GRUNDLAGEN DER ERFINDUNG
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Die Erfindung betrifft ein Positionserfassungssystem,
das hauptsächlich zur Anwendung bei Geschirrhaltern von
Webmaschinen bestimmt ist.
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Bei Webmaschinen mit kraftschlüssigem Antrieb wird der
Geschirrhalter durch ein Fachbildegetriebe entweder
angehoben oder abgesenkt, während zur Bewegung in der
Gegenrichtung Zugmittel vorgesehen sind. Das
Fachbildegetriebe und das Zugmittel sind jeweils durch
Verbindungsdrähte mit dem Geschirrhalter verbunden.
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Bei längerem Betrieb der Webmaschine werden die
Verbindungsdrähte zwischen dem Fachbildegetriebe und dem
Geschirrhalter unvermeidlich zunehmend schlaffer. Dies
führt dazu, daß das Fachbildegetriebe nicht mehr die
vorgegebene Menge der Kettfaden-Fachbildungen erzielt
und die Größe der gebildeten Kettfadenfächer abnimmt,
während zugleich auch die Spannung der anderen
Verbindungsdrähte abnimmt.
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Die Verringerung der Anzahl der Kettfaden-Fachbildungen
führt dazu, daß sich der Schußfaden leicht in den
Kettfäden verfängt, wenn er durch die Fächer eingeschossen
wird, die zwischen den angehobenen bzw. abgesenkten
Kettfäden und den anderen Kettfäden gebildet werden.
Dies ist ein Nachteil bei herkömmlichen Webmaschinen
mit kraftschlüssigem Antrieb, mit dem Ergebnis, daß
leicht Ausschuß produziert werden kann.
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Die Verringerung der Spannung der Verbindungsdrähte
zwischen dem Fachbildegetriebe und dem Geschirrhalter
und zwischen dem Zugmittel und dem Geschirrhalter führt
auch leicht zu Schwimmbewegungen des Geschirrhalters,
und wenn dies eintritt, können die Litzenträgeraugen am
oberen und unteren Ende der Weblitzen beschädigt
werden, da die oberen und unteren Randabschnitte des
Geschirrhalters über die Stangen durch die
Litzenträgeraugen geführt werden. Dies ist ein zusätzlicher
Nachteil der herkömmlichen kraftschlüssig angetriebenen
Webmaschinen.
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Ein weiterer Nachteil der Schwimmbewegungen des
Geschirrhalters ist, daß die Verbindungsdrähte und die
Litzenträgeraugen oder die Litzenaugen der Weblitzen
leicht beschädigt werden, durch die die Kettfäden
eingezogen werden, um durch Anheben bzw. Absenken der
Kettfäden die Webfächer zu bilden. Hierdurch kann es
leicht vorkommen, daß der Kettfaden durchgeschnitten
wird. Dieser Nachteil spielt eine noch größere Rolle,
wenn die Längung der beiden Verbindungsdrähte vom
Fachbildegetriebe zum rechten und linken unteren oder
oberen Ende des Geschirrhalters nicht gleich ist.
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Bei fast allen Webmaschinen, die heute im Gebrauch
sind, handelt es sich um Hochleistungs-Webmaschinen mit
hoher Arbeitsgeschwindigkeit. Bei diesen Hochleistungs-
Webmaschinen kommen die genannten Nachteile
unvermeidlich noch stärker zum Tragen.
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Wenn die Spannung der Verbindungsdrähte zwischen dem
Fachbildegetriebe und dem Geschirrhalter nachläßt,
kommt es zwangsläufig zu den erläuterten Nachteilen.
Die Längung der Verbindungsdrähte ist bei Webmaschinen
mit kraftschlüssigem Antrieb praktisch unvermeidbar.
Aus diesem Grunde ist es gelegentlich notwendig, die
Arbeitslänge der Verbindungsdrähte zwischen dem
Geschirrhalter und dem Fachbildegetriebe nachzujustieren,
um die Höhenlage des Geschirrhalters zu regulieren, wie
dies beispielsweise in der deutschen Auslegeschrift
DE-A 35 33 336 und der deutschen Auslegeschrift
DE-A 35 36 868 erläutert ist.
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In der DE-A 37 24 448 ist ein Verfahren zum Erkennen
harnischbedingter Webfehler beschrieben, die in der
Schaftmaschine auftreten, die das Fachbildegetriebe
steuert. Der Webfehler kann verschiedene Ursachen haben
und wird durch Überwachung der Arbeitsweise des
Webgeschirrs erfaßt. Am Webgeschirr ist ein Fotodetektor
angebracht, der die vertikale Bewegung des Webgeschirrs
verfolgt.
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In den genannten Druckschriften zum relevanten Stand
der Technik wird zwar auf die Notwendigkeit
hingewiesen, die Verbindungsdrähte zu straffen; eine
Vorrichtung, mittels der die Längung der Verbindungsdrähte
detektiert werden könnte, ist jedoch nicht beschrieben.
