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DE69107633T2 - Elektrischer Formgegenstand mit gestapelter Mehrschichtstruktur. - Google Patents

Elektrischer Formgegenstand mit gestapelter Mehrschichtstruktur.

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Publication number
DE69107633T2
DE69107633T2 DE69107633T DE69107633T DE69107633T2 DE 69107633 T2 DE69107633 T2 DE 69107633T2 DE 69107633 T DE69107633 T DE 69107633T DE 69107633 T DE69107633 T DE 69107633T DE 69107633 T2 DE69107633 T2 DE 69107633T2
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DE
Germany
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coil
conductors
conductor
stacked
layer
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DE69107633T
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Minoru Takaya
Katsuharu Yasuda
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TDK Corp
Original Assignee
TDK Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
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    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein ein elektrisches Verbundbauteil mit gestapelter Mehrschichtstruktur, und genauer betrifft sie ein elektrisches Bauteil mit einer Verbundstruktur, die Spulen und Kondensatoren beinhaltet, die in einer gestapelten oder laminierten Mehrschichtkonfiguration vorliegen.
  • Bei der Herstellung eines elektrischen Verbundbauteils der eingangs genannten Art mit gestapelter Mehrschichtstruktur können die Kondensatorschichten relativ einfach in einer integrierten Struktur realisiert werden, indem bekannte Techniken zur Herstellung von gestapelten Schichtkondensatoren angewandt werden. Bei der Ausbildung der Spulenschichten in einer integrierten gestapelten Struktur trifft man jedoch häufig auf Schwierigkeiten. Die zu diesem Zweck anwendbaren Techniken sind begrenzt, obschon verschiedene Vorschläge gemacht wurden, wofür jener typisch ist, der in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 39521/1982 offenbart ist.
  • Gemäß der in der genannten Veröffentlichung offenbarten Technik werden durch den Einsatz eines Druckverfahrens magnetische Schichten aus einem Ferrit-Werkstoff und eine Spule darstellende elektrische Leiter alternierend gestapelt, woraufhin die so gebildete gestapelte Schichtstruktur bei einer hohen Temperatur gesintert wird. In der Praxis wird gewöhnlich zur Ausbildung der gestapelten Schichtstruktur ein Verfahren gewählt, das die folgenden Schritte beinhaltet: in einem Verfahrensschritt wird auf einem Substrat mittels Drucken ein Filmleiter ausgebildet, der eine Länge hat, die etwa einer halben Windung der Spule entspricht; in einem Schritt wird darauf ein magnetischer Film aufgebracht, wobei die Endbereiche des Leiters freiliegen; und in einem weiteren Schritt wird ein Filmleiter aufgedruckt, welcher der verbleibenden halben Windung auf der magnetischen Schicht entspricht, wobei eine elektrische Verbindung zu dem erstgenannten Leiter hergestellt wird. Die oben erwähnten Schritte werden wiederholt, bis eine Spule mit einer gewünschten Anzahl von Windungen ausgebildet ist, wobei die Spulenstruktur aus einem magnetischen Werkstoff und Windungen besteht, die wendelförmig in der Stapelrichtung bei einer vorgegebenen Steigung gewunden sind. Durch Sintern der so gebildeten gestapelten Schichtstruktur kann eine integrierte Mehrschicht- Spulenstruktur erzielt werden, bei der die Spule in dem magnetischen Material bei einer hohen Integrationsdichte eingebettet oder vergraben ist. Durch Integration der gestapelten Schichtspule mit einem Kondensator mit einer gestapelten Schichtstruktur, der durch ein ähnliches Verfahren hergestellt wurde, kann schließlich ein sehr leistungsfähiges elektrisches Verbundbauteil mit gestapelter Schichtstruktur in Miniaturgröße bei einer hohen Integrationsdichte verwirklicht werden.
  • Für das elektrische Verbundbauteil mit gestapelter Mehrschichtstruktur (im folgenden einfach auch als elektrisches Mehrschicht-Verbundbauteil bezeichnet) finden sich zahlreiche verschiedenartige Anwendungen, wie z.B. die Herstellung von Sperrkreis-Bauteilen, Tiefpaß- Filtern, Hochpaß-Filtern, Bandpaß-Filtern, Equalizern, IFTs und ähnlichem. Entsprechend müssen die Werte der Kapazität und der Induktanz des elektrischen Mehrschicht-Verbundbauteils sowie die Verschaltungskonfiguration der Kondensatoren und der Spulen aus einem großen Bereich ausgewählt werden können. Diesbezuglich ist zu bemerken, daß der Wert und die Verschaltungskonfiguration des Kondensators in einfacher Weise über einen breiten Bereich eingestellt werden können, indem die Anzahl der gestapelten Schichten, die Anzahl der Elektroden oder Kontakte, die Art der Verbindung sowie andere Faktoren in angemessener Weise gewählt werden.
