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DE69019600T2 - Plasma-Anzeigevorrichtung. - Google Patents

Plasma-Anzeigevorrichtung.

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DE69019600T2
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DE
Germany
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electrodes
display device
plasma display
glass
comb
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DE69019600T
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Hironobu Arimoto
Takafumi Endo
Hiroshi Ito
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Mitsubishi Electric Corp
Original Assignee
Mitsubishi Electric Corp
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Plasma-Anzeigevorrichtung, die für eine Computer- Terminal-Anzeigevorrichtung oder für eine Ziel-Anzeigevorrichtung geeignet ist, die ein erstes transparentes Substrat, auf dein eine Mehrzahl von linearen Elektroden parallel zueinander in einer ersten Richtung angeordnet sind, sowie ein zweites transparentes Substrat enthält, auf dem eine Mehrzahl von linearen Elektroden parallel zueinander in einer rechtwinklig zur ersten Richtung verlaufenden, zweiten Richtung angeordnet sind, bei der das erste und das zweite Substrat hermetisch miteinander verbunden sowie abgedichtet sind, um einen Entladungsraum zwischen sich auszubilden, wobei die Elektroden sich kreuzen und eine Anzeigematrix bilden, die weiterhin ein in dem Entladungsraum eingeschlossenes Entladungsgas zum Emittieren einer sichtbaren Plasmaentladung, wenn eine vorbestimmte Treiberspannung zwischen den sich kreuzenden Elektroden angelegt wird, eine Mehrzahl von Elektrodenanschlüssen, welche an Außenkanten des ersten Substrats zum Verbinden mit einer Treiberwechselspannung angeordnet sind, Leitungselemente zum elektrischen Verbinden der Mehrzahl von Elektroden des zweiten Substrats mit den entsprechenden Elektrodenanschlüssen und Mittel zum Zuführen einer Treiberwechselspannung an die Mehrzahl von Elektroden des ersten Substrats enthält. Eine derartige Plasma-Anzeigevorrichtung ist aus der US-A-4,039,882 bekannt.
  • In einer Plasma-Anzeigevorrichtung sind mehrere lineare Elektroden parallel und mit nur geringem Abstand zueinander auf jeder Platte eines Isolierplattenpaares angeordnet, die jeweils aus einem transparenten, harten Material, wie beispielsweise Glas, geformt sind. Hierbei sind beide Isolierplatten einander gegenüberliegend so angeordnet, daß sich die linearen Elektroden in der Form einer Matrix senkrecht zueinander überkreuzen und durch einen schmalen Entladungsraum voneinander getrennt sind, wobei der Außenumfangsbereich hermetisch abgedichtet, der Innenraum evakuiert und mit einem Inertgas, wie Neon, gefüllt ist. Eine Wechselstrom-Spannung wird zwischen ausgewählten, linearen Elektroden angelegt, um eine Gasentladung zwischen den sich überschneidenden Punkten der Elektroden hervorzurufen, wodurch ein vorbestimmtes Leuchtanzeigemuster gebildet wird.
  • Fig. 1 gibt einen Querschnitt wieder, der eine bekannte Plasma-Anzeigevorrichtung zeigt, bei der das Bezugszeichen 1 ein vorderes Glas als eine Anzeigeoberfläche einer bekannten Plasma-Anzeigevorrichtung bezeichnet. Bezugszeichen 2 kennzeichnet eine Reihe von langen, dünnen sowie streifenartigen vorderen Elektroden, die an der inneren Oberfläche des vorderen Glases 1 angeordnet sind. Bezugszeichen 6 bezeichnet ein hinteres Glas, das gegenüberliegend zu dem vorderen Glas mit einem vorbestimmten Abstand zu diesem angeordnet ist. Bezugszeichen 5 kennzeichnet eine Reihe von langen, dünnen sowie streifenartigen hinteren Elektroden, die an einer inneren Oberfläche des hinteren Glases 6 so angeordnet sind, daß sie zusammen mit der vorderen Elektrodenreihe 2 eine Matrix bilden. Bezugszeichen 7 bezeichnet ein Abdichtglas, das entlang des äußeren Umfanges des vorderen und hinteren Glases 1, 6 vorgesehen ist, um den durch die beiden Elektrodenreihen gebildeten Anzeigeabschnitt hermetisch von der Außenwelt abzudichten. Bezugszeichen 13 bezeichnet eine flexible, gedruckte Schaltung (nachstehend als "FPC" bezeichnet), die sowohl an der vorderen Elektrodenreihe 2 des vorderen Glases 1 als auch an der hinteren Elektrodenreihe 5 angelötet ist, um den Anzeigeabschnitt elektrisch mit einer außerhalb liegenden Treibereinheit zu verbinden. Bezugszeichen 14 bezeichnet einen Treiber-IC, welcher ein externes Anzeigesignal empfängt und entsprechende Anzeigezellen veranlaßt, Licht zu emittieren.