Dies gilt für andere herkömmliche Webmaschinen; bei
ihnen war es bei Längung der Verbindungsdrähte von den
Fachbildegetrieben zu den Geschirrhaltern schwierig
oder unmöglich, diese Längung der Verbindungsdrähte
festzustellen oder zu erkennen, so daß die Webmaschinen
mit den schlaffen Verbindungsdrähten weiter betrieben
wurden und es leicht zum Auftreten der erläuterten
Nachteile kommen konnte.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Der Erfindung liegt primär die Aufgabe zugrunde, ein
System oder eine Vorrichtung zur Positionserfassung der
Geschirrhalter einer Webmaschine zu schaffen.
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Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung ein
Positionserfassungssystem vor zur Verwendung an einer
Webmaschine mit einem Tragrahmen, einem Geschirrhalter,
einem Fachbildegetriebe, welches mit dem Geschirrhalter
durch erste Verbindungsdrähte zum Anheben oder Absenken
des Geschirrhalters relativ zum Tragrahmen verbunden
ist, und einem Zugmittel, welches mit dem
Geschirrhalter durch zweite Verbindungsdrähte zur
entgegengesetzten Bewegung des Geschirrhalters relativ zum
Tragrahmen verbunden ist, wobei das
Positionserfassungssystem ein Sensorsystem aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß das Sensorsystem eine erste Sensoreinheit
aufweist, die vertikal einstellbar am Tragrahmen
montiert ist und anspricht, wenn sich der Geschirrhalter
relativ zum Tragrahmen in der extremen oberen Position
befindet, daß eine zweite Sensoreinheit vorhanden ist,
die vertikal justierbar am Tragrahmen montiert ist und
anspricht, wenn sich der Geschirrhalter relativ zum
Tragrahmen in der unteren Endlage befindet, daß eine
Sensor-Montageplatte an dem Tragrahmen montiert ist,
und daß die beiden Sensoreinheiten eine an der Sensor-
Montageplatte vertikal einstellbar angeordnete
Tragplatte, eine an der Tragplatte angebrachte Gleitführung
und einen Sensor aufweisen, der an der Gleitführung
angebracht ist und erfaßt, ob sich der Geschirrhalter in
einer vorgegebenen Position befindet oder nicht.
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Der Sensor-Detektor ist grundsätzlich zur Anbringung an
nur einer Innenfläche einer der beiden vertikalen
Stützen des Rahmens einer Webmaschine bestimmt. In diesem
Fall liegt diese Innenfläche einer Endfläche des
Geschirrhalters gegenüber.
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Alternativ können Detektoren an zwei Innenflächen der
beiden vertikalen Stützen des Maschinenrahmens
angebracht werden.
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Im Betrieb ist der Sensor-Detektor an einer geeigneten
Stelle angebracht, die sich näher am Zugmittel befindet
als der obere Umkehrpunkt des ursprünglich
eingestellten Hubs des Geschirrhalters in der Richtung, in der
der Geschirrhalter vom Zugmittel gezogen wird.
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Bei dieser Anordnung wird bei einer nach längerem
Betrieb der Webmaschine eintretenden Längung der
Verbindungsdrähte zwischen dem Fachbildegetriebe und dem
Geschirrhalter der obere Umkehrpunkt des ursprünglich
eingestellten Hubs, also die höchste vorgegebene
Position des Geschirrhalters nach oben näher zum Zugmittel
verlagert, und zwar um eine Strecke, die der Längung
der Verbindungsdrähte entspricht; der Sensor-Detektor
kann dadurch den Geschirrhalter in der nach oben
verlagerten äußersten Hubposition bzw. der höchsten
angehobenen Position erfassen.
KURZE ERLÄUTERUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen
erläutert. Es zeigen:
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Fig. 1 eine schematische Gesamtansicht der Webmaschine
mit Geschirrhalter, Schaftmaschine und dem
Sensor-Detektor nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der
Erfindung;
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Fig. 2 eine Seitenansicht entlang der Linie A-A in
Fig. 1, die einen einzelnen Sensor-Montagekanal zeigt,
an dem eine obere Sensoreinheit angebracht ist;
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Fig. 3 in einer Ansicht entsprechend Fig. 2 eine
Montageplatte für den Sensor-Detektor bei abgenommener
Kappe;
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Fig. 4 und 5 Längsschnitte entlang den Linien B-B bzw.
C-C in Fig. 2;
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Fig. 6 einen Längsschnitt, der die Art der Einstellung
zeigt;
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Fig. 7 bis 9 Schnitte entlang den Linien D-D, E-E und
F-F in Fig. 5;
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Fig. 10 ein Blockdiagramm, das die Verbindung zwischen
einer Schalttafel und den Sensoreinheiten und anderen
erforderlichen Einrichtungen zeigt.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DES BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
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Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Erfindung anhand der Zeichnungen erläutert.
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Fig. 1 zeigt einen Maschinenrahmen 1 mit paarweise
angeordneten, an der rechten bzw. linken Seite
befindlichen vertikalen Stützen 2 und Verbindungsträgern 3, 4,
die die beiden vertikalen Stützen 2 im oberen und
unteren Abschnitt verbinden.
