DE69120323T2 - Objektivsteuersystem - Google Patents
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Description
- Die Erfindung betrifft ein Objektivsteuersystem zur Verwendung in Videokameras und elektronischen Stehbildkameras, und betrifft im einzelnen eine Objektivsteuerung in einem Weit-Makro-Scharfeinstellungsbereich.
- Bisher wurden Videogeräte wie Videokameras und elektronische Kameras in bemerkenswerter Weise weiterentwickelt, wobei im einzelnen eine Vielzahl von Funktionen als Standardfunktionen wie beispielsweise eine automatische Scharfeinstellung (AF), eine automatische Beendigung (AS), eine automatische Steuerung des Weißabgleichs sowie eine Zoom- und Makrofotografie zur Verbesserung der Eigenschaften und der Handhabbarkeit bereitgestellt wurden.
- Bezüglich der Scharfeinstellung geht die Tendenz nunmehr zu einem Hauptsystem zur Erfassung der Schärfe eines Objektbilds aus einem durch fotoelektrische Umsetzung eines optischen Signals eines Bildaufnahmeelements erhaltenen Videosignals, wobei die Scharfeinstellungssteuerung zur Erzielung einer maximalen Schärfe des Bilds durch eine Steuerung der Objektivstellung erfolgt.
- Die Schärfe wird üblicherweise in Ausdrücken von Hochfrequenzanteilpegeln des Videosignals gebildet, die mittels eines Bandpassfilters (BPF) dein Videosignal entnommen werden, oder in Form des Erfassungspegels des Unschärfebereichs (d. h. der Weite eines Randbereichs des Objektbilds) des Videosignais, das mittels einer Differenzierschaltung oder dergleichen dem Videosignal entnommen wurde.
- Wird ein normales Objekt außerhalb eines Scharfeinstellungszustands fotografiert, dann ist der Pegel der Hochfrequenzkomponente hoch, während die Unschärfeweite groß ist. Ist eine optimale Scharfeinstellung erreicht, dann nimmt der Pegel der Hochfrequenzkomponente und der Unschärfeweite jeweils einen maximalen bzw. minimalen Wert an. Ist die Schärfe niedrig, dann wird das Scharfeinstellungsobjektiv bzw. das Objektiv mit größtmöglicher Geschwindigkeit in einer Richtung zur 3( Verbesserung der Schärfe angetrieben, und wird mit sich vergrößernder Schärfe abgebremst und genau im Punkt maximaler Schärfe angehalten. Ein derartiges Scharfeinstellungssystem wird im allgemeinen als Berganstieg-Autofokussystem bezeichnet.
- Mit der Anwendung einer derartigen automatischen Scharfeinstellungsfunktion wird die Handhabbarkeit speziell von Videokameras oder dergleichen zur Aufnahme von beweglichen Bildern in revolutionärer Weise verbessert, und diese Funktion stellt bis zum heutigen Tag eine wichtige Voraussetzung dar.
- Mit der verbesserten Handhabbarkeit infolge der Anwendung des automatischen Scharfeinstellungssystems und ferner zum Zwecke einer Verbesserung der Möglichkeiten und Funktionen des Fotografierens zur Berücksichtigung von vielen weiteren fotografischen Bedingungen, wurden Zoom-Objektive als Standardelemente eingeführt, die eine Weit-Makro- Fotografie, d. h. ein Fotografieren im Weit-Makro- Scharfeinstellungsbereich ermöglichen. Sie ermöglichen die Scharfeinstellung auf nähere Objekte durch eine Erweiterung des Bewegungsbereichs eines konventionellen Scharfeinstellungsobjektivs zur Makroseite. Beispielsweise wurden viele Kameras mit Zoom-Objektiven vorgeschlagen, die auch eine Makro-Fotografiefunktion aufweisen. In einem bekannten Beispiel einer derartigen Kamera wird mit einer ersten Linsengruppe (mit den Frontlinsen) die Scharfeinstellung bewirkt, während eine zweite und dritte Linsengruppe die Zoom-Einstellung bewirkt.
- Kommt in diesem Falle ein Objekt näher und gelangt es in den Makro-Entfernungsbereich unterhalb eines Entfernungssteuerungsbereichs, in welchem eine Scharfeinstellung mittels der ersten Scharfeinstellungslinsengruppe bewirkt werden kann, dann kann das Scharfeinstellungsobjektiv keine Scharfeinstellung mehr bewirken, und in diesem Falle werden die zweite und dritte Linsengruppe zur Bewirkung der Zoom- Einstellung zum Erreichen des kürzesten Fotografiebereichs (Makro-Fotografie) jeweils relativ bewegt.
- Für eine Makro-Fotografie werden die Linsen bzw. wird das Objektiv von einem Tele- oder Weitwinkelzustand des Zoom- Objektivs bewegt.
- Bei Kameras gemäß dem Stand der Technik verbleibt jedoch das Scharfeinstellungsobjektiv unter der automatischen Scharfeinstellungsregelung, auch wenn ermittelt wird, daß sich das Zoom-Objektiv im Weit-Makro-Scharfeinstellungsbereich befindet, oder wenn die Position des Scharfeinstellungsobjektivs im Moment des Erreichens des Weit-Makro-Scharfeinstellungsbereichs durch das Zoom- Objektiv gehalten wird, auch wenn das Scharfeinstellungsobjektiv angehalten wird. Dies bedeutet, daß der Objektentfernungsbereich im Weit-Makro-Scharfeinstellungsbereich von der unmittelbaren Linsenfront zur Scharfeinstellung des Objektivs verläuft und in Abhängigkeit von der Stellung des Scharfeinstellungsobjektivs wird der Scharfeinstellungsbereich durch Bewegen einer Kompensationslinse bewirkt. Es ist daher in manchen Fällen optisch unmöglich, eine Scharfeinstellung von der unendlichen Einstellung bis zur unmittelbaren Linsenfront zu erreichen.
- Ferner bewirkt eine andauerende Betätigung des Objektivs Änderungen in der Bildvergrößerung (Bildausschnitt) sowie eine Vergrößerung des Energiebedarfs.
- Ferner wird im Weit-Makro-Scharfeinstellungsbereich eine Scharfeinstellung durch eine Betätigung des Zoom-Objektivs bewirkt. Diese Steuerung ist jedoch unterschiedlich zur Scharfeinstellung im normalen Scharfeinstellungsbereich, und wird üblicherweise im Weit-Makro-Scharfeinstellungsbereich manuell vorgenommen. Dies ist ein Nachteil im Hinblick auf eine Verbesserung der Handhabbarkeit.
- Zwischenzeitlich wurde eine leistungsfähige Weit-Makro- Scharfeinstellung (power wide-macro focusing) entwickelt, die in dem Falle anwendbar ist, wenn eine direkte manuelle Betätigung des Zoom-Objektivs unmöglich ist. In diesem Falle wird eine Weit-Makro-Scharfeinstellung durch Antreiben des Zoom-Objektivs mittels geschalteter Eingabebefehle bewirkt.
- Eine automatische Scharfeinstellung wird jedoch vom Standpunkt der Handhabbarkeit gewünscht. Im Hinblick auf eine automatische Scharfeinstellung im Weit-Makro- Scharfeinstellungsbereich kann dabei an die Berganstiegs- Autofokussteuerung des Zoom-Objektivs in Abhängigkeit von der Scharfeinstellungs-Erfassungsinformation im Weit-Makro- Scharfeinstellungsbereich gedacht werden. Da jedoch die Scharfeinstellung durch unterschiedliche Steuerungssysteme im Weit-Makro-Scharfeinstellungsbereich und im normalen Scharfeinstellungsbereich durchgeführt wird, kann die Berganstiegs-Autofokussteuerung die Reaktion des automatischen Scharfeinstellungsbetriebs verschlechtern, wenn der normale Scharfeinstellungsbetrieb nach dem Ende des automatischen Weit-Makro-Scharfeinstellungsbetriebs im Weit-Makro-Scharfeinstellungsbereich wieder aufgenommen wird.
- Wird ferner ein Scharfeinstellungsobjektiv-Antriebsmotor während eines automatischen Weit-Makro-Scharfeinstellungsbetriebs betrieben, dann können gravierende Probleme wie beispielsweise die Erzeugung von Antriebsgeräuschen, die Vergrößerung des Energiebedarfs und die Vergrößerung anderer Geräusche auftreten, obwohl die eigentliche Scharfeinstellung nicht bewirkt wird.
- Ferner wird jedoch eine Automatisierung im Hinblick auf die Handhabbarkeit von verschiedenen Betriebsabläufen bei einem System mit sowohl einer Tele- als auch einer Weit-Makro- Autofokusfunktion gefordert. In einem System, in welchem die Scharfeinstellung automatisch im normalen Scharfeinstellungsbereich durchgeführt wird, während sie im Makro-Scharfeinstellungsbereich manuell durchzuführen ist, ist die Handhabbarkeit unbefriedigend, und es ist unmöglich, die Möglichkeiten einer automatischen Scharfeinstellungsfunktion im normalen Scharfeinstellungsbereich zu nutzen.
- Zum Ermöglichen einer automatischen Scharfeinstellung im Weit-Makro-Scharfeinstellungsbereich kann dabei daran gedacht werden, das Zoom-Objektiv mittels der Berganstiegs- Autofokussteuerung gemäß der erfaßten Scharfeinstellungsinformation zu steuern. Da jedoch die Scharfeinstellung mittels verschiedener Steuerungssysteme im Weit-Makro- und Normal-Scharfeinstellungsbereich erfolgt, und in dem Falle, daß sich das vordere Scharfeinstellungsobjektiv in einem Tele-Makro-Scharfeinstellungsbereich von 0,6 bis 1,2 m zu einem Zeitpunkt des Beginns eines automatischen Weit-Makro- Scharfeinstellungsbetriebs im Weit-Makro-Scharfeinstellungsbereich befindet, tritt das pHänomen des Nicht- Erreichens des Scharfeinstellungszustands für ein entferntes Objekt infolge der optischen Beschränkungen auf. Dies stellt ein gravierendes Problem im Hinblick auf die allgemeine Automation von Scharfeinstellungssystemen dar.
