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DE69100891T2 - Herstellungseinrichtung eines gefrorenen Granulates. - Google Patents

Herstellungseinrichtung eines gefrorenen Granulates.

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DE69100891T2
DE69100891T2 DE69100891T DE69100891T DE69100891T2 DE 69100891 T2 DE69100891 T2 DE 69100891T2 DE 69100891 T DE69100891 T DE 69100891T DE 69100891 T DE69100891 T DE 69100891T DE 69100891 T2 DE69100891 T2 DE 69100891T2
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Jun Mugurama
Masuo Tada
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Taiyo Sanso Co Ltd
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Erzeugung von Partikeln wie mikrofeinen Partikeln, die zur Verwendung in der Lebensmittelaufbereitung, in der pharmazeutischen Industrie und in der Halbleitertechnik bestimmt sind.
  • Eine übliche Vorrichtung für die Erzeugung mikrofeiner gefrorener Partikel ist im japanischen Gebrauchsmuster mit der Veröffentlichungsnummer 1-88365 (Heisei) beschrieben.
  • Wie in Fig. 4 oder 5 dargestellt, weist eine solche Vorrichtung einen oberen Abschnitt eines Gefriermittelkessels 3, einen Zerstäuber 4 zum Zerstäuben bzw. Versprühen eines Gefriermittels 7 wie flüssigem Stickstoff und einen Zerstäuber 5 zum Zerstäuben bzw. Versprühen eines zu gefrierenden Materials 9 auf, wobei diese Komponenten der Vorrichtung im oberen Bereich des oberen Kesselabschnittes angeordnet sind. Im Bodenbereich weist der Kessel 3 ferner einen Auslaß 6 auf, der der Abführung gefrorener Partikel aus dem Kessel 3 dient. Bei der Vorrichtung gemäß Fig. 4 (nachfolgend als "die erste bekannte Vorrichtung" bezeichnet) ist vorgesehen, daß das Gefriermittel 7 von einem einzigen Ausgangspunkt aus nach unten gesprüht wird. Die Vorrichtung gemäß Fig. 5 (nachfolgend als "die zweite bekannte Vorrichtung" bezeichnet) ist ein ringförmiger Zerstäuber 4 mit einer Mehrzahl von Sprühdüsen 4a vorgesehen, mit dem von einer Mehrzahl von Ausgangspunkten aus das Gefriermittel 7 nach unten gesprüht wird.
  • In jeder der obengenannten Vorrichtungen wird im Kessel 3 die Innenbedingung infolge des verdampften Gases 7a des Gefriermittels 7 als kalte Gasphase erhalten, wenn das Gefriermittel 7 mittels des Zerstäubers 4 zerstäubt worden ist. Das Gefriergas 7a tritt durch den Auslaß 6 aus und im Kessel 3 bildet sich ein nach unten zum Auslaß 6 gerichtete Strömung des Gefriergases 7a aus. Tritt das zu gefrierende Material 9 aus dem Zerstäuber 5 aus, so werden ausgesprühte Partikel 9a des Materials 9 dadurch zum Gefrieren gebracht, daß ein thermischer Austausch zwischen dem Gefriergas 7a und den Partikeln 9a stattfindet, während diese nach unten fallen und zu gefrorenen Partikeln 9b werden. Die auf diese Weise gefrorenen Partikel 9b werden im Gefriergasstrom 7a weiter nach unten mitgenommen, um am Ende aus dem Kessel 3 durch den Auslaß 6 ausgetragen zu werden.
  • Mit jeder der vorgenannten Vorrichtungen können gefrorene Partikel hocheffizient erzeugt werden und gefrorene Partikel können mit hoher Stabilität bzw. konstant gesammelt werden. Trotzdem bestehen dabei eine ganze Reihe von Problemen, die gelöst werden sollten und eine weitere Verbesserung dieser Vorrichtungen ist wünschenswert.
  • Bei der ersten der beiden genannten konventionellen Vorrichtungen wird das Gefriermittel 7 von einer Stelle aus versprüht und der Gefriermittelstrom 7a läuft Gefahr, in verschiedenen Innenbereichen des Kessels 3 unterschiedlich wirksam zu sein, so daß am Ende Partikel 9b vorliegen, die nicht gleichmäßig gefroren sind und Partikelteile unterschiedliche Härten aufweisen. Es kann sogar vorkommen, daß sich das Gefriermittel 7 nach dem Versprühen in einem bestimmten Bereich des Kessels konzentriert. Die Folge hiervon kann sein, daß das Gefriermittel 7 manchmal den Kessel durch den Auslaß 6 unzulänglich verdampft verläßt, was wiederum bedeutet, daß u.U. die Bedinungen innerhalb des Kessels 3 nur mit Schwierigkeiten im Zustand der kalten Gasphase gehalten werden können.
