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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines
immobilisierten Biokatalysators mit einer großen chemischen
Festigkeit, in dem Mikrobenzellen oder ihre behandelten
Substanzen mit wasserunlöslicher Polyuronsäure eingeschlossen
werden.
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In den Fällen, wo Enzyme oder Mikroorganismen bei der
Herstellung von Lebensmitteln, Arzneimitteln etc. als
Biokatalysator verwendet werden, ist es gewerblich bevorzugt, ihre
Wiederverwendung oder ihre kontinuierliche Verwendung
dadurch zu ermöglichen, daß sie immobilisiert werden. Viele
Immobilisierungsverfahren sind bisher entwickelt worden, und
sie können grob in die folgenden drei Verfahren
klassifiziert werden, d. h. das Trägeranbindungsverfahren, das
Vernetzungsverfahren und das Einschlußverfahren.
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Unter diesen ist das Einschlußverfahren, bei dem der
Einschluß in die Gelmatrix aus einem mehrwertigen Metallsalz
von einer Polyuronsäure, wie Calciumalginat, erfolgt, im
allgemeinen mit einer geringeren Inaktivierung der
Enzymaktivität durch die Immobilisierung eines Biokatalysators
verbunden, zum Teil, weil das Enzym und das Gel nicht direkt
miteinander verbunden werden und zum Teil, weil die
Reaktionsbedingungen zum Zeitpunkt der Immobilisierung mild
sind. Deshalb wird dieses Verfahren als eines der
nützlichsten Immobilisierungsverfahren angesehen.
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Dieses Verfahren weist jedoch das Problem auf, daß in einer
Reaktionsflüssigkeit, die keine mehrwertigen Metallionen
enthält, die ein Gel bilden, wie Calciumionen oder
Aluminiumionen,
bei einem pH-Wert oberhalb von 6 oder in einer
Reaktionsflüssigkeit, die Ionen, wie Natriumionen,
Phosphationen oder Sulfationen enthält, das Gel langsam quillt,
mit der Konsequenz, daß die Biokatalysatoren anfangen, aus
dem Gel zu lecken, und sie für den kontinuierlichen
Dauerbetrieb ungeeignet werden. Dies hängt mit dem Phänomen
zusammen, daß Calciumionen, die die Carboxylanionen von
Alginsäure vernetzen, unter den obigen Bedingungen herausfallen.
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Um die Probleme zu vermeiden, die durch das Gelquellen
verursacht werden, wurde das folgende Reaktionssystem und
Gelverbesserungsverfahren versucht. Es handelt sich um:
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1) Ein Verfahren, bei dem Calciumionen der
Reaktionsflüssigkeit zugesetzt werden [z. B. Appl. Microbio.
Biotechnol., 25, 186 (1986)].
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2) Ein Verfahren, bei dem eine anorganische Substanz, wie
ein gering lösliches Calciumsalz, in das Gel gemischt
wird [z. B. JP-OS (kokai) Nr. 63-160584].
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3) Ein Verfahren, bei dem das Gel mit einem
polykationischen Hochpolymeren, wie Polyethylenimin beschichtet
wird [z. B. Biotechnol. Bioeng., 26, 1393 (1984)].
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4) Ein Verfahren, bei dem das Gel mit Glutaraldehyd oder
Glutaraldehyd und Hexamethylendiamin beschichtet wird
[z. B. Biotechnol. Bioeng., 21, 1697 (1979)].
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Das obige Verfahren 1) besitzt jedoch den Nachteil, daß die
Calciumionen bei dem Trennungsschritt, dem Reinigungsschritt
etc. bei der gewerblichen Anwendung dieses Verfahrens
nachteilige Wirkungen ausüben. Desweiteren haben die Verfahren
2) und 3) den Nachteil, daß, da sie sich nicht wesentlich in
der ionenvernetzten Struktur des Gels unterscheiden, das
Gelquellen durch das Herausfallen der vernetzten Ionen mehr
oder weniger unausweichlich ist. Das Verfahren 4) weist den
Schwachpunkt auf, daß die Vernetzung einer Aldehydgruppe
eine Vernetzung darstellt, bei der die Spaltung in einfacher
Weise in Abhängigkeit von der Wirkung des pH-Wertes oder
ähnlichem erfolgt.
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S. Birnbaum et al., 1981, Biotechnology Letters, Bd. 3, Nr.
8, S. 393-400, haben Mikrobenzellen (Saccharomyces
cerevisiae) beschrieben, die durch Einschluß in ein Gelb aus
wasserunlöslicher Polyuronsäure (Alginatgel) immobilisiert
worden sind, die ein Vernetzungsmittel (Polyethylenimin),
nämlich eine wasserlösliche Hochpolymerverbindung mit
funktionellen Gruppen, die an die Carboxylgruppen der
Polyuronsäure über Amid- und/oder Esterbindungen gebunden sind und
dadurch die Polyuronsäure vernetzen, ist, enthalten. Um den
immobilisierten Biokatalysator zu erhalten, sind drei
verschiedene Verfahren beschrieben worden, die die bisher
bekannten Alginatgele kovalent stabilisieren. Verfahren I und
11 umfassen das Inkontaktbringen des Gels aus
wasserunlöslicher Polyuronsäure (Alginatgel), das die Mikrobenzellen
einschließt, mit dem Vernetzungsmittel (Polyethylenimin) mit
den funktionellen Gruppen und in Gegenwart eines
Kondensationsmittels, wobei es sich bei Methode I um Glutaraldehyd
oder bei Methode 11 um Carbodiimid handelt. Die
beschriebenen Stabilisierungen der Alginatgele stellen Kügelchen mit
darin eingeschlossenen Biokatalysatoren bereit, die eine
hohe Retention ihrer biologischen Aktivität und eine große
Stabilität bei Kontakt mit komplexbildenden Anionen
(Phosphatpuffer) aufweisen.
