DE69004701T2 - Behälter zum Desinfizieren von Kontaktlinsen. - Google Patents
Behälter zum Desinfizieren von Kontaktlinsen.Info
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Description
- Die Erfindung betrifft einen Behälteraufbau zum Desinfizieren von Kontaktlinsen und insbesondere einen Einweg-Behälteraufbau, der nach einmaligem Gebrauch in den Abfall gegeben wird.
- Seit dem Aufkommen von Kontaktlinsen war es Praxis, die Linsen in behälterahnlichen Linsenlagereinrichtungen zu lagern, und diese für die Verwendung einer desinfizierenden oder sterilisierenden Lösung und/oder einer Spüllösung vorzusehen, die in die Lagereinrichtung zum Reinigen der Linsen, Desinfizieren der Linsen und dann zum Abspülen der desinfizierenden Lösung von den Linsen oder zum Neutralisieren der desinfizierenden Lösung, die an den Linsen haften blieb, in die Lagereinrichtung eingegeben und wieder ausgegossen werden konnte.
- Kürzlich wurde eine Sterilisierungs- und/oder Desinfizierungsbehandlung für Kontaktlinsen vorgeschlagen, die eine wäßrige Wasserstoffperoxidlösung als sterilisierende oder desinfizierende Lösung verwendet, wobei im Anschluß an das Eintauchen der Linsen in eine solche Lösung und die Entnahme aus einer solchen Lösung die Linsen in eine neutralisierende Lösung eingeraucht werden, um die restliche desinfizierende Lösung in eine Salzlösung umzuwandeln. Dies wird beispielsweise erreicht durch Verwendung eines Neutralisationsmittels, das das restliche Wasserstoffperoxid in Sauerstoff und Wasser zersetzt, wobei das Neutralisationsmittel ein Salz enthält, das zu dem sich ergebenden Salzwasser führt. Beispiele eines solchen Systems sind in den US-Patenten 4,521,375 und 4,568,517 wiedergegeben. Ein anderes, vor kurzem entwickeltes System des gleichen Typs sieht als sterilisierende Lösung eine Salz-Wasserstoffperoxid-Lösung vor, und die behälterförmige Einrichtung ist mit einem Kätalysator, beispielsweise Platin, versehen, so daß das als Katalysator wirkende Platin, wenn Wasserstoffperoxid und die Salzlösung in die Einrichtung eingegeben wird, Wasserstoffperoxid in Wasser und Sauerstoff zersetzt, wobei die Salzlösung als Lagerlösung verbleibt.
- Diese Systeme wurden bisher in Verbindung mit Behältern verwendet, die nach dem Gebrauch, beispielsweise durch Spülen mit Wasser, gereinigt und dann immer wieder verwendet werden.
- Es ist jedoch erwünscht, einen Einweg-Behälteraufbau vorzusehen, der einmal verwendet und dann in den Abfall gegeben werden kann. Dies ist beispielsweise für Personen sehr nützlich, die sich auf Reisen befinden, oder für Personen, die ihre Kontaktlinsen sterilisieren oder desinfizieren müssen, wenn sie nicht an dem Ort sind, an dem der wiederverwendbare Behälter zur Verfügung steht.
- Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Behälteraufbau zum Desinfizieren von Kontaktlinsen vorzuschlagen, der in der Form, in der er verkauft wird, eine sterilisierende oder desinfizierende Lösung enthält und der zum Sterilisieren von Kontaktlinsen einmal verwendet und dann in den Abfall gegeben werden kann.
- Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen derartigen Behälteraufbau zum Desinfizieren von Kontaktlinsen vorzuschlagen, der einfach zu gebrauchen und kostengünstig herzustellen ist und der dennoch die Desinfizierung oder Sterilisierung in dem erwünschten Ausmaß ermöglicht.
- Es ist noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen solchen Behälteraufbau zum Desinfizieren von Linsen vorzuschlagen, der eine Anzahl von Behältern zum Desinfizieren von Linsen aufweist, die abtrennbar aneinander angebracht sind, so daß sie nacheinander abgenommen, benutzt und dann in den Abfall gegeben werden können.
