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DE69120171T2 - Härtbare Zusammensetzung - Google Patents

Härtbare Zusammensetzung

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Publication number
DE69120171T2
DE69120171T2 DE69120171T DE69120171T DE69120171T2 DE 69120171 T2 DE69120171 T2 DE 69120171T2 DE 69120171 T DE69120171 T DE 69120171T DE 69120171 T DE69120171 T DE 69120171T DE 69120171 T2 DE69120171 T2 DE 69120171T2
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DE
Germany
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group
polymer
molecular weight
curable composition
reactive silicon
Prior art date
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DE69120171T
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English (en)
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DE69120171D1 (de
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Masayuki Takasago-Shi Hyogo 676 Fujita
Michihide Takasago-Shi Hyogo 676 Homma
Hiroshi Tarumi-Ku Kobe-Shi Hyogo 655 Wakabayashi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kanegafuchi Chemical Industry Co Ltd
Original Assignee
Kanegafuchi Chemical Industry Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=13096339&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE69120171(T2) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Kanegafuchi Chemical Industry Co Ltd filed Critical Kanegafuchi Chemical Industry Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE69120171D1 publication Critical patent/DE69120171D1/de
Publication of DE69120171T2 publication Critical patent/DE69120171T2/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L71/00Compositions of polyethers obtained by reactions forming an ether link in the main chain; Compositions of derivatives of such polymers
    • C08L71/02Polyalkylene oxides
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G65/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming an ether link in the main chain of the macromolecule
    • C08G65/02Macromolecular compounds obtained by reactions forming an ether link in the main chain of the macromolecule from cyclic ethers by opening of the heterocyclic ring
    • C08G65/32Polymers modified by chemical after-treatment
    • C08G65/329Polymers modified by chemical after-treatment with organic compounds
    • C08G65/336Polymers modified by chemical after-treatment with organic compounds containing silicon
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/56Organo-metallic compounds, i.e. organic compounds containing a metal-to-carbon bond
    • C08K5/57Organo-tin compounds

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  • Polymers & Plastics (AREA)
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  • Polyethers (AREA)

Description

    Technisches Gebiet
  • Die Erfindung betrifft eine neue härtbare Zusammensetzung, die ein reaktives, eine Siliciumgruppe enthaltendes Oxypropylen-Polymeres, ein zweiwertiges Zinnsalz einer organischen Carbonsäure und eine organische Aminverbindung enthält.
  • Technischer Hintergrund
  • Oxypropylen-Polymere mit einer reaktiven Siliciumgruppe (eine Gruppe, bei der es sich um eine ein Siliciumatom enthaltende Gruppe handelt, wobei eine Hydroxylgruppe oder eine hydrolysierbare Gruppe an das Siliciumatom gebunden ist und eine Siloxanbindung bilden kann) können als flüssige Polymere vorliegen und bei Einwirkung von Feuchtigkeit und dergl. bei Raumtemperatur unter Bildung von kautschukartigen gehärteten Substanzen aushärten Daher werden diese Polymeren als elastische Dichtungsmittel und dergl; fur Bauzwecke verwendet. Diese Polymeren können in Form von Zusammensetzungen mit einem Gehalt an einem zweiwertigen Zinnsalz einer organischen Carbonsäure und einer organischen Aminverbindung, die als Härtungskatalysatoren dienen, verwendet werden, so daß die gehärteten Produkte eine verbesserte Rückprall-Elastizität aufweisen (JP-A-55-9669). Der hier verwendete Ausdruck "Rückprall-Elastizität" bedeutet die Erholungsrate (in bezug auf die Größe) eines aus einem gehärteten Produkt gebildeten Teststucks nach 24 Stunden, wobei man diesen Wert bestimmt, indem man das Teststück beispielsweise um 20% komprimiert, es anschließend 24 Stunden im komprimierten Zustand in einer auf 40ºC gehaltenen Atmosphäre beläßt und sodann das Teststück einer Druckentlastung unterzieht. Die Rückprall-Elastizität soll hoch sein.
  • Die Erfinder haben Untersuchungen mit dem Ziel angestellt, härtbare Zusammensetzungen aufzufinden, die ein eine reaktive Siliciumgruppe enthaltendes Oxypropylen-Polymeres enthalten und das ferner eine verbesserte Rückprall-Elastizität besitzt. Dabei wurde festgestellt, daß die Rückprall-Elastizität verbessert werden kann, wenn das Oxypropylen-Polγmere eine enge Molekulargewichtsverteilung aufweist. Dieser Befund hat zur vorliegenden Erfindung geführt.
