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DE69000788T2 - Vorrichtung zur krummliniegen bewegung eines gegenstandes in beruehrung mit einer flaeche, insbesondere einer konvexen flaeche. - Google Patents

Vorrichtung zur krummliniegen bewegung eines gegenstandes in beruehrung mit einer flaeche, insbesondere einer konvexen flaeche.

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DE69000788T2
DE69000788T2 DE9090401491T DE69000788T DE69000788T2 DE 69000788 T2 DE69000788 T2 DE 69000788T2 DE 9090401491 T DE9090401491 T DE 9090401491T DE 69000788 T DE69000788 T DE 69000788T DE 69000788 T2 DE69000788 T2 DE 69000788T2
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Germany
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scissors
arm
pantograph
support beam
support
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Polytec
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Polytec
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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F11/00Lifting devices specially adapted for particular uses not otherwise provided for
    • B66F11/04Lifting devices specially adapted for particular uses not otherwise provided for for movable platforms or cabins, e.g. on vehicles, permitting workmen to place themselves in any desired position for carrying out required operations
    • B66F11/044Working platforms suspended from booms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)
  • Container, Conveyance, Adherence, Positioning, Of Wafer (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Manipulator (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschieben eines Objektes entlang einer Kurvenlinie, die parallel der Krümmung einer Oberfläche mit einem vorbestimmten Profil verläuft, wobei dieses Profil konvex, konkav oder komplex ausgebildet sein kann.
  • Die Erfindung betrifft insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, eine Vorrichtung zur Verschiebung eines Bearbeitungswerkzeugs, das über die konvexe Oberfläche geführt und mit dieser Oberfläche in Kontakt gehalten wird, oder auch einer rbeitsbühne, die eine Person tragen kann, die diese Oberfläche bearbeitet.
  • Es sind bereits zahlreiche Gerüstsysteme oder mobile Arbeitsbühnen bekannt, die dafür geeignet sind, in der Nähe der Oberfläche eines Werkstücks mit großen Abmessungen oder einer analogen Einrichtung montiert zu werden, und die es ermöglichen, dem Profil dieser Oberfläche zu folgen, um dort Handlungen zur Bearbeitung, Oberflächenbehandlung oder Kontrolle durchzuführen. Jedoch sind diese Vorrichtungen im allgemeinen schwierig zu bauen und zu montieren, relativ teuer und vor allem schlecht geeignet, um einem konvexen oder sogar komplexeren Profil des Werkstückes zu folgen, insbesondere wenn dieses beträchtliche Abmessungen aufweist.
  • Es sind weiter Vorrichtungen bekannt, die es ermöglichen, ausgehend von einem gegebenen Fixpunkt ein Objekt oder Werkzeug in zwei zueinander rechtwinkligen Richtungen zu bewegen. So betrifft die FR-A-2 384 437 einen in einer Querrichtung ausfahrbaren Pantographen, der von einem Stützträger getragen wird, der über einen Steuerzylinder rechtwinklig zur Bewegung des Pantographen verfahrbar ist. Ein solcher Apparat ist speziell für die Positionierung einer Arbeitsbühne an der Rückseite eines landwirtschaftlichen Zugfahrzeugs ausgelegt und kann aufgrund dieses Sachverhalts keine Lehre zur Verwirklichung einer Anlage liefern, die gleichmäßig dem Profil einer konvexen Oberfläche mit großen Abmessungen folgen kann.
  • Schließlich sind weitere Vorrichtungen bekannt, die das Abtasten des Profils einer beliebigen Oberfläche ermöglichen und dabei zu jedem Zeitpunkt die X- und Y-Koordinaten der aufeinander folgenden Punkte der Fläche abbilden. Jedoch erfordert eine derartige Vorrichtung eine Speicherung dieser Koordinaten und eine geeignete zeitgetreue Auswertung, was im allgemeinen die Verwendung einer komplexen und teuren elektronischen Apparatur erfordert.
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zu liefern, die einen sehr einfachen Aufbau aufweist, der es ermöglicht, dem Profil einer insbesondere konvexen, konkaven oder komplexen Oberfläche eines zerbrechlichen und wertvollen Werkstücks mit großen Abmessungen ohne mögliche Störung und daher ohne die Gefahr eines Anstoßens zu folgen, wobei die Koordinaten diser Oberfläche nicht gespeichert werden. Dies soll durch die Verwendung einer vollständig mechanischen Anlage geschehen, die die Einhaltung eines entsprechenden Abstandes ohne Kontakt mit der Oberfläche für ein Objekt das von der Vorrichtung getragen wird, ermöglicht, wie auch immer die Profilveränderungen der Oberfläche sein mögen.