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Die Alginatgelkügelchen der Methode I des vorstehend
genannten Dokuments werden gebildet, indem Polyethylenimin und
Glutaraldehyd miteinander umgesetzt werden, um eine
kovalente Bindung einzugehen, und die resultierende kovalente
Bindung dann in ionischer Form an das Alginatgel-Polymere
gebunden wird (vgl. S. 394, Z. 43-48, S. 395, Fig. 1 und S.
395, Z. 20 bis S. 396, Z. 4). Die gemäß Methode I
hergestellten Alginatgelkügelchen unterscheiden sich somit von
den erfindungsgemäß hergestellten Alginatkügelchen.
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Bei dem Verfahren zum Einschluß von lebenden Gesamtzellen,
das in Verfahren 11 des vorstehend genannten Dokuments
erwähnt ist, wurde, wie aus S. 393, Zusammenfassung, Z. 4 bis
6, S. 395, Z. 1 bis 12, S. 395, Fig. 1, Verfahren 11 klar
ersichtlich ist, "das Alginatsol mit Carbodiimid und N-
Hydroxysuccinimid behandelt (zur Bildung des aktiven
Esters), mit den Zellen vermischt und in die Calciumlösung
extrudiert. Nach dem Abspülen der Kügelchen mit Wasser
wurden die Kügelchen in Polyethylenimin inkubiert."
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Gemäß Verfahren II des vorstehend genannten Dokuments werden
die Kügelchen aus dem Calcium-Alginat-aktiven Estergel nach
dem Waschen mit Wasser einer Reaktion mit einem
Polyethylenimin (Vernetzungsmittel) unterworfen, d. h. nachdem inaktive
Harnstoffderivate etc., welche Reaktionsrückstände des
Carbodiimids sind, durch Waschen entfernt worden sind.
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Demgegenüber werden erfindungsgemäß die Gelkügelchen aus
Polyuronsäure einer Reaktion mit einem Vernetzungsmittel in
Gegenwart eines Kondensationsmittels unterworfen. Das
erfindungsgemäße Verfahren wird durch das vorstehend genannte
Dokument des Stands der Technik weder beschrieben noch
nahegelegt.
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Eine Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur
Herstellung von durch Einschluß immobilisierten
Biokatalysatoren des Typs bereitzustellen, der nur eine geringe Wirkung
des pH-Wertes auf das Reaktionssystem aufweist und der in
einem weiten pH-Bereich verwendbar ist, und ein Verfahren
für die Herstellung von durch Einschluß immobilisierten
Biokatalysatoren des Typs, welcher schwierig zu quellen ist,
selbst wenn mehrwertige Metallionen, die das Gel bilden, wie
Calciumionen oder Aluminiumionen, in dem Reaktionssystem im
wesentlichen nicht vorhanden sind oder Ionen, die das Gel
auflösen, wie Natriumionen, Ammoniumionen oder
Phosphorsäureionen, in solch einem Reaktionssystem vorhanden sind,
bereitzustellen.
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Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur
Herstellung von durch Einschluß immobilisierten
Biokatalysatoren des Typs bereitzustellen, der in ausreichender Weise
für den kontinuierlichen Dauerbetrieb geeignet ist.
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Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur
Herstellung von durch Einschluß immobilisierten
Biokatalysatoren des Typs bereitzustellen, bei der die mit der
Immobilisierung verbundene Verringerung der Aktivität des
immobilisierten Biokatalysators gering ist.
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Unter diesen Umständen haben die Erfinder gefunden, daß die
oben genannten Aufgaben der Erfindung dadurch erreicht
werden können, daß eine Polyuronsäure über eine Amidbindung
und/oder eine Esterbindung vernetzt wird.
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines
immobilisierten Biokatalysators, gekennzeichnet durch die
folgenden Stufen:
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(i) Mischen einer wäßrigen Lösung einer Polyuronsäure
mit Mikrobenzellen oder Produkten, die sich davon
ableiten;
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(ii) tropfenweise Zugabe des bei der Stufe (i) erhaltenen
Gemisches in eine wäßrige Gelatine-Lösung unter
Bildung eines Gels aus wasserunlöslicher
Polyuronsäure, welches die Mikrobenzellen oder die Produkte,
die sich davon ableiten, eingeschlossen enthält; und
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(iii) Behandlung des Gels mit einem Vernetzungsmittel, das
in seinem Molekül mindestens zwei von solchen
reaktiven Gruppen enthält, die ausgewählt sind aus der
Gruppe, bestehend aus einer Aminogruppe und einer
Hydroxylgruppe, in einem wäßrigen Medium in
Anwesenheit eines Kondensationsmittels.
