Gebiet der Erfindung
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Die hierin beschriebene Erfindung betrifft eine
Temperaturregeischaltung und insbesondere eine Schaltung zur Erfassung
eines offenen Kreises im temperaturempfindlichen
Schaltungsabschnitt der Regeischaltung, wobei eine derartige Erfassung
ein Steuersignal bereitstellt, das für die Beendigung des
Betriebs der Temperaturregelschaltung verwendet werden kann.
Hintergrund der Erfindung
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Das US-Patent 4,816,642 von Richard L. Dennison, dem Erfinder
der hierin beschriebenen Erfindung, offenbart eine
Temperaturregelschaltung, die einen integrierten
Schaltkreisabschnitt (IC) mit einer Triac-Beheizungsregelung beschreibt,
der von Motorola, Inc., Phoenix, Arizona, unter den Motorola-
Typenbezeichnungen CA 3059 und CA 3079 vertrieben wird. Die
Typen CA 3059 und CA 3079 werden als Nullspannungsschalter
bezeichnet, und entsprechen einander mit der Ausnahme, daß
der CA 3059 zusätzlich eine Schutzschaltung und einen
Sperreingang hat. Die Applikationsbeschreibungen fur den CA 3059
und den CA 3079 bezeichnen diesen Sperreingang als eine
"Externe Sperrfunktion". Ein Eingangssignal von mindestens
1,2 V bei 10 µA wird in den Applikationsbeschreibungen als
hinreichend zum "Sperren des Steuerstromes fur den Thyristor"
bezeichnet. Wie in dem US-Patent 4,816,642 (siehe oben)
angemerkt, unterliegt die Schutzschaltung des CA 3059
verschiedenen konstruktionsbedingten Einschränkungen, die ihre
Verwendung für eine Mehrfach-Temperaturregelung verbietet.
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Es besteht die Notwendigkeit zur Beendigung des Betriebs
einer Temperaturregelschaltung, die von einem
temperaturempfindlichen Schaltungsabschnitt gesteuert wird, für den Fall,
daß ein offener Kreis im temperaturempfindlichen
Schaltungsabschnitt auftritt. Wenn ein solcher Schutz für eine
Beendigung nicht vorhanden ist, kann der Betrieb der Schaltung mit
einem solchen offenen Kreis zum Auftreten von Temperaturen
führen, die Sach- oder Personenschäden verursachen können.
Wenn die in dem US-Patent 4,816,642 (siehe oben) beschriebene
Temperaturregelschaltung für die Regelung der Temperatur in
einer Vorrichtung zum Auftragen von Schmelzkleber verwendet
wird, kann eine unkontrolliert hohe Temperatur auftreten,
wenn das Temperaturfühlerelement der Schaltung "aufmacht". Es
ist daher Praxis, eine thermische Sicherung in die
Versorgungsleitung des Heizelements einer solchen Vorrichtung
einzuschalten, die unterbricht, wenn die Temperatur des
beheizten Blocks in der Beschichtungsvorrichtung einen Wert von
ungefähr 700ºF erreicht. Eine solche Schutzmaßnahme schützt
zwar den Bediener, nicht aber die Beschichtungsvorrichtung.
Ein weitergehender Schutz als durch eine thermische Sicherung
gegeben wird erforderlich, wenn eine Temperaturregelschaltung
in einer Vorrichtung zum Auftragen von Schmelzkleber
verwendet wird, die mit einer Klebstoffkartusche arbeitet. Die
unkontrollierten Temperaturen, die vor dem Öffnen der
thermischen Sicherung auftreten, wenn eine Unterbrechung im
temperaturempfindlichen Schaltungsabschnitt auftritt, können zu
einem Bersten der Klebstoffkartusche mit der Gefahr von
Personenschäden führen. In Fällen, in denen die
Beschichtungsvorrichtung für den Betrieb bei nur einer geregelten
Temperaturhöhe konzipiert ist, kann der CA 3059
Nullspannungsschalter verwendet werden, um den gewünschten Schutz zu
gewährleisten, da die Schutzschaltung bei diesem Typ ausgeführt ist,
um einen Schutz bereitzustellen, wenn der Temperatursensor,
der für eine solche Einzeltemperaturanwendung verwendet wird,
unterbrochen oder kurzgeschlossen wird. Wie jedoch weiter
oben erwähnt, kann die Schutzschaltung des Motorola CA 3059
Nullspannungsschalters nicht verwendet werden, wenn dieser
für Mehrfach-Temperaturanwendungen eingesetzt wird.
