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DE69620300T2 - Vorrichtung zum Berechnen der momentanen Position für ein Fahrzeug mit Fahrzeugrichtungskorrekturfunktion - Google Patents

Vorrichtung zum Berechnen der momentanen Position für ein Fahrzeug mit Fahrzeugrichtungskorrekturfunktion

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Publication number
DE69620300T2
DE69620300T2 DE69620300T DE69620300T DE69620300T2 DE 69620300 T2 DE69620300 T2 DE 69620300T2 DE 69620300 T DE69620300 T DE 69620300T DE 69620300 T DE69620300 T DE 69620300T DE 69620300 T2 DE69620300 T2 DE 69620300T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
current position
road
directions
line segments
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69620300T
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English (en)
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DE69620300D1 (de
Inventor
Hiroyuki Sato
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Faurecia Clarion Electronics Co Ltd
Original Assignee
Xanavi Informatics Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Xanavi Informatics Corp filed Critical Xanavi Informatics Corp
Publication of DE69620300D1 publication Critical patent/DE69620300D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69620300T2 publication Critical patent/DE69620300T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein System zur Berechnung einer aktuellen Position, welche an einem beweglichen Objekt, wie ein Fahrzeug oder dgl., zum Messen einer zurückgelegten Strecke, einer vorangegangene Richtung usw. des Fahrzeuges angebracht ist, um eine aktuelle Position des Fahrzeuges entsprechend den gemessenen Werten zu berechnen.
  • 2. BESCHREIBUNG DES STANDES DER TECHNIK
  • In einem System zur Berechnung einer aktuellen Position eines Fahrzeugs, das auf einer Straße fährt, wird eine aktuelle Position des Fahrzeuges normalerweise auf der Grundlage einer vorangegangenen Richtung des Fahrzeuges berechnet, welche durch einen Richtungssensor, wie einen Kreiselkompass, gemessen wird, und von einer zurückgelegten Strecke des Fahrzeuges, welche durch einen Fahrzeug- Geschwindigkeits-Sensor oder einen Abstand-Sensor gemessen wird.
  • Im Allgemeinen wird eine zurückgelegte Strecke eines Fahrzeuges erhalten, indem man die Anzahl der Umdrehungen einer Ausgabewelle eines Getriebes oder eines Gummireifens misst und die Anzahl der Umdrehungen mit einem Abstandsfaktor multipliziert, welcher einem Abstand entspricht, den das Fahrzeug für jede Umdrehung des Gummireifens gefahren ist.
  • Zusätzlich ist eine Technik bekannt, bei der, um einen Fehler in der aktuellen Position zu korngieren, welche wie oben beschrieben, von der vorangegangenen Richtung des Fahrzeugs und von der zurückgelegten Entfernung erhalten wird, wird die erreichte aktuelle Position des Fahrzeugs derart korrigiert, dass sie mit den Fahrbahndaten übereinstimmt, was als eine Landkarte-Abgleichtechnik, wie im Amtsblatt der japanischen Patentanmeldung Laid-Open (KOKAI) No. 63- 148115 beschrieben, bezeichnet wird. Diese Landkarte-Abgleichtechnik kann die Genauigkeit bei Berechnung der aktuellen Position erhöhen.
  • In dem oben beschriebenen Landkarten-Abgleich wird eine Fahrbahn-Richtung, die von den Landkarten-Daten erhalten worden ist, zusätzlich zu der vorhergenannten, vorangegangenen Richtung des Fahrzeugs verwendet. D. h., dass eine aktuelle Position des Fahrzeugs bei dem Landkarten-Abgleich-Vorgang als eine virtuelle aktuelle Position auf der Grundlage einer relativen Verschiebung geschätzt wird, die von der vorhergehenden aktuellen Position des Fahrzeugs, von einer aktuellen Richtung des Fahrzeugs und von der zurückgelegten Entfernung erhalten wird. Dann wird eine wahrscheinlichste aktuelle Position auf einer Fahrbahn bestimmt, auf der Grundlage eines Abstandes von der virtuellen aktuellen Position zu einem Linien-Segment, welches einen Teil einer Fahrbahn darstellt, und eines Winkel-Unterschieds zwischen dem Linien-Segment und den Richtungen des Fahrzeugs. Deshalb spielt die Richtung des Fahrzeugs eine bedeutende Rolle bei der Bestimmung einer virtuellen aktuellen Position und ist auch wichtig für den Vergleich mit einem Linien-Segment einer Fahrbahn.
  • Jedoch kann es einen Fehler in der vorangegangenen Richtung eines Fahrzeugs geben, nämlich eine Richtung des Fahrzeugs infolge einer Magnetisierung des Fahrzeugs selbst oder des Richtungs-Sensors. Da, eine Straßenkarte mit Linien- Segmenten approximiert ist, stimmen die Richtungen der Linien-Segmente auf der Landkarte nicht notwendigerweise mit den tatsächlichen Fahrbahn-Richtungen überein. Deshalb ist die Genauigkeit bei dem Landkarten-Abgleich infolge dieser Richtungsfehler vermindert.
  • US-Patent 5,155,688 offenbart ein System zur Berechnung des Fahrzeug- Standortes, umfassend ein Standort-Erfassungsglied vom unabhängigen Typ zur Bestimmung der Standort-Daten vom akkumulierten Typ und ein Standort- Erfassungsglied vom Satelliten-Navigationstyp zur Bestimmung der Satelliten- Typ-Standortdaten von den Satelliten-Navigationsdaten. Ein Errechnungsglied berechnet die errechneten Standortdaten von den Standortdaten vom akkumulierten Typ und von Standortdaten vom Satelliten-Navigationstyp. Ein Glied zur Bestimmung von Fahrbahn-Standorten bestimmt einen Fahrbahn-Standort des Fahrzeugs gemäß den errechneten Standortdaten und den Straßenkarten-Daten, welche in einem Straßenkarten-Speicher gespeichert sind.
  • In EP 0 391 647 A2 ist ein weiteres System zur Berechnung des Standortes eines Fahrzeugs offenbart, bei welchem der Standort eines Fahrzeugs mithilfe von Richtungs- und Abstands-Sensoren auf dem Fahrzeug abgeschätzt wird, der abgeschätzte Standort mit Straßennetzdaten, welche von einem Straßenlandkarten- Speicher erhalten werden, verglichen werden und der Standort und die Fahrtrichtung des Fahrzeugs auf der Straße durch den Vergleich mit Hilfe von Standort- und Fahrtrichtung-Erfassungsmittel erfasst werden. Es ist ein Einstellungsgerät auf einen Winkel-Geschwindigkeits-Sensor, welcher bei dem System zur Berechnung des Standortes verwendet wird, vorgesehen, welches aufweist: einen Winkel-Geschwindigkeits-Sensor zum Erfassen einer Fahrtrichtung des Fahrzeugs; Mittel zum Erfassen der Winkel-Geschwindigkeit zur Berechnung einer Winkel- Geschwindigkeit von einem Ausgangssignal des Winkel-Geschwindigkeits- Sensors; Integrier-Mittel zur Berechnung einer aktuellen Fahrtrichtung des Fahrzeugs durch Integrieren der Winkel-Geschwindigkeit und durch Hinzufügen der integrierte Winkel-Geschwindigkeit zu dem vorhergehenden Fahrtrichtung des Fahrzeugs; und Fahrtrichtung-Berichtigungs-Mittel zur Berechnung des Unterschieds zwischen einem Richtstrecke-Ausgang der Zusammenschluss-Mittel und einem Fahrtrichtung-Ausgang der Standort- und Integrier-Erfassungsmittel zur Berechnung eines Berichtigungswertes zur Berichtigung des Fahrtrichtung- Ausgangs der Integrier-Mittel von dem Unterschied oder dem akkumulierten Wert des Unterschieds, und zur Zuführung des Berichtigungswertes zurück zu den Integrier-Mitteln.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein System zur Berechnung einer aktuellen Position zu schaffen, welches eine Abweichung der in Landkarten- Abgleichung, die von vorher beschriebenen Fehlern in der Richtung verursacht wird verhindern kann.