  • Beschreibung der Erfindung
  • Die erfindungsgemäße härtbare Zusammensetzung enthält folgende Bestandteile:
  • (A) ein Oxypropylen-Polymer, das in seiner Hauptkette eine wiederkehrende Einheit der Formel
  • enthält, das mindestens eine ein Siliciumatom enthaltende Gruppe (reaktive Siliciumgruppe) mit, an das Siliciumatom gebunden, einer Hydroxylgruppe oder einer hydrolysierbaren Gruppe enthält und ein Mw/Mn-Verhältnis (Gewichtsmittel des Molekulargewichts/Zahlenmittel des Molekulargewichts) von nicht mehr als 1,6 und ein Zahlenmittel des Molekulargewichts (Mn) von nicht weniger als 6000 aufweist,
  • (B) ein zweiwertiges Zinnsalz einer organischen Carbonsäure und
  • (C) eine organische Aminverbindung.
  • Beste Ausführungsform zur Durchführung der Erfindung
  • Die im Oxypropylen-Polymeren, nämlich der Komponente (A), enthaltene reaktive Siliciumgruppe, die erfindungsgemäß einzusetzen ist, ist nicht auf spezielle Typen beschränkt. Vielmehr gehören hierzu typischerweise Gruppen der folgenden Formel (1)
  • In der vorstehenden Formel bedeuten R¹ und R² jeweils einen Alkylrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, einen Arylrest mit 6 bis 20 Kohlenstoffatomen, einen Aralkylrest mit 7 bis 20 Kohlenstoffatomen oder einen Triorganosiloxyrest der Formel (R')&sub3;SiO-. Wenn zwei oder mehr R¹- oder R²-Gruppen vorhanden sind, können diese gleich oder verschieden sein. R' bedeutet einen einwertigen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen. Die drei R'-Reste können gleich oder verschieden sein. X bedeutet eine Hydroxylgruppe oder eine hγdrolysierbare Gruppe. Sofern zwei oder mehr X-Gruppen vorhanden sind, können diese gleich oder verschieden sein. a hat den Wert 0, 1, 2 oder 3 und b den Wert 0, 1 oder 2. Die Zahl b kann in den m-fach vorliegenden Gruppen der Formel
  • worin m eine ganze Zahl von 0 bis 19 bedeutet, variieren. Die folgende Bedingung soll erfüllt sein: a + Σb ≥ 1.
  • Die durch das vorstehende Symbol X wiedergegebene hydrolysierbare Gruppe unterliegt keinen speziellen Beschränkungen, es kann sich vielmehr um beliebige, aus dem Stand der Technik bekannte hydrolysierbare Gruppen handeln. Insbesondere sind zu erwähnen ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Alkoxygruppe, eine Acyloxygruppe, eine Ketoximatogruppe, eine Aminogruppe, eine Amidogruppe, eine Säureamidogruppe, eine Aminoxygruppe, eine Mercaptogruppe, eine Alkenyloxγgruppe und dergl. Darunter werden das Wasserstoffatom und die Alkoxγ-, Acyloxγ-, Ketoximato-, Amino-, Amido-, Aminoxγ-, Mercapto- und Alkenyloxygruppe bevorzugt. Im Hinblick auf die Hydrolysierbarkeit unter milden Bedingungen und die leichte Handhabung werden Alkoxygruppen, beispielsweise die Methoxγgruppe, besonders bevorzugt. Eine dieser drei hydrolysierbaren Gruppen oder Hydroxylgruppen kann an ein Siliciumatom gebunden sein. (a + Σb) hat vorzugsweise einen Wert von 1 bis 5. Wenn zwei oder mehr hydrolysierbare Gruppen oder Hydroxylgruppen in der reaktiven Siliciumgruppe vorliegen, können diese gleich oder verschieden sein.
  • Die reaktive Siliciumgruppe kann ein Siliciumatom oder zwei oder mehr Siliciumatome enthalten. Im Fall einer reaktiven Siliciumgruppe mit Siliciumatomen, die aneinander über eine Siloxanbindung oder dergl. gebunden sind, kann diese Gruppe etwa 20 Siliciumatome enthalten.
  • Reaktive Siliciumgruppen der folgenden allgemeinen Formel (2) werden aufgrund ihrer leichten Zugänglichkeit bevorzugt.
  • In der vorstehenden Formel haben R², X und a die vorstehend definierten Bedeutungen.
  • Spezielle Beispiele für R¹ und R² in der vorstehenden allgemeinen Formel (1) sind unter anderem Alkylgruppen, wie Methyl und Ethyl, Cycloalkylgruppen, wie Cyclohexyl, Arylgruppen, wie Phenyl, Aralkylgruppen, wie Benzyl, und Triorganosiloxygruppen der Formel (R')&sub3;SiO-, worin R' Methyl oder Phenyl bedeutet. Die Methylgruppe wird als R¹, R² und/oder R' besonders bevorzugt.
