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DE69200499T2 - Verfahren zum Herstellen eines Glasgegenstandes. - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines Glasgegenstandes.

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DE69200499T2
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DE
Germany
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furnace
vacuum
glass particles
temperature
fine glass
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DE69200499T
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Toshio Danzuka
Masumi Ito
Ichiro Tsuchiya
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Sumitomo Electric Industries Ltd
Original Assignee
Sumitomo Electric Industries Ltd
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Publication date
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    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B20/00Processes specially adapted for the production of quartz or fused silica articles, not otherwise provided for
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B37/00Manufacture or treatment of flakes, fibres, or filaments from softened glass, minerals, or slags
    • C03B37/01Manufacture of glass fibres or filaments
    • C03B37/012Manufacture of preforms for drawing fibres or filaments
    • C03B37/014Manufacture of preforms for drawing fibres or filaments made entirely or partially by chemical means, e.g. vapour phase deposition of bulk porous glass either by outside vapour deposition [OVD], or by outside vapour phase oxidation [OVPO] or by vapour axial deposition [VAD]
    • C03B37/01446Thermal after-treatment of preforms, e.g. dehydrating, consolidating, sintering
    • C03B37/0146Furnaces therefor, e.g. muffle tubes, furnace linings
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Glasgegenstandes. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein wirksames Verfahren zur Herstellung einer Glasvorform für eine optische Faser oder ein Zwischenprodukt für die Vorform.
  • STAND DER TECHNIK
  • Ein Körper aus abgeschiedenen feinen Glasteilchen z. B. eine Glasvorform für eine optische Faser, der durch ein Dampfphase-Synthese-Verfahren wie z. B. das Dampfphase- Axialabscheidungs-Verfahren (Vapor Phase Aual Deposition = VAD) oder das chemische Außen-Dampfabscheidungs-Verfahren (Outside Chemical Vapor Deposition process = OVD) hergestellt wurde, wird in einem elektrischen Ofen bei erhöhter Temperatur thermisch behandelt, so daß er unter Bereitstellung eines Glasgegenstandes verglast wird.
  • Bisher wurde die Verglasung des Körpers aus abgeschiedenen feinen Glasteilchen so durchgeführt, daß der Körper durch eine schmale Heizzone geführt wurde, und zwar bei Normaldruck in einer Atmosphäre, die He oder ein Inertgas, das eine kleine Menge eines halogenhaltigen Gases (speziell ein chlorhaltiges Gas) enthält, umfaßt; dieses Verfahren wird Zonenheizverfahren genannt. Alternativ wird der Körper aus abgeschiedenen feinen Glasteilchen zur Verglasung durch einen stufenweisen Temperaturanstieg in einem elektrischen Ofen, der einen ausreichend großen Heizraum aufweist, um den ganzen Körper zu erhitzen, erhitzt; dieses Verfahren wird als gleichmäßiges Erhitzungsverfahren bezeichnet.
  • Wenn der Körper aus abgeschiedenen feinen Glasteilchen nach den obengenannten Verfahren verglast wird, können Gase wie z. B. die, die von den feinen Glasteilchen des Körpers eingeschlossen sind und/oder Gase, die in dem Körper gelöst sind, während des Verglasungsvorgangs in dem resultierenden Glasgegenstand Leerräume und Poren (Welche Blasen genannt werden können) zurücklassen. Zusätzlich oder anstatt der zurückbleibenden Blasen können durch die gelösten Gase während einer folgenden Behandlung bei erhöhter Temperatur Blasen erzeugt werden. Um das Blasenproblem zu lösen, offenbart die japanische Patentveröffentlichung Nr. 201025/1988 ein Verglasungsverfahren, das in einer Atmosphäre von reduziertem Druck oder Vakuumdruck ausgeführt wird. In diesem Verfahren werden die in dem Körper aus abgeschiedenen feinen Glasteilchen enthaltenen Gase durch den reduzierten Druck oder den Vakuumdruck abgesaugt, so daß in dem resultierenden Glasgegenstand kein Gas zurückbleiben kann.
