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DE69022663T2 - Schachttürbetriebseinrichtung eines Aufzugssystems. - Google Patents

Schachttürbetriebseinrichtung eines Aufzugssystems.

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DE69022663T2
DE69022663T2 DE1990622663 DE69022663T DE69022663T2 DE 69022663 T2 DE69022663 T2 DE 69022663T2 DE 1990622663 DE1990622663 DE 1990622663 DE 69022663 T DE69022663 T DE 69022663T DE 69022663 T2 DE69022663 T2 DE 69022663T2
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DE
Germany
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elevator
elevator car
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door
elongate elements
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Juan 28021 Madrid Martin
Jose 28041 Madrid Sevilleja
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Otis Elevator Co
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Otis Elevator Co
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B13/00Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
    • B66B13/02Door or gate operation
    • B66B13/12Arrangements for effecting simultaneous opening or closing of cage and landing doors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B13/00Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
    • B66B13/02Door or gate operation
    • B66B13/14Control systems or devices
    • B66B13/16Door or gate locking devices controlled or primarily controlled by condition of cage, e.g. movement or position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Elevator Door Apparatuses (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Aufzugsystem mit einem verbesserten Mechanismus zum Verriegeln und Entriegeln einer Verriegelung einer Aufzugschachttür, wobei die Erfindung bei solchen Systemen besonders nützlich ist, bei denen die Aufzugskabinen- und die Aufzugschachttür miteinander ausgerichtete Türplatten bzw. Türpanele aufweisen.
  • Die herkömmlichen Mechanismen, die zum öffnen und Schließen automatischer Aufzugtüren verwendet werden, sind komplex, da sie eine große Anzahl von Elementen aufweisen und komplexe Bewegungen beinhalten. Dies führt zu einer Reihe von Problemen, unter denen sich die nachfolgenden Probleme nennen lassen:
  • -Hohe Kosten für jeden Mechanismus, die sich aufgrund der Tatsache, daß eine Verriegelung an jeder Aufzugschachttür montiert werden muß, offensichtlich mit der Anzahl der Stockwerke multiplizieren, die der Aufzug bedient.
  • - Schwierige Wartung aufgrund der hohen Anzahl von verwendeten Teilen.
  • - Ruckartige Übertragung der linearen Bewegung von der Aufzugskabinentür auf die Aufzugschachttür bedingt durch Spiel, das zwischen den miteinander in Eingriff stehenden Teilen der Türen zum Ende der Schließperiode oder bei Beginn des Öffnungsvorgangs vorhanden ist.
  • - Geräuschvoller Betrieb beim Schließen und Öffnen, da während dieser Phase die Verriegelung der Steuerung der Aufzugskabinentür unterliegt.
  • - Fehlausrichtung der Aufzugskabinentür und der Aufzugschachttür, insbesondere bei den sparsameren Aufzugtüren, da die Gewährleistung einer Ausrichtung sehr teure Vorrichtungen erforderlich macht. Diese Fehlausrichtung führt dazu, daß die Öffnungskante der Aufzugskabinentür und die Öffnungskante der Aufzugschachttür in verschiedenen Ebenen liegen, was zu einem sehr unästhetischen Erscheinungsbild führt.
  • Es sind komplexe und sehr teure Systeme vorgeschlagen worden, die komplizierte Mebel verwenden, die von einer Anfangsbewegung der Türbetätigungsvorrichtung an auf der Basis einer Hebelpaares eine Befestigungswirkung erzeugen, die erstens das Betätigungsspiel eliminiert, dann die Verriegelung freigibt und schließlich die Bewegung der Aufzugskabinentür auf die Platten der Aufzugschachttür überträgt.
