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DE69935625T2 - DUPLEX-fertige SCSI Rückwand eines Rechnersystems - Google Patents

DUPLEX-fertige SCSI Rückwand eines Rechnersystems Download PDF

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DE69935625T2
DE69935625T2 DE69935625T DE69935625T DE69935625T2 DE 69935625 T2 DE69935625 T2 DE 69935625T2 DE 69935625 T DE69935625 T DE 69935625T DE 69935625 T DE69935625 T DE 69935625T DE 69935625 T2 DE69935625 T2 DE 69935625T2
Authority
DE
Germany
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scsi
duplex
bus
primary
mode
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE69935625T
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DE69935625D1 (de
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Randall J. Spring Pascarella
Vincent Sugarland Nguyen
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Compaq Computer Corp
Original Assignee
Compaq Computer Corp
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Publication date
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Publication of DE69935625T2 publication Critical patent/DE69935625T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F13/00Interconnection of, or transfer of information or other signals between, memories, input/output devices or central processing units
    • G06F13/38Information transfer, e.g. on bus
    • G06F13/40Bus structure
    • G06F13/4063Device-to-bus coupling
    • G06F13/409Mechanical coupling

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Hardware Redundancy (AREA)
  • Bus Control (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf SCSI-Backplanes von Rechnersystemen und im Besonderen auf eine duplexfähige SCSI-Backplane.
  • SCSI (Systemschnittstelle für kleine Rechnersysteme) ist die am besten bekannte und am häufigsten gebrauchte ANSI(American National Standards Institute)-Schnittstelle für Rechnersysteme geworden. Die Aufgabe von SCSI war es, eine zuverlässige Verbindung und eine flexible, schnellere, befehlsgesteuerte Schnittstelle für Festplattenlaufwerke und andere Rechner-Peripheriegeräte bereitzustellen. Um die Notwendigkeit einer flexiblen Handhabung von SCSI-Geräten anzusprechen, war es ein Weg gewesen, ein Rechnersystem aufzurüsten, welches für den SCSI-Simplex-Modus ausgelegt ist, um einen SCSI-Duplexmodus bereitzustellen.
  • Bestimmte SCSI-Backplanes oder Options-Platinen eines Rechnersystems haben nur einen SCSI-Simplexmodus unterstützt. In einem SCSI-Simplexmodus steuert ein Primar-SCSI-Controller einen einzelnen SCSI-Bus, der mit einer Gruppe von SCSI-Geraten verbunden ist Andere SCSI-Backplanes oder Options-Platinen haben nur einen SCSI-Duplexmodus unterstützt. In einem SCSI-Duplexmodus steuert ein Primär-SCSI-Controller einen Primär-SCSI-Bus und ein Sekundär-SCSI-Controller steuert einen Sekundär-SCSI-Bus.
  • Soweit es bekannt ist, war für das Konfigurieren eines Rechnersystems von einem SCSI-Simplexmodus zu einem SCSI-Duplexmodus einen Platinenaustausch notwendig. Dies ist nicht wünschenswert im Hinblick auf die Zeit und das notwendige Geschicklichkeitsniveau. Einige Rechnersysteme haben eine ausschließlich simplexfähige SCSI-Backplane verwendet, oder eine ausschließlich simplexfähige, um einen SCSI-Simplexmodus zu aktivieren. Es war ein notwendiger Schritt gewesen, um den Zustand der SCSI-Backplane des Rechnersystems für einen SCSI-Duplexmodus wieder herzustellen, die ausschließlich simplexfähige SCSI-Backplane-Platine zu entfernen und durch eine ausschließlich duplexfähige SCSI-Backplane-Platine zu ersetzten.
  • Andere Rechnersysteme haben eine SCSI-Durchgangsplatine verwendet, welche mit der SCSI-Backplane-Platine verbindet, um einen SCSI-Simplexmodus zu aktivieren. Es war in diesem Fall ein notwendiger Schritt, um den Zustand der SCSI-Backplane eines Rechnersystems für einen SCSI-Duplexmodus wieder herzustellen, die SCSI-Durchgangs-Platine zu entfernen und durch eine SCSI-Duplex-Options-Platine zu ersetzten. Beide der oben genannten Ausführungen von Rechnersystemen erfordern somit einen Platinenaustausch, um den Zustand der SCSI-Backplane für einen SCSI-Simplexmodus oder einen SCSI-Duplexmodus herzustellen.
  • Um den Zustand einer SCSI-Backplane eines Rechnersystems von einem SCSI-Simplexmodus auf einen SCSI-Duplexmodus umzustellen, wurde ein erheblicher Zeitaufwand für den Ausbau und den Wiedereinbau des Chassis des Rechnersystems benötigt. Um die SCSI-Durchgangs-Platine oder die ausschließlich simplexfähige SCSI-Platine auszutauschen, war es zumindest notwendig, das Chassis teilweise auszubauen, um die Backplane zu erreichen. Dies war notwendig, um die SCSI-Durchgangs-Platine oder die ausschließlich simplexfähige SCSI-Platine zu entfernen. Nachdem die SCSI-Durchgangs-Platine durch eine SCSI Duplex-Options-Platine ersetzt wurde oder die ausschließlich simplexfähige SCSI-Platine durch eine ausschließlich duplexfähige SCSI-Platine ersetzt wurde, konnte das Chassis anschließend wieder zusammengebaut werden. Wenn man eine ausschließlich simplexfähige SCSI-Platine ersetzte, war es auch notwendig, Veränderungen an der Verkabelung vorzunehmen. Zum Beispiel war es notwendig, ein Kabel auszubauen, welches sich vom ersten SCSI-Controller zur ausschließlich simplexfähigen SCSI-Platine erstreckte, das Kabel vom ersten SCSI-Controller wieder einzufügen und dann ein Kabel einzufügen, welches sich vom Sekundär-SCSI-Controller zur der ausschließlich duplexfähigen SCSI-Backplane-Platine erstreckte.
  • Weiterhin benötigte die Umstellung von Simplex zu Duplex gewöhnlich mehr als nur Benutzerkenntnisse. Üblicherweise ist es für einen Nutzer erforderlich, einen Bausatz für eine Duplex-Option beim Rechner-Anbieter zu bestellen, die Anleitung des Bausatzes zu verstehen, den notwendigen Ausbau vorzunehmen, die Platine auszutauschen und den Wiedereinbau vorzunehmen, um den Zustand der SCSI-Backplane für einen SCSI-Simplexmodus oder einen SCSI-Duplexmodus umzuwandeln. Der Ausbau, Platinenaustausch und Wiedereinbau hat im Allgemeinen wertvolle System-Ausfallzeit gekostet.
  • WO 93/22729 legt eine SCSI-Backplane-Platine für ein Rechnersystem offen, die im Einsatz mit einem Primär-SCSI-Bus und einem Sekundär-SCSI-Bus verbunden ist, um einen ersten Modus und einen zweiten Modus zu aktivieren, die eine Einrichtung umfasst, die zwischen dem Primär-SCSI-Bus und dem Sekundär-SCSI-Bus verbunden ist, die den primären und den sekundären Bus als einen elektrischen Bus in einem ersten Modus verbindet oder einen primären und einen sekundären SCSI-Bus in unabhängige elektrische Busse in einem zweiten Modus aufteilt.
  • Nach dem ersten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird eine duplexfähige SCSI-Backplane-Platine für ein Rechnersystem bereitgestellt für das Aktivieren eines SCSI-Simplexmodus und eines SCSI-Duplexmodus, und die im Einsatz mit einem Primär-SCSI-Bus und einem Sekundär-SCSI-Bus verbunden ist, wobei die duplexfähige SCSI-Backplane-Platine dadurch gekennzeichnet ist, dass:
    eine duplexfähige SCSI-Logik zwischen dem Primär-SCSI-Bus und dem Sekundär-SCSI-Bus verbunden ist, für das Aktivieren des SCSI-Simplexmodus', wenn durch die Backplane-Platine nur ein Primar-SCSI-Kabel ermittelt wird, und für das Aktivieren des SCSI-Simplexmodus, wenn durch die Backplane-Platine ein Primär-SCSI-Kabel und ein Sekundär-SCSI-Kabel ermittelt werden;
    die duplexfähige SCSI-Logik den Primär-SCSI-Bus und den Sekundär-SCSI-Bus in dem SCSI-Simplexmodus als einen elektrischen Bus verbindet; und
    die duplexfähige SCSI-Logik den Primär-SCSI-Bus und den Sekundär-SCSI-Bus in dem SCSI-Simplexmodus in unabhängige Busse aufteilt.
  • Nach einem ersten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird ein Rechnersystem bereitgestellt, das, basierend auf der Identifizierung eines gewünschten SCSI-Modus, für das selektive Aktivieren eines SCSI-Simplexmodus und eines SCSI-Duplexmodus angepasst ist, und das Folgendes umfasst:
    Einen Prozessor;
    einen primären SCSI-Controller, der mit dem Prozessor verbunden ist;
    einen Primar-SCSI-Bus, der mit dem primären SCSI-Controller verbunden ist;
    eine primäre Gruppe von SCSI-Geraten, die mit dem Primär-SCSI-Bus verbunden ist;
    einen sekundären SCSI-Controller, der mit dem Prozessor verbunden ist;
    einen Sekundär-SCSI-Bus, der mit dem sekundären SCSI-Controller verbunden ist;
    eine sekundäre Gruppe von SCSI-Geräten, die in dem SCSI-Duplexmodus mit dem Sekundär-SCSI-Bus verbunden ist, und die in dem SCSI-Simplexmodus mit dem Primär-SCSI-Bus verbunden ist und
    eine duplexfähige SCSI-Backplane-Platine nach dem ersten Gesichtspunkt.
