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DE69031283T2 - Kalibrierungseinrichtung eines Drehgeschwindigkeitgebers in einem Koppelnavigationssystem - Google Patents

Kalibrierungseinrichtung eines Drehgeschwindigkeitgebers in einem Koppelnavigationssystem

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Publication number
DE69031283T2
DE69031283T2 DE69031283T DE69031283T DE69031283T2 DE 69031283 T2 DE69031283 T2 DE 69031283T2 DE 69031283 T DE69031283 T DE 69031283T DE 69031283 T DE69031283 T DE 69031283T DE 69031283 T2 DE69031283 T2 DE 69031283T2
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DE
Germany
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heading
vehicle
sensor
rotation speed
road
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DE69031283T
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DE69031283D1 (de
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Yoichi Doi
Kunihiko Mito
Osamu Shimizu
Kenji Tenmoku
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Sumitomo Electric Industries Ltd
Original Assignee
Sumitomo Electric Industries Ltd
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Publication date
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Publication of DE69031283D1 publication Critical patent/DE69031283D1/de
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C17/00Compasses; Devices for ascertaining true or magnetic north for navigation or surveying purposes
    • G01C17/38Testing, calibrating, or compensating of compasses
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C21/00Navigation; Navigational instruments not provided for in groups G01C1/00 - G01C19/00
    • G01C21/26Navigation; Navigational instruments not provided for in groups G01C1/00 - G01C19/00 specially adapted for navigation in a road network
    • G01C21/28Navigation; Navigational instruments not provided for in groups G01C1/00 - G01C19/00 specially adapted for navigation in a road network with correlation of data from several navigational instruments
    • G01C21/30Map- or contour-matching

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
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  • Gyroscopes (AREA)

Description

    GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kalibrierungseinrichtung eines Drehgeschwindigkeitsgebers (Kreiselgeschwindigkeit), die in einem Koppelnavigationssystem als einer der Steuerkursmeßwertgeber verwendet wird.
  • BESCHREIBUNG DES BISHERIGEN STANDS DER TECHNIK
  • Eine Vielfalt an automatischen Fahrzeugnavigationssystemen wurde entwickelt und eingesetzt, um Informationen über die tatsächliche Position eines die Straßen entlangfahrenden Fahrzeugs zu liefern. Zum Beispiel ist ein genereller Ansatz zu solchen Navigationssystemen als "Koppelnavigation" bekannt, wobei das Fahrzeug durch das Annähern an eine "gekoppelte Position" von den gemessenen Entfernungen und Richtungen oder Steuerkursen aufgefunden wird. Ein auf Koppelprinzipien basierendes System kann zum Beispiel die zurückgelegte Entfernung und den Steuerkurs des Fahrzeugs anhand der Entfernungs- und Steuerkursmeßwertgeber an dem Fahrzeug bestimmen.
  • Der bei der Koppelnavigation verwendete Steuerkursmeßwertgeber kann einen magnetischen Meßwertgeber und einen Drehwinkelmeßwertgeber umfassen. Bei einem magnetischen Meßwertgeber kommt es aufgrund der Verschiebung des Erdmagnetismus und des Einflusses von externen Magnetfeldern gerne zu einem Lesefehler von mehr als 10º und unerwünschte Magnetfelder, die mit dem Fahrzeug verbunden sind, müssen auch kompensiert werden. In dem Drehwinkelmeßwertgeber wird ein Differentialödometer verwendet, um einen Unterschied zwischen der Drehung der linken und rechten Reifen festzustellen. Da der Drehwinkelmeßwertgeber die Drehung der Reifen feststellt, besteht sein Nachteil darin, daß Fehler auftreten, die durch eine Veränderung oder ein Verschieben des Reifenradiuses, Schleudern und ähnliches entstehen.
  • Ein Sichtanzeigegerät für ein im Betrieb befindliches Fahrzeug wird in Patent Abstracts of Japan, Band 10, Nummer 247 (P-490) (2303) offenbart und zeigt ein Gerät zur Anzeige einer Fahrzeugsposition, wobei im voraus Richtungsdaten durch das Bereitstellen einer Vielzahl von spezifizierten Punkten auf einer Straßenkarte und das Differenzieren des Fahrzeugmagnetismus von einem Richtungsunterschied zwischen den gemessenen Richtungsdaten und den spezifizierten Punkten, wenn das Fahrzeug an einem dieser spezifizierten Punkte vorbeigefahren ist, gespeichert werden.