  • Im Gegensatz dazu wird bei einer Induktionsstruktur, wie sie durch das z.B. in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 39521/1982 offenbarte Schichtstapelungsverfahren hergestellt ist, aufgrund der dreidimensionalen Struktur, in welcher die Spulenleiter nacheinander in den Richtungen, in welchen die Schichten gestapelt sind, angeordnet sind, der Wert der Induktanz notwendigerweise in Abhängigkeit von der Anzahl der gestapelten Schichten bestimmt. Demgemäß muß zur Wahl der Induktanzwertes oder spezieller zum Anheben dieses Wertes die Anzahl der Schichten entsprechend erhöht werden. Folglich wird bei einer Steigerung des Induktanzwertes die Anzahl der zu stapelnden Schichten entsprechend erhöht, woraus eine größere Gesamtdicke der gestapelten Spulenstruktur resultiert, was im Gegensatz zu dem Wunsch nach einer miniaturisierten dünnen Struktur steht.
  • In Verbindung mit der selektiven Bestimmung des Induktanzwertes ist es denkbar, eine Mehrzahl von Spulenkondensatoren einzeln auszubilden und die Kondensatoren außerhalb der Spulenstruktur in Reihe zu verbinden. In diesem Fall wird jedoch die von einer Spule eingenommene Querschnittfläche gesteigert, was zu einer entsprechend vergrößerten Größe führt.
  • Als ein anderes Beispiel der gestapelten Schichtspule wurde außerdem eine Spulenstruktur vorgeschlagen, bei der eine Mehrzahl von einzelnen spiralförmigen Spulenleitern, die mit einer Steigung in der gleichen Richtung gewunden sind, axial nebeneinander innerhalb eines Körpers aus magnetischem Werkstoff eingebettet sind. Bei einer solchen Spulenstruktur sind jedoch das vordere Ende und das hintere Ende von jedem der mehreren Spulenleiter in der gleichen Richtung angeordnet. Wenn beispielsweise das vordere Ende jedes Spulenleiters eine Stellung unterhalb der magnetischen Schicht einnimmt, dann ist das hintere Ende desselben an der Oberseite der Schicht angeordnet. Sollen die Spulenleiter so verbunden werden, daß magnetische Felder in der gleichen Richtung erzeugt werden, muß demgemäß das hintere Ende des Spulenleiters, das an der Oberseite der magnetischen Schicht angeordnet ist, herausgeführt und mit dem vorderen Ende des anderen, an der Unterseite befindlichen Spulenleiters verbunden werden. Es ist jedoch unmöglich, solch eine elektrische Verbindung innerhalb des magnetischen Materials zu verwirklichen. Es ist unbedingt erforderlich, die vorderen und hinteren Enden der oben und unten liegenden Spulenleiter aus dem magnetischen Material herauszuführen, und diese durch den Gebrauch externer Anschlüsse oder ähnlichem zu verbinden. Folglich erfordert das Verbinden der einzelnen Spulenleiter einen sehr komplizierten Vorgang, der eine größere Zahl von Herstellungsschritten beinhaltet, ganz zu schweigen von der Unzweckmäßigkeit der Spuleneigenschaften.
  • JEE JOURNAL OF ELECTRONIC ENGINEERING, Vol. 26, Nr. 274, Oktober 1989, Tokyo JP, Seiten 116-118; Takaya: ,,Surface Mounting Technologies for Chip Transformers, Filters and Inductors" offenbart konventionelle laminierte Transformatoren, die zwei oder mehr Leiterspulen beinhalten, die vertikal einer auf dem anderen gestapelt oder Seite an Seite angeordnet sind. Jeder dieser Transformatoren wird in einfacher Weise durch eine Baugruppe von zwei oder mehr Spulen gebildet, die jeweils von einem einzelnen Leiter gebildet werden. Solch ein Transformator nimmt einen relativ großen Raum ein. Ein laminierter Induktor, wie er in der gleichen Druckschrift ebenfalls offenbart ist, wird von einem einzelnen spiralförmig gewundenen Leiter gebildet. Daher ist die Induktanz, die in einem vorbestimmten Raum erzielt werden kann, relativ klein.
  • PATENT ABSTRACTS 0F JAPAN, Vol. 13, Nr. 207, (E-758)(3555) 16. Mai 1989 und die entsprechende JP-A-1 24407 offenbaren einen aus zwei Spulen aufgebauten Transformator. Da die beiden in unterschiedliche Richtungen gewundenen Spulen seitlich voneinander versetzt sind, wird der magnetische Fluß teilweise kurzgeschlossen, wodurch der die Spulen umgebende wirksame Fluß verringert wird.
  • Demgemäß ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die oben genannten Probleme bekannter Spulen zu beseitigen und ein elektrisches Mehrschicht-Verbundbauteil zu schaffen, das eine hohe Integrationsdichte und gute Leistung zeigt, und bei welchem eine Spule mittels einer Mehrzahl von Spulenleitern, die nacheinander innerhalb eines magnetischen Materials ausgebildet sind, mit einer größeren Windungszahl gebildet werden kann, und das somit einen höheren Induktanzwert zeigen kann, ohne daß der von der Spule eingenommene Platz nennenswert vergrößert werden müßte.