  • Eine herkömmliche Apparatur zur thermischen Behandlung des Körpers aus abgeschiedenen einen Glasteilchen ist, wie in Fig. 1 dargestellt, aufgebaut. Die Apparatur umfaßt einen Warmhalteofen, der ein Muffelrohr 2, das einen Körper aus abgeschiedenen feinen Glasteilchen umgibt, sowie eine Heizvorrichtung 3, die um das Muffelrohr 2 angeordnet ist, enthält und einen Vakuumbehälter 5, in dem der Ofen hinter einem Hitzeschild 4 angeordnet ist. Mittels einer Vakuumpumpe 7 kann ein Gas im Vakuumbehälter 5 durch eine Leitung 6 abgesaugt werden, so daß in dem Vakuumbehälter eine Atmosphäre reduzierten Drucks oder eine Vakuumdruck- Atmosphäre erzeugt werden kann. Während des Evakuierens wird die Temperatur der Heizvorrichtung erhöht, so daß der in dem Muffelrohr 2 angeordnete Körper 1 in einen verglasten Gegenstand übergeführt wird.
  • Ein Oberflächenteil des verglasten Gegenstandes ist manchmal kristallisiert, oder es werden manchmal blasenartige glänzende Materialien nahe dem Oberflächenteil des verglasten Gegenstandes festgestellt. Nach unseren Untersuchungen treten solche Fälle bei einigen behandelten Glasgegenständen unmittelbar nach Wiederaufbau des Muffelrohrs oder nach dem der Körper aus abgeschiedenen feinen Glasteilchen während der Verglasungsbehandlung zerbrochen war und ein Teil des Körpers aus feinem Glas herabtropfte, auf.
  • Um diese hergestellten verglasten Glasgegenstände zu verwenden, sollten solche Verunreinigungen (d. h. das kristallisierte Glas, blasenartige Materialien usw.) im Oberflächenteil des Gegenstandes beispielsweise durch Abreiben der Gegenstandoberfläche, entfernt werden.
  • Die JP-A-59 152 228, die ein Verfahren beschreibt, welches alle Merkmale des Oberbegriffs von Anspruch 1 der vorliegenden Erfindung offenbart, betrifft die Herstellung eines hochfesten Quarzglasrohres, wobei das Quarzrohr auf hohe Temperaturen, die gleich hoch oder höher als seine Erweichugnstemperatur sind, erhitzt wird und wobei zur gleichen Zeit Vakuum zur Entfernung der Luftblasen, die in dem Quarzglasrohr enthalten sind, angewendet wird.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher die Bereitstellung eines Verfahrens zur Herstellung eines Glasgegenstandes ohne darin enthaltene Verunreinigungen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung eines Glasgegenstandes bereitgestellt, bei dem ein Körper aus abgeschiedenen feinen Glasteilchen, der durch ein Dampfphase-Synthese-Verfahren hergestellt wurde, unter Bedingungen von reduziertem Druck in einem Muffelrohr eines Vakuumofens, der in einem Vakuumbehälter angeordnet ist, thermisch behandelt und verglast wird, so daß der Glasgegenstand erhalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Vakkuumofen mit dem Muffelrohr bei einer Brenntemperatur, die nicht niedriger als eine Verglasungstemperatur des Körpers aus abgeschiedenen feinen Glasteilchen ist, vorgebrannt wird, während der Vakuumbehälter evakuiert wird, bevor der Körper aus abgeschiedenen feinen Glasteilchen zur Verglasung in den Vakuumofen gestellt wird.
  • In dem erfindungsgemäßen Verfahren liegt die Brenntemperatur im allgemeinen im Bereich von 1500 bis 1750ºC, vorzugsweise im Bereich von 1600 bis 1700ºC, bevorzugter im Bereich von 1600 bis 1650ºC; das Brennen wird fortgesetzt, bis der Druck im Inneren des Vakuumbehälters vorzugsweise auf unter 10 Pa, noch bevorzugter unter 5 Pa gesunken ist.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 zeigt schematisch eine herkömmliche Apparatur zur Verglasung eines Körpers aus abgeschiedenen feinen Glasteilchen, um so einen verglasten Glasgegenstand zu erhalten.