  • Um die Nachteile zu verbessern, wurde vorgeschlagen, die oben beschriebenen Meßwertgeräte durch Drehgeschwindigkeitsgeber wie Lichtleitfaserkreisel, Schwingungskreisel und koma-artige Kreisel, die direkt die Drehgeschwindigkeiten bestimmen, zu ersetzen. Zum Beispiel wird in dem Lichtleitfaserkreisel Laserlicht im Uhrzeigersinn und gegen den Uhrzeigersinn durch einen Lichtleitfaserring geschickt. Wenn der Lichtleitfaserring gedreht wird, verändert sich das Licht in beide Richtungen bezüglich der Durchtrittszeit durch die optische Weglänge. Dieser Zeitunterschied wird als ein Phasenunterschied erfaßt.
  • Bei dem Schwingungskreisel wird die Drehgeschwindigkeit erfaßt, indem eine Veränderung der Schwingungsverteilung eines in einem Behälter schwingenden Teilchens bestimmt wird, da das in Drehkoordinaten angebrachte Teilchen der Coriolis-Kraft ausgesetzt ist.
  • Die Europäische Patentanmeldung EP-A-0302736 offenbart eine Vorrichtung zur Anzeige einer Fahrstrecke, bei der die derzeitige Position eines sich bewegenden Körpers, wie z.B. ein Fahrzeug, auf einer auf einem Bildschirm erscheinenden Straßenkarte gezeigt wird. Diese Art Koppelnavigationssystem basiert auf einem Drehgeschwindigkeitsgeber. Wenn die Integration der Winkelveränderungen sich in diesem System entsprechend einer vorgegebenen Menge erhöht, wird angenommen, daß die Fahrspur ihre Form verändert und ein Mustervergleich wird durchgeführt. Dieses System basiert auf der Notwendigkeit, die zum Mustervergleich benötigte Zeit zu verringern, und das wird durch das Verringern der Zahl der dem Mustervergleich zu unterziehenden Straßen erreicht. Das System hat den Nachteil, daß es über keine Vorrichtung zur Korrektur des Steuerkurses verfügt.
  • Die bei der Drehgeschwindigkeit vorkommenden und durch den Drehgeschwindigkeitsgeber erfaßten Fehler sind relativ gering. Wenn jedoch ein Fehler bei einem Ausgangssteuerkurs vorkommt, der verwendet wird, um die Drehgeschwindigkeit durch Integration der Meßwertgeberausgangsdaten zu erhalten, wird dieser Fehler anschließend behoben. Das heißt, daß sogar wenn die erfaßte Drehgeschwindigkeit stimmt, die charakteristischen Eigenschaften des Drehgeschwindigkeitsgebersnicht verwendet werden können, wenn der Ausgangssteuerkurs nicht stimmt. Auf der anderen Seite wird der Fahrzeugsteuerkurs, wenn er korrigiert wird, um mit dem von dem magnetischen Meßwertgeber erhaltenen Steuerkurs übereinzustimmen, an dieser Stelle einer Verzerrung des Magnetfelds der Erde ausgesetzt sein. Abgesehen davon ist bei einem Verfahren, wobei ein Fahrzeug auf der Straße aufgehalten wird, um mit dem Straßensteuerkurs auf einer Karte übereinzustimmen, das Anhalten des Fahrzeugs lästig, und es kann keine genaue Kalibrierung durchgeführt werden, da das Verfahren von der Position des auf der Straße angehaltenen Fahrzeugs abhängt.
  • Weiterhin gibt es einige Fälle, wo ein Fehler in dem Absolutwert einer erfaßten Drehgeschwindigkeit aufgrund einer unzureichenden Einstellung und Verschlechterung der Signalverarbeitungssysteme des Drehgeschwindigkeitsgebers auftritt. Das heißt, die Skalenkonstante des Drehgeschwindigkeitsgebers fluktuiert.
  • Der durch diese Fluktuation in der Skalenkonstante verursachte Fehler taucht nicht auf, wenn das Fahrzeug geradeaus fährt, taucht aber jedes Mal auf, wenn das Fahrzeug eine Kurve macht. Wenn deshalb das Fahrzeug entlang einer sehr kurvigen Straße fährt, akkumulieren sich die Fehler und stören das Koppeln.