  • Nach einem dritten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wir ein Verfahren bereitgestellt zur selektiven Aktivierung eines SCSI-Simplexmodus und eines SCSI-Duplexmodus, basierend auf dem Zustand einer duplexfähigen SCSI-Backplane-Platine, die mit einem Primär-SCSI-Kabel, das einen Primär-SCSI-Bus überträgt, und mit einem Sekundär-SCSI-Kabel, das einen Sekundär-SCSI-Bus überträgt, verbunden sein kann, wobei der Primär-SCSI-Bus und der Sekundär-SCSI-Bus in dem SCSI-Simplexmodus als ein Bus verbunden sind, und der Primär-SCSI-Bus und der Sekundär-SCSI-Bus in dem SCSI-Duplexmodus in unabhängige Busse aufgeteilt sind, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:
    Ermitteln, ob die duplexfähige SCSI-Backplane-Platine mit einem Primär-SCSI-Kabel und einem Sekundär-SCSI-Kabel verbunden ist;
    Versetzen des Rechnersystems in den SCSI-Simplexmodus, wenn nur ein Primär-SCSI-Kabel als an die duplexfähige SCSI-Backplane-Platine angeschlossen ermittelt wird; und
    Versetzen des Rechnersystems in den SCSI-Duplexmodus, wenn ein Primär-SCSI-Kabel und ein Sekundär-SCSI-Kabel als an die duplexfähige SCSI-Backplane-Platine angeschlossen ermittelt wird.
  • Wenn ein Primär-SCSI-Kabel und ein Sekundär-SCSI-Kabel vorhanden sind, aktiviert der duplexfähige Logik-Controller einen SCSI-Duplexmodus. Um den SCSI-Duplexmodus zu aktivieren, werden die Bus-Switches geöffnet und die Abschlusswiderstände werden selektiv aktiviert und/oder deaktiviert. Dabei sind der Primär-SCSI-Bus und der Sekundär-SCSI-Bus elektrisch getrennte Busse. Die Identifikationswerte für die SCSI-Geräte, die mit den SCSI-Bussen in einem SCSI-Duplexmodus verbunden sind, können verschieden sein zu den Identifikationswerten der SCSI-Gerate in einem SCSI-Simplexmodus. Für den SCSI-Duplexmodus ändert der duplexfähige Logik-Controller wahlweise die SCSI-Identifikationswerte für die SCSI-Gerate, die mit einem der SCSI-Busse verbunden sind, um eindeutige SCSI-Identifikationswerte zu erzeugen.
  • Wenn man den Zustand einer SCSI-Backplane für einen SCSI-Duplexmodus von Hand konfigurieren will, muss das Chassis nur minimal demontiert werden, um den Einbau des Sekundär-SCSI-Kabels von einem Sekundär-SCSI-Controller zu der duplexfähigen SCSI-Backplane-Platine zu ermöglichen. Gleichfalls muss das Chassis zur manuellen Konfigurierung des Zustandes der SCSI-Backplane für einen Simplexmodus nur in geringem Umfang demontiert werden, um den Ausbau des Sekundär-SCSI-Kabels zu ermöglichen. Die duplexfähige SCSI-Backplane-Platine vermeidet die Notwendigkeit eines Austauschs sowohl einer Platine als auch eines Duplex-Options-Bausatzes. Die vorliegende Erfindung reduziert so die Demontage und den Wiederzusammenbau, die notwendig wären, um ein Rechnersystem für einen SCSI-Simplexmodus oder einen SCSI-Duplexmodus einzurichten.
  • Ein besseres Verständnis der vorliegenden Erfindung kann erreicht werden, wenn die folgende detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform betrachtet wird in Verbindung mit den folgenden Zeichnungen, in denen Folgendes gilt:
  • 1 ist ein schematisches Diagramm eines Rechnersystems, das eine duplexfähige SCSI-Logik der vorliegenden Erfindung beinhaltet;
  • 2 ist ein schematisches Diagramm der Abfolge der Schritte, die in die manuelle Konfigurierung des Zustandes der SCSI-Backplane eines Rechnersystems für einen SCSI-Simpexmodus oder einen SCSI-Duplexmodus gemäß dem Stand der Technik eingebunden sind;
  • 3 ist eine isometrische Ansicht eines Servers mit einer herkömmlichen Duchgangs-Platine für einen SCSI-Simplexmodus;
  • 4 ist eine isometrische Ansicht eines Servers mit einer herkömmlichen Duplex-Options-Platine für einen SCSI-Duplexmodus;
  • 5 ist eine isometrische Ansicht eines Servers mit einer herkömmlichen, ausschließlich simplexfähigen Backplane für einen SCSI Simplexmodus;
  • 6 ist eine isometrische Ansicht eines Servers mit einer herkömmlichen ausschließlich duplexfähigen Backplane für einen SCSI-Duplexmodus;
  • 7 ist eine isometrische Ansicht eines Servers mit der duplexfähigen Logik von 1 in einem SCSI-Simplexmodus;
  • 8 ist eine isometrische Ansicht eines Servers mit der duplexfähigen Logik von 1 in einem SCSI-Duplexmodus;
  • 9 ist ein schematisches Diagramm der Abfolge der Schritte, die zur Konfigurierung des Zustandes der Backplane eines Rechnersystems für einen SCSI-Duplexmodus eingebunden sind;
  • 10 ist ein schematisches Diagramm der Abfolge der Schritte, die zur Konfigurierung des Zustandes der Backplane des Rechnersystems für einen SCSI-Simplexmodus eingebunden sind;
  • 11 ist ein schematisches Diagramm einer Ausführungsform der duplexfähigen SCSI-Platine von 7 und 8, das eine Gruppe von Abschlusswiderständen beinhaltet;
  • 12 ist ein schematisches Diagramm einer Ausführungsform der duplexfähigen SCSI-Platine von 7 und 8, das zwei Gruppen von Abschlusswiderständen beinhaltet;
  • 13 ist ein schematisches Diagramm der duplexfähigen SCSI-Logik von 1 in einem SCSI-Simplexmodus;
  • 14 ist ein schematisches Diagramm der duplexfähigen SCSI-Logik von 1 in einem SCSI-Duplexmodus;
  • 15 ist ein Ablaufdiagramm des elektronischen Aktivierungsprozesses der vorliegenden Erfindung, der durch den duplexfähigen SCSI-Logik-Controller von 13 und 14 ausgeführt wird, um ein Rechnersystem zwischen einem SCSI-Simplexmodus und einem SCSI-Duplexmodus umzuschalten; und
  • 16 ist eine Darstellung von beispielhaften SCSI-Identifikationswerten für die SCSI-Gerate für den Server von 7 und 8.
  • Es wird hierin Bezug genommen auf unser U.S.-Patent Nr. 5.613.074 mit dem Titel „AUTOMATIC DISABLING OF SCSI BUS TERMINATORS" (Automatisches Deaktivieren von SCSI-Bus-Abschlusswiderständen), erteilt am 8. März 1997.
  • Kommen wir nun zu den Zeichnungen. 1 zeigt ein schematisches Diagramm des Rechnersystems C der vorliegenden Erfindung. Eine Host/Peripherie-Brücke 12 und ein Host-Prozessor 10 sind mit einem Host-Bus H verbunden. Es sollte verstanden werden, dass mehr als nur ein Host-Prozessor 10 mit einem Host-Bus H verbunden werden können. Die Host/Peripherie-Brücke 12 ist weiterhin verbunden mit einem Peripherie-Bus P. Der Peripherie-Bus P kann ein ISA-Bus sein (Industrial Standard Architecture), ein EISA-Bus (Extended Industrial Standard Architecture), ein PCI-Bus (Peripheral Component Interconnect), oder ein anderer geeigneter Input/Output-Bus.
  • Der Peripherie-Bus P ist verbunden mit einem Primär-SCSI-Controller 14 und einem Sekundär-SCSI-Controller 15. Der Primär-SCSI-Controller 14 dient als eine Brücke zwischen dem Peripherie-Bus P und einem Primär-SCSI-Bus 17 und der Sekundär-SCSI-Controller 15 dient als eine Brücke zwischen dem Peripherie-Bus P und einem Sekundär-SCSI-Bus 19. Der Primär-SCSI-Controller 14 und der Sekundär-SCSI-Controller 15 werden vorzugsweise auf einem einzigen elektronischen Bauelement bereitgestellt, wie etwa einer Karte, einem Chip oder etwas Ähnlichem. Der Primär-SCSI-Bus 17 ist verbunden mit einer ersten Gruppe von SCSI-Geräten 18. Die Funktion der ersten Gruppe von SCSI-Geräten 18 wird gesteuert durch den Primär-SCSI-Controller 14. Gemäß einer aktuellen SCSI-Spezifikation, wie etwa die SCSI-2-Spezifikation, kann die Anzahl der SCSI-Geräte in der ersten Gruppe von SCSI-Geräten 18 bis zu fünfzehn Geräten reichen, nicht mitgezählt der Primär-SCSI-Controller 14. Für ein spezielles Rechnersystem C variiert die Anzahl der unterstützten SCSI-Gerate in Abhängigkeit von den mechanischen Begrenzungen wie der Größe der SCSI-Gerate, der Größe des Chassis des Rechnersystems und der Anzahl der physischen Slots oder Einschübe innerhalb des Rechnersystems C zur Aufnahme von SCSI-Geräten.