  • Um die oben genannte Aufgabe zu erfüllen, umfasst ein System zur Berechnung einer aktuellen Position, welches an einem Fahrzeug angebracht ist, gemäß der vorliegenden Erfindung, Folgendes:
  • Richtungs-Erfassungsmittel zur sukzessiven Erfassung der Richtung eines Fahrzeugs, die sich ändert, wenn das Fahrzeug sich fortbewegt;
  • Mittel zur Berechnung der Entfernung zur sukzessiven Berechnung einer zurückgelegten Strecke des Fahrzeugs;
  • Fahrbahn-Daten-Speichermittel zum Speichern von Fahrbahn-Daten, welche zusammenhängende Linien-Segmente enthalten;
  • Landkarten-Abgleichmittel, vorgesehen zum Abschätzen einer aktuellen Position des Fahrzeugs als virtuelle aktuelle Position in Abhängigkeit von einer zuvor bestimmten aktuellen Position des Fahrzeugs und einer relativen Verschiebung in Bezug auf die früher bestimmte aktuelle Position des Fahrzeugs, wobei die relative Verschiebung auf der Basis der Fahrzeug-Richtung und der zurückgelegten Entfernung erhalten wurde, sowie zur Bestimmung der wahrscheinlichsten letzten aktuellen Position auf der Fahrbahn auf der Basis von Entfernungen der virtuellen aktuellen Position zu den Linien-Segmenten der Fahrbahn-Daten bzw. der jeweiligen Winkelabweichungen zwischen jeder Richtung der Linien-Segmente und der Fahrzeug-Richtung; und
  • Mittel zur Richtungsänderung, die so angeordnet sind, um eine Vielzahl von Winkelabweichungen zwischen der Fahrbahn- und Fahrzeug-Richtung zu erhalten, welche die Unterschiede zwischen den Fahrzeug-Richtungen für eine mehrfache Anzahl von früher erreichten Positionen darstellen, die durch die Landkarten- Abgleichmittel bestimmt worden sind, und den Richtungen der Linien-Segmente bei jeder der früher erreichten Positionen, um einen Durchschnittswert der früher erhaltenen mehrfachen Anzahl von Winkelabweichungen zwischen der Fahrbahn- und Fahrzeug-Richtung zu erhalten, und um eine letzte Fahrzeug-Richtung zu modifizieren, die durch die Fahrzeug-Richtungs-Erfassungsmittel auf der Basis des Durchschnittswertes erfasst worden sind;
  • wobei das Landkarten-Abgleich-Mittel eine Landkarten-Abgleich-Verarbeitung auf der Basis der geänderten Richtung des Fahrzeugs ausführt.
  • Es ist möglich, durch die Mittel zur Richtungsänderung bei diesem System, eine Richtung des Fahrzeugs als seine letzte Fahrrichtung ohne jegliche Änderungen auszugeben, und zwar sofort nach dem Starten des Systems, bis eine vorbestimmte Vielzahl von Winkelunterschieden zwischen der Fahrbahn- und Fahrzeug-Richtungen erhalten werden.
  • Die Mittel zum Erfassen von Richtungsänderungen können ebenso als eine Fahrzeug-Richtung die letzte Fahrzeug-Richtung ausgeben ohne irgendwelche Änderungen, bis eine andere vorbestimmte Vielzahl von Winkelunterschieden zwischen Fahrbahn- und Fahrzeug-Richtungen erhalten wird, falls eine neue aktuelle Position auf einer Fahrbahn bestimmt ist, welche unterschiedlich von einer Fahrbahn ist, die vorausliegend mit der Fahrbahn verbunden ist, auf der das Fahrzeug derzeit schätzungsweise fährt.
  • Die geänderte Fahrzeug-Richtung wird durch die Mittel zum Erfassen von Richtungsänderungen erfasst, z. B. durch Subtrahieren eines Durchschnittswertes der früher erfassten Vielzahl von Winkelunterschieden zwischen Fahrbahn- und Fahrzeug-Richtungen einer letzten Fahrzeug-Richtung, die von einem Fahrzeug- Richtungs-Erfassungsmittel erfasst worden ist.
  • Bei der vorliegenden Erfindung ist es möglich, nicht nur einfach durch Benutzung der Fahrzeug-Richtung, gemessen von einem Sensor, sondern auch durch Bereitstellung von Mittel zum Erfassen von Richtungsänderungen, eine Mehrzahl von Winkelunterschieden zwischen Fahrbahn- und Fahrzeug-Richtungen zu enthalten, welche die Unterschiede zwischen Fahrzeug-Richtungen und den Richtungen der Linien-Segmente für eine vorbestimmte Anzahl von vorhergehend erreichten Positionen darstellen, welche mittels Landkarten-Abgleichsmittel jeweils bestimmt werden, um einen Durchschnittswert von der Vielzahl von Winkelunterschieden zwischen Fahrbahn und Fahrzeug-Richtungen zu erreichen, und um die letzte Fahrzeug-Richtung auf der Grundlage des Durchschnittswertes abzuändern. Die Genauigkeit bei dem Landkarten-Abgleich kann durch die Durchführung des Landkarten-Abgleichs auf der Grundlage der abgeänderten Fahrzeug-Richtung verbessert werden. Insbesondere, wenn dort irgendwelche Fehler in der Fahrzeug- Richtung auftauchen, welche durch sein Magnetisieren verursacht werden, oder Fehler in den Fahrbahn-Richtungen gemäß der Landkarte, ist es möglich, solche Fehler in Winkelunterschieden zwischen den Fahrbahn- und Fahrzeug-Richtungen aufgrund der vorher erwähnten Faktoren abzuändern und entsprechend kann die Fahrzeug-Richtung abgeändert werden.
