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DE69126687T2 - Ofen für Rückflusslöten - Google Patents

Ofen für Rückflusslöten

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Publication number
DE69126687T2
DE69126687T2 DE1991626687 DE69126687T DE69126687T2 DE 69126687 T2 DE69126687 T2 DE 69126687T2 DE 1991626687 DE1991626687 DE 1991626687 DE 69126687 T DE69126687 T DE 69126687T DE 69126687 T2 DE69126687 T2 DE 69126687T2
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DE
Germany
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furnace
flow resistance
gas flow
reflow soldering
inlet
Prior art date
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Application number
DE1991626687
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English (en)
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DE69126687D1 (de
Inventor
Takashi Nauchi
Tetsuya Okuno
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Senju Metal Industry Co Ltd
Original Assignee
Senju Metal Industry Co Ltd
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Publication date
Application filed by Senju Metal Industry Co Ltd filed Critical Senju Metal Industry Co Ltd
Publication of DE69126687D1 publication Critical patent/DE69126687D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69126687T2 publication Critical patent/DE69126687T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K1/00Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
    • B23K1/008Soldering within a furnace
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or adjusting assemblages of electric components
    • H05K13/04Mounting of components, e.g. of leadless components
    • H05K13/046Surface mounting
    • H05K13/0465Surface mounting by soldering

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Connection Of Electric Components To Printed Circuits (AREA)
  • Tunnel Furnaces (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Rückflussofen zum Löten von elektronischen Komponenten auf eine gedruckte Schaltplatte unter Verwendung von Lötpaste und insbesondere auf einen Rückflussofen, in dem Löten in einer Inertatmosphäre durchgeführt wird.
  • Im allgemeinen ist Löten mit einer Lötpaste in einem Rückflussofen unter Vorhandensein von Luft, d.h. Sauerstoff durchgeführt worden. Löten in Luft resultiert jedoch in einer Vielzahl von Lötdefekten, z.B. der Ausbildung von ungelöteten Abschnitten und sehr kleinen Lötmittelkügelchen, welche durch das Vorhandensein von Sauerstoff in der Luft verursacht werden. Dies geschieht, weil der in der Luft enthaltene Sauerstoff die im Ofen erhitzte Lötfläche leicht oxidiert und weil die oxidierte Fläche das Ausbreiten des geschmolzenen Lotmittels ungünstig beeinflusst. Weiterhin, wenn Lötmittellegierungsteilchen, die eine große Oberfläche aufweisen und in einer Lötpaste enthalten sind oxidiert werden, dann werden sie ihre Metalleigenschaften verlieren, resultierend in der Ausbildung sehr kleiner Lötmittelkügelchen aus den oxidierten Lötmittellegierungsteilchen.
  • Es ist bekannt, dass, wenn Heizen in Abwesenheit von Sauerstoff durchgeführt wird, d.h. in einer Inertgasatmosphäre, wie eine die Stickstoffgas, Kohlendioxidgas oder Argongas enthält, Löten erfolgreich ohne das Auftreten jeglicher Lötdeffekte durchgeführt werden kann. Siehe dazu die Japanischen Patentanmeldungsoffenlegungsschriften Nr. 64-83395/1989, Nr. 1- 118369/1989 und Nr. 2-44185/1990.
  • In einem Ofen zum Rückflusslöten, der eine Inertgasatmosphäre enthält (im folgenden als "Rückflussofen" bezeichnet) wird der Sauerstoffgehalt auf 3% oder weniger pro Volumen beschränkt, um Lötdefekte zu minimieren, wenn das Löten unter Verwendung einer Lötpaste durchgeführt wird, die im allgemeinen bezüglich der Lötfähigkeit besser akzeptiert wird. Jedoch ist es erwünscht, im Fall, dass die Lötpaste ein FMA-Flußmittel verwendet (gering aktivierter Kolophoniumflußmittel) den Sauerstoffgehalt auf 1000 ppm (Volumen) oder weniger, d.h. 0,1% pro Volumen oder weniger zu beschränken. Ein FMA-Flußmittel ist ein Flußmittel bei dem der Gehalt eines aktivierenden Mittels auf ein so niedriges Niveau wie möglich reduziert wird, so dass das Abwaschen des Flußmittels nach dem Löten eliminiert werden kann.