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Während die Applikationsbeschreibungen für die Motorola-
Bausteine die Charakteristiken des externen Signal02s
beschreiben, das zur Aktivierung der Sperrfunktion benötigt wird, die
den Betrieb einer Temperaturregelschaltung sperrt, machen die
Applikationsbeschreibungen keine Angaben, wie ein solches
Signal erhalten und an den Sperreingang des Bausteins angelegt
werden kann, wenn der Temperatursensor fur eine solche
Schaltung eine Unterbrechung erfährt. Des weiteren wird, da der
Motorola-Baustein (CA 3059) eine Schutzschaltung hat, die
Verwendung des Sperreingangs zum Schutz der Schaltung beim
Auftreten einer solchen Unterbrechung überhaupt nicht in
Erwägung gezogen.
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Die US-A-4574200 offenbart eine Temperaturregelschaltung mit
einem Thermistor in einem Zweig einer Brückenschaltung mit
mehreren Widerständen und einem Operationsverstärker, die
sämtlich so miteinander verbunden sind, daß ein Widerstand
parallel zu einem Thermistor geschaltet ist, um dessen
Scheinwiderstand zu verringern. Die Zweige der
Brückenschaltung sind außerdem so ausgeführt, daß drei Zweige einen
nominalen Widerstand ungefähr gleich dem Widerstand des
Thermistors parallel zum zugehörigen Festwiderstand bei
Raumtemperatur haben, während der vierte Zweig in Serie mit der
Parallelschaltung aus Thermistor und Widerstand über die
Spannungsquelle einen nominalen Widerstand im Bereich von einem
Drittel der Parallelschaltung aus Widerstand und Thermistor
hat. Dieser Bezug bildet die Grundlage für den Oberbegriff
des vorliegenden Anspruchs 1. Die vorliegende Erfindung sucht
nach einer Lösung für das Problem der Offsetspannung, das
durch die Verwendung eines Transistors als Schalter und eines
Basiswiderstandes hervorgerufen wird, wodurch eine durch den
Bediener wählbare Widerstandsanordnung für einen Steuerkreis
möglich wird, die die gleichen Temperaturwahlpunkte bietet
und den Sperranschluß einer Regelung nicht verwendet.
Zusammenfassung der Erfindung
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Gemäß der Erfindung wird eine Temperaturregelschaltung nach
dem beigefügten Anspruch 1 bereitgestellt.
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Die hier beschriebene Erfindung stellt eine Lösung für das
Problem bereit, daß ein Schaltkreis in einer
Temperaturregelschaltung ein Signal erzeugen muß, das geeignet ist, die
Funktion der Temperaturregelschaltung zu beenden oder zu
sperren, wenn eine Unterbrechung des temperaturempfindlichen
Abschnitts der Regelschaltung vorliegt. Die Erfindung besteht
in einer verbesserten Temperaturregelschaltung, die einen
Reglerabschnitt mit einem Sperreingang aufweist, der beim
Empfang eines Signals den Betrieb der Regelschaltung sperrt,
wobei die Regelschaltung außerdem einen
temperaturempfindlichen Schaltungsabschnitt aufweist, der folgendes umfaßt:
einen Widerstandsabschnitt, der mit einem Sensorabschnitt in
Reihe geschaltet ist, wobei die dem Widerstandsabschnitt und
dem Sensorabschnitt gemeinsame Verbindung bei Aktivierung der
Regelschaltung ein Signal absetzt, das an den Regler gelegt
wird, um den Betriebsregelpunkt für die Regelschaltung
einzurichten, und wobei die Verbesserung folgendes umfaßt: einen
Halbleiterschalter, der mit dem Sensorabschnitt in Reihe
geschaltet ist, wobei der Halbleiterschalter so lange leitend
bleibt, wie ein Strom über einen Sensorabschnitt fließt; und
einen Scheinwiderstand, der mit dem Halbleiterschalter und
dem Sperreingang des Reglers verbunden ist, wobei der
Scheinwiderstand dann, wenn der Halbleiterschalter nichtleitend
ist, ein Signal an den Sperreingang liefert, das so wirkt,
daß der Betrieb der Temperaturregelschaltung gesperrt wird.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Die neuen Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden dem Fachmann in Verbindung mit der folgenden
detaillierten Beschreibung verständlich, die auf die beigefügten
Zeichnungen Bezug nimmt; es zeigen:
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Fig. 1 ein Schema einer erfindungsgemäßen Regelschaltung;
und
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Fig. 2 ein Blockdiagramm eines Abschnitts der Schaltung von
Fig. 1.