  • Fig. 2 ist ein Diagramm, das eine Temperatur-Zeit-Kurve für den Brennvorgang im Vakuumofen gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Durch unsere Untersuchungen wurde festgestellt, daß die Verunreinigungen im Oberflächenteil des verglasten Glasgegenstandes im allgemeinen nach dem folgenden Mechanismus erzeugt werden:
  • Sobald das Glas in Gegenwart einer Verunreinigung, beispielsweise Kohlenstoffpulver, Metallpulver, ein Alkali und/oder ein Fett sowie von Öl von der Haut auf hohe Temperatur erhitzt wird, kristallisiert das Glas und wird entglast. Die blasenartigen Materialien scheinen Blasen (oder Leerräume) aus Kohlenstoffpulver selbst oder aus Kohlenstoffpulver als Kerne zu sein, oder sie scheinen aus Metallpulver zu sein. Gase in den Leerräumen sind anscheinend N&sub2;, O&sub2; und/oder CO&sub2;. Außerdem scheint SiO&sub2;-Pulver, an dem Kohlenstoff haftet, ebenfalls eine der Verunreinigungen zu sein.
  • In dem in Fig. 1 dargestellten Vakuumofen ist das Muffelrohr aus Kohlenstoff gemacht. Die Heizvorrichtung und die meisten Elemente, welche zum Aufbau des Vakuumofens notwendig sind und seine Zubehörteile sind ebenfalls aus Kohlenstoff hergestellt. Kohlenstoffpulver bleibt leicht an den Oberflächen der aus Kohlenstoff hergestellten Elemente zurück, da Kohlenstoff durch Wasser und/oder Sauerstoff, die in einer Rußvorform enthalten sind, oxidiert wird, und auch erzeugt wird, wenn die aus Kohlenstoff hergestellten Elemente während des Aufbaus der aus Kohlenstoff hergestellten Elemente aneinander reiben. Wenn die Vakuumbedingungen bei erhöhter Temperatur aus einem bestimmten Grund unterbrochen werden, und im Vakuumbehälter Umgebungsatmosphäre herrscht, reagiert außerdem der Oberflächenkohlenstoff der Elemente mit Luftsauerstoff, er brennt nämlich, so daß an den Elementen rauhe Oberflächen auftreten. Diese rauhen Oberflächen können das Kohlenstoffpulver erzeugen. Demnach ist es sehr wirksam, die Bildung von Kohlenstoffpulver zu verhindern, um so die Bildung von Verunreinigungen zu unterdrücken.
  • Wenn der Körper aus abgeschiedenen feinen Glasteilchen thermisch behandelt wird, kann er zerspringen und in das Muffelrohr tropfen. Bei einem solchen Vorfall haften die feinen Glasteilchen an der inneren Wand des aus Kohlenstoff hergestellten Muffelrohrs. Es ist sehr schwierig, solche feinen Glasteilchen vollständig zu entfernen. Ferner ist es nicht leicht, Gase, die an einem Element im Vakuumbehälter adsorbiert sind, abzusaugen, und sie bleiben im Behälter zurück. Wenn der Ofen auf eine erhöhte Temperatur erhitzt wird, treten die Gase im Ofen auf.
  • Wie oben beschrieben wurde, gibt es viele Möglichkeiten, daß Kohlenstoffpulver und feine Glaspulver erzeugt werden und im Vakuumofen schweben. Allerdings ist es unter dem praktischen Gesichtspunkt unmöglich, die Elemente jedesmal, wenn die Verunreinigungen erzeugt wurden, auszutauschen. Und selbst wenn dies möglich ist, besteht die Möglichkeit, daß das Kohlenstoffpulver, wie oben beschrieben, beim ersten Schritt nach dem Ersatz erzeugt wird. So kann der Ersatz der Elemente kein ausreichendes Mittel sein, um die Bildung der Verunreinigungen zu vermeiden.
