DE3113559C2 - - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein magnetisches Aufzeichnungsmedium
vom Typ mit dünner metallischer Schicht gemäß dem
Oberbegriff von Patentanspruch 1.
Ein derartiges Aufzeichnungsmedium ist aus der US-PS 33 42 632
bekannt. Dabei ist auf einem Substrat durch Vakuumabscheidung
eine Mehrschichtenstruktur aus dünnen metallischen Schichten
ausgebildet. Durch Schrägbedampfung des Substrats sind die
Metallteilchen in den dünnen metallischen Schichten bezüglich
der Substratnormalen geneigt. Der Neigungswinkel der magnetischen
Metallteilchen bezüglich der Substratnormalen hat einen
Einfluß auf die magnetischen Eigenschaften des Aufzeichnungsmediums.
Eine Vorrichtung zur Metalldampfabscheidung auf einem
Substrat ist aus der DE-OS 27 31 924 bekannt. Dabei erfolgt die
Metallabscheidung auf einem gerade verlaufenden Magnetbandabschnitt
zwischen Umlenkwalzen. Der Auftreffwinkel des
Metalldampfstrahls auf das Substrat ist während der Metallabscheidung
konstant.
In jüngster Zeit hat die Technologie der Magnetaufzeichnung
mit hoher Aufnahmedichte eine bemerkenswerte Entwicklung erfahren,
und zwar durch Verbesserungen des Aufnahme- und
Wiedergabesystems, des Laufwerks und des Magnetkopfes bei
den Magnetaufzeichnungsgeräten sowie durch Verbesserungen
des magnetischen Aufzeichnungsmediums. Die Anforderungen,
die hinsichtlich einer magnetischen Aufzeichnung mit hoher
Aufnahmedichte an das magnetische Aufzeichnungsmedium gestellt
werden, sind im Zuge dieser Entwicklung durch eine
Erhöhung der Koerzitivkraft und eine Erhöhung der Restmagnetflußdichte
und die damit ermöglichte Reduzierung der
Dicke des Mediums erfüllt worden. Es hat sich jedoch als
schwierig erwiesen, bei einem herkömmlichen magnetischen
Aufzeichnungsmedium, das durch Beschichten mit einer Mischung
aus einem Magnetpulver und einem Bindemittel hergestellt wird,
die Restmagnetflußdichte über 0,3 bis 0,4 T zu erhöhen.
Die Aufnahmedichte bei der Magnetaufzeichnung konnte daher
nicht weiter gesteigert werden. Kürzlich sind nun magnetische
Aufzeichnungsmedien vom Typ mit dünner metallischer
Schicht entwickelt worden, die keinerlei organisches Bindemittel
enthalten. Diese magnetischen Aufzeichnungsmedien
vom Typ mit dünner metallischer Schicht werden hergestellt,
indem man eine dünne metallische Schicht auf einem Substrat
ausbildet, und zwar indem man metallische Teilchen, die aus
einem Metall oder einer Legierung von Eisengruppenelementen
oder einer Legierung derselben mit einem anderen Element
als einem der Eisengruppenelemente bestehen, durch eine
Vakuumverdampfung, ein Sputterverfahren, durch Ionenplattierung,
Ionenstrahlverdampfung oder ein elektrochemisches
Verfahren ausbildet und diese metallischen Teilchen auf einem
nichtmagnetischen
Substrat abscheidet.
Unter den genannten Verfahren ist insbesondere die Vakuumverdampfung
als die Technologie entwickelt worden, mit der
einheitliche, lange magnetische Aufzeichnungsmedien im industriellen
Maßstab hergestellt werden können.
Zur Erhöhung der Koerzitivkraft und zur Verbesserung der
Viereckigkeit sind im Rahmen der Vakuumaufdampftechnik die
folgenden Verfahren vorgeschlagen worden:
- (a) eine schräge Abscheidung;
- (b) eine Abscheidung in einem Magnetfeld;
- (c) eine Steuerung durch eine Auswahl des als Basis verwendeten Materials; und
- (d) ein Kristallwachstum durch eine Hitzebehandlung.
Unter diesen Verfahren hat sich das Verfahren der schrägen
Abscheidung als die effektivste praktische Methode erwiesen.
Dieses Verfahren ist in der JA-AS 19389/1966 beschrieben.