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Am Maschinenrahmen 1 sind parallel zahlreiche
Geschirrhalter 6 aus Aluminium angebracht. Jeder Geschirrhalter
6 ist mit zahlreichen vertikalen Weblitzen 7 versehen,
die vertikal nebeneinander angebracht sind.
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Ein Fachbildegetriebe 10, das in diesem
Ausführungsbeispiel Bestandteil einer Exzenter-Webmaschine ist, steht
auf demselben Fundament wie die Webmaschine. Das
Fachbildegetriebe 10 ist über Verbindungsdrähte 11 mit den
linken und rechten Endabschnitten der Unterseite des
Geschirrhalters verbunden. Die Verbindungsdrähte sind
jeweils in der Mitte mit einem Spannschloß 12 versehen.
Umlenkscheiben 13 dienen zur Führung der
Verbindungsdrähte 11 und sind am unteren Verbindungsträger 4 des
Maschinenrahmens drehbar gelagert.
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Der Maschinenrahmen 1 ist außerdem im rechten und
linken oberen Teil mit paarweise angeordneten Zugmitteln
ausgestattet, die die einzelnen Geschirrhalter 6
über die Verbindungsdrähte 16 nach oben ziehen.
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Die vertikalen Stützen 2 des Maschinenrahmens 1 sind
mit je einer Sensor-Montageplatte 18 versehen, deren
Breite so bemessen ist, daß sie eine Gesamtheit von
Geschirrhaltern an deren Innenseiten überdeckt. Die
Sensor-Montageplatte 18 ist mit vertikalen parallel
verlaufenden Sensor-Montagekanälen 19 versehen, die
jeweils einer oder beiden Stirnflächen jedes
Geschirrhalters gegenüberliegen.
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In jeden Sensor-Montagekanal 19 ist eine obere
Sensoreinheit 21 und eine untere Sensoreinheit 22 eingesetzt,
die zusammen eine Bauemheit des sensorischen
Erfassungssystems bilden. Eine Sensor-Bauemheit ist einer
Stirnfläche des Geschirrhalters zugekehrt.
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Wie in den Fig. 2 bis 9 gezeigt, ist jede Sensoreinheit
21, 22 in den zugehörigen Sensor-Montagekanal 19 der
Sensor-Montageplatte 18 so eingesetzt, daß sie zur
Einstellung ihrer vertikalen Position vertikal frei
verschiebbar ist und auch einfach von der
Sensor-Montageplatte demontiert werden kann.
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Die obere Sensoreinheit 21 dient dazu, das obere Ende
einer Seite des Geschirrhalters 6 sensorisch zu
erfassen, wenn der Geschirrhalter eine obere Endlage des
Hubes oder eine die vorgegebene oberste Sollposition
überschreitende höhere Lage erreicht hat. Die untere
Sensoreinheit 22 erfaßt dagegen immer das untere Ende
einer Seite des Geschirrhalters 6 in dessen unterster
vorgegebenen Lage.
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Beide Sensoreinheiten 21, 22 haben eine vertikal
ausgerichtete schmale Form und bestehen aus einer Tragplatte
24, einer Gleitführung 25, einer Sensor-Montageplatine
26, einem Sensor 27, einer Kappe 28 und anderen
notwendigen Bauelementen.
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Die Tragplatte 24 besteht aus einer Basisplatte 30, die
an der Innenseite der Sensor-Montageplatte 18 anliegt,
und einem Paar Führungselementen 31, die an der
Basisplatte 30 angebracht sind und an deren beiden
Seitenrändern nach innen vorspringen.
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Die Basisplatte 30 hat an ihren beiden Enden zwei nach
außen überstehende Formschlußglieder 32, die in den
Sensor-Montagekanal 19 der Sensor-Montageplatte 18
eingreifen, so daß sie vertikal verschoben werden können
und damit als Sensorführungen dienen.
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Die Basisplatte 30 ist außerdem entweder am oberen oder
am unteren Ende mit einer nach innen überstehenden
Flachplatte 33 sowie am anderen Ende mit einem
L-förmigen Vorsprung 34 versehen.
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Außer der mit den beschriebenen Elementen oder
Bauteilen bestückten Basisplatte 30 gehören zu der Tragplatte
eine Mutter 35, die an dem mit der Flachplatte 33
versehenen inneren Ende der Basisplatte 30 angebracht ist,
sowie ein Anschlag 36, der an dem mit der Flachplatte
33 versehenen inneren Ende der Basisplatte 30 nach
innen gerichtet ist.
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An der mit dem Vorsprung 34 versehenen Seite der
Basisplatte 30 ist eine vertikal ausgerichtete, rechteckige
Kabeldurchführungsöffnung 37 für elektrische Leitungen
vorhanden.
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Die Tragplatte 24 besteht aus einer einstückig
formgepreßten Metallplatte mit der Mutter 35.