Ausführliche Beschreibung
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In Fig. 1 der Zeichnung ist eine schematische
Schaltungsanordnung einer Temperaturregelschaltung gezeigt, die eine
Ausführungsform der hierin beschriebenen Erfindung darstellt.
Die Regelschaltung kann über einen temperaturempfindlichen
Schaltungsabschnitt, der Widerstandswerte wie bei 20 in der
Schaltung hat, auf verschiedene Temperaturregelpunkte
eingestellt werden, wobei diese vom Bediener zur Wahl der
verschiedenen Temperaturregelpunkte gewählt werden können. Der
temperaturempfindliche Schaltungsabschnitt enthält auch einen
Sensorabschnitt mit einem Sensorelement 22, dessen Widerstand
einen negativen Temperaturkoeffizienten aufweist, und das mit
dem vom Bediener gewählten Widerstand 20 in Reihe geschaltet
ist. Das Sensorelement 22 ist angeordnet, um die zu regelnde
Temperatur zu erfassen. Wenn die Schaltung über die
Anschlußleitungen 24 und 26 aus einer Wechselspannungsquelle gespeist
wird, liegt eine Spannung am gemeinsamen Punkt 28 der vom
Bediener wählbaren Widerstände 20 und dem Sensorelement 22 an.
Diese Spannung wird über eine Verbindungsleitung 30 an einen
Anschlußpunkt 13 des Reglers 32 geführt, der als
Funktionsblock dargestellt ist und durch einen Nullspannungsschalter
gebildet werden kann.
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Fig. 2 zeigt in Form eines Blockschaltbilds eine Schaltung
für einen Nullspannungsschalter, wie sie für den Regler 32 in
der Schaltung von Fig. 1 verwendet wird. Diese ist unter der
Bezeichnung CA 3059 der Motorola Inc., P.O. Box 20912,
Phoenix, Ariz. 85036, im Handel erhältlich. Die Bezugszeichen 1,
2, 4, 5, 7-11 und 13 der Anschlußpunkte entsprechen den
Bezugszeichen, die in den von Motorola Inc. für den CA 3059
Nullspannungsschalter herausgegebenen
Applikationsbeschreibungen verwendet werden. Der Nullspannungsschalter ist in
Form eines Blockschaltbildes in Fig. 2 gezeigt. Dieser umfaßt
einen Begrenzer 36 und eine Stromversorgung 37, die einen
Betrieb der Schaltung unmittelbar an einer
Wechselspannungsquelle erlaubt. Die Wechselspannungsquelle wird zwischen den
Anschlußpunkten 5 für den Begrenzer 36 und Masse bei 50
angeschlossen, mit der die Anschlußpunkte 7 und 8 verbunden sind.
Der Ausgang der Stromversorgung 37 stellt ungefähr 6,5 V
Gleichspannung am Anschlußpunkt 2 bereit. Die Schaltung von
Fig. 2 enthält auch einen Nulldurchgangsdetektor 38, einen
Differentialverstärker 39 und eine UND-Schaltung 40, eine
Triac-Ansteuerung 41 und zwei Widerstände 42 und 43. Der
Nulldurchgangsdetektor ist zwischen einen Eingang der UND-
Schaltung 40 und den gemeinsamen Anschluß des Begrenzers 36
und der Stromversorgung 37 geschaltet, um ein Signal bei
jedem Nulldurchgang der Wechselspannungsversorgung zu liefern.