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Im folgenden Abschnitt wird die Erfindung detaillierter
erläutert.
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Die erfindungsgemäß verwendete Polyuronsäure wird
üblicherweise als ein Gel für die Immobilisierung des
Mikroorganismus durch Einschluß verwendet.
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Beispiele umfassen eine Alginsäure, eine Pectinsäure oder
ein Gemisch davon.
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Das Vernetzungsmittel, das erfindungsgemäß zur Vernetzung
einer Polyuronsäure verwendet werden soll, ist eines, das in
seinem Molekül zwei oder mehr funktionelle Gruppen enthält,
die eine Amidbindung und/oder eine Esterbindung durch die
Reaktion mit einer Carboxylgruppe der Polyuronsäure bilden
können. Beispiele für solche funktionellen Gruppe umfassen
eine Aminogruppe, eine Hydroxygruppe oder eine funktionelle
Derivatgruppe davon.
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Das hier verwendete Vernetzungsmittel ist bevorzugt, wenn es
an sich wasserlöslich ist. Besonders bevorzugt ist eine
wasserlösliche Hochpolymerverbindung.
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Spezielle Beispiele für das Vernetzungsmittel können eine
monomere Verbindung, wie Ethylendiamin, Ethylenglykol,
Glycerin, Ethanolamin, Diethanolamin oder Triethanolamin und
eine Hochpolymerverbindung, wie Polyvinylalkohol,
Polyalkylenimin (z. B. Polyethylenimin, Polypropylenimin,
Polybutylenimin etc.), Polyallylamin oder Polyvinylamin, umfassen.
Unter diesen ist die Hochpolymerverbindung wünschenswert.
Vor allem sind Polyethylenimin oder Polyallylamin besonders
bevorzugt im Hinblick auf die Verfügbarkeit und Reaktivität.
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Insbesondere ist das mittlere Molekulargewicht der
Hochpolymerverbindung nicht beschränkt. Jedoch ist im Falle des
Polyvinylalkohols ein Bereich von etwa 10 000 bis etwa
100 000 vorteilhaft, und im Falle des Polyalkylenimins ist
ein Bereich von etwa 300 bis etwa 100.000, vorzugsweise etwa
1000 bis etwa 70 000, vorteilhaft. Weiterhin ist im Falle
des Polyallylamins ein Bereich von etwa 5000 bis etwa
100 000 vorteilhaft. Im Falle des Polyvinylamins ist ein
Bereich von etwa 10 000 bis etwa 50 000 vorteilhaft.
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Gleichzeitig ist als Mikroorganismus, der gemäß dem
erfindungsgemäßen Verfahren immobilisiert werden soll, alle
Bakterien, Hefen, Schimmelpilze, Strahlenpilze etc. anwendbar.
Deren behandelte Substanzen können ebenfalls verwendet
werden.
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Die behandelte Substanz umfaßt hier all jene, die durch
Kultivierung einer zerstörten Substanz der Zelle, ihrer
pulverisierten Substanz, ihrer selbstabgebauten Substanz etc.
erhältlich sind. Desweiteren umfaßt die behandelte Substanz
solche, die durch Agglutination oder zuvorige
Immobilisierung der Zelle oder ihrer zerstörten Substanz erhältlich
sind.
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Desweiteren kann zusätzlich zu den obigen Mikroorganismen
die Erfindung auf die Immobilisierung von Tierzellen oder
Pflanzenzellen durch Einschluß angewendet werden. Diese
Tier- und Pflanzenzellen sind gut, selbst wenn es sich dabei
nicht nur um natürlich vorkommende Zellen, sondern ebenfalls
um solche handelt, die durch irgendwelche künstlichen
Maßnahmen, wie Genrekombinationstechnik oder
Zellfusionsstechnik, z. B. Hydridoma, erhalten wurden.
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Die Biokatalysatoren, die durch Einschluß immobilisiert
worden sind, können gebildet werden, indem ein Gel der
wasserunlöslichen Polyuronsäure, das die Mikrobenzellen oder ihre
behandelten Substanzen enthält, und das obige
Vernetzungsmittel in einem wäßrigen Medium in Anwesenheit eines
Kondensationsmittels umgesetzt werden.
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Als Kondensationsmittel kann z. Zt. ein wasserlösliches
Carbodiimidreagens als ein bevorzugtes Beispiel genannt
werden [J. Org. Chem. 21, 439 (1956)]. Dessen konkrete
Beispiele können N-(3-Dimethylamino)
propyl-N'-ethylcarbodiimidhydrochlorid umfassen. Diese Verbindung ist im Handel
erhältlich von Aldrich Chemical Co., Inc., etc. Sie ist leicht
zugänglich und bevorzugt.
