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DE69000514T2 - Elektronisches zeitmessgeraet mit analoger anzeige. - Google Patents

Elektronisches zeitmessgeraet mit analoger anzeige.

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Publication number
DE69000514T2
DE69000514T2 DE9090107301T DE69000514T DE69000514T2 DE 69000514 T2 DE69000514 T2 DE 69000514T2 DE 9090107301 T DE9090107301 T DE 9090107301T DE 69000514 T DE69000514 T DE 69000514T DE 69000514 T2 DE69000514 T2 DE 69000514T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stator
tongue
rotor
shaft
pole sections
Prior art date
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Application number
DE9090107301T
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DE69000514D1 (de
Inventor
Jean-Philippe Rebeaud
Andre Triponez
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ebauches SA
Original Assignee
Ebauches SA
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Publication date
Application filed by Ebauches SA filed Critical Ebauches SA
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Publication of DE69000514D1 publication Critical patent/DE69000514D1/de
Publication of DE69000514T2 publication Critical patent/DE69000514T2/de
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/008Mounting, assembling of components
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/14Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means incorporating a stepping motor
    • G04C3/146Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means incorporating a stepping motor incorporating two or more stepping motors or rotors
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K16/00Machines with more than one rotor or stator

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)
  • Electric Clocks (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft elektronische Zeitmeßgeräte mit Analoganzeige und insbesondere, wenn auch nicht ausschließlich, Armbanduhren dieses Typs.
  • Die meisten elektronischen Uhren mit Analoganzeige, die gegenwärtig existieren, sind Uhren, bei denen die Anzeigeorgane von einem einzigen elektromagnetischen Motor vom einphasigen, bipolaren Schrittmotortyp angetrieben werden, der dafür ausgelegt ist, nur in einer Richtung in Schritten von 180º umzulaufen im Ansprechen auf Impulse mit alternierender Polarität.
  • Zu einer bestimmten Epoche umfaßten Motoren dieser Art einen Rotor mit einem allgemein zylindrischen Permanentmagneten mit diametraler Magnetisierung, einen Stator, gebildet von zwei Polstücken aus zwei getrennten Teilen und in ein und derselben Ebene angeordnet, welche die Pole in Form von Zylinderabschnitten aufwiesen zum Umschließen des Rotors und die voneinander beidseits des letzteren durch enge Schlitze getrennt waren, sowie schließlich eine Spule, die einen Kern umschloß, an welchem die Polstücke des Stators befestigt waren.
  • Darüber hinaus waren die Polstücke des Stators derart angeordnet, daß ihre Pole geringfügig exzentrisch waren in entgegengesetztem Sinne bezüglich der Drehachse des Rotors, um für den Rotor zwei stabile, wohldefinierte Ruhepositionen zu schaffen, die einen Winkelabstand von 180º aufwiesen und in denen seine Magnetisierungsachse einen Winkel von etwa 45º mit der Achse einschloß, welche die Trennschlitze zwischen den Polstücken verband.
  • Diese Motoren wiesen tatsächlich große Nachteile auf.
  • Damit sie nämlich mit Sicherheit funktionierten und mit einem optimalen Wirkungsgrad, ergab sich nämlich, daß die Exzentrizität der Pole ihrer Polstücke mit hoher Präzision reguliert werden mußte.
  • Zu diesem Zweck mußte man zunächst die Motoren auf ihren Trägern montieren, beispielsweise Platinen, welche mit Stiften versehen waren, um welche die Polstücke verdreht werden konnten, danach die Einstellung vornehmen mittels Exzentern, mit denen sie versehen waren, und zwar mit Hilfe von Spezialwerkzeugen, und schließlich die Polstücke am Support mittels Schrauben festlegen. Diese Regulierung erforderte demgemäß sehr viel Zeit. Andererseits mußte man Uhrwerke derart konzipieren, daß man die Abschnitte der Polstücke nahe dem Rotor sehen konnte und Zugang zu den Exzentern hatte, wie auch zu den Blockierschrauben, was zur Folge hatte, daß die Brücken, welche es erlaubten, die Rotoren an Ort und Stelle zu halten, praktisch keinem anderem Zweck dienen konnten. Schließlich ergab sich, daß man genötigt war, erneut die gleichen Justage-Arbeitsgänge durchzuführen, wenn man die Uhren demontieren mußte oder wenn diese mit Stößen belastet worden waren.
  • Das ist der Grund, daß diese Motoren nur sehr kurze Zeit benutzt wurden und jenen Platz gemacht hatten, die viel einfacher herzustellen und zu verwenden waren, welche man gegenwärtig in den Uhren findet.
  • Diese gegenwärtigen Motoren zeigen sich im wesentlichen in drei Formen und unterscheiden sich von den oben erörterten nur bezüglich ihrer Statoren.
  • Die einfachsten und bei weitem häufigsten sind jene, die einen Stator aufweisen, welcher aus einem einzigen Teil gestanzt ist aus einem Blech aus weichmagnetischem Material, wobei der Stator in seiner Zentralpartie eine Ausnehmung aufweist, begrenzt von einer Innenwandung im wesentlichen zylindrischer Form, in welcher Ausnehmung koaxial ein Rotor eingefügt ist. Bei diesen Motoren sind die Polstücke miteinander durch Isthmen verbunden, das heißt durch schmale, leicht und schnell magnetisch sättigbare Partien, die praktisch die gleiche Rolle spielen wie die Spalte zwischen den Polstücken der Vorläufermotoren und wobei die Exzentrizität dieser Polstücke ersetzt wird durch Einschnitte oder Abflachungen, die einander diametral gegenüberliegen und auf der Innenwandung des Stators angebracht sind.
  • Bei den beiden anderen Formen bipolarer Monophasenmotoren, die man in bestimmten Uhren antrifft, wenn auch viel seltener, findet sich wieder die Idee zweier getrennter Polstücke.
  • In einem Falle weisen diese Polstücke die gleichen exzentrischen Pole auf, wie jene der alten Motoren, von denen die Rede war, sie sind jedoch miteinander verbunden und verlötet beidseits des Rotors durch Zwischenelemente aus unmagnetischem Material oder praktisch derart, daß sie einen Monoblockstator bilden.
  • Im anderen Falle bleiben die Polstücke voneinander durch Spalten getrennt, doch sind die Pole in Form von Zylindermantelabschnitten nicht mehr exzentrisch und mit Einschnitten versehen zum Definieren der Ruheposition des Rotors, und der Motor umfaßt darüber hinaus eine zylindrische Hülse aus unmagnetischem Material, verbunden mit einer Basisplatte, auf der dieser Motor montiert ist, welche Hülse koaxial den Rotor umschließt und als Positionierelement und Anschlagelement für die Pole der Polstücke dient.
  • Unabhängig davon, in welcher Form sie realisiert werden, haben diese einphasigen, bipolaren Motore den Vorteil, daß sie einfach sind, wenig Volumen benötigen und zu einem niedrigen Herstellpreis gefertigt werden können, doch haben sie trotzdem einen großen Nachteil.
