DE69122400T3 - Wasserrutschbahn mit wassertreibstrahlvorrichtungen - Google Patents
Wasserrutschbahn mit wassertreibstrahlvorrichtungenInfo
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Description
- Diese Erfindung bezieht sich insgesamt auf Wasserrutschbahnen, speziell auf einen Mechanismus und auf ein Verfahren, die
- 1) die kinetische Energie eines Wasserstroms mit hoher Geschwindigkeit sicher auf Teilnehmer übertragen, die (mit oder ohne ein Fahrzeug) auf einer Fläche mit niedriger Reibung rutschen/gleiten, und ihnen ein Beschleunigen abwärts, horizontal oder aufwärts in gerader oder gekrümmter Richtung ermöglichen,
- 2) die Reibungskoeffizienten und die Bahn von Teilnehmern mit unterschiedlicher Größe und unterschiedlichem Gewicht auf einer Wasserrutsche mit einem steilen Abwärtsabschnitt, auf den dann ein signifikanter Aufwärtsabschnitt folgt, sicher stabilisieren und ausgleichen und 3) eine Eigenbeseitigung des Übergangswellen- /hydraulischen Anstiegs ermöglichen, der auf einem horizontalen oder aufwärts geneigten Wasserrutschbahnkanal auftreten kann.
- Die 80er Jahre sahen eine phänomenale Zunahme von Wasseranlagen für die Familienerholung, d. h. von Wasserparks und von wasserorientierten Rutschattraktionen in traditionellen Vergnügungsparks. Die geläufigen Arten von Wasserrutschbahnen, beispielsweise Wassergleitbahnen, Stromschnellenrutschbahnen und Baumstammkanäle erfordern, daß die Benutzer laufen oder mechanisch hochgehoben werden und daß das Wasser zu einem hohen Punkt gepumpt wird, wobei die Schwerkraft es Wasser, Rutscher(n) und Rutschfahrzeug (wenn es zweckdienlich ist) ermöglicht, eine Rinne oder Neigung zu einem Wasserbecken auf niedrigerem Niveau nach unten zu gleiten, wonach sich der Vorgang wiederholt. Der Schwerkraft- oder schwerkraftinduzierte Rutscherimpuls ist die Haupttreibkraft, die den Benutzer nach unten und durch diese traditionellen Wasserrutschbahnattraktionen treibt. Ein neuer Aspekt des Erfindungsgegenstandes ist die Verwendung eines Hochgeschwindigkeitswasserstrahls zum Vorwärtstreiben eines Benutzers anstelle der Schwerkraft oder im Gegensatz dazu oder in Steigerung mit der Schwerkraft. Mit Ausnahme des Startbereichs haben Wasserrutschbahnattraktionen das Wasser, das in eine horizontale oder Abwärtsrichtung gepumpt wird, nicht als Zweck- und Treibmechanismus zur Beschleunigung eines Rutschers eine Bahn hinab oder längs einer Bahn. Ebenso haben Wasserrutschbahnattraktionen bisher ausgedüstes Wasser zum Vorantreiben eines Rutschers eine Neigung hinauf auf eine höheres Niveau nicht benutzt. Mittels der vorerwähnten Hochgeschwindigkeitswasserstrahlen ermöglicht der Erfindungsgegenstand die Schaffung von wasserausgerichteten Vergnügungsrutschbahnen und Rutscherlebnisse, die bisher in der Unterhaltungsindustrie nicht verfügbar waren. So ermöglichen insbesondere die hier beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung einem Rutscher (Rutschern), auf der Oberfläche einer Wasserattraktion abwärts über die der Schwerkraft zuzurechnende Beschleunigung hinaus zu beschleunigen (auf diese Ausführungsform ist nachstehend als "Abwärtsbeschleuniger" Bezug genommen) oder in einer Horizontalrichtung zu beschleunigen (auf diese Ausführungsform ist nachstehend als "Horizontalbeschleuniger" Bezug genommen) oder in einer Aufwärtsrichtung zu beschleunigen (auf diese Ausführungsform ist nachstehend als "Aufwärtsbeschleuniger" Bezug genommen) oder abwärts auf einer herkömmlichen Gleitbahn zu gleiten und in einen Wasserstrom mit gleicher oder geringerer Geschwindigkeit einzutreten und dennoch in eine Aufwärtsrichtung auf ein höheres Niveau zurückzukehren, das dem entspricht, das durch Nutzung der Schwerkraft allein erreicht werden könnte, oder niedriger als dieses ist (auf diese Ausführungsform ist nachstehend als "als "nachstehend als "Stabilisierungs-Ausgleichs-Prozeß" Bezug genommen) oder abwärts auf einer herkömmlichen Wasserrutschbahnattraktion zu gleiten und in einer Aufwärtsrichtung auf ein Niveau zurückzukehren, das höher ist als das, welches durch Nutzung der Schwerkraft allein erreicht werden könnte (auf diese Ausführungsform ist nachstehend als Höhenlagensteigerungsprozeß Bezug genommen) oder durch eine Kombination der oben beschriebenen Ausführungsformen mit einer abwärts geneigten Standard-Wasserrutsche eine Ausführung bereitzustellen, auf die nachstehend als "Wasser-Berg-und-Tal-Bahn" Bezug genommen wird.
- Der Vergnügungsbereich ist voll von Erfindungen, die Wasser als Mittel zur Erzeugung einer Rutschbewegung und eines Rutscherlebnisses nutzen, keine beschreibt jedoch bisher die Verbesserungen, die von dem Erfindungsgegenstand in Betracht gezogen werden, was eine Prüfung einiger einschlägiger Referenzen aufzeigt.
- Das US-Patent 3 923 301 von Meyers, veröffentlicht am 2. Dezember 1975, offenbart ein Verfahren zum Anpassen eines Hügels, um im Boden einen Wasserrutschgraben zu schaffen, in dem ein Rutscher von einem oberen Startbecken aus durch eine Schwerkraftpassage auf umgewälztem Wasser zu einem unteren Landebecken rutscht. Der Aufbau und die Arbeitsweise nach Meyers haben keine Bedeutung für die vorliegende Erfindung.
- Das US-Patent 4 198 043 von Timbes, veröffentlicht am 15. April 1980, offenbart eine modulförmig gestaltete Kunststoff-Wasserrutsche, bei welcher ein Rutscher mittels einer Schwerkraftpassage von einem oberen Startbecken auf umgewälztem Wasser zu einem unteren Landebecken gleitet. Aufbau und Arbeitsweise nach Timbes haben keine Bedeutung für die vorliegende Erfindung.
- Das US-Patent 4 196 900 von Becker, veröffentlicht am 8. April 1980, offenbart eine herkömmliche, abwärts geneigte Wassergleitbahn mit vereinfachtem Stützaufbau, die eine vereinfachte Anzahl von Teilen bei reduzierten Kosten aufweist, wobei ein herkömmliches Wasserrohr von einer Pumpe zum Anfang jeder Gleitbahn führt. Becker schlägt weiter vor, daß ein solches Wasserrohr Druckdüsen auf der Oberseite haben kann, die einer dort sitzenden Person eine extra Schubkomponente geben, wodurch sichergestellt wird, daß eine einmal eingestiegene Person die Gleitbahn durch Verbleiben an Ort und Stelle nicht blockiert (Spalte 2, Zeilen 34 bis 39). Beckers Vorschlag ist für die Einstiegswanne der meisten herkömmlichen Wassergleitbahnen üblich. Beckers Vorschlag zieht die Ausführungscharakteristika, wie sie durch die vorliegende Erfindung beschrieben sind, d. h. Abwärtsbeschleunigung über die der Schwerkraft zuzurechnende Beschleunigung hinaus oder Beschleunigung in einer horizontalen Richtung über die Kraft hinaus, die erforderlich ist, um ein Blockieren der Eintrittswanne zu unterbinden, oder eine Beschleunigung in Aufwärtsrichtung oder eine Niveaurückgewinnung oder Mehrfachvortriebsstellen usw. nicht in Betracht. Der "Extra-Schub", der von Becker vorgeschlagen wird, ist hinsichtlich der Stelle auf den Beginn der Gleitbahn und hinsichtlich der Kraft auf die Kraft begrenzt, die erforderlich ist, um ein Rutschbahnblockieren durch einen startenden Rutscher zu vermeiden. Im Gegensatz dazu befindet sich der Wasserstrom, wie er durch den Erfindungsgegenstand eingestrahlt wird, vorzugsweise stromab von dem herkömmlichen Start, wie er durch Becker vorgeschlagen wird. Weiterhin ist eine bevorzugte Funktion des Erfindungsgegenstands die Beschleunigung eines Rutschers, der sich bereits in Bewegung befindet, und nicht eines Rutschers, der die Gleitbahn durch Verbleiben an Ort und Stelle blockiert. Die Vorschläge von Becker sind auf vorhandene, herkömmliche Wassergleitbahn- Startbecken begrenzt und haben als solche keinen Bezug zur vorliegenden Erfindung.
- Das US-Patent 4 778 430 von Goldfarb et al., veröffentlicht am 18. Oktober 1988, offenbart ein Wasserrutschenspielzeug, bei welchem ein mechanisch angetriebener Förderer humanoide Rutschobjekte von einem unteren Rutschabschnitt zu einem oberen Ende des Rutschabschnitts anhebt, worauf die Rutschobjekte aufgrund einer Schwerkraftpassage auf umgewälztem Wasser nach unten zum Startpunkt des Förderers rutschen. Der Aufbau und der Betrieb nach Goldfarb et al. hat keinen Bezug zur vorliegenden Erfindung.
- Das US-Patent 4 392 434 von Dürwald et al., veröffentlicht am 12. Juli 1983, offenbart einen turbulenten Wasserlauf mit Booten, die in einer Rinne zwischen einem oberen Startpunkt und einem unteren Ende geführt werden, und mit einem Kettenförderer, der ein Rutschen unterbindet, wenn er die Boote vom Ende zum Start trägt. Der Aufbau und die Arbeitsweise nach Timbes haben keinen Bezug zur vorliegenden Erfindung.
- Das US-Patent 4 805 896 von Moody, veröffentlicht am 21. Februar 1989, offenbart eine Wasserrutschbahn für Schwimmer, welche die Linearbewegung (vorherrschend horizontal oder abwärts) einer großen Menge von Wasser mit Schwimmtiefe nutzt. Moody teilt eine Eigenschaft der Ausführungen des Erfindungsgegenstandes "Abwärts- oder Horizontalbeschleuniger", d. h. die Möglichkeit, einen Teilnehmer in einer vorherrschend horizontalen oder Abwärtsrichtung zu bewegen, wobei der Teilnehmer von dem Wasser anstatt durch das Wasser hindurch bewegt wird. Sie unterscheidet sich jedoch vom Erfindungsgegenstand wie folgt: der gesamte Schub nach Moody soll durch eine große Wassermasse mit gemäßigter Abwärtsneigung bereitgestellt werden, um die gewünschte Schwimmerbewegung zu schaffen. Die Rutschbahn, die spezifisch auf Schwimmer beschränkt ist, hat eine große Wassermenge, deren Gewicht wesentlich größer ist als das Gewicht des Teilnehmers und deren Tiefe ausreicht, um den Kontakt des aufschwimmenden oder schwimmenden Teilnehmers mit dem Boden des Wasserkanals zu verhindern. Zum Bewegen solcher großer Wassermengen spezifiziert Moody "hochvolumige Pumpen mit niedrigen Wasserdruckhöhen" (Spalte 3, Zeile 27). Im Gegensatz dazu nutzt die bevorzugte Ausführung des Erfindungsgegenstands Pumpen mit geringerem Volumen bei höheren Wasserdruckhöhen. Solche Pumpen mit großer Druckhöhe zusammen mit geeignet gestalteten Düsen erzeugen kräftige, fokussierte Wasserströme, die bei einer Tiefe von weniger als 1 Zoll wirken können. Um so mehr ist Schwimmen kein Erfordernis, und der Teilnehmer berührt unweigerlich die Bodenfläche, über der er/sie rutscht. Zusätzlich ist das zur Bewegung eines Teilnehmers nach Moody erforderliche Wasservolumen zehn- bis zwanzigmal größer als das, das für eine bevorzugte Ausführung des Erfindungsgegenstands nötig ist. Was das Problem der Reibungsverringerung angeht, so benutzt Moody eine ausreichende Wassermenge, um den Rutscher teilweise treiben zu lassen, der dann durch die relativ niedrige kinetische Energie der sich langsam bewegenden Wassermasse beschleunigen kann. Im Gegensatz dazu erlaubt der Erfindungsgegenstand eine Beschleunigung durch einen Wasserstoß (d. h. extreme Impulsübertragung) und erfordert kein Aufschwimmen des Rutschers, um die Reibungskraft zu verringern. Ein weiterer wesentlicher Unterscheidungspunkt ist die Möglichkeit, den Teilnehmer in einer Aufwärtsrichtung vorwärtszutreiben (eine solche Möglichkeit wird nach Moody nicht in Betracht gezogen). Infolge dieser Unterschiede wird respektvoll vorgetragen, daß Moody von dem Vortreibemechanismus wegführt, wie er durch den Erfindungsgegenstand gelehrt wird.
- Das US-Patent 4 836 521 nach Barber, veröffentlicht am 6. Juni 1989, offenbart eine Vergnügungsvorrichtung, die ein kreisförmiges Becken hat, in dem Wasser durch Strahlen gedreht wird, um einen Wirbel zu bilden, und bei welchem ein rotierendes Element mit einer resultierenden Zentrifugalkraft dem Rutscher das Erlebnis gibt, den Rand eines riesigen Wirbelbeckens zu queren. Der Aufbau und der Betrieb nach Barber haben keinen Bezug zur vorliegenden Erfindung.
- Das US-Patent 4 805 897 nach Dubeta, veröffentlicht am 21. Februar 1989, offenbart Verbesserungen an Wasserrutschsystemen, bei denen ein vertikal hochsteigendes Wasserreservoir, das am stromaufseitigen Ende einer Wasserrutsche angeordnet ist (vorzugsweise am Beginn der Bahn), in geeigneter Weise ausgelassen wird, um eine geeignete Wassermenge in ausgewählten Intervallen gegen die Rinne der abwärts geneigten Wasserrutsche abzugeben. Ähnlich wie Moody (oben) teilt Dubeta eine Eigenschaft mehrerer Ausführungen des Erfindungsgegenstands, d. h. die Möglichkeit, einen Teilnehmer in einer vorherrschenden Abwärtsrichtung zu bewegen, wobei der Teilnehmer mehr durch das Wasser als durch es hindurch bewegt wird. Dubete unterscheidet sich jedoch vom Erfindungsgegenstand wie folgt: der gesamte Schub nach Dubeta soll die Sicherheit des Rutschers dadurch erhöhen, daß intermittierende Wasserfluten bereitgestellt werden, was einen richtigen Abstand für Rutscher auf einer Abwärtswasserrutschbahn gewährleistet. Dubeta stellt klar, "da die Flut zusammen mit jedem Rutscher auftritt und der Rutscher durch sie zwangsweise auf der ganzen Rutschbahn getragen wird..., werden die Rutscher auf der Rutschbahn in einer Abstandsbeziehung zueinander auf der Rutschbahn gehalten, wenn sie sich auf ihr nach unten vorwärtsbewegen. Dies beseitigt viele der Unfälle, die bei dem System mit konstantem Wasserdurchsatz auftreten, das vorher erörtert wurde" (Spalte 6, Zeilen 57 bis 64).
- Es ist wichtig anzumerken, daß die Wasserflut, die nach Dubeta freigesetzt wird, sich im wesentlichen mit der gleichen Geschwindigkeit bewegen soll wie die Auslegungsgeschwindigkeit für den den Kanal hinunterrutschenden Rutscher (siehe auch Spalte 5, Zeile 14 bis 18). Im Aufbau benutzt Dubetas bevorzugte Ausführungsform einen Speicherbehälter mit einer Druckhöhe von sieben Fuß (Spalte 5, Zeile 31). In der Praxis gewährleistet diese Wasserflut mit niedriger Druckhöhe, daß der Rutscher von der Flut "zwangsweise über die gesamte Bahn der Rutsche transportiert wird". Im Gegensatz dazu erfordert die bevorzugte Ausführung des Erfindungsgegenstands keinen Mechanismus, oder es besteht keine Notwendigkeit für ein Freisetzen von Wassergüssen, die in einer Abstandsbeziehung nacheinander die Rutschbahn hinunterströmen, stattdessen können auch konstante Wasserströme bewirken, die beabsichtigten Ziele zu erreichen. Weiterhin benutzen die Beschleunigungsausführungen des Erfindungsgegenstandes vorzugsweise Druckhöhen, die 1,5 bis 15 mal so groß wie die nach Dubeta sind. Solche Druckhöhen erzeugen zusammen mit geeignet gestalteten Düsen starke, fokussierte Wasserströme, die eine Beschleunigung und Geschwindigkeiten ergeben, die größer sind als sie jemals durch blosses einen Kanal Hinabrutschen erzielt werden könnten (mit oder ohne einen Wasserguß nach Dubeta). Zu zusätzlichen wesentlichen Unterscheidungspunkten gehören die Fähigkeit nach dem Erfindungsgegenstand, ohne die Forderung nach Dubeta bezüglich eines vertikal hochstehenden Wasserturmspeichers, an der gleichen Stelle stromauf vom Ende der Rutschbahn zu wirken, und die Fähigkeit des Erfindungsgegenstandes, den Teilnehmer in einer Horizontalrichtung oder Aufwärtsrichtung vorwärts zu bewegen (eine solche Möglichkeit wurde von Dubeta nicht in Betracht gezogen). Als abschließender Unterscheidungspunkt wird ein Teilnehmer bei einer Verbesserung nach Dubeta sich immer stromab von dem die Flut freisetzenden Ventil vor dem Öffnen des Ventils und der Erzeugung des Gusses befinden. Beim Erfindungsgegenstand strömt das vortreibende Wasser schon zu dem Zeitpunkt, zu dem der Teilnehmer in seinen Strom eintritt. Es wird respektvoll darauf verwiesen, daß Dubeta aus den oben dargelegten Gründen von dem Vortreibemechanismus wegführt, wie er durch den Erfindungsgegenstand beansprucht wird.
- Das britische Patent 1 204 629 der Atlantic Bridge Company offenbart eine Beförderungsvorrichtung für zerbrechliche Gegenstände, beispielsweise Fisch oder landwirtschaftliche Erzeugnisse, wobei die Waren mit hoher Durchsatzgeschwindigkeit durch Saugwirkung und Schwerkraft bewegt und mit einem minimalen Schaden dadurch verzögert werden, daß die Waren in ein Flüssigkeitsbad mit einem spitzen Winkel so eingeführt werden, daß die Waren schräg auf die Flüssigkeitsoberfläche mit einem reduzierten Stoß oder Aufprall auftreffen. Der Aufbau und Betrieb nach Atlantic Bridge Company hat keinen Bezug zur vorliegenden Erfindung.
- Das US-Patent 3 598 402 nach Frenzl, veröffentlicht am 10. August 1971, hat im Aufbau vielleicht eine nähere Beziehung zu der Ausführung des Erfindungsgegenstands "Aufwärtsbeschleuniger" als irgendeine der vorher erörterten Referenzen. Frenzl offenbart ein Gerät zur Ausführung von Wassersportarten, wie Wellenreiten, Wasserskifahren und Schwimmen, das ein Behältnis aufweist, dessen Boden sich nach oben neigt und einen Längsschnitt hat, der einen nach oben weisenden Konkavität hat, während ein Wasserstrom über den Boden zum Strömen die Neigung nach oben gebracht wird, der durch eine Düse erzeugt wird, die Wasser auf die Oberfläche am unteren Ende des Bodens abgibt. Für eine Einstellung der Neigung des Behältnisbodens um eine horizontale Schwenkachse herum ist Vorsorge getroffen, damit die Anordnung für den Sport justiert werden kann, der für die Ausübung gewählt worden ist, beispielsweise eine reduzierte Neigung für das Wasserskifahren oder eine erhöhte Neigung für das Wellenreiten. Ferner ist für ein Ändern der Geschwindigkeit des Wassers von einem "reißenden Strom" für auf dem Wasser gleitende Aktivitäten, beispielsweise Surfboardreiten, bis zu einem "flußartigen Strom" Vorsorge getroffen, bei dem die Geschwindigkeit des Wassers der Geschwindigkeit eines trainierenden Schwimmers angepaßt ist.
- Frenzl '402 erkennt jedoch weder explizit noch implizit einige der Probleme, die durch die vorliegende Erfindung gelöst werden, zu denen der Einsatz des nach oben strömenden Wassers als Mittel zum Schieben eines Rutschers eine Neigung hoch und über die den Strom erzeugende Vorrichtung hinaus gehören. Frenzl lehrt im Falle des "reißenden Stroms", daß die Funktion seines Aufbaus "das Ausüben des Wellenreitens oder anderer ähnlicher Sportarten ermöglicht, da das Neigen des Behältnisbodens dem Wasserskifahrer die Möglichkeit gibt, seine Balance in einer Gleichgewichtsstellung zu halten, was einerseits von einer aufwärts gerichteten Kraft, die dem Zug oder Widerstand des Trägerbretts oder der Trägerbretter zuzurechnen ist, das in den Wasserstrom eintaucht bzw. die in den Wasserstrom eintauchen, und andererseits von einer abwärts gerichteten Kraft abhängt, die von der Gewichtskomponente des Wasserskifahrers in einer Richtung parallel zum Behältnisboden erzeugt wird" (Frenzl, Spalte 1, Zeile 49 bis 57).
- Für den Fall eines "flußartigen Stroms" lehrt Frenzl, daß die Funktion seines Aufbaus "auch das Ausführen des Schwimmens ermöglicht. Für diesen Zweck bringt der Schwimmer den Boden 1 in eine sich etwas neigende Position... und füllt das Behältnis fast bis zu seinem oberen Rand. Er greift dann zu niedrigen Wasserstromgeschwindigkeiten.... Der Wasserstrom kann so eingestellt werden, daß er der Geschwindigkeit des Schwimmers entspricht..." (Frenzl, Spalte 4, Zeile 14 bis 22).
- In beiden Strom-Beschreibungen besteht die gesamte Lehre von Frenzl für den Benutzer der Vorrichtung darin, sich im Gleichgewicht zu befinden, so daß der Wassersport vom Benutzer ausgeführt werden kann. Entweder befindet sich ein Benutzer im statischen Gleichgewicht, während er auf der Oberfläche des Wassers gleitet, oder in einem statischen Gleichgewicht, wenn er durch das Wasser schwimmt. Alle Einstellungen der Vorrichtung sind darauf gerichtet; dieses Gleichgewicht zu schaffen oder aufrechtzuerhalten.