  • Angesichts der obigen und anderer Aufgaben, die sich aus der folgenden Beschreibung ergeben wird gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ein elektrisches Verbundbauteil mit gestapelter Mehrschichtstruktur zusammengesetzt aus einer Kondensatorschicht und einer Spulenschicht geschaffen, wobei die Spulenschicht versehen ist mit mindestens einer in einem magnetischen Werkstoff eingebetteten Spule, bei welcher die mindestens eine Spule mindestens eine Kombination aus mindestens zwei Spulenleitern aufweist, die um entsprechende, koaxial zueinander verlaufende Windungsachsen spiralförmig gewickelt sind, wobei jeder Spulenleiter in einer Richtung entgegengesetzt zu derjenigen des vorhergehenden Spulenleiters, mit welchem er verbunden ist, gewunden ist, wodurch die Spulenleiter vertikal wechselweise einander überlagert und gegenseitig so verbunden sind, daß von den Spulenleitern erzeugte Magnetfelder in der gleichen Richtung verlaufen.
  • Bei der oben genannten Struktur der Spule, wobei die Mehrzahl der Spulenleiter, welche die Spule bilden, so miteinander verbunden sind, daß dadurch magnetische Felder mit gleicher Richtung erzeugt werden, entspricht die Anzahl der Windungen der gesamten Spule der Summe der Anzahlen der Windungen, die von der Mehrzahl der Spulenleiter gebildet werden. Im allgemeinen ist die Induktanz L(H) einer Spule gegeben durch
  • L=4πue (A/ ) N2 10&supmin;&sup9;
  • wobei A die Querschnittsfläche (m²) einer Windung der Spulenleiter darstellt,
  • die Länge des magnetischen Weges (m) darstellt, ue die effektive Permeabilität
  • darstellt, und
  • N die Zahl der Windungen repräsentiert.
  • Somit ist ersichtlich, daß gemäß den Lehren der vorliegenden Erfindung ein extrem hoher Induktanzwert L erreicht werden kann, da die Anzahl der Windungen der gesamten Spule der Summe der Anzahlen der von den mehreren Spulenleitern gebildeten Windungen entspricht.
  • Die einzelnen Spulenleiter sind spiralförmig in den zueinander entgegengesetzten Richtungen um die entsprechenden im wesentlichen koaxial verlaufenden Achsen gewunden, und folglich wird eine integrierte Struktur verwirklicht, bei der die einzelnen Spulenleiter an im wesentlichen gleichen Positionen oder Orten aufeinander gestapelt sind.
  • Infolgedessen nimmt der von den Spulenleitern und somit von der Spule selbst eingenommene Platz erheblich ab. Auf diese Weise kann ein elektrisches Verbundbauteil mit gestapelter Mehrschichtstruktur geschaffen werden, bei der die Spule trotz der Ausführung in Miniaturgröße bei verringerter Dicke einen hohen Induktanzwert zeigt.
  • Zusätzlich sollte erwähnt werden, daß aufgrund der Tatsache, daß die Mehrzahl der Spulenleiter Kombinationen von jeweils zwei Spulenleiter beinhaltet, die gesehen in einer Richtung entlang einer allgemeinen Windungsachse entgegengesetzt zueinander gewickelt sind, die Verbindung des hinteren Endes des Spulenleiters mit dem vorderen Ende des anderen Spulenleiters ermöglicht, daß ein elektrischer Strom in einer gleichen Richtung durch die Spule fließt. Da ferner der hintere Endbereich eines Spulenleiters in der gleichen Richtung oder Ausrichtung wie der vordere Endbereich des anderen Leiters angeordnet ist, kann eine kontinuierliche Verbindung der beiden Spulenleiter innerhalb des magnetischen Werkstoffes äußerst einfach verwirklicht werden.
  • Die in der Spulenschicht untergebrachte Spule kann nicht nur als ein Induktor benutzt werden, sondern auch als Teil eines Transformators.
  • Die Erfindung wird aus dem Lesen der folgenden detaillierten Beschreibung besser ersichtlich, wobei die bevorzugten Ausführungsformen beispielhaft in den begleitenden Zeichnungen gezeigt sind, in welchen:
  • FIG. 1 eine Aufsicht eines elektrisches Verbundbauteils mit gestapelter Mehrschichtstruktur gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;
  • FIG. 2 eine Schnittansicht des gleichen Bauteils ist, die eine gestapelte Mehrschichtstruktur veranschaulichen soll;
  • FIG. 3 eine Schnittansicht einer gestapelten Mehrschichtstruktur eines elektrischen Verbundbauteils gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist;
  • FIG. 4 eine perspektivische Ansicht einer Spule ist, die in einem elektrischen Verbundbauteil gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung benutzt wird;
  • FIG. 5 eine perspektivische Ansicht ist, die eine weitere Ausführungsförm der erfindungsgemäßen Spule zeigt;
  • FIG. 6 und 7 perspektivische Ansichten sind, die jeweils Spulenbaugruppen gemäß weiteren Ausführungsformen der Erfindung zeigen; und
  • FIG. 8 bis 22 Ansichten sind, die beispielhaft ein Herstellungsverfahren eines elektrischen Verbundbauteils mit gestapelter Mehrschichtstruktur gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigen.
  • Unter Bezugnahme auf die bei liegenden Zeichnungen wird die vorliegende Erfindung nun in Verbindung mit bevorzugten oder beispielhaften Ausführungsformen derselben beschrieben.