Der Differentialverstärker 39 ist mit seinem Ausgang mit
einem zweiten Eingang der UND-Schaltung 40 verbunden, um ein
Signal an die UND-Schaltung zu liefern, wenn der positive
Eingang des Differentialverstärkers, der mit dem
Anschlußpunkt 13 verbunden ist, positiv gegenüber dem negativen
Eingang des Operationsverstärkers ist. Der negative Eingang des
Operationsverstärkers 39 liegt über den Anschlußpunkt 9 an
einer positiven Spannung, die gleichzeitig mit den
Anschlußpunkten 10 und 11 verbunden ist. Die Widerstände 42 und 43
haben Widerstandswerte von 10 kΩ bzw. 9,6 kΩ und sind
zwischen Masse 50 und dem Ausgang 2 der Stromversorgung 37 in
Reihe geschaltet, um einen Spannungsteiler zu bilden. Die
über dem Widerstand 43 vorliegende positive Spannung ist an
den negativen Eingang des Differentialverstärkers 39 gelegt.
Die UND-Schaltung 40 hat auch einen Eingang, der mit dem
Anschlußpunkt 1 für den Schalter 32 über die Kollektor- und die
Basiselektrode eines Transistors 34 verbunden ist, dessen
Emitterelektrode über eine Diode 21 mit Masse verbunden ist.
Die Basis des Transistors 34 ist mit dem Anschlußpunkt 1
verbunden. Die Applikationsbeschreibungen, die von der Motorola
Inc. herausgegeben werden, geben an, daß ein Signal am
Anschlußpunkt 1 von mindestens +1,2 V bei 10 µA das Fließen
eines getriebenen Stromes am Anschlußpunkt 4 unterbricht. Die
betreffenden Beschreibungen geben jedoch nicht an, wie ein
solches Signal in Verbindung mit einer Schaltung, in der der
Nullspannungsschalter 32 verwendet wird, erhalten werden
kann.
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Wie wiederum Fig. 1 zeigt, ist der Anschlußpunkt 4 des
Nullspannungsschalters 32 der Ausgang der Triac-Ansteuerung
41 (Fig. 2), der zur Steuerung der Funktion eines
elektronischen Schalters verwendet wird. Im Fall der Schaltung von
Fig. 1 wird der elektronische Schalter durch ein Triac
(bidirektionale Thyristortriode) 53 gebildet. Der Ausgang 4
des Nullspannungsschalters 32 ist mit der Gate-Elektrode des
Triac verbunden. Eine Seite des Triac 53 ist über ein
Widerstandsheizelement 54 mit der Wechselspannungsversorgung
verbunden. Die andere Seite des Triac 51 ist mit der
Massereferenz 50 der Schaltung verbunden, die durch die
Leitungsverbindung 26 bereitgestellt wird. Demzufolge wird bei Anschluß
der Schaltung an eine Wechselspannungsquelle ein Stromkreis
hergestellt, der das Heizelement 54 und das Triac 53 umfaßt,
wobei das Heizelement 54 für jeweils eine Halbwelle der
Wechselspannungsversorgung unter Strom steht, wenn das Triac
einen Gate-Impuls vom Ausgang 4 der Triac-Ansteuerung 41
erhält, der mit jedem Nulldurchgang der Wechselspannungsquelle
auftritt, und gleichzeitig der Differentialverstärker 39 der
Schaltung 32 ein Ausgangssignal an die UND-Schaltung 40 der
Schaltung 32 liefert.
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Zusätzlich zu den erwähnten Schaltungselementen sind in Fig.
