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DE69011623T2 - Verfahren und Vorrichtung für Umschaltung von Dateninformation durch einen digitalen Wähler. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung für Umschaltung von Dateninformation durch einen digitalen Wähler.

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DE69011623T2
DE69011623T2 DE69011623T DE69011623T DE69011623T2 DE 69011623 T2 DE69011623 T2 DE 69011623T2 DE 69011623 T DE69011623 T DE 69011623T DE 69011623 T DE69011623 T DE 69011623T DE 69011623 T2 DE69011623 T2 DE 69011623T2
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DE
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DE69011623T
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Tord Lennart S-753 24 Uppsala Haulin
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Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
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Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q11/00Selecting arrangements for multiplex systems
    • H04Q11/04Selecting arrangements for multiplex systems for time-division multiplexing
    • H04Q11/08Time only switching
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Use Of Switch Circuits For Exchanges And Methods Of Control Of Multiplex Exchanges (AREA)
  • Time-Division Multiplex Systems (AREA)
  • Communication Control (AREA)
  • Data Exchanges In Wide-Area Networks (AREA)

Description

    TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Telekommunikationssystem, welches mit Pulscodemodulation und im Zeitmultiplexbetrieb arbeitet und insbesondere ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Durchverbinden von Dateninformationen in einem digitalen Wähler oder einem AXE-Schalter.
  • STAND DER TECHNIK
  • Eine bekannte Wähler-Speichereinrichtung umfaßt einen Eingang, eine Anzahl von Speicherzellen und einen Ausgang. Dateninformationen, die auf eintreffenden Zeitschlitzen verteilt sind, treffen an dem Eingang der Wähler-Speichereinrichtung ein und werden in die Einrichtung in der Reihenfolge eingeschrieben, in der sie ankommen. Das Auslesen von Daten aus den Speicherzellen an den Ausgang wird durch Steuerinformationen gesteuert, die in einer mit der Wähler-Speichereinrichtung verbundenen Steuerspeichereinrichtung gespeichert sind. Während des Zeitintervalls eines Zeitschlitzes wird Dateninformation in eine Speicherzelle geschrieben und Dateninformation aus einer Speicherzelle ausgelesen. Im Falle von bekannten Techniken umfaßt somit das Zeitintervall eines Zeitschlitzes eine Schreib- und eine Lesephase. Dieser Stand der Technik kann in der US-A-3 743 788 gefunden werden.
  • OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
  • In den gegenwärtigen Techniken werden Wähler-Speichereinrichtungen in verschiedenen Arten von digitalen Wählern verwendet. Beispielsweise ist der Wählerkern eines blockierungsfreien Wählers vom T-S-Typ (Zeit-Raum) aus einer Anzahl von Wähler-Speichereinrichtungen aufgebaut, die funktionell eine Matrix bilden. Die Speichereinrichtungen sind mit I/O-Einrichtungen (EIN/AUS) verbunden, die jeweils eine ankommende und eine abgehende Leitung mit dem Wählerkern verbinden. Jede I/O-Einrichtung behandelt eine Vielzahl von Datenkanälen. Dateninformation wird in die Wahler-Speichereinrichtungen in Zeilen in der Matrix eingeschrieben, wohingegen Dateninformation aus der Matrix in Spalten gelesen wird.