  • Der Sekundär-SCSI-Bus 19 ist verbunden mit einem Sekundär-SCSI-Controller 15 und einer zweiten Gruppe von SCSI-Geräten 22. In einem SCSI-Duplexmodus werden Funktion und Steuerung der zweiten Gruppe von SCSI-Geräten 22 durch den Sekundär-SCSI-Controller 15 gesteuert Der Sekundär-SCSI-Bus 19 kann ebenfalls bis zu fünfzehn SCSI-Gerate unterstützen, nicht mitgezählt der Sekundär-SCSI-Controller 15. Die ersten und zweiten Gruppen von SCSI-Geräten 18 und 22 können jede Ausführung von SCSI-Geräten beinhalten. Zum Beispiel können die SCSI-Geräte für beide Gruppen alle SCSI-Festplatten oder alle SCSI-CD-ROM-Laufwerke sein. Als ein anderes Beispiel können die SCSI-Geräte der ersten Gruppe 18 SCSI-Festplatten beinhalten, und die SCSI-Geräte der zweiten Gruppe 22 können Bandlaufwerke für ein Backup beinhalten. Die betrachteten Ausführungen von SCSI-Geräten beinhalten Festplatten, CD-ROM-Laufwerke, Bandlaufwerke, Scanner, DVD-ROM-Laufwerke und DAT-Laufwerke, sind aber darauf nicht beschränkt.
  • Beide, der Primär-SCSI-Bus 17 und der Sekundär-SCSI-Bus 19 können aus jeder SCSI-Bus-Ausführung oder einer Version davon bestehen. Diese SCSI-Bus-Versionen beinhalten – sind aber nicht darauf beschränkt – SCSI-2, SCSI-3, Ultra-SCSI, Wide-SCSI und Fast-SCSI. Wenn sich das Rechnersystem C in einem Duplexmodus befindet, ist es ein gewisser Vorteil für den Primär-SCSI-Bus 17, wenn er eine relativ langsame SCSI-Bus-Version und der Sekundär-SCSI-Bus 19 eine relativ schnelle SCSI-Bus-Version aufweisen. Auf diese Art und Weise begrenzt der Zugriff auf ein relativ langsames SCSI-Gerät nicht die Geschwindigkeit des Busses für den Zugriff auf ein relativ schnelles SCSI-Gerät. Ein SCSI-Duplexmodus weist auch die Vorteile einer SCSI-Hardware-Geräte-Spiegelung und einer SCSI-Geräte-Redundanz auf.
  • Zwischen dem Primär-SCSI-Bus 17 und dem Sekundär-SCSI-Bus 19 ist eine duplexfähige SCSI-Logik 42 der vorliegenden Erfindung verbunden. Einige SCSI-Backplanes eines Rechnersystems haben einen SCSI-Simplexmodus unterstützt. Andere SCSI-Backplanes haben einen SCSI-Duplexmodus unterstützt. In einem SCSI-Simplexmodus bilden der Primär-SCSI-Bus 17 und der Sekundär-SCSI-Bus 19 einen elektrischen Bus. In einem SCSI-Duplexmodus sind der Primär-SCSI-Bus 17 und der Sekundär-SCSI-Bus 19 getrennte elektrische Busse. Somit sind in einem Duplexmodus zwei unabhängige SCSI-Kanäle verfügbar, während in einem SCSI-Simplexmodus ein SCSI-Kanal verfügbar ist.
  • Um den Zustand der Backplane eines Rechnersystems für einen SCSI-Simplexmodus oder einen SCSI-Duplexmodus zu konfigurieren, ist, wie oben erwähnt, normalerweise ein kompletter Platinenaustausch notwendig gewesen. Die duplexfähige SCSI-Logik 42 (1, 7, 8, 11, 12, 13 und 14) der vorliegenden Erfindung vermeidet die Notwendigkeit für solch einen Austausch der Platine. Zwei der Steuerleitungen oder Leiter für Signale, die zur Funktion der duplexfähigen SCSI-Logik 42 gehören, werden gezeigt. Ein Sekundär-SCSI-Backplane-Logik-Controller-Deaktivierungs-Steuersignal oder eine Steuerleitung 21 wird durch die duplexfähige Logik 42 benutzt bei dem Schalten in einen SCSI-Simplexmodus. Im Besonderen sendet die duplexfähige SCSI-Logik 42 ein Statussignal oder Steuerleitung 21 auf der Grundlage der Ermittlung eines Sekundär-SCSI-Kabels 34 zum Sekundär-SCSI-Backplane-Logik-Controller 20. Ein Backplane-Logik-Controller steuert einzelne Handhabungseigenschaften wie das Blinken der LEDs der SCSI-Geräte, die Überwachung der Temperatur und Lüfter der SCSI-Geräte, die Überwachung des Laufwerk-Status und stellt SCSI-Modus-Informationen für andere Elemente des Rechnersystems C bereit. Wenn der Sekundär-SCSI-Backplane-Logik-Controller 20 deaktiviert ist, stellt der Primär-SCSI-Backplane-Logik-Controller 16 diese Eigenschaften für den Sekundär SCSI-Bus 19 bereit.
  • Die duplexfähige SCSI-Logik 42 kann auch einen SCSI-Identifikations-Switch 52 enthalten (1314) zum Bereitstellen eines Sekundär-SCSI-ID-Steuersignals oder einer Steuerleitung 23, um die Identifikationswerte für eine zweite Gruppe von SCSI-Geräten, die mit dem Sekundär-SCSI-Bus 19 verbunden sind, beim Schalten des Rechnersystems C in einen anderen SCSI-Modus zu verändern. Es sollte weiter verstanden werden, dass alternativ das SCSI-ID-Steuersignal 23 mit einem Primär-SCSI-Bus 17 verbunden werden kann, um die Identifikationswerte für die erste Gruppe von SCSI-Geräten zu schalten. Es sollte weiterhin verstanden werden, dass das Einstellen der SCSI-Identifikationswerte für SCSI-Geräte auf der Grundlage eines SCSI-Modus eines Rechnersystems C eine wahlweise Eigenschaft der vorliegenden Erfindung ist. Solch eine Eigenschaft wird nicht benötigt, wenn die SCSI-Identifikationswerte so definiert sind, dass jeder SCSI-Identifikationswert für jedes Gerät oder jeden SCSI-Bus einmalig ist, unabhängig vom SCSI-Modus.
  • Bezüglich 2 wird eine Abfolge von Schritten gezeigt, die in die manuelle Konfigurierung des Zustands der Backplane eines SCSI-Rechnersystems für einen SCSI-Duplexmodus nach dem Stand der Technik eingebunden ist. Im Schritt 200 ist ein herkömmliches Rechnersystem in einem SCSI-Simplexmodus. In 3 wird eine isometrische Ansicht eines Servers S mit einer herkömmlichen Durchgangsplatine für einen Simplexmodus gezeigt. Der Server S beinhaltet eine SCSI-Durchgangsplatine 26, üblicherweise auf der Rückseite eines Chassis oder eines Gehäuses unter einer Abdeckung oder einer Hülle 60. Die SCSI-Durchgangsplatine 26 schließt die primären und sekundären SCSI-Busse kurz, um einen einzigen physikalischen Bus zu bilden. Der Server S beinhaltet zudem ein Primar-SCSI-Kabel 28, das zwischen einem Primär-SCSI-Backplane-Anschluss 25 und dem Primär-SCSI-Controller 14 bereitgestellt wird. Da der Server S sich in einem SCSI-Simpexmodus befindet, ist kein Sekundär-SCSI-Kabel vorhanden zwischen dem Sekundär-SCSI-Controller 15 und dem Sekundär-SCSI-Backplane-Anschluss 27. Der Primär-SCSI-Controller 14 und der Sekundär-SCSI-Controller 15 sind üblicherweise entfernt von der Backplane 24 angeordnet, so etwa auf dem Motherboard des Servers S. Der Primär-Backplane-SCSI-Anschluss 25, der Sekundär-Backplane-SCSI-Anschluss 27, die Durchgangsplatine 26 und die Primär-SCSI-Backplane-Logik 16 sind jede normalerweise auf der Backplane 24 angeordnet.
