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DE69105637T2 - Programmschalter mit Zeitverzögerungsnocken. - Google Patents

Programmschalter mit Zeitverzögerungsnocken.

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Publication number
DE69105637T2
DE69105637T2 DE69105637T DE69105637T DE69105637T2 DE 69105637 T2 DE69105637 T2 DE 69105637T2 DE 69105637 T DE69105637 T DE 69105637T DE 69105637 T DE69105637 T DE 69105637T DE 69105637 T2 DE69105637 T2 DE 69105637T2
Authority
DE
Germany
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cam
cams
block
program
wheel
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Application number
DE69105637T
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English (en)
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DE69105637D1 (de
Inventor
Claude Thepault
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Noalia Solutions SA
Original Assignee
Crouzet Appliance Controls SA
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Publication date
Application filed by Crouzet Appliance Controls SA filed Critical Crouzet Appliance Controls SA
Publication of DE69105637D1 publication Critical patent/DE69105637D1/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H43/00Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed
    • H01H43/10Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to a part rotating at substantially constant speed
    • H01H43/101Driving mechanisms
    • H01H43/102Driving mechanisms using a pawl and ratchet wheel mechanism

Landscapes

  • Transmission Devices (AREA)
  • Main Body Construction Of Washing Machines And Laundry Dryers (AREA)
  • Washing And Drying Of Tableware (AREA)
  • Detail Structures Of Washing Machines And Dryers (AREA)
  • Control Of Washing Machine And Dryer (AREA)