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In die Mutter 35 ist lösbar eine Schraube 38
eingeschraubt, die durch den Sensor-Montagekanal 19 der
Sensor-Montageplatte 18 und die Basispiatte 30 hindurch
eingesetzt wird. Der obere Teil der Tragplatte 24 ist
dadurch an der Sensor-Montageplatte 18 befestigt. Die
Schraube 38 kann in dem Sensor-Montagekanal 19 vertikal
verschoben werden.
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Die Gleitführung 25 wird zwischen die beiden
Führungselemente 31 der Tragplatte 24 eingesetzt und gleitet
vertikal entlang der Basisplatte 30. Sie besteht aus
einem Außenteil 39 und einem Kern 40.
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Das Außenteil 39 der Gleitführung 25 hat eine
Anlageplatte 42, die der Basisplatte 30 der Tragplatte 24
zugekehrt ist, sowie Seitenwände 43, die von den beiden
seitlichen Enden der Anlageplatte 42 vorspringen und
stoßend an die Führungselemente 31 der Tragplatte 24
angrenzen, und außerdem zwei nach innen gerichtete
Vorsprünge 44, 45, die an den beiden vertikalen Enden der
Anlageplatte vorgesehen sind. Der eine der beiden nach
innen gerichteten Vorsprünge 44 und 45 des Außenteiles
39, der im Bereich des L-förmigen Vorsprungs 34 liegt,
weist eine Führungsöffnung 46 auf, in die das Ende des
L-förmigen Vorsprungs 34 eingreift, so daß er vertikal
verschoben werden kann.
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Der innere Teil des Kernes 40 ist zwischen den
Seitenwänden 43 des Außenteiles 39 eingefügt und mit dem
Außenteil 39 verstemmt oder punktverschweißt, so daß
der Kern 40 und das Außenteil 39 eine Einheit bilden,
während der äußere Teil des Kernes 40 zwischen die
beiden Führungselemente 31 der Tragplatte eingesetzt ist
und an ihnen anliegt.
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Der Kern 40 hat an seinem der Flachplatte 33
zugekehrten Ende eine Aussparung 48, und der Anschlag 36 der
Tragplatte 24 greift in diese Aussparung 48 ein, so daß
er vertikal in der Aussparung 48 verschoben werden
kann.
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Das Außenteil 39 und der Kern 40 der Gleitführung 25
sind in dem auf der Seite des L-förmigen Vorsprungs 34
liegenden Bereich mit länglichen rechteckigen
Kabeldurchführungsöffnungen 50, 51 für elektrische Leitungen
versehen.
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Das die Aussparung 48 enthaltende Ende der Gleitführung
ist mit einer Schraube 53 an der Tragplatte lösbar
befestigt. Die Schraube 53 wird mit ihrem Kopf in den
Sensor-Montagekanal 19 eingesetzt, so daß sie vertikal
bewegt werden kann. In der Basispiatte 30 ist ein
vertikal ausgerichtetes Langloch 54 für die Schraube
vorgesehen.
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Die Sensor-Montageplatine 26 ist kanalartig geformt und
an dem im wesentlichen vertikal verlaufenden mittleren
Teil des Innenabschnittes des Außenteiles 39
angebracht, während ein nach außen gerichteter Vorsprung 56
am oberen Ende der Sensor-Montageplatine 26 in das
Außenteil 39 und den Kern 40 der Gleitführung 25
eingesetzt ist und die Sensor-Montageplatine 26 an der
Innenfläche des Außenteiles 39 anliegt.
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Der Sensor 27 ist in die Sensor-Montageplatine 26
eingepaßt, und eine Schraube 58 wird von der Außenseite
des Sensors 27 durch die Sensor-Montageplatine 26, die
Gleitführung 25 und die Basisplatte 30 der Tragplatte
24 eingesetzt, um den Sensor 27 an der Innenseite der
Gleitführung zu befestigen. In der Basisplatte 30 ist
ein Langloch 63 für die Mutter 59 vorgesehen, die
dadurch innerhalb des Langloches vertikal verschiebbar
ist.
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An den Boden des Sensors 27 ist eine elektrische
Leitung 60 angeschlossen, und diese Leitung 60 ist durch
die Kabeldurchführungsöffnungen 37, 50 und 51 in der
Gleitführung 25 und der Tragplatte 24 und durch den
Sensor-Montagekanal 19 über die Montageplatte 18 hinaus
nach außen geführt. Das obere innere Ende des Sensors
27 ist als Detektor 61 ausgelegt, und der obere Teil
des Detektors 61 ist mit einem Anzeigeelement 62 wie
z. B. einer Leuchtdiode versehen, die aufleuchtet, um
ein Signal zu geben, wenn der Sensor angesprochen hat.
