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DE69115873T2 - Positionsdetektiersystem für die Webeschäfte einer Webmaschine - Google Patents

Positionsdetektiersystem für die Webeschäfte einer Webmaschine

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Publication number
DE69115873T2
DE69115873T2 DE69115873T DE69115873T DE69115873T2 DE 69115873 T2 DE69115873 T2 DE 69115873T2 DE 69115873 T DE69115873 T DE 69115873T DE 69115873 T DE69115873 T DE 69115873T DE 69115873 T2 DE69115873 T2 DE 69115873T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sensor
holder
harness holder
harness
connecting wires
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69115873T
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English (en)
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DE69115873D1 (de
Inventor
Junichi Yokoi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
YOKOI IND Inc
Original Assignee
YOKOI IND Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by YOKOI IND Inc filed Critical YOKOI IND Inc
Publication of DE69115873D1 publication Critical patent/DE69115873D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69115873T2 publication Critical patent/DE69115873T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/44Automatic stop motions acting on defective operation of loom mechanisms
    • D03D51/46Automatic stop motions acting on defective operation of loom mechanisms of shedding mechanisms
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C1/00Dobbies
    • D03C1/14Features common to dobbies of different types
    • D03C1/144Features common to dobbies of different types linking to the heald frame
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C9/00Healds; Heald frames
    • D03C9/06Heald frames
    • D03C9/0683Arrangements or means for the linking to the drive system

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

    GRUNDLAGEN DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung betrifft ein Positionserfassungssystem, das hauptsächlich zur Anwendung bei Geschirrhaltern von Webmaschinen bestimmt ist.
  • Bei Webmaschinen mit kraftschlüssigem Antrieb wird der Geschirrhalter durch ein Fachbildegetriebe entweder angehoben oder abgesenkt, während zur Bewegung in der Gegenrichtung Zugmittel vorgesehen sind. Das Fachbildegetriebe und das Zugmittel sind jeweils durch Verbindungsdrähte mit dem Geschirrhalter verbunden.
  • Bei längerem Betrieb der Webmaschine werden die Verbindungsdrähte zwischen dem Fachbildegetriebe und dem Geschirrhalter unvermeidlich zunehmend schlaffer. Dies führt dazu, daß das Fachbildegetriebe nicht mehr die vorgegebene Menge der Kettfaden-Fachbildungen erzielt und die Größe der gebildeten Kettfadenfächer abnimmt, während zugleich auch die Spannung der anderen Verbindungsdrähte abnimmt.
  • Die Verringerung der Anzahl der Kettfaden-Fachbildungen führt dazu, daß sich der Schußfaden leicht in den Kettfäden verfängt, wenn er durch die Fächer eingeschossen wird, die zwischen den angehobenen bzw. abgesenkten Kettfäden und den anderen Kettfäden gebildet werden. Dies ist ein Nachteil bei herkömmlichen Webmaschinen mit kraftschlüssigem Antrieb, mit dem Ergebnis, daß leicht Ausschuß produziert werden kann.
  • Die Verringerung der Spannung der Verbindungsdrähte zwischen dem Fachbildegetriebe und dem Geschirrhalter und zwischen dem Zugmittel und dem Geschirrhalter führt auch leicht zu Schwimmbewegungen des Geschirrhalters, und wenn dies eintritt, können die Litzenträgeraugen am oberen und unteren Ende der Weblitzen beschädigt werden, da die oberen und unteren Randabschnitte des Geschirrhalters über die Stangen durch die Litzenträgeraugen geführt werden. Dies ist ein zusätzlicher Nachteil der herkömmlichen kraftschlüssig angetriebenen Webmaschinen.
  • Ein weiterer Nachteil der Schwimmbewegungen des Geschirrhalters ist, daß die Verbindungsdrähte und die Litzenträgeraugen oder die Litzenaugen der Weblitzen leicht beschädigt werden, durch die die Kettfäden eingezogen werden, um durch Anheben bzw. Absenken der Kettfäden die Webfächer zu bilden. Hierdurch kann es leicht vorkommen, daß der Kettfaden durchgeschnitten wird. Dieser Nachteil spielt eine noch größere Rolle, wenn die Längung der beiden Verbindungsdrähte vom Fachbildegetriebe zum rechten und linken unteren oder oberen Ende des Geschirrhalters nicht gleich ist.
  • Bei fast allen Webmaschinen, die heute im Gebrauch sind, handelt es sich um Hochleistungs-Webmaschinen mit hoher Arbeitsgeschwindigkeit. Bei diesen Hochleistungs- Webmaschinen kommen die genannten Nachteile unvermeidlich noch stärker zum Tragen.
  • Wenn die Spannung der Verbindungsdrähte zwischen dem Fachbildegetriebe und dem Geschirrhalter nachläßt, kommt es zwangsläufig zu den erläuterten Nachteilen. Die Längung der Verbindungsdrähte ist bei Webmaschinen mit kraftschlüssigem Antrieb praktisch unvermeidbar. Aus diesem Grunde ist es gelegentlich notwendig, die Arbeitslänge der Verbindungsdrähte zwischen dem Geschirrhalter und dem Fachbildegetriebe nachzujustieren, um die Höhenlage des Geschirrhalters zu regulieren, wie dies beispielsweise in der deutschen Auslegeschrift DE-A 35 33 336 und der deutschen Auslegeschrift DE-A 35 36 868 erläutert ist.