Description

  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Programmsteuergerät für Vorrichtungen oder Systeme, versehen mit einer Mehrzahl von selektiv und aufeinanderfolgend zu speisenden elektrischen Elementen, wobei das Programmsteuergerät eine Mehrzahl von Nocken, die mit einer Mehrzahl von Versorgungskontakten der Elemente kooperieren, und Mittel zum Antreiben der Nocken zu deren Verlagerung aufweist.
  • Ein solches Programmsteuergerät wird insbesondere in dem Bereich Elektrogeräte eingesetzt, zum Beispiel für Vorrichtungen wie Waschmaschinen oder Geschirrspüler.
  • Genauer gesagt, bezieht sich die vorliegende Erfindung auf Programmsteuergeräte, die für eine Funktion in Kombination mit einer Verzögerungsvorrichtung oder Zeitschaltuhr vorgesehen sind.
  • Die Hinzufügung einer Zeitschaltuhr zu einem Programmsteuergerät erlaubt nämlich, eine Verzögerung vor, während oder nach Ablauf des Programms, gesteuert durch die Verlagerung der Nocken, einzuleiten.
  • Eine Verzögerung vor dein Programmablauf erlaubt es, vorher die Zeit des Programmbeginns zu bestimmen. Eine Verzögerung während des Programmablaufs erlaubt zum Beispiel, für den Fall einer Waschmaschine, die Wäsche in der ruhenden Maschine durchnässen zu lassen, während einer gewissen Zeit, zwischen der Vorwäsche und der eigentlichen Wäsche. Eine Verzögerung nach Programmablauf ist vorteilhaft in den Maschinen, die die Wäsche trocknen, nachdem sie sie gewaschen haben, um die Trockendauer zu steuern.
  • Meistens sind in einer Maschine, wo das Programmsteuergerät dazu bestimmt sind, in Koiibination mit einer Zeitschaltuhr zu arbeiten, ein Programmsteuergerät und eine Zeitschaltuhr vorgesehen, die jeweils mit ihrem eigenen Antriebsmotor versehen sind, wobei die Zeitschaltuhr mit Hilfe eines elektrischen Kontakts gesteuert wird, der durch eine Nocke des Programmsteuergerätes angetrieben wird. Diese Lösung ist relativ kostspielig und aufwendig.
  • Um einen Teil dieser Nachteile zu vermeiden, schlägt das französische Patent Nr. 1 595 564 ein Programmsteuergerät vor, das mit einer angetriebenen Zeitsteuerungsnocke versehen ist, mit Hilfe eines Untersetzungsgetriebes, durch den Motor, der bereits die Nocken zu deren Verlagerung antreibt. Diese regulierbare Zeitsteuerung erlaubt es, während einer gewissen Zeit eine mechanische Vorrichtung zu hemmen, die zwischen dem Motor und einem Nockenblock angeordnet ist, um die kontinu-ierliche Bewegung des Motors in eine Schritt- für-Schritt-Bewegung des Nockenblocks zu transformieren. Die Zeitsteuerungsnocke erlaubt es so, eine gewisse Anzahl an Etappen im Laufe des Programmablaufs zu verzögern.
  • Jedoch ist diese bekannte Vorrichtung ziemlich komplex und voluminös und bedarf des Gebrauchs eines Untersetzungsgetriebes, das zahlreiche Ritzel beinhaltet, wenn man die Verzögerung bei einem höheren Wert einstellen können will, zum Beispiel auf mehrere Stunden. In diesem Fall ist die Präzision der Regulierung der geringen Verzögerungszeiträume unzureichend.
  • Die vorliegende Erfindung will den vorgenannten Nachteilen entgegenwirken.
  • Zu diesem Zweck ist Gegenstand dieser Erfindung ein Programmsteuergerät für Vorrichtungen oder Systeme, versehen mit einer Mehrzahl von selektiv und aufeinanderfolgend zu versorgenden elektrischen Elementen, wobei das Programmsteuergerät einerseits eine Mehrzahl von Nocken umfaßt, die mit einer Mehrzahl von Versorgungskontakten der Elemente kooperieren, und Antriebsmittel der in Verlagerung befindlichen Nocken sowie, andererseits, mindestens eine Verzögerungsnocke, angetrieben mit Hilfe eines Untersetzungsgetriebes, eines Antriebsmittels, wobei das Programmsteuergerät dadurch gekennzeichnet ist, daß das Untersetzungsgetriebe ein erstes angetriebenes Rad enthält, in kontinuierlicher Rotation und versehen mit einer Klinke, sowie ein zweites Rad, das mit Verzögerungsnocke und einer Zahnung versehen ist, wobei die Klinke eine Ruheposition einnehmen kann, in der sie nicht in die Zahnung greift, und eine Arbeitsposition, in der sie in die Zahnung greift, und eine unbewegliche Nocke, deren Profil den Übergang der Klinke von der Ruheposition in die Arbeitsposition und umgekehrt steuert.
  • Vorteilhafterweise hat man Mittel vorgesehen, um den Übergang der Klinke in die Arbeitsposition zu hemmen, gesteuert durch eine Nocke aus der Vielzahl von Nocken.
  • Außerdem hat man vorteilhafterweise unter den Antriebsmitteln und der Mehrzahl von Nocken eine Vorrichtung vorgesehen, die der Reduktionsvorrichtung analog ist.
  • Die vorliegende Erfindung wird durch die Lektüre der folgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Programmsteuergerätes besser verständlich. Die Beschreibung bezieht sich auf die beigefügte Zeichnung, in der die einzige Figur eine Explosionsdarstellung des Programmsteuergerätes ist.
  • Das Programmsteuergerät, das im folgenden beschrieben wird, ist besonders für eine Maschine zum Waschen und Trocknen von Wäsche ausgelegt.
  • Die Figur zeigt einen Elektromotor 1, hier einen Synchronmotor, der mittels eines Untersetzungsgetriebes 2, hier ein Untersetzungsritzelwerk, einen Block 5 mit schnell wirkenden Nocken, die um eine Achse 16 rotieren, antreibt.