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In diesem Ausführungsbeispiel wird davon ausgegangen,
daß der Geschirrhalter 6 aus Aluminium gefertigt ist
und nicht, wie allgemein bei Webmaschinen gebräuchlich,
aus einem ferromagnetischen Werkstoff. Aus diesem
Grunde wäre es praktisch unmöglich, daß der Sensor 27 den
Geschirrhalter 6 detektieren kann. Der Geschirrhalter 6
ist darum beidseitig am oberen und unteren Ende mit
kleinen abnehmbaren ferromagnetischen Eisenstücken 64
versehen, die dem Sensor 27 die Detektion des
Geschirrhalters 6 erleichtern.
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Die Kappe 28 ist an der Innenseite des Außenteiles 39
der Gleitführung 25 befestigt und deckt hauptsächlich
den Sensor 27 und die Innenseite des Außenteiles 39 der
Gleitführung 25 ab. Am oberen und unteren Ende der
Kappe 28 sind zwei obere bzw. untere Muttern 66 in die
Kappe eingebettet. In jede Mutter 66 ist eine Schraube
67 eingeschraubt, so daß jede Sensoreinheit 21, 22 an
der Sensor-Montageplatte 18 lösbar befestigt ist. Die
Schrauben 67 werden dabei durch den Sensor-Montagekanal
19 der Montageplatte 18, Bohrungen 68 in der
Basisplatte 30 der Tragplatte 24 und durch die Gleitführung
25 eingeschraubt. Die Bohrungen 68 in der Basisplatte
sind vertikal verlängert, so daß die Schrauben
vertikal in den Bohrungen 68 und dem Sensor-Montagekanal
19 verschoben werden können.
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Die oberen und unteren Enden der Kappe 28 werden
zwischen den nach innen gerichteten Vorsprüngen 44 und 45
des Außenteiles 39 der Gleitführung 25 eingepaßt. Das
obere Ende der Kappe 28 weist neben der Aussparung 48
eine nach innen vorspringende Gleitwarze 70 auf.
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Die Kappe 28 ist in der Längsmitte mit einem Fenster
versehen, durch das das Anzeigeelement 62 von außen
sichtbar ist, während die Innenseite der beiden
Seitenteile und des oberen und unteren Teils der Kappe 28 in
25 der Umgebung des Fensters nach Art eines
"Diamantschliffs" geriffelte Oberflächen 73 hat, die
eine einfachere Erkennung der Lichtstrahlung des
Anzeigeelementes 62 ermöglichen. Die geriffelten Oberflächen
haben zahlreiche pyramidenförmige Erhöhungen, ähnlich
wie die Schlußlichtabdeckung bei Kraftfahrzeugen.
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Wie aus den Fig. 2 und 5 ersichtlich ist, ist die obere
Sensoreinheit 21 so auf der Sensor-Montageplatte 18
angeordnet, daß sich das Anzeigeelement des Sensors 27 im
oberen Bereich befindet, während die untere
Sensoreinheit 22 so angeordnet ist, daß das Anzeigeelement 62 im
unteren Bereich liegt.
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Fig. 10 zeigt eine Steuerung für die Gesamtheit der
Sensoreinheiten. Die Sensoreinheiten 21 und 22 sind
jewells an eine Schalttafel 75 angeschlossen. Ein Summer
77 und eine Dreh-Anzeigelampe 78 sind an die
Schalttafel 75 angeschlossen. Dem Summer 77 ist ein
Zeitschalter (nicht dargestellt) zugeordnet. Mit der Schalttafel
75 ist außerdem über einen Rückstellschalter 76 und
eine Relaisanordnung (nicht dargestellt) eine
Zählereinheit 79 verbunden, die an einen elektronischen Rechner
80 angeschlossen ist.
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An der Schalttafel 75 ist eine Kontrollampe 81
montiert, die an den Sensor 27 der oberen Sensoreinheit 21
angeschlossen ist und aufleuchtet, wenn dieser Sensor
27 den nach oben verlagerten Geschirrhalter 6 in dessen
höchster Position detektiert hat. An der Schalttafel
ist außerdem eine Kontrollampe 82 montiert, die an den
Sensor 27 der unteren Sensoreinheit 22 angeschlossen
ist und aufleuchtet, wenn dieser Sensor 27 den
Geschirrhalter in dessen definiert tiefster Position
detektiert hat.
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Der Summer 77 und die Dreh-Anzeigelampe 78 werden beide
betätigt, wenn der Sensor 27 der oberen Sensoreinheit
21 angesprochen hat.
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Die Zählereinheit 79 arbeitet nur, wenn der
Rückstellschalter 76 eingeschaltet ist. Sie enthält die
einzelnen Zähler, deren Anzahl derjenigen der oberen
Sensoreinheiten und damit der Geschirrhalter der Webmaschine
entspricht. Jeder Zähler führt einen Zählschritt aus,
wenn der Sensor 27 einer zugehörigen oberen
Sensoreinheit 21 angesprochen hat. Sobald der Sensor 27 der
oberen Sensoreinheit 21 anspricht, schaltet das Relais den
Rückstellschalter aus. Der Zähler zeigt daher nach dem
Ende des Zählvorgangs immer Null an und zählt jeweils
von neuem, unabhängig davon, wieviele Zählvorgänge er
ausgeführt hat.