  • Bei der zweiten konventionellen Vorrichtung bildet das Gefriergas 7a eine einheitliche nach unten gerichtete Gasströmung im gesamten Querschnittsbereich des Kessels 3. Das führt zwar zu einer gleichmäßigen Verteilung gefrorener Partikel über den Querschnittsbereich des Kessels, es kann jedoch trotzdem geschehen, daß die gefrorenen Partikel den konischen Kesselboden 3a durch Brückenbildung verschließen, was dazu führt, daß ein gleichmäßiger Austrag von gefrorenen Partikeln aus dem Kessel durch den Auslaß 6 zumindest erschwert sein kann. Um zu verhindern, daß gefrorene Partikel 9 im konischen Teil des Kessels zurückbehalten werden, müssen besondere Mittel eingesetzt werden, die die gefrorenen Partikel zwangsweise zum Austritt aus dem Kessel veranlassen. Dem dienen beispielsweise auf den Kessel 3 aufgebrachte Vibrationskräfte, was aber wieder dazu führt, daß das System einen größeren Platzbedarf hat und vielteilig und kompliziert wird.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Unter einem Gesichtspunkt wird mit der vorliegenden Erfindung eine Vorrichtung zum Erzeugen gefrorener Partikel vorgeschlagen, mit der gefrorene Partikel gleichmäßiger Härte erzielt werden können.
  • Unter einem weiteren Gesichtspunkt wird mit der vorliegenden Erfindung eine Vorrichtung für die Erzeugung gefrorener Partikel vorgeschlagen, die die Erzeugung der gefrorenen Partikel effizient ermöglicht, ohne daß versprühtes Gefriermittel beim Verlassen des Kessels durch einen Auslaß für gefrorene Partikel verdampft.
  • Unter einem weiteren Gesichtspunkt liegt gemäß der Erfindung eine Vorrichtung zum Erzeugen gefrorener Partikel vor, die in der Lage ist, in ihr erzeugte gefrorene Partikel gleichmäßig und ruckfrei aus dem Kessel austreten zu lassen und bei der verhindert ist, daß ein Auslaß für die gefrorenen Partikel verstopft wird und gefrorene Partikel, statt aus dem Kessel auszutreten, im Kessel zurückbleiben.
  • Schließlich liegt unter einem Gesichtspunkt der Erfindung eine Vorrichtung vor, mit der gefrorene Partikel erzeugt werden können und die in der Lage ist, den Temperaturaustausch zwischen Gefriermittel und zu gefrierenden Partikeln auf einem relativ langen Weg stattfinden zu lassen, ohne daß eine entsprechende Vergrößerung des Kessels, in dem der Temperaturaustausch erfolgt, notwendig wäre, was also bedeutet, daß die Effizienz des Temperaturaustausches zwischen Gefriermittel und zu gefrierenden Partikeln sehr hoch ist und die Betriebskosten gesenkt werden können.
  • Eine Vorrichtung mit diesen Kriterien zur Erzeugung gefrorener Partikel weist folgende Bestandteile auf:
  • einen luftdichten Kessel mit adiabatischem Innendruck und mit einem Auslaß für gefrorene Partikel am unteren Kesselende, der nicht nur Auslaß für gefrorene Partikel, sondern auch Gasauslaß ist;
  • einen Materialzerstäuber, mit dem zu gefrierendes Material im Kessel nach unten gesprüht wird;
  • eine Mehrzahl von Gefriermittelzerstäubern, die gleichmäßig voneinander beabstandet um einen kreisringförmigen Bereich herum angeordnet sind, wobei der kreisringförmige Bereich den Sprühbereich des Gefrierproduktzerstäubers im oberen Kesselinnenbereich umgibt und wobei die Gefriermittelzerstäuber Gefriermittel im wesentlichen tangential an den Sprühbereich des Kühlproduktzerstäubers einsprühen derart, daß alle Gefriermittelzerstäuber in oder entgegen dem Uhrzeigersinn gerichtet sind. Gegebenenfalls können jeweils mehrere der Gefriermittelzerstäuber zu Gruppen zusammengefaßt in mehreren Quer- oder Radialebenen des Kessels angeordnet sein.
