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DE69006983T2 - Teleskopartig zusammenschiebbare Lenksäulen-Baugruppe. - Google Patents

Teleskopartig zusammenschiebbare Lenksäulen-Baugruppe.

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Publication number
DE69006983T2
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DE
Germany
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steering column
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William M Abramczyk
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Ford Werke GmbH
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Ford Werke GmbH
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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D1/00Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle
    • B62D1/02Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle vehicle-mounted
    • B62D1/16Steering columns
    • B62D1/18Steering columns yieldable or adjustable, e.g. tiltable
    • B62D1/19Steering columns yieldable or adjustable, e.g. tiltable incorporating energy-absorbing arrangements, e.g. by being yieldable or collapsible
    • B62D1/195Yieldable supports for the steering column

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Controls (AREA)

Description

  • Diese Erfindung bezieht sich auf eine teleskopartig zusammenschiebbare Lenksäuleneinheit für Kraftfahrzeuge.
  • Herkömmliche zusammenschiebbare Lenksäuleneinheiten enthalten im allgemeinen das Grundkonzept einer Lenksäule, mit teleskopartig in Eingriff stehenden oberen und unteren Säulenrohren und einer Lenksäule, die drehbar in den in teleskopischem Eingriff stehenden oberen und unteren Säulenrohren angeordnet ist. Das obere Säulenrohr ist am rückwärtigen Ende der Lenksäule befestigt. Das obere Säulenrohr ist an einem Lenksäulenhalteelement angebracht und normalerweise mit einer Klammervorrichtung an der Armaturenbretteinheit befestigt. Die Klammereinheit enthalt im allgemeinen Mittel zur Absorption von Zusammenstoßkräften durch die Deformation des Kunststoffes, da sich die Säulenrohre wahrend einer Kollision axial ineinander bewegen. Eine solche Anordnung wird im Patent Nr. 4,627,306, das dem Autor der vorliegenden Erfindung erteilt wurde, dargestellt.
  • In Patenten zur Schaffung einer zusammenschiebbaren Lenksäule mit in teleskopischem Eingriff stehenden, jeweils zusammenschiebbaren oberen und unteren Säulenrohren ist auch bekannt, am unteren Säulenrohr Dampfungsmittel anzubringen und dafür Sorge zu tragen, daß das obere Säulenrohr mit Mitteln, die es dem oberen Säulenrohr ermöglichen aus seiner Verbindung freizuschlüpfen, mit dem Lenksäulenhalteelement verbunden wird. Ein solches Mittel kann eine dauerhaft an das obere Saulenrohrelement befestigte Klemme enthalten, die Schlupfschellen oder Schermodule enthält, die in den Flansch der Klemme, die an dem Säulenhalteelement befestigt ist, eingebaut ist. So wurde dafür gesorgt, daß sich das obere Säulenelement nach einem Zusammenstoß mit dem Fahrer an derselben Klemme aus dem Saulenhalteelement freischert. Eine solche Anordnung wird im Patent Nr. 4,274,299, das dem Autor der vorliegenden Erfindung erteilt wurde, dargestellt.
  • Das U.S. Patent Nr. 4,616,522, entsprechend dem Oberbegriff aus Anspruch 1 offenbart eine zusammenschiebbare Lenksäule für ein Fahrzeug, die zur Befestigung an ein Lenksäulenhalteelement angepaßt ist, das an der Armaturenbretteinheit eines Fahrzeuges gesichert ist, wobei die Lenksäule in Bezug zu dem genannten Halteelement zusammenschiebbar ist und ein Losbrechverbindungselement, das an dem oberen Endstück der genannten Lenksäule befestigt ist und ein energieabsorbierendes Mittel, das am unteren Endstuck der genannten Lenksäule angeordnet ist, enthält. Das energieabsorbierende Mittel ist nicht in die Lenksäule integriert. Obwohl aufgrund der zur Anbringung des Losbrechverbindungselementes an der Armaturenbretteinheit angewandten Technik für eine Anfangsbewegung der zusammenschiebbaren Lenksaule in Richtung der Armaturenbretteinheit in Bezug zum Lenksäulenhalteelement sorgt, geschieht dies nur über eine Distanz, die nur einen kleinen Anteil der axialen Ausdehnung, uber die die Lenksäule zusammenschieben kann, ausmacht.