  • FIG. 1 ist eine Aufsicht, die beispielhaft ein elektrisches Verbundbauteil mit gestapelter Mehrschichtstruktur gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt und FIG. 2 ist eine Schnittansicht zur Veranschaulichung der gestapelten Mehrschichtstruktur. In diesen Zeichnungen bezeichnet das Bezugszeichen 1 allgemein eine Kondensatorschicht, 2 bezeichnet eine Spulenschicht, und die Bezugszeichen 301 bis 312 bezeichnen jeweils Anschlußelektroden.
  • Die Kondensatorschicht 1 ist in eine Struktur eingearbeitet, in der Kondensatornetzwerke 11 bis 13 innerhalb eines dielektrischen keramischen Werkstoffes 10 vergraben oder eingebettet sind. Jedes der Kondensatornetzwerke 11 bis 13 wird durch gegenseitiges Verbinden der einzelnen Kondensatorelemente in einer gewünschten Schaltungsanordnung verwirklicht, wobei die einzelnen Kondensatorelemente jeweils dadurch gebildet werden, daß Elektroden einander gegenüberliegend angeordnet werden, wobei sich zwischen diesen eine dielektrische keramische Schicht befindet. Die Schaltungskonfigurationen der Kondensatornetzwerke 11 bis 13 können willkürlich unter Beachtung des jeweiligen beabsichtigten Verwendungszwecks gewählt werden. Diese Kondensatornetzwerke 11 bis 13 werden mit jenen der vorhandenen Anschlußelektroden 301 bis 312 verbunden, die nach außen gefürht werden sollen.
  • Die Spulenschicht 2 wird durch die Wahl geeigneter Mittel wie z.B. Sintern oder Bonden, integral auf die Kondensatorschicht 1 gestapelt. Bei der Struktur der in FIG. 2 gezeigten beispielhaften Ausführungsform ist die Spulenschicht 2 auf und über eine Oberfläche der Kondensatorschicht 1 gestapelt. Es sollte jedoch bemerkt werden, daß zwei Spulenschichten 2 über beide Oberflächen der Kondensatorschicht 1 laminiert werden können, wie es in FIG. 3 dargestellt ist. Alternativ könnte natürlich eine Struktur gewählt werden, bei der zwei Kondensatorschichten 1 auf beide Oberflächen der Spulenschicht 2 gestapelt sind, obschon dies nicht in den Zeichnungen gezeigt ist. Die Spulenschicht 2 kann in einer Struktur aufgenommen werden, in der Spulen 21 bis 24 in einem magnetischen Werkstoff 20, wie z.B. Ferrit oder ähnlichem, vergraben oder eingebettet sind. Die Anzahl der Spulen 21 bis 24 sowie die Anzahl der Windungen derselben können willkürlich gemäß einer zu verwirklichenden Schaltungskonfiguration gewählt werden.
  • Die FIG. 4 und 5 sind bildhafte Darstellungen, die jeweils in der Form eines Modells eine Struktur veranschaulichen, die zumindest bei einer der Spulen 21 bis 24 von FIG. 6 angewendet werden soll. Bei der in FIG. 4 veranschaulichten beispielhaften Struktur weist mindestens eine der Spulen 21 bis 24 zwei elektrische Spulenleiter 201 und 202 auf. In FIG. 4 bezeichnet das Bezugszeichen 203 einen Verbindungsbereich, an dem die Spulenleiter 201 und 202 miteinander verbunden sind, und die Bezugszeichen 204 und 205 bezeichnen jeweils Anschlüsse.
  • Die Spulenleiter 201 und 202 sind jeweils so gewunden, daß die Windungen wendelförmigen Wegen um entsprechende Windungsachsen 0 folgen, die im wesentlichen miteinander zusammenfallen (d.h. die Windungsachse des Spulenleiters 201 erstreckt sich durch einen von den Windungen des Spulenleiters 202 bestimmten Raum und umgekehrt). Aus diesem Grund ist in der Zeichnung nur eine einzige Windungsachse 0 dargestellt.
  • Es sollte ferner bemerkt werden, daß die Windungsrichtung a&sub1; des Spulenleiters 201 der Windungsrichtung b&sub1; des Spulenleiters 202 gesehen in der Richtung, in welcher sich die allgemeine Windungsachse 0 erstreckt, entgegengerichtet ist. In anderen Worten verläuft die Windungsrichtung a&sub1; des Spulenleiters 201 gegen den Uhrzeigersinn, während die Windungsrichtung b&sub1; des Spulenleiters 202 im Uhrzeigersinn verläuft, geht man von der Blickrichtung der allgemeinen Windungsachse 0 aus.