  • Darüber hinaus ist der Durchschnittwert von der vorhergehend erreichten Vielzahl von Winkelunterschieden zwischen Fahrbahn- und Fahrzeug-Richtungen an der letzten Fahrzeug-Richtung reflektiert, und es ist somit möglich, die Genauigkeit der Landkarten-Abgleich-Verarbeitung vor Verschlechterung sogar im Falle von Benutzung einer Fahrzeug-Richtung vorzubeugen, welche in einem vorübergehenden Zustand, wie z. B. während des Fahrbahnwechsels oder Abweichung, gemessen wird.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 ist ein Blockdiagramm, das eine Anordnung des Systems zur Berechnung der aktuellen Position in einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • Fig. 2 ist eine Abbildung, die ein Beispiel einer Bildschirm-Anzeige einer Landkarte und die aktuelle Position darauf in einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • Fig. 3 ist ein Flussdiagramm, das einen Berechnungsablauf einer vorangegangenen Richtung und einer zurückgelegten Strecke des Fahrzeugs in der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • Fig. 4 ist ein Flussdiagramm, das einen Hauptablauf zeigt, welcher jedes Mal durchgeführt wird, wenn das Fahrzeug eine vorbestimmte Strecke in der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gefahren ist;
  • Fig. 5 ist ein Flussdiagramm, das einen ausführlichen Ablauf eines Schrittes (Landkarten-Abgleich-Verarbeitung), gezeigt in Fig. 4, zeigt;
  • Fig. 6 ist eine Abbildung zur Erläuterung eines Beispiels von Fahrbahn-Daten gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 7 ist eine Abbildung zur Erläuterung der Linien-Segmente, die der Fahrbahn, einer virtuellen aktuellen Position und der möglichen Stellen für die virtuelle aktuelle Position entsprechen;
  • Fig. 8 ist eine Abbildung zur Erläuterung der Linien-Segmente, die der Fahrbahn, einer virtuellen aktuellen Position und der möglichen Stellen für die virtuelle aktuelle Position entsprechen;
  • Fig. 9 ist eine Abbildung zur Erläuterung der Linien-Segmente, die der Fahrbahn, einer virtuellen aktuellen Position und der möglichen Stellen für die virtuelle aktuelle Position entsprechen; und
  • Fig. 10 ist ein Flussdiagramm, das eine aktuelle Positions-Anzeige-Verarbeitung in der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • Es wird eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die beigefügten Figuren ausführlich beschrieben.
  • Fig. 1 ist ein Blockdiagramm, das eine Anordnung des Systems zur Berechnung der aktuellen Position in einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. Wie in Fig. 1 gezeigt, umfasst das System 10 zur Berechnung der aktuellen Position einen Winkel-Geschwindigkeits-Sensor 11 zum Erfassen einer Änderung in der Zielrichtung eines Fahrzeugs durch Erfassen der Abweichungs- Geschwindigkeit des Fahrzeugs, einen Erdmagnetismus-Sensor 12 zum Erfassen der Zielrichtung des Fahrzeugs durch Erfassen des Erdmagnetismus, und einen Fahrzeug-Geschwindigkeits-Sensor 13 zum Ausgeben von Takten in Zeitinterwalen, dessen Frequenz proportional zu der Drehzahl einer Getriebe- Ausgangswelle des Fahrzeugs ist.
  • Das System 10 umfasst außerdem eine Bildschirm-Anzeige 17, welche eine Landkarte der Randzone einer aktuellen Position, ein Zeichen, welches die aktuelle Position kennzeichnet, etc. anzeigt, einen Schalter 14, welcher einen Befehl von einem Benutzer (einem Fahrer) erhält, zum Schalten der Skala der Landkarte auf der Bildschirm-Anzeige 17, einen CD-ROM 15 zum Speichern der digitalen Landkartendaten und einen Treiber 16 zum Auslesen der Landkarten-Daten von dem CD-ROM 15 erhält. Des Weiteren ist auch eine Steuerung 18 vorgesehen zur Steuerung der Arbeitsabläufe von jedem der oben genannten Peripherie-Geräte. In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beinhalten die oben genannten digitalen Landkarten-Daten Straßendaten, bestehend aus Koordinaten, die die Endpunkte einer Vielzahl von Linien-Segmenten anzeigen, Fahrbahnbreite-Daten, die die Fahrbahnbreite anzeigen oder ein Autobahn-Kennzeichen, das anzeigt, dass die Fahrbahn eine Autobahn oder eine gewöhnliche Straße ist.
  • Die Steuerung 18 umfasst einen A/D-Wandler 19 zur Umwandlung des (Analog-) Signals von dem Winkel-Geschwindigkeits-Sensor 11 in eine digitale Form, einen A/D-Wandler 20 zur Umwandlung des (Analog-) Signals des Erdmagnetismus- Sensors 12 in einer digitalen Form, ein Zählwerk 26 zum Zählen der Anzahl der Takten, die von dem Fahrzeug-Geschwindigkeits-Sensor 13 pro 0,1 Sekunden ausgegeben werden, eine parallele Ein-/Ausgabe I/O 21 zum Eingeben, ob der Schalter 14 gedrückt ist oder nicht, eine DMA-(Direct Memory Access) Steuerung 22 zur Übertragung der von der CD-ROM 15 ausgelesenen Landkarten- Daten und einen Anzeige-Prozessor 23 zum Anzeigen einer Landkarten- Abbildung auf dem Bildschirm 17.
  • Außerdem wird die Steuerung 18 mit einem Mikroprozessor 24 und einem Speicher 25 versehen. Der Mikroprozessor 24 empfängt die Signale von dem Winkel- Geschwindigkeits-Sensor 11, erhalten über den A/D-Wandler 19, die Signale von dem Erdmagnetismus-Sensor 12, erhalten über den A/D-Wandler 20, die ausgegebene Anzahl von Takten von dem Fahrzeug-Geschwindigkeits-Sensor 13, die von dem Zähler 26 gezählt werden, die Information, ob der Schalter 14 gedrückt wurde oder nicht, eingegeben über die parallele Ein-/Ausgabe I/O 21 und die Landkarten-Daten von der CD-ROM 15, die über die DMA-Steuerung 22 erfasst wurden, ein Ablauf auf der Basis der oben genannten Signale ausführt, eine aktuelle Position des Fahrzeuges berechnet und das Ergebnis auf dem Bildschirm 17 über den Bildschirm-Prozessor 23 anzeigt. Die Position des Fahrzeugs ist über einen Pfeil oder dgl. angezeigt, welcher auf einer bereits angezeigten Landkarte auf dem Bildschirm 17 angezeigt ist, wie in Fig. 2 dargestellt, mit dem Ergebnis, dass ein Benutzer in der Lage ist, die aktuelle Position des Fahrzeugs auf der Landkarte zu erfahren. Der Speicher 25 umfasst einen ROM, welcher Programme speichert, die die Inhalte der Abläufe (welche nachstehend beschrieben werden) zum Ausführen der oben genannten Verarbeitungen näher bestimmen und einen RAM zur Verwendung als einen Arbeitsbereich, wenn der Mikroprozessor 24 die Verarbeitungen ausführt.
  • Im Folgenden werden Verarbeitungen des Systems 10 zur Berechnung der aktuellen Position, welches die vorher erwähnte Ausgestaltung aufweist, erklärt.
  • Allgemein gibt es drei Verarbeitungen als Verarbeitungsabläufe des Systems 10 und diese werden im Folgenden beschrieben, nämlich, eine Verarbeitung zur Berechnung einer Zielrichtung und einer zurückgelegten Strecke eines Fahrzeugs, eine Verarbeitung zur Bestimmung einer aktuellen Position des Fahrzeugs in Abhängigkeit zu der berechneten Zielrichtung und der zurückgelegten Strecke und eine Verarbeitung zum Anzeigen der erhaltenen Position und der Richtung des Fahrzeugs.
