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DE69116213T2 - Not- und Feststelllbremsvorrichtung eines Fahrzeugs - Google Patents

Not- und Feststelllbremsvorrichtung eines Fahrzeugs

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DE69116213T2
DE69116213T2 DE69116213T DE69116213T DE69116213T2 DE 69116213 T2 DE69116213 T2 DE 69116213T2 DE 69116213 T DE69116213 T DE 69116213T DE 69116213 T DE69116213 T DE 69116213T DE 69116213 T2 DE69116213 T2 DE 69116213T2
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DE
Germany
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lever
vehicle
pump
way valve
bracket
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DE69116213T
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Riccardo Maccari
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Fiat Auto SpA
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Fiat Auto SpA
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)
  • Braking Elements And Transmission Devices (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Durchführung der Notbremsung und der Parkbremsung eines Fahrzeugs, insbesondere eines Motorfahrzeugs.
  • Die Notbremsung und die Parkbremsung eines Motorfahrzeugs wird derzeit bekanntlich mit Mitteln durchgeführt, die "Handbremse" genannt werden und aus einem innerhalb des Fahrgastraums des Fahrzeugs angeordneten Hebel bestehen, der mittels einer Zugstange die mechanische Bewegung der jeweiligen Sattel/Trommel-Bremsbacken der Räder auf entsprechenden Scheiben/Trommeln steuert; diese Vorrichtungen können solche sein, die auch durch die (hydraulische) Betriebsbremse des Fahrzeugs gesteuert werden, d.h. durch besonders vorgesehene Hilfseinrichtungen. Sobald die Handbremse betätigt wird, verhindert ein Rastgetriebe, daß unter der Spannung einer Stange, die den Hebel mit den Bremsen verbindet, den Hebel in einer angehobenen Position hält, die Freigabe. Um die Handbremse freizugeben, muß die Rastung des Rastgetriebes zuruckgenommen werden, indem die Zugstange weiter unter Spannung gerät und die Klinke des Rastgetriebes mittels eines am Handhebel placierten Druckknopfes aus dem Zahnsegment gelöst wird.
  • Die zuvor beschriebene, wohlbekannte Vorrichtung ist jedoch nicht ohne Nachteile. Ist sie beispielsweise in einer Stellung, die eine reduzierte Bremskraft bewirkt, welche - wenn sie für das Anhalten des Fahrzeugs bei mäßiger Geländeneigung ausreicht (Park-Bremsfünktion) - für eine Notbremsung eine eingeschränkte Bremskapazität ergibt (für den Fall, daß das Hauptbremssystem ausfällt).
  • Zur Überwindung eines solchen Nachteils sind hydraulische Parkbremsen vorgeschlagen worden, wie in der DE-A-30 45 888 offenbart, und es sind allgemeiner gesprochen, hydraulische Notbremssysteme vorgeschlagen worden, wie in der US-A-3 680 314 offenbart, in denen eine Pumpe mittels eines Dreiwegeventils parallel zum Hauptbremskreis angeschlossen ist.
  • Nichtsdestoweniger sind solche Systeme unhandlich und komplex und schwierig zu montieren. Insbesondere wirkt die Notbremse der US-A-3 680 314 auf alle vier Räder des Fahrzeugs und erfordert die Benutzung eines Dreiwegeventils für jedes Rad, was sehr teuer ist.
  • Das Ziel der Erfindung ist es, eine Not- und Feststellbremsvorrichtung für ein Fahrzeug vorzuschlagen, die trotz einfachem Aufbau und reduziertem Gewicht hohe Bremskräfte entwickeln kann. Ein anderes Ziel der Erfindung ist es, eine Bremsvorrichtung des oben genannten Typs vorzuschlagen, die direkt die Betriebsbremsen betätigen kann, ohne daß eine Parallelsteuerung der letzteren oder das Vorhandensein einer Hilfsausrüstung erforderlich ist.
  • Diese Ziele werden gemäß der Erfindung erreicht, die sich auf eine Not- und Feststellbremsvorrichtung für ein Fahrzeug bezieht, wie in Anspruch 1 bestimmt.