- Druckschrift US-A-4 899 190 offenbart ein Objektivsteuersystem mit einer Scharfeinstellungsobjektiv- Antriebseinrichtung zum Antrieb eines Scharfeinstellungsobjektivs zur Bewirkung der Scharfeinstellung, einer Zoom- Objektiv-Antriebseinrichtung zum Antrieb eines Zoom- Objektivs für den Zoom-Betrieb, und einer Steuerungseinrichtung zur Steuerung der Scharfeinstellungsobjektiv-Antriebseinrichtung zum Anhalten des Scharfeinstellungsobjektivs an einer vorbestimmten Stelle, wenn sich das Zoom-Objektiv im Makro-Scharfeinstellungsbereich befindet.
- Die vorliegende Erfindung, wie in Patentanspruch 1 angegeben, dient zur Lösung der vorstehend genannten Probleme. Eine erste Aufgabe der Erfindung ist es, ein Objektivsteuersystem bereitzustellen, das eine Scharfeinstellung im Makro-Scharfeinstellungsbereich über den gesamten Entfernungsbereich von unendlich zur Makro- Einstellung erlaubt, und das die Scharfeinstellung in Form einer befriedigenden automatischen Scharfeinstellung im Makro-Scharfeinstellungsbereich und frei von Änderungen der Vergrößerung durch das Scharfeinstellungsobjektiv erlaubt.
- Eine zweite Aufgabe der Erfindung ist es, ein Objektivsteuersystem bereitzustellen, das eine geringere Leistungsaufnahme und eine geringere Geräuscherzeugung aufweist.
- Eine dritte Aufgabe der Erfindung ist es, ein Objektivsteuersystem bereitzustellen, das die Änderung des Objektentfernungsbereichs, zur Scharfeinstellung für eine Weit-Makro-Fotografie durch Halten des Scharfeinstellungsobjektivs an einer vorbestimmten Stelle zu diesem Zeitpunkt erlaubt, das eine verläßliche Scharfeinstellung von der unmittelbaren Objektivfront bis zur unendlichen Einstellung erlaubt, das ein befriedigendes Fotografieren im Weit-Makro-Scharfeinstellungsbereich erlaubt, das einen übergroßen Energieverbrauch durch unnötige Betätigung des Antriebsmotors des Scharfeinstellungsobjektivs verhindert, und das in wirksamer Weise insbesondere für tragbare Videokameras oder integral ausgeführte Kamera-Videoaufzeichnungsgeräte angewendet werden kann.
- Eine vierte Aufgabe der Erfindung ist es, ein Objektivsteuersystem bereitzustellen, das einen sanften automatischen Scharfeinstellungsbetrieb in einer Vielzahl von unterschiedlichen Scharfeinstellungsbereichen ermöglicht.
- Eine fünfte Aufgabe der Erfindung ist es, ein Objektivsteuersystem bereitzustellen, das eine Verbesserung im Antwort-Verhalten während des Scharfeinstellungsbetriebs erlaubt, wenn der Scharfeinstellungsbetrieb zwischen dem Weit-Makro- und Normal-Scharfeinstellungsbereich umgeschaltet wird, das im einzelnen das Antwort-Verhalten während des automatischen Scharfeinstellungsbetriebs, wenn vom Weit-Makro-Scharfeinstellungsbereich zum Normal- Scharfeinstellungsbereich umgeschaltet wird, bei einer Kamera, die jeweils im Normal- und Weit-Makro- Scharfeinstellungsbereich eine Scharfeinstellung vornehmen kann, verbessert, und das ferner eine Verminderung der Antriebsgeräusche und des Energieverbrauchs während des automatischen Scharfeinstellungsbetriebs im Weit-Makro- Scharfeinstellungsbereich erlaubt.
- Eine sechste Aufgabe der Erfindung ist es, ein Objektivsteuersystem bereitzustellen, das eine angemessene Scharfeinstellungsobjektivsteuerung zum Zeitpunkt der Initialisierung für eine Weit-Makro-Automatikscharfeinstellung oder zum Zeitpunkt der nachfolgenden Abläufe nach einer Weit-Makro-Automatikscharfeinstellung ermöglicht, wodurch eine größere Verbesserung im Antwort- Verhalten des automatischen Scharfeinstellungsbetriebs zum Ende des automatischen Weit-Makro-Scharfeinstellungsbetriebs und eine Verminderung der Geräusche und der Energieaufnahme infolge von anderen möglichen unnötigen Antriebsvorgängen des Scharfeinstellungsobjektivs während des automatischen Weit-Makro-Scharfeinstellungsbetriebs ermöglicht wird.
- Es ist eine siebente Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Objektivsteuersystem bereitzustellen, die bei einer Kamera mit der Möglichkeit einer Scharfeinstellung im Normal-, Tele-, Makro- und Weit-Makro-Scharfeinstellungsbereich auftretenden Probleme zu eliminieren, so daß es unmöglich wird, in Abhängigkeit von der Stellung des Scharfeinstellungsobjektivs eine Scharfeinstellung auf alle Objekte zu bewirken, wenn der Steuerungsablauf zum Weit- Makro-Scharfeinstellungsbereich übergeht, und das ebenfalls zu jeder Zeit eine verläßliche Scharfeinstellung auf ein entferntes Objekt unabhängig von dessen Zustand erlaubt.
- Es ist eine achte Aufgabe der Erfindung, ein Objektivsteuersystem bereitzustellen, das eine komfortable automatische Weit-Makro-Scharfeinstellung jederzeit ohne die Möglichkeit der Nichtdurchführbarkeit der Scharfeinstellung unabhängig von der Objektentfernung mit einer angemessenen Positionssteuerung des Scharfeinstellungsobjektivs, die zum Zeitpunkt der Initialisierung vor dem Start des automatischen Weit-Makro-Scharfeinstellungsbetriebs erfolgt, erlaubt, und das eine Verbesserung der Antwort-Eigenschaften zum Zeitpunkt des Schaltens in jeden automatischen Scharfeinstellungsbetrieb sowie die Verwirklichung eines automatischen Scharfeinstellungssystems mit befriedigender Handhabbarkeit erlaubt. Sämtliche der vorstehend genannten und weiteren Aufgaben und Merkmale der Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung und den zeichnungen verständlich.
- Fig. 1 ist eine schematische Darstellung des Aufbaus eines Ausführungsbeispiels des Objektivsteuersystems gemäß der Erfindung;
- Fig. 2 ist ein Ablaufdiagramm zur Veranschaulichung des Steuerungsbetriebs des Objektivsteuersystems gemäß der Erfindung;
- Fig. 3 ist eine schematische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels der bei einer Videokamera verwendeten Erfindung;
- Fig. 4 ist ein Ablaufdiagramm zur Veranschaulichung eines Steuerungsablaufs des Objektivsteuersystems des zweiten Ausführungsbeispiels;
- Fig. 5 ist ein Ablaufdiagramm zur Veranschaulichung eines Initialisierungsablaufs zum Start der automatischen Weit-Makro-Scharfeinstellung gemäß dem Ablaufdiagramm von Fig. 4;
- Fig. 6 ist ein Ablaufdiagramm zur Veranschaulichung eines Steuerungsablaufs des dritten Ausführungsbeispiels des Objektivsteuersystems gemäß der Erfindung;
- Fig. 7 ist ein Ablaufdiagramm zur Veranschaulichung eines Steuerungsablaufs für ein viertes Ausführungsbeispiels des Objektivsteuersystems gemäß der Erfindung;
- Fig. 8 ist ein Ablaufdiagramm zur Veranschaulichung eines Steuerungsablaufs eines fünften Ausführungsbeispiels des Objektivsteuersystems gemäß der Erfindung; und
- Fig. 9 ist ein Ablaufdiagramm zur Veranschaulichung eines Steuerungsablaufs in einem sechsten Ausführungsbeispiel des Objektivsteuersystems gemäß der Erfindung.
- Es wird nun das Objektivsteuersystem gemäß der vorliegenden Erfindung in Verbindung mit einem Ausführungsbeispiel und unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben.
- Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels des Objektivsteuersystems der Erfindung, die bei einer Videokamera verwendet wird.
- Unter Bezugnahme auf die Figur bezeichnet 1 eine Scharfeinstellungsobjektiv- bzw. Linsengruppe zur Scharfeinstellung, bezeichnen 2 und 3 Zoom-Linsengruppen für eine Zoom-Einstellung, bezeichnet 4 eine Iris-Blende zur Steuerung der Menge des einfallenden Lichts und bezeichnet 5 eine Freigabelinse.
- Das Scharfeinstellungsobjektiv 1 wird in gesteuerter Weise mittels einer Scharfeinstellungsmotor-Antriebsschaltung 14 und einem Scharfeinstellungsmotor 15 angetrieben. Die Zoom- Linsen bzw. Zoom-Objektive 2 und 3 werden in gesteuerter Weise mittels einer Zoom-Motor-Antriebsschaltung 12 und einem Zoom-Motor 13 angetrieben.
- Die Iris-Blende 4 wird in gesteuerter Weise über eine Iris- Blenden-Antriebsschaltung 10 und einen Iris-Blenden- Antriebsmesser 11 angetrieben.
- Mit 6 ist ein Bildsensorelement bezeichnet, beispielsweise eine Ladungskopplungseinheit CCD, zum fotoelektrischen Umsetzen eines Objektbilds, das auf einer Bildaufnahmefläche durch das Scharfeinstellungsobjektiv 1 abgebildet wird, in ein elektrisches Bildsignal, mit 7 ist ein Vorverstärker zur Verstärkung des elektrischen Bildsignals vom Bildsensorelement 6 auf einen vorbestimmten Pegel bezeichnet, und mit 8 ist eine Verarbeitungsschaltung bezeichnet, die das vom Vorverstärker 7 ausgegebene Videosignal einem vorbestimmten Prozeß wie beispielsweise einer Gammakorrektur, einem Austastprozeß und einer Synchronisationssignaladdition unterwirft zur Erzielung eines Standard-Fernsehsignals, das an einem Videoausgangsanschluß bereitgestellt wird. Das von der Verarbeitungsschaltung 8 bereitgestellte Fernsehsignal wird einem (nicht gezeigten) Videorecorder oder einem (nicht gezeigten) Monitor mit einem elektronischen Sucher zugeführt.