  • DE-A-3544345 offenbart ein Lenksystem fur ein Kraftfahrzeug mit teleskopischen Lenksäulenteilen. Ein Zusammenschieben der Lenksäule kann auftreten, nachdem eine Verschlußvorrichtung von einer Energiespeichervorrichtung, die von einem Kollisionssensor ausgelöst wurde, außer Kraft gesetzt wurde. Das Zusammenschieben der Lenksäule geschieht in Bezug zum Armaturenbrett des Fahrzeuges sowohl axial als auch rotierend.
  • In keiner der in früheren Patenten enthaltenen Strukturen wurde dem Problem Beachtung geschenkt, sicherzustellen, daß sich nach dem aus einer Kollision resultierenden Zusammenstoß, die Lenksäule auf axiale Weise mit minimaler Störung durch die Unregelmäßigkeiten des Säulenhalteelements entlang der zusammenschiebbaren axialen Ausdehnung des Lenksäulenelementes zusammenschiebt. Mit anderen Worten, bei herkömmlichen Systemen, die den gegenwärtigen Stand der Technik dartellen, hat die Oberfläche des Säulenhalteelements, an die das obere Säulenrohr der Lenksäule geschraubt ist, eine unregelmäßige Gestalt. Daher würden normalerweise eine Anzahl von Hohlräumen auf dem was anderenfalls eine angrenzende Stirnfläche des Lenksäulenhalteelement wäre, erscheinen. Es wurde herausgefunden, daß diese Unregelmäßigkeiten in der Oberfläche während einer Kollision Taschen bilden, in die sich das obere Säulenrohr verformen kann, und dadurch das kontrollierte Zusammenschieben der Lenksäule gemäß ihrer entwickelten Konstruktion negativ beeinflußt wird.
  • Es ist bestens bekannt, daß die Richtung der Axialkraft, die verursacht wird, wenn der Fahrer mit der Lenksäule kollidiert, kontrolliert werden kann, so daß der Hauptkraftvektor langs der Achse der Lenksäule liegt. Eine solche Anordnung ist im U.S. Patent Nr. 4,703,669 aufgezeigt.
  • Nach der vorliegenden Erfindung wird eine zusammenschiebbare Lenksäuleneinheit für ein Fahrzeug geschaffen, die zur Verbindung an ein Lenksäulenhalteelement 12 angepaßt ist, welches an eine Armaturenbretteinheit eines Fahrzeuges gesichert wird, wobei die genannte Lenksäuleneinheit im Bezug zum genannten Halteelement zusammenschiebbar ist und die folgenden Teile beinhaltet: ein Losbrechverbindungselement 20, das an einem Endteil der genannten Lenksauleneinheit 10 befestigt ist und das zur Verbindung der genannten Lenksäuleneinheit mit dem genannten Lenksäulenhalteelement 12 adaptiert ist, ein energieabsorbierendes Mittel 22, das an den restlichen Teil der genannten Lenksäuleneinheit angeordnet ist und zur Befestigung an die Armaturenbretteinheit des Kraftfahrzeuges angepaßt wurde, dadurch gekennzeichnet, daß (i) das energieabsorbierende Mittel 22 in den restlichen Teil der genannten Lenksäuleneinheit integriert ist, (ii) ein axial ausgerichtetes Verschiebemittel 60 geschaffen wird, das so angepaßt ist, daß es zwischen dem genannten Lenksäulenhalteelement 12 und dem Restteil der genannten Lenksäuleneinheit befestigt ist, (iii) daß das genannte Verschiebemittel (60), das eine im wesentlichen starre flache Flache enthalt, wobei die Verschiebeoberfläche eine Länge hat, die im wesentlichen der axialen Ausdehnung der genannten Lenksäuleneinheit entspricht, wobei die genannte Lenksäuleneinheit in Bezug zum genannten Lenksaulenhalteelement zusammenschiebbar ist und (iv) das genannte Losbrechverbindungselement 20, das ein verschiebliches Teilstuck 42 enthält, das in gleitendem Eingriff mit der genannten verschiebbaren Oberfläche steht, damit nach einem Zusammenprall des Fahrzeuginsassens mit einem Lenkrad 3 an dem genannten Endstück der genannten Lenksäuleneinheit während eines Zusammenstoßes die Lenksäuleneinheit sich axial in Richtung der Armaturenbretteinheit in Bezug zum Lenksäulenhalteelement verschiebt.
