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DE69020901T2 - Gasbrenner. - Google Patents

Gasbrenner.

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Publication number
DE69020901T2
DE69020901T2 DE69020901T DE69020901T DE69020901T2 DE 69020901 T2 DE69020901 T2 DE 69020901T2 DE 69020901 T DE69020901 T DE 69020901T DE 69020901 T DE69020901 T DE 69020901T DE 69020901 T2 DE69020901 T2 DE 69020901T2
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DE
Germany
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burner
wall
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gas
air
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DE69020901T
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Michael Cafferty
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Bray Burners Ltd
Original Assignee
Bray Burners Ltd
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/46Details
    • F23D14/70Baffles or like flow-disturbing devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/02Premix gas burners, i.e. in which gaseous fuel is mixed with combustion air upstream of the combustion zone
    • F23D14/04Premix gas burners, i.e. in which gaseous fuel is mixed with combustion air upstream of the combustion zone induction type, e.g. Bunsen burner
    • F23D14/06Premix gas burners, i.e. in which gaseous fuel is mixed with combustion air upstream of the combustion zone induction type, e.g. Bunsen burner with radial outlets at the burner head
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/02Premix gas burners, i.e. in which gaseous fuel is mixed with combustion air upstream of the combustion zone
    • F23D14/04Premix gas burners, i.e. in which gaseous fuel is mixed with combustion air upstream of the combustion zone induction type, e.g. Bunsen burner
    • F23D14/10Premix gas burners, i.e. in which gaseous fuel is mixed with combustion air upstream of the combustion zone induction type, e.g. Bunsen burner with elongated tubular burner head
    • F23D14/105Premix gas burners, i.e. in which gaseous fuel is mixed with combustion air upstream of the combustion zone induction type, e.g. Bunsen burner with elongated tubular burner head with injector axis parallel to the burner head axis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)
  • Pre-Mixing And Non-Premixing Gas Burner (AREA)
  • Manufacture, Treatment Of Glass Fibers (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf Gasbrenner und hat zur Aufgabe, die toxischen Emissionen zu verringern, die aufgrund der Verbrennung in konventionellen Gasbrennern erzeugt werden.
  • Zu den Nebenprodukten der Gasverbrennung gehören eine Reihe toxischer Verbindungen, wie z. B. Stickoxide und Kohlenmonoxid. Unser besseres Verständnis der schädlichen Wirkungen dieser Verbindungen auf die Umwelt hat zusammen mit einem gesteigerten Umweltbewußtsein die Suche nach Möglichkeiten zur Vermeidung oder Verringerung toxischer Nebenprodukte bei der Verbrennung angestoßen.
  • Herkömmliche atmosphärische Gasbrenner, wie sie beispielsweise in Herden, Boilern und Zentralheizungsanlagen benutzt werden, setzen bekanntlich im allgemeinen mehr als 100 ppm Stickoxide frei, wenn sie unter normalen Betriebsbedingungen laufen.
  • Dieser Wert läßt sich durch die Erhöhung der Luftmenge reduzieren, die vor der Entzündung mit dem Brenngas innig vermischt wird. Diese Luft, im allgemeinen Primärluft genannt, wird meist als ein Volumenprozentsatz der als "theoretischer Luftbedarf" bezeichneten Menge ausgedrückt, die für die vollständige Verbrennung des jeweiligen Brennstoffs erforderlich ist. So lassen sich beispielsweise die Stickoxidemissionen auf weniger als 40 ppm reduzieren, wenn zusätzliche Luft in einer Menge von bis zu 40 % über dem theoretischen Luftbedarf in der Primärgas-Brennstoffmischung enthalten ist.
  • Es ist ferner bekannt, daß die Reduzierung der Stickoxidemissionen mit der Menge an überschüssiger Luft in der Gas-Brennstoffmischung zusammenhängt.