  • Dementsprechend ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Kalibrierungseinrichtung bereitzustellen, die automatisch die Ausgangsdaten eines in einem Koppelnavigationssystem mittels Kartenvergleich verwendeten Drehgeschwindigkeitsgebers kalibriert.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Entsprechend der vorliegenden Erfindung wird eine Kalibrierungseinrichtung eines Drehgeschwindigkeitsgebers in einem Koppelnavigationssystem zur Bestimmung eines Steuerkurses eines Fahrzeugs bereitgestellt, bestehend aus:
  • Drehgeschwindigkeitsbestimmungsvorrichtung zum Berechnen einer Drehgeschwindigkeit anhand eines Ausgangs signals des Drehgeschwindigkeitsgebers;
  • Integrationsvorrichtung zur Berechnung eines derzeitigen Steuerkurses des Fahrzeugs durch die Integration der Drehgeschwindigkeit und das Addieren der integrierten Drehgeschwindigkeit zu dem vorherigen Steuerkurs des Fahrzeugs;
  • Positions- und Steuerkursbestimmungsvorrichtung, die anhand des derzeitigen Steuerkurses, der von der Integrationsvorrichtung durch einen magnetischen Meßwertgeber aus einem Steuerkurs erhalten wird, und einer von einem Enfernungsmeßwertgeber angezeigten Entfernung eine Position des Fahrzeugs schätzt, und die die geschätzte Position mit den von einem Straßenkartenspeicher erhaltenen Straßennetzdaten vergleicht, um einen geschätzten Steuerkurs des Fahrzeugs zu erhalten; dadurch gekennzeichnet, daß sie weiterhin besteht aus
  • einer Steuerkurskorrekturvorrichtung, die eine erste Veränderung der von der Integrationsvorrichtung vor und nach einer Drehung des Fahrzeugs erhaltenen Steuerkursausgangsdaten und eine zweite Veränderung der von der Positions- und Steuerkursbestimmungsvorrichtung vor und nach dem Drehen des Fahrzeugs erhaltenen Steuerkursausgangsdaten errechnet und die einen Korrekturwert zur Korrektur der Drehgeschwindigkeit der Drehgeschwindigkeitsbestimmungsvorrichtung errechnet, indem sie einen Unterschied zwischen der ersten und der zweiten Veränderung errechnet und den Korrekturwert zurück an den Drehgeschwindigkeitsgeber sendet, in dem die Drehgeschwindigkeit mit dem Korrekturwert korrigiert wird.
  • Vorzugsweise, umfaßt die Kalibrierungseinrichtung weiterhin eine Vorrichtung 25 zur Einstellung des Ausgangssteuerkurses, um, wenn das Fahrzeug auf einer Straße zu fahren beginnt, einen Ausgangswert des magnetischen Meßwertgebers oder einen Steuerkurs der Straße als einen Ausgangssteuerkurs des Fahrzeugs einzustellen.
  • Entsprechend der Kalibrierungseinrichtung des Drehgeschwindigkeitsgebers werden die Ausgangsdaten der Drehgeschwindigkeitsbestimmungsvorrichtung 15 stets erfaßt, und die Drehgeschwindigkeit dθr/dt wird durch die Drehgeschwindigkeitsbestimmungsvorrichtung 1 errechnet. Die Drehgeschwindigkeit dθ/dt wird dann integriert, und die integrierte Drehgeschwindigkeit wird durch die Integrationsvorrichtung 2 zum vorherigen Steuerkurs des Fahrzeugs addiert, um einen derzeitigen Steuerkurs θr des Fahrzeugs zu errechnen.
  • Der derzeitige Steuerkurs θr des Fahrzeugs wird als Ausgangswert für den Kartenvergleich an die Positions- und Steuerkursbestimmungsvorrichtung 3 geliefert. Der Steuerkursausgangswert θe, der von der Positions- und Steuerkursbestimmungsvorrichtung 3 mittels des Kartenvergleichs erhalten wurde, wird zusammen mit dem derzeitigen von der Integrationsvorrichtung 2 erhaltenen Steuerkurs θr in die Steuerkurskorrekturvorrichtung 4 eingegeben.
  • Wenn die Steuerkurskorrekturvorrichtung 7 eine Drehung des Fahrzeugs erfaßt hat, errechnet sie die erste Veränderung δθr (Drehmenge) des Steuerkursausgangswerts er und die zweite Veränderung δθe des Steuerkursausgangswerts θe vor und nach der Drehung. Wenn nötig wird diese erste und zweite Veränderung mit den von dem Fahrzeug zurückgelegten Entfernungen akkumuliert. Der Grund dafür, daß die Veränderungen akkumuliert werden, liegt darin, daß die Genauigkeit der Daten verbessert wird, da aus verschiedenen Faktoren entstehende Fehler in der nicht akkumulierten Veränderung vorkommen.
