DE69120014T2 - Dünnfilm-Magnetband sowie Verfahren und Gerät zur Herstellung desselben - Google Patents
Dünnfilm-Magnetband sowie Verfahren und Gerät zur Herstellung desselbenInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Dünnfilm-Magnetband, bei dem eine Erniedrigung des Ausgangspegels, die durch eine Fehlanpassung der magnetischen Anlsotropie zu dem Bandspurwinkel und dem Azimuth-Winkel bewirkt wird, die beide in einem Hochleistungs-Videoband-Aufzeichnungsgerät mit spiralförmiger Abtastung erhöht werden, minimiert werden kann, und auch auf ein Verfahren und ein Gerät zum Herstellen davon.
- Für eine magnetische Aufzeichnung mit einer hohen Dichte sind Dünnfilm-Magnetbänder, die durch ein Dampfniederschlagsverfahren hergestellt sind, entwickelt und verkauft worden. Allgemein wird bei solchen, die als im Vakuum niedergeschlagene Bänder oder ME-Bänder bezeichnet werden, ein magnetischer Dünnfilm durch Verdampfen einer Kobaltlnickel-Legierung unter einem Sauerstoffpartialdruck mit einem Elektronenstrahlemitter gebildet und durch Niederschlagen davon mittels einer Vakuumverdampfungsniederschlagstechnik auf einem nicht-magnetischen Basisfilm aus z.B. Polyethylen-Terephthalat, der auf einer zylindrischen Kühlwalze läuft, gebildet.
- Ein solches bekanntes, im Vakuum niedergeschlagenes Band liefert eine hohe magnetische, anisotrope Charakteristik, die in Längsrichtung davon orientiert ist, so daß der Ausgangspegel der Daten, die in Längsrichtung auf dem Band mit einem magnetischen Kopf vom Ringtyp aufgezeichnet sind, der keinen Azimuth besitzt (0 Grad eines Azimuth-Winkels), höher ist, und zwar mehr als 6 dB im Kurzwellenlängenbereich, als derjenige eines Bands vom Beschichtungstyps. Da ein herkömmliches VCR oder DAT nun dahingehend verlangt wird, daß es in der Größe kompakter ist, wird der Durchmesser eines spiralförmigen Abtastkopfzylinders und die Breite jeder Aufzeichnungsspur eines Aufzeichnungsbands minimiert. Als Folge werden sowohl der Spurwinkel auf dem Aufzeichnungsband als auch der Azimuth-Winkel unvermeidbar größer. Wenn der Spurwinkel 15º beträgt und der Azlmuth-Winkel ±20º beträgt, beträgt die Richtung einer magnetischen Aufzeichnung (unter einem rechten Winkel zu dem Kopfspalt) +35º oder -5º zu der Laufrichtung des Aufzeichnungsbands. Ein herkömmliches mittels Metall niedergeschlagenes magnetisches Aufzeichnungsband besitzt eine höhere magnetische Anisotropie, die in Längsrichtung davon orientiert ist, und produziert demzufolge eine Differenz von 4 bis 5db in dem Ausgangspegel zwischen +35º und -5º von Aufzeichnungssignalen (d.h. der Ausgangspegel ist geringer bei +35º). Die Differenz wird unter Verwendung eines spezifischen, magnetischen Materials erniedrigt, das unter einem kleineren atomaren Einfallswinkel auf einem Basisfilm zur Entwicklung eines isotropen, magnetischen Dünnfilms ausgebreitet wird. Allerdings wird der Ausgangspegel bei +35º nur schwer verbessert werden, während der Ausgangspegel bei -5º erniedrigt wird. Als Folge wird die Aufzeichnungsdichte gering. Auch wird die Differenz dadurch reduziert, daß die Spurbreite für eine Aufzeichnung bei +35º größer als diejenige für eine Aufzeichnung bei -5º vorliegt. Dies führt dazu, die Kompatibilität mit einem Band vom Beschichtungstyp zu beeinträchtigen und die Bildqualität in speziellen Playback-Moden zu verschlechtern.