1 weitere Schaltungzusätze gezeigt, die die Verwendung des
Nullspannungsschalters 32 der Motorola Inc. für
Temperaturregelungszwecke zulassen, bei denen nach Wahl des Bedieners
eine Anzahl von Temperaturregelpunkten eingestellt werden kann,
wie dies in dem US-Patent 4,816,642 (siehe oben) beschrieben
ist. Diese Schaltungszusätze umfassen serielle Widerstände 44
und 45, wobei der Widerstand 44 mit dem Anschlußpunkt 2 und
der Widerstand 45 mit der Verbindungsleitung 26 verbunden
ist. Die gemeinsame Verbindung der Widerstände 44 und 45 ist
über eine Diode 46 mit dem Anschlußpunkt 13 des
Nullspannungsschalters 32 verbunden. Ein Kondensator 47, der zwischen
den Anschlußpunkt 2 und Masse 50 eingeschaltet ist, dient als
Ausgangs-Filterkondensator für die Stromversorgung 37 des
Nullspannungsschalters 32. Ein Strombegrenzungswiderstand 48
ist zwischen den Stromversorgungsanschluß 24 und den
Anschlußpunkt 5 eingeschaltet.
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Wenn der vom Bediener zu wählende Widerstand 20 als direkt
mit dem Anschlußpunkt 2 anstatt über den Widerstand 49 und
die Emitter-Basisstrecke des Transistors 50 und das
Sensorelement als direkt mit der Verbindungsleitung 26 anstatt über
den Widerstand 51 und die Basis-Emitterstrecke des
Transistors 52 verbunden betrachtet wird, arbeitet die bisher
beschriebene Schaltung entsprechend dem funktionalen
Blockdiagramm, das in den Applikationsbeschreibungen (DS9450) für die
Nullspannungsschalter CA 3059 und CA 3079 der Motorola Inc.
gezeigt ist. Wenn der durch das Sensorelement 22, das einen
negativen Temperaturkoeffizienten hat, gebildete Widerstand
größer ist als der vom Bediener gewählte Widerstand 20, liegt
am positiven Eingang 13 des Operationsverstärkers 39 ein
Spannungssignal an, das den Pegel am Eingang 13 mehr positiv
werden läßt als die positive Spannung, die am negativen
Eingang
9 des Operationsverstärkers vorliegt. Dadurch gibt der
Operationsverstärker 39 ein Eingangssignal an die UND-
Schaltung 40 ab, das dann, wenn der Nulldurchgangsdetektor 38
einen Impuls mit Beginn einer jeden Halbwelle des
Wechselspannungseingangs der Schaltung erzeugt, ein Ausgangssignal
erzeugt, das die Triac-Ansteuerung 41 veranlaßt, das Triac 53
auf zusteuern. Das Triac 53 wird dadurch mit jeder Halbwelle
der Wechselspannung aufgesteuert, bis die aufgrund des
Stromflusses durch das Heizelement 54 erzeugte Wärme bewirkt, daß
die vom Sensorelement 22 erfaßte Temperatur ansteigt, so daß
der Widerstand des Sensorelements 22 bis zu einem Punkt
verringert wird, bei dem der Spannungspegel über dem
Sensorelement 22 nicht länger positiver ist als die Spannung, die am
negativen Eingang 9 des Operationsverstärkers 39 anliegt. Der
Ausgang des Operationsverstärkers 39 für die UND-Schaltung 40
wird damit abgeschaltet, so daß das Triac 53 während jeder
Halbwelle der Wechselspannung zugesteuert bleibt, solange
eine derartige Bedingung vorliegt. Mit dem Abfallen der vom
Sensorelement 22 erfaßten Temperatur (da der Stromfluß durch
das Heizelement unterbrochen ist, wenn das Triac zugesteuert
ist) erhöht sich der Widerstand des Sensorelements 22,
wodurch das Signal am Eingang 13 des Operationsverstärkers
hinreichend ansteigt, um wieder einen Ausgang bereitszustellen,
der in einem Auf steuern des Triac 45 mit Beginn einer jeden
Halbwelle resultiert, wodurch das Heizelement mit Strom
versorgt wird, um die vom Sensorelement 22 erfaßte Temperatur
bis zu einem Punkt zu erhöhen, bei dem das Triac erneut
zugesteuert wird.