  • Es ist empfehlenswert, daß das Oxypropylen-Polymere mindestens eine und vorzugsweise 1,1 bis 5 reaktive Siliciumgruppen pro Molekül enthält. Beträgt die Anzahl der reaktiven Siliciumgruppen im Polymeren pro Molekül weniger als 1, so ergibt sich eine unzureichende Härtbarkeit und es entwickelt sich kaum ein günstiges kautschukartiges Verhalten.
  • Die reaktive Siliciumgruppe kann sich an den Enden oder im Innern der Molekülkette des Oxypropylen-Polymeren befinden. Wenn die reaktive Siliciumgruppe endständig an der Molekülkette vorliegt, kann die im endgültig gebildeten, gehärteten Produkt enthaltene Oxypropylen-Polymerkomponente eine erhöhte Anzahl an wirksamen Netzwerkketten aufweisen, so daß sich leicht ein kautschukartiges gehärtetes Produkt von hoher Festigkeit, hoher Dehnung und geringer Elastizität erhalten läßt.
  • Das Oxypropylen-Polymere, das die Hauptpolymerkette der in der erfindungsgemäßen Praxis einzusetzenden Komponente (A) darstellt, enthält eine wiederkehrende Einheit der Formel
  • Dieses Oxypropylen-Polymere kann geradkettig oder verzweigt sein oder eine Mischstruktur aufweisen. Ferner kann es weitere Monomereinheiten oder dergl. enthalten. Es ist jedoch bevorzugt, daß das Polymere die Monomereinheit der vorstehenden Formel in einem Anteil von mindestens 50 Gew.-% und insbesondere von mindestens 80 Gew.-% enthält.
  • Das verwendete Oxypropylen-Polymere weist ein Zahlenmittel des Molekulargewichts (Mn) von nicht weniger als 6000 und vorzugsweise von 6000 bis 30 000 auf. Ferner beträgt in diesem Oxypropylen-Polymeren das Verhältnis von Gewichtsmittel des Molekulargewichts/Zahlenmittel des Molekulargewichts (Mw/Mn) nicht mehr als 1,6, da dann die Molekulargewichtsverteilung sehr eng ist (das Polymere ist stark monodispers). Der Wert von Mw/Mn soll vorzugsweise nicht mehr als 1,5 und insbesondere nicht mehr als 1,4 betragen. Die Molekulargewichtsverteilung kann nach verschiedenen Verfahren gemessen werden. Im allgemeinen wird als besonders übliches Meßverfahren die Gelpermeationschromatographie (GPC) angewandt. Da die Molekulargewichtsverteilung trotz des hohen Zahlenmittels des Molekulargewichts eng ist, weist die erfindungsgemäße härtbare Zusammensetzung vor dem Härten eine niedrige Viskosität auf, so daß sie leicht handhabbar ist und nach dem Härten ein günstiges kautschukelastisches Verhalten aufweist.
  • Das in der erfindungsgemäßen Praxis als Komponente (A) einzusetzende, reaktive, Siliciumgruppen enthaltende Oxypropylen-Polymere wird vorzugsweise hergestellt, indem man eine reaktive Siliciumgruppe in ein Oxypropylen-Polymeres mit einer funktionellen Gruppe einführt.
  • Oxypropylen-Polymere mit einem hohen Molekulargewicht, die eine enge Molekulargewichtsverteilung aufweisen und eine funktionelle Gruppe enthalten, lassen sich nach dem herkömmlichen Verfahren zur Polymerisation von Oxypropylen (anionische Polymerisation unter Verwendung von Alkalihydroxid) oder durch das Kettenverlängerungsverfahren (unter Verwendung des durch das herkömmliche Verfahren erhaltenen Oxypropylen-Polγmeren als Ausgangsmaterialien) kaum herstellen. Sie lassen sich jedoch durch spezielle Polymerisationsverfahren herstellen, wie sie beispielsweise in JP-A-61-197631, JP-A-61- 215622, JP-A-61-215623, JP-A-61-218632, JP-B-46-27250, JP-B- 59-15336 und anderen Druckschriften beschrieben sind. Da die Einführung einer reaktiven Siliciumgruppe tendentiell zu einer verbreiterten Molekulargewichtsverteilung im Vergleich zu dem Zustand vor der Einführung dieser Gruppe führt, soll die Molekulargewichtsverteilung des Polymeren vor der Einführung so eng wie möglich sein.