  • Die Erfindung wird durch die nicht beschränkende Beschreibung einer Ausführungsform, die als Beispiel angegeben ist, unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert, in denen:
  • Fig. 1 eine perspektivische Explosionsansicht der mechanischen Hauptkomponente der Bremsvorrichtung gemäß der Erfindung ist,
  • Fig. 2 schematisch ein Betriebsbremssystem eines Fahrzeugs darstellt, versehen mit einer Vorrichtung gemäß der Erfindung, und
  • Fig. 3 eine Schnittansicht in vergrößertem Maßstab von einer Einzelheit eines zur Vorrichtung gemäß der Erfindung gehörenden Elements ist.
  • In den Figuren 1 und 2 bezeichnet die Bezugsziffer 1 ein wohlbekanntes hydraulisches Betriebsbremssystem eines Fahrzeugs irgend eines bekannten Typs, insbesondere eines Motorfahrzeugs, das der Einfachheit halber nicht dargestellt ist; das System 1 umfaßt einen Hauptbremskreis 2 mit einem Ölbehälter 3, einem Hauptzylinder 4, der Teil einer wohlbekannten Servobremse ist, die der Einfachheit halber nicht dargestellt ist, und einen Bremskreis 6 der Hinterachse des Fahrzeugs, der auf wohlbekannte einzelne Betriebsbremsen 7, zur Vereinfachung dargestellt in Form von Blöcken, der Hinterräder des Fahrzeugs wirkt. Darüber hinaus umfäßt das System als einen wesentlichen Teil davon auch eine Not- und Feststellbremsvorrichtung, teilweise dargestellt in Fig. 1 und teilweise in Fig. 2; diese Vorrichtung umfäßt hauptsächlich einen Steuerhebel 8, der im Fahrgastraum des Fahrzeugs anzubringen und von Hand anhebbar ist, ein wohlbekanntes Rastgetriebe 9, das im Anschluß an das Anheben des Hebels 8 wirksam wird und in der Lage ist, zu verhindern, daß letzterer abgesenkt wird, Mittel zum Lösen des Rastgetriebes 9 und eine Hydraulikpumpe 10, die mit dem Hebel 8 in einer Weise gelenkig gekoppelt ist, so daß sie durch das Anheben des letzteren gesteuert wird und die über eine Nebenleitung mit dem Bremskreis der Hinterachse 6 über ein Dreiwegeventil 11 verbunden ist. Das Anheben des Hebels 8 ist insbesondere durch eine Feder 12 erschwert, die das Rastgetriebe 9 unter Spannung hält, wenn der Hebel angehoben ist.
  • Die Hydraulikpumpe 10 wird durch das Verschieben einer mit Gewinde versehenen Steuerstange 13 betätigt, die mittels einer Zugstange 14 gelenkig mit dem Hebel 8 gekoppelt ist; die Pumpe 10 weist darüber hinaus einen Einlaßanschluß 15 auf, der über eine Nebenleitung zum Hauptbremskreis 2 mit dem Ölbehälter 3 verbunden ist, und einen Auslaß 16, der über das Ventil 11 mit dem Bremskreis 6 der Hinterachse verbunden ist; das Ventil 11 wird insbesondere benutzt, um wahlweise den Bremskreis 6 der Hinterräder mit der Pumpe 10 und mit dem Hauptkreis 2 zu verbinden, so daß die wirklichen Betriebsbremsen 7 der Räder der Fahrzeughinterachse wahlweise entweder von der Pumpe 10 oder von der Pumpe 4 des Hauptbremskreises 2 betätigt werden. Das Dreiwegeventil 11 (Fig. 3) umfäßt ein U-förmiges Anschlußgehäuse, das zwei gegenüberliegende, wechselseitige, koaxiale Einlässe 21, 22 und einen Auslaß 23, der im rechten Winkel mit Bezug auf die Achse der Einlässe 21, 22 angeordnet ist, aufweist; die letzteren sind jeweils verbunden, und zwar der Einlaß 22 mit dem Hauptbremskreis und der Einlaß 21 mit dem Auslaß 16 der Pumpe 10; auf der anderen Seite ist der Auslaß 23 mit dem Bremskreis 6 der Hinterachse verbunden. Innerhalb des Gehäuses 20 ist in einer zu den Einlässen 21, 22 koaxialen Kammer 27 ein verschieblich beweglicher Pendelkolben angeordnet, dessen gegenüberliegende Enden so angeordnet sind, daß sie flüssigkeitsdicht mit je einem Dichtsitz 25, 26 der zugehörigen Einlässe 21, 22 zusammenwirken, um wahlweise die Verbindung zwischen ihnen und der Kammer 27 zu öffnen/zu schließen, und auf den der Druck, der von der Pumpe 4 erzeugt wird, und der Druck, der von der Pumpe 10 erzeugt wird, einwirkt. In der dargestellten Position wird der Pendelkolben von einer Feder 27a in einer Stellung gehalten, in der der Einlaß 21 geschlossen gehalten wird und gleichzeitig ermöglicht, daß der Einlaß 22 mit dem Auslaß 23 über die Kammer 27 in Verbindung steht; in der entgegengesetzten Position, die der Einfachheit halber nicht dargestellt ist, kehrt der Pendelkolben die Verbindungen um, indem der Einlaß 22 geschlossen und der Einlaß 21 mit dem Auslaß 23 verbunden wird.