- Im Gegensatz dazu besteht die Lehre des Erfindungsgegenstands darin, ein Gleichgewicht zu vermeiden. Ein Rutscher, der ein Gleichgewicht erreicht, würde dem Ziel entgegenstehen, für welches die Rutsche ausgelegt wurde, d. h. seinen Benutzer eine Neigung hinauf und darüber hinaus vorwärts zu bewegen. Außerdem ist in diesem Fall ein Gleichgewicht eine Sicherheitsgefahr dadurch, daß andere Rutscher, die in die Vorrichtung einsteigen und nach oben vorwärtsbewegt werden, mit einem Rutscher kollidieren könnten, der sich im Gleichgewicht befindet. Es wird respektvoll darauf hingewiesen, daß der Aufbau nach Frenzl für ein Gleichgewicht ausgelegt wurde und als solcher von dem Vortreibemechanismus wegführt, wie er durch den Erfindungsgegenstand beansprucht wird.
- Das US-Patent 4 905 987 von Fenzi, veröffentlicht am 6. März 1990, zeigt Verbesserungen der in dem Frenzl-Patent '402 (oben beschrieben) geoffenbarten Anordnung und zeigt zusätzlich verbundene Bereiche zum Schwimmen, zum Nicht- Schwimmen und ein Wirbelbecken, so daß Wasser aus der Anordnung nach Frenzl '402 nach dem Ausströmen weiterverwendet wird. Das Hauptziel des Patents '987 von Frenzi besteht darin, die Start- und Austrittseigenschaften der Anordnung von Frenzl '402 dadurch zu verbessern, daß ein Mittel vorgesehen wird, wodurch ein Benutzer so einsteigen, rutschen und die Anordnung verlassen kann, daß ein Zusammenbruch des reißenden Stroms verhindert wird. Es gibt in dem Patent '987 von Frenzi jedoch keinen Vorschlag, daß der Benutzer des Abschnitts des Aufbau nach '402 einen Vortrieb (aufgrund eines Wasserstroms) die Bodenneigung hinauf wünschen sollte, stattdessen ist der ausdrückliche Zweck des Abschnitts des Aufbaus nach '402 auf der Oberseite des aufwärtsfließenden Stroms "Wassergleitsportarten auszuführen". Ein Teilnehmer nach Frenzi steigt außerdem in die Vorrichtung ein und beginnt seinen Ritt nach der den Strom richtenden Düse, während beim Erfindungsgegenstand ein Teilnehmer immer vor dem Treffen auf die den Strom richtende Düse einsteigt und startet. Schließlich zieht Frenzi eine Benutzerbewegung von dem Abschnitt des Aufbaus nach '402 zu anderen Abschnitten (beispielsweise Schwimmkanal oder Wirbelbecken) seiner Vorrichtung nicht in Betracht. Tatsächlich beschreibt Frenzi ein Fanggitter als vertikale Beendigung, die eine Bewegung eines Benutzers und seiner Rutschvorrichtung zu anderen Abschnitten des Stromsystems verhindert. Aus den oben erwähnten Gründen ist respektvoll darauf hinzuweisen, daß Frenzi vom Erfindungsgegenstand wegführt.
- Das US-Patent 4 564 190 nach Frenzl, veröffentlicht am 14. Januar 1986, zeigt Verbesserungen an der Anordnung zur Ausführung von Wassersportarten, welche Gleiteinrichtungen benutzen (wie in dem Patent '402 von Frenzl geoffenbart), in dem eine Vorrichtung eingeführt wird, die Wasser von einer sich nach oben neigenden Bodenfläche entfernt, welches durch Reibung an den Grenzflächen verlangsamt worden ist, und das Wasser zu einem Pumpsystem zurückführt, um dadurch den Durchsatz zu steigern und somit schädliche Effekte von verlangsamtem Abwärtswasser zu beseitigen. Frenzel '190 läßt sich schnell von dem Erfindungsgegenstand auf zweierlei Basis unterscheiden. Erstens sind Aufbau und Betrieb von Frenzel '190 auf eine Anordnung zur Ausführung von Wassersportarten unter Verwendung von Gleitvorrichtungen beschränkt. Demzufolge ist die gewünschte Funktion eines Frenzel-Teilnehmers die, über das Wasser zu gleiten, das in den Aufwärtsstrom wieder eingespritzt wird. Im Gegensatz dazu wird vom Teilnehmer beim Erfindungsgegenstand gewünscht, von dem wiedereingespritzten Wasser eingeschlossen zu werden und entweder beschleunigt oder verzögert zu werden, um sich dem Strom dieses wiedereingespritzten Wasser anzunähern. Ein Gleiten über ein solches wiedereingespritztes Wasser würde dieses "Einschließungs"-Ziel vereiteln. Zweitens kann ein Frenzl '190-Teilnehmer nach den Öffnungen in die Rutschbahn einsteigen und sein Rutschen beginnen, die das beschleunigte Wasser wiedereinspritzen, während beim Erfindungsgegenstand ein Teilnehmer immer vor dem Treffen auf das wiedereingespritzte beschleunigte Wasser einsteigt und seinen Rutsch beginnt. Aus den oben erwähnten Gründen ist respektvoll zu vermerken, daß Frenzl '190 vom Erfindungsgegenstand wegführt.
- Das US-Patent 3 830 161 von Bacon, veröffentlicht am 20. August 1974, offenbart eine Vergnügungskanalrutsche, bei welcher Wasser zu einem Kanal auf der Oberseite der Rutsche gepumpt wird, Passagiere in Booten mechanisch zu diesem oberen Wasserkanal befördert werden und die Boote geführt von den Wänden des Wasserkanals sich über einen steilen Abwärtsrinnenabschnitt vorwärtsbewegen, der zwei angrenzende Wasserkanäle hat, in die die Boote abwechselnd durch ein Tor geführt werden, wobei das Abfertigungsintervall zwischen den Booten in der Kanalrutsche sicher erhöht wird. Nach einem anfänglichen Hinabgleiten ist zur Nutzung der erreichten Geschwindigkeit Sorge dafür getragen, einen Sprung durchzuführen, der es dem Boot erlaubt, nach oben auf eine Schiene über dem Sprung zu klimmen und dann zurück nach unten zu einem Kanal abwärts zu klatschen. Wenn das Boot auf den Schienen hochreitet, läuft das in dem Kanal strömende Wasser unter diesen Schienen in einen Trog. Das Boot berührt das Wasser nicht, bis es von dem Sprung nach unten kommt. Die Ähnlichkeit von Bacon '161 mit dem Erfindungsgegenstand ist auf das Rutschenprofil begrenzt. In Betrieb ist das Boot nicht einmal in Kontakt mit dem Wasser, wenn mit seiner Aufwärtsneigung beginnt, stattdessen befindet sich das Boot auf einer Schiene und seine Wirkungsweise ist analog zu einer schwerkraftbetriebenen Achterbahn. Folglich hat Bacon '161 keinen Bezug zur vorliegenden Erfindung.
- Das US-Patent 3 853 067 von Bacon, veröffentlicht am 10. Dezember 1974, offenbart eine Bootvergnügungsrutsche, bei welcher Wasser zu einem Kanal an der Oberseite der Rutsche gepumpt wird, Fahrgäste in den Booten mechanisch zu diesem oberen Wasserkanal befördert werden, die von den Wänden des Wasserkanals geführten Boote zu einem steilen Abwärtsrinnenabschnitt schwimmen, die Boote einzeln zu dem unteren Rutschenpunkt hinabgleiten und dann ein beträchtliches Niveau in einem gemeinsamen Trog mit dem Wasser wiedergewinnen. Zur Erleichterung des Anlaufs ist an der Oberseite der Abwärtsrinne ein Damm vorgesehen. Wenn sich hinter dem Damm genügend Wasser angesammelt hat, wird er geöffnet, und die Wassermasse läuft entlang der Abwärtsrinne und den folgenden Aufwärtsabschnitt hinauf, so daß die Rutsche "gefüttert" wird.
- Oberflächlich gesehen, erscheint Bacon '067 den Ausführungen "Stabilisierungs/Ausgleichs-Prozeß", "Höhenlagensteigerungsprozeß" und "Berg-und-Tal- Bahn" des Erfindungsgegenstands sehr ähnlich zu sein. Es gibt jedoch vier wesentliche bauliche und funktionelle Unterschiede. Zunächst ist Bacon '067 auf eine "Bootvergnügungsrutsche" begrenzt. Der Erfindungsgegenstand hat keine solche Begrenzung. Er funktioniert auch ausgezeichnet für Rutscher, die in Badeanzügen ohne die Hilfe einer "bootartigen" Rutschvorrichtung rutschen. Zweitens wird das Wasser bei Bacon '067 nur zu der "Oberseite am Anfang der Rutsche" (siehe Spalte 2, Z. 36) eingeführt. Beim Erfindungsgegenstand wird Wasser eingeführt, nachdem der Rutscher eine Anfangsstartgeschwindigkeit in herkömmlicher Weise erreicht hat, wie es für den Fachmann bekannt ist. Ein solches Einführen ist per definitionem nicht am Beginn der Rutsche. Drittens lehrt Bacon '067, daß sich das Wasser und die darauf die Fahrgäste tragenden Boote, wenn sie einmal am obersten Abschnitt der Rutsche angehoben worden sind, "sich nur durch Schwerkraft bewegen" (siehe Spalte 2, Z. 37 bis 40). Der Erfindungsgegenstand lehrt, daß die Bewegung von Rutscher und Fahrzeug durch Hochgeschwindigkeitswasserstrahlen erhöht werden können und daß eine solche Erhöhung zusätzlich zur oder entgegen der Schwerkraft erfolgen kann. Ferner kann man, wenn eine solche Erhöhung als Folge einer der Beschleunigungsausführungen, wie sie hier beschrieben sind, auftritt (a) schneller stromab, (b) weiter in der Distanz horizontal und (c) aufwärts um einen größeren Abstand rutschen als wenn der Erfindungsgegenstand nicht verwendet wird.
- Viertens kennzeichnet und schlägt Bacon eine Lösung für das Problem vor, Wasser durch den ansteigenden Abschnitt des Trogs insbesondere während des Rutschstartmodus zu transportieren. Bacon führt einen Damm an der Oberseite/dem Start der Rutsche ein. Wenn hinter dem Damm genügend Wasser angesammelt ist, wird er geöffnet, und die Wassermasse läuft längs der Abwärtsrinne und den folgenden Anstiegsabschnitt hinauf, so daß die Rutsche "gefüttert" wird. Der Erfindungsgegenstand löst das dem Aufwärtswasserstrom während des Startmodus zugeordnete Problem, indem entweder Abläufe eingeführt werden oder die Rutschfläche neu gestaltet wird, um einen Wasserüberlauf in dem darauffolgenden Anstiegsabschnitt der Rutsche zu erleichtern. Aus den oben erwähnten Gründen wird respektvoll darauf hingewiesen, daß Bacon '067 vom Erfindungsgegenstand wegführt.
- Die JP-A-63-309 290 offenbart eine Unterhaltungsvorrichtung mit einem rinnenförmigen Wasserweg, wobei mindestens deren Bodenfläche eben bzw. glatt ist. An der Bodenfläche sind Düsenöffnungen zum Ausstoßen eines Düsenstrahls vorgesehen, um einen mit der Wasserströmung bewegten menschlichen Körper anzutreiben. Der Düsenstrahl wird in den Wasserweg in Verbindung mit der Strömungsrichtung schräg eingespritzt.
- Das Hauptziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine sichere, unterhaltsame und funktionelle Wasserrutschbahn bereitzustellen, in welcher Teilnehmer in eine Abwärts-, Horizontal- oder Aufwärtsrichtung mittels eines Hochgeschwindigkeitswasserstroms vorwärtsbewegt werden.
- Dieses Ziel wird mit den Merkmalen der Wasserrutschbahn entsprechend den unabhängigen Ansprüchen 1 und 2 sowie dem in Anspruch 21 definierten Verfahren erreicht. Bevorzugte Merkmale sind in den abhängigen Ansprüchen enthalten.
- Die Vorteile einer solchen Attraktion sind zahlreich. Zunächst wird im Falle der beschleunigenden Vortreibevorrichtungen ein ganzer Bereich von Wasserrutschaktivitäten möglich, die bisher der Öffentlichkeit nicht zur Verfügung standen. Insbesondere können Teilnehmer die Sensation des Rutschens in eine Abwärtsrichtung mit einer Beschleunigungsrate erleben, die über der liegt, die durch die Schwerkraft gegeben ist.
- Zusätzlich können Teilnehmer in einer Horizontalrichtung rutschen und ohne das Erfordernis, ihr vertikales Niveau zu verlieren, beschleunigen. Einzigartig ist, daß ein Teilnehmer in der Lage ist, aufwärts, ähnlich einer Wasserrutsche rückwärts zu rutschen. Aufgrund der Kraft des vorwärtstreibenden Wassers kann der Teilnehmer weiterhin dazu gebracht werden, eine Höhe zu erreichen, die über der anfänglichen Starthöhe liegt. Eine solche Ausführung bietet den Vorteil, daß eine Wasserkraftrolitreppe geschaffen wird, d. h. die Teilnehmer können sich zu höheren Niveaus bewegen, ohne daß die Notwendigkeit besteht, Treppen hochzusteigen (wie es gegenwärtig in den meisten Wassererholungseinrichtungen der Fall ist). Zusätzlich kann diese Ausführung so gestaltet werden, daß behinderte Personen, die keine Treppen steigen können, in eine wasserorientierte Rutschattraktion einsteigen und darin rutschen können, die vom Bodenniveau ausgeht.
- Ein zweites Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, nichtbeschleunigende Wasserströme in eine Wasserrutsche einzuspritzen, die dem Boden eines Abwärtsrutschenabschnitts folgend an Niveau zurückgewinnt. Ein solches Einspritzen hat den Vorteil, daß dem Rutscher/Fahrzeug, insbesondere in den Fällen, in denen die Reibungskoeffizienten des Rutschers/Fahrzeugs variieren können, ein stabilisierender Einfluß gegeben wird.
- Ein drittes Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Konstruktion eines Wasserrutschkanals, der dem Rutscher/Fahrzeug nicht nur eine Aufwärtsbewegung ermöglicht, sondern gleichzeitig so wirkt, daß Übergangswellenprobleme gelöst werden, die dem Rutschbeginn und einem langsamen Rutscher beim Übergang auf nach oben geneigte Rutschflächen zugeordnet sind.
- Ein viertes Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, die vorliegende Erfindung mit einer Standardwassergleitbahn bzw. einer Standardwasserrutsche zu verbinden und durch Hintereinanderanordnung eine Ausgestaltung einer Wassergleitbahn bzw. einer Wasserrutsche bereitzustellen, die ähnlich einer Achterbahn ist. Diese "Wasser-Berg-und-Tal-Bahn"-Attraktion hat gegenüber vorhandenen Wassergleitbahnen (und sogar vorhandenen Achterbahnrutschen) den Vorteil, daß die Fortsetzung (kinetische Energie) eines Rutsches eines Rutschers nicht auf die anfängliche potentielle Energie begrenzt ist, die durch das Hochbewegen zur Oberseite der Rutsche erhalten wird. Stattdessen kann durch passendes Einspritzen eines geeignet gestalteten Hochgeschwindigkeitswasserstrahls die kinetische Energie des eingestrahlten Wasser auf einen Rutscher übertragen werden und ihn beschleunigen, so daß der Rutscher eine Höhe (erhöhte potentielle Energie) erreichen kann, die über einer Höhe liegt, die erreicht würde, wenn der eingestrahlte Strom fehlt. Das Ausmaß, in dem ein Rutscher "Überschußhöhe" erreicht, ist eine Funktion der Geschwindigkeit und der Wassermenge, die den Rutscher berührt und mit ihm während des Aufstiegskurses in Kontakt bleibt. Nach Erreichen seines höchsten Punktes erfährt der Rutscher einen Übergang und wird entweder durch einen weiteren Strahl zur Fortsetzung seines Aufstiegs angetrieben oder horizontal angetrieben oder der Rutscher bewegt sich längs einer Bahn und in der Art und Weise einer Standardwassergleitbahn bzw. einer Standardwasserrutsche nach unten entweder zu einer Standardeintauchbecken-/-übergangszone oder zu einem weiteren ausgestrahlten Strom von stabilisierendem oder beschleunigendem Wasser, Die Ausführung der Wasser-Berg- und-Tal-Bahn kann außerdem alle üblichen Drehungen, Kurven, Sprünge und Schleifen aufweisen, wie sie normalerweise eine Achterbahn hat.
- Ein fünftes Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung einer Rutschbahn aus Wasser, das in üblicher Weise in einem geschlossenen Rohr aufwärts gepumpt wird. Der Vorteil einer solchen Verbesserung besteht darin, daß sie einen effizienteren Gebrauch von einem vorhandenen Zustand macht, d. h. wenn Wasser auf jeden Fall aufwärts gepumpt wird (beispielsweise für ein Reservoir, eine Wasserrutsche oder eine andere schwerkraftgestützte Wasserattraktion), dann kann man den Vorteil des Rutschens (bei minimalen Extrakosten) mit einem solchen Wasser erzielen, das bereits nach oben gepumpt ist.
- Weitere Aufgaben und Ziele werden aus der nachstehenden Beschreibung zusammen mit den beiliegenden Zeichnungen ersichtlich.
- Fig. 1a ist eine Draufsicht auf ein Vortriebsmodul.
- Fig. 1b ist eine Seitenansicht eines Vortriebsmoduls.
- Fig. 1c ist eine Seitenansicht einer Reihe von miteinander verbundenen Vortriebsmodulen und mit einem darauf sitzenden Rutscher.
- Fig. 2 zeigt eine Düse mit einer Justierungsöffnung, die für ein Wasserrutschvortriebsmodul für einen einzelnen Teilnehmer bemessen ist.
- Fig. 3a ist eine Draufsicht auf ein Modul mit rechtwinkligen Kanalwänden.
- Fig. 3b ist eine perspektivische Ansicht eines Moduls mit rechtwinkligen Kanalwänden.
- Fig. 3c zeigt ein Modul mit einer Rutschfläche, die mit Kanalwänden zu einer parabolischen Halbrohrgestalt integriert ist.
- Fig. 4 zeigt einen Rutscher in einem halbrohrförmigen Modul, der eine Kurve nimmt.
- Fig. 5a zeigt ein Modul mit Kanalwänden und einem "porösen Abström"- Mechanismus.
- Fig. 5b ist eine perspektivische Ansicht eines "Überstrom-Abström"- Mechanismus, der weiterhin als ein Dreifachkanal beschrieben ist.
- Fig. 5c zeigt den Dreifachkanal im Querschnitt.
- Fig. 5d zeigt einen Rutscher in dem Dreifachkanal.
- Fig. 5e ist die erste einer Reihe von drei Darstellungen, die in einer Zeitablaufsequenz die Selbstentleerungsfähigkeit eines aufwärts geneigten Dreifach kanals zeigt.
- Fig. 5f ist die zweite einer Reihe von drei Darstellungen, die in einer Zeitablaufsequenz die Selbstentleerungsfähigkeit eines aufwärts geneigten Dreifachkanals zeigt.
- Fig. 5g ist die dritte einer Reihe von drei Darstellungen, die in einer Zeitablaufsequenz die Selbstentleerungsfähigkeit eines aufwärts geneigten Dreifachkanals zeigt.
- Fig. 5h ist eine perspektivische Ansicht eines "Überstrom-Abström"- Mechanismus, der weiterhin als Doppelkanal beschrieben ist.
- Fig. 5i zeigt den Doppelkanal im Querschnitt.
- Fig. 5j zeigt einen Rutscher während verschiedener Kurvenstadien auf dem Doppelkanal.
- Fig. 5k ist die erste einer Reihe von drei Darstellungen, die in einer Zeitablaufsequenz die Selbstentleerungsfähigkeit eines aufwärts geneigten Doppelkanals zeigt.
- Fig. 5l ist die zweite einer Reihe von drei Darstellungen, die in einer Zeitablaufsequenz die Selbstentleerungsfähigkeit eines aufwärts geneigten Doppelkanals zeigt.
- Fig. 5m ist die dritte einer Reihe von drei Darstellungen, die in einer Zeitablaufsequenz die Selbstentleerungsfähigkeit eines aufwärts geneigten Doppelkanals zeigt.
- Fig. 6a' zeigt eine verallgemeinerte Ansicht eines dreimoduligen Horizontalbeschleunigers mit Rutscher.
- Fig. 6b zeigt eine Horizontalbeschleuniger in Betrieb.
- Fig. 7a zeigt eine verallgemeinerte Ansicht eines dreimoduligen Aufwärtsbeschleunigers mit Rutscher.
- Fig. 7b zeigt einen Aufwärtsbeschleuniger in Betrieb.
- Fig. 8a zeigt in einer verallgemeinerten Ansicht einen dreimoduligen Abwärtsbeschleuniger mit Rutscher.
- Fig. 5b zeigt einen Abwärtsbeschleuniger in Betrieb.
- Fig. 9 zeigt eine verallgemeinerte Ansicht einer horizontalen nichtbeschleunigenden Vortreibeeinrichtung.
- Fig. 10 zeigt in einer verallgemeinerten Ansicht eine nichtbeschleunigende Aufwärtsvortreibeeinrichtung.
- Fig. 11 zeigt in einer verallgemeinerten Ansicht eine nichtbeschleunigende Abwärtsvortreibeeinrichtung.
- Fig. 12 veranschaulicht die Probleme, die beim Stand der Technik auftreten, wenn verschiedene Rutscher auf ein Querschnittsprofil einer Wasservergnügungsrutsche treffen, bei der eine teilweise Höhengewinnung vorhanden ist.
- Fig. 13 ist eine verallgemeinerte Ansicht eines Querschnittprofils einer Wasservergnügungsrutsche, die die Probleme, wie sie in Fig. 12 gezeigt sind, löst und als der Stabilisierungs/Ausgleichs-Prozeß beschrieben ist.
- Fig. 14 veranschaulicht die Beschränkungen, die beim Stand der Technik auftreten, wenn verschiedene Rutscher auf ein Schnittprofil einer Wasservergnügungsrutsche treffen, bei der eine teilweise Höhengewinnung vorhanden ist.