  • Die Einführung der reaktiven Siliciumgruppe kann nach beliebigen geeigneten bekannten Verfahren durchgeführt werden. Es lassen sich beispielsweise folgende Verfahren erwähnen:
  • (1) Ein Oxypropylen-Polymeres mit einer endständigen funktionellen Gruppe, beispielsweise einer Hydroxylgruppe, wird mit einer organischen Verbindung mit einer aktiven Gruppe oder einer ungesättigten Gruppe, die mit der funktionellen Gruppe reaktiv ist, umgesetzt. Anschließend wird das erhaltene Reaktionsprodukt einer Hydrosilylierung durch Behandlung mit einem Hydrosilan mit einer hydrolysierbaren Gruppe unterzogen.
  • (2) Ein Oxypropylen-Polymeres mit einer endständigen funktionellen Gruppe (nachstehend als funktionelle Gruppe Y bezeichnet), z. B. einer Hydroxyl-, Epoxγ- oder Isocyanatogruppe, wird mit einer Verbindung mit einer funktionellen Gruppe (nachstehend als funktionelle Gruppe Y' bezeichnet), die mit der funktionellen Gruppe Y und einer reaktiven Siliciumgruppe reaktiv ist, umgesetzt.
  • Typische Beispiele für die Siliciumverbindung mit der funktionellen Gruppe Y' sind (ohne Beschränkung hierauf): Aminogruppen enthaltende Silane, wie γ-(2-Aminoethyl)-aminopropyltrimethoxysilan, γ-(2-Aminoethyl)-aminopropylmethyldimethoxysilan und γ-Aminopropyltriethoxysilan; Mercaptogruppen enthaltende Silane, wie γ-Mercaptopropyltrimethoxysilan und γ-Mercaptopropylmethyldimethoxysilan; Epoxysilane, wie γ-Glycidoxypropyltrimethoxysilan und β-(3,4-Epoxycyclohexyl)- ethyltrimethoxysilan; Silane mit einem Gehalt an ungesättigten Gruppen vom Vinyltyp, wie Vinyltriethoxysilan, γ- Methacryloyloxypropyltrimethoxysilan und γ-Acryloyloxypropylmethyldimethoxysilan; Chloratome enthaltende Silane, wie γ- Chlorpropyltrimethoxysilan; Isocyanatgruppen enthaltende Silane, wie γ-Isocyanatopropyltriethoxysilan und γ-Isocyanatopropylmethyldimethoxysilan; und Hydrosilane, wie Methyldimethoxysilan, Trimethoxysilan und Methyldiethoxysilan.
  • Unter den vorerwähnten Verfahren werden das Verfahren (1) sowie das Verfahren (2), das die Umsetzung eines Polymeren mit einer endständigen Hydroxylgruppe und einer Verbindung mit einer Isocyanatogruppe und einer reaktiven Siliciumgruppe umfaßt, bevorzugt.
  • Beispiele für zweiwertige Zinnsalze von organischen Carbonsäuren, die erfindungsgemäß als Komponente (B) zu verwenden sind, sind unter anderem Zinn(II)-octanoat, Zinn(II)- naphthenat und Zinn(II)-stearat.
  • Dieses zweiwertige Zinnsalz einer organischen Carbonsäure wird vorzugsweise in einer Menge von etwa 0,001 bis 10 Teilen (Gew.-teile, was auch für die nachstehenden Ausführungen gilt) pro 100 Teile des reaktive Siliciumgruppen enthaltenden Oxypropylen-Polymeren verwendet.
  • Beispiele für die in der erfindungsgemäßen Praxis als Komponente (C) zu verwendende organische Aminverbindung sind unter anderem: Diethylentriamin, Triethylentetramin, Tetraethylenpentamin, Butylamin, Hexylamin, Octylamin, Decylamin, Laurylamin, Hexamethylendiamin, Triethanolamin, Dibutylamin, Diethanolamin, N,N,N',N'-Tetramethyl-1,3-butandiamin, Benzylamin, Cyclohexylamin, Dodecamethylendiamin, Dimethylethylendiamin, Dimethylaminoethanol, N,N,N',N'-Tetramethylethylendiamin, Triethylamin, N,N-Dimethylanilin und Dimethylbenzylanilin.
  • Die organische Aminverbindung wird vorzugsweise in einer Menge von etwa 0,001 bis 10 Teilen pro 100 Teile des reaktive Siliciumgruppen enthaltenden Oxypropylen-Polymeren verwendet.
  • Die als Komponente (B) dienenden zweiwertigen Zinnsalze von organischen Carbonsäuren und die als Komponente (C) dienenden organischen Aminverbindungen können entweder allein oder in einem Gemisch aus zwei oder mehr dieser Bestandteile eingesetzt werden.