  • Die energieabsorbierende Lenksäule, die die vorliegende Erfindung verkörpert, enthält teleskopisch im Eingriff stehende obere und untere Säulenrohre und eine Lenksäule, die in den teleskopisch im Eingriff stehenden oberen und unteren Säulenrohren drehbar aufgehängt ist. Ein Lenkrad ist am ruckwärtigen Ende der Lenksäule befestigt. Das obere Säulenrohr ist an seinem ruckwärtigen Ende über ein Losbrechverbindungselement oder eine Klammer, die als Teil des oberen Säulenelements integral gegossen oder daran auf andere Weise dauerhaft befestigt ist, an ein Lenksäulenhalteelement montiert. Das Verbindungselement hat verschiebbare Befestigungen oder Schermodule, die einen Teil der Klammer bilden, das es an das Lenksäulenhalteelement geklemmt wird. Am vorderen Ende des oberen Säulenrohres ist eine Klammer mit Mitteln zur Absorption von Stoßkraften durch Kunststoff-Deformation enthalten, da sich die Saulenrohre während einer Kollision axial ineinander bewegen. Ein Teil der Klammer ist dauerhaft am oberen Säulenrohr befestigt und ein anderes Teil der Klammer ist dauerhaft am Lenksäulenhalteelement befestigt. Sich axial zwischen jeder Klammer erstreckend und mit demselben Klammerbefestigungsmittel sowohl an der oberen als auch an der unteren Klammer am Lenksäulenhalteelement befestigt, ist mindestens ein axial ausgerichtetes plattenformiges Element, das als relativ unverformbares Verschiebeelement wirkt, auf welches ein Teil der Losbrechklammer oder des Verbindungselementes gleiten kann, wenn sich das obere Säulenrohr zusammenschiebt, und dadurch sicherstellt, daß das zusammenschiebbare obere Säulenrohr sich nach einem Zusammenstoß in axialer Richtung und ohne Verformung in das Säulenhalteelement schiebt.
  • Das plattenförmige Verschiebeelement ist mit einem Reibungskoeffizienten versehen, der im wesentlichen kleiner ist als der anderenfalls von (i) dem Lenksäulenhalteelement oder (ii) der Rückwärtigen Klemmklammer (so konstruiert, daß sie sich entlang des Säulenhalteelementes mit dem oberen Säulenrohr axial verschiebt), die das obere Säulenrohr an dem Säulenhalteelement halt, geschaffene.
  • Die Einheit, die diese Erfindung verkörpert hat den Vorteil, daß das sich obere Säulenrohr einer zusammenschiebbaren Lenksäule in axialer Richtung, ohne Deformation in das Lenksäulenhalteelement, zusammenschiebt. Desweiteren schiebt die obere Lenksäule in Bezug zum Lenksäulenhalteelement zusammen, ohne daß sich die Kollisionsenergie durch Reibungsverlust oder Verformung der Oberfläche auf unkontrollierte Weise ausbreitet. Die Unregelmaßigkeiten in der Oberfläche, die in ein oberes Lenksaulenhalteelement konstruiert wurden, können durch Mittel zur Schaffung einer ebenen Schnittstelle zwischen das Säulenhalteelement und die Klammer, die das obere Säulenrohr der Lenksaule trägt, beseitigt werden.