  • In der DE-A 37 24 448 ist ein Verfahren zum Erkennen harnischbedingter Webfehler beschrieben, die in der Schaftmaschine auftreten, die das Fachbildegetriebe steuert. Der Webfehler kann verschiedene Ursachen haben und wird durch Überwachung der Arbeitsweise des Webgeschirrs erfaßt. Am Webgeschirr ist ein Fotodetektor angebracht, der die vertikale Bewegung des Webgeschirrs verfolgt.
  • In den genannten Druckschriften zum relevanten Stand der Technik wird zwar auf die Notwendigkeit hingewiesen, die Verbindungsdrähte zu straffen; eine Vorrichtung, mittels der die Längung der Verbindungsdrähte detektiert werden könnte, ist jedoch nicht beschrieben. Dies gilt für andere herkömmliche Webmaschinen; bei ihnen war es bei Längung der Verbindungsdrähte von den Fachbildegetrieben zu den Geschirrhaltern schwierig oder unmöglich, diese Längung der Verbindungsdrähte festzustellen oder zu erkennen, so daß die Webmaschinen mit den schlaffen Verbindungsdrähten weiter betrieben wurden und es leicht zum Auftreten der erläuterten Nachteile kommen konnte.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Der Erfindung liegt primär die Aufgabe zugrunde, ein System oder eine Vorrichtung zur Positionserfassung der Geschirrhalter einer Webmaschine zu schaffen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung ein Positionserfassungssystem vor zur Verwendung an einer Webmaschine mit einem Tragrahmen, einem Geschirrhalter, einem Fachbildegetriebe, welches mit dem Geschirrhalter durch erste Verbindungsdrähte zum Anheben oder Absenken des Geschirrhalters relativ zum Tragrahmen verbunden ist, und einem Zugmittel, welches mit dem Geschirrhalter durch zweite Verbindungsdrähte zur entgegengesetzten Bewegung des Geschirrhalters relativ zum Tragrahmen verbunden ist, wobei das Positionserfassungssystem ein Sensorsystem aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Sensorsystem eine erste Sensoreinheit aufweist, die vertikal einstellbar am Tragrahmen montiert ist und anspricht, wenn sich der Geschirrhalter relativ zum Tragrahmen in der extremen oberen Position befindet, daß eine zweite Sensoreinheit vorhanden ist, die vertikal justierbar am Tragrahmen montiert ist und anspricht, wenn sich der Geschirrhalter relativ zum Tragrahmen in der unteren Endlage befindet, daß eine Sensor-Montageplatte an dem Tragrahmen montiert ist, und daß die beiden Sensoreinheiten eine an der Sensor- Montageplatte vertikal einstellbar angeordnete Tragplatte, eine an der Tragplatte angebrachte Gleitführung und einen Sensor aufweisen, der an der Gleitführung angebracht ist und erfaßt, ob sich der Geschirrhalter in einer vorgegebenen Position befindet oder nicht.
  • Der Sensor-Detektor ist grundsätzlich zur Anbringung an nur einer Innenfläche einer der beiden vertikalen Stützen des Rahmens einer Webmaschine bestimmt. In diesem Fall liegt diese Innenfläche einer Endfläche des Geschirrhalters gegenüber.
  • Alternativ können Detektoren an zwei Innenflächen der beiden vertikalen Stützen des Maschinenrahmens angebracht werden.
  • Im Betrieb ist der Sensor-Detektor an einer geeigneten Stelle angebracht, die sich näher am Zugmittel befindet als der obere Umkehrpunkt des ursprünglich eingestellten Hubs des Geschirrhalters in der Richtung, in der der Geschirrhalter vom Zugmittel gezogen wird.
  • Bei dieser Anordnung wird bei einer nach längerem Betrieb der Webmaschine eintretenden Längung der Verbindungsdrähte zwischen dem Fachbildegetriebe und dem Geschirrhalter der obere Umkehrpunkt des ursprünglich eingestellten Hubs, also die höchste vorgegebene Position des Geschirrhalters nach oben näher zum Zugmittel verlagert, und zwar um eine Strecke, die der Längung der Verbindungsdrähte entspricht; der Sensor-Detektor kann dadurch den Geschirrhalter in der nach oben verlagerten äußersten Hubposition bzw. der höchsten angehobenen Position erfassen.
  • KURZE ERLÄUTERUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
  • Fig. 1 eine schematische Gesamtansicht der Webmaschine mit Geschirrhalter, Schaftmaschine und dem Sensor-Detektor nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
  • Fig. 2 eine Seitenansicht entlang der Linie A-A in Fig. 1, die einen einzelnen Sensor-Montagekanal zeigt, an dem eine obere Sensoreinheit angebracht ist;
  • Fig. 3 in einer Ansicht entsprechend Fig. 2 eine Montageplatte für den Sensor-Detektor bei abgenommener Kappe;
  • Fig. 4 und 5 Längsschnitte entlang den Linien B-B bzw. C-C in Fig. 2;
  • Fig. 6 einen Längsschnitt, der die Art der Einstellung zeigt;
  • Fig. 7 bis 9 Schnitte entlang den Linien D-D, E-E und F-F in Fig. 5;
  • Fig. 10 ein Blockdiagramm, das die Verbindung zwischen einer Schalttafel und den Sensoreinheiten und anderen erforderlichen Einrichtungen zeigt.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
  • Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen erläutert.