Wie in Fig. 1 gezeigt, wird gemäß diesem Verfahren durch
eine schräge Abscheidung von metallischen Teilchen 1, die
unter einem Neigungswinkel R bezüglich der Normalen 3 auf
eine Oberfläche eines Substrats 2 durchgeführt wird, eine
dünne metallische Schicht ausgebildet. Falls bei diesem
Verfahren bei einem konstanten Neigungswinkel R eine Vielzahl
von Schichten ausgebildet wird, weisen die metallischen
Teilchen in den unterschiedlichen Schichten der Mehrschichtenstruktur
eine Orientierung in einer einzigen Richtung
auf, wodurch die scheinbare Länge der Teilchen vergrößert
wird, was wiederum zu einer Verbesserung der Formanisotropie
und zu einer Erhöhung der Koerzitivkraft führt. Um bei
der dünnen metallischen Schicht die Mehrschichtenstruktur
auszubilden, muß die Vakuumbedampfung entsprechend der angestrebten
Anzahl der Schichten wiederholt durchgeführt werden.
Demgemäß ist nachteiligerweise die Produktivität beeinträchtigt,
und es werden höhere Produktionskosten verursacht. Um
diese Nachteile zu vermeiden, muß die Anzahl der dünnen
metallischen Schichten verringert werden. Das führt jedoch
zu einer Verschlechterung der magnetischen Charakteristika
sowie der elektromagnetischen Umwandlungscharakteristika.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein magnetisches
Aufzeichnungsmedium vom Typ mit dünner metallischer Schicht mit
ausgezeichneten magnetischen Charakteristika und elektromagnetischen
Umwandlungscharakteristika zu schaffen sowie eine
Vorrichtung, mit der ein derartiges magnetisches Aufzeichnungsmedium
mit hoher Produktivität erhalten werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein
magnetisches Aufzeichnungsmedium gemäß Patentanspruch 1,
das gekennzeichnet ist durch eine Schicht (M1),
in der ein Neigungswinkel (R) einer Richtung eines
metallischen Teilchens (Q) bezüglich der Normalen (N) des
Substrats (8) allmählich zunimmt, und eine Schicht
(M2), in der der Neigungswinkel (R) der Richtung des metallischen
Teilchens (Q) bezüglich der Normalen (N) des Substrats (8) mit
zunehmendem Abstand des metallischen Teilchens (Q) von dem
Substrat (8) allmählich abnimmt.
Ein derartiges Aufzeichnungsmedium
kann hergestellt werden unter Verwendung einer Vorrichtung,
in der eine Vakuumatmosphäre vorliegt und die ein
entlang einer zylindrischen, peripheren Oberfläche einer
Walze laufendes Substrat sowie eine diesem zugewandte Verdampfungsquelle
umfaßt, welche ein zu verdampfendes Basismaterial
enthält und wobei aus der Verdampfungsquelle ein
Dampfstrom schräg dem Substrat auf der Walze zugeführt wird.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind zwei Walzen einer
Verdampfungsquelle zugeordnet, und der Dampfstrom wird
in der Weise aus der Verdampfungsquelle dem Substrat zugeführt,
das die Abscheidung von Teilchen auf der ersten Walze
mit einem geringen Neigungswinkel beginnt, auf der zweiten
Walze hingegen bei einem großen Neigungswinkel beginnt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Zeichnungen
näher erläutert; es zeigt
Fig. 1 eine Beziehung zwischen einem Substrat und
einem Neigungswinkel der metallischen Teilchen;
Fig. 2 eine schematische Schnittansicht einer
Vorrichtung zur Herstellung eines magnetischen Aufzeichnungsmediums
gemäß der vorliegenden Erfindung; und
Fig. 3 eine Struktur eines magnetischen Aufzeichnungsmediums
vom Typ mit dünner metallischer Schicht, erhalten
mit der in Fig. 2 dargestellten Vorrichtung.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen werden im folgenden
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung näher erläutert.
