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DE69116488T2 - Leitungsdraht für einen Kabelbaum - Google Patents

Leitungsdraht für einen Kabelbaum

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Publication number
DE69116488T2
DE69116488T2 DE69116488T DE69116488T DE69116488T2 DE 69116488 T2 DE69116488 T2 DE 69116488T2 DE 69116488 T DE69116488 T DE 69116488T DE 69116488 T DE69116488 T DE 69116488T DE 69116488 T2 DE69116488 T2 DE 69116488T2
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DE
Germany
Prior art keywords
wire
heat treatment
conductor
stranded
wires
Prior art date
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Expired - Lifetime
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DE69116488T
Other languages
English (en)
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DE69116488D1 (de
Inventor
Atsuhiko Fujii
Naoyuki Ohkubo
Kazuo Sawada
Kazunori Tsuji
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sumitomo Wiring Systems Ltd
Sumitomo Electric Industries Ltd
Original Assignee
Sumitomo Wiring Systems Ltd
Sumitomo Electric Industries Ltd
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Publication date
Application filed by Sumitomo Wiring Systems Ltd, Sumitomo Electric Industries Ltd filed Critical Sumitomo Wiring Systems Ltd
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Publication of DE69116488T2 publication Critical patent/DE69116488T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/0009Details relating to the conductive cores

Landscapes

  • Insulated Conductors (AREA)
  • Non-Insulated Conductors (AREA)

Description

    Hintergrund der Erfindung
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Leitungsdraht für einen Kabelbaum, der beispielsweise anwendbar ist auf einem Kabelbaum für ein Automobil.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • Mit der letzten Verbesserung der Leistung ist ein Automobil in einer Anzahl von Bereichen verkabelt, wie beispielsweise den verschiedenen Steuerschaltkreisen, die hohe Anforderungen an die Zuverlässigkeit stellen. Andererseits, wird ein leichtgewichtiges Auto in Hinsicht auf die Energieersparnis etc. immer mehr gefordert.
  • Im allgemeinen wird ein Leitungsdraht zum Verkabeln eines Automobils hauptsächlich hergestellt aus einem geflochtenem Draht, der durch Flechten von ausgeglühten Kupferdrähten, definiert unter JIS C 3102 oder mit Tin plattiert, erhalten wird. Solche verseilten Drähte werden konzentrisch beschichtet mit einem Isoliermaterial, wie beispielsweise Vinylchlorid, gebrücktem Vinyl oder gebrücktem Polyähtylen, um einen Draht zu bilden.
  • In Automobilverdrahtungsschaltungen hat die Rate von Signalstromschaltungen zur Steuerung etc. insbesondere in den letzten Jahren zugenommen. Ein Draht für solche Schaltungen wird aus einem Leiter gebildet, dessen Durchmesser ein elektrisch erforderliches Niveau übersteigt zum Beibehalten der mechanischen Stärke trotz der ausreichenden Stromführungskapazität.
  • Um das Gewicht eines solchen Drahtes zu vermindern, wurde ein Versuch unternommen, seinen Leiter aus Aluminium (einschließlich Legierung) herzustellen.
  • Im allgeineinen jedoch ist Aluminium so minderwertig in seiner Festigkeit, daß es notwendig ist, den äußeren Durchmesser des Leiters oder die Anzahl der verseilten Drähte zu erhöhen, um eine ausreichende Festigkeit zu erhalten. Folg lich wird die Menge an Isoliermaterial erhöht, wodurch ein größerer Verdrahtungsraum erforderlich wird. Auf diese Weise kann das Gewicht des Drahtes nicht hinreichend vermindert werden und die Kosten des Isoliermaterials steigen.
  • GB-A-2 023 328 und EP-A-0 331 182 offenbaren Leitungsdraht mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Eine Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung eines Leitungsdrahts für einen Kabelbaum anzugeben, dessen Bruchkraft äquivalent zu der eines konventionellen Kabelbaumdrahtes ist, selbst wenn sein Gewicht mit einer Verminderung des Durchmessers vermindert ist, und der nur schwer durch einen Aufprall gebrochen wird und der ausgezeichnet ist in Hinsicht auf seine Geradheit, ohne daß ein Ende eines geschnittenen verseilten Drahtes sich ablöst.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt ein Leitungsdraht für einen Kabelbaum einen Leiterbereich mit einer Leiterquerschnittsfläche von 0,03 bis 0,3 mm², der erhalten wird durch Anordnen von Kupferadern, um einen zentralen Teil eines Aramidfiberbündels oder eines Geflechts, zur Herstellung eines verseilten Drahtes und ringförmiges Komprimieren dieses verseilten Drahtes.