  • Die Spulenleiter 201 und 202 sind miteinander über den Verbindungsbereich 203 verbunden, so daß von den beiden Spulenleitern 201 und 202 unter dem Einfluß eines durch diese Spulenleiter fließenden Stromes magnetische Felder der gleichen Richtung erzeugt werden. Als konkretes Beispiel einer solchen Verbindung können das hintere Ende des Spulenleiters 201 und das vordere Ende des Spulenleiters 202 über den Verbindungsbereich 203 miteinander verbunden werden. Da die Windungsrichtung a&sub1; des Spulenleiters 201 der Richtung b&sub1; des Spulenleiters 202 gesehen in der Richtung entlang der allgemeinen Windungsachse 0 entgegengerichtet ist, kann mittels den Spulenleitern 201 und 202 eine Spulenstruktur geschaffen werden, bei welcher der Strom in der gleichen Richtung fließt, indem das hintere Ende des ersteren und das vordere Ende des letzteren an dem Verbindungsbereich 203 gegenseitig verbunden werden. Die Anschlußbereiche 204 und 205 werden jeweils mit gegebenen der in den FIG. 1 und 2 gezeigten Anschlußelektroden 301 bis 312 verbunden.
  • Bei Anlegen eines Stromes an die Spulenstruktur, welche die Spulenleiter 201 und 202 aufweist, die in der oben beschriebenen Weise gewunden und angeschlossen sind, fließt der Strom in der gleichen Richtung um die allgemeine Windungsachse 0, weshalb gleichgerichtete Magnetfelder erzeugt werden. Entsprechend ist unter der Annahme, daß die Windungszahlen n&sub1; und n&sub2; der Spulenleiter 201 und 202 im wesentlichen gleich sind, die Induktanz L(H) der gesamten Spulenstruktur oder -baugruppe näherungsweise vier mal so hoch, wie die der Spulenstruktur, die aus einem einzelnen Spulenleiter gebildet wird.
  • Durch das wendelförmige Winden der Spulenleiter 201 und 202 mit gleicher Steigung um im wesentlichen die gleiche Windungsachse 0 (d.h. die Achse, die im wesentlichen den beiden Spulenleitern 201 und 202 gemein ist), kann eine Spulenstruktur mit stark verringerter Größe verwirklicht werden, die viel weniger Platz für deren Einbau erfordert.
  • Wie oben beschrieben, sind die Windungsrichtung a&sub1; und b&sub1; der Spulenleiter 201 und 202 gesehen in einer Richtung entlang der Windungsachse 0 entgegengerichtet. Folglich sind der hintere Endbereich des Spulenleiters 201 und der vordere Endbereich des Spulenleiters 202 auf der gleichen Höhe in koplanarer gegenseitiger Relation ausgerichtet oder angeordnet, und sie können somit an dieser Stelle über den Verbindungsbereich 203 direkt miteinander verbunden werden. Daher können die beiden Spulenleiter 201 und 202 innerhalb des magnetischen Werkstoffes 20 miteinander verbunden werden, ohne daß man diese Spulenleiter 201 und 202 für die gegenseitige Verbindung herausführen muß. Dies wiederum bedeutet, daß die Struktur der gegenseitigen Verbindung für die Spulenleiter 201 und 202 erheblich vereinfacht werden kann, wobei der Verbindungsvorgang außerordentlich erleichtert wird.
  • Durch Senkung der Dicke der zwischen den Windungen der Spulenleiter 201 und 202 liegenden magnetischen Schichten kann eine Spulenstruktur mit gestapelten Schichten erzielt werden, die eine hohe Induktanz zeigt, ohne daß die Gesamtdicke der Spulenstruktur in nennenswertem Ausmaß gesteigert werden muß.
  • Unter Bezugnahme auf FIG. 5 ist dort eine Spulenstruktur gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung gezeigt. Diese Spulenstruktur weist drei Spulenleiter 200, 201 und 202 auf, die wendelförmig um entsprechende Windungsachsen gewunden sind, die im wesentlichen miteinander zusammenfallen. Aus diesem Grund ist in FIG. 5 nur eine allgemeine Windungsachse 0 gezeigt.
  • Bei dieser Ausführungsform ist die Windungsrichtung a&sub0; des Spulenleiters 200 in einer Blickrichtung entlang der allgemeinen Windungsachse 0 gegenläufig zu der Windungsrichtung b&sub1; des Spulenleiters 201, während die Windungsrichtung b&sub1; des Spulenleiters 201 gegenläufig zu der Windungsrichtung a&sub1; des Spulenleiters 202 ist.
  • Diese Spulenleiter 200, 201 und 202 sind so verbunden, daß durch den Strom, der durch die Spule fließt, welche durch das Verbinden der Spulenleiter 200, 201 und 202 verwirklicht wird, Magnetfelder mit ein und derselben Richtung erzeugt werden. Zu diesem Zweck ist das hintere Ende des Spulenleiters 200 über einen Verbindungsbereich 203 mit dem vorderen Ende des Spulenleiters 201 verbunden, während das hintere Ende des Spulenleiters 201 über einen Verbindungsbereich 203 mit dem vorderen Ende des Spulenleiters 202 verbunden ist.
  • Da der Induktanzwert L(H) der so aufgebauten Spulenstruktur näherungsweise proportional zu dem Quadrat der Summe der Wicklungen n&sub0;, n&sub1; und n&sub2; der Spulenleiter 200, 201 bzw. 202 ist, kann mit der Spule gemäß dieser Ausführungsform ein höherer Induktanzwert gewährleistet werden als mit der in FIG. 4 gezeigten Spulenstruktur.