  • Fig. 1 zeigt einen Maschinenrahmen 1 mit paarweise angeordneten, an der rechten bzw. linken Seite befindlichen vertikalen Stützen 2 und Verbindungsträgern 3, 4, die die beiden vertikalen Stützen 2 im oberen und unteren Abschnitt verbinden.
  • Am Maschinenrahmen 1 sind parallel zahlreiche Geschirrhalter 6 aus Aluminium angebracht. Jeder Geschirrhalter 6 ist mit zahlreichen vertikalen Weblitzen 7 versehen, die vertikal nebeneinander angebracht sind.
  • Ein Fachbildegetriebe 10, das in diesem Ausführungsbeispiel Bestandteil einer Exzenter-Webmaschine ist, steht auf demselben Fundament wie die Webmaschine. Das Fachbildegetriebe 10 ist über Verbindungsdrähte 11 mit den linken und rechten Endabschnitten der Unterseite des Geschirrhalters verbunden. Die Verbindungsdrähte sind jeweils in der Mitte mit einem Spannschloß 12 versehen. Umlenkscheiben 13 dienen zur Führung der Verbindungsdrähte 11 und sind am unteren Verbindungsträger 4 des Maschinenrahmens drehbar gelagert.
  • Der Maschinenrahmen 1 ist außerdem im rechten und linken oberen Teil mit paarweise angeordneten Zugmitteln ausgestattet, die die einzelnen Geschirrhalter 6 über die Verbindungsdrähte 16 nach oben ziehen.
  • Die vertikalen Stützen 2 des Maschinenrahmens 1 sind mit je einer Sensor-Montageplatte 18 versehen, deren Breite so bemessen ist, daß sie eine Gesamtheit von Geschirrhaltern an deren Innenseiten überdeckt. Die Sensor-Montageplatte 18 ist mit vertikalen parallel verlaufenden Sensor-Montagekanälen 19 versehen, die jeweils einer oder beiden Stirnflächen jedes Geschirrhalters gegenüberliegen.
  • In jeden Sensor-Montagekanal 19 ist eine obere Sensoreinheit 21 und eine untere Sensoreinheit 22 eingesetzt, die zusammen eine Bauemheit des sensorischen Erfassungssystems bilden. Eine Sensor-Bauemheit ist einer Stirnfläche des Geschirrhalters zugekehrt.
  • Wie in den Fig. 2 bis 9 gezeigt, ist jede Sensoreinheit 21, 22 in den zugehörigen Sensor-Montagekanal 19 der Sensor-Montageplatte 18 so eingesetzt, daß sie zur Einstellung ihrer vertikalen Position vertikal frei verschiebbar ist und auch einfach von der Sensor-Montageplatte demontiert werden kann.
  • Die obere Sensoreinheit 21 dient dazu, das obere Ende einer Seite des Geschirrhalters 6 sensorisch zu erfassen, wenn der Geschirrhalter eine obere Endlage des Hubes oder eine die vorgegebene oberste Sollposition überschreitende höhere Lage erreicht hat. Die untere Sensoreinheit 22 erfaßt dagegen immer das untere Ende einer Seite des Geschirrhalters 6 in dessen unterster vorgegebenen Lage.
  • Beide Sensoreinheiten 21, 22 haben eine vertikal ausgerichtete schmale Form und bestehen aus einer Tragplatte 24, einer Gleitführung 25, einer Sensor-Montageplatine 26, einem Sensor 27, einer Kappe 28 und anderen notwendigen Bauelementen.
  • Die Tragplatte 24 besteht aus einer Basisplatte 30, die an der Innenseite der Sensor-Montageplatte 18 anliegt, und einem Paar Führungselementen 31, die an der Basisplatte 30 angebracht sind und an deren beiden Seitenrändern nach innen vorspringen.
  • Die Basisplatte 30 hat an ihren beiden Enden zwei nach außen überstehende Formschlußglieder 32, die in den Sensor-Montagekanal 19 der Sensor-Montageplatte 18 eingreifen, so daß sie vertikal verschoben werden können und damit als Sensorführungen dienen.
  • Die Basisplatte 30 ist außerdem entweder am oberen oder am unteren Ende mit einer nach innen überstehenden Flachplatte 33 sowie am anderen Ende mit einem L-förmigen Vorsprung 34 versehen.
  • Außer der mit den beschriebenen Elementen oder Bauteilen bestückten Basisplatte 30 gehören zu der Tragplatte eine Mutter 35, die an dem mit der Flachplatte 33 versehenen inneren Ende der Basisplatte 30 angebracht ist, sowie ein Anschlag 36, der an dem mit der Flachplatte 33 versehenen inneren Ende der Basisplatte 30 nach innen gerichtet ist.
  • An der mit dem Vorsprung 34 versehenen Seite der Basisplatte 30 ist eine vertikal ausgerichtete, rechteckige Kabeldurchführungsöffnung 37 für elektrische Leitungen vorhanden.