  • Der Aufbau einer solchen bekannten Plasma-Anzeigevorrichtung wird nun nachstehend näher beschrieben. Das vordere Glas 1 dient als Anzeigeoberfläche der Anzeigevorrichtung und trägt die vordere Elektrodenreihe 2, die Bild- oder Zeicheninformations-Anzeigeelektroden umfaßt. Der Endabschnitt des Glases 1 weist die nach außen verlängerten Elektroden der vorderen Elektrodenreihe 2 auf. Das hintere Glas 6 trägt die hintere Elektrodenreihe 5, die zu der vorderen Elektrodenreihe 2 in der Form einer Matrix beabstandet angeordnet ist. Der Endabschnitt des Glases 6 weist die nach außen verlängerten Elektroden der hinteren Elektrodenreihe auf. Die vordere und hintere Glasplatte sind hermetisch durch das Abdichtglas 7 abgedichtet. Der so abgedichtete Raum zwischen beiden Glasplatten wird mit einem Inertgas, wie Neon, gefüllt. Die Elektrodenendabschnitte der vorderen und hinteren Glasplatte 1, 6 sind aus dem Abdichtglas 7 heraus verlängert und freigelegt. Anschließend werden sie mit der FPC 13 durch Löten o.dgl. zur Leitungsverbindung mit einer äußeren Energiequelle verbunden. Weiterhin ist der Treiber-IC 14 zum Anwählen eines Schnittpunktes der Matrixelektroden in der Plasma-Anzeigevorrichtung an dem FPC 13 angebracht. Eine Hochspannung wird zwischen ausgewählten, vorderen und hinteren Elektroden angelegt, so daß sich das eingeschlossene Gas entlädt, um Licht zu emittieren. Die entsprechenden Punkte an der Tafel bzw. dem Panel fangen an zu leuchten, wodurch ein Anzeigemuster hervorgerufen wird.
  • Bei dem vorstehend erläuterten Aufbau der bekannten Plasma-Anzeigevorrichtung sind die Oberflächen der Elektrodenendabschnitte, welche als Verbindungen dienen und welche nach außen verlängert sowie zum Verbinden mit dem Treiber-IC 14 bloßgelegt sind, in der Richtung gegen die Anzeigeoberfläche angeordnet, d.h. in hierzu entgegengesetzter Beziehung. Da weiterhin die Elektroden eine Matrix bilden, ist es notwendig, daß diese Elektrodenendabschnitte in zwei Richtungen nach außen verlängert werden. Dieses verursacht Beeinträchtigungen in der elektrischen Verbindung von vielen Terminals. Ebenso treten bei dem hermetischen Abdichten der vorderen und hinteren Glasplatten erhebliche Probleme auf, wie dreidimensionale Abschnitte, d.h. Eckabschnitte, die bei der Verbindung von beiden Glasplatten vorhanden sind. Da weiterhin die Elektrodenendabschnitte als Verbindungsabschnitte dienen, die sowohl aus der vorderen als auch der hinteren Glasplatte hervorstehen, ist die Form des Anzeigeabschnittes (Panel-Abschnitt) eingeschränkt.