  • Bezüglich 5 wird eine andere herkömmliche Konfiguration für einen Server in einem SCSI-Simplexmodus gezeigt. Der Server S beinhaltet eine ausschließlich simplexfähige Backplane 38 anstatt einer Backplane 24 mit einer Durchgangsplatine 26, wie in 3 gezeigt. Die Backplane 38 beinhaltet einen Primär-SCSI-Logik-Controller 16 und einen Primär-SCSI-Anschluss 25. Der Primär-SCSI-Controller 14 ist üblicherweise entfernt von der Backplane 38 angeordnet. Deshalb wird ein Primär-Backplane-SCSI-Kabel 28 verwendet, um den Primär-SCSI-Controlier 14 mit dem Primär-SCSI-Anschluss 25 zu verbinden. Zusätzlich ist ein Sekundär-SCSI-Controller 15 üblicherweise entfernt von der Backplane 38 angeordnet.
  • Zurück zu 2. In Schritt 202 wird das Rechnersystem ausgeschaltet, um die SCSI-Modi zu rekonfigurieren. Das Rechnersystem muss für einen Nutzer ausgeschaltet sein, um an der Backplane des Rechnersystems zu arbeiten. Als Nächstes, in Schritt 204, wird das Chassis des Rechnersystems demontiert. Es war für einen Nutzer notwenig, einen signifikanten Umfang an Demontage auszuführen, so dass ein Nutzer in der Lage ist, eine Platine auf der Backplane zu erreichen und auszutauschen. In Schritt 206 zieht der Nutzer dann das Primär-SCSI-Kabel 28 ab, wenn die gesamte SCSI-Backplane ersetzt wird. Als Nächstes, gemäß Schritt 208, werden die Durchgangsplatine 26 (3) oder die ausschließlich simplexfähige Backplane 38 (5) von dem Nutzer entfernt, abhängig davon, welche Platine in dem herkömmlichen Rechnersystem verwendet wird. Der nächste Schritt für den Nutzer ist, bezeichnet als Schritt 210, eine Duplex-Options-Platine 32 (4) oder eine ausschließlich duplexfähige Backplane 40 (6) einzubauen, wiederum abhängig von der Ausführung eines herkömmlichen Rechnersystems. Die Duplex-Options-Platine 32 beinhaltet den Sekundär-SCSI-Backplane-Logik-Controller 20. Die ausschließlich duplexfähige Backplane 40 beinhaltet den Sekundär-SCSI-Backplane-Logik-Controller 20 und den Primär-SCSI-Logik-Controller 16. Es ist dann für den Nutzer in Schritt 212 notwendig, ein Sekundär-SCSI-Kabel 34 hinzuzufügen. Wenn eine Duplex-Options-Platine 32 benutzt wird, wird das Sekundär-SCSI-Kabel 34 zwischen dem Sekundär-SCSI-Controller 15 und dem Sekundär-SCSI-Anschluss 27 auf der Duplex-Options-Platine 32 (4.) bereitgestellt. Wenn die ausschließlich duplexfähige Platine 40 benutzt wird, wird das Sekundär-SCSI-Kabel 34 zwischen dem Sekundär-SCSI-Controller 15 und dem Sekundär-SCSI-Anschluss 27 auf der ausschließlich duplexfähigen Backplane 40 (6) bereitgestellt. Als Nächstes, in Schritt 214, wenn die gesamte SCSI-Backplane ersetzt wurde, wird das Primär-SCSI-Kabel 28 auf der hinzugefügte Backplane wieder angesteckt. Wenn der Platinenaustausch und die Wiederverkabelung fertig gestellt sind, kann der Nutzer dann in Schritt 216 das Chassis wieder zusammenbauen und als Nächstes das Rechnersystem in Schritt 218 einschalten. Das Endprodukt dieses manuellen Konfigurationsvorgangs für die SCSI-Backplane ist ein herkömmliches Rechnersystem, jetzt rekonfiguriert für einen SCSI-Duplexmodus. Wie man sehen kann, ist das kein einfacher Austausch für einen gewöhnlichen Rechnernutzer.
  • Bezüglich 7 wird ein Server S der vorliegenden Erfindung gezeigt, der für einen SCSI-Simplexmodus konfiguriert ist, welcher die duplexfähige Logik 42 beinhaltet. Es sollte verstanden werden, dass der Server S von jeder Ausführung sein kann. Der Server der vorliegenden Erfindung beinhaltet eine duplexfähige Backplane 44, auf welcher eine duplexfähige Logik 42 montiert ist. Die duplexfähige Logik 42 der Backplane 44 aktiviert entweder einen SCSI-Simplexmodus oder einen SCSI-Duplexmodus auf der Grundlage des Zustands der Backplane 44. Unter anderen Komponenten, die weiter unten beschrieben werden sollen, beinhaltet die duplexfähige Logik 42 den Sekundär-SCSI-Bus-Logik-Controller 20. Zusätzlich zur duplexfähigen Logik 42 beinhaltet die duplexfähige Backplane 44 den Primär-SCSI-Logik-Controller 16, den Primär-SCSI-Anschluss 25 und den Sekundär-SCSI-Anschluss 27.
  • Die duplexfähige SCSI-Backplane 44 der vorliegenden Erfindung unterscheidet sich signifikant von einer herkömmlichen, ausschließlich duplexfähigen Backplane 40 und einer herkömmlichen, ausschließlich simplexfähigen Backplane 38. Eine ausschließlich duplexfähige Backplane 40 ermöglicht nur einen SCSI-Duplexmodus und eine ausschließlich simplexfähige Backplane 38 ermöglicht nur einen Simplexmodus. Deshalb, wie oben detailliert beschrieben, ist ein Platinenaustausch notwendig, um zu einem unterschiedlichen SCSI- Modus schalten zu können. Die duplexfähige Backplane 44 der vorliegenden Erfindung ermöglicht jedoch sowohl einen SCSI-Duplexmodus als auch einen SCSI-Simplexmodus. Als Ergebnis ist es für einen Nutzer nicht erforderlich, einen Platinenaustausch vorzunehmen, um zwischen einem SCSI-Simplexmodus und einem SCSI-Duplexmodus zu schalten oder zu rekonfigurieren. Ebenso unterstützt eine herkömmliche Backplane 24, die mit einer Durchgangsplatine 26 (3) verbunden ist, nur einen SCSI-Simplexmodus und eine herkömmliche Backplane 24, die mit einer Duplex-Options-Platine 32 (4) verbunden ist, unterstützt nur einen Duplexmodus. Diese herkömmliche Backplane 24 hat den weiteren Nachteil, dass zwei Platinen erforderlich sind, um eine SCSI-Backplane für einen SCSI-Simplexmodus oder einen SCSI-Duplexmodus zu konfigurieren. Bei parallelgeschalteten Platinen musste die Impedanz angepasst werden, um die Vollständigkeit der Daten aufrechtzuerhalten. Die duplexfähige SCSI-Backplane 44 der vorliegenden Erfindung, die eine einzige Platine ist, vermeidet die Notwendigkeit der Anpassung der Impedanz von parallelgeschalteten Platinen für einen SCSI-Duplexmodus oder einen SCSI-Simplexmodus.
  • Bezüglich 8 wird der Server S der vorliegenden Erfindung in einem konfiguriertem SCSI-Duplexmodus gezeigt. Die einzige manuelle Konfigurierungs-Differenz extern der duplexfähigen Logikplatine 42 auf einer duplexfähigen Backplane 44 zwischen einem SCSI-Duplexmodus und einem SCSI Simplexmodus ist die Hinzufügung eines Sekundär-SCSI-Kabels 34 zwischen dem Sekundär-SCSI-Anschluss 27 und dem Sekundär-Controller 15 für den SCSI-Duplexmodus. Bezüglich 9 wird der leichte manuelle Arbeitsvorgang für einen Nutzer gezeigt, um den Zustand der duplexfähigen Backplane 44 des Rechnersystems C in einem SCSI-Simplexmodus für einen SCSI-Duplexmodus zu konfigurieren. Schritt 222 repräsentiert einen SCSI-Simplexmodus eines Servers, wie in 7 gezeigt. In Schritt 224 schaltet der Nutzer das Rechnersystem C aus. Als Nächstes, in Schritt 226, demontiert der Nutzer einen Teil des Chassis des Rechnersystems C, normalerweise die Hülle oder die Abdeckung 60. Die teilweise Demontage in diesem Schritt ist weniger umfangreich als die Demontage des Chassis, die bei einem herkömmlichen Rechnersystem erforderlich ist. In herkömmlichen Systemen muss das Chassis soweit demontiert werden, dass der Nutzer in der Lage ist, eine Platine auf der Backplane auszutauschen. Bei der vorliegenden Erfindung jedoch muß das Chassis nur soweit demontiert werden, dass es dem Nutzer möglich ist, das Sekundär-SCSI-Kabel 34 zu installieren.