  • Gemäß der nicht einschränkenden, dargestellten Ausführungsform ist der Hebel 8 innerhalb einer U-förmigen Konsole 30, die durch jeweils im wesentlichen dreieckige Seitenwände begrenzt ist, mit Leerhub schwenkbar gelagert; im einzelnen ist das äußere Ende 32 des Hebels 8 um einen rohrförmigen Stift drehbar, der quer durch die Wände 31 in den entsprechenden unteren Teilen letzterer befestigt ist; auf diese Weise sind der Hebel 8 und die Konsole 30 fest miteinander gekoppelt und relativ zueinander drehbar und in der Lage, sich voneinander zu entfernen wie zwei Scheren-Schneiden; die Konsole 30 ist ihrerseits mit Leerhub von einer zweiten Konsole 34 gehalten, die mittels Schrauben auf einer feststehenden Tragplatte 35 im Fahrgastraum starr verbindbar befestigt ist und die Pumpem 10 in einer geeigneten Position gesichert hält; im einzelnen ist die Konsole 30 selbst koaxial zur Schwenkachse des Hebels 8 in der Konsole 30 in der Konsole 34 angelenkt, beispielsweise mittels eines Bolzens 38, der sich durch die Konsole 34 erstreckt und innerhalb des rohrförmigen Stiftes 33 angeordnet ist; im oberen Teil, im Scheitelpunkt 39 der dreieckigen Wände 31, gegenüber der Bodenseite, ist der offene Teil der U-förmigen Konsole 30 schwenkbar mit dem Kopf einer Zugstange 14 verbunden, beispielsweise mittels eines Stiftes 41; je ein Splint 42 fixiert die Stifte 38, 41 in axialer Richtung, wenn sie eingesetzt sind. Auf diese Weise ist die Konsole 30 mit der Steuerstange der Pumpe 10 drehbar und exzentrisch mit Bezug zu ihrer Schwenkachse 38 verbunden.
  • Gemäß der Erfindung ist an der Konsole 30 in der Richtung des Hebels 8 freitragend und starr (beispielsweise geschweißt) ein Ansatz in Form einer Kappe 44 befestigt; zwischen letzterem und einem mit dem Hebel 8 starr verbundenen Tragkonus 44 ist eine Feder 12, im vorliegenden Fall eine Schraubenfeder, eingesetzt, so daß sie zwischen dem Arm 8 und der Konsole 30 eingespannt ist und daher in der Lage ist, diese Teile voneinander getrennt zu halten; das Rastgetriebe 9 ist teilweise durch die feste Konsole 34 gehalten, an der seitlich und fest mit ihr verbunden ein Zahnsegment 46 vorgesehen ist, und teilweise vom Hebel 8, dessen Ende 32 seitlich mit einer freitragenden Sperrklinke 47 versehen ist, die mit dem Zahnsegment 46 zusammenwirkt; zum gesteuerten Lösen des Rastgetriebes 9 ist die Sperrklinke 47 mittels eines wohlbekannten Antriebsgestänges 48 verbunden, das innerhalb des Hebels 8 angeordnet ist, um einen gegen den Widerstand einer Feder 50 und am Ende eines Handgriffs 51 des Hebels 8 gegenüber dem Ende 32 angeordneten Druckknopf 49 zu lösen.