  • Der Raum zwischen den hermetisch abgedichteten, vorderen und hinteren Glasplatten ist durch die Dicke der Abstandshalter (Rippen) 15 bestimmt, die jeweils zwischen benachbarten Elektroden der vorderen Elektrodenreihe 2 oder der hinteren Elektrodenreihe 5 angeordnet sind, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist. Die im allgemeinen schwarzen Rippen 15 werden vorgesehen, um bei der Entladung von Gas an einem Überschneidungspunkt zwischen den Matrix-Elektroden die Emission von Licht durch Ausbreitung zu anderen Abschnitten zu verhindern. Durch die Berührung der Rippen 15 mit der vorderen und hinteren Glasplatte 1,6 ist der Zwischenraum zwischen den beiden Glasplatten bestimmt. Die Dicke der Abstandshalter 15 wird durch den Betrag an Luminanz, der durch die Entladung emittiert wird, durch das eingeschlossene Gas usw. bestimmt. Üblicherweise ist der Abstand auf ungefähr 100 um oder so festgesetzt.
  • Um eine Rippendicke von ungefähr 100 um zu erhalten, wiederholten die Erfinder der vorliegenden Anmeldung das Drucken auf einer Glasplatte unter Verwendung einer schwarzen Glaspaste und eines Bildschirms, der eine Maschengröße von 74 um (Nr. 200 Maschen) aufweist. Die Filmdicke, die durch einen einzelnen Druck- Trocknungs-Kalzinierungs-Zyklus erhalten wurde, betrug ungefähr 20 um ± 5 um. Durch fünfmaliges Wiederholen dieses Zyklus konnte eine Dicke von ungefähr 100 um erreicht werden.
  • Fig. 3 gibt einen normalisierten Graphen einer Streuung der Dicke des resultierenden Filmes am Ende jedes Druck-Trocknungs-Kalzinierungs-Zyklus wieder. Wie daraus hervorgeht, beträgt die Streuung in der Filmdicke ungefähr ± 15 um bei einer resultierenden Filmdicke von ungefähr 100 um. Diese Streuung wird durch verschiedene Faktoren verursacht, die die Netzmarkierung beim Drucken, die Nicht- Registrierung beim überlappenden Aufdrucken und die Veränderungen in der Viskosität der Paste umfassen können. Demzufolge variiert der Raum zwischen den beiden Glasplatten mit einer Streuung in der Dicke der Rippen 15. Auf diese Weise variiert die Dickenstreuung von Vorrichtung zu Vorrichtung und sogar in einer einzelnen Plasma-Anzeigevorrichtung, wobei Unterschiede in der Rippendicke an einigen speziellen Punkten vorliegen können, so daß der Raum nicht einheitlich ist. Da der Luminanzbetrag des emittierten Lichtes abhängt von dem Raum zwischen den beiden Glasplatten, ist die emittierte Lichtluminanz-Verteilung bei den bekannten Anzeigevorrichtungen nicht einheitlich.
  • Die vorliegende Erfindung soll die vorstehend erwähnten Probleme beseitigen.
  • Es ist eine erste Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anzeigevorrichtung vorzusehen, bei der die Verbindung zwischen den Elektroden in dem Anzeigeabschnitt und einer Energiequelle für ein externes Treibersystem usw. auf einer einzelnen Oberfläche ausgeführt werden kann.
  • Es ist eine zweite Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Plasma-Anzeigevorrichtung zu schaffen, die in der Lage ist, eine hermetische Abdichtung zwischen einem Innenraum, der durch die beiden Glasplatten gebildet ist, und der Umgebung leicht und sicher zu ermöglichen.
  • Es ist eine dritte Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Plasma-Anzeigevorrichtung zu schaffen, bei der nur wenige Einschränkungen hinsichtlich der Form eines Anzeigeabschnittes oder der gesamten Anzeigevorrichtung vorhanden sind und die deshalb einen zuverlässigen Anzeigeabschnitt aufweist.
  • Es ist eine vierte Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Plasma-Anzeigevorrichtung zu schaffen, bei der der Raum zwischen den Elektrodenreihen, welche eine Matrix bilden, konstant ist, um eine einheitliche, emittierte Luminanzverteilungscharakteristik zu erhalten.
  • Es ist eine fünfte Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung einer Plasma-Anzeigevorrichtung zu schaffen, die Elektrodenleitungen aufweist, welche eine hohe Genauigkeit auf einfache Weise sicherstellen, eine Verringerung in der Größe gestatten sowie eine hohe Zuverlässigkeit der Vorrichtung bewirken.