  • In Schritt 228 wird die Installation des Sekundär-SCSI-Kabels 34 vorgenommen. In Schritt 230 wird der Teil des Chassis, normalerweise nur die Hülle 60, der demontiert wurde, wieder eingebaut Bei einem herkömmlichen Rechnersystem wäre es zusätzlich notwendig, auch eine Platine auszutauschen. Außerdem wäre es weiterhin notwenig, das Primär-SCSI-Kabel 25 wieder zu installieren, wenn die gesamte Backplane ersetzt wird. Schlussendlich, in Schritt 232, schaltet der Nutzer das Rechnersystem C ein. Damit ist der manuelle Vorgang für die Konfigurierung des Zustands der duplexfähigen Backplane 44 für das Rechnersystem C in einen Duplexmodus abgeschlossen. Das Endprodukt für den Server S wird in 8 gezeigt Die übrigen Funktionen, die notwendig sind, um den SCSI-Duplexmodus des Rechnersystems C zu aktivieren, werden, wie unten beschrieben, durch eine duplexfähige SCSI-Logik 42 elektronisch ausgeführt, auf der Grundlage des Zustandes der duplexfähigen Backplane 44.
  • Das Konfigurieren des Rechnersystems S der vorliegenden Erfindung in einem Duplexmodus für einen Simplexmodus ist ebenfalls leichter als bei einem herkömmlichen Rechnersystem. Die Abfolge der Schritte, die benötigt werden, um den Zustand einer duplexfähigen Backplane 44 für einen SCSI-Simplexmodus zu konfigurieren, wird in 10 gezeigt Schritt 234 repräsentiert den SCSI-Duplexmodus des Rechnersystems C. In Schritt 236 wird das Rechnersystem C ausgeschaltet. Als Nächstes, in Schritt 238, wird ein Teil des Chassis des Rechnersystems C demontiert; normalerweise ist wieder nur die Entfernung der Abdeckung 60 notwendig. Das Chassis wir nur bis zu einem Umfang demontiert, welcher dem Nutzer ermöglicht, das Sekundär-SCSI-Kabel 34 zu entfernen. Das Sekundär-SCSI-Kabel 34 wird in Schritt 240 entfernt. Der Nutzer baut dann in Schritt 242 den Teil des Chassis wieder ein, der demontiert war. Schlussendlich wird das Rechnersystem in Schritt 244 wieder eingeschaltet. Bei einem herkömmlichen Rechnersystem wäre es nicht nur notwendig, das Sekundär-SCSI-Kabel 34 zu entfernen, sondern es wäre auch notwendig, entweder die Duplex-Options-Platine 32 oder die ausschließlich duplexfähige Backplane 40 zu entfernen. Wenn die Duplex-Options-Platine 32 entfernt wird, würde die Platine 32 durch eine Durchgangs-Backplane-Platine 26 ersetzt. Wenn eine ausschließlich duplexfähige Backplane 40 entfernt wird, würde die Platine 40 durch eine ausschließlich simplexfähige Backplane 38-Platine ersetzt Ein herkömmliches Rechnersystem würde deshalb einen vollständigen Platinenaustausch erfordern, um den Zustand der SCSI-Backplane zu rekonfigurieren.
  • Bezüglich 11 wird eine Ausführungsform einer duplexfähigen Platine 44A gezeigt, die eine duplexfähigen Logik 42 beinhaltet, welche eine einzige Gruppe von Abschlusswiderständen 316 aufweist Eine Notwendigkeit eines SCSI-Busses ist es, dass er an beiden Enden abgeschlossen ist, um die Signal-Vollständigkeit zu erhalten. Wenn ein Abschlusswiderstand aktiviert wird, stellt ein Abschlusswiderstand den Abschluss für einen Bus bereit Wenn ein Abschlusswiderstand deaktiviert wird, stellt ein Abschlusswiderstand keinen Abschluss für einen Bus bereit Weitere Details bezüglich des Abschlusses eines SCSI-Busses können aus unserem U.S. Patent Nr. 5.613.074 mit dem Titel „AUTOMATIC DISABLING OF SCSI BUS TERMINATORS" (Automatisches Deaktivieren von SCSI-Bus-Abschlusswiderständen), erteilt am 8. März 1997 entnommen werden. In einem SCSI-Simplexmodus wird die Gruppe von Abschlusswiderständen 316 deaktiviert.
  • Mit einer deaktivierten Gruppe von Abschlusswiderständen 316 erstreckt sich oder verlauft der Primär-SCSI-Bus 300 als der einzige physikalischer Bus von einer Gruppe von Abschlusswiderständen 302, die verbunden sind mit dem Primär-SCSI-Controller 14, zu einer Gruppe von Abschlusswiderständen 306, die auf einer duplexfähigen Platine 44A angeordnet sind und entfernt sind von der duplexfähigen Logik 42. Der Primär-SCSI-Controller 14 ist mit der duplexfähigen Platine 44 durch den Primär-Backplane-Anschluss 25 verbunden. Der Primär-SCSI-Controller 14 und die damit verbundene Gruppe von Abschlusswiderständen 302 werden vorzugsweise auf einem Motherboard 308 des Rechnersystems C angeordnet.
  • In einem SCSI-Duplexmodus wird die Gruppe der Abschlusswiderstände 316 aktiviert. Mit der aktivierten Gruppe von Abschlusswiderständen 316 erstreckt sich oder verläuft der Primär-SCSI-Bus 17 von der Gruppe von Abschlusswiderständen 302 zur Gruppe von Abschlusswiderständen 316 anstatt zu der Gruppe von Abschlusswiderständen 306. Der Sekundär-Bus 19 erstreckt sich oder verläuft von der Gruppe von Abschlusswiderständen 304, die mit dem Sekundär-SCSI-Controller 15 verbunden ist, zu der Gruppe von Abschlusswiderständen 306. Der Sekundär-SCSI-Controller 15 ist mit einer duplexfähigen Platine 44 durch den Sekundär-Backplane-SCSI-Anschluss 27 verbunden. Der Sekundär-SCSI-Controller 15 und die damit verbundene Gruppe von Abschlusswiderständen 304 können, wie gezeigt, auf einer Plug-In-Karte 310 oder dem Motherboard 308 angeordnet werden. Die Plug-In-Karte 310 und das Sekundär-Kabel 34 in 11 sind durch eine gestrichelte Linie umrahmt, um anzuzeigen, dass der Sekundär-SCSI-Controller 15 und das Sekundär-Kabel 34 nur in einem SCSI-Duplexmodus an die duplexfähige Platine 42 angeschlossen sind.
  • Bezüglich 12 wird eine alternative Ausführungsform der duplexfähigen Platine 44B gezeigt, welche drei Gruppen von Abschlusswiderständen 312, 313 und 314 beinhaltet. In einem SCSI-Simplexmodus ist die Gruppe von Abshlusswiderständen 312 deaktiviert, die Gruppe von Abschlusswiderständen 313 ist deaktiviert und die Gruppe von Abschlusswiderständen 314 ist aktiviert. Diese Konfiguration der Gruppen von Abschlusswiderständen 312, 313 und 314 ergibt einen einzigen physikalischen Bus, der sich von der Gruppe Abschlusswiderstände 302 erstreckt oder verläuft, die mit dem Primär-SCSI-Controller 14 verbunden ist, zu der Gruppe der Abschlusswiderstände 314. Der Primär-SCSI-Controller 14 ist durch den Primär-Backplane-Anschluss 25 mit der duplexfähigen Platine 44 verbunden. In einem SCSI-Duplexmodus ist die Gruppe von Abschlusswiderständen 312 aktiviert, die Gruppe von Abschlusswiderständen 313 ist aktiviert und die Gruppe von Abschlusswiderständen 314 ist deaktiviert. Der Primär-SCSI-Bus 17 erstreckt sich oder verläuft von der Gruppe von Abschlusswiderständen 302 zu der Gruppe von Abschlusswiderständen 312. Der Sekundär-Bus 19 erstreckt sich oder verläuft von der Gruppe von Abschlusswiderständen 304, der mit dem Sekundär-SCSI-Controller 15 verbunden ist, zu der Gruppe von Abschlusswiderständen 313. Der Sekundär-SCSI-Controller 15 und die damit verbundene Gruppe von Abschlusswiderständen 304 sind auf einer Plug-In-Karte 310 untergebracht, die mit der duplexfähigen Platine 44B durch einen Sekundär-Backplane-SCSI-Anschluss 27 verbunden ist. Während die Ausführungsform der duplexfähigen Logik 42 von 11 eine einzige Gruppe von Abschlusswiderständen 42 bereitstellt, stellt die duplexfähige Logik 42 von 12 zwei Gruppen von Abschlusswiderständen 312 und 314 bereit. Es sollte verstanden werden, dass zusätzliche Ausführungsformen der duplexfähigen Platine 44 möglich sind.
  • Bezüglich 13 werden die Teile der duplexfähigen SCSI-Logik 42 gezeigt, die für einen Simplexmodus verwendet werden. Die duplexfähige Logik 42 beinhaltet eine Gruppe von Bus-Switches 50 und einen duplexfähigen Logik-Controller 62. Die duplexfähige Logik 42 beinhaltet außerdem eine Gruppe oder Gruppen von Abschlusswiderständen 46, die abhängig von der Ausführungsform der duplexfähigen Platine 44 sind. Jeder Bus-Switch 50 ist ein elektronischer, bidirektionaler Switch, der eine Schwachlast aufweist. Wegen seiner Schwachlast verhält sich der Bus-Switch 50 gut und ist von minimalem Einfluss auf die SCSI-Busse. Ein Beispiel für einen Bus-Switch 50 ist eine Ausführung, die von Quality Semiconductor, Inc. unter dem Handelsnamen Quick Switch® angeboten wird. Für einen SCSI-Simplexmodus sind die Bus-Switches 50 in einem geschlossenen Zustand. Zusätzlich ist in einem SCSI-Simplexmodus der SCSI-Backplane-Logik-Controller 20 durch Bestätigung eines Deaktivierungssignals 21 deaktiviert. Mit der Gruppe oder den Gruppen von Abschlusswiderständen 46, die selektiv deaktiviert und/oder aktiviert sind, und den Bus-Switches 50 in geschlossenem Zustand, werden der Primar-SCSI-Bus 17 und der Sekundär-SCSI-Bus 19 zu einem einzigen elektrischen Bus verbunden.
