DE6919440U - Vorrichtung zum steuern der bewegung eines biegsamen streifens von einer und zu einer vorratsspule fuer den streifen - Google Patents
Vorrichtung zum steuern der bewegung eines biegsamen streifens von einer und zu einer vorratsspule fuer den streifenInfo
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Description
Eastman Kodak Company, Rochester, Staat New York, Vereinigte
Staaten von Amerika
Vorrichtung zum Steuern der Bewegung eines biegsamen
Streifens von einer una zu einer Vorratsspule für den
Streifen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Steuern der Bewegung eines biegsamen Streifens von einer und zu
einer Vorratsspule für den Streifen, mit einer Antriebsvorrichtung,die
mindestens einen in der Drehrichtung umkehrbaren >iotor aufweist, der über eine Kupplung, die nur
in Abwickelrichtung ein Drehmoment überträgt, mit einem Streifen-Antrieb verbunden ist.
Bei bekannten Vorrichtungen der oben genannten Art tritt das Problem auf, daß der biegsame Streifen beim Aufspulen
in einen Vorratsbehälter,beispielsweise ein Magazin, beschädigt
werden kann, wenn die Zuführgeschwindigkeit des Streifens zur Vorrats^oule des Vorratsbehälters grosser
ist als die mögliche Aufwickelgeschwindi.ekeit der unabhängig
angetriebenen Vorratsspule. Dies führt zum Aufbauscher, υηο./oder einem Verklemmen des Streifens in der
zugeordneten Antriebsvorrichtung. Weitere Schwierigkeiten
ergeben, sich bei den bekannten Vorrichtungen durch die
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sich ändernde Tangentialgeschwindigkeit des Streifens beim Auf- oder Abwickeln auf die bzw. von der Vorratsspule. Genauer
gesagt, wenn ein Streifen mit grösserer Länge auf die Vorratsspule aufgewickelt wird, dann vergrössert sich der
effektive Radius und damit die Tangentialgeschwindigkeit des Streifens.3ei manchen bekannten Vorrichtungen, die eine
Antriebsrolle für einen Antrieb des Streifens mit im wesentlichen konstanter Lineargeschwindigkeit aufweisen, muss deshalb
ein gewisser Ausgleich für die sich ändernde, Tangen-• ■( tialgeschwindigkeit des Streifens beim Auf- bzw. Abwickeln
vorgesehen werden.
Bei· einer bekannten Vorrichtung der eingangs genannten
Art weist die Antriebsvorrichtung zwei voneinander getrennte Motoren auf, nämlich einen ersten Motor, der ein im wesentlichen
konstantes Abwickel-Drehmoment auf den Kern eines Magazins überträgt, und einen zweiten umkehrbaren
Motor, der zum Antrieb einer Antriebsrolle für den Streifen in eine Auf- bzw. Abwickelrichtung dient. Die Motoren
sind derart gewählt, daß der dem Magazin zugeordnete erste Motor ein Auf spulexi des Magazins mit einer Tangentialge-
/ schwindigkeit zulässt, die grosser ist als die Tangential
geschwindigkeit, mit der der zweite Motor den Streifen dem Magazin zuführen kann. Der zweite Motor ist mit der Antriebsrolle
über eine Kupplung verbunden, die eine Drehmomentübertragung auf die Antriebsrolle in einer Auf- oder Abwickel-r
richtung zulässt, die aber nur dann ein Drehmoment auf die Antriebsrolle in der» Aufwickelrichtung zu übertragen
vermag, wenn an der Antriebsrolle eine Kraft angreift, die versucht, die Antriebsrolle mit grösserer Geschwindigkeit
zu drehen als sie durch den zweiten Motor angetrieben wird. Aus dem zuvor Gesagten folgt, daß die bekannte Vorrichtung
eine Antriebsvorrichtung mit zwei Motoren benötigt, von denen der eine in zwei Richtungen antreibbar ist, während
der andere mit dem Magazin verbundene Motor nur für die Übertragung eines Drehmoments auf den Kern des Magazins
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in der Aufwickelrichtung ausgebildet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Steuern der Bewegung eines biegsamen Streifens zu
schaffen, die eine besonders zweckmässig ausgebildete Antriebsvorrichtung
aufweist*
Diese Aufgabe ist bei einer Vorrichtung der eingangs ge-...