- Diese Aufgaben werden gelöst durch einen Behälteraufbau zum Desinfizieren von Kontaktlinsen mit einem oben offenen Linsenbehälter, einer Lochereinrichtung, die in dem Linsenbehälter angebracht ist und daran Dornabschnitte aufweist, die in der Nähe des oben offenen Linsenbehälters vorstehen, einem oben offenen Lösungsbehälter, der an dem Linsenbehälter angebracht ist, um gegen den Linsenbehälter umgefaltet zu werden, wobei die offene Oberseite von diesem der offenen Oberseite des Linsenbehälters gegenüberliegt, einer sterilisierenden oder desinfizierenden Lösung in dem Lösungsbehälter, einer durchstoßbaren Abdeckung, die an dem Rand des Lösungsbehälters um dessen offene Oberseite dicht angebracht ist, und einem Katalysator in dem Linsenbehälter zum Abbauen des Sterilisierungsmittels in der Lösung. Die Lochereinrichtung ragt ausreichend weit in Richtung auf den Linsenbehälter vor, wenn der Lösungsbehälter gegen den Linsenbehälter umgefaltet wird, um die durchstoßbare Abdeckung zu durchstoßen.
- Andere und weitere Aufgaben der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung hervor, in der:
- Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, eines Behälteraufbaus zum Desinfizieren von Kontaktlinsen nach der vorliegenden Erfindung ist,
- Fig. 2 eine Draufsicht auf den Behälteraufbau nach Fig. 1
- ist, wobei die Abdeckungen der betreffenden Behälter entfernt sind,
- Fig. 3 eine Seitenansicht der Lochereinrichtung ist, die einen Teil des Behälteraufbaus nach der vorliegenden Erfindung bildet,
- Fig. 4 eine Seitenansicht des Behälteraufbaus nach Fig. 1 und 2 ist, wobei der Lösungsbehälter gegen den Linsenbehälter in der Betriebsstellung des Behälteraufbaus umgefaltet ist,
- Fig. 5 eine Seitenansicht einer modifizierten Ausführungsform des Behälteraufbaus nach Fig. 1 ist,
- Fig. 6 eine Draufsicht auf den Behälter nach Fig. 5 ist, und
- Fig. 7 eine perspektivische Ansicht einer Anzahl von Behältern zum Desinfizieren von Linsen ist, die Seite an Seite in einer Packung lösbar miteinander verbunden sind.
- Der Behälteraufbau zum Desinfizieren von Kontaktlinsen nach der vorliegenden Erfindung umfaßt, wie Fig. 1 und 2 zeigen, einen oben offenen Linsenbehälter 10, der hier in einer allgemein rechteckigen Form wiedergegeben ist und einen Flansch 11 um den Rand seiner offenen Oberseite aufweist. Der Linsenbehälter weist eine Lochereinrichtung darin auf, die als Locher 12 mit einer flachen Plattenform ausgebildet ist, und einen Basisabschnitt 13 und nach oben vorstehende Dornvorsprünge 13a aufweist. Der Locher 12 ist in dem Linsenbehälter 10 in Locherhaltern 14 an den gegenüberliegenden Wänden des Linsenbehälters 10 herausnehmbar angebracht, wobei jeder Locherhalter einen Schlitz 15 aufweist, in den der Basisabschnitt 13 des Lochers eingesetzt werden kann, um den Locher 12 aufrecht in dem Linsenbehälter 10 mit den Dornvorsprüngen 13a in der Nähe der offenen Oberseite des Linsenbehälters 10 zu halten.
- Es ist ein oben offener Lösungsbehälter 16 vorgesehen, der eine nach außen und unten vorstehende Lippe 17 um seinen Umfang und einen nach außen vorstehenden Flansch 18 am unteren Rand der vorstehendenn Lippe 17 aufweist. Die vorstehende Lippe hat eine Siegelfläche 17a, die so ausgebildet ist, daß eine Abdeckung 23 für den Lösungsbehälter abnehmbar darauf zum Abdichten einer sterilisierenden oder desinfizierenden Lösung 19 in dem Lösungsbehälter aufgesiegelt werden kann. Die Abdeckung 18 des Lösungsbehälters besteht aus einem durchstoßbaren Material, das durch die Dornvorsprünge 13a des Lochers 12 durchstoßen werden kann.