Fig. 2 zeigt eine schematische Querschnittsansicht einer ersten
Ausführungsform einer Vorrichtung zur Herstellung eines
magnetischen Aufzeichnungsmediums gemäß der vorliegenden
Erfindung. Das Bezugszeichen 4 in Fig. 2 bezeichnet einen
Vakuumtank zur Schaffung einer Vakuumatmosphäre. Das
Innere des Vakuumtanks ist durch eine Zwischenwand 5 in zwei
Kammern 6, 7 geteilt. In der Zwischenwand 5 sind in der
Nähe des Zentrums Schlitze d1, d2 ausgebildet, die als
Durchgänge für einen Metalldampfstrom dienen. In der oberen,
durch die Zwischenwand 5 abgeteilten Kammer 6 ist ein Treibersystem
9 ausgebildet, mit dem ein langes, nichtmagnetisches
Substrat 8, wie eine Polyesterfolie, angetrieben und
geführt werden kann. Das Treibersystem 9 umfaßt eine Spindel
10 zum Aufwickeln des Substrats 8, eine Spindel 11 zum
Zuführen des Substrats 8; zwei zylindrische Walzen 12, 13
und eine Führungsrolle 14. Das Substrat 8, das von der Spindel
11 zugeführt wird, gelangt nacheinander in Kontakt mit
der peripheren, zylindrischen Oberfläche der Walze 12
→ der Rolle 14 → der peripheren, zylindrischen Oberfläche
der Walze 13 und wird schließlich auf die Spindel 10
aufgewickelt. Das Substrat 8 läuft mit einer gewünschten
Geschwindigkeit in einer gewünschten Richtung, und zwar abhängig
von den Drehbewegungen der Spindel 10 und der Spindel
11 in die a-Richtung oder in die b-Richtung. Die Walzen
12, 13 weisen jeweils die gleiche Höhe bezüglich der parallel
angeordneten Spindel auf und sind so angeordnet, daß
sich ihre peripheren Oberflächen nahekommen.
In der unteren Kammer 7, die unterhalb der Trennwand 5 ausgebildet
ist, ist eine einzige Verdampfungsquelle 15 angeordnet,
und zwar mit gleichem Abstand von den beiden Walzen
12, 13. Wenn auch in der gezeigten Ausführungsform eine Verdampfungsquelle
vom Elektronenstrahltyp schematisch dargestellt
ist, so ist doch die Art der Verdampfungsquelle 15
nicht kritisch. Das zu verdampfende Basismaterial 17 in einem
mit Wasser gekühlten Kupfergefäß 16 wird erhitzt, um
es mittels eines beschleunigten Elektronenstrahls, der durch
Betätigung eines Elektronengenerators 18 erzeugt wird, zu
verdampfen. Bei dem zu verdampfenden Basismaterial 17 kann
es sich um ein Metall oder eine Legierung von Eisengruppenelementen,
wie Kobalt, Nickel und Eisen, oder um eine Legierung
eines Eisengruppenelements mit einem anderen Element
als solchen der Eisengruppenelemente handeln. Die Bezugszeichen
19, 20 bezeichnen Gasauslaßöffnungen. In der
Vorrichtung mit der beschriebenen Struktur wird ein von dem
zu verdampfenden Basismaterial 17 austretender Dampfstrom
durch die Schlitze d1, d2 der Trennwand 5 zur Oberfläche
des Substrats 8 gespeist, welches entlang der peripheren
Oberflächen der Walzen 12, 13 läuft. Dabei scheidet sich
der Dampf in Form metallischer Teilchen ab. Der Dampfstrom
wird dem auf den Walzen 12, 13 laufenden Substrat 8 in der
Weise zugeführt, daß er sich unter Ausbreitung im Bereich
der Flächenwinkel α1 bzw. α2 abscheidet. Die Winkel α1 bzw.
α2 werden durch die Verbindungslinie der Verdampfungsquelle
15 mit der Kante des Schlitzes d1 bzw. d2 und die jeweilige
Tangente der Walze ausgespannt. Auf dem über die Walzen 12,
13 laufenden Substrat 8 bilden sich Abscheidungsbereiche
für die Dampfströmung mit Zentrumswinkeln β1 oder β2 aus,
welche den Winkeln α1 oder α2 entsprechen. Wenn das Substrat
8 sich auf den Walzen 12, 13 in die Richtung bewegt,
die durch die Pfeillinie a angegeben ist, ist der Neigungswinkel
R der Dampfströmung bezüglich der Normalen N des
Substrats 8 auf der ersten Walze 12 am Punkt P1, an dem die
Zuführung der Dampfströmung von der Verdampfungsquelle 15
beginnt, am kleinsten. Entsprechend der Bewegung des Substrats
in Richtung a nimmt der Neigungswinkel R allmählich
zu.
Andererseits ist der Neigungswinkel R auf der zweiten Walze
13 am Punkt P2 am größten, an dem wiederum die Zuführung
des Dampfstroms auf das Substrat 8 beginnt. Entsprechend
der Bewegung des Substrats 8 in Richtung a nimmt der Neigungswinkel
R allmählich ab.
Die mittels dieser Vorrichtung hergestellten dünnen metallischen
Schichten M des magnetischen Aufzeichnungsmediums
sind somit als Mehrschichtenstruktur ausgebildet, und zwar
mit einer Schicht M1, in welcher der Neigungswinkel R
der Richtung der metallischen Teilchen Q bezüglich der Normalen
auf das Substrat 8 mit zunehmendem Abstand von dem
Substrat 8 allmählich zunimmt, und mit einer Schicht M2, in
welcher der Neigungswinkel R der Richtung der metallischen
Teilchen Q bezüglich der Normalen auf das Substrat 8 mit
zunehmendem Abstand von dem Substrat 8 allmählich abnimmt.