  • Eine Voraussetzung für die Erhöhung der Luftmenge in der Primärgas- Brennstoffmischung auf diese Werte erfordert jedoch eine Änderung der Brennerkonstruktion, damit der Brenner der überschüssigen Luft gewachsen ist und mit gutem Wirkungsgrad arbeitet. Solche Brenner mit geänderter Konstruktion sind normalerweise mit einem Ventilator und einer Steuerung ausgestattet und als Brenner mit Vormischung bekannt.
  • Änderungen dieser Art sind kostspielig und laufen neueren Entwicklungen in der Gasgeräteindustrie entgegen, da heutige atmosphärische Gasbrenner vor allem unter den Gesichtspunkten einer Verringerung von Gewicht, Volumen und Komplexität des Brenners konstruiert werden.
  • Zu den alternativen Möglichkeiten, zusätzliche Primärluft in das System einzubringen, gehört die automatische Mitnahme von Luft in das System durch Einspritzen des Brennstoffs in den Brenner. Dies ist als Primärluftbeimischung bekannt, und konventionelle Brenner, die so funktionieren, können eine Primärluftbeimischung von 40 bis 80 % des theoretischen Luftbedarfs erreichen. Die restliche Luft, die zur Beendigung der Verbrennungsreaktion erforderlich ist, diffundiert nach der Entzündung in die Flamme und wird als Sekundärluft bezeichnet.
  • Es ist bekannt, daß die Emission von Stickoxiden bei einer Primärluftbeimischung von ungefähr 50 % ihre Spitze erreicht, woraus folgt, daß maximale Stickoxidmengen im Routinebetrieb eines atmosphärischen Gasbrenners entstehen. Eine Reduzierung der Primärluftbeimischung führt zu einer Erhöhung anderer toxischer Produkte, wie z. B. von Kohlenmonoxid. Andererseits ist eine Erhöhung der Primärluftbeimischung auf mehr als 60 bis 70 % aufgrund der konstruktiven Einschränkungen eines herkömmlichen atmosphärischen Gasbrenners nicht möglich.
  • Das Verfahren der Primärluftbeimischung läßt sich gut in eine erste und eine zweite Phase einteilen, wobei die erste Phase die Luftbeimischung darstellt, die stattfindet, bevor die Gas-Brennstoffmischung eine oder mehrere Primäraustrittsöffnungen verläßt; und die zweite Phase stellt die Luftbeimischung dar, die nach Emissionen der Gas-Brennstoffmischung aus den Austritten und vor der Entzündung stattfindet.
  • Die GB-PS 173 593 beschreibt einen Bunsenbrenner, bei dem neben einem Brennstoff-Ölauslaß in einem Brennerkörper eine Flammenausbreitungsplatte vorgesehen ist. Dieser Brenner ist für einen Betrieb konstruiert, bei dem die Flamme des Brenners am Austritt aufgebaut (siehe Seite 3, Zeile 43 der GB-PS 173 593) und durch die Platte in einen dünnen Flammenfilm ausgebreitet wird, welcher Sekundärluft aus der Atmosphäre aufnimmt (siehe Seite 3, Zeile 18 - 21 der GB-PS 173 593). Die Erfindung befaßt sich demgegenüber mit modernen Brennerkörpern und deren Funktionsweise und versucht auch, der Flamme Sekundärluft zuzuführen, um die Verbrennung zu verbessern und die Emission von toxischen Verbindungen zu reduzieren; indessen wird bei der Erfindung die Zuführung der Sekundärluft durch ein anderes Verfahren des Brennerbetriebs erreicht.
  • Durch die Erfindung hat sich herausgestellt, daß es möglich ist, eine Erhöhung der Primärluftbeimischung in der oben erwähnten zweiten Phase durchzuführen; dementsprechend sieht die Erfindung Maßnahmen vor, um die Luftmenge, die vor der Entzündung in die Brenngasmischung gelangt, zu erhöhen, womit sich Gesamtwerte für die Primärluftbeimischung von bis zu und mehr als 100 % erzielen lassen.