  • Mit Bezug auf Fig. 3 wird ein Flussdiagramm der Verarbeitung zur Berechnung einer Zielrichtung und einer zurückgelegten Strecke des Fahrzeugs beschrieben.
  • Dies ist ein Programm des Mikroprozessors 24, welches in regelmäßigen Intervallen ausgeführt wird, z. B. jede 100 ms.
  • In diesem Programm wird zuerst ein Ausgangswert des Winkel- Geschwindigkeits-Sensors 11 von dem A/D-Wandler 19 eingelesen (Schritt 301). Nur ein relativer Wert (Änderung) der Zielrichtung des Fahrzeugs kann erfasst werden, da der Ausgangswert des Winkel-Geschwindigkeits-Sensors 11 als eine Richtungsänderung vorgesehen ist. Deshalb wird zweitens ein Ausgangswert von dem Erdmagnetismus-Sensor 12 von dem A/D-Wandler 20 eingelesen (Schritt 302) und eine geschätzte Richtung des Fahrzeugs in Abhängigkeit zu einer absoluten Richtung bestimmt, welche von dem Ausgangswert des Erdmagnetismus- Sensors 12 und der Richtungsänderung (eines Winkel-Geschwindigkeits- Ausgangs) berechnet wird, welche von dem Winkel-Geschwindigkeits-Sensor 11 (Schritt 303) ausgegeben wird.
  • Da ein in dem Winkel-Geschwindigkeits-Sensor erzeugter Fehler wahrscheinlich groß wird, wenn die Fahrzeug-Geschwindigkeit für eine lange Zeit niedrig bleibt und z. B. die Bestimmung der Richtung nur durch Verwendung der Richtung des Erdmagnetismus-Sensors in dem Fall ausgeführt wird, in dem die Fahrzeug- Geschwindigkeit für mehr als eine vorbestimmte Zeitspanne niedrig bleibt.
  • Als Nächstes wird die Anzahl der Takte, die von dem Fahrzeug- Geschwindigkeits-Sensor 13 ausgegeben werden, jede 0,1 Sekunde durch einen Zähler 26 gezählt und der gezählte Wert eingelesen (Schritt 304). Die in 0,1 Sekunden zurückgelegte Strecke wird durch Multiplizieren des eingelesenen Wertes mit einem Abstandsfaktor erfasst (Schritt 305).
  • Als Nächstes wird der zurückgelegte Abstandswert von 0,1 Sekunden, welcher, wie oben beschrieben, erfasst wurde, zu dem vorher erfassten Wert der zurückgelegten Strecke hinzugefügt und wird überprüft, ob die Summe der zurückgelegten Strecke 20 Metern erreicht hat (Schritt 306). Wenn der akkumulierte Wert weniger als 20 Meter beträgt ("Nein" in Schritt 306), wird der aktuelle Ablauf beendet und ein weiterer Ablauf begonnen.
  • Als Ergebnis der Berechnung der zurückgelegten Strecke, wenn die akkumulierte zurückgelegte Strecke einen vorbestimmten Wert erreicht hat, z. B. 20 Meter ("Ja" in Schritt 306), werden die Zielrichtung und die zurückgelegte Strecke (20 Meter) an diesem Punkt als eine Zeit ausgegeben (Schritt 307). Zusätzlich wird in Schritt 307 die akkumulierte Strecke initialisiert und eine andere Akkumulation der zurückgelegten Strecke gestartet.
  • Als eine zweite Verarbeitung wird die Verarbeitung zur Berechnung einer virtuellen aktuellen Position des Fahrzeugs und zum Erfassen von möglichen Punkten des Fahrzeugs auf der Grundlage einer berechneten virtuellen aktuellen Position beschrieben. Es wird außerdem erläutert, wie Richtungsfehler in der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zu bewältigen sind.
  • Mit Bezug auf Fig. 4 ist ein Flussdiagramm der Verarbeitung gezeigt. Diese Verarbeitung ist durch Empfangen des Ausgangs der Zielrichtung und der zurückgelegten Strecke von der Verarbeitung, gezeigt in Fig. 3, ausgelöst, und als ein Programm des Mikroprozessors 24 ausgeführt. Mit anderen Worten wird diese Verarbeitung, jedes Mal wenn das Fahrzeug 20 Meter fährt, gestartet.
  • In diesem Schritt wird zuerst eine aktuelle Richtung des Fahrzeugs θc aus den Daten eingelesen, die von dem vorhergehenden Schritt 307 (Schritt 401) ausgegeben werden. Zweitens werden Karten-Daten der Umgebung der aktuellen Position von dem CD-ROM ausgelesen (Schritt 402).
  • Dann wird überprüft, ob der Wert eines Zählers i zur Abänderung der Richtung 6 oder mehr beträgt (Schritt 403). Der Zähler i wird zur Zeit des Startens des Systems auf Null gesetzt und danach wird er jede 20 Meter erhöht bis er 6 erreicht (Schritt 412, welcher im Folgenden beschrieben wird).
  • Falls der Zähler i weniger als 6 beträgt, wird ein Winkel-Unterschied θn zwischen Fahrbahn- und Fahrzeug-Richtungen berechnet (Schritt 411). Hierbei stellt n einen Zähler für den Winkel-Unterschied zwischen Fahrbahn- und Fahrzeug- Richtungen dar zur Erkennung des Winkel-Unterschieds bis zur Anzahl von 6 und es ist ebenso auf Null zu der Zeit des Startens des Systems initialisiert. Der Winkel-Unterschied θn zwischen Fahrbahn und den Fahrzeug-Richtungen ist mit der folgenden Formel erhältlich:
  • θn = θcp - Φ ... (1)
  • Hierbei stellt Φ eine Fahrbahn-Richtung in der aktuellen Position dar, welche bei dem Landkarten-Abgleich-Ablauf 20 Meter zuvor erhalten wird, und θcp stellt eine Richtung des Fahrzeugs gleichzeitig dar. In dem Fall, in dem der Winkel- Unterschied zwischen Fahrbahn und der Fahrzeugrichtung θ0 ist, d. h., es gibt keine vorhergehenden Daten zu der Zeit des Startens, wird der Wert 0 (Null) verwendet. Der Grund der Verwendung der vorhergehenden Daten ist, dass die aktuelle Fahrzeug-Richtung festgelegt wird, nachdem die aktuelle Position nachfolgend gemäß der Landkarten-Abgleich-Verarbeitung bestimmt wird (Schritt 414).
  • Als Nächstes werden die Zähler n und i dementsprechend erhöht (plus 1) (Schritt 412). Folglich wird die aktuelle Richtung θc des Fahrzeugs als die abgeänderte aktuelle Richtung θmc eingestellt (Schritt 413). Dies ist so, da in dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung die letzten 6 Zahlen von Richtungsdaten den Durchschnitt ermitteln um verwendet zu werden, und zwar zu dem Zeitpunkt, zu dem der Durchschnittswert noch nicht erhalten wurde. Anschließend geht es zum nächsten Schritt, einer Landkarten-Abgleich-Verarbeitung gemäß Schritt 414.