- Der Flansch 11 ist mit der Abdeckung 18 über ein Gelenk 19 verbunden, um das der Lösungsbehälter 16 gefaltet werden kann, so daß seine offene Oberseite der offenen Oberseite des Linsenbehälters 10 gegenüberliegt.
- Vorzugsweise unterteilt der Locher 12, der ein lang gestrecktes Teil ist, den Innenraum des Linsenbehälters in zwei Aufnahmeabschnitte 10a und 10b für die Kontaktlinsen, von denen jeder groß genug ist, um eine Kontaktlinse L aufzunehmen, die in gestrichelten Linien in Fig. 2 wiedergegeben ist. Weiterhin wird es vorgezogen, daß der Linsenbehälter 10 eine Linsenabdeckung 20 aufweist, die dicht und abziehbar mit dem Flansch 11 verbunden ist.
- Bei einer weiterhin bevorzugten Ausführungsform, wie sie in Fig. 5 wiedergegeben ist, ist der Gelenkabschnitt, der bei 19a zwischen dem Linsenbehälter 10 und dem Lösungsbehälter 16 wiedergegeben ist, nach unten abgewinkelt, so daß die Oberseite 17a der Lippe 17 auf die Höhe des Flansches 11 um den Umfang der offenen Oberseite des Linsenbehälters 10 abgesenkt wird. Die Abdeckung 20 des Linsenbehälters ist bei dieser Ausführungsform abnehmbar mit der Abdeckung 18 des Lösungsbehälters längs einer Verbindungslinie 21 aus Gründen verbunden, die später angegeben werden.
- Der Linsenbehälter 10, das Gelenk 19 und der Lösungsbehälter 16 sind vorzugsweise aus einem flexiblen Kunststoffmaterial, wie z.B. Polypropylen, geformt, das für die sterilisierende oder desinfizierende Lösung, die in dem Lösungsbehälter 16 enthalten ist, undurchlässig ist. Der Locher 12 und die Halter 14 können in ähnlicher Weise aus geformtem Kunststoffmaterial, wie Polypropylen, bestehen. Die Abdeckung 18 des Lösungsbehälters ist vorzugsweise eine Metallfolie, die von der Fläche 17a der Lippe 17 leicht abgezogen werden kann, und sie weist eine Kunststoffbeschichtung auf ihrer Unterseite auf um sie vor der Lösung 19 zu schützen. Die Abdeckung 20 des Linsenbehälters kann aus einem kunststoffbeschichtetem Papier bestehen, das leicht von dem Flansch 11 abgezogen wird. Diese Abdeckungen werden vorzugsweise abnehmbar an den Flanschen durch einen geeigneten Klebstoff festgeklebt, der ermöglicht, daß die Abdeckungen von den Oberseiten der Behälter abgezogen werden können.
- Die in dem Lösungsbehälter 16 vorzusehende Lösung kann eine Lösung für ophthalmologische Zwecke sein, die Wasserstoffperoxid, Natriumchlorid und stabilisierende Bestandteile, wie Natriumtannat, Natriumnitrat, enthält und mit Phosphaten abgepuffert sein kann.
- Beim Gebrauch ist der Behälteraufbau mit dem Locher 12 versehen, der am Boden des Linsenbehälters 10 liegt, und der erste Schritt ist, die Abdeckung 20 von dem Linsenbehälter 10 abzuziehen, worauf die Ränder des Basisabschnitts 13 des Lochers in die Schlitze 15 in den Haltern 14 so eingesetzt werden, daß die Dornvorsprünge 13a nach oben weisen. Die Kontaktlinsen eines Paares von Kontaktlinsen werden dann in den betreffenden Linsenaufnahmeabschnitten 10a und 10b eingelegt, und der Lösungsbehälter 16 wird in die Stellung von Fig. 4 umgefaltet, in der die Dornvorsprünge 13a die Abdeckung 18 des Lösungsbehälters durchstoßen, damit die Lösung 19 aus dem jetzt umgekehrten Lösungsbehälter 16 in den Linsenbehälter fließen kann und die darin befindlichen Linsen L abdeckt. Der Aufbau wird in diesem Zustand belassen, bis die Linsen sterilisiert sind.