- Fig. 15 ist eine verallgemeinerte Ansicht eines Schnittprofils einer Wasservergnügungsrutsche, die die Beschränkungen, wie sie in Fig. 14 dargestellt sind, überwindet und als der Höhenlagensteigerungsprozeß beschrieben ist.
- Fig. 16 zeigt die Wasser-Berg-und-Tal-Bahn-Ausführung des Erfindungsgegenstands, die die Beschleunigungstechnologie und den Höhenlagensteigerungsprozeß hervorhebt.
- Fig. 17 zeigt die Wasser-Berg-und-Tal-Bahn-Ausführung des Erfindungsgegenstands, welche die Vortreibeinrichtungstechnologie und den Stabilisierungs/Ausgleichs-Prozeß hervorhebt.
- 21 Modul
- 22 Wasserquelle
- 23 Strömungssteuerventil
- 24 Strombildungsdüse
- 25 glatte Rutschfläche
- 26 Modulverbindung
- 27 Kanalwand
- 28 einstellbare Düsenöffnung
- 29 Rutscher
- 30 Strahl-Wasserstrom
- 31 Öffnungsplatte
- 32 Tunnelbogen
- 33 Übergangswelle
- 34 poröser Abstrom
- 35 Dreifachkanal
- 36 Überströmkanal
- 37 Überströmwasser
- 38 poröser Überström-Abstrom
- 39 Doppelkanal
- 40 horizontaler Beschleuniger
- 41 Ende des horizontalen Beschleunigers
- 42 Aufwärtsbeschleuniger
- 43 Ende des Aufwärtsbeschleunigers
- 44 Abwärtsbeschleuniger
- 45 Ende des Abwärtsbeschleunigers
- 46 horizontale nichtbeschleunigende Vortreibeinrichtung
- 47 Ende der horizontalen nichtbeschleunigenden Vortreibeinrichtung
- 48 Rutschfortsetzungsbahn (horizontale nichtbeschleunigende Vortreibeinrichtung
- 49 nichtbeschleunigende Aufwärtsvortreibeinrichtung
- 50 Ende der nichtbeschleunigenden Aufwärtsvortreibeinrichtung
- 51 Rutschfortsetzungsbahn (nichtbeschleunigende Aufwärtsvortreibeinrichtung)
- 52 nichtbeschleunigende Abwärtsvortreibeinrichtung
- 53 Ende der nichtbeschleunigenden Abwärtsvortreibeinrichtung
- 54 Rutschfortsetzungsbahn (nichtbeschleunigende Abwärtsvortreibeinrichtung)
- 55 Startbecken (Stand der Technik)
- 56 Attraktionsfläche (Stand der Technik)
- 57 bevorzugte Bahn
- 58 Luftbahn
- 59 Fehlerbahn
- 60 Attraktionsfläche (Stabilisierung/Ausgleich)
- 61 Startbecken (ohne Höhenlagensteigerungsprozeß)
- 62 Attraktionsfläche (ohne Höhenlagensteigerungsprozeß)
- 63 Bahn ohne Hilfe
- 64 Zenit ohne Hilfe
- 65 Attraktionsfläche (Höhenlagensteigerungsprozeß)
- 66 Zenit (Höhenlagensteigerungsprozeß)
- 69 Wasser-Berg-und-Tal-Bahn
- 70 Attraktionsfläche (Wasser-Berg-und-Tal-Bahn)
- 71 Baustützen
- 72 Startbecken (Wasser-Berg-und-Tal-Bahn)
- 73 Endbecken (Wasser-Berg-und-Tal-Bahn)
- 74 Fluttank
- Der Erfindungsgegenstand umfaßt mehrere Ausführungsformen für sich allein oder in Kombination für die hier beschriebenen Unterhaltungszwecke.
- Um eine gedrängte Beschreibung der Vielzahl von Ausführungen, die in dieser Erfindung erläutert werden, zu erleichtern und um ein mühsames Wiederholen zu vermeiden, wurde eine modulförmige Annäherung gewählt, um einen Satz von gemeinsamen Elementen zu definieren, die für jede Ausführung zentral sind. Der Modul wird nur aus Zweckmäßigkeitsgründen gruppiert und soll den Rahmen der Erfindung oder den Aufbau oder die Funktion der jeweiligen Komponenten, die den Modul ausmachen, nicht beschränken. Die Größe der Bauteile, die ein Modul ausmachen, ist eine Funktion des beabsichtigten Einsatzes. Die bevorzugten Ausführungsformen, wie sie nachstehend beschrieben sind, sind für die Verwendung durch einen einzelnen Teilnehmer beabsichtigt, ähnlich wie bei der üblichen Wassergleitbahn. Der Fachmann versteht jedoch, daß bei geeigneter Vergrößerung der Erfindungsgegenstand auch gleichzeitig für mehrere Rutscher angepaßt werden kann. In gleicher Weise kann bei geeigneter Einstellung bezüglich Gewicht, Reibung und Oberflächenform der Erfindungsgegenstand auch für Rutschfahrzeuge mit einem einzigen oder mehreren Fahrgästen, für mit Rädern versehene Fahrzeuge oder Boote eingesetzt werden, so daß die Teilnehmer im Badeanzug naß werden oder mit Straßenkleidung trocken bleiben können.
- In Fig. 1a (Draufsicht) und in Fig. 1b (Seitenansicht) sind ein Vortreibmodul 12 mit einer Hochstrom-/Hochdruck-Wasserquelle 22, ein Strömungsteuerventil 23, eine Strombildungsdüse 24 mit einstellbarer Öffnung 28, ein diskreter Strahl-Wasserstrom 30, wobei ein Pfeil die vorher festgelegte Bewegungsrichtung anzeigt, und eine im wesentlichen glatte Rutschfläche 25 dargestellt, über die der Strahl- Wasserstrom 30 fließt. Der Modul 21 ist aus geeigneten Materialien, beispielsweise harzimprägnierter Glasfaser, Beton, einer Sand-Zementmischung, versiegeltem Holz, Vinyl, Acryl, Metall oder dergleichen hergestellt und durch geeignete wasserdichte Abdichtung in einer Beziehung Stirnseite an Stirnseite verbunden. Fig. 1c (Seitenansicht) zeigte einen Rutscher 29 (wobei der Pfeil die vorher festgelegte Bewegungsrichtung zeigt), der auf einer Reihe von miteinander verbundenen Modulen rutscht. Verbindungen 26a, 26b und 26c zwischen den Modulen 21a, 21b und 21c ermöglichen eine Vergrößerung der Gesamtlänge des Erfindungsgegenstandes, so wie es wirkungsmäßig, räumlich und aus finanziellen Gründen erwünscht ist. Die Verbindung 26 kann sich aus Verbolzung, Verklebung oder einem kontinuierlichen Gießen des Moduls 21 in einer Weise Stirnseite an Stirnseite ergeben. Wenn sie verbunden ist, muß die Rutschfläche 25 jedes Moduls im wesentlichen ausgerichtet und bündig zu seinem Anschlußmodul sein, damit ein Rutscher 29, der darauf rutscht, und das Strahl-Wasser 30, das darauf strömt, jeweils in sicherer und glatter Weise darübergehen kann. Wenn ein Modul eine Düse 24 hat, die aus einer Position über der Länge der Rutschfläche 25 austritt (wie in Fig. 1c gezeigt ist), wird bevorzugt, daß sich das Nicht-Düsen-Ende der Rutschfläche 25 zur Oberseite einer Verbindungsdüse 24 an einer Anschlußstelle 26 erstreckt und die Unterseite überlappt. Mit dieser Ausgestaltung wird auch bevorzugt, daß der Boden der Düse 24 sich als Rutschfläche 25 erstreckt und dazu dient. Der Modul 21 kann auch in herkömmlicher Weise mit Standardwassergleit- oder Wasserrutschattraktionskanälen verbunden werden, wie sie gegenwärtig vorhanden sind.
- Die Länge des Moduls 21 kann abhängig von gewünschten Betriebsleistungscharakteristika und gewünschten Konstruktionstechniken oder Transportparametern variieren. Die Breite des Moduls 21 kann so schmal sein, daß es einem Teilnehmer noch möglich ist, in einer sitzenden oder ausgestreckten Position mit zu Richtung des Wasserstroms ausgerichteten Beinen [grob 0,5 Meter (20 Zoll)], und so weit sein, daß es mehreren Teilnehmern möglich ist, nebeneinander zu rutschen, oder daß ein Fahrgastfahrzeug eingesetzt werden kann. Der Treibmechanismus, der den Wasserdruck für die Wasserquelle 22 erzeugt, kann entweder eine Pumpe oder ein erhöhter Speicher sein. Wenn eine Reihe von Modulen verbunden sind, kann eine einzige Hochdruckquelle oder -pumpe mit einem geeignet ausgelegten Verteiler die geforderte Leistung bringen, oder alternativ kann eine gesonderte Pumpe für jeden Modul vorgesehen werden. Die Leitungsgröße der Wasserquelle 22 sollte eine ausreichende Kapazität haben, damit der Strahl-Wasserstrom 30 mit der erforderlichen Form und dem erforderlichen Druck aus der Düse 24 austreten kann. Der Wasserdruck an der Düsenöffnung kann abhängig von gewünschten Betriebscharakteristika geändert werden. Bei einer Wasserrutsche für einen Einzelteilnehmer kann der Einstelldüsendruck von etwa 0,345 bar bis 17,241 bar (5 psi bis 250 psi) reichen, was von den folgenden Faktoren abhängt: 1) Größe und Gestalt der Düsenöffnung, 2) Gewicht und Reibung des Rutschers bezogen auf die Rutschfläche, 3) der Konsistenz der Rutschflächenreibung, 4) der Geschwindigkeit, mit welcher der Rutscher in den Strom einsteigt, 5) der physikalischen Ausrichtung des Rutschers bezüglich des Stromes, 6) der Anstiegs- oder Abstiegswinkel der Rutschfläche und 7) der gewünschten Erhöhung oder Verringerung der Geschwindigkeit des Rutschers aufgrund des kinetischen Energieübergangs vom Strom auf den Rutscher. In einer Wasserrutschattraktion, die Fahrzeuge verwendet, kann der Düsendruck höher oder niedriger sein, vorausgesetzt, daß Fahrzeuge konstruiert werden können, die höhere Drucke aushalten als der menschliche Körper und die für einen höheren Wirkungsgrad hinsichtlich des kinetischen Energieübergangs ausgestaltet werden können. Das Strömungssteuerventil 23 wird dazu benutzt, den Druck und den Strom so einzustellen, wie ihn die Betriebsparameter vorschreiben, und es kann ferngesteuert und programmiert werden. Die Düse 24 ist so ausgestaltet und positioniert, daß sie einen Strahl- Wasserstrom 30 in eine Richtung im wesentlichen parallel zur und in Längsrichtung der Rutschfläche 25 durch eine einstellbare Öffnung 28 emittiert. Um eine Kontinuität hinsichtlich Rutscherdurchsatz und Wasserstrom zu ermöglichen, wenn die Module für eine vorgegebene Attraktion hintereinander verbunden sind, sollten alle Düsen in der gleichen Relativrichtung ausgerichtet sein, um die Rutscherbewegung zu steigern. Die Rutschfläche 25 muß eine ausreichende strukturelle Integrität haben, damit das Gewicht eines menschlichen Rutschers, von menschlichen Rutschern, eines Fahrzeugs und des sich darauf bewegenden Wassers getragen werden kann. Es wird auch bevorzugt, daß die Rutschfläche 25 einen niedrigen Reibungskoeffizienten hat, damit bei minimalem Geschwindigkeitsverlust aufgrund des Widerstands Strahl-Wasser 30 strömen und sich ein Rutscher 29 bewegen kann. Der Zustand des Strahl-Wasserstroms 30 (d. h. Temperatur, Verwirbelung, pH, Restchlorgehalt, Salzgehalt, usw.) entspricht dem Normzustand von Wasser für ein Schwimmbecken, einen See oder das Meer, das für das Schwimmen eines Menschen geeignet ist.
- Die Abmessungen der Düsen 24 sind eine Funktion des verfügbaren Wasserstroms und des verfügbaren Wasserdrucks und der gewünschten Leistungs- und Kapazitätseigenschaften des Moduls, wie es hier weiter beschrieben wird. Fig. 2 zeigt perspektivisch eine bevorzugte Ausführungsform für eine Düse 24, die für ein Wasserrutschmodul mit flachem Boden für einen einzigen Teilnehmer bemessen ist.
- Gekrümmte Bodenrutschflächen würden mit am Boden austretender Düse 24 und Öffnung 28, die der Querschnittskrümmung der gekrümmten Rutschfläche angepaßt ist, wirksamer sein. Die Öffnung 28 der Düse 24 kann entweder fest ausgebildet oder einstellbar sein. Die bevorzugte Ausführung verwendet eine Öffnung, die einstellbar ist. Im Idealfall sollte die Einstellung Änderungen in Dicke und Breite des Strahl-Wasserstroms 30 ermöglichen. Beispielsweise kann, jedoch ohne dadurch zu begrenzen, die Breite c der Düsenöffnung 28 von 1/2 cm bis 40 cm reichen. Die Breite d der Düsenöffnung 28 kann von 20 cm bis 200 cm reichen. Eine Vielzahl von Einstelleinrichtungen sind in der Lage, eine geeignete Öffnungssteuerung zu bewirken, beispielsweise mit Schrauben oder Bolzen befestigte Platten, geschweißte Platten, Ventile, bewegliche Wehre oder Schlitze usw. Viele solcher Einrichtungen können automatisch ferngesteuert und programmiert werden. Fig. 2 zeigt in einer auseinandergezogenen Ansicht eine verbolzte Öffnungsplatte 31, die für ein Einstellen der Öffnungsgröße auf Betriebserfordernisse ausgelegt ist. Obwohl gerade nur eine große Düse 24 dargestellt ist, können mehrere kleinere Düsen zusammengepackt werden, um die gleichen Strom- und Öffnungsgrößencharakteristika mit zufriedenstellenden Ergebnissen zu erreichen. Für Auslegungen für mehrere Teilnehmer oder ein großes Fahrzeug können zusätzliche Düsen Seite an Seite plaziert werden, um den Horizontalstrombereich zu steigern, oder es kann eine große Düse arbeiten. Es ist auch möglich, die Anzahl und die Relativstellung der Düse(n) 24 in einem vorgegebenen Modul zu variieren, solange sie so arbeiten, daß ein Rutscher oder ein Fahrzeug vorwärtsbewegt wird, wie es hier in Betracht gezogen ist.
- Der Modul 21 kann seine Funktion mit oder ohne Kanalwände ausführen. Die Kanalwände können vielseitig gestaltet sein und manchmal als Rutschfläche wirken. In Fig. 1a, 1b und 1c ist der Modul 21 ohne Kanalwände gezeigt. Fig. 3a (Draufsicht) und Fig. 3b (perspektivische Ansicht) zeigen den Modul 21 mit rechtwinkligen Kanalwänden 27a und 27b. Fig. 3c zeigt den Modul 21 mit Kanalwänden 27c und 27d in einer Halbrohrform, wobei die Rutschfläche 25 und die Kanalwände 27 ein Stück in der Form einer Parabel bilden. Herkömmliche Kanalwandformen ändern sich im wesentlichen zwischen den Bereichen, wie sie in Fig. 1a bis 1c und Fig. 3a bis 3c beschrieben sind. Verglichen mit einer ebenen Rutschfläche hat die Hinzufügung von Kanalwänden funktionell drei wesentliche Vorteile: Erstens ermöglicht, wie es in Fig. 4a gezeigt ist, der Modul 21 mit geeignet gestalteten Kanalwänden 27e und 27f das Einführen von Verbundkurven bei der Rutschfläche 25, was es dem Rutscher 29 und dem Strahl-Wasserstrom ermöglicht, die Seite der Kanalwand hinauf in einer überhöhten Kurve zu rutschen, zwischen den Wänden hin- und herzuschwingen, wenn er aus der Kurve herauskommt, jedoch in dem Rutschflächenbereich zu bleiben, der von den Rinnenkanalwänden 27e und 27f bestimmt ist. Ohne Kanalwände ist ein Rutscher auf seine Anfangsbewegungsrichtung beschränkt und wäre nicht in der Lage, eine Kurve zustande zu bringen, wenn nicht durch irgendeine äußere Kraft auf ihn eingewirkt wird. Der zweite Vorteil der Kanalwände ist ihre Sicherheitsfunktion, d. h. sie halten einen Rutscher in den Grenzen der Rinne und verhindern Rutscheraustritte zur falschen Zeit und ein Herabfallen von einer erhöhten Rutschfläche, was zu Verletzungen führen kann.
- Im Gegensatz zu dem vorstehend beschriebenen Vorteil der Kanalwand für das Führen des Rutschers und des Wassers in dem Bereich, der von den Rinnenkanalwänden begrenzt wird, können die Kanalwände den Nachteil haben, daß sie überschüssiges Wasser einschließen und eine unerwünschte Ansammlung ermöglichen, die die Funktionsweise des Moduls 21 nachteilig beeinträchtigen kann. Diese unerwünschte Ansammlung ist besonders akut in einem aufwärts gerichteten Strom und stellt gelegentlich ein Problem in einem horizontal gerichteten Strom dar. In beiden Fällen tritt diese Ansammlung während dreier Funktionsstufen mit höchster Wahrscheinlichkeit auf. (1) Ingangsetzen des Wasserstroms, ohne daß ein Rutscher vorhanden ist, (2) Übertragung der kinetischen Energie des wirkenden Hochgeschwindigkeitswasserstroms auf einen Rutscher mit geringerer Geschwindigkeit und (3) kumulatives Ansammeln von eingespritztem Wasser aus einer Reihe von Düsen längs eines Rutschkurses. In der Anlaufsituation nach (1) hat der Anfangswasserstrom aufgrund des allmählichen Aufbaus des Wasserstroms, der der Pump/Motor- Phase beim Öffnen oder Ventilöffnen zugeordnet ist, häufig ein Volumen, eine Geschwindigkeit oder einen Druck, das bzw. die bzw. der geringer ist als das bzw. die bzw. der später austritt. Als Folge wird dieses Anfangsstartwasser durch den stärkeren Strom, den höheren Druck oder schnelleres Wasser geschoben, der bzw. das danach folgt. Ein solches Schieben ergibt eine Ansammlung von Wasser (einen hydraulischen Anstieg oder eine Übergangswelle) am vorderen Rand des Stroms. Eine Aufwärtsneigung der Rutschfläche macht das Problem nur größer, da die Energie, die erforderlich ist, um eine solche Welle weiter nach oben zu drücken, umso größer ist, je größer die Übergangswelle ist. Als Folge führt die Übergangswelle zu einer weiteren Ansammlung, die, wenn sie nicht freigegeben wird, zu einer Verringerung der Gesamtstromgeschwindigkeit führt, d. h. das verlangsamte Wasser führt dazu, daß sich zusätzliches Wasser aufstaut und schließlich zurück auf sich selbst in einer turbulenten Masse aus schäumendem weißen Wasser zusammenfällt, welche das Ende des vorherrschend unidirektionalen Strahl-Wasserstroms markiert. Wenn ein langsamer Rutscher auf das schneller fließende Wasser in der Situation der kinetischen Energieübertragung nach (2) trifft, baut sich hinter dem Rutscher eine Übergangswelle auf. Wenn diese Übergangswelle anwächst und groß wird, bildet sie eine Sperre für den Strom des unidirektional ausgedüsten Wassers mit höherer Geschwindigkeit, was eine Stromverlangsamung verursacht. Im Falle einer übermäßigen Ansammlung von Wasser mit der Zeit aus einer Reihe von Düsen längs des Verlaufs einer Rutsche nach (3) kann der Zusammenstoß eines vorausgehenden Stroms mit einem nachfolgenden Strom zu einer unerwünschten Übergangswelle und Stromabschwächung an einer Stelle in der Nähe führen, wo sich die beiden Ströme treffen. Unter allen drei Bedingungen ist es möglich, die Übergangswelle dadurch auszuschließen, daß der Strömungsdruck unmittelbar gesteigert und die Übergangswelle überwältigt oder von der Rutschfläche wegge waschen wird. Es kommt jedoch ein Punkt, an dem die Ansammlung des Wasservolumens so groß ist, daß für alle praktischen Zwecke ein Überwältigen entweder unmöglich ist oder bestenfalls eine kostspielige Lösung eines Problems iri Frage kommt, das weniger aufwendig gelöst werden könnte. Eine solche weniger aufwendige Lösung ist möglich durch das Einführen von Abströmöffnungen. Module, die keine Kanalwände haben (oder mit einer relativ geringeren Höhe) sind selbstausströmend, d. h. das langsamere Wasser entweicht zu den Seiten. Durch Einführen von Abströmöffnungen bei Kanalwandsituationen kann man die vorstehend erwähnten Vorteile der Kanalwände (d. h. Führen, Aufbau und Sicherheit) mit den selbstentleerenden Eigenschaften bei fehlenden Kanalwänden kombinieren und gleichzeitig das Anlauf-, das durch die Rutsche induzierte und das Problem der Übergangswelle durch übermäßige Ansammlung lösen.
- Für den Einsatz bei einem Modul 21 können zwei Klassen von Abströmmechanismen angegeben werden. Die erste Klasse, "poröse Abströmöffnungen" ist in Fig. 5a gezeigt, wo sich der Rutscher 29 in einem geneigten Modul 21 mit Kanalwänden 27a und 27b befindet. Der Strahl-Wasserstrom 30 tritt bereits aus den Düsen 24 aus, wenn der Rutscher 29 in seinen Strom einsteigt. Da die Geschwindigkeit, mit der sich der Strahl-Wasserstrom 30 bewegt, größer als die Geschwindigkeit des einsteigenden Rutschers ist, baut sich hinter dem Rutscher eine Übergangswelle 33 auf. Dieser Aufbau kann dadurch ausgeschlossen werden, daß das verlangsamte Wasser durch poröse Abströmöffnungen 34a, 34b, 34c oder 34d längs der Seiten des Kanals 27a und 27b oder durch eine poröse Abströmöffnung 34e längs des Bodens der Rutschfläche 25 abgeführt wird. Die porösen Abströmöffnungen 34 müssen groß genug sein, daß die Übergangswelle 33 abströmen kann, jedoch nicht zu groß, daß die Sicherheit oder Leistung eines Rutschers oder eines Rutschfahrzeugs, das sich über die Fläche 25 bewegt, nachteilig beeinflußt wird. Akzeptable Arten von porösen Abströmöffnungen sind eine Vielzahl kleiner Löcher, ein poröses Gewebe, Schlitze, Gitter usw. Wenn das Wasser einmal abgeströmt ist, kann es zur Wasserquelle 22 zurückgeführt werden.