  • Wenn man sie normalerweise in Armbanduhren benutzt, das heißt wenn man sich damit zufriedengibt, sie in der Richtung umlaufen zu lassen, für die sie vorgesehen sind und die es ermöglicht, die Anzeigeorgane laufen zu lassen, so ist man genötigt, für die Modifikation der angezeigten Informationen und insbesondere für die Einstellung der Uhrzeit entweder mechanische Einrichtungen vorzusehen, die eine Korrektur der Zeitanzeige in beiden Richtungen, vorwärts und rückwärts, ermöglicht, oder aber elektronische Einrichtungen vorzusehen, die nur eine Korrektur in einer Richtung ermöglichen. Im zweiten Falle wird der Motor bei einem Korrekturvorgang mit Impulsen einer festen oder von der Betätigungsgeschwindigkeit eines manuellen Steuerorgans abhängigen Frequenz angespeist, die deutlich höher liegt als jene der Impulse, die er im normalen Betriebsmodus erhält. Um jedoch auf jeden der Korrekturimpulse ansprechen zu können, muß diese Frequenz hinreichend niedrig liegen, generell nicht oberhalb 32 oder 64 Hz, so daß die Korrekturzeit sehr lang werden kann und unzulässig für Uhren mit Sekundenzeiger.
  • Von den ältesten Lösungen, die in die Praxis umgesetzt wurden und die es ermöglichten, wenigstens teilweise dieses Problem zu lösen, gibt es zwei.
  • Die erste besteht darin, den gleichen einphasigen, bipolaren Schrittmotor beizubehalten und ihn auch rückwärts laufen zu lassen, indem man ihn in besonderer Weise ansteuert. Auf diese Weise kann man die Vorteile dieser Motorentype weiterhin ausnutzen, aber das Verhalten beim Rückwärtslauf ist recht mittelmäßig im Vergleich zu jenem, das man beim Vorwärtslauf erhält.
  • Die zweite Lösung besteht darin, einen richtungsumkehrbaren Motor zu verwenden wie jenen, der den Gegenstand des Patents US 4 371 821 bildet und diesen Nachteil nicht aufweist.
  • Dieser Motor, der seinerseits ebenfalls in Schritten von 180º umläuft, umfaßt den gleichen Rotor wie ein einphasiger Motor, einen Stator aus einem einzigen Teil mit drei Polstücken, die miteinander über Isthmen verbunden sind, wobei der Stator seinerseits eine im wesentlichen zylindrische Ausnehmung für die Aufnahme des Rotors aufweist sowie Einschnitte in der Innenwandung, die diese Ausnehmung umschließt zum Definieren von zwei Ruhepositionen um 180º zueinander versetzt für diesen Rotor, wobei zwei Spulen zwei Kerne umschließen, die mechanisch und magnetisch ein Polstück mit den beiden anderen jeweils verbindet. Ein solcher Motor ist offensichtlich ausladender und nur zu einem höheren Preis herstellbar als ein einphasiger Motor.
  • Diese beiden Lösungen ermöglichen elektronisch die Zeiteinstellung und beispielsweise die Änderung der Zeitzone viel schneller bei Uhren, die nur Minuten- und Stundenzeiger aufweisen, auszuführen, jedoch sind sie noch nicht hinreichend für die Anwendung bei Uhren mit Sekundenzeiger und/oder mit Datumsanzeige.
  • Dies ist einer der Gründe, aus denen man seit einiger Zeit begonnen hat, Uhren mit zwei Motoren für den Antrieb von Anzeigeorganen oder Anzeigeorgangruppen getrennt voneinander zu realisieren.
  • Ein anderer Grund ist die Energieökonomie, die dies zu realisieren gestattet. Dies ist insbesondere der Fall für eine Uhr, bei der die beiden Motoren einerseits dem Antrieb des Sekunden- und des Minutenzeigers dienen und andererseits eines Stundenzeigers und eines Datumanzeigers oder für eine Uhr, bei der Sekundenzeiger, Minutenzeiger und Stundenzeiger von einem ersten Motor angetrieben werden und eine Datumscheibe von einem zweiten Motor, wobei man jedoch genötigt war, auf eine elektronische Zeiteinstellung und Dateneinstellung zu verzichten.
  • Ein dritter Grund besteht darin, daß man leicht die Anzahl von Funktionen vergrößern kann, welche die Uhr ausführen kann, wie Chronograph-, Weckfunktion usw.
  • Ein vierter Grund schließlich besteht darin, daß es dadurch möglich wird, die Anzahl der Elemente des Räderwerks der Uhr zu verringern.
  • Um noch mehr von all diesen Vorteilen zu profitieren, welche die Tatsache bietet, daß man sich nicht auf einen einzigen Motor beschränkt, kommt man gegenwärtig dazu, Uhren herzustellen, die vier oder sogar manchmal fünf enthalten.
  • Der Nachteil besteht offensichtlich darin, daß beispielsweise zwei Motoren doppelt so teuer sind und zweimal soviel Platz in einer Uhr wie ein einziger benötigen oder nahezu doppelt soviel, wenn sie nicht vollkommen identisch sind.
  • Dies erklärt, daß man sehr schnell auf die Idee kam, Motoren mit einem gemeinsamen Stator für zwei oder sogar mehr Rotoren zu konzipieren.
  • Das heißt, mindestens seit der Epoche einphasiger, bipolarer Motoren, von denen oben gesprochen wurde, war man generell gewöhnt, flache Statoren oder die Polstücke, aus denen sie zusammengesetzt waren, ausgehend von einem Blech aus weichmagnetischem Material herzustellen, indem man ihnen die gewünschte Form durch einfaches oder progressives Kaltumformen gab, daß man sie dann als Schüttgut in Gefäße einsetzte und sie in Öfen aufheizte, um sie einer Wärmebehandlung zu unterwerfen, welche es ermöglicht, die Kristalle des Materials, aus denen sie hergestellt waren, wieder auszufluchten, dabei mechanische Spannungen im Inneren der Teile abzubauen usw. oder mit anderen Worten, diesem Material die guten magnetischen Eigenschaften wieder zu verleihen, die sie mehr oder weniger durch die Kaltumformung bei dem Stanzen oder Prägen verloren hatten.
  • Diese Art des Vorgehens wirft jedoch ein Problem auf. Die flachen Statoren nämlich oder ihre Polstücke haben immer relativ empfindliche Partien. Dies ist insbesondere der Fall bei Hörnern, die die Polstücke aufweisen müssen, um mehr oder weniger einen Rotor zu umschließen oder bei den Isthmen von einstückigen Statoren. Infolgedessen gibt es zu dem Zeitpunkt, wo diese Statoren oder die Polstücke als Schüttgut in die Gefäße eingesetzt werden oder aus diesen entleert werden, oder indem sie einfach beim Transport aneinanderstoßen, einige, die sich deformieren oder zerstört werden und nicht mehr verwendbar sind, was zu einer Erhöhung der Herstellungskosten der Motoren führt, die man mit jenen realisiert, welche intakt geblieben sind.
  • Darüber hinaus ist es durchaus offensichtlich, daß mit zunehmender Größe der Statoren und der Anzahl labiler Partien, aus denen sie bestehen, die Risiken der Deformation und der Beschädigung zunehmen und daß man immer mehr Geld verliert, wenn man einen von ihnen eliminieren muß im Hinblick darauf, daß ihre Herstellungskosten und sehr häufig die erforderlichen Investitionen für ihre Fertigstellung ebenfalls immer höher werden.
  • Demgemäß wird dieses Problem für Statoren von Motoren mit zwei Rotoren, die man zu realisieren beginnt, wichtig, insbesondere wenn man darauf hin arbeitet, daß diese Rotoren sehr nahe aneinander liegen, um soweit als möglich die Anzahl der Räderwerksteile zu verringern von Uhren, die mit dieser Art von Motoren versehen werden.