  • Die vorliegende Erfindung, die auf der Basis unserer oben beschriebenen Untersuchungen gemacht wurde, liegt in dem Verfahren zur Entfernung der Verunreinigungen wie z. B. von Kohlenstoffpulver, den feinen Glasteilchen usw., wobei der Vakuumofen und alle Elemente im Vakuumofen, die Verunreinigungen erzeugen können, vor der thermischen Behandlung des Körpers aus abgeschiedenen feinen Glasteilchen, bei einer Brenntemperatur, die nicht niedriger als der Verglasungspunkt des Glaskörpers ist, vorgebrannt werden, während der Vakuumbehälter evakuiert wird, wodurch das Kohlenstoffpulver, die feinen Glasteilchen und/oder die Gase, die andernfalls während des Verglasungsschrittes in Erscheinung treten und/oder die Blasen zurücklassen, aus dem Vakuumbehälter entfernt werden; und der Körper aus abgeschiedenen feinen Glasteilchen dann verglast wird, um den Glasgegenstand bereitzustellen, der weder Verunreinigungen noch Blasen an oder in der Nähe seiner Oberfläche aufweist.
  • Um die Entfernungswirkungen einschließlich des entgasenden Effektes der vorliegenden Erfindung zu fördern, liegt die Brenntemperatur vorzugsweise über 1600ºC. Um allerdings die Verflüchtigung von Metallen aus Elementen des Vakuumofens aus Metall zu unterdrücken, liegt die Brenntemperatur vorzugsweise unter 1700ºC.
  • Hinsichtlich der Brennzeit gilt im allgemeinen, je länger die Zeit ist, um so besser sind die Effekte der vorliegenden Erfindung. Allerdings bringt die längere Brennzeit nicht notwendigerweise eine gute Ofeneffizienz mit sich, und es kann schwierig sein, zu bestimmten, ob die Brenneffekte der vorliegenden Erfindung vollständig erreicht wurden. So wurden die erreichbaren Drücke im Vakuumofen von uns gemessen, während der Ofen bei Evakuierung des Ofens erhitzt wurde; und wir stellten fest, daß bei Evakuierung des Ofens auf einen Druck von weniger als 10 Pa, vorzugsweise von weniger als 5 Pa während des Brennens, gute Glasgegenstände hergestellt wurden.
  • Üblicherweise wird der aus Kohlenstoff hergestellte Ofen verwendet, wenn Körper aus abgeschiedenen feinen Glasteilchen bei reduziertem Druck oder Vakuumdruck verglast werden. Allerdings ist die vorliegende Erfindung auch anwendbar, wenn ein Muffelrohr aus Quarz verwendet wird.
  • BEISPIELE BEISPIEL 1
  • Der Körper aus abgeschiedenen feinen Glasteilchen, der nach dem VAD-Verfahren hergestellt worden war, wurde mit dem Vakuumofen, wie er in Fig. 1 dargestellt ist, verglast. Der Körper aus abgeschiedenen feinen Glasteilchen hatte eine Größe von 150 mm (Durchmesser) x 800 mm (Länge). Bevor der Körper zur Verglasung in den Ofen gestellt wurde, wurde der Ofen fast bis Vakuumdruck (4 Pa) evakuiert, während der Ofen auf eine Temperatur von 1600ºC erhitzt wurde, was der im Diagramm von Fig. 2 dargestellten Temperatur-Zeit-Kurve entsprach, dann wurde er für 2 Stunden bei dieser Temperatur gehalten und abgekühlt. Danach wurde der Körper aus abgeschiedenen feinen Glasteilchen in den Ofen gestellt und auf eine Temperatur von 1600ºC erhitzt, um unter typischen Bedingungen für die Verglasung (konkret erhitzten auf eine Temperatur von 800ºC in 30 Minuten, dann erhöhen der Temperatur auf 1580ºC mit einer Geschwindigkeit von 3ºC/min und anschließend Halten bei dieser Temperatur für 10 Minuten) verglast, wodurch ein gutes Glasgegenstand mit hoher Qualität erhalten wurde.
  • Als der Ofen vor dem oben beschriebenen Brennen mit einer Vakuumpumpe bei einer Temperatur von 800ºC evakuiert wurde, erreichte der Druck im Ofen 14 Pa, es wurde allerdings kein geringerer Druck erreicht. Im Gegensatz dazu wurde beim Brennen, wenn der Ofen auf 1600ºC erhitzt wurde und 30 Minuten bei dieser Temperatur gehalten wurde, der Druck im Ofen 1= Pa und 80 Minuten, nachdem eine Temperatur von 1600ºC erreicht worden war, erreichte der Druck 5 Pa.