  • Es ist eine sechste Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Plasma-Anzeigevorrichtung zu schaffen, welche leicht hergestellt werden kann, in ihrer Größe verringert ist sowie geringe Produktionskosten verursacht, während ihre Komponenten leicht herzustellen sind und eine hohe Zuverlässigkeit aufweisen.
  • Gemäß der Erfindung ist eine Plasma-Anzeigevorrichtung der vorstehend genannten Art (Oberbegriff des Anspruches 1) dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungselemente aus metallischen Leitungen bestehen, die durch Aufschlitzen einer Messing- oder Kovarplatte als metallisches Ausgangsmaterial in der Form von länglichen Streifen hergestellt sind, wobei das Teilungsmaß der Streifen mit dem Teilungsmaß der Elektrodenanschlüsse übereinstimmt, und daß dann anschließend die geschlitzte Messing- oder Kovarplatte mit Ni-Ag in vorbestimmter Stärke überzogen ist.
  • Ein bevorzugtes Verfahren zum Herstellen der Leitungselemente einer Plasma- Anzeigevorrichtung gemäß der Erfindung ist gekennzeichnet durch die Schritte des Ätzens einer Metallplatte bestimmter Stärke aus Messing oder Kovar in kammförmige Leitungselemente mit den gleichen Teilungsmaßen wie die der anzuschließenden Elektroden, des Überziehens der kammförmigen Leitungselemente mit einer Legierung von Ni.x-Ag. (1-x) (0 ≤ x ≤ 1) vorbestimmter Schichtstärke, und des Bondierens der kammförmigen Leitungselemente an die Elektroden sowie anschließendes Abschneiden der Verbindungen zwischen den kammförmigen Leitungselementen.
  • Fig. 1 ist eine abschnittsweise, perspektivische Ansicht, die eine bekannte Plasma-Anzeigevorrichtung des Standes der Technik zeigt;
  • Fig. 2 ist eine geschnittene Seitenansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 1;
  • Fig. 3 ist ein Diagramm, das zeigt, wie die Rippendicke der resultierenden Filmdicke mit der Wiederholung des Druckens streut;
  • Fig. 4 (a),(b),(c),(d) sind fragmentarische Ansichten, die eine Plasma-Anzeigevorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • Fig. 5 ist eine Ansicht, die ein Verfahren zum Herstellen von Elektrodenleitungen gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • Fig. 6 (a) und (b) sind Ansichten, die einen Endabschnitt zum Montieren der Elektrodenleitungen zeigt;
  • Fig. 7 sind Ansichten, die Verbindungsschritte zwischen den Elektrodenleitungen und den Endabschnitten zeigen; und
  • Fig. 8 (a),(b),(c),(d) und Fig. 9 sind Graphen, die die Ergebnisse von Experimenten zeigen, die durchgeführt worden sind, um die Beziehung zwischen metallischen Leitern und Hitzebelastungen mit Plattierungsdicken als einen Parameter zu prüfen.
  • Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nachstehend im Detail unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert.
  • In Fig. 4 bezeichnet das Bezugszeichen 1 ein vorderes Glas, das als eine Anzeigeoberfläche der Anzeigevorrichtung dient. Bezugszeichen 2 kennzeichnet eine Reihe von langen, dünnen, streifenförmigen vorderen Elektroden, die auf einer Seite des vorderen Glases 1 angeordnet sind. Bezugszeichen 3 bezeichnet eine Reihe von metallischen Leitern zum Verbinden der Elektroden der vorderen Elektrodenreihe 2 mit einer außerhalb liegenden Energiequelle. Bezugszeichen 4 kennzeichnet eine Reihe von Verbindungselektroden zum Herausführen der metallischen Leiterreihe 3. Bezugszeichen 6 bezeichnet ein hinteres Glas, das zu dem vorderen Glas 1 gegenüberliegend und durch einen vorbestimmten Abstand von diesem getrennt angeordnet ist. Bezugszeichen 5 kennzeichnet eine hintere Elektrodenreihe, die in der Form eines langen Streifens auf einer Seite des hinteren Glases 6 angeordnet ist, um zusammen mit der vorderen Elektrodenreihe 2 eine Matrix zu bilden. Bezugszeichen 7 bezeichnet ein Abdichtglas, das entlang des äußeren Umfanges des vorderen Glases 1 und des hinteren Glases 6 vorgesehen ist, um einen Anzeigeabschnitt hermetisch von der Umwelt abzudichten, der durch beide Elektrodenreihen gebildet ist.