  • Um es zu lösen genügt es, sich an eine Lösung zu erinnern, die gefunden worden war zum Unterdrücken der Nachteile der Einstellung von einphasigen Motoren mit Stator in zwei Teilen, von dem oben die Rede war an erster Stelle, und die es gleichzeitig erlaubte, es für derartige Motoren zu eliminieren.
  • Diese Lösung, die den Gegenstand des Patents GB 1 457 676 bildet, und die während zwei oder drei Jahren angewandt wurde, bestand zunächst darin, aus einem Blech aus weichmagnetischem Material ein Teil auszustanzen mit einer Ausnehmung, deren innere und äußere Kontur exakt der Form und der Relativposition der Polstücke des Stators, den man schließlich erhalten wollte, entsprachen. Dieses Bauteil wurde danach vollständig auf eine Supportplatte aus amagnetischem Material gelötet, dessen äußere Kontur in großen Teilen seiner eigenen entsprachen, um seine korrekte Positionierung vor dem Löten zu ermöglichen, und welche Supportplatte ein rundes Loch aufwies, dessen Umfang die Wandung seiner Ausnehmung umschrieb. Danach folgte ein erneuter Stanzarbeitsgang zum Realisieren der Spalte, die die beiden Polstücke voneinander trennte, und man heizte die Gesamtbaugruppe auf, um den Stator einer Rekristallisation zu unterwerfen. Natürlich mußte man, damit die Polstücke nicht während dieser Rekristallisation und bei der Wiederabkühlung Spannungen und Deformationen unterworfen wurden und sie korrekt zueinander positioniert blieben, für die Supportplatte ein Material wählen, das den gleichen thermischen Dilatationskoeffizienten oder nahezu denselben wie der Stator aufwies.
  • Gegenüber dem vorherigen Zustand hatte demgemäß diese Supportplatte zusätzlich den Effekt, die Polstücke des Stators zu verstärken und einen perfekten Schutz derselben zu gewährleisten.
  • Darüber hinaus ist es ohne weiteres möglich, eine solche Platte an einem beliebigen ebenen Stator anzubringen, damit sie gleichermaßen für ihn diese Rolle spielt, wobei häufig ihre Ausdehnung so beschränkt wurde, daß sie nur eine Zone überdeckte, in der sich die fragilen Partien des Stators befinden.
  • Wenn man sich mit diesem Vorgehen zufriedengibt, wird man jedoch mit zwei anderen Problemen konfrontiert.
  • Das erste besteht darin, daß es zwar zutrifft, daß das Vorhandensein von Verstärkungsplatten wirksam ermöglicht, in hohem Maße die Herstellungskosten großer Statoren zu verringern, indem praktisch vollständig das Risiko eliminiert wird, daß Ausschuß nach der Rekristallisation auftritt und trotz der Tatsache der Kosten dieser Platten und ihrer Befestigung an den Statoren oder der Statoren an ihnen. Das dies jedoch viel weniger zutreffend ist für Statoren kleiner Abmessungen oder deren Polstücke, die jedoch gleichwohl fragil sind und deren Herstellungskosten jetzt deutlich weniger teuer sind. In diesem Falle wäre die Tatsache, daß Verstärkungsplatten vorgesehen werden, um den Verlust eines bestimmten Prozentsatzes an Einheiten zu vermeiden, nicht mehr sehr ökonomisch. Dies könnte sogar manchmal überhaupt nicht mehr der Fall sein und demgemäß uninteressant werden.
  • Das zweite Problem besteht darin, daß, wenn sich solche Statoren schließlich in Armbanduhren oder anderen Zeitmeßgeräten befinden, diese Platten zu Elementen werden, die nur die Zahl der Komponenten derselben erhöhen und die Platz einnehmen, ohne für irgendetwas anderes brauchbar zu sein.
  • Im übrigen beschreibt die Patentanmeldung CH 627 044 eine elektronische Uhr, versehen mit einem herkömmlichen Einphasenmotor, dessen beide Polstücke ebenfalls auf einer Platte montiert sind und bei der diese Platte als Lager für den Rotor des Motors dient und gegebenenfalls für bestimmte bewegliche Teile des Uhrenräderwerks.
  • Leider erlaubt diese Idee, die Platte als Lager zu verwenden, nur, in der Uhr Teile wegzulassen, wie eine Platine oder Brücke, bei denen es sich um relativ große Teile handelt und infolgedessen leicht herzustellen und zu montieren.
  • Aus diesem Grunde ist sie nicht immer nützlich oder hinreichend für eine befriedigende Lösung der Probleme der Abmessungen und insbesondere der zusätzlichen Kosten, hervorgerufen durch die Anfügung einer Verstärkungsplatte bei einem Motor.
  • Das Ziel der Erfindung ist es, eine andere Lösung zu schaffen, die gleichzeitig vielseitiger und wirksamer ist als jene des Patents CH 627 044, um diese Probleme zu lösen.
  • Dieses Ziel wird erreicht dank der Tatsache, daß bei einem elektronischen Zeitmeßgerät mit Analoganzeige, umfassend insbesondere einen elektromagnetischen Motor mit mindestens einem drehbeweglich um eine Achse angeordneten Permanentmagnetrotor, einen im wesentlichen flachen Stator, der mindestens zwei Polabschnitte umfaßt, welche teilweise den Rotor umschließen und im wesentlichen senkrecht zu seiner Drehachse angeordnet sind, und eine mit diesem Stator magnetisch gekoppelte Spule, Anzeigeorgane zur Anzeige der Zeitinformationen, Räderwerkselemente, welche kinematisch diese Anzeigeorgane mit dem Motor verbinden, und einer Verstärkungsplatte des Stators dieses Motors, die auf einer Seite dieses Stators an den Polabschnitten befestigt ist und sie teilweise überdeckt unter dichtem Umschließen des Rotors, welche Verstärkungsplatte ausgebildet ist, um gleichzeitig mindestens ein weiteres Element des Zeitmeßgerätes zu bilden, diese Verstärkungsplatte einen Hauptabschnitt umfaßt, der fest mit den Polabschnitten des Stators verbunden ist und einen flexiblen Abschnitt der relativ zu diesem Stator verlagerbar ist und das erwähnte andere Element bildet.
  • Dieses Element kann rein mechanisch sein, wie man im folgenden sehen wird, oder elektromechanisch, wie beispielsweise eine Lamelle eines elektrischen Kontakts.
  • Da in einem Zeitmeßgerät mit Analoganzeige die flexiblen Elemente recht zahlreich sind, ist es möglich, jenes oder jene zu wählen, welche die Verstärkungsplatte bilden kann, um die Dicke und/oder die Oberfläche dieses Zeitmeßgerätes zu reduzieren.
  • Andererseits sind diese flexiblen Elemente häufig Kleinteile einer mehr oder weniger komplizierten Form, deren Herstellungs- und Montagekosten höher sind als jene einer Platine oder einer Brücke.
  • Das Ziel der Erfindung wird demgemäß erreicht.
  • Darüber hinaus ist es ganz offensichtlich, daß bei einem Zeitmeßgerät gemäß der Erfindung die Verstärkungsplatte darüber hinaus als Lager für den oder die Rotoren des Motors dienen können und eventuell für ein oder mehrere bewegliche Elemente des Räderwerks.