- In dem Linsenbehälter 10 ist ein Katalysatormittel zum Abbauen des sterilisierenden Mittels in der Lösung vorgesehen, so daß die Lösung neutralisiert wird, während die Lösung 19 sich in dem Linsenbehälter 10 befindet, wie Fig. 4 zeigt, wobei die Lösung allmählich neutralisiert wird, bis sie vollständig neutral ist.
- Zu diesem Zeitpunkt kann der Lösungsbehälter 16 wieder umgedreht werden, worauf die Linsen L aus dem Linsenbehälter 10 entnommen werden, und der Behälteraufbau in den Abfall gegeben wird.
- Bei einer bevorzugten Ausgestaltung besteht der Katalysator aus einer Beschichtung aus Platin, wie sie schematisch bei 30 auf dem Locher 12 in Fig. 3 wiedergegeben ist. Da der Lösungsbehälter 16 so ausgelegt ist, daß er nur etwa 10 Milliliter Lösung enthält, kann die Platinbeschichtung in einer Mikron- Dichte eine Menge sein, die gerade ausreicht, um diese kleine Menge an Lösung zu neutralisieren.
- Es ist offensichtlich, daß der Katalysator auch an anderen Stellen in dem Behälter 10 vorgesehen werden kann, wie längs einer Wand oder am Boden des Behälters.
- Die Ausführungsform nach Fig. 5 unterscheidet sich von den nach den Fig. 1 bis 4 darin, daß die Linsenabdeckung 20, wenn sie von dem Flansch 11 abgezogen ist, dann von der Abdeckung 18 des Lösungsbehälters durch Abtrennen längs der Trennlinie 21 abgetrennt werden muß. Bei dieser Ausführungsform ist es offensichtlich bevorzugt, daß die Abdeckung 20 des Linsenbehälters aus dem gleichen Typ einer Metallfolie gefertigt ist, wie die Abdeckung 18 des Lösungsbehälters. Es ist ersichtlich, daß diese Ausführungsform möglich ist, weil die Abdeckung 20 des Linsenbehälters und die Abdeckung 18 des Lösungsbehälters in der gleichen Ebene längs der Oberseite des Aufbaus liegen, wobei der Flansch 18 unter der Höhe der Abdeckungen liegt.
- Es ist weiterhin ersichtlich, daß die Oberseite des Lösungsbehälters 16 eine Größe und eine Form hat, daß sie in die offene Oberseite des Linsenbehälters 10 paßt. Der Flansch 18 tritt somit mit dem Flansch 11 des Linsenbehälters 10 in Eingriff und er wirkt als Anschlag zum Anhalten der Absenkbewegung des Lösungsbehälters 16 in den Linsenbehälter 10.
- Die Behälteraufbauten nach den Fig. 1 bis 4 und Fig. 5 und 6 können zu einer Packung von einer Anzahl von Behältern zum Desinfizieren von Linsen lösbar Seite an Seite mitaneinander verbunden werden, wie es Fig. 7 wiedergegeben ist. Somit kann der Benutzer einen einzelnen Behälter zum Desinfizieren der Linsen zum Gebrauch abnehmen, während die restlichen zur weiteren Lagerung aneinanderhängend bleiben, bis ein anderer Behälter benutzt werden soll.
- Es ist somit ersichtlich, daß ein Einweg-Behälter zum Desinfizieren von Linsen vorgesehen wird, mittels dem ein Paar von Kontaktlinsen schnell und leicht sterilisiert werden kann, worauf der Behälter in den Abfall gegeben werden kann. Die Vorrichtung ist kompakt und leicht zu gebrauchen und sie kann kostengünstig hergestellt werden, so daß sie zu einem vertretbaren Preis verkauft und nach einmaligem Gebrauch in den Abfall gegeben werden kann. Darüberhinaus tritt, da der Behälter eine Einweg-Vorrichtung ist, kein Problem hinsichtlich Wachstum von Bakterien auf, das bei wiederverwendbaren Vorrichtungen zum Sterilisieren von Linsen vorhanden ist.