  • Wenn ein derartiger Wähler erweitert oder vergrößert wird, steigt die Anzahl von benötigten Wähler-Speichereinrichtungen im Quadrat an, wohingegen die Anzahl von Steuer-Speichereinrichtungen mit der Anzahl von I/O-Einrichtungen linear ansteigt. Infolgedessen wird eine große Anzahl von Wähler-Speichereinrichtungen benötigt, um einen großen blockierungsfreien T-S-Wähler oder Schalter zu realisieren, der viele E/O-Einrichtungen besitzt. Dies bringt Probleme bezüglich des Raums und der Energie mit sich.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren und die Vorrichtung lösen das voranstehend beschriebene Problem dadurch, daß eine einzige erfindungsgemäße Wähler-Speichereinrichtung wirksam mehrere bekannte Wähler-Speichereinrichtungen ersetzt. Somit werden während eines einzigen Zeitschlitzintervalls mehrere Auslesevorgänge von der Wähler-Speichereinrichtung bewirkt. Jedes Auslesen in einem gegebenen Zeitschlitzintervall wird durch eine getrennte Steuer-Speichereinrichtung gesteuert. Die erfindungsgemäße Wähler-Speichereinrichtung weist einen Eingang auf und an dem Eingang eintreffende Dateninformationen werden auf eintreffenden Zeitschlitzen verteilt. Die eintreffende Dateninformation wird während einer Schreibphase eines Zeitschlitzintervalls in einer bekannten Weise in die Wähler-Speichereinrichtung eingeschrieben. Die Wähler-Speichereinrichtung ist in geeigneter Weise mit einer Vielzahl von Ausgängen versehen, jeweils eine für jede Lesephase und während eines Zeitschlitzintervalls werden Dateninformation während einer Anzahl von Lesephasen ausgelesen, deren Anzahl gleich der Anzahl von Wähler-Speicherausgängen ist. Ein Auslesen wird während jeder Auslesephase durch eine Steuer-Speichereinrichtung gesteuert, die für die Auslesephasen individuell vorgesehen ist. Demzufolge werden eine Vielzahl von Steuer-Speichereinrichtungen mit der Wähler-Speichereinrichtung verbunden, so daß jede der Steuer-Speichereinrichtungen einem Wähler-Speicherausgang und einer Lesephase entspricht. Während der Lesephasen in einem Zeitschlitzintervall wird nacheinander Dateninformation an jede der Ausgänge ausgelesen, wobei das Auslesen von jeder Lesephase durch eine entsprechende Steuer-Speichereinrichtung gesteuert wird.
  • Somit werden gemäß der vorliegenden Erfindung eine Einschreiboperation und mehrere Auslese-Operationen in der Wähler-Speichereinrichtung während eines Zeitintervalls ausgeführt, welches einem eintreffenden Zeitschlitz entspricht, wodurch ermöglicht wird, daß eine erfindungsgemäße Wähler-Speichereinrichtung eine Vielzahl von bekannten Wähler-Speichereinrichtungen ersetzen kann. Die durch die Verwendung der erfindungsgemäßen Wähler-Speichereinrichtung erzielten Vorteile treten hauptsächlich bei der Verwendung von großen Wählerkernen hervor, da große Platzeinsparungen erzielt werden und Energieentwicklungen gering sind, wenn anstelle von bekannten Wähler-Speichereinrichtungen die erfindungsgemäße Wähler-Speichereinrichtung verwendet wird. Wenn beispielsweise Wähler-Speichereinrichtungen verwendet werden, die vier Lesephasen für jede Schreibphase aufweisen, ist die Anzahl von Wähler-Speichereinrichtungen im Vergleich zu der Verwendung von bekannten Wähler-Speichereinrichtungen um einen Faktor 4 kleiner.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Das Verfahren und die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung wird im folgenden eingehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
  • Fig. 1 eine Wähler-Speichereinrichtung einer bekannten Technik;
  • Fig. 2 die Vorgehensweise einer Anordnung einer bekannten Wähler-Speichereinrichtung in dem Wählerkern eines Wählers vom T-S-Typ;
  • Fig. 3 eine erfindungsgemäße Wähler-Speichereinrichtung; und
  • Fig. 4 die erfindungsgemäße Wähler-Speichereinrichtung, die in dem Wählerkern eines Wählers vom T-S-Typ angeordnet ist.
  • BEVORZUGTE AUSFÜHRUNGSFORM DER ERFINDUNG
  • Fig. 1 zeigt eine Wähler-Speichereinrichtung SS eines bekannten Aufbaus. Dateninformationen, die auf eintreffenden Zeitschlitzen verteilt sind, treten in die Wähler-Speichereinrichtung SS über ihrem Eingang EIN ein. Eine Anzahl von eintreffenden Zeitschlitzen bildet einen Rahmen. Die eintreffende Dateninformation wird für jeden Rahmen zyklisch in die Wähler-Speichereinrichtung SS geschrieben, wobei die Information in einem gegebenen eintreffenden Zeitschlitz in eine Speicherzelle mit einer Adresse, die der Nummer des Schlitzes entspricht, geschrieben wird.