  • Nachdem die Verarbeitung den Schritt 411, fünf Mal für je 20 gefahrenem Meter durchläuft, werden die letzten 6 Zahlen der Winkel-Unterschiede zwischen den Fahrbahn- und Fahrzeug-Richtungen θ0 bis θ5 erhalten und im Schritt 412 wird i gleich 6. Daraus resultiert im nächsten Schritt 403, nach zurückgelegten 20 Metern, dass i 6 oder mehr wird und somit geht die Verarbeitung weiter zu Schritt 404.
  • Im Schritt 404 wird n auf Null eingestellt und in der nachfolgenden Schleife der Schritte 405 bis 407 wird der Wert von θn + 1 zum Wert von θn verschoben. Es ist so, da der Wert von θ1 zu θ0 verschoben wird, der Wert von θ2 zu θ1 verschoben wird, der Wert von θ3 zu θ2 verschoben wird, der Wert von θ4 zu θ3 verschoben wird und der Wert von θ5 zu θ4 verschoben wird. Sobald n bei Schritt 406 durch inkrementieren (Schritt 407) 5 erreicht, geht die Verarbeitung aus dieser Schleife hinaus. Das neu erhaltene θ5 ist der letzte Winkel-Unterschied zwischen den Fahrbahn- und Fahrzeug-Richtungen und wird in Schritt 408 berechnet. Ähnlich zu Schritt 411 stellt die Fahrbahn-Richtung Φ eine Fahrbahn-Richtung auf die aktuelle Position dar, die in der vorhergehenden Landkarten-Abgleich- Verarbeitung 20 Meter vorher erhalten wurde, und die Richtung des Fahrzeuges θc die Richtung des Fahrzeugs 20 Meter vorher zur selben Zeit darstellt.
  • Dann werden die letzten 6 Winkel-Unterschiede zwischen Fahrbahn- und Fahrzeug-Richtungen θ0 bis θ5 gemittelt, um θave (Schritt 409) zu erhalten. Als Nächstes wird eine abgeänderte Fahrzeug-Richtung θmc in der folgenden Formel (2) erhalten (Schritt 410).
  • θmc = θc - θave... (2)
  • Mit der obigen Formel ist es möglich, eine Fahrzeug-Richtung θc mit Bezug auf die Fahrbahn-Richtung abzuändern. Als Ergebnis wird ein Fehler in θave eingefügt, falls ein zu der Fahrzeug-Richtung θc innewohnende Fehler aufgrund der Magnetisierung des Fahrzeugs oder dgl. erzeugt wird. Daher kann der Fehler durch Subtrahieren des θave von θc annulliert werden. Des Weiteren ist es möglich, falls ein Fehler in einer Fahrbahn-Richtung auf der Landkarte erzeugt wurde, den Fehler aufzuheben. Im letzteren Fall ist die Fahrzeug-Richtung θc hinsichtlich der Fahrbahn-Richtung abgeändert, ohne Rücksicht auf einen Fehler in der Fahrzeug-Richtung θc, jedoch ist es unproblematisch solange die Straßen-Richtung, die auf der Karte gezeigt ist, mit der Fahrzeug-Richtung in Einklang steht.
  • Die Landkarten-Abgleich-Verarbeitung wird mit der Richtung des Fahrzeuges θmc ausgeführt, welche wie oben beschrieben erhalten wird (Schritt 414). Die Landkarten-Abgleich-Verarbeitung wird nachstehend ausführlich mit Bezug auf Fig. 5 beschrieben.
  • Als Nächstes wird überprüft, ob oder nicht es ein Überspringen der aktuellen Positionen gab (Schritt 415). Ein Überspringen der aktuellen Positionen bedeutet, dass eine aktuelle Position auf einer Fahrbahn, welche derzeit befahren wird, übersprungen auf eine andere Fahrbahn gesprungen ist, als die, Fahrbahnen, die sich von der bisherigen Fahrbahn vorwärts vortsetzen. Im Falle eines solchen Überspringens in aktuellen Positionen werden die Werte von n und i auf Null eingestellt (Schritt 416). Dies ist so, weil eine Verarbeitung benötigt wird, die ähnlich ist zu der die sofort nach dem Starten des Systems da der vorher erhaltene Winkel-Unterschied θn zwischen Fahrbahn- und Fahrzeug-Richtungen, welche für die neue Straße gerade nach dem Überspringen in den Positionen nicht vorbereitet wurden. Falls das Überspringen in aktuelle Positionen nicht stattgefunden hat, endet die Verarbeitung ohne durch den Schritt 416 zu gehen.
  • In Fig. 5 ist eine Landkarten-Abgleich-Verarbeitung ausführlich gezeigt.
  • Zuerst wird bei der Landkarten-Abgleich-Verarbeitung der Umfang der Fahrzeug- Bewegung in der Breitenrichtung und in der Längsrichtung entsprechend erhalten und der Umfang der Bewegung in den zugehörigen Richtungen zu den entsprechenden Werten hinzugefügt, welche die möglichen Punkte der aktuellen Position des Fahrzeugs, die in der vorhergehenden Verarbeitung erhalten wurden, um eine virtuelle aktuelle Position (A) zu ermitteln, in welcher abgeschätzt wird, dass das Fahrzeug vorhanden ist (Schritt 421). Die Einzelheiten der möglichen Punkte werden im Folgenden beschrieben. Wenn es keine bisher erhaltenen möglichen Punkte gibt, z. B. gleich nach dem Starten des Gerätes, wird eine vorbestimmte Position als früher erhaltene mögliche Punkte verwendet, um eine virtuelle aktuelle Position (A) zu bestimmen.
  • Als Nächstes wird eine Landkarte der Peripherie der erhaltenen virtuellen aktuellen Position (A) von der CD-ROM 15 über den Treiber 16 und den DMA- Steuerung 22 (Schritt 422) ausgelesen. Zu diesem Zeitpunkt werden Linien- Segmente oder irgendwelche Linien-Segmente, die dazu in Verbindung stehen, die die Straße innerhalb eines Abstand suchenden Spielraums D darstellen, mit Bezug auf die möglichen Punkte, die auf der Straße aufgestellt sind, ausgewählt, die verwendet wurden, um die virtuelle, aktuelle Position (A) zu erhalten. In diesem Fall kann der Abstand-Such-Bereich D variabel sein, abhängig von der Zuverlässigkeit der möglichen Punkte, welche zum Erlangen der virtuellen, aktuellen Position verwendet wurden. Zumindest werden Linien-Segmente von einem engeren Bereich für die virtuelle, aktuelle Position ausgewählt, die von den möglichen Punkten erhalten wird, welche sehr wahrscheinlich sind und für die virtuellen, aktuellen Position ausgewählt werden, welche von den möglichen Punkten mit niedriger Zuverlässigkeit erhalten werden, Linien-Segmente von einem breiten Bereich ausgewählt. In diesem Fall von niedriger Zuverlässigkeit der möglichen Punkte ist die Genauigkeit der vorher erhaltenen aktuellen Position unzuverlässig. Deshalb ist es angemessen, innerhalb eines weiteren Bereich zu suchen, wenn eine genaue aktuelle Position derart erhalten wird, dass der Abstand-Such- Bereich derart eingestellt wird, dass er veränderlich von der Zuverlässigkeit abhängt.