- Die zweite Klasse eines in einem Modul 21 verwendbaren Abströmmechanismus kann als Überstrom-Abströmen oder als "Rinne in einer Rinne" beschrieben werden. Nachstehend wird auf zwei bevorzugte Ausführungsformen, die für diese Klasse spezifisch sind, als der Dreifachkanal und der Doppelkanal Bezug genommen. Der Dreifachkanal hat den Vorteil, daß er höhere Grade von vorherrschend gerader Aufwärtsneigung als der Doppelkanal erlaubt, während der Doppelkanal den Vorteil hat, daß er starke Aufwärtskurven zuläßt, die für den Dreifachkanal nicht verfügbar sind. Obwohl der Dreifachkanal und der Doppelkanal zusammen mit dem Modul 21 beschrieben werden, können sie beide individuell an herkömmlichen Wasserrutschen ohne Einspritzung für Selbstentleerungszwecke wie vorstehend beschrieben angebracht werden.
- Fig. 5b zeigt eine perspektivische Ansicht eines Dreifachkanals 35 mit der Verbesserung des Selbstabströmens für das Modul 21. Fig. 5c zeigt ein Querschnittsprofil des Dreifachkanals 35. Im Aufbau hat der Dreifachkanal 35 eine Rutschfläche 25 und zwei angrenzende Überströmrinnen 36a und 36b. Die Rutschfläche 25 bildet mit den beiden Kanalwänden 27f und 27g mit geringem Anstieg von etwa gleicher Höhe ein Stück oder ist mit ihnen verbunden. Die Überströmrinne 36a grenzt an die Kanalwand 27f mit niedrigem Anstieg an und bildet damit ein Stück, ist damit verbunden oder ist ein Teil dieser Wand und bildet auf ihrer gegenüberliegenden Seite mit der hohen Kanalwand 27h ein Stück oder ist mit ihr verbunden. Die Überströmrinne 36b grenzt an die Kanalwand 27g mit geringem Anstieg an und bildet damit ein Stück, ist damit verbunden oder ist ein Teil dieser Wand und bildet auf ihrer gegenüberliegenden Seite mit der hohen Kanalwand 27i ein Stück oder ist damit verbunden. Die Ausrichtung des Dreifachkanals 35 hat vorherrschend eine Aufwärtsneigung mit einem Strahl-Wasserstrom und einem Rutscher, der sich in einer Aufwärtsrichtung auf der Rutschfläche 25 bewegt und jegliches Überström wasser, das in die Überströmrinne 36a und 36b überläuft, bewegt sich in einer Abwärtsrichtung aufgrund der Schwerkraft. Die horizontale Verwendung eines Dreifachkanals 35 ist unter den Umständen zweckmäßig, unter denen eine sich aufbauende Übergangswelle mit dem langsamen Strahl-Wasserstrom zusammenstößt. Bei jeder Art von horizontalem Einsatz muß jedoch die Überströmrinne 36a und 36b einen ausreichenden Neigungsgrad beibehalten, damit das Überströmwasser in geeigneter Weise abfließen kann. Bei dem Dreifachkanal 35 sind die Höhen der niedrigen Kanalwände 27f und 27g abhängig von einer Anzahl von Faktoren variabel, beispielsweise dem anfänglichen Anlaufwasserdruck und Anlaufwasserstrom, der bis zum Erreichen des vollen Betriebswasserdrucks und des vollen Betriebswasserstroms erforderlichen Zeit, dem Volumen der Rutschfläche 25 (d. h. Rutschflächenbreite multipliziert mit der Wandhöhe), der Länge und dem Grad der Aufwärtsneigung der Rutschfläche 25, der Ungleichheit der Geschwindigkeit zwischen einem langsamen einsteigenden Rutscher und dem Strom mit höherer Geschwindigkeit, dem Strömungsvolumen von sich ansammelndem Wasser und der Konstruktionspräferenz, ob der Übergang eines Rutschers von einer Rinne in die andere begünstigt werden soll, usw. Im Minimum muß, wie in Fig. 5d gezeigt ist, die Höhe der niedrigen Kanalwände 27f und 27g ausreichen, um den Aufwärts- Strahl-Wasserstrom 30 von dem Abwärts-Überström-Wasser 37 zu trennen und um die Spurführung eines Rutschers 29 im wesentlichen auf der Rutschfläche 25 zu erleichtern. Im Maximum dürfen die niedrigen Kanalwände 27f und 27g eine solche Höhe nicht überschreiten, bei der das Entleeren der Übergangswelle 33 unterbunden wird. Von einem praktischen Gesichtspunkt aus sind die niedrigen Kanalwände 27f und 27g zur Vermeidung einer Redundanz immer kleiner als diejenigen, die für hohe Kanalwände 27h und 27i erforderlich sein würden. Die Überströmrinnen 36a und 36b haben eine wenigstens ausreichende Größe für die Aufnahme jeglichen Überström-Wassers 37 und können auch so groß gemacht werden, daß sie als herkömmliche abwärts gerichtete Rutschflächen für einen Teilnehmer wirken. In diesem letzteren Fall wäre es möglich, daß sich ein Rutscher auf der Hauptrutsch fläche 25 nach oben bewegt und daß sich zwei Rutscher in den Überströmrinnen 36a und 36b nach unten bewegen. Die hohen Kanalwände 27h und 271 haben die übliche Rutschhöhe, um unerwünschte Rutscherabgänge aus dem Dreifachkanal 35 zu verhindern.
- Wie vorstehend erörtert wurde, ergibt sich einer der Betriebsvorteile der einzigartigen Konstruktion des Dreifachkanals 35 hauptsächlich im Zusammenhang mit horizontal oder aufwärts gerichteten Strömen entweder während des Wasserström- Anlaufvorgangs, ohne daß ein Rutscher vorhanden ist, oder wenn ein Rutscher mit niedrigerer Geschwindigkeit auf einen Wasserstrom mit höherer Geschwindigkeit trifft, oder in dem Fall einer übermäßigen Ansammlung von eingedüstem Wasser. Bei dem Standardanlaufvorgang besteht gewöhnlich ein Zeitabstand zwischen dem anfänglichen Anlaufarbeitsstrom und -druck und dem vollen Betriebsstrom und - druck. Diese Verzögerung ergibt sich aufgrund der Zeit, die erforderlich ist, um ein Strömungssteuerventil 23 voll zu öffnen, oder, wenn es bereits offen ist, aufgrund der Zeit, die benötigt wird, die Pumpe oder andere Einrichtungen für die Wasserzuführung bis zur vollen Betriebsgeschwindigkeit oder bis zum vollen Betriebswirkungsgrad zu bringen. Fig. 5e, 5f und 5g zeigen in einer Zeitraffersequenz, wie die Konstruktion des Dreifachkanals 35 arbeitet, um das Problem einer Druck/Strom- Verzögerung beim Anlauf zu lösen. In Fig. 5e hat der Strahl-Wasserstrom 30 begonnen, in eine Aufwärtsrichtung aus einer Düse 24 auszutreten. Wenn sich der Strahl-Wasserstrom 30 die Rutschfläche 25 aufwärts bewegt, wird die Vorderkante des Wasserstroms nach unten durch eine Kombination der Abwärtskraft der Schwerkraft und der Reibung mit der Rutschfläche 25 verlangsamt, woraufhin sie durch den schnelleren und stärkeren Wasserstrom übernommen und gedrückt wird, der darauffolgend aus der Düse 24 austritt. Das Ergebnis dieser Strömungsdynamik besteht darin, daß sich eine Übergangswelle 33 zu bilden beginnt. Wenn sich die Übergangswelle 33 bildet, erreicht sie jedoch die Höhe der niedrigen Kanalwände 27f und 27g und beginnt, in die Überströmrinnen 36a und 36b überzuströmen. Da die Überströmrinnen 36a und 36b eine Neigung haben, fließt das Überströmwasser 37a und 37b nach unten aufgrund der Schwerkraft zu porösen Überström-Abströmöffnungen 38a und 38b, woraufhin es abgeführt und entweder durch Pumpen zur Wasserquelle 22 zurückgeführt oder auf andere Art und Weise verwendet wird. Fig. 5f zeigt diese Anlaufvorgangsmomente später, wobei der Wasserdruck/die Strömungsgeschwindigkeit aus der Wasserquelle 22 oder dem Strömungssteuerventil 23 zugenommen hat und die Übergangswelle 33 sich die Neigung weiter hinauf bewegt hat. Dabei läuft das Überströmwasser 37a und 37b weiter über und strömt zu den porösen Überstrom-Abströmöffnungen 38a und 38b nach unten. Fig. 5g zeigt das Endstadium des Anlaufs, bei welchem die Übergangswelle 33 über die Oberseite der ansteigenden Rutschfläche 25 gedrückt worden ist und der Strahl- Wasserstrom 30 nun frei läuft. Ähnlich wie bei dem Anlaufvorgang kann, wenn ein Rutscher mit niedrigerer Geschwindigkeit auf das Wasser mit höherer Geschwindigkeit trifft oder wenn sich aus einer Reihe von eingedüsten Wasserströmen eine Ansammlung von Wasser ergibt, eine Übergangswelle auftreten. Die Übergangswelle wird in gleicher Weise durch Überströmen in die Überströmrinnen und entsprechendes Abführen beseitigt. Im Betriebseinsatz ist der Dreifachkanal 35 auf vorherrschend gerade Abschnitte begrenzt, da die Höhe der niedrigen Kanalwände 27f und 27g nicht ausreicht, um einen Rutscher 29 an der Innenneigung eines starken Bogenkrümmungsradius aufgrund der Zentrifugalbeschleunigung des Rutschers 29 zu halten. Wenn man versucht, den Dreifachkanal 35 stark zu krümmen, würde die Zentrifugalkraft zusammen mit der hohen Wassergeschwindigkeit den Rutscher und Wasser dazu bringen, zur Außenseite der Kanalwand mit niedrigem Anstieg in die Überströmrinne zu springen. Trotz der Unmöglichkeit wesentlicher Richtungsänderungen bei dem Dreifachkanal 35 besteht sein Hauptvorteil gegenüber dem existierenden Stand der Technik in seiner Fähigkeit, daß sich ein glatter Aufwärts-Strahl-Wasserstrom erreichen und sich dieser glatte ausgedüste Strom bei hohen Neigungsgraden unter einem breiten Bereich von Betriebswasserstromvariablen aufrechterhalten läßt.
- Fig. 5h zeigt eine perspektivische Ansicht und Fig. 5e zeigt einen Querschnitt einer modifizierten Konstruktion der selbstabströmenden Ausführungsform mit dem Überström-Abstrom oder "einer Rinne in einer Rinne", auf die nachstehend als Doppelkanal 39 Bezug genommen wird. Der Doppelkanal 39 hat in seinem Aufbau eine Rutschfläche 25 und eine Überströmrinne 36c. Die Rutschfläche 25 ist in einem Stück auf einer Seite mit einer Kanalwand 27j und auf der anderen Seite mit einer hohen Kanalwand 27k ausgebildet oder damit verbunden. Die Überströmrinne 36c grenzt an die Kanalwand 27j mit niedrigem Anstieg an und bildet ein Stück damit, ist damit verbunden oder ist ein Teil davon und bildet auf ihrer gegenüberliegenden Seite ein Stück mit einer hohen Kanalwand 271 oder ist damit verbunden. Als Folge davon, daß nur eine Seite für die Abströmung vorgesehen ist, sorgt einerseits der Doppelkanal 39 nicht für ein so wirksames Abströmen wie der Dreifachkanal 35, er kann deshalb die hochgradigen Neigungssteilheiten wie der Dreifachkanal 35 nicht erreichen. Aufgrund des einstückigen Aufbaus der hohen Kanalwand 27k mit der Rutschfläche 25 kann andererseits der Doppelkanal 39 so gestaltet werden, daß er hohe Krümmungsgrade zuläßt, wobei der Rutscher 29 sicher auf der Innenneigung der hohen Kanalwand 27k gehalten werden kann. Fig. 5j zeigt diese Fähigkeit des Doppelkanals 39, aufwärts geneigte Kurven zu ermöglichen. Fig. 5j zeigt einen Rutscher 29 in sich ändernden Stadien einer Kurve auf dem Doppelkanal 39, wobei Teile einer Übergangswelle 33 in die Überströmrinne 36c überfließen, woraufhin dieses Überströmwasser 37c durch die Schwerkraft zu dem porösen Überström-Abstrom 38c abfließt. Die Fähigkeit des Doppelkanals 39, Aufwärtskurven sowie ein Selbstabströmen zu ermöglichen, ist ein einzigartiger und wesentlicher Vorteil gegenüber dem vorhandenen Stand der Technik. Der Bogenradius, die Krümmungsgrade, die linke oder rechte Ausrichtung und die Verbindbarkeit/Pendelung von Kurve an Kurve, wie sie durch den Doppelkanal 39 erreichbar ist, ist im wesentlichen ähnlich der, wie sie gegenwärtig von den Fachleuten genutzt wird, die herkömmliche abwärtsgehende Wasserrutschen bauen und betreiben. Im Unterschied zu den herkömmlichen Abwärtswasserrutschen ist jedoch die Ausrichtung des Doppelkanals 39 vorherrschend eine Aufwärtsneigung mit einem Strahl- Wasserstrom und einem Rutscher, der sich auf der Rutschfläche 25 in eine Aufwärtsrichtung bewegt und jegliches Überströmwasser, das in die Überströmrinne 36c überfließt, bewegt sich in eine Abwärtsrichtung aufgrund der Schwerkraft. Ein horizontaler Einsatz des Doppelkanals kann auch in den Fällen zweckmäßig sein, in denen eine sich aufbauende Übergangswelle mit dem glatten Strahl-Wasserstrom zusammenstößt. Bei jedem horizontalen Einsatz muß jedoch die Überströmrinne 36c einen ausreichenden Neigungsgrad haben, damit das Überströmwasser in geeigneter Weise abfließen kann. Bei dieser Betriebsweise wirkt der Doppelkanal 39 in ähnlicher Weise, die Übergangswellenprobleme zu lösen, die dem Rutschbeginn, dem Rutscherübergang und der Wasseransammlung des Dreifachkanals 35 zugeordnet sind, mit der Ausnahme, daß Überströmwasser 37c nur auf einer Seite mit niedrigem Anstieg abströmt. Fig. 5k, Fig. 5l und 5 m zeigen in einer Zeitraffersequenz, wie der Doppelkanal 39 in der Anlaufsituation arbeitet, um ein Selbstabströmen zu ermöglichen und um den gewünschten freien glatten Strom zu erleichtern. In dieser Folge kann man sehen, daß, wenn der Strahl-Wasserstrom 30 auf der Rutschfläche 25 nach oben fortschreitet, sich eine Übergangswelle 33 aufbaut und in die Überströmrinne 36c überfließt, woraufhin das Überströmwasser 37c durch die Schwerkraft zur Abströmöffnung 38c abläuft.
- Um den Vorteil der funktionellen Vortriebsnützlichkeiten, wie sie das Modul 21 bietet, sicher in Anspruch zu nehmen, wird bevorzugt, daß ein eintretendes Fahrzeug oder ein einsteigender Rutscher 29 eine Anfangsstartgeschwindigkeit vor dem Eintritt des Moduls 21 erreicht. Es stehen zahlreiche Techniken beim Stand der Technik zur Verfügung, um eine solche Anfangsstartgeschwindigkeit zu erreichen, beispielsweise eine herkömmliche schwerkraftgetriebene sich neigende Wasserrutsche oder trockene Gleitbahn oder eine mechanische Feder oder ein hydraulischer/pneumatischer kraftbetätigter Druckzylinder usw. Es wird auch bevorzugt, daß die Eintrittsrichtung für ein Fahrzeug oder einen Rutscher 29 im wesentlichen zur Richtung des Strahl-Wasserstroms 30 fluchtend ausgerichtet ist. Eine solche fluchtende Ausrichtung ist insbesondere bei den Beschleunigerausführungen, wie sie hier beschrieben sind, von Bedeutung, um den höchst effizienten Impulsübergang von dem Wasser auf den Rutscher zu gewährleisten. Es ist für einen Rutscher oder ein Fahrzeug möglich, in den Strahl-Wasserstrom 30 in nicht fluchtend ausgerichteter Weise oder direkt entgegengesetzt zu seinem Strom einzutreten. Ein solcher Eintritt ergibt eine große Übergangswelle und eine stärkere Geschwindigkeitsverringerung, es muß jedoch Sorge dafür getragen werden, daß ein Taumeln und ein Verletzen vermieden wird, das sich aus dem im Winkel kommenden und auftreffenden ausgedüsten Wasser ergeben könnte.
- Das letzte Element des Moduls 21, welches eine Beschreibung erfordert, ist die Geschwindigkeit des Strahl-Wasserstroms 30, wie er von der Düse 24 austritt, bezogen auf die Geschwindigkeit irgendeines Gegenstandes (beispielsweise eines Fahrzeugs oder eines Rutschers 29), der in den Strahl-Wasserstrom 30 rutscht oder einsteigt. Diese "Relativ"-Geschwindigkeit variiert abhängig von dem Funktionszweck des Moduls 21. Wenn eine Beschleunigung eines eintretenden Gegenstands erwünscht ist, ist die Geschwindigkeit des Wassers größer als die des Gegenstands in der vorher festgelegten Richtung des Stroms. Dieser Fall wird weiter beschrieben bei den folgenden horizontalen, Aufwärts- und Abwärtsbeschleunigerausführungen. Wenn keine Beschleunigung oder eine Verzögerung erwünscht ist, ist die Geschwindigkeit des Strahl-Wasserstroms 30 genauso groß wie oder kleiner als die Geschwindigkeit des eintretenden Gegenstands. Dieser Fall wird später bei den nichtbeschleunigenden Vortreibeausführungen beschrieben.
- In Fig. 6a ist eine bevorzugte Ausführungsform dargestellt, auf die nachstehend als Horizontalbeschleuniger 40 Bezug genommen wird, der ein oder mehrere Module 21a, 21b und 21c und folgende aufweist. Die äußeren Enden 41a und 41b des Horizontalbeschleunigers 40 können mit bekannten Wasserattraktionsrutschen (beispielsweise einer Standard-Wassergleitbahn oder Rinnenrutsche) verbunden werden, um als ihre Fortsetzung und als eine Verbesserung an ihnen zu dienen. Die äußeren Enden 41a und 41b können auch mit anderen Ausführungen der hier offenbarten Erfindung verbunden werden. Wie weiter in Fig. 6b dargestellt ist, bestehen die zwei unterscheidenden Merkmale des Horizontalbeschleunigers 40 darin, daß (1) die Ausrichtung eines jeden Moduls 21 im wesentlichen senkrecht zur Schwerkraft ist, wobei die Düse 24 und die Öffnung 28 den Strahl-Wasserstrom 30 im wesentlichen parallel zu der Rutschfläche 25 richten und wenigstens jener Teil der Rutschfläche 25, der am nächsten zur Düse 24 positioniert ist, horizontal liegt und senkrecht zur Schwerkraft ist, und (2) sich der Strahlwasserstrom 30, der aus der Düse 24 austritt, mit einer Geschwindigkeit, die größer ist als die Geschwindigkeit des Rutschers 29, in eine vorgegebene Strömungsrichtung bewegt. Es ist zu vermerken, daß die Rutschfläche 25, die auf den Abschnitt folgt, der am nächsten zur Düse 24 liegt, sich allmählich in der Neigung ändern kann, um so eine Verbindung mit anderen hier offenbarten Ausführungen der Erfindung oder mit anderen bekannten Wasserattraktionsrutschen zu erleichtern.
- Aus der vorstehenden Beschreibung wird eine Anzahl von Vorteilen des Horizontalbeschleunigers 40 ersichtlich:
- a) Im Gegensatz zu herkömmlichen Attraktionen schließt die horizontale Auslegung der Ausführungsform die Notwendigkeit eines Niveauverlusts aus, um einen Teilnehmer über eine gegebene Distanz zu beschleunigen.
- b) Der Anblick, das Geräusch und die Empfindung der Horizontalbeschleunigung, die von den Hochgeschwindigkeitswasserstrahlen induziert werden, die auf einen Rutscher treffen, ist für den Teilnehmer und Beobachter ein erregendes Erlebnis. Außerdem kann der Rutscher für eine gesteigerte Spannung und zur Vorbereitung für folgende herkömmliche Wasserrutschmanöver, beispielsweise Drehungen, Kurven, Sprünge, Fallen, Finale usw. Geschwindigkeit gewinnen.
- c) Die erhöhte Geschwindigkeit des Rutschers aufgrund der Beschleunigung durch die Hochgeschwindigkeitswasserstrahlen ergibt eine höhere Durchsatzkapazität über einen gegebenen Zeitraum. Eine höhere Durchsatzkapazität resultiert in einer gesteigerten Zufriedenstellung des Teilnehmers und in erhöhten Einnahmen der Rutschenbetreiber.
- d) Bei jenen Installationen, bei denen die Rutschbeschleunigung eine Funktion eines erhöhten Attraktionsniveaus ist, ermöglicht die vorliegende Ausführung eine Beschleunigung ohne Baukosten für ein höheres Niveau.