  • Die in die Wähler-Speichereinrichtung SS geschriebene Dateninformation wird an einen Ausgang AUS unter der Steuerung von Steuerinformationen ausgelesen, die in einer mit der Wähler-Speichereinrichtung SS verbundenen Steuer-Speichereinrichtung CS gespeichert sind. Die aus der Einrichtung SS ausgelesene Dateninformation wird auf abgehenden Zeitschlitzen verteilt. Beim Lesen von Informationen von der Einrichtung SS wird die in der Steuer-Speichereinrichtung CS enthaltene Steuerinformation zyklisch gelesen, wobei eine Adresse einer Speicherzelle in der Steuer-Speichereinrichtung CS der Nummer des abgehenden Zeitschlitzes entspricht. Im Falle von bekannten Techniken umfaßt das Zeitintervall eines Zeitschlitzes somit teilweise eine Schreibphase und teilweise eine Lesephase.
  • Wähler-Speichereinrichtungen der voranstehend beschriebenen Art werden in den digitalen Wählern zur Kopplung von Informationen von einem ankommenden Zeitschlitz an irgendeinen beliebigen vorgegebenen abgehenden Zeitschlitz verwendet. Beispielsweise werden diese bekannten Wähler-Speichereinrichtungen in nicht beschränkten digitalen Wählern des T-S-Typs (Zeit-Raum) verwendet. Der Wählerkern eines derartigen bekannten Wählers ist in Fig. 2 dargestellt. Der Wählerkern gemäß dem dargestellten Beispiel umfaßt 16 Wähler-Speichereinrichtungen SS, die funktionell eine Matrix bilden und vier I/O-Einrichtungen, die jeweils eine ankommende Leitung 10, ... 13 und eine abgehende Leitung 20, ... 23 mit den Wähler-Speichereinrichtungen verbinden. Dateninformation wird in die Wähler-Speichereinrichtungen SS in Zeilen geschrieben, wohingegen Informationen aus den Einrichtungen in Spalten ausgelesen wird.
  • Dateninformation wird in die Wähler-Speichereinrichtungen SS während der Schreibphase eines Zeitschlitzintervalls geschrieben, wobei die gleiche Dateninformation gleichzeitig in alle Wähler-Speichereinrichtungen geschrieben wird, die zu der gleichen Zeile in der Matrix gehören. Während der Lesephase eines Zeitschlitzintervalls wird Dateninformation auf einer der Wähler-Speichereinrichtungen in jeder Spalte gelesen. Das Auslesen wird durch Steuerinformation gesteuert, die in einer jeder Spalte zugeordneten Steuer-Speichereinrichtuflg CS enthalten ist. Die Steuerinformation steuert für jeden abgehenden Zeitschlitz diejenige Wähler-Speichereinrichtung SS in der Spalte, die sich auf das Auslesen bezieht und außerdem diejenige Speicherzelle in der betreffenden Wähler-Speichereinrichtung, aus der die Information ausgelesen werden soll. Eine Steuer-Speichereinrichtung CS mit der Nummer 0 steuert das Auslesen aus der Spalten mit der Nummer 0 an die I/O-Einrichtung mit der Nummer 0 über eine abgehende Leitung mit der Nummer 20, eine Steuer-Speichereinrichtung CS mit der Nummer 1 steuert das Auslesen aus der Spalten mit der Nummer 1 an die I/O-Einrichtung mit der Nummer 1 über die abgehende Leitung mit der Nummer 21, etc.
  • Die Tatsache, daß Dateninformation in einer Wähler-Speichereinrichtung von einem eintreffenden Zeitschlitz auf irgendeinen anderen Zeitschlitz geschaltet wird, versieht den Wählerkern mit seiner Zeitauswahleigenschaft (T-Schritt). Der Wählerkern erhält seine Raum-Auswahleigenschaft (S-Schritt) aufgrund der Tatsache, daß eine Auswahl der betreffenden Wähler-Speichereinrichtung stattfindet, wenn aus einer Spalte in der Wähler-Speichereinrichtung Dateninformation gelesen wird.
