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DE69108633T2 - Abgestimmter Radioempfänger. - Google Patents

Abgestimmter Radioempfänger.

Info

Publication number
DE69108633T2
DE69108633T2 DE1991608633 DE69108633T DE69108633T2 DE 69108633 T2 DE69108633 T2 DE 69108633T2 DE 1991608633 DE1991608633 DE 1991608633 DE 69108633 T DE69108633 T DE 69108633T DE 69108633 T2 DE69108633 T2 DE 69108633T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reactance
circuit
radio receiver
amplifier component
tuned
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE1991608633
Other languages
English (en)
Other versions
DE69108633D1 (de
Inventor
Harm Rutgers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ericsson Radio Systems BV
Original Assignee
Ericsson Radio Systems BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ericsson Radio Systems BV filed Critical Ericsson Radio Systems BV
Application granted granted Critical
Publication of DE69108633D1 publication Critical patent/DE69108633D1/de
Publication of DE69108633T2 publication Critical patent/DE69108633T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J3/00Continuous tuning

Landscapes

  • Noise Elimination (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine abgestimmte Radioempfängerschaltung mit einer Parallelschaltung von zwei Reaktanzen entgegengesetzter Polaritäten, wobei die eine der Reaktanzen Anschlüsse zur Verbindung mit einer Verstärkerkomponente hat und eine Serienschaltung aus drei Teilen aufweist, die dieselbe Polarität haben, wobei die Verstärkerkomponente über dessen Zentralteil verbunden ist.
  • Eine abgestimmte Radioempfängerschaltung des zuvor erwähnten Typs ist in dem französischen Patent 1449055 offenbart. Diese Empfängerschaltung nach dem Stand der Technik ist in der Weise entworfen, daß sie sehr selektiv ausgestaltet ist, um einen Verlust eines Signal/Rausch- Verhältnisses aufgrund elektrischer parasitärer Eigenschaften wegen der symmetrischen Struktur einer Antennenschaltung zu überwinden.
  • Demgemäß ist die Verstärkerkomponente bei der Empfängerschaltung nach dem Stand der Technik sehr selektiv und an die abgestimmte Parallelschaltung durch einen breitbandigen symmetrischen Transformer gekoppelt, während Ferrit-Stäbe über den inneren Umfang einer Wicklung verteilt sind, wobei die eine Empfängerspule dieser Reaktanzen bereitgestellt wird, wobei deren Achse parallel zu der Achse der Spule ist.
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung, die Empfindlichkeit der Empfängerschaltung für ein empfangenes Nutzsignal gegen ein Störsignal, das durch eine Störquelle am Eingang einer Verstärkerkomponente erzeugt worden ist, zu erhöhen. Dies ist insbesondere im Bereich tragbarer Empfangseinheiten eines Paging-(Personenruf-)-Systerns von Interesse, wobei die Empfangseinheiten kleine Abmessungen aufweisen und in denen eine solche Störquelle oft in der Nähe dieser Parallelschaltung zweier Reaktanzen ist, wodurch das Signal/Rausch-Verhältnis reduziert wird. Dies ist insbesondere für derartige Empfangseinheiten nachteilig, da die Übertragungsleistung, die durch nationale Regelungen zur Übertragung des Nutzübertragungssignals erlaubt ist, klein ist, wobei aber eine möglichst großes Empfangsgebiet erwünscht ist.
  • Tragbare Empfangseinheiten eines Paging-Systems weisen keinen Transformer in deren Empfängerschaltung auf. Jedoch kann das Verbinden der Verstärkerkomponente, insbesondere eines Transistors direkt mit der Parallelschaltung von zwei Reaktanzen zu der Reduzierung des Signal/Rausch-Verhältnisses führen und zu einer Reduktion des Q-Faktors oder der Empfindlichkeit der abgestimmten Schaltung, wenn die Verstärkerkomponente eine geringe Impedanz hat, die die Last der abgestimmten Parallelschaltung erhöht. Aus diesen Gründen ist das Empfangsgebiet einer solchen Empfängerschaltung eingeschränkt.
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung, die zuvor erwähnten Probleme zu lösen.
  • Diese Aufgabe wird durch die abgestimmte Radioempfängerschaltung, die in Anspruch 1 beschrieben ist, gelöst.