Es hat sich herausgestellt, daß durch Ausbildung einer derartigen
Struktur ein magnetisches Aufzeichnungsmedium mit
ausgezeichneten magnetischen Charakteristika und elektromagnetischen
Umwandlungscharakteristika erhalten werden kann.
Es wird angenommen, daß die metallischen Teilchen Q unter
Änderung ihrer Richtung kontinuierlich verbunden sind. Dadurch
verbessern sich die magnetischen Charakteristika, die
scheinbare Länge der Teilchen ist vergrößert, und man erhält
eine verbesserte Formanisotropie.
Darüber hinaus können die beiden dünnen metallischen Schichten
in einem Arbeitsgang unter Verwendung der beiden Walzen
12, 13 ausgebildet werden. Dadurch kann die Effizienz
hinsichtlich der Ausbildung dünner metallischer Schichten
um etwa das Zweifache im Vergleich mit der Verwendung von
lediglich einer Walze verbessert werden.
Im folgenden werden Ausführungsformen des unter Verwendung
der erfindungsgemäßen Vorrichtung erhaltenen magnetischen
Aufzeichnungsmediums anhand von Beispielen näher erläutert.
Dabei werden die Durchmesser der zylindrischen Walzen 12,
13, die Art der Verdampfungsquelle 15 und die relativen
Positionen der Walzen 12, 13 und der Verdampfungsoberfläche
variiert.
Unter den im folgenden angeführten Bedingungen wird jeweils
ein magnetisches Aufzeichnungsmedium in einer Vorrichtung
gemäß Fig. 2 hergestellt.
| Substrat | |
| Polyesterfolie mit einer Dicke von 12 µm | |
| Basismaterial 17 für die Verdampfung | Kobalt-Nickel-Legierung von Co : Ni von 80 : 20 (nach Gewicht) |
| Vakuum in der oberen Kammer 6 | 1,33 × 10⁻² bis 1,33 × 10⁻³ mbar |
| Vakuum in der unteren Kammer 7 | 1,33 × 10⁻⁵ bis 1,33 × 10⁻⁶ mbar |
| Bildungsrate der metallischen Schicht | 100 nm/min unter der Voraussetzung, daß die Laufgeschwindigkeit des Substrats 8 Null ist |
| Laufgeschwindigkeit des Substrats | 40 cm/min |
| Laufrichtung des Substrats | Richtung a |
| Walzentemperatur | 70 bis 80°C |
Die Trennwand 5 ist so angeordnet, daß sich 60° als kleinster
Neigungswinkel R für die der Walze 12 zugeführte Metalldampfströmung
ergibt. Außerdem wird die Trennwand 5
so eingerichtet, daß keinerlei Strömung des Metalldampfstroms
zur Walze 13 erfolgt. Das resultierende magnetische
Aufzeichnungsmedium wird als Probe A1 bezeichnet.
Die Trennwand 5 wird bezüglich der Walze 12 nicht verändert,
bezüglich der Walze 13 wird jedoch die Trennwand so eingerichtet,
daß sich ein Neigungswinkel R der Metalldampfströmung
von 60° ergibt. Das resultierende magnetische
Aufzeichnungsmedium wird als Probe B1 bezeichnet.
Das Verfahren von Beispiel 1 wird wiederholt. Es wird jedoch
das Eisenmetall Fe als zu verdampfendes Basismaterial
eingesetzt. Die resultierenden Proben der magnetischen Aufzeichnungsmedien
werden entsprechend Beispiel 1 als Proben
A2 und B2 bezeichnet. Die Eigenschaften der in den Beispielen
1 und 2 erhaltenen Proben A1, A2, B1 und B2 werden bestimmt.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengestellt.
Aus der Tabelle 1 geht hervor, daß die Dicke der dünnen
metallischen Schichten der Proben B1, B2 gemäß der vorliegenden
Erfindung jeweils etwa doppelt so groß ist wie die
der korrespondierenden Proben A1, A2, die gemäß dem herkömmlichen
Einwalzenverfahren hergestellt wurden. Die Effizienz
der Herstellung ist ebenfalls um das Doppelte gesteigert.