  • Wenn der voranstehend beschriebene T-S-Wähler mit zusätzlichen I/O-Einrichtungen mit zugeordneten Leitungen erweitert wird, um zusätzliche Datenkanäle zu behandeln, steigt die Anzal von Wähler-Speichereinrichtungen SS der bekannten Art beträchtlich an, da die Anzahl von Wähler-Speichereinrichtungen gleich dem Quadrat der Anzahl von I/O-Einrichtungen ist. Wenn die Anzahl von I/O-Einrichtungen beispielweise auf acht erhöht wird, dann wächst die Anzahl der Wähler-Speichereinrichtungen auf 64 an. Die Anzahl von Steuer-Speichereinrichtungen CS ist gleich der Anzahl von I/O-Einrichtungen und wächst damit ebenfalls auf acht an.
  • Das Problem, das sich durch diesen dramatischen Zuwachs der Anzahl von Wähler-Speichereinrichtungen mit der Anzahl von I/O-Einrichtungen ergibt, wird durch die vorliegende Erfindung dadurch gelöst, daß gemäß der Grundideen der Erfindung eine einzige Wähler-Speichereinrichtung im wesentlichen effektiv mehrere Wähler-Speichereinrichtungen der bekannten Art ersetzt. Fig. 3 erläutert eine erfindungsgemäße Wähler-Speichereinrichtung SS. Eine Dateninformation, die in die Wähler-Speichereinrichtung SS eintritt, ist auf ankommenden Zeitschlitzen verteilt. Die Dateninformation tritt auf einem Eingang EIN auf. Die ankommende Dateninformation wird zyklisch in der gleichen Vorgehensweise eingeschrieben, wie die Daten in der oben beschriebenen früheren bekannten Wähler-Speichereinrichtung geschrieben werden. Das Einschreiben von Informationen findet wie vorher beschrieben während einer Schreibphase eines Zeitschlitzintervalls statt.
  • Die erfindungsgemäße Wähler-Speichereinrichtung ist mit einer Vielzahl von Ausgängen AUS0, ... AUS3 verbunden, und zwar gemäß der dargestellten Ausführungsform mit vier Ausgängen. Entsprechend der jeweiligen Ausgänge sind mit der Wähler-Speichereinrichtung SS eine gleiche Anzahl von Steuer-Speichereinrichtungen CS0, ... CS3 verbunden. Die Steuer-Speichereinrichtungen enthalten Steuerinformation zum Steuern des Auslesevorgangs von Dateninformation aus der Wähler-Speichereinrichtung. In dem dargestellten Beispiel sind die Ausgänge und die Steuer-Speichereinrichtungen von 0 bis 3 durchnumeriert. Jede der Steuer-Speichereinrichtungen ist für Auslesezwecke mit einem entsprechenden Ausgang verbunden. Beim Auslesen an den Ausgang mit der Nummer 0, AUS0, ist die Steuer-Speichereinrichtung mit der Nummer 0, CS0 zur Steuerung des Auslesevorgangs verbunden. Im Falle des Auslesevorgangs an den Ausgang mit der Nummer 1, AUS1, ist die Steuer-Speichereinrichtung mit der Nummer 1, CS1, zur Steuerung des Auslesens verbunden und so fort. Um zu ermöglichen, daß eine einzige Wähler-Speichereinrichtung gemäß der Erfindung mehrere Wähler-Speichereinrichtungen der bekannten Art ersetzen kann, werden mehrere Auslesevorgänge nacheinander durchgeführt, jeweils an einen jeweiligen Ausgang während eines Zeitschlitzintervalls entsprechend einem ankommenden Zeitschlitz. Ein Auslesevorgang findet während einer Auslesephase statt. Im Falle des dargestellten