  • Um die von der Pumpe 4 erzeugte Bremskraft in Zusammenarbeit mit der Feder 27a zu nutzen, wird der Pendelkolben 24 normalerweise in der in Figur 3 dargestellten Position gehalten und der Hebel ist fast horizontal abgesenkt und liegt im wesentlichen in der in Figur 1 dargestellten Position; in diesem Fall strömt das von der Pumpe 4 ausgesandte Drucköl durch das Ventil 11 vom Kreis 2 zum Kreis 6 und betätigt die hydraulischen Betriebsbremsen 7, wann immer es erforderlich ist. Wenn man das Fahrzeug im abfallenden Gelände anhalten will, d.h., wenn die Hauptbremspumpe 4 außer Betrieb ist, kann der Benutzer die Feststell- bzw. Notbremse betätigen, indem er den Hebel 8 zieht. Im einzelnen wird der Benutzer den Handgriff 51 ergreifen und den Hebel 8 anheben, wobei er in Richtung des Pfeiles (Figur 1) geschwenkt wird. Während dieses Vorgangs dreht sich der Hebel 8 zuerst um den Stift 33 relativ zur Konsole 30, während letztere unbewegt bleibt; dadurch wird die Feder 12 zusammengedrückt, und wenn die Feder 12 den größtmöglichen Druck erreicht hat, bewirkt eine weitere Drehung des Hebels 8 auch die Drehung der Konsole 30 um den Stift 38; die Drehung der Konsole 30 erzeugt eine Translation der Zugstange 14 und danach eine Betätigung der Hydraulikpumpe 10, die Öl aus dem Behälter 3 ansaugt und unter Druck in das Ventil 11 einspeist; unter den vorgenannten Bedingungen (die Pumpe 4 arbeitet nicht, d.h., das Fahrzeug steht) steht keinerlei hydraulischer Druck an dem Ende des Pendelkolbens 24 an, das dem Einlaß 22 gegenüberliegt; auf der anderen Seite wirkt der Druck, der von der Pumpe 10 erzeugt wird, auf das gegenüberliegende Ende im Falle der Bremsung, wodurch sich der durch die Feder 27a vorgespannte Pendelkolben innerhalb der Kammer 27 bewegt in Richtung auf und zum Zusammenwirken mit dem Dichtsitz 26 (mit anschließendem Schließen des Einlasses 22) und um den Dichtsitz 25 zu öffnen mit anschließendem Einfließen des Drucköls durch den Einlaß 21, das über die Kammer 27 den Auslaß 23 erreicht und in den Kreis 6 fließt, um die Betriebsbremsen 7 zu betätigen.
  • Während der Anhebbewegung des Hebels 8 fällt die Sperrklinke 47 selbsttätig in das Zahnsegment 46, so daß, wenn der Benutzer den Hebel 8 losläßt, dieser in einer Position zwischen zwei nebeneinanderliegenden Zähnen fixiert wird und der Hebel 8 in einer Position gehalten wird, die entweder gegen den elastischen Druck der Feder 12 oder gegen den Reaktionsdruck, der von der Pumpe 10 auf die Stange 13 ausgeübt wird, erreicht wird, wodurch die unbegrenzte Verlängerung der Bremswirkung sichergestellt wird. Für den Fall, daß das Fahrzeug angehalten und für eine sehr lange Zeit in diesem Zustand gehalten werden soll, wird der hydraulische Druck im Bremskreis 6 nicht einmal dann vermindert, wenn in ihm mögliche Undichtigkeiten vorhanden sind, und deshalb wird die Bremswirkung nicht reduziert. Wenn eventuelle Undichtigkeiten tatsächlich einen stärkeren Abfall des Drucks im Kreis 6 verursachen, wird der Reaktionsdruck, der von der Pumpe 10 auf die Stange 13 ausgeübt wird und der sich auf die Konsole 30 in der Weise auswirkt, daß sie sich in ihrer Ausgangsposition dreht, konsequenterweise auch vermindert; dadurch ist der Druck, der von der Feder 12, die in der Anfangsphase der Hebelbetätigung vorgespannt wird, ausgeübt wird, nicht mehr durch den Gegendruck, der von der Pumpe 10 erzeut wird, ausgeglichen; die Feder 12 neigt daher dazu, sich auszudehnen und erzeugt als Reaktion, da sie nicht in der Lage ist, den Hebel 8 in seine Anfangsposition zu drehen, weil der Hebel 8 vom Rastgetriebe gehalten wird, anschließend eine Drehung der Konsole 30 in entgegengesetzte Richtung, wodurch der Abstandswinkel vergrößert wird und der Hebel 8 eine zusätzliche Translation der Zugstange 14 bewirkt, die ausreicht, die Pumpe 10 so zu steuern, daß der ursprüngliche hydraulische Druck im Kreis 6 wieder hergestellt wird.