  • Erfindungsgemäß ist ein Verfahren zum Betreiben eines Gasbrenners vorgesehen, dessen Bauart folgende Merkmale aufweist: (a) einen Brennerkörper, (b) Öffnungen im Brennerkörper, aus der ein länglicher Brenngas-Luftmischungs-Vorhang austreten kann, und (c) eine Wand, die so angeordnet ist, daß sie auf einer Seite dieses Brenngas-Luftmischungs- Vorhangs liegt, besitzt und ein Mittel darstellt, auf dem die Brennerflamme aufgebaut werden kann. Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß der Vorhang aus dem Brenngas-Luftgemisch dazu gebracht wird, (d) aus den Öffnungen auströmen und in der Nähe der Wand zu wandern und (e) mit einer Geschwindigkeit, die größer als die Verbrennungsgeschwindigkeit der Flamme ist, die Flamme an einer Stelle auszubilden, welche von den Öffnungenentfernt liegt, damit Sekundärluft zwischen den Öffnungen und der Flamme in den Vorhang eingeleitet wird.
  • Vorzugsweise umfassen die Brennstofföffnungen wenigstens eine einzelne Reihe auf mindestens einer Seite der Wand.
  • Die Ausbildung einer Wand erleichtert die Laminarströmung der Gas- Luftmischung und die Aufnahme von zusätzlicher Luft. Der Brenner kann so ausgebildet sein, daß die Flamme entlang der Oberkante dieser Wand aufgebaut wird; die Wand stabilisiert die Flamme, die auf deren Oberkante brennt. Die zusätzliche Luft wird nach und nach in die Brenngasmischung in dem Maße eingeführt, wie die Brenngasmischung an der Wand nach oben wandert. Die Erfindung schafft an der Flammenfront solche Bedingungen, daß sich in den Verbrennungsprodukten eine wesentliche Reduzierung der Stickoxide ergibt.
  • Eingangs wurde bereits dargelegt, daß herkömmliche Brenner, die bei normalen Brennstoffeinspritzdrücken betrieben werden, Stickoxidemissionen von mehr als 100 ppm erzeugen. Im Gegensatz hierzu erzeugt ein erfindungsgemäß ausgebildeter Brenner bei Betrieb unter den gleichen Bedingungen Stickoxidemissionen von weniger als 50 ppm. Diese Ergebnisse zeigen erhebliche Verringerungen der Stickoxidemission, wobei solche Werte bisher mit herkömmlichen Gasbrennern nicht erzielt werden konnten, womit die Erfindung von erheblichem Vorteil für die Umwelt ist.
  • Es wird damit gerechnet, daß eine ganze Reihe von Gasbrennerkonstruktionen gemäß der Erfindung betrieben werden kann. Somit können Rohrbrenner an mindestens einer Seite der Austrittsöffnungen mit Wänden versehen werden, während Ringbrenner an mindestens einer Seite der Austrittsöffnungen mit konzentrischen Wänden versehen werden können.
  • Die Erfindung hat daher auch wirtschaftliche Vorteile, da sie eine Möglichkeit bietet, bestehende Brenner mit einem Minimum an Änderungsaufwand anzupassen, so daß sie in demselben Gerät effizienter und sinnvoller funktionieren können.
  • Die Erfindung umfaßt ferner einen Brenner für den vorstehend beschrieben Betrieb..
  • Erfindungsgemäße Ausführungsbeispiele werden im folgenden anhand von Beispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. Es zeigt:
  • Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines bekannten Brenners;
  • Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäß ausgebildeten Brenners;
  • Fig. 3 ein Schnitt durch den in Fig. 2 gezeigten Brenner;
  • Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Rohrbrenners gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung;
  • Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Brenners gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung;
  • Fig. 6 eine Draufsicht eines Kastenbrenners gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung;
  • Fig. 7 eine perspektivische Ansicht des Brenners nach Fig. 6;
  • Fig. 8 eine perspektivische Ansicht eines Brenners gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung, und
  • Fig. 9 eine perspektivische Ansicht eines entsprechend einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung angepaßten Brenners.