  • Da der Zentralteil der einen Reaktanz einen geringeren Reaktanzwert bei der Abstimmfrequenz hat, d.h., eine Selbstinduktanz, die diese Reaktanz bildet, hat einen geringeren Wert oder eine Kapazität hat einen größeren Wert als die anderen zwei Teile der Serienschaltung, wodurch eine Impedanztransformation erzielt wird und als ein Ergebnis davon die abgestimmte Schaltung eine geringe Impedanz für die Verstärkerkomponente bildet. Demgemäß wird ein Verlust der Empfindlichkeit der Schaltung wegen der Verstärkerkomponente eingeschränkt. Da die Reaktanzwerte der anderen zwei Teile dieser einen Reaktanz kleiner hinsichtlich deren Zentralteil werden, heben sich Störsignalströme, die in entgegengesetzter Richtung durch die anderen zwei Teile fließen, an den Anschlüssen der Verstärkerkomponente weniger gegeneinander auf, jedoch wird das empfangene Nutzsignal weniger unterdrückt. Da die Reaktanzwerte der anderen zwei Teile größer hinsichtlich des Zentralteils werden, heben sich die Störsignalströme jeweils stärker gegeneinander auf, aber das empfangene Nutzsignal nimmt ab. Da die Reaktanzwerte der anderen beiden Teile hinsichtlich des Zentralteils größer werden, heben sich die Störsignalströme mehr gegeneinander auf, aber das Nutzsignal, das an den Eingängen der Verstärkerkomponente empfangen wird, nimmt ab. Der zehn- bis zwanzigmal kleinere Reaktanzwert des Zentralteils hinsichtlich der Reaktanzwerte der anderen zwei Teile wird als ein guter Kompromiß betrachtet.
  • Die Erfindung wird anhand der Zeichnung erkläutert, die eine bevorzugte Ausführungsform einer abgestimmten Radioempfängerschaltung gemäß der Erfindung darstellt.
  • Die dargestellte Radioempfängerschaltung ist in ihrer Gesamtheit durch das Bezugszeichen 1 bezeichnet und weist eine Parallelschaltung einer Selbstinduktanz 2 und eine Serienschaltung 3 auf, die eine Zentralkapazität 4 und zwei andere Kapazitäten 5 und 6 aufweist, die mit der Selbstinduktanz 2 verbunden sind. Der Verbindungspunkt 7 zwischen der Kapazität 4 und der Kapazität 5 und der Verbindungspunkt 8 zwischen der Kapazität 4 und der Kapazität 6 sind mit der Basis bzw. mit dem Emitter einer Verstärkerkomponente verbunden, die durch einen Transistor 9 gebildet ist.
  • Die Werte der Selbstinduktanz 2 und der Kapazitäten 4, 5 und 6 werden so gewählt, daß die Schaltung 1 auf eine Frequenz eines Übertragungssignals abgestimmt ist, die von einem Übertrager übertragen worden ist.
  • Da der gewählte Wert der Kapazität 4 größer wird, demzufolge die Reaktanz bei deren Abstimmfrequenz abnimmt, wird die abgestimmte Schaltung 1 in einem geringeren Umfang durch den Transistor 9 belastet und demzufolge erhöht sich die Empfangsempfindlichkeit.
  • Wenn, was an sich für tragbare Einheiten eines Paging-Systems bekannt ist, eine (erhebliche) Störquelle 10 symmetrisch hinsichtlich der abgestimmten Schaltung 1 angeordnet ist, insbesondere hinsichtlich der Selbstinduktanz 2, kann dies dahingehend interpretiert werden, daß die Störquelle 10 zwischen einem Zentralanschluß einer Selbstinduktanz 2 und Erde 11 verbunden ist. Ein Teil des Störsignalstroms wird dann über die Kapazität 5 zu dem Verbindungspunkt 7 fließen und ein anderer Teil wird über die Kapazität 6 zu dem Verbindungspunkt 8 fließen. Wenn der Werte der Kapazitäten 5 und 6 gleich sind, werden sich diese Ströme im wesentlichen gegeneinander aufheben und dies verbessert das Signal/Rausch-Verhältnis.
  • Es ist gefunden worden, daß ein Wert der Kapazität 4, welcher zehn bis zwanzig Mal größer ist als der Wert der Kapazität 5 und der Kapazität 6, gute Ergebnisse liefert. Mit einem Verhältnis 10 wird dann das Störsignal um ungefähr 20 log (1/1 + 10) = 21 dB unterdrückt. Wenn eine Eingangsverstärkerstufe, die beispielsweise den Transistor 9 enthält, asymmetrisch zu verbinden wäre, d.h. ohne die Kapazität 6, und zwar mit der abgestimmten Schaltung 1 anstelle einer symmetrischen Verbindung, würde der Wert der Kapazität 4 unverändert bleiben müssen und der Wert der Kapazität 5 würde halbiert werden müssen, damit die abgestimmte Schaltung identisch belastet wird. Die Stärke des empfangenen Übertragungssignals bleibt daher dieselbe. Folglich erzielt in dem Beispiel die symmetrische Kopplung gemäß der Erfindung eine Verbesserung im Signal/Rausch-Verhältnis oder eine Verbesserung der Empfindlichkeit hinsichtlich der bekannten asymmetrischen Kopplung von nicht mehr als 21 dB, wobei dies jedoch durch die Empfindlichkeit der Eingangsstufe begrenzt ist.
  • Vom Schutzumfang der Erfindung können Ausführungsformen der abgestimmten Schaltung, die nicht dargestellt sind, erfaßt sein. Die gewählten Werte der Kapazitäten 5 und 6 können beispielsweise unterschiedlich sein, abhängig von der Position der Störquelle 10 hinsichtlich der abgestimmten Schaltung 1. Weiterhin kann die Selbstinduktanz 2 durch eine Kapazität ersetzt werden und Selbstinduktanzen können dann anstelle der Kapazitäten 4, 5 und 6 benutzt werden, wobei die zentrale Selbstinduktanz dann einen kleineren Wert als die anderen zwei Selbstinduktanzen hat.