- Mit 9 ist eine Iris-Blenden-Steuerschaltung bezeichnet, die das Videosignal vom Vorverstärker 7 zur automatischen Steuerung des Iris-Blenden-Antriebsmessers 11 durch die Iris-Blenden-Antriebsschaltung 10 zur Steuerung des Blendenwerts der Iris-Blende 4, wodurch ein konstanter Videosignalpegel bewirkt wird.
- Mit 16 ist ein Bandpassfilter bezeichnet zum Herausfiltern einer zur Scharfeinstellung erforderlichen Hochfrequenzkomponente aus dem Videosignal des Vorverstärkers 7. Mit 17 ist eine Torschaltung bezeichnet zum gesteuerten Durchlassen des Ausgangssignals des Bandpassfilters 16, so daß lediglich ein Signal entsprechend einem vorbestimmten Bereich auf dem Bildsensorschirm durchgelassen wird. Im einzelnen erzeugt die Torschaltung 17 einen Torpuls in Abhängigkeit von einem Befehl einer nachstehend noch beschriebenen Systemsteuerschaltung 22. In Abhängigkeit von dem Torpuls wird lediglich das Signal entsprechend einem vorbestimmten Bereich im Videosignal für ein Teil- bzw. Halbbild durchgelassen, wobei ein Durchlaßbereich zum Herausziehen einer Hochfrequenzkomponente, d. h. eines Scharfeinstellungs-Erfassungsbereichs zur Scharfeinstellungs-Erfassung auf eine vorgegebene Lage auf dem Bildsensorschirm eingestellt wird.
- Mit 18 ist eine Spitzenwert-Halteschaltung bezeichnet zum Ermitteln und Halten eines Spitzenwerts der Hochfrequenzkomponente in einem Halbbild des Videosignals entsprechend dem mittels der Torschaltung 17 herausgegriffenen Scharfeinstellungs-Erfassungsbereich.
- Mit 19 ist ein Scharfeinstellungs-Codierer bezeichnet zur Erfassung einer Position des Scharfeinstellungsobjektivs 1, mit 20 ist ein Zoom-Codierer bezeichnet zur Erfassung einer variablen Scharfeinstellungs-Entfernungsinformation durch die Zoom-Objektive 2 und 3, und mit 21 ist ein Iris- Blenden-Codierer bezeichnet zur Erfassung des Blendenwerts der Iris-Blende 4.
- Mit 22 ist eine Systemsteuerschaltung bezeichnet zur Steuerung des gesamten Systems. Die Systemsteuerschaltung 22 basiert auf einem Mikrocomputer, der beispielsweise intern einen Eingangs-/Ausgangsanschluß, einen A/D-Wandler, einen Festwertspeicher (ROM) und einen Schreib-/Lesespeicher (RAM) aufweist, wobei diese Teile nicht gezeigt sind.
- Die Systemsteuerschaltung 22 nimmt das Ausgangssignal der Spitzenwert-Halteschaltung 18 auf und vergleicht dieses für jedes Halbbild und bewirkt eine als Berganstiegs-Steuerung bezeichnete Steuerung durch Zuführen von Steuerungssignalen bezüglich der Drehrichtung, der Drehzahl, des Startens und Stoppens der Drehung, usw. zur Scharfeinstellungsmotor- Antriebsschaltung 14 zum Antrieb des Scharfeinstellungsobjektivs 1 in einer Richtung zur Vergrößerung des Spitzenwerts.
- Die Antriebsgeschwindigkeit des Scharfeinstellungsobjektivs 1 zu diesem Zeitpunkt ist ferner gemäß dem Pegel und dem Grad der Änderung im Spitzenwert gesteuert. Somit erfolgt eine Steuerung entsprechend dem Grad der Scharfeinstellung, wobei die Antriebsgeschwindigkeit höher ist bei einer großen Unschärfeposition, die erheblich vom Scharfeinstellpunkt abweicht, und bei Annäherung an den Scharfeinstellpunkt vermindert ist.
- Die Systemsteuerschaltung 22 berechnet ferner die Bildtiefe aus der vom Zoom-Codierer 20 erhaltenen Scharfeinstellungs- Entfernungsinformation des Zoom-Objektivs und der vom Iris- Blenden-Codierer 21 erhaltenen Iris-Blendenwert- Information, und steuert die Geschwindigkeit zum Antrieb des Scharfeinstellungsobjektivs 1 oder der Größe des durch die Torschaltung 17 gebildeten Scharfeinstellungs- Erfassungsbereichs.
- Ferner bewirkt die Systemsteuerschaltung 22 eine Objektivsteuerung im Weit-Makro-Scharfeinstellungsbereich als ein Merkmal der Erfindung, das nachstehend noch beschrieben wird.
- Wird aus dem Ausgangssignal des Zoom-Codierers 20 ermittelt, daß sich die Zoom-Objektive 2 und 3 im Weit- Makro-Scharfeinstellungsbereich befinden, dann wird der Scharfeinstellungsmotor 15 durch die Steuerung der Scharfeinstellungsmotor-Antriebsschaltung 14 angetrieben, wodurch das Scharfeinstellungsobjektiv 1 erzwungenermaßen in eine vorbestimmte Lage gebracht wird.
- Dieser Steuerungsablauf wird nachstehend unter Bezugnahme auf das Ablaufdiagramm von Fig. 2 beschrieben.
- Bezüglich Fig. 2 wird beim Starten der Steuerung Schritt S1 durchgeführt, in welchem die jeweiligen Positionen der Zoom-Objektive 2 und 3, d. h. die Brennweite aus dem Ausgangssignal des Zoom-Codierers 20 ermittelt wird, und in Schritt S2 wird eine Überprüfung durchgeführt, ob sich die Zoom-Objektive 2 und 3 in einem normalen Scharfeinstellungsbereich, d. h. in einem ersten Scharfeinstellungsbereich oder in einem Weit-Makro- Scharfeinstellungsbereich, d. h. in einem zweiten Scharfeinstellungsbereich befinden.
- Befindet sich die Stellung der Zoom-Objektive nicht in dem Weit-Makro-Scharfeinstellungsbereich, jedoch in dem normalen Scharfeinstellungsbereich, dann wird in Schritt S4 eine Überprüfung durchgeführt, ob eine automatische Scharfeinstellung durchgeführt wird. Wird eine automatische Scharfeinstellung durchgeführt, dann geht der Ablauf zu Schritt S6 zur Fotoscharfeinstellungssteuerung über, d. h. zu einer Berganstiegssteuerung des Scharfeinstellungs- Objektivs 1 gemäß den Änderungen im Spitzenwert der Hochfrequenzkomponente für jedes Halbbild.
- Nach dieser Fotoscharfeinstellungssteuerung wird in Schritt S9 eine Überprüfung durchgeführt, ob die Energieversorgung ausgeschaltet ist. Ist die Energieversorgung ausgeschaltet, dann wird die Steuerung beendet. Ist die Energieversorgung nicht ausgeschaltet, dann geht der Ablauf zurück zu Schritt S1 und wird insgesamt wiederholt.
- Wird in Schritt S4 ermittelt, daß sich das System noch nicht in einem automatischen Scharfeinstellungszustand, sondern in einem manuellen Scharteinstellungszustand befindet, dann ist der Betrieb des Scharfeinstellungsmotors unnötig und dieser wird daher in Schritt S8 angehalten. Der Ablauf wird sodann beendet, falls im nachfolgenden Schritt S9 ermittelt wird, daß die Energieversorgung ausgeschaltet ist.
- Ist die Energieversorgung nicht ausgeschaltet, dann geht das Programm zu Schritt S1 zurück zur Wiederholung des vorstehend beschriebenen Ablaufs.
- Wird in Schritt S2 ermittelt, daß sich die Zoom-Objektive 2 und 3 nicht in dem Weit-Makro-Scharfeinstellungsbereich befinden, dann geht der Ablauf zu Schritt S3 über, in welchem die Scharfeinstellungsmotor-Antriebsschaltung 14 gesteuert wird zur Ansteuerung des Scharfeinstellungsmotors 15 in der Weise, daß das Scharfeinstellungsobjektiv 1 in eine vorbestimmte Lage gebracht wird, d. h. in die Unendlich-Einstellung bei diesem Ausführungsbeispiel.
- Gleichzeitig ermittelt in Schritt S5 der Scharfeinstellungs-Codierer 19 die Stellung des Scharf einstellungsobjektivs 1 und in Schritt S7 wird eine Überprüfung durchgeführt, ob sich das Scharfeinstellungsobjektiv 1 in der vorbestimmten Lage, d. h. in der Unendlich-Einstellung, befindet. Befindet sich das Scharfeinstellungsobjektiv 1 nicht in der Unendlich- Einstellung, dann geht der Ablauf zu Schritt S3 zurück, um das Scharfeinstellungsobjektiv 1 durch fortgesetzte Steuerung und Ansteuerung des Scharfeinstellungsmotors 15 in die Unendlich-Einstellung zu bringen.
- Wird in Schritt S7 ermittelt, daß sich das Scharfeinstellungsobjektiv in der Unendlich-Einstellung befindet, dann geht der Ablauf zu Schritt S8 zum Anhalten des Scharfeinstellungsmotors 15 über, und im nachfolgenden Schritt S9 wird eine Überprüfung durchgeführt, ob die Energieversorgung ausgeschaltet ist. Ist die Energieversorgung ausgeschaltet, dann wird hierdurch der Steuerungsablauf beendet.
- Ist die Energieversorgung nicht ausgeschaltet, dann geht der Ablauf zurück zu Schritt S1 und wird wiederholt.
- Im Rahmen des vorstehend beschriebenen Ablaufs wird das Scharfeinstellungsobjektiv erzwungenermaßen zur Unendlich- Einstellung bewegt, wenn die Zoom-Objektive 2 und 3 in den Weit-Makro-Scharfeinstellungsbereich eintreten. Somit wird das Scharfeinstellungsobjektiv 1 im Weit-Makro- Scharfeinstellungsbereich für die gesamte Zeit in der festgelegten Stellung gehalten. Somit kann ein festgelegter Brennweitenbereich im Weit-Makro-Scharfeinstellungsbereich zu jeder Zeit gewährleistet werden.