  • Im Fall herkömmlicher Öfen, wenn eine große Menge von Stickstoffgas in den Ofen eingeführt wird, strömt überflüssiges Stickstoffgas durch die Einlaß- und Auslaßöffnung aus dem Ofen. Deswegen ist angenommen worden, dass keine Luft in den Ofen einströmt. Es ist jedoch gemäß den Erfahrungen der vorliegenden Erfinder unvermeidlich, dass Luft in den Ofen einströmt und so der Sauerstoffgehalt auf höher als 1000 ppm (Volumen) erhöht wird, selbst dann, wenn dem Ofen eine große Menge von Stickstoffgas zugeführt wird. Diese Tendenz ist für einen Rückflussofen des Gaszirkulationstyps ausgeprägt.
  • Die Veröffentlichung EP-A-0109892 lehrt, an der Einlaß- und Auslaßöffnung des Ofens Gasbarrieren zu schaffen, um den Ofen von außen zu isolieren, wobei solche Barrieren aus einem Inertgasverteiler bestehen, kombiniert mit Verschlussklappen zur Führung der Gasströmung, während sie den Durchgang von Gegenständen erlauben.
  • Die Japanische Patentanmeldungsoffenlegungsschrift Nr. 62-183960/1987 schlägt das Anbringen eines Verschlusses an den Einlaß- und Auslaßöffnungen des Rückflußofens vor, um so den Sauerstoffgehalt in der Atmosphäre innerhalb des Ofens zu verringern. Jedoch weist ein Rückflussofen mit an seinen Einlaßöffnungen installierten Verschlüssen viele Nachteile auf. Es ist zum Beispiel unmöglich, ein Fördermittel zu verwenden, um so die gedruckten Leiterplatten in den und aus dem Ofen zu transportieren und statt dessen muss zum Transportieren der gedruckten Schaltplatten durch den Ofen eine Schiebevorrichtung verwendet werden. Durch die Verwendung einer Schiebevorrichtung kann kein kontinuierliches Transportsystem eingesetzt werden, und dies verringert die Produktivität deutlich. Weiterhin verkompliziert die Bestückung mit Verschlüssen und Schiebevorrichtungen den Aufbau des Rückflussofens und es ist eher schwierig, die Schiebevorrichtung mit dem Verschluss zu synchronisieren, wenn gedruckte Leiterplatten in den oder aus dem Ofen gebracht werden.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen Ofen für Rückflusslöten zu schaffen, in dem das Einströmen von Luft drastisch unterdrückt werden kann, auch dann, wenn der Ofen ein Fördermittel verwendet.
  • Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben entdeckt, dass wenn ein gasförmiges Medium aus dem Ofen in einer turbulenten Strömung ausströmt, durch den Bereich der turbulenten Strömung Außenluft in den Ofen strömt. Es schien den vorliegenden Erfindern, dass wenn eine große Anzahl von Betonblocks, d.h. "Tetrapod" (Warenzeichen)" an der Meeresküste plaziert werden, dass die Blocks ankommenden Wellen widerstehen und die Wellen ihre Energie verlieren, nachdem sie durch viele Reihen von Betonblocks passiert sind, so dass die Turbulenz verschwindet.