  • Zum Lösen der Notbremsvorrichtung betätigt der Benutzer den Druckknopf 49 gerade so wie bei wohlbekannten Handbremsen und bewirkt dessen Rückbewegung gegen die Kraft der Feder 50.
  • Die Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der vorstehenden Beschreibung. Dank der beschriebenen Konstruktion können die Betriebsbremsen der Fahrzeugräder, im vorliegenden Falle insbesondere der Hinterräder, direkt von Hand betätigt werden, insbesondere mittels eines traditionellen Hebels, ohne daß komplexe mechanische Antriebe oder ein Arbeiten parallel zum hydraulischen Antrieb nötig wäre.

Claims (3)

1. Not- und Feststellbremsvorrichtung eines Fahrzeugs von der Art, die eine Hydropumpe (10) umfäßt, die von einem Bedienungshebel (8) betätigt wird und über ein Dreiwegeventil (11) mit einem Bremskreis des Fahrzeugs verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung außerdem einen im Fahrgastraum des Fahrzeugs montierbaren und von Hand anhebbaren Bedienungshebel (8) zur Betätigung der Pumpe (10), ein Rastgetriebe (9), das durch das Anheben des Hebels aktivierbar ist und ein Absenken des Hebels (8) verhindert, und Mittel zum Lösen des Rastgetriebes aufweist, wobei der Hebel (8) gegen den Widerstand eines Spanngliedes (12) anhebbar ist, das so angeordnet ist, daß es in entgegengesetzter Richtung auf das Rastgetriebe und die Pumpe wirkt, die über das Dreiwegeventil (11) mit dem Bremskreis (6) von einer Achse des Fahrzeugs verbunden ist, sowie dadurch, daß der Hebel (8) in einer U- förmigen Konsole (30) mit Leerhub schwenkbar gelagert und am offenen Teil mit dem Kopf einer Zugstange (14) der Pumpe gelenkig verbunden ist, wobei die U-förmige Konsole (30) ihrerseits mit Leerhub schwenkbar in einer feststehenden Konsole (34) gelagert ist, die mit einem starren Zahnsegment des Rastgetriebes (9) versehen ist, das mit einer entsprechenden, seitlich am Hebel (8) vorstehenden Sperrklinke (47) zusammenwirkt und wobei zwischen letzterer und einem Anschlag (44), der mit der U-förmigen Konsole nahe am offenen Teil der Konsole fest verbunden ist, eine Feder (12) eingespannt ist, die in der Lage ist, den Hebel (8) und die U-förmige Konsole (30) auseinanderzuhalten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hydropumpe (10) umfäßt
- eine verschiebbare Steuerstange (14), die mit dem Hebel gelenkig verbunden ist,
- einen Einlaß-Anschluß (15), der über eine Nebenleitung mit einem Öl-Behälter des Hauptkreises (2) des Betriebs-Bremssystems des Fahrzeugs verbunden ist, und
- einen Auslaßanschluß (16), der über das Dreiwegeventil (11) mit dem Bremskreis (6) verbunden ist, der Teil des Betriebs- Bremssystems (1) ist und ebenfalls über das Dreiwegeventil (11) mit dem Hauptkreis (2) des Betriebs-Bremssystems verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Dreiwegeventil (11) umfaßt
- ein Anschluß-Gehäuse mit zwei gegenüberliegenden Einlässen (21, 22), die mit dem Hauptbremskreis bzw. mit dem Auslaß-Anschluß der Hydropumpe (10) verbunden sind,
- einen Auslaß (23), der mit dem Bremskreis (6) einer Achse des Fahrzeugs verbunden ist, und - einen Pendelkolben (24), der im Gehäuse in Abhängigkeit von der Differenz des Druckes zwischen den beiden Einlässen (21, 22) beweglich und in der Lage ist, den Auslaß wahlweise mit einem der Einlässe zu verbinden.
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