  • Die Anordnung der Ausführungsform gemäß der Fig. 4 wird nun nachstehend erläutert. Die vordere Elektrodenreihe 2 ist durch das Verbinden der metallischen Leiterreihe 3 mit der vorderen Elektrodenreihe 2 zum Spezifizieren einer Anzeige position (einer Entladungsposition) nach außen aus dem vorderen Glas 1 herausgeführt. Anschließend werden die vorderen Elektroden, wie die hintere Elektrodenreihe 5 aus dem hinteren Glas 6, durch das Verbinden der metallischen Leiter 3 unabhängig für jedes Ende mit der an dem hinteren Glas 6 gebildeten Verbindungselektrodenreihe 4 herausgeführt, wodurch die Übertragung und Wiederholung von externen Signalen nur auf dem hinteren Glas ausgeführt wird. Wo das vordere Glas 1 und das hintere Glas 6 hermetisch abgedichtet werden sollen, ist das Abdichtglas 7 nur in der Nähe des äußeren Umfangsendabschnittes an dem hinteren Glas 6 vorgesehen, um die Abdichtung zu bewirken.
  • Obwohl in der vorstehend erwähnten Ausführungsform die metallischen Leiter nach außen aus dem Abdichtglas herausgeführt und mit der Verbindungselektrodenreihen verbunden sind, kann diese Verbindung ebenso innerhalb des Abdichtglases ausgeführt werden.
  • Obwohl weiterhin in der vorstehend genannten Ausführungsform die vordere Elektrodenreihe aus dem hinteren Glas herausgeführt ist, kann die hintere Elektrodenreihe in ähnlicher Weise aus der vorderen Glasseite herausgezogen werden.
  • Gemäß der vorstehenden Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind somit alle die Verbindung mit der außerhalb liegenden Energieversorgung herstellenden Verbindungsenden der Anzeigeelektroden an der gleichen Seite angesammelt bzw. angeordnet. Die Glasabdichtung kann an einer Oberfläche in einer einfachen Form erfolgen, so daß eine Plasma-Anzeigevorrichtung erhalten werden kann, die leicht herzustellen ist und eine hohe Produktivität sowie Zuverlässigkeit aufweist.
  • Die folgende Beschreibung ist nun für das Verfahren zum Herstellen der metallischen Leiter, die in der Plasma-Anzeigevorrichtung der vorliegenden Erfindung verwendet werden, vorgesehen.
  • In Fig. 5 bezeichnet das Bezugszeichen 41 eine metallische Platte eines sauerstoffreien Kupfers, Messings oder Kovars. Bezugszeichen 42 kennzeichnet eine Leitung, die in der Form eines langen Streifens mit dem gleichen Teilungsmaß, wie das der Elektroden durch Ätzen der metallischen Platte 41 gebildet ist. Bezugszeichen 43 bezeichnet eine Überzugsschicht aus Nickel, Silber oder einer Legierung hiervon, die auf der Leitung 42 gebildet ist.
  • In Fig. 6 kennzeichnet Bezugszeichen 44 eine Glasplatte. Bezugszeichen 45 bezeichnet eine Indium-Zinn-Oxyd (ITO)-Elektrodenreihe. Bezugszeichen 46 kennzeichnet ein Silberende für die elektrische Verbindung mit jeder ITO-Elektrode, um die Montage der Leitungen zu erleichtern.
  • In Fig. 7 bezeichnet Bezugszeichen 47 einen plattierten, metallischen Leiter und Bezugszeichen 48 eine Silberpaste, die den metallischen Leiter 47 und das Silberende 46 elektrisch und mechanisch zusammen verbindet.