  • Der Ofen zum Rückflusslöten der vorliegenden Erfindung enthält eine Einlaßöffnung und eine Auslaßöffnung, ein Fördermittel zum Transportieren gedruckter Schaltplatten durch die besagte Einlaßöffnung, den besagten Ofen und die besagte Auslaßöffnung und eine Rohrleitung, um ein Inertgas in den Ofen einzuführen, um eine Inertgasatmosphäre im Ofen aufrechtzuerhalten, wobei Gasströmungswiderstandselemente den Durchtritt der besagten Platten zulassen, und ist dadurch gekennzeichnet, dass die besagte Einlaß- und Auslaßöffnung derart sind, dass das besagte Inertgas aus dem Ofen durch die besagte Einlaß- und Auslaßöffnung strömen kann, und dass die besagten Gasströmungswiderstandselemente in Luftverhinderungszonen stromaufwärts der besagten Einlaßöffnung und stromabwärts der besagten Auslaßöffnung vorgesehen sind, um die Turbulenz des aus dem Ofen strömenden Inertgases herabzusetzen, wodurch das Einströmen von Außenluft in den Ofen verhindert wird.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung, kann das Gasströmungswiderstandselement jede Form aufweisen, das als Behinderung zum Durchtritt des Gases agieren kann, aber den kontinuierlichen Betrieb eines Fördermittels nicht behindert.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform, kann das Element ein flexibles Teil eines wärmefesten Kunstharzfilms oder einer wärmefesten Kunstharzplatte sein. Ein Gasströmungswiderstandselement von diesem Typ ist leicht auf dem Markt erhältlich und effektiv für die Verhinderung des Einströmens der Luft in den Ofen.
  • Die flexiblen Teile eines wärmefesten Kunstharzes können zufallsverteilt angeordnet werden. Vorzugsweise werden sie jedoch derart angeordnet, dass mehrere Reihen der flexiblen Teile wie eine Mehrzahl von Blenden oder Fänger in transversalen Intervallen bezüglich der Richtung des Transports der gedruckten Schaltplatten angeordnet sind.
  • Gemäß einer derartigen bevorzugten Ausführungsform wird eine turbulente Gasströmung in eine kontinuierliche Strömung umgewandelt, während sie durch die Luftverhinderungszone strömt, so dass die Luft erfolgreich gehindert wird, in den Ofen einzuströmen Da die Teile aus wärmefesten Kunstharz flexibel sind, bewegen diese die elektronischen Komponenten nicht, die auf der gedruckten Schaltplatte installiert sind, auch dann , wenn die Stücke die Komponenten kontaktieren, während diese sich entlang der Beförderungslinie des Ofens bewegen. Wenn es ratsam ist, dass die flexiblen Teile die gedruckten Schaltplatten nicht kontaktieren, können diese von den Schaltplatten getrennt werden. Sogar mit dieser Anordnung kann die Luft erfolgreich gehindert werden, in den Ofen einzuströmen
  • Die flexiblen Teile können auf dem oberen Abschnitt der Luftverhinderungszone angebracht werden, so dass sie über die gedruckten Schaltplatten nach unten hängen.
  • Ein wärmefestes Teil einer Kunstharzplatte, das in der vorliegenden Erfindung eingesetzt werden kann, ist ein Polyamidfilm mit einer Dicke von 0,025 - 2 mm, erhältlich unter dem Warenzeichen "Kapton" von Toray-Dupont.
  • Die Strömungswiderstandselemente können auch eine Mehrzahl von Metallplatten enthalten, die in Intervallen angeordnet sind, die senkrecht zur Richtung der Bewegung der gedruckten Schaltplatten gerichtet sind. Ein Beispiel der Metallplatte ist eine rostfreie Stahl- oder Aluminiumplatte. Mittels dieser Anordnung kann die Luft erfolgreich daran gehindert werden, in den Ofen einzuströmen.
  • Die Strömungswiderstandselemente können am oberen Abschnitt oder am Bodenabschnitt der Luftverhinderungszone vorgesehen sein. Vorzugsweise werden die Strömungswiderstandselemente an beiden Abschnitten der Luftverhinderungszone, dem oberen und dem Bodenabschnitt vorgesehen.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform kann das Strömungswiderstandselement eine unregelmäßig geformte Platte oder ein Block sein, wie eine Sockelleiste, die parallel zur gedruckten Schaltplatte angeordnet ist.
  • Figur 1 ist eine schematische Längsschnittansicht eines Ofens zum Rückflusslöten gemäß der vorliegenden Erfindung; Figur 2 ist eine perspektivische Ansicht einer Luftverhinderungs zone, bei der Strömungswiderstandselemente an beiden Abschnitten, dem oberen und dem Bodenabschnitt vorgesehen sind;
  • Figur 3 ist eine perspektivische Ansicht einer Luftverhinderungszone, bei der Strömungswiderstandselemente nur am oberen Abschnitt derselben vorgesehen sind.