- Da ferner die Halteposition des Scharfeinstellungsobjektivs auf die Unendlich-Einstellung festgelegt ist, kann eine verläßliche Scharfeinstellung von der Position unmittelbar vor dem Objektiv bis zur Unendlich-Einstellung erzielt werden, die ein befriedigendes Fotografieren im Weit-Makro- Scharfeinstellungsbereich ohne Veränderung der Bildvergrößerung oder einer Abweichung von der Scharfeinstellposition erlaubt.
- In Systemen gemäß dem Stand der Technik wird das Scharfeinstellungsobjektiv in seiner Position festgehalten, wenn es in den Weit-Makro-Scharfeinstellungsbereich eintritt. Es ist daher unmöglich, eine Steuerung der Fotoscharfeinstellung von der unmittelbaren Objektivfront zur Unendlich-Einstellung in Abhängigkeit von der Lage des Scharfeinstellungsobjektivs durchzuführen und es ist bezüglich einer größeren Tiefenschärfe auf der Weit- Endeinstellung unmöglich, eine sehr präzise Fotoscharfeinstellungssteuerung zu erzielen. Mit der gesamten Anordnung gemäß der Erfindung kann eine verläßliche Fotoscharfeinstellungssteuerung über den gesamten Scharfeinstellungsbereich erreicht werden.
- Da ferner das Scharfeinstellungsobjektiv 1 an einer Stelle im Weit-Makro-Scharfeinstellungsbereich festgelegt ist, gibt es keine Möglichkeiten für Veränderungen in der Scharfeinstellungsobjektivposition, für Verwackelungen oder für Änderungen in der Vergrößerung zum Zeitpunkt einer Weit-Makro-Fotografie.
- Ferner wird bei manueller Scharfeinstellung der Scharfeinstellungsmotor 15 in zuverlässiger Weise angehalten, wodurch eine Verschwendung von Energie vermieden wird.
- Desweiteren wird gemäß diesem Ausführungsbeispiel das Scharfeinstellungsobjektiv 1 zwangsweise zur Unendlich- Einstellung bewegt zur Bildung des größtmöglichen Fotoscharfeinstellungs-Steuerungsbereichs, wenn der Weit- Makro-Scharfeinstellungsbereich zur Anwendung kommt. Im Hinblick auf eine vergrößerte Tiefenschärfe ist es jedoch nicht erforderlich, das Scharfeinstellungsobjektiv zur Unendlich-Einstellung zu bringen, jedoch zu einer Stellung auf der Makroseite der Unendlich-Einstellung, so lange die Scharfeinstellungsgenauigkeit nicht wesentlich verschlechtert wird und eine ausreichende Genauigkeit gewährleistet ist.
- Mit diesen Maßnahmen wird eine Verminderung der für die Bewegung des Scharfeinstellungsobjektivs 1 erforderlichen Zeit erzielt.
- Wie vorstehend beschrieben, kann mit dem Objektivsteuersystem gemäß der Erfindung zum Zeitpunkt einer Weit- Makro-Fotografie die scharfeinstellbare Objektentfernung zu diesem Zeitpunkt durch zwangsweises Anhalten des Scharfeinstellungsobjektivs 1 an einer vorbestimmten Stelle verändert werden. Mit dieser Maßnahme können Änderungen in der Bildvergrößerung verhindert werden, kann eine verläßlich Scharfeinstellung von der unmittelbaren Objektivfront zur Unendlich-Einstellung und ein befriedigendes Fotografieren im Weit-Makro-Scharfeinstellungsbereich erzielt werden.
- Ferner tritt keine Verschwendung von Energie durch unnötiges Betätigen des Scharfeinstellungsmotors 15 auf. Das System ist somit insbesondere verwendbar in tragbaren Videokameras oder integral aufgebauten Kamera- Videorecordern.
- Nachstehend wird nun ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Wird bei diesem Ausführungsbeispiel ein Scharfeinstellvorgang im Weit-Makro-Scharfeinstellungsbereich durchgeführt unmittelbar vor der Einstellung der Weit-Makro-Autofokus-Betriebsart, dann wird der Scharfeinstellungsmotor 15 bei der Scharfeinsteliposition angehalten, falls sich das Scharfeinstellungsobjektiv 1 im Scharfeinstellungszustand befindet, und falls sich das Scharfeinstellungsobjektiv 1 außerhalb des Scharfeinstellungszustands befindet, dann wird der Scharfeinstellungsmotor 15 in der Bewegungsrichtung für eine vorbestimmte Zeitdauer angetrieben, bevor er angehalten wird, wodurch die Sicherheit und das Antwort-Verhalten bei der Wiederaufnahme einer normalen Autofokus-Betriebsart verbessert wird.
- Fig. 3 ist eine schematische Darstellung des Objektivsteuersystems gemäß der Erfindung, wie sie bei einer Videokamera angewendet wird.
- Unter Bezugnahme auf diese Figur bezeichnet 101 ein Objektiv bzw. ein Fotografielinsensystem einschließlich einer Scharfeinstellinsengruppe 101a mit einer vorderen Linse zur Fotoscharfeinstellungssteuerung oder Scharfeinstellung, einer Zoom-Linsengruppe 101b zur Bewirkung einer Scharfeinstellung im Weit-Makro- Scharfeinstellungsbereich, und eine Linsengruppe 101c eines Korrektursystems (wobei diese Linsengruppen nachstehend jeweils als Scharfeinstellungsobjektiv, Zoom-Objektiv und Korrekturobjektiv bezeichnet werden).
- Das Scharfeinstellungsobjektiv 101A umfaßt einen sogenannten Tele-Makro-Scharfeinstellungsbereich (von 0,6 bis 1,2 mm), der eine Erweiterung des Antriebsbereichs zur Makroseite darstellt. In diesem Tele-Makro-Scharfeinstellungsbereich ist eine automatische Scharfeinstellung möglich wie im normalen Scharfeinstellungsbereich.
- Das Scharfeinstellungsobjektiv 101A wird in gesteuerter Weise mittels einer Scharfeinstellungsmotor-Ansteuerungsschaltung 109 und einem Scharfeinstellungsmotor 110 angetrieben. Das Zoom-Objektiv 101b wird in gesteuerter Weise mittels einer Zoom-Motor-Ansteuerungsschaltung 111 und einem Zoom-Motor 112 angetrieben. Mit 102 ist eine Iris-Blende zur Steuerung des Betrags des einfallenden Lichts bezeichnet. Die Iris-Blende 102 wird in gesteuerter Weise mittels einer Iris-Blenden-Ansteuerungsschaltung 107 und einem ig-Messer 108 angetrieben. Mit 103 ist ein Bildsensorelement bezeichnet, beispielsweise eine Ladungskopplungseinheit CCD, zum fotoelektrischen Umwandeln eines auf der Bildempfangsoberfläche fokussierten Objektbilds in ein elektrisches Bildsignal, mit 104 ist ein Vorverstärker bezeichnet zur Verstärkung des vom Bildsensorelement 103 ausgegebenen Bildsignals auf einen vorbestimmten Pegel, und mit 105 ist eine Verarbeitungsschaltung bezeichnet, die das vom Vorverstärker 104 ausgegebene Videosignal einem Prozeß, wie beispielsweise einer Gammakorrektur, einem Austastprozeß und einer Synchronisationssignaladdition unterwirft zur Erzielung eines Standard-Fernsehsignals, das an einem Videoausgangsanschluß zur Verfügung gestellt wird. Das von der Verarbeitungsschaltung 105 ausgegebene Fernsehsignal wird einem (nicht gezeigten) Videorecorder oder einem (nicht gezeigten) Sucher zugeführt.
- Mit 106 ist eine Iris-Blenden-Steuerschaltung bezeichnet, die das Videosignal vom Vorverstärker 104 empfängt und eine automatische Steuerung des ig-Messers 108 durch die Iris- Blenden-Ansteuerungsschaltung 107 bewirkt zur Steuerung des Blendenwerts der Iris-Blende 102 zur Bereitstellung eines konstanten Videosignalpegels.
- Mit 113 ist ein Bandpassfilter (BPF) bezeichnet zum Herausnehmen einer für die Scharfeinstellungsermittlung erforderlichen Hochfrequenzkomponente aus dem vom Vorverstärker 104 ausgegebenen Videosignal. Mit 114 ist eine Unschärfeweite-Erfassungsschaltung zur Erfassung der Unschärfeweite eines Objektbilds (d. h. der Weite des Kantenbereichs des Objektbilds) aus dem Videosignal vorgesehen. Dabei wird die Eigenschaft, daß sich die Unschärfeweite des Objekts vermindert, wenn eine Annäherung an den Scharfeinstellungszustand erfolgt, für die Scharfeinstellungserfassung verwendet. Ein Verfahren zur Scharfeinstellungserfassung durch die Unschärfeweite- Erfassungsschaltung 114 ist bekannt und beispielsweise in der japanischen Offenlegungsschrift Nr. 62-193616 offenbart, so daß hier keine detaillierte Beschreibung erfolgt.
- Mit 115 ist eine Torschaltung bezeichnet zum gesteuerten Durchlassen des Ausgangssignals der Unschärfeweite Erfassungsschaltung 114 und zum Durchlassen lediglich eines Signals entsprechend einem vorbestimmten Bereich auf dem Bildsensorschirm. Im einzelnen läßt das Bandpassfilter 113 lediglich ein Signal durch entsprechend einem vorbestimmten Bereich im Videosignal für ein Halbbild unter Steuerung durch einen von einer Logiksteuerschaltung 121, die nachstehend noch beschrieben wird, zugeführten Torpuls, wobei der Durchlaßbereich zum Herausgreifen einer Hochfrequenzkomponente, d. h. des Scharfeinstellungs- Erfassungsbereichs zur Bewirkung einer Scharfeinstellungs- Erfassung, an einer vorbestimmten Stelle auf dem Bildsensorschirm eingestellt werden kann. Mit 116 ist eine Spitzenwert-Erfassungsschaltung bezeichnet zur Erfassung horizontaler und vertikaler Positionen auf dem Bildsensorschirm eines Spitzenwerts der Hochfrequenzkomponente im Videosignal entsprechend dem durch die Torschaltung 115 herausgegriffenen Scharfeinstellungs-Erfassungsbereich. Die Spitzenwert-Erfassungsschaltung 116 erfaßt im einzelnen einen Block aus einer Vielzahl von Blöcken, in welche der Scharfeinstellungs-Erfassungsbereich in horizontaler und vertikaler Richtung unterteilt ist, als Position eines in einem Halbbild ermittelten Spitzenwerts, und bestimmt horizontale und vertikale Koordinaten des ermittelten Blocks.