  • Der Block 5 umfaßt zum einen Inversionsnocken, von denen ein einziger 51 in der Figur möglichst einfach dargestellt ist, und andererseits ein Rad 52. Das Rad 52 ist mit einer Klinke 3 versehen, die um eine zu der Achse 16 parallel verlaufenden Achse beweglich ist.
  • Die Inversionsnocken wirken in bekannter Weise mit nicht dargestellten Kontakten zusammen, um den periodischen Wechsel der Rotationsrichtung der Trommel der Maschine zu steuern.
  • Die Klinke 3 wird durch eine Feder zurückgezogen, damit ihr aktiver Teil, im vorliegenden Fall ihr spitzes äußeres Ende 31, sich von der Achse 16 entfernt. Sie ist jedoch in ihrer Bewegung durch einen Hebel 4 beschränkt, der um eine mit dem Rad 52 fest verbundene und zu der Achse 16 parallele Achse beweglich ist. Wenn das Programmsteuergerät zusammengesetzt ist, wirkt der Hebel 4 mit dem inneren Profil 61 einer festen Nocke 6 zusammen. Das innere Profil 61 der Nocke ist hier kreisförmig bis auf einen Bereich geringen Ausmaßes, wo sie eine Unebenheit 15 aufweist, die hier aus einer Aussparung 15 besteht, deren Radius größer ist als derjenige des Abschnittes mit dem kreisförmigen inneren Profil 61. Wenn der Hebel 4 mit dem kreisförmigen Abschnitt des Profils 61 zusammenwirkt, hält er somit die Klinke 3 in einer ersten Position fest, wo ihr aktiver Teil relativ nahe an der Achse 16 ist, wohingegen, er es dann, wenn er mit der Aussparung 15 zusammenwirkt, dem aktiven Teil der Klinke 3 erlaubt, eine zweite, von der Achse 16 weiter entfernte Position einzunehmen.
  • Ein Block 7 mit langsam wirkenden Nocken ist mit einer nach innen gedrehten, in der Figur nicht sichtbaren Zahnung versehen, von einem derartigen Durchmesser, daß die Klinke 3 nicht mit dieser Zahnung zusammenwirkt, wenn die Klinke 3 in der ersten Position oder Ruheposition ist, jedoch dann mit ihr zusammenwirkt, wenn sie sich in der zweiten Position oder Arbeitsposition befindet.
  • Prinzipiell steuert jede der Nocken des Blocks 7 unter Kooperation mit nichtdargestellten Kontakten eines der Elemente der Maschine, wie Pumpe, Heizwiderstand, usw. Ein Zahnrad 9 greift in eine äußere Zahnung des Rades 52. Das Zahnrad 9 ist fest mit einer Welle 10 verbunden, um die es, parallel zu der Achse 16, rotiert. Die Welle 10 ist ihrerseits mit einem anderen Zahnrad 9', hier identisch mit dem Zahnrad 9, fest verbunden.
  • Das Zahnrad 9' treibt ein mit einer äußeren Zahnung versehenes Rad 52' an. Das Rad 52' ist hier identisch mit dem Rad 52. Es umfaßt ebenso eine Klinke 3' und einen Hebel 4', entsprechend identisch mit der Klinke 3 und dem Hebel 4.
  • Eine starre Nocke 6', die mit der starren Nocke 6 identisch ist, das heißt, die mit einem inneren Profil 61' und einer Aussparung 15' versehen ist, wirkt mit dem Hebel 4' zusammen.
  • Ein Nockenblock 11 enthält eine nach innen gewandte Zahnung, die mit der des Blocks 7 identisch ist (ebenfalls in der Figur nicht sichtbar), die mit dem Hebel 4' zusammenwirkt.
  • Das Rad 52' und der Block 11 sind um eine Welle 12 beweglich, die fest mit dem Nockenblock 7 verbunden ist. Die Welle 12 ist mit einem Steuerknopf 17 versehen, der es erlaubt, wie es im folgenden besser verständlich wird, ein besonderes Waschprogramm durch die Einstellung der Ausgangsposition des Blocks 7 anzuwählen.
  • Der Block 11 beinhaltet hier eine Nocke 111, deren Profil auf einen nicht dargestellten elektrischen Kontakt einwirkt, der das Trockenprogramm der Maschine steuert. Die Nocke 111 ist hier mit einem Zahnrad 112 fest verbunden, dessen Ausgangsposition manuell mittels Vorlagerädern 13 und eines Steuerknopfes 14 reguliert wird.
  • An der starren Nocke 6' ist ein Stift 62 vorgesehen, der zwei Position einnehmen kann, eine, in der er die Auslassung oder Unebenheit 15' ausfüllt, und eine andere, in der er diese freigibt.
  • Der Stift 62 ist mit einer Welle 63 parallel zur Achse 16 festverbunden und ist mit einem Hebel 64 versehen, der das Profil einer Nocke 71 des Blocks 7 abtastet.
  • Das gerade beschriebene Programmsteuergerät funktioniert wie im folgenden beschrieben.
  • Zuerst, genauer gesagt vor Inbetriebnahme der Maschine, wählt ihr Bediener mit Hilfe des Steuerknopfes 17 aus der Gesamtheit der verfügbaren Programme ein spezielles Programm aus. Desgleichen steuert er die Trockendauer der Wäsche über den Knopf 14.
  • Dann wird, sobald die Maschine eingeschaltet wurde, der Motor 1 gespeist und dreht ununterbrochen. Der Motor 1 treibt so unter ständiger Rotation zum einen den Block 5 und somit das Rad 52 an und zum anderen, mittels der Zahnräder 9 und 9' und der Welle 10, das Rad 52'.
  • Solange der Hebel 4 mit dem kreisförmigen Abschnitt des Profils 61 der starren Nocke 6 zusammenwirkt, ist die Klinke 3 in Ruheposition, sie wirkt nicht mit der inneren Zahnung des Nockenblocks 7 zusammen, dieser bleibt unbeweglich. Sobald der Hebel 4 auf die Aussparung 15 trifft, läßt er die Klinke 3 in Arbeitsposition gleiten, wo sie mit der Zahnung des Blocks 7 zusammenwirkt, was den Antrieb dieses Blocks über einen Winkel, etwa gleich dem, unter dem die Aussparung 15 von der Achse 16 aus zu sehen ist, bewirkt, entsprechend einem Programmschritt. Mit Hilfe der Klinke 3, des Hebels 4 und der Aussparung 15, treibt das Rad 52, durch den Motor 1 in ständiger Rotation angetrieben, den Nockenblock 7 an, um ihn jedesmal, wenn der Hebel 4 die Aussparung 15 passiert, einen Programmschritt durchlaufen zu lassen. Der Nockenblock 7 geht so bei jeder Umdrehung des Rades 52 einen Programmschritt weiter. Die Vorrichtung, die das Rad 52, die Klinke 3, den Hebel 4, die Nocke 6 und die Zahnung 7 enthält, bekannt unter der Bezeichnung Impulsvorrichtung" oder "Vorrichtung zum taktgesteuerten Antrieb" , wird insbesondere in dem französischen Patent Nr. 1 533 219 und seiner ersten Ergänzung sowie in dem bereits genannten französischen Patent Nr. 1 595 564 beschrieben.