  • Wie bereits erwähnt wurde, erweisen sich solche Systeme jedoch als komplex, und obwohl sie eine Lösung hinsichtlich des ästhetischen Problems schaffen, schaffen sie keine Lösung der Probleme hinsichtlich der Betriebszuverlässigkeit, der hohen Kosten oder der Schwierigkeit der Wartungsvorgänge, die sich aufgrund der komplizierteren Einrichtungen und der größeren Anzahl der verwendeten Teile offensichtlich erhöhen.
  • Die FR-A-2625991 offenbart ein System, bei dem eine Aufzugskabinentür mit einer Aufzugschachttür an einem Stockwerk durch ein erweitertes Parallelogramm an der Aufzugschachttür verbunden wird. Beim Schließen der Tür drückt eine Rolle an einer Kurbel eines Aufzugskabinentür-Schließsystem auf eine an dem Parallelogramm angebrachte Rampe nach unten, um dieses zu schließen und somit die Türen außer Eingriff zu bringen. Die US-A-3783977 und die EP-A-164581 offenbaren ebenfalls Parallelogramm- Eingriffsvorrichtungen.
  • Die vorliegende Erfindung schlägt einen Mechanismus vor, der wie bei den in den vorstehend genannten Patenten und Anmeldungen erwähnten Parallelogrammen längliche Elemente verwendet und der alle der vorstehend genannten Probleme löst und ein Aufzugsystem mit einer Aufzugskabine, die zur Bewegung in einem Aufzugschacht ausgelegt ist, mit einer Tür an der Aufzugskabine und mit einer Tür an dem Aufzugschacht schafft, wobei die Aufzugschachttür eine Verriegelung zum Halten derselben in einer geschlossenen Position sowie ein Verriegelungs- Betätigungselement aufweist, das zum Entriegeln der Verriegelung betätigbar ist, wobei die Aufzugskabinentür mit einem Paar allgemein paralleler, in vertikaler Richtung länglicher Elemente versehen ist, die derart ausgebildet sind, daß sie bei einer Auseinanderbewegung an jeweiligen Vorsprüngen an der Aufzugschachttür angreifen sowie das Betätigungselement zum Entriegeln der Verriegelung betätigen, wobei die länglichen Elemente in Richtung auf eine Auseinanderbewegung vorgespannt sind, wobei die Aufzugskabine eine Einrichtung aufweist, die beim Schließen der Aufzugskabinentür die länglichen Elemente gegen die Vorspannung in Richtung aufeinander zu bewegt, wobei das System dadurch gekennzeichnet ist, daß die Einrichtung zum Bewegen der länglichen Elemente in Richtung aufeinander zu eine mit einem der länglichen Elemente betriebsmäßig verbundene Steuerflächenrolle sowie eine Steuerflächenbahn aufweist, die an einer derartigen Stelle fest an der Aufzugskabine angebracht ist, daß sie beim Schließen der Aufzugskabinentür an der Steuerflächenrolle angreift, wobei die Steuerflächenrolle beim Schließen der Aufzugskabinentür der Steuerflächenbahn folgt und dadurch eine Bewegung der länglichen Elemente in Richtung aufeinander zu hervorruft.
  • Wenn die Aufzugskabinentür geschlossen wird, werden die länglichen Elemente im Betrieb durch den Eingriff der Steuerflächenrolle und der Steuerflächenbahn nahe beieinander positioniert, so daß sich die Aufzugskabine frei in dem Aufzugschacht bewegen kann, wobei die länglichen Elemente zwischen den Aufzugschachttürvorsprüngen hindurchlaufen. Wenn jedoch die Aufzugskabine nahe einer Aufzugschachttür stoppt und die Aufzugskabinentür sich zu öffnen beginnt, erfolgt dann, wenn sich die Steuerflächenrolle aus der Steuerflächenbahn herausbewegt, eine Auseinanderbewegung der länglichen Elemente, wobei diese eine Entriegelung der Aufzugschachttürverriegelung bewirken sowie die Bewegung der Aufzugskabinentür auf die Vorsprünge der Aufzugschachttür übertragen, so daß sich die Aufzugschachttür und die Aufzugskabinentür gemeinsam bewegen können.