.("■) nannten Art gemäss der Erfindung dadurch gelöst, daß der
Motor über eine zweite Kupplung, die eine Drehmomentübertragung
auf die Vorratsspule nur in der Aufwickelrichtung überträgt, mit der Vorratsspule gekoppelt ist. Dies hat
den Vorteil, daß ein einziger Motor genügt, das Auf- und Abwickeln des biegsamen Streifens auf die bzw. von der
Vorratsspule zu gewährleisten.
Um bei einem plötzlichen Anhalten des Motors ein übermässiges Abwickeln des Streifens vom Magazin zu vermeiden, ist
bei einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel vorgesehen, daß eine Bremseinrichtung vorgesehen ist, deren Bremsmoment
auf die Vorratsspule über eine dritte Kupplung übertragbar ist, wenn sich die Vorratsspule in ihrer Abwickelrichtung
dreht.'
Bei einem besonders vorteilhaften Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß die dritte Kupplung eine Brems-Verzögerungsvorrichtung
aufweist, die die Übertragung des Bremsmomentes auf die Vorratsspule nach Ablauf einer vorbestimmten Verzögerungszeit
zulässt. Hierdurch wird erreicht, daß die Antriebsrolle und eine ihr zugeordnete Druckrolle den biegsamen.
Streifen zunächst ohne grossen Widerstand aus dem Magazin abziehen können, da die Übertragung des Bremsmomentes
vorzugsweise nach jeder Bewegungsumkehr für eine gewisse Zeit verzögert wird, was sich beispielsweise durch
eine halbe Umdrehung des Kerns des Magazins ergibt.
Zum Ausgleich der voneinander abweichenden Tangentialgeschwindigkeit
en der Antriebsrolle und des Magazin -Kerns beim Aufwickeln, ist bei einem weiteren besonders vorteilhaften
Ausführungsbeispiel gemäss der Erfindung vorgesehen, daß zwischen dem Motor und der Vorratsspule eine weitere
Kupplung vorgesehen ist, die für die Vorratsspule eine Winkelgeschwindigkeit zulässt, die an dem mit der Vorratsspule
verbundenen Kupplungsteil eine von der Winkelgeschwindigkeit des anderen Kupplungsteiles abweichende Winkelgeschwindigkeit
zulässt. Vorzugsweise handelt es sich bei dieser Kupplung um eine Rutschkupplung.
Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles
im einzelnen erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 Einen Querschnitt durch eine Vorrichtung gemäss der Erfindung mit einem Magazin zur Aufnähme
eines biegsamen Streifens;
Fig· 2 eine perspektivisch und teilweise abgebrochen
dargestellte Ansicht des Magazins gemäss Fig.
l;
Fig· 3 einen vergrössert dargestellten Ausschnitt einer Brems-VerzÖgerurgsvorrichtung der erfirdungsgemässen
Vorrichtung.