  • Die Vorgehensweise wird nun beschrieben. Die metallische Platte 41, die eine vorbestimmte Dicke aufweist und aus sauerstofffreiem Kupfer, Messing oder Kovar hergestellt ist, wird einer Ätzbehandlung ausgesetzt, um die Leiterenden 42 mit dem gleichen Abstand wie den der miteinander zu verbindenden Elektroden auszubilden. Anschließend werden die Leitungsenden mit einer Legierung 43 aus Ni.x-Ag.(1x); (0≤x≤1) plattiert bzw. überzogen, um metallische Leiter 47 so auszubilden, daß diese vor der Hitze geschützt sind, die während der Produktion der Anzeigevorrichtung auf diese einwirkt. Im Ergebnis wird die Verbindung zwischen den Elektrodenenden 46 und den metallischen Leitern 47 in der Anzeigevorrichtung in einer stabilen Weise erreicht.
  • Bei Verwendung von Phosphorbronze, Kupfer (sauerstofffreiem Kupfer), Kovar und Messing als metallische Materialien plattierten bzw. überzogen die Erfinder der vorliegenden Anmeldung die Oberflächen dieser Materialien mit Ni-Ag. Während der Herstellung des Anzeigepanels werden die metallischen Leiter mit den Elektrodenenden an der Glasplatte verbunden und anschließend einer Hitzebehandlung von ungefähr 500ºC zwei- oder dreimal ausgesetzt. Deshalb ist der Hitzewiderstand und der Oberflächenzustand nach dem Erhitzen der metallischen Leiter nahe der Adhäsion der Elektrodenenden und der metallischen Leiter. Die Lötbarkeit der metallischen Leiter wird als wichtiger, zu beachtender Parameter erwähnt. Um diese Punkte zu überprüfen, insbesondere die folgenden Punkte, führten die Erfinder der vorliegenden Anmeldung die folgenden Experimente durch:
  • (1) Änderung der metallischen Oberfläche, verursacht durch Hitzeeinwirkung mit Änderung in der Plattierungsdicke
  • (2) Lötbarkeit nach Hitzeeinwirkung
  • (3) Abblätterung des Überzugs nach Hitzeeinwirkung. Die Ergebnisse der Experimente sind in den Fig. 8 und 9 gezeigt.
  • Die vorliegenden Punkte (2) und (3) wurden im gleichen Test geprüft. Je dicker die Oberflächenplattierungsschicht der metallischen Leiter war, desto stabiler waren die Oberflächenzustände. Ebenso war hinsichtlich der Lötbarkeit und der Abblätterung des Überzugs festzustellen, daß je dicker die Überzugsschicht war, desto besser die Resultate waren. Messing oder Kovar wird als ein Basismaterial der metallischen Leiter verwendet und mit Silber (Ag) so überzogen, daß eine Überzugsschichtdicke nicht kleiner als 5 um erhalten wird, wodurch metallische Leiter erzielt werden, die stabil in den Oberflächenzuständen sogar nach einer Hitzeeinwirkung und leicht zu löten sind. Es wurde ebenso das Merkmal erhalten, daß die metallischen Leiter, die durch Überziehen der Oberfläche des metallischen Basismaterials mit Silber erhalten wurden, gut mit dem Silber kompatibel waren, welches die Elektrodenenden bildet und sich gut in einer dichten Adhäsion zeigt.
  • Auf der anderen Seite ist die ITO-Elektrodenreihe schwierig in Verbindung mit anderen Metallen zu löten, so daß Enden an den ITO-Elektroden durch Kalzinierung und Fixierung unter Verwendung einer gut lötbaren Silberpaste gebildet wurden, um das Herausführen der Elektroden zu erleichtern. Zum Löten der metallischen Leiter an den Silberenden wird die Silberpaste weiterhin an den Silberenden angewendet und die metallischen Leiter werden zum Verlöten angepreßt, während die Silberpaste noch ihre Viskosität aufweist, worauf ein Kalzinierungsprozeß folgt. Auf diese Weise wird die Verbindung zwischen den metallischen Leitern und den ITO-Elektroden hergestellt. Weiterhin werden durch Abschneiden der gemeinsamen Abschnitte der metallischen Leiterreihe unabhängige Leiter zum Herausführen der Elektroden erhalten.