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Die beiden Widerstände 44 und 45 zusammen mit der Diode 46,
die in den Applikationsbeschreibungen der Motorola Inc. für
die Nullspannungsschalter CA 3059 und CA 3079 nicht verwendet
werden, sollen es dem Bediener ermöglichen, den Widerstand 20
entsprechend einer niedrigeren Temperatureinstellung zu
wählen, wenn die Regelung eingestellt ist, um einen höheren
Temperaturregelpunkt aufrechtzuerhalten. Ohne die erwähnten
Widerstände 44 und 45 und die Diode 46 würde die eben
erläuterte Maßnahme den Eingang 13 des Operationsverstärkers 39
hinreichend negativ gegenüber dem negativen Eingang 9 machen, so
daß der Operationsverstärker ein Ausgangssignal erzeugt,
durch das das Triac 53 aufgesteuert wird, so daß ein
unkontrollierter Zustand herbeigeführt werden würde. Die
Verwendung dieser Widerstände und der Diode sind in dem US-Patent
4,816,642 (siehe oben) näher beschrieben. Der Kondensator 60
zwischen der Verbindungsleitung 26 und dem Anschlußpunkt 13
des Nullspannungsschalters 32 ist als Filter bereitgestellt.
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Die bisher beschriebene Schaltungsanordnung wird verwendet,
um die Betriebstemperatur einer Vorrichtung zum Auftragen von
Schmelzkleber zu regeln. Der Schutz der Vorrichtung gegen
Beschädigungen aufgrund unkontrolliert hoher Temperaturen, die
durch eine Unterbrechung des Sensorelements 22 auftreten
können, wird durch eine thermische Sicherung in der Leitung zum
Heizelement 54 bereitgestellt, die unterbricht, wenn der
beheizte Block der Beschichtungsvorrichtung ungefähr 371ºC
(700ºF) erreicht. Eine solche Lösung bietet zwar Schutz für
die Beschichtungsvorrichtung, jedoch keinen Schutz für die
Bedienungsperson, wenn eine Beschichtungsvorrichtung dieses
Typs mit Schmelzklebern arbeitet, die aus einer Kartusche
zugeführt werden, da die Kartusche bersten kann, wenn eine
derart hohe Temperatur erzeugt wird, und damit eine Situation
mit potentieller Personengefährdung entsteht.
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Die hier beschriebene Erfindung stellt eine Lösung dieses
Problems dar, indem sie eine Möglichkeit zur Bereitstellung
eines Signals am Sperreingang 1 des Nullspannungsschalters 32
zur Verfügung stellt, um eine Unterbrechung des Stromflusses
durch das Heizelement 54 zu bewirken, wenn kein Strom durch
das Sensorelement 22 fließt. Diese Lösung beinhaltet die
Verwendung eines Transistors 52, dessen Emitterelektrode mit der
Verbindungsleitung 26 und dessen Basiselektrode über einen
Widerstand 51 mit dem Sensorelement 22 verbunden ist. Die
Kollektorelektrode des Transistors 52 ist über einen
Widerstand 56 mit dem Anschlußstift 2 verbunden, an dem die
Gleichspannung vom Nullspannungsschalter 32 anliegt. Die
Lösung des Problems eines "offenen Kreises" umfaßt auch den
Widerstand 57, wobei ein Ende des Widerstands 57 mit der
Kollektorelektrode des Transistors 52 verbunden ist, während das
andere Ende mit der Verbindungsleitung 26 verbunden ist. Die
Verbindung 58, die den Widerständen 56 und 57 gemeinsam ist,
ist auch mit dem Kollektor und dem Sperreingangsanschluß 1
des Nullspannungsschalters 32 verbunden. Wie zu erkennen ist,
bilden die Widerstände 56 und 57 einen Spannungsteiler, so
daß die Verbindung 58 über den Sperranschluß 1 ein Signal für
den Nullspannungsschalter 32 bereitstellt, wenn der
Transistor 52 nichtleitend ist, um den Leitfähigkeitszustand des
Triac 53 zu beenden und damit den Stromfluß durch das
Heizelement 54 zu unterbrechen. Der Transistor 52 führt im Fall
einer Unterbrechung des Sensorelements 22 oder eines
beliebigen Elements, das mit dem Sensorelement 22 und dem Transistor
52 in Reihe geschaltet ist, selbstverständlich keinen Strom.