  • Zu diesem Zweck weist die in Rede stehende Vorrichtung einen vertikalen Stützträger, der in der Nähe der Oberfläche angeordnet ist, und einen Stützarm auf, der aus mindestens einem Pantographen besteht, dessen eines Ende, das mit dem vertikalen Stutzträger verbunden ist, bei Bedarf entlang der Höhe des letzteren verschiebbar ist und dessen anderes Ende das in Kontakt mit der Oberfläche zu verschiebende Objekt trägt, und ist dadurch gekennzeichnet, daß sich mindestens einer der Gelenkbolzen des Armes des Pantographen bei der Bewegung des Armes bezüglich des Stützträgers in einer Nut verschiebt, deren Profil demjenigen der Oberfläche homothetisch ist und die in einer vertikalen den Arm des Pantographen aufweisenden Ebene angeordnet ist.
  • Gemäß einer besonderen Ausgestaltung der in Rede stehenden Vorrichtung ist der Pantograph aus mindestens zwei benachbarten Scheren gebildet, wobei die beiden Enden der gekreuzten Streben der ersten Schere frei an den beiden Enden der ebenfalls gekreuzten Streben der zweiten Schere angelenkt sind und wobei die vom Stützträger getragenen Enden der ersten Schere einander gegenüberliegen, während die gegenüberliegenden Enden der zweiten Schere das zu verschiebende Objekt tragen.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung weist eines der Enden der ersten Schere, das vom Stützträger getragen wird, eine in Translationsrichtung frei bewegliche und rotatorisch feste Mutter auf, die mit einer axialen Spindel zusammenwirkt, deren Drehung die Verschiebung der Mutter auf der sich entlang der Höhe des Stützträgers vertikal erstreckenden Spindel bewirkt. Ebenfalls vorzugsweise weist das gegenüberliegende zweite Ende der ersten Schere eine Führungshülse auf, die frei auf oder bezüglich der Spindel gleitet.
  • Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel ist das gegenüberliegende Ende der zweiten Schere, das an dem entlang der Oberfläche zu verschiebenden Objekt befestigt ist, mit einem vertikalen Stab ausgerüstet, der parallel zum Stützträger verläuft und auf dem eine Führung gleitet, die vom zweiten Ende der zweiten Schere getragen wird.
  • Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel ist die Nut, in der der Gelenkbolzen der Arme der ersten oder der zweiten Schere gleitet, in einer ebenen Platte ausgebildet, die vom Stützträger getragen wird und die in einer den Arm des Pantographen aufweisenden vertikalen Ebene angeordnet ist.
  • Schließlich besteht bei einem besonderen Anwendungsfall der Erfindung das zu verschiebende Objekt aus einer Arbeitsbühne, die eine Person zur Bearbeitung der Oberfläche oder eine beliebige Gerätschaft zur Durchführung dieser Bearbeitung tragen kann.
  • Weitere Eigenschaften einer Vorrichtung zur Steuerung der Verschiebung eines Objektes in Kontakt mit einer insbesondere konvexen Oberfläche entlang einer Kurvenlinie sind aus der nachfolgenden Beschreibung, die lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellt, in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigt
  • Fig. 1 u. 2 in schematischer Ansicht ein Ausführungs beispiel einer erfindungsgejnäßen Vorrichtung in zwei unterschiedlichen Stellungen in Kontakt mit einer konvexen Oberfläche, wobei aus dieser Darstellung das Steuerprinzip für die Verschiebung entlang dem Profil dieser Oberfläche deutlich wird;
  • Fig. 3 in detaillierter Ansicht ein besonderes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung; und
  • Fig. 4 in schematischer Ansicht von oben die Vorrichtung nach Fig. 3.
  • Die in den Fig. 1 und 2 schematisch dargestellte Vorrichtung weist einen Pantographenarm 1 auf, der aus zwei aufeinanderfolgenden Scheren 2 und 3 gebildet wird, deren Streben gekreuzt und zueinander über die horizontalen Gelenkbolzen 4 und 5, die senkrecht zur Zeichenebene verlaufen, gelenkig sind. Die beiden Scheren sind weiter miteinander über ihre gemeinsamen Enden gelenkig verbunden, wobei diese Verbindung über die Gelenkbolzen 6 und 7, die parallel zu den Bolzen 4 und 5 verlaufen, erfolgt.