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Bei der Herstellung der unmittelbar beanspruchten, durch
Einschluß immobilisierten Biokatalysatoren wird zunächst die
Suspension der Biokatalyatoren, der Mikrobenzellen oder
ihrer behandelten Substanzen hergestellt, wobei sie
gleichförmig in einer wäßrigen Lösung einer wasserlöslichen
Polyuronsäureverbindung, wie Natriumalginat, Calciumalginat oder
Ammonium oder Pectinsäure, suspendiert werden.
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Erfindungsgemäß ist die Zusammensetzung dieser Suspension
vorzugsweise so, daß die Polyuronsäureverbindung in einer
Konzentration von 5 bis 100 g/l, insbesondere 10 bis 50 g/l,
der Biokatalysator in einer Konzentration von 10 bis 900 g
(Naßgewicht)/l, insbesondere 50 bis 200 g (Naßgewicht)/l,
enthalten sind. Anschließend ist es zweckmäßig, daß die
Immobilisierung und die Vernetzung unter Verwendung dieser
Suspension gemäß einer der nachstehenden Verfahrensweisen
durchgeführt wird. Bei diesen handelt es sich um:
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(1) ein Verfahren, bei welchem ein wasserunlösliches Gel
in einer an sich bekannten Weise erhalten wird, welche
tropfenweise Zugabe einer Suspension zu einer wäßrigen
Gelierungslösung, enthaltend Calciumionen,
Aluminiumionen oder dgl., Austragen des Gemisches, dessen
Befeuchten etc., umfaßt, und dann wird dieses Gel in ein
wäßriges Gemisch aus dem Vernetzungsmittel und dem
Kondensationsmittel geworfen, gefolgt von Stehenlassen
des Gemisches oder es wird gerührt;
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(2) ein Verfahren, bei dem ein Vernetzungsmittel mit einer
Konzentration von 1 bis 200 g/l, vorzugsweise 10 bis
50 g/l, der Suspension zugesetzt wird und dann ein
wasserunlösliches Gel in der bekannten Weise, wie oben
beschrieben, erhalten wird. Dieses Gel wird dann in
eine wäßrige Lösung eines Kondensationsmittels oder in
ein wäßriges Gemisch aus solch einem
Kondensationsmittel und einem Vernetzungsmittel geworfen, gefolgt von
dem Stehenlassen oder dem Rühren des Gemisches; und
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(3) ein Verfahren, bei dem ein Vernetzungsmittel und ein
Kondensationsmittel zu einer wäßrigen Gelierungslösung
zugegeben werden, und eine Suspension tropfenweise zu
dieser zugesetzt wird, und das Gemisch wird
ausgetragen, befeuchtet etc., und im Anschluß daran wird es
stehengelassen oder gerührt.
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Unter diesen Verfahren sind das Verfahren (1) und das
Verfahren (2) bevorzugt. Insbesondere ist das Verfahren (1)
bevorzugt.
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Der pH-Wert einer Behandlungslösung, die bei der obigen
Gelierungs- und Vernetzungsbehandlung verwendet wird, beträgt
vorzugsweise 2 bis 12, besonders bevorzugt 5 bis 8. Die
Konzentration des Vernetzungsmittels beträgt hierbei
vorzugsweise 1 bis 200 g/l, besonders bevorzugt 3 bis 100 g/l. Im
Falle des Kondensationsmittels ist es wünschenswert, dieses
in einer 0,1- bis 5fachen molaren Konzentration, bezogen auf
die Molzahl einer Carboxylgruppe in der verwendeten
Polyuronsäureverbindung, anzuwenden. Die Behandlungstemperatur
und -zeit betragen vorzugsweise 5 bis 50ºC bzw. 1 bis 100 h.
Weiterhin ist das bei der obigen Behandlung verwendete
Lösungsmittel vorzugsweise Wasser, jedoch gibt es kein
Problem, selbst wenn ein organisches Lösungsmittel, wie Alkohol,
Aceton, Acetonitril, Ether oder Dimethylformamid oder ein
Gemisch davon, falls erforderlich, verwendet wird.
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Ein Biokatalysator, der durch Einschluß nach Beendigung der
Behandlung immobilisiert wird, kann in einer gewünschten
Katalysereaktion verwendet werden, indem er durch Filtration
gewonnen und dann gründlich in Wasser gewaschen wird.
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Der durch Einschluß immobilisierte Katalysator besitzt eine
ausgezeichnete Eigenschaft dahingehend, daß er schwer
quillt, wie oben beschrieben. Konkret beträgt das Gewicht
des immobilisierten Biokatalysators, nachdem er in eine
wäßrige 0,2 M Dinatriumhydrogenphosphatlösung in der
100fachen Menge des Gewichts des Biokatalysators gelegt und
bei 40ºC über 2 h geschüttelt worden war, lediglich nicht
mehr als das Doppelte des ursprünglichen Gewichtes.
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Die Form des durch Einschluß immobilisierten Biokatalysators
ist nicht besonders eingeschränkt, und es gibt kein Problem,
selbst wenn der Biokatalysator irgendeine Form, wie eine
kugelartige, fibröse, filmartige, kubische etc. Form annimmt.