In Fig. 1 ist eine Vorrichtung 10 zum Steuern der Linearbewegung und für den Transport eines Streifens 11 dargestellt,
bei dem es sich beispielsweise um einen Mikrofilmstreifen handelt. Die Vorrichtung 10 transportiert den
Streifen 11 aus einem Vorratsbehälter wie beispielsweise einem Magazin Jk-, durch ein Gerät (nicht dargestellt),
durch das der Streifen zum Abtasten, Betrachten,
Belichten, Kopieren und Entwickeln oder für anders geartete Zwecke bewegbar ist. Das Magazin J>k enthält eine
Vorratsspule 35 (Fig. 2), auf die der Streifen 11 um einen Kern 36 gewickelt ist. Ein umkehrbarer Motor 12, ι
der mit einer Spannungsquelle (nicht dargestellt) verbunden ist, dient zur Übertragung eines Drehmomentes auf
eine Antriebswelle 14, die mit einer Riemenscheibe 16
fest verbunden ist. Ein Riemen 18 ist in einer Laufrinne
, 17 der Riemenscheibe 16 angeordnet und dient zur Über-
tragung eines Drehmoments von der Riemenscheibe 16 auf eine Riemenscheibe 20. Fig. 1 ist zu entnehmen, daß die
Riemenscheibe 20 eine Laufrinne 21, in der der Riemen 18 angeordnet ist und eine zweite Laufrinne 22 mit geringerem
Durchmesser als die Lauf rinne 21 besitzt. In der Lauf rinne 22 läuft ein Riemen 52, der zur Übertragung
eines Drehmoments von der Riemenscheibe 20 auf eine Riemenscheibe 50 dient. Diese Riemenscheibe 50 ist mit einer
Laufrinne 51 zur Aufnahme des Riemens 52 versehen.
Den Fig. 1 und 2 ist zu'entnehmen, daß die Riemenscheibe
20 über eine Antriebswelle 24 mit einer Antriebsrolle 30
( verbunden ist. Die Antriebsrolle 30 ist mit der Antriebs
rolle 24 mittels einer linksgängigen Schraube 32 verbunden,
die sich nicht lösen kann, da, wie später noch näher erläutert werden soll, auf die Antriebsrolle 24 infolge
einer Sperrkupplung 26 nur die Übertragung eines Drehmoment r, in einer Richtung möglich ist. Die linksgängige
Schraube 32 ermöglicht auch einen einfachen Austausch
der Antriebsrolle 30. Der Motor 12 und die Antriebswelle 24 können in einem Gehäuse 62 gelagert sein; genauer gesagt,
die Antriebswelle 24 ist in einer Bohrung 64 des Gehäuses 62 gelagert. Die Riemenscheibe 20 ist fest mit
einem Lager 28 verbunden. Fig. 1 ist zu entnehmen, daß das Lager 23 die Antriebswelle 24 umschliesst, um diese
umläuft und mittels d.er Sperrkuüplunp; 26 mit einer Hülse
29 gekuppalt ist, die mit der Antriebswelle 24 fest ver-
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bunden ist. Die Sperrkupplung 26 ist, wie Fig. 1 zu entnehmen
ist, in Form einer Schraubenfeder mit quadratischem Querschnitt ausgebildet. Die Sperrkupplung 26 dient nur zur
Übertragung eines Drehmoments von der Riemenscheibe 20 auf die Antriebswelle 24 in einer Vorwärts- oder Abwickelrichtung
des Streifens, d.h., sie überträgt nur eine Drehbewegung auf die Antriebsrolle 30 in einer,in Fig. 2 gesehen, gegen
den Uhrzeigersinn verlaufenden Antriebsrichtung. Die Sperrkupplung 26 überträgt immer dann^n^re^oment^on^e^^ie-C
menscheibe 20 auf die Antriebswelle 24/mit einer Winkelgeschwindigkeit dreht, die die Winkelgeschwindigkeit der Antriebswelle
24 in einer Vorwärts- oder Abwickelrichtung für den Streifen übersteigt. Bei der in Pig. I dargestellten
Sperrkupplung 26 in Form einer Schraubenfeder, bewirkt die Drehung der Riemenscheibe 20 in Vorwärtsrichtung ein Zusammenziehen
oder Spannen der Schraubenfeder um das Lager 28, so daß ein Drehmoment von der Riemenscheibe 20 auf die Antriebswelle
24 übertragbar ist.