  • In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 einen Brenner, der zwei symmetrische Metallplatten umfaßt, von denen eine in Fig. 1 gezeigt und mit dem Bezugszeichen 2 versehen ist. Die beiden Metallplatten liegen sich unter einem Abstand gegenüber und sind an ihren benachbarten Umfängsrändern 4 längs der Seiten 1A, 1B und 1C durch Überlappen der dazugehörigen Kanten abgedichtet. Jede der Platten ist in derselben Weise gepreßt, so daß ohne weiteres ersichtlich ist, daß die in Fig. 1 auf der einen Platte 2 des Brenners gezeigten Merkmale auch auf der gegenüberliegenden, nicht gezeigten Platte vorhanden sind.
  • Die Platte 2 ist so geformt, daß eine Brennstoffeinspritzöffnung 6 zur unteren Vorderkante des Brenners hin angeordnet ist und einen generell kreisförmigen Querschnitt aufweist. Einspritzöffnung 6 führt zu einem U-förmigen Weg 6A, der zur oberen Fläche des Brenners führt.
  • Die obere Fläche des Brenners ist durch eine Platte 12 abgedichtet, die eine Vielzahl von Austrittsöffnungen 10 enthält, die in einer Vielzahl von Längsreihen angeordnet sind, wobei die Abstände zwischen den einzelnen Öffnungen innerhalb, aber nicht zwischen den Reihen fest sind, wodurch der zugeführte Brennstoff effizient verbrannt wird.
  • Im Betrieb wird eine zugeführte Brennstoffmischung durch die Brennstoffeinspritzöffnung 6 eingespritzt und wandert auf einem sinusförmigen Weg längs des Einspritzweges 6A, bis sie schließlich durch die in der Platte 12 vorgesehenen Austrittsöffnungen 10 austritt, wo die Verbrennung stattfindet. Die erste Phase der Primärluftbeimischung findet während der Einspritzung der Brennstoffmischung in die Einspritzöffnung 6 statt, wenn an der Öffnung 6 Luft in die Mischung eingeführt wird.
  • Aus Fig. 2, welche den erfindungsgemäß angepaßten Brenner nach Fig. 1 zeigt, ist ersichtlich, daß die Platte 12 mit einer länglichen Mittelwand 14 versehen ist. Außerdem sind Austrittsöffnungen 10 in zwei parallelen Reihen an den beiden Seiten der Wand 14 angeordnet.
  • Die Wand 14 ist vorzugsweise 6 bis 15 mm hoch, während die Öffnungen 10 vorzugsweise nicht mehr als 2,5 mm vom Fuß der Wand 14 angeordnet sind. Diese Parameter stellen unter Berücksichtigung der typischen Größe der Brenner, auf die sich die Erfindung im wesentlichen bezieht, optimale Baubedingungen für das effiziente Funktionieren des Brenners dar. Die Öffnungen 10 müssen nahe genug an der Wand 14 liegen, daß die Brennstoffmischung, die daraus austritt, an der Wand nach oben wandern kann. Außerdem muß die Geschwindigkeit der aus den Öffnungen 10 austretenden Brennstoffmischung höher als die Verbrennungsgeschwindigkeit der Flamme sein, da die Flamme, wie bei F in Fig. 3 gezeigt ist, vorzugsweise an der Oberkante der Wand 14 aufgebaut werden sollte. Wird dies nicht erreicht, entzündet sich die Brennstoffmischung auf den Öffnungen 10, so daß in der zweiten Phase, während der Brennstoff an der Wand nach oben wandert, vor der Entzündung keine Steigerung möglich ist. Andererseits weiß der Fachmann, daß die Brennstoffmischung sich nicht entzündet, wenn die Brennstoffmischungsgeschwindigkeit die Verbrennungsgeschwindigkeit wesentlich überschreitet.