  • Es somit zu erkennen, daß der Mechanismus auf einer einfachen Konstruktion basiert und ein hohes Maß an Zuverlässigkeit garantiert, während Spiel und Geräusche eliminiert werden und gleichzeitig sanftere Bewegungen erzielt werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun lediglich als Beispiel unter Bezugnahme auf die Begleitzeichnungen beschrieben; darin zeigen:
  • Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Aufzugschachttürverriegelung in der Verriegelungsposition, wobei die Verriegelung in ihrer Funktion zwei Rollen zugeordnet ist, auf die die Profile eines verformbaren Parallelogramms wirken;
  • Fig. 2 eine schematische Seitenansicht eines auf ein verformbares Parallelogramm basierenden Aufzugskabinentürmechanismus, wobei letzterer in der Verriegelungsposition gezeigt ist;
  • Fig. 3 und 3a eine Seitenansicht und eine Draufsicht des Mechanismus in der Verriegelungsposition, wobei Fig. 3a die Distanz zwischen den Profilen des verformbaren Parallelogramms und den Verriegelungsbetätigungs- Aufzugschachtrollen zeigt;
  • Fig. 4 und 4a den Figuren 3 und 3a ähnliche Ansichten, wobei sich der Mechanismus jedoch in der Verriegelungsfreigabe- Position befindet, in der das Öffnen der entsprechenden Aufzugschachttür ermöglicht ist.
  • Fig. 1 zeigt eine Verriegelung 1, die eine Verriegelungsplatte 1b und einen Verriegelungsarm 1a aufweist. Die Verriegelungsplatte 1b ist an der Aufzugschachtrahmentür angebracht, und der Verriegelungsarm 1a ist an einem Schwenkpunkt A an der Aufzugschachttür 5 angebracht. Eine Rolle 7 ist an dem Verriegelungsarm la angebracht und durch eine Feder 12 mit einer an der Aufzugschachttür angebrachten Rolle 6 verbunden.
  • Wie in Fig. 2 gezeigt ist, ist ein Paar paralleler Profile 3 an seinem oberen sowie an seinem unteren Ende durch Verbindungs- bzw. Gestängeelemente 12 miteinander verbunden, die an Schwenkpunkten P3 mit der Aufzugskabinentür 4 schwenkbar verbunden sind. Eine Feder 10 ist zwischen den Punkten P2 der beiden Gestängeelemente 12 angeordnet, und eine Steuerflächenrolle 8 ist an einem der Schwenkstifte an dem Punkt P1 angebracht. Diese Steuerflächenrolle 8 folgt beim Schließen der Aufzugskabinentür 4 einer Steuerflächenbahn 9, die an einem Teil 13 der Aufzugskabine angebracht ist.
  • Aus den Figuren 1 bis 4 ist ersichtlich, wie das vorliegende Ausführungsbeispiel auf die Verriegelung 1 einwirkt, um die Verriegelung und/oder Freigabe der Aufzugschachttür 5 zu bewerkstelligen. Der Verriegelung 1 ist ein Schalter 2 zugeordnet, und sie wirkt mit dem Mechanismus der Fig. 2 zusammen, der durch die beiden identischen Profile 3 und die Gestängeelemente 12 als verformbares Parallelogramm ausgebildet ist.
  • Die vorstehend genannten Profile 3 wirken im Gebrauch mit der Verriegelung 1 zusammen, und zwar durch die Rollen 6 und 7, die, wie bereits erwähnt wurde, mit der Aufzugschachttür 5 bzw. dem Verriegelungsarm 1a verbunden sind. Die Rollen 6 und 7 sind beidseits der Profile 3 angeordnet und sind den vertikalen Schenkeln derselben derart zugewandt, daß bei Beginn des Öffnungsvorgangs der Aufzugskabinentür 4 sowie bei einer entsprechenden Verlagerung der Profile 3 die Schenkel der Profile 3 mit den Rollen 6 und 7 in Kontakt treten sowie diese mit Druck beaufschlagen können, wodurch wiederum ein Kippen der Verriegelung 1 verursacht wird, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist, wodurch die Aufzugschachttür 5 entriegelt wird.