  • Wie es in den Figuren 1 - 3 gezeigt ist, enthält der Ofen zum Rückflusslöten 1 der vorliegenden Erfindung eine Vorerwärmungszone P, eine Haupterwärmungszone R, eine Kühlzone C und Luftverhinderungszonen K, K.
  • Das Fördermittel 2, das ein Paar von Tragführungen 2a aufweist, bewegt sich durch den Rückflussofen 1, um eine gedruckte Schaltplatte PB in die Richtung A zu transportieren.
  • Der in Figur 1 gezeigte Ofen zum Rückflusslöten ist vom Gaszirkulationstyp und eine Reihe von Paaren von Heizeinrichtungen 3, 3 des Oberflächenanblastyps ist an oberen Abschnitt und am Bodenabschnitt der Haupterwärmungszone R und der Vorerwärmungszone P vorgesehen. Die Oberflächenanblasheizeinrichtung 3 besteht aus einer Einlaßöffnung 4 für heisse Luft und einer Gasauslaßöffnung 5, die in der gleichen Ebene angeordnet sind, wobei ein im Ofen vorgesehener Ventilator 6 Gas durch die Gasauslaßöffnung 5 leitet, das mittels einer Reihe von elektrischen Heizeinrichtungen 7 aufgeheizt wird, so dass das aufgeheizte heisse Gas durch die Einlaßöffnung 4 für heisse Luft geblasen wird.
  • Ein Beispiel einer Öberflächenanblasheizeinrichtung ist eine Vorrichtung, die eine poröse Metallplatte 4a und eine an der Einlaßöffnung 4 für heisse Luft vorgesehene elektrische Heizeinrichtung aufweist, wobei eine Keramikbeschichtung auf der Oberfläche der porösen Metallplatte 4a aufgetragen ist. Gemäß dieser Anordnung können nicht nur heisses Gas, sondern auch Infrarotstrahlen durch die Einlaßöffnung 4 für heisse Luft abgegeben werden, so dass darauf angeordnete gedruckte Schaltplatten und Lötpaste gleichzeitig und gleichmäßig erwärmt werden können.
  • In der in Figur 1 gezeigten Anordnung überlagern sich die obere und die untere Oberflächenanblasheizeinrichtung 3, 3 jedes Paares in longitudinaler Richtung, um einen Aufwärts - Durchgangsbereich X, einen Kollisionsbereich Y und einen Abwärts - Durchgangsbereich in der Gasleitung, die zwischen der oberen und der unteren Heizeinrichtung 3, 3 ausgebildet ist, zu bilden.
  • In der Kühlzone C sind am oberen Abschnitt und am Bodenabschnitt oberhalb und unterhalb des Fördermitteis 2 Kühleinrichtungen 8, 8 vorgesehen. Jede Kühleinrichtung 8 weist die gleiche Struktur wie die Oberflächenanblasheizeinrichtungen 3, 3 auf, mit der Ausnahme, dass sie nicht mit elektrischen Heizeinrichtungen 7, 7 ausgerüstet ist. In der Nähe der Kühleinrichtung 8 ist ein Ventilator 9 vorgesehen, um die Kühleinrichtung mit Außenluft zu versorgen. Folglich wird ein von der Außenluft gekühltes Inertgas durch die obere und die untere Kühleinrichtung 8, 8 zirkuliert.
  • Eine Düse 10 zum Einführen von Stickstoff-Gas in den Rückflussofen kann, wie in Figur 1 gezeigt, an den ersten und den letzten in der Vorerwärmungszone P installierten Oberflächenanblasheizeinrichtung 3 und an den in der Kühlzone C installierten Kühleinrichtungen 8 vorgesehen sein. Die Düse 10 kann entweder an der oberen oder an der unteren Heizeinrichtung 3 (Kühleinrichtung 8) vorgesehen sein und kann entweder innerhalb oder außerhalb der Heizeinrichtung 3 (Kühleinrichtung 8) vorgesehen sein. Die Düsen 10 können auch an jeder der Heizeinrichtungen 3 und der Kühleinrichtungen 8 vorgesehen sein.