  • Die den Achsbolzen 6 und 7 gegenüberliegenden Enden der ersten Schere 2 sind wiederum mit den Achsbolzen 8 und 9, die parallel zu den vorstehenden sind, gelenkig verbunden, wobei diese Achsbolzen durch einen Träger 10 getragen werden. Der Achsbolzen 8 ist fest mit einer Mutter 11 verbunden, die ein Innengewinde aufweist, das mit einem Außengewinde einer Gewindespindel 12 in Eingriff steht, wobei diese Gewindespindel vertikal verläuft und so vom Träger 10 gehalten wird, daß eine freie Drehung dieser Spindel, verursacht durch einen Antrieb 13, es der Mutter 11, die selbst drehfest aber translatorisch bewegbar ist, ermöglicht, sich entlang dem Träger von oben nach unten oder umgekehrt zu verschieben, wobei gleichzeitig der Arm des Pantographen 1 bewegt wird. Der Achsbolzen 9 ist an einer Führungshülse 14 befestigt, die entlang der Spindel 12 gleiten kann, wodurch eine Verschiebung der gekreuzten Arme der ersten Schere 2 erfolgt. In Abänderung dieses Ausführungsbeispiels kann man die Führungshülse 14 und die Mutter 11 vertauschen.
  • Die beiden Enden der zweiten Schere 3, die den Achsbolzen 6 und 7 gegenüberliegen, weisen in analoger Weise zwei parallele Achsbolzen 15 und 16 auf, wobei der Achsbolzen 15, entsprechend dem Grundschema von Fig. 1, ein daran angeordnetes Objekt 17 aufweist, das benachbart der äußeren Oberfläche eines beliebigen Gegenstandes oder einer beliebigen Einrichtung verschiebbar ist, wobei diese Oberfläche vorzugsweise ein konvexes Profil aufweist, das aber gegebenenfalls auch konkav oder komplex ausgebildet sein kann. Der Achsbolzen 16 weist eine Führung 19 auf, die frei auf einem Stab 20 gleiten kann, der vom Objekt 17 getragen wird, wobei sich dieser Stab parallel zur Spindel 12 erstreckt.
  • Entsprechend der Erfindung ist mindestens einer der Achsbolzen des Arms des Pantographen 1, beispielsweise der Achsbolzen 4, an den die beiden Arme der ersten Schere 2 angelenkt sind, so angeordnet, daß er in einer Nut 21 gleiten kann, die in einer Platte 22 ausgenommen ist, die durch den Träger 10 getragen wird und sich vertikal in der Ebene des Arms 1 erstreckt. Die Nut 21 weist eine kontinuierliche Gestalt auf, wobei das Profil dieser Nut dem der Oberfläche l8, entlang der das Objekt 17 verschoben werden soll, homothetisch ist und wobei diese Verschiebung als Antwort auf die Verschiebung der Mutter 11 entlang der Gewindespindel 12 erfolgt, und zwar von einem Ende der Nut 21 zum anderen.
  • Entsprechend der Höhenposition der Mutter 11 auf dem Träger 10 verändert sich also die transversale Entfernung, die den Achsbolzen 4 von der Spindel 12 trennt, wobei allmählich die Arme der ersten Schere 2 und aufgrund ihrer gelenkigen Verbindung über die Achsbolzen 6 und 7 gleichzeitig die Arme der zweiten Schere geöffnet oder geschlossen werden, wodurch sich gleichzeitig das Objekt 17 von einem festen Referenzpunkt, der durch die vom Träger 10 getragene Spindel 12 gebildet wird, entfernt bzw. sich diesem annähert. Da das Profil der Nut 21 durch eine Ähnlichkeitsabbildung entlang einem horizontalen Vektor direkt von der Oberfläche 18 abgeleitet ist, kann das zu verschiebende Objekt 17 in permanentem Kontakt mit der Oberfläche gehalten werden, unabhängig davon, in welcher Position bezüglich der Oberfläche sich dieses Objekt gerade befindet.
  • Im Verlauf der Verschiebung der Mutter 11 gleiten die Hülse 14 einerseits und die Führung 19 andererseits frei über die Gewindespindel 12 bzw. den Stab 20, wodurch gleichzeitig Veränderungen des Öffnungswinkels bzw. des Schließwinkels der Arme der Scheren 2 und 3 um ihre Achsbolzen 4 und 5 verursacht werden und wobei eine ausreichende Stabilität des Arms des Pantographen 1 und des zu verschiebenden Objektes 17, das am Ende dieses Arms befestigt ist, erreicht wird. Dabei wird für diesen Arm eine konstante Orientierung in der mit der Platte 22, in der die Nut 21 ausgebildet ist, gemeinsamen Ebene beibehalten.