- Mit 117 ist eine Objektivbetätigungs-Eingangseinheit bezeichnet zum Einlesen unterschiedlicher Steuerungsabläufe betreffend das Objektiv, wie beispielsweise ein Zoom- Betrieb, eine Umschaltung der Autofokus-Betriebsart, eine Ein- und Ausschaltung der Weit-Makro-Autofokuseinstellung und eine Hochgeschwindigkeits-Verschlußeinstellung. Mit 118 ist ein Scharfeinstellungscodierer zur Erfassung der Position des Scharfeinstellungsobjektivs 101a bezeichnet, mit 119 ist ein Zoom-Codierer zur Erfassung der variablen Brennweiteninformation durch das Zoom-Objektiv 101b bezeichnet und mit 120 ist ein Iris-Blenden-Codierer zur Erfassung des Blendenwerts der Iris-Blende 102 bezeichnet. Die erfaßte Information wird der Logiksteuerschaltung 121 zugeführt.
- Die Logiksteuerschaltung 121 steuert das gesamte System. Sie ist beispielsweise aufgebaut mit einem Mikrocomputer, der intern einen Ein-/Ausgangsanschluß, einen A/D-Wandler, einen Festwertspeicher (ROM) und einen Schreib-/Lesespeicher (RAM) aufweist (wobei diese Teile nicht gezeigt sind). Die Logiksteuerschaltung 121 nimmt den Spitzenwert in der Hochfrequenzkomponente eines Halbbilds auf der Basis des Ausgangssignals des Bandpassfilters 113 und der Spitzenwert-Erfassungsschaltung 116 auf, sowie die Spitzenwertpositionskoordinaten, die Unschärfeweiteninformation der Unschärfeweite-Erfassungsschaltung 114 und die erfaßte Information der einzelnen Codierer und führt Berechnungen auf der Basis dieser Daten gemäß einem vorbestimmten Algorithinus durch. Aus diesen zeitsequentiellen Änderungen wird eine Verfolgung des Objekts erreicht, d. h. die Einstellung der Position, der Größe der Bewegungsrichtung und der Bewegungsgeschwindigkeit in Abhängigkeit vom Scharfeinstellungs- Erfassungsbereich auf dem Bildsensorschirm.
- Ferner wird die Richtung und die Geschwindigkeit der Bewegung des Scharfeinstellungsobjektivs 101A berechnet.
- Im einzelnen erfaßt die Logiksteuerschaltung 121 die Bewegung des Objekts für jedes Halbbild gemäß dem Spitzenwert der Hochfrequenzkomponente eines Halbbilds, wie er vom Bandpassfilter 113 ausgegeben wird, und den Koordinaten der Spitzenwertposition und der Ein-/Aussteuerungen der Torschaltung 115 durch Zuführung eines Torpulses zur Einstellung eines Scharfeinstellungs- Erfassungsbereichs an einer Stelle in der Mitte der veränderlichen Position des Spitzenwerts oder der Objektposition, wobei lediglich ein Videosignalteil entsprechend dem Scharfeinstellungs-Erfassungsbereich durchgelassen wird.
- Ferner bewirkt die Logiksteuerschaltung 121 eine Fotoscharfeinstellungssteuerung oder Scharfeinstellung durch Bewirkung einer Scharfeinstellungserfassung bezüglich des Objekts gemäß dem Videosignal entsprechend dem vorstehend angegebenen Scharfeinstellungs-Erfassungsbereich. Im einzelnen nimmt die Logiksteuerschaltung 121 die von der Unschärfeweite-Erfassungsschaltung 114 bereitgestellte Unschärfeweiten-Information sowie die vom Bandpassfilter 113 zugeführte Hochfrequenz-Spitzenwertinformation auf und steuert die Scharfeinstellungs- Ansteuerungsschaltung 108 durch Zufuhr von Steuerungssignalen bezüglich der Drehrichtung, der Drehzahl, des Beginns oder Anhaltens der Drehung, usw. des scharfeinstellungsmotors 110 zur Schaltung entsprechend den Änderungen in der zeitsequentiellen Information, wobei das vordere Scharfeinstellungsobjektiv 101 derart angetrieben wird, daß die Unschärfeweite und der Spitzenwert der Hochfrequenzkomponente in einem Halbbild jeweils entsprechend ein Minimum bzw. ein Maximum werden. Ferner wird in der Weit-Makro-Autofokus-Betriebsart im Weit-Makro- Scharfeinstellungsbereich das Zoom-Objektiv 101B zur Scharfeinstellung angetrieben in Abhängigkeit von der Unschärfeweite und der Hochfreguenzkomponenten-Spitzenwertinformation entsprechend dem Scharfeinstellungsgrad.
- Bei diesen Abläufen steuert die Logiksteuerschaltung 121 die Größe, den Bewegungsbereich und das Bewegungsantwort- Verhalten des Scharfeinstellungs-Erfassungsbereichs.
- In diesem Fall wird eine Scharfeinstellung durchgeführt, während das bewegliche Objekt kontinuierlich verfolgt wird.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung dienen das Unschärfeweiten-Signal der Unschärfeweiten-Erfassungsschaltung 114 und der Spitzenwert der vom Bandpassfilter 113 abgegebenen Hochfrequenzkomponente der Scharfeinstellungsermittlung aus den nachfolgenden Gründen.
- Die Unschärfeweite wird klein bei einer Annäherung an den Scharfeinstellungspunkt und nimmt ein Minimum im Scharfeinstellungspunkt an, wobei sie nicht durch den Kontrast des Objekts beeinflußt wird. Somit ermöglicht die Unschärfeweiteninformation die Erzielung einer hohen Scharfeinstellungsgenauigkeit. Nachteilig ist jedoch hierbei, daß der entsprechende Dynamikbereich schmal ist und eine ausreichende Erfassungsgenauigkeit nicht erzielt werden kann, falls eine große Abweichung vom Scharfeinstellungspunkt vorliegt.
- Die Hochfrequenzkomponente weist demgegenüber einen weiten Dynamikbereich auf und erlaubt ein Ausgangssignal entsprechend dem Grad der Scharfeinstellung, das auch bei einer großen Abweichung vom Scharfeinstellungspunkt erzielt werden kann. Hierbei ist jedoch nachteilig, daß die erreichbare Genauigkeit der Scharfeinstellung nicht so hoch ist wie bei der Unschärfeweiteninformation.
- Somit werden sowohl die Unschärfeweite als auch die Hochfrequenzkomponente jeweils in Verbindung miteinander verwendet zur Erzielung eines Scharfeinstellungs- Erfassungssystems, das einen weiten Dynamikbereich umfaßt und eine hohe Erfassungsgenauigkeit in der Nähe des Scharfeinstellungspunkts ermöglicht.
- Nachstehend wird nun der automatische Scharfeinstellungvorgang, der ein Kernpunkt des Objektivsteuersytems gemäß der vorliegenden Erfindung ist, unter Bezugnahme auf das Ablaufdiagramm von Fig. 4 beschrieben.
- Wird die Objektivsteuerung durch die Logiksteuerschaltung 121 gemäß Fig. 4 gestartet, dann wird Schritt S1 durchgeführt, in welchem überprüft wird, ob eine automatische Scharfeinstellungs-Betriebsart in der Weit- Mikro-Fotografie (nachstehend als Weit-Mikro-Autofokus- Betriebsart bezeichnet) eingestellt ist. Diese Überprüfung wird durchgeführt durch eine Objektivbetätigungs- Eingabeeinheit mittels einer Überprüfung, ob ein Weit- Mikro-Autofokus-Startsignal vorliegt. Schritt S11 betrifft einen Ablauf zur Erfassung des Weit-Mikro-Autofokus-Signals bezüglich unterschiedlicher Objektivbetätigungs-Eingangssignale. Wird in Schritt S11 ermittelt, daß kein Weit- Mikro-Autofokus-Startsignal vorliegt, wodurch das Fotografieren im normalen Scharfeinstellungsbereich angegeben ist, dann geht der Ablauf bzw. das Programm zu Schritt S12 über, in dem eine normale Scharfeinstellungssteuerung durchgeführt wird durch Ansteuern des vorderen Scharfeinstellungsobjektivs 101A (nachstehend als normale Autofokus-Betriebsart bezeichnet).
- Zur Einstellung der Weit-Makro-Autofokus-Betriebsart wird eine nicht gezeigte Betätigungseinheit zur automatischen Bewegung des Zoom-Objektivs 101B in den Weit-Makro- Scharfeinstellungsbereich betätigt.
- Wird in Schritt S11 festgestellt, daß die Weit-Makro- Autofokus-Betriebsart eingestellt ist und daß ein Weit- Makro-Autofokus-Startsignal vorliegt, dann geht der Ablauf zu Schritt S13 über. Somit liegt die Weit-Makro-Autofokus- Betriebsart vor, die eine Steuerungsbetriebsart darstellt, zur Scharfeinstellung mittels der Betätigung des Zoom- Objektivs, und eine Initialisierung in der Weit-Makro- Autofokus-Betriebsart wird bewirkt. Diese Initialisierung ist ein wichtiger Teil der Erfindung und wird nachstehend noch im einzelnen beschrieben.
- Nachdem die Initialisierung in Schritt S13 beendet ist, geht der Ablauf zu Schritt S14 der Weit-Makro-Autofokus- Steuerung über. Diese Steuerung erlaubt einen tatsächlichen 30 Scharfeinstellungsbetrieb ohne Verwendung des Scharfeinstellungsobjektivs 101A, jedoch durch eine Ansteuerung des Zoom-Objektivs 101B.