  • Die Erfindung läßt sich besser verstehen durch Lesen der nachfolgenden Beschreibung einer möglichen Ausführungsform. Diese Beschreibung bezieht sich auf die beigefügten Zeichnungen, in denen:
  • - die Figur 1 eine Draufsicht auf ein Beispiel eines Stators des Motors mit zwei Rotoren ist, abgedeckt von einer Verstärkungsplatte, die vorgesehen ist, um darüber hinaus eine Partie der manuellen Steuereinrichtung einer elektronischen Uhr zu bilden, in der der in Rede stehende Motor und diese Platte eingebaut sind;
  • - die Figur 2 teilweise in Draufsicht eine Variante des Stators nach Figur 1 zeigt;
  • - die Figur 3 ebenfalls eine Ansicht von oben auf eine Partie der Uhr ist, von der die Rede ist; und
  • - die Figur 4 eine Teilschnittdarstellung mit größerem Maßstab ist, entsprechend der abgewinkelten Linie IV-IV der Figur 3, wobei Anzeigeorgane der Armbanduhr hinzugefügt wurden.
  • Der flache Stator 2 für einen Motor mit zwei Rotoren, der in Figur 1 dargestellt ist, besteht aus einem einzigen Teil, beispielsweise einer Ferro-Nickel-Legierung, hergestellt wie sie unter der Marke "VACOPERM" oder unter der Marke "PERMIMPHY" auf dem Markt erhältlich ist.
  • Dieser Stator kann so angesehen werden, daß er aus zwei Partien P1 und P2 besteht, getrennt durch die Linie A-A und senkrecht zueinander angeordnet, entsprechend dem Stator eines richtungsumkehrbaren Motors, wie er dem Gegenstand des Patents US 4 371 821, das oben genannt wurde, bildet.
  • Die Partie P1 weist nämlich drei Polstücke 4, 6 und 8 auf, die miteinander durch Isthmen 10, 12 beziehungsweise 14 verbunden sind, eine Ausnehmung 16, die von einer im wesentlichen zylindrischen Innenwandung 18 umschlossen wird, gebildet von diesen Polstücken und den Isthmen, und die dazu dient, einen bipolaren Permanentmagnetrotor aufzunehmen, und zwei einander diametral gegenüberliegende Einschnitte 20a und 20b, vorgesehen in der Innenwandung 18 zum Erzeugen von zwei um 180º winkelmäßig versetzte Ruhepositionen für diesen Rotor zu erzeugen.
  • Darüber hinaus ist diese Partie P1 von vier Löchern 22a, 22b, 22c und 22d durchsetzt und angepaßt zum Ermöglichen der Befestigung an ihr, beispielsweise mittels Schrauben von zwei Kernen, die jeweils von einer Spule umschlossen sind, welche die Polpartie 4 mit den Polpartien 6 beziehungsweise 8 verbinden, indem sie sich beidseits derselben und im wesentlichen parallel zur Linie A-A befinden.
  • In gleicher Weise umfaßt die Partie P2 des Stators 2 drei Polpartien 24, 26 und 28, entsprechend jenen 4, 6 beziehungsweise 8 der Partie P1, die jedoch keinesfalls die gleiche Form und auch nicht die gleiche Größe aufweisen, mit Ausnahme dessen, was die Partie 24 betrifft, welche sich nur sehr wenig von der Partie 4 unterscheidet.
  • Man findet außerdem in dieser Partie P2 drei Isthmen 30, 32 und 34, welche paarweise die Polpartien 24, 26 und 28 verbinden, eine Ausnehmung 36, begrenzt von einer Innenwandung 38 im wesentlichen zylindrischer Form und gleichen Durchmessers wie jene, 18, der Partie P1 für die Aufnahme eines weiteren bipolarmagnetisiertem Rotors, zwei Einschnitte 40a und 40b diametral einander gegenüber in der Wandung 38 sowie Löcher 42a, 42b, 42c und 42d für die Befestigung von zwei weiteren von zwei zugeordneten spulenumschlossenen Kernen, welche die Polpartie 24 mit den Polpartien 26 beziehungsweise 28 verbinden, indem sie auf jeder Seite dieser Partie 24 angeordnet werden, die jedoch ihrerseits im wesentlichen senkrecht zur Linie A-A liegen.
  • Im übrigen sind die Konfiguration und die Anordnung der Partien P1 und P2 des Stators derart,
  • 1. daß die beiden Polpartien, die auf der Linie A-A aneinandergrenzen, die Partien 8 und 26 sind;
  • 2. daß die Partie 8 deutlich größer ist als die anderen, damit der Stator dank ihr einen etwa rechtwinkligen Bereich 44 mit einer geraden Seite 46, die von der Linie A-A ausgeht, aufweist und zu dieser senkrecht steht, sowie einen weiteren Bereich 48, der nahe dem erstgenannten eine Auskragung 50 aufweist;
  • 3. daß die Ausnehmungen 16 und 36 einander nahe sind und mit ihren Zentren auf einer Geraden liegen, die im wesentlichen senkrecht zur Linie A-A verläuft; und
  • 4. daß die Polpartie 28 nahe der Partie 6 liegt und von dieser durch einen Spalt mit parallelen Rändern 52 getrennt ist, der in Richtung der Linie A-A orientiert ist und nach innen bezüglich des Stators um eine Ausnehmung 54 verlängert ist, die es ermöglicht, die Isthmen 14 und 34 auszubilden, durch welche die Polpartien 6 beziehungsweise 28 mit den Partien 8 beziehungsweise 26 verbunden sind.
  • Darüber hinaus umfaßt der Stator 2 zwei weitere zylindrische Löcher 56 und 58, deren Zweck später verdeutlicht wird. Das erste 56 dieser Löcher befindet sich nahe dem Boden der Ausnehmung 54 derart, daß seine Achse gleichen Abstand von jenen der Ausnehmungen 16 und 36 aufweist und das zweite, das kleiner ist, befindet sich am Ende der Auskragung 50.
  • Bei Betrachtung der Figur 1 erkennt man leicht, daß wegen der Ausnehmungen 16 und 36 des Spalts 52 der Ausnehmung 54 und der vier mehr oder weniger tiefen Einschnitte 60, 62, 64 und 66, welche jeweils die Polpartien 4 und 6, 4 und 8, 24 und 26 beziehungsweise 24 und 28 trennen, dieser Stator normalerweise eine insgesamt besonders fragile Zone darstellt, welche all diese Ausnehmungen umschließt, in welchen er sich leicht verbiegen oder verkanten kann, hauptsächlich in Höhe der Isthmen 10, 12, 14, 30, 32 und 34, was sogar bis zum Bruch führen kann, wenn er zusammen mit weiteren ohne Vorsichtsmaßnahmen manipuliert wird.
  • Dies bestätigt, was oben unter Bezugnahme auf Motoren gesagt wurde, welche zwei einander naheliegende Rotoren umfassen und für welche das Vorhandensein einer Verstärkungsplatte besonders gerechtfertigt ist.
  • Im vorliegenden Falle setzt sich diese Verstärkungsplatte, die insgesamt mit 68 bezeichnet ist, aus einem Hauptteil 70, dessen Rolle darin besteht, wirksam den Stator 2 an einer Deformation und Beschädigung zu hindern, und die zu diesem Zweck starr aufplattiert und befestigt ist an jenem, vorzugsweise durch Verlöten oder gegebenenfalls durch Verkleben, und aus zwei Zungen 72 und 74, die an diesem Hauptteil angebracht sind und die ihrerseits nicht mit dem Stator verbunden worden sind, zusammen.