- Die vorliegende Erfindung wurde dahingehend gemacht, um den vorstehenden Nachteil zu überwinden, und deren Aufgabe ist es, ein verbessertes Dünnfilm-Magnetband zu schaffen, bei dem eine Herabsetzung des Ausgangspegels, der durch eine Fehlanpassung der magnetischen Anisotropie an den Bandspurwinkel und den Azimuth-Winkel bewirkt wird, die beide in einem Hochleistungsvideoband-Aufzeichnungsgerät mit spiralförmiger Abtastung erhöht werden, minimiert werden kann, und auch eine Differenz des Ausgangspegels zwischen diskreten Azimuth-Aufzeichnungs/Playback-Köpfen reduziert werden kann.
- Um die Aufgabe zu lösen, besitzt ein Dünnfilm-Magentband, das durch Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung erhaltbar ist, einen magnetischen Dünnfilm, der auf einem nicht-magnetischen Basisfilm gebildet und angeordnet ist, bei dem eine sich in Phase befindliche magnetische Anisotropie in einer schiefen bzw. schrägen Beziehung zu der Längsrichtung des Bands orientiert ist.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Herstellen eines Dünnfilm-Magnetbands geschaffen, das eine kontinuierliche übertragung in einem Vakuum eines nicht-magnetischen Basisfilms direkt auf eine Kühlwalze und zur gleichen Zeit Zuführen eines Dampfs aus Atomen oder Ionen eines magnetischen Materials auf das nicht-magnetische Material aufweist, gekennzeichnet dadurch, daß die Walze konisch ist.
- Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Herstellen eines Dünnfilm-Magnetbands geschaffen, das aufweist:
- Übertragen kontinuierlich eines nicht-magnetischen Basisfilms direkt auf einer zylindrischen Kühlwalze in einem Vakuum und zur gleichen Zeit Zuführen eines Dampfs aus Atomen oder Ionen aus dem magnetischen Material auf einem nicht-magnetischen Material, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Walze schief relativ zu einer Dampfrichtung eines magnetischen Materials angeordnet ist.
- Ein Gerät zum Herstellen eines Dünnfilm-Magnetbands der vorliegenden Erfindung weist eine Kühlwalze, die in einer Vakuumkammer angeordnet ist; einen Mechanismus zum kontinuierlichen Übertragen eines nicht-magnetischen Basisfilms direkt auf der Kühlwalze; und eine Anordnung, die gegenüberliegend der Kühlwalze zum Erzeugen eines Dampfs aus Atomen oder Ionen eines magnetischen Materials angeordnet ist, auf, gekennzeichnet dadurch, daß die Walze konisch ist.
- Gemäß einem noch anderen Aspekt der Erfindung wird ein Gerät zum Herstellen eines Dünnfilm-Magnetbands geschaffen, das aufweist:
- eine zylindrische Kühlwalze in einer Vakuumkammer;
- einen Mechanismus zum kontinuerlichen Übertragen eines nicht-magnetischen Basisfilms direkt auf der Kühlwalze; und eine Anordnung, die gegenüberliegend der Kühlwalze zum Erzeugen eines Dampfs aus Atomen oder Ionen des magnetischen Materials angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Walze schief relativ zu einer Dampfrichtungsgebungseinrichtung eines magnetischen Materials angeordnet ist.