  • Gegebenenfalls können ein Füllstoff, ein Weichmacher und/oder dergl. der erfindungsgemäßen härtbaren Zusammensetzung einverleibt werden. Beispiele für Füllstoffe sind verstärkende Füllstoffe, wie pyrogenes Siliciumdioxid, gefälltes Siliciumdioxid, Kieselsäureanhydrid, wäßrige Kieselsäure und Ruß; Füllstoffe, wie Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat, Diatomeenerde, calcinierter Ton, Ton, Talcum, Titanoxid, Bentonit, organischer Bentonit, Eisen(III)-oxid, Zinkoxid, aktives Zinkweiß, hydriertes Rizinusöl und "Shirasu"-Ballons; und faserförmige Füllstoffe, wie Asbest, Glasfasern und -filamente.
  • Zur Herstellung von gehärteten Zusammensetzungen, die unter Verwendung derartiger Füllstoffe eine hohe Festigkeit ergeben, wird ein Füllstoff, der unter pyrogenem Siliciumdioxid, gefälltem Siliciumdioxid, wasserfreier Kieselsäure, wasserhaltiger Kieselsäure, Ruß, oberflächenbehandeltem, fein verteiltem Calciumcarbonat, calciniertem Ton, Ton, aktivem Zinkweiß und dergl. ausgewählt ist, vorwiegend in einer Menge im Bereich von 1 bis 100 Teilen pro 100 Teile des reaktive Siliciumgruppen enthaltenden Oxypropylen-Polymeren unter Erzielung gunstiger Ergebnisse verwendet. Zur Herstellung von gehärteten Zusammensetzungen, die eine geringe Festigkeit und eine hohe Dehnung ergeben, wird ein Füllstoff, der unter Titanoxid, Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat, Talcum, Eisen(III)-oxid, Zinkoxid, "Shirasu"-Ballons und dergl. ausgewählt ist, vorwiegend in einer Menge im Bereich von 5 bis 200 Teilen pro 100 Teile des reaktive Siliciumgruppen enthaltenden Oxypropylen-Polymeren zur Erzielung günstiger Ergebnisse verwendet. Selbstverständlich können diese Füllstoffe entweder allein oder in Kombination als Gemisch von zwei oder mehr dieser Bestandteile eingesetzt werden.
  • Die erfindungsgemäße härtbare Zusammensetzung ist besonders wirksam, da die Dehnung des gehärteten Produkts durch kombinierte Verwendung eines Weichmachers und eines Füllstoffs erhöht werden kann oder eine große Menge an Füllstoff einverleibt werden kann. Nachstehend sind Beispiele für Weichmacher aufgeführt: Phthalatester, wie Dioctylphthalat, Dibutylphthalat und Butylbenzylphthalat; Ester von aliphatischen dibasischen Säuren, wie Dioctyladipat, Isodecylsuccinat und Dibutylsebacat; Glykolester, wie Diethylenglykoldibenzoat und Pentaerythritester; aliphatische Ester, wie Butyloleat und Methylacetylricinoleat; Phosphatester, wie Tricresylphosphat, Trioctylphosphat und Octyldiphenylphosphat; Epoxy- Weichmacher, wie epoxidiertes Sojaöl; epoxidiertes Leinöl, Benzylepoxystearat, Di-(2-ethylhexyl)-4,5-epoxycyclohexan- 1,2-dicarboxylat (EPS), Epoxyoctylstearat und Epoxybutylstearat; Weichmacher auf Polyesterbasis, wie Polyester aus einer dibasischen Säure und einem zweiwertigen Alkohol; Polyether, wie Polypropylenglykol und Derivate davon; Polystyrole, wie Poly-α-methylstyrol und Polystyrol; Polybutadien, Butadien- Acrylnitril-Copolymere, Polychloropren, Polyisopren, Polybuten, chloriertes Paraffin und dergl. Diese Produkte können allein oder in Form eines geeigneten Gemisches aus zwei oder mehr Bestandteilen eingesetzt werden. Wird der Weichmacher in einem Anteil im Bereich von 0 bis 100 Teilen pro 100 Teile des reaktive Siliciumgruppen enthaltenden Oxypropylen-Polymeren verwendet, so lassen sich günstige Ergebnisse erzielen. Unter den vorstehend aufgeführten speziellen Weichmachern haben Epoxy-Weichmacher, beispielsweise EPS, bei alleiniger Verwendung oder im Gemisch mit einem anderen Weichmacher einen verstärkten Einfluß auf die Rückprall-Elastizität.