  • Wie in Fig. 2 zu sehen ist, ist die Rolle 7 mittels der Feder 12 mit der Rolle 6 verbunden. Wenn die Rolle 7 durch ihr entsprechendes Profil 3 zur Seite gedrückt wird, so wird dadurch ein Kippen des Verriegelungsarms 1a um eine unter diesem angeordnete Achse A hervorgerufen, wodurch die Verriegelung 1 aufgehoben wird.
  • Die Verlagerung der Profile 3 wird mittels der der Steuerflächenbahn 9 folgenden Steuerflächenrolle 8 durchgeführt. Die Steuerflächenbahn 9 besitzt eine für diesen Zweck hergestellte, spezielle Form und ist in einem Teil 13 ausgebildet, das an der Aufzugskabine angebracht ist. Die Steuerflächenbahn 9 ist in den Figuren 2 und 3 in unterbrochener Linie dargestellt.
  • Die Profile 3 besitzen Flansche 11, die an Punkten P1 und P2 durch das obere und das untere Gestängeelement 12 schwenkbar miteinander verbunden sind. Beide Gestängeelemente 12 und durch diese die Profile 3 sind an den zwischen den Punkten P1 und P2 gelegenen Punkten P3 schwenkbar an der Aufzugskabinentür angebracht. Die Feder 10 ist zwischen den Punkten P2 angeordnet, so daß die Gestängeelemente 12 zur Ausführung einer Bewegung im Uhrzeigersinn (in bezug auf Fig. 2) um die Punkte P3 vorgespannt sind, wodurch sie die Tendenz haben, die Profile 3 auseinanderzudrücken. Die Steuerflächenrolle 8 ist an dem Punkt P1 mit einem der Gestängeelemente 12 verbunden.
  • Wenn die Aufzugskabinentür 4 geschlossen wird, wird die Steuerflächenrolle 8 durch die Steuerflächenbahn 9 nach unten in eine Position unterhalb des oberen Schwenkpunkts P3 gedrängt. Dies veranlaßt die Gestängeelemente 12 zur Ausführung einer Rotationsbewegung im Gegenuhrzeigersinn (in bezug auf Fig. 2) sowie zum Zusammenschließen der Profile 3.
  • Wenn sich die Aufzugskabinentür 4 öffnet, beginnt die Steuerflächenrolle 8 jedoch, sich aus der Steuerflächenbahn 9 herauszubewegen. Dies ermöglicht den Gestängeelementen 12 unter der Wirkung der Feder 10 eine Bewegung in Uhrzeigersinn (in bezug auf Fig. 2) um die Punkte P3. Das durch die Profile 3 und die Gestängeelemente 12 gebildete Parallelogramm erweitert sich somit und, wie vorstehend erwähnt wurde, gelangen die Profile 3 in Berührung mit den Rollen 6 und 7 und drücken gegen diese, wodurch der Verriegelungsarm 1a in seine freie Position gedrückt wird.
  • Das Parallelogramm bleibt während des Öffnens und des Wiederschließens der Aufzugskabinentür 4 in seiner erweiterten Form, um dadurch die Bewegung der Aufzugskabinentür 4 auf die Aufzugschachttür 5 zu übertragen. Ein Anschlag (nicht gezeigt) verhindert, daß die Feder 10 die Gestängeelemente 12 über ihre horizontalen Positionen hinausschwenkt, in denen sich das Parallelogramm im vollständig erweiterten Zustand befindet.