  • Bezüglich 14 werden die Teile der duplexfähigen Logik 42 für einen SCSI-Duplexmodus gezeigt. Weil der Sekundär-SCSI-Bus 19 ein eigenständiger Bus in einem SCSI-Duplexmodus ist, wird der Sekundär-SCSI-Backplane-Logik-Controller 20 für den SCSI-Duplexmodus aktiviert. Im SCSI-Duplexmodus sind die Bus-Switches 50 zudem in einem offenen Zustand, welche es dem Primär-SCSI-Bus 17 ermöglichen, vom Sekundär-SCSI-Bus 19 physikalisch und elektrisch getrennt zu sein. Die duplexfähige Logik 42 kann wahlweise den SCSI-ID-Switch 52 umfassen, welcher auf die Ermittelung des SCSI-Kabels durch den Duplex-Logik-Controller 62 reagiert, um eine SCSI-Steuersignal 23 bereitzustellen, um die SCSI-Identifikationswerte für SCSI-Gerate zu ändern oder wiederherzustellen.
  • Bezüglich 15 werden die elektronischen Funktionen gezeigt, die von dem duplexfähigen SCSI-Logik-Controller 62 der duplexfähigen Logik ausgeführt werden, um einen SCSI-Simplexmodus oder einen SCSI-Duplexmodus zu aktivieren. Der duplexfähige Logik-Controller 62 kann als programmierbares Logik-Array implementiert sein (PLA). Aufbau und Funktion eines programmierbaren Logik-Array wird vom Fachmann verstanden. Der duplexfähige Logik-Controller 62 aktiviert entweder einen SCSI-Simplexmodus oder einen SCSI-Duplexmodus, in Abhängigkeit vom Zustand der duplexfähigen Backplane 44. Das heißt, in Schritt 248 wird ermittelt, ob das Primär-SCSI-Kabel 28 und ein Sekundär-SCSI-Kabel 34 mit der duplexfähigen SCSI-Backplane 44 verbunden sind. Wenn nur das Primär-SCSI-Kabel 28 mit der Backplane 44 verbunden ist, arbeitet der duplexfähige Controller 62 weiter, um den SCSI-Simplexmodus zu aktivieren. In Schritt 256 werden die Bus-Switches 50 der duplexfähigen Logik 42 in einen geschlossenen Zustand versetzt. Wenn sich die Bus-Switches 50 in einem geschlossenen Zustand befinden, werden der Primär-SCSI-Bus 17 und der Sekundär-SCSI-Bus 19 verbunden. Als Nächstes, in Schritt 257, werden die Gruppe oder die Gruppen von Abschlusswiderständen 46 selektiv deaktiviert und/oder aktiviert. Ob eine bestimmte Gruppe von Abschlusswiderständen 46 deaktiviert oder aktiviert wird, hängt von der bestimmten Ausführungsform der duplexfähigen Platine 44 ab. Mit den Bus-Switches 50 in einem geschlossenen Zustand und den Abschlusswiderständen 46 und 48, die selektiv deaktiviert und/oder aktiviert sind, werden der Primär-Bus 17 und der Sekundär-Bus 19 zu einem elektrischen Bus verbunden.
  • Als Nächstes, in Schritt 258, versetzt der duplexfähige Logik-Controller 62 den Sekundär-Backplane-SCSI-Logik-Controller 20 in einen Reset-Zustand. Mit dem SCSI-Backplane-Logik-Controller 20 in einem Reset-Zustand steuert der Primär-SCSI-Backplane-Logik-Controller 16 die Handhabungseigenschaften des einzigen physikalischen Busses. Als Nächstes, in Schritt 260, ändert der SCSI-Backplane-Logik-Controller 16 die SCSI-Identifikationswerte (ID) oder -Codes der zweiten Gruppe von SCSI-Geraten 22, die mit dem Sekundär-SCSI-Bus 19 verbunden sind. Bezüglich 14 werden die SCSI-ID-Codes für die erste und die zweite Gruppe von SCSI-Geräten 18 und 22 in einem SCSI-Simplexmodus gezeigt. Bei einem Rechnersystem C, welches insgesamt sieben Geräte aufweist, können die Gerate zum Beispiel durch ID-Codes von 0 bis 6 identifiziert werden. Schritt 260 wird mit einer gestrichelten Linie gezeigt, um anzuzeigen, dass der Schritt wahlweise ist. Es sollte verstanden werden, dass die Schritte 256 bis 260 in jeder Reihenfolge vorkommen können. Von Schritt 260 kehrt die Steuerung zu Schritt 248 zurück, in dem die duplexfähige Logik 42 erneut den Zustand der duplexfähigen Backplane 44 ermittelt. Weil diese Ermittelung des Zustandes der duplexfähigen Backplane 44 kontinuierlich durchgeführt wird, wird die Ermittelung anfangs durchgeführt, wenn ein Rechnersystem C eingeschaltet wird.
  • Im Schritt 248, wenn ein Primär-SCSI-Kabel 28 und ein Sekundär-SCSI-Kabel 34 beide als verbunden mit der duplexfähigen SCSI-Backplane 44 ermittelt werden, arbeitet der duplexfähige Logik-Controller 62 weiter, um einen SCSI-Duplexmodus für das Rechnersystem C zu aktivieren. In Schritt 260 werden die Bus-Switches 50 durch den duplexfähigen Logik-Controller 62 in einen offenen Zustand versetzt. Wenn sich die Bus-Switches 50 in einem offenen Zustand befinden, werden der Primär-SCSI-Bus 17 und der Sekundär-SCSI-Bus entkoppelt. Dann, in Schritt 251, aktiviert und/oder deaktiviert der duplexfähige Logik-Controller 62 selektiv die Gruppe oder die Gruppen von Abschlusswiderständen 46. Wie vorher angemerkt, hängt es von einer bestimmten Ausführungsform der duplexfähigen Platine 44 ab, ob eine bestimmte Gruppe von Abschlusswiderständen aktiviert und/oder deaktiviert wird. Mit den Bus-Switches 50 in einem offenen Zustand und der Gruppe oder den Gruppen von Abschlusswiderständen 46, die selektiv aktiviert und/oder deaktiviert sind, wird das Ende des Primar-SCSI-Busses 17 abgeschlossen, das mit der duplexfähigen Logik 42 verbunden ist, und das Ende des Sekundär-SCSI-Busses 19, das mit der duplexfähigen Logik 42 verbunden ist, wird ebenfalls abgeschlossen. Als Ergebnis ist jeder SCSI-Bus ein separater elektrischer Bus. Als Nächstes, in Schritt 252, wird der Sekundär-SCSI-Backplane-Logik-Controller 20 durch den duplexfähigen Logik-Controller 62 aktiviert. Auf diese Art und Weise steuert der Sekundär-SCSI-Backplane-Logik-Controller 20 den Sekundär-SCSI-Bus 19 unabhängig vom Primär-SCSI-Backplane-Logik-Controller 16.
  • Die Steuerung fährt dann fort zu Schritt 254, in welchem der Primär-SCSI-Backplane-Logik-Controller 16 die SCSI-ID-Codes für die Gerate 22 des Sekundär-SCSI-Busses 19 wieder auf eine Standardeinstellung zurücksetzt In diesem Standardzustand weist die erste Gruppe der SCSI-Geräte 18 Identifikationswerte auf, die mit 0 beginnen und die zweite Gruppe von SCSI-Geräten 22 weist ebenfalls Identifikationswerte auf, die mit 0 beginnen. Zum Beispiel da, wo eine erste Gruppe von SCSI-Geräten 18 vier SCSI-Geräte bereitstellt und eine zweite Gruppe von SCSI-Geräten 22 drei Geräte bereitstellt, wie in 16 dargestellt, kann die erste Gruppe von SCSI-Geräten zwischen 0 und 3 nummeriert werden und die zweite Gruppe von SCSI-Geräten kann zwischen 0 und 2 nummeriert werden. Schritt 254 wird durch eine gestrichelte Linie gezeigt, um anzuzeigen, dass dies ein wahlweiser Schritt ist. Es sollte verstanden werden, dass die Schritte 250 bis 254 in jeder Reihenfolge auftreten können. Von Schritt 254 kehrt die Steuerung zu Schritt 258 zurück, in welchem der Zustand der duplexfähigen Backplane 44 erneut ermittelt wird.