  • Bei dieser Ausführungsform sind die Spulenleiter 201 und 202 wendellörmig gewunden, wobei die entsprechenden Windungsachsen der Spulenleiter 201 und 202 im wesenflichen koinzident zueinander sind, wie oben in Verbindung mit der in FIG. 4 gezeigten Ausführungsform erklärt wurde. Daher kann ein elektrisches Verbundbauteil mit einer gestapelten Mehrschichtstruktur geschaffen werden, das eine Spule aufweist, die ungeachtet ihrer kleineren Größe einen höheren Induktanzwert zeigen kann.
  • Da ferner die Windungsrichtung a&sub0; des Spulenleiters 200 gegenläufig zu der Windungsrichtung b&sub1; des Spulenleiters 201 ist, wobei die letztere gegenläufig zu der Windungsrichtung a&sub1; des Spulenleiters 202 ist, gesehen in der Richtung entlang der Achse 0, liegen das hintere Ende des Spulenleiters 200 und das vordere Ende des Spulenleiters 201 auf der gleichen Höhe in koplanarer gegenseitiger Relation. Das gleiche gilt für das hintere Ende des Spulenleiters 201 und das vordere Ende des Spulenleiters 202. Wenn die Spulenleiter 200, 201 und 202 so miteinander verbunden sind, daß von diesen Magnetfelder mit gleicher Richtung erzeugt werden können, können daher die Verbindungsbereiche 203 zu diesem Zweck innerhalb des magnetischen Werkstoffes angeordnet sein, um die zuvor erwähnten Spulenleiter miteinander zu verbinden.
  • Da der Aufbau von Spulenkombinationen oder Spulenstrukturen mit einer größeren Zahl von Spulenleitern dem Fachmann aus der obigen Beschreibung selbsterklärend ist, ist eine nähere Beschreibung dieser Modifikationen nicht erforderlich.
  • Unter Bezugnahme auf FIG. 6 folgt eine Beschreibung einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung, die auf ein Herstellungsverfahren gerichtet ist. Die Spulenbaugruppe gemäß der in FIG. 6 veranschaulichten Ausführungsförm ist aus Spulen aufgebaut, die jeweils eine Struktur haben, die der unter Bezugnahme auf FIG. 4 beschriebenen entspricht. Insbesondere weisen die Spulen 21 bis 24 jeweils zwei Spulenleiter 211, 212; ...; bzw. 241, 242 auf. Betrachtet man beispielsweise die Spulenleiter 211 und 212, so sind diese wendelförmig um entsprechende Achsen gewunden, die im wesentlichen in der Richtung der Windungsachse 0&sub2;&sub1; übereinstimmen. Ferner ist die Windungsrichtung a&sub1; des Spulenleiters 211 gesehen in Richtung der Windungsachse 0&sub2;&sub1; gegenläufig zu der Windungsrichtung b&sub1; des Spulenleiters 212.
  • Die Spulenleiter 211 und 212 sind über einen Verbindungsbereich 213 so miteinander verbunden, daß durch diese Magnetfelder mit gleicher Richtung erzeugt werden. In FIG. 6 bezeichnen die Bezugszeichen 214 und 215 Anschlüsse, die mit gegebenen der in den FIG. 1 und 2 gezeigten Anschlußelektroden 301 bis 312 verbunden sind. Es versteht sich jedoch, daß die Anschlußbauteile 214 und 215 miteinander verbunden sein können, wobei der durch den Verbindungsbereich 213 verbundene Bereich unterbrochen oder getrennt werden kann, um somit diese Anschlußbauteile zu bilden. Ferner kann der Verbindungsbereich 213 als das vordere Ende benutzt werden, wenn der andere Spulenleiter darauf gestapelt wird.
  • Bei dieser Ausführungsform sind die anderen Spulen 22 bis 24 im wesentlichen gleich der Spule 21 aufgebaut, und sie werden aus Kombinationen der Spulenleiter 221, 222; ...; bzw. 241, 242 gebildet, wobei die Windungsrichtungen a&sub2;, b&sub2;; a&sub3;, b&sub3;; und a&sub4;, b&sub4; jeweils einander entgegengesetzt sind, wobei die entsprechenden Windungsachsen im wesentlichen koinzident sind, und wobei die einzelnen Spulenleiter der Spulen 22 bis 24 jeweils so verbunden sind, daß Magnetfelder mit gleicher Richtung erzeugt werden. Obschon die Spulen 23 und 24 den gleichen Anschluß 25 teilen, können sie entsprechende Anschlüsse aufweisen, wie sie in FIG. 7 gezeigt sind, in der eine Version der in FIG. 6 gezeigten Ausführungsform dargestellt ist. Ferner sollte erwähnt werden, daß manche der Spulen 21 bis 24 in gleicher Weise von einem Einzelspulenleiter gebildet werden können.
  • Es wird nun beispielhaft die Spule 21 betrachtet. Man kann sehen, daß die beiden Spulenleiter 211 und 212, welche die Spule 21 bilden, so miteinander verbunden sind, daß sie Magnetfelder mit gleicher Richtung erzeugen. Demgemäß ist die Anzahl N der Windungen der Spule gleich der Summe (n&sub1;&sbplus;n&sub2;) der Windungszahlen n&sub1; und n&sub2; der beiden Spulenleiter 211 bzw. 212. Der Induktanzwert L(H) der Spule ist proportional zu dem Quadrat der Summe der Windungszahlen n wie zuvor beschrieben. Daher kann ein extrem hoher Induktanzwert L verwirklicht werden.