  • Demzufolge wird das Gefriermittel von einer Mehrzahl von Stellen aus in gleicher tangentialer Richtung in den vorgenannten Ringraum, der den Sprühbereich der Gefrierproduktzerstäubungseinrichtung umgibt, eingesprüht. Dadurch wird das Gefriermittel vollständig verdampft, nachdem es eingesprüht worden ist und es wird im Kessel die Bedingung einer kalten Gasphase erhalten, aber auch eine Gasströmung in der Form einer Wirbelsenke entlang der Kesselinnenwand ausgebildet, die auf den Gefrierpartikelauslaß gerichtet ist.
  • Wird zu gefrierendes Material, also Gefrierprodukt in der vorbeschriebenen Weise in den Kessel eingesprüht, so erfolgt ein Temperaturaustausch zwischen Gefrierprodukt und Gefriermittel in Gasform, der gefrorene Partikel entstehen läßt. Das Einsprühen von Gefriermittel von verschiedenen Stellen aus aber unter nahezu gleichen und gleichbleibenden Bedingungen, bewirkt die Bildung gefrorener Partikel von ausgezeichneter Qualität, die alle die gleiche Härte, entstanden während des Gefrierens, haben.
  • Die gefrorenen Partikel, wie sie durch Temperaturaustausch mit dem Gefriermittel erhalten werden, werden in dem vorgenannten Gasstrom verwirbelt und zum Auslaß für die gefrorenen Partikel befördert. Das führt dazu, daß auch bei einem kegelförmig nach unten und zum Auslaß hin sich verjüngenden unteren Kesselende die gefrorenen Partikel durch den Auslaß gleichmäßig ausgetragen werden, ohne daß im kegelförmigen Teil Brücken gebildet werden, die Ursache dafür sein könnten, daß gefrorene Partikel im Kessel zurückbleiben. Durch die Führung des Gasstromes an der inneren Kesselwand entlang in der Form einer Wirbelsenke wird zudem nachhaltig verhindert, daß gefrorene Partikel an der inneren Kesselwand anbacken.
  • Darüber hinaus führt die Wirbelsenkenform der Gefriergasströmung bei der Erfindung abweichend von bekannten Vorrichtungen mit einem geradewegs nach unten gerichteten Gefriergasstrom zu einem relativ langen Strömungsweg mit Kontakt zwischen Gefriergas und zu gefrierendem Material also Gefrierprodukt und die thermische Effizienz ist nachhaltig verbessert, was zu einer Verringerung der Betriebskosten führt.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles, insbesondere unter Bezugnahme auf die zugehörige Zeichnung beschrieben; in der Zeichnung zeigen in schematischer Darstellung:
  • Fig. 1 als Vertikalschnitt eine Vorrichtung für die Herstellung gefrorener Partikel gemäß der vorliegenden Erfindung,
  • Fig. 2 einen Querschnitt der Vorrichtung gemäß der Linie A-A in Figur 1,
  • Fig. 3 als Vertikalschnitt die wesentlichen Teile einer anderen Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung,
  • Fig. 4 als Vertikalschnitt eine erste Ausführungsform einer Vorrichtung gemäß dem Stand der Technik und
  • Fig. 5 als Vertikalschnitt eine zweite Ausführungsform einer Vorrichtung gemäß dem Stand der Technik.
  • Beschreibung einer Vorrichtung gemäß der Erfindung in einer bevorzugten Ausführungsform
  • Gemäß Fig. 1,2 weist eine Vorrichtung für die Herstellung gefrorener Partikel 1 eine Mehrzahl von Zerstäubern 4 für ein Gefriermittel auf sowie einen Zerstäuber 5 für zu gefrierendes Material. Sowohl die Gefriermittelzerstäuber 4 als auch die Gefrierproduktzerstäuber 5 ragen in einen luftdichten adiabatischen Kessel 3 (Kessel mit adiabatischem Innendruck) hinein. Die Gefriermittelzerstäuber 4 dienen dem Zerstäuben bzw. Versprühen eines Gefriermittels 7, wie flüssigen Stickstoff, während der Gefrierproduktzerstäuber 5 dem Zerstäuben bzw. Versprühen eines Materials 9 dient, das in gefrorenen Zustand versetzt werden soll und sich aus dem Anwendungsfall bestimmt.