  • In der vorliegenden Erfindung wird der ringförmig komprimierte geflochtene Draht wärmebehandelt, so daß seine Zugfestigkeit in dem Bereich von 80 bis 95 % von derjenigen vor der Wärmebehandlung liegt.
  • Weiterhin wird eine solche Wärmebehandlung vorzugsweise durchgeführt in einem Temperaturbereich von 100 bis 150ºC für mindestens 10 Minuten.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfaßt der Leitungsdraht für einen Kabelbaum einen Leiterteil mit einer Leiterquerschnittsfläche von 0,03 bis 0,3 mm², die erhalten wird durch Anordnung von Adern einer Kupferlegierung, welche 0,2 bis 2,5 % Sn und den Rest im wesentlichen aus Kupfer enthält, um ein Zentrum eines Aramidfiberbündels oder Geflechts zum Herstellen eines verseilten Drahtes und ringförmiges Komprimieren dieses verseilten Drahtes.
  • In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird der ringförmig komprimierte geflochene Draht wärmebehandelt, so daß seine Zugfestigkeit in einem Bereich von 80 bis 95 % von derjenigen vor der Wärmebehandlung liegt. Weiterhin wird eine solche Wärmebehandlung vorzugsweise durchgeführt in einem Temperaturbereich von 180 bis 350ºC für mindestens 10 Minuten.
  • Gemäß der Erfindung ist die Leiterquerschnittsfläche eingestellt in einen Bereich von 0,03 bis 0,3 mm², da es schwierig ist, einen Anschluß bei der Kabelbaumverarbeitung zu komprimieren, wenn der Wert kleiner als 0,03 mm² ist, wohingegen das Gewicht des Leiterdrahtes nicht ausreichend vermindert werden kann, wenn der Wert 0,03 mm² übersteigt.
  • Gemäß der Erfindung werden die Adern um die Mitte eines Aramidfiberbündels oder Geflechts angeordnet, um einen verseilten Draht herzustellen, wodurch ein Leiterdraht mit ausreichender Zugfestigkeit und Stoßbeständigkeit wie auch mit hoher Leitfähigkeit durch Zusammenfügen des Aramidfiberbündels oder Geflechts, das eine extrem hohe Zug- und Stoßfestigkeit aufweist, mit den Adern, die eine hohe Leitfähigkeit haben, erreicht wird.
  • Der Leitungsdraht gemäß der Erfindung für einen Kabelbaum wird nicht durch einen massiven Draht, sondern durch einen verseilten Draht gebildet, um die Verbesserung der Zuverlässigkeit gegenüber wiederholtem Biegen zu erreichen.
  • Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung enthält die Kupferlegierung, aus der die Adern gebildet sind, die um die Mitte des Aramidfiberbündels oder Geflechts angeordnet sind, 0,2 bis 2,5 Gew.-% Sn, da die Wirkung der Verbesserung der Bruchfestigkeit vermindert wird, wenn der Sn- Anteil weniger als 0,2 Gew.-% beträgt, wohingegen die Leitfähigkeit unterhalb von 40 % abfällt, wenn der Sn-Anteil 2,5 % übersteigt, wodurch der Draht in einen nachteiligen Zustand in Abhängigkeit vom Schaltkreis gebracht wird.
  • Gemäß der Erfindung wird der geflochtene Draht ringförmig komprimiert, um einen Leitungsdraht für einen Kabelbaum zu erhalten, der eine höhere Bruchfestigkeit aufweist als ein konventioneller Kabelbaumdraht, so wie eine ausgezeichnete Ausricht0ung und eine geringe Ablösung zeigt. Auf diese Weise kann das Gewicht des Leiters gemäß der Erfindung für einen Kabelbaum vermindert werden im Vergleich mit dem konventionellen Kabelbaumdraht.