- Das Dünnfilm-Magnetband der vorliegenden Erfindung besitzt die sich in einer Ebene befindliche magnetische Anisotropie, die unter einem vorbestimmten schiefen Winkel zu der Längsrichtung des Bands so orientiert ist, daß dessen Magnetisierungsrichtung die Abtastrichtung des Kopfs für eine spiralförmige Abtastaufzeichnung anpassen kann. Zum Beispiel ist, wenn der Spurwinkel 15º ist und der Azimuth-Winkel bei ±20º liegt, ähnlich zu dem früheren Beispiel, die Aufzeichnungsrichtung (unter einem rechten Winkel zu dem Kopfspalt) unter einem Winkel von +35º oder -5º zu der Laufrichtung des Magnetbands. Wenn die sich in der Ebene befindliche magnetische Anisotropie des Dünnfilm-Magnetbands der vorliegenden Erfindung unter einem schiefen Winkel um +15º herum orientiert ist, beträgt die Aufzeichnungsrichtung dann etwa ±20º zu der leichten Magnetisierungsrichtung, wodurch demzufolge der Azimuth-Winkel versetzt wird. Als Folge wird eine Differenz zwischen den Ausgangspegeln der Köpfe eliminiert werden und eine Erniedrigung des Ausgangspegels, der durch die magnetische Anisotorpie verursacht wird, wird bis auf 1 dB reduziert werden.
- Wie vorstehend angegeben ist, ermöglicht das Dünnfilm-Magnetband der vorliegenden Erfindung sowohl eine Erniedrigung des Ausgangspegels, der durch eine Fehlanpassung der magnetischen Anisotropie zu dem Bandspurwinkel und dem Azimuth-Winkel bewirkt wird, die beide in einem Hochleistungsvi deoband-Aufzei chnungsgerät mit spiralförmiger Abtastung erhöht werden, als auch, daß eine Differenz in einem Ausgangspegel zwischen diskreten Azimuth-Winkelköpfen minimiert wird. Auch wird ein Hersteilverfahren und -gerät gemäß der vorliegenden Erfindung zum Herstellen der verbesserten Dünnfilm-Magnetbänder einer konstanten Qualität unter niedrigen Kosten geschaffen. Demgemäß wird die vorliegende Erfindung zu der kompakten Größe und der hoch dichten Aufzeichnung einer magnetischen Aufzeichnungsvorrichtung beitragen und die Anwendung in Bezug auf industrielle Verwendungen sicherstellen.
- Die Figuren 1 und 3 sind schematische Ansichten von einem Gerät zum Herstellen von Dünnfilm-Magnetbändern, die eine erste und eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindug jeweils zeigen, in der dargestellt ist:
- 1...Vakuumkammer, 2...Vakuumpumpe, 3...Gaseinlaß, 4 (in Flg.1)...konische Kühlwalze, 5...nicht-magnetischer Basisfilm, 6...Zuführhaspel, 7...Aufnahmehaspel, 8,9 (in Fig. 1)...sphäroidische Walzen, 10...Dampfquelle, 11...Schutzplatte, 14 (in Fig.3)...gekippte, zylindrische Kühiwalze, und 18,19 (in Fig. 3).. Zylinderwalze.
- Fig. 2 zeigt ein charakteristisches Diagramm, das die Beziehung einer sich in der Ebene befindlichen, magnetischen Anisotropie zu Ausgangspegel- und magnetischen Charakteristika eines Dünnfilm-Magnetbands der vorliegenden Erfindung darstellt.
- Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichchnungen beschrieben. Fig. 1 stellt eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in der Form eines Geräts zum Herstellen eines Dünnfilm-Magnetbands dar, wobei dort eine Vakuumkammer 1, eine Vakuumpumpe 2, ein Gaseinlaß 3 zum Zuführen von z.B. Sauerstoff-Gas vorgesehen sind. Eine konische Kühlwalze 4 ist zum übertragen eines nicht-magnetischen Basisfilms 5 (z.B. ein Polyethylen-Therephtalat-Film) darauf angeordnet. Es sind auch eine Zuführhaspel 6, eine Aufnahmehaspel 7 und zwei sphäroidische Walzen 8 und 9 vorgesehen, die alle unter Winkeln zu der Kühlwalze 4 so angeordnet sind, daß der nicht-magnetische Basisfilm 5 schief zu der Dampfstromrichtung eines magnetischen Materials laufen kann. Der magnetische Materialdampf kommt von einer Dampfquelle 10, bei der es sich um einen Magnesiumoxidtiegel oder eine wassergekühlte Kupferesse handelt, die so angeordnet sind, daß sie durch einen nicht dargestellten Elektronenstrahlemitter zum Erzeugen eines Dampfs aus dem magnetischen Material, z.B. Kobalt, beheizt werden. Der magnetische Materialdampf wird auf dem nicht-magnetischen Basisfum 5 niedergeschlagen, wenn er abgekühlt wird. Vorzugweise besitzt die Dampfquelle 10 eine Breite, die größer als diejenige des Basisfilms 5 ist, so daß die Dicke und die magnetische Anisotropie eines niedergeschlagenen Films gleichförmig an irgendeiner Schlitzposition sein kann. Um die Filmdicke und die magnetische Anisotrople gleichförmig in Breitenrichtung des Basisfilms 5 zu haben, kann die konische Kühlwalze 4 mit deren unterster Erstreckung horizontal angeordnet werden, um so zu ermöglichen, daß der Abstand zwischen dem nicht-magnetischen Basisfum 5 und der Dampfquelle 10 gleich über deren gesamte Breite ist. Zu diesem Zweck ist die Kühlwalze 4 in einer Kegelstumpfform gebildet. Mit 11 bezeichnet ist eine Schutzplatte zum Kontrollieren eines Einfallswinkels des Dampfs während eines Niederschlagens des magnetischen Materials auf dem Basisfilm 5, um so die magnetischen Charakteristika zu bestimmen, z.B. eine Koerzitivkraft des niedergeschlagenen Films. Auch kann eine Schutzplatte, die nicht dargestellt ist, zum Verhindern vorgesehen werden, daß die Kühlwalze 4 direkt dem Dampf ausgesetzt wird. Während sich die Kühlwalze 4, die den nicht-magnetischen Basisfilm 5 direkt darauf trägt, in der Richtung dreht, die durch den Pfeil angezeigt ist, wird der Dampf des magnetischen Materials unter einem Winkel zu der Laufrichtung des nicht-magnetischen Basisfilms 5 zum Niederschlagen eines magnetischen Dünnfilms zugeführt. Der nicht-magnetische Basisfilm 5 mit dem magnetischen Dünnfilm, der darauf niedergeschlagen ist, wird dann durch eine Schneidmaschine in eine Vielzahl von Dünnfilm-Magnetaufzeichnungsbändern geschnitten, deren magnetische Anisotropie unter einem Winkel zu deren Längsrichtung so verläuft, daß die leichte bzw. bevorzugte Magnetisierungsrichtung diagonal sein kann.