  • Der Programmablauf wird hier durch die schrittweisen Verschiebungen des Blocks 7 gesteuert, während die Inversionsnocken wie die Nocke 51 kontinuierlich die Umkehrung der Drehrichtung des Motors, der die Trommel antreibt, steuern.
  • Die Nocke 71 hat hier ein Profil in der Art, daß der Stift 62 während des Programmablauf durch schrittweise Verschiebung des Blocks 7 die Aussparung 15' ausfüllt. Das führt dazu, daß, trotz des kontinuierlichen Rotationsantriebs des Rades 52', der Block 111 unbeweglich bleibt. Das geschieht nämlich in bekannter Weise, als wenn die Aussparung 15' nicht existiert und die Klinke 3' nie mit der Zahnung des Blocks 11 zusammenwirken würde. Ein Nockenblock 7 steuert während des Programmablaufs die Öffnung eines Unterbrechers, der in dem Versorgungsschaltkreis des Trocknungssystems, das dann in Ruhestellung bleibt, in Serie geschaltet ist.
  • Wenn das Waschprogramm zu Ende ist, bleibt der Block 7 stehen, zum Beispiel, weil ein Zahn seiner inneren Zahnung übergangen wurde oder aus anderen bekannten Gründen. Gleichzeitig steuert der Block 7, der das Trocknungssystem steuert, die Schließung des Unterbrechers, damit die Trocknung beginnt, und die Nocke 71 steuert das Freigeben der Aussparung 15', was wiederum das Starten der Zeitschaltuhr auslöst.
  • Die Vorrichtung zum schrittweisen Antrieb, die das Rad 52', die Klinke 3', den Hebel 4', die starre Nocke 15' und die Zahnung des Blocks 11 umfaßt, wirkt in der Weise eines Untersetzungsgetriebes, da bei jeder Umdrehung des Rades 52' der Block 11 sich nur um einen reduzierten Winkel dreht, der in diesem Beispiel dem eines Programmschrittes entspricht, zum Beispiel einem Winkel von 6º. Das Untersetzungsverhältnis, eingeleitet durch die Schritt-für-Schritt-Antriebsvorrichtung, ist folglich ungefähr 60. Man würde mindestens drei Rollen benötigen, um ein solches Untersetzungsverhältnis mit einem Untersetzungsgetriebe vom Typ des Untersetzungsgetriebes 2 zu erhalten. Im Gegensatz dazu erhält man hier ein solches Untersetzungsverhältnis mit einer zuverlässigen und sicheren Vorrichtung, die bereits erprobt ist und mit der Schritt-für-Schritt-Antriebsvorrichtung, die in dem Programmsteuergerät selbst eingesetzt ist, das heißt, die das Rad 52, die Klinke 3, den Hebel 4, die starre Nocke 6 und die Zahnung des Blocks 7 enthält, genau identisch ist.
  • Die Trocknung dauert während einer mit Hilfe des Knopfes 14 eingestellten Zeit an, bis die Nocke 111 einen in dem Versorgungsschaltkreis des Trocknungssystems in Serie geschalteten Unterbrecher öffnet.
  • Der Kreislauf Waschen + Trocknen ist dann beendet.
  • Es ist zu beachten, daß das erfindungsgemäße Programmsteuergerät, versehen mit seiner integrierten Zeitschaltuhr, praktisch nur die Teile einsetzt, die bereits in dem bekannten Programmsteuergerät benutzt wurden. Durch diesen Faktor verringern sich die Fabrikations- und Wartungskosten. Außerdem nimmt die Zeitschaltuhr infolge des ungewöhnlichen Gebrauchs der bereits bekannten Schritt-für-Schritt-Antriebsvorrichtung eigentlich nur wenig Raum ein.
  • Die vorliegende Erfindung beschränkt sich selbstverständlich nicht auf die gerade abgegebene Beschreibung.
  • So könnte der Nockenblock 11 auch dazu dienen, eine Verzögerung einer oder mehrerer Funktionen des durch den Block 7 gesteuerten Programmes mit Hilfe einer Vorrichtung des Typs des Stiftes 62, der in Reaktion auf das Abtasten des Profils einer Nocke des Blocks 11 durch einen Hebel analog dem Hebel 64 die Aussparung 15 ausfüllen würde, einzuleiten. Der Block 11 könnte ebenso wie der eines zweiten Programmsteuergerätes unabhängig von dem Block 7 eingesetzt werden.
  • Ebenso ist es möglich, an der Antriebsvorrichtung mehrere Aussparungen wie die Aussparung Nr. 15 und 15' vorzusehen, die auf die starren Nocken 6 bzw. 6' verteilt werden und die von mobilen Stiften eingenommen werden können, um entsprechend den Verlagerungsrhythmus der Blöcke 7 und 11 variieren zu lassen.
  • In bekannter Weise erlauben die Hebel 4 und 4' für die Sperrklinken 3 und entsprechend 3' eine Verstärkung der Verlagerung, die durch die Aussparung 15 hervorgerufen würde.
  • Es ist jedoch nicht zwingend, in welchem Fall jede Aussparung unmittelbar auf die entsprechende Sperrklinke einwirkt.
  • Das Organ 14 zur Einstellung der Dauer der Verzögerung, eingeleitet durch die Zeitschaltuhr, könnte von einer konzentrischen Welle aus mit der Welle 12 fest verbunden sein, anstatt wie auf den Zeichnungen außermittig zu sein.
  • Auch wenn das erfindungsgemäße Programmsteuergerät besonders zum Einsatz für Waschmaschinen oder Geschirrspüler geeignet ist, kann es auch für jedes andere System, das eine Mehrzahl von selektiv und aufeinanderfolgend zu speisenden Elementen enthält, eingesetzt werden.