- Für den Betrieb des Horizontalbeschleunigers 40 wird angenommen, daß ein Rutscher (oder ein Rutscher mit Fahrzeug) eine Anfangsstartgeschwindigkeit in herkömmlicher Weise erreicht hat, wie es dem Fachmann bekannt ist. Nach Erreichen dieser Anfangsstartgeschwindigkeit tritt der Rutscher 29 zunächst in den Horizontalbeschleuniger 40 an dem Ende ein, das sich am nächsten zur Düse 24 befindet, und bewegt sich auf seiner Länge, wie es in Fig. 6b gezeigt ist. Der Strahl- Wasserstrom 30, der aus der Wasserquelle 22 kommt, tritt bereits aus der Düse 24 aus, wenn der Rutscher 29 in ihren Strom einsteigt. Da die Geschwindigkeit des Strahl-Wasserstroms 30 größer ist als die Geschwindigkeit des einsteigenden Rutschers 29, verursacht eine Impulsübertragung von dem Wasser mit höherer Geschwindigkeit auf den Rutscher mit niedrigerer Geschwindigkeit, daß der Rutscher beschleunigt und sich der Geschwindigkeit des sich schneller bewe genden Wasserstroms annähert. Das Strömungsteuerventil 23 und die einstellbare Öffnung 28 ermöglichen eine Einstellung der Geschwindigkeit, der Dicke, der Breite und des Drucks des Wasserstroms, wodurch die richtige Beschleunigung des Rutschers gewährleistet wird. Während dieses Vorgangs der Impulsübertragung baut sich hinter dem Rutscher eine kleine Übergangswelle 33 auf. Der Aufbau der Übergangswelle 33 kann (falls erwünscht) dadurch minimiert werden, daß die Überschußansammlung über und von den Seiten der Rutschfläche 25 weg strömt. Wenn sich der Rutscher 29 in einem Kanal befindet, kann diese Ansammlung entweder durch Abströmenlassen der Übergangswelle 33 durch poröse Abströmöffnungen 34a und 34b längs der Kanalwände 27a und 27b oder durch eine poröse Abströmöffnung 34e beseitigt werden, die in der Rutschfläche 25 eingeschlossen ist. Es können auch andere Abströmmechanismen, beispielsweise der Dreifachkanal oder der Doppelkanal dazu dienen, das Problem der Übergangswelle zu lösen. Da der Horizontalbeschleuniger 40 aus einem oder mehreren Modulen 21a, 21b, 21c und folgende (wie in Fig. 6a gezeigt ist) bestehen kann und wenn man annimmt, daß diese Module richtig im wesentlichen in der gleichen Richtung ausgerichtet sind, kann sich der Rutscher 29 vom Modul 21a zum Modul 21b zum Modul 21c usw. mit entsprechender Zunahme in der Beschleunigung bewegen, die durch die fortschreitende Steigerung der Geschwindigkeit des Wassers verursacht wird, das aus jeder nachfolgenden Düse 24a, 24b, 24c und folgende austritt, bis eine gewünschte maximale Beschleunigung erreicht ist. Es ist für den Fachmann offensichtlich, daß der Horizontalbeschleuniger an beiden Enden mit bekannten Wasserattraktionsrutschen als ihre Fortsetzung und als eine Verbesserung daran verbunden werden kann. Außerdem können die äußeren Enden auch mit anderen Ausführungen der hier offenbarten Erfindung verbunden werden.
- Dementsprechend sollte es nun offensichtlich sein, daß die Horizontalbeschleunigerausführung dieser Erfindung in einer Wasserrutschattraktion verwendet werden kann, um einen Rutscher anstelle der Schwerkraft und ohne einen Verlust an vertikaler Höhe zu beschleunigen. Es sollte auch vermerkt werden, daß die Wasseransammlung und die Übergangswelle, die sich aus dem Auftreffen des mit Hochgeschwindigkeit ausgedüsten Wassers auf den eine geringe Geschwindigkeit aufweisenden Rutscher ergibt, durch eine geeignete Konstruktion der Rutschfläche und/oder Kanalwand entfernt werden kann. Zusätzlich hat der Horizontalbeschleuniger die folgenden Vorteile:
- Er erlaubt eine Beschleunigung ohne das Erfordernis von Baukosten für ein höheres Niveau.
- Er erlaubt, daß ein Rutscher den Anblick, das Geräusch und die Empfindung einer Horizontalbeschleunigung erlebt, die durch Hochgeschwindigkeitswasserstrahlen induziert werden. Dieses Erlebnis ist für einen Teilnehmer und Betrachter erregend. Weiterhin ermöglicht er es einem Teilnehmer, Geschwindigkeit für eine gesteigerte Spannung und die Vorbereitung für darauffolgende herkömmliche Wasserrutschmanöver zu gewinnen, beispielsweise Drehungen, Kurven, Sprünge, Fallen, Finale usw.
- Er erlaubt Erhöhungen der Geschwindigkeit des Rutschers, die einen höheren Teilnehmerdurchsatz und eine höhere Rutschkapazität ergeben, was in einer größeren Zufriedenstellung des Rutschers und in erhöhten Betreibereinnahmen resultiert.
- In Fig. 7a sieht man eine Darstellung einer bevorzugten Ausführung, auf die nachstehend als Aufwärtsbeschleuniger 42 Bezug genommen ist, der ein oder mehrere Module 21a, 21b und 21c und folgende aufweist. Die äußeren Enden 43a und 43b des Aufwärtsbeschleunigers 42 können mit bekannten Wasserattrak tionsrutschen (beispielsweise einer Standard-Wassergleitbahn oder Rinnenrutsche) verbunden werden, um als ihre Fortsetzung und als eine Verbesserung daran zu dienen. Die äußeren Enden 43a und 43b können auch mit anderen Ausführungen der hier erläuterten Erfindung verbunden werden. Wie weiter in Fig. 7b dargestellt ist, bestehen die zwei unterscheidenden Merkmale des Aufwärtsbeschleunigers 42 darin, daß (1) die Ausrichtung des Moduls 21 im wesentlichen eine Aufwärtsneigung hat, wobei der Abschnitt der Rutschfläche 25, der der Düse am nächsten liegt, aus der Horizontalen nach oben geneigt ist, und die Düse 24 und die Öffnung 28 den Strahl-Wasserstrom 30 im wesentlichen parallel zur Rutschfläche 25 und in einem mit der Düse 24 und der Öffnung 28 gerichteten Winkel richten, der von der Horizontalen nach oben zeigt, und (2) sich der aus der Düse 24 austretende Strahl- Wasserstrom 30 mit einer Geschwindigkeit bewegt, die größer ist als die Geschwindigkeit des Rutschers 29 in der vorher festgelegten Strömungsrichtung. Es ist zu vermerken, daß die Rutschfläche 25, die auf den der Düse 24 am nächsten liegenden Abschnitt folgt, sich allmählich in der Neigung ändern kann, um die Verbindung mit anderen Ausführungen der hier offenbarten Erfindung oder mit anderen bekannten Wasserattraktionsrutschen zu erleichtern.
- Aus der vorstehenden Beschreibung wird eine Anzahl von Vorteilen des Aufwärtsbeschleunigers 42 ersichtlich:
- a) Die aufwärts geneigte Auslegung der Ausführung ermöglicht eine Beschleunigung in eine Aufwärtsrichtung. Eine solche Ausführung reduziert und beseitigt die traditionelle Notwendigkeit für einen Niveauverlust, um einen Teilnehmer über eine gegebene Distanz zu beschleunigen.
- b) Der Anblick, das Geräusch und die Empfindung der Aufwärtsbeschleunigung, die durch die Hochgeschwindigkeitswasserstrahlen induziert werden, welche auf einen Rutscher treffen, ist für den Teilnehmer und Betrachter ein erregendes Erlebnis. Außerdem kann der Rutscher für eine gesteigerte Spannung und zur Vorbereitung für nachfolgende herkömmliche Wasserrutschmanöver, beispielsweise Drehungen, Kurven, Sprünge, Fallen, Finale usw., Geschwindigkeit gewinnen.
- c) Die erhöhte Geschwindigkeit des Rutschers aufgrund der Beschleunigung durch die Hochgeschwindigkeitswasserstrahlen ergibt eine höhere Durchsatzkapazität über einen gegebenen Zeitraum.
- d) Eine Beschleunigung in der Aufwärtsrichtung kann für die Teilnehmer die Notwendigkeit reduzieren, zu einem höheren Niveau zu gehen, ehe die Attraktion betreten werden kann. Eine solche Reduzierung verringert Kosten für zugehörige Treppen, Gänge, Lifte und andere Teilnehmer- oder Fahrzeugbeförderungssysteme.
- Für den Betrieb des Aufwärtsbeschleunigers 42 wird angenommen, daß ein Rutscher (oder ein Rutscher mit Fahrzeug) eine Anfangsstartgeschwindigkeit in herkömmlicher Weise erreicht hat, wie es dem Fachmann bekannt ist. Nach Erreichen dieser Anfangsstartgeschwindigkeit steigt der Rutscher 29 zuerst in den Aufwärtsbeschleuniger 42 an dem Ende ein, das der Düse 24 am nächsten liegt, und bewegt sich auf seiner Länge, wie es in Fig. 7b gezeigt ist. Der Strahl-Wasserstrom 30, der aus der Wasserquelle 22 kommt, tritt bereits aus der Düse 24 durch die einstellbare Öffnung 28 aus, wenn der Rutscher 29 in ihren Strom einsteigt. Da die Geschwindigkeit, mit der sich der Strahl-Wasserstrom 30 bewegt, größer ist als die Geschwindigkeit des einsteigenden Rutschers 29, führt eine Impulsübertragung von dem Wasser mit höherer Geschwindigkeit auf den Rutscher mit niedrigerer Geschwindigkeit dazu, daß der Rutscher beschleunigt und sich der Geschwindigkeit des sich schneller bewegenden Wassers annähert. Das Strö mungsteuerventil 23 und die einstellbare Öffnung 28 ermöglichen eine Einstellung der Geschwindigkeit, der Dicke, der Breite und des Drucks des Wasserstroms, wodurch die richtige Beschleunigung des Rutschers gewährleistet wird. Während dieses Vorgangs der Impulsübertragung baut sich hinter dem Rutscher eine kleine Übergangswelle 33 auf. Die Übergangswelle 33 kann dadurch minimiert werden, daß die Überschußansammlung über die und von den Seiten der Rutschfläche 25 weg fließt. Wenn sich ein Rutscher 29 in einem Doppelkanal 39, wie dargestellt, befindet, kann diese Ansammlung durch Abströmen der Übergangswelle 33 über die niedrige Kanalwand 27j und die Überströmrinne 36 abwärts für das Abführen beseitigt werden. Es können auch andere Abströmmechanismen, beispielsweise ein Dreifachkanal oder poröse Abströmöffnungen, dazu beitragen, das Übergangswellenproblem zu lösen. Da der Aufwärtsbeschleuniger 42 ein oder mehrere Module 21a, 21b, 21c und folgende (wie in Fig. 7a gezeigt ist) aufweisen kann, kann sich der Rutscher 29 vom Modul 21a zum Modul 21b zum Modul 21c und zu folgenden unter entsprechenden Steigerungen der Beschleunigung bewegen, die durch die fortschreitende Erhöhung der Geschwindigkeit des Wassers verursacht wird, das aus jeder nachfolgenden Düse 24a, 24b, 24c und folgende austritt, bis eine gewünschte maximale Beschleunigung erreicht ist. Für den Fachmann ist klar, daß der Aufwärtsbeschleuniger 42 an beiden Enden mit herkömmlichen Wasserattraktionsrutschen oder anderen Ausführungen der hier offenbarten Erfindung als Verbesserung daran verbunden werden kann.
- Somit ist ersichtlich, daß die Aufwärtsbeschleunigerausführung dieser Erfindung in einer Wasserrutschenattraktion verwendet werden kann, um einen Rutscher entgegengesetzt zur Schwerkraft und in eine Aufwärtsrichtung zu beschleunigen. Wasser, welches herkömmlicherweise nach oben in geschlossenen Rohren zu einem höheren Niveau gepumpt wurde, kann nun für das Vergnügen des Teilnehmers und die Wirtschaftlichkeit des Attraktionsbetreibers benutzt werden. Es sei auch vermerkt, daß die Übergangswelle, die sich aus dem Auftreffen des mit hoher Geschwindigkeit ausgedüsten Wassers auf den Rutscher mit geringer Geschwindigkeit ergibt, durch eine geeignete Konstruktion der Rutschfläche und/oder Kanalwand entfernt werden kann. Zusätzlich hat der Aufwärtsbeschleuniger die folgenden Vorteile:
- Seine aufwärts geneigte Auslegung ermöglicht eine Beschleunigung in eine Aufwärtsrichtung. Eine solche Ausführung beseitigt die herkömmliche Notwendigkeit für einen Niveauverlust, um einen Teilnehmer über eine gegebene Distanz zu beschleunigen.
- Er erlaubt es einem Rutscher, den Anblick, das Geräusch und die Empfindung der Aufwärtsbeschleunigung zu erleben, die durch die Hochgeschwindigkeitswasserstrahlen induziert wird. Dieses Erlebnis ist für den Teilnehmer und Betrachter erregend. Außerdem kann der Rutscher Geschwindigkeit für eine gesteigerte Spannung und zur Vorbereitung für nachfolgende herkömmliche Wasserrutschmanöver gewinnen, beispielsweise Drehungen, Kurven, Sprünge, Fallen, Finale usw.
- Er erlaubt eine Erhöhung der Geschwindigkeit des Rutschers, was in einem höheren Teilnehmerdurchsatz und einer höheren Rutschkapazität resultiert, was wiederum eine größere Zufriedenstellung des Rutschers und gesteigerte Betreibereinnahmen ergibt.
- Er ermöglicht einen Aufstieg des Rutschers zu höheren Niveaus, ohne daß Baukosten für Treppen, Gänge, Lifte oder andere Förderaufbauten oder - mechanismen zu solchen höheren Niveaus erforderlich sind.
- In Fig. 8a ist eine Darstellung einer bevorzugten Ausführung zu sehen, auf die nachstehend als Abwärtsbeschleuniger 44 Bezug genommen wird, der ein oder mehrere Module 21a, 21b und 21c und folgende aufweist. Die äußeren Enden 45a und 45b des Abwärtsbeschleunigers können mit bekannten Wasserattraktionsrutschen (beispielsweise einer Standard-Wassergleitbahn oder Rinnenrutsche) verbunden werden, um als ihre Fortsetzung oder als eine Verbesserung daran zu dienen. Die äußeren Enden 45a und 45b können auch mit anderen Ausführungen der hier offenbarten Erfindung verbunden werden. Wie weiterhin in Fig. 7b dargestellt ist, bestehen die beiden unterscheidenden Merkmale des Abwärtsbeschleunigers 44 darin, daß (1) die Ausrichtung jedes Moduls 21 im wesentlichen eine Abwärtsneigung ist, wobei der Abschnitt der Rutschfläche 25, der der Düse 24 am - nächsten liegt, aus der Horizontalen nach unten geneigt ist, und die Düse 24 und die Öffnung 28 den Strahl-Wasserstrom 30 im wesentlichen parallel zur Rutschfläche 25 und in einem durch die Düse 24 und die Öffnung 28 gerichteten Winkel ausrichten, der aus der Horizontalen nach unten zeigt, und (2) sich der aus der Düse 24 austretende Strahl-Wasserstrom 30 mit einer Geschwindigkeit bewegt, die größer ist als die Geschwindigkeit des Rutschers 29 in der vorgegebenen Strömungsrichtung. Es sei vermerkt, daß die Rutschfläche 25, die auf den der Düse 24 am nächsten liegenden Abschnitt folgt, sich allmählich in der Neigung ändern kann, so daß die Verbindung mit anderen Ausführungen der hier offenbarten Erfindung oder mit anderen bekannten Wasserattraktionsrutschen erleichtert wird.
- Aus der obigen Beschreibung wird eine Anzahl von Vorteilen des Abwärtsbeschleunigers 44 ersichtlich:
- a) Die abwärts geneigte Auslegung der Ausführungsform ermöglicht eine Beschleunigung in eine Abwärtsrichtung, die über die Beschleunigung aufgrund der Schwerkraft hinausgeht. Eine solche Ausführung steigert die traditionellen Rutschcharakteristika herkömmlicher Wasserrutschattraktionen.
- b) Der Anblick, das Geräusch und die Empfindung der Abwärtsbeschleunigung, die durch die Hochgeschwindigkeitswasserstrahlen induziert wird, die auf einen Rutscher treffen, ist für den Teilnehmer und Betrachter ein erregendes Erlebnis. Außerdem kann der Rutscher für eine erhöhte Sensation und zur Vorbereitung für nachfolgende herkömmliche Wasserrutschmanöver, beispielsweise Drehungen, Kurven, Sprünge, Fallen, Finale usw., Geschwindigkeit gewinnen.
- c) Die erhöhte Geschwindigkeit des Rutschers aufgrund der Beschleunigung durch die Erfindung resultiert in einer höheren Durchsatzkapazität über einen gegebenen Zeitraum.
- Für den Betrieb des Abwärtsbeschleunigers 44 wird angenommen, daß ein Rutscher (oder ein Rutscher mit Fahrzeug) eine Anfangsstartgeschwindigkeit in herkömmlicher Weise erreicht hat, was für den Fachmann bekannt ist. Nach Erreichen dieser Anfangsstartgeschwindigkeit steigt der Rutscher 29 zunächst in einen Abwärtsbeschleuniger 44 an dem Ende ein, das der Düse 24 am nächsten ist, und bewegt sich auf seiner Länge, wie es in Fig. 8b gezeigt ist. Der von der Wasserquelle 22 kommende Strahl-Wasserstrom 30 tritt bereits aus der Düse 24 und der Öffnung 28 aus, wenn der Rutscher 29 in ihren Strom einsteigt. Das Strömungssteuerventil 23 und die einstellbare Öffnung 28 ermöglichen eine Einstellung der Geschwindigkeit, der Dicke, der Breite und des Drucks des Wasserstroms, wodurch die richtige Beschleunigung für den Rutscher gewährleistet ist. Da die Geschwindigkeit, mit der sich der Strahl-Wasserstrom 30 bewegt, größer ist als die Geschwindigkeit des einsteigenden Rutschers 29, verursacht eine Impulsübertragung von dem Wasser mit höherer Geschwindigkeit auf den Rutscher mit niedrigerer Geschwindigkeit, daß der Rutscher beschleunigt und sich der Ge schwindigkeit des sich schneller bewegenden Wassers annähert. Während dieses Vorgangs der Impulsübertragung kann sich hinter dem Rutscher eine kleine Übergangswelle 33 bilden. Die Übergangswelle 33 kann (falls erwünscht) minimiert werden, indem man die Überschußansammlung über die Seiten der Rutschfläche 25 und davon weg fließen läßt. Wenn sich der Rutscher 29 in einem Kanal befindet, kann diese Ansammlung entweder durch Beseitigen durch Abströmen der Übergangswelle 33 durch poröse Abströmöffnungen 34a und 34b längs der Kanalwände 27a und 27b oder durch eine poröse Abströmöffnung 34e beseitigt werden, die sich in der Rutschfläche 25 befindet. Es können auch andere Abströmmechanismen, beispielsweise ein Dreifachkanal oder ein Doppelkanal, dazu dienen, das Übergangswellenproblem zu lösen. Da der Abwärtsbeschleuniger 44 einen oder oder mehrere Module 21a, 21b, 21c und folgende (wie in Fig. 8a gezeigt ist) aufweisen kann, kann der Rutscher 29 vom Modul 21a zum Modul 21b zum Modul 21c und den folgenden mit den entsprechenden Steigerungen in der Beschleunigung bewegt werden, die durch die fortschreitende Zunahme der Geschwindigkeit des Wassers verursacht wird, das aus jeder nachfolgenden Düse 24a, 24b, 24c und folgende austritt, bis eine gewünschte Maximalbeschleunigung erreicht ist. Für den Fachmann ist ersichtlich, daß der Abwärtsbeschleuniger 44 an beiden Enden mit herkömmlichen Wasserattraktionsrutschen und anderen Ausführungen der hier offenbarten Erfindung als eine Verbesserung daran verbunden werden kann. Somit ist offensichtlich, daß die Abwärtsbeschleunigerausführung dieser Erfindung in einer Wasserrutschattraktion dazu verwendet werden kann, die Schwerkraft in der Abwärtsrichtung zu erhöhen. Zusätzlich hat der Abwärtsbeschleuniger die folgenden Vorteile:
- Seine abwärts geneigte Auslegung ermöglicht eine Beschleunigung in Abwärtsrichtung über die Schwerkraft hinaus. Eine solche Ausführung kann den linearen Abstand verringern, der erforderlich ist, um einen Teilnehmer auf eine gewünschte Geschwindigkeit zu beschleunigen. Die Reduzierung des erforderlichen linearen Abstands kann die Gesamtkosten dadurch reduzieren, daß die Mengen an Material und die erforderliche Bauhöhe verkleinert werden, wie sie normalerweise herkömmlichen "schwerkraftgetriebenen" Systemen zugeordnet sind.
- Er erlaubt einem Rutscher das Erlebnis des Anblicks, des Geräusches und der Empfindung einer dramatischen Änderung in der Abwärtsbeschleunigung, die durch die Hochgeschwindigkeitswasserstrahlen induziert wird. Dieses Erlebnis ist für den Teilnehmer und den Betrachter erregend. Weiterhin kann der Rutscher für ein gesteigertes Empfinden und für die Vorbereitung von darauffolgenden, herkömmlichen Wasserrutschmanövern Geschwindigkeit gewinnen, beispielsweise Drehungen, Kurven, Sprünge, Fallen, Finale usw.
- Er erlaubt Steigerungen der Geschwindigkeit des Rutschers, was in einem höheren Teilnehmerdurchsatz und in einer höheren Rutschkapazität resultiert, was für den Rutscher eine größere Befriedigung und erhöhte Betreibereinnahmen ergibt.
- Im Zusammenhang mit einer Wasserrutsche, die eine Rutschfläche mit einer Abwärtsneigung gefolgt von einer Aufwärtsneigung mit einer daran anschließenden ebenen oder Abwärtskurve der gleichen Rutschfläche hat, entstehen Probleme, wenn die kinetische Energie eines Rutschers am Boden des Anstiegs nicht ausreicht, um die Widerstandskräfte auf einer Rutschbahn an diesem Bodenabschnitt zur Oberseite der Aufwärtsneigung zu überwinden. In diesem Fall schafft es ein Rutscher nicht über den Anstieg. Entweder hält er auf dem Weg zur Oberseite an oder rutscht nach unten zurück und kommt am Boden zum Stillstand. Wenn umgekehrt die kinetische Energie des Rutschers am Boden eines Anstiegs wesentlich größer als die Widerstandskraft ist, auf die der Rutscher vom Boden des Anstiegs bis zu Oberseite treffen kann, und wenn die darauffolgende Abflachung oder Abwärtskurve einen ausreichenden kurzen Bogenradius hat, kann der Rutscher in eine Bahn in der Luft gelangen, die potentiell unsicher ist. Da die Widerstandskräfte auf Wasserrutschattraktionen nicht immer konstant sind, beispielsweise wenn sich die Rutschflächenzustände, die Rutscher-/Fahrzeugbedingungen, die Wasserbedingungen usw. ändern, möchte man im Interesse der Rutschsicherheit, der Rutschkonsistenz, der Rutschkapazität und des Spasses einen Mechanismus einführen, der die Rutscherstabilisierung sowie einen Ausgleich von sich unterscheidenden Reibungskoeffizienten des Rutschers begünstigt. Die folgenden, nichtbeschleunigenden Vortreibeeinrichtungs-Ausführungen dienen dazu, diese erwähnten Ziele zu erreichen. Ähnlich wie ihr "Beschleuniger-"Gegenstück verwenden nichtbeschleunigende Vortreibeeinrichtungs-Ausführungen ein Format des Moduls 21. Als Folge können nichtbeschleunigende Vortreibeeinrichtungsmodule auf Wunsch hintereinander zusammengeschlossen werden.