  • Andererseits hat die Platte 68 eine Dicke, die deutlich geringer ist als jene des Stators 2, beispielsweise etwa dreimal dünner, und das Material, aus dem sie besteht, ist nicht nur ein amagnetisches Material, dessen thermischer Dilatationskoeffizient gleich oder sehr nahe dem des Statormaterials ist, sondern außerdem ein Material ist, das hinreichend elastisch ist, daß die Zungen 72 und 74 hinreichend leicht auslenkbar sind. Da der Stator aus "VACOPERM" oder aus "PERMIMPHY" gefertigt ist, kann dieses Material vorteilhafterweise Kupfer-Beryllium sein oder der unter der Marke "PHYNOX" von der Firma IMPHY auf den Markt gebrachte Stahl, bei dem es sich um eine Legierung aus Eisen, Kobalt, Chrom, Nickel und Molybdän handelt.
  • Um auf den Hauptteil 70 zurückzukommen, kann man erkennen, daß er praktisch vollständig die Polpartien 6, 26 und 28, den Spalt 52, die Ausnehmung 54 und die Einschnitte 60, 62, 64 und 66 abdeckt und nur teilweise die Polpartien 4, 8 und 24, deren Zonen am weitesten entfernt von den Ausnehmungen 16 und 36 hinreichend massiv und widerstandsfähig sind, daß eine Notwendigkeit für ihren Schutz nicht besteht, und daß die Platte von sieben zylindrischen Löchern 76a, 76b, 78a, 78b, 80, 82 und 84, koaxial zu den Löchern 22c, 22d, 42c beziehungsweise 42d durchsetzt sind für die Befestigung der Spulenkerne in den Ausnehmungen 16 und 36 sowie zum Loch 56.
  • Man kann ferner erkennen, daß die Löcher des Hauptteils 70 sämtlich größer sind als jene des Stators an der Stelle, wo sie sich befinden, und daß die Durchmesserdifferenz sich vergrößert, wenn man von den Löchern 76a, 76b, 78a und 78b zu den Löchern 80 und 82 und zum Loch 84 fortschreitet.
  • Was die Löcher 80 und 82 und die Ausnehmungen 16 und 36 betrifft, ist es interessant festzuhalten, daß diese Durchmesserdifferenz hinreichend groß ist, daß die Verstärkungsplatte 68 tatsächlich die Isthmen 10, 12 und 14 und auch nicht die Isthmen 30, 32 und 34 überdeckt. Dies hindert nicht, daß der Schutz derselben normalerweise sehr gut sichergestellt ist angesichts der Tatsache, daß die Polpartien, welche sie verbinden, vollständig relativ zueinander festgelegt sind.
  • Schließlich befinden sich an dem Ort 44 des Stators und auf der von dem Hauptteil 70 der Platte 68 freigelassenen Partie die beiden Zungen 72 und 74, die sich etwa parallel zur Seite 46 dieser Stelle erstrecken. Die Zunge 74, welche von dieser Seite 46 am weitestens entfernt ist, reicht bis etwa zur Höhe der Seite 48 und hat in ihrer Verlängerung die Auskragung 50. Demgegenüber liegt die Zunge 72 sehr nahe der Seite 46 und endet jenseits der Kante 48 und rechts von der Auskragung 40 in einem Ende 86 in Form eines Hörnchens mit im Innern vorgesehenen kleinen, abgerundeten Vorsprüngen 88 und 90, die miteinander und mit der Spitze 92 des Hörnchens zwei Einschnitte 94 und 96 begrenzen.
  • Der Spalt 52 zwischen den Polstücken 6 und 28 des Stators ist offensichtlich vorgesehen, um miteinander eine Zone hoher magnetischer Reluktanz zu bilden und um auf diese Weise die Magnetkreise der beiden Teile des Motors zu isolieren, entsprechend den Partien P1 und P2 des Stators. Anderenfalls könnten diese beiden Partien des Motors nicht getrennt und korrekt funktionieren selbst dann, wenn man sie nicht gleichzeitig, sondern alternierend speisen würde, was man gern tun wird, wie im Falle von zwei unabhängigen Motoren, aus Gründen des Verbrauchs.
  • Das Problem besteht darin, daß mit diesem Spalt 52 die Polpartien 6 und 28 manchmal sich nicht exakt in der gleichen Ebene befinden, wenn man die Verstärkungsplatte an dem Stator befestigt, was dazu führt, daß diese Befestigung nicht sehr gut sein kann und sich lösen kann in diesem Bereich, und es deshalb noch bestimmte Risiken der Deformation und des Zerbrechens für den Stator gibt.
  • Um dies zu vermeiden, kann man vorgehen, wie die Figur 2 zeigt, das heißt im Augenblick der Herstellung des Stators zwei Isthmen 98a und 98b vorsehen, um mechanisch die Polpartien 6 und 28 miteinander zu verbinden. Im Hinblick auf die Funktion dieser beiden Motorpartien ändert dies praktisch nichts.
  • Betrachtet man nun den Teil der Armbanduhr, die von oben gesehen in Figur 3 dargestellt ist, erkennt man leicht diesen Motor, der mit 100 bezeichnet ist und in angemessener Weise auf einer gedruckten Schaltung 102 montiert ist mit seinem Stator 2, überdeckt von der Verstärkungsplatte 68, sowie seine vier Kerne 104, 110, 116 und 122, die jeweils von einer Spule umschlossen sind, bezeichnet mit 106, 112, 118 beziehungsweise 124, und die die verschiedenen Polpartien der zwei Statorpartien P1 und P2 derart verbinden, wie dies bereits angegeben wurde, indem sie an diesen mittels Paaren von Schrauben 108a und 108b, 114a und 114b, 120a und 120b beziehungsweise 126a und 126b befestigt sind.
  • Was man in dieser Figur jedoch nicht sehen kann, ist die Art und Weise, in der die beiden Rotoren realisiert sind. Um dies kennenzulernen, muß man auf Figur 4 verweisen, die gleichermaßen die Anzeigeorgane der Armbanduhr zeigt und die beweglichen Teile, über welche diese Anzeigeorgane von den beiden Rotoren angetrieben werden.
  • Wenn man zunächst den linken Teil dieser Figur 4 betrachtet, kann man feststellen, daß der Rotor 128 der Motorpartie 100 entsprechend der Partie 81 des Stators 2 in einem kleinen Gehäuse 130 eingeschlossen ist. Dieses Gehäuse 130 umfaßt ein glockenförmiges Teil 132 aus amagnetischem Material, beispielsweise einem Kupfer-Beryllium, das in die Ausnehmung 16 des Stators eingepreßt ist und gegen Translation gesichert ist durch einen Kragen 134, umgeben von der Wandung des Loches 80 der Verstärkungsplatte 68. Der Boden 136 des Teils 132 ist mit einem zentralen Loch durchbohrt zum Bilden eines ersten Lagers 138 für den Rotor.
  • Darüber hinaus ist die Öffnung dieses Teils verschlossen durch eine Platte 140, die ihrerseits ebenfalls ein zentrales Loch aufweist zur Bildung eines zweiten Lagers 142 für den Rotor 128.
  • Dieser Rotor 128 umfaßt eine Welle 144, auf der ein bipolarer Magnet 146 montiert ist, und deren eines Ende einen Zapfen 148 bildet, der in dem Lager 138 sitzt. Das andere Ende 150 dieser Welle, das größer ist, erstreckt sich durch das Lager 142 und ist um zwei Zäpfchen 152a und 152b verlängert, welche die Rolle des Abtriebsritzels bilden.