  • Der Abstand zwischen einzelnen Öffnungen wird ferner durch deren Größe bestimmt; beispielsweise haben die Öffnungen 10 in Fig. 2 und auch in allen anderen Ausführungsbeispielen vorzugsweise einen Durchmesser von 1 mm, während der Abstand zwischen den Öffnungsmittelpunkten 2,5 mm beträgt.
  • Öffnungsgröße und -abstand sind wichtige Parameter, die zu berücksichtigen sind, wenn ein Brenner für den erfindungsgemäßen Betrieb angepaßt wird, denn die Flamme wird, wenn die Abstände zwischen den Öffnungen zu groß sind, instabil; wenn die Abstände zwischen den Öffnungen zu eng sind, kann die Brennstoffmischung durch gegenseitige Stabilisierung auf den Öffnungen verbrennen, so daß wiederum die Erhöhung der Primärluft-Brenngasmischung in der zweiten Phase nicht möglich ist.
  • Unter normalen Betriebsbedingungen sollte daher der Brenner im wesentlichen in der vorstehend beschriebenen Weise konstruiert werden, wenn er effizient funktionieren soll.
  • Im Betrieb wird ein Vorrat an Brennstoffmischung durch die Brennstoffeinpritzöffnung 6 injiziert und wandert auf einer sinusförmigen Bahn in dem Brennerkörper, wobei sie letztlich durch die Primäraustrittsöffnungen 10 in der Platte 12 längs der Wand 14 nach oben austritt. Die erste Phase der Primärluftbeimischung findet während der Einspritzung der Brennstoffmischung in die Öffnung 6 statt, indem an der Öffnung 6 Luft in die Mischung gezogen wird; die zweite Phase der Primärluftbeimischung findet nach Austritt der Gasbrennstoffmischung aus den Öffnungen 10 während deren Aufwärtsbewegung an der Wand 14 statt.
  • Zum bessern Verständnis der zweite Phase der Primärluftbeimischung ist diese zweite Phase in Fig. 3 schematisch dargestellt; hieraus ist ersichtlich, daß eine Gasbrennstoffmischung aus den an beiden Seiten der Wand 14 gelegenen Öffnungen 10 austritt und einen Brenngas-Luft-Vorhang 13 bildet, der vor der Entzündung auf der obersten Oberflächenkante der Wand 14 längs dieser Wand nach oben wandert.
  • Während der Bewegung des Brenngas-Luft-Vorhangs nach oben wird, wie durch die Pfeile 15 gezeigt ist, zusätzliche Luft in die Brennstoffmischung gezogen, so daß der Grad der Primärluftbeimischung in der vorliegend als zweite Phase beschriebenen Phase erhöht wird.
  • Wenn die Gas-Brennstoffmischung die Austritte 10 verläßt, wandert sie vertikal an der Wand 14 hinauf, wobei während dieses Vorganges eine progressive Erhöhung der Luftsauerstoffmenge in der Gasbrennstoffmischung erfolgt.
  • Die Entzündung der Gas-Brennstoffmischung führt zu einer stabilen Flamme F, die auf der obersten Kante der Wand 14 abbrennt.
  • Es ist davon auszugehen, daß die Wand 14, welche den Grad der Brennstoffluftbeimischung erhöht, die Verbrennungsbedingungen optimiert und somit das Maß an toxischen Emissionen reduziert.
  • Aus den Fign. 4 bis 9 ist die Möglichkeit ersichtlich, eine Anzahl verschiedener erfindungsgemäßausgebildeter Brenner vorzusehen. Fig. 4 zeigt insbesondere einen Einzelrohrbrenner, der auf seinen obersten Flächen 12 mit einer Wand 14 und Austrittsöffnungen 10 versehen ist, die auf deren beiden Seiten und parallel zu ihr angeordnet sind.
