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DE69000586T2 - Synchroeinrichtung und verfahren zum zusammenbau derselben. - Google Patents

Synchroeinrichtung und verfahren zum zusammenbau derselben.

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DE69000586T2
DE69000586T2 DE9090400589T DE69000586T DE69000586T2 DE 69000586 T2 DE69000586 T2 DE 69000586T2 DE 9090400589 T DE9090400589 T DE 9090400589T DE 69000586 T DE69000586 T DE 69000586T DE 69000586 T2 DE69000586 T2 DE 69000586T2
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DE
Germany
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hub
axial
synchronizer
ring
friction ring
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DE9090400589T
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Philippe Chretien
Daniel Marie
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Automobiles Peugeot SA
Automobiles Citroen SA
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Automobiles Peugeot SA
Automobiles Citroen SA
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Publication date
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Publication of DE69000586T2 publication Critical patent/DE69000586T2/de
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D23/00Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
    • F16D23/02Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches
    • F16D23/04Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch
    • F16D23/06Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch and a blocking mechanism preventing the engagement of the main clutch prior to synchronisation
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16D23/06Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch and a blocking mechanism preventing the engagement of the main clutch prior to synchronisation
    • F16D2023/0618Details of blocking mechanism comprising a helical spring loaded element, e.g. ball
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    • F16D2023/0681Double cone synchromesh clutches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Synchronisator für ein Ritzel, das frei drehbar auf einer Welle angebracht ist und das drehfest mit einer koaxialen, kegelstumpfförmigen Büchse verbunden ist, deren außere und innere kegelstumpfförmige Oberfläche jeweils zwischen einem äußeren Reibring und einem inneren Reibring aufgenommen sind, welche konzentrisch und drehfest mit einer Klauenkupplungsnabe verbunden sind, die an der Welle befestigt ist und auf der eine Betätigungsmuffe axial gleitend angebracht ist, die mit dem äußeren Reibring diesen bezüglich des inneren Reibringes axial verschiebend derart zusammenwirken kann, daß die Büchse geklemmt und mitgedreht wird.
  • Solche Synchronisatoren, sowohl einfache als auch doppelte, sind im Stand der Technik bekannt, wobei ein Ausführungsbeispiel im Dokument GB-A-1 113 413 beschrieben und dargestellt ist.
  • Bei einem Synchronisator dieser Art mit zwei Reibringen und einer kegelstumpfförmigen Büchse bewirkt die axiale Verschiebung des äußeren Reibrings in Richtung des Ritzels eine Mitnahme der Büchse durch Reibung.
  • Die Synchronisatoren weisen zahlreiche Bauteile auf, die erst bei einer Montage und Herstellung des Synchronisators direkt auf der Antriebswelle angebracht und funktionsmäßig eingestellt werden. Das axiale Halten der funktionalen Stapelung der verschiedenen Bauteile wird durch Zusammenwirken von mit der eigentlichen Welle, mit den inneren Ringen und der Nabe zusammenwirkenden Unterlegscheiben und elastischen Ringen bewirkt. Ferner ist festzustellen, daß die inneren Ringe gleitend in außeren Nuten der Nabe angebracht sind. Diese Lösung ist besonders teuer und es ist festzustellen, daß insbesondere zwischen den inneren Ringen, der Nabe und der Welle axiale Spiele bestehen, welche einen toten Gang im Nutzgleitweg der Betätigungsmuffe bewirken.
  • Um diese Nachteile zu beheben, schlägt die Erfindung einen Synchronisator der oben erwähnten Art vor, welcher dadurch gekennzeichnet ist, daß der innere Reibring auf einer Auflagefläche der Nabe angebracht ist, und daß Mittel zur axialen Festlegung des inneren Reibrings bezüglich der Nabe vorgesehen sind, die zwischen diesen beiden Elementen eingerichtet sind.