- In Fig. 9 ist eine bevorzugte Ausführung gezeigt, auf die nachstehend als horizontale nichtbeschleunigende Vortreibeeinrichtung 46 Bezug genommen wird. Die äußeren Enden 47a und 47b der horizontalen nichtbeschleunigenden Vortreibeeinrichtung 46 können mit bekannten Wasserattraktionsrutschen (beispielsweise einer Standardwassergleitbahn oder Rinnenrutsche) oder mit anderen Ausführungen der hier offenbarten Erfindung verbunden werden, um als ihre Fortsetzung oder als eine Verbesserung daran zu dienen. Durch entsprechende gestrichelte Linien 48a und 48b ist eine Rutschfortsetzungsbahn 48 angezeigt, wobei Pfeile in die vorgegebene Bewegungsrichtung weisen. Die vier unterscheidenden Merkmale der horizontalen nichtbeschleunigenden Vortreibeeinrichtung 46 sind (1) die Position der horizontalen nichtbeschleunigenden Vortreibeeinrichtung 46 folgt auf den Start des Rutschers 29, (2) die Ausrichtung der horizontalen nichtbeschleunigenden Vortreibeeinrichtung 46 ist im wesentlichen normal zur Schwerkraft, wobei die Düse 24 und die Öffnung 28 den Strahl-Wasserstrom 30 im wesentlichen parallel zur Rutschfläche 25 richten und wenigstens der der Düse 24 am nächsten liegende Abschnitt der Rutschfläche 25 horizontal und senkrecht zur Schwerkraft liegt, (3) der Strahl-Wasserstrom 30, der aus der Düse 24 austritt, bewegt sich mit einer Geschwindigkeit, die gleich der oder geringer ist als die Geschwindigkeit des Rutschers 29 in der vorgegebenen Strömungsrichtung und (4) die auf den der Düse 24 am nächsten liegenden Abschnitt folgende Rutschfläche 25 ist schließlich in eine Aufwärtsneigung gekrümmt. Hier sei vermerkt, daß die Rutschfläche 25, die auf ihre Aufwärtskrümmung folgt, sich allmählich in der Neigung auf ihrer Länge ändern kann, um einen Anschluß an andere Ausführungen der hier geoffenbarten Erfindung oder an andere bekannte Wasserattraktionsrutschen zu erleichtern.
- In Fig. 10 ist eine bevorzugte Ausführung gezeigt, auf die nachstehend als nichtbeschleunigende Aufwärtsvortreibeeinrichtung 49 Bezug genommen ist. Die äußeren Enden 50a und 50b der nichtbeschleunigenden Aufwärtsvortreibeeinrichtung 49 können mit bekannten Wasserattraktionsrutschen (beispielsweise einer Standard- Wassergleitbahn oder einer Rinnenrutsche) oder mit anderen Ausführungen der hier offenbarten Erfindung verbunden werden, um als ihre Fortsetzung oder als eine Verbesserung daran zu dienen. Durch entsprechende gestrichelte Linien 51a und 51b ist eine Rutschfortsetzungsbahn 51 veranschaulicht, wobei Pfeile in die vorgegebene Bewegungsrichtung weisen. Die drei unterscheidenden Merkmale der nichtbeschleunigenden Aufwärtsvortreibeeinrichtung 49 sind (1) die Position der nichtbeschleunigenden Aufwärtsvortreibeeinrichtung 49 folgt auf den Start des Rutschers 29. (2) Die Ausrichtung der nichtbeschleunigenden Aufwärtsvortreibeeinrichtung 49 entspricht im wesentlichen einer Aufwärtsneigung, wobei der der Düse 24 am nächsten positionierte Abschnitt der Rutschfläche 25 aus der Horizontalen nach oben geneigt ist und die Düse 24 und die Öffnung 28 den Strahl- Wasserstrom 30 im wesentlichen parallel zu der Rutschfläche 25 richten. (3) Der Strahl-Wassserstrom 30, der aus der Düse 24 austritt, bewegt sich mit einer Geschwindigkeit, die gleich ist der oder kleiner ist als die Geschwindigkeit des Rut schers 29 in der vorher festgelegten Strömungsrichtung. Es sei erwähnt, daß die Rutschfläche 25, die auf den der Düse 24 am nächsten liegenden Abschnitt folgt, sich allmählich in der Neigung auf ihrer Länge ändern kann, um so den Anschluß an andere Ausführungen der hier geoffenbarten Erfindung oder an andere bekannte Wasserattraktionsrutschen zu erleichtern.
- In Fig. 11 ist eine bevorzugte Ausführung gezeigt, auf die nachstehend als nichtbeschleunigende Abwärtsvortreibeeinrichtung 52 Bezug genommen ist. Die äußeren Enden 53a und 53b der nichtbeschleunigenden Abwärtsvortreibeeinrichtung 52 können mit bekannten Wasserattraktionsrutschen (beispielsweise einer Standard- Wassergleitbahn oder einer Rinnenrutsche) oder mit anderen Ausführungen der hier offenbarten Erfindung verbunden werden, um als ihre Fortsetzung oder als eine Verbesserung daran zu dienen. Durch entsprechende gestrichelte Linien 54a und 54b ist eine Rutschfortsetzungsbahn 54 veranschaulicht, wobei Pfeile in die vorgegebene Bewegungsrichtung weisen. Die vier unterscheidenden Merkmale der nichtbeschleunigenden Abwärtsvortreibeeinrichtung 52 sind: (1) die Position der nichtbeschleunigenden Abwärtsvortreibeeinrichtung 52 folgt auf den Start des Rutschers 29. (2) Die Ausrichtung der nichtbeschleunigenden Abwärtsvortreibeeinrichtung 52 ist im wesentlichen eine Abwärtsneigung, wobei der der Düse 24 am nächsten gelegene Abschnitt der Rutschfläche 25 aus der Horizontalen nach unten geneigt ist und die Düse 24 und die Öffnung 28, die den Strahl-Wasserstrom 30 richten, im wesentlichen parallel zu der Rutschfläche 25 sind. (3) Der Strahl- Wassserstrom 30, der aus der Düse 24 austritt, bewegt sich mit einer Geschwindigkeit, die gleich der oder kleiner ist als die Geschwindigkeit des Rutschers 29 in der vorher festgelegten Strömungsrichtung. (4) Die Rutschfläche 25, die auf den der Düse 24 am nächsten gelegenen Abschnitt folgt, ist schließlich zu einer Aufwärtsneigung gekrümmt. Es sei erwähnt, daß die Rutschfläche 25, die auf ihre Aufwärtskrümmung folgt, sich allmählich in der Neigung auf ihrer Länge ändern kann, um so den Anschluß an andere Ausführungen der hier geoffenbarten Erfindung oder an andere bekannte Wasserattraktionsrutschen zu erleichtern.
- Aus der obigen Beschreibung wird eine Anzahl von Vorteilen der nichtbeschleunigenden Horizontal-, Aufwärts- und Abwärtsvortreibeeinrichtungen ersichtlich.
- a) Das Einspritzen des zusätzlichen Wasserstroms auf die Rutschfläche wirkt dahingehend, daß ein Rutscher stabilisiert wird, der sich schließlich in eine Aufwärtsrichtung bewegt. Darüberhinaus führt unter Umständen, unter denen sich die Reibungskoeffizienten des Rutschers/Fahrzeugs ändern, die Einspritzung des zusätzlichen Wasserstroms zu einem Ausgleich des Durchführungsstandards für ein breiteres Spektrum von Rutschern/Fahrzeugen, die sich schließlich in eine Aufwärtsrichtung bewegen.
- b) Der Anblick, das Geräusch und die Empfindung eines Rutschers, der auf einen eingestrahlten Wasserstrom trifft, ist ein erregendes Erlebnis für den Teilnehmer oder Betrachter. Darüberhinaus kann der Rutscher seine Position zur Sicherheit und in Vorbereitung für nachfolgende herkömmliche Wasserrutschmanöver stabilisieren, beispielsweise Drehungen, Kurven, Sprünge, Fallen, Finale usw.
- c) Eine gesteigerte Stabilisierung des Rutschers und ein Ausgleich des Reibungskoeffizienten aufgrund des eingespritzten Wasserstroms ergibt eine höhere Durchsatzkapazität über einen gegebenen Zeitraum aufgrund des Ausschlusses einer ungewöhnlichen Verhaltens eines Rutschers. Die höhere Durchsatzkapazität ergibt für den Teilnehmer eine höhere Zufriedenheit und steigert das Einkommen der Rutschenbetreiber.
- Für den Betrieb der nichtbeschleunigenden Horizontal-, Aufwärts- und Abwärtsvortreibeeinrichtungen wird angenommen, daß ein Rutscher bzw. daß Rutscher (oder Rutscher und Fahrzeug) eine Anfangsstartgeschwindigkeit in herkömmlicher, dem Fachmann bekannter Weise erreicht hat.
- Fig. 9 zeigt die nichtbeschleunigende Horizontalvortreibeeinrichtung 46 in Betrieb, wobei der Rutscher 29 zunächst den Modul an dem der Düse 24 am nächsten Ende besteigt, sich auf seiner Länge bewegt und schließlich im Niveau ansteigt, was durch die gestrichelte Bahn 48b gezeigt ist.
- Fig. 10 zeigt die nichtbeschleunigende Aufwärts-Vortreibeeinrichtung 49 in Betrieb, wobei der Rutscher 29 zunächst den Modul an dem der Düse 24 am nächsten liegenden Ende besteigt, sich auf seiner Länge bewegt und einen Niveauanstieg fortsetzt, wie es durch die gestrichelte Bahn 51b angezeigt ist.
- Fig. 11 zeigt die nichtbeschleunigende Abwärts-Vortreibeeinrichtung 52 in Betrieb, wobei der Rutscher 29 zunächst den Modul an dem der Düse 24 am nächsten liegenden Ende besteigt, sich auf seiner Länge bewegt und schließlich im Niveau ansteigt, was durch die gestrichelte Bahn 54b veranschaulicht ist.
- Bei allen drei Vortreibeeinrichtungsausführungen tritt der Strahl-Wasserstrom 30 bereits aus der Düse 24 aus, wenn der Rutscher 29 in ihren Strom einsteigt. Die Geschwindigkeit, mit der sich der aus der Wasserquelle 22 kommende Strahl- Wasserstrom 30 bewegt, ist genauso groß wie oder kleiner als die Geschwindigkeit des einsteigenden Rutschers 29. Wenn sich der Rutscher 29 mit einer Geschwindigkeit bewegt, die größer als die des Strahl-Wasserstroms 30 ist, führt eine Impulsübertragung von dem Wasser mit niedrigerer Geschwindigkeit auf den Rutscher mit höherer Geschwindigkeit dazu, daß der Rutscher verzögert und sich der Geschwindigkeit des sich langsamer bewegenden Wassers annähert. Das Strömungssteuerventil 23 und die einstellbare Öffnung 28 erlauben eine Einstellung der Geschwindigkeit, der Dicke, der Breite und des Drucks des Wasserstroms, wodurch eine richtige Stabilisierung des Rutschers und ein Ausgleich des Reibungskoeffizienten gewährleistet wird. Während des Vorgangs der Impulsübertragung oder während des Rutschbeginns kann sich, wie vorstehend beschrieben, eine kleine Übergangswelle bilden. Die Übergangswelle kann (falls gewünscht) minimiert werden, indem einer Überschußansammlung das Fließen über die Seiten der Rutschfläche 25 und davon weg ermöglicht wird. Wenn sich die Übergangswelle in einem Kanal bildet, kann diese Ansammlung entweder durch Abströmenlassen der Übergangswelle durch poröse Abströmöffnungen längs der Seiten und am Boden des Kanals oder durch einen Doppelkanal oder Dreifachkanal, wie vorher beschrieben, ausgeschlossen werden. Für den Fachmann ist klar, daß die nichtbeschleunigenden Horizontal-, Aufwärts- und Abwärtsvortreibeeinrichtungen an beiden Enden mit bekannten Wasserattraktionsrutschen als ihre Fortsetzung oder als eine Verbesserung daran verbunden werden können. Weiterhin können die äußeren Enden auch mit anderen Ausführungen der hier geoffenbarten Erfindung verbunden werden.
- Dadurch wird ersichtlich, daß die nichtbeschleunigenden Horizontal-, Aufwärts- und Abwärtsvortreibeeinrichtungsausführungen dieser Erfindung in einer Wasserrutschenattraktion verwendet werden können, um einen weiten Bereich von Rutscher/- Fahrzeugen, die sich ändernde Reibungskoeffizienten haben, zu stabilisieren und anzugleichen. Es soll erwähnt werden, daß die Übergangswelle, die sich aus dem Aufprall eines Rutschers mit höherer Geschwindigkeit auf einen Strahl-Wasserstrom mit niedrigerer Geschwindigkeit ergibt, durch eine geeignete Konstruktion der Rutschfläche und/oder Kanalwand entfernt werden kann. Zusätzlich haben die nichtbeschleunigenden Horizontal-, Aufwärts- und Abwärtsvortreibeeinrichtungen die folgenden Vorteile:
- Sie erlauben einem Rutscher das Erlebnis des Anblicks, des Geräusches und der Empfindung des Auftreffens auf einen eingespritzten Wasserstrom. Dieses Erlebnis ist für den Teilnehmer ebenso wie für den Betrachter erregend. Außerdem ermöglichen sie es einem Rutscher, seine Position zur Sicherheit und zur Vorbereitung auf nachfolgende konventionelle Wasserrutschmanöver zu stabilisieren, beispielsweise Drehungen, Kurven, Sprünge, Fallen, Finale usw.
- Sie erlauben eine gesteigerte Ruscherstabilisierung und einen erhöhten Reibungskoeffizientenausgleich aufgrund der eingespritzten Wasserströme, die in einer höheren Durchsatzkapazität über einen gegebenen Zeitraum aufgrund des Ausschlusses von außergewöhnlichen Rutscherverhalten resultieren und somit dem Rutscher eine größere Befriedigung und dem Betreiber erhöhte Einnahmen geben.
- Um die Funktion und Lösungen, die durch den Stabilisierungs/Ausgleichsprozeß geboten werden, zu verstehen, muß man zunächst einen Zusammenhang verstehen, in dem der Prozeß entstehen kann. Fig. 12 zeigt ein repräsentatives Schnittprofil von Wasservergnügungsrutschen nach dem Stand der Technik, wobei ein teilweiser Höhenrückgewinn eintritt, jedoch der Stabilisierungs/Ausgleichsprozeß nicht verwendet ist. Der Rutscher 29 steigt (mit oder ohne Fahrzeug) in ein herkömmliches Startbecken 55 ein und beginnt seinen Abstieg in herkömmlicher (lediglich schwerkraftbedingter) Weise auf der bekannten Attraktionsfläche 56. Die Attraktionsfläche 56 kann, obwohl sie durchgehend ist, zum Zwecke der Beschreibung in Abschnitte aufgeteilt werden, nämlich in einen oberen Abwärtsrinnenabschnitt 56a, einen Abwärtsrinnenabschnitt 56b, einen unteren Abwärtsrinnenabschnitt 56c, einen hochsteigenden Abschnitt 56d, der sich von dem Abwärtsrinnenboden 56c aus nach oben erstreckt, und einen oberen Abschnitt 56e des hoch steigenden Abschnitts 56d. Bei einem herkömmlichen Wasserrutschenstart mit einer bestimmten Durchschnittsgeschwindigkeit des Rutschers 29 am oberen Ende des Abwärtsrutschenabschnitts 56a und bei einem bestimmten Durchschnittsenergieverlust aufgrund der Widerstandskräfte, die dem Rutscher 29 zugeordnet sind, der durch die Abschnitte 56a, 56b, 56c und 56d rutscht, beobachtet man, daß der Rutscher 29 einer bevorzugten Bahn 57 folgt, wie sie in Fig. 12 durch eine ausgezogene Pfeillinie gezeigt ist. Dort, wo die Geschwindigkeit des Rutschers 29 an der Oberseite des Abwärtsrinnenabschnitts 56a größer ist als der in der Konstruktion eingeplante Durchschnitt und der Energieverlust aufgrund der Widerstandskräfte, die dem Rutscher 29 zugeordnet sind, der durch die Abschnitte 56a, 56b, 56c und 56d rutscht, kleiner als der Durchschnitt ist, würde der Rutscher 29 einer Bahn 58 in der Luft folgen, wie sie in Fig. 12 durch eine gestrichelte Linie gezeigt ist. Wenn umgekehrt die Geschwindigkeit des Rutschers 29 an der Oberseite des Abwärtsrutschenabschnitts 56a kleiner als der für die Konstruktion geplante Durchschnitt und/oder der Energieverlust aufgrund der Widerstandskräfte, die dem Rutscher 29 zugeordnet sind, der durch die Abschnitte 56a, 56b, 56c und 56d rutscht, größer als der Durchschnitt ist, würde der Rutscher 29 einer seiner Erwartung nicht entsprechenden Bahn 59 folgen, wie sie in Fig. 12 durch die punktierte Pfeillinie gezeigt ist.
- Die Instabilität eines Rutschers oder ungleiche Reibungskoeffizienten für ein breites Spektrum von unterschiedlichen Rutschern oder Rutschzuständen führen unvermeidbar zu Verzögerungen der Rutscherbeförderung, da der Rutscher nicht in der Lage ist, den Aufwärtshöhenrückgewinnungsabschnitt erfolgreich zu überqueren, wie er durch die den Erwartungen nicht entsprechende Bahn 59 symbolisiert ist. Außerdem kann eine solche Instabilität oder Ungleichheit zu einer Verletzung des Rutschers in dem Fall, in welchem die Kurve des Aufwärtshöhenrückgewinnungsabschnitts es einem Rutscher mit hoher Geschwindigkeit ermöglicht, der Bahn 58 in der Luft zu folgen, oder in dem Fall führen, in dem ein zweiter, längs des Abwärtsrutschenabschnitts 56b rutschender Rutscher mit einem vorhergehenden Rutscher, der die Bahn hat, die den Erwartungen nicht entspricht, am Boden des Abwärtsrutschenabschnitts 56c kollidiert. Folglich möchte man aus Gründen der Rutschsicherheit, der Rutschkonsistenz, der Rutschkapazität und des Rutschspaßes eingestrahlte Wasserströme folgend auf den Start eines Rutschers einführen, um einen Rutscher zu stabilisieren oder unterschiedliche Reibungskoeffizienten der Rutscher auf der Rutscherbahn von der Oberseite des Abwärtsrinnenabschnitts 56a durch bis zur Oberseite 56e und darüber hinaus ausgleichen, wie dies durch die bevorzugte Bahn 57 symbolisiert ist.
- Der Stabilisierungs/Ausgleichs-Prozeß, bei welchem solche zusätzlichen Einstrahlungen von Wasser sicher eingeführt werden können, ist in Fig. 13 veranschaulicht. Fig. 13 zeigt ein ähnliches Rutschprofil wie Fig. 12, das Wasservergnügungsrutschenschnittprofil von Fig. 13 zeigt jedoch potentielle Stellen für eine nichtbeschleunigende Abwärtsvortreibeeinrichtung 52, eine nichtbeschleunigende Horizontalvortreibeeinrichtung 46 und eine nichtbeschleunigende Aufwärtsvortreibeeinrichtung 49, wodurch der Stabilisierungs/Ausgleichs-Prozeß ermöglicht wird.
- Der Stabilisierungs/Ausgleichs-Prozeß besteht darin, daß wenigstens eine oder mehrere der Vortreibeeinrichtungen 52, 46 oder 49 längs einer geeignet gestalteten Attraktionsfläche 60 an einer Stelle gerade vor der Oberseite 60e in geeigneter Weise positioniert und aktiviert wird oder werden, daß der Rutscher 29 durch einen oder mehrere der eingestrahlten Wasserströme geführt wird, der bzw. die durch die Vortreibeeinrichtungen 52, 46 oder 49 auf dem Weg von der Oberseite des Abwärtsrinnenabschnitts 60a zur Oberseite 60e erzeugt werden, daß das eingestrahlte Wasser auf eine Geschwindigkeit gebracht wird, die genauso groß ist wie oder kleiner ist als die Geschwindigkeit des Rutschers 29, daß ausreichende Mengen von eingestrahltem Wasser in Kontakt mit dem Rutscher 29 während der Laufbahn von der Oberseite des Abwärtsrinnenabschnitts 60a zur Oberseite 60e behalten werden, so daß das strömende Wasser so wirkt, daß der Rutscher 29 stabilisiert wird und die Reibungskoeffizienten für ein breites Spektrum von Rutschenvariablen ausgeglichen werden, beispielsweise Rutschfläche, Fahrzeugfläche, Wasserstromkonsistenz, Rutscherbadekleidung, Rutschergeschick oder fehlendes Geschick usw.
- Dadurch wird deutlich, daß der Stabilisierungs/Ausgleichs-Prozeß, wie er durch die Erfindung in Betracht gezogen wird, in einer Wasserrutschattraktion verwendet werden kann, um es den Teilnehmern zu ermöglichen, sich dauernd an einer Höhenrückgewinnung in einer Art und Weise zu freuen, die der Rückgewinnung überlegen ist, bei der eingespritzte Wasserströme fehlen. Wenn einmal das Bestimmungsniveau erreicht ist, kann ein Teilnehmer weiterhin wiedergewonnene potentielle Energie dazu verwenden, zu anderen Abwärtsrutschen in herkömmlicher Weise zu gelangen oder durch eine der anderen Ausführungen angetrieben zu werden, wie sie hier in Betracht gezogen sind.