Falls der beanspruchte Biokatalysator in der Form einer
Faser oder eines Films vorliegt, beträgt seine Größe oder
Dicke 5 mm oder weniger im Durchschnitt, vorzugsweise 2 mm
oder weniger. Falls der Biokatalysator eine kugelartige oder
kubische Form annimmt, beträgt sein Volumen 150 mm³ oder
weniger im Durchschnitt, vorzugsweise 50 mm³ oder weniger.
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Der immobilisierte Biokatalysator ist ein Gel, das den
Biokatalysator mit einer Struktur einschließt, bei der eine
Carbonylgruppe der Polyuronsäure mit einer kovalenten
Bindung, wie einer Amidbindung oder einer Esterbindung,
vernetzt ist.
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Verglichen mit den herkömmlichen Gelen, die erhalten
werden, indem ein Biokatalysator mit einem mehrwertigen
Metallsalz von Polyuronsäure eingeschlossen wird, ist das Quellen,
das von dem pH-Wert einer Reaktionsflüssigkeit oder dem
Effekt von Ionen in der Reaktionsflüssigkeit abhängt,
bemerkenswert inhibiert. Dieser immobilisierte Biokatalysator
besitzt nämlich hohe chemische Festigkeit, und er weist eine
dahingehende Wirkung auf, daß er für den gewerblichen
Anwendungsbereich der Gele aus immobilisierter Polyuronsäure
besser anwendbar ist.
[Beispiele]
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In dem folgenden Abschnitt wird die Erfindung anhand von
Arbeitsbeispielen umfassend erläutert, jedoch soll die
Erfindung durch diese Beispiele nicht beschränkt werden.
Beispiel 1
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Im Handel erhältliches Natriumalginat (Viskosität: 800 bis
1200 CP in 10 g/l einer wäßrigen Lösung bei 20ºC) wurde in
einer hydrothermalen Lösung bei 600 bis 70ºC aufgelöst,
wodurch 50 g/l einer wäßrigen Lösung hergestellt wurden. Die
so erhaltene wäßrige Lösung wurde auf Raumtemperatur
gekühlt.
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Schrittweise wurden 60 ml der obigen wäßrigen Lösung zu 10 g
(Naßgewicht) Pseudomonas putida (IFO 12996) zugegeben.
Letztere enthielt Aminosäure-Racemase, die in einem
Kulturmedium (pH-Wert von 7,2) mit der in Tabelle 1 dargestellten
Zusammensetzung unterhalb von 30ºC über 24 h kultiviert
worden war. Zu dem Gemisch wurde weiter Wasser zugegeben, um
dessen Gesamtmenge auf 100 ml einzustellen, anschließend
wurde es gut durchmischt.
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Dieses Gemisch wurde tropfenweise zu 400 ml einer wäßrigen
0,1 M Calciumchloridlösung zugegeben, und das Gemisch wurde
schonend über zusätzliche 2 h als solches gerührt.
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Es resultierten 53,1 g (Naßgewicht) eines kugelförmigen
Calciumalginatgels.
Tabelle 1
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K&sub2;PHO&sub4; 7 g
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KH&sub2;PO&sub4; 2 g
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(NH&sub4;)&sub2;SO&sub4; 3 g
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MgSO&sub4; · 7H&sub2;O 0,2 g
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Hefeextrakt 1 g
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Polypepton 1 g
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FeSO&sub4; · 7H&sub2;O 40 mg
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CaCl&sub2; · 2H&sub2;O 40 mg
-
AlCl&sub3; · 6H&sub2;O 10 mg
-
MnSO&sub4; 5H&sub2;O 10 mg
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Glycerin 20 g
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Reines Wasser 1 l
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Anschließend wurde die Vernetzung des obigen Gels gemäß dem
folgenden Verfahren durchgeführt.
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Dazu wurden 10 g/l einer wäßrigen Polyethyleniminlösung mit
konzentrierter Schwefelsäure neutralisiert. Dann wurden
10,0 g des obigen Gels zu 49 ml einer vernetzten Lösung
zugegeben, welche erhalten wurde, indem zur obigen wäßrigen
Lösung 550 mg
N-(3-Dimethylamino)propyl-N'-ethylcarbodiimidhydrochlorid zugegeben worden waren. Diese wurde schonend
bei 23ºC über 12 h gerührt.
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Diese wurde filtriert/in Wasser gewaschen, wodurch 7,0 g
gewünschter immobilisierter Mikrobenzellen von Pseudomonas
putida hergestellt wurden.
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Durch die Verwendung der drei Arten von immobilisierten
Mikrobenzellen, einschließlich der so erhaltenen
Mikrobenzellen, wurde ihre Aminosäure-Racemase-Aktivitäten bestimmt.
Als die drei Arten von immobilisierten Mikrobenzellen wurden
die folgenden Typen (a) bis (c) verwendet.
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(a) Immobilisierte Mikrobenzellen, hergestellt in Beispiel
1,
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(b) immobilisierte Mikrobenzellen, die bloß mit
Calciumchlorid immobilisiert worden sind, und
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(c) immobilisierte Mikrobenzellen, die gemäß Beispiel 1
hergestellt worden sind, ausgenommen, daß kein
Carbodiimidmittel verwendet wurde.