  • Die Tragplatte 24 besteht aus einer einstückig formgepreßten Metallplatte mit der Mutter 35.
  • In die Mutter 35 ist lösbar eine Schraube 38 eingeschraubt, die durch den Sensor-Montagekanal 19 der Sensor-Montageplatte 18 und die Basispiatte 30 hindurch eingesetzt wird. Der obere Teil der Tragplatte 24 ist dadurch an der Sensor-Montageplatte 18 befestigt. Die Schraube 38 kann in dem Sensor-Montagekanal 19 vertikal verschoben werden.
  • Die Gleitführung 25 wird zwischen die beiden Führungselemente 31 der Tragplatte 24 eingesetzt und gleitet vertikal entlang der Basisplatte 30. Sie besteht aus einem Außenteil 39 und einem Kern 40.
  • Das Außenteil 39 der Gleitführung 25 hat eine Anlageplatte 42, die der Basisplatte 30 der Tragplatte 24 zugekehrt ist, sowie Seitenwände 43, die von den beiden seitlichen Enden der Anlageplatte 42 vorspringen und stoßend an die Führungselemente 31 der Tragplatte 24 angrenzen, und außerdem zwei nach innen gerichtete Vorsprünge 44, 45, die an den beiden vertikalen Enden der Anlageplatte vorgesehen sind. Der eine der beiden nach innen gerichteten Vorsprünge 44 und 45 des Außenteiles 39, der im Bereich des L-förmigen Vorsprungs 34 liegt, weist eine Führungsöffnung 46 auf, in die das Ende des L-förmigen Vorsprungs 34 eingreift, so daß er vertikal verschoben werden kann.
  • Der innere Teil des Kernes 40 ist zwischen den Seitenwänden 43 des Außenteiles 39 eingefügt und mit dem Außenteil 39 verstemmt oder punktverschweißt, so daß der Kern 40 und das Außenteil 39 eine Einheit bilden, während der äußere Teil des Kernes 40 zwischen die beiden Führungselemente 31 der Tragplatte eingesetzt ist und an ihnen anliegt.
  • Der Kern 40 hat an seinem der Flachplatte 33 zugekehrten Ende eine Aussparung 48, und der Anschlag 36 der Tragplatte 24 greift in diese Aussparung 48 ein, so daß er vertikal in der Aussparung 48 verschoben werden kann.
  • Das Außenteil 39 und der Kern 40 der Gleitführung 25 sind in dem auf der Seite des L-förmigen Vorsprungs 34 liegenden Bereich mit länglichen rechteckigen Kabeldurchführungsöffnungen 50, 51 für elektrische Leitungen versehen.
  • Das die Aussparung 48 enthaltende Ende der Gleitführung ist mit einer Schraube 53 an der Tragplatte lösbar befestigt. Die Schraube 53 wird mit ihrem Kopf in den Sensor-Montagekanal 19 eingesetzt, so daß sie vertikal bewegt werden kann. In der Basispiatte 30 ist ein vertikal ausgerichtetes Langloch 54 für die Schraube vorgesehen.
  • Die Sensor-Montageplatine 26 ist kanalartig geformt und an dem im wesentlichen vertikal verlaufenden mittleren Teil des Innenabschnittes des Außenteiles 39 angebracht, während ein nach außen gerichteter Vorsprung 56 am oberen Ende der Sensor-Montageplatine 26 in das Außenteil 39 und den Kern 40 der Gleitführung 25 eingesetzt ist und die Sensor-Montageplatine 26 an der Innenfläche des Außenteiles 39 anliegt.
  • Der Sensor 27 ist in die Sensor-Montageplatine 26 eingepaßt, und eine Schraube 58 wird von der Außenseite des Sensors 27 durch die Sensor-Montageplatine 26, die Gleitführung 25 und die Basisplatte 30 der Tragplatte 24 eingesetzt, um den Sensor 27 an der Innenseite der Gleitführung zu befestigen. In der Basisplatte 30 ist ein Langloch 63 für die Mutter 59 vorgesehen, die dadurch innerhalb des Langloches vertikal verschiebbar ist.
  • An den Boden des Sensors 27 ist eine elektrische Leitung 60 angeschlossen, und diese Leitung 60 ist durch die Kabeldurchführungsöffnungen 37, 50 und 51 in der Gleitführung 25 und der Tragplatte 24 und durch den Sensor-Montagekanal 19 über die Montageplatte 18 hinaus nach außen geführt. Das obere innere Ende des Sensors 27 ist als Detektor 61 ausgelegt, und der obere Teil des Detektors 61 ist mit einem Anzeigeelement 62 wie z. B. einer Leuchtdiode versehen, die aufleuchtet, um ein Signal zu geben, wenn der Sensor angesprochen hat.
  • In diesem Ausführungsbeispiel wird davon ausgegangen, daß der Geschirrhalter 6 aus Aluminium gefertigt ist und nicht, wie allgemein bei Webmaschinen gebräuchlich, aus einem ferromagnetischen Werkstoff. Aus diesem Grunde wäre es praktisch unmöglich, daß der Sensor 27 den Geschirrhalter 6 detektieren kann. Der Geschirrhalter 6 ist darum beidseitig am oberen und unteren Ende mit kleinen abnehmbaren ferromagnetischen Eisenstücken 64 versehen, die dem Sensor 27 die Detektion des Geschirrhalters 6 erleichtern.