Beispiels umfaßt ein Zeitschlitzintervall vier Lesephasen, wobei Dateninformation an den Ausgang AUS mit der Nummer 0 während der ersten Auslesephase unter der Steuerung von in der Steuer-Speichereinrichtung CS mit der Nummer 0 gespeicherten Steuerinformationen ausgelesen wird, Dateninformation an den Ausgang mit der Nummer 1 während der zweiten Lesephase des Zeitschlitzintervalls ausgelesen wird, und zwar unter der Steuerung von in der Steuer-Speichereinrichtung CS mit der Nummer 1 gespeicherten Steuerinformationen und so fort. Während einer Lesephase wird das tatsächliche Auslesen in der gleichen Weise wie bei bekannten Techniken gesteuert. Während der ersten Lesephase eines Zeitschlitzintervalls, beispielsweise mit der Nummer 7, steuert die Steuerinformation in der Steuer-Speichereinrichtung mit der Nummer 0, die Speicherzelle mit der Nummer 7, von welcher Speicherzelle der Wähler-Speichereinrichtung Dateninformation gelesen werden kann. Somit enthält die Steuerinformation die Adresse in der Wähler-Speichereinrichtung, aus der Dateninformation gelesen werden kann. Im Falle des dargestellten Beispiels umfaßt das Zeitintervall einen Zeitschlitz und somit teilweise eine Schreibphase und teilweise vier Lesephasen. Der erfindungsgemäße Wählerspeicher ersetzt damit wirksam vier Wähler-Speichereinrichtungen der bekannten Art. Somit wird durch die Verwendung der erfindungsgemäßen Wähler-Speichereinrichtung ein Vorteil erzielt, nämlich die Einsparung von Speicherplatz.
  • Fig. 4 zeigt den Wählerkern eines T-S-Wählers, der die gleiche Größe wie der Wählerkern der Ausführungsform in Fig. 2 aufweist, der aber mit Wähler-Speichereinrichtungen gemäß der Erfindung aufgebaut ist. Wenn ein Vergleich zwischen diesen zwei Wählerkernen durchgeführt wird, tritt der Vorteil, der in der Form von eingespartem Speicherplatz erzielt wird, bei der Verwendung der erfindungsgemäßen Wählerspeichereinrichtung anstelle einer bekannten Wähler-Speichereinrichtung klar hervor. Im Falle des in Fig. 4 dargestellten Wählerkerns ist die Anzahl von Wähler-Speichereinrichtungen SS auf vier verkleinert worden, das heißt auf ein Viertel der Anzahl von Wähler-Speichereinrichtungen, die in der Ausführungsform in Fig. 2 benötigt wird.
  • Wie bei dem früher beschriebenen Wählerkern umfaßt der Wählerkern der Ausführungsform in Fig. 4 vier I/O-Einrichtungen. Der Wählerkern umfaßt vier erfindungsgemäße Wähler-Speichereinrichtungen SS, die in einer Spalte, nämlich in der Spalte mit der Nummer 0, angeordnet sind. Jede erfindungsgemäße Wähler-Speichereinrichtung SS ersetzt eine Zeile von bekannten Wähler-Speichereinrichtungen in dem früher beschriebenen T-S-Wähler. Dateninformation von den I/O-Einrichtungen wird den Wähler-Speichereinrichtungen auf ankommenden Leitungen 14, 15, 16, 17 zugeführt, und nach einem Zeitschlitz-Schalten in den Wähler-Speichereinrichtungen wird die Dateninformation von den Ausgängen AUS0, AUS2, AUS2, AUS3 auf abgehenden Datenleitungen 24, 25, 26, 27 an die I/O-Einrichtungen zurückgeführt.