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In einen kegelförmigen Kolben mit 30 ml Kapazität wurden 50
Kügelchen von jeder Art gegeben, und dazu wurden 5 ml einer
wäßrigen L-Serinlösung (0,1 mol/l), deren pH-Wert auf 7,8
mit Natriumhydroxid eingestellt worden war, zugegeben. Es
wurde bei 37ºC über 1 h geschüttelt. Der Racemisierungsgrad
von L-Serin in D-Serin in diesem Zeitintervall wurde mittels
einer chiralen Säulenchromatographie bestimmt. Die
immobilisierten Mikrobenzellen wurden nach der Bestimmung in Wasser
über 5 min gewaschen, und die gleiche Aktivitätsbestimmung
wurde dreimal wiederholt. Die erhaltenen Ergebnisse sind in
Tabelle 2 dargestellt.
Tabelle 2
Immobilisierte Mikrobenzellen Aminosäure-Racemisierungsaktivität* Erstens Zweitens Drittens Viertens Vor dem Test Geldurchmesser Nach dem Test Quellgrad (fach)** Bemerkungen: * Dargestellt durch den relativen Wert, der dadurch erhalten wurde, daß der Racemisierungsgrad bei der ersten Aktivitätsbestimmung als 100 für jede Art der immobilisierten Mikrobenzellen festgelegt wurde. ** Durchschnittlicher Wert von 10 Kügelchen. *** Quellgrad = (Geldurchmesser nach dem Test)/(Geldurchmesser vor dem Test)
Beispiel 2
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Drei Arten immobilisierter Mikrobenzellen einschließlich der
obigen immobilisierten Mikrobenzellen wurden in die Säule
gefüllt, um ihre Aktivitätslebensdauer bei der
kontinuierlichen Reaktion zu bestimmen. Als drei Arten immobilisierter
Mikrobenzellen wurden die folgenden Typen (a) bis (c)
verwendet:
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(a) Immobilisierte Mikrobenzellen, hergestellt in
Beispiel 1,
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(b) immobilisierte Mikrobenzellen, welche bloß mit
Calciumchlorid immobilisiert worden sind, und
-
(c) immobilisierte Mikrobenzellen, die gemäß Beispiel 1
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hergestellt worden sind, ausgenommen, daß kein
Polyethylenimin verwendet wurde.
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5 g von jeder Art der immobilisierten Mikrobenzellen wurden
in eine Glassäule mit einem Innendurchmesser von 14 mm und
einer Länge von 12 cm gefüllt (die Füllhöhe betrug etwa
7 cm). Eine wäßrige L-Serinlösung (0,15 mol/l), die in 0,1
mol/l einer Tris-Pufferlösung aufgelöst worden war, wurde
durch diese Säule über 7 Tage bei 30ºC in dem Aufstromsystem
mit 20 ml/h durchgeleitet. Die erhaltenen Ergebnisse sind in
Tabelle 3 dargestellt.
Tabelle 3
Immobilisierte Mikrobenzellen Racemisierungsgrad 1. Tag Das gequollene Gel trat aus der Säule aus. Der Racemisierungsgrad (%) = (Menge an D-Serin)/(Menge an D-Serin) + (Menge an L-Serin) · 100 (%)
Beispiel 3
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Escherichia coli K-12 YK 2009 (FERM BP-3244) wurde in einen
kegelförmigen Kolben mit 500 ml Kapazität inokuliert, der
100 ml eines Kulturmediums mit einer in Tabelle 4
dargestellten Zusammensetzung enthielt, und dann bei 37ºC über
24 h kultiviert. Zusätzlich wurden 2 Vol./Vol.-% der Kultur
in 100 ml eines Kulturmediums mit einer in Tabelle 5
dargestellten Zusammensetzung inokuliert, und eine
Indolacrylsäure wurde zu dem Kulturmedium in einer Konzentration von
100 µg/ml zugegeben. Dessen Kultivierung wurde bei 37ºC über
5 h unter Schütteln durchgeführt. Zu 5 g (Naßgewicht) der
durch Zentrifugieren gesammelten Mikrobenzellen wurden 20 g
einer physiologischen Kochsalzlösung und 25 g eines in
Beispiel 1 hergestellten wäßrigen Natriumalginats (50 g/l)
zugegeben, und anschließend wurde unter Eiskühlung dieses gut
vermischt.
Tabelle 4
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K&sub2;PHO&sub4; 7,0 g
-
KH&sub2;PO&sub4; 2,0 g
-
(NH&sub4;)&sub2;SO&sub4; 1,0 g
-
MgSO&sub4; · 7H&sub2;O 0,1 g
-
Glucose 2,0 g
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Wasser 11
Tabelle 5
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Trypton 10 g
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Hefeextrakt 5 g
-
NaCl 5 g
-
Wasser 11
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pH 7,2
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Dieses wurde tropfenweise zu 50 ml einer wäßrigen 0,2 M
Calciumchloridlösung bei 10ºC zugegeben. Nach dieser
tropfenweisen Zugabe wurde das Gemisch schonend über weitere 2 h
gerührt, wodurch ein kugelförmiges Calciumalginatgel
hergestellt wurde. Gleichzeitig wurde eine Flüssigkeit der
Vernetzungsmittel mit der in Tabelle 6 dargestellten
Zusammensetzung unter Eiskühlung hergestellt. Sofort nach der
Herstellung der Flüssigkeit der Vernetzungsmittel wurde das
obige Gel in die Flüssigkeit geworfen und bei 30ºC über 50 h
geschüttelt. Dieses wurde filtriert, und der Rückstand wurde
in einer physiologischen Kochsalzlösung gespült, wodurch
12 g immobilisierte Mikrobenzellen von Escherichia coli
(durchschnittlicher Geldurchmesser von 1,2 mm) hergestellt
wurden.