  • Aufgrund der Tatsache, daß die Profile 3 durch eine Schwenkbewegung der Gestängeelemente 12 auseinanderbewegt werden, sowie dadurch, daß sich die Gestängeelemente 12 während der Bewegung der Aufzugskabinentür in ihren horizontalen Positionen befinden, werden jegliche durch die Rollen 6 und 7 und die Profile 3 auf die Gestängeelemente 12 wirkenden Ruckbewegungen oder Erschütterungen während dieser Zeit auf den Schwenkstift bei P3 übertragen, so daß die Gestängeelemente 12 in Position bleiben und die Profile 3 nicht aus dem Eingriff mit den Rollen 6 und 7 herausbewegt werden. Dies schafft ein glattes bzw. ruckfreies Öffnen und Schließen der Türen.
  • Die Steuerflächenbahn 9 kann derart konfiguriert sein, daß die Profile 3 mit einer angemessenen Geschwindigkeit an den Rollen 6 und 7 angreifen.
  • Die Distanzen von jeder der Rollen 6 und 7 der Aufzugschachttür 5 zu ihrem jeweiligen Profil des verformbaren Parallelogramms sind in der in den Figuren 3 und 3a gezeigten Weise gleich, wenn sich der Mechanismus in der Verriegelungsposition der Verriegelung 1 befindet, wobei diese Distanzen in Fig. 3a durch den Buchstaben "a" angedeutet sind. Diese Distanz vermindert sich in der Öffnungsstellung auf Null.
  • Auf der Basis dieser Konstruktion sowie ausgehend von der in Fig. 3 gezeigten Position, in der die Verriegelung 1 in ihrem verriegeltem Zustand ist, werden die im folgenden beschriebenen Bewegungen ausgeführt, um die Freigabeposition zu erreichen.
  • Wenn die Aufzugskabinentür 4 (unter Betätigung durch eine beliebige Betätigungsvorrichtung) ihre horizontale Verlagerung in bezug auf Fig. 3 nach rechts beginnt, beginnt die Steuerflächenrolle 8 der Aufzugskabinentür 4 eine Bewegung entlang des speziellen Weges bzw. der speziellen Bahn 9, die zu dem Teil 13 gehört, wobei letzteres in bereits erwähnter Weise an der eigentlichen Aufzugskabine angebracht ist. Als Ergebnis der Bewegung der Steuerflächenrolle 8 beginnt das durch die Profile 3 und die Gestängeelemente 12 gebildete, verformbare Parallelogramm seine Schwenkbewegung, wobei es sich in Richtung seiner Breite öffnet und mit den Rollen 6 und 7 in Berührung tritt sowie gegen diese drückt, um dadurch ein Kippen des Verriegelungsarms 1a hervorzurufen. Ab diesem Zeitpunkt und sobald der entsprechende Schalter 2 geöffnet ist, kann sich die Aufzugschachttür 5 frei zusammen mit der Aufzugskabinentür 4 derart bewegen, daß bei der Bewegung der Profile 3 sowie der Steuerflächenrolle 8 der anfänglichen Bewegung der Aufzugskabinentür 4 eine Bewegung der Aufzugschachttür 5 folgt, wobei beide Kanten miteinander ausgerichtet sind, wie dies auch bei vollständig geschlossenen oder vollständig geöffneten Türen der Fall ist.
  • Beim Schließvorgang der Verriegelung 1 erfolgen die Bewegungen in identischer Weise, jedoch in umgekehrter Richtung.
  • Die Verriegelung 1 und die Rollen 6 und 7 sind natürlich an den Aufzugschachttüren 5 jedes Stockwerks vorgesehen, das von dem Lift bedient wird, und die Profile 3 bewegen sich zwischen diesen Rollen 6 und 7, während sich der Lift zwischen den Stockwerken aufund abbewegt. Die Schenkel der Profile 3 können eine angemessene vertikale Länge aufweisen, so daß die Profile 3 immer noch mit den Rollen 6 und 7 zusammenarbeiten können, selbst wenn die Aufzugskabine und das Stockwerk, an dem sie anhält, geringfügig fehlausgerichtet sind.