  • Der Kessel 3 hat einen kreisförmigen Querschnitt, bildet im oberen Teil einen Zylinder und im unteren Teil einen nach unten sich verjüngenden konischen Kesselabschnitt 3a, dessen Querschnitte ebenfalls kreisförmig sind. Der konische Kesselabschnitt 3a mündet in einen Auslaß 6 für gefrorene Partikel, der jedoch auch als Gasauslaß dient. Im übrigen kann der Kessel jede zweckentsprechende Ausbildung und Bauweise haben, seine Abmessungen bestimmen sich nach dem Durdhmesser der gefrorenen Partikel, die erzeugt werden sollen, und nach der Gesamtmenge des zu verarbeitenden Materials. Bei der vorliegenden Vorrichtung ist vorzugsweise ein Durchmesser der gefrorenen Partikel von etwa 100 um angenommen, was eine Höhe des Kessels von 550 mm und einen Innendurchmesser von 300 mm zweckmäßig macht. Der Auslaß 6 für die gefrorenen Partikel ist mit einem Durchmesser von etwa 10 mm unterstellt, was zu einem Innendruck im Kessel 3 führt, der im Zeitpunkt der Erzeugung gefrorener Partikel auf etwa 0,2 kg/cm²G ansteigt.
  • Die Gefriermittelzerstäuber sind im oberen Bereich des Kessels 3 so angeordnet, daß ihre Auslaßdüsen im wesentlichen entlang dem Umfang der Innenseite der Wand des Kessels 3 gerichtet sind, um Kühlmittel 7 in den Kessel einzusprühen. Für die vorliegende Ausführungsform sind vier Gefriermittelzerstäuber 4 in einer Quer- oder Radialebene des Kessels 3 vorgesehen und in einem Umfangsabstand von jeweils 90º entlang der Innenseite des oberen Teils des Kessels 3 angeordnet. Wenn auch im Ausführungsbeispiel vier Gefriermittelzerstäuber 4 in einer Radialebene vorgesehen sind, sollten in entsprechender Weise in einer Radialebene wenigstens zwei Gefriermittelzerstäuberdüsen vorgesehen sein. Desweiteren sind zwar im Ausführungsbeispiel die Gefriermittelzerstäuber 4 in einer gemeinsamen Radialebene vorgesehen, die Gefriermittelzerstäuberdüsen 4 können jedoch auch zu Gruppen zusammengefaßt in zwei oder mehreren Radialebenen angeordnet sein, wie es in Fig. 3 gezeigt ist.
  • Der Einbauwinkel von jeder der Gefriermittelsprühvorrichtungen 4 sollte unter Berücksichtigung des Sprühkegelwinkels für das Gefriermittel 7 so gewählt sein, daß weder Gefriermittel 7 noch kaltes Gas direkt den Gefrierproduktzerstäuber 5 treffen. Erfolgt ein direkter Kontakt zwischen Gefriermittel 7 oder altem Gas und Gefrierproduktzerstäuber 5, so kann es geschehen, daß das Material des Zerstäubers 5 selbst gefriert, oder es kann sich ein Ring aus gefrorenem Material um den Zerstäuberauslaß herum oder es können sich Eisklumpen im Zerstäuberauslaß bilden und den Auslaß verstopfen oder dieser kann sonst unbenutzbar werden, so daß kein Gefrierprodukt mehr austreten kann oder austretende Produktpartikel 9a werden beispielsweise nach oben geblasen und fallen als überdimensionierte Gefrierpartikel nach unten und verstopfen den Auslaß 6.
  • Der Sprühdruck des Gefriermittels 7 an jedem Gefriermittelzerstäuber wird abbhängig vom Innendruck im Kessel 3 bestimmt; im vorliegenden Fall ist er beispielsweise für 1.0 bis 1.5 kg/cm ²G bestimmt.
  • Das Gefriermittel 7 tritt aus jedem Gefriermittelzerstäuber 4 in der Richtung des Umfanges des Kessels aus, wird nach dem Verlassen der jeweiligen Sprühvorrichtung verdampft und bewirkt im Kessel 3 den Zustand einer kalten Gasphase, während das dampfförmige Gefriermittel an der Innenseite der Kesselwand einen Wirbel bzw. eine Wirbelsenke bildend nach unten wandert, um schließlich den Kessel 3 durch den Auslaß 6 zu verlassen.