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Die Anzahl der vom Zähler der Zählereinheit 79
ausgeführten Zählvorgänge wird im elektronischen Rechner 80
gespeichert und auf einer Anzeigevorrichtung (nicht
dargestellt) des Rechners angezeigt.
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Im Ausführungsbeispiel werden die als höchste und die
als tiefste definierte Position des Geschirrhalters 6
durch die Spannschlösser 12 in der Mitte der
Verbindungsdrähte zwischen den einzelnen Geschirrhaltern 6
und dem Fachbildegetriebe so eingestellt, daß die Größe
der Fachbildung nach Wunsch vorgegeben werden kann.
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Zur Positionierung der oberen und der unteren
Sensoreinheit 21, 22 wird zunächst der Rückstellschalter 76
ausgeschaltet. Danach wird der Geschirrhalter 6 auf
seine vorgegebene höchste Position angehoben, die von
der vorbestimmten Größe der Fachbildung abhängt, und
die obere Sensoreinheit 21 wird so an der
Sensor-Montageplatte 18 befestigt, daß das Anzeigeelement 62 oben
liegt.
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In diesem Fall befindet sich die Gleitführung 25, wie
in Fig. 6 dargestellt, an der Basisplatte 30 der
Tragplatte 24 in der untersten Position, so daß der untere
nach innen gerichtete Vorsprung 45 der Gleitführung 25
an dem L-förmigen Vorsprung 34 der Tragplatte 24
anliegt. Unter dieser Voraussetzung wird die Schraube 53
leicht angezogen, und die obere Sensoreinheit 21 wird
an der Sensor-Montageplatte 18 in deren tiefster
Position fixiert, in der der Sensor 27 das obere Ende des
Geschirrhalters 6 detektieren kann. Zur Fixierung der
oberen Sensoreinheit 21 an der Sensor-Montageplatte 18
wird die Schraube 38 durch die Tragplatte 24 hindurch
in die Mutter 35 fest eingeschraubt, während die
Schraube 67 nur leicht angezogen wird.
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Danach wird die Schraube 53 gelockert, so daß die
Gleitführung 25 relativ zur Tragplatte 24 verschoben
werden kann. Die Gleitführung 25 wird - wie in den
Fig. 2 bis 4 und insbesondere in Fig. 5
dargestellt - auf jede mögliche gewünschte Höhe angehoben, z. B. auf
eine Höhe, in der sie den Boden der Aussparung 48 des
Kernes 40 an dem Anschlag 36 der Tragplatte 24 zur
Anlage bringt. Der Hub der Gleitführung 25 muß jedoch dem
Betrag der zulässigen Längung der Verbindungsdrähte 11
und damit der zulässigen Verringerung der Größe der
Fachbildung entsprechen. Die Schrauben 53 und 67 werden
in die Tragplatte 24 und die Gleitführung
eingeschraubt, um die Gleitführung 25 an der Tragplatte 24
festzulegen; dabei wird verhindert, daß der Sensor 27
der oberen Sensoreinheit 21 das obere Ende des
Geschirrhalters 6 in dessen höchster definierter Position
detektiert.
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Anschließend wird der Geschirrhalter 6 auf seine
vorgegebene tiefste Position abgesenkt, und die untere
Sensoreinheit 22 wird so an der Sensor-Montageplatte 18
befestigt, daß das Anzeigeelement 62 des Sensors 27
unten liegt. In diesem Fall befindet sich die untere
Sensoreinheit
22 an der Sensor-Montageplatte 18 in deren
unterster Position, in der der Sensor 27 der unteren
Sensoreinheit 22 das untere Ende des Geschirrhalters 6
in dessen vorgegebener tiefster Position detektieren
kann.
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Für die untere Sensoreinheit 22 gilt, daß die
Gleitführung 25 in jeder vertikalen Position der Tragplatte 24
angebracht werden kann.
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Zum Betrieb der Webmaschine, die mit dem
erfindungsgemäßen Positionserfassungssystem ausgestattet ist, wird
zunächst der Rückstellschalter 76 eingeschaltet und
danach das Fachbildegetriebe 10 betätigt. Hierdurch wird
15 auch das Zugmittel 15 betätigt, und die Geschirrhalter
6 können nach oben oder unten fahren.
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Während des Betriebs der Webmaschine detektiert der
Sensor 27 der unteren Sensoreinheit 22 das untere Ende
des Geschirrhalters 6, so daß das Anzeigeelement 62 des
Sensors 27 und die Kontrollampe 82 aufleuchten können,
wenn der Geschirrhalter 6 seine vorgegebene tiefste
Position erreicht hat.