- Das Ergebnis eines Experiments wird nun erläutert werden. Fig. 2 stellt eine Beziehung zwischen den magnetischen Charateristika und dem anisotropischen Winkel eines Test-Dünnfim-Magnetbands dar, das durch das Gerät hergestellt ist, das in Fig. 1 dargestellt ist. Das Gerät war mit der konischen Kühlwalze 4 ausgestattet, die unter 15º konisch zulaufend war und so angeordnet war, daß der Dampf unter einem Winkel von etwa 15º zu der Laufrichtung des Basisfilms 5 zugeführt wurde. Unter Verwendung des Geräts wurden Teststücke dann unter Niederschlagen eines 2.000 Ångström dicken Dünnfilms eines magnetischen Legierungsmaterials, 80% bezogen auf das Gewicht Kobalt und 20% bezogen auf das Gewicht Nickel, unter einem Dampfni ederschl agungsverfahren unter einem Sauerstoffpartialdruck von 3x10&supmin;&sup5; Torr auf dem nicht magnetischen Basisfllm 5 hergestellt, der aus einem 10 Micron dicken Film aus Polyethylen-Therephthalat vorbereitet war. In Fig. 2 stellt die X-Achse den Winkel der Magnetisierungsrichtung dar, wobei 0º die Längsrichtung des Teststücks ist. Der verbleibende Magnetismus (b) und die Koerzitivkraft (c) wurden gemessen, wobei der Teststückwinkel unter Verwendung einer VSM variiert wurde. Unter Verwendung einer gegebenen Anzahl von kurzen Teststücken mit einer Breite von 1/2 Inch, die aus dem magnetischen Dünnfilm ausgeschnitten waren, der den Basisfum unter verschiedenen Winkeln der Längsrichtung des Basisfilms trug, wurde der Ausgangspegel (a) in Längsrichtung der Teststücke durch Aufzeichnen und Zurückspielen eines Signals mit einer Wellenlänge von 0,5 Micron mit einem Sendust-Kopf gemessen, der eine Spaltlänge von 0,2 Micron besaß und unter einem Azimuth-Winkel von 0º angeordnet war. Das Verfahren der Messung ist äquivalent zu der Messung des Bandspurwinkels und des Azimuth-Winkels in einer herkömmlichen VCR oder DAT. Tatsächlich sollte der Azimuth-Winkel einer solchen VCR oder DAT um ein Grad korrigiert werden, da die Bewegungsrichtung und der Spalt des magnetischen Bands nicht korrekt unter einem rechten Winkel zueinander verlaufen. In dieser Ausführungsform ist die Korrektur der zwei Azimuth-Winkel von +20º und -20º identisch und demzufolge wird keine Erläuterung für die Korrektur angegeben.
- Wie aus den Messungen, die in Fig. 2 dargestellt sind, ersichtlich ist, sind die magnetischen Eigenschaften des Dünnfilm-Magnetbands der vorliegenden Erfindung optimal bei etwa +15º. Die maximalen Werte des verbleibenden Magnetismus, die Koerzitivkraft und der Ausgangspegel treten alle bei einem Grad von etwa 15º auf. Der Ausgangspegel bei +15º wird als ein absoluter Wert gleich 0 dB angesehen.
- Wenn der Bandspurwinkel +15º beträgt und der Azimuth-Winkel ±20º beträgt, beträgt die Aufzeichnungsrichtung des Bands +35º oder -5º. Demgemäß sind die zwei Ausgangspegel bei +35º und -5º fast gleich, wie in Fig. 2 dargestellt ist, und nur 1 dB kleiner als der maximale Wert.
- Konventionelle, magnetische Bänder, die durch ein konventionelles Verfahren hergestellt sind, bei dem eine zylindrische Kühlwalze vorgesehen ist und bei denen der Dampf in Längsrichtung der Bänder zugeführt ist, liefern, obwohl dies nicht dargestellt ist, ähnliche Kennlinienkurven wie solche, die in Fig. 2 dargestellt sind, allerdings treten deren maximale Werte des verbleibenden Magnetismus, die Koerzitlvkraft und der Ausgangspegel bei etwa dem Punkt von 0º auf. Demzufolge beträgt der Ausgangspegel -4,5 dB bei +35º und -0,2 dB bei -5º. Der Unterschied zwischen -4,5 und -0,2 ist bis zu mehr als 4 dB hoch und der Ausgangspegel bei +35º ist zu niedrig.
- Eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf Fig. 3 beschrieben. Fig. 3 stellt ein anderes Gerät zum Herstellen des Dünnfilm-Magnetbands der vorliegenden Erfindung dar, bei dem eine Vakuumkammer 1, eine Vakuumpumpe 2, ein Gaseinlaß 3 zur Zuführung von z.B. Sauerstoff-Gas vorgesehen sind. Eine zylindrische Kühlwalze 14 ist in einem gekippten Zustand zu einer Dampfströmungsrichtung eines magnetischen Materials zur Übertragung eines nicht-magnetischen Basisfilms 5 (z.B. ein Polyethylen-Therephthalat-Film) darauf angeordnet. Auch sind eine Zuführhaspel 6, eine Aufnahmehaspel 7 und zwei zylindrische Walzen 18 und 19, die alle unter demselben Winkel wie die Kühlwalze 14 gekippt angeordnet sind, so daß der nicht-magnetische Baslsfllm 5 diagonal zu der Dampfströmung des magnetischen Materials laufen kann, vorgesehen. Der magnetische Materlaldampf kommt von einer Dampfquelle 10, bei der es sich um einen Magnesiumoxid-Tiegel oder eine wassergekühlte Kupferesse handelt, die so angeordnet sind, daß sie durch einen nicht dargestellten Elektronenstrahlemitter beheizt werden, und zwar zum Erzeugen eines Dampfs aus dem magnetischen Material, z.B. Kobalt. Der magnetische Materialdampf wird auf dem nicht-magnetischen Basisfum 5 niedergeschlagen, wenn er abgekühlt wird. Diese Anordnung ist von derjenigen, die in Fig. 1 dargestellt ist, unterschiedlich dahingehend, daß das Übertragungssystem (die Kühlwalze, die Walzen und die Zufuhr- und Aufnahmehaspel) unter einem Winkel ausgerichtet ist, wodurch das Gerät einfacher aufgebaut sein wird. Allerdings ist der Nachteil derjenige, daß der unterste Bereich der Kühlwalze 14 gegenüber der Dampfquelle 10 gekippt ist und demzufolge die Dicke und die magnetischen Eigenschaften eines fertiggestellen Bands nur schwer gleichförmig sein werden. Dies kann mehr oder weniger durch Reduzierung der Abtastgeschwlndigkelt eines Elektronenstrahls in einem Elektronenstrahl-Dampfniederschlagungsverfahren zum Erhöhen der Rate einer Verdampfung an einem Bereich kompensiert werden, wo der Abstand zwischen der Kühlwalze 14 und der Dampfquelle 10 groß ist. Mit dem Gerät, das in Fig. 3 dargestellt ist, das ähnlich in Fig. 1 dargestellt ist, wird der Dampf des magnetischen Materials unter einem Winkel zu der Laufrichtung des nicht-magnetischen Basisfilms 5 zum Niederschlagen eines magnetischen Dünnfilms zugeführt. Der nicht-magnetische Basisfilm 5 mit dem magnetischen Dünnfilm, der darauf niedergeschlagen ist, wird dann durch eine Schneidmaschine in eine vorgebene Anzahl von Dünnfilm-Magnetaufzeichnungsbändern zerschnitten, deren magnetische Anisotropie unter einem schlefen Winkel zu der Längsrichtung so vorhanden ist, daß die leichte bzw. bevorzugte Magnetlsierungsrichtung diagonal sein kann.
- Die vorliegende Erfindung ist nicht auf das magnetische Material und die Dampfniederschlagstechnik, die vorstehend beschrieben sind, beschränkt, und andere Materialien und Verfahren zum Entwickeln von Dünnfilmen werden auf der Basis möglich sein, daß die magnetische Anisotropie durch eine Zuführrichtung von Atomen oder Ionen eines magnetischen Materials kontolliert wird. Obwohl Kobaltlegierungen mit der Hilfe von Sauerstoff am bevorzugsten als das Dampfniederschlagsmaterial sind, können Eisenmaterialien plus Sauerstoff oder Stickstoff mit gleichem Erfolg eingesetzt werden. Obwohl die Vakuumdampfniederschlagung mit einer Elektronenstrahlbeheizung einen Dünnfilm unter der höchsten Geschwindigkeit produziert, werden Verfahren in Form eines Ionenpiattierens, eines Spatterns, eines Cluster-Ionenstrahldampfniederschlagens und eines Ionenstrahl-Sputterns auch zum Bilden von Dünnfilmen auf Basisfilmen geeignet sein.