  • Die Erfindung wird nunmehr anhand von Beispielen unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen näher beschreiben; dabei ist:
  • Figur 1 eine Abbildung, die die Anordnung eines Lenksäulenrohres während einer Anfangsphase einer Kollision und zeigt eine bruchstückartige perspektivische Ansicht eines Teilstückes des oberen Säulenrohres der Lenksäule;
  • Figur 2 eine ausgeweitete, bruchstückartige Vorderansicht des oberen Säulenrohres, das gemaß der vorliegenden Erfindung an dem Saulenhalteelement befestigt ist; und
  • Figur 3 eine bruchstückartige Teilansicht eines Teiles des zusammenschiebbaren Lenksäulenelementes, das gemaß der vorliegenden Erfindung an dem Säulenhalteelement befestigt ist.
  • In Figur 1 wird eine allgemeine Abbildung eines Fahrers 1 hinter einem Lenkrad 3 zum Zeitpunkt eines Zusammenstoßes oder einer Kollision gezeigt. Man bemerke, daß ein Airbag 5 sich aufgeblasen hat, um den Fahrer vor dem Zusammenstoß mit dem Lenkrad 3 zu schützen. Das Lenkrad ist mit dem rückwärtigen Teil einer zusammenschiebbaren Lenksaule 10 verbunden, die an einem Lenksäulenhalteelement 12 befestigt ist, welches ein Teil der vorderen Armaturenbretteinheit 14 eines Fahrzeuges bildet. Ein Klemmsystem, das im allgemeinen mit 18 bezeichnet ist, ist am oberen Säulenrohr 16 der zusammenschiebbar Lenksäule angeordnet. Einzelheiten des Klemmsystems 18 sind am besten in den Figuren 2 und 3 erkennbar.
  • In Figur 2 ist zu bemerken, daß das Klemmsystem 18 eine erste Klammer oder Klemme 20, die am hintersten Ende des oberen Säulenrohres, nämlich dem dem Lenkrad am nächsten liegenden angeordnet ist und eine zweite Klammer oder Klemme 22 beinhaltet, die am entgegengesetzten Ende des oberen Saulenrohres angebracht ist. Die Klammer 22 wurde so konstruiert, daß sie in der Lage ist, eine Kollisionskraft zu absorbieren oder die Kollisionskraft zu dampfen, da das sich obere Saulenrohr nach dem teleskopisch angeordneten unteren Säulenrohr des Lenkrades 3 zusammenschiebt. Diese Klammer ist als eine Biegeschelle bekannt. Sie besteht aus Montagegliedern 24 mit Öffnungen 26, durch die Befestigungen führen, um die Klammer an das Lenksäulenhalteelement 12 zu montieren. Wie gezeigt enthalten die Befestigungen Schrauben 28, die sich vom Säulenhalteelement erstrecken und zum Hindurchführen durch die Öffnung 26 und zur Befestigung durch die Mutter- Unterlegscheiben-Anordnung 30,32 angepaßt sind. Die Klammer enthalt ein Hauptstück, das geschweißt oder auf andere Art und Weise am oberen Saulenrohr 16 befestigt ist. Die energieabsorbierenden Teile 34 liegen auf jeder Seite des Hauptstuckes 36, welches sie mit den Befestigungsgliedern 24 verbinden.
  • Die Konstruktion und Wirkungsweise dieser Klammer während einer Kollision wird im U.S. Patent Nr. 4,627,306 beschrieben, welches hierin als Bezug eingearbeitet ist.