  • Gemäß weiteren Merkmalen der Erfindung
  • - weist der Synchronisator Verriegelungsmittel auf, die eine Anzahl von radialen Kugelstößeln aufweisen, die auf der Nabe angeordnet sind und deren Kugeln elastisch in Richtung der Betatigungsmuffe belastet sind, mit der sie zur Bestimmung der verschiedenen axialen Stellungen dieser Betätigungsmuffe zusammenwirken;
  • - weist die Nabe aus ihrer dem Ritzel zugekehrten Endfläche mindestens einen Verbindungslappen auf, der sich radial nach außen erstreckt und der in eine gegenüberliegend angeordnete innere axiale Nut des inneren Reibringes zur axialen Festlegung des Ringes in Richtung des Ritzels durch Zusammenwirken des Lappens mit dem Boden der axialen Nut eingreift;
  • - ist die Auflagefläche der Nabe eine zylindrische Auflagefläche, auf der der innere Ring aufgepresst ist;
  • - ist der Synchronisator, wenn er ein Doppelsynchronisator für zwei Ritzel, die zu beiden Seiten der Mittelebene einer Nabe frei drehbar auf einer Welle angebracht sind, ist, aus zwei erfindungsgemäßen Synchronisatoren zusammengesetzt, die symmetrisch zu beiden Seiten einer Mittelebene der den beiden Synchronisatoren gemeinsamen Nabe angeordnet sind.
  • Die Erfindung schlägt gleichzeitig ein Verfahren zur Montage eines Synchronisators vor, bei dem in Ruhestellung ein axiales Spiel bzw. Schutzabstand jede Kugel axial von einer aktiven Flasche des äußeren Rings trennt, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Ring auf der Nabe festgelegt wird, nachdem der die Büchse einschließende Aufbau aus den beiden Ringen in zentrale Auflage auf ein Füllstück, welches an der Stelle der Kugel angeordnet ist, gebracht ist.
  • Andere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden detaillierten Beschreibung, zu deren Verständnis auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen wird. Es zeigt
  • Figur 1 eine axiale Schnittansicht eines gemäß der Lehre der Erfindung ausgebildeten Doppelsynchronisators;
  • Figur 2 eine axiale Halbschnittansicht eines Doppelsynchronisators gemäß einer Abwandlung der Figur 1, auf der eine erste Ausführungsform eines Füllstücks, welches während des Montagevorgangs des Synchronisators verwendet wird, dargestellt ist;
  • Figur 3 ist eine Ansicht ahnlich wie die der Figur 2, in der eine zweite Ausführungsform des Montagefüllstücks dargestellt ist;
  • Figur 4 ist eine perspektivisch Ansicht, die die Mittel zur axialen Festlegung des inneren Reibrings auf der Nabe sowie ein Werkzeug, welche die axiale Verbindung dieser Mittel ermöglicht, darstellt;
  • Figur 5 ist eine Schnittansicht entlang der Linie 5-5 der Figur 4;
  • Figur 6 ist eine derjenigen der Figur 5 ähnliche Ansicht, die den inneren Ring und die Nabe am Ende des Vorgangs der axialen Verbindung darstellt.
  • Der Aufbau des in Figur 1 dargestellten Doppelsynchronisators ist im ganzen genommen bezüglich seiner Mittelebene M symmetrisch, wobei die Gruppe der sich auf einen ersten Synchronisator beziehenden Bauteile durch Bezugsziffern dargestellt sind, welche mit einem A indiziert sind, während die Bestandteile des anderen Synchronisators mit denselben Bezugsziffern versehen sind, welche jedoch mit einem B indiziert sind.
  • In Figur 1 ist eine Welle 10 dargestellt, auf der eine Nabe 12 axial festgelegt und drehfest angeordnet ist. Zu beiden Seiten der Nabe 12 bezüglich ihrer Mittelebene M sind Ritzel 14A und 14B angeordnet, welche auf der Welle 10 axial festgelegt aber frei drehbar sind.
  • Die Ritzel 14A und 114B sind mit einer axialen Verlängerung 16A, 16B versehen, in deren Umfang Klauenverzahnungen 18A und 18B ausgebildet sind.
  • Jede der axialen Verlängerungen 16A und 16B ist drehfest mit einer koaxialen, kegelstumpfförmigen Büchse 20A, 20B verbunden, deren Kronus sich in Richtung des Ritzels öffnet.