  • Somit wird ein Rechnersystem C mit einer SCSI-Backplane-Platine 44 bereitgestellt, welche eine duplexfähige Logik 42 aufweist, um das Rechnersystem C zwischen einem SCSI-Simplexmodus und einem SCSI-Duplexmodus umzuschalten, ohne die Notwendigkeit eines Platinenaustauschs oder eines Duplex-Options-Bausatzes. Die duplexfähige Logik beinhaltet eine Gruppe von Bus-Switches 50, eine Gruppe oder Gruppen von Abschlusswiderständen 46 und einen duplexfähigen Logik-Controller 62. Der SCSI-Simplexmodus und der SCSI-Duplexmodus werden konfiguriert durch die duplexfähige Logik 42 auf der Grundlage der Anzahl vorhandener SCSI-Kabel. Wenn nur ein Primär-SCSI-Kabel 28 vorhanden ist, aktiviert der duplexfähige Logik-Controller 62 einen SCSI-Simplexmodus. Um einen SCSI-Simplexmodus zu aktivieren, sind die Bus-Switches 50 geschlossen, die Gruppe der Abschlusswiderstände ist selektiv deaktiviert und/oder aktiviert und der Sekundär-Backplane- Logik-Controller 20 für den Sekundär-SCSI-Bus 19 ist in einen Reset-Zustand versetzt Als Ergebnis sind der Primär-SCSI-Bus 17 und der Sekundär-SCSI-Bus 19 zu einem elektrischen Bus verbunden.
  • Wenn ein Primär-SCSI-Kabel 28 und ein Sekundär-SCSI-Kabel 34 vorhanden sind, aktiviert der duplexfähige Logik-Controller 62 einen SCSI-Duplexmodus. Um einen SCSI-Duplexmodus zu aktivieren, werden die BUS-Switches 50 geöffnet, die Gruppe oder die Gruppen der Abschlusswiderstände 46 werden selektiv aktiviert und/oder deaktiviert und der Sekundär-Backplane-Logik-Controller 20 für den Sekundär-SCSI-Bus 19 wird aktiviert Als Ergebnis werden der Primär-SCSI-Bus 17 und der Sekundär-SCSI-Bus 19 in zwei getrennte Busse gesplittet Obwohl die SCSI-Backplane-Platine 44 der vorliegenden Erfindung als Unterstützung entweder eines SCSI-Simplexmodus (ein SCSI-Bus) oder eines SCSI-Duplexmodus (zwei SCSI-Busse) beschrieben wird, ist in Betracht zu ziehen, dass die SCSI-Backplane-Platine 44 andere SCSI-Modi unterstützen kann, definiert durch Splitten oder Verbinden einer Vielzahl von Bussen auf der Grundlage des Zustandes der SCSI-Backplane 44.
  • Die vorangehende Offenlegung und Beschreibung der Erfindung sind darstellend und beschreibend, und verschiedene Änderungen der Form, Gestalt, Materialen, Komponenten, Schaltungselemente, Kabelverbindungen und Kontakte, genauso wie bei den Details der dargestellten Schaltungen und Konstruktion und des Arbeitsverfahrens können durchgeführt werden, ohne vom Gültigkeitsbereich der Erfindung abzuweichen.

Claims (33)

  1. Duplexfähige SCSI-Backplane-Platine für ein Rechnersystem für das Aktivieren eines SCSI-Simplexmodus und eines SCSI-Duplexmodus', und die im Einsatz mit einem Primär-SCSI-Bus (17) und einem Sekundär-SCSI-Bus (19) verbunden ist, wobei die duplexfähige SCSI-Backplane-Platine (44) dadurch gekennzeichnet ist, dass: eine duplexfähige SCSI-Logik (42) zwischen dem Primär-SCSI-Bus (17) und dem Sekundär-SCSI-Bus (19) verbunden ist, für das Aktivieren des SCSI-Simplexmodus', wenn durch die Backplane-Platine nur ein Primär-SCSI-Kabel (28) ermittelt wird, und für das Aktivieren des SCSI-Simplexmodus', wenn durch die Backplane-Platine ein Primär-SCSI-Kabel (28) und ein Sekundär-SCSI-Kabel (34) ermittelt werden; die duplexfähige SCSI-Logik (42) den Primar-SCSI-Bus (17) und den Sekundär-SCSI-Bus (19) in dem SCSI-Simplexmodus als einen elektrischen Bus verbindet; und die duplexfähige SCSI-Logik (42) den Primär-SCSI-Bus (17) und den Sekundär-SCSI-Bus (19) in dem SCSI-Simplexmodus in unabhängige Busse aufteilt.
  2. Duplexfähige SCSI-Backplane-Platine nach Anspruch 1, worin die Platine (44) in dem SCSI-Simplexmodus und dem SCSI-Duplexmodus mit einem Primär-SCSI-Kabel (28) verbunden ist, wobei das Primär-SCSI-Kabel (28) den Primär-SCSI-Bus (17) überträgt.
  3. Duplexfähige SCSI-Backplane-Platine nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, worin die Platine (44) mit einem Sekundär-SCSI-Kabel (34) in dem SCSI-Duplexmodus verbunden ist, wobei das Sekundär-SCSI-Kabel (34) den Sekundär-SCSI-Bus (19) überträgt.
  4. Duplexfähige SCSI-Backplane-Platine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die duplexfähige Logik (42) Folgendes umfasst: eine Vielzahl von Bus-Switches (50) für das Verbinden des Primär-SCSI-Busses (17) und des Sekundär-SCSI-Busses (19) in dem SCSI-Simplexmodus und für das Entkoppeln des Primär-SCSI-Busses (17) und des Sekundär-SCSI-Busses (19) in dem SCSI-Duplexmodus.
  5. Duplexfähige SCSI-Backplane-Platine nach Anspruch 4, worin sich die Vielzahl von Bus-Switches (50) für den SCSI-Simplexmodus in einem geschlossenen Zustand befindet und für den SCSI-Duplexmodus in einem offenen Zustand befindet.
  6. Duplexfähige SCSI-Backplane-Platine nach Anspruch 4 oder Anspruch 5, worin der Primär-SCSI-Bus (17) und der Sekundär-SCSI-Bus (19) in einem einzigen elektrischen Bus verbunden sind, sobald die Vielzahl von Bus-Switches (50) sich in einem geschlossenen Zustand befindet.
  7. Duplexfähige SCSI-Backplane-Platine nach einem der Ansprüche 4 bis 6, worin der Primär-SCSI-Bus (17) und der Sekundär-SCSI-Bus (19) in unabhängige elektrische Busse aufgeteilt werden, sobald die Vielzahl von Bus-Switches (50) sich in einem offenen Zustand befindet.
  8. Duplexfähige SCSI-Backplane-Platine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, worin der Zustand der duplexfähigen SCSI-Backplane-Platine (44) eine Anzeige des gewünschten SCSI-Modus' bereitstellt.
  9. Duplexfähige SCSI-Backplane-Platine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die duplexfähige SCSI-Logik (42) Folgendes umfasst: eine Gruppe von Abschlusswiderständen (316) für das aktive Abschließen des Primär-SCSI-Busses (17) und/oder des Sekundär-SCSI-Busses (19) in dem SCSI-Duplexmodus.
  10. Duplexfähige SCSI-Backplane-Platine nach Anspruch 9, worin die Vielzahl von Abschlusswiderständen (316) während des SCSI-Duplexmodus' aktiviert ist und während des SCSI-Simplexmodus' deaktiviert ist.
  11. Duplexfähige SCSI-Backplane-Platine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die duplexfähige SCSI-Logik (42) Folgendes umfasst: eine erste Gruppe von Abschlusswiderständen (316) für das aktive Abschließen des Primär-SCSI-Busses (17) und des Sekundär-SCSI-Busses (19) in dem SCSI-Duplexmodus; und eine zweite Gruppe von Abschlusswiderständen (306) für das aktive Abschließen des Primär-SCSI-Busses (17) in dem SCSI-Simplexmodus, wobei die erste Gruppe von Abschlusswiderständen (316) in einem SCSI-Duplexmodus aktiviert ist und die zweite Gruppe von Abschlusswiderständen (306) in einem SCSI-Simplexmodus aktiviert ist.
  12. Rechnersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei die duplexfähige SCSI-Logik (42) Folgendes beinhaltet: einen Controller für die duplexfähige SCSI-Logik (42) für das selektive Aktivieren eines SCSI-Simplexmodus' und eines SCSI-Duplexmodus'.
  13. Duplexfähige SCSI-Backplane-Platine nach Anspruch 12, worin der Controller für die duplexfähige SCSI-Logik (42) ein programmierbares Gate-Array beinhaltet.
  14. Duplexfähige SCSI-Backplane-Platine nach Anspruch 1, wobei die duplexfähige SCSI-Logik (42) Folgendes bereitstellt: ein sekundäres SCSI-ID-Steuersignal für den Sekundär-SCSI-Bus (19), um die SCSI-Identifikationswerte für eine Gruppe von SCSI-Geräten (18) zu verändern, wenn das Rechnersystem sich in einem SCSI-Duplexmodus befindet, und um die SCSI-Identifikationswerte für eine Gruppe von SCSI-Geraten (18) wiederherzustellen, wenn das Rechnersystem sich in einem SCSI-Simplexmodus befindet.