- Im nachfolgenden Schritt S15 führt die Objektivbetätigungs- Eingabeeinheit 117 eine Überprüfung durch, ob der Weit- Makro-Autofokus-Betrieb durch eine Überprüfung beendet werden soll, wenn ein Weit-Makro-Autofokus-Betriebsbeendigungsbefehl vorliegt. Wird das Vorliegen eines Weit- Makro-Autofokus-Betriebsbeendigungsbefehls ermittelt, dann geht der Ablauf zu Schritt S16 zu einer Weit-Makro- Autofokus-Nachbehandlung über. In anderen Fällen geht der Ablauf zu Schritt S14 einer Weit-Makro-Autofokus-Steuerung über zur Fortsetzung des Weit-Makro-Autofokus-Betriebs.
- In Schritt S16 der Weit-Makro-Autofokus-Nachbehandlung wird erzwungenermaßen das Zoom-Objektiv 101B vom Weit-Makro- Scharfeinstellungsbereich zum normalen Scharfeinstellungsbereich gebracht, und der Steuerungsablauf kehrt zu Schritt S11 zur Erfassung des Vorliegens eines Weit-Makro- Autofokus-Startsignals zurück und ist in Bereitschaft für den nächsten Weit-Makro-Autofokus-Betrieb.
- Nachstehend wird nun der Steuerungsablauf der Initialisierung der Weit-Makro-Autofokus-Betriebsart als Kernpunkt der Erfindung gemäß Fig. 4 im einzelnen unter Bezugnahme auf das Ablaufdiagramm von Fig. 5 beschrieben.
- Wird der in Fig. 4 gezeigte Schritt S13 der Weit-Makro- Autofokus-Initialisierung nach einer Erfassung der Weit- Makro-Autofokus-Betriebsart in Schritt S11 durch ein Weit- Makro-Autofokus-Startsignal erreicht, dann wird die Position des vorderen Scharfeinstellungsobjektivs 101A unmittelbar durch den Scharfeinstellungscodierer 118 gemäß Schritt S131 in Fig. 5 erfaßt. Wird dabei ermittelt, daß sich das vordere Scharfeinstellungsobjektiv 101A im sogenannten Tele-Makro-Scharfeinstellungsbereich von 0,6 bis 1,2 mm (nachstehend als Tele-Makro-Scharfeinstellungsbereich bezeichnet) befindet, dann geht der Ablauf zu Schritt S136 für die Bewegung des vorderen Scharfeinstellungsobjektivs über. Wird ermittelt, daß sich das Scharfeinstellungsobjektiv 101A nicht im Tele-Makro- Scharfeinstellungsbereich von 0,6 bis 1,2, jedoch im normalen Scharfeinstellungsbereich von 1,2 m bis zur Unendlich-Einstellung befindet, dann geht der Ablauf zu Schritt S132 der Scharfeinstellungsermittlung über.
- Geht der Steuerungsablauf ohne Erfassung, daß sich das vordere Scharfeinstellungsobjektiv 101A im Tele-Makro- Bereich bzw. -Scharfeinstellungsbereich gemäß Schritt S131 befindet, dann wird eine Überprüfung zu Beginn des Weit- Makro-Autofokus-Betriebs durchgeführt, ob ein Scharfeinstellungszustand im normalen Autofokus-Betrieb vorliegt. Wird der Scharfeinstellungszustand ermittelt, dann geht der Ablauf zu Schritt S134 über zum Anhalten des Scharfeinstellungsmotors 110 und dem damit verbundenen Anhalten des vorderen Scharfeinstellungsobjektivs 101A.
- Wird der normale automatische Scharfeinstellungszustand nicht zu Beginn des Weit-Makro-Autofokus-Betriebs in Schritt S132 ermittelt, dann geht der Ablauf zu Schritt S133 über zur Bewegung des Scharfeinstellungsobjektivs 101A während einer vorbestimmten Zeitdauer oder für eine vorbestimmte Entfernung in der Richtung, in der das Scharfeinstellungsobjektiv 101A bewegt wird. In Schritt S134 wird sodann das Scharfeinstellungsobjektiv 101A angehalten.
- Wird in Schritt S131 ermittelt, daß sich das Scharfeinstellungsobjektiv 101A im Tele-Makro-Scharfeinstellungsbereich befindet, dann geht der Ablauf zu Schritt S136 zur Bewegung des Scharfeinstellungsobjektivs 101A mit der größtmöglichen Geschwindigkeit in Richtung der Unendlich-Einstellung, bis die Makro-Endstellung von 1,2 m im normalen Scharfeinstellungsbereich erreicht ist. Im nachfolgenden Schritt S137 wird eine Überprüfung durchgeführt, ob das Scharfeinstellungsobjektiv 101A bei der Scharfeinstellungsposition von 1,2 m angelangt ist. Ist die Antwort der Entscheidung JA, dann geht der Ablauf zu Schritt S134 über zum Anhalten des Scharfeinstellungsmotors 110, wodurch ebenfalls das Scharfeinstellungsobjektiv 101A angehalten wird. Nach dem Anhalten des Scharfeinstellungsobjektivs 101A zur Erzielung einer Beendigung des Initialisierungsbetriebs des Scharfeinstellungsobjektivs zum Zeitpunkt des Beginns des vorstehend genannten Weit-Makro-Autofokus-Betriebs, geht der Ablauf zu Schritt S135 über zur Einstellung des Zoom- Objektivs 101B auf eine Anfangsposition im Weit-Makro- Scharfeinstellungsbereich, wodurch eine Beendigung der Initialisierung des Weit-Makro-Autofokus-Betriebs und eine Rückkehr des Ablaufs zu Schritt S14 im Ablaufdiagramm von Fig. 4 bewirkt wird.
- Wie vorstehend gezeigt ist, werden verschiedene Betriebsabläufe in Abhängigkeit davon durchgeführt, ob sich das vordere Scharfeinstellungsobjektiv 101A im Tele-Makro- Scharfeinstellungsbereich zum Zeitpunkt des Starts des Weit-Makro-Autofokus-Betriebs befindet. Die Gründe hierfür werden nachstehend beschrieben.
- Befindet sich das vordere Scharfeinstellungsobjektiv 101A im Tele-Makro-Scharfeinstellungsbereich zum Zeitpunkt des Beginns des Weit-Makro-Autofokus-Betriebs, dann wird das Objekt nicht im üblichen Weit-Makro-Scharfeinstellungsbereich fokussiert, und das Scharfeinstellungsobjektiv 101A wird somit mit der größtmöglichen Geschwindigkeit zur 1,2 m Scharfeinstellungsposition im normalen Scharfeinstellungsbereich angetrieben. Diese Maßnahme wird durchgeführt zur Verhinderung einer vollständigen Unfähigkeit der Scharfeinstellung auf ein entferntes Objekt während des Scharfeinstellungsbetriebs im Weit-Makro-Scharfeinstellungsbereich, wobei sich das Scharfeinstellungsobjektiv 101A im Tele-Makro-Scharfeinstellungsbereich befindet.
- Bei einem automatischen Scharfeinstellungssystem und der automatischen Scharfeinstellung im sogenannten Tele-Makro- Scharfeinstellungsbereich, in welchem die für eine Scharfeinstellung des vorderen Scharfeinstellungsobjektivs 101A geeignet Objektentfernung im Bereich von 0,6 m bis zur Unendlich-Einstellung verläuft, und bei einer Weit-Makro- Autofokus-Einstellung, tritt die Möglichkeit einer perfekten Unfähigkeit zur Scharfeinstellung in Abhängigkeit von fotografischen Bedingungen auch in einem fotografischen Zustand auf, der eigentlich eine Scharfeinstellung erlaubt. In dem Falle, daß sich das vordere Scharfeinstellungsobjektiv 101A im Tele-Makro-Scharfeinstellungsbereich für eine automatische Tele-Makro-Scharfeinstellung befindet, tritt daß Phänomen der perfekten Unfähigkeit zur Scharfeinstellung auf ein entferntes Objekt auf.
- Aus diesem Grund wird gemäß der vorliegenden Erfindung das vordere Scharfeinstellungsobjektiv 101A in erzwungenerweise zum normalen Scharfeinstellungsbereich vor Beginn einer Weit-Makro-Scharfeinstellung zurückgeführt. Folglich kann ein Bild, das nicht unbequem zu erkennen ist, erhalten werden, auch wenn ein entferntes Objekt mit einer Weit- Makro-Scharfeinstellung fotografiert wird ohne Berücksichtigung der Position des vorderen Scharfeinstellungsobjektivs 101A.
- Befindet sich demgegenüber das Scharfeinstellungsobjektiv 101A nicht im Tele-Makro-Scharfeinstellungsbereich zum Zeitpunkt des Beginns der Weit-Makro-Scharfeinstellung, dann erfolgt eine veränderliche Steuerung in Abhängigkeit vom Zustand der automatischen Scharfeinstellung. Befindet sich im einzelnen das Objekt im Scharfeinstellungszustand, dann ist eine Steuerung in hohem Maße möglich in der Nachbarschaft dieses Zustands, auch wenn die automatische Weit-Makro-Scharfeinstellung beendet ist. Somit wird das Objekt mit hoher Wahrscheinlichkeit in einer Richtung des Antriebs des Scharfeinstellungsobjektivs 101A zu Beginn der automatischen Weit-Makro-Scharfeinstellung gefunden.
- In entsprechender Weise wird der Zustand des Objekts bewertet durch Erfassen des Scharfeinstellungszustands in Schritt S132, und wird der Scharfeinstellungszustand ermittelt, dann wird der Scharfeinstellungsmotor 110 sofort angehalten, während in anderen Fällen, d. h. während des Scharfeinstellungsbetriebs, das Scharfeinstellungsobjektiv 101A gemäß einem vorbestimmten Umfang in der gegenwärtigen Bewegungsrichtung angetrieben wird, bevor der Scharfeinstellungsmotor 110 angehalten wird. Hierdurch wird die Wahrscheinlichkeit des Verlusts des Objekts zu Beginn der normalen automatischen Scharfeinstellung nachfolgend zum Ende der automatischen Weit-Makro-Scharfeinstellung vermindert und es wird die Anfangs-Antworteigenschaft des Systems verbessert.