- Um die Funktion und Lösungen zu verstehen, die der Höhenlagensteigerungsprozeß bietet, muß zunächst der Zusammenhang verstanden werden, in dem der Prozeß entstehen kann. Fig. 14 zeigt ein Schnittprofil einer Wasserrutsche, bei welcher eine teilweise Höhenrückgewinnung eintritt, jedoch der Höhenlagensteigerungsprozeß nicht verwendet wird. Der Rutscher 29 steigt (mit oder ohne Fahrzeug) in das Startbecken 61 ein und beginnt auf einer Attraktionsfläche 62 einen Abstieg in herkömmlicher (lediglich schwerkraftbedingter) Weise. Die Attraktionsfläche 62 kann, obwohl sie durchgehend ist, zum Zwecke der Beschreibung in Abschnitte unterteilt werden, nämlich in eine Oberseite eines Abwärtsrinnenabschnitts 62a, in einen Abwärtsrinnenabschnitt 62b, in einen Boden des Abwärtsrinnenabschnitts 62c, in einen Anstiegsabschnitt 62d, der sich von dem Abwärtsrin nenboden 62c nach oben erstreckt, und in eine Oberseite 62e des Anstiegsabschnitts 62d. Bei einem herkömmlichen Wasserrutschenstart mit einer bestimmten Durchschnittsgeschwindigkeit des Rutschers 29 an der Oberseite des Abwärtsrinnenabschnitts 62a und mit einem bestimmten durchschnittlichen Energieverlust aufgrund der Reibungskräfte, die dem Rutscher 29 zugeordnet sind, der durch die Abschnitte 62a, 62b, 62c und 62d rutscht, beobachtet man, daß der Rutscher 29 einer unterstützungsfreien Bahn 63 folgt, wie sie in Fig. 14 durch eine punktierte Linie gezeigt ist, worauf der Rutscher 29 einen unterstützungsfreien Zenit 64 erreicht. Wenn jeglicher anderer Außeneinfluß fehlt, ist die maximale Rückgewinnungshöhenlage, wie sie durch den unterstützungsfreien Zenit 64 angezeigt ist, immer niedriger als die Starthöhenlage, wie sie durch das Startbecken 61 angezeigt ist, aufgrund der vorher erwähnten Widerstandskräfte. Es ist eine wesentliche Beschränkung, wie sie herkömmlichen Wasserrutschen anhaftet. Wenn das Profil der Attraktionsfläche 62 geändert würde, indem der Anstiegsabschnitt 62d und die Anstiegsoberseite 62e verlängert werden, wie dies durch eine gestrichelte Verlängerung des Anstiegsabschnitts 62d' und der Anstiegsoberseite 62e' angezeigt ist, würde demzufolge der Rutscher 29 doch auf die Rückgewinnungshöhenlage beschränkt sein, wie sie durch den unterstützungsfreien Zenit 64' angezeigt ist. Damit der Rutscher 29 diese Beschränkung der Rückgewinnungshöhenlage überwinden und die Anstiegsoberseite 62e' erreichen kann, muß zusätzliche Energie eingeführt werden, um den Energieverlust aufgrund der Widerstandskräfte auszugleichen. In Fig. 15 ist ein Höhenlagensteigerungsprozeß veranschaulicht, durch den eine solche zusätzliche Energie sicher mit Hilfe von Horizontal-, Aufwärts- oder Abwärtsbeschleunigern eingeführt werden kann.
- Der Höhenlagensteigerungsprozeß, wie er in Fig. 15 gezeigt ist, umfaßt eine geeignete Positionierung und Aktivierung von wenigstens einem oder mehreren der Beschleuniger, d. h. Abwärtsbeschleuniger 44 oder Horizontalbeschleuniger 40 oder Aufwärtsbeschleuniger 42 längs einer geeignet gestalteten Attraktionsfläche 65 an einer Stelle gerade vor der Höhenlage des unterstützungsfreien Zenits 64', das Hindurchführen und Beschleunigen eines Rutschers 29 durch einen oder mehrere der Hochgeschwindigkeitsstrahl-Wasserströme, die von Beschleunigern 44, 40 oder 42 auf den Weg von der Unterseite des Abwärtsrinnenabschnitts 65a zur Oberseite 65e erzeugt werden, und einen Rutscher 29, der einen Impulsübergang (zusätzliche kinetische Energie) von dem/den austretenden Hochgeschwindigkeitswasserstrom/strömen empfängt, der sich auf einem Minimum befindet, das ausreicht, um den Rutscher 29 zur Oberseite 62e vorzutreiben und den Zenit 66 zu erreichen.
- Dadurch ist offensichtlich, daß der Höhenlagensteigerungsprozeß, wie er durch diese Erfindung in Betracht gezogen wird, in einer Wasserrutschenattraktion eingesetzt werden kann, um die Bestimmungshöhenlage der Wasserattraktionsteilnehmer über die hinaus anzuheben, die durch Schwerkraft allein erreicht werden kann. Wenn diese Bestimmungshöhenlage einmal erreicht ist, kann ein Teilnehmer weiterhin wiedergewonnene oder neugewonnene potentielle Energie dazu verwenden, zu einer anderen Abwärtsrutsche zu gelangen oder durch noch einen weiteren Beschleuniger zu zusätzlichen Höhen oder größeren Geschwindigkeiten angetrieben zu werden oder die Rutsche auf im wesentlichen der gleichen Höhenlage wie beim Start zu verlassen. Der Höhenlagensteigerungsprozeß hat außerdem folgende Vorteile:
- (1) Der Höhenlagensteigerungsprozeß ermöglicht es Rutschern und Fahrzeugen, Höhen sicher zu erreichen, die über denen liegen, die bei herkömmlichen schwerkraftgetriebenen Systemen verfügbar sind.
- (2) Eine gesteigerte Erregung für den Teilnehmer, indem der Rutscher/die Rutscher sich größerer und schnellerer Änderungen im Winkelimpuls erfreuen kann/können.
- (3) Vergrößerte Rutschenlänge.
- Die Ausführung der Wasser-Berg-und-Tal-Bahn kombiniert die existierende Wassergleitbahn- und Wasserrutschenattraktionstechnologie mit der neuen Technologie, die durch den Horizontalbeschleuniger, den Aufwärtsbeschleuniger, den Abwärtsbeschleuniger, die nichtbeschleunigende Abwärtsvortreibeeinrichtung, die nichtbeschleunigende Horizontalvortreibeeinrichtung, die nichtbeschleunigende Aufwärtsvortreibeeinrichtung, den Stabilisierungs/Ausgleichsprozeß und den Höhenlagensteigerungsprozeß geoffenbart ist. Um unübersichtliche Zeichnungen zu vermeiden und um die Beschreibung so zu erleichtern, daß sie leichter zu verstehen ist, sind hier zwei Zeichnungen für die Wasser-Berg-und-Tal-Bahn einbezogen. Fig. 16 stellt die Beschleunigertechnologie und den Höhenlagensteigerungsprozeß, wie er bei der Wasser-Berg-und-Tal-Bahn 69a vorgesehen wird, und Fig. 17 die Vortreibeeinrichtungstechnologie und den Stabilisierungs/Ausgleichsprozeß, wie er in der Wasser-Berg-und-Tal-Bahn 69b vorhanden ist, heraus.
- Gemäß Fig. 16 beginnt die Wasser-Berg-und-Tal-Bahn 69a mit einem herkömmlichen Startbecken 72, auf das eine Attraktionsfläche 70 folgt, die aus einem geeigneten Material hergestellt ist, beispielsweise aus harzimprägnierter Glasfaser, Beton, einem Sand-Zement-Gemisch, versiegeltem Holz, Vinyl, Acryl, Metall oder dergleichen, die in Segmenten gefertigt werden kann und die durch geeignete wasserdichte Abdichtungen in stirnseitiger Beziehung verbunden sind. Die Attraktionsfläche 70 wird von geeigneten Baustützen 71 getragen, beispielsweise aus Holz, Metall, Glasfaser, Kabel, Erde, Beton oder dergleichen. Obwohl die Attraktionsflä che durchgeht, kann sie für die Zwecke der Beschreibung in Abschnitte unterteilt werden, nämlich in eine erste horizontale Oberseite eines Abwärtsrinnenabschnitts 70a', mit dem das herkömmliche Startbecken 72 verbunden ist, einen ersten Abwärtsrinnenabschnitt 70b', einen ersten Boden 70c' des Abwärtsrinnenabschnitts, einen ersten Anstiegsabschnitt 70d', der sich nach oben von dem Abwärtsrinnenboden 70c' aus erstreckt und eine erste Oberseite 70e' des ansteigenden Abschnitts 70d'; danach setzt sich die Attraktionsfläche 70 in einer zweiten Oberseite eines Abwärtsrinnenabschnitts 70a", einem zweiten Abwärtsrinnenabschnitt 70b", einem zweiten Boden 70c" des Abwärtsrinnenabschnitts, einem zweiten Anstiegsabschnitt 70d", der sich von dem Abwärtsrinnenboden 70c" aus nach oben erstreckt, und einer zweiten Oberseite 70e" des Anstiegsabschnitts 70d" fort. Anschließend setzt sich die Attraktionsfläche 70 in einer dritten Oberseite eines Abwärtsrinnenabschnitts 70a''', einem dritten Abwärtsrinnenabschnitt 70b''', einem dritten Boden 70c''' des Abwärtsrinnenabschnitts, einem dritten Anstiegsabschnitt 70d''', der sich von dem Abwärtsrinnenboden 70c''' aus nach oben erstreckt, und einer dritten Oberseite 70e''' des Anstiegsabschnitts 70d''' fort. Daraufhin setzt sich die Attraktionsfläche 70 in einer vierten Oberseite eines Abwärtsrinnenabschnitts 70a"", einem vierten Abwärtsrinnenabschnitt 70b"", einem vierten Boden 70"" des Abwärtsrinnenabschnitts, einem vierten Anstiegsabschnitt 70d"", der sich von dem Abwärtsrinnenboden 70c"" aus nach oben erstreckt, und einer vierten Oberseite 70e"" des Anstiegsabschnitts 70d"" fort, der sich an das Abschlußbecken 73 in einem Bereich angrenzend an das Startbecken 72 und die erste Oberseite des Abwärtsrinnenabschnitts 70a' anschließt.
- An dem ersten Anstiegsabschnitt 70d', der sich von dem Abwärtsrinnenboden 70c' nach oben erstreckt, ist ein Aufwärtsbeschleuniger 42 angeordnet und bildet einen Teil der Attraktionsfläche 70. An dem zweiten Boden des Abwärtsrinnenabschnitts 70c" ist ein Horizontalbeschleuniger 40a angeordnet und bildet einen Teil der Attraktionsfläche 70. An dem dritten Abwärtsrinnenabschnitt 70b''' ist ein Abwärts beschleuniger 44 angeordnet und bildet einen Teil der Attraktionsfläche 70. An der vierten Oberseite des Abwärtsrinnenabschnitts 70a"" ist ein Horizontalbeschleuniger 70b angeordnet und bildet einen Teil der Attraktionsfläche 70. Die Baustützen 71 sorgen für die Gründung der Wasser-Berg-und-Tal-Bahn 69a.
- Eine Wasserquelle 22 stellt Hochdruckwasser für die Beschleuniger 40, 42 und 44 sowie einen Normalwasserstrom für das herkömmliche Startbecken 72 bereit. Ein Startüberstrom und eine Rutscher-Übergangswellenansammlung wird durch Ausströmen des verlangsamten Wassers über den Außenrand der Rutschfläche oder durch Öffnungen längs des Bodens und der Seiten des Kanals oder durch einen Dreifachkanal oder Doppelkanal, wie sie vorstehend beschrieben sind, beseitigt. Zum Sammeln und zum Erleichtern des Zurückpumpens von abgeströmtem Wasser sowie zum Halten von Wasser bei Systemabschaltung wirkt als Speicher am niedrigen Punkt ein Fluttank 74.
- Die Wasser-Berg-und-Tal-Bahn 69b nach Fig. 17 beginnt mit einem herkömmlichen Startbecken 72, worauf eine erste Oberseite eines Abwärtsrinnenabschnitts 70a', ein erster Abwärtsrinnenabschnitt 70b', ein erster Boden 70c' des Abwärtsrinnenabschnitts, ein erster Anstiegsabschnitt 70d', der sich von dem Abwärtsrinnenboden 70c' aus nach oben erstreckt, eine erste Oberseite 70e' des Anstiegsabschnitts 70d' folgt. Danach setzt sich die Attraktionsfläche 70 in einer zweiten Oberseite eines Abwärtsrinnenabschnitts 70a", in einem zweiten Abwärtsrinnenabschnitt 70b", in einem zweiten Boden 70c" des Abwärtsrinnenabschnitts, in einem zweiten Anstiegsabschnitt 70d", der sich von dem Abwärtsrinnenboden 70c" aus nach oben erstreckt, und in einer zweiten Oberseite 70e" des Anstiegsabschnitts 70d" fort. Anschließend setzt sich Attraktionsfläche 70 in einer dritten Oberseite eines Abwärtsrinnenabschnitts 70a''', in einem dritten Abwärtsrinnenabschnitt 70b''', in einem dritten Boden 70c''' des Abwärtsrinnenabschnitts, in einem dritten Anstiegsabschnitt 70d''', der sich von dem Abwärtsrinnenboden 70c''' aus nach oben erstreckt, und in einer dritten Oberseite 70e''' des Anstiegsabschnitts 70d''' fort. Daraufhin setzt sich Attraktionsfläche 70 in einer vierten Oberseite eines Abwärtsrinnenabschnitts 70a"", in einem vierten Abwärtsrinnenabschnitt 70b"", in einem vierten Boden 70c"" des Abwärtsrinnenabschnitts, in einem vierten Anstiegsabschnitt 70d"", der sich von dem Abwärtsrinnenboden 70c"" aus nach oben erstreckt, und in einer vierten Oberseite 70e"" des Anstiegsabschnitts 70d"" fort. Die Fortsetzung der Attraktionsfläche 70 bildet eine fünfte Oberseite eines Abwärtsrinnenabschnitts 70a''''', ein fünfter Abwärtsrinnenabschnitt 70b''''' und ein abschließender Boden 70c''''' des Abwärtsrinnenabschnitts, der an das Endbecken 73 in einem Bereich unter dem Startbecken 72 anschließt.
- An dem ersten Anstiegsabschnitt 70d' sind zwei Aufwärtsbeschleuniger 42a und 42b positioniert und bilden einen Teil der Attraktionsfläche 70. An dem zweiten Anstiegsabschnitt 70d" ist eine nichtbeschleunigende Aufwärtsvorteibeeinrichtung 49 angeordnet und bildet einen Teil der Attraktionsfläche 70. An dem dritten Boden 70c''' des Abwärtsrinnenabschnitts ist eine nichtbeschleunigende Horizontalvortreibeeinrichtung 46 angeordnet und bildet einen Teil der Attraktionsfläche 70. An dem vierten Abwärtsrinnenabschnitt 70b"" ist eine nichtbeschleunigende Abwärtsvortreibeeinrichtung 52 angeordnet und bildet einen Teil der Attraktionsfläche 70. Die Gründung der Wasser-Berg-und-Tal-Bahn 69b bilden Baustützen 71.
- Die Wasserquelle 22 sorgt für Hochdruckwasser für die Beschleuniger 42a und 42b und für die nichtbeschleunigenden Vortreibeeinrichtungen 49, 46 und 52 sowie für einen Normalwasserstrom zum herkömmlichen Startbecken 72. Ein Startüberstrom und eine Rutscher-Übergangswellenansammlung wird durch Abströmen des verlangsamten Wassers über den Außenseitenrand der Rutschfläche oder durch Öffnungen längs des Bodens und der Seiten des Kanals oder durch einen Dreifachkanal oder Doppelkanal, wie sie vorher beschrieben sind, beseitigt. Zum Sammeln und Erleichtern des Zurückpumpens von abgeströmtem Wasser sowie von Spei cherwasser bei abgeschaltetem System dient als Speicher am niedrigen Punkt ein Fluttank 74.
- Analog zu der herkömmlichen Berg-und-Tal-Bahn bestehen zahlreiche Möglichkeiten hinsichtlich Auslegung und Konstruktion der Wasser-Berg-und-Tal-Bahn, wie sie hier gezeigt ist, wozu eine Neugestaltung des Rutschflächenprofils, eine Neugestaltung der Länge, Breite, Höhe und des Winkels der Rutschfläche, eine Neupositionierung und Neukombination von Beschleunigern oder Vortreibeeinrichtungen in funktioneller Anpassung an die neugestaltete Rutschfläche und das neugestaltete Profil, eine Neupositionierung der Start- und Endbeckens, ein Verbinden des Starts und des Endes zur Bildung einer Endlosschleife, das Ermöglichen des Einsatzes von Rutschfahrzeugen und mehreren Rutschern, das Verbinden mit anderen Rutschen oder Attraktionen und das Hinzufügen von Speziallicht, Geräusch und das Thema betreffender Effekte gehören. Alle diese Möglichkeiten unterliegen Auslegungs-, Bau- und Betriebsrichtlinien, wie sie gegenwärtig in der Industrie vorhanden sind und wie sie durch die hier gegebenen Offenbarungen begrenzt oder erweitert sind.
- Aus der obigen Beschreibung wird eine Anzahl von Vorteilen der Wasser-Berg-und- Tal-Bahn ersichtlich.
- (1) Das physikalische Profil der "lediglich schwerkraftgetriebenen" Wasserrutschattraktionen ist nicht länger durch die funktionelle Notwendigkeit einer allmählichen Neigung von der Oberseite der Attraktion zu ihrem Boden begrenzt. Stattdessen ermöglicht die Wasser-Berg-und-Tal-Bahn aufgrund der Kombination der Abwärts-, Horizontal- oder Aufwärtsbeschleuniger oder -vortreibeeinrichtungen mit der herkömmlichen Wasserrutschattraktion und aufgrund der Verwendung der Höhenlagenrückgewinnungs- und Stabilisierungs/Ausgleichsprozesse ein physikalisches Funktionsprofil, das ähnlich dem einer Standard-Berg-und-Tal-Bahn ist und die zugehörigen Aufs, Abs, Übers, Unters, Drehungen, Loops und Rollen ermöglicht.
- (2) Die Rutschlänge ist nicht länger abhängig von der Starthöhe.
- (2) Rutschprofilhöhenlagenänderungen können die Anfangsstarthöhe überschreiten.
- (3) Eine Verbindung des Startpunkts und des Endpunkts kann eine "Endlosschleifen"-Rutsche bilden oder es kann eine Verbindung mit einer anderen Attraktion hergestellt werden.
- (4) Das Rutschenstartbecken und das Rutschenendbecken können auf im wesentlichen der gleichen Höhenlage benachbart oder verbunden sein oder das Endbecken kann sich auf einer größeren Höhe als das Startbecken befinden.
- (5) Es können mehrere Rutscher, Rutschfahrzeuge und Spezialeffekte aufgenommen werden.
- Wenn die Wasserquelle 22 in Betrieb ist, steigt der Rutscher 29 (mit oder ohne Fahrzeug) gemäß Fig. 16 in das Startbecken 72 ein und beginnt einen Abstieg in herkömmlicher Weise über die Oberseite des Abwärtsrinnenabschnitts 70a' und danach zu einem ersten Abwärtsrinnenabschnitt 70b' und einem ersten Boden 70c' des Abwärtsrinnenabschnitts. Nach Eintritt in einen ersten Anstiegsabschnitt 70d', der sich von dem Abwärtsrinnenboden 70c' aus nach oben erstreckt, trifft der Rutscher 29 auf einen Aufwärtsbeschleuniger 42, der den Rutscher 29 beschleunigt und seine Höhenlage auf eine erste Oberseite 70e' des Anstiegsabschnitts 70d' steigert. Danach gelangt der Rutscher 29 weiter auf eine zweite Oberseite eines Abwärtsrinnenenabschnitts 70a" und einen zweiten Abwärtsrinnenabschnitt 70b". Nach Eintritt in einen zweiten Boden 70c" des Abwärtsrinnenabschnitts trifft der Rutscher 29 auf einen Horizontalbeschleuniger 40a, der den Rutscher 29 beschleunigt und seine Höhenlage auf einen zweiten Anstiegsabschnitt 70d" steigert, der sich von dem Abwärisrinnenboden 70c" aus nach oben erstreckt und auf eine zweite Oberseite 70e" des Anstiegsabschnitts 70d". Danach gelangt der Rutscher 29 weiter auf eine dritte Oberseite des Abwärtsrinnenabschnitts 70a'''. Nach dem Eintritt in den dritten Abwärtsrinnenabschnitt 70b''' trifft der Rutscher 29 auf den Abwärtsbeschleuniger 44, der den Rutscher 29 beschleunigt (und schließlich die Höhenlage steigert), auf einen dritten Boden 70c''' des Abwärtsrinnenabschnitts zu einem dritten Anstiegsabschnitt 70d''', der sich von dem Abwärtsrinnenboden 70c''' aus nach oben erstreckt und zu einer dritten Oberseite 70e''' des Anstiegsabschnitts 70d'''. Nach Betreten einer vierten Oberseite eines Abwärtsrinnenabschnitts 70a"" trifft der Rutscher 29 auf einen Horizontalbeschleuniger 40b, der den Rutscher 29 beschleunigt (und schließlich seine Höhenlage steigert), auf einen vierten Abwärtsrinnenabschnitt 70b"", einen vierten Boden 70c"" des Abwärtsrinnenabschnitts, auf einen vierten Anstiegsabschnitt 70d"", der sich von dem Abwärtsrinnenboden 70c"" aus nach oben erstreckt und auf eine vierte Oberseite 70e"" des Anstiegsabschnitts 70d"", wo der Rutscher 29 seine Rutschpartie in einem herkömmlichen Endbecken 73 beendet und die Rutsche verläßt.
- Die Wasserquelle 22 stellt Hochdruckwasser für die Beschleuniger 42, 40a, 40b und 44 sowie einen Normalwasserstrom für das herkömmliche Startbecken 72 bereit. Die Geschwindigkeit des Wassers, das aus jedem Beschleuniger 42, 40a, 40b oder 44 austritt, kann abhängig von dem für die Überwindung der Reibung, dem Übertragungsimpuls und dem Vortrieb des Rutschers zur Oberseite eines darauffolgenden Anstiegs erforderlichen Strom unterschiedlich sein. Das Startüberströmen und die Rutscher-Übergangswellenansammlung wird durch Abströmenlassen des verlang samten Wassers über den Außenseitenrand der Rutschfläche oder durch Öffnungen längs des Bodens und der Seiten des Kanals oder durch einen Dreifachkanal oder Doppelkanal, wie sie vorher beschrieben sind, beseitigt. Ein Fluttank 74 an einem unteren Punkt wirkt als Speicher zum Sammeln und zum Erleichtern des Zurückpumpens des abgeströmten Wassers sowie zum Halten des Wassers bei Systemabschaltung.