Tabelle 6
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Eine wäßrige 30%ige
Polyethyleniminlösung (Molekulargewicht von etwa 70 000) 3,6 g
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6 N Chlorwasserstoffsäure 2,6 g
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N-(3-Dimethylamino)-propyl-N'-ethylcarbodiimidhydrochlorid 1,2 g
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pH 6,5
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Die Tryptophansyntase-Aktivität dieser immobilisierten
Mikrobenzellen von Escherichia coli wurde gemäß der Methode
von Yanof sky et al. [O.H. Smith and C. Yanof sky, Methods in
Enzymology, Bd. 5, 794-804 (1962)] gemessen. Der erhaltene
Wert betrug 46 µmol/g-Gel · 20 min.
Beispiel 4
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Escherichia coli K-12 YK 3004 (FERM BP-1735) wurde in einen
kegelförmigen Kolben mit 500 ml Kapazität inokuliert, der
100 ml eines Kulturmediums mit einer in Tabelle 7
dargestellten
Zusammensetzung enthielt, und dann bei 37ºC über
13 h kultiviert. Desweiteren wurden 2 Vol./Vol. -% der Kultur
in 1,5 l (pH-Wert von 7,2, 37ºC) eines Kulturmediums mit
einer in Tabelle 8 dargestellten Zusammensetzung inokuliert.
Die Rührkultur wurde durchgeführt, während ein 3 l Fermenter
mit Luft versetzt wurde. Zu dem Zeitpunkt, wenn die Trübung
(OD660 nm) des Kulturfiltrats 15 oder einen ähnlichen Wert
erreicht hatte, wurden MgSO&sub4; · 7H&sub2;O und FeSO&sub4; · 7H&sub2;O so
zugesetzt, daß die jeweiligen Endkonzentrationen 400 mg/l bzw.
100 mg/l waren.
Tabelle 7
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K&sub2;PHO&sub4; 5,5 g
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KH&sub2;PO&sub4; 1,6 g
-
(NH&sub4;)&sub2;SO&sub4; 3 g
-
MgSO&sub4; · 7H&sub2;O 0,1 g
-
Polypepton 1 g
-
Hefeextrakt 1 g
-
Ampicillin 50 mg
-
Glucose 5 g
-
Wasser 11
Tabelle 8
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K&sub2;PHO&sub4; 11,0 g
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KH&sub2;PO&sub4; 3,2 g
-
(NH&sub4;)&sub2;SO&sub4; 6 g
-
MgSO&sub4; · 7H&sub2;O 0,2 g
-
Polypepton 1 g
-
Hefeextrakt 1 g
-
FeSO&sub4; · 7H&sub2;O 50 mg
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Glucose 10 g
-
Wasser 11
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Weiterhin wurde die Konzentration des in dem Kulturfiltrat
gelösten Sauerstoffs mittels einer Elektrode von gelöstem
Sauerstoff gemessen. Zu dem Zeitpunkt, wenn die
Glucosekonzentration Null erreicht hatte und der Wert des gelösten
Sauerstoffs des Kulturfiltrats sich zu erhöhen begann, wurde
Glucose so zugesetzt, daß sie eine Konzentration von 1%
aufwies. Zu dem Zeitpunkt, wenn die Kultivierung fortgesetzt
worden war und kein weiterer Anstieg des ID&sub6;&sub6;&sub0; beobachtet
wurde, wurde die Kultivierung beendet und die Zellen durch
Zentrifugieren gewonnen. Durch Verwendung von 5 g
(Naßgewicht) der Zellen wurden 11,5 g immobilisierte Zellen von
Escherichia coli gemäß der Verfahrensweise von Beispiel 3
erhalten. Die Tryptophanase-Aktivität dieser immobilisierten
Mikrobenzellen wurde in der folgenden Weise gemessen.
Nämlich eine in Tabelle 9 dargestellte Reaktionsflüssigkeit
wurde zu den immobilisierten Mikrobenzellen von Escherichia
coli gegeben und dessen Schütteln wurde bei 37ºC über 1 h
durchgeführt. Die immobilisierten Mikrobenzellen wurden
filtriert, und Wasser wurde zu dem Filtrat zugesetzt, um dessen
Gesamtmenge auf 1 l einzustellen. Das resultierende L-
Tryptophan wurde komplett aufgelöst und seine gebildete
Menge wurde mittels Hochdruck-Flüssigkeitschromatographie
(LC-SA, ein Produkt von Shimadzu Seisakujo) bestimmt. Als
Ergebnis betrug der Tryptophanase-Aktivitätswert der
immobilisierten Mikrobenzellen von Escherichia coli 0,24 g-
Tryptophan/g-Gel h.