  • Es ist klar, daß durch Montieren des Rotors 128 zunächst in dem Gehäuse 130 und Fixieren des letzteren danach im Stator man den delikaten Arbeitsgang der Zentrierung dieses Rotors relativ zum Stator vermeidet bei der Montage der Gesamtheit des Werks.
  • Betrachtet man nun den rechten Teil der Figur, so erkennt man, daß der zweite Rotor 154 identisch mit dem ersten Rotor ist und exakt in derselben Weise in einem anderen Gehäuse 156 montiert ist, eingetrieben in die Ausnehmung 36 der anderen Partie P2 des Stators, jedoch in Gegenrichtung, was dazu führt, daß seine Zäpfchen 158a und 158b sich auf der Seite des Stators befinden, die derjenigen abgekehrt ist, welche die Verstärkungsplatte 68 trägt.
  • Immer noch in Figur 4 und zwischen den beiden Rotoren 128 und 154 findet man wieder das zylindrische Loch 56 des Stators (siehe Figur 1), in das eines der Enden eines Zentralrohres 160 eingetrieben ist, das sich nach vorn vom Stator 2 erstreckt und einen Kragen 162 besitzt, der im Loch 84 der Verstärkungsplatte 68 sitzt und der an der Vorderseite dieses Stators anliegt.
  • In dieses Rohr 160 erstreckt sich eine Minutenwelle 163, die am einen Ende und hinter dem Stator ein Minutenrad 164 trägt, das mit den Zäpfchen 158a und 158b des Rotors 154 kämmt.
  • Diese Welle 163 wird axial in dem Rohr 160 abgestützt dank einem Kragen 166, den sie gerade vor dem Rad 164 aufweist, und dank einem Haltering 170 mit einem Flansch 172, der auf eine Schulter 168 aufgetrieben ist und an dem ein Minutenzeiger 174 befestigt ist.
  • Schließlich ist um die obere Partie des Zentrumsrohres 160 ein Kanonenrad 176 für die Stunden mit einem Rohr 178 montiert, das axial gehalten wird durch den Kragen 166 des Rohres 160 und durch den Flansch 172 des Ringes 170, und das einen Stundenzeiger 182 trägt sowie das eigentliche Stundenrad 180, verbunden mit dem Rohr 178 und kämmend mit den Zäpfchen 152a und 152b des Rotors 128.
  • Es wird nun erneut auf Figur 3 Bezug genommen, um die manuelle Steuereinrichtung zu beschreiben, die vorgesehen ist, um nicht nur die elektronische Anzeigeeinstellung der Uhr zu ermöglichen, sondern auch, um mindestens eine andere Funktion auszuwählen und zu steuern als die normale Zeitanzeige, was leicht erreichbar ist mit dem Motor und den Zeigern, welche die Uhr aufweist.
  • Diese Einrichtung umfaßt eine drehbare und verschiebliche Kronenwelle 184, ein Positionier- und Rückstellsystem, das konzipiert ist, damit diese Kronenwelle axial zwischen einer Neutralposition oder Ruheposition verlagerbar ist, welche sie normalerweise einnimmt, einer stabilen gezogenen Position und einer instabilen eingeschobenen Position und ein System der Umschaltung, das sie betätigen kann zum Erzeugen von elektronischen Befehls- und Korrektursignalen.
  • Die Steuerwelle 184 umfaßt zunächst eine Krone 186, damit sie manövrierbar ist, und einen Führungsabschnitt 188, der es ihr ermöglicht, das Gehäuse 190 der Uhr zu durchsetzen, das nur sehr rudimentär und sehr schematisch in der Zeichnung angedeutet ist, indem sie eine Bohrung 192 durchsetzt, welche ihre Führung bei Translation und Rotation sicherstellt, und die zusätzlich die eingedrückte Position begrenzt dank einer Einsenkung 194, die sie der Krone präsentiert und bis zu der die letztere in das Innere des Gehäuses einschiebbar ist. Im übrigen ist in üblicher Weise der Führungsabschnitt 188 mit einer Ringnut 196 für die Positionierung einer Dichtung 198 zwischen der Welle und dem Gehäuse versehen.
  • Dies vorausgeschickt, umfaßt die Welle 184 ferner zwei Nocken 200 und 202, die aneinandergrenzen, und eine Nut 204 zwischen dem zweiten Nocken 200 dieser Nocken und einem Endstück 206.
  • Die Nocken 200 und 202 ähneln jenen, die einen Teil der Steuereinrichtung für die elektronische Uhr bilden, die den Gegenstand des Patents US 4 379 642 bildet, das heißt sie haben eine im wesentliche elliptische Form derart, daß die Achse der Welle durch ihre Zentren verläuft und ihre großen Achsen miteinander einen Winkel von etwa 45º einschließen.
  • Andererseits ist die Welle 184 derart angeordnet, daß ihr Endstück 206 und ihre Nut 204 sehr nahe der Auskragung 50 des Motorstators 100 liegen auf der Seite gegenüber jener, wo sich das Ende 86 der Zunge 72 befindet und derart, daß der Boden dieser Nut 204 gleichzeitig tangential liegt oder nahezu in der Ebene, in der sich die Vorderseite des Stators befindet und auf der Rückseite desselben.
  • Das Positionier- und Rückstellsystem der Welle umfaßt ein Zugstück 208 und die beiden elastischen Zungen 72 und 74 der Verstärkungsplatte 68.
  • Das Zugstück 208 besteht aus einem ebenen Bauteil, das um eine feste Achse 210 schwenken kann, welche sich durch das Loch 58 der Auskragung 50 des Stators erstreckt, und wobei das Zugstück von dieser Achse immer in Kontakt oder nahezu in Kontakt mit dem Stator gehalten wird, um mit den Zungen 72 und 74 sowie mit der Nut 204 der Welle zusammenzuwirken.
  • Aus dem gleichen Grunde umfaßt dieses Zugstück eine zentrale runde Partie 212, welche die Achse 210 umschließt und von der drei Arme 214, 216 und 218 ausgehen. Der erste dieser Arme, 214, greift in die Nut 204 ein und ist so ausgebildet, daß er eine Translationsbewegung der Welle in eine Drehbewegung des Zugstücks umsetzt, wobei er jedoch dieser Welle immer noch ermöglicht, freigedreht zu werden. Der zweite Arm 216, der sich im großen und ganzen in der Verlängerung des ersten befindet, hat eine etwa dreieckige Form und ein abgerundetes Ende, das in dauerndem Kontakt mit der Innenseite des Endes 86 der Zunge 72 steht und sich in den einen oder den anderen der beiden Einschnitte legen kann. Hinsichtlich des dritten Armes 218 ist anzumerken, daß dieser eine Form ähnlich derjenigen des zweiten aufweist und daß er derart angeordnet ist, daß die Kante seiner Endpartie das Ende der Zunge 74 tuschieren kann oder auch nicht von der Seite des Hauptteils 70 der Verstärkungsplatte 68 aus.
  • Wenn sich die Steuerwelle 184 in der Neutralposition befindet, ist die Kante dieses dritten Armes 218 des Zugstücks einfach in Kontakt mit derjenigen der Zunge 74, die sich demgemäß in Ruheposition befindet, und das Ende des zweiten Armes 216 greift in den Einschnitt 96 der Zunge 72 ein, die ihrerseits ebenfalls in Ruheposition ist.