  • Fig. 5 zeigt in ähnlicher Weise einen Brenner, der so ausgebildet ist, daß er einen horizontalen Brenngas-Luftmischungsvorhang erzeugt, wenn eine Wand 14 und Öffnungen 10 vorgesehen sind. Fign. 6 und 7 zeigen einen Kastenbrenner mit Reihen von Umfangsöffnungen 10, die auf beiden Seiten von Umfangswändreihen 14 angeordnet sind. In der Perspektive gemäß Fig. 7 ist ersichtlich, daß die Öffnugnen 10 und die Wände 14 nur um den oberen Teil des Umfangs des Brenners verlaufen, womit die Verbrennung auf die obere Flächen diesesumfangsteils beschränkt ist.
  • Fig. 8 zeigt einen herkömmlichen Ringbrenner, der erfindungsgemäß in der Weise angepaßt wurde, daß eine Wand 14 neben den Austrittsöffnungen 10 vorgesehen ist.
  • Fig. 9 zeigt schließlich einen erfindungsgemäß angepaßten Rohrbrenner, der ebenfalls mit einer zweiten Wand 14A versehen wurde, die gegenüber und parallel zur Wand 14 angeordnet ist. Außerdem sind zwischen den Wänden 14 und 14A zusätzliche Austrittsöffnungen 10A vorgesehen, welche die Brennstoffzufuhr an der Verbrennungsstelle erhöhen. Die Anzahl der zusätzlichen Öffnungen 10A ist wesentlich niedriger als die Anzahl der Austrittsöffnungen 10. Die Öffnungen 10A ermöglichen eine Regelung der Brenngas-Luftmischung, so daß die aus der Erhöhung in der ersten und zweiten Phase resultierende Gesamtmenge an beigemischter Primärluft durch die Zufuhr von zusätzlichem Brennstoff eingestellt werden kann, um die Flammenstabilität zu verbessern. Diese Anordnung kann bei jedem Ausführungsbeispiel der Erfindung vrwendet werden.
  • Bestehende Brennerkonstruktionen können in erfindungsgemäßer Weise angepaßt oder in vorhandenen Gerätenn benutzt werden, sofern der in vorhandenen Geräten an der Oberseite vorgesehene Platz für die Verbrennung ausreichend groß ist, um die Flammverbesserungswand 14 unterzubringen. Dies ist ein wichtiges Merkmal der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, da sich damit in Betrieb befindliche Brenner mit geringen baulichen Änderungen so anpaßen lassen, daß sie mit niedrigeren Stickoxidemissionen funktionieren. Die Erfindung ist jedoch nicht auf die Anpassung bestehender Brenner beschränkt, sondern läßt sich bei allen geeigneten neuen und bestehenden Brennerkonstruktionen anwednen.
  • Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß die mit der Anwendung der Erfindung erzielten Vorteile einen bedeutenden Schritt bei der Verbrennung durch Brenner darstellen.

Claims (1)

  1. Verfahren zum Betreiben eines Gasbrenners, dessen Bauart folgende Merkmale aufweist:
    - einen Brennerkörper,
    - Öffnungen im Brennerkörper, aus denen ein länglicher Brenngas- Luftmischungs-Vorhang zum Ausströmen gebracht werden kann
    - eine Wand, die so angebracht ist, daß sie auf einer Seite des Brenngas/Luftmischungs-Vorhangs liegt und ein Mittel bildet, auf dem die Brennerflammer ausgebildet werden kann
    dadurch gekennzeichnet, daß der Vorhang aus dem Brenngas-Luftgemisch dazu gebracht wird,
    - aus den Öffnungen auszuströmen und in die Nähe der Wand zu wandern, und
    - mit einer Geschwindigkeit, die größer als die Verbrennungsgeschwindig-keit der Flamme ist, die Flamme an einer Stelle auszubilden, welche von den Öffnungen entfernt liegt, damit Sekundärluft zwischen den Öffnungen und der Flamme in den Vorhang eingeleitet wird.
DE69020901T 1989-09-30 1990-09-28 Gasbrenner. Expired - Fee Related DE69020901T2 (de)

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DE69020901D1 DE69020901D1 (de) 1995-08-17
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