Claims (3)

1. Abgestimmte Radioempfängerschaltung (1) mit einer Parallelschaltung von zwei Reaktanzen (2, 3) entgegengesetzter Polaritäten, wobei die eine der Reaktanzen (3) Anschlüsse (7, 8) zur Verbindung mit einer Verstärkerkomponente (9) hat und eine Serienschaltung (3) aus drei Teilen aufweist, die dieselbe Polarität haben, wobei die Verstärkerkomponente über dessen Zentralteil (4) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentralteil (4) einen Reaktanzwert bei einer Abstimmfrequenz der Schaltung hat, welcher zehn bis zwanzig Mal kleiner ist als die Reaktanzwerte der anderen zwei Teile (5, 6), um ein Störsignal zu minimieren, das von einer Störquelle (10) an einem Eingang der Verstärkerkomponente erzeugt worden ist, und daß die Verstärkerkomponente (9) ein Transistor ist, der einen Steueranschluß und einen weiteren Anschluß hat, und daß diese Anschlüsse mit den Anschlüssen (7, 8) des Zentralteils der Serienschaltung verbunden sind.
2. Abgestimmte Radioempfängerschaltung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktanzwerte der anderen zwei Teile (5, 6) der Serienschaltung (3) im wesentlichen gleich sind.
3. Abgestimmte Radioempfängerschaltung gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Reaktanz (3) eine Kapazität und die andere Reaktanz (2) eine Selbstinduktanz ist.
DE1991608633 1990-08-03 1991-07-12 Abgestimmter Radioempfänger. Expired - Fee Related DE69108633T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL9001765A NL9001765A (nl) 1990-08-03 1990-08-03 Afgestemde radio-ontvangstketen.

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69108633D1 DE69108633D1 (de) 1995-05-11
DE69108633T2 true DE69108633T2 (de) 1995-08-10

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DE1991608633 Expired - Fee Related DE69108633T2 (de) 1990-08-03 1991-07-12 Abgestimmter Radioempfänger.

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DE (1) DE69108633T2 (de)
NL (1) NL9001765A (de)

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Publication number Publication date
EP0469663B1 (de) 1995-04-05
NL9001765A (nl) 1992-03-02
EP0469663A1 (de) 1992-02-05
DE69108633D1 (de) 1995-05-11

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