  • Es sei nun angenommen, daß die Welle sich in dieser Neutralposition befindet und jetzt gezogen wird. Solange die Zugkraft, die man ausübt, nicht groß genug ist, daß die Spitze des Armes 216 den Vorsprung 90 überspringen kann unter Auslenkung der Zunge 72, dreht sich das Zugstück 208 nicht und diese Spitze bleibt im Einschnitt 96, in welchen sie zurückkehrt, wenn sie sich etwas abgehoben hatte, wenn man die Welle losläßt. Wenn jedoch die Zugkraft größer ist als ein bestimmter Wert, dreht sich das Zugstück im Uhrzeigersinn und die Spitze seines Armes 216 legt sich in den anderen Einschnitt 94 der Zunge 72, während sein Arm 218 sich von der Zunge 74 entfernt.
  • Wenn man, nachdem man die Welle auf diese Weise in die gezogene Position hat bringen können, weiter an ihr zieht mit einer normalen Kraft, hindert der Vorsprung 88 der Zunge 72, der viel weiter vorsteht als der andere Vorsprung 90, die Spitze des Armes 216 daran, aus dem Einschnitt 94 herauszugelangen, wobei dieser Vorsprung 88 darüber hinaus eine für diesen Zweck angepaßte Form aufweist.
  • In ähnlicher Weise muß man, um die Welle wieder in die Neutralposition zurückzubringen, auf die Krone 186 einen Druck ausüben, der ausreicht, um das Zugstück 208 im Gegenuhrzeigersinn zu verschwenken und die Spitze des Armes 216 wieder in den Einschnitt 96 zu verlagern.
  • Die Zunge 72 bildet demgemäß hier eine Federsperre des Zugstücks, die es ermöglicht, eine Verriegelung in der Position des Zugstücks zu gewährleisten, wie auch der Welle, wenn diese letztere sich in Neutralposition und in gezogener Position befindet.
  • Es sei nun angenommen, daß man auf die Krone 186 drückt, um die Welle aus der Neutralposition in die eingeschobene Position zu verlagern. Das Zugstück 208 ist demgemäß gezwungen, sich in Gegenuhrzeigerrichtung zu drehen, was seinen Arm 218 gegen die Zunge 74 drücken läßt und ihn dazu bringt, ausgelenkt zu werden und die Spitze seines anderen Armes 216 tritt aus dem Ausschnitt 96 der Zunge 72 aus und verläßt diesen in Richtung ihrer Spitze 92 und bewirkt auf diese Weise eine geringfügige Auslenkung der letzteren.
  • Wenn man danach die Welle freigibt, entspannt sich die Zunge 74 und gelangt sehr schnell in ihre Ruheposition, was das Zugstück zwingt, sich im Gegensinn zu drehen und die Welle in Neutralposition zurückzubringen. Während dieser Zeit gewinnt auch die Zunge 72 wieder ihre Ruheposition und wirkt in dem gleichen Sinne wie die Zunge 74 auf das Zugstück mit der Tendenz, automatisch die Spitze von dessen Arm 216 in den Einschnitt 96 zu führen, doch ist ihre Wirkung viel weniger effizient und würde nicht genügen, allein eine schnelle Rückkehr der Welle in die Neutralposition zu gewährleisten.
  • Man kann demgemäß davon ausgehen, daß die Zunge 74 allein eine Rückstellfeder für das Zugstück 208 bildet.
  • Um schließlich mit der manuellen Steuereinrichtung zum Ende zu gelangen, bleibt noch, über ihr Umschaltsystem zu sprechen.
  • Dieses Umschaltsystem umfaßt drei elastische und elektrisch leitende Kontaktlamellen 220, 222 und 224, die im wesentlichen zueinander parallel sind und senkrecht zur Achse der Steuerwelle angeordnet sind und die nur ein einziges Bauteil bilden mit einer Basis 226, dank der sie auf der gedruckten Schaltung 102 befestigt sind und die beispielsweise mit der positiven Klemme der Versorgungsspannungsquelle der Armbanduhr verbunden ist.
  • Die beiden ersten dieser Lamellen 220 und 222 erstrecken sich unter die Nocken 200 beziehungsweise 202 derart, daß diese sie betätigen können, wenn man die Welle 184 dreht und ihre freien Enden 220a und 222a alternierend in und außer Kontakt bringbar sind mit zwei festen zugeordneten Kontaktflächen 228 und 230, die auf der gedruckten Schaltung 102 vorgesehen sind und über Leiterbahnen 232 beziehungsweise 234 mit dem integrierten Schaltkreis (nicht dargestellt) der Uhr verbunden sind sowie über diesen mit der negativen Klemme der Spannungsversorgungsquelle der Uhr.
  • Wie dies im einzelnen in dem Patent US 4 379 642 beschrieben ist, ermöglicht eine Baugruppe wie jene, die von den beiden Nocken 200 und 202, den Lamellen 220 und 222 und den Kontaktflächen 228 und 230 gebildet ist, die Erzeugung im Ansprechen auf eine Drehung der Welle von zwei um 45º zueinander phasenversetzten Impulszügen, wobei das Vorzeichen dieses Phasenversatzes von der Drehrichtung der Welle abhängt und die Frequenz der Impulse jedes Zuges proportional der Drehgeschwindigkeit ist.
  • Die dritte Kontaktlamelle 224 erstreckt sich ebenfalls unter die Welle und greift in die Nut 204 derselben.
  • Wenn die Welle in Neutralposition ist, befindet sich das freie Lamellenende, das in dieser Figur nicht sichtbar ist, zwischen zwei weiteren Kontaktflächen, die man ebenfalls in der Figur nicht sehen kann, und die mit dem integrierten Schaltkreis der Uhr über zwei Leiterbahnen 236 beziehungsweise 238 verbunden sind. Wenn man dagegen die Welle in gezogene oder eingeschobene Position verlagert, gelangt das freie Ende dieser Lamelle 224 in Kontakt mit dem einen beziehungsweise anderen dieser beiden anderen Kontaktflächen.
  • Mit einer solchen Steuereinrichtung kann man beispielsweise eine Zeiteinstellung vornehmen und eine Zeitzonenänderung in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung, indem man die Welle in gezogene Position bringt und in der einen oder anderen Richtung dreht, langsam im ersten Falle und schnell im zweiten Falle, und eine Weckfunktion steuert unter Verwendung der Drehung der Welle und ihrer gezogenen beziehungsweise eingeschobenen Positionen oder eine Chronographenfunktion steuern kann, indem man auf die Welle wie auf einen Druckknopf einwirkt.
  • Im Falle einer Chronographenfunktion und für die Messung von Kurzzeiten würde der Motor derart angesteuert, daß der Minutenzeiger 174 in einen Sekundenzeiger transformiert würde und der Stundenzeiger 182 in einen Minutenzeiger.
  • Dies vorausgeschickt, ist die Erfindung natürlich nicht beschränkt auf die Ausführungsform, die beschrieben wurde.
  • Beispielsweise könnte man anstatt eine Verstärkungsplatte aus amagnetischem Material zu verwenden, man manchmal im Grenzfall sich damit zufriedenzugeben, eine Platte aus einem Material mit sehr geringer magnetischer Permeabilität zu verwenden.
  • Man könnte auch die Platte auf dem Stator nicht durch Verlöten oder Verkleben befestigen, sondern durch Vernieten oder Verschrauben, doch würde dies offensichtlich teurer kommen.