  • Wie oben in dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben, können Fahrbahn-Daten durch eine Vielzahl von Linien-Segmenten angenähert werden, d. h. Linien-Segmente 51 bis 56, wie in Fig. 6 gezeigt, welche durch ein paar Koordinaten, Startpunkt und Endpunkt des Linien-Segmentes dargestellt werden. Zum Beispiel wird das Linien-Segment 53 durch den Startpunkt (x3, y3) und dem Endpunkt (x4, y4) dargestellt.
  • Als Nächstes werden nur die Linien-Segmente, deren Richtungen innerhalb des vorher bestimmten Winkel-Spielraums in Bezug auf die gegebene Zielrichtung ausgewählt sind, von den Linien-Segmenten, die im Schritt 422 ausgegeben werden, ausgewählt (Schritt 423). Zusätzlich werden senkrechte Linien von der virtuellen, aktuellen Position (A) zu allen n-Nummern der ausgewählten Linien- Segmente gezeichnet und die Länge der senkrechten Linien L(n), nämlich der Abstand von der virtuellen, aktuellen Position (A) zu den entsprechenden Linien- Segmente erhalten werden (Schritt 424).
  • Als Nächstes werden die Längen der senkrechten Linien zur Berechnung eines Fehler-Index-Wertes ec(n) verwendet, welcher in der folgenden Formel für jedes Linien-Segment, das in Schritt 423 ausgewählt wird, definiert ist (Schritt 425).
  • ec(n) = α · θcar - θ(n) + β · L(n)
  • Hierbei ist θcar als eine Richtung des Fahrzeugs in der virtuellen, aktuellen Position (A) definiert, θ(n) als Richtung des Linien-Segments definiert, L(n) als ein Abstand von der virtuellen, aktuellen Position (A) zu dem Linien-Segment definiert, nämlich der vorher genannten Längen der senkrechten Linien, und α und β sind als Bewertungsfaktoren definiert. Die Werte dieser Bewertungsfaktoren können variiert werden, abhängig davon, welcher bedeutender ist im Falle der Auswahl der Fahrbahn, auf welcher die aktuelle Position vorhanden ist, nämlich der Unterschied zwischen der Fahrtrichtung und der Fahrbahn-Richtung oder der Unterschied zwischen der aktuellen Position und der Fahrbahn-Position. Z. B., falls die Fahrbahn, deren Richtung nahe der Fahrtrichtung ist, ausgewählt werden soll, muss der Wert von α größer gewählt werden.
  • Nun werden die möglichen Punkte weiterhin erläutert. An einem Ausgangszustand wird, gleich nach dem Starten des Systems, die aktuelle Position (A) einmalig bestimmt, z. B. mit der Eingabe einer vorbestimmten Information über den Schalter 14 von einem Benutzer (ein Fahrer) und die virtuelle, aktuelle Position kann auf einem Linien-Segment, das mit der Fahrbahn korrespondiert, positioniert werden. Jedoch kann es nach einer bestimmten Fahrt vorkommen, dass eine virtuelle, aktuelle Position (A) auf einem Linien-Segment, welches der Fahrbahn entspricht, aufgrund eines Fehlers in einem Sensor, wie einem Kreiselkompass, nicht vorhanden ist. Zum Beispiel, wie in Fig. 7 gezeigt, falls Fahrbahn-Abzweigungen, nämlich zwei Linien-Segmente 64 und 65 von dem Knoten 68 auf dem Linien- Segment 61 erscheinen, welches Segment der Fahrbahn entspricht, kann in vielen Fällen nicht bestimmt werden, auf welcher Fahrbahn sich das Fahrzeug befindet.
  • Deshalb wird in dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung eine Struktur in Verbindung zu dem obigen Fall vorgesehen. Die vorbestimmten Punkte, welche auf zwei möglichen Linien-Segmenten vorhanden sind, werden als mögliche Punkte festgelegt, und die aktuellen Positionen und die Fehler- Indexe davon, sowie ihren akkumulierten Fehler-Indexen, welche nachstehend erläutert werden, werden entsprechend im vorbestimmten Bereichen des RAMs in dem Speicher 25 gespeichert. Zur Vereinfachung der Erläuterung wird nachstehend festgestellt, dass ein oder mehrere neue mögliche Punkte von einem einzigen möglichen Punkt erzeugt werden, solange es keinen besonderen Hinweis, dass die möglichen Punkte eine Vielzahl sind, gibt.
  • Hierbei wird eine Berechnung der Zuverlässigkeit erläutert.
  • Entsprechend dem Fehler-Index ec(n), welche im Voraus berechnet wird, und dem akkumulierten Fehler-Index es, welcher in Bezug auf mögliche Punkte, erhalten in dem vorhergehenden Ablauf, berechnet wird, wird ein akkumulierter Fehler-Index es(n) in dem aktuellen Ablauf festgelegt und mit der folgenden Formel berechnet.
  • es(n) = (1 - k) · es + k · ec(n)... (4)
  • Hierbei ist k ein Bewertungsfaktor, welcher größer als 0 und kleiner als 1 ist. Der akkumulierte Fehler-Index es(n) stellt eine Auswirkung des vorher berechneten Fehler-Index' auf den Fehler-Index, berechnet in dem aktuellen Ablauf, dar.
  • Darüber hinaus wird auf der Grundlage des akkumulierten Fehler-Index' es(n), welcher berechnet wurde, die Zuverlässigkeit trst(n), welche in der vorliegenden Formel festgelegt wird, berechnet.
  • trst(n) = 100/(1 + es(n))... (5)
  • Offensichtlich verringert sich, während der akkumulierten Fehler-Index es(n) aus der obigen Formel größer wird, die Zuverlässigkeit trst(n) dagegen auf 0 (Null).
  • Andererseits, während der akkumulierten Fehler-Index est(n) kleiner wird, vergrößert sich die Zuverlässigkeit trst(n) in Richtung 100.
  • Mit dem oben erläuterten Ablauf ist es möglich, die Zuverlässigkeit der trst(n) in Bezug auf n Nummer der Linien-Segmente von einer aktuellen Position A zu einer Anzahl von bestimmten möglichen Punkten zu erhalten, welche innerhalb eines vorbestimmten Bereiches vorhanden sind.
  • Im Anschluss an Schritt 425 wird ein Punkt, welcher von einem gegebenen möglichen Punkt entlang eines entsprechenden Linien-Segments entfernt auf einer Länge ist, welche gleich zu einer zurückgelegten Strecke R des Fahrzeugs ist, als ein neuer mögliche Punkt C(n) festgelegt (Schritt 426). Deshalb werden n neue mögliche Punkte C(n) erzeugt, falls n Linien-Segmente vorhanden sind, auf welchen ein bestimmter möglicher Punkt ausfindig gemacht wird oder welcher dazu verbunden wird, dessen Winkel-Unterschied zwischen dem Linien-Segment und den Richtungen des Fahrzeugs ein vorbestimmter Wert oder weniger beträgt.