  • Die vorangegangenen und anderen Aufgaben, Merkmale, Aspekte und Vorteile der Erfindung werden deutlicher werden anhand der folgenden ausführlichen Beschreibung der vorliegenden Erfindung in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnung:
  • Fig.1 ist eine Querschnittsansicht, die eine Ausführungsform der Erfindung zeigt; und
  • Fig.2 ist eine Querschnittsansicht, die einen konventionellen Kabelbaumdraht zeigt.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
  • Mit Bezug auf Fig. 1 umfaßt ein Kabelbaumdraht 1 gemäß der vorliegenden Erfindung einen verseilten Draht 2, welcher durch Anordnen von Adern 2a um einen Aramidfiberbündel oder Geflecht 4 gebildet und so komprimiert wird, daß er eine im wesentlichen ringförmige Konfiguration als ganzes definiert. Eine Isolierbeschichtung 3 ist entlang des äußeren Umfangs des ringförmig komprimierten verseilten Drahtes 2 vorgesehen.
  • Mit Bezug auf Fig. 2 umfaßt ein konventioneller Kabelbaumdraht 11 einen verseilten Draht 12, welcher durch einfaches Flechten von Adern 12a gebildet ist, und eine Isolierschicht 13, die um den verseilten Draht 12 vorgesehen ist. Die Isolierschicht 13 füllt auch die Leerräume 14 zwischen den Adern 12a auf. Jedoch können diese Leerräume 14 auch nicht durch die Isolierschicht 13 aufgefüllt sein, da diese Bereiche nicht die Isolationsfähigkeit betreffen. Durch übermäßiges Auffüllen der Freiräume 14 wird die Materialmenge für die Isolierschicht 13 erhöht und das Gewicht des Drahtes 11 wird nicht hinreichend vermindert in verschiedenen Punkten.
  • Andererseits werden durch die Adern 2a des Kabelbaumdrahtes 1 gemäß der Erfindung, die in Fig.1 gezeigt ist, weniger Freiräume definiert, wodurch die Materialmenge für die Isolierschicht 3 vermindert werden kann und dadurch das Gewicht des Kabelbaumdrahtes 1 herabgesetzt werden kann.
  • In Hinsicht auf die gleiche Querschnittsfläche kann der äußere Durchmesser des Kabelbaumdrahtes 1 gemäß der Erfindung vermindert werden aufgrund der kleineren Freiräume.
  • Zudem kann ein Auflösen des Endes unterdrückt werden durch ringförmiges Komprimieren des verseilten Drahtes 2 gemäß der vorliegenden Erfindung. Daneben kann der Draht 1 in seiner Ausrichtung durch dieses ringförmige Komprimieren verbessert werden.
  • Es wurde herausgefunden, daß die Stoßfestigkeit ebenfalls durch die ringförmige Kompression verbessert wird.
  • In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird der ringförmig komprimierte geflochtene Draht wärmebehandelt, so daß seine Zugfestigkeit in einem Bereich von 80 bis 95 % von derjenigen vor der Wärmebehandlung liegt. Die Stoßfestigkeit kann weiter verbessert werden und das Auflösen des verseilten Drahtes kann weiter unterdrückt werden durch eine solche Wärmebehandlung. Zwar wird die Bruch- und Zugfestigkeit durch die Wärmebehandlung herabgesetzt, doch ist es vorzuziehen, die herabgesetzte Bruchfestigkeit in einem Bereich von 80 bis 95 % zu der vor der Wärmebehandlung zu steuern. Wenn die Bruchfestigkeit nach der Wärmebehandlung größer als 95 % von derjenigen vor der Wärmebehandlung ist, kann ein Auflösen oder eine Drahtdeformation verursacht werden aufgrund der unzureichenden Verbesserung des Stoßwertes. Wenn die Zugfestigkeit unterhalb von 80 % von derjenigen vor der Wärmebehandlung fällt, wird andererseits die Bruchfestigkeit extrem herabgesetzt.
  • Gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung wird die Wärmebehandlung vorzugsweise durchgeführt in einem Temperaturbereich von 100 bis 150º C. Wenn die Temperatur weniger als 100ºC beträgt, wird der Verbesserungseffekt des Stoßwertes nicht genügend erreicht, wohingegen die Bruchfestigkeit beträchtlich herabgesetzt werden kann, wenn die Temperatur 150ºC übersteigt.