  • VERGLEICHSBEISPIEL 1
  • Als der Vakuumofen erhitzt wurde und bei einer Temperatur von 800ºC gehalten und dann evakuiert wurde, erreichte der Druck im Ofen 15 Pa. Allerdings war keine weitere Reduktion des Druckes möglich, obgleich die Evakuierung für eine Stunde fortgesetzt wurde. Der Körper aus abgeschiedenen feinen Glasteilchen wurde wie in Beispiel 1 in den Ofen gestellt und durch Erhitzen des Ofens auf 1600ºC bei Evakuierung erhitzt. Der resultierende Gegenstand wies in einer dünnen Schicht nahe seiner Oberfläche zahlreiche feine Blas auf. Außerdem war eine optische Faser, die aus dem Körper hergestellt wurde, so schwach, daß keine längere Faser erhalten wurde.
  • BEISPIEL 2
  • Das Brennen des Ofens wurde wie in Beispiel 1 ausgeführt, außer daß der Ofen für 50 Minuten bei einer Temperatur von 1650ºC gehalten wurde und dann bestätigt wurde, daß ein Druck von 7 Pa erreicht war und dann abgekühlt wurde. Danach wurde der Körper aus abgeschiedenen feinen Glasteilchen wie in Beispiel 1 in den Ofen gestellt und auf eine Temperatur von 1600ºC bei Evakuierung erhitzt, so daß der Körper verglast wurde. Der erhaltene Gegenstand hatte nur 2 feine Blasen in einer dünnen Schicht nahe seiner Oberfläche entlang einer gesamten Länge des verglasten Gegenstandes; demnach war beinah eine gute Verglasung möglich.
  • Wie oben beschrieben wurde, stellt das vorliegende Verfahren einen Glasgegenstand mit hoher Qualität bereit, in dem der Vakuumofen vorher erhitzt wird, so daß die Verunreinigungen wie das Kohlenstoffpulver, das in dein Ofen schwebt und/oder die Gase, die in dem Körper enthalten oder gelöst sind, entfernt worden sind.
  • Wenn der Brennvorgang einmal entsprechend der vorliegenden Erfindung durchgeführt worden ist, muß kein zusätzliches Brennen erfolgen, außer wenn ein Umstand im Ofen, z. B. der Wiederaufbau der Kohlenstoffelemente des Ofens, das Tropfen eines Teils des Körpers aus abgeschiedenen feinen Glasteilchen oder das Ausgesetztsein der Kohlenstoffelemente einer Umgangsatmosphäre durch ein Zusammenbrechen des reduzierten oder Vakuumdrucks im Ofen, auftritt.
  • Ein Maß dafür, ob das Brennen ausreichend ist, ist die Tatsache, ob der Druck des Vakuumofens während des Brennens weniger als 10 Pa und vorzugsweise weniger als 5 Pa erreicht.

Claims (3)

1. Verfahren zur Herstellung eines Glasgegenstandes, bei dem ein Körper aus abgeschiedenen feinen Glasteilchen, der durch ein Dampfphase-Synthese-Verfahren hergestellt wurde, unter Bedingungen von reduziertem Druck in einem Muffelrohr eines Vakuumofens, der in einem Vakuumbehälter angeordnet ist, thermisch behandelt und verglast wird, so daß der Glasgegenstand erhalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Vakuumofen mit dem Muffelrohr bei einer Brenntemperatur, die nicht niedriger als eine Verglasungstemperatur des Körpers aus abgeschiedenen feinen Glasteilchen ist, vorgebrannt wird, während der Vakuumbehälter evakuiert wird, bevor der Körper aus abgeschiedenen feinen Glasteilchen zur Verglasung in den Vakuumofen gestellt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Brenntemperatur im Bereich von 1600 bis 1700ºC liegt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das Brennen fortgesetzt wird bis im Vakuumofen ein Druck von weniger als 10 Pa erreicht ist.
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