  • Schließlich wird der zuverlässigste mögliche Punkt als ein möglicher Punkt zur Anzeige einer der möglichen Punkte ausgewählt, deren Zuverlässigkeit in den Schritten 425 und 426 erhalten wurden und die Daten des möglichen Punktes werden zum Anzeigen ausgegeben (Schritt 427).
  • Speziell wird der zuverlässigste Punkt C als ein möglicher Punkt zur Anzeige CD bestimmt, nämlich ein möglicher Punkt, der auf dem Bildschirm 17 angezeigt wird und der Standort, der akkumulierte Fehler-Index und die Zuverlässigkeit hiervon in einem vorbestimmten Bereich im RAM des Speichers 25 gespeichert, sowie die Standorte, die akkumulierte Fehler-Indexe und die Zuverlässigkeit anderer möglichen Punkte außer jenen der möglichen Punkte zum Anzeigen, gespeichert.
  • Nachstehend wird ein Landkarten-Abgleich anhand eines Beispiels auf einer speziellen Fahrbahn erläutert. Zum Beispiel wird, wie in Fig. 7 dargestellt, angenommen, dass die Position des Punktes 63 eine aktuelle Position A in Bezug auf einen möglichen Punkt 62 darstellt, welcher auf das Linien-Segment 61 positioniert ist. Unter diesen Umständen werden Linien-Segmente, wie Linien-Segmente 64 und 65, ausgewählt, welche mit dem Linien-Segment 61 verbunden sind, wo ein möglicher Punkt 62 positioniert ist und die Winkel-Unterschiede zwischen Linien-Segmenten und der Fahrzeug-Richtung ist entsprechend kleiner als ein vorbestimmter Wert. Entfernungen L(1) und L(2) von der aktuellen Position A zu den Linien-Segmenten 64 und 65 werden entsprechend berechnet, sowie ähnliche Fehler-Indexe, akkumulierte Fehler-Indexe und Zuverlässigkeiten auf der Grundlage der oben berechneten Entfernungen, und die Winkel θ(1), θ(2) und die Fahrzeug-Richtung θcar, etc. der Linien-Segmente 64 und 65 werden erhalten. Zusätzlich werden auf der Basis der von dem Fahrzeug zurückgelegten Entfernung R, erhalten in Schritt 307 in Fig. 3, die Positionen außerhalb des möglichen Punktes 62 durch die Entfernung, welche der zurückgelegten Strecke R des Fahrzeugs entlang eines von beiden Linien-Segmente 61 und 64 oder des Linien- Segments 61 und 65 entspricht, als mögliche Punkte 66 und 67 entsprechend berechnet und bestimmt.
  • Darüber hinaus wird, wie in Fig. 8 angenommen, dass die Position des Punktes 71 eine neue aktuelle Position A in Bezug auf einen möglichen Punkt 66 darstellt, welcher auf dem Linien-Segment 64 positioniert ist, während angenommen wird, dass die Position des Punktes 72 eine neue aktuelle Position A' in Bezug auf den möglichen Punkt 67 darstellt, welcher auf dem Linien-Segment 65. Unter diesen Umständen werden gemäß der aktuellen Position A, Linien-Segmente, wie Linien-Segmente 73 und 74, ausgewählt, welche mit dem Linien-Segment 64 verbunden sind, und der Winkel-Unterschied zwischen Linien-Segmenten und Fahrzeug- Richtungen sind entsprechend kleiner als ein vorbestimmter Wert sind. Gleichzeitig wird in Bezug auf die aktuelle Position A' das Linien-Segment 75 ausgewählt, welches mit dem Linien-Segment 65 verbunden ist und ein Winkel-Unterschied zwischen dem Linien-Segment und den Fahrzeug-Richtungen ist kleiner als ein vorbestimmter Wert. Anschließend werden die Entfernungen L(1) und L(2) der aktuellen Position A zu den Linien-Segmenten 73 und 74 entsprechend berechnet sowie die Entfernungen L2(1) der aktuellen Position A' zu dem Linien-Segment 75. Darüber hinaus werden dazu in Bezug stehenden Fehler-Indexe, akkumuliert Fehler-Indexe und Zuverlässigkeiten auf der Grundlage der Entfernungen, die Winkel θ1(1), θ1(2) der Linien-Segmente 73 und 74 entsprechend und die Fahrzeug-Richtung θmc erhalten, welche in Bezug auf die aktuelle Position A berechnet werden, und auch ein dazu in Bezug stehender Fehler-Index, akkumulierter Fehler-Index und Zuverlässigkeit werden auf der Grundlage der Entfernung erhalten, der Winkel θ2(1) des Linien-Segments 75 und die Fahrzeug-Richtung θmc, welche in Bezug auf die aktuelle Position A' berechnet wurde.
  • Auf der Grundlage der zurückgelegten Entfernung R des Fahrzeugs, welche in Schritt 307 in Fig. 3 erhalten ist, wird eine Position berechnet, welche von einem möglichen Punkt 66 durch die Entfernung, welche zu einer zurückgelegten Strecke R des Fahrzeugs entsprechend entfernt ist, entweder längs der Linien- Segmenten 64 und 73 oder entlang des Linien-Segments 64 und 74 berechnet sowie eine Position, welche von einem möglichen Punkt 67 durch die Entfernung entfernt ist, welche zu der zurückgelegten Strecke R des Fahrzeugs entlang der Linien-Segmente 65 und 75 entspricht. Als Ergebnis werden die Punkte der oben bezeichneten Position als neue mögliche Punkte entsprechend bestimmt. Die möglichen Punkte 81, 82 und 83 sind in der Fig. 9 gezeigt, welche wie oben beschrieben, erhalten wurden.
  • Der mögliche Punkt zum Anzeigen, welche in Schritt 427 in Fig. 5 erhalten wurde, ist gemäß der Verarbeitung des Flussdiagramms, in Fig. 10 dargestellt, auf dem Bildschirm 17 angezeigt. Diese Verarbeitung ist ein Programm des Mikroprozessors 24, welches jede Sekunde gestartet und ausgeführt wird.
  • Zuerst wird festgelegt, ob der Schalter 14 gedrückt wurde oder nicht, um eine Änderung des Maßstabs der Landkarte gemäß den Inhalten des parallelen I/O 21 (Schritt 1301) einzuleiten. Wenn der Schalter gedrückt wurde ("JA" in Schritt 1301), wird ein vorbestimmtes Maßstabs-Zeichens entsprechend der Anweisungen eingestellt (Schritt 1302).
  • Als Nächstes werden die Daten, welche die Position und die Richtung des möglichen Punktes für Anzeige kennzeichnen aus einem vorbestimmten Bereich in dem RAM des Speichers 25 (Schritt 1303) ausgelesen, und die Landkarte auf dem Maßstab, welcher in Bezug auf die Inhalte des Maßstabs-Zeichens in Schritt 1302 umgeschaltet wurde, wird auf dem Bildschirm 17 angezeigt, wie z. B. in Fig. 2 gezeigt (Schritt 1304).