  • In einer zweiten Ausführungsform der Erfindung wird die Wärmebehandlung vorzugsweise in einem Bereich von 180 bis 350ºC ausgeführt. Wenn die Temperatur weniger als 180ºC beträgt, wird der Verbesserungseffekt des Stoßwertes nicht genügend erreicht, wohingegen die Bruchfestigkeit beträchtlich herabgesetzt wird, wenn die Temperatur 350ºC übersteigt.
  • In der ersten und zweiten Ausführungsform der Erfindung liegt die Wärmebehandlungszeit vorzugsweise bei mehr als 10 Minuten. Wenn die Wärmebehandlungszeit bei weniger als 10 Minuten liegt, wird der Verbesserungseffekt des Stoßwertes nicht genügend erreicht.
  • Das Beispiel gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung wird nun beschrieben.
  • In jeder der Proben, die in Tabelle 1 gezeigt sind, sind sechs Kupferadern um ein Aramidfiberbündel angeordnet, welches aus Kevlerfaser (Marke von Du Pont Co., Ltd.) aus aromatischem Polyamid hergestellt ist. Jedes Aramidfiberbündel wird hergestellt durch Zusammenschnüren von Kevlerfiberelementen von 12 µm Durchmesser, so daß sie äquivalent im Durchmesser zu jeder Kupferader sind.
  • In Bezug auf die komprimierten Pröben, die in Tabelle 1 gezeigt sind, wurden die verseilten Drähte durch Düsenlöcher geführt, damit sie ringförmig komprimiert werden. Mit Ausnahme derjenigen, die ohne Wärmebehandlungsbedingungen gezeigt sind, wurden die komprimierten verseilten Drähte weiterhin wärmebehandelt unter den Wärmebehandlungsbedingungen, die in Tabelle 1 gezeigt sind. In Bezug auf die konventionelle Probe Nr. 4, wurden die allgemein verwendeten ausgeglühten Kupferdrähte allein verflochten, um einen verseilten Draht zu bilden.
  • Tabelle 1 zeigt ebenfalls die Leitfähigkeit (IACS, %), die Bruchkraftrückhalteraten (%) nach der Wärmebehandlung, die Bruchkraftwerte (kgf), Stoßwerte (kg m), Gewichtswerte (g/m), und Zustände der Drahtausrichtung und Endauflösung, die gemessen oder ermittelt wurden in Bezug auf die verseilten Drähte.
  • Wie aus der Tabelle 1 klar hervorgeht, lagen die Proben Nr. 1 bis 3 gemäß der Erfindung höher in Bezug auf die Bruchkraft, als die konventionelle Probe Nr. 4, wobei diese leichter in Bezug auf ihre Gewichtswerte um ungefähr 20 - 65 % waren. Die Vergleichsproben Nr. 5 und 6, welche nicht ringförmig komprimiert wurden, waren minderwertig in Bezug auf die Drahtausrichtung und zeigten eine Endauflösung.
  • Alle in Tabelle 1 gezeigten Proben Nr. 1 - 3 gemäß der Erfindung wurden wärmebehandelt nach der ringförmigen Kompression. Tabelle 2 zeigt zusätzliche Proben Nr. 7 - 11, die zum Zweck des Studiums des Einflusses einer solchen Wärmebehandlung wie auch der Wärmebehandlungsbedingungen hergestellt wurden. Tabelle 2 zeigt erneut die Daten der Probe Nr. 1 gemaß der Erfindung, um den Vergleich zu erleichtern. Tabelle 1 Strangdurchmesser (mm) Kompression Wärmebehandlungsbedingungen Leitfähigen % Bruchkraftrückhalte (%) Bruckraft (kgF) Stoßwerte (kg m) Gewicht Drahtausrichtung Endauflösung Beispiel gemäß der Erfindung konven Beispiel Vergleichsbeispiel Ja nein ausgezeichnet minderwertig ziemlich mindwertig keine aufgelöst ziemlich aufgelöst Tabelle 2 Strangdurchmesser (mm) Kompression Wärmebehandlungsbedingungen Leitfähigen % Bruchkraftrückhalte (%) Bruckraft (kgF) Stoßwerte (kg m) Gewicht Drahtausrichtung Endauflösung Ja ausgezeichnet ziemlich mindwertig mindwertig keine ziemlich aufgelöst
  • Aus dem Vergleich der wärmebehandelten Probe Nr. 1 mit der Probe Nr. 9, die nicht wärmebehandelt wurde, ist zu erkennen, daß der Stoßwert verbessert ist und die Drahtdeformation und die Endauflösung unterdrückt wurden durch die Wärmebehandlung nach der ringförmigen Kompression, obwohl die Bruchfestigkeit leicht vermindert wurde.