  • Obwohl in der vorstehenden Ausführungsform des Herstellverfahrens für die metallischen Leiter die Leiter zum Herausführen der ITO-Elektroden an dem vorderen Glas ausgebildet wurden, können die Leiter aus jeder anderen Elektrodenreihe als der vorstehend genannten herausgeführt werden, oder die Elektrodenreihe an dem hinteren Glas kann zu der vorderen Glasseite herausgeführt werden.
  • Gemäß dem Herstellverfahren für die metallischen Leiter in der Plasma-Anzeigevorrichtung der vorliegenden Erfindung werden metallische Leiter erhalten, die, nachdem sie an die herausgeführten Elektrodenenden angelötet worden sind, kleine Änderungen in dem Oberflächenzustand sogar unter verschiedenen Anwendungen von Hitzeeinwirkung zeigen und leicht zu löten sind. Weiterhin wird das Herausführen der Elektroden zum Herausführen aus der Anzeigenelektrodenreihe durch Anbringen von Leitungsenden an den Elektrodenenden durchgeführt und zwischen den Leitungsenden und den Elektroden Silberenden für das Löten der Leiter vorgesehen, wodurch die Stabilität und die Zuverlässigkeit der Lötfestigkeit bei dem Löten der Leiter verbessert wird, um eine hoch zuverlässige Anzeigevorrichtung zu erhalten.

Claims (2)

1. Plasma-Anzeigevorrichtung mit einem ersten transparenten Substrat (6), auf dem eine Mehrzahl von linearen Elektroden (5) parallel zueinander in einer ersten Richtung angeordnet sind;
mit einem zweiten transparenten Substrat (1), auf dem eine Mehrzahl von linearen Elektroden (2) parallel zueinander in einer rechtwinklig zur ersten Richtung verlaufenden, zweiten Richtung angeordnet sind;
bei der das erste und das zweite Substrat (6, 1) hermetisch miteinander verbunden und abgedichtet sind und einen Entladungsraum zwischen sich bilden, wobei die Elektroden (5, 2) sich kreuzen und eine Anzeigematrix bilden;
mit einem in dem Entladungsraum eingeschlossenen Entladungsgas zum Emittieren einer sichtbaren Plasmaentladung, wenn eine vorbestimmte Treiberspannung zwischen den sich kreuzenden Elektroden (5, 2) angelegt wird;
mit einer Mehrzahl von Elektrodenanschlüssen (4), die an Außenkanten des ersten Substrats (6) zum Verbinden mit einer Treiberwechselspannung angeordnet sind;
mit Leitungselementen (3) zum elektrischen Verbinden der Mehrzahl von Elektroden (2) des zweiten Substrats (1) mit den entsprechenden Elektrodenanschlüssen (4);
und mit Mitteln zum Zuführen einer Treiberwechselspannung an die Mehrzahl von Elektroden (5) des ersten Substrats (6);
dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungselemente (3) aus metallischen Leitungen bestehen, die durch Aufschlitzen einer Messing- oder Kovarplatte als metallisches Ausgangsmaterial in der Form von länglichen Streifen hergestellt sind, wobei das Teilungsmaß der Streifen mit dem Teilungsmaß der Elektrodenanschlüsse (4) übereinstimmt, und daß dann anschließend die geschlitzte Messing- oder Kovarplatte mit Ni-Ag mit vorbestimmter Stärke überzogen ist.
2. Verfahren zum Herstellen der Leitungselemente einer Plasma-Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
Ätzen einer Metallplatte bestimmter Stärke aus Messing oder Kovar in kammförmige Leitungselemente (3) mit den gleichen Teilungsmaßen wie die der anzuschließenden Elektroden (2);
Überziehen der kammförmigen Leitungselemente (3) mit einer Legierung von Ni.x- Ag. (1-x); (0 ≤ x ≤ 1) vorbestimmter Schichtstärke; und
Bondieren der kammförmigen Leitungselemente (3) an die Elektroden (2) sowie anschließendes Abschneiden der Verbindungen zwischen den kammförmigen Leitungselementen (3).
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