  • Gleichermaßen enthält die Klammer 20 ein Hauptteil und sich radial erstreckende Befestigungsglieder 42, die sich vom offenen Ende dieses im übrigen U-förmigen Klammerlementes erstrecken. Eine Verschiebeschelle oder Schermodul 44 ist in jedem Befestigungsglied 42 angeordnet und bildet ein Teil davon. Diese Schermodule konnen eine beliebige bekannte Konstruktion haben. Eine besonders geeignete Konstruktion ist diejenige, die einen verschiebbaren Fortsatz 46 hat, der auf der Querseite des Schermoduls angeordnet ist und jeweils in die entsprechende Verschlußtasche 48 gesteckt wird, die einen Teil der Öffnung mit offenem Ende 50 jedes Befestigungsgliedes 42 bildet. Jedes Schermodul enthält eine öffnung 52, durch die eine Schraube 28 hindurchfuhren kann, um dafür zu sorgen, daß die Klammer an dem Säulenhalteelement 12 befestigt wird.
  • Die Konstruktion und Wirkungsweise einer solchen Klammer ist im U.S. Patent Nr. 4,274,299 beschrieben, das hierin als Bezug eingearbeitet ist.
  • Ein Paar Verschiebeplatten 60 ist zwischen den Befestigungsklammern 20 und 22 und dem Saulenhalteelement 12 angeordnet. Jede Verschiebeplatte besteht vorzugsweise aus Stahl mit einer festen Dicke von ca. 0,025 Inch. An jedem Ende jeder Verschiebeplatte ist eine Öffnung 62 zur Aufnahme der jeweiligen Befestigung 28 in das Säulenhalteelement 12 geformt. Jede Verschiebeplatte ist mit einem den Reibungskoeffizienten verringerndes Mittel, wie Polytetrafluoroethylen (PTFE) oder einem gleichwertigen Material bedeckt. Alternativ könnte die Stahloberfläche glanzgeschliffen sein. Jede Verschiebeplatte 60 wird am Säulenhalteelement fest gehalten und wird sich bei einer Kollision in Bezug zum Säulenhalteelement nicht bewegen, da es mit den Schraubenelementen 28 gesichert ist.
  • Wie aus Figur 3 am besten hervorgeht, bilden die Verschiebeplatten die Mittel, mit denen jede Oberflächenunregelmäßigkeit oder ein Spalt 64, der andernfalls zwischen dem Säulenhalteelement und den Lenksaulenklammern vorliegt, geschlossen wird. Oft werden diese Hohlraume in dem Säulenhalteelement ausgeformt aufgrund der Tatsache, daß es gegossen oder gestanzt ist und es bestimmte Verstärkungsrippen gibt, die in die Struktur des Säulenhalteelementes eingebaut sind. Die Hohlräume werden manchmal auch in das Säulenhalteelement geformt, damit es in der Lage ist, elektrische Kabel und ähnliches durch die Armaturenbrettstruktur hindurchzuführen. In jedem Fall dienen die Verschiebeplattenelemente 60 dazu, eine flache, ununterbrochene Oberfläche zu schaffen, die sich entlang der gesamten axialen Länge erstreckt, über das obere Säulenrohr 16 der zusammenschiebbaren Lenksäule zusammenschiebt. Anders ausgedrückt: das obere Säulenrohr kann sich, wie aus Figur 3 hervorgeht, von der Position A, seiner Ausgangsposition, bis zur Endposition B zusammenschieben. Die Verschiebeplattenelemente überspannen diesen Abstand und mehr.