Von der Riemenscheibe 20 ist das Drehmoment auf die Riemenscheibe 50 mittels des Riemens 52,der in der Laufrinne 51
der Riemenscheibe 50 läuft, übertragbar. Fig. 1 ist zu entnehmen, daß die Riemenscheibe 50 drehbar in einem Lager 53
angeordnet ist, das seinerseits im Bezug auf eine Kupplungsscheibe
54 drehbar gelagert ist. Das Drehmoment wird auf die Kupplungsscheibe 54 mittels einer Reibungskupplung übertragen,
die Kupplungsbeläge 56 und 57 aufweist, die mit der Kupplungsscheibe 5^ bzw. der Riemenscheibe 50 verbunden sind.
Die Kupplungsscheibe 54 ist fest mit einem Lager 55 verbunden,
das drehbar um eine Antriebswelle UO gelagert ist. Die
Antriebswelle 40 ist ihrerseits drehbar in einer Aussparung 66 des Gehäuses 62 gelagert. Das über die Riemenscheibe 50,
. übertragbare Drehmoment
die Kupplungsbelage 56 und 5? und dar, Lager 55/kann mittels
einer Sperrkupplung 58 auf die Antriebswelle 40 übertragen werden. Fig. 1 ist zu entnehmen, daß die Sperrkupplung 53
in der Form einer Schraubenfeder mit quadratischem Querschnitt ausgebildet ist. Die Sperrkupplung 58 ist um das Lager 55
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und eine Hülse 60 herum angeordnet, wobei die letztere über einen Zapfen 61, der durch die Hülse 60 und die Welle ^O
hindurchragt, mit der Welle 40 fest verbunden ist. Die Starrkupplung
58 dient nur zur Übertragung eines Drehmomentes auf die Welle 40 in einer Rückwärts- oder Aufwickelrichtung.
Den Fig. 1 und 2 ist zu entnehmen, daß die Welle 40 fest mit einem magnetischen Spannfutter 38 verbunden ist, das
seinerseits mit dem Kern 36 des Magazins 3^ gekoppelt ist.
Dies ergibt sich durch die magnetische Anziehung zwischen dem Kern 36 und dem Spannfutter 38 der Vorrichtung 10. Der
Streifen 11, der auf dem Kern 36 des Magazins 32J- aufgewickelt
ist,.kann durch die Antriebsrolle 30, die mit einer Druckrolle 78 zusammenwirkt, abgewickelt werden. Genauer gesagt,
auf die Antriebsrolle 30 ist ein Drehmoment in einer Vorwärts-
oder Abwickelrichtung übertragbar, wobei durch eine Feder 80 eine Zugspannung auf die mit ihr verbundene Druckrolle
78 übertragbar ist, die die Druckrolle 73 gegen den Streifen 11 zieht. Die Druckrolle 78 kann vom Streifen 11
abgehoben werden, um ein Einführen des Streifens zwischen die Druckrolle und die Antriebsrolle 30 zu ermöglichen. Auf
dem biegsamen Streifen 11 ist ein Anschlag 76 vorgesehen, der zum Auslösen einer Sperrvorrichtung des>inicht dargestellten
Geräts dient, die ein Lösen des Magazins/ν on der Vorrichtung
verhindert, wenn ein Teil des Streifens 11 vom Magazin 3^ abgewickelt ist. Zum Aufwickeln des Streifens 11 in das
Magazin 3^ ist über die Welle 1W und das Spannfutter 38 auf
den Kern 36 ein Drehmoment im Uhrzeigersinn (Fig. 2) übertragbar.
Um ein übermässiges Abwickeln des Streifens 11 vom Kern 36
zu vermeiden, wenn das Drehmoment zum. Abwickeln des Streifens
11 aus dem Magazin J1A- plötzlich entfällt, wird ein Bremsoder
Gegendrehmoment über eine Bremshülse k2 auf die Welle
40 übertragen. Fig. 1 ist zu entnehmen, daß die Bremshülse k2 mit einem Hülsenlager *l4 verbunden ist, das seinerseits
um die Welle ^O drehbar gelagert ist. Ein Bremsklotz
46 ist innerhalb einer Aussparung 43 des Gehäuses 62 angeordnet
und wirI mittels einer Feder 45 gegen die Bremshülse
42 reibfchlüssi,^ gedrückt, so daß ein Hückhalte-oder Bremsmoment
auf die Welle 40 übertragbar ist. Die den Bremsklotz
46 gegen die Bremshülse 42 drückende Feder 45 ist mittels
einer Schraube 47, die in der als Bohrung ausgebildete Aussparung 43 angeordnet ist, einstellbar.