- Während des Weit-Makro-Autofokus-Betriebs ist ferner die Position des vorderen Scharfeinstellungsobjektivs 101A unabhängig von der Scharfeinstellung, so daß sie daher während dieser Zeit zur Verminderung der Geräuschentwicklung und der Energieaufnahme durch einen Autofokus- Antrieb während des Weit-Makro-Fotografierbetriebs stationär gehalten wird.
- Wie vorstehend gezeigt wurde, wird gemäß der vorliegenden Erfindung der Scharfeinstellungsmotor 110 in geeigneter Weise gemäß dem Scharfeinstellungszustand zum Zeitpunkt des Beginns des Weit-Makro-Autofokus-Betriebs gesteuert, wodurch eine Verhinderung von Geräuschentwicklung und Energieverbrauch ermöglicht wird, der sonst aus dem Antrieb des Scharfeinstellungsobjektivs während des Weit-Makro- Autofokus-Betriebs resultiert hätte und wodurch eine Verbesserung der Anfangsantwortcharakteristik des normalen Autofokus-Betriebs erzielt wird.
- Gemäß dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel wird das Scharfeinstellungsobjektiv 101A angehalten oder in einem vorbestimmten Umfang in einer vorbestimmten Richtung vor dem Anhalten in Abhängigkeit vom Scharfeinstellungszustand zum Zeitpunkt des Beginns der Weit- Makro-Scharfeinstellung bewegt. Dieser Ablauf ist jedoch in keiner Weise beschränkend, und es ist ferner möglich, diese Steuerung während eines Weit-Makro-Autofokus-Betriebs durchzuführen.
- Während ferner gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel das Scharfeinstellungsobjektiv 101A im vorbestimmten Umfang in einer vorbestimmten Richtung vor dem Anhalten bewegt wird, falls bestimmt wird, daß kein Scharfeinstellungszustand zu Beginn der Weit-Makro- Scharfeinstellung vorliegt, ist diese Maßnahme nicht beschränkend. Beispielsweise ist es möglich, die Antriebsrichtung des Scharfeinstellungsmotors 110 zu speichern, wenn der Scharfeinstellungsbetrieb zum Zeitpunkt des Beginns der Weit-Makro-Scharfeinstellung vorliegt, und den Scharfeinstellungsmotor 110 mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit in der gespeicherten Richtung erneut zu starten.
- Wird bei einem derartigen Ablauf der Scharfeinstellungszustand ermittelt, dann wird eine normale Scharfeinstellung durchgeführt, wobei der Scharfeinstellungsmotor 110 nicht angetrieben, sondern nach dem Weit-Makro-Scharfeinstellungsbetrieb festgehalten wird.
- Fig. 6 ist ein Ablaufdiagramm zur Veranschaulichung eines Steuerungsablaufs zur Umschaltung zwischen einem Normal- und einem Weit-Makro-Autofokus-Betrieb gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
- Im einzelnen wird dieser Ablauf erhalten durch Ändern des Schritts S13 der Weit-Makro-Autofokus-Initialisierung und von Schritt S14 der Weit-Makro-Nachbearbeitung gemäß Fig. 4. In der Figur sind Schritte wie diejenigen in den Ablaufdiagrammen der Fig. 4 und 5 mit gleichen Bezugszeichen versehen, so daß diese nicht erneut beschrieben werden.
- Gemäß Fig. 4 geht der Ablauf zu Schritt S13' der Weit- Makro-Autofokus-Initialisierung über, wenn der Weit-Makro- Autofokus-Betrieb in Schritt S11 erklärt und gestartet wird.
- Wird der Weit-Makro-Autofokus-Initialisierungsschritt durchgeführt, dann wird in Schritt S131 der Bereich oder Scharfeinstellungsbereich, in dem das vordere Scharfeinstellungsobjektiv 101A positioniert wird, bestimmt, und iin nachfolgenden Schritt S132 wird der Scharfeinstellungszustand unmittelbar vor einem Weit-Makro- Autofokus-Betrieb überprüft.
- )0 Befindet sich das vordere Scharfeinstellungsobjektiv 101A nicht im Tele-Makro-Scharfeinstellungsbereich zum Zeitpunkt des Beginns der Weit-Makro-Autofokus-Einstellung, und wird in Schritt S132 ermittelt, daß ein Scharfeinstellungszustand unmittelbar vor dem Weit-Makro-Autofokus-Betrieb aufgetreten ist, dann wird der Scharfeinstellungsmotor 110 bei dieser Position in Schritt S134 angehalten. Wird kein Scharfeinstellungszustand erfaßt, dann geht der Ablauf zu Schritt S138 über zur Speicherung der Scharfeinstellungsrichtung, d. h. der Antriebsrichtung des Scharfeinstellungsobjektivs 101A, worauf sodann in Schritt S134 das Scharfeinstellunsobjektiv 101A angehalten wird.
- Sodann wird in Schritt S14 ein Weit-Makro-Autofokus-Betrieb durchgeführt, und nach Erfassung des Endes des Weit-Makro- Autofokus-Betriebs in Schritt S15 geht der Ablauf zu Schritt S16 zur Weit-Makro-Autofokus-Nachbearbeitung.
- Bei der Weit-Makro-Autofokus-Nachbearbeitung wird in Schritt S161 eine Überprüfung durchgeführt, ob ein Scharfeinstellungszustand zum Zeitpunkt des Beginns der automatischen Weit-Makro-Scharfeinstellung vorlag. Lag ein Scharfeinstellungszustand zum Zeitpunkt des Beginns der automatischen Weit-Makro-Scharfeinstellung vor und wird in Schritt S138 ermittelt, daß keine Scharfeinstellungsobjektiv-Antriebsrichtung gespeichert ist, dann wird das Scharfeinstellungsobjektiv 101A nicht bewegt. Wird kein Scharfeinstellungszustand zum Zeitpunkt des Beginns der automatischen Weit-Makro-Scharfeinstellung ermittelt und wird in Schritt S138 bestimmt, daß eine Scharfeinstellungsobjektiv-Antriebsrichtung gespeichert ist, dann geht der Ablauf zu Schritt S162 über zur Bewegung des Scharfeinstellungsobjektivs 101A in einem vorbestimmten Umfang in der gespeicherten Richtung vor dem Anhalten des Scharfeinstellungsobjektivs 101A. Diese Position wird als Anfangsposition für den nachfolgenden Autofokus-Betrieb eingestellt.
- Sodann geht der Ablauf zu Schritt S11. Steht kein weiterer Weit-Makro-Autofokus-Betriebsbefehl zur Verfügung, dann geht der Ablauf über zu Schritt S12 der normalen Autofokus- Einstellung, deren Position in den vorhergehenden Schritten S161 oder S162 als Anfangsposition des Scharfeinstellungsobjektivs 101A eingestellt wurde.
- Der Umfang des Antriebs des Scharfeinstellungsobjektivs 101A in Schritt S162 kann bestimmt werden durch Vorhersage einer Position in der Nähe des Scharfeinstellungspunkts aus der Geschwindigkeit des Scharfeinstellungsobjektivs 101A unmittelbar vor Beginn der automatischen Weit-Makro- Scharfeinstellung. Alternativ kann das Scharfeinstellungsobjektiv 101A angetrieben und angehalten werden bei einer Position mit hoher Wahrscheinlichkeit der Scharfeinstellung durch Berücksichtigung der Objektbedingungen der hohen Frequenzen des normalen Fotografierens.
- Mit dieser Anordnung kann derselbe Effekt wie bei dem vorhergehenden ersten Ausführungsbeispiel erzielt werden.
- Wie vorstehend gezeigt wurde, kann mit dem Objektivsteuersystem gemäß der vorliegenden Erfindung die Autofokus-Betriebsantwort zum Zeitpunkt der Beendigung der automatischen Weit-Makro-Scharfeinstellung erheblich verbessert werden durch geeignete Steuerung des Scharfeinstellungsobjektivs 101A zum Zeitpunkt der Weit- Makro-Autofokus-Initialisierung oder der Weit-Makro- Autofokus-Nachbereitung. Es ist zusätzlich möglich, die Geräuschentwicklung und den Energieverbrauch infolge von in sonstiger Weise durchgeführten, unnötigen Antriebsvorgängen des Scharfeinstellungsobjektivs 101A während des Weit- Makro-Autofokus-Betriebs zu vermindern.
- Wie gezeigte wurde, kann bei einer Videokamera, bei der eine automatische Scharfeinstellung im Weit-Makro- Scharfeinstellungsbereich durch Antrieb des Zoom-Objektivs 101B, und im Tele-Makro-Scharfeinstellungsbereich durch Überführen des Scharfeinstellungsobjektivs 101A zu einem erweiterten Weit-Makro-Scharfeinstellungsbereich erfolgt, das Scharfeinstellungsobjektiv 101A, falls es sich im Tele- Makro-Scharfeinstellungsbereich befindet, wenn eine automatische Scharfeinstellung im Weit-Makro-Scharfeinstellungsbereich stattfindet, zwangsweise zur Unendlich- Einstellung im normalen oder Tele-Makro-Scharfeinstellungsbereich bewegt werden zur Verbesserung des Antwort-Verhaltens zum Zeitpunkt des Endes der Weit-Makro- Autofokus-Betriebsart.
- Zusätzlich wird gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel das Scharfeinstellungsobjektiv 101A, falls es sich im Tele- Makro-Scharfeinstellungsbereich zum Zeitpunkt des Beginns des Weit-Makro-Autofokus-Betriebs befindet, zu einer Scharfeinstellungsposition entsprechend einer Objektentfernung von 1,2 m bewegt. Die Bewegung zu dieser Position ist jedoch in keiner Weise beschränkend. Beispielsweise kann der Schritt S137 im Ablaufdiagramm von
- Fig. 5 in den Schritt S137' gemäß Fig. 7 geändert werden. In diesem Falle wird das Scharfeinstellungsobjektiv 101A, falls sich dieses im Tele-Makro-Bereich bzw. - Scharfeinstellungsbereich zum Zeitpunkt des Beginns des Weit-Makro-Autofokus-Betriebs befindet, mit hoher Geschwindigkeit zum Mittenbereich des normalen Bereichs oder Scharfeinstellungsbereichs von 0,6 bis 1,2 m bewegt.