  • Die Kappe 28 ist an der Innenseite des Außenteiles 39 der Gleitführung 25 befestigt und deckt hauptsächlich den Sensor 27 und die Innenseite des Außenteiles 39 der Gleitführung 25 ab. Am oberen und unteren Ende der Kappe 28 sind zwei obere bzw. untere Muttern 66 in die Kappe eingebettet. In jede Mutter 66 ist eine Schraube 67 eingeschraubt, so daß jede Sensoreinheit 21, 22 an der Sensor-Montageplatte 18 lösbar befestigt ist. Die Schrauben 67 werden dabei durch den Sensor-Montagekanal 19 der Montageplatte 18, Bohrungen 68 in der Basisplatte 30 der Tragplatte 24 und durch die Gleitführung 25 eingeschraubt. Die Bohrungen 68 in der Basisplatte sind vertikal verlängert, so daß die Schrauben vertikal in den Bohrungen 68 und dem Sensor-Montagekanal 19 verschoben werden können.
  • Die oberen und unteren Enden der Kappe 28 werden zwischen den nach innen gerichteten Vorsprüngen 44 und 45 des Außenteiles 39 der Gleitführung 25 eingepaßt. Das obere Ende der Kappe 28 weist neben der Aussparung 48 eine nach innen vorspringende Gleitwarze 70 auf.
  • Die Kappe 28 ist in der Längsmitte mit einem Fenster versehen, durch das das Anzeigeelement 62 von außen sichtbar ist, während die Innenseite der beiden Seitenteile und des oberen und unteren Teils der Kappe 28 in 25 der Umgebung des Fensters nach Art eines "Diamantschliffs" geriffelte Oberflächen 73 hat, die eine einfachere Erkennung der Lichtstrahlung des Anzeigeelementes 62 ermöglichen. Die geriffelten Oberflächen haben zahlreiche pyramidenförmige Erhöhungen, ähnlich wie die Schlußlichtabdeckung bei Kraftfahrzeugen.
  • Wie aus den Fig. 2 und 5 ersichtlich ist, ist die obere Sensoreinheit 21 so auf der Sensor-Montageplatte 18 angeordnet, daß sich das Anzeigeelement des Sensors 27 im oberen Bereich befindet, während die untere Sensoreinheit 22 so angeordnet ist, daß das Anzeigeelement 62 im unteren Bereich liegt.
  • Fig. 10 zeigt eine Steuerung für die Gesamtheit der Sensoreinheiten. Die Sensoreinheiten 21 und 22 sind jewells an eine Schalttafel 75 angeschlossen. Ein Summer 77 und eine Dreh-Anzeigelampe 78 sind an die Schalttafel 75 angeschlossen. Dem Summer 77 ist ein Zeitschalter (nicht dargestellt) zugeordnet. Mit der Schalttafel 75 ist außerdem über einen Rückstellschalter 76 und eine Relaisanordnung (nicht dargestellt) eine Zählereinheit 79 verbunden, die an einen elektronischen Rechner 80 angeschlossen ist.
  • An der Schalttafel 75 ist eine Kontrollampe 81 montiert, die an den Sensor 27 der oberen Sensoreinheit 21 angeschlossen ist und aufleuchtet, wenn dieser Sensor 27 den nach oben verlagerten Geschirrhalter 6 in dessen höchster Position detektiert hat. An der Schalttafel ist außerdem eine Kontrollampe 82 montiert, die an den Sensor 27 der unteren Sensoreinheit 22 angeschlossen ist und aufleuchtet, wenn dieser Sensor 27 den Geschirrhalter in dessen definiert tiefster Position detektiert hat.
  • Der Summer 77 und die Dreh-Anzeigelampe 78 werden beide betätigt, wenn der Sensor 27 der oberen Sensoreinheit 21 angesprochen hat.
  • Die Zählereinheit 79 arbeitet nur, wenn der Rückstellschalter 76 eingeschaltet ist. Sie enthält die einzelnen Zähler, deren Anzahl derjenigen der oberen Sensoreinheiten und damit der Geschirrhalter der Webmaschine entspricht. Jeder Zähler führt einen Zählschritt aus, wenn der Sensor 27 einer zugehörigen oberen Sensoreinheit 21 angesprochen hat. Sobald der Sensor 27 der oberen Sensoreinheit 21 anspricht, schaltet das Relais den Rückstellschalter aus. Der Zähler zeigt daher nach dem Ende des Zählvorgangs immer Null an und zählt jeweils von neuem, unabhängig davon, wieviele Zählvorgänge er ausgeführt hat.
  • Die Anzahl der vom Zähler der Zählereinheit 79 ausgeführten Zählvorgänge wird im elektronischen Rechner 80 gespeichert und auf einer Anzeigevorrichtung (nicht dargestellt) des Rechners angezeigt.
  • Im Ausführungsbeispiel werden die als höchste und die als tiefste definierte Position des Geschirrhalters 6 durch die Spannschlösser 12 in der Mitte der Verbindungsdrähte zwischen den einzelnen Geschirrhaltern 6 und dem Fachbildegetriebe so eingestellt, daß die Größe der Fachbildung nach Wunsch vorgegeben werden kann.