Die Übertragung eines Bremsmoments auf die Welle 40 und das
magnetische Spannfutter 33 ist nicht erwünscht, wenn die
Welle in der Rückwärts- oder Aufwickelrichtung gedreht werden soll. Damit ein Bremsmoment auf die Welle 40 nur dann
übertragbar ist, wenn die Welle 40 in der Vorwärts- oder Abwickelrichtung angetrieben wird, ist eine Sperrkur>t)lung
63 vorgesehen, die zwischen dem Hülsenlager 44 und der Welle 40 angeordnet ist. Fig. 1 kann entnommen werden, daß die
Sperrkupplung 68 als Schraubenfeder mit quadratischem Querschnitt ausgebildet ist. Die Sperrkupplung 63 umfasst und
berührt das Hülsenlager 44 sowie einen Spannfutterträger 37 t
der fest mit der Welle 40 verbunden ist. Wird also die Welle 40 in der Abwickelrichtung angetrieben, dann umschließt
die als Sperrkupolung 68 dienende Feier das Hülsenlager 44
sowie den Spannfutterträger 37, wodurch ein Bremsmoment vom Bremsklotz 46 auf das magnetische Spannfutter 38 übertragbar
ist.
1 und
Im Zusammenhang mit Fig./2 wurde erläutert, daß das Magazin
34 in einem Gerät zur Handhabung des Screifens 11, beisOielsweise
einer Anlage zum Betrachten eines Mikrofilmstreifens
anwendbar ist. Das Magazin Jk wird über seinen Kern 36 mit
de;n magnetischen Spannfutter 3'3 der erfindungsgemäspen Vorrichtung
hierbei gekoppelt. Es wurde auch bereits erwähnt, daß das freie Ende des Streifens 11 zwischen der Druckrolle
78 und der Antriebsrolle 30 angeordnet ist. Über die Antriebswelle
24 wird auf die Antriebsrolle 30 ein Drehmoment zum Abziehen des Streifens 11 aus dem Magazin 34 übertrager.
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Beim Abwickeln bzw. Abziehen des Streifens 11 berührt der Anschlag 76 die Druckrolle 78. Damit dieser Anschlag 76
zwischen der Druckrolle 78 und der Antriebsrolle 30 durchgeführt werden kann, ist ein zusätzliches Drehmoment erforderlich.
Es versteht sich, daß beim Transport des Anschlags 76 zwischen der Antriebsrolle 30 und der Druckrolle
78 Schwierigkeiten auftreten können, wenn entweder die Oberfläche des Streifens 11 oder die Oberflächen der
Antriebsrolle 30 sowie der Druckrolle 78 übermässig glatt
sind. Das durch den Bremsklotz 46 über die Welle '40 auf den Kern 36 übertragene zusätzliche Bremsmoment kann
ausreichen, den Transport des Anschlags 76 zwischen der Antriebsrolle 30 und der Druckrolle 78 hindurch zu verhindern.