  • Im Betrieb, nach einer Kollision wird, wie in Figur 1 gezeigt wird, der Airbag zwischen den Lenkrad und dem Fahrer aufgeblasen. Sollte die Kollision eine bestimmte Zusammenstoßkraft erreichen, wird das obere Säulenrohr von der Halteklammer 20 infolge des Abscherens der Schermodule vom Reststück der Klammer 20 abbrechen. Dies ermoglicht es dem oberen Säulenrohr und dem Lenkrad dann entlang seiner axialen Ausdehnung zusammenzuschieben, dabei die zweite Klammer 22 an den energieabsorbierenden Teilen 34 zu verformen, die dadurch verbogen werden. Die Verbiegedeformation der energieabsorbieenden Teile 34 wird begleitet von einer Drehung der Befestigungszungen 24 um die Befestigungen 28. Diese Drehung erfolgt in einer gemeinsamen Ebene um die Achsen, die senkrecht zur Zentralachse der Lenksäule liegen und wird begleitet von einer Verringerung des Krümmungsradius der energieabsorbierenden Teile 34. Die Verformung der energieabsorbierenden Teile 34 absorbiert demgemäß einen Teil der Aufprallenergie, die auf die Lenksäule auftrifft, was alles im bereits genannten U.S. Patent Nr. 4,627,306 naher erläutert wird. Während dieses Zusammenschiebens, verschieben sich die Befestigungsglieder 42 des Klammerelementes 20 entlang der ebenen Oberfläche der Verschiebeplatten 60, wobei ein wenig von der Aufprallkraft aufgrund eines Reibwiderstandes zwischen den Klammerelement und den Verschiebeplatten 60 verloren geht. Dies stellt dann sicher, daß die Axialkraft im wesentlichen und vollständig auf die Biegeschellen, die so konstruiert wurden, daß sie die Lenksäule auf kontrollierte und vorgegebene Art und Weise zusammenschieben, ubertragen wird.

Claims (8)

1. Teleskopartig zusammenschiebbare Lenksäuleneinheit (10) für ein Fahrzeug, angepaßt zur Verbindung mit einem Lenksäulenhalteelement (12), das an einer Armaturenbretteinheit eines Kraftfahrzeuges befestigt ist, wobei die genannte Lenksäuleneinheit in Bezug zu den genannten Halteelementen teleskopartig zusammenklappbar oder zusammenschiebbar ist und die folgenden Teile beinhaltet: ein Losbrechverbindungselement (20), das an einem Endteil der genannten Lenksäuleneinheit (10) befestigt ist und das zur Verbindung der genannten Lenksäuleneinheit mit dem genannten Lenksäulenhalteelement (12) adaptiert ist, ein energieabsorbierendes Mittel (22), das an den restlichen Teil der genannten Lenksäuleneinheit angeordnet ist und angepaßt wurde, um an die Armaturenbretteinheit des Kraftfahrzeuges befestigt zu werden, dadurch gekennzeichnet, daß (i) das energieabsorbierende Mittel (22) in den restlichen Teil der genannten Lenksäuleneinheit integriert ist, (ii) ein axial ausgerichtetes Verschiebemittel (60) geschaffen wird, das so angepaßt ist, daß es zwischen dem genannten Lenksäulenhalteelement (12) und dem Restteil der genannten Lenksäuleneinheit befestigt ist, (iii) das genannte Verschiebemittel (60), das eine im wesentlichen starre flache Verschiebeoberfläche enthält, die eine Länge hat, die im wesentlichen der axialen Ausdehnung, wenn die genannte Lenksäuleneinheit in Bezug zum genannten Lenksäulenhalteelement zusammengeschoben wird und (iv) das genannte Losbrechverbindungselement (20), das ein verschiebliches Teilstück (42) enthält, das in gleitendem Eingriff mit der genannten Verschiebeoberfläche steht, damit nach einem Zusammenprall des Fahrzeuginsassens mit einem Lenkrad (3) an dem genannten Endstück der genannten Lenksäuleneinheit während eines Zusammensstoßes die Lenksäuleneinheit sich axial in Richtung der Armaturenbretteinheit in Bezug zum Lenksäulenhalteelement verschiebt.
2. Teleskopartig zusammenschiebbare Lenksäuleneinheit nach Anspruch 1, des weiteren dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Verschiebeoberfläche des genannten Verschiebemittels (60) einen Reibungskoeffizienten hat, der im wesentlichen kleiner ist als der der jeweiligen benachbarten Flächen des genannten Lenksäulenhalteelements.