- Bei der Variation der Wasser-Berg-und-Tal-Bahn gemäß Fig. 17 steigt der Rutscher 29 (mit oder ohne Fahrzeug), wenn die Wasserquelle 22 in Betrieb ist, in das Startbecken 72 ein und beginnt einen Abstieg in herkömmlicher Weise über eine Oberseite des Abwärtsrinnenabschnitts 70a' und danach zu einem ersten Abwärtsrinnenabschnitt 70b' und einem ersten Boden 70c' der Abwärtsrinne. Nach dem Eintreten in einen ersten Anstiegsabschnitt 70d', der sich von dem Abwärtsrinnenboden 70c' aus nach oben erstreckt, trifft der Rutscher 29 auf zwei Aufwärtsbeschleuniger 42a und 42b, die den Rutscher beschleunigen und seine Höhenlage auf eine erste Oberseite 70e' des Anstiegsabschnitts 70d' steigert. Danach gelangt der Rutscher 29 weiter auf eine zweite Oberseite eines Abwärtsrinnenabschnitts 70a", einen zweiten Abwärtsrinnenabschnitt 70b" und einen zweiten Boden 70c" des Abwärtsrinnenabschnitts. Nach Eintritt in einen zweiten Anstiegsabschnitt 70d", der sich von dem Abwärtsrinnenboden 70c" aus nach oben erstreckt, trifft der Rutscher 29 auf eine nichtbeschleunigende Aufwärtsvortreibeeinrichtung 49, die den Rutscher 29 stabilisiertlausgleicht, über eine zweite Oberseite 70e" des Anstiegsabschnitts 70d". Danach gelangt der Rutscher 29 weiter auf eine dritte Oberseite eines Abwärtsrinnenabschnitts 70a''' und einen dritten Abwärtsrinnenabschnitt 70b'''. Nach dem Eintreten in einen dritten Boden 70c''' des Abwärtsrinnenabschnitts trifft der Rutscher 29 auf eine nichtbeschleunigende Horizontalvortreibeeinrichtung 46, welche den Rutscher 29 stabilisiertlausgleicht, auf einen dritten Anstiegsabschnitt 70d''', der sich von dem Abwärisrinnenboden 70c''' aus nach oben erstreckt, und auf eine dritte Oberseite 70e''' des Anstiegsabschnitts 70d'''. Daraufhin gelangt der Rutscher 29 weiter in eine vierte Oberseite eines Abwärtsrinnenabschnitts 70a"" und trifft auf eine nichtbeschleunigende Abwärtsvortreibeeinrichtung 52, die den Rutscher 29 stabilisiert/ausgleicht, auf einen vierten Abwärtsrinnenabschnitt 70b"" und vorwärts zu einem vierten Boden 70c"" des Abwärtsrinnenabschnitts, einen vierten Anstiegsabschnitt 70d"", der sich von dem Abwärtsrinnenboden 70c"" aus nach oben erstreckt, und auf eine vierte Oberseite 70e"" des Anstiegsabschnitts 70d"". Daraufhin gelangt der Rutscher 29 in eine fünfte Oberseite eines Abwärtsrinnenabschnitts 70a''''', einen fünften Abwärtsrinnenabschnitt 70b''''' und einen Endboden des Abwärtsrinnenabschnitts 70c''''', der an das Endbecken 73 anschließt, worauf der Rutscher 29 die Rutsche verläßt.
- Die Wasserquelle 22 stellt Hochdruckwasser für die Beschleuniger 42a und 42b und die nichtbeschleunigenden Vortreibeeinrichtungen 49, 46 und 52 sowie einen Normalwasserstrom für das herkömmliche Startbecken 72 bereit. Die Geschwindigkeit des Wassers, das aus jeder der nichtbeschleunigenden Vortreibeeinrichtungen 49, 46 und 52 austritt, kann abhängig von dem zur Stabilisierung/zum Ausgleich des Rutschers 29 an die Oberseite eines darauffolgenden Anstiegs erforderlichen Strom unterschiedlich sein. Das Startüberströmen und die Rutscher- Übergangswellenansammlung wird durch Abströmenlassen des verlangsamten Wassers über den Außenseitenrand der Rutschfläche oder durch Öffnungen längs des Bodens und der Seiten des Kanals oder durch einen Dreifachkanal oder Doppelkanal, wie sie vorstehend beschrieben sind, beseitigt. Ein Fluttank 74 wirkt als Speicher am niedrigen Punkt zum Sammeln und Erleichtern des Zurückpumpens des abgeströmten Wassers sowie zum Speichern von Wasser bei Systemabschaltung.
- Analog zu einer Berg-und-Tal-Bahn oder einer herkömmlichen Rinnenrutsche gibt es verschieden Aufzweigungen hinsichtlich des Betriebs der hier beschriebenen Wasser-Berg-und-Tal-Bahn 69, zu denen die Verwendung von Rutschfahrzeugen oder Booten für einen einzigen Fahrgast oder mehrere Fahrgäste gehören, die es dem Rutscher ermöglichen, naß zu werden oder trocken zu bleiben, ein Erhöhen der Kapazität der Wasser-Berg-und-Tal-Bahn 69, um mehrere Rutscher zu erlauben, ein Verbinden der Wasser-Berg-und-Tal-Bahn 69 an andere Vergnügungsattraktionen und eine weitere Ausgestaltung der Wasser-Berg-und-Tal-Bahn 69 durch die Zugabe von speziellem Licht, Geräusch und das Thema betreffenden Effekten gehören. Alle diese Möglichkeiten unterliegen den Auslegungs-, Konstruktions- und Betriebsrichtlinien, wie sie gegenwärtig in der Industrie vorhanden sind und durch die vorliegende Offenbarung erweitert sind. Dadurch ist nun ersichtlich, daß die Wasser-Berg-und-Tal-Bahn 69, wie sie durch die Erfindung in Betracht gezogen wird, es einem Teilnehmer erlaubt, auf einer Wasserattraktion zu rutschen, die Profil- und Rutschcharakteristika ähnlich einer Berg-und-TalBahn hat. Zudem hat die Wasser-Berg-und-Tal-Bahn 69 die folgenden Vorteile:
- Ei Sie erlaubt einem Rutscher bei einem Rutschvorgang den Anblick, das Geräusch und die Empfindung einer Aufwärts-, Abwärts- und Horizontalbeschleunigung, die durch Hochgeschwindigkeitswasserstrahlen induziert werden. Dieses Erlebnis ist für den Teilnehmer und Betrachter erregend. Außerdem kann der Rutscher für erhöhte Spannung und in Vorbereitung auf nachfolgende herkömmliche Wasserrutschmanöver Geschwindigkeit gewinnen, beispielsweise Drehungen, Kurven, Anstiege, Abfälle, Finale usw.
- Sie ermöglicht es Rutschern und Fahrzeugen, sicher eine Rückgewinnung der Höhenlage über die hinaus zu erreichen, die unter herkömmlichen schwerkraftgetriebenen Systemen zur Verfügung steht, und zwar durch den Höhenlagensteigerungsprozeß.
- Sie verursacht Sicherheit und Konsistenz des Rutschers bei der Durchführung durch den Stabilisierungs- und Ausgleichsprozeß.
- Sie steigert die Empfindung des Teilnehmers, indem sie es dem Rutscherden Rutschern ermöglicht, sich stärkerer und schnellerer Änderungen im Winkelimpuls zu erfreuen und
- sie kann gewünschtenfalls eine Endlosschleife schaffen.
- Obwohl die obige Beschreibung viele Spezifikationen enthält, sollen diese nicht als den Rahmen der Erfindung beschränkend ausgelegt werden, sondern sollen nur Darstellungen von einigen der gegenwärtig bevorzugten Ausführungen dieser Erfindung sein. Beispielsweise können der Modul/die Module, welche die Horizontal- Aufwärts- und Abwärtsbeschleuniger oder Vortreibeeinrichtungen bilden, anstelle einer Düse mehrere Düsen haben, die Wasser-Berg-und-Tal-Bahn kann wesentlich anders als dargestellt geformt, bemessen und profiliert sein, beispielsweise als Serpentine, als Kreis, als Konvolute, als Wendel, parabolisch, sinusförmig usw. Die verwendeten Fahrzeuge in einer Wasserrutsche können Räder haben oder auf einer Schiene laufen. Ein Rutscher kann den Wasserstrom mit einem anderen Winkel als parallel zur Strömungslinie betreten. Der Wasserstrom kann zu gegebenen Zeiten aus/eingeschaltet werden, um den Vorteil des Abstands zu erhalten, der zwischen Rutschern auftritt, und eine effizientere Verwendung des Wasserstroms bewirken.
- Somit sollte der Rahmen der Erfindung durch die beiliegenden Ansprüche anstatt durch die angegebenen Beispiele bestimmt werden.
Claims (21)
1. Wasserrutschbahn für Vergnügungsparks, Wasserparks und dergleichen mit
einer Rutschfläche (25), die einer langgestreckten gekrümmten Bahn (57)
folgt, die ansteigende und sich senkende Abschnitte hat und die für die
Aufnahme und das Tragen eines Rutschers (29) oder eines Rutschfahrzeugs
(29a) geeignet ist, der bzw. das sich längs der Oberfläche (25) in einer vorher
festgelegten Richtung bewegt, und mit wenigstens einer Strombildungsdüse
(24), die am Boden der Rutschfläche (25) und längs der Rutschfläche (25) an
einer vorgewählten Steile angeordnet ist und mit einer länglichen Öffnung (28)
versehen ist, die sich im wesentlichen quer zur Rutschrichtung erstreckt und
die derart ausgebildet und angeordnet ist, daß sie einen gebündelten
Wasserstrom (30) in eine im wesentlichen zum Boden der Rutschfläche (25)
parallele Richtung und in die vorher festgelegte Richtung mit einer vorher
festgelegten Dicke, einer vorher festgelegten Geschwindigkeit, einem vorher
festgelegten Volumen und einer vorher festgelegten Richtung ausstößt, wobei
der gebündelte Wasserstrom (30) längs des Bodens der Rutschfläche als ein
einzelner Hochgeschwindigkeitswasserstrahl eingespritzt wird, der für den
Rutscher (29) oder das Rutschfahrzeug (29a) einen Gleiteffekt bewirkt und
den Rutscher und/oder das Rutschfahrzeug wirkungsvoll berührt, wodurch der
Rutscher (29) oder das Rutschfahrzeug (29a) durch Übertragung eines
solchen Impulses vorwärtsgetrieben wird, daß sich der Rutscher (29) oder das
Rutschfahrzeug (29a) längs der Rutschfläche (25) einschließlich ihres
ansteigenden Abschnitts/ihrer ansteigenden Abschnitte mit einer
Beschleunigung und einer Geschwindigkeit bewegt, die von der
Beschleunigung und Geschwindigkeit verschieden sind, die durch Bewegen auf einer
Rutsche ohne Unterstützung durch einen Strahl-Wasserstrom erreicht werden,
wobei ein Abschnitt der Rutschfläche (25) angrenzend an den Wasserstrom
(30) abführend ausgebildet ist, damit langsameres Wasser an eine oder beide
Seiten der Rutschfläche (25) abfließen kann und dadurch ein Wasseranstieg
oder vorübergehender Schwall hinter dem Rutscher (29) oder dem
Rutschfahrzeug (29a) verhindert wird, der ansonsten den Wasserstrom (30)
verstopfen würde.
2. Wasserrutschbahn für Vergnügungsparks, Wasserparks und dergleichen mit
einer Rutschfläche (25), die einer langgestreckten gekrümmten Bahn (57)
folgt, die ansteigende und sich senkende Abschnitte hat und die für die
Aufnahme und das Tragen eines Rutschers (29) oder eines Rutschfahrzeugs
(29a) geeignet ist, der bzw. das sich längs der Oberfläche (25) in einer vorher
festgelegeten Richtung bewegt, und mit wenigstens einer Strombildungsdüse
(24), die am Boden der Rutschfläche (25) und längs der Rutschfläche (25) an
einer vorgewählten Stelle angeordnet ist und mit mehreren kleineren
gebündelten Düsen, die sich im wesentlichen quer zur Rutschrichtung
erstrecken und die derart ausgebildet und angeordnet sind, daß sie einen
gebündelten Wasserstrom (30) in eine im wesentlichen zum Boden der
Rutschfläche (25) parallele Richtung und in die vorher festgelegte Richtung mit
einer vorher festgelegten Dicke, einer vorher festgelegten Geschwindigkeit,
einem vorher festgelegten Volumen und einer vorher festgelegten Richtung
ausstoßen, wobei der gebündelte Wasserstrom (30) längs des Bodens der
Rutschfläche als ein einzelner Hochgeschwindigkeitswasserstrahl eingespritzt
wird, der für den Rutscher (29) oder das Rutschfahrzeug (29a) einen
Gleiteffekt bewirkt und den Rutscher und/oder das Rutschfahrzeug
wirkungsvoll berührt, wodurch der Rutscher (29) oder das Rutschfahrzeug
(29a) durch Übertragung eines solchen Impulses vorwärtsgetrieben wird, daß
sich der Rutscher (29) oder das Rutschfahrzeug (29a) längs der Rutschfläche
(25) einschließlich ihres ansteigenden Abschnittes/ihrer ansteigenden
Abschnitte mit einer Beschleunigung und einer Geschwindigkeit bewegt, die
von der Beschleunigung und Geschwindigkeit verschieden sind, die durch
Bewegen auf einer Rutsche ohne Unterstützung durch einen Strahl-
Wasserstrom erreicht werden, wobei ein Abschnitt der Rutschfläche (25)
angrenzend an den Wasserstrom (30) abführend ausgebildet ist, damit
langsameres Wasser an einer oder beiden Seiten der Rutschfläche (25)
abfließen kann und dadurch ein Wasseranstieg oder vorübergehender Schwall
hinter dem Rutscher (29) oder dem Rutschfahrzeug (29a) verhindert wird, der
ansonsten den Wasserstrom (30) verstopfen würde.
3. Wasserrutschbahn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Strahl-Wasserstrom (30) mit einer Geschwindigkeit und/oder einem Volumen
bereitgestellt wird, die für ein Vorwärtstreiben des Rutschers (29) oder des
Rutschfahrzeugs (2%) durch Übertragung eines solchen Impulses ausreichen,
daß sich der Rutscher (29) oder das Rutschfahrzeug (29a) längs der
Rutschfläche (25) in einer Horizontal-, Aufwärts- oder Abwärtsrichtung mit
einer Beschleunigung und einer Geschwindigkeit bewegt, die größer sind als
die Beschleunigung und die Geschwindigkeit, die durch Bewegen auf einer
Rutsche ohne Unterstützung durch einen Strahl-Wasserstrom erreicht werden.
4. Wasserrutschbahn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Strahl-Wasserstrom (30) mit einer Geschwindigkeit und/oder einem Volumen
bereitgestellt wird, die für das Vorwärtstreiben des Rutschers (29) oder des
Rutschfahrzeugs (29a) durch Übertragung eines solchen Impulses ausreichen,
daß der Rutscher (29) oder das Rutschfahrzeug (29a) sich längs der
Rutschfläche (25) in einer Horizontal-, Aufwärts- und Abwärtsrichtung mit einer
Beschleunigung und Geschwindigkeit bewegt, die kleiner sind als die
Beschleunigung und die Geschwindigkeit, die durch Bewegen auf einer
Rutsche ohne Unterstützung durch einen Strahl-Wasserstrom erreicht werden.
5. Wasserrutschbahn nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rutschbahn eine Vielzahl von Baustützen (71) zum
Abstützen der Rutschfläche (25) aufweist.
6. Wasserrutschbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei welcher ein weiterer
Strahl-Wasserstrom (30) mit einer Geschwindigkeit und/oder einem Volumen
bereitgestellt wird, die für ein Verringern der Geschwindigkeit des Rutschers
(29) oder des Rutschfahrzeugs (29a) ausreichen, wodurch der Rutscher (29)
oder das Rutschfahrzeug (29a) Kontakt mit der Rutschfläche (25) halten, um
zu vermeiden, daß sie auf den ansteigenden oder sich senkenden Abschnitten
abheben.
7. Wasserrutschbahn nach einem vorhergehenden Anspruch, bei welcher die
Rutschfläche (25) es dem Rutscher (29) ermöglichen kann, sich in einer
vorgegebenen Richtung auf der Rutschfläche (25) in einer Liege- oder
Sitzstellung zu bewegen.
8. Wasserrutschbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei welcher die
Rutschfläche (25) es dem Rutscher (29) ermöglichen kann, sich auf der
Rutschfläche (25) in einem gleitenden Rutschfahrzeug zu bewegen.
9. Wasserrutschbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei welcher die
Rutschfläche (25) es dem Rutscher (29) ermöglichen kann, sich auf der
Rutschfläche (25) in einem mit Rädern versehenen Fahrzeug zu bewegen.
10. Wasserrutschbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei welcher die
Rutschfläche (25) es dem Rutscher (29) ermöglichen kann, sich in einer
vorgegebenen Richtung längs der Rutschfläche (25) in einem Boot zu
bewegen.
11. Wasserrutschbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei welcher die
Rutschfläche (25) es dem Rutscher (29) ermöglichen kann, sich in der
vorgegebenen Richtung längs der Rutschfläche (25) in einem Gleitfahrzeug für
mehrere Passagiere zu bewegen.
12. Wasserrutschbahn nach einem vorhergehenden Anspruch, bei welcher der
Strahl-Wasserstrom (30) durch eine einstellbare Düsenöffnung (28)
eingespritzt wird, wobei der Strahl-Wasserstrom (30) durch eine unter Druck
stehende Wasserquelle (22) angetrieben wird, die mit der einstellbaren
Düsenöffnung (28) verbunden ist.
13. Wasserrutschbahn nach einem vorhergehenden Anspruch, bei welcher der
Strahl-Wasserstrom (30) durch eine Pumpe als Wasserquelle (22) eingespritzt
wird.
14. Wasserrutschbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 13, bei welcher die
Rutschfläche (25) durchlässige Öffnungen (34e) mit einer vorgegebenen
Länge und Breite zur Schaffung eines Selbstentleerungsauslasses von
Überschußwasser aufweist, das sich auf der Rutschfläche (25) sammelt, wenn
das Wasser auf die Rutschfläche gespritzt wird.
15. Wasserrutschbahn nach einem vorhergehenden Anspruch, welche weiterhin
einen Überströmkanal (36a) hat, der parallel und angrenzend an die
Rutschfläche (25) für die Aufnahme und das Abführen von sich langsamer
bewegendem Überschußwasser angeordnet ist, das von der Rutschfläche (25)
in den Überströmkanal (36a) überströmt.
16. Wasserrutschbahn nach Anspruch 15, bei welcher die Rutschfläche (25) und
der Überströmkanal (36a) durch eine gemeinsame Wand (27) mit einer
vorgegebenen Höhe getrennt sind, die es dem Überschußwasser ermöglichen
kann, überzuströmen und von der Rutschfläche (25) in den Überströmkanal
(36a) auszutreten, so daß die Geschwindigkeit des Strahl-Wasserstroms (30)
und des Rutschers (29) oder Rutschfahrzeugs längs der Rutschfläche (25)
durch das sich langsamer bewegende Überschußwasser nicht wesentlich
beeinträchtigt wird.
17. Wasserrutschbahn nach Anspruch 15 oder 16, bei welcher ein zweiter
Überströmkanal (36b) parallel zu und angrenzend an die Rutschfläche (25)
vorgesehen ist, der so angeordnet ist, daß die Rutschfläche (25) sich zwischen
dem Überströmkanal (36a) und dem zweiten Überströmkanal (36b) befindet,
der das Wasser aufnehmen kann, das über die Rutschfläche (25) im
wesentlichen auf die gleiche Weise wie bei dem ersten Überströmkanal (36a)
überströmt.
18. Wasserrutschbahn nach einem vorhergehenden Anspruch, welche weiterhin
einen Fluttank (74) zum Sammeln und vorübergehenden Speichern des
abgeführten Wassers aufweist.
19. Wasserrutschbahn nach einem vorhergehenden Anspruch, bei welcher der
Strahl-Wasserstrom längs der Rutschfläche (25) in eine zu der vorgegebenen
Richtung des Rutschers oder des Rutschfahrzeugs im wesentlichen
tangentiale Richtung und in eine Richtung gerichtet wird, in der er auf den
Rutscher oder das Rutschfahrzeug trifft, wenn er bzw. es sich an der
Strombildungsdüse (24) vorbeibewegt.
20. Wasserrutschbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 19, bei welcher der Strahl-
Wasserstrom (30) eine Geschwindigkeit und ein Volumen hat, die ausreichen,
um die Geschwindigkeit des Rutschers (29) oder eines Rutschfahrzeugs zu
steigern, wenn sich der Rutscher (29) oder das Rutschfahrzeug an der
Strombildungsdüse (24) vorbeibewegt, wodurch der Rutscher oder das
Rutschfahrzeug vorwärtsgetrieben wird, um den Scheitel der ansteigenden
Abschnitte der Rutschfläche (25) zu erreichen und zu passieren.
21. Verfahren zum Vorwärtstreiben eines Rutschers (29) längs einer
Wasserrutschfläche (25) in der Bauweise, die für die Aufnahme und das
Tragen eines Rutschers (29) oder eines Rutschfahrzeugs geeignet ist, der
bzw. das sich längs der Rutschfläche (25) in einer vorher festgelegten
Richtung bewegt, wobei das Verfahren einen Schritt aufweist, einen
gebündelten diskreten Hochgeschwindigkeitswasserstrom (30) längs und im
wesentlichen parallel zum Boden der Rutschfläche (25) mit einer vorher
festgelegten Dicke, einer vorher festgelegten Geschwindigkeit, einem vorher
festgelegten Volumen und mit einer vorher festgelegten Richtung zwischen der
Rutschoberfläche und dem Rutscher (29) und/oder dem Rutschfahrzeug (29a)
mit einem Druck im Bereich von etwa 0,345 bar bis 17,241 bar einzuspritzen,
der einen Gleiteffekt für den Rutscher (29) oder das Rutschfahrzeug (29a)
bewirkt und den Rutscher (29) oder das Rutschfahrzeug wirkungsvoll berührt
und vorwärts treibt, während sich der Rutscher (29) oder das Rutschfahrzeug
längs der Rutschfläche bewegt, so daß auf den Rutscher (29) oder das
Rutschfahrzeug ein Impuls übertragen wird und sich der Rutscher (29) oder
das Rutschfahrzeug entlang der Rutschfläche mit einer Beschleunigung und
Geschwindigkeit bewegt, die von der Beschleunigung und Geschwindigkeit
verschieden sind, die durch Bewegen auf einer Rutsche ohne Unterstützung
durch einen Strahl-Wasserstrom erreicht werden.
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