  • Zur Positionierung der oberen und der unteren Sensoreinheit 21, 22 wird zunächst der Rückstellschalter 76 ausgeschaltet. Danach wird der Geschirrhalter 6 auf seine vorgegebene höchste Position angehoben, die von der vorbestimmten Größe der Fachbildung abhängt, und die obere Sensoreinheit 21 wird so an der Sensor-Montageplatte 18 befestigt, daß das Anzeigeelement 62 oben liegt.
  • In diesem Fall befindet sich die Gleitführung 25, wie in Fig. 6 dargestellt, an der Basisplatte 30 der Tragplatte 24 in der untersten Position, so daß der untere nach innen gerichtete Vorsprung 45 der Gleitführung 25 an dem L-förmigen Vorsprung 34 der Tragplatte 24 anliegt. Unter dieser Voraussetzung wird die Schraube 53 leicht angezogen, und die obere Sensoreinheit 21 wird an der Sensor-Montageplatte 18 in deren tiefster Position fixiert, in der der Sensor 27 das obere Ende des Geschirrhalters 6 detektieren kann. Zur Fixierung der oberen Sensoreinheit 21 an der Sensor-Montageplatte 18 wird die Schraube 38 durch die Tragplatte 24 hindurch in die Mutter 35 fest eingeschraubt, während die Schraube 67 nur leicht angezogen wird.
  • Danach wird die Schraube 53 gelockert, so daß die Gleitführung 25 relativ zur Tragplatte 24 verschoben werden kann. Die Gleitführung 25 wird - wie in den Fig. 2 bis 4 und insbesondere in Fig. 5 dargestellt - auf jede mögliche gewünschte Höhe angehoben, z. B. auf eine Höhe, in der sie den Boden der Aussparung 48 des Kernes 40 an dem Anschlag 36 der Tragplatte 24 zur Anlage bringt. Der Hub der Gleitführung 25 muß jedoch dem Betrag der zulässigen Längung der Verbindungsdrähte 11 und damit der zulässigen Verringerung der Größe der Fachbildung entsprechen. Die Schrauben 53 und 67 werden in die Tragplatte 24 und die Gleitführung eingeschraubt, um die Gleitführung 25 an der Tragplatte 24 festzulegen; dabei wird verhindert, daß der Sensor 27 der oberen Sensoreinheit 21 das obere Ende des Geschirrhalters 6 in dessen höchster definierter Position detektiert.
  • Anschließend wird der Geschirrhalter 6 auf seine vorgegebene tiefste Position abgesenkt, und die untere Sensoreinheit 22 wird so an der Sensor-Montageplatte 18 befestigt, daß das Anzeigeelement 62 des Sensors 27 unten liegt. In diesem Fall befindet sich die untere Sensoreinheit 22 an der Sensor-Montageplatte 18 in deren unterster Position, in der der Sensor 27 der unteren Sensoreinheit 22 das untere Ende des Geschirrhalters 6 in dessen vorgegebener tiefster Position detektieren kann.
  • Für die untere Sensoreinheit 22 gilt, daß die Gleitführung 25 in jeder vertikalen Position der Tragplatte 24 angebracht werden kann.
  • Zum Betrieb der Webmaschine, die mit dem erfindungsgemäßen Positionserfassungssystem ausgestattet ist, wird zunächst der Rückstellschalter 76 eingeschaltet und danach das Fachbildegetriebe 10 betätigt. Hierdurch wird 15 auch das Zugmittel 15 betätigt, und die Geschirrhalter 6 können nach oben oder unten fahren.
  • Während des Betriebs der Webmaschine detektiert der Sensor 27 der unteren Sensoreinheit 22 das untere Ende des Geschirrhalters 6, so daß das Anzeigeelement 62 des Sensors 27 und die Kontrollampe 82 aufleuchten können, wenn der Geschirrhalter 6 seine vorgegebene tiefste Position erreicht hat.
  • Nach längerem Betrieb der Webmaschine beginnen sich die Verbindungsdrähte 11 zwischen dem Fachbildegetriebe 10 und dem Geschirrhalter 6 zu längen; damit verlagern sich allmählich die höchste und die tiefste Position des Geschirrhalters 6 nach oben. Dies führt dazu, daß der Sensor 27 der unteren Sensoreinheit 22 den Geschirrhalter 6 in dessen tiefster Position nicht mehr detektieren kann. Hierdurch wird natürlich auch verhindert, daß das Anzeigeelement 62 des Sensors 27 und die Kontrollampe 83, die bei Erfassung des Geschirrhalters aufleuchtet, aktiviert werden.
  • Wenn die Längung bzw. Erschlaffung der Verbindungsdrähte 11 zwischen dem Fachbildegetriebe 10 und dem Geschirrhalter 6 weiter zunimmt, detektiert der Sensor 27 der oberen Sensoreinheit 21 das obere Ende des Geschirrhalters 6 in dessen nach oben verlagerten höchsten Position. Daraufhin werden das Anzeigeelement 62 des Sensors 27 der oberen Sensoreinheit, die entsprechende Kontrollampe 81 an der Schalttafel, der Summer 77 und die Dreh-Anzeigelampe 78 betätigt zur Warnung, daß der Geschirrhalter über die vorgegebene höchste Position hinaus angehoben wird. Der entsprechende Zähler der Zählereinheit 79 führt in Reaktion auf diese Detektion des oberen Endes des Geschirrhalters einen ersten Zählschritt aus. In diesem Fall spricht auch das Relais (nicht dargestellt) an, und der Rückstellschalter 76 wird damit abgeschaltet.