  • Die äußeren kegelstumpfförmigen Reibflächen 22A, 22B und die inneren kegelstumpfförmigen Reibflächen 24A, 24B der Büchsen 20A und 20B sind jeweils zwischen äußeren Reibringen 26A, 26B und inneren Reibringen 28A, 28B aufgenommen. Der äußere Reibring 26A und der innere Reibring 28A sind konzentrisch und drehfest mit der Klauenkupplungsnabe 12 verbunden, genau wie die Ringe 26B und 28B.
  • Der Doppelsynchronisator weist auch eine Betätigungsmuffe 30 auf, welche unter der Wirkung einer (nicht gezeigten) Betätigungsgabel, welche in einer auf der äußeren Zylinderfläche der Betätigungsmuffe 22 ausgebildeten Gabelnut 32 aufgenommen ist, bezüglich der Nabe 12 axial verschiebbar ist.
  • Die verschiedenen Axialstellungen der Muffe 30 bezüglich der Nabe 12 ergeben sich aus dem Zusammenwirken von Verriegelungsmitteln, welche durch Kugelstößel 34 gebildet werden, mit der Muffe 30.
  • Der Doppelsynchronisator kann beispielsweise zwei Folgen von drei radialen Stößeln aufweisen, welche gleichmäßig und im Wechsel um die Achse X-X des Synchronisators verteilt sind. Jeder Stößel 34 ist durch eine Bohrung 36, die sich radial in einen mittleren Bereich 38 der Nabe erstreckt und in der ein Stößelkolben 40 aufgenommen ist, der mittels einer Feder 44 eine Verriegelungskugel 42 radial nach außen belastet, gebildet.
  • Die Kugel 42 ruht in einem hohlkegelförmigen Sitz, der im freien Ende des Kolbens 40 ausgebildet ist.
  • Jede der Kugeln 42 ist in einer in der inneren zylindrischen Oberfläche der Betätigungsmuffe 30 ausgebildeten inneren axialen Spur 44 aufgenommen. Die Spur 44 kann verschiedene Kerben aufweisen, dabei insbesondere die Zentrierungskerbe 44 mit zwei gegenüberliegenden Schrägen, die in Figur 1 ist und in der die Kugel 42 aufgenommen ist während sich der Synchronisator in seiner Ruhestellung befindet.
  • Jede der inneren Reibringe 28A, 28B ist auf gegen eine der glatten zylindrischen Auflageflächen 46A, 46B, welche beiderseits der Mittelebene M auf der Nabe 12 ausgebildet sind, angepaßt.
  • Zur Vereinfachung der Darstellung der Figur 1 sind die radialen Flächen 48A, 48B der inneren Ringe 28A, 28B in axialer Anlage gegen die gegenüberliegenden Flachen der radialen Verlängerungen 38 der Nabe 12 dargestellt.
  • Die Mittel zur axialen Festlegung der inneren Ringe 28A, 28B bezüglich der Nabe 12 auf ihren jeweiligen zylindrischen Auflageflächen 46A, 46B, zur Vermeidung, daß die Ringe sich von der Mittelebene M entfernen, sind in den Figuren 4-6 dargestellt.
  • Die axiale Festlegung sowie die Drehfestlegung des inneren Rings 28A wird durch axiales Vernieten oder Falzen gewährleistet.
  • Zu diesem Zweck weist vor der endgültigen Montage des Synchronisators die radiale Endfläche 50A der Nabe 12 wenigsten einen Vernietungslappen 52A auf, der im Inneren einer axialen Nut 54A ausgebildet ist und dessen Endfläche 56A bezüglich der Endfläche 50A zurückgesetzt ist. Der Lappen 52A wird bei der Fertigmontage mittels einer Vorrichtung 58 axial verdrückt, die eine derart eingerichtete Form und ein derart eingerichtetes Profil aufweist, daß sie in eine axiale Nut 60A eingreift, welche im inneren Ring 28A ausgebildet ist und sich in Richtung der radialen Endfläche 62A desselben öffnet.