  • Da die beiden Spulenleiter 211 und 212 wendelförmig um die entsprechenden Achsen, die im wesentlichen zueinander koinzident sind, gewunden sind, werden die Spulen von wendelförmigen Windungen gebildet, die mit einer gegebenen Steigung in der gleichen Richtung versetzt sind. Durch diesen Aufbau können der von der Spule eingenommene Raum und die Fläche auf ein Minimum gesenkt werden, wodurch sich ein gestapeltes Mehrschicht-Induktanzelement oder -bauteil mit dünner Struktur von verringerter Größe verwirklichen läßt.
  • Die Spulenleiter 211 und 212 sind bezüglich ihren Windungsrichtungen a&sub1; und b&sub1; gesehen entlang der allgemeinen Windungsachse 0&sub2;&sub1; gegenläufig zueinander, wobei der hintere Endbereich des Spulenleiters 211 und der vordere Endbereich des Spulenleiters 212 auf gleicher Höhe in koplanarer gegenseitiger Relation liegen, so daß sie leicht über einen Verbindungsbereich 213 miteinander verbunden werden können. Daher können die Spulenleiter 211 und 212 innerhalb des magnetischen Werkstoffes 20 miteinander verbunden werden, was wiederum bedeutet, daß die Verbindung durch eine stark vereinfachte und erleichterte Prozedur bewerkstelligt werden kann.
  • Die andere Spulen 22 bis 24 können in der gleichen Weise, wie sie oben beschrieben wurde, aufgebaut werden. In dieser Hinsicht sollte ferner erwähnt werden, daß die in FIG. 6 gezeigte Spulenbaugruppe in einfacher Weise auch so aufgebaut sein kann, daß die einzelnen Spulen jeweils eine größere Zahl von Spulenleitern aufweisen, wie zuvor in Verbindung mit FIG. 5 beschrieben wurde.
  • Unter Bezugnahme auf die FIG. 8 bis 22 wird ein Verfahren oder ein Prozeß zur Herstellung des elektrischen Verbundbauteils mit gestapelter Mehrschichtstruktur gemäß der Erfindung beschrieben. Obschon die folgende Beschreibung in Verbindung mit einem Herstellungsverfahren erfolgt, das auf einem bekannten Laminationsverfahren basiert, wie es in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 39521/1982 beschrieben wurde, versteht sich, daß in gleicher Weise andere Filmbildungstechniken benutzt werden können, wie z.B. die als Photolithographie bezeichnete Präzisionsstrukturierungstechnik, Sputtern, Aufdampfen, Plattieren und ähnliches. Durch Anwendung dieser Verfahren kann eine Spulenbaugruppe, die Spulenleiter in einem genau definierten Muster aufweist, mit einer Struktur geschaffen werden, die eine größere Zahl von Schichten aufweist.
  • Unter Bezugnahme auf FIG. 8 werden durch einen Freiraum getrennte magnetische Schichten 501 und 502 mittels Drucktechniken auf eine Oberfläche eines Substrats 4 aufgebracht. Insbesondere können die magnetischen Schichten 501 und 502 in einem vorbestimmten Muster aufgebracht werden, indem durch ein Siebdruckverfahren eine Magnetpaste aufgebracht wird, die durch Mischen von pulverisiertem Ferrit, einem Bindemittel und einem Lösungsmittel hergestellt wird.
  • Anschließend werden, wie in FIG. 9 gezeigt ist, elektrische Leiter 212, 222, 231 und 241, die Spulenleiter bilden sollen, auf den magnetischen Schichten 501 und 502 ausgebildet. Zu diesem Zweck kann eine elektrisch leitende Paste z.B. mittels Siebdruck aufgebracht werden.
  • Sodann werden magnetische Schichten 503 bis 505 so ausgebildet, daß die Freiräume zwischen den magnetischen Schichten 501 und 502 bedeckt werden, wobei die Endbereiche der Leiter 212, 222, 231 und 241 freiliegen, wie am besten in FIG. 10 zu sehen ist.
  • Unter Bezugnahme auf FIG. 11 werden andere elektrische Leiter 212, 222, 231 und 241, die ebenfalls die Spulenleiter bilden sollen, in Fortsetzung der freiliegenden Endbereiche der Leiter 212, 222, 231 und 241 auf die magnetische Schicht 504 aufgedruckt, während elektrische Leiter 211 und 221 auf die magnetische Schicht 503 gedruckt werden, wobei ein Leiter 25 auf die magnetische Schicht 505 gedruckt wird.
  • Wie veranschaulicht in FIG. 12 werden nachfolgend magnetische Schichten 506 und 507 so aufgedruckt, daß die zwischen den magnetischen Schichten 503 bis 505 vorhandenen Spalte gefüllt werden.