  • Wenn, wie erläutert, eine Längung der Verbindungsdrähte 11 zwischen dem Geschirrhalter und dem Fachbildegetriebe festgestellt wird, wird die hieraus resultierende Verringerung der Fachbildungen ausgeglichen, so daß die von dem Fachbildegetriebe 10 vorgegebene Anzahl der Fachbildungen wieder erreicht wird. Als erstes wird der Betrieb der Webmaschine unterbrochen; danach wird der Geschirrhalter 6 in die tiefste Position verschoben, die höher ist als die niedrigste Position, die normalerweise durch die Anzahl der Fachbildungen vorgegeben ist, die durch das Fachbildegetriebe 10 eingestellt wird. Danach werden die Spannschlösser 12 so justiert, daß der Geschirrhalter 6 so weit abgesenkt wird, bis der Sensor 27 der unteren Sensoreinheit 22 das untere Ende des Geschirrhalters 6 detektiert und das entsprechende Anzeigeelement 62 aufleuchtet, wobei die Anzahl der Fachbildungen von dem zu geringen Wert wieder auf die ursprünglich definierte korrekte Größe korrigiert wird.
  • Falls die Verbindungsdrähte 11 vom Geschirrhalter zum Fachbildegetriebe in ihrer Längung differieren, so daß der Geschirrhalter 6 nicht mehr horizontal steht, kann diese Lageabweichung in einfacher Weise dadurch erfaßt werden, daß eine einzelne Sensoreinheit an beiden vertikalen Stützen des Maschinenrahmens angebracht wird. Da die erfindungsgemäße Einrichtung zum Feststellen der Längung das Anzeigeelement 62 des Sensors 27 und die Kontrollampen 81 und 82 an der Schalttafel 75 enthält, wird durch Aufleuchten nur einiger dieser Anzeigen angezeigt, daß sich der Geschirrhalter nicht in horizontaler Lage befindet.
  • Da die Spannschlösser 12 justiert werden, während zugleich das Aufleuchten der Längungsanzeigen wie z. B. der Kontrollampen beobachtet wird, kann die Stellung des Geschirrhalters in einfacher Weise korrigiert werden.
  • Nachdem die Einstellung an einem oder an beiden Spannschlössern 12 beendet ist, wird der Rückstellschalter 76 eingeschaltet, um den Betrieb der Webmaschine fortzusetzen.
  • Bei längerem Betrieb der Webmaschine nimmt die Anzahl der Zählschritte der einzelnen Zähler der Zählereinheit 79 allmählich zu, und diese Anzahl gibt Auskunft über die Längung der Verbindungsdrähte 11 insgesamt seit Beginn des Betriebs. Hieran läßt sich ablesen, wann einer oder beide Verbindungsdrähte 11 ausgewechselt werden sollten.
  • Nach dem Austauschen eines oder beider Verbindungsdrähte wird deren Spannung mit einem oder beiden Spannschlössern 12 eingestellt, die in der Mitte der Verbindungsdrähte 11 zwischen dem Fachbildegetriebe und dem Geschirrhalter angebracht sind, während festgestellt wird, ob das Anzeigeelement 62 des Sensors 27 der unteren Sensoreinheit 22 und die Kontrollampe 82 an der Schalttafel 75 leuchten oder nicht, und die vorgegebene höchste und tiefste Position des Geschirrhalters 6 werden jeweils entsprechend der geeigneten ursprünglichen korrekten Einstellung wieder eingestellt, so daß die ursprüngliche korrekte Größe der Fachbildungen wieder erreicht wird.
  • Der innere Fachbildungsmechanismus des Fachbildegetrie bes 10 wird gelegentlich eingestellt, um die Größe der von den Kettfäden gebildeten Webfächer zu verändern. In diesem Fall wird natürlich auch die höchste und tiefste Position des Geschirrhalters verändert; bei dem erfindungsgemäßen Positionserfassungssystem ist es möglich, die obere und untere Sensoreinheit in einfacher Weise entsprechend zu verschieben und damit an die Änderung der höchsten und tiefsten Position des Geschirrhalters anzupassen.
  • Im Ausführungsbeispiel ist am oberen Ende des Kernes der Gleitführung 25 der unteren Sensoreinheit 22 die Aussparung 48 vorgesehen. Da die Gleitführung 25 der unteren Sensoreinheit 22 jedoch nicht mehr bewegt werden muß, nachdem die Tragplatte an der Sensor-Montageplatte befestigt worden ist, ist die Aussparung 48 bei der Gleitführung der unteren Sensoreinheit nicht unbedingt erforderlich.
  • Die Mutter 66 ist nach dem Ausführungsbeispiel in die Kappe 28 eingebettet. Das ist jedoch nicht zwingend erforderlich; vielmehr kann die Mutter an der Schraube 67 angebracht werden, die durch die Sensor-Montageplatte, die Tragplatte und die Gleitführung hindurchgeführt wird.