  • In anderen Ausführungsformen könnte diese Platte auch sehr gut beispielsweise eine Datumsanzeigefeder bilden oder, wie man bereits zu verstehen gegeben hat, eine Batterieklemme, eine oder mehrere elastische Lamellen zum Erzeugen von SteuersignaIen wie jene, die einen Teil der Uhr nach Figur 3 bilden, oder auch eine Kontaktlamelle für einen Masseanschluß.
  • Darüber hinaus ist die Erfindung ohne weiteres anwendbar auf Armbanduhren oder andere Zeitmeßgeräte, die mit Motoren irgendeines Typs versehen sind mit einem flachen Stator aus mehreren Teilen. In diesem Falle könnte die Verstärkungsplatte konzipiert werden, um zunächst als Support zu dienen und die Fixierung auf ihr der verschiedenen Statorteile zu ermöglichen in korrektor Positionierung relativ zueinander oder zu anderen Teilen, wie etwa die Platte, von der in dem Patent GB 1 457 676 die Rede ist.
  • Im übrigen könnte man für Motoren mit großen Statoren, die beispielsweise langgestreckte Rotoren aufweisen, nicht nur eine einzige Verstärkungsplatte vorsehen, sondern mehrere, wobei man vorzugsweise für jede von ihnen vorsehen würde, daß sie eine andere Funktion erfüllt.

Claims (8)

1. Elektronisches Zeitmeßgerät mit Analoganzeige, umfassend insbesondere einen elektromagnetischen Motor (100) mit mindestens einem drehbeweglich um eine Achse angeordneten Permanentmagnetrotor (128, 154), einen im wesentlichen flachen Stator (2), der mindestens zwei Polabschnitte (4, 6, 8, 24, 26, 28) umfaßt, welche teilweise den Rotor umschließen und im wesentlichen senkrecht zu seiner Drehachse angeordnet sind, und eine mit diesem Stator magnetisch gekoppelte Spule (106, 112, 118, 124), Anzeigeorgane (174, 182) zur Anzeige der Zeitinformationen, Räderwerkselemente (163, 164, 176, 178), welche kinematisch diese Anzeigeorgane mit dem Motor verbinden, und eine Verstärkungsplatte (68) des Stators dieses Motors, die auf einer Seite dieses Stators an den Polabschnitten befestigt ist und sie mindestens teilweise überdeckt unter dichtem Umschließen des Rotors, welche Verstärkungsplatte ausgebildet ist, um gleichzeitig mindestens ein weiteres Element des Zeitmeßgerätes zu bilden, welches Zeitmeßgerät dadurch gekennzeichnet ist, daß die Verstärkungsplatte einen Hauptabschnitt (70) umfaßt, der fest mit den Polabschnitten des Stators verbunden ist, und einen flexiblen Abschnitt (72), der relativ zu diesem Stator verlagerbar ist und das erwähnte andere Element bildet.
2. Zeitmeßgerät nach Anspruch 1, umfassend außerdem eine manuelle Steuerwelle (184), die axial verlagerbar ist zwischen einer ersten und einer zweiten stabilen Position zum Ermöglichen der Modifikation der von den Anzeigeorganen (174, 182) angezeigten Zeitinformationen sowie ein Zugelement (208) im Eingriff mit der Steuerwelle, dadurch gekennzeichnet, daß der flexible Abschnitt der Verstärkungsplatte (68) eine erste Zunge (172), verbunden mit dem Hauptabschnitt (76), ist, und daß die erste Zunge eine Klinkenfeder des Zugelements bildet, die mit dem Zugelement zusammenwirkt zum Definieren der stabilen Positionen der Steuerwelle.
3. Zeitmeßgerät nach Anspruch 2, bei dem die Welle (184) außerdem axial zwischen der ersten stabilen Position und einer dritten instabilen Position verlagerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungsplatte (68) zusätzlich eine zweite flexible Zunge (74) umfaßt, ebenfalls mit ihrem Hauptabschnitt (70) verbunden und verlagerbar relativ zu dem Stator (2), und daß diese zweite Zunge eine Rückstellfeder bildet, die auf das Zugelement (208) derart einwirkt, daß die Welle automatisch in die erste stabile Position rückgeführt wird, wenn sie nach Verlagerung in die dritte Position freigegeben wird.
4. Zeitmeßgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste, zweite beziehungsweise dritte Position der Welle (184) eine Ruheposition, eine gezogene Position beziehungsweise eine eingedrückte Position sind.
5. Zeitmeßgerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugelement (208) von einem ebenen Bauteil gebildet ist, das um eine stationäre Achse (210) drehbar ist, die mit einem (8) der Polabschnitte (4, 6, 8, 24, 26, 28) des Stators (2) und im wesentlichen senkrecht zu diesem ist, welches ebene Bauteil und welche Zungen (72, 74) sich im wesentlichen in der gleichen Ebene befinden, und daß das Zugelement einen Zentralabschnitt (212) umfaßt, an dem ein erster Arm (214), der in eine Nut (204) der Steuerwelle greift, ein zweiter Arm (216) mit einer Spitze, die permanent in Kontakt mit dem Endbereich der ersten Zunge (72) steht und sich alternativ in zwei Ausnehmungen (94, 96) dieses Endes der ersten Zunge unter Überspringen eines Vorsprungs (90), der jene trennt, legen kann und dabei diese erste Zunge zum Ausweichen zwingt, und ein dritter Arm (218) angebracht sind mit einem Ende, dessen Wirkbereich nur dann in Kontakt mit jenem des Endes der zweiten Zunge (74) steht, wenn die Welle in ihrer ersten stabilen Position ist, und der diese zweite Zunge zum Ausweichen zwingt, wenn die Welle in die dritte Position verlagert wird.
6. Zeitmeßgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (100) zwei Permanentmagnetrotoren (128, 154) umfaßt, die drehbeweglich um zwei im wesentlichen parallele Achsen sind, einen einstückigen Stator (2) mit drei ersten Polabschnitten (4, 6, 8), die miteinander durch Isthmen (10, 12, 14) verbunden sind zur Ausbildung einer ersten Ausnehmung (16), in der ein erster (128) dieser Rotoren plaziert ist, und mit drei zweiten Polabschnitten (24, 26, 28), die gleichermaßen durch Isthmen (30, 32, 34) verbunden sind zur Ausbildung einer zweiten Ausnehmung (36), in der der zweite Rotor (154) plaziert ist, zwei erste Spulen (106, 112), getragen von zwei zugeordneten Kernen (104, 110), welche den einen (4) der ersten Polabschnitte des Stators mit zwei anderen (6, 8) verbindet, um das Drehen des ersten Rotors zu ermöglichen, zwei zweite Spulen (118, 124), getragen von zwei weiteren zugeordneten Kernen (116, 122), welche einen (24) der zweiten Polabschnitte mit den beiden anderen (26, 28) verbindet zum Ermöglichen des Drehenlassens des zweiten Rotors (154), und daß die Verstärkungsplatte (68) mindestens teilweise jeden der ersten und zweiten Polabschnitte überdeckt und zwei Löcher (80, 82) aufweist zum Dichten und Schließen jedes der Rotoren.
7. Zeitmeßgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Polabschnitte (4, 6, 8, 24, 26, 28) des Stators (2) derart ausgebildet und angeordnet sind, daß einer (6) der ersten, nur von einem (28) der zweiten durch einen Spalt (152) getrennt ist, und daß die Verstärkungsplatte (68) praktisch vollständig diese beiden Polabschnitte und diesen Spalt überdeckt.
8. Zeitmeßgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungsplatte (68) aus einem amagnetischem Material besteht.
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