  • Der Korrekturwert δθ zur Korrektur der Drehgeschwindigkeit der Drehgeschwindigkeitbestimmungvorrichtung 1 wird dann mit Hilfe der ersten und zweiten Veränderung δθr und δθe oder der akkumulierten Werte der Veränderungen errechnet und an die Drehgeschwindigkeitsbestimmungsvorrichtung 1 zurückgesendet.
  • Die Drehgeschwindigkeitbestimmungsvorrichtung 1 korrigiert die Skalenkonstante der Drehgeschwindigkeit mit dem Korrekturwert δθ und die korrigierte Drehgeschwindigkeit wird an die Integrationsvorrichtung 2 geliefert. Da der Ausgangswert der Integrationsvorrichtung 2 als Ausgangswert für den Kartenvergleich an die Positions- und Steuerkursbestimmungsvorrichtung 3 geliefert wird, kann die Genauigkeit des Kartenvergleichs verbessert werden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die oben genannten und weitere Ziele und Vorteile werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung klar hervorgehen, wenn diese gemeinsam mit den beiliegenden Zeichnungen gelesen wird, wobei:
  • Figuren 1 und 2 Blockdiagramme sind, die die Prinzipien der vorliegenden Erfindung aufzeigen;
  • Figur 3 ein Blockdiagramm ist, das ein Koppelnavigationssystem zeigt, in welches eine Kalibrierungseinrichtung eines Drehgeschwindigkeitsgebers entsprechend der vorliegenden Erfindung eingebaut werden kann;
  • Figur 4 ein Blockdiagramm ist, das die Struktur einer ersten Ausführungsform der Kalibrierungseinrichtung zeigt;
  • Figur 5 ein Flußdiagramm ist, das Kalibrierungsverfahren aufzeigt, die von der ersten Ausführungsform in Figur 4 ausgeführt werden;
  • Figur 6 schematisch den Abstand der von dem Fahrzeug zurückgelegten Entfernungen darstellt;
  • Figur 7 ein Blockdiagramm ist, das die Struktur einer zweiten Ausführungsform der Kalibrierungseinrichtung zeigt; und
  • Figur 8 ein Flußdiagramm ist, das die von der zweiten Ausführungsform in Figur 7 ausgeführten Kalibrierungsverfahren aufzeigt.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • In bezug auf Fig. 3 wird ein Koppelnavigationssystem gezeigt, in welches eine Kalibrierungseinrichtung eines Drehgeschwindigkeitsgebers entsprechend der vorliegenden Erfindung eingebaut werden kann. Das Koppelnavigationssystem umfaßt ein Steuerpult 11, eine Anzeige 12, einen magnetischen Meßwertgeber 13, einen Entfernungsmeßwertgeber 14, einen Drehgeschwindigkeitsgeber 15, einen Straßenkartenspeicher 10 zum Speichern der Kartendaten und ähnlichem und einem Speicherlaufwerk 16 zum Ablesen der Daten von dem Straßenkartenspeicher 10. Das Koppelnavigationssystem besteht außerdem aus einer Positions- und Steuerkursbestimmungsvorrichtung 17, welche die Wahrscheinlichkeit einschätzt, mit der ein Fahrzeug sich auf einer Straße befindet und die Position und den Steuerkurs des Fahrzeuges von der Einschätzung berechnet. Weiterhin besteht das Koppelnavigationssystem aus einer Navigationskontrollvorrichtung 18, welche einen vorgegebenen Bereich einer Straßenkarte auffindet und abliest, die Anzeige 18 betreibt und verschiedene arithmetische Kontrolloperationen wie die Kontrolle der Positions- und Steuerkursbestimmungsvorrichtung 17 durchführt.
  • Das oben beschriebene Steuerpult 11 weist eine Eingabetastatur auf (nicht abgebildet), die es dem Fahrzeugbetreiber ermöglicht, dieses Koppelnavigationssystem ein- und auszuschalten und einen Cursor auf dem Bildschirm der Anzeige 1 zu bewegen und in der auf dem Bildschirm abgebildeten Straßenkarte zu blättern.