  • Im Ausführungsbeispiel ist außerdem der Geschirrhalter so angeordnet, daß er von dem Fachbildegetriebe 10 nach unten gezogen wird. Wird das Fachbildegetriebe 10 jedoch im Zusammenhang mit einer Schaftmaschine verwendet und darum im oberen Teil der Webmaschine angebracht, wo sich sonst das Zugmittel befindet, kann der Geschirrhalter auch nach oben gezogen werden. In diesem Fall werden die Zugmittel natürlich auf dem Fundament angeordnet, auf dem die Maschine steht.
  • Wie detailliert erläutert, kann mit dem erfindungsgemäßen System festgestellt werden, daß die Verbindungsdrähte zwischen dem Fachbildegetriebe und dem Geschirrhalter schlaff werden, und daß die Anzahl der Fachbildungen, die vom Fachbildegetriebe eingestellt wird, nicht eingehalten werden kann und sich dementsprechend verringert.
  • Die höchste und tiefste Position des Geschirrhalters wird zudem korrigiert, wenn die Verbindungsdrähte zwischen dem Fachbildegetriebe und dem Geschirrhalter während des Betriebs der Webmaschine schlaff geworden sind, und auch wenn die Verbindungsdrähte erneuert worden sind. In beiden Fällen erleichtert das erfindungsgemäße Positionserfassungssystem das Nachjustieren der verringerten Fachbildungen auf den ursprünglichen korrekten Wert, da erfindungsgemäß die untere Sensorein heit zusätzlich so ausgelegt ist, daß sie den Geschirrhalter in dessen vorbestimmter unterster Position detektiert.
  • Außerdem kann das erfindungsgemäße Positionserfassungssystem einfach an eine Änderung der Fachbildungsanzahl angepaßt werden, die von dem Fachbildegetriebe eingestellt wird, weil das Erfassungssystem in einfacher Weise in vertikaler Richtung bewegt werden kann.
  • Je eine obere und untere Sensoreinheit ist auf beiden Seiten des Maschinenrahmens 1 angebracht. Wenn daher die Längung der Verbindungsdrähte zwischen dem Fachbildegetriebe und dem Geschirrhalter unterschiedlich ist, so daß der Geschirrhalter nicht mehr horizontal liegt, gestatten die beiden seitlichen Sensoreinheiten im Maschinenrahmen eine problemlose Erfassung dieser Abweichung von der horizontalen Lage und erleichtern damit die Behebung dieser Fehlstellung des Geschirrhalters.
  • Die Gleitführung 25 ist so auf der Tragplatte 24 angeordnet, daß sie vertikal verschoben werden kann. Dadurch kann eine zulässige Längung der Verbindungsdrähte 11 und damit eine zulässige Verringerung der Anzahl der Fachbildungen eingestellt werden.
  • Wie aus der Beschreibung hervorgeht, ist das erfindungsgemäße Positionserfassungssystem bei Geschirrhaltern von kraftschlüssig angetriebenen Webmaschinen sehr wirksam zum Feststellen einer Längung der Verbindungsdrähte zwischen Geschirrhalter und Fachbildegetriebe, so daß Probleme wie häufiger Ausschuß bei der Fertigung vermieden werden können, wie sie bei herkömmlichen Webmaschinen ohne Detektoren auftreten, die eine Längung der Verbindungsdrähte zwischen dem Fachbildegetriebe und dem Geschirrhalter erkennen.

Claims (2)

1. Positionserfassungssystem zur Verwendung an einer Webmaschine mit einem Tragrahmen, einem Geschirrhalter (6), einem Fachbildegetriebe (10), welches mit dem Geschirrhalter durch erste Verbindungsdrähte (11) zum Anheben oder Absenken des Geschirrhalters relativ zum Tragrahmen verbunden ist, und einem Zugmittel (15), welches mit dem Geschirrhalter durch zweite Verbindungsdrähte (16) zur entgegengesetzten Bewegung des Geschirrhalters relativ zum Tragrahmen verbunden ist, wobei das Positionserfassungssystem ein Sensorsystem (21, 22) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Sensorsystem eine erste Sensoreinheit (21) aufweist, die vertikal einstellbar am Tragrahmen montiert ist und anspricht, wenn sich der Geschirrhalter relativ zum Tragrahmen in der extremen oberen Position befindet, daß eine zweite Sensoreinheit (22) vorhanden ist, die vertikal justierbar am Tragrahmen montiert ist und anspricht, wenn sich der Geschirrhalter relativ zum Tragrahmen in der unteren Endlage befindet, daß eine Sensor-Montageplatte (18) an dem Tragrahmen montiert ist, und daß die beiden Sensoreinheiten eine an der Sensor-Montageplatte (18) vertikal einstellbar angeordnete Tragplatte (24), eine an der Tragplatte (24) angebrachte Gleitführung (25) und einen Sensor (27) aufweisen, der an der Gleitführung angebracht ist und erfaßt, ob sich der Geschirrhalter (6) in einer vorgegebenen Position befindet oder nicht.
2. Positionserfassungssystem für einen Geschirrhalter (6) in einer Webmaschine nach Anspruch 1, wobei rechtsseitig und linksseitig je ein Sensorsystem vorgesehen ist.
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