Claims (3)

1. Programmsteuergerät für Vorrichtungen oder Systeme, versehen mit einer Anzahl selektiv und aufeinanderfolgend zu versorgender elektrischer Organe umfassend einerseits eine Vielzahl von Nocken (7), die mit einer Vielzahl von Versorgungskontakten der besagten Organe Zusammenwirken, und eine Einrichtung (1, 2) zum verlagernden Antreiben der besagten Nocken (7), und andererseits mindestens einen Verzögerungsnocken (111), der unter Zwischenschaltung eines Untersetzungsgetriebes (3', 4,' 6', 11) durch die besagte Einrichtung zum Antreiben (1, 2) angetrieben wirdl dadurch gekennzeichnet, daß das besagte Untersetzungsgetriebe ein erstes Rad (52'), das in fortlaufenderDrehung angetrieben ist und ein Sperrglied (3') aufweist, ein zweites Rad (11), das den besagten Verzögerungsnocken umfaßt und mit einer Verzahnung versehen ist, wobei das Sperrglied (3') eine Ruhestellung einnehmen kann, in der es nicht mit der Verzahnung zusammenwirkt, und eine Arbeitsstellung, in der es mit der Verzahnung zusammenwirkt, sowie einen ortsfesten Nocken (6') aufweist, dessen Profil (61') den Übergang des besagten Sperrglieds (3') von der Ruhestellung in die Arbeitsstellung und umgekehrt steuert.
2. Programmsteuergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (62 bis 64) zum Verhindern des Übergangs des besagten Sperrglieds (3') in die Arbeitsstellung vorgesehen ist, die durch einen Nocken der besagten Vielzahl (7) von Nocken gesteuert wird.
3. Prograinmsteuergerät nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der besagten Antriebseinrichtung (1, 2) und der besagten Vielzahl von Nocken (7) eine der besagten Untersetzungsvorrichtung (52', 3' 4', 6') analoge Vorrichtung (52, 3, 4, 6) vorgesehen ist.
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ES2049128B1 (es) 1994-10-16

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