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Nach längerem Betrieb der Webmaschine beginnen sich die
Verbindungsdrähte 11 zwischen dem Fachbildegetriebe 10
und dem Geschirrhalter 6 zu längen; damit verlagern
sich allmählich die höchste und die tiefste Position
des Geschirrhalters 6 nach oben. Dies führt dazu, daß
der Sensor 27 der unteren Sensoreinheit 22 den
Geschirrhalter 6 in dessen tiefster Position nicht mehr
detektieren kann. Hierdurch wird natürlich auch
verhindert, daß das Anzeigeelement 62 des Sensors 27 und die
Kontrollampe 83, die bei Erfassung des Geschirrhalters
aufleuchtet, aktiviert werden.
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Wenn die Längung bzw. Erschlaffung der
Verbindungsdrähte 11 zwischen dem Fachbildegetriebe 10 und dem
Geschirrhalter 6 weiter zunimmt, detektiert der Sensor 27
der oberen Sensoreinheit 21 das obere Ende des
Geschirrhalters 6 in dessen nach oben verlagerten
höchsten Position. Daraufhin werden das Anzeigeelement 62
des Sensors 27 der oberen Sensoreinheit, die
entsprechende Kontrollampe 81 an der Schalttafel, der Summer
77 und die Dreh-Anzeigelampe 78 betätigt zur Warnung,
daß der Geschirrhalter über die vorgegebene höchste
Position hinaus angehoben wird. Der entsprechende Zähler
der Zählereinheit 79 führt in Reaktion auf diese
Detektion des oberen Endes des Geschirrhalters einen ersten
Zählschritt aus. In diesem Fall spricht auch das Relais
(nicht dargestellt) an, und der Rückstellschalter 76
wird damit abgeschaltet.
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Wenn, wie erläutert, eine Längung der Verbindungsdrähte
11 zwischen dem Geschirrhalter und dem
Fachbildegetriebe festgestellt wird, wird die hieraus
resultierende Verringerung der Fachbildungen ausgeglichen, so
daß die von dem Fachbildegetriebe 10 vorgegebene Anzahl
der Fachbildungen wieder erreicht wird. Als erstes wird
der Betrieb der Webmaschine unterbrochen; danach wird
der Geschirrhalter 6 in die tiefste Position
verschoben, die höher ist als die niedrigste Position, die
normalerweise durch die Anzahl der Fachbildungen
vorgegeben ist, die durch das Fachbildegetriebe 10
eingestellt wird. Danach werden die Spannschlösser 12 so
justiert, daß der Geschirrhalter 6 so weit abgesenkt
wird, bis der Sensor 27 der unteren Sensoreinheit 22
das untere Ende des Geschirrhalters 6 detektiert und
das entsprechende Anzeigeelement 62 aufleuchtet, wobei
die Anzahl der Fachbildungen von dem zu geringen Wert
wieder auf die ursprünglich definierte korrekte Größe
korrigiert wird.
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Falls die Verbindungsdrähte 11 vom Geschirrhalter zum
Fachbildegetriebe in ihrer Längung differieren, so daß
der Geschirrhalter 6 nicht mehr horizontal steht, kann
diese Lageabweichung in einfacher Weise dadurch erfaßt
werden, daß eine einzelne Sensoreinheit an beiden
vertikalen Stützen des Maschinenrahmens angebracht wird.
Da die erfindungsgemäße Einrichtung zum Feststellen der
Längung das Anzeigeelement 62 des Sensors 27 und die
Kontrollampen 81 und 82 an der Schalttafel 75 enthält,
wird durch Aufleuchten nur einiger dieser Anzeigen
angezeigt, daß sich der Geschirrhalter nicht in
horizontaler Lage befindet.
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Da die Spannschlösser 12 justiert werden, während
zugleich das Aufleuchten der Längungsanzeigen wie z. B.
der Kontrollampen beobachtet wird, kann die Stellung
des Geschirrhalters in einfacher Weise korrigiert
werden.
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Nachdem die Einstellung an einem oder an beiden
Spannschlössern 12 beendet ist, wird der Rückstellschalter
76 eingeschaltet, um den Betrieb der Webmaschine
fortzusetzen.
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Bei längerem Betrieb der Webmaschine nimmt die Anzahl
der Zählschritte der einzelnen Zähler der Zählereinheit
79 allmählich zu, und diese Anzahl gibt Auskunft über
die Längung der Verbindungsdrähte 11 insgesamt seit
Beginn des Betriebs. Hieran läßt sich ablesen, wann einer
oder beide Verbindungsdrähte 11 ausgewechselt werden
sollten.
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Nach dem Austauschen eines oder beider
Verbindungsdrähte wird deren Spannung mit einem oder beiden
Spannschlössern 12 eingestellt, die in der Mitte der
Verbindungsdrähte 11 zwischen dem Fachbildegetriebe und dem
Geschirrhalter angebracht sind, während festgestellt
wird, ob das Anzeigeelement 62 des Sensors 27 der
unteren Sensoreinheit 22 und die Kontrollampe 82 an der
Schalttafel 75 leuchten oder nicht, und die vorgegebene
höchste und tiefste Position des Geschirrhalters 6
werden jeweils entsprechend der geeigneten ursprünglichen
korrekten Einstellung wieder eingestellt, so daß die
ursprüngliche korrekte Größe der Fachbildungen wieder
erreicht wird.