  • In der in Figur 1 dargestellten Ausführungsform sind Luftverhinderungszonen K, K in den Einlass- und Auslassbereichen des Rückflussofens vorgesehen, zum Beispiel aufwärts von der Vorerwärmungszone P und abwärts von der Kühlzone C. Je länger die Luftverhinderungszone ist, desto besser.
  • Wie es in den Figuren 2 und 3 gezeigt ist, enthält die Luftverhinderungszone K obere und untere Walzenabschnitte 11, 11 in denen eine Reihe von Gasströmungswiderstandselementen 12 und ein Paar von Tragführungen 2a, 2a installiert sind. Die oberen und die unteren Abschnitte sind miteinander gelenkig verbunden. Figur 3 illustriert den Fall, dass eine Reihe von Gasströmungswiderstandselementen 12 nur am oberen Abschnitt vorgesehen ist. Das Fördermittel 2 bewegt sich entlang der Tragführungen 2a in den Ofen. Je mehr Gasströmungswiderstandselemente installiert sind, desto besser.
  • Ein Beispiel eines geeigneten Gasströmungswiderstandselementes 12 ist eine geschlitzte Platte aus wärmefesten Kunstharzteilen. Ein derartiges wärmefestes Teil kann eines sein, das heisses Anblasen ohne Deformation der Form oder ohne Qualitätsverlust hinsichtlich der Eigenschaften übersteht. Wenn die Teile flexibel sind, bewegen sie die auf den gedruckten Schaltplatten installierten elektronischen Komponenten nicht, auch dann, wenn sie in Kontakt mit der Komponente kommen. Man braucht nicht zu erwähnen, dass sie getrennt von einer gedruckten Schaltplatte vorgesehen werden können, die sich entlang der Tragführungen 2a durch den Ofen bewegt.
  • Im folgenden wird der Gasfluß im Rückflussofen nach der vorliegenden Erfindung beschrieben.
  • Zuerst werden die Oberflächenanblasheizeinrichtungen 3 geheizt und Stickstoff-Gas wird durch die Düsen 10 in den Ofen 1 eingeführt. Das Stickstoff-Gas, das aus den Düsen 10 abgelassen wird, verdrängt die im Ofen befindliche Luft und der Ofen wird mit Stickstoff-Gas gefüllt. Wenn sich keine gedruckte Schaltplatte im Ofen befindet, ist das von der oberen und von der unteren Heizeinrichtung 3 abgelassene heisse Gas turbulenzfrei und das aus dem Ofen durch den Einlass und den Auslass ausströmende Stickstoff-Gas ist turbulenzfrei. Unter diesen Bedingungen strömt keine Luft von außen in den Ofen ein.
  • Wenn der Sauerstoffgehalt in der Atmosphäre des Ofens derart reduziert wird, dass er niedrig genug ist, um das Löten durchzuführen, werden gedruckte Schaltplatten mittels des Fördermittels 2 in den Ofen eingeführt. Wenn das heisse Gas von den Oberflächenanblasheizeinrichtungen 3 auf die Schaltplatten im Ofen strömt, wird ein turbulenter Gasfluss erzeugt. Üblicherweise bringt das turbulente Gas das Stickstoff-Gas dazu, durch den Einlass und den Auslass aus dem Ofen zu strömen.
  • Da jedoch gemäß der vorliegenden Erfindung eine Reihe von Gasströmungswiderstandselementen 12 am Einlass und am Auslass des Ofens vorgesehen ist, können diese die Turbulenz des aus dem Ofen ausströmenden Stickstoff-Gases reduzieren. Folglich hat die Luft außerhalb des Ofens keine Chance, in den Ofen einzuströmen
  • Versuch:
  • Es wurde ein Rückflussofen mit der in den Figuren 1 und 2 gezeigten Struktur verwendet. Er hatte Gasströmungswiderstandselemente 12, zusammengesetzt aus 25 Reihen von geschlitzten Fängern, angeordnet in Intervallen von 15 mm. Jeder geschlitzte Fänger enthielt eine große Anzahl von Teilen eines Polyamidfilmes (0,075 x 40 x 10 mm). Eine derartige Reihe von geschlitzten Fängern war auf dem oberen und auf dem Bodenabschnitt der Luftverhinderungszone vorgesehen.