  • In der Probe Nr. 10, die bei 180ºC wärmebehandelt wurde, das heißt, bei einer Temperatur von mehr als 150ºC, betrug die Bruchfestigkeit-Rückhalterate 50 %. Das bedeutet, daß die Bruchfestigkeit in ähnlicher Weise vermindert war wie die Vergleichsprobe Nr. 4. In Probe Nr. 11, die bei 180ºC wärmebehandelt wurde, das heißt, bei einer Temperatur von weniger als 100ºC, war der Stoßwert nicht sehr verbessert.
  • Wie aus den obigen Ergebnissen hervorgeht, ist es vorzuziehen, eine Wärmebehandlung nach der Kompression durchzuführen, sodaß die Zugfestigkeit in einem Bereich von 80 bis 95ºC von derjenigen vor der Wärmebehandlung liegt. Weiterhin wird eine solche Wärmebehandlung vorzugsweise bei einer Temperatur von 100 - 150ºC für mindestens 10 Minuten durchgeführt.
  • Ein Beispiel gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung wird nun beschrieben.
  • In jeder Probe wurden sechs Legierungsadern mit einem Sn-Anteil, der in Tabelle 3 gezeigt ist, um ein Aramidfiberbündel angeordnet, das aus Kevlerfiber (Marke von Du Pont Co., Ltd) aus aromatischem Polyamid hergestellt wurde. Jedes Aramidfiberbündel wurde hergestellt durch Zusammenschnüren von Kevierfiberelementen mit 12 µm, damit sie äquivalent im Durchmesser zu den Kupferadern sind.
  • In Bezug auf die komprimierten Proben, die in Tabelle 3 gezeigt sind, wurden die verseilten Drähte durch Düsenlöcher geführt, um sie ringförmig zu komprimieren. Mit Ausnahme derjenigen ohne Wärmebehandlungsbedingungen wurden die komprimierten verseilten Drähte wärmebehandelt unter den Wärmebehandlungsbedingungen, die in Tabelle 3 gezeigt sind. In bezug auf die konventionelle Probe Nr. 31, wurden allgemein verwendete ausgeglühte Kupferdrähte verflochten, um einen verseilten Draht zu bilden.
  • Tabelle 3 zeigt die Leitfähigkeitswerte (IACS, %), Bruchkraft-Rückhalteraten (%) nach der Wärmebehandlung, Bruchkraftwerte (kgf), Stoßwerte (kg m), Gewichtswerte (g/m) und Zustände der Drahtausrichtung und Endauflösung, welche gemessen oder ermittelt werden in Bezug auf die verseilten Drähte. Tabelle 3 Sn-Inhalt (Gew.-%) Strangdurchmesser (mm) Kompression Wärmebehandlungsbedingungen Leitfähigen % Bruchkraftrückhalte (%) Bruchkraft (kgF) Stoßwerte (kg m) Gewicht Strangausrichtung Endauslösung Beispiel gemäß der Erfindung konven Beispiel Vergleichsbeispiel Ja nein ausgezeichnet minderwertig ziemlich mindwertig keine aufgelöst ziemlich aufgelöst
  • Wie aus der Tabelle 3 klar hervorgeht, waren die Proben Nr. 21 - 30 gemäß der Erfindung höher in Bezug aüf die Bruchfestigkeit als die konventionelle Probe Nr. 31, wobei diese um ungefähr 1/3 - 2/3 leichter in Bezug auf ihre Gewichtswerte waren. Die Vergleichsproben Nr. 32 und 33, die kleine Anteile von Sn enthielten, zeigen keine hohe Bruchfestigkeits-Werte im Unterschied zu den Proben gemäß der Erfindung. In der Vergleichsprobe Nr. 34, die eine große Menge Sn enthielt, waren die Leitfähigkeitswerte beträchtlich herabgesetzt, obwohl eine hohe Bruchfestigkeit erhalten wurde. Weiterhin waren die Vergleichsproben Nr. 35 und 36, welche nicht ringförmig komprimiert waren, minderwertig in Bezug auf ihre Drahtausrichtung und verursachten eine Endauflösung.