Claims (6)
1. Verfahren zum Herstellen eines Dünnfilm-Magnetbands, das aufweist:
Kontinuierliches Übertragen in einem Vakuum eines nicht-magnetischen
Baslsfilms direkt auf einer Kühlwalze und
zur gleichen Zelt Zuführen eines Dampfs aus Atomen oder Ionen eines
magnetischen Materials auf das nicht-magnetische Material,
gekennzeichnet dadurch, daß die Walze konisch ist.
2. Verfahren zum Herstellen eines Dunnfilm-Magnetbands, das aufweist:
kontinuierliches Übertragen eines nicht-magnetischen Basisfilms direkt
auf einer zylindrischen Kühlwalze in einem Vakuum;
und zur gleichen Zeit Zuführen eines Dampfs aus Atomen oder Ionen aus
dem magnetischen Material auf einem nicht-magnetischen Material,
dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Walze schief relativ zu einer
Dampfrichtung eines magnetischen Materials angeordnet ist.
3. Verfahren zum Herstellen eines Dünnfilm-Magnetbands, das aufweist:
eine Kühlwalze (4), die in einer Vakuumkammer (1) angeordnet ist;
einen Mechanismus (6, 7, 8, 9) zum kontinuierlichen Übertragen eines
nicht-magnetischen Basisfilms direkt auf der Kühlwalze; und
eine Anordnung (10), die gegenüberliegend der Kühlwalze zum Erzeugen
eines Dampfs aus Atomen oder Ionen eines magnetischen Materials
angeordnet ist, gekennzeichnet dadurch, daß die Walze konisch ist.
4. Gerät zum Herstellen eines Dünnfilm-Magnetbands, das aufweist:
eine zylindrische Kühlwalze (14) in einer Vakuumkammer (1);
einen Mechanismus (6, 7, 18, 19) zum kontinuierlichen Übertragen eines
nicht-magnetischen Baslsfilms direkt auf der Kühlwalze; und
eine Anordnung (10), die gegenügerliegend der Kühlwalze zum Erzeugen
eines Dampfs aus Atomen oder Ionen des magnetischen Materials
angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Walze schräg
relativ zu einer Dampfrichtungsgebungseinrichtung eines magnetischen
Materials angeordnet ist.
5. Dünnfilm, der durch das Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 erhaltbar
ist, der aufweist:
einen nicht-magnetischen Basisfilm; und
einen magnetischen Dunnfilm, der mittels Dampf auf dem
nicht-magnetischen Basisfilm niedergeschlagen ist und eine sich in einer Ebene
befindliche magnetische Anisotripie mit einer leichten
Magnetisierungsrichtung besitzt, die in einer schiefen Beziehung zu einer
Längsrichtung des Band orientiert ist.
6. Dünnfilm-Magnetband gemäß Anspruch 5, wobei die leichte
Magnetisierungsrichtung annähernd mit der Symmetrie-Achse eines Paars
unterschiedlicher Richtungen der Aufzeichnungsspuren in einem
standardisierten, spiralförmigen Aufzeichnungsgerät mit Köpfen eines
unterschiedlichen Azimuth-Winkels übereinstimmt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP28212590 | 1990-10-19 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| DE69120014T2 true DE69120014T2 (de) | 1996-12-19 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE69120014T Expired - Fee Related DE69120014T2 (de) | 1990-10-19 | 1991-10-17 | Dünnfilm-Magnetband sowie Verfahren und Gerät zur Herstellung desselben |
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| DE (1) | DE69120014T2 (de) |
Family Cites Families (1)
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|---|---|---|---|---|
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1991
- 1991-10-17 DE DE69120014T patent/DE69120014T2/de not_active Expired - Fee Related
- 1991-10-17 EP EP91309569A patent/EP0481775B1/de not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| EP0481775B1 (de) | 1996-06-05 |
| DE69120014D1 (de) | 1996-07-11 |
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Legal Events
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