3. Teleskopartig zusammenschiebbare Lenksäuleneinheit nach Anspruch 1 oder 2, des weiteren dadurch gekennzeichnet, daß das genannte Verschiebemittel (60) über seine Länge hinweg im wesentlichen starr ist, um einer beträchtlichen Verbiegeverformung während eines Zusammenstoßes zu widerstehen und dabei (I) die gesamte Axialkraft des Zusammenstoßes auf die Losbrechverbindung (20) und die energieabsorbierenden Mittel (22), die an dem genannten restlichen Ende der Lenksäuleneinheit angeordnet sind zu übertragen und (II) dazu beizutragen, daß die axiale Richtung des Zusammenschiebens der genannten Lenksäuleneinheit beibehalten wird.
4. Teleskopartig zusammenschiebbare Lenksäuleneinheit nach Anspruch 2 oder 3, des weiteren dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Verschiebeoberfläche aus Polytetrafluoroethylen besteht.
5. Teleskopartig zusammenschiebbare Lenksäuleneinheit nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die genannte Lenksäuleneinheit ein oberes Säulenrohr (16) und ein unteres Säulenrohr enthalt, das darin konzentrisch plaziert ist und in Bezug zum genannten oberen Säulenrohr teleskopisch angeordnet ist, wobei die genannte Losbrechverbindung (20) ein Hauptstuck (40), das an dem genannten oberen Saulenrohr befestigt ist und ein Befestigungsglied (42) beinhaltet, das sich von mindestens einem Ende des genannten Hauptstuckes (40) zur Achse des genannten oberen Säulenrohres (16) quer verlaufend erstreckt, wobei das genannte Befestigungsglied (42) ein Schermodul (44) enthält, das angepaßt ist, um das Reststuck des genannten Befestigungsgliedes (42) wahrend eines Zusammenstoßes frei zu scheren, wobei das genannte Befestigungsglied (42) das genannte Verschiebemittel (42) des genannten Losbrechverbindungselementes (20) bildet.
6. Teleskopartig zusammenschiebbare Lenksäuleneinheit nach Anspruch 5, wobei das genannte Losbrechverbindungselement (20) an das genannte obere Säulenrohr (16) an dessen einem Ende befestigt ist, das genannte energieabsorbierende Mittel (22) am anderen Ende des genannten oberen Saulenrohres (16) befestigt ist und eine Klammer (22) beinhaltet, die mindestens ein Befestigungsglied (24) enthält, das an ihrem freien Ende angeordnet ist, wobei die genannten Verschiebemittel (60) sich längs uber dem gesamten Abstand zwischen dem jeweiligen Befestigungsglied (42) des genannten Losbrechverbindungselementes (20) und dem genannten energieabsorbierenden Mittel (22) erstreckt und so angepaßt ist, daß es über die genannten Befestigungsglieder an dem genannten Lenksäulenhalteelement befestigt werden kann.
7. Teleskopartig zusammenschiebbare Lenksauleneinheit nach Anspruch 6, wobei sowohl die genannte Losbrechverbindung (20) als auch das genannte energieabsorbierende Mittel (22) ein Paar Befestigungsglieder (42,24) enthalten, wobei jedes Paar quer zur Achse des genannten oberen Saulenrohres (16) angeordnet ist und die genannten Verschiebemittel (60) ein Paar flache Verschiebeplatten (60) enthalten, wobei sich jede Platte axial vom oberen Säulenrohr (16) von einem jeweiligen Befestigungsglied (42) des genannten Losbrechverbindungselementes (20) zu einem jeweiligen Befestigungsglied (24) des genannten energieabsorbierenden Mittels erstreckt.
8. Teleskopartig zusammenschiebbare Lenksauleneinheit nach Anspruch 7, wobei jede der genannten Verschiebeplatten (60) aus Stahl gefertigt ist und eine Ummantelung aus Polytetrafluoroethylen an mindestens einer der Oberflachen hat, die an jedes der genannten Befestigungsglieder angrenzt.
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