  • Das Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen härtbaren Zusammensetzung unterliegt keinen speziellen Beschränkungen, vielmehr können beliebige herkömmliche Verfahren angewandt werden. Beispielsweise werden die vorerwähnten Komponenten vereinigt und in einem Mischer, einem Walzenstuhl oder einer Knetvorrichtung bei Umgebungstemperatur oder unter Erwärmen verknetet, oder die Komponenten werden in einer geringen Menge eines geeigneten Lösungsmittels zur Erzielung eines Mischvorgangs gelöst. Ferner ist es auch möglich durch geeignete Kombination dieser Komponenten Präparate in einem oder zwei Gebinden herzustellen.
  • Die erfindungsgemäße härtbare Zusammensetzung bildet bei Einwirkung von Luft aufgrund der Feuchtigkeit ein dreidimensionales Netzwerk und härtet zu einem Feststoff mit kautschukähnlicher Elastizität.
  • Bei Verwendung der erfindungsgemäßen härtbaren Zusammensetzung können verschiedene Additive, wie weitere Härtungskatalysatoren, Haftungsverbesserer, Mittel zur Modifikation der physikalischen Eigenschaften, Mittel zur Verbesserung der Lagerbeständigkeit, Antioxidantien, UV-Absorber, Metallinaktivatoren, Antiozonmittel, Lichtstabilisatoren, Radikalketteninhibitoren vom Amintyp, phosphorhaltige Peroxid-Zersetzungsmittel, Gleitmittel, Pigmente, Treibmittel und dergl. der Zusammensetzung je nach Bedarf in geeigneten Mengen zugesetzt werden.
  • Die folgenden Beispiele dienen der weiteren Erläuterung der Erfindung.
  • Herstellungsbeispiel 1
  • Ein 1,5 Liter fassendes, druckbeständiges Glasreaktionsgefäß wurde mit 401 g (0,081 Äquivalente) Polyoxypropylentriol mit einem Molekulargewicht von 15 000 (Mw/Mn 1,38, Viskosität = 89 Poise) beschickt und unter Stickstoffatmosphäre gehalten.
  • Bei 137ºC wurden 19,1 g (0,099 Äquivalente) einer 28% Lösung von Natriummethoxid in Methanol aus einem Tropftrichter zugetropft. Anschließend wurde die Umsetzung 5 Stunden durchgeführt. Sodann wurde das Reaktionsgemisch zur Entfernung von flüchtigen Bestandteilen einem verringerten Druck ausgesetzt. Hierauf wurden wieder unter Stickstoffatmosphäre 9,0 g (0,118 Äquivalente) Allylchlorid zugetropft. Die Umsetzung wurde 1,5 Stunden durchgeführt. Anschließend wurde die Allylierung unter Verwendung von 5,6 g (0,029 Äquivalente) einer 28% Lösung von Natriummethoxid in Methanol und 2,7 g (0,035 Äquivalente) Allylchlorid weiter durchgeführt.
  • Das Reaktionsprodukt wurde in Hexan gelöst und einer Adsorptionsbehandlung an Aluminiumsilicat unterworfen. Durch anschließende Entfernung des Hexans unter vermindertem Druck erhielt man 311 g eines gelben und durchsichtigen Polymeren (Viskosität = 68 Poise).
  • Ein druckbeständiges Glasreaktionsgefäß wurde mit 270 g (0,065 Äquivalente) dieses Polymeren beschickt und unter Stickstoff gehalten. Eine Lösung eines Chlorplatinsäure-Katalysators (hergestellt durch Lösen von 25 g H&sub2;PtCl&sub6; 6H&sub2;O in 500 g Isopropylalkohol; 0,075 ml) wurde zugesetzt, und das Gemisch wurde 30 Minuten gerührt. Dimethoxymethylsilan (6,24 g, 0,059 Aquivalente) wurde aus einem Tropftrichter zugegeben. Die Umsetzung wurde 4 Stunden bei 90ºC durchgeführt. Nach anschließender Entfernung von flüchtigen Bestandteilen erhielt man 260 g eines gelben und durchsichtigen Polymeren.
  • Herstelltungsbeispiel 2
  • Ein mit einem Rührer ausgerüsteter Kolben wurde mit 220 g (0,0447 Äquivalente) Polyoxypropylentriol mit einem Zahlenmittel des Molekulargewichts von 15 000 (Mw/Mn = 1,38, Viskosität = 89 Poise) und 0,02 g Dibutylzinndilaurat versetzt. Unter Stickstoffatmosphäre wurden 8,45 g (0,0447 Äquivalente) γ-Isocyanatopropylmethyldimethoxysilan bei Raumtemperatur zugetropft. Nach Beendigung des Zutropfens wurde die Umsetzung 1,5 Stunden bei 75ºC durchgeführt. Ein IR-Spektrum wurde aufgenommen. Nachdem das Verschwinden der NCO-Absorptionsbande bei etwa 2280 cm&supmin;¹ und die Bildung einer C=O-Absorptionsbande bei etwa 1730 cm&supmin;¹ bestätigt worden war, wurde die Umsetzung abgebrochen. Man erhielt ein farbloses und durchsichtiges Polymeres (213 g).