  • Folgende Vorgänge finden in dem in Fig. 4 dargestellten T-S-Wählerkern während eines Zeitschlitzintervalls entsprechend einem ankommenden Zeitschlitz, beispielsweise während des Zeitschlitzes mit der Nr. 7 statt. Während der Schreibphase wird Dateninformation von den I/O-Einrichtungen in eine Speicherzelle mit der Nummer 7 in entsprechenden Wähler-Speichereinrichtungen geschrieben. Das Zeitschlitzintervall umfaßt danach vier Lesephasen. Während der ersten Lesephase steuert eine Steuerinformation in der Speicherzelle mit der Adreßnummer Sieben in der Steuer-Speichereinrichtung CS mit der Nummer 0 das Auslesen aus einer einzigen Wähler-Speichereinrichtung der Spalte an eine I/O-Einrichtung mit der Nummer 0 auf der abgehenden Datenleitung mit der Nummer 24, die mit einem Ausgang AUS mit der Nummer 0 auf jeweiligen Wähler-Speichereinrichtungen SS verbunden ist. Die Steuerinformation steuert teilweise, welche der Wähler-Speichereinrichtungen für ein Auslesen relevant ist und steuert teilweise, aus welcher Speicherzelle in der betreffenden Wähler-Speichereinrichtung ein Auslesen bewirkt werden soll. Während der zweiten Lesephase des Zeitschlitzintervalls in diesem Beispiel wird das Auslesen aus einer der Wähler-Speichereinrichtungen durch Steuerinformation in der Steuer-Speichereinrichtung CS mit der Nummer 1 gesteuert. Das Auslesen wird dann an eine I/O-Einrichtung mit der Nummer 1 auf der Ausgangsleitung 25 bewirkt, die mit dem Ausgang AUS mit der Nummer 1 auf jeweiligen Wähler-Speichereinrichtungen verbunden ist. Das Auslesen von den Wähler-Speichereinrichtungen findet während der dritten und vierten Lesephasen in der gleichen Weise statt, wobei das Auslesen während der dritten Lesephase durch die Steuer-Speichereinrichtung mit der Nummer 2 durchgeführt wird und Dateninformation an die I/O-Einrichtung mit der Nummer 2 geliefert wird. Das Auslesen während der vierten Lesephase wird durch Steuerinformation in der Steuer-Speichereinrichtung CS mit der Nummer 3 gesteuert, wobei Dateninformation an die I/O-Einrichtung mit der Nummer 3 geliefert wird. Während der Lesephasen des Zeitschlitzintervalls wird somit ein Auslesen an alle I/O-Einrichtungen bewirkt, wobei das Auslesen an verschiedene I/O-Einrichtungen während getrennter Lesephasen des Zeitschlitzintervalls stattfindet.
  • Es ist selbstverständlich möglich, den Speicherkern mit weiteren I/O-Einrichtungen und weiteren Wähler-Speichereinrichtungen zu erweitern. Falls der Wählerkern mit weiteren vier I/O-Einrichtungen erweitert wird, steigt beispielsweise die Anzahl von Wähler-Speichereinrichtungen auf 16 Wähler-Speichereinrichtungen an, die funktionell in zwei Spalten mit jeweils acht Einrichtungen angeordnet sind. Information wird zeilenweise eingeschrieben, so daß die gleiche Dateninformation in die zwei Wähler-Speichereinrichtungen geschrieben wird, die zu der gleichen Zeile gehören. Dateninformation wird an die Wähler-Speichereinrichtungen von der I/O-Einrichtung geliefert, die den jeweiligen Zeilen der Wähler-Speichereinrichtungen entspricht. Beim Auslesen wird Dateninformation von einer der Spalten an vier der acht I/O-Einrichtungen und von der anderen Spalte an die übrigen vier I/O-Einrichtungen gelesen. Somit wird ein Auslesen aus jeder Spalte an vier I/O-Einrichtungen entsprechend der Spalte bewirkt, da die Wähler-Speichereinrichtungen in jeweiligen Spalten vier Ausgänge aufweisen und durch vier Steuer-Speichereinrichtungen während vier Lesephasen jedes Zeitschlitzintervalls gesteuert werden.
  • Im Vergleich mit der bekannten Technik ist ersichtlich, daß ein individuelles Auslesen gemäß der Erfindung schneller stattfindet, als ein Auslesen aus bekannten Wähler-Speichereinrichtungen, da ein Zeitschlitzintervall, das einem eintreffenden Zeitschlitz entspricht, vier Lesephasen anstelle von nur einer, wie in dem früher bekannten-Fall, umfaßt. Dieses schnelle Auslesen von Informationen ermöglicht die Verkleinerung der Anzahl von benötigten Wähler-Speichereinrichtungen, wenn die erfindungsgemäße Wähler-Speichereinrichtung verwendet wird.