- Ferner kann Schritt S137 in Fig. 5 in Schritt S137" von Fig. 8 geändert werden. In diesem Falle wird das Scharfeinstellungsobjektiv 101A mit hoher Geschwindigkeit zur Unendlich-Einstellung bewegt, falls es sich im Tele-Makro- Bereich oder -Scharfeinstellungsbereich zum Zeitpunkt des Beginns des Weit-Makro-Autofokus-Betriebs befindet.
- Ferner wird gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel der Scharfeinstellungscodierer 118 zur Erfassung der Position des Scharfeinstellungsobjektivs zur Bewegung des Scharfeinstellungsobjektivs 101A zu einer gewünschten Position verwendet. Diese Möglichkeit ist jedoch in keiner Weise beschränkend. Beispielsweise kann Schritt S137 im Ablaufdiagramm von Fig. 5 in einen Schritt S137"' in Fig. 9 geändert werden. In diesem Falle kann, wenn sich das Scharfeinstellungsobjektiv 101A im Tele-Makro-Scharfeinstellungsbereich zum Zeitpunkt des Beginns der automatischen Weit-Makro-Scharfeinstellung befindet, das Scharfeinstellungsobjektiv 101A durch Antreiben des Scharfeinstellungsmotors 110 mit hoher Geschwindigkeit und nur für eine vorbestimmte Zeitdauer in Richtung der Unendlich-Einstellung in den normalen Scharfeinstellungsbereich bewegt werden.
- Die Ablaufdiagramme der Fig. 7 bis 9 sind dieselben wie das Ablaufdiagramm von Fig. 5 mit Ausnahme der Schritte S137', S137" und S137"', so daß daher eine Beschreibung dieser Schritte angegeben ist.
- Wie vorstehend beschrieben, wird mit dem Objektivsteuersystem gemäß der vorliegenden Erfindung eine angemessene Steuerung der Scharfeinstellungsobjektivposition zum Zeitpunkt einer vor Beginn des Weit-Makro- Autofokus-Betriebs durchgeführten Initialisierung ein bequemer Weit-Makro-Autofokus-Betrieb zu jeder Zeit ohne Auftreten der Unfähigkeit der Scharfeinstellung verwirklicht.
- Es ist ferner möglich, ein Autofokus- bzw. automatisches Scharfeinstellungssystem zu verwirklichen, das ein verbessertes Antwort-Verhalten zum Zeitpunkt des Umschaltens des Autofokus-Betriebs aufweist, wodurch eine befriedigende Bedienbarkeit gewährleistet ist.
Claims (10)
1. Objektivsteuersystem mit:
einer ersten und zweiten Scharfeinstellungseinrichtung
(1, 2, 3; 101A, 101B) zur Durchführung eines
Scharfeinstellungsvorgangs in einem jeweiligen ersten und
zweiten Scharfeinstellungsbereich des Objektbereichs, wobei
die Scharfeinstellungsbereiche unterschiedlich zueinander
sind, und
einer Schalteinrichtung (117) zum Umschalten des
Scharfeinstellungsbetriebs von der einen zur anderen der
ersten und zweiten Scharfeinstellungseinrichtung (1, 2, 3;
101A, 101B) gemäß dem Scharfeinstellungsbereich,
gekennzeichnet durch
eine Speichereinrichtung (22; 121) zur Speicherung des
Scharfeinstellungszustands der ersten
Scharfeinstellungseinrichtung (1; 101A) im ersten Scharfeinstellungsbereich
unmittelbar vor dem Umschalten von der ersten
Scharfeinstellungseinrichtung (1; 101A) zur zweiten
Scharfeinstellungseinrichtung (2, 3; 101B) durch die
Schalteinrichtung (117); und
eine Steuerungseinrichtung (22; 121) zur Steuerung der
ersten Scharfeinstellungseinrichtung (1; 101A) gemäß dem in
der Speichereinrichtung (22; 121) gespeicherten
Scharfeinstellungszustand, wenn der Scharfeinstellungsbetrieb von
der zweiten Scharfeinstellungseinrichtung (2, 3; 101B) zur
ersten Scharfeinstellungseinrichtung (1; 101A)
zurückgeschaltet wird, nach einem Scharfeinstellungsbetrieb im
zweiten Scharfeinstellungsbereich.
2. Objektivsteuersystem nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die erste Scharfeinstellungseinrichtung
(1; 101A) eine Scharfeinstellung in einem normalen
Scharfeinstellungsbereich durchführt, während die zweite
Scharfeinstellungseinrichtung (2, 3; 101B) eine
Scharfeinstellung in einem Weit-Makro-Scharfeinstellungsbereich
durchführt.
3. Objektivsteuersystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß
die Speichereinrichtung (121) die Anhalteposition der
ersten Scharfeinstellungseinrichtung (101A) gemäß dem
Scharfeinstellungszustand der ersten
Scharfeinstellungseinrichtung (101A) vor dem Umschalten speichert, wenn von
der ersten Scharfeinstellungseinrichtung (101A) zur zweiten
Scharfeinstellungseinrichtung (101B) umgeschaltet wird,
die Steuerungseinrichtung (121) die durch die
Speichereinrichtung (121) gespeicherte Anhalteposition als
Anfangsposition der ersten Scharfeinstellungseinrichtung
(101A) für den Betrieb derselben einstellt, wenn von der
zweiten Scharfeinstellungseinrichtung (101B) nachfolgend
zur ersten Scharfeinstellungseinrichtung (101A)
umgeschaltet wird.
4. Objektivsteuersystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß, wenn von der ersten
Scharfeinstellungseinrichtung (1; 101A) zur zweiten
Scharfeinstellungseinrichtung (2, 3; 101B) mittels der
Schalteinrichtung (117) umgeschaltet wird, die
Steuerungseinrichtung die Position der ersten
Scharfeinstellungseinrichtung (1; 101A) vor dem Umschalten
ermittelt und nachfolgend in erzwungener Weise die erste
Scharfeinstellungseinrichtung (1; 101A) zu einer
vorbestimmten Position in Abhängigkeit von der ermittelte
Position bewegt, wenn der Scharfeinstellungsbetrieb zurück
zur ersten Scharfeinstellungseinrichtung geschaltet wird.
5. Objektivsteuersystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß
eine erste und zweite Antriebseinrichtung (12, 13, 14,
15; 109, 110, 111, 112) zum Antrieb der ersten und zweiten
Scharfeinstellungseinrichtung (1, 2, 3; 101A, 101B) und
eine erste und zweite Scharfeinstellungseinrichtung-
Positionserfassungseinrichtung (19, 20; 118, 119)
vorgesehen ist zur Ermittlung der Position der ersten und
zweiten Scharfeinstellungseinrichtung (1, 2, 3; 101A,
101B), und
die Steuerungseinrichtung die erste
Antriebseinrichtung (14, 15; 109, 110) zum Anhalten der ersten
Scharfeinstellungseinrichtung (1; 101A) an einer
vorbestimmten Position steuert, wenn die zweite
Scharfeinstellungseinrichtungs-Positionserfassungseinrichtung (20;
119) ermittelt, daß sich die zweite
Scharfeinstellungseinrichtung (2, 3; 101B) in einem Makro-
Scharfeinstellungsbereich befindet.
6. Objektivsteuersystem nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuerungseinrichtung (121) die
erste Scharfeinstellungseinrichtung (101A) an einer
Position eines Scharfeinstellungszustands anhält, falls
sich die erste Scharfeinstellungseinrichtung (101A) im
Scharfeinstellungszustand befindet, wenn von der ersten
Scharfeinstellungseinrichtung (101A) zur zweiten
Scharfeinstellungseinrichtung (101B) umgeschaltet wird, und,
falls sich die erste Scharfeinstellungseinrichtung (101A)
nicht im Scharfeinstellungszustand befindet, die erste
Scharfeinstellungseinrichtung (101A) an einer Position
anhält, die nach dem Antreiben der ersten
Scharfeinstellungseinrichtung (101A) gemäß einem
vorbestimmten Betrag in einer Antriebsrichtung erreicht
wird.
7. Objektivsteuersystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß
die Speichereinrichtung (121) die Bewegungsrichtung
der ersten Scharfeinstellungseinrichtung unmittelbar vor
dem Umschalten zwischen der ersten und zweiten
Scharfeinstellungseinrichtung (101A, 101B) speichert, und
die Steuerungseinrichtung (121) eine Position
speichert, die nach Antreiben der ersten
Scharfeinstellungseinrichtung durch einen vorbestimmten Betrag in
der in der Speichereinrichtung (121) gepeicherten Richtung
erreicht wird, wenn der Scharfeinstellungsbereich zum
ersten Scharfeinstellungsbereich nach einem
Scharfeinstellungsbetrieb im zweiten Scharfeinstellungsbereich
umgeschaltet wird.
8. Objektivsteuersystem nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuerungseinrichtung (121) die
erste Scharfeinstellungseinrichtung (101A) mit einer
höchsten Geschwindigkeit zur vorbestimmten Position bewegt.
9. Objektivsteuersystem nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß
die erste Scharfeinstellungseinrichtung (101A) zu
einem Scharfeinstellungsbetrieb in einem normalen
Scharfeinstellungsbereich und einem Tele-Makro-
Scharfeinstellungsbereich in der Lage ist und
die Steuerungseinrichtung (121) die erste
Scharfeinstellungseinrichtung (101A) zur vorbestimmten
Position im normalen Scharfeinstellungsbereich antreibt,
falls die Position der ersten Scharfeinstellungseinrichtung
(101A)
unmittelbar vor der Umschaltung von der ersten
Scharfeinstellungseinrichtung (101A) zur zweiten
Scharfeinstellungseinrichtung (101B) durch die Schalteinrichtung
(117) im Tele-Makro-Scharfeinstellungsbereich liegt.
10. Objektivsteuersystem nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die vorbestimmte Position der Position
eines unendlich entfernten Objekts entspricht.
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