Tabelle 9
-
Indol 1,5 g
-
L-Serin 10 g
-
KCl 0,2 g
-
Pyridoxal-5'-phosphorsäure 0,5 mg
-
Die Gesamtmenge wurde auf 50 ml (pH-Wert von 9,0)
unter Verwendung einer 100 mM Tris-Pufferlösung
gebracht.
Beispiel 5
-
Brevibacterium flavum JM 233-AB-41 (FERM BP-1498) wurde in
einen kegelförmigen Kolben mit 500 ml Kapazität inokuliert,
der 100 ml eines Kulturmediums mit einer in Tabelle 10
dargestellten Zusammensetzung enthielt, und dann bei 30ºC über
24 h kultiviert. Desweiteren wurden 2 Vol./Vol.-% der
genannten Kultur in ein Kulturmedium (pH-Wert von 7,6) mit
einer in Tabelle 11 dargestellten Zusammensetzung
inokuliert. Die Rührkultivierung wurde bei 33ºC 20 h
durchgeführt, während ein 3 l Fermenter mit Luft versetzt wurde.
Unter Verwendung von 5 g (Naßgewicht) der durch
Zentrifugation gewonnenen Zellen wurden 15 g immobilisierte
Mikrobenzellen von Brevibacterium flavum gemäß der Verfahrensweise
von Beispiel 3 erhalten. Deren Aspartase-Aktivität wurde in
der folgenden Weise gemessen. Nämlich eine in Tabelle 12
dargestellte Reaktionsflüssigkeit wurde zu den
immobilisierten Mikrobenzellen von Brevibacterium flavum zugegeben, und
deren Schütteln wurde bei 46ºC über 1 h durchgeführt. Die
Menge, um die die Asparaginsäure abgenommen hatte, wurde
mittels Hochdruck-Flüssigkeitschromatographie (LC-5A, ein
Produkt von Shimadzu Seisakujo) bestimmt. Als Ergebnis
betrug die Aspartase-Aktivität der immobilisierten
Mikrobenzellen von Brevibacterium flavum 130 µmol/g-Gel · h.
Tabelle 10
-
Harnstoff 4 g
-
(NH&sub4;)&sub2;SO&sub4; 0,5 g
-
K&sub2;HPO&sub4; 0,5 g
-
MgSO&sub4; 7H&sub2;O 0,5 g
-
Hefeextrakt 1 g
-
Casaminosäure 1 g
-
Biotin 200 µg
-
Thiaminhydrochlorid 100 µg
-
FeSO&sub4; · 7H&sub2;O 6 mg
-
Wasser 11
Tabelle 11
-
(NH&sub4;)&sub2;SO&sub4; 23 g
-
KH&sub2;PO&sub4; 0,5 g
-
K&sub2;HPO&sub4; 0,5 g
-
MgSO&sub4; · 7H&sub2;O 0,5 g
-
Hefeextrakt 3 g
-
Casaminosäure 3 g
-
Biotin 200 µg
-
Thiaminhydrochlorid 100 µg
-
FeSO&sub4; · 7H&sub2;O 20 mg
-
MnSO&sub4;4-6H&sub2;O 20 g
-
Wasser 11
Tabelle 12
-
L-Aspartinsäure 100 µmol
-
MgSO&sub4; · 7H&sub2;O 10 µmol
-
Tween 20* 1 µl
-
Probenflüssigkeit 0,1 ml
-
Bemerkung: * steht für eine Warenbezeichnung des nicht
ionischen grenzflächenaktiven Mittels, einem
Produkt von Wako Junyaku K.K.
-
Dessen Gesamtmenge wurde auf 1 ml (pH-Wert von 7,4) mit
einer 100 mM Tris-Pufferlösung gebracht.
Beispiel 6
-
Jeweils 1 g der insgesamt sechs Arten der erfindungsgemäßen
immobilisierten Mikrobenzellen, die in den Beispielen 1, 3
und 5 hergestellt worden waren, und der immobilisierten
Mikrobenzellen, die in jedem dieser Beispiele hergestellt
worden waren, mit der Ausnahme, daß kein Vernetzungsmittel
verwendet worden war, wurden in einen kegelförmigen Kolben
mit 200 ml Kapazität gegeben, der 100 ml 0,2 M Na&sub2;HPO&sub3; (pH-
Wert von 9) enthielt und dessen Schütteln wurde bei 40ºC
über 1,5 h durchgeführt. In Tabelle 13 ist das Ergebnis
dargestellt, das erhalten wurde, indem das Gewicht der
immobilisierten Mikrobenzellen, die durch Filtern gewonnen wurden,
um den Quellgrad zu bestimmen, bestimmt wurde.
Tabelle 13
Immobilisierte Mikrobenzellen Pseudomonas putida Escherichia coli Brevibacterium flavum Erfindungsgemäße immobilisierte Mikrobenzellen Immobilisierte Mikrobenzellen ohne Verwendung eines Vernetzungsmittels