Die magnetischen Charakteristika, wie z. B. die
Koerzitivkraft und die Restmagnetflußdichte, der Proben B1
und B2 sind denen der Proben A1, A2 in bemerkenswerter
Weise überlegen. Man beobachtet also eine Verbesserung der
magnetischen Charakteristika. Die Restmagnetflußdichte wird
im allgemeinen nicht durch den Parameter der Dicke der
metallischen Schichten beeinflußt. Trotzdem sind bei den
Proben B1, B2 die Restmagnetflußdichten, verglichen mit
den Proben A1, A2, hervorragend. Diese Tatsache verdeutlicht
den durch die vorliegende Erfindung bewirkten Effekt hinsichtlich
der Verbesserung der magnetischen Charakteristika.
Hinsichtlich der elektromagnetischen Umwandlungscharakteristika,
die unter Verwendung eines herkömmlichen Kassettenbandgeräts
bestimmt wurden, sind die Geräuschpegel (Vergleich:
Biasgeräusch; Bandgeschwindigkeit 4,75 cm/sec;
Einstellung: high position) der Proben B1, B2 jeweils um
2,0 dB bzw. 1,5 dB, verglichen mit den Proben A1, A2, verbessert.
Die Empfindlichkeit bei 333 Hz ist bei den Proben
B1, B2 ebenfalls besser, und zwar um 3,0 dB bzw. 2,0 dB.
Gemäß der obigen Beschreibung sind bei einer Vorrichtung,
in der eine Vakuumatmosphäre vorliegt und die ein entlang
einer zylindrischen, peripheren Oberfläche einer Walze laufendes
Substrat sowie eine Verdampfungsquelle mit einem
Gehalt eines zu verdampfenden Basismaterials umfaßt, wobei
diese Teile einander so zugewandt sind, daß ein Dampfstrom
aus der Verdampfungsquelle unter einem Neigungswinkel dem
Substrat auf der Walze zugeführt wird, erfindungsgemäß
zwei Walzen für eine einzige Verdampfungsquelle vorgesehen.
Die Dampfströmung wird von der Verdampfungsquelle dem Substrat
zugeleitet, und zwar in der Weise, daß die Abscheidung
der Teilchen auf der ersten Walze bei einem kleinen
Neigungswinkel beginnt, wohingegen die Abscheidung auf
der zweiten Walze bei einem großen Neigungswinkel beginnt.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann das magnetische
Aufzeichnungsmedium vom Typ mit dünner metallischer
Schicht mittels der Schrägabscheidung mit hoher Effizienz
hergestellt werden. Es kann ein magnetisches Aufzeichnungsmedium
vom Typ mit dünner metallischer Schicht erhalten
werden, das ausgezeichnete magnetische Charakteristika
und elektromagnetische Umwandlungscharakteristika aufweist.
Claims (2)
1. Magnetisches Aufzeichnungsmedium vom Typ mit dünner
metallischer Schicht, bei dem auf einem Substrat durch
Vakuumabscheidung eine Mehrschichtenstruktur aus dünnen
metallischen Schichten ausgebildet ist und wobei die Metallteilchen
in den dünnen metallischen Schichten bezüglich der
Substratnormalen geneigt sind, gekennzeichnet durch eine Schicht
(M1), in der ein Neigungswinkel (R) einer Richtung eines
metallischen Teilchens (Q) bezüglich der Normalen (N) des
Substrats (8) allmählich zunimmt, und eine Schicht
(M2), in der der Neigungswinkel (R) der Richtung des metallischen
Teilchens (Q) bezüglich der Normalen (N) des Substrats (8) mit
zunehmendem Abstand des metallischen Teilchens (Q) von dem
Substrat (8) allmählich abnimmt.
2. Vorrichtung zur Herstellung eines magnetischen Aufzeichnungsmediums
gemäß dem Patentanspruch 1, umfassend
eine Vakuumatmosphäre; ein entlang einer zylindrischen,
peripheren Oberfläche einer Walze laufendes Substrat
und eine Verdampfungsquelle mit einem Gehalt eines zu verdampfenden
Basismaterials, wobei das Substrat auf der Walze
und die Verdampfungsquelle einander so zugewandt sind, daß
ein aus der Verdampfungsquelle austretender Dampfstrom unter
einem Neigungswinkel auf das Substrat auftrifft, dadurch
gekennzeichnet, daß zwei Walzen (12, 13) einer
einzigen Verdampfungsquelle (15) zugeordnet sind und
der Dampfstrom aus der Verdampfungsquelle (15) dem auf den
Walzen (12, 13) laufenden Substrat (8) in der Weise zugeleitet
wird, daß die Abscheidung von Teilchen auf der ersten
Walze (12) unter einem kleinen Neigungswinkel R beginnt,
hingegen auf der zweiten Walze (13) unter einem großen
Neigungswinkel R beginnt.
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