  • Während Stickstoffgas mit einer Gesamtflussrate von 180 l/min durch die Düsen 12 in den Ofen eingeführt wurde, wurde das Löten der gedruckten Schaltplatten unter Verwendung einer Lötpaste des RMA-Typs durchgeführt.
  • Der Sauerstoffgasgehalt im Ofen war 100 ppm (Volumen) und das Löten wurde ohne jegliche Defekte durchgeführt.
  • Im Gegensatz dazu, als der Versuch unter den gleichen Bedingungen unter Verwendung eines Rückflussofens ohne Strömungsverhinderungszone durchgeführt wurde, betrug der Sauerstoffgehalt im Ofen 20.000 ppm (Volumen) und viele Lötdefekte wurden gefunden.
  • Folglich strömt gemäß der vorliegenden Erfindung, als ein Resultat der Verwendung eines Strömungswiderstandselementes einer simplen Struktur, keine Außenluft in den Ofen. Der Ofen gemäß der vorliegenden Erfindung ist einfacher zu bedienen als ein herkömmlicher Ofen, der eine Verschluss- und eine Schiebevorrichtung verwendet. Weiterhin kann die Menge des in den Ofen eingeführten Stickstoffs signifikant reduziert werden.

Claims (7)

1. Ofen (1) zum Rückflußlöten mit einer Einlaßöffnung (4) und einer Auslaßöffnung (5), einem Fördermittel (2) zur Beförderung gedruckter Schaltplatten durch die besagte Einlaßöffnung, wobei der besagte Ofen und die besagte Auslaßöffnung so verbunden sind, daß in den Ofen ein Inertgas eingeführt wird, um in dem Ofen eine Inertgasatmosphäre aufrechtzuerhalten, wobei Gasströmungswiderstandselemente (12) den Durchtritt der besagten Platten zulassen, dadurch gekennzeichnet, daß die besagte Einlaß- und Auslaßöffnung derart sind, daß das besagte Inertgas aus dem Ofen durch die besagte Einlaßund Auslaßöffnung strömen kann, und daß die besagten Gasströmungswiderstandselemente (12) in Luftverhinderungszonen stromaufwärts der besagten Einlaßöffnung und stromabwärts der besagten Auslaßöffnung vorgesehen sind, um die Turbulenz des aus dem Ofen strömenden Inertgases herabzusetzen, wodurch das Einströmen von Außenluft in den Ofen verhindert wird.
2. Ofen zum Rückflußlöten nach Anspruch 1, wobei der Ofen außerdem eine Vorerwärmungszone (P), eine Haupterwärmungszone (R) und eine Kühlzone (C) aufweist, wobei das Fördermittel (2) ein Paar von Tragführungen (2a) aufweist, die sich durch den Ofen erstrecken, und die Luftverhinderungszone (K) sowohl an der Einlaß- (4) wie der Auslaßöffnung (5) des Ofens vorgesehen ist.
3. Ofen zum Rückflußlöten nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Gasströmungswiderstandselement (12) sowohl an dem oberen Abschnitt wie dem Bodenabschnitt der Luftverhinderungszone (K) vorgesehen ist.
4. Ofen zum Rückflußlöten nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Gasströmungswiderstandselement (12) an dem oberen Abschnitt der Luftverhinderungszone (K) vorgesehen ist.
5. Ofen zum Rückflußlöten nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Gasströmungswiderstandselement (12) ein flexibles Teil eines wärmefesten Kunstharzfilms umfaßt.
6. Ofen zum Rückflußlöten nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Gasströmungswiderstandselement (12) ein flexibles Teil einer wärmefesten Kunstharzplatte umfaßt.
7. Ofen zum Rückflußlöten nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Gasströmungswiderstandselement (12) eine Metallplatte umfaßt.
DE1991626687 1990-08-13 1991-08-12 Ofen für Rückflusslöten Expired - Lifetime DE69126687T2 (de)

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