  • Nach der Vernietung durch Verdrücken des Lappens 52A liegt dieser am Boden 64A der axialen Nut 60A an. Damit ist eine axiale Festlegung des inneren Rings 28A bezüglich der Nabe 12 in Richtung des entsprechenden Stoßels 14A, d.h. nach links bei Betrachtung der Figuren 4-6, verwirklicht.
  • Selbstverständlich können mehrere um die Achse X-X winkelmäßig verteilte Gruppen von Lappen und Nuten 52A, 60A vorgesehen sein.
  • Gleichfalls ist die Erfindung nicht auf diese Art der axialen Festlegung beschränkt, die Vernietung kann beispielsweise durch ein Verklebungs- oder Verschweißungsverfahren zwischen der Nabe und dem inneren Ring ersetzt werden. Mit diesem Prinzip ist es möglich, den Synchronisator unabhängig von seiner Endmontage auf der Welle 10 eigenständig herzustellen. Ferner hat das Konzept von inneren Ringen mit glatten zylindrischen Auflageflächen und Nuten 60A den Vorteil, daß es keinen radial vorspringenden inneren Bereich bietet, wodurch eine eventuelle Nachbesserung dieser Oberflächen vereinfacht wird. Das gleiche gilt für die zylindrischen Auflageflächen 46A und 46B der Nabe 12.
  • Wenn sich der Aufbau in der in den Figuren dargestellten Ruhestellung, auch Totpunkt genannt, befindet, ist es bei diesen Synchronisatoren notwendig, ein axiales Spiel X (siehe Figur 2) zwischen den Kugeln 42 und den aktiven Auflageflächen 70A, 70B, welche auch den äußeren Ringen 26A, 26B oder (Figur 2 und 3) im mittleren Bereich 38 der Nabe ausgebildet sind, zu gewährleisten.
  • Das axiale X Spiel, Schutzabstand des Synchronisators genannt, muß zur Verminderung des axialen Gesamtplatzbedarfs sowie des Gleitlaufs der Betätigungsmuffe 30 und somit des Schalthebels des Getriebes eines Automobils, wenn solche Synchronisatoren in diesem Element eingebaut sind, so klein wie möglich sein.
  • Das axiale Spiel X ist üblicherweise von Fertigungstoleranzen der Reibringe und der Nabe abhängig, insbesondere wenn die inneren Ringe 26A und 26B in axialer Anlage gegen das Mitteilteil 38 sind, wie dies beschrieben und in Figur 2 dargestellt ist.
  • Zur Schaffung eines minimalen Schutzabstandes wird vorgeschlagen, Füllstücke für die Montage und die genaue axiale Positionierung der Reibringe zu verwenden:
  • Bei der in Figur 2 dargestellten ersten Ausführungsform ist das Füllstück 72 ein zwischen der Auflagefläche 70B und einer gegenüberliegenden Oberfläche 74A des Mittelteils 38 eingebrachter Ring. Bei der dargestellten zweiten Ausführungsform ist das Füllstück 74 patronenförmig ausgebildet und in der Innenbohrung 36 einen Kugelstößels angeordnet, wobei seine Umfangsfläche 76 mit den Flächen 70A und 74B zusammenwirkt.
  • Durch das Füllstück ist eine ideale Positionierung der äußeren Ringe vor und während der axialen Festlegung des inneren Ringes auf der Nabe möglich. Jeder der inneren Ringe ist axial so dimensioniert, daß er nicht an den gegenüberliegenden radialen Flächen des Mittelteils 38 der Nabe 12 anliegt, so daß deren axiale Position durch die Stapelung der Ringe gegen das Füllstück genau bestimmt ist, wobei dieses zur Montage der Kugeln, ihres Stößels und dann der Betätigungsmuffe natürlich entfernt wird.