  • Der Straßenkartenspeicher 10 umfaßt einen Massenspeicher mittlerer Speicherkapazität wie ein CD- ROM, Magnetband und ähnliches. In dem Straßenkartenspeicher 10 wird die Straßenkarte in Gitterabschnitte unterteilt und Daten (Kartendaten) von Straßenkreuzungen (Knoten), um eine Fahrzeugsposition auf der Einheit jedes Gitterabschnitts zu erfassen, werden gespeichert. Diese Straßenkartendaten werden für graphische Anzeige und Streckenberechnung verwendet.
  • Die Anzeige 12 umfaßt eine CRT (Kathodenstrahlröhre) und eine Kristallplatte und zeigt Text- und Koordinatengraphikinformationen wie Straßenkarten, Fahrzeugposition, empfohlene Strecken, Fahrzeugsteuerkurs und Entfernung zum Bestimmungsort an.
  • Der magnetische Meßwertgeber 13 erfaßt den absoluten Winkel des Steuerkurses des Fahrzeugs, wenn es die Straßen entlangfährt.
  • Der Drehgeschwindigkeitsgeber 15 umfaßt einen Lichtleitfaserkreisel, kann aber auch einen Schwingungskreisel oder einen mechanischen Kreisel umfassen.
  • Der Entfernungsmeßwertgeber 14 wird verwendet, um die von dem Fahrzeug zurückgelegten Entfernungen zu erfassen. Zum Beispiel kann der Entfernungsmeßwertgeber 14 einen Fahrzeugsgeschwindigkeitsmeßwertgeber umfassen, der die Geschwindigkeit des Fahrzeugs abfühlt oder einen oder mehrere Reifenmeßwertgeber, die die Drehung der Fahrzeugreifen abfühlen.
  • Die Navigationskontrollvorrichtung 18 empfängt die Information über die Fahrzeugpositionen von der Positions- und Steuerkursbestimmungsvorrichtung 17 und zeigt die derzeitige Position und den derzeitigen Bestimmungsort des Fahrzeugs an. Genauer gesagt wird die Navigationskontrollvorrichtung 18 von einem Mikrocomputer (nicht abgebildet), einem Graphikprozessor (nicht abgebildet) und einem Bildverarbeitungsspeicher (nicht abgebildet) ausgemacht und führt die Anzeige der Menüs, das Abrufen von Karten, das Schalten des Kontraktionsumfangs, das Einund Auszoomen, die Anzeige der derzeitigen Position und des derzeitigen Steuerkurses eines Fahrzeugs, die Anzeige des Bestimmungsorts oder der Richtpunkte und die Anzeige des Steuerkurses und der Entfernung zu einem Bestimmungsort durch.
  • Die Positions- und Steuerkursbestimmungsvorrichtung 17 integriert die von dem Entfernungsmeßwertgeber 14 erfaßten Entfernungen und die von dem magnetischen Meßwertgeber 13 und dem Drehgeschwindigkeitsgeber 15 erfaßten Steuerkurse und errechnet die Position des Fahrzeugs, indem sie die integrierten Daten mit den von dem Speicherlaufwerk 16 abgelesenen Kartendaten vergleicht und sendet die Position und den Steuerkurs des Fahrzeugs weiter.
  • Fig.4 zeigt die Struktur der Kalibrierungseinrichtung des Drehgeschwindigkeitsgebers 15.
  • Die Kalibrierungseinrichtung umfaßt eine Drehgeschwindigkeitsbestimmungsvorrichtung 21 zum Erfassen der Drehgeschwindigkeit von dem Drehgeschwindigkeitsgeber 15 und eine Integrationsvorrichtung 22 zur Integration der einzelnen Probedrehgeschwindigkeitszeiten, um einen Steuerkurswinkel zu errechnen und den Steuerkurswinkel zu dem von der vorherigen Probezeit erhaltenen Steuerkurs zu addieren, um den derzeitigen Steuerkurs θr zu errechnen.
  • 25 Die Kalibrierungseinrichtung umfaßt weiterhin eine Positions- und Steuerkursbestimmungsvorrichtung 23, eine Vorrichtung zum Zählen der Steuerkursfehlermenge 24, Vorrichtung zur Einstellung des Ausgangssteuerkurses 25 und eine Driftkalibrierungseinrichtung 26.