  • Vergleichsherstellungsbeispiel 1
  • Ein druckbeständiges Glasreaktionsgefäß wurde nach Verdrängen der Atmosphäre durch Stickstoff mit 420 g Polyoxypropylenglykol mit einem Zahlenmittel des Molekulargewichts von 3000 und mit 80 g Polyoxypropylentriol mit einem Zahlenmittel des Molekulargewichts von 3000 versetzt. Nach Zugabe von 40 g Natriumhydroxid wurde die Umsetzung 13 Stunden bei 60ºC durchgeführt. Sodann wurden 19 g Bromchlormethan zugegeben. Die weitere Umsetzung wurde 10 Stunden bei 60ºC durchgeführt. (Das auf diese Weise erhaltene Polymere wies einen Mw/Mn-Wert von 2,1 und eine Viskosität von 385 Poise auf).
  • Sodann wurden 15 g Allylchlorid zugesetzt und die Umsetzung wurde 36 Stunden durchgeführt. Nach beendeter Umsetzung wurden die flüchtigen Bestandteile unter vermindertem Druck entfernt.
  • Der Behälterinhalt wurde in ein Becherglas übergeführt, in Hexan gelöst und einer Adsorptionsbehandlung an Aluminiumsilicat unterworfen. Anschließend wurde das Hexan unter vermindertem Druck entfernt.
  • Ein Reaktionsgefäß wurde nach Verdrängen der Atmosphäre durch Stickstoff mit 500 g des vorstehenden Polymeren beschickt. Sodann wurden 0,03 g einer Lösung eines Chlorplatinsäurekatalysators (hergestellt durch Lösen von 25 g H&sub2;PtCl&sub6; 6H&sub2;O in 500 g Isopropylalkohol) und hierauf 12 g Dimethoxymethylsilan zugegeben. Die Umsetzung wurde 4 Stunden bei 80ºC durchgeführt. Nach beendeter Umsetzung wurden die flüchtigen Bestandteile unter vermindertem Druck entfernt, wobei man 550 g eines blaßgelben, durchsichtigen Polymeren erhielt.
  • Die Viskosität der in den Herstellungsbeispielen 1 und 2 sowie im Vergleichsherstellungsbeispiel 1 erhaltenen Polymeren wurde bei 23ºC unter Verwendung eines Viskosimeters vom Typ B (BM-Typ, Rotor Nr. 4, 12 U/min) bestimmt. Die einzelnen Polymeren wurden bezüglich des Zahlenmittels des Molekulargewichts (Mn) und der Molekulargewichtsverteilung (Mw/Mn) durch GPC analysiert. Die GPC wurde bei einer Ofentemperatur von 40ºC unter Verwendung einer mit einem Polystyrolgel gepackten Säule (Tosoh Corporation) und von Tetrahydrofuran als Elutionsmittel durchgeführt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengestellt. Tabelle 1
  • Beispiel 1 und Vergleichsbeispiel 1
  • 100 Teile des im Herstellungsbeispiel 1 oder im Vergleichsherstellungsbeispiel 1 erhaltenen Polymeren wurden mit 155 Teilen kolloidalem Calciumcarbonat (Shiraishi Kogyo Kabushiki Kaisha, Handelsbezeichnung "Hakuenka (CCR)", 45 Teilen Dioctylphthalat, 20 Teilen eines Epoxy-Weichmachers (Shin-Nippon Rika Kabushiki Kaisha, "Sansocizer E-PS"), 5 Teilen eines Antioxidationsmittels und 5 Teilen Titandioxid (Ishihara Sangyo Kabushiki Kaisha, Handelsbezeichnung "R- 820") versetzt. Das Gemisch wurde unter Verwendung eines zur Herstellung von Anstrichmitteln vorgesehenen Dreiwalzenstuhls gründlich verknetet. Sodann wurden 3 Teile Zinn(II)-octanoat und 0,5 Teile Laurylamin als Härtungskatalysatoren zugegeben. Das Gesamtprodukt wurde gründlich geknetet. Von den erhaltenen Zusammensetzungen wies die Zusammensetzung von Beispiel 1 (bei der das Polymere des Herstellungsbeispiels 1 verwendet wurde) eine geringere Viskosität auf und war leichter handzuhaben als die Zusammensetzung des Vergleichsbeispiels 1 (bei dem das Polymere des Vergleichsherstellungsbeispiels 1 verwendet wurde).