  • Gemäß der vorstehenden Beschreibung sowie unter Bezugnahme auf die Figuren 3 und 4 ist zu erkennen, daß die Bewegung des Mechanismus ohne Spiel gesteuert wird, wodurch die Entstehung jeglicher Ruckbewegungen und Geräusche beim Öffnungs- und Schließvorgang vermieden werden, die bei anderen herkömmlichen Türsystemen nicht eliminiert sind.
  • Gleichermaßen ist aus den Zeichnungen zu erkennen, wie der Öffnungs- und Schließmechanismus in jeglicher Position ermöglicht, daß die Kanten der Platten der Aufzugskabinentür 4 und der Aufzugschachttür 5 permanent miteinander ausgerichtet sind, wodurch es möglich ist, sowohl den Aufzugskabinentürfries als auch den Aufzugschachttürfries zu vereinfachen.
  • Die sich aus der Konstruktion und der Funktionsweise des Mechanismus ergebenden Vorteile lassen sich wie folgt zusammenfassen:
  • Erstens ist eine synchronisierte Bewegung der Aufzugskabinentür- und der Aufzugschachttürplatten ermöglicht, deren Kanten stets miteinander ausgerichtet sind, wobei zwischen diesen eine stabile Verbindung besteht und wobei keinerlei Spiel sowohl in Schließrichtung als auch in Öffnungsrichtung der Türen vorhanden ist.
  • Zweitens ist die Anzahl der Teile und Elemente, wie z. B. der Rollen, Achsen, beweglichen Elemente, Federn usw., die den Mechanismus bilden, drastisch vermindert. Diese Vereinfachung hat natürlich einen Einfluß auf jedes Stockwerk des Aufzugs.
  • Drittens wird eine glatte und spiel freie Bewegung der Türplatten geschaffen.
  • Viertens reduziert sich die Anzahl eines fehlerhaften Aufzugsbetriebs aufgrund der verminderten Anzahl von Teilen.
  • Fünftens ist aus demselben Grund eine vereinfachte Wartung möglich.
  • Sechstens werden beunruhigende Geräusche beim Verriegeln und Entriegeln der Verriegelung eliminiert.
  • Schließlich ist eine Ausrichtung der Aufzugskabine und der Türplatten mit dem Aufzugschachttürrahmen und dem Aufzugskabinenrahmen möglich, wodurch die Verwendung einer elektromagnetischen Verriegelung ermöglicht ist, die durch einen Schalter an dem Aufzugschachttürrahmen betätigt wird.
  • Selbstverständlich können verschiedene Modifikationen im Rahmen der beigefügten Ansprüche ins Auge gefaßt werden. Zum Beispiel braucht die Verriegelung nicht durch dieselben Elemente (in diesem Fall die Rollen 6 und 7) geöffnet zu werden, mit denen die Profile 3 in Verbindung stehen. Stattdessen könnte ein Knopf oder ein anderer Schalter zum Beispiel durch eines der Profile betätigt werden.