Eine Übertragung des Rückhalte- oder Bremsmoments auf die Welle 40 ist deshalb so lange unerwünscht,
bis der Anschlag 76 zwischen der Antriebsrolle 30 und der Druckrolle 78 hindurchgelangt ist. Dies wird
insbesondere dadurch erreicht, daß die Sperrkupplung 68 so lange den Spannfutterträger 37 mit eier Welle 40 nicht
zu koppeln vermag, bis in der Vorwärts- oder Abwickelrichtung die Welle 40 ungefähr eine halbe Drehung vollendet
hat, mit anderen Worten, die Kopplung wird so lange unterbunden, bis der Anschlag 76 zwischen der Antriebsrolle
und der Druckrolle 73 hindurchgelangt ist. Der in Fig. 3
dargestellten Ausschnittsvergrösserung ist zu entnehmen, daß die Sperrkupplung 68 als Schraubenfeder ausgebildet
ist, die an einem Ende einen Haken 74 aufweist, der in
einer Nut 72 des Spannfutterträgers 37 angeordnet ist. Der Spannfuttertrager 37 besitzt einen im Durchmesser abgesetzten
zylindrischen Teil 70, damit die Sperrkupplung den Spannfutterträger 37 so lange nicht reibschl,.ssig umschließen
kann, bis der Haken 74 infolge der Drehung gefre
ein Ende der Mut 72 anschlägt, ^enn die Welle 40 und der
Spannfuttertrager 37 ungefähr eine halbe Drehung vollendet
haben, dann berührt der Haken 74 ein Ende der Nut 72, wodurch sich die Sperrkupplung 68 so lange verengt, bis sie
auf dem zylindrisch abgesetzten Teil 70 des Spannfutter-
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trägers 37 sowie auf dem Hülsenlager *|4 aufliegt und dadurch
die Übertragung des Bremsmoments vom Bremsklotz ^6 auf das
magnetische Spannfutter 33 ermöglicht.
1 und
Im Zusammenhang mit Fig./2 wurde erläutert, daß das Magazin 3^ in einer Anlage, "beispielsweise einem Gerät zum Betrachten eines Mikrofilmstreifens anwendbar ist, wobei sein Kern 36 mit dem magnetischen Spannfutter 38 der Vorrichtung gemäss der Erfindung gekoppelt ist und wobei das freie Ende des Streifens 11 sich zwischen der Antriebsrolle 30 und der Druckrolle 78 befindet. Das für einen Antrieb in die Vorwärtsrichtung erforderliche Drehmoment wird vom Motor 12 durch den Riemen 18 von der Riemenscheibe 16 auf die Riemenscheibe 20 übertragen. Dieses Drehmoment wird über die Sperrkupplung 26, die eine Übertragung des Drehmoments nur in einer Vorwärts- oder Abwickelrichtung zulässt, auf die Antriebswelle Zh und die Antriebsrolle 30 übertragen. Fig. 2 kann entnommen werden, daß das auf die Antriebsrolle 30 übertragene Drehmoment zum Abwickeln des Streifens 11 dient, wodurch der Kern 36,das magnetische Spannfutter 38 und die Welle 40 gedreht werden. Das magnetische Spannfutter 38 (vgl. Fig. 1 und 3) überträgt dann seine Drehung auf den Spannfutterträger 371 rferw. dieser um eine halbe Drehung gedreht wurde oder den Anteil einer Drehung vollendet hat, die dem Abstand entspricht, der für einen Transport des Anschlags 76 zwischen der Antriebsrolle 30 und der Druckrolle 78 hindurch erforderlich ist. Nach vollendeter halber Drehung des Süannfutterträgers 37 in der Vorwärtsrichtung liegt der Haken 7^ der Sperrkupplung68 an einem Ende der Nut 72 an, wodurch diese Sperrkupplung 68 das durch den Bremsklotz ^6 hervorgerufene Bremsmoment auf das magnetische Süannfutter 38 überträgt. Die Welle ^O ist durch die Sperrkupplung 53 mit der Riemenscheibe 50 gekoppelt, die ihrerseits über den Riemen 52 mit der Riemenscheibe 20 verbunden ist. Obgleich die Riemenscheibe 50 in der Vorwärtsrichtung angetrieben wird, kann die Welle ko ebenfalls in der Vorwärts- oder Abwickelrichtung umlaufen und zwar mit der durch das Abwickeln