  • Ferner werden wie in FIG. 13 gezeigt elektrische Leiter 211 und 221 jeweils auf den magnetischen Schichten 503 und 506 in Fortsetzung zu den bereits ausgebildeten Leitern 211 und 221 gebildet, während elektrische Leiter 212 und 222 jeweils auf den magnetischen Schichten 504 und 506 in Fortsetzung zu den bereits ausgebildeten Leitern 212 und 222 ausgebildet werden. Zusätzliche elektrische Leiter 231 und 241 werden auf den magnetischen Schichten 504 und 507 in Fortsetzung zu den Leitern 231 bzw. 241 ausgebildet, die bereits auf der magnetischen Schicht 504 ausgebildet wurden. Ferner werden elektrische Leiter 232 und 242 auf den magnetischen Schichten 505 und 507 in Fortsetzung zu dem Leiter 25 ausgebildet. Es sollte bemerkt werden, daß die Leiter 211 und 212, die Leiter 221 und 222, die Leiter 231 und 232 und die Leiter 241 und 242 jeweils so ausgebildet sind, daß diese Leiterpaare in gegenläufigen Richtungen zueinander verlaufen.
  • Nachfolgend wird das Druckverfahren zum kontinuierlichen Verbinden der Leiter 211, 212 bis 241, 242, welche die zuvor beschriebenen Spulenleiter bilden sollen, und zum Bilden der magnetischen Schichten, das entsprechend der gewünschten Zahl von Windungen wiederholt wird, und das in den FIG. 14 bis 21 veranschaulicht ist, beschrieben, wobei die Bezugszeichen 508 bis 517 die jeweiligen magnetischen Schichten bezeichnen.
  • Schließlich werden, wie in FIG. 22 gezeigt ist, die Spulenleiter (211, 212), (221, 222), (231, 232) und (241, 242), die jeweils eine gewünschte Zahl von Windungen haben, an den vorderen und hinteren Enden durch Verbindungsbereiche 213, 223, 233 bzw. 243 verbunden. Auf diese Weise kann die in FIG. 6 gezeigte Induktorstruktur verwirklicht werden.
  • Wie sich aus der voranstehenden Beschreibung versteht, können gemäß der vorliegenden Erfindung die unten erwähnten vorteilhaften Effekte erzielt werden.
  • (a) Da eine Mehrzähl von eine Spule bildenden Spulenleitern wechselweise so verbunden sind, daß dadurch Magnetfelder mit gleicher Richtung erzeugt werden, entspricht die Anzahl der Windungen der gesamten Spule der Summe der Anzahl der Windungen der einzelnen Spulenleiter, wodurch eine Spule mit gestapelter Schichtstruktur verwirklicht werden kann, die eine extrem hohe Induktanz zeigt.
  • (b) Da eine Mehrzahl von Spulenleitern wendelförmig um die im wesentlichen koaxial zu einander liegenden Windungsachsen gewunden sind, kann eine Spule mit gestapelter Schichtstruktur und somit ein elektrisches Verbundbauteil mit platzsparender Spule von verringerter Größe mit einem hohen Induktanzwert geschaffen werden.
  • (c) Da jeder der mehreren Spulenleiter eine Kombination von zwei Spulenleitern beinhaltet, die gesehen in Richtung entlang der allgemeinen Windungsachse in gegenläufige Richtungen gewunden sind, wobei der hintere Endbereich eines Spulenleiters in koplanarer Relation zu dem vorderen Endbereich des anderen Spulenleiters in der magnetischen Schicht steht, kann die Verbindung oder Fortführung der beiden Spulenleiter innerhalb der magnetischen Schicht, damit von diesen Spulenleitern Magnetfelder mit gleicher Richtung erzeugt werden können, außerordentlich einfach verwirklicht werden. Aufgrund dieses Merkmals kann ein elektrisches Verbundbauteil mit gestapelter Mehrschichtstruktur geschaffen werden, das eine erheblich verbesserte Spulenleistung zeigt.

Claims (2)

1. Elektrisches Verbundbauteil mit gestapelter Mehrschichtstruktur zusammengesetzt aus einer Kondensatorschicht (1) und einer Spulenschicht (2), wobei die Spulenschicht (2) versehen ist mit:
mindestens einer in einem magnetischen Werkstoff (20) eingebetteten Spule (21, 22, 23,
bei welcher die mindestens eine Spule mindestens eine Kombination aus mindestens zwei Spulenleitern (200, 201, 202; 211, 212; 221, 222; 231, 232; 241, 242) aufweist, die um entsprechende, koaxial zueinander verlaufende Wickelachsen spiralförmig gewickelt sind, wobei jeder Spulenleiter in einer Richtung entgegengesetzt zu derjenigen des vorhergehenden Spulenleiters, mit welchem er verbunden ist, gewickelt ist, wodurch die Spulenleiter vertikal wechselweise einander überlagert und gegenseitig so verbunden sind, daß von den Spulenleitern erzeugte Magnetfelder in der gleichen Richtung verlaufen.
2. Elektrisches Verbundbauteil mit gestapelter Mehrschichtstruktur nach Anspruch 1, bei dem das vordere Ende eines der Spulenleiter auf der gleichen Höhe wie das hintere Ende des vorhergehenden Spulenleiters in koplanarer gegenseitiger Relation liegt.
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