  • Die Positions- und Steuerkursbestimmungsvorrichtung 23 berechnet wiederholt die Ähnlichkeit zwischen den Kartendaten und der geschätzten Position, die von dem Steuerkursausgangswert des magnetischen Meßwertgebers 13 und dem Entfernungsausgangswert des Entfernungsmeßwertgebers 14 erhalten wurde, und bestimmt mittels Kartenvergleichs die wahrscheinlichste Fahrzeugposition und den wahrscheinlichsten Steuerkurs auf der Straße.
  • Die Vorrichtung zum Zählen der Steuerkursfehlermenge 24 vergleicht den Steuerkursausgangswert θr von der Integrationsvorrichtung 22 mit dem geschätzten Steuerkursausgangswert θe (oder Steuerkurs der geschätzten Straße) von der Positions- und Steuerkursbestimmungsvorrichtung 23 der in Fig. 6 gezeigten zurückgelegten Einheitsstreckenentfernungen δ1. Wenn die Akkumulation der Differenz zwischen dem Steuerkursausgangswert θr und dem geschätzten Steuerkursausgangswert θe über einem vorgegebenen Wert liegt, gibt die Vorrichtung zum Zählen der Steuerkursfehlermenge 24 einen Steuerkurskorrekturausgangswert zurück an die Integrationsvorrichtung 22.
  • Die Vorrichtung zur Einstellung des Ausgangssteuerkurses 25 stellt mit Hilfe des Ausgangswerts des magnetischen Meßwertgebers oder des Steuerkurses der Straße einen Ausgangssteuerkurs θo eines Fahrzeugs ein, wenn das Fahrzeug zu fahren beginnt.
  • Die Driftkalibrierungseinrichtung 26 kalibriert einen Drehgeschwindigkeitsdriftfehler des Drehgeschwindigkeitsgebers 15.
  • Der Kalibrierungsvorgang des, wie in Fig. 4 gezeigten, angeordneten Drehgeschwindigkeitsgebers 15 wird im folgenden in bezug auf Fig. 5 beschrieben.
  • Der Ausgangswert dθr/dt der Drehgeschwindigkeitsbestimmungsvorrichtung 21 wird in Schritt S1 berechnet und in Schritt 52 in vorgegebenen Zeitabständen δt integriert. Der integrierte Ausgangswert wird zu dem vorherigen Steuerkurs θr' (Ausgangssteuerkurs ist θo) addiert, um den folgenden derzeitigen Steuerkurs θr zu erhalten:
  • Anschließend wird in Schritt S3 die Differenz zwischen dem Steuerkurs θe (li), der jedes Mal wenn das Fahrzeug die Einheitsstreckenentfernung θ1 zurücklegt und an einer Streckenposition li (i = 1,2..., und n) ankommt, durch die Positions- und Steuerkursbestimmungsvorrichtung 23 erhalten wird, in Fig. 6 abgebildet, und dem Steuerkurs θr (li), der in Schritt S2 und in Schritt S4 erhalten wurde, herausgefunden, wobei die Differenz durch die folgende Gleichung akkumuliert wird:
  • Die Akkumulation (δθj(n)) wird über eine vorgegebene Entfernung durchgeführt. Vor allem die Akkumulation (δθj(n)) wird durchgeführt, bis sie einen vorgegebenen Wert beträgt. Wenn die Akkumulation (δθj(n)) über dem vorgegebenen Wert liegt, wird sie gestoppt. Das Fahrzeug legt eine bestimmte Entfernung zurück bis die Akkumulation (δθj(n)) den vorgegebenen Wert beträgt. Die bestimmte Entfernung kann als vorgegebene Entfernung angesehen werden.
  • In Schritt S5 wird festgestellt, ob δθj(n) über dem vorgegebenen Wert liegt. Wenn ja, dann wird ein Fehler pro Einheitsstreckenentfernung δ1 anhand der folgenden Gleichung errechnet:
  • δθj(n)/n
  • Der Fehler wird von dem über die Integrationsvorrichtung 22 erhaltenen Steuerkurs θr abgezogen. Dieser Steuerkurs (θr-δθj(n)/n) wird als θr an die Positions- und Steuerkursbestimmungsvorrichtung 23 geliefert, und der Kartenvergleich wird fortgesetzt. Wenn jedoch θj(n) nicht über dem vorgegebenen Wert liegt, dann kehrt der Schritt S5 zurück zu Schritt S1, und die oben beschriebene Akkumulation wird wiederholt.