  • Durch die beschriebene Erfindung ist es möglich, einen Einfach- oder Doppelsynchronisator herzustellen, der ein unabhängiges Modul bildet, welches unabhängig von seiner Montage auf einer Welle zusammengesetzt wird und alle seine dimensionalen und funktionalen Merkmale aufweist. Dieses Modul bildet vorteilhafterweise ein besonders leicht zu verwendendes selbständiges Ersatzteil zum Auswechseln eines defekten Synchronisators. Sämtliche funktionalen Flächen sind gegen Einwirkungen von außen und insbesondere gegen Stöße geschützt. Die Hauptbeanspruchungen werden ins Innere des Synchronisators selbst übertragen und dort aufgenommen, was jeden toten Gang des Betätigungsweges vermeidet und so die funktionale Wirksamkeit des Synchronisators verbessert.
  • Die Erfindung ist natürlich nicht als auf die dargestellten Ausführungsformen beschränkt anzusehen, die Mittel zur axialen Festlegung der inneren Ringe auf der Nabe können beispielsweise in einem Klebe- oder Schweißverfahren bestehen.

Claims (6)

1. Synchronisator für ein Ritzel (14A), das frei drehbar auf einer Welle (10) angebracht ist und das drehfest mit einer koaxialen, kegelstumpfförmigen Büchse (20A) verbunden ist, deren äußere (22A) und innere (24A) kegelstumpfförmige Oberfläche jeweils zwischen einem äußeren Reibring (26A) und einem inneren Reibring (28A) aufgenommen sind, welche konzentrisch und drehfest mit einer Klauenkupplungsnabe (12) verbunden sind, die an der Welle (10) befestigt ist und auf der eine Betätigungsmuffe (30) axial gleitend angebracht ist, die mit dem äußeren Reibring (26A) diesen bezüglich des inneren Reibringes (28A) axial verschiebend derart zusammenwirken kann, daß die Büchse (20A) geklemmt und mitgedreht wird, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Reibring (28A) auf einer Auflagefläche (46A) der Nabe angebracht ist, und daß Mittel zur axialen Festlegung des inneren Reibrings (28A) bezüglich der Nabe (12) vorgesehen sind, die zwischen diesen beiden Elementen eingerichtet sind.
2. Synchronisator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er Verriegelungsmittel aufweist, die eine Anzahl von radialen Kugelstößeln (34 - 42) aufweisen, die auf der Nabe (12) angeordnet sind und deren Kugeln (42) elastisch in Richtung der Betätigungsmuffe (30) belastet sind, mit der sie zur Bestimmung der verschiedenen axialen Stellungen dieser Betätigungsmuffe (30) zusammenwirken.
3. Synchronisator nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe (12) auf ihrer dem Ritzel (14A) zugekehrten Endfläche (50A) mindestens einen Verbindungslappen (52A) aufweist, der sich radial nach außen erstreckt und der in eine gegenüberliegend angeordnete innere axiale Nut (60A) des inneren Reibringes (26A) zur axialen Festlegung des Ringes in Richtung des Ritzels durch Zusammenwirken des Lappens (52A) mit dem Boden (64A) der axialen Nut (60A) eingreift.
4. Synchronisator nach irgendeinem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagefläche (56A) der Nabe (12) eine zylindrische Auflagefläche ist, auf der der innere Ring (26A) aufgepreßt ist.
5. Doppelsynchronisator für zwei Ritzel (14A, 14B), die zu beiden Seiten einer Nabe (12) frei drehbar auf einer Welle (10) angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß er zwei Synchronisatoren gemäß irgendeinem der vorstehenden Ansprüche aufweist, die symmetrisch zu beiden Seiten einer Mittelebene (M) der den beiden Synchronisatoren gemeinsamen Nabe (12) angeordnet sind.
6. Verfahren zur Montage eines Synchronisators nach einem der Ansprüche 2 bis 5, wobei in Ruhestellung ein axiales Spiel bzw. Schutzabstand (X) jede Kugel (42) axial von einer aktiven Fläche des äußeren Rings (26B) trennt, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Ring (28B) auf der Nabe (12) festgelegt wird, nachdem der die Büchse (20B) einschließende Aufbau aus den beiden Ringen in axiale Auflage auf ein Füllstück (42, 74), welches an der Stelle der Kugel angeordnet ist, gebracht ist.
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