Claims (8)

1. Aufzugsystem mit einer Aufzugskabine, die zur Bewegung in einem Aufzugschacht ausgelegt ist, mit einer Tür (4) an der Aufzugskabine und mit einer Tür (5) an dem Aufzugschacht,
wobei die Aufzugschachttür (5) eine Verriegelung (1) zum Halten derselben in einer geschlossenen Position sowie ein Verriegelungs- Betätigungselement (7) aufweist, das zum Entriegeln der Verriegelung (1) betätigbar ist,
wobei die Aufzugskabinentür (4) mit einem Paar allgemein paralleler, in vertikaler Richtung länglicher Elemente (3) versehen ist, die derart ausgebildet sind, daß sie bei einer Auseinanderbewegung an jeweiligen Vorsprüngen (6, 7) an der Aufzugschachttür (5) angreifen sowie das Betätigungselement (7) zum Entriegeln der Verriegelung (1) betätigen,
wobei die länglichen Elemente (3) in Richtung auf eine Auseinanderbewegung vorgespannt sind, und wobei die Aufzugskabine eine Einrichtung (8, 9, 10) aufweist, die beim Schließen der Aufzugskabinentür (4) die länglichen Elemente (3) gegen die Vorspannung in Richtung aufeinander zu bewegt,
wobei das System dadurch gekennzeichnet ist, daß die Einrichtung zum Bewegen der länglichen Elemente (3) in Richtung aufeinander zu eine mit einem der länglichen Elemente (3) betriebsmäßig 35 verbundene Steuerflächenrolle (8) sowie eine Steuerflächenbahn (9) aufweist, die an einer derartigen Stelle fest an der Aufzugskabine angebracht ist, daß sie beim Schließen der Aufzugskabinentür (4) an der Steuerflächenrolle (8) angreift, wobei die Steuerflächenrolle (8) beim Schließen der Aufzugskabinentür (4) der Steuerflächenbahn (9) folgt und dadurch eine Bewegung der länglichen Elemente (3) in Richtung aufeinander zu hervorruft.
2. Aufzugsystem nach Anspruch 1, wobei sich beide länglichen Elemente relativ zu der Aufzugskabinentür bewegen.
3. Aufzugsystem nach Anspruch 1 oder 2, wobei ein Gestängeelement (12) schwenkbar die unteren Enden der länglichen Elemente (3) verbindet und ein Gestängeeleraent (12)schwenkbar die oberen Enden der länglichen Elemente (3) verbindet, wobei jedes der Gestängeelemente (12) mit der Aufzugskabinentür (4) an einer zwischen den länglichen Elementen (3) gelegenen Stelle (P3) schwenkbar verbunden ist, so daß eine Rotationsbewegung der Gestängeelemente (12) eine Zusammenbewegung oder eine Auseinanderbewegung der länglichen Elemente (3) hervorruft.
4. Aufzugsystem nach Anspruch 3, wobei die länglichen Elemente (3) und die Gestängeelemente (12) in einer Parallelogrammanordnung angeordnet sind.
5. Aufzugsystem nach Anspruch 3 oder 4, wobei die Gestängeelemente (12) durch eine Feder (10) zur Ausführung einer Rotationsbewegung in einer Richtung vorgespannt sind, so daß die länglichen Elemente (3) auseinanderbewegt werden, bis sie an einem Anschlag angreifen, der zur Verhinderung einer Bewegung derselben über ihre horizontale Position hinaus vorgesehen ist, und wobei die Steuerflächenrolle (8) mit einem der Gestängeelemente (12) betriebsmäßig verbunden ist, so daß dann, wenn die Steuerflächenrolle (8) beim Schließen der Aufzugskabinentür (4) ander Steuerflächenbahn (9) angreift, das Gestängeelement (12) in der entgegengesetzten Richtung verschwenkt wird, um dadurchdie länglichen Elemente in Richtung aufeinanderzu zu bewegen.
6. Aufzugsystem nach einem der vorausgehenden Ansprüche,
wobei die Vorsprünge ein Paar Rollen umfassen, die derart angeordnet sind, daß eine auf jeder Seite der länglichen Elemente angeordnet ist.
7. Aufzugsystem nach einem der vorausgehenden Ansprüche,
wobei das Betätigungselement einen der Vorsprünge aufweist.
8. Aufzugsystem nach Anspruch 7,
wobei der genannte eine Vorsprung durch eines der länglichen Elemente seitwärts gedrückt wird und dadurch ein Verriegelungsglied der Verriegelung zur Ausführung einer Rotationsbewegung um einen Schwenkpunkt sowie zur Entriegelung der Verriegelung veranlaßt wird.
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