Solange der Transistor 52 leitend ist, ist das
Spannungssignal an der Verbindung 58 auf den Spannungsabfall über die
Kollektor- und Emitterelektrode des Transistors 52 begrenzt,
der nicht groß genug ist, um das Triac 53 über den
Sperreingang 1 des Nullspannungsschalters 32 zuzusteuern.
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Der mit der Basis des Transistors 52 verbundene Widerstand 51
ist für den Fall eines aus irgendeinem Grund auftretenden
Kurzschlusses des Sensorelements 22 erforderlich. Ohne den
Widerstand 51 würde ein kurzgeschlossenes Sensorelement 22 in
einer Spannung am Anschluß 13 des Nullspannungsschalters 32
resultieren, die gegenüber der Spannung am Anschluß 9 des
Nullspannungsschalters hinreichend niedrig ist, so daß das
Triac 53 aufgesteuert wird. Durch das Einfügen des
Widerstandes 51 wird die Spannung am Anschluß 13 des
Nullspannungsschalters 32 bei einem kurzgeschlossenen Sensorelement 22
durch die Widerstände 44 und 45 und die Diode 46 auf einen
Pegel angehoben, auf dem diese nicht hinreichend niedriger
ist als die Spannung am Anschluß 9, um das Triac 53
aufzusteuern, und nicht hinreichend hoch ist, um das Triac 53
durch den Nullspannungsschalter 32 aufzusteuern.
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Es ist erkennbar, daß der Widerstand 51 und die Basis-
Emitterstrecke des Transistors 52 eine Vorspannung bewirken,
die im durch den Bediener wählbaren Widerstandsabschnitt des
temperaturempfindlichen Abschnitts der Schaltung korrigiert
werden muß. Diese kann korrigiert werden, indem die Basis-
Emitterstrecke eines Transistors 50, der vom gleichen Typ ist
wie der Transistor 52, und ein Widerstand 49 mit dem gleichen
Wert wie der Widerstand 51 zwischen den vom Bediener zu
wählenden Widerstand 20 und den Anschluß 2 für die
Stromversorgung des Nullspannungsschalters 32 in Reihe geschaltet wird.
Diese Lösung des durch den Transistor 52 und den Widerstand
51 verursachten Vorspannungsproblems erlaubt die gleiche
Anordnung der durch den Bediener zu wählenden Widerstände 20
für eine Rege lschaltung, die die gleichen
Temperaturwahlpunkte einhalten soll, und die den Sperreingang 1 des
Nullspannungsschalters 32 nicht benutzt. Anstatt den zusätzlichen
Widerstand 49 einzufügen, kann der in dem vom Bediener
wählbaren Widerstandsabschnitt für den höchsten
Temperaturregelpunkt verwendete Widerstand durch einen Widerstand ersetzt
werden, der einen Widerstandswert gleich der Summe aus dem
Widerstand für diesen Regelpunkt plus dem Widerstandswert des
Widerstands 49 hat.
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Die Einbeziehung des Transistors 52 in die Schaltung bewirkt
eine Empfindlichkeit der Schaltung gegenüber verschiedenen
Transienten- und Störsignalen, die bei der Wahl verschiedener
Temperatureinstellungen aufgenommen oder ausgelöst werden
können. Dieses Problem wird durch die Verwendung des
Kondensators 59 gelöst, der über den Widerstand 51 und die Basis-
Emitterstrecke des Transistors 52 geschaltet ist und zum
Ausfiltern derartiger Signale dient.
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Eine Regelschaltung als ein Ausführungsbeispiel gemäß der
hierin dargelegten Erfindung und unter Verwendung der unten
aufgelisteten Komponenten mit den jeweils angegebenen Werten
arbeitet mit einer 120 V-Wechselspannungsversorgung zur
Temperaturregelung auf die angegebenen Temperaturen.
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Die Einzelheiten der vorstehenden Beschreibung dienen
ausschließlich für Darstellungszwecke und können in weitem
Umfang modifiziert werden, ohne von der hierin offenbarten
neuen Lehre abzuweichen. Dementsprechend soll der Umfang der
vorliegenden Erfindung nur durch die beigefügten Ansprüche
begrenzt werden, denen ein vergleichbarer Auslegungsspielraum
wie bei der vorliegenden Beschreibung zuzubilligen ist.