  • Wie ferner zu ersehen ist, kann die relative Position der Achsbolzen 15 und 16 bezüglich der Enden der zweiten Schere 3 umgekehrt werden, wie sich insbesondere aus einem Vergleich der Darstellungen nach Fig. 2 und Fig. 1 ergibt. Ebenso muß das in Kontakt mit der Oberfläche 18 zu verschiebende Objekt 17 nicht notwendigerweise im Bereich des Achsboizens 15 angeordnet sein, sondern kann an einen beliebigen Punkt des Stabes 20 verschoben sein, wie ebenfalls aus der Darstellung nach Fig. 2 zu ersehen ist.
  • Im Ausführüngsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 sind die wesentlichen Elemente der Erfindung, wie vorstehend beschrieben, mit denselben Bezugszeichen versehen. Die Oberfläche 18 ist hier als Oberfläche eines Zylinders 23 mit horizontaler Achse angenommen, der ein Werkstück mit großen Abmessungen von einer Art darstellt, wie es beispielsweise bei Montageeinheiten im Luftfahrt- oder Verkehrsbereich oder auch bei Vorratsbehältern, Zisternen oder Ahnlichem anzutreffen ist. Das Objekt 17 wird durch eine Arbeitsbühne 24 gebildet, die an der Stange 20 befestigt ist, auf der die Führung 19 gleitet, wobei diese Arbeitsbühne die Positionierung eines Arbeiters 25 an jede Stelle der Oberfläche 18 zur Bearbeitung dieser Oberfläche ermöglicht, um dort jede gewünschte Operation, wie beispielsweise spanende Formgebung, Schleifen, Oberflächenbearbeitung, Wartung oder Säuberung durchzuführen. Wohl gemerkt, es versteht sich von selbst, daß die Arbeitsbühne 24 in der gleichen Weise der Aufnahme eines Bearbeitungswerkzeugs dienen kann, sei dies nun ferngesteuert oder nicht, um eine beliebige Bearbeitung der Oberfläche 18 des Werkstücks 23 durchzuführen.
  • Der Träger 10, der die Spindel 12 trägt, ist auf einer horizontalen Platte 26 befestigt, die Stützstreben 27 aufweist, die zur Aufrechterhaltung des Trägers und der Platte 22 in einer vertikalen Ebene geeignet sind. Die Platte kann beispielsweise Räder 28 aufweisen, die es ermöglichen, die Platte auf dem Boden 29 zu verschieben, um die gesamte Vorrichtung näher an das Werkstück 23 zu verbringen, bevor die Arbeitsbühne 24 in die Nähe dieses Werkstücks gebracht wird. Wohlgemerkt, die Trägerplatte kann auch immobil ausgeführt sein, ohne den Boden der Erfindung zu verlassen. In der Darstellung nach Fig. 3 ist ein Getriebemotor 13 auf der Trägerplatte 26 angeordnet,, wobei dessen Abtriebswelle 30 eine Kegelritzelpaarung 31 antreibt, um die Spindel 12 in Drehung zu versetzen.
  • Die Arbeitsbühne 24 kann durch einen einzigen Pantographenarm 1 getragen werden. Man erkennt jedoch leicht, daß die Stabilität der Vorrichtung weitaus verbessert wird, wenn die Arbeitsbühne freitragend an zwei identischen und parallelen Pantographenarmen 1a und 1b angeordnet ist, wie schematisch in Fig. 4 gezeigt, wobei die Aciisbolzen 4,5,6,7,8,9,15 und 16 diesen Armen gemeinsam sind. Weiter weisen diese Arme zwei Muttern 11a und 11b auf, die mit zwei parallelen Antriebsspindeln 12a und 12h zusammenwirken, die vom Trägergestell getragen und synchron über einen Getriebemotor 13 angetrieben werden.
  • Man erhält so eine Vorrichtung zum Verschieben eines Objektes in Kontakt mit einer insbesondere konvexen, konkaven oder komplexen Oberfläche auf einer Kurvenlinie mit einem sehr einfachen Aufbau, wobei das Objekt, wie das Profil dieser Oberfläche auch immer aussehen mag, eine konstante Orientierung beibehält und wobei die Führungsnut des Trägergestells laterale Verschiebebewegungen des Pantographenarms verursacht, ohne die Notwendigkeit von komplexen elektronischen Einrichtungen, die die Koordinaten dieses Profils von einem Ende der Oberfläche zum anderen speichern. Diese Vorrichtung kann weiterhin einfach an verschiedene Oberflächenprofile angepaßt werden, wobei in einfacher Weise die Platte, die die Nut, die das Abbild jedes gewünschten Profiles darstellt, enthält, ausgewechselt wird.