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Der innere Fachbildungsmechanismus des Fachbildegetrie
bes 10 wird gelegentlich eingestellt, um die Größe der
von den Kettfäden gebildeten Webfächer zu verändern. In
diesem Fall wird natürlich auch die höchste und tiefste
Position des Geschirrhalters verändert; bei dem
erfindungsgemäßen Positionserfassungssystem ist es möglich,
die obere und untere Sensoreinheit in einfacher Weise
entsprechend zu verschieben und damit an die Änderung
der höchsten und tiefsten Position des Geschirrhalters
anzupassen.
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Im Ausführungsbeispiel ist am oberen Ende des Kernes
der Gleitführung 25 der unteren Sensoreinheit 22 die
Aussparung 48 vorgesehen. Da die Gleitführung 25 der
unteren Sensoreinheit 22 jedoch nicht mehr bewegt
werden muß, nachdem die Tragplatte an der
Sensor-Montageplatte
befestigt worden ist, ist die Aussparung 48 bei
der Gleitführung der unteren Sensoreinheit nicht
unbedingt erforderlich.
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Die Mutter 66 ist nach dem Ausführungsbeispiel in die
Kappe 28 eingebettet. Das ist jedoch nicht zwingend
erforderlich; vielmehr kann die Mutter an der Schraube 67
angebracht werden, die durch die Sensor-Montageplatte,
die Tragplatte und die Gleitführung hindurchgeführt
wird.
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Im Ausführungsbeispiel ist außerdem der Geschirrhalter
so angeordnet, daß er von dem Fachbildegetriebe 10 nach
unten gezogen wird. Wird das Fachbildegetriebe 10
jedoch im Zusammenhang mit einer Schaftmaschine verwendet
und darum im oberen Teil der Webmaschine angebracht, wo
sich sonst das Zugmittel befindet, kann der
Geschirrhalter auch nach oben gezogen werden. In diesem Fall
werden die Zugmittel natürlich auf dem Fundament
angeordnet, auf dem die Maschine steht.
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Wie detailliert erläutert, kann mit dem
erfindungsgemäßen System festgestellt werden, daß die
Verbindungsdrähte zwischen dem Fachbildegetriebe und
dem Geschirrhalter schlaff werden, und daß die Anzahl
der Fachbildungen, die vom Fachbildegetriebe
eingestellt wird, nicht eingehalten werden kann und sich
dementsprechend verringert.
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Die höchste und tiefste Position des Geschirrhalters
wird zudem korrigiert, wenn die Verbindungsdrähte
zwischen dem Fachbildegetriebe und dem Geschirrhalter
während des Betriebs der Webmaschine schlaff geworden
sind, und auch wenn die Verbindungsdrähte erneuert
worden
sind. In beiden Fällen erleichtert das
erfindungsgemäße Positionserfassungssystem das Nachjustieren der
verringerten Fachbildungen auf den ursprünglichen
korrekten Wert, da erfindungsgemäß die untere Sensorein
heit zusätzlich so ausgelegt ist, daß sie den
Geschirrhalter in dessen vorbestimmter unterster Position
detektiert.
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Außerdem kann das erfindungsgemäße
Positionserfassungssystem einfach an eine Änderung der Fachbildungsanzahl
angepaßt werden, die von dem Fachbildegetriebe
eingestellt wird, weil das Erfassungssystem in einfacher
Weise in vertikaler Richtung bewegt werden kann.
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Je eine obere und untere Sensoreinheit ist auf beiden
Seiten des Maschinenrahmens 1 angebracht. Wenn daher
die Längung der Verbindungsdrähte zwischen dem
Fachbildegetriebe und dem Geschirrhalter unterschiedlich ist,
so daß der Geschirrhalter nicht mehr horizontal liegt,
gestatten die beiden seitlichen Sensoreinheiten im
Maschinenrahmen eine problemlose Erfassung dieser
Abweichung von der horizontalen Lage und erleichtern damit
die Behebung dieser Fehlstellung des Geschirrhalters.
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Die Gleitführung 25 ist so auf der Tragplatte 24
angeordnet, daß sie vertikal verschoben werden kann.
Dadurch kann eine zulässige Längung der Verbindungsdrähte
11 und damit eine zulässige Verringerung der Anzahl der
Fachbildungen eingestellt werden.
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Wie aus der Beschreibung hervorgeht, ist das
erfindungsgemäße Positionserfassungssystem bei
Geschirrhaltern von kraftschlüssig angetriebenen Webmaschinen sehr
wirksam zum Feststellen einer Längung der
Verbindungsdrähte
zwischen Geschirrhalter und Fachbildegetriebe,
so daß Probleme wie häufiger Ausschuß bei der Fertigung
vermieden werden können, wie sie bei herkömmlichen
Webmaschinen ohne Detektoren auftreten, die eine Längung
der Verbindungsdrähte zwischen dem Fachbildegetriebe
und dem Geschirrhalter erkennen.