  15. Duplexfähige SCSI-Backplane-Platine nach Anspruch 1, wobei die duplexfähige SCSI-Backplane-Platine (44) ferner Folgendes umfasst: einen sekundären SCSI-Backplane-Logik-Controller (15), für das Bereitstellen von Handhabungseigenschaften für eine sekundäre Gruppe von SCSI-Geräten (22), sobald das Rechnersystem sich in dem SCSI-Duplexmodus befindet.
  16. Duplexfähige SCSI-Backplane-Platine nach Anspruch 15, wobei die duplexfähige SCSI-Logik (42) Folgendes umfasst: ein Deaktivierungssignal für den sekundären SCSI-Backplane-Logik-Controller (15), das durch die duplexfähige SCSI-Logik (42) für den sekundären SCSI-Backplane-Logik-Controller (15) bereitgestellt wird, um den sekundären SCSI-Backplane-Logik-Controller (15) für den SCSI-Simplexmodus zu deaktivieren.
  17. Duplexfähige SCSI-Backplane-Platine nach Anspruch 15, worin der primäre SCSI-Controller (14) und der sekundäre SCSI-Controller (15) in einer einzigen elektrischen Komponente (308) vorhanden sind.
  18. Rechnersystem, das, basierend auf der Identifizierung eines gewünschten SCSI-Modus', für das selektive Aktivieren eines SCSI-Simplexmodus' und eines SCSI-Duplexmodus' angepasst ist, und das Folgendes umfasst: einen Prozessor (10); einen primären SCSI-Controller (14), der mit dem Prozessor (10) verbunden ist; einen Primär-SCSI-Bus (17), der mit dem primären SCSI-Controller (14) verbunden ist; eine primäre Gruppe von SCSI-Geraten (18), die mit dem Primär-SCSI-Bus (17) verbunden ist; einen sekundären SCSI-Controller (15), der mit dem Prozessor (10) verbunden ist; einen Sekundär-SCSI-Bus (19), der mit dem sekundären SCSI-Controller (15) verbunden ist; eine sekundäre Gruppe von SCSI-Geräten (22), die in dem SCSI-Duplexmodus mit dem Sekundär-SCSI-Bus (19) verbunden ist, und die in dem SCSI-Simplexmodus mit dem Primär-SCSI-Bus (17) verbunden ist; und eine duplexfähige SCSI-Backplane-Platine (44) nach einem der Ansprüche 1 bis 16.
  19. Rechnersystem nach Anspruch 17, worin das Rechnersystem ein Server ist.
  20. Rechnersystem nach Anspruch 18 oder Anspruch 19, worin die primäre Gruppe von SCSI-Geräten aus Festplattenlaufwerken besteht und die sekundäre Gruppe von SCSI-Geräten aus Bandlaufwerken besteht.
  21. Rechnersystem nach Anspruch 18 oder Anspruch 19, worin die primäre Gruppe von SCSI-Geräten und die sekundäre Gruppe von SCSI-Geräten aus CD-ROM-Laufwerken bestehen.
  22. Rechnersystem nach Anspruch 18 oder Anspruch 19, worin die primäre Gruppe von SCSI-Geräten und die sekundäre Gruppe von SCSI-Geraten aus Festplatten-Laufwerken bestehen.
  23. Verfahren der selektiven Aktivierung eines SCSI-Simplexmodus' und eines SCSI-Duplexmodus', basierend auf dem Zustand einer duplexfähigen SCSI-Backplane-Platine (44), die mit einem Primär-SCSI-Kabel (28), das einen Primär-SCSI-Bus (17) überträgt, und mit einem Sekundär-SCSI-Kabel (34), das einen Sekundär-SCSI-Bus (19) überträgt, verbunden sein kann, wobei der Primär-SCSI-Bus (17) und der Sekundär-SCSI-Bus (19) in dem SCSI-Simplexmodus als ein Bus verbunden sind, und der Primär-SCSI-Bus (17) und der Sekundär-SCSI-Bus (19) in dem SCSI-Duplexmodus in unabhängige Busse aufgeteilt sind, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst: Ermitteln (248), ob die duplexfähige SCSI-Backplane-Platine (44) mit einem Primär-SCSI-Kabel (28) und einem Sekundär-SCSI-Kabel (34) verbunden ist; Versetzen des Rechnersystems in den SCSI-Simplexmodus (256), wenn nur ein Primär-SCSI-Kabel (28) als an die duplexfähige SCSI-Backplane-Platine (44) angeschlossen ermittelt wird; und Versetzen des Rechnersystems in den SCSI-Duplexmodus (250), wenn ein Primär-SCSI-Kabel (28) und ein Sekundär-SCSI-Kabel (34) als an die duplexfähige SCSI-Backplane-Platine (44) angeschlossen ermittelt wird.
  24. Verfahren nach Anspruch 23, wobei die duplexfähige SCSI-Backplane-Platine (44) einen sekundären SCSI-Backplane-Logik-Controller (15) beinhaltet, worin der Schritt des Versetzens des Rechnersystems in den SCSI-Simplexmodus den Schritt des Versetzens (258) des sekundären SCSI-Backplane-Logik-Controllers (15) in einen zurückgesetzten Zustand umfasst.
  25. Verfahren nach Anspruch 23, wobei die duplexfähige SCSI-Backplane-Platine (44) einen sekundären SCSI-Backplane-Logik-Controller (15) beinhaltet, worin der Schritt des Versetzens des Rechnersystems in den SCSI-Duplexmodus den Schritt des Aktivierens (252) des sekundären SCSI-Backplane-Logik-Controllers (15) umfasst.
  26. Verfahren nach Anspruch 23, wobei die duplexfähige SCSI-Backplane-Platine (44) eine Gruppe von SCSI-Geräten (18) beinhaltet, worin der Schritt des Versetzens des Rechnersystems in den SCSI-Simplexmodus den Schritt des Veränderns (260) der SCSI-Identifikationswerte der Gruppe von SCSI-Geraten (18) umfasst.
  27. Verfahren nach Anspruch 23, wobei die duplexfähige SCSI-Backplane-Platine (44) eine Gruppe von SCSI-Geraten (22) beinhaltet, worin der Schritt des Versetzens des Rechnersystems in den SCSI-Duplexmodus den Schritt des Wiederherstellens (254) der SCSI-Identifikationswerte der Gruppe von SCSI-Geräten (22) umfasst.
  28. Verfahren nach Anspruch 23, wobei die duplexfähige SCSI-Backplane-Platine (44) eine duplexfähige Logik (42) aufweist, die eine Gruppe von Abschlusswiderständen (316) beinhaltet, worin der Schritt des Versetzens des Rechnersystems in einen SCSI-Simplexmodus den Schritt des Deaktivierens (257) der Gruppe von Abschlusswiderständen (316) umfasst.
  29. Verfahren nach Anspruch 23, wobei die duplexfähige SCSI-Backplane-Platine (44) eine Vielzahl von Bus-Switches (50) beinhaltet, worin der Schritt des Versetzens des Rechnersystems in einen SCSI-Simplexmodus den Schritt des Versetzens (256) der Vielzahl von Bus-Switches (50) in einen geschlossenen Zustand umfasst.
  30. Verfahren nach Anspruch 23, wobei die duplexfähige SCSI-Backplane-Platine (44) eine duplexfähige Logik (42) aufweist, die eine Gruppe von Abschlusswider ständen (316) beinhaltet, worin der Schritt des Versetzens des Rechnersystems in einen SCSI-Duplexmodus den Schritt des Aktivierens (252) der Gruppe von Abschlusswiderständen (316) umfasst.
  31. Verfahren nach Anspruch 23, wobei die duplexfähige SCSI-Backplane-Platine (44) eine Vielzahl von Bus-Switches (50) beinhaltet, worin der Schritt des Versetzens des Rechnersystems in einen SCSI-Duplexmodus den Schritt des Versetzens (250) der Vielzahl von Bus-Switches (50) in einen offenen Zustand umfasst.
  32. Verfahren nach Anspruch 23, wobei die duplexfähige SCSI-Backplane-Platine (44) eine duplexfähige Logik (42) aufweist, die eine erste Gruppe von Abschlusswiderständen (316) und eine zweite Gruppe von Abschlusswiderständen (306) beinhaltet, wobei der Schritt des Versetzens des Rechnersystems in einen SCSI-Duplexmodus den Schritt des Deaktivierens der ersten Gruppe von Abschlusswiderständen und des Aktivierens der zweiten Gruppe von Abschlusswiderständen umfasst.
  33. Verfahren nach Anspruch 23, wobei die duplexfähige SCSI-Backplane-Platine (44) eine duplexfähige Logik (42) aufweist, die eine erste Gruppe von Abschlusswiderständen (316) und eine zweite Gruppe von Abschlusswiderständen (306) beinhaltet, wobei der Schritt des Versetzens des Rechnersystems in einen SCSI-Simplexmodus den Schritt des Aktivierens der ersten Gruppe von Abschlusswiderständen (316) und des Deaktivierens der zweiten Gruppe von Abschlusswiderständen (306) umfasst.
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