  • Alle erfinderischen Proben Nr. 21 - 30, die in Tabelle 3 gezeigt sind, wurden wärmebehandelt nach der ringförmigen Kompression. Tabelle 4 zeigt zusätzlich die Proben Nr. 37 - 39, welche zum Zwecke der Untersuchung des Einflusses einer solchen Wärmebehandlung wie auch der Wärmebehandlungsbedingungen hergestellt wurden. Tabelle 4 zeigt ebenfalls wieder die Daten der Proben Nr. 21, um den Vergleich zu erleichtern. Tabelle 4 Sn-Inhalt (Gew.-%) Strangdurchmesser (mm) Kompression Wärmebehandlungsbedingungen Leitfähigen % Bruchkraftrückhalte (%) Bruchkraft (kgF) Stoßwerte (kg m) Gewicht Drahtausrichtung Endauslösung Ja ausgezeichnet ziemlich mindwertig keine ziemlich aufgelöst
  • Im Vergleich der wärmebehandelten Probe Nr. 21 mit der Probe Nr. 37, die nicht wärmebehandelt wurde, wird deütlich, daß der Stoßwert verbessert und die Drahtdeformation und die Endauflösung unterdrückt ist durch die Wärmebehandlung nach der ringförmigen Kompression, obwohl die Bruchfestigkeit leicht herabgesetzt ist.
  • In der Probe Nr. 31, die bei 400ºC wärmebehandelt wurde, das heißt, bei einer Temperatur höher als 350ºC, betrug die Bruchkraftrückhalterate 50 % und die Bruchfestigkeit fiel ungefähr auf den Wert der konventionellen Probe Nr. 31 ab. In Probe Nr. 39, die bei 150ºC wärmebehandelt wurde, das heißt, einer Temperatur von weniger als 180ºC, war der Stoßwert nicht sehr verbessert.
  • Wie aus den obigen Ergebnissen klar hervorgeht, ist es vorzuziehen, eine Wärmebehandlung nach der Kompression durchzuführen, so daß die Zugfestigkeit in einem Bereich von 80 - 95 % von derjenigen vor der Wärmebehandlung liegt. Weiterhin ist es vorzuziehen, eine Wärmebehandlung in einem Temperaturbereich von 180 - 350ºC für mindestens 10 Minuten durchzuführen.
  • Obwohl die Erfindung beschrieben und ausführlich erläutert wurde, ist es selbstverständlich, daß dies nur zur Erläuterung und als Beispiel gedacht und nicht als Beschränkung aufzufassen ist, wobei der Rahmen der Erfindung nur durch die begleitenden Ansprüche beschränkt wird.

Claims (4)

1. Verfahren zur Herstellung eines Leitungsdrahts (1) für einen Kabelbaum mit einer Leiterquerschnittsfläche von 0,03 bis 0,3 mm², worin Kupferadern (2a) um ein Zentrum eines Aramidfiberbündels oder -geflechts (4) zum Bilden eines verseilten Drahtes (2) angeordnet sind, gekennzeichnet durch
- ringförmiges Komprimieren des verseilten Drahtes (2),
- Wärmebehandeln des ringförmig komprimierten verseilten Drahtes, so daß seine Zugfestigkeit in einem Bereich von 80 - 95 % von derjenigen vor der Wärmebehandlung liegt.
2. Verfahren zur Herstellung eines Leitungsdrahts nach Anspruch 1, worin die Wärmebehandlung bei einer Temperatur von 100 bis 150ºC für mindestens 10 Minuten durchgeführt wird.
3. Verfahren zur Herstellung eines Leitungsdrahts nach Anspruch 1, worin die Adern (2a) aus einer Kupferlegierung, die 0,2 bis 2,5 Gew.-% Sn und den Rest im wesentlichen Kupfer enthält, hergestellt werden.
4. Verfahren zur Herstellung eines Leitungsdrahts nach Anspruch 3, worin die Wärmebehandlung bei einer Temperatur von 180 bis 350ºC für mindestens 10 Minuten durchgeführt wird.
DE69116488T 1990-09-28 1991-09-27 Leitungsdraht für einen Kabelbaum Expired - Lifetime DE69116488T2 (de)

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