  • Wenn deshalb die Akkumulation der Differenz (Fehler) zwischen dem Ausgangswert des Drehgeschwindigkeitgebers 15 und des von dem Kartenvergleich erhaltenen Steuerkurses den vorgegebenen Wert beträgt, kann durch das Subtrahieren des Fehlers von dem von der Integrationsvorrichtung 22 erhaltenen Steuerkurs der Drehgeschwindigkeitsgeber 15 kalibriert werden, so daß jederzeit ein richtiger Steuerkurs erhalten wird.
  • Fig. 7 zeigt eine zweite Ausführungsform der Kalibrierungseinrichtung des Drehgeschwindigkeitsgebers entsprechend der vorliegenden Erfindung.
  • Wie in Fig. 7 gezeigt, ist diese Ausführungsform identisch mit der Ausführungsform in Fig. 4, abgesehen davon, daß eine Vorrichtung zum Zählen der Drehwinkelfehlermenge 27 anstatt der Vorrichtung zum Zählen der Steuerkursfehlermenge 24 eingesetzt wird und daß der Ausgangswert der Vorrichtung zum Zählen der Drehwinkelfehlermenge 27 zurück an die Drehgeschwindigkeitsbestimmungseinrichtung 21 gesendet wird.
  • Wenn die Vorrichtung zum Zählen der Drehwinkelfehlermenge 27 herausfindet, daß das Fahrzeug über einem vorgegebenen Winkel gedreht wird, wird das folgende Verhältnis errechnet:
  • wobei δθr ein Absolutwert des aus dem Steuerkursausgangswert θr der Integrationsvorrichtung 22 errechneten Drehwinkels δθr, und δθe ein Absolutwert des aus dem Steuerkursausgangswert θe der Positions- und Steuerkursbestimmungsvorrichtung 23 errechneten Drehwinkels δθr ist. Das oben beschriebene Verhältnis wird jedes Mal wenn der Winkel über einem vorgegebenen Wert festgestellt wird, akkumuliert. Wenn das akkumulierte Verhältnis über dem vorgegebenen Wert liegt, wird es als Ausgangswert zur Korrektur der Skalenkonstanten zurück zu der Drehgeschwindigkeitsbestimmungsvorrichtung 21 gesendet.
  • Der Korrekturvorgang der Skalenkonstante des Drehgeschwindigkeitsgebers 15 wird anschließend in bezug auf Fig. 8 beschrieben.
  • Der Ausgangswert dθr/dt der Drehgeschwindigkeitsbestimmungsvorrichtung 21 wird in Schritt S11 errechnet und in Schritt S12 in vorgegebenen Zeitabständen δt integriert. Der integrierte Ausgangswert wird zu dem vorherigen Steuerkurs θr' (Ausgangssteuerkurs ist θo) addiert, um den folgenden derzeitigen Steuerkurs θr zu berechnen:
  • Anschließend werden in Schritt S13 Drehwinkel θr(t - 1) und θe(t - 1) zu der Zeit erhalten, wenn der Anfang einer Kurve in einer Straße erfaßt wird. Der Anfang einer Kurve kann zum Beispiel erfaßt werden, wenn herausgefunden wird, daß der Ausgangswert dθr/dt der Drehgeschwindigkeitsbestimmungsvorrichtung 21 oder der differenzierte Wert d²θr/dt² über dem Schwellenwert liegt. Drehwinkel θr(t) und θe(t) werden auch erhalten, wenn das Ende der Kurve erfaßt wurde. Das Ende der Kurve kann zum Beispiel erfaßt werden, wenn herausgefunden wird, daß der Ausgangswert dθr/dt der Drehgeschwindigkeitsbestimmungsvorrichtung 21 oder der differenzierte Wert d²θr/dt² unter dem Schwellenwert liegt. Die Differenz zwischen θr(t) und θr(t - 1) und die Differenz zwischen θe(t) und θe(t - 1) wird wie folgt erhalten:
  • Wenn δθr und δθe über einem vorgegebenen Wert liegen, wird das Verhältenis der Differenz zwischen den Absolutwerten durch die folgende Gleichung berechnet:
  • Man bemerke, daß die Absolutwerte in der Berechnung des oben beschriebenen Verhältnises verwendet werden, um zu verhindern, daß die Fluktuationen der Skalenkonstanten einander bei den rechten und linken Kurven aufheben.
