegung des
Geräts von Figur 2 dem Zurückfließen des Druckfluids durch
die Pumpe 105 in den Leitungen 110, 106 und 108, wobei das
Zurückfließen dieser Pumpe in der Leitung 114 das Erreichen
des Rückwärtsgangs erlaubt;
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- die Beschreibung der nachfolgend definierten
Betriebsweise wird angegeben unter der Annahme, daß sich
das Gerät vorwärts bewegt.
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Die Pumpe 5 des Geräts von Figur 1 treibt also das
Druckfluid in den Leitungen 10, 6, 7, 8 und 9 zurück. Die
vorderen Motoren 3 und hinteren Motoren 4A werden parallel
gespeist. Das Fluid, das aus den vorderen Motoren 3 durch
die Verbinder 32 entweicht, dient dazu, die Motoren 4B zu
speisen. Es muß nunmehr darauf hingewiesen werden, daß eine
exakte Synchronisation der Drehungen für jede Seite des
Geräts, rechts oder links des vorderen Motors 3 und des
hinteren Motors 4B besteht, dessen Hubräume gewählt wurden,
um gleiche lineare Geschwindigkeiten der entsprechenden
Räder 1 bzw. 2 zu erreichen, wobei beobachtet wird, daß die
Ausflußrate des Fluids des vorderen Motors 3, die gleich
der Zuführrate desselben Motors ist, die Zuführrate des
hinteren Motors 4B bildet, dank der Verbindungsleitung 11,
die die Ausbringverbindung 32 des vorderen Motors 3 mit der
Zuführverbindung 41B des hinteren Motors 4B verbindet.
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Diese Synchronisation der Drehbewegungen der vorderen 3 und
hinteren 4B Motoren vermeidet das Kapseln des einen oder
anderen, der mit einem Rad in Verbindung steht, der nicht
mehr am Boden anhaftet; verhindert somit die Festlegung
oder Immobilisation des Geräts durch Fluidentweichen, das
von der Pumpe 5 zurückgebracht wird in den Motor, der mit
einem zeitweise ohne Haftung vorliegenden Rad verbunden
ist; und schafft selbstverständlich die Synchronisation der
Drehungen der Vorderräder 1 und der Hinterräder 2.
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Keinerlei Antirutschventil ist notwendig, um dieses
Ergebnis zu erreichen.
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Grundlegend besitzt der Kreis von Figur 2 dieselbe
Basisbetriebsweise.
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Unter Annahme zunächst, daß der Verteiler 15 sich in seiner
ersten Stellung befindet und das Gerät sich geradlinig
bewegt mit der Unterbrechung der Verbindung der Leitungen
20, 21 durch den Verteiler 19 mit zunehmender Öffnung,
bemerkt man wohl, daß das Fluid, das aus dem vorderen Motor
103 über die Verbindung 132 entweicht, parallel die
hinteren Motoren 104B speist. Auch hier erzeugt die
Verbindungsleitung 111-211 die Synchronisation der
Drehungen der Motoren 103 und 104B, und der Vorderräder 101
und Hinterräder 102, die damit in Verbindung stehen.
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Da die Hauptpumpe 105 von veränderlicher Rate ist, ist es
notwendig, auf herkömmliche Weise ein mögliches Lecken der
Leitungen, sowohl der Zuführleitungen 106, 108, 208, 109
der vorderen Motore 103 und hinteren Motore 104A, oder das
Entweichen 112A-112B-113-114 des Fluids aus den hinteren
Motoren 104A und 104B vorzusehen, und ebenfalls den Schutz
gegen Überdrücke in den Leitungen vorzusehen. Die
Überlaufflüssigkeitspumpe 27, die Leitungen 30, 231, 232
und die Einwegklappen 233, 234 sowie die Leitungen 235, 236
und die Ausbringklappen 237, 238 ermöglichen dieses
Überfließen oder Lecken und diesen Schutz gegen Überdrücke
zu verwirklichen.
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Auf ähnliche Weise schaffen die Leitung 30 und die
Einwegklappe 231 einerseits, die Leitung 17 und die
Ausbringklappe 18 andererseits, das Überfließen und den
Schutz gegen Überdrücke, was das Fluid betrifft, das in den
Leitungen 111 und 211 enthalten ist, die die
Verbindungsleitung bilden, die den Verbinder 132 mit den
Verbindern 141B verbindet.
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Die Betriebsweise des Verteilers 19 mit zunehmender Öffnung
wurde bereits beschrieben.
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Es verbleibt nunmehr das Interesse des Verteilers mit zwei
Stellungen 15 zu zeigen, der nicht unverzichtbar, jedoch
vorteilhaft ist.
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Wenn das Gerät im Haupt falle verwendet wird, für das es
konzipiert ist, wird der Verteiler mit zwei Stellungen 15
in seine erste Stellung gesetzt und ermöglicht das
Erreichen des Betriebs, der oben beschrieben wurde, mit
einer parallelen Verteilung des zurückgebrachten Ausstoßes
durch die Pumpe 105 in den Eintrittsverbinder 131 des
vorderen Motors 103 und 141A der hinteren Motoren 104A. Die
Antriebsmomente der Räder sind groß mit dem Erreichen einer
vorbestimmten Geschwindigkeit.
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Demgegenüber ist beim Bewegen des Geräts auf der Straße
zwischen zwei Baustellen, das notwendige Moment geringer
als jenes der Bewegung auf den Baustellen, jedoch würde der
Verwender dagegen wieder das Erreichen einer größeren
Bewegungsgeschwindigkeit als jener auf den Baustellen
schätzen.
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Wenn das Gerät wie jenes von Figur 2, mit einem Verteiler
mit zwei Stellungen 15 versehen ist, erreicht die
Bedienungsperson durch Setzen dieses Verteilers 15 in seine
zweite Stellung die erwartete Betriebsweise. Tatsächlich
werden in dieser Ausführungsform die Verbinder 141A und
142A der hinteren Motoren 104A in Verbindung mittels der
Leitungen 109, 208 des Verteilers mit zwei Stellungen 15,
und der Leitungen 16, 114, 113 und 112A gesetzt. Die
hinteren Motoren 104A sind "bei Kurzschluß" nicht vom von
der Pumpe 105 zurückgebrachten Fluid gespeist, das somit
vollständig zum vorderen Motor 103 gelenkt wird. Für eine
vorbestimmte Rücklaufrate der Pumpe 105 drehen der vordere
Motor 103 und das ihm angehängte vordere Rad 101 mit einer
größeren Drehgeschwindigkeit als jene vorbestimmte
Drehgeschwindigkeit, die erhalten wird, wenn der Verteiler
mit zwei Stellungen 15 sich in seiner ersten Stellung
befindet. Das Gerät bewegt sich schneller vorwärts, mit
einem geringeren Antriebsmoment (das Moment der hinteren
Motoren 104A "bei Kurzschluß" ist gleich Null).
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Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen
Ausführungsformen beschränkt, sondern überdeckt im
Gegensatz hierzu alle Varianten, die auf sie angewendet
werden können, ohne den Rahmen der Ansprüche zu verlassen.