Im Zusammenhang mit Fig./2 wurde erläutert, daß das Magazin 3^ in einer Anlage, "beispielsweise einem Gerät zum Betrachten eines Mikrofilmstreifens anwendbar ist, wobei sein Kern 36 mit dem magnetischen Spannfutter 38 der Vorrichtung gemäss der Erfindung gekoppelt ist und wobei das freie Ende des Streifens 11 sich zwischen der Antriebsrolle 30 und der Druckrolle 78 befindet. Das für einen Antrieb in die Vorwärtsrichtung erforderliche Drehmoment wird vom Motor 12 durch den Riemen 18 von der Riemenscheibe 16 auf die Riemenscheibe 20 übertragen. Dieses Drehmoment wird über die Sperrkupplung 26, die eine Übertragung des Drehmoments nur in einer Vorwärts- oder Abwickelrichtung zulässt, auf die Antriebswelle Zh und die Antriebsrolle 30 übertragen. Fig. 2 kann entnommen werden, daß das auf die Antriebsrolle 30 übertragene Drehmoment zum Abwickeln des Streifens 11 dient, wodurch der Kern 36,das magnetische Spannfutter 38 und die Welle 40 gedreht werden. Das magnetische Spannfutter 38 (vgl. Fig. 1 und 3) überträgt dann seine Drehung auf den Spannfutterträger 371 rferw. dieser um eine halbe Drehung gedreht wurde oder den Anteil einer Drehung vollendet hat, die dem Abstand entspricht, der für einen Transport des Anschlags 76 zwischen der Antriebsrolle 30 und der Druckrolle 78 hindurch erforderlich ist. Nach vollendeter halber Drehung des Süannfutterträgers 37 in der Vorwärtsrichtung liegt der Haken 7^ der Sperrkupplung68 an einem Ende der Nut 72 an, wodurch diese Sperrkupplung 68 das durch den Bremsklotz ^6 hervorgerufene Bremsmoment auf das magnetische Süannfutter 38 überträgt. Die Welle ^O ist durch die Sperrkupplung 53 mit der Riemenscheibe 50 gekoppelt, die ihrerseits über den Riemen 52 mit der Riemenscheibe 20 verbunden ist. Obgleich die Riemenscheibe 50 in der Vorwärtsrichtung angetrieben wird, kann die Welle ko ebenfalls in der Vorwärts- oder Abwickelrichtung umlaufen und zwar mit der durch das Abwickeln
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des Streifens 11 verursachten Geschwindigkeit, da die Sperrkupplung
58 in der Vorwärtsrichtung einen Freilauf besitzt. .
Der in seiner Drehrichtung umkehrbare Motor 12 dient als Antrieb für die Riemenscheibe 20 und die Riemenscheibe 50
sowohl in der Aufwickel- als auch Abwickelrichtung. Die Riemenscheibe
50 überträgt ein das Aufwickeln des Streifens 11 ermöglichendes Drehmoment auf die Welle 40 und das magnetische
Spannfutter 38 über die Sperrkupplung 58, die-in der
·"· * ' Rückwärts- oder Aufwickelrichtung die Übertragung eines
Drehmoments ermöglicht. Die Welle 40 treibt in der Aufwickelrichtung
die Bremshülse kZ nicht an, da die Sperrkupplung 68
in der Rückwärts- oder Aufwickelrichtung einen Freilauf besitzt. Das auf die Welle 40 und das magnetische Spannfutter
übertragene Drehmoment dient zum Aufwickeln des Streifens 11 auf den Kern 36 des Magazins 3^. Der Streifen
11 kann nicht schneller aufgewickelt werden als dies die Antriebsrolle 30 zulässt, da die die Antriebsrolle 30 mit
der Riemenscheibe 20 verbindende Sperrkupplung 26 sperrt, wenn die Drehgeschwindigkeit der Antriebswelle Zh mit der
vom Motor 12 der Riemenscheibe 20 übertragenen Drehgeschwin-(·,
digkeit übereinstimmt. Die Drehgeschwindigkeit der Riemenscheibe 50 wird durch die Drehgeschwindigkeit des Motors 12
bestimmt. Hierdi rch versucht die Riemenscheibe 50 auf den
Streifen 11 eine höhere Lineargeschwindigkeit zu übertragen als dies die Antriebsrolle 30 ermöglicht. Der Schlupf zwischen
den Kupplungsbelägen 56 und 57 lässt es zu, daß die Riemenscheibe 50 mit der vom Motor 12 bestimmten höheren
Drehgeschwindigkeit umlaufen kann, während das magnetische Spannfutter 38 und der Kern 36 bei der vom Motor 12 auf die
Antriebsrolle 30 übertragenen geringeren Drehgeschwindigkeit umlaufen. Im Normalbetrieb der Vorrichtung wird die
Sperrkupplung 26 sich so lange nicht lösen, bis ein Verklemmen im Magazin 3^ beim Aufwickeln des Streifens 11 auftritt.