  • Die Menge des von jedem Gefriermittelzerstäuber 4 in den Kessel eingebrachten Gefriermittels wird von einem Temperaturfühler (nicht dargestellt) gesteuert, um die Temperatur im Kessel 3 auf etwa -110ºC oder darunter zu halten.
  • Der Gefrierproduktzerstäuber 5 ist in der Mitte der Oberseite bzw. des Deckels des Kessels 3 so angeordnet, daß das zu gefrierende Material 9 in einer nach unten weisenden Richtung in den Kessel 3 eingebracht wird. Der Auslaßdruck des Gefrierproduktes 9 wird so bestimmt, daß er unbeeinflußt ist vom im Kessel 3 herrschenden Druck; bei der vorliegenden Vorrichtung ist der Druck für die Einbringung des Gefrierproduktes auf beispielsweise 8 kg/cm²G festgelegt.
  • Die Partikel 9a des zu gefrierenden Materials bzw. Gefrierproduktes 9 werden mittels des Gefrierproduktzerstäubers 5 eingesprüht und durch thermischen Austausch zwischen Partikeln 9a und Gefriergas 7a zum Gefrieren gebracht, wo Partikel 9a und Gefriergas 7a miteinander in Kontakt kommen. Durch die Wirbelbewegung des Gefriergases kommen Partikel 9a und Gefriergas 7a auf einem langen Weg bzw. für lange Zeit in Kontakt miteinander. Hierdurch werden die eingesprühten Partikel 9a sehr effizient gefroren und die erhaltenen gefrorenen Partikel 9b haben ausgezeichnete Qualität.
  • Die erzeugten gefrorenen Partikel 9b werden mit dem Gasstrom aus Gefriergas 7a auf der Wirbelbahn entlang der zylindrischen Innenwand des Kessels 3 nach unten und hin zum Auslaß 6 bewegt. Durch diese Partikelbewegung ist es nahezu ausgeschlossen, daß gefrorene Partikel 9b im konischen Teil 3a des Kessels 3 zurückbleiben, denn sie werden zum Auslaß 6 hin als Teil einer wirkungsvollen und stabilen Gasströmung mitgenommen.
  • In der vorbeschriebenen Vorrichtung werden die gefrorenen Partikel 9b also zum Auslaß 6 transportiert und dann aus dem Kessel 3 mittels einer Auslaßeinheit 2 für gefrorene Partikel herausgebracht.
  • Wie aus Fig. 1 zu ersehen, weist die Auslaßeinheit 2 für gefrorene Partikel einen mit dem Auslaß 6 verbundenen Sprühkopf 10 sowie ein Zuführungsmittel für ein Treibgas 11 auf, als das gasförmiger Stickstoff dienen kann. Die Einheit 2 arbeitet derart, daß im Sprühkopf 10 mittels des Treibgases 11 ein Ejektoreffekt erzielt wird, mit dem die gefrorenen Partikel 9b und das Gefriergas 7a durch den Auslaß 6 aus dem Kessel 3 durch den Sprühkopf 10 abgesaugt werden.

Claims (3)

1. Vorrichtung für die Herstellung gefrorener Partikel mit:
einem luftdicht geschlossenen, unter adiabatischem Druck stehenden Kessel, der in seinem unteren Bereich einen Auslaß für gefrorene Partikel aufweist, der auch als Gasauslaß verwendbar ist;
einem Materialzerstäuber, um zu gefrierendes Material im Kessel nach unten zu sprühen und
einer Mehrzahl von Gefriermittelzerstäubern, die in regelmäßigen Abständen in einem Ringbereich angeordnet sind und den Sprühbereich des Materialzerstäubers in dessen oberem Bereich innerhalb des Kessels umgeben, wobei jeder Gefriermittelzerstäuber so angeordnet ist, daß er Gefriermittel im Wesentlichen in Umfangsrichtung an der Innenseite der Kesselwand entlang sprüht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Gefriermittel flüssiger Stickstoff ist.
3. Vorrichtung wie in Anspruch 1 oder Anspruch 2 beansprucht, wobei die Mehrzahl der Gefriermittelzerstäuber in einer Mehrzahl von Umfangs- oder Radial-Ebenen des Kessels angeordnet sind.
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