  • Die voranstehend beschriebene beispielhafte Wähler-Speichereinrichtung weist vier Lesephasen für jede Schreibphase auf und ist mit der gleichen Anzahl von Steuer-Speichereinrichtungen verbunden und ersetzt damit vier Wähler-Speichereinrichtungen der früher bekannten Art. Es ist ebenfalls möglich, eine erfindungsgemäße Wähler-Speichereinrichtung aufzubauen, so daß die Einrichtung nicht vier sondern eine andere Anzahl von bekannten Wähler-Speichereinrichtungen ersetzt. Beispielsweise kann die erfindungsgemäße Wähler-Speichereinrichtung für zwei oder acht Lesephasen für jede Schreibphase konstruiert und mit einer entsprechenden Anzahl von Steuer-Speichereinrichtungen verbunden werden. Der Faktor, der die Anzahl von Steuer-Speichereinrichtungen, die mit der Wähler-Speichereinrichtung verbunden werden können, beschränkt, findet sich in der kürzestmöglichen Auslesezeit, da es möglich sein muß, während eines Zeitschlitzintervalls die gleiche Anzahl von Auslesvorgängen wie die Anzahl von Steuer-Speichereinrichtungen, die mit der Wähler-Speichereinrichtung verbunden sind, zu bewirken.
  • Obwohl dies nicht wirklich eine bevorzugte Ausführungsform darstellt, ist es im Falle eines Multiplexers vorstellbar, eine Wähler-Speichereinrichtung mit weniger Ausgängen als die Anzahl von Lesephasen und als die Anzahl von mit der Wähler-Speichereinrichtung verbundenen Steuer-Speichereinrichtungen zu versehen. Wenn mit den I/O-Einrichtungen in einem Wähler Demultiplexer verbunden sind, ist es vorstellbar, daß sich eine größere Anzahl von I/O-Einrichtungen im Zeitmultiplexbetrieb eine Leitung oder irgendein anderes Datenübertragungsmedium von den Ausgängen der Wähler-Speichereinrichtungen teilen.

Claims (6)

  1. Ein Verfahren zum Durchverbinden von Dateninformation in einem digitalen Wähler, der in einem Telekommunikationssystem eingebaut ist, wobei Dateninformationen an der Wähler-Speichereinrichtung SS auf Zeitschlitzen verteilt ankommen und während Schreibphasen, die zu den Zeitschlitzen gehören, in die Wähler-Speichereinrichtung (SS) geschrieben werden, wobei die eingeschriebenen Informationen unter Zuhilfenahme einer Steuer-Speichereinrichtung (CS) aus der Wähler-Speichereinrichtung (SS) während Lesephasen, die zu den Zeitschlitzen gehören, ausgelesen werden, dadurch gekennzeichnet, daß zum Auslesen zwei oder mehrere Lesephasen für jede Schreibphase angeordnet sind; und daß das Auslesen von Dateninformation unter Zuhilfenahme einer Steuer-Speichereinrichtung (CS), die für jede Lesephase individuell vorgesehen ist, gesteuert wird.
  2. 2. Ein Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch vier Lesephasen und eine Schreibphase für jeden Zeitschlitz.
  3. 3. Ein digitaler Wähler zum Durchverbinden von Dateninformation, wobei der Wähler eine mit einem Dateneingang versehene Wähler-Speichereinrichtung (SS) umfaßt und wobei an dem Dateneingang der Wähler-Speichereinrichtung (SS) ankommende Dateninformation auf Zeitschlitzen verteilt ist und wobei in die Wähler-Speichereinrichtung (SS) gelangende Dateninformation während Schreibphasen, die zu den Zeitschlitzen gehören, eingeschrieben wird und wobei die Wähler-Speichereinrichtung (SS) eine damit verbundene Steuer-Speichereinrichtung (CS) aufweist, die Steuerinformation zum Steuern des Auslesevorgangs von Dateninformation aus der Wähler-Speichereinrichtung (SS) während Lesephasen enthält, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Steuer-Speichereinrichtungen (CS) mit der Wähler-Speichereinrichtung (SS) verbunden sind; daß Dateninformation aus der Wähler-Speichereinrichtung (SS) während mehrerer Lesephasen für jede Schreibphase gelesen wird; und daß während der Auslesevorgänge jede der Steuer-Speichereinrichtungen (CS) arbeitet, um das Auslesen von Dateninformation aus der Wähler-Speichereinrichtung (SS) aufeinanderfolgend während jeder jeweiligen Lesephase zu steuern.