  • In Schritt S14 wird die Berechnung des Verhältnisses jedes Mal wenn das Fahrzeug eine Kurve macht wiederholt und durch die folgende Gleichung akkumuliert:
  • In Schritt S15 wird festgestellt, ob δφ(m) über dem vorgegebenen Wert liegt. Wenn ja, dann geht Schritt S15 über auf Schritt S16, in dem die Skalenkonstante korrigiert wird. Die Skalenkonstante wird korrigiert, indem dθr/dt durch die folgende Gleichung dividiert wird:
  • wobei δφ(m)/m ein Mittelwert von δφ(m) bezüglich einer Kurve ist. Die Skalenkonstante kann auch korrigiert werden, indem ein durch die Multiplikation von dθr/dt mit δφ(m)/m erhaltener Wert von dθr/dt substrahiert wird. Wenn δφ(m)/m weit unter 1 liegt, ist das Ergebnis der ersten Berechnung fast das gleiche wie das der letzteren Berechnung.
  • Es kann deshalb sogar wenn die Skalenkonstante des Drehgeschwindigkeitsgebers 15 fluktuiert, die Fluktuation automatisch kalibriert werden, indem sie mit dem Drehwinkel angeglichen wird, der jedes Mal wenn das Fahrzeug auf der Straße in eine Kurve fährt, von dem Kartenvergleich erhalten wird
  • Die Erfindung wird in Ansprüchen 1,2 definiert.

Claims (2)

1. Eine Kalibrierungseinrichtung eines Drehgeschwindigkeitsgebers (15) in einem Koppelnavigationssystem zur Bestimmung eines Steuerkurses eines Fahrzeugs, bestehend aus:
Drehgeschwindigkeitsbestimmungsvorrichtung (1, 21) zum Berechnen einer Drehgeschwindigkeit (dθ/dt) anhand eines Ausgangssignals des Drehgeschwindigkeitsgebers (15);
Integrationsvorrichtung (2,22) zur Berechnung eines derzeitigen Steuerkurses (θr) des Fahrzeugs durch die Integration der Drehgeschwindigkeit und das Addieren der integrierten Drehgeschwindigkeit zu dem vorherigen Steuerkurs des Fahrzeugs;
Positions- und Steuerkursbestimmungsvorrichtung (3, 23), die anhand des derzeitigen von der Integrationsvorrichtung (2, 22) errechneten Steuerkurses, eines durch einen magnetischen Meßwertgeber (13) bestimmten Steuerkurses und einer von einem Entfernungsmeßwertgeber (14) angezeigten Entfernung eine Position des Fahrzeugs schätzt, und die die geschätzte Position mit den von einem Straßenkartenspeicher (10) erhaltenen Straßennetzdaten vergleicht, um einen geschätzten Steuerkurs des Fahrzeugs zu erhalten; dadurch gekennzeichnet, daß sie weiterhin besteht aus
einer Steuerkurskorrekturvorrichtung (7), die eine erste Veränderung (δθr) der von der Integrationsvorrichtung (2, 22) vor und nach einer Drehung des Fahrzeugs erhaltenen Ausgangsdaten und eine zweite Veränderung (δθe) der von der Positions- und Steuerkursbestimmungsvorrichtung (3,23) vor und nach einer Drehung des Fahrzeugs erhaltenen Steuerkursausgangsdaten errechnet und die einen Korrekturwert zur Korrektur der Drehgeschwindigkeit des Drehgeschwindigkeitsbestimmungsmeßgeräts (1, 21) errechnet, indem sie einen Unterschied zwischen der ersten und der zweiten Veränderung (δθr, δθe) errechnet und den Korrekturwert zurück an den Drehgeschwindigkeitsgeber (1, 21) sendet, in dem die Drehgeschwindkigkeit mit dem Korrekturwert korrigiert wird.
2 Eine Kalibrierungseinrichtung nach Anspruch 1, die weiterhin aus einer Ausgangssteuerkurseinstellvorrichtung (25) besteht, um, wenn das Fahrzeug auf einer Straße zu fahren beginnt, einen Ausgangswert des magnetischen Meßwertgebers (13) oder einen Steuerkurs der Straße als einen Ausgangssteuerkurs des Fahrzeugs einzustellen.
DE69031283T 1989-04-07 1990-04-03 Kalibrierungseinrichtung eines Drehgeschwindigkeitgebers in einem Koppelnavigationssystem Expired - Fee Related DE69031283T2 (de)

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DE (2) DE69031140T2 (de)

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