  • Wie aus den vorstehenden Ausführungen ersichtlich ist, versteht es sich von selbst, daß die Erfindung nicht auf das vorstehend beschriebene und dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt ist; sie umfaßt vielmehr alle geeigneten Varianten im Bereich der nachstehenden Ansprüche. Insbesondere kann der Pantographenarm in Abhängigkeit von der Entfernung zwischen dem Stützträger und der Oberfläche, entlang der das Objekt zu verschieben ist, mehr als zwei gelenkig verbundene aneinanderfolgende Scheren aufweisen, solange eine genügende mechanische Stabilität zur freitragenden Aufnahme des Objektes am Ende des Armes gewährleistet ist.

Claims (7)

1. Vorrichtung zum Verschieben eines Objektes, das sich in Kontakt mit einer insbesondere konvexen, konkaven oder komplexen Oberfläche befindet, auf einer Kurvenlinie mit einem vertikalen Stützträger (10), der in der Nähe der Oberfläche (18) angeordnet ist, und mit einem Stützarm, der aus mindestens einem Pantographen (1) besteht, dessen eines Ende (8), daß mit dem vertikalen Stützträger verbunden ist, bei Bedarf entlang der Höhe des letzteren verschiebbar ist und dessen anderes Ende das zu verschiebende Objekt (17) in einem ausreichenden Abstand von der Oberfläche hält, ohne diese zu berühren, dadurch gekennzeichnet, daß sich mindestens einer der Gelenkbolzen (4) des Armes des Pantographen (1) bei der Bewegung des Armes bezüglich des Stützträgers (10) in einer Nut (21) verschiebt, dessen Profil mit demjenigen der Oberfläche homothetisch ist und die in einer vertikalen, den Arm des Pantographen aufweisenden Ebene angeordnet ist.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Arm des Pantographen (1) aus mindestens zwei benachbarten Scheren (2,3) gebildet ist, wobei die beiden Enden (6,7) der gekreuzten Streben der ersten Schere frei an den beiden Enden der gleichfalls gekreutzten Streben der zweiten Scheren angelenkt sind und wobei die von dem Stützträger (10) getragenen Enden (8,9) der ersten Scheren (2) einander gegenüberliegen während die den zweiten Scheren (3) gegenüberliegenden Enden (15,16) das Objekt (17) halten.
3. Vorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Enden (8) der ersteren Scheren (2) das von dem Stützträger (10) gehalten wird, eine bewegliche, in Translationsrichtung freie sowie hinsichtlich der Rotation immobilisierte Schraube (11) aufweist, die mit einer achsialen Spindel (12) zusammenwirkt, deren Drehung die Verschiebung der Schraube auf der sich entlang der Höhe des Stützträgers vertikal erstreckenden Spindel bewirkt.
4. Vorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das den ersten Scheren (2) gegenüberliegende zweite Ende (9) eine Führunghülse (14) aufweist, die frei auf oder bezüglich der Spindel (12) gleitet.
5. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das den zweiten Scheren (3) gegenüberliegende Ende (15), welches das entlang der Oberfläche zu verschiebende Objekt (17) trägt, mit einem vertikalen Stab (20) ausgerüstet ist, der parallel zum Stützgerüst verläuft und auf dem eine Führung (19) gleitet, die vom zweiten Ende (16) dieser zweiten Scheren (3) getragen wird.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (21) in der der Gelenkbolzen (4) der Arme für die ersten oder die zweiten Scheren (2,3) gleitet, in einer ebenen Platte (22) ausgenommen ist, welche vom Stützgerüst (10) getragen wird und in einer den Arm des Pantographen (1) aufweisenden vertikalen Ebene angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das zu verschiebende Objekt (17) aus einer Arbeitsbühne (24) besteht, die eine Person (25) zur Bearbeitung der Oberfläche oder irgendeine Gerätschaft zur Durchführung dieser Bearbeitung tragen kann.
DE9090401491T 1989-06-05 1990-06-01 Vorrichtung zur krummliniegen bewegung eines gegenstandes in beruehrung mit einer flaeche, insbesondere einer konvexen flaeche. Expired - Fee Related DE69000788T2 (de)

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