Claims (9)
1.) Behälteraufbau zum Desinfizieren von Kontaktlinsen,
umfassend:
einen oben offenen Linsenbehälter;
eine Lochereinrichtung, die in dem Linsenbehälter angeordnet
ist, und daran Dornabschnitte aufweist, die in der Nähe der
offenen Oberseite des Linsenbehälters vorstehen;
einen oben offenen Lösungsbehälter, der an dem Linsenbehälter
zum Umfalten angebracht ist, so daß seine offene Oberseite der
offenen Oberseite des Linsenbehälters gegenüberliegt;
eine sterilisierende oder desinfizierende Lösung in dem
Lösungsbehälter;
eine durchstoßbare Abdeckung, die am Rand des Lösungsbehälters
um dessen offene Oberseite aufgesiegelt ist, wobei die
Lochereinrichtung ausreichend in Richtung auf den Lösungsbehälter
vorsteht, wenn der Lösungsbehälter gegen den Linsenbehälter
umgefaltet wird, um die durchstoßbare Abdeckung zu
durchstoßen; und
ein Katalysatormittel in dem Linsenbehälter zum Abbauen eines
sterilisierenden Mittels in der Lösung.
2.) Behälteraufbau zum Desinfizieren von Kontaktlinsen
nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lochereinrichtung ein langgestreckter Locher ist, der
aufrecht in dem Linsenbehälter angeordnet ist und den
Innenraum des Linsenbehälters in zwei Abschnitte zum Aufnehmen der
Kontaktlinsen unterteilt.
3.) Behälteraufbau zum Desinfizieren von Kontaktlinsen
nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Locher ein plattenförmiges Teil ist, und der
Linsenbehälter geschlitzte Halter darin aufweist, in die der Locher
herausnehmbar eingesetzt ist.
4.) Behälteraufbau zum Desinfizieren von Kontaktlinsen
nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Katalysatormittel eine Beschichtung aus
Katalysatormaterial auf der Lochereinrichtung ist.
5.) Behälteraufbau zum Desinfizieren von Kontaktlinsen
nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Lösungsbehälter wenigstens an seiner offenen Oberseite
eine Form hat, die in die offene Oberseite des Linsenbehälters
paßt, wobei der Locher sich nur zur Oberseite des
Linsenbehälters erstreckt.
6.) Behälteraufbau zum Desinfizieren von Kontaktlinsen
nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Lösungsbehälter einen seitlich nach außen vorstehenden
Flansch um seine Außenseite unter seiner offenen Oberseite
aufweist, um mit dem oberen Rand des Linsenbehälters in
Eingriff zu treten, wenn der Lösungsbehälter gegen den
Linsenbehälter umgefaltet ist, wobei der Flansch als Anschlag zur
Begrenzung der Bewegung des Lösungsbehälters in den
Linsenbehälter wirkt.
7.) Behälteraufbau zum Desinfizieren von Kontaktlinsen
nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß er eine Scharniereinrichtung zwischen dem Linsenbehälter
und dem Lösungsbehälter umfaßt, die sich von dem Rand der
offenen Oberseite des Linsenbehälters zum Lösungsbehälter auf
einer Höhe unter der Oberseite des Lösungsbehälters erstreckt,
wobei eine Abdeckung des Linsenbehälters vorgesehen ist, die
am Linsenbehälter abnehmbar angebracht ist und trennbar mit
der durchstoßbaren Abdeckung verbunden ist.
8.) Behälteraufbau zum Desinfizieren von Kontaktlinsen
nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Scharniereinrichtung zwischen dem Linsenbehälter und
dem Lösungsbehälter vorgesehen ist, die sich von dem Rand der
offenen Oberseite des Linsenbehälters zu dem Flansch an dem
Lösungsbehälter auf einer Höhe unter der Oberseite des
Lösungsbehälters erstreckt, wobei eine Abdeckung des
Linsenbehälters vorgesehen ist, die an dem Linsenbehälter abnehmbar
angebracht ist und trennbar mit der durchstoßbaren Abdeckung
verbunden ist.
9. ) Behälteraufbau zum Desinfizieren von Kontaktlinsen
nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Anzahl von Linsenbehältern und Lösungsbehältern
vorgesehen ist, die aneinander längs anderer Seiten der
Linsenbehälter und der Lösungsbehälter trennbar verbunden sind als der
Ränder, längs denen sie faltbar sind.
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