  • Die Position und die Zielrichtung (die geänderte Fahrzeug-Richtung θmc) des möglichen Punktes zum Anzeigen werden angezeigt, z. B. mit einem Pfeil-Zeichen "↑" auf der bereits angezeigten Karte, wie in Fig. 2 dargestellt (Schritt 1305). Schließlich wird ein Zeichen, welches auf die Nordrichtung hinweist und ein Lineal oder Strichskala zur Darstellung einer Entfernung entsprechend dem Maßstab auf der Landkarte überlagert, wie in Fig. 2 dargestellt (Schritt 1306).
  • In dieser Ausführungsform wird ein Pfeilzeichen verwendet, wie oben beschrieben, um auf die Fahrzeug-Position und -Richtung hinzuweisen. Jedoch kann das Verfahren des Anzeigens der Fahrzeug-Position und -Richtung alternativ bestimmt werden, so lange die Position und die Fahrtrichtung endgültig angezeigt werden. Das Zeichen, welche die Nordrichtung anzeigt, etc., kann ähnlich variiert werden.
  • Gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist es möglich zu verhindern, dass die Genauigkeit des Landkarten-Abgleichs nachlässt aufgrund eines Fehlers in einem Winkel-Unterschied zwischen Fahrbahn und den Fahrzeug- Richtungen, durch die Verwendung einer Richtung des Fahrzeugs, welche mit einem erhaltenen Wert derart geändert wird, dass ein Durchschnittswert der vorhererhaltenen Vielzahl von Winkel-Unterschieden zwischen Fahrbahn- und Fahrzeug-Richtungen von einem letzten Winkel-Unterschied zwischen Fahrbahn- und Fahrzeug-Richtungen substrahiert wird, nicht bei einer einfachen Verwendung der Richtung des Fahrzeugs wie dies in jeder gemessenen Zeit geschieht.
  • Inzwischen ist der Begriff "Mittel" in der vorliegenden Beschreibung und in den beigefügten Ansprüchen nicht unbedingt als ein physisches Mittel zu sehen und kann unterstellen, dass Funktionen eines jeden Mittels mit Software ausgeführt werden können. Außerdem kann eine Funktion des Mittels durch zwei oder mehr physischen Mitteln ausgeführt werden, oder zwei oder mehr Funktionen der Mittel können durch ein physisches Mittel ausgeführt werden. Außerdem ist es nicht unbedingt notwendig, die Anzahl der vorhererhaltenen Winkel-Unterschiede zwischen Fahrbahn- und Fahrzeug-Richtungen, zur Berechnung eines Durchschnittswertes davon, auf sechs zu begrenzen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es möglich, ein System zur Berechnung der aktuellen Position zu bestimmen, welche verhindert, dass die Genauigkeit beim Landkarten-Abgleich nachlässt aufgrund eines Fehlers in dem Winkel- Unterschied zwischen Fahrbahn- und Fahrzeug-Richtungen, der Durchschnittswert, der vorhergehend erhaltenen Vielzahl der Winkel-Unterschiede zwischen Fahrbahn- und Fahrzeug-Richtungen auf dem letzten Winkel-Unterschied zwischen Fahrbahn- und Fahrzeug-Richtungen reflektiert wird.

Claims (4)

1. System zur Berechnung einer aktuellen Position, das an einem Fahrzeug zur Berechnung der aktuellen Position des Fahrzeugs angebracht ist, das aufweist:
Richtungerfassungsmittel zum sukzessiven Erfassen der Richtung eines Fahrzeugs, die sich ändert, wenn das Fahrzeug sich fortbewegt;
Mittel zur Berechnung der Entfernung zum sukzessiven Berechnen einer zurückgelegten Strecke des Fahrzeuges;
Fahrbahndaten-Speichermittel zum Speichern von Fahrbahndaten, welche zusammenhängende Liniensegmente enthalten;
Landkarten-Abgleichmittel, vorgesehen zum Abschätzen einer aktuellen Position des Fahrzeuges als virtuelle aktuelle Position in Abhängigkeit von einer zuvor bestimmten aktuellen Position des Fahrzeuges und einer relativen Verschiebung in Bezug auf die früher bestimmte aktuelle Position des Fahrzeugs, wobei die relative Verschiebung auf der Basis der Fahrzeugrichtung und der zurückgelegten Entfernung erhalten wurde, sowie zur Bestimmung der wahrscheinlichsten letzten aktuellen Position auf der Fahrbahn auf der Basis von Entfernungen der virtuellen aktuellen Position zu den Liniensegmenten der Fahrbahndaten bzw. der jeweiligen Winkelabweichungen zwischen jeder Richtung der Liniensegmente und der Fahrzeugrichtung; und
Mittel zur Richtungsänderung, die so angeordnet sind, um eine mehrfache Anzahl von Winkelabweichungen zwischen der Fahrbahn- und der Fahrzeugrichtung zu erhalten, welche die Unterschiede zwischen den Fahrzeugrichtungen für eine mehrfache vorbestimmte Anzahl von früher erreichten Positionen darstellen, die durch die Landkarten-Abgleichmittel bestimmt worden sind, und den Richtungen der Liniensegmente bei jeder der früher erreichten Positionen, um einen Durchschnittswert der früher erhaltenen mehrfachen Anzahl von Winkelabweichungen zwischen der Fahrbahn- und der Fahrzeugrichtung zu erhalten, und um eine letzte Fahrzugrichtung zu modifizieren, die durch die Fahrzeugrichtung- Erfassungsmittel auf der Basis des Durchschnittwertes erfasst worden sind, wobei das Landkarten-Abgleichmittel eine Landkarten- Abgleichverarbeitung auf der Basis der geänderten Richtung des Fahrzeugs ausführt.
2. System zur Berechnung der aktuellen Position nach Anspruch 1, wobei das Mittel zur Richtungsänderung angeordnet ist, um eine Richtung des Fahrzeugs als eine letzte Fahrzeugrichtung ohne jegliche Änderungen auszugeben, und zwar sofort nach dem Starten des Systems, bis eine vorbestimmte mehrfache Anzahl von Winkelunterschieden zwischen der Fahrbahn- und der Fahrzeugrichtung erhalten worden ist.
3. System zur Berechnung der aktuellen Position nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei das Mittel zum Erfassen von Richtungsänderungen angeordnet ist, um die letzte Fahrzeugrichtung als eine Richtung des Fahrzeugs ohne irgendwelche Änderungen auszugeben und zwar bis eine andere vorbestimmte mehrfache Anzahl von Winkelunterschieden zwischen der Fahrbahn- und der Fahrzeugrichtung erhalten worden ist, falls eine neue aktuelle Position auf einer Fahrbahn bestimmt ist, welche unterschiedlich von einer Fahrbahn ist, auf der das Fahrzeug derzeit schätzungsweise fährt.
4. System zur Berechnung der aktuellen Position nach Anspruch 1, wobei die Richtungsänderung so angeordnet ist, um die geänderte Fahrzeugrichtung zu erfassen, und zwar durch Subtrahieren eines Durchschnittswertes der früher erfassten mehrfachen Anzahl von Winkelunterschieden zwischen der Fahrbahn- und den Fahrzeugrichtungen von einer letzten Fahrzeugrichtung, die von dem Fahrzeugrichtung-Erfassungsmittel erfasst worden ist.
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