  • H-förmige Teststücke wurden gemäß JIS A 5758 unter Verwendung dieser Zusammensetzungen mit Aluminiumplatten (als zu verklebende Produkte) und Nr. 40 (The Yokohama Rubber Co., Ltd.) (als Primer) hergestellt. Nach 4-tägiger Härtung bei 23ºC und 1-tägiger Härtung bei 50ºC wurden die Teststücke 1 Tag bei 23ºC um 30% zusammengedrückt 1 Tag nach der Druckentlastung wurde die Größe der einzelnen Teststücke unter Verwendung einer Mikrometervorrichtung gemessen. Die prozentuale Erholung nach der Kompression (Rückprall-Elastizität) wurde folgendermaßen berechnet:
  • Erholung nach der Kompression (%) = (b-G) - 9,6/(a-G) - 9,6 x 100
  • b = Dicke nach der Kompression
  • a = Dicke vor der Kompression (= 12,0 - 12,5 mm)
  • G = Dicke der zu verklebenden Teile (für 2 Platten)
  • Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 zusammengestellt. Tabelle 2
  • Beispiel 2
  • Das im Herstellungsbeispiel 2 erhaltene Polymere wurde anstelle des im Herstellungsbeispiel 1 erhaltenen Polymeren verwendet. Die prozentuale Erholung der Größe wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 bestimmt. Die Ergebnisse sind ähnlich denen von Beispiel 1.
  • Gewerbliche Anwendbarkeit
  • Die erfindungsgemäße Zusammensetzung ergibt Produkte mit überlegener Rückprall-Elastizität oder Größenerholung im Vergleich zu einer Zusammensetzung, bei der ein Polymeres mit einer breiten Molekulargewichtsverteilung als Komponente (A) verwendet wird.
  • Das in der erfindungsgemäßen härtbaren Zusammensetzung als Komponente (A) zu verwendende, reaktive Siliciumgruppen enthaltende Oxypropylen-Polymere weist trotz seines hohen Zahlenmittels des Molekulargewichts eine enge Molekulargewichtsverteilung auf. Daher zeigt die erfindungsgemäße Zusammensetzung vor dem Härten eine geringere Viskosität und ist leichter handhabbar als Zusammensetzungen, die herkömmliche, reaktive Siliciumgruppen enthaltende Oxypropylen-Polymere enthalten, die das gleiche Molekulargewicht aufweisen, jedoch eine breitere Molekulargewichtsverteilung besitzen.
  • Die vorerwähnte niedrige Viskosität vor dem Härten verbessert nicht nur die Verarbeitbarkeit, sondern ermöglicht auch die Einverleibung eines großen Füllstoffanteils, wodurch man eine Zusammensetzung mit hervorragender Härtbarkeit bei Raumtemperatur erhält.
  • Die erfindungsgemäße härtbare Zusammensetzung eignet sich insbesondere als elastisches Dichtungsmittel und kann als Dichtungsmittel für Bauwerke, Schiffe, Kraftfahrzeuge, Straßen und dergl. eingesetzt werden. Ferner kann die Zusammensetzung entweder direkt oder unter Zuhilfenahme eines Primers eine enge Haftung mit einer großen Vielzahl von Substanzen, z. B. mit Glas, keramischen Werkstoffen, Holz, Metallen und Harzformkörpern, eingehen und kann daher für verschiedenartige Dichtungsmittel- oder Klebstoffzusammensetzungen verwendet werden. Ferner eignet sie sich als Nahrungsmittel-Verpackungsmaterial, als Kautschukmaterial für Gießzwecke, als Schablonenmaterial oder als Anstrichmittel.

Claims (4)

1. Härtbare Zusammensetzung, die enthält:
(A) ein Oxypropylenpolymer, das in seiner Hauptkette eine wiederkehrende Einheit der Formel
enthält, das mindestens eine ein Siliciumatom enthaltende Gruppe mit, an das Siliciumatom gebunden, einer Hydroxylgruppe oder einer hydrolysierbaren Gruppe enthält und ein Mw/Mn-Verhältnis von nicht mehr als 1,6 und ein Zahlenmittel des Molekulargewichts von nicht weniger als 6.000 aufweist,
(B) ein zweiwertiges Zinnsalz einer organischen Carbonsäure und
(C) eine organische Aminverbindung.
2. Härtbare Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, worin die Polymer-Komponente (A) ein Mw/Mn-Verhältnis von nicht mehr als 1,5 aufweist.
3. Härtbare Zusammensetzung gemäß Anspruch 1 oder 2, worin die Polymer-Komponente (A) ein Zahlenmittel des Molekulargewichts von 6.000 bis 30.000 aufweist.
4. Härtbare Zusammensetzung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, worin die Siliciumatom-enthaltende Gruppe sich am Ende der molekularen Kette befindet.
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