  4. 4. Ein digitaler Wähler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wähler-Speichereinrichtung (SS) wenigstens zwei Ausgänge für das Auslesen von Information aufweist; und daß wenigstens zwei Steuer-Speichereinrichtungen (CS) aufgebaut sind, um das Auslesen von Information an ihren jeweiligen Wähler-Speicherausgang aufeinanderfolgend während jeder jeweiligen Lesephase zu steuern.
  5. 5. Ein digitaler Wähler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Wählern-Speichereinrichtungen (SS) funktionell in einer Matrix angeordnet sind; daß in einer bekannten Weise die gleiche Dateninformation in verschiedene Wähler-Speichereinrichtungen (SS) in ein und dergleichen Zeile eingeschrieben wird, wohingegen verschiedene Dateninformation in verschiedene Wähler-Speichereinrichtungen (SS) in ein und dergleichen
    Spalte geschrieben wird; und daß die gleiche Steuer-Speichereinrichtung (CS) das Auslesen von Information aus den Wähler-Speichereinrichtungen (SS) in ein und der gleichen Spalte während der Lesephase der Steuer-Speichereinrichtung (CS) steuert, wohingegen verschiedene Steuer-Speichereinrichtungen (CS) das Auslesen von Information aus den Wähler-Speichereinrichtungen (CS) in verschiedenen Spalten und während unterschiedlicher Lesephasen steuern.
  6. 6. Ein digitaler Wähler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Wähler die in einer wenigstens eine Spalte umfassende Matrix angeordneten Wähler-Speichereinrichtungen (SS) mit mehreren Ausgängen umfaßt; daß mit jeweligen Wähler-Speichereinrichtungen (SS) in jeder Zeile in der Matrix eine ankommende Leitung (14, 15, 16, 17) von einer I/O-Einrichtung entsprechend der Zeilen verbunden ist; daß während der Schreibphase eines Zeitschlitzintervalls Dateninformation von den I/O-Einrichtungen zeilenweise in die Wähler-Speichereinrichtungen (SS) geschrieben wird; daß jeder entsprechende Ausgang der zu ein und der gleichen Spalte gehörenden Wähler-Speichereinrichtungen (SS) mit einer jeweiligen I/O-Einrichtung verbunden ist; daß Dateninformation spaltenweise aus den Wähler-Speichereinrichtungen (SS) an die I/O-Einrichtungen ausgelesen wird; daß jede der Wähler-Speichereinrichtungen (SS) in jeder der Spalten mit einer Vielzahl von Steuer-Speichereinrichtungen (CS) entsprechend der Anzahl von Ausgängen auf den Wähler-Speichereinrichtungen (SS) und der Lesephasen für jede Schreibphase verbunden ist, wobei die Steuer-Speichereinrichtungen (CS) Steuerinformation zum Steuern des Auslesevorgangs von Dateninformation aus den Wähler-Speichereinrichtungen (SS) in den Spalten während einer Lesephase für jede Steuer-Speichereinrichtung (CS) enthält; daß während des Auslesevorgangs die Steuerinformation anzeigt, von welcher der Wähler-Speichereinrichtungen (SS) in der Spalte ein Auslesevorgang auftreten soll; daß Dateninformationen von jeweiligen Spalten während einer Vielzahl von Lesephasen eines Zeitschlitzintervalls ausgelesen wird; daß während jeweiliger Lesephasen Dateninformation von einer der Wähler-Speichereinrichtungen (SS) in jeweiligen Spalten an den Ausgang, der sich auf die betreffende Lesephase bezieht, unter der Steuerung von Steuerinformation ausgelesen wird, die in der Steuer-Speichereinrichtung (CS) entsprechend der Lesephase und dem Ausgang enthalten ist.
DE69011623T 1989-11-10 1990-10-17 Verfahren und Vorrichtung für Umschaltung von Dateninformation durch einen digitalen Wähler. Expired - Fee Related DE69011623T2 (de)

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