Claims (1)
- Ill» <ι ι tι ■ . ι ' 'I I · ·111 ·- 12 -Schutzansprüche1. Vorrichtung zum Steuern der Bewegung eines biegsamen Streifens, von einer und zu eine; Vorratsspule für den Streifen, mit einer Antriebsvorrichtung, die mindestens einen in der Drehrichtung umkehrbaren Motor aufweist, der über eine Kupplung, die nur in Abwickelrichtung ein Drehmoment überträgt, mit einem Streifen-Antrieb verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (12) über eine zweite Kupplung (58), die eine Drehmomentenübertragung auf die Vorratsspule (3^ bis 36) nur in der Aufwickelrichtung überträgt, mit der Vorratsspule gekoppelt ist.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Bremseinrichtung {k2,k$ bis ^8) vorgesehen ist, deren Bremsmoment auf die Vorratsspule (3^ bin 36) über eine dritte Kupplung (37,^,68,70,72,74) übertragbar ist, wenn sich die Vorratsspule in ihrer Abwickelrichtung dreht.3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Kupplung eine Brems-Verzögerungsvorrichtung (37,^,68,70,72,7^) aufweist, die die Übertragung deb Bremsmomentes auf die Vorratsspule (3^ bis 36) nach Ablauf einer vorbestimmten Verzögerungszeit zulässt.Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Motor (12) und der Vorratsspule (3^ bis 36) eine weitere Kupplung (50,5^,56,57) vorgesehen ist, die für die Vorratsspule eine Winkelgeschwindigkeit zulässt, die an dem mit der Vorratsspule verbundenen Kupplungsteil (5^,56) eine von der Winkelgeschwindigkeit des anderen Kupplungsteils (50,57) abweichende Winkelgeschwindigkeit zulässt.f · - 13 -5· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Kupplung als Hutschkupplung (50,5^,56,57) ausgebildet ist.6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen (11) mit einem Anschlag (76) versehen ist und daß die Übertragung des Bremsmomentes so lange verzögerbar ist, bis der Anschlag des Streifens den Streifen-Antrieb (30) passiert hat.7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Kupplung als Schraubenfeder (68) ausgebildet ist, die mit ihrem einen Ende (7*0 in einen Schlitz (72) einer Antriebswelle (40) für die Vorratsspule (3^ bis 36) eingreift.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US73025268A | 1968-05-20 | 1968-05-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6919440U true DE6919440U (de) | 1969-09-18 |
Family
ID=24934576
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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- 1969-05-20 GB GB25681/69A patent/GB1271326A/en not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE10200356A1 (de) * | 2002-01-08 | 2003-07-17 | Bhs Corr Masch & Anlagenbau | Transport-Einheit |
| US6869003B2 (en) | 2002-01-08 | 2005-03-22 | Bhs Corrugated